HELMSTEDTER SONNTAG HELMSTEDTER ... - ViP 4 Helmstedt
HELMSTEDTER SONNTAG HELMSTEDTER ... - ViP 4 Helmstedt
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<strong>HELMSTEDTER</strong><br />
<strong>SONNTAG</strong><br />
Themen in dieser Ausgabe<br />
Schulentwicklungsplan steht S. 2<br />
Blau-Weiße Nächste gefeiert S. 9<br />
Erste Suchtwoche kam an S. 10<br />
Helfer im Hochwassereinsatz S. 16<br />
paläon öffnet am 24. Juni S. 17<br />
DIE AKTUELLE REGIONALZEITUNG<br />
Sonntag, 16. Juni 2013 Unabhängig - nicht parteigebunden Nr. 24<br />
Guten Morgen!<br />
Beschwerde<br />
Sehr geehrter Herr Obama,<br />
ich gebe es lieber gleich zu, bevor<br />
es Ihnen Ihr Geheimdienst mitteilt:<br />
Ja, ich habe schon ein, zweimal<br />
schlecht über Sie beziehungsweise<br />
Ihr Land geredet.<br />
Gott sei Dank habe ich das nicht<br />
unbedingt im Internet für Sie auf<br />
ewig speicherbar aufgeschrieben.<br />
- zumindest kann ich mich nicht<br />
dran erinnern (Ihre NSA wird es<br />
können). Aber man kann ja nie<br />
wissen.<br />
Womöglich kommen Sie und Ihr<br />
US-Geheimdienst demnächst ja<br />
auch auf die Idee, künftig nicht<br />
nur meine E-Mails und Facebook-Statements<br />
mitzuverfolgen,<br />
sondern auch meine Telefonate<br />
abzuhören.<br />
Im Übrigen dürfen Sie dies sehrwohl<br />
als Beschwerde ansehen. Ich<br />
finde es nämlich nicht in Ordnung,<br />
dass die USA sich scheinbar<br />
alles erlauben und die ganze<br />
Welt überwachsen dürfen. Wer<br />
legitimiert Sie eigentlich dazu<br />
Mit freundlichem, aber leicht<br />
verärgertem Gruß<br />
Katja Weber-Diedrich<br />
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Angedacht<br />
Gedanken<br />
zum Sonntag<br />
von Martin Otters<br />
bach, Jugendpropstei<br />
diakon<br />
Manchmal ist es nicht so einfach,<br />
Schritte zu wagen. Dies sehe ich an<br />
meiner Tochter, die nun schon stehen<br />
kann, aber es noch nicht wagt,<br />
Schritte zu gehen! In einem Lied<br />
heißt es „Schritte wagen im<br />
Vertrau‘n auf einen guten Weg,<br />
Schritte wagen im Vertrau‘n, dass<br />
letztlich Er mich trägt. Schritte<br />
wagen, weil im Aufbruch ich nur<br />
sehen kann: Für mein Leben gibt<br />
es einen Plan.“ Ja, Schritte wagen,<br />
das ist nicht nur für ein Kleinkind<br />
schwer, manchmal stehen auch wir<br />
dort ohnmächtig und können<br />
nicht weiter gehen. Stehen vielleicht<br />
wie die Menschen in den<br />
Flutregionen vor den Trümmern<br />
der Verwüstung und können uns<br />
nicht vorstellen wie und ob es weiter<br />
geht. Da fällt es schwer zu<br />
glauben, dass es für uns einen guten<br />
Weg gibt. Gott möchte uns ermutigen,<br />
wie es im Psalm 37 im<br />
fünften Vers heißt: „Befiehl dem<br />
Herrn deine Wege und hoffe auf<br />
Ihn, Er wird es gut machen!“<br />
Meine Tochter wird bald auf Entdeckungstour<br />
gehen und auch oft<br />
fallen, doch sie läuft los. Auch in<br />
unseren schweren Situationen im<br />
Leben hilft es nur weiter zu gehen<br />
in der Zuversicht, Gott trägt uns<br />
durch!<br />
Sport traf eindrucksvoll auf Musik<br />
Eine grandiose Show lieferten der Kreissportbund und die Kreismusikschule <strong>Helmstedt</strong> gestern Abend im Brunnentheater. Der erste „Sport<br />
trifft Musik“-Abend war ein voller Erfolg und vor ausverkauftem Haus wurden die Stars auf der Bühne frenetisch gefeiert. Einer von gleich mehreren<br />
Höhepunkten war der Auftritt der A-Formation des Braunschweiger Tanz- und Sportclubs. Die Standardtänzer sind mehrfache Welt- und Europameister<br />
und zeigten ihre Erfolgschoreographie „Immortality“. Tosenden Applaus gab es aber auch für die Fußballerin des VfL Wolfsburg,<br />
Laura Vetterlein, die Fußball-Freestyle zu Livemusik des Sinfonischen Blasorchesters zeigte - und damit tatsächlich Sport und Musik vereinte.<br />
<br />
Foto: Katja Weber-Diedrich<br />
Den 750. Geburtstag gefeiert<br />
von Katja Weber-Diedrich<br />
Nach einer Festwoche<br />
mit Vortrag, Andacht und Konzert<br />
feierte die Kirchengemeinde St.<br />
Marienberg <strong>Helmstedt</strong> ihr<br />
750-jähriges Jubiläum gestern<br />
Nachmittag mit einem bunten Gemeindefest.<br />
Nach einer Andacht in<br />
der Kirche gab es viel Musik - unter<br />
anderem sangen die Kinder-<br />
<br />
<br />
und „Samba Simpathica“ sowie<br />
Unterhaltung für Groß und Klein,<br />
inklusive Hüpfburg, Tombola und<br />
kulinarischer Verpflegung.<br />
Zum Abschluss des Tages fand gestern<br />
Abend eine Feuershow statt.<br />
Am heutigen Sonntag klingt die<br />
Festwoche mit einem Festgottesdienst<br />
mit Landesbischof Dr.<br />
Friedrich Weber aus. Er beginnt<br />
um 15 Uhr in der St. Marienberg-<br />
Kirche und wird musikalisch vom<br />
Symphonischen Blasorchester der<br />
Kreismusikschule umrahmt.<br />
Am Dienstag, 25. Juni, steht um 19<br />
Uhr ein Benefizkonzert des Orgelbauvereins<br />
St. Marienberg auf dem<br />
Jubiläumsprogramm, bei dem<br />
Propsteikantor Mathias Michaely<br />
an der Orgel zu hören ist.<br />
Die Kinder des St. Marienberg-Kindergartens gratulierten ihrer Kirchengemeinde mit einigen Liedern zum<br />
750-jährigen Jubiläum.<br />
Foto: Katja Weber-Diedrich<br />
„NaTour“-Route eingeweiht<br />
von Katja Weber-Diedrich<br />
Es sei immer wieder<br />
großartig, was der Agenda-<br />
Arbeitskreis der Stadt <strong>Helmstedt</strong><br />
leiste, freute sich <strong>Helmstedt</strong>s Bürgermeister<br />
Wittich Schobert gestern<br />
bei der Einweihungsfeier der<br />
„NaTour“-Route in Bad <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Auf der Wiese vor dem Brunnentheater<br />
hatte der Arbeitskreis eine<br />
maßstabsgetreue Miniatur-Route<br />
aufgebaut, an der die Informationen<br />
zu allen Stationen der 45 Kilometer<br />
langen Radtour rund um<br />
<strong>Helmstedt</strong> herum dargestellt wurden.<br />
Zahlreiche Interessierte waren<br />
ins Brunnental gekommen,<br />
um diese dritte Route des Agenda-<br />
Arbeitskreises kennen zu lernen.<br />
Arbeitskreissprecher Frank Pulst<br />
dankte den Beteiligten, die großes<br />
Engagement in die Erstellung der<br />
Route gesteckt hatten und betonte,<br />
dass alle ehrenamtlich tätig waren.<br />
Nachdem auch Bürgermeister<br />
Schobert seinen Dank ausgedrückt<br />
hatte, lud Pulst die Gäste dazu ein,<br />
die Strecke im Kleinformat abzuschreiten.<br />
Auf der Wiese waren<br />
nicht nur Route, Wasserflächen<br />
und Informationstafeln dargestellt,<br />
sondern auch einige Stationen<br />
der „NaTour“ zu Gast und<br />
versorgten die Besucher mit Speis<br />
und Trank.<br />
Kinder konnten die Natur ganz<br />
intensiv erleben, indem sie einen<br />
Baum bestiegen. Auf dem Parkplatz<br />
des Theaters luden Kreisverkehrswacht<br />
und Polizei zu einer<br />
Radfahrprüfung ein und die Segelflieger<br />
hatten ein echtes Segelflugzeug<br />
dabei. Auf einem Hochrad<br />
durften alle einmal fahren, die<br />
mindestens 1,70 Meter groß sind<br />
und der Allgemeine Deutsche<br />
<br />
<br />
jeute dann auch eine erste Befahrung<br />
der „NaTour“-Route an: los<br />
geht es um 10 Uhr auf de Holzberg.<br />
<br />
<br />
<br />
Viola Vorbrod vom Agenda-Arbeitskreis erläuterte den zahlreichen interessierten<br />
Besuchern die Stationen auf der Miniatur-Route auf der<br />
Wiese vor dem Brunnentheater.<br />
Foto: Katja Weber-Diedrich<br />
Das Sonntagswetter<br />
wird Ihnen präsentiert von:<br />
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Die Temperaturen steigen.<br />
Heute im Kino<br />
Das Kinoprogramm<br />
wird Ihnen präsentiert von:<br />
„Hanni und Nanni“<br />
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15 Uhr<br />
„Hangover 3“<br />
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„Epic - Verborgenes<br />
Königreich“ 3D<br />
R <br />
„Fast & Furious 6“<br />
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„After Earth“<br />
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„Der große Gatsby“ 3D<br />
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Aktuell<br />
Vollsperrung<br />
Die Fahrbahnoberfläche<br />
der Liegnitzer Straße in <strong>Helmstedt</strong><br />
wird im Kreuzungsbereich<br />
Breslauer Straße/Waldenburger<br />
Straße erneuert.<br />
Das defekte Natursteinpflaster<br />
wird im Kreuzungsbereich durch<br />
eine Asphaltdecke ersetzt.<br />
Die Arbeiten werden von Montag<br />
bis Freitag, 17. bis 21. Juni, unter<br />
Vollsperrung der Kreuzung absolviert.<br />
Die kreuzenden Straßen<br />
werden während dieser Zeit zur<br />
Sackgasse. Anlieger können aber<br />
jederzeit ihre Grundstücke erreichen.<br />
Zeitgleich wird auf der Liegnitzer<br />
Straße zwischen dem Berliner<br />
Platz und der Königsberger Straße<br />
eine defekte Kanalstelle unter Vollsperrung<br />
repariert.<br />
Auch dort bleiben die betroffenen<br />
Grundstücke erreichbar.
2 <strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong> Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
16. Juni 2013<br />
Notdienste<br />
Apotheken<br />
Marien-Apotheke, Süpplingen,<br />
Steinweg 19, Tel. 05355/<br />
232 und Turm-Apotheke,<br />
<strong>Helmstedt</strong>, Neumärker Str.<br />
25, Tel. 05351/8491.<br />
rztliche Bereitschaftsdienst praxis<br />
in der Augenklinik Dr.<br />
Hoffmann, Wolfenbütteer<br />
Str. 82, Braunschweig, Tel.<br />
531/2733.<br />
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am heutigen Sonntag<br />
Tierärzte<br />
Ärzte<br />
Tierärztin Herpich, <strong>Helmstedt</strong>,<br />
Braunschweiger Tor<br />
Ärztliche Bereitschaftsdienst<br />
praxis in der Helios 17, Tel. 05351/8645 oder<br />
Klinik St. Marienberg, privat 05355/699334.<br />
Conringstr. 26, Tel. 116117;<br />
Palliativ-Medizin<br />
Sprech stunde von 10 bis 18 Uhr.<br />
Palliativ-Netzwerk Landkreis<br />
Augenärzte<br />
<strong>Helmstedt</strong>: Tel. 05351/599797.<br />
- Alle Angaben ohne Gewähr -<br />
Neueroffnung<br />
Tattoo &<br />
Piercing<br />
Zahnärzte<br />
Dr. Duck, Grasleben,<br />
Bahnhofstr. 3, Tel. 05357/<br />
787.<br />
Notrufnummern<br />
Rettungsdienst &<br />
Feuerwehr: 112<br />
Polizei: 110<br />
Giftnotruf: 0551/19240<br />
By Maik<br />
Tel. 05351-542223<br />
Mobil 01522 8910555<br />
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<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong><br />
<br />
Bei den Kreis-Leistungswettbewerben trafen sich 36 Feuerwehren, um ihr Können in den<br />
verschiedenen Übungen unter Beweis zu stellen und den begehrten Titel mit nach Hause zu nehmen. In<br />
der Wertung „TS-Gruppe (2)“ machte die Feuerwehr aus Scheppau die wenigsten Fehler und landete vor<br />
Klein Steimke und Rotenkamp I auf Rang eins. Die Feuerwehr aus Rhode sicherte sich den ersten Platz<br />
in der Wertung „LF-Gruppen (2)“ vor den Gruppen aus Esbeck und Wolsdorf.<br />
Foto: privat<br />
Künftig Eintritt für Museen zahlen<br />
Die Schulentwicklungsplanung steht<br />
von Katja Weber-Diedrich<br />
Ein Baum für<br />
Schnuller<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die AG Jugendzahnpflege<br />
des Landkreises <strong>Helmstedt</strong><br />
lädt Familien am Mittwoch, 19.<br />
Juni, von 10 bis 16 Uhr, zur Abgabe<br />
nicht benötigter Schnuller ein.<br />
Die Schnuller können im Elzweg<br />
19 in <strong>Helmstedt</strong> an den Schnullerbaum<br />
gehängt werden.<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Mit dem Beschluss<br />
über einen Schulentwicklungsplan<br />
verabschiedete sich der <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Kreistag bei seiner jüngsten<br />
Sitzung am Mittwoch im <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Juleum in die Sommerpause.<br />
Doch zunächst war es der Kreistagsvorsitzenden<br />
Sybille Mattfeldt-<br />
Kloth ein Anliegen, an die Menschen<br />
in den Hochwassergebieten<br />
zu denken und insbesondere den<br />
zahlreichen Helfern aus dem<br />
Landkreis <strong>Helmstedt</strong> für ihren<br />
Einsatz zu danken. Mit einem Applaus<br />
unterstrichen die Politiker<br />
diesen Dank.<br />
Über eine Schulentwicklungsplanung<br />
war im Schulausschuss ausführlich<br />
diskutiert und in einer<br />
Fachgruppe intensiv beraten worden.<br />
An sich stieß der schlussendliche<br />
Beschlussvorschlag auch auf<br />
Zustimmung. Lediglich ein Halbsatz<br />
der sechs formulierten Ziele<br />
wurde bei der Sitzung noch einmal<br />
diskutiert.<br />
Hans-Joachim Wehking (SPD)<br />
stellte den Änderungsantrag für<br />
die SPD- und Grünen-Fraktion,<br />
dem auch die UWG nachkam. Dabei<br />
ging es um die Schulstandorte<br />
<strong>Helmstedt</strong>, Schöningen und Königslutter,<br />
die auf Dauer einen Sekundarbereich<br />
I (fünfte bis zehnte<br />
Klasse) vorhalten sollen. Den Teilsatz<br />
„so lange die Schülerzahlen es<br />
zulassen“ wollten SPD, Grüne und<br />
UWG dabei entfernt haben.<br />
Anders sah es die CDU, die eine<br />
Begründung forderte. Norbert<br />
Dinter (CDU) kritisierte die „fehlende<br />
Griffigkeit“ bei dem<br />
Wunsch.<br />
Die lieferte Uwe Strümpel (SPD).<br />
Für die drei Städte im Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> solle in der Schullandschaft<br />
Sicherheit geschaffen und<br />
damit Verlässlichkeit gegeben werden.<br />
Auch das Pochen Gregor Nitschkes<br />
(CDU) half nicht. Er hatte auf<br />
den Umkehrschluss der gewünschten<br />
Formulierung hingeweisen:<br />
Selbst wenn die Schülerzahlen es<br />
nicht hergeben, sollten die drei<br />
Schulstandorte erhalten bleiben.<br />
Mehrheitlich wurde dieses vierte<br />
Ziel in der von Wehking beantragten<br />
Fassung angenommen. Die<br />
restlichen fünf Ziele blieben wie<br />
von der Verwaltung vorgeschlagen.<br />
Demnach soll ein attraktives<br />
Müntefering<br />
zu Gast<br />
Wolfsburg. Der SPD-Bundestagsabgeordnete<br />
Achim Barchmann<br />
lädt am Montag, 17. Juni, ab 16<br />
Uhr, zu einer Diskussionsveranstaltung<br />
mit Franz Müntefering in<br />
die Seniorenresidenz Hasselbachtal<br />
in Wolfsburg ein.<br />
Erörtert wird das Thema des demografischen<br />
Wandels, dessen<br />
Botschaft für die Zukunft ist, dass<br />
die deutsche Bevölkerung weniger<br />
und im Durchschnitt auch älter<br />
sein wird. Diese Entwicklung wird<br />
die Gesellschaft grundlegend verändern.<br />
Im Mittelpunkt der öffentlichen<br />
Debatte stehen dabei<br />
die Folgen des demografischen<br />
Wandels für die sozialen Sicher–<br />
ungssysteme. Aber auch viele andere<br />
Lebensbereiche werden von<br />
den Veränderungen betroffen<br />
sein. Wie das Zusammenleben der<br />
Generationen organisiert werden<br />
soll und wie die SPD den demografischen<br />
Wandel gestalten will,<br />
darüber sprechen Barchmann und<br />
Müntefering.<br />
Schulangebot im Landkreis gesichert<br />
werden, wobei die Schulflächen<br />
dem demografischen Wandel<br />
angepasst werden sollen. Durch<br />
Verminderung von Schulflächen<br />
soll der desolate Kreishaushalt ein<br />
Stück weit konsolidiert werden.<br />
Eingesparte Gelder sollen aber<br />
auch den verbleibenden Schulen<br />
zugute kommen.<br />
Übrigens: Der Hinweis „so lange<br />
die Schülerzahlen es zulassen“ gilt<br />
zwar nicht für die Haupt- und Realschulen<br />
in <strong>Helmstedt</strong>, Schöningen<br />
und Königslutter, sehr wohl<br />
aber für die Gymnasien. Das Angebot<br />
im Sekundarbereich II<br />
(Oberstufe) ist demnach von den<br />
Schülerzahlen abhängig.<br />
Thema beim Kreistag war außerdem<br />
die Einstellung eines Klimaschutzmanagers;<br />
auch ein länger<br />
diskutierter Wunsch.<br />
Nachdem der Landkreis Förderzusagen<br />
für diese Stelle und das Klimaschutzmanagement<br />
bekommen<br />
hatte, konnte abgestimmt werden,<br />
ob jemand dafür eingestellt werden<br />
soll.<br />
SPD, Grüne und UWG waren dafür,<br />
weil sich laut Dietrich Hansmann<br />
(Grüne) durch 40.000 Euro<br />
jährliche Ausgaben für die Personalkosten<br />
mindestens 250.000 Euro<br />
Energiekosten einsparen ließen.<br />
Das rechnete er unter anderem<br />
Dorothea Dannehl (CDU) vor, die<br />
vorab die Ablehnung ihrer Fraktion<br />
bekannt gegeben hatte, weil<br />
sich der Landkreis eine zusätzliche<br />
Stelle trotz Förderung nicht leisten<br />
könne.<br />
Mehrheitlich wurde auch dieser<br />
Beschluss gefasst: Der Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> wird demnach einen<br />
Klimaschutzmanager für zunächst<br />
zwei Jahre einstellen.<br />
Die 40.000 Euro Personalausgaben<br />
könnte der Landkreis indes durch<br />
Eintrittsgelder für die Kreismuseen<br />
wieder hereinbekommen. So<br />
wurde vom Kreistag beschlossen,<br />
gemäß Haushaltskonsolidierungsplan<br />
ab 1. Oktober im Zonengrenz-Museum<br />
sowie im Kreisund<br />
Universitätsmuseum in<br />
<strong>Helmstedt</strong> Eintritt zu nehmen.<br />
Kinder bis elf Jahre sind frei, Jugendliche<br />
von zwölf bis 18 Jahre<br />
zahlen einen ermäßigten Eintritt.<br />
Nach Antrag von Ulrich Kleinfeldt<br />
(UWG) wird es eine Familienkarte<br />
für zwei Erwachsene und eine beliebige<br />
Anzahl Jugendlicher geben.<br />
Der Kreis rechnet mit rund 40.000<br />
Euro Einnahmen aus der Aktion.<br />
Die Grünen<br />
im Gespräch<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Der Kreisverband der<br />
Grünen lädt am Mittwoch, 19. Juni,<br />
um 19 Uhr in die Geschäftsstelle,<br />
Schützenwall 9 in <strong>Helmstedt</strong>,<br />
ein. Unter dem Titel „Sekt, Saft<br />
oder Selters” findet eine Veranstaltung<br />
zum 20-jährigen Zusammenschluss<br />
der ostdeutschen Bürgerrechtsbewegung<br />
Bündnis 90<br />
mit der westdeutschen Ökopartei<br />
Die Grünen statt. Die Landtagsabgeordneten<br />
Verena Wicke-Scheil<br />
wird darüber diskutieren, ob Sekt<br />
zum Feiern, Saft für die Energie<br />
oder Selters gegen den Katzenjammer<br />
nach 20 Jahren angebracht<br />
sind. Gäste sind willkommen, für<br />
das leibliche Wohl wird gesorgt.<br />
Junge Liberale sammeln Unterschriften für das Volksbegehren „Schluss mit Schulden“: In der<br />
<strong>Helmstedt</strong>er Innenstadt starteten die Jungen Liberalen <strong>Helmstedt</strong> eine Unterschriftenaktion für das parteiübergreifende<br />
Bürgerbegehren. Ziel ist es, dass ab 2017 keine neuen Schulden in Niedersachsen mehr<br />
gemacht werden. Zuvor wählte die Jugendorganisation der FDP im Landkreis <strong>Helmstedt</strong> einen neuen<br />
Kreisvorstand: Malte Gurgel (<strong>Helmstedt</strong>) wurde als neuer Vorsitzender der JuLis gewählt. Hannes Kamin<br />
(Gevensleben) und Simon Sosnitza (<strong>Helmstedt</strong>) wurden als stellvertretende Kreisvorsitzende gewählt. Jan<br />
Sachtleben (Gevensleben) ist neuer Kreisgeschäfts- und Schriftführer, Lennart Schmidt (Grasleben) bleibt<br />
Beisitzer. FDP und Junge Liberale im Landkreis <strong>Helmstedt</strong> werden bis Anfang Juli weitere Unterschriftenaktionen<br />
machen.<br />
Foto: privat
16. Juni 2013 <strong>Helmstedt</strong><br />
<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong> 3<br />
Brunchen<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Das MehrGenerationenHaus<br />
<strong>Helmstedt</strong> lädt am Sonnabend,<br />
6. Juli, ab 10 Uhr, im Café<br />
und Hof am Triftweg 11 zum Familienbrunch<br />
ein. Für Kinder wird<br />
es Spielmöglichkeiten geben. Unter<br />
der Telefonnummer 05351/<br />
7667 sind Anmeldungen möglich.<br />
Markierungen<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Stadt <strong>Helmstedt</strong><br />
weist darauf hin, dass montags<br />
und dienstags, 17. und 18. Juni<br />
sowie 24. und 25. Juni, Markierungsarbeiten<br />
auf dem Holzberg<br />
ausgeführt werden. Dazu wird jeweils<br />
eine Hälfte des Platzes (einschließlich<br />
Anwohnerparkplätze)<br />
gesperrt.<br />
Beratung<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Beratungsstelle<br />
für Eltern, Kinder und Jugendliche<br />
in <strong>Helmstedt</strong>, Braunschweiger<br />
Straße 25, bietet Unterstützung bei<br />
Erziehungsfragen, Familienproblemen,<br />
Trennungen und Scheidung.<br />
Informationen gibt es unter der<br />
Telefonummer 05351/5318390.<br />
Die Kindertagesstätte St. Walpurgis in <strong>Helmstedt</strong> feierte den „Tag der kleinen Forscher“<br />
und wurde als erste Kita in der Kreisstadt von der gleichnamigen Stiftung zum „Haus der kleinen For-<br />
<br />
der Förderung der frühkindlichen Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Tech-<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Alle Informationen dazu kann die Kreisvolkshochschule<br />
<strong>Helmstedt</strong> liefern, die auch Seminare für die Erzieher anbietet.<br />
Foto: Judith Marie Nitschke<br />
Gelebte Integration in <strong>Helmstedt</strong><br />
Vier Menschen berichten von ihrem Leben<br />
on Dörte Herfarth<br />
elmstedt. Emma Jawni, Ramaan<br />
Düzgün, Ibrahimi Faik und<br />
mine Özcelik – vier Menschen<br />
us anderen Kulturen, die in<br />
eutschland leben und arbeiten.<br />
ie und aus welchen Gründen<br />
ind sie nach Deutschland gekomen<br />
Was haben sie erwartet und<br />
ie ist ihr Leben verlaufen Mit<br />
elchen Widrigkeiten hatten und<br />
aben sie zu kämpfen<br />
iese und andere Fragen beantorteten<br />
die vier Gäste der Podimsdiskussion<br />
am Donnerstagbend<br />
im <strong>Helmstedt</strong>er Schützenaus.<br />
Der CDU-Stadtverband hate<br />
zu seinem dritten Veranstalungsabend<br />
zum Thema „Gelebte<br />
ntegration“ eingeladen.<br />
ier Menschen mit vier unterchiedlichen<br />
Wegen nach<br />
eutschland und doch haben sie<br />
lle etwas gemeinsam – durch hare<br />
Arbeit und starken Willen haen<br />
sie es geschafft, sich zu interieren.<br />
ie berichteten davon, wie schwieig<br />
es war, einen Sprachkurs zu<br />
achen, so wie die Spätaussiedlerin<br />
Emma Jawni, die im Mai 1998<br />
mit ihrem Mann und ihren drei<br />
erwachsenen Kindern nach<br />
Deutschland kam. Oder Ramazan<br />
Düzgün, Sohn eines türkischen<br />
Gastarbeiters, der trotz dreier erfolgreich<br />
abgeschlossener Ausbildungen<br />
immer wieder von Arbeitslosigkeit<br />
bedroht war, bis er<br />
schließlich sein eigenes Geschäft<br />
aufgebaut hat.<br />
Ibrahimi Faik berichtete davon,<br />
dass er nur einen Wunsch hatte als<br />
er nach Deutschland kam. Er wollte<br />
sein Medizinstudium fortsetzen,<br />
was ihm in seiner Heimat, dem<br />
Kosovo, nach Ausbruch des Krieges<br />
nicht mehr möglich war. Doch<br />
als er als Flüchtling hierher kam,<br />
bekam er diese Möglichkeit nicht.<br />
Erst später erlaubte man ihm, sein<br />
Studium fortzuführen, wenn er<br />
denn einen Studiumsplatz finde.<br />
„Sieben Jahr lang habe ich mich<br />
beworben, ohne Chance“, berichtete<br />
Faik. In der Zwischenzeit hatte<br />
er angefangen zu arbeiten. Als seine<br />
Kinder kamen, gab er sein Ziel<br />
Mediziner zu werden, auf. Doch er<br />
sei glücklich und zufrieden, denn<br />
in Schöningen habe er viele Menschen<br />
getroffen, die ihm geholfen<br />
haben.<br />
Auch die Familie von Emine Özcelik<br />
hatte mit vielen Problemen zu<br />
kämpfen, als sie aus der Türkei<br />
nach Deutschland kamen. „Ohne<br />
ein Wort Deutsch zu können, wurde<br />
ich eingeschult. Ich wurde von<br />
den Lehrern und Mitschülern<br />
nicht akzeptiert.“ Doch sie hat sich<br />
hochgearbeitet, als beste Schülerin<br />
die Schule verlassen, ihren erweiterten<br />
Realschulabschluss gemacht<br />
„Dich schickt der Himmel“<br />
Pfadfinder geben 72 Stunden lang alles<br />
von Katja Weber-Diedrich<br />
Pünktlich um 17.07 Uhr verlas <strong>Helmstedt</strong>s Bürgermeister Wittich Schobert (links) am Donnerstag im Rathaussaal<br />
die Aufgabenstellung der 72-Stunden-Aktion, die er den Georgspfadfindern anschließend schriftlich<br />
übergab. Bis zum heutigen Sonntag um 17.07 Uhr sollen die Kinder unter anderem einen Komposthaufen im<br />
St. Ludgeri-Kindergarten mindestens halb abgetragen haben.<br />
Foto: Katja Weber-Diedrich<br />
und eine Ausbildung begonnen.<br />
„Ich versuche mich anzupassen,<br />
auch wenn ich ein Kopftuch trage“,<br />
betonte sie.<br />
Selbst wenn es unter den Zuhörern<br />
einige kritische Anmerkungen<br />
gab, war der Rest doch beeindruckt<br />
von der Kraft, die die vier<br />
Gäste aufbringen mussten, um<br />
heute da zu stehen, wo sie stehen.<br />
Auch wenn es heißt, den einen<br />
oder anderen Traum nicht verwirklich<br />
zu können.<br />
Marie Matar von der Frauen Union, Emma Jawni, Ramazan Düzgün,<br />
Hans-Henning Viedt, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, Ibrahimi<br />
Faik, Emine Özcelik und Cornelia Bosse von der Frauen Union (von<br />
links) saßen im Podium.<br />
Foto: Dörte Herfarth<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Ob Regen oder Sonnenschein<br />
- die Georgspfadfinder<br />
der katholischen St. Ludgeri-Gemeinde<br />
<strong>Helmstedt</strong> ließen sich in<br />
den vergangenen Tagen nicht davon<br />
abhalten, im Garten des Kindergartens<br />
St. Ludgeri aufzuräumen.<br />
Aufgabe ihrer diesjährigen<br />
72-Stunden-Aktion unter dem<br />
Motto „Dich schickt der Himmel“,<br />
die der Bund deutscher katholischer<br />
Jugend veranstaltet, war es,<br />
einen Komposthaufen mindestens<br />
zur Hälfte abzutragen und auf einen<br />
Container zu verladen. Außerdem<br />
sollten sie am Freitag bei<br />
der Ausrichtung eines Kindergartenfestes<br />
helfen. Dafür organisierten<br />
die Pfadfinder bereits erfolgreich<br />
Lagerfeuerholz sowie die<br />
Zutaten für Stockbrot und backten<br />
dieses mit den Kindern an dem<br />
Lagerfeuer.<br />
Heute um 17.07 Uhr endet die<br />
Aktion und dann wird Bilanz gezogen.<br />
Was Wann Wo<br />
Montag, 17. Juni<br />
Informations- und Unterhaltungsnachmittag,<br />
SoVD-Ortsverband<br />
<strong>Helmstedt</strong>, 15 Uhr,<br />
AWO-Begegnungsstätte, Schützenwall.<br />
Dienstag, 18. Juni<br />
Klön- und Spielnachmittag, Senioren-Abteilung,<br />
<strong>Helmstedt</strong>er<br />
SV, 15 Uhr, Bötschenberg- Schänke,<br />
<strong>Helmstedt</strong>.<br />
Mittwoch, 19. Juni<br />
Ausschuss für Finanzmanagement,<br />
Stadt <strong>Helmstedt</strong>, 17 Uhr,<br />
Zimmer 35, Rathaus <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Treffen und Vortrag, DRK-Seniorenclub,<br />
15 Uhr, St. Christophorus-Gemeinde,<br />
<strong>Helmstedt</strong>.<br />
Donnerstag, 20. Juni<br />
Ratssitzung, Stadt <strong>Helmstedt</strong>, 17<br />
Uhr, Sitzungssaal, Rathaus.<br />
Sonnabend, 22 . Juni<br />
Altpapiersammlung, Jugendfeuerwehr<br />
Barmke, ab 9 Uhr.<br />
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4 <br />
<strong>Helmstedt</strong><br />
16. Juni 2013<br />
Wie das Wasser steigt auch das Interesse der Bevölkerung<br />
am Lappwaldsee. Viele Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer können<br />
den Blick auf den See nun noch bequemer genießen, denn am<br />
Informationspunkt „Am Petersberg“ am Lappwaldsee laden „Volksbänke“<br />
zum Verweilen ein. Die Volksbank <strong>Helmstedt</strong> spendete dem<br />
Verein Grenzenlos eine Sitzgruppe bestehend aus zwei „Volksbänken“<br />
und einem Tisch für den Lappwaldsee. „Wir freuen uns sehr, dass uns<br />
die Volksbank <strong>Helmstedt</strong> bei der Entwicklung des Lappwaldsees unterstützt“,<br />
erklärte Bürgermeister Wittich Schobert. Foto: privat<br />
Alkohol am Steuer<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Wie es sich anfühlt 0,8<br />
Promille nüchtern zu sehen, können<br />
die Schüler des Gymnasiums<br />
am Bötschenberg am 17. und 18.<br />
Juni in den Vormittagsstunden auf<br />
dem Schulhof testen. Schüler der<br />
Oberstufe setzen sich dabei mit<br />
den Vertretern der Polizei über<br />
Alkohol und Drogen auseinander.<br />
Harald Grothe, als Angehöriger<br />
der Polizeiinspektion Wolfsburg-<br />
<strong>Helmstedt</strong>, wird den Teilnehmern<br />
zunächst die Elemente vorstellen,<br />
die bei der Fragestellung für die<br />
Polizei im Vordergrund stehen:<br />
Straftaten und Gefährdungslagen,<br />
deren Häufigkeit und Rechtsfolgen.<br />
Der Verkehrssicherheitsberater<br />
Godehard Gatzemeier bat anschließend<br />
praktische Unterrichtseinheiten<br />
mit Rauschbrille und<br />
Kettcar an.<br />
Wo Qualität und Frische Zuhause sind!<br />
Schweine-<br />
Rückensteaks<br />
grillfertig mariniert kg 4.99<br />
Spießbraten<br />
mit pikanter<br />
Zwiebelfüllung<br />
Gyrospfanne<br />
vom Schwein,<br />
küchenfertig mariniert kg 5.99<br />
Spanferkel-<br />
Rollbraten<br />
mild gepökelt kg 6.99<br />
Argentinische<br />
Rindersteaks<br />
mariniert,<br />
aus der Hüfte 100 g 1.69<br />
Schlesische<br />
Bockwurst<br />
frisch aus dem Rauch 100g 0.59<br />
kg 4.99 Bayerischer<br />
Leberkäs<br />
im Ofen gebacken 100g 0.79<br />
Frische<br />
Zwiebelmettwurst<br />
DLG prämiert 100g 0.99<br />
Nudelsalat<br />
in herzhafter<br />
Salatcreme 100g 0.69<br />
Jägersauce<br />
mit Champignons und<br />
Petersilie (kg 4,80) 500g 2.40<br />
Was ist chinesische<br />
Akupunktur<br />
Woran erkennt man das Original<br />
Mittlerweile hat Akupunktur einen<br />
weltweiten großen Siegeszug<br />
errungen und auch hierzulande<br />
werden eifrig Akupunkturnadeln<br />
gesetzt. Eigentlich keine schlechte<br />
Entwicklung, wenn es nicht<br />
gravierende Unterschiede in der<br />
Qualität der Behandlungen und<br />
der Wirksamkeit gäbe. Grund:<br />
Die Akupunktur-Ausbildungen<br />
unter scheiden sich hinsichtlich<br />
Dauer und Qualität erheblich.<br />
Wie kann ich nun als Patient herausfinden,<br />
wo ich eine gute und<br />
wirksame Akupunktur bekomme<br />
Zunächst muss ich wissen, dass<br />
das Original die klassische chinesische<br />
Akupunktur ist. Sie ist eine<br />
der beiden großen Methoden in<br />
der traditionellen chinesischen<br />
Medizin (TCM). Die andere Me -<br />
thode ist die chinesische Kräutertherapie.<br />
Diese wird hierzulande<br />
von den meisten Behandlern leider<br />
nicht angeboten.<br />
Vor einer Behandlung steht<br />
zunächst eine ausführliche<br />
Diagnostik nach den Richtlinien<br />
der TCM. Dazu gehört die detaillierte<br />
Erhebung der Krankengeschichte<br />
mit allen Symptomen<br />
sowie eine gründliche Zungendiagnostik<br />
und Pulsdiagnostik.<br />
Dies dauert 1-2 Stunden. Erst<br />
dadurch ist der Behandler in der<br />
Lage, die für den Patienten und<br />
seine Erkrankung wirksamen<br />
Anzeige<br />
Aku punk turpunkte und Kräutermisch<br />
ungen zu bestimmen.<br />
Akupunktur und Kräutertherapie<br />
erlernt man in der Regel im Laufe<br />
eines 3-5-jährigen TCM-Stu diums.<br />
Auch eine langjährige<br />
Be rufs erfahrung ist für den Erfolg<br />
von großer Bedeutung.<br />
Fragen Sie Ihren Behandler nach<br />
diesen Kriterien.<br />
Sind diese Voraussetzungen<br />
nicht gegeben, so ist<br />
Zurückhaltung geboten. Oftmals<br />
ist es sinnvoller, bei einem gut<br />
ausgebildeten Behandler die<br />
Kosten selbst zu tragen oder vorher<br />
eine private Zusatzversicherung<br />
abzuschließen.<br />
Der Heilpraktiker Dipl.-Biol. W.<br />
Stelter praktiziert in seiner Praxis<br />
in Schöningen seit 16 Jahren<br />
TCM mit Akupunktur und Kräuter<br />
therapie. Vor allem Schmerzpatienten<br />
und sehr viele andere<br />
chronischen Leiden aus den<br />
Bereichen der Inneren Medizin,<br />
Dermatologie, Allergo logie, Or -<br />
tho pädie, Rheumatologie und<br />
Psychosomatik werden hier<br />
er folgreich behandelt.<br />
Sensiblen Patienten werden mit<br />
einem speziell für die Akupunktur<br />
entwickelten Soft-Laser sanft<br />
und völlig schmerzfrei behandelt.<br />
Kostenloses Informations gespräch.<br />
Termine unter Tel.<br />
0 53 52 - 5 83 19. Auch<br />
Hausbesuche möglich.<br />
Sprechstunde<br />
Barmke. Im Rahmen der Bürgersprechstunde<br />
der Stadtverwaltung<br />
<strong>Helmstedt</strong> in den Ortsteilen gemeinsam<br />
mit dem Ortsrat Barmke<br />
findet die nächste Sprechstunde<br />
am Donnerstag, 20. Juni, statt.<br />
Mitglieder des Ortsrates und Ortsbürgermeister<br />
Stefan Weferling<br />
stehen für allgemeine Fragen der<br />
Barmker Bürger in der Zeit von 16<br />
bis 17 Uhr im ehemaligen Gemeindebüro<br />
zur Verfügung.<br />
Kinderfest<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Der Gartenverein Pastorenweg<br />
veranstaltet am Sonnabend,<br />
29. Juni, ab 15 Uhr, ein<br />
Kinderfest. Neben der Hüpfburg<br />
wird auch eine Olympiade angeboten.<br />
Kinder von Vereinsmitgliedern<br />
und deren Freunde können<br />
sich bis morgen unter der Telefonnummer<br />
05351/595140 oder<br />
05351/5988275 anmelden. Alle<br />
Termine und Zeiten sind auch unter<br />
www.Gartenverein-Pastorenweg.de<br />
abrufbar.<br />
Zwieselchen<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Mit Mini-Bagger,<br />
Schaufeln und Schubkarren machten<br />
sich die Eltern des Arbeitseinsatzes<br />
in der DRK-Kinderkrippe<br />
„Zwieselchen“ in <strong>Helmstedt</strong> an das<br />
Werk. Insgesamt wurden zwölf<br />
Tonnen Sand aus dem Sandkasten<br />
ausgetauscht, um den Kindern den<br />
Garten zu erhalten, in dem sie sich<br />
wohlfühlen und entwickeln können.<br />
Der Spielsand inklusive LKW<br />
und Container wurde durch ein<br />
Mitglied des Elternrates gesponsert.<br />
Durch die vielen Helfer war<br />
die Arbeit in wenigen Stunden geschafft.<br />
Mittsommer<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Das MehrGenerationenHaus<br />
<strong>Helmstedt</strong> lädt am Donnerstag,<br />
20. Juni, ab 20 Uhr zum<br />
Mitsommerabend in den Triftweg<br />
11 in <strong>Helmstedt</strong> ein. Bei Erdbeerbowle<br />
und skandinavischem Büfett<br />
können verschiedene musikalische<br />
und poetische Darbietungen<br />
genossen werden. Für die musikalische<br />
Untermalung sorgt das Gitarren-Trio<br />
„Cantando“. Begrenzte<br />
Karten im Vorverkauf gibt es noch<br />
im MehrGenerationenHaus. Weitere<br />
Informationen sind unter der<br />
Telefonnummer 05351/7667 erhältlich.<br />
Sommerfest<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Das AWO-Wohn- und<br />
Pflegeheim in der Glockbergstraße<br />
lädt am 21. Juni, ab 14 Uhr, zum<br />
Sommerfest ein. Zusätzlich zur<br />
Kaffeetafel kommen der ASB mit<br />
seinen Hunden sowie Christian<br />
der Zauberer. Musikalische Unterhaltung<br />
bieten „Grammophon“,<br />
die jeweils um 15 und 16 Uhr auftreten<br />
werden. Außerdem wird eine<br />
Sommerfestolympiade im Haus<br />
und Garten für Jedermann veranstaltet.<br />
Die Auswertung und Preisverleihung<br />
findet ab 16.15 Uhr<br />
statt. Ab 16 Uhr wird auch gegrillt<br />
und eine Fotoecke für Familienerinnerungen<br />
steht bereit.<br />
Seminar<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Aus Anlass des bevorstehenden<br />
Gedenkjahres 1914<br />
wird vom 16. bis zum 24. August<br />
in der Politischen Bildungsstätte<br />
ein Seminar über das deutsche<br />
Kaiserreich angeboten. Aufstieg<br />
und Fall des Kaiserreiches werden<br />
biografisch an Hand wichtiger<br />
Persönlichkeiten aufgezeigt. Für<br />
die Spurensuche in den Stätten<br />
deutscher Geschichte, wie Tangermünde,<br />
Schönhause, Salzwedel<br />
und Weimar, können sich Interessierte<br />
bei der Politischen Bildungsstätte<br />
unter der Telefonnummer<br />
05351/58510 oder unter der E-<br />
Mail info@pbh.hvhs.de anmelden.<br />
Zur Mittsommernacht mit Konzert auf dem Museumshof in Emmerstedt lädt der<br />
Heimatkreis am Sonnabend, 22. Juni, um 19 Uhr zum Sommeranfang in die Leineweberstraße 3 ein.<br />
Viele Emmerstedter Vereine und Musikgruppen, darunter der Posaunenchor, der Gesangsverein Harmonie,<br />
der Gospelchor, die Jugendband „Give a Boy a Gun“ und der Shantychor, werden für musikalische<br />
Unterhaltung sorgen. Bei nasser Witterung weicht die Veranstaltung in die Mehrzweckhalle am Schützenplatz<br />
aus.<br />
Foto: privat<br />
Finale im Lesewettbewerb<br />
Praktikantin gehörte zur Jury<br />
von Judith Marie Nitschke<br />
und Katja Weber-Diedrich<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Ihre Lesefertigkeiten<br />
stellten die Schüler der Grundschule<br />
St. Ludgeri in <strong>Helmstedt</strong><br />
kürzlich in einem Finale des Lesewettbewerbs<br />
unter Beweis. Die<br />
Sieger des Vorlesewettbewerbes<br />
ermittelte die unanbhängige Jury<br />
um Meike Jenzen von der Buchhandlung<br />
am Gröpern 5, Christine<br />
Vogel von der Lesestube, Stefanie<br />
Sticherling vom Elternverein sowie<br />
Judith Marie Nitschke, Praktikantin<br />
des <strong>HELMSTEDTER</strong><br />
<strong>SONNTAG</strong>.<br />
Judith Marie Nitschke berichtet,<br />
was sie erlebt hat:<br />
Jeweils drei Kandidaten pro Klasse<br />
und sechs pro Jahrgangsstufe wurden<br />
durch einen internen Vorentscheid<br />
in das Finale gewählt. Dort<br />
stellten uns die Schüler einen gewählten<br />
und bereits geübten Text<br />
aus einem Buch ihrer Wahl vor.<br />
In der zweiten Runde erhielten die<br />
Kandidaten einen Text, den sie<br />
ungeübt vortragen mussten.<br />
Unsere Aufgabe dabei war es, die<br />
Schüler in beiden Runden in den<br />
Kategorien Aussprache, Lesefehler,<br />
Lautstärke, Lesefluss und Betonung<br />
zu bewerten. Das Niveau des<br />
Lesewettbewerbes wurde von allen<br />
Mitstreitern sehr hochgehalten.<br />
Deshalb war es, besonders in den<br />
höheren Klassenstufen, schwer für<br />
uns, überhaupt Differenzen zu ziehen.<br />
Dennoch konnten sich einige<br />
Schüler mehr behaupten als andere<br />
und wurden von uns zu den<br />
besten Leseratten gekrönt.<br />
Die Erst- bis Drittplatzierten der<br />
jeweiligen Klassenstufe erhielten<br />
ein Buch, die anderen Trostpreise<br />
in Form von Lesezeichen. In der<br />
ersten Klasse konnte sich Jonas<br />
Diefenbach über Platz eins, Denis<br />
Lust über Platz zwei und Cornelius<br />
Tischer über Platz drei freuen.<br />
In der zweiten Klasse sicherte sich<br />
Isabell Stanke den ersten Platz,<br />
Laura Mahncke den zweiten und<br />
Lucas Schwaiger-Camehn den<br />
dritten Platz.<br />
Mit der Klassenstufe stieg auch das<br />
Niveau. Farin Ziemer konnte den<br />
ersten Platz, Joan Witt den zweiten<br />
Platz und Julia Diefenbach den<br />
dritten Platz holen.<br />
In der vierten Klasse bewies sich<br />
Hannah Kallnischkies als Beste.<br />
Ihr folgten auf den Plätzen zwei<br />
und drei Kassandra Rybarczyk sowie<br />
Frederic Wulf.<br />
Im Finale setzen sich die besten Kandidaten des Vorlesewettbewerbs der<br />
Grundschule St. Ludgeri durch. Bei der Preisverleihung wurden die Erstbis<br />
Drittplatzierten mit Büchern belohnt. Foto: Judith Marie Nitschke<br />
Ein buntes Fest feierte die Schützengesellschaft Emmerstedt zusammen mit vielen<br />
Gästen. Das Schützen- und Volksfest auf dem Emmerstedter Schützenplatz startete mit einem Kinderfest<br />
und einer Premiere: wegen eines Staus, der sich durch den Ort zog, musste der Kinderfestumzug einem<br />
Krankenwagen ausweichen und spontan auf dem Bürgersteig weiter marschieren... Abends sorgte DJ<br />
VolKa für Stimmung im Festzelt. Am Sonnabend fand der Festumzug statt (wir berichteten) und am<br />
Sonntag ging es mit dem Katerfrühstück mit den „BayernStürmern“ weiter. Dabei wurde bis in den späten<br />
Nachmittag ordentlich gefeiert. Mit der Proklamation der neuen Majestäten und Tanzmusik von DJ Feile<br />
klang das Fest aus. Das Foto zeigt den Vorstand der SG Emmerstedt und die neuen Majestäten: (von links)<br />
Vorsitzender Norbert Ludwigs, Träger der Ehrenkette Hans-Joachim Reisewitz, Volkskönigin Manuela<br />
Opitz, Kronprinz Jonas-Moritz Brandt, zweiter Jugendkönig-Begleiter Jannik Arning, Schießsportleiter<br />
Olaf Dunkhorst, Festwirtin und Königin Annette Frensel, Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Schünemann,<br />
Jugendkönig Maximilian Schrader, König Fabian Nessel, erster Jugendkönig-Begleiter Phillipp Schrader,<br />
Ehrenvorsitzender Friedrich-Wilhelm Diedrich, (Ersatz-)Fahnenträger Burkhard Paxmann und Jugendvolkskönigin<br />
Taja-Marie Gebel. Den begehrten Vereinspokal holte in diesem Jahr die Grundschule Emmerstedt<br />
vor dem Blub und der Lohenschänke.<br />
(kat)/Foto: privat
6. Juni 2013 Fleischerfachgeschäfte<br />
<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong><br />
5<br />
Fleisch- und Wurstsalat<br />
Die Unterschiede und allerlei Variationen<br />
von Judith Marie Nitschke<br />
Längst gehört er zu den beliebtesten<br />
Waren im heimischen<br />
Kühlschrank und dem leckersten<br />
Belag auf Brot und Brötchen: der<br />
Fleischsalat.<br />
Er zählt nicht nur zu den leicht<br />
zuzubereitenden Leckereien im<br />
Alltag, sondern ist auch noch ein<br />
würziger Erfrischer und Sattmacher.<br />
Fleischwurst, Gurke, Majonäse<br />
und Gewürze reichen oft aus, um<br />
einen herzhaften Brotbelag zu<br />
zaubern.<br />
Nicht nur im Kühlregal ist er zu<br />
<br />
legt, kann den Fleischsalat beliebig<br />
zubereiten und ihn so zu seinem<br />
eigenen Meisterwerk krönen.<br />
Die Fleischereien haben alle ihr<br />
eigenes Rezept für den<br />
Brotaufstrich - und dementsprechend<br />
ihre eigenen „Fans“. Doch<br />
auch daheim kann der Salat<br />
selbst zu bereitet werden, der<br />
nicht nur als Aufstrich dienen<br />
muss.<br />
Soll der Fleischsalat als<br />
Hauptgericht serviert werden,<br />
eignen sich Beilagen wie<br />
Ofenkartoffeln, Kartoffelbrei oder<br />
ein frisches Weißbrot.<br />
Gut geeignet ist der Fleischsalat<br />
auch als Partybeilage auf<br />
Geburtstagen und Festen mit<br />
Freunden oder beim gemütlichen<br />
Grillabend mit der Familie.<br />
Getreu den Leitsätzen des<br />
Deutschen Lebensmittelbuches<br />
soll der Fleischsalat zu mindestens<br />
25 Prozent aus Fleisch und<br />
Nudelsalat mit<br />
Hackfleischbällchen<br />
Zutaten:<br />
300 g Gehacktes<br />
3 EL Öl<br />
250 g Nudeln<br />
Salz und Pfeffer<br />
2 Paprikaschote<br />
1 kleine Salatgurke<br />
2 EL Majonäse<br />
150 g Vollmilch-Joghurt<br />
Zubereitung:<br />
Auch Nudelsalate können<br />
mit Fleisch verfeinert werden.<br />
Dafür sollte das<br />
Gehacktes zunächst zu kleinen<br />
Kugeln geformt und<br />
anschließend in zwei<br />
Esslöffeln Öl bei mittlerer<br />
Majonäse und bis zu 25 Prozent<br />
aus Gewürzgurke bestehen.<br />
Liegt der Fleischanteil bei einem<br />
Drittel, zählt der Salat zu<br />
„Delikatess-Fleischsalaten“ oder<br />
„feinen Fleischsalaten“.<br />
Doch den Fleischsalat lieber<br />
beim Fleischer fertig kaufen oder<br />
sich einmal selbst versuchen<br />
Es ist gar nicht zu schwer.<br />
Fleischsalat zubereiten<br />
Fleischsalat wird meist mit Rind<br />
und Schwein angefertigt. Daraus<br />
entsteht dann eine Art<br />
Schinkenwurst. Diese wird in<br />
dünne Streifen geschnitten und<br />
gekocht oder gebraten. Je nach<br />
Rezept und gewünschter Zutat<br />
kann der Fleischsalat nach<br />
Geschmack angemacht werden.<br />
Für eine simple und schnelle<br />
Zubereitung werden insgesamt<br />
200 Gramm ausgewählte<br />
Fleischwurst sowie zwei<br />
Gewürzgurken in feine Streifen<br />
geschnitten.<br />
Je nach Belieben kann auch ein<br />
hartgekochtes Ei fein gewürfelt<br />
und hinzugefügt werden. Alle<br />
Zutaten werden mit Majonäse,<br />
Salz und Pfeffer vermischt und<br />
sollten mindestens eine halbe<br />
Stunde im Kühlschrank ziehen.<br />
Tipp: Ein Tropfen Zitronensaft<br />
macht den Fleischsalat zu einer<br />
kulinarischen Erfrischung.<br />
Allerdings gibt es eine<br />
Variationsbreite an Fleischsalaten.<br />
Anstatt der Fleischwurst kann<br />
auch problemlos Mortadella zum<br />
Als erfrischendes Haupt- oder Nebengericht lassen sich Fleisch- und<br />
Wurstsalate je nach Zunge beliebig zubereiten.<br />
Foto: Joujou/pixelio.de<br />
Hitze gebraten werden.<br />
Unterdessen können schon die<br />
Nudeln in Salzwasser gekocht<br />
werden. Tipp: Damit der Salat ein<br />
Blickfang wird, können bunte<br />
Spiralnudeln zum Einsatz kommen.<br />
Stehen Nudeln und<br />
Hackfleischbällchen bereit, werden<br />
die Paprika und die<br />
Salatgurke in kleine Würfel<br />
geschnitten. Anschließend werden<br />
alle Zutaten in eine Schüssel<br />
gegeben und mit Majonäse und<br />
Joghurt verrührt. Nachdem der<br />
Salat noch mit Salz und Pfeffer, je<br />
nach Zunge, gewürzt wurde, sollte<br />
er mindestens 30 Minuten ziehen<br />
bevor er auf den Tisch<br />
kommt.<br />
Einsatz kommen und auch 120<br />
Gramm Leberkäse, 100 Gramm<br />
Gouda Käse sowie Schnittlauch<br />
können zugeschnitten werden.<br />
Ein bunter Fleischsalat mit<br />
Kirschtomaten, Erbsen und statt<br />
Majonäse Joghurt sorgt für eine<br />
kalorienärmere Variante.<br />
Für die Optik kann der<br />
Fleischsalat mit Schnittlauch<br />
oder gekochten Eiern garniert<br />
werden.<br />
Doch der Zunge sind keine<br />
Grenzen gesetzt. Frei nach<br />
Belieben können alle Zutaten in<br />
die Schüssel kommen und den<br />
Gaumen verwöhnen.<br />
Wurstsalat<br />
Der Fleischsalat hat auch<br />
Verwandte. Dazu zählt der<br />
Wurstsalat. Bekannt ist er als<br />
traditionelle Zwischenmahlzeit<br />
und wird deshalb auch oft alleinstehen<br />
verköstigt.<br />
Zu seinen Beilagen zählen aber<br />
dennoch einfaches Brot,<br />
Schwarzbrot mit Butter oder<br />
Bratkartoffeln. Der wesentliche<br />
Unterschied ist, dass der<br />
Wurstsalat klarer ist, als der<br />
Fleischsalat, denn sein Dressing<br />
besteht zumeist aus Essig und<br />
Öl.<br />
Besonders beim Wurstsalat ist:<br />
zu ihm gehören Käsestreifen.<br />
Doch auch hier sind je nach<br />
Tradition verschiedene<br />
Variationen entstanden. Bekannt<br />
ist der Schwäbische Wurstsalat,<br />
der zur Hälfte Blutwurst enthält.<br />
In Österreich wird der Wurstsalat<br />
aus Knackwurst und Extrawurst<br />
gefertigt.<br />
Der Wurstsalat gehört bei den<br />
Bayern und in der Schweiz sogar<br />
Fleischerei<br />
zur Esskultur.<br />
Allerdings sind zwei Unterschiede<br />
im Schweizer- und Bayerischen<br />
Wurstsalat zu erkennen. Der<br />
Schweizer Salat ist immer mit<br />
Emmentaler Käse verfeinert.<br />
Die Bayern hingegen schneiden<br />
ihre Wurst nicht in feine Streifen<br />
sondern in ründliche Scheiben,<br />
doch auch sie verwenden Käse<br />
als Zutat für ihren perfekten<br />
Wurstsalat.<br />
Wurstsalat zubereiten<br />
Wichtig bei der Zubereitung von<br />
Wurstsalat ist, dass er unbedingt<br />
mindestens 30 Minuten, am<br />
besten aber zwei Stunden durchziehen<br />
muss, um das gewünschte<br />
würzige Aroma zu erreichen,<br />
für das er so beliebt ist. Die verschiedenen<br />
Rezepte lassen auf<br />
eine Geschmacksvielfalt im<br />
Mund schließen.<br />
Für den klassischen Wurstsalat<br />
werden zunächst 200 Gramm<br />
Wurst, wie Krakauer, in dünne<br />
Streifen geschnitten. Danach folgen<br />
eine halbe Zwiebel, drei<br />
Gewürzgurken und 70 Gramm<br />
Gouda Käse jeweils in Würfel<br />
geschnitten in die Schüssel.<br />
Das Dressing wird aus zwei<br />
Esslöffeln Öl, vier Esslöffeln<br />
Gurkenwasser, den Gewürzen<br />
Pfeffer und Salz sowie einem<br />
Teelöffel Senf bereitet.<br />
Bei der Schweizer Version gehört<br />
mehr Käse in den Salat und es<br />
ist üblich, die Zwiebel nicht in<br />
Würfel, sondern in dünne Ringe<br />
zu schneiden.<br />
Die Bayrische Version verlangt<br />
hingegen nicht die Zwiebeln,<br />
sondern die Wurst in Scheiben<br />
zu schneiden.<br />
<br />
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Rotwurst 100 g 1,08 €<br />
Hausmacher Sauerfleisch 100 g 0,95 €<br />
Am Donnerstag empfehlen wir:<br />
Weiße Bohnensuppe Port. 1,95 €<br />
Am Freitag empfehlen wir:<br />
Schweinegulasch m. Kartoffeln u. Gurkensalat Port. 4,50 €<br />
Hausschlachterei und Partyservice<br />
Aktions-Wochen<br />
vom 18.06.-22.06.2013<br />
Suppenfleisch Kg nur 4,99 €<br />
Brust oder Querrippe<br />
Schlachtfrische Rinderleber nur Kg 4,99 €<br />
Curryfruchtsalat eigene Herstellung 100g 0,79 €<br />
Hausmacher Sülze 1kg 5,99 €<br />
Bierbraten 1kg 5,89 €<br />
vom Schweineschinken mit Kruste pikant eingelegt<br />
Grill-Mix 10 Bratwürste, 5 Krakauer, nur 18,50 €<br />
5 Käsegriller und 6 Nackensteaks<br />
Zum Wochenende: Freitag bis Samstag<br />
Dienstag, 18.06.13 ab 10 Uhr<br />
Rindfleischsuppe mit Nudeln<br />
und Gemüsestreifen Port. 1,70 €<br />
Bitte Gefäß mitbringen<br />
<br />
<br />
<br />
Freitag, 21.06.13 11-13 Uhr<br />
Kräuterschnitzel mit Kroketten<br />
und Gemüse Port. 3,90 €<br />
Vorbestellung bis Donnerstag 18 Uhr<br />
Gut &<br />
günstig<br />
Solange der Vorrat reicht<br />
Schlemmerrouladen 1 kg 8,59 €<br />
verschieden gefüllt zum Grillen oder in der Pfanne vom Schwein<br />
M. Löffelmann<br />
<br />
<br />
<br />
Delikater Wurstsalat<br />
mit Basilikum<br />
Zutaten für 4 Personen:<br />
4 Scheiben Jagdwurst-<br />
Aufschnitt<br />
oder Bierschinken<br />
4 Scheiben Schweinskopf -<br />
wurst<br />
4 Blatt Basilikum<br />
4 Scheiben Zucchini<br />
4 TL Kümmel<br />
4 EL Remoulade<br />
4 EL Kondensmilch<br />
Zubereitung:<br />
Hausschlachterei & Party-Service<br />
Westphal<br />
Die Wurst, das<br />
Basilikum und<br />
die Zucchini<br />
vorportionieren,<br />
mit dem<br />
K ü m m e l<br />
bestreuen und<br />
übereinanderschichten.<br />
Alles in der<br />
Mitte einmal<br />
durchschneiden<br />
und übereinanderklap-<br />
pen.<br />
Nun beginnt der Feinschnitt: in<br />
der gewünschten Streifenbreite<br />
die Wurstschichtung zerschneiden.<br />
Zum Schluss mit Delikatess-<br />
Remoulade und Kondensmilch<br />
(am besten mit einem Fettgehalt<br />
von vier Prozent) abschmecken.<br />
Den Wurstsalat im Kühlschrank<br />
aufbewahren, zum Verzehr fünf<br />
Minuten zuvor bei<br />
Zimmertemperatur durchziehen<br />
lassen.<br />
Der Wurstsalat<br />
eignet sich<br />
sowohl für<br />
Frühstück als<br />
zum Abendbrot<br />
zu Brot und<br />
Brötchen, zu<br />
grünem Salat<br />
oder auch zu<br />
Pellkartoffeln<br />
a l s<br />
Hauptmahlzeit.<br />
Quelle: www.<br />
kochbar.de<br />
Schöningen Tel. 05352 / 44 90<br />
Büddenstedt Tel. 05352 / 90 64 06<br />
Offleben Tel. 05352 / 69 50<br />
Angebote vom 17.06.13 - 22.06.13<br />
Krustenbraten frisch oder gepöckelt 1 kg 5,90 €<br />
Rinderschmorbraten 1 kg 9,20 €<br />
Schmorwurst 1 kg 6,00 €<br />
Hausmacher Leber- und Rotwurst 100 g 0,85 €<br />
Fleisch- oder Jagdwurst im Ring 100 g 0,70 €<br />
Leberpastete 100 g 1,29 €<br />
Lachsschinken 100 g 1,89 €<br />
Kartoffelsalat eigene Herstellung 100 g 0,78 €<br />
TOP<br />
Preis<br />
Fleischer-Imbiss Schöningen 17.06. - 22.06.13<br />
Schweinefiletmedaillons<br />
in Waldpilzsoße<br />
mit Bohnen und Kartoffelgratin 6,40 €<br />
Spanferkel mit Sauerkraut und Kartoffeln 5,40 €<br />
Gulasch mit Rotkohl und Kartoffeln 5,10 €<br />
Backofensteak mit Bratkartoffeln 5,00 €<br />
Weißkohl mit Gehacktesklößchen und Kartoffeln 4,60 €<br />
Nudelgemüseauflauf 4,20 €<br />
Schollenfilet mit Bratkartoffeln 4,90 €<br />
Tagessuppe 2,60 €<br />
Donnerstag:<br />
Unser XXL Schnitzeltag<br />
Jäger, Zigeuner oder Zwiebel<br />
mit Pommes oder Bratkartoffeln<br />
und Krautsalat<br />
nur 6,00 €<br />
MO.<br />
DI.<br />
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DE-NI-10156-EG<br />
Angebot im Partyservice<br />
vom 17.06. - 22.06.13<br />
Sauerfleisch mit Bratkartoffeln<br />
und Remoulade<br />
pro Pers. 6,40 €<br />
für Selbstabholer während der<br />
Geschäftszeiten von Schöningen<br />
Bestellung:<br />
HE-Holzberg 4 10 44<br />
HE-Markt-Passage 4 19 15<br />
Emmerstedt 3 20 14<br />
Angebote gültig vom 17.06. bis 21.06.2013<br />
1. Szegediner Gulasch m. Nudeln o. Kartoffeln 4,90 €<br />
2. Nackenschnitzel mit Kartoffelsalat 4,95 €<br />
3. Broccoli-Kartoffelauflauf 3,80 €<br />
1. Heidebraten Schwein m. Rosenkohl, Kart. u. Soße 5,45 €<br />
2. Gemüsepfanne mit Reis 4,40 €<br />
3. Graupensuppe 2,55 €<br />
1. Jägerpfanne mit Reis 5,20 €<br />
2. Kräuterquark mit Kartoffeln 4,45 €<br />
3. Linsensuppe 2,55 €<br />
1. Zigeunerschnitzel mit Püree 5,30 €<br />
DO. 2. Tortellini mit Tomatensoße 4,30 €<br />
3. Milchreis mit Zucker u. Zimt o. Apfelmus 3,90 €<br />
1. Fischfilet mit warmem o. kaltem Kartoffelsalat 5,40 €<br />
FR. 2. Currywurst mit Pommes frites o. Kartoffelsalat 4,20 €<br />
3. Kartoffelsuppe 2,55 €<br />
Wir liefern Ihr Essen (nur <strong>Helmstedt</strong> und Emmerstedt) täglich<br />
in der Zeit von 10 bis 13 Uhr. Bestellung bis 9 Uhr<br />
unter 41044. Pro Anlieferung werden 0,50€ berechnet.<br />
Sie bekommen bei uns auch Fertigmenüs im Glas!
6 <br />
Familie • <strong>Helmstedt</strong><br />
16. Juni 2013<br />
Viel zu erleben am GaBö<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Beim Tag der offenen<br />
Tür gewährte das Gymnasium am<br />
Bötschenberg Einblicke in den<br />
Schulalltag und bot ein spannendes<br />
und abwechslungsreiches Programm<br />
für Groß und Klein. So<br />
wurde an Infoständen und durch<br />
Ausstellungen über die vielfältigen<br />
Aktivitäten an der Schule informiert.<br />
Dabei kam es der Schule vor<br />
allem darauf an, ihre besonderen<br />
Schwerpunkte hervorzuheben:<br />
Wirtschaftskompetenz, kulturelle<br />
Kompetenz, Ausstauschfahrten<br />
sowie Sportförderung.<br />
Das vielfältige Schulleben erlebte<br />
der Besucher, wenn er einen<br />
Rundgang durch die Klassenräume<br />
machte. Die sechsten Klassen<br />
gestalteten eine Lyrikwerkstatt, die<br />
siebten Klassen zeigten selbstgemachte<br />
Werbeanzeigen und Werbespots.<br />
Auch eine „Biologiewerkstatt”,<br />
mathematische Basteleien,<br />
Kinderschminken und viele<br />
Kunstprojekte waren im Angebot.<br />
Besonderes Interesse fanden die<br />
Angebote im Sportbereich, für die<br />
das GaBö bekannt ist. Da die Renovierung<br />
des Hallendaches die<br />
Die Flying GaBös präsentieren ihre Trampolin-Vorführung.<br />
Benutzung der Turnhalle nicht zuließ,<br />
präsentierten die Flying<br />
GaBös ihre Trampolin-Vorführungen<br />
auf dem Pausenhof.<br />
Abgerundet wurde das vielseitige<br />
Programm durch einen Auftritt<br />
der Lehrerband auf dem Schulhof,<br />
die ihr neues Programm von Rock<br />
bis Pop vorstellte.<br />
Vor allem Eltern mit Kindern aus<br />
den jetzigen vierten Klassen nutzten<br />
den Tag der offenen Tür, um<br />
sich über das besondere Profil und<br />
das Angebot des GaBö zu informieren.<br />
Foto: privat<br />
Vereinsmitglieder geehrt<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Der Vorstand des<br />
<strong>Helmstedt</strong>er Sportvereins ehrte im<br />
Rahmen seines 100-jährigen Jubiläums<br />
zahlreiche Mitglieder.<br />
Siegfried Jahnscheck wurde für<br />
seine ehrenamtlichen Tätig keiten<br />
sowie für die Mitarbeit bei der Erstellung<br />
der Vereinschronik mit<br />
dem neu geschaffenen Ehrenamtszertifikat<br />
des Landessportbundes<br />
ausgezeichnet. Die bronzene Ehrennadel<br />
erhielten der Abteilungsleiter<br />
Triathlon Bernd Giesler und<br />
das Vorstandsmitglied Lutz Schräder.<br />
Stellvertretender Abteilungsleiter<br />
Jugendfußball Carsten Flohr<br />
wurde mit der silbernen Ehrennadel<br />
ausgezeichnet.<br />
In Würdigung ihrer Verdienste um<br />
die Förderung des Sports wurden<br />
der Abteilungsleiter Basketball<br />
Christoph Jahn mit der silbernen<br />
Ehrennadel und mit der bronzenen<br />
Ehrennadel die Abteilungsleiter<br />
Taekwondo Axel Heineck und<br />
Ju-Jutsu Horst Schilling geehrt.<br />
Für ihre langjährige erfolgreiche<br />
Jugendarbeit als Betreuer und<br />
Trainer von Fußballjugendmannschaften<br />
wurden Martin Hartwig,<br />
Detlef Heins und Matthias Knoppe<br />
mit der Kreisjugendleiterehrennadel<br />
in Bronze geehrt.<br />
Die von Alexandra Emig-Schröder,<br />
Marlene Jendrzok, Peter<br />
Klein, Karsten Manig und Rainer<br />
Wittneben erfolgreich abgelegten<br />
Prüfungen für das Deutsche<br />
Sportabzeichen wurden ebenfalls<br />
gewürdigt.<br />
Eine weitere besondere Auszeichnung<br />
erhielten Konrad Hempel,<br />
Heinz Jordan, Dieter Lamontain<br />
und Heinz-Lothar Schröder, die<br />
dem HSV seit 60 Jahren angehören.<br />
Uwe Borstelmann, Jörg Bunk,<br />
Manfred Bunk, Klaus Engel, Rüdiger<br />
Exner und Ilona Feilhaber<br />
können auf eine 50-jährige Mitgliedschaft<br />
zurückblicken.<br />
Die Vereinsnadel in Gold, für<br />
40-jährige Mitgliedschaft, wurde<br />
Renate Nadolny, Karin Käse und<br />
Thorsten Schrader verliehen.<br />
25 Jahre im Verein sind Uta Besekke,<br />
Kurt Blumentritt, Detlef Bohnstedt,<br />
Elfriede Bunk, Rüdiger Durzynski,<br />
Antje Fröhlich, Heinz-Dieter<br />
und Barbel Eisermann, Lothar<br />
und Helga Hänisch, Rüdiger<br />
Kaczmarek, Dagmar Keeling, Peter<br />
und Ilona Klein, Detlef und<br />
Eva Kohlhoff, Sebastian Kunow,<br />
Jutta Lixfeld, Thorsten Losert,<br />
Claudia Obermann, Andrea-Susanne<br />
Pionke, Erika Schöndube,<br />
Kai-Stephan Schulz, Rainer und<br />
Marion Schulz, Uwe Stielau, Julie<br />
Verchau, Renate Voß, Gudrun<br />
Walter, Carsten Werkmeister und<br />
Ursula Wirth.<br />
Langjährige und engagierte HSV-Mitglieder wurden auch im Jubiläumsjahr<br />
ausgezeichnet.<br />
Foto: privat<br />
Simone!<br />
Am 18.6.2013 werden ab 17:30 Uhr<br />
am Rathaus Klinken geputzt!<br />
Prinzen kommt herbei<br />
und küsst Simone frei!<br />
* * * * * *<br />
Deine Crew vom Bötschenberg<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Standesamtliche<br />
Nachrichten<br />
Eheschließungen<br />
Warberg. Beim Standesamt<br />
Süpplingen auf Burg Warberg<br />
gaben sich Heike Lechner und<br />
Marcel Osteroth - beide wohnhaft<br />
in Süpplingenburg - sowie<br />
Caterin Chalas und Torsten Lother<br />
- beide wohnhaft in Ingersleben<br />
- das Ja-Wort.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Wir Menschen sind wie Federn im Wind.<br />
Eines Tages trägt er uns davon, aber er trocknet auch die Tränen.<br />
KAREN MUSTERMANN<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Traueranzeige<br />
schwarz-weiß<br />
mit Wunschbild<br />
Traueranzeige<br />
farbig<br />
mit Wunschbild<br />
<br />
<br />
<br />
Einzigartige Geburtstage<br />
von Judith Marie Nitschke<br />
Einmal im Jahr im Mittelpunkt zu<br />
stehen, beglückwünscht zu werden<br />
und Geschenke zu erhalten: dieses<br />
Privileg haben Geburtstagskinder.<br />
Ursprünglich wurde der Geburtstag<br />
durch das Christentum als Namenstag<br />
gefeiert. Heute feiern wir<br />
auf der ganzen Welt den Jahrestag<br />
der Geburt.<br />
Hat jemand Geburtstag, wird ihm<br />
die Hand gereicht und ihm alles<br />
Liebe und Gute, nur das Beste<br />
oder viel Gesundheit gewünscht.<br />
Ist dieses nicht persönlich möglich<br />
werden die Glückwünsche per<br />
Karte, SMS, E-Mail oder Anruf<br />
übermittelt. Lädt das Geburtstagskind<br />
zu einer Feier in geselliger<br />
Runde mit Freunden und Verwandten<br />
ein, erhält es ein Geschenk.<br />
Zumeist trinkt man an diesem Tag<br />
auf sein Wohl und singt ein Ständchen.<br />
Darüberhinaus gibt es bei<br />
besonderen Geburtstagen wie der<br />
Voll jährigkeit oder runden<br />
Geburts tagen traditionelle Sitten<br />
und Bräuche. Diese sind von Region<br />
zu Region verschieden und<br />
werden auch überall praktiziert.<br />
Ein weit verbreiteter Brauch ist es,<br />
seinen Geburtstag im Kreis der<br />
Familie und Freunden zu feiern.<br />
Zum Ehrentag gibt es dann meist<br />
<br />
<br />
Trauer- und Danksagungs-Anzeigen<br />
Sie haben die Möglichkeit ganz einfach und bequem Ihre<br />
Trauer- und Danksagungs-Anzeige im <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag<br />
zu inserieren.<br />
Und so einfach gehts:<br />
Lassen Sie sich in der Geschäftstelle, Holzberg 31 von unseren Anzeigenberatern<br />
Ihre Wunschanzeige zusammenstellen oder gestalten Sie Ihre<br />
Wunschanzeige direkt im Internet unter: www.helmstedter-sonntag.de<br />
Natürlich können Sie auch bei Ihrem Bestattungsinstitut Ihres Vertrauens die<br />
Anzeige besprechen und diese leiten sie zum <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag weiter.<br />
Ihre Vorteile:<br />
Über den <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag können Sie Ihre Trauer mit Ihren Familienmitgliedern,<br />
Freunden und den Lesern teilen. Ihre Anzeige ist im Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> und den angrenzenden Gemeinden zu sehen. Zu finden ist Ihre<br />
Anzeige immer im <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag auf der Seite 6.<br />
Für weitere Informationen besuchen Sie uns auf:<br />
www.helmstedter-sonntag.de oder rufen Sie uns an: 0 53 51 / 59 68 64<br />
einen Geburtstagskuchen, auf dem<br />
so viele Kerzen sind, wie das Geburtstagskind<br />
alt ist. Es ist außerdem<br />
verbreitet, die Person, die<br />
Geburtstag hat, mit Überraschungen<br />
zu beschenken.<br />
Bei Kindern sind zusätzlich zur<br />
Feier mit den Verwandten noch<br />
Kindergeburtstage üblich. Dort<br />
werden oft Partyspiele wie Blinde<br />
Kuh oder Topfschlagen gespielt<br />
oder es geht zum Kegeln oder<br />
Schwimmen. In unserer Region ist<br />
es außerdem üblich, dass die eingeladenen<br />
Kinder im Anschluss an<br />
den Geburtstag oder während des<br />
Geburtstages eine so genannte<br />
‚bunte Tüte‘ mit verschiedenen Süßigkeiten<br />
erhalten.<br />
Bei der Familienfeier oder im Erwachsenenalter<br />
gibt es an Geburtstagen<br />
Snacks, ein Buffet, welches<br />
vom Gastgeber gestellt wird,<br />
und/oder Geburtstagskuchen. Bei<br />
Jugendlichen- und Erwachsenengeburtstagen<br />
wird auch angestoßen.<br />
Schon ab dem 14. Geburtstag beginnen<br />
die Bräuche. Auf dem<br />
Schulweg wird dem Geburtstagskind<br />
zum Zeichen des Milchmädchens<br />
oder des Milchbubis Milch<br />
oder Joghurt über den Kopf gegossen.<br />
Dieser Brauch entwickelt sich<br />
am 16. Geburtstag weiter, wo dem<br />
Geburtstagskind Mehl über den<br />
Kopf gekippt wird.<br />
Zur Volljährigkeit muss erneut gelitten<br />
werden. Dem Geburtstagskind<br />
werden rohe Eier auf dem<br />
Kopf zerschlagen.<br />
Allerdings sind diese drei Bräuche<br />
in unserer Region nicht zu sehr<br />
ausgebreitet.<br />
Anders sieht das für den 25., den<br />
30., den 40. und den 50. Geburtstag<br />
aus. Zum 25. Geburtstag erhalten<br />
Männer einen Kranz alter So–<br />
cken und Frauen einen Schachtelkranz,<br />
welche auf das Alter hinweisen<br />
sollen.<br />
Zum 30. Geburtstag geht es dann<br />
„sauber“ zu. Männer müssen so<br />
lange die Rathaustreppe fegen, die<br />
von Freunden und Verwandten<br />
<br />
Melanie<br />
Borutta<br />
verschmutzt wurde, bis sie von einer<br />
Jungfrau durch einen Kuss erlöst<br />
werden.<br />
Frauen haben die Aufgabe Klinken<br />
zu putzen. Dabei ist es für die Geburtstagskinder<br />
auch üblich, ein<br />
Kostüm zu tragen.<br />
Zum 40. Geburtstag müssen unverheiratete<br />
Männer zum Zeichen<br />
als „Alter Esel“ verkehrt herum<br />
auf einem Esel Platz nehmen und<br />
auf ihm reiten. Zum 50. Geburtstag<br />
wird für die Männer das Sackfest<br />
zelebriert zum Zeichen, dass<br />
sie nun als „alter Sack“ gelten. Dafür<br />
erhalten die Männer eine<br />
Abrahams-Puppe, Frauen eine Sarah-Puppe.<br />
Heutzutage ist es nicht nur in allen<br />
Gesellschaftsschichten, sondern<br />
auch in fast jeder Kultur üblich,<br />
Geburtstage zu feiern. In Mexiko<br />
schlagen die Geburtstagskinder<br />
zum Beispiel nicht auf einen Topf,<br />
sondern mit einem Stock auf eine<br />
Piñata, ein mit Süßigkeiten gefülltes<br />
Tier aus Pappmaché. Dabei<br />
werden den Kindern die Augen<br />
verbunden. Mit dem Stock wird so<br />
lange auf das Tier eingeschlagen,<br />
bis die Süßigkeiten herausfallen.<br />
In England ist es üblich in den<br />
Geburtstagskuchen eine kleine<br />
Überraschung einzubacken. Wer<br />
diese beim Verzehren findet, gilt<br />
als Glückspilz.<br />
In Italien und den USA bekommen<br />
nicht nur die Geburtstagskinder,<br />
sondern auch die Gäste Geschenke.<br />
Hingegen in Österreich<br />
ist es üblich, den Geburtstagskindern<br />
schon am Vorabend zu gratulieren,<br />
was in Deutschland als Unglücksbringer<br />
angesehen wird.<br />
Eines haben jedoch Deutschland<br />
und andere Länder gemein: den<br />
Geburtstagskuchen. In den verschiedensten<br />
Variationen darf das<br />
Geburtstagskind an seinem Ehrentag<br />
naschen. Meist backen Verwandte<br />
oder Freunde den Lieblingskuchen.<br />
Mit Brauch und Geburtstagskuchen<br />
kann jeder Geburtstag zum<br />
Lieblingstag im Jahr werden.<br />
<br />
Erwin<br />
Schulze<br />
Die kirchliche Trauung findet am Freitag, 21.06.2013, um 17 Uhr,<br />
in der St. Ludgeri-Kirche statt.
16. Juni 2013 <strong>Helmstedt</strong><br />
<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong> 7<br />
Im Rahmen der diesjährigen Sportlerehrung der Stadt <strong>Helmstedt</strong> wurden die Handballfreunde<br />
<strong>Helmstedt</strong>-Büddenstedt für den Aufstieg in die Verbandsoberliga geehrt. Die Neuregelung bei<br />
der Preisvergabe zur Sportlerehrung besagt, dass keine Medaillen mehr ausgehändigt, sondern Gutscheine<br />
und Sachpreise überreicht werden. Die Handballfreunde haben sich einen Besuch im Paintball-Dome<br />
gewünscht. Diesem Wunsch kam die Stadt <strong>Helmstedt</strong> nach. Für einen dortigen Spieleabend reichte der<br />
finanzielle Beitrag der Stadt allerdings nicht aus. Der Paintball-Dome hatte sich deshalb kurzerhand entschlossen,<br />
den Differenzbetrag zu übernehmen und diesen einer sozialen Einrichtung in <strong>Helmstedt</strong> zu<br />
spenden.<br />
Foto: privat<br />
Schwimmen lernen<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Im Rahmen des vom<br />
Lions Club <strong>Helmstedt</strong> geförderten<br />
Projekts „Keiner darf untergehen“<br />
können auch am Ende dieses<br />
Schuljahres die Schüler der vierten<br />
Klassen der <strong>Helmstedt</strong>er Grundschulen<br />
jeweils in einem Schülerwettbewerb<br />
ihre Schwimmfähigkeiten<br />
unter Beweis stellen.<br />
50 Meter Brustschwimmen, Turmsprung<br />
vom Ein-Meter-Brett und<br />
Ringetauchen gehören dazu. Zielstellung<br />
ist, dass alle Schüler<br />
schwimmen können und das<br />
Schwimmabzeichen Bronze erreichen,<br />
wenn sie die Schule verlassen.<br />
Alle Schulabgänger der vierten<br />
Klassen, die ihre Schwimmfähigkeiten<br />
unter Beweis stellen,<br />
können sich dafür eine Belohnung<br />
abholen.<br />
Erfüllt das Kind die Wettbewerbsbedingungen,<br />
erhält es eine<br />
Schwimmedaille sowie einen kleinen<br />
Snack im Anschluss.<br />
Die Klasse mit dem besten Wettkampfergebnissen<br />
erhält den vom<br />
Lions Club gestifteten Wanderpokal.<br />
Der Pokal soll im Rahmen der<br />
Schulentlassungsfeiern der jeweiligen<br />
Siegerklasse übergeben werden.<br />
Im Kaisersaal<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Ein Kammerkonzert<br />
aus Renaissance, Frühbarock und<br />
Hochbarock findet am Sonntag,<br />
23. Juni, um 17 Uhr im Kaisersaal<br />
von St. Ludgerus statt. Es werden<br />
festliche Instrumental und Vokalmusik<br />
aus dem „Musikalischen<br />
Lustgarten“ Joahnnes Schultz‘ erklingen.<br />
Eine Besonderheit stellt<br />
das Telemanns Kabarette über die<br />
Tonkunst dar. Mit der Vertonung<br />
des Textes eines ehemaligen <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Studenten wird die Schönheit<br />
der Musik beschrieben. Es<br />
musiziert das Kaisersaalensemble<br />
unter der Leitung von Siegfried<br />
Winkler.<br />
Diabetesprävention<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Schüler der Klassenstufe<br />
sieben des Gymnasium<br />
Julianum nutzten den Termin der<br />
mündlichen Abiturprüfungen, um<br />
sich über das Thema Diabetes mellitus<br />
zu informieren.<br />
Immerhin sind von dieser Störung<br />
des Kohlehydratstoffwechsels<br />
mehr als zehn Prozent der deutschen<br />
Bevölkerung betroffen; bei<br />
steigender Patientenzahl.<br />
Gemeinsam mit Almut Viedt und<br />
Britta Michel vom Verband der<br />
Landfrauen informierte die Diabetologische<br />
Schwerpunktpraxis Hunold/Müller-Hunold<br />
aus Grasleben<br />
die interessierten Schüler.<br />
Diese konnten etwas über die Geschichte<br />
und Entstehung der „Zuckerkrankheit“<br />
erfahren und dann<br />
selber ihren Blutzucker und ihren<br />
Body-Mass-Index bestimmen.<br />
Informiert wurden die Schüler, die<br />
innerhalb ihrer Klassenverbände<br />
über fünf Stationen rotierten, über<br />
die Zusammenstellung von Mahlzeiten<br />
und deren Inhalt. Sie konnten<br />
auch selber eine gesunde<br />
Mahlzeit zusammenstellen und<br />
anschließend verzehren.<br />
Weitere praktische Beispiele für<br />
einen gesunden Lebensstil wurden<br />
im Rahmen von Sport und Bewegung<br />
gegeben.<br />
Insgesamt stieß das eintägige Projekt,<br />
das in diesem Jahr zum zweiten<br />
Mal angeboten wurde, auf reges<br />
Interesse bei Schülern und<br />
Lehrern.<br />
Mit dem Projekt soll gleichzeitige<br />
die derzeitige Aktion „ Stoppt Diabetes“<br />
des Dachverbandes der<br />
Deutschen Diabetesgesellschaft,<br />
Diabetes.de, unterstützt werden.<br />
Diabetes.de setzt sich unter anderem<br />
auch für den Verkauf gesunder<br />
Speisen und zuckerfreier Getränke<br />
in Schulen ein.<br />
Planungsbereiche<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Senioren Union,<br />
Stadtvereinigung <strong>Helmstedt</strong>, beschäftigt<br />
sich seit einiger Zeit mit<br />
der ärztlichen Versorgung im<br />
Landkreis <strong>Helmstedt</strong>. Abschließend<br />
ist von der Senioren Union<br />
die Juristin Tatjana Brauer von der<br />
kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen,<br />
Bezirksstelle<br />
Braunschweig, zu dem Thema<br />
„Ärztliche Versorgung im Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> – heute und in<br />
Zukunft“ eingeladen worden.<br />
Während bisher die Planungsbereiche<br />
für die Haus- und Fachärzteversorgung<br />
die 38 Landkreise<br />
und die acht kreisfreien Städte<br />
waren, sind ab diesem Jahr kleinere<br />
Zuschnitte für die ärztliche Versorgung<br />
vorgesehen. Damit soll<br />
die Versorgung der Bevölkerung<br />
mit niedergelassenen Kassenärzten<br />
verbessert werden.<br />
So genannte Mittelbereiche stellen<br />
eine kleinräumigere Planung der<br />
hausärztlichen Versorgung dar. Es<br />
gibt davon in Niedersachsen 97.<br />
Der Landkreis <strong>Helmstedt</strong> gibt für<br />
die ab 2013 geltende Neuordnung<br />
der Planungsbereiche Velpke an<br />
Wolfsburg, Lehre und Königslutter<br />
an Braunschweig ab. Der Planungsbereich<br />
<strong>Helmstedt</strong> besteht<br />
aus der Stadt <strong>Helmstedt</strong> und dem<br />
südlichen Teil des Landkreises.<br />
Dieser Neuzuschnitt ist nur ein<br />
Baustein, um eine bedarfsgerechte<br />
räumliche Verteilung ambulanter<br />
Ärzte zu erreichen. Weiter werden<br />
bei der ärztlichen Bedarfsplanung<br />
der demografische Faktor und verschiedene<br />
Arztgruppen berücksichtigt.<br />
Künftig soll die ärztliche<br />
Versorgung der ländlichen Bevölkerung<br />
durch neue Prozesse verbessert<br />
werden: Die Einzelpraxis<br />
ist ein aussterbendes Modell, sie<br />
wird ersetzt unter anderem durch<br />
Ärztehäuser, Gemeinschaftspraxen<br />
oder Zweigpraxen.<br />
Toter Winkel<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Über den „Toten Winkel“<br />
informierte der Verkehrssicherheitsberater<br />
der Polizei, Godehard<br />
Gatzemeier, unterstützt<br />
durch die Kreisverkehrswacht<br />
<strong>Helmstedt</strong> auf dem Feuerwehrareal<br />
an der Nordstraße die Kinderfeuerwehr<br />
aus <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Besonders schwierig wird die Situation,<br />
wenn im Einsatzgeschehen<br />
große Feuerwehrfahrzeuge<br />
bewegt werden und gleichzeitig<br />
weitere Personen um das Fahrzeug<br />
herum tätig werden müssen. Im<br />
allgemeinen Straßenverkehr ergibt<br />
sich insbesondere für Radfahrer<br />
rechts neben großen Fahrzeugen<br />
eine tödliche Gefahr bei Abbiegevorgängen.<br />
Zur Verdeutlichung<br />
wurde eine Plane der Verkehrswacht<br />
neben dem Einsatzfahrzeug<br />
ausgelegt, auf der alle Kinder der<br />
Feuerwehr im toten Winkel verschwanden.<br />
Der Kindergarten Spielkiste in <strong>Helmstedt</strong> öffnete seine Pforten zu einem „Tag der offenen<br />
Tür“ anlässlich des 30-jährigen Bestehens. Der auch von der Stadt <strong>Helmstedt</strong> unterstützte und anerkannte<br />
Kindergarten betreut mit zwei ausgebildeten Erzieherinnen eine Gruppe mit bis zu 24 Kindern. In<br />
verschiedenen Räumen werden die Kinder zum Spielen, Basteln und Lernen animiert, wie es sich für einen<br />
modernen Kindergarten gehört. In diesem Rahmen besuchte unter anderen Wölfi, das Maskottchen<br />
des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, die Kinder. Für Letztere gab es an diesem Tag verschiedene<br />
Stationen, an denen sie basteln, ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen oder sich schminken lassen<br />
konnten. Die Feuerwehr <strong>Helmstedt</strong> stellte ein Tanklöschfahrzeug zur Schau. Ebenfalls konnte ein Rettungswagen<br />
des Landkreises <strong>Helmstedt</strong> und ein Streifenwagen der Polizei besichtigt werden. Die Gruppe<br />
„Samba Simpathica“ sorgte für einen musikalischen Leckerbissen und führte die Zuschauer in die Turnhalle<br />
der Lebenshilfe. Dort übernahm der Jongleur und Feuerschlucker Christian Nöring das Regiment<br />
und versetzte die Zuschauer in Staunen.<br />
Foto: privat<br />
Einladung zur Patientenakademie –<br />
Thema Altersmedizin<br />
Jeder fünfte Bundesbürger ist<br />
über 65 Jahre alt. Mit der steigenden<br />
Zahl älterer Menschen nimmt<br />
auch die Anzahl älterer Patienten<br />
zu, die an vielen verschiedenen<br />
Erkrankungen leiden. Der optimalen<br />
Behandlung dieser Patienten<br />
widmet sich ein ganzes Fachgebiet,<br />
die sogenannte „Geriatrie“.<br />
Über die Möglichkeiten und Behandlungskonzepte<br />
der Geriatrie<br />
informiert Dr. med. Sabine Reuter<br />
in der Reihe „Patientenakademie“<br />
der HELIOS St. Marienberg Klinik<br />
<strong>Helmstedt</strong> am 19. Juni 2013<br />
um 18 Uhr im großen Saal des<br />
Schloss Schöningen.<br />
Die demografische Entwicklung in<br />
Deutschland zeigt es ganz deutlich:<br />
Wir werden immer älter. Treten<br />
in jungen Jahren nur vereinzelt<br />
Erkrankungen auf, so leiden gerade<br />
ältere Patienten an mehreren,<br />
oft altersbedingten Krankheiten,<br />
gleichzeitig. „Meist sind das Herz-<br />
Kreislauf-Erkrankungen, verschie-<br />
Anzeige<br />
dene Schmerzsyndrome und<br />
chronische Gelenkveränderungen“,<br />
erklärt Dr. med. Sabine Reuter,<br />
Fachärztin für Innere Medizin<br />
und Geriatrie. Diese sogenannte<br />
„Multimorbidität“ führt dazu, dass<br />
Patienten spezielle Herausforderungen<br />
an eine Klinik stellen.<br />
Diese umfassen sowohl das Behandlungsspektrum<br />
als auch die<br />
Unterbringung und Vorbereitung<br />
auf eine Rückkehr in das häusliche<br />
Umfeld.<br />
„Die Geriatrie ist die optimale<br />
Kombination aller notwendigen<br />
Maßnahmen, die multimorbide Patienten<br />
benötigen, um auch nach<br />
einem stationären Klinikaufenthalt<br />
selbstständig leben zu können.<br />
Dazu gehören sowohl interdisziplinäre<br />
Behandlungskonzepte als<br />
auch Angebote aus den Bereichen<br />
Physio-, Logo- und Ergotherapie“,<br />
so Dr. Reuter. Ein erfahrenes und<br />
speziell geschultes Ärzte- und<br />
Pflegeteam arbeitet fachab teilungsübergreifend<br />
zusammen, um<br />
einen optimal auf den Patienten<br />
zugeschnittenen Therapieplan zu<br />
erarbeiten. „Unser Ziel ist es, Lebensqualität<br />
zurückzugeben und<br />
ein beschwerdearmes Leben trotz<br />
Erkrankungsvielfalt zu ermöglichen.<br />
Dafür eröffnen wir ab dem<br />
1. Juli 2013 eine eigene Abteilung<br />
für geriatrische Medizin und<br />
Frührehabilitation in der HELIOS<br />
St. Marienberg Klinik <strong>Helmstedt</strong>“,<br />
freut sich die Fachärztin. Gemeinsam<br />
mit Peter Schmiedel, ebenfalls<br />
Facharzt für Innere Medizin<br />
und Geriatrie, und einem speziell<br />
geschulten Pflegeteam, behandelt<br />
Dr. med. Sabine Reuter zukünftig<br />
geriatrische Patienten. Die Veranstaltung<br />
ist kostenfrei, eine vorherige<br />
Anmeldung nicht erforderlich.<br />
Kontakt: HELIOS St. Marienberg<br />
Klinik <strong>Helmstedt</strong>, Telefon (05351)<br />
14-6921, Fax: (05351) 14-8200,<br />
E-Mail: info.helmstedt@helioskliniken.de<br />
Das Singen und Musizieren ist für Kinder ein wichtiger Baustein in ihrer Entwicklung.<br />
Um dies zu unterstützen, organisierten die Damen des Lions Club <strong>Helmstedt</strong> im vergangenen Jahr einen<br />
Bücherflohmarkt anlässlich des <strong>Helmstedt</strong>er Gänsemarktes. „Weit über 1.000 Bücher wurden von uns<br />
gesichtet, sortiert und ausgezeichnet, um dann für einen Euro pro Stück verkauft zu werden“, berichtet<br />
Arlette Scherrieble-Chauvet. Die Einnahmen in Höhe von 600 Euro wurden kürzlich der <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Chor- und Singschule übergeben. „Wir freuen uns über die Spende. Diese haben wir ganz gezielt eingesetzt,<br />
um einen bunten Tag im <strong>Helmstedt</strong>er Brunnentheater zu veranstalten bei dem das kindliche Singen<br />
und Musizieren, im Rahmen des ausgetragenen Landes-Liederchor-Festivals, im Vordergrund stand“,<br />
erläuterte Stefan Runge, musikalischer Leiter der Schule.<br />
Foto: privat<br />
HELIOS St. Marienberg Klinik <strong>Helmstedt</strong><br />
Patientenakademie<br />
Gesund im Alter –<br />
was Altersmedizin leisten kann<br />
Dr. med. Sabine Reuter<br />
Fachärztin für Innere Medizin und Geriatrie<br />
19. Juni 2013, 18 Uhr<br />
Schloss Schöningen<br />
www.helios-kliniken.de/helmstedt
8 <strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong><br />
<br />
16. Juni 2013<br />
Ein musikalisches Sommerhighlight für „Jung“ und „Alt“ findet am Freitag, 21. Juni, um<br />
20 Uhr, auf der Burg Warberg statt. „Die Lieder bieten ein vielfältiges Erlebnis quer durch die Musikgeschichte<br />
der vergangenen 50 Jahre“, erzählt Martin Lehmann, Mitglied der „Lions-Party-Band“. „Wie zuvor<br />
haben wir auch in diesem Jahr musikalische Freunde dabei, die Abwechslung bringen und mit Sicherheit<br />
begeistern werden“, macht Martin Kopp, Sänger und Gitarrist der Band neugierig. Karten für die<br />
Lions-Sommer-Party gibt es bei der Öffentlichen Versicherung unter der Telefonnummer 05351/55500<br />
oder bei Lorenz Flatt unter der Telefonnummer 05351/552112.<br />
Foto: privat<br />
ions-Jugendbeaiftragter Stefan Weinkopf und Meike Jenzen als Vertreterin des Gesamtbuchhandels des Landreises<br />
sowie die Vertreter der einzelnen Schulen (von links) freuten sich über die Bücherkisten.<br />
Foto: Dörte Herfarth<br />
<br />
<br />
von Dörte Herfarth<br />
Süpplingen. Kindern und Jugendlichen<br />
die Freude am Lesen vermitteln<br />
– das hat sich der Lions<br />
Club <strong>Helmstedt</strong> auf die Fahnen<br />
geschrieben. Aus diesem Grund<br />
<br />
erhalten seit 2003 Schulen im<br />
Landkreis <strong>Helmstedt</strong> einmal im<br />
Jahr so genannte Bücherkisten, die<br />
von Lehrern der jeweiligen Schulen<br />
zusammengestellt werden.<br />
Am Freitag kamen Stefan Weinkopf,<br />
Jugendbeauftragter des Lions<br />
Räbke. Der Schützenverein Räbke<br />
veranstaltet am Sonnabend, 29. Juni,<br />
im Rahmen des Ferienprogramms<br />
der Samtgemeinde Nord-<br />
Elm das achte Räbker Entenrennen<br />
am Wasserfall.<br />
Junge Teilnehmer bis 16 Jahren<br />
können um 15 Uhr am „Kids-<br />
Rennen“ teilnehmen. Das Hauptrennen<br />
startet um 16 Uhr. Jeweils<br />
die ersten drei Plätze erhalten einen<br />
Preis, der Sieger des Hauptrennens<br />
den Pokal „Duck-Cup“. Der<br />
Verkauf der Startzettel für beide<br />
Rennen beginnt um 14 Uhr.<br />
Die Enten dürfen eine maximale<br />
Größe von zwölf Zentimetern<br />
nicht übersteigen und müssen<br />
rechtzeitig vor dem Start bei der<br />
Rennleitung zur Kennzeichnung<br />
abgegeben werden. Es ist auch<br />
möglich, sich vom Veranstalter<br />
Enten zur Teilnahme auszuleihen.<br />
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.<br />
Clubs, sowie der Lions-Präsident<br />
Dr. Joachim Scherrieble in die<br />
Grundschule Süpplingen, um den<br />
Vertretern dieser Grundschule,<br />
den Außenstellen der Wichernschule<br />
in Königslutter und Büddenstedt,<br />
den Grundschulen<br />
Offleben, Grasleben und Bahrdorf<br />
sowie der Oberschule Velpke Bücherkisten<br />
zu überreichen.<br />
Finanziert wird das Ganze durch<br />
den Losverkauf beim Weihnachtsmarkt.<br />
„Dabei kommen immer<br />
rund 2.000 Euro zusammen, die<br />
wir vom Lions Club aufstocken,<br />
um am Ende rund 3.000 Euro für<br />
die Bücher zur Verfügung haben“,<br />
erklärte Weinkopf. Seit 2003 wurde<br />
bereits insgesamt 48.695 Euro<br />
für Bücherkisten ausgegeben. Unterstützt<br />
wird der Club von den<br />
Buchhandlungen Gröpern 5 aus<br />
<strong>Helmstedt</strong>, Kolbe aus Königslutter<br />
sowie Baumert aus Schöningen.<br />
Die Feuerwehr Mariental überreichte Graslebens Samtgemeindebürgermeister Gero Janze<br />
(Zweiter von links) bei den Gemeindewettkämpfen einen Scheck in Höhe von 1.600 Euro für die Anschaffung<br />
des Mannschaftstransportwagens für die Kinder- und Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Grasleben.<br />
Die Feuerwehr sprach allen Spendern ihren Dank aus.<br />
Foto: privat<br />
<br />
Wolsdorf. Die Bürgermeistersprechstunden<br />
in Wolsdorf fallen<br />
vom 20. Juni bis zum 4. Juli aus. In<br />
dieser Zeit bleibt außerdem die<br />
Bücherei geschlossen.<br />
Papier<br />
Wolsdorf. Die Freiwillige Feuerwehr<br />
Wolsdorf sammelt gemeinsam<br />
mit der Jugendfeuerwehr in<br />
Wolsdorf am Sonnabend, 22. Juni,<br />
Altpapier. Das zur Abholung vorgesehene<br />
Papier ist bis 10 Uhr bereitzustellen.<br />
<br />
Mariental. Nahrungsmittelunverträglichkeiten<br />
können zu Symptomen<br />
wie Migräne, Arthrose,<br />
Rheuma, depressive Verstimmungen<br />
und ADS/ADHS führen. Zu<br />
diesem Thema wird die Ernährungs-<br />
und Präventionswisschenschaftlerin<br />
sowie Buchautorin Anne<br />
Bühring am Freitag, 5. Juli, um<br />
18.30 Uhr, im Sportheim in Mariental/Horst<br />
referieren.<br />
<br />
Ahmstorf. Die Schützengesellschaft<br />
Ahmstorf lädt am heutigen<br />
Sonntag ab 11 Uhr zum Bogenschießen<br />
in den Steinbruch ein.<br />
Ein 3D-Parcours steht dort ab<br />
heute zur Verfügung. Die Bedingungen<br />
zum Schießen sind wie auf<br />
anderen Parcours und werden vor<br />
Ort besprochen. Für Essen und<br />
Trinken ist gesorgt. Für weitere<br />
Informationen steht Hans-Erich<br />
Jeremias unter der Telefonnummer<br />
05365/8118 zur Verfügung.<br />
Ferien(s)pass<br />
Grasleben. Den siebten Ferien(s)<br />
pass bietet die Samtgemeinde<br />
Grasleben an, der dem HELM-<br />
STEDTER <strong>SONNTAG</strong> beiliegt.<br />
Zusätzlich liegt er in Geschäften<br />
der Samtgemeinde sowie in der<br />
Samtgemeindeverwaltung aus.<br />
Außerdem kann er unter www.<br />
samtgemeinde-grasleben.de aufgerufen<br />
werden. Bei Fragen und<br />
Informationen steht die Samtgemeindeverwaltung<br />
unter der Telefonnumer<br />
05357/960026 zur Verfügung.<br />
<br />
Rottorf. Richtige Schützenfeststimmung<br />
wollte beim Schützenfest<br />
in Rottorf/Klei nicht aufkommen.<br />
Zwar war die Veranstaltung<br />
selbst gut besucht, doch aufgrund<br />
des starken Regens konnten die<br />
Vereine am ersten Tag keinen Umzug<br />
durch das Dorf veranstalten.<br />
Und auch am kommenden Tag fiel<br />
das Nach-Hause-Bringen der Majestäten<br />
buchstäblich ins Wasser.<br />
Der Umzug wurde dann an einem<br />
anderen Termin nachgeholt, bei<br />
dem die Vereine vom Spielmannszug<br />
aus Rhode begleitet wurden.<br />
Der Vorsitzende des Schützenvereins,<br />
Bernd Mühe, ehrte Wilfried<br />
Wehrstedt, der den Wanderpokal<br />
holte, sowie Holger Mühe (Ehrenscheibe).<br />
Neue Majestäten sind Kronprinz<br />
Arndt Ackermann, König Volker<br />
Ackermann, die Königsbegleiter<br />
Frank Szatkowski und Fabian<br />
Andres, Fahnenträger Peter Dlugiewicz,<br />
seine Begleiter Jörn Dumke<br />
und Thorsten Müller, Jugendkönig<br />
Yannik Ziebart, seine Begleiter<br />
Margo Mühe und Rouwen<br />
Szatkowski, Minikönigin Sara<br />
Künstner, ihre Begleiter Maurice<br />
Wehrstedt und Tessa Mühe, Kinderkönig<br />
Nikolas Müller sowie seine<br />
Begleiter Justin Künstner und<br />
Lulian Otto.<br />
<br />
<br />
Sitzung, Gemeinderat Mariental,<br />
19.30 Uhr, Gemeindezentrum.<br />
Insgesamt fünf von sechs Wehren aus der Samtgemeinde<br />
Grasleben nahmen an den Gemeindewettkämpfe in Ahmstorf teil.<br />
Dabei sicherte sich der Ausrichter den ersten Platz, Grasleben wurde<br />
Zweiter, Mariental errang den dritten Rang, Querenhorst den vierten<br />
und Rottorf den fünften. Zudem wurden Klemens Rubow und Jörg<br />
Minkley im Rahmen der Siegerehrung mit dem Niedersächsischen<br />
Ehrenzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet.<br />
Foto: privat<br />
<br />
Grasleben. Eine Leseprojektwoche<br />
veranstaltet die Grundschule<br />
Grasleben von Montag bis Freitag,<br />
17. bis zum 21. Juni, im Rahmen<br />
des Jubiläums „Zehn Jahre Bücherfrühling“.<br />
Eine Woche lang werden die Kinder<br />
an verschiedenen Kinderbüchern<br />
arbeiten, schreiben, basteln,<br />
spielen und vor allem lesen. Zur<br />
Einstimmung besucht die Autorin<br />
Tatjana Weih aus Fallersleben am<br />
Montag die Grundschule und wird<br />
zwei Lesungen abhalten.<br />
Am Freitag gipfelt die Lesewoche<br />
in einem großen Schulfest. Um 14<br />
Uhr wird ein Festumzug durch<br />
Grasleben führen, an dem die Kinder<br />
ihren Büchern entsprechend<br />
verkleidet zur Schule ziehen werden.<br />
An der Grundschule angekommen,<br />
werden um 15 Uhr die Sieger<br />
des Leselöwen-Vorlesewettbewerbes,<br />
der zuvor stattfindet, geehrt.<br />
Anschließend locken bis 17 Uhr<br />
verschiedene Spiel- und Bastelangebote,<br />
Kinderschminken, eine<br />
Kaffee- und Grillstube sowie eine<br />
Hüpfburg. Auch der Flohmarkt,<br />
an dem sich alle Kinder mit einem<br />
Verkaufsstand beteiligen dürfen,<br />
wird sich rund um Bücher drehen.<br />
Passend zur Lesewoche bekam die<br />
Grundschule Grasleben eine anteilige<br />
Spende des anlässlich der<br />
Fußball-EM beim Public Viewing<br />
gesammelten 2.000 Euro. Der Förderverein<br />
der Grundschule konnte<br />
so für jedes Klassenzimmer Regalschränke<br />
kaufen, die von den Kindern<br />
reichlich bestückt wurden.<br />
Foto: privat<br />
Zur Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus der<br />
Warberger Feuerwehr kam Samtgemeindebürgermeister Matthias<br />
Lorenz (links) und ließ es sich nicht nehmen, eine Zeitkapsel mit<br />
Dokumenten der Feuerwehr, wie dem Bauplan, der Chronik und einem<br />
Protokoll des ersten Dienstabends im alten Feuerwehrhaus aus<br />
dem Jahre 1964, selbst einzumauern. „Wir gehen heute einen weiteren<br />
Schritt in die Zukunft und ich hoffe, dass die Freiwillge Feuerwehr<br />
Warberg auch weiterhin ihren Weg gehen wird, wie sie es bis<br />
jetzt getan hat“, betonte Lorenz. 2009 stellte die Feuerwehr einen<br />
Antrag für einen Neubau. „Und nun geht es endlich los. Denn die<br />
Räume im Dorfgemeinschaftshaus sind einfach für uns zu klein geworden“,<br />
berichtete Ortsbrandmeister Andreas Gronde. Zurzeit umfasst<br />
die Warberger Wehr 35 Aktive, 14 Jugendliche und 25 Kinder in<br />
der neuen Kinderfeuerwehr. „Auch deswegen war es der Samtgemeinde<br />
ein Anliegen, so schnell wie möglich mit einem Neubau zu<br />
beginnen, damit auch die Kleinsten ihren Platz haben“, ergänzte Lorenz.<br />
Foto: Mara Puthöler
16. Juni 2013<br />
<strong>Helmstedt</strong> <strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong> 9<br />
„Aerophon“ vom Julianum Gymnasium spielte gestern beim Seniorennachmittag im Festzelt. Auch diese Jungs hatten Spaß auf dem Hüpfkissen. Fotos: Katja Weber-Diedrich<br />
Sportplatz am Maschstadion, <strong>Helmstedt</strong><br />
Der Mittsommer war Blau-Weiß<br />
Nach dem Regen kam die Strandparty<br />
von Katja Weber-Diedrich<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Wolfgang Kalisch,<br />
Vereinsvorsitzender des TSV<br />
<strong>Helmstedt</strong>, zeigte sich gestern zufrieden:<br />
„Neun Mannschaften<br />
beim Betriebs- und Spaßturnier ist<br />
eine tolle Anzahl“, freute er sich<br />
über den guten Start der Blau-<br />
Weißen Nächte am Freitagnachmittag.<br />
Die Bäckerei Durzynski gewann<br />
das beliebte Turnier am Ende.<br />
Zweiter wurde das Team der TSV-<br />
Vereinsgaststätte.<br />
„Gut geschlagen hat sich auch unsere<br />
Stadt <strong>Helmstedt</strong>“, urteilte Kalisch.<br />
„Das Team um Bürgermeister<br />
Wittich Schobert spielte Leidenschaftlich<br />
und unterlag nur<br />
zweimal.“<br />
Um die Erfolge beim Fußball zu<br />
feiern trafen sich die Teams und<br />
Gäste des TSV am Abend im Festzelt.<br />
Mit Livemusik von „Ablazed“<br />
und einem DJ wurde dies auch bis<br />
in die Nacht getan. Der TSV freute<br />
sich über rund 300 Besucher zu<br />
dieser ersten Blau-Weißen Mittsommernacht.<br />
Gestern herrschte dann besonders<br />
reges Treiben auf dem Vereinsgelände,<br />
als das Kinderfest ausgerichtet<br />
wurde und besonders die<br />
unterschiedlichen Hüpfburgen<br />
zum Toben einluden. Zudem präsentierten<br />
sich die verschiedenen<br />
Sparten des Traditionsvereins, wie<br />
unter anderem die A-Junioren, die<br />
gegen die Nachwuchsfußballer<br />
von Eintracht Braunschweig antreten.<br />
Erstmals wurde auch eine kleine<br />
Familien- und Sportmesse aufgebaut,<br />
bei der sich verschiedene<br />
Firmen und Einrichtungen der<br />
Region präsentierten.<br />
Im Zelt fand der Seniorennachmittag<br />
bei Turnvorführungen und<br />
einem Auftritt der Julianum-Band<br />
„Aerophon“ statt.<br />
Nach dem Regenschauer am<br />
Abend konnte dann wieder im<br />
Trockenen ausgiebig die Strandparty<br />
gefeiert werden.<br />
So können die diesjährigen Blau-<br />
Weißen Nächte am heutigen<br />
Sonntag, 16. Juni, ganz gemütlich<br />
mit dem Sportlerbrunch ausklingen,<br />
das um 11 Uhr im Festzelt<br />
beginnt und von der Band „Skyline<br />
2000“ musikalisch umrahmt<br />
wird.<br />
14.-16.<br />
Juni<br />
2013<br />
Viel Spaß hatten die kleinen Besucher des TSV gestern Nachmittag im<br />
„Funpark“ mit mehreren Hüpfburgen.<br />
Mit Lego-Steinen spielt es sich immer<br />
gut...<br />
Der TSV-Vorsitzende Wolfgang Kalisch (rechts) war bereits am Freitag<br />
in geselliger Runde bester Stimmung.<br />
Die Kinderkrippe „Lummerland“ war gestern mit einem Schminkstand<br />
vor Ort.<br />
Auch nach Hockeynachwuchs<br />
wurde Ausschau gehalten.<br />
Die Handballabteilung veranstaltete gestern ein Turnier, für das unter<br />
anderem die Handballerinnen des Berliner FC Preußen angereist waren.<br />
Weil es mit dem Dosenlaufen noch nicht so gut allein klappte, halfen die<br />
Muttis.<br />
Mit dem beliebten Fußballturnier für Betriebs- und Freizeitmannschaften<br />
waren die Blau-Weißen Nächte am Freitag gestartet.
10 <strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong><br />
Königslutter<br />
16. Juni 2013<br />
26 Jahre - 24 Stunden<br />
Königslutter. Zum 26. Mal wird es<br />
auch in diesem Jahr wieder das<br />
24-Stunden-Schwimmen im Freibad<br />
Lutterwelle, Wilhelm-Bode-<br />
Straße, am Schulzentrum in Königslutter<br />
geben.<br />
Am Freitag, 21. Juni, startet um 16<br />
Uhr der Schwimm-Marathon unter<br />
dem Motto „Jeder kann mitmachen<br />
- Eine Veranstaltung für<br />
Schlechtes Wetter hielt die hartgesottenen Königslutteraner nicht davon<br />
ab, die Freibadsaison zu eröffnen. Es kamen rund 30 Wasserbegeisterte.<br />
Nach einer kurzen Begrüßung gab Alexandra Schmich den Startschuss<br />
zum Anschwimmen, woraufhin mehrere ins Wasser sprangen. In dieser<br />
Freibadsaison gibt es folgende Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und<br />
Freitag bis Sonntag ist das Bad von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Montag und<br />
Donnerstag bleibt die Lutterwelle für das öffentliche Baden geschlossen.<br />
Foto: privat<br />
die ganze Familie“ und endet am<br />
Sonnabend, 22. Juni, um 16 Uhr.<br />
Ziel für die Schwimmer ist es, innerhalb<br />
der 24-Stunden so viele<br />
Bahnen wie möglich in beliebigen<br />
Schwimmarten ohne Hilfsmittel<br />
zurückzulegen. Dabei können<br />
auch Pausen eingelegt werden. Jeder<br />
Schwimmer, der mindestens<br />
100 Meter im Wasser zurücklegen<br />
kann, darf an der Veranstaltung<br />
teilnehmen. Teilnahmeberechtigt<br />
sind Einzelpersonen, Familien sowie<br />
Gruppen ab fünf und bis zu 40<br />
Personen. Jeder Teilnehmer erhält<br />
eine Teilnehmerurkunde und Medaille.<br />
Bei der Einzelwertung wird<br />
die längste zurückgelegte Strecke<br />
einer Einzelperson, bei der Gruppen-/Mannschaftswertung<br />
werden<br />
die zahlenmäßig größte Familie,<br />
die Mannschaft mit der längsten<br />
Strecke sowie die Mannschaft mit<br />
der längsten Strecke in der Zeit<br />
von 0 bis 6 Uhr geehrt.<br />
Die Siegerehrung erfolgt am Donnerstag,<br />
27. Juni, um 18 Uhr im<br />
Freibad Lutterwelle. Anmeldungen<br />
und nähere Informationen<br />
gibt in der Lutterwelle direkt oder<br />
unter der Telefonnummer<br />
05353/99068.<br />
Oldtimer in der Stadt<br />
(jud) Königslutter. Die Werbeund<br />
Interessengemeinschaft Königslutter<br />
aktiv veranstaltet gemeinsam<br />
mit dem MSC Fallersleben<br />
am heutigen Sonntag das Aktiv-Oldtimer-Fest.<br />
Ab etwa 10 Uhr<br />
rollen die ersten Historien auf den<br />
Marktplatz, wo sie den ganzen Tag<br />
besichtigt werden können. Weitere<br />
45 Oldtimer treffen um etwa 12.30<br />
Uhr auf dem Marktplatz ein. Das<br />
sind die Teilnehmer der Oldtimer-<br />
Rallye durch 25 Ortschaften im<br />
Landkreis <strong>Helmstedt</strong>, die für<br />
knapp zwei Stunden in Königslutter<br />
Pause machen. Zugelassen sind<br />
Fahrzeuge bis Baujahr 1982 und<br />
älter. Das älteste Auto wird ein<br />
Aero aus dem Jahr 1934 sein.<br />
Die Besucher erwartet außerdem<br />
ein verkaufsoffener Sonntag von<br />
12 bis 17 Uhr, verschiedenste kulinarische<br />
Genüsse sowie Live-Musik<br />
von „Two For You“. Kleine<br />
Gäs te können sich über eine Hüpfburg<br />
und ein Mini-Riesenrad freuen.<br />
Am Ende des Aktiv-Oldtimer-Festes<br />
gibt es noch ein Gewinnspiel:<br />
Juwelier Warnecke verlost eine<br />
Uhr. Die Besucher müssen nur auf<br />
den Teilnehmerkarten vermerken,<br />
welches für sie der schönste Oldtimer<br />
des Tages ist. Die Verlosung<br />
findet auf dem Marktplatz statt.<br />
Jubiläen beim SC<br />
Rhode. Im SC Rhode werden drei<br />
Jubiläen in den Sportabteilungen<br />
gefeiert: Die aktive Tischtennissparte<br />
feiert in diesem Jahr ihr<br />
40-jähriges Bestehen, die Abteilung<br />
Sport für Ältere – Trimmgymnastik<br />
wurde vor 30 Jahren<br />
gegründet und die Walkingsparte<br />
kann in diesem Jahr auf zehnjährige<br />
Aktivität zurückschauen.<br />
Während der Jahresversammlung<br />
des SC Rhode wurde Bodo Seidenthal<br />
die Ehrenmitgliedschaft<br />
verliehen. Der Vorsitzende des<br />
Vereins, Reinhold Stahl, wies in<br />
seiner Laudatio auf die besonderen<br />
Verdienste von Bodo Seidenthal<br />
hin, der dem Verein seit 1966<br />
angehört.<br />
Für 15-jährige Mitgliedschaft wurden<br />
Gabi und Jonathan Pietsch<br />
mit der Ehrennadel ausgezeichnet.<br />
Die Ehrennadel für 25-jährige<br />
Mitgliedschaft erhielten Heide<br />
und Siegfried Scharf und Birgit<br />
Berke.<br />
Der Verein beschäftigt inzwischen<br />
sieben Übungsleiter für die unterschiedlichsten<br />
Sportarten. Der<br />
Verein ist mit sieben Sparten gut<br />
aufgestellt, vom Gesundheitssport<br />
über den Tanzsport, der Gymnastik<br />
und zahlreichen Freizeitsportangeboten<br />
werden vom Verein<br />
auch Punktspiele im Fußball- und<br />
Tischtennissport angeboten.<br />
Im Rahmen des Projektes „Ab in die Mitte“ von der City-Offensive Niedersachsen findet<br />
in Königslutter vom 16. August bis 14. September ein Fest der Generationen statt. Insgesamt wird es in<br />
diesem Zeitraum sieben Veranstaltungen geben, wie zum Beispiel das Steinmetz-Symposium oder den<br />
Tag „InnenLeben“. Der Startschuss für die Werbeaktion fiel bereits am vergangenen Mittwoch. Projektbeauftragter<br />
Arnulf Baumann präsentierte eine mobile Litfaßsäule auf dem Markt, an der auf die verschiedenen<br />
Veranstaltungen hingewiesen werden wird. „Zudem haben wir am Ortsein- und -ausgang Königslutters<br />
sowie in den anderen Gemeinden Plakate aufgehängt, die die Veranstaltungsreihe ankündigen<br />
werden“, so Baumann bei der Präsentation. In den Geschäften in Königslutter werden Flyer mit dem<br />
Programm ausliegen. Das erste Plakat brachte Baumann persönlich an die Littfaßsäule. Unterstützt wurde<br />
er dabei von Karin Köppe von der Werbegemeinschaft Königslutter aktiv, der Tourismusbeauftragten der<br />
Stadt, Gundula Joercks, von Dr. Norbert Funke von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und<br />
Stadt Königslutter sowie Thomas Markwardt von der Arbeitsgemeinschaft Markt (von links). Am Donnerstag,<br />
20. Juni, 19 Uhr, findet im großen Saal des Rathauses in Königslutter eine Informationsveranstaltung<br />
zu dem Projekt für alle Intteressierten, Teilnehmer und Vertreter der Ortsräte statt. Es wird über den<br />
Stand der Vorbereitungen berichtet sowie Fragen und Vorstellungen zu den Darbietungen geklärt.<br />
Foto: Dörte Herfarth<br />
Eine Plakatausstellung, Vorträge und Gespräche gab es bei der ersten Suchtwoche in<br />
Königslutter. Diese veranstaltete die Stadt gemeinsam mit dem Selbsthilfezentrum Lichtblick aus Schöningen,<br />
der Haupt- und Realschule Königslutter sowie der örtlichen Selbsthilfegruppe „Gemeinsam sind<br />
wir stark.“ Ein Woche lang stand im Forum der Schule das Thema Süchte im Mittelpunkt. Am Eröffnungstag<br />
erklärte Klaus Grundmann (links) vom Selbsthilfezentrum unter anderem Königslutters Bürgermeister<br />
Alexander Hoppe (rechts), dem kommissarischen Schulleiter, Carsten Bormann (Zweiter von<br />
links) sowie weiteren Besuchern die Plakatausstellung. Zwar waren interessierte Besucher willkommen,<br />
doch richtete sich die Suchtwoche in erster Linie an Kinder und Jugendliche, die an das Thema Süchte<br />
herangeführt und aufgeklärt wurden. Neben den Plakaten lagen zudem Flyer und Broschüren aus. „Wir<br />
wollten den Schülern vor allem zeigen, was sie machen können, wenn sie Hilfe brauchen, an wen sie sich<br />
wenden können“, so Bormann. Neben den bekannten Süchten wie Alkohol und Zigaretten informierte die<br />
Suchtwoche auch über neue Drogen, wie zum Beispiel Crystal Meth oder Cybermobbing. Für die Tage<br />
konnten regionale Fachleute gewonnen werden, die jeden Tag zu einem bestimmten Thema referierten:<br />
So lauteten die Themen Cybermobbing, Jugend und Alkohol, Sexueller Missbrauch, Spielsucht sowie illegale<br />
Drogen.<br />
Foto: Dörte Herfarth<br />
Aquarelle<br />
Königslutter. Der Förderkreis<br />
Malerkapelle am Elm zeigt in der<br />
ersten Ausstellung dieses Jahres<br />
„Aquarelle aus der Provence“ von<br />
Heidi Burggrad. Die 33 ausgestellten<br />
Aquarelle sind eine repräsentative<br />
Auswahl der vielen hundert<br />
Arbeiten, die die Künstlerin von<br />
ihren Reisen in die Provence mitgebracht<br />
hat. Das besondere Licht<br />
und die charakteristischen Farben<br />
der provencalischen Landschaften<br />
hielt sie darin mit eigener Aquarelltechnik<br />
fest. Die Ausstellung ist<br />
noch von Freitag bis Sonntag, 21.<br />
bis 23. Juni, jeweils von 11 bis 18<br />
Uhr, in der Malerkapelle zu sehen.<br />
Märchen<br />
und Tanz<br />
Groß Steinum. An der Bockshornklippe<br />
in Groß Steinum findet<br />
am heutigen Sonntag, 16. Juni,<br />
um 18.30 Uhr ein Abend mit Märchen<br />
und Tanz zum Thema Sonne<br />
und Mond statt, den die Kreisarchäologie<br />
<strong>Helmstedt</strong> anbietet.<br />
Märchen rund um die Welt erzählen<br />
von der engen Beziehung zwischen<br />
den Gestirnen und der<br />
Menschenwelt.<br />
Sie berichten, wie Sonne und<br />
Mond an den Himmel kamen und<br />
wie sie den Menschen helfen, ihre<br />
Aufgaben zu meistern.<br />
Im Wechsel werden Geschichten<br />
zu Gehör gebracht und einfache<br />
Kreistänze zum Mittanzen vorgestellt.<br />
Fest zum<br />
Ortsjubiläum<br />
Sunstedt. Aus Anlass des<br />
1150-jährigen Ortsjubiläums, des<br />
100-jährigen Jubiläums der freiwilligen<br />
Feuerwehr und zum<br />
80-jährigen Bestehen der evangelischen<br />
Frauenhilfe laden die Sunstedter<br />
vom 21. bis zum 23. Juni<br />
zum Dorffest ein. Das Fest nimmt<br />
seinen Auftakt mit einem Abendessen<br />
um 18 Uhr und Festkommers<br />
um 20 Uhr. Anschließend<br />
folgt um 22 Uhr der Zapfenstreich.<br />
Der Sonnabend beginnt um 14<br />
Uhr mit dem Festumzug, wird von<br />
dem Kinderfest ab 15.30 Uhr begleitet<br />
und endet ab 20 Uhr mit<br />
einem Tanzabend. Den Abschluss<br />
bildet am Sonntag um 11.30 Uhr<br />
ein Gottesdienst und ein Chorkonzert<br />
um 14 Uhr.<br />
Trauma-Tagung<br />
vom Dörte Herfarth<br />
Königslutter. Das Trauma-Netzwerk<br />
Niedersachsen veranstaltete<br />
im AWO-Psychiatriezentrum Königslutter<br />
seine dritte Fachtagung<br />
„Schutz, Hilfe und Zukunft für<br />
Opfer von Gewaltaten“. Dr. Mohammad<br />
Zoalfikar Hasan begrüßte<br />
namhafte Experten als Referenten.<br />
Was 2010 „als kleines Pflänzchen<br />
in Königslutter begann, ist mittlerweile<br />
eine stattliche Pflanze geworden“,<br />
betonte Thomas Zauritz,<br />
Geschäftsführer des AWO-Psychiatriezentrums<br />
während seines<br />
Grußwortes.<br />
Diese Tagung solle dazu beitragen,<br />
das Netzwerk gemeinsam weiter<br />
auf den Weg zu bringen, den Ausbau<br />
zu verfolgen und über Erfolge<br />
zu diskutieren, so Zauritz.<br />
Sonntag, 16. Juni<br />
„Märchen und Tanz“, 18.30 Uhr,<br />
Bockshornklippe Groß Steinum.<br />
Montag, 17. Juni<br />
Sitzung, Ortsrat Rhode, 19 Uhr,<br />
Dorfgemeinschaftshaus, Rhode.<br />
Dienstag, 18. Juni<br />
„Soli Deo Gloria“, Abschlusskonzert,<br />
20 Uhr, Kaiserdom.<br />
Mittwoch, 19. Juni<br />
Sitzung, Ortsrat Klein Steimke,<br />
19 Uhr, Gaststätte: „Zum Dorfkrug“,<br />
Klein Steimke.<br />
Freitag, 21. Juni<br />
„Sie steigt herauf die Sonne“,<br />
Andacht, 18 Uhr, Kaiserdom.<br />
Was Wann Wo<br />
„Ich bin stolz darauf, dass wir im<br />
Haus dieses Angebot mitentwikkelt<br />
haben und es zur Verfügung<br />
stellen können. Denn in erste Linie<br />
geht es darum, Hemmschwellen<br />
abzubauen und Betroffenen<br />
den Zugang zum Netzwerk zu erleichtert.“<br />
Für die Zukunft erhoffe er sich<br />
noch einen größeren Bekanntheitsgrad<br />
des Netzwerkes. Über<br />
den aktuellen Stand und neue Pläne<br />
des Netzwerkes informierte Dr.<br />
Stefanie Franke, Koordinatorin<br />
des Trauma-Netzwerkes vom Niedersäschischen<br />
Landesamt für Soziales,<br />
Jugend und Familie.<br />
„Ich sehe die Tagung auch als Appell<br />
an Sie alle, Dr. Stefanie Franke<br />
im Aufbau des Netzwerkes weiter<br />
zu unterstützen und mitzuwirken“,<br />
betonte Dr. Hasan gleich zu Beginn<br />
der Tagung.<br />
Dr. Mohammad Zoalfikar Hasan begrüßte namhafte Experten bei der<br />
Trauma-Tagung im AWO-Psychiatriezentrum Foto: Dörte Herfarth<br />
Sonnabend, 22. Juni<br />
Eltern/Kindfilzen, 9 bis 12 Uhr,<br />
Freizeitheim Scheppau.<br />
„Von Häusern, Mauern und<br />
Kräutern“, 14 Uhr, FEMO, Treffpunkt:<br />
Wasserburg, Niedernhof<br />
6, Königslutter.<br />
Tierspurensuche im Elm, 15 -<br />
17.30 Uhr, FEMO, Treffpunkt:<br />
Parkplatz Langeleben im Elm.<br />
„My Fair Lady“ – Bergtheater<br />
Thale, Kulturverein Königslutter,<br />
Abfahrt: 16.30 Uhr, Marktplatz<br />
Königslutter.<br />
„Auf Sand gebaut – Den Seinen<br />
gibt‘s der Herr im Schlaf “, Andachtsreihe,<br />
17 Uhr, Kaiserdom.
16. Juni 2013 <strong>Helmstedt</strong><br />
<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong> 11<br />
Die Kleinsten machten gestern den Auftakt: Die „Flipflops“ vom Turnklub <strong>Helmstedt</strong> präsentierten eine<br />
Rock‘n Roll Party.<br />
Bei Laura Vetterlein vom VfL Wolfsburg traf Sport wahrhaftig auf Musik. Zur Musik des Blasorchesters<br />
junglierte sie ihr Arbeitsgerät beim Fußball-Freestyle.<br />
Fotos: Katja Weber-Diedrich<br />
Sport<br />
Samstag, 15. Juni<br />
Musik<br />
Brunnentheater, Bad <strong>Helmstedt</strong><br />
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren, Partnern und unserem Medienpartner für die großartige Unterstützung!<br />
<strong>Helmstedt</strong> hat ein neues Showformat: Beim ersten „Sport<br />
trifft Musik“-Abend gestern im Brunnentheater begeisterten Künstler<br />
aus den verschiedensten Bereichen das Publikum. Die Ballettgruppe der<br />
Kreismusikschule von Joulia Paxmann präsentierte ein buntes Bollywood-Ballett<br />
mit Tanz und Musik aus 1000 und einer Nacht.<br />
Ein tolles Team: Martin Roth (links) vom Kreissportbund und<br />
Holger Lustermann von der Kreismusikschule moderierten die Show<br />
und spiegelten damit auch die Veranstalter wider. Denn erstmals haben<br />
sich Kreissportbund und Kreismusikschule zusammengetan, um in<br />
<strong>Helmstedt</strong> etwas Neues zu bieten.<br />
Christian Nöring war nicht nur<br />
auf der Bühne aktiv. In de Pause<br />
modellierte er im Theaterfoyer<br />
Luftballontiere.<br />
Paul Wiszinski bekam donnernden<br />
Applaus. Kein Wunder. Der<br />
frisch gebackene Abiturient spielte<br />
und sang seine eigenen Songs.<br />
Wer gedacht hat, dass Ehrengäste nur zum Zuschauen da sind, der hat falsch gedacht. Bei Strauss‘ „Auf der<br />
Jagd“ mussten der Beiratsvorsitzende der Kreismusikschule Jochen Schnoor (links) und der Präsident des<br />
Landessportbundes Professor Dr. Wolf Rüdiger Umbach das Sinfonische Blasorchester der Kreismusikschule<br />
unterstützen und zu Pauke und Startklappe greifen. Gheorghe Herdeanu gab den „Einsatzbefehl“.<br />
Die Oberliga-Badmintonspieler des BV Drömling begaben sich auf neues Terrain. Zur Musik des Sinfonischen<br />
Blasorchesters spielten sie im dunkeln Badminton - mit fluoreszierenden Bällen, die vom Schwarzlicht angestrahlt<br />
ein tolles, buntes Bild gaben. Erst nach der Kür im Dunkeln sahen die Zuschauer, wer sich die Federbälle<br />
zugespielt hatte.<br />
Sie sind auch schon vor der Jury des „Supertalents“ aufgetreten: die drei<br />
Helmstedetr Breakdancer der „Unique‘x Crew“, die waghalsige Moves<br />
auf die Bühne brachten.<br />
Auch das Showballett des Tanzstudios Lorenz Bonnet aus Königslutter<br />
unter Leitung von Heike Fennen ließ es sich nicht nehmendabei zu sein<br />
und einen Hauch Las Vegas auf die Bühne zu bringen.<br />
Spektakulär, wie Tim Schulze und<br />
Tobias Wilhelm mit ihren Diabolos<br />
umgehen können.<br />
Tolle Effekte erzielte Christian Nöring<br />
mit seiner Lichtjonglage im<br />
Dunkeln.
12 <strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong><br />
Wirtschaft<br />
16. Juni 2013<br />
Berufsfindung unterstützt<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Volksbank <strong>Helmstedt</strong><br />
ist erneut Initiator des<br />
„Berufsnavigators“ an zehn<br />
Schulen in <strong>Helmstedt</strong>, Schön ingen,<br />
Haldensleben, Velpke,<br />
Eilsleben, Oschersleben und<br />
Weferlingen.<br />
Partner ist im Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> die Agentur für Arbeit<br />
<strong>Helmstedt</strong>, die das Projekt finanziell<br />
unterstützt.<br />
Der Startschuss fiel im Gymnasium<br />
in Weferlingen. Die<br />
Feedbacks der Schüler waren<br />
durchweg positiv. Das Verfahren<br />
habe sie in der Berufswahl weiter<br />
gebracht und in ihren Zielen<br />
bestätigt.<br />
Für junge Menschen ist die Wahl<br />
des richtigen Berufs eine der<br />
wichtigsten Entschei dungen im<br />
Leben.<br />
Doch bei über 600 anerkannten<br />
Aus bildungsberufen in Deutschland<br />
ist diese Entschei dung<br />
nicht immer leicht zu treffen. Das<br />
Besondere am Berufs navigator:<br />
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nur die Stärken zählen.<br />
Das System erstellt anhand von<br />
50 Persönlichkeitsmerkmalen ein<br />
Stärkenprofil und gibt jedem<br />
Teilnehmer dazu zehn passende<br />
Berufsvorschläge.<br />
Aber noch etwas ist entscheidend<br />
und an ders: Die Ergebnisse<br />
beruhen auf der Be urteil ung<br />
durch Mitschüler.<br />
Für weitere Informationen zum<br />
„Berufsnavigator“ stehen die Mitarbeiter<br />
der Volksbank <strong>Helmstedt</strong><br />
unter den Telefonnummern<br />
03904/471275 oder 05351/<br />
531262 zur Verfügung.<br />
Talentsuche bei<br />
EasyFitness<br />
<strong>Helmstedt</strong>. „Hast du das Zeug<br />
dazu, die Marke Les Mills in<br />
Deutschland zu repräsentieren“,<br />
fragt das Team von<br />
EasyFitness in <strong>Helmstedt</strong>. Das<br />
Fitnesscenter in der von-Guericke-Straße<br />
sucht neue Talente<br />
für die Fitnessprogramme.<br />
„Wenn du dich von der Masse<br />
abhebst, bekommst du vielleicht<br />
sogar die Möglichkeit einer kompletten<br />
kostenfreie Ausbildung<br />
zum Les Mills-Instruktor“, lädt<br />
das Studio ein.<br />
Wer an der Les Mills-<br />
Erfolgsgeschichte mitschreiben<br />
will, braucht nur am Sonnabend,<br />
22. Juni, um 11 Uhr zu<br />
EasyFitness zu kommen.<br />
Anmeldungen werden bis zum<br />
19. Juni entgegengenommen.<br />
Weitere Infos gibt es im Internet<br />
unter www.lesmills.de.<br />
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Ausbildungschancen nutzen<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Seit Beginn des Jahres<br />
bietet die Agentur für Arbeit<br />
<strong>Helmstedt</strong> so genannte Bewerbertage<br />
zu unterschiedlichen Berufen<br />
für Ausbildungssuchende an.<br />
Bäcker und Konditoren sowie<br />
Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk<br />
wurden besucht.<br />
Vier regionale Betriebe haben in<br />
Justus Harms nutzte seine Chance und bekam eine Ausbildungsstelle bei<br />
der Brotmeisterei Steinecke. Ausbildungsleiterin Doreen Biffart (links)<br />
und Arbeitsvermittlerin Angelika Pape freuten sich mit ihm. Foto: privat<br />
Gebührenfrei<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Bundesagentur<br />
für Arbeit hat eine neue gebührenfreie<br />
Service-Rufnummern eingeführt.<br />
Bisher waren die Arbeitsagenturen<br />
und Familienkassen<br />
unter kostenpflichtigen Rufnummern<br />
erreichbar.<br />
Künftig können Arbeitnehmerund<br />
Arbeitgeberkunden aus allen<br />
deutschen Festnetz- und Handynetzen<br />
kostenlos anrufen. Neue<br />
Rufnummern gibt es nicht nur für<br />
die Arbeitsagenturen. Auch die<br />
Familienkasse, die jeden Monat<br />
das Kindergeld für über 8,8 Millionen<br />
Berechtigte auszahlt, ist künftig<br />
gebührenfrei erreichbar.<br />
Je nach Anliegen wählen die Kunden<br />
künftig folgende Rufnummern:<br />
Arbeitnehmer/Arbeitsuchende<br />
0800/4555500, Arbeitgeber<br />
0800/4555520, Familienkasse:<br />
Information allgemein 0800/<br />
4555530, Familienkasse: Zahlungstermine<br />
Kindergeld 0800/<br />
4555533, Forderungseinzug/Kasse<br />
0800/4555510.<br />
Gerechtigkeit<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft<br />
(ver.di)<br />
macht vor der Bundestagswahl<br />
Druck für eine bundesweite gesetzliche<br />
Personalbemessung in<br />
den Krankenhäusern und für den<br />
Erhalt der entsprechenden Regelung<br />
in den Psychiatrischen Kliniken.<br />
Dazu hat die Gewerkschaft<br />
alle Bundestagsabgeordneten und<br />
Direktkandidaten der Region aufgefordert,<br />
sich nach der Bundestagswahl<br />
in der kommenden Legislaturperiode<br />
dafür einzusetzen.<br />
Der Personalmangel gefährdet<br />
nach Erkenntnissen der Gewerkschaft<br />
immer häufiger die Patientenversorgung.<br />
Die Zahl der Gefährdungsanzeigen<br />
der Mitarbeitern<br />
habe in den vergangenen<br />
Jahren erheblich zugenommen.<br />
„Es muss eine gesetzliche Regelung<br />
her“, sagte ver.di-Sprecher<br />
Jens Havemann. „Mehr Geld für<br />
Krankenhäuser ist dringend notwendig,<br />
es muss aber auch an der<br />
richtigen Stelle eingesetzt werden.“<br />
In einer Aktionswoche hatte die<br />
Gewerkschaft in sieben Krankenhäusern<br />
der Region mit den Beschäftigten<br />
über die Personalsituation<br />
diskutiert und dabei große<br />
Zustimmung zur Forderung nach<br />
einer gesetzlichen Personalbemessung<br />
erfahren. Allein in den fünf<br />
Tagen schlossen sich über 2.000<br />
Beschäftigte der Forderung nach<br />
einer gesetzlichen Mindestregelung<br />
an. Unter den Beschäftigten<br />
wachse die Unruhe wegen der stetig<br />
steigenden Arbeitsbelastung.<br />
der Agentur an diesem Tag kurze<br />
Vorstellungsgespräche mit interessierten<br />
Jugendlichen geführt, um<br />
ihnen eine Chance zu bieten, noch<br />
im Sommer 2013 einen Ausbildungsvertrag<br />
zu bekommen.<br />
Justus Harms hat seine Chance<br />
genutzt. Er wurde in der Schule<br />
von seiner Berufsberaterin Daniela<br />
Brämer auf diesen Tag aufmerksam<br />
gemacht und hat sofort seine<br />
Teilnahme zugesagt.<br />
„Mein Wunsch ist es, eine Ausbildung<br />
im Verkauf zu machen. Der<br />
Vorschlag von Frau Brämer zum<br />
Bewerbertag zu kommen, war super,<br />
weil ich gleich ein persönliches<br />
Gespräch hatte. Es war sehr<br />
angenehm, obwohl es erst mein<br />
zweites Vorstellungsgespräch und<br />
ich aufgeregt war. Danach ging alles<br />
ganz schnell und ich bekam die<br />
Zusage für die Ausbildung“, teilt<br />
Justus Harms freudig mit.<br />
Und auch die Ausbildungsleiterin<br />
der Brotmeisterei Steinecke, Doreen<br />
Biffart, ist begeistert und ergänzt:<br />
„Bei Justus hat einfach alles<br />
gestimmt. Er hat eine tolle Ausstrahlung,<br />
kann sich gut ausdrükken<br />
und auch die Bewerbungsmappe<br />
war ordentlich und vollständig.<br />
Nach seinem Einstellungstest<br />
bei uns, haben wir ihm<br />
den Ausbildungsvertrag angeboten.<br />
Insgesamt haben wir acht Gespräche<br />
am Bewerbertag geführt<br />
und es gab auch Bewerber, bei denen<br />
der Gesamteindruck nicht so<br />
Die Sportler<br />
sagen Danke<br />
positiv war. Über Justus freuen wir<br />
uns sehr, vor allem weil wir die<br />
Erfahrung gemacht haben, dass<br />
männliche Fachverkäufer super<br />
ins Team passen und auch bei den<br />
Kunden gut ankommen.“<br />
Auch Katrin Steinecke, Geschäftsführerin<br />
der Brotmeisterei Steinecke,<br />
betont: „Uns ist es wichtig<br />
jedem Ausbildungsinteressierten<br />
eine Chance zu geben, einen guten<br />
ersten Eindruck zu hinterlassen.<br />
Noten sind wichtig, aber sie sagen<br />
nicht alles aus, darum bieten wir<br />
auch gern einen Schnuppertag an<br />
und machen einen Eignungstest.“<br />
Angelika Pape, Arbeitgebervermittlerin<br />
der Arbeitsagentur<br />
<strong>Helmstedt</strong>, rät Schulabgängern<br />
und sonstigen Suchenden: „Jeder<br />
sollte die ihm gebotenen Chancen<br />
auf eine Ausbildung nutzen und<br />
sich bewerben. Auch jetzt gibt es<br />
noch viele offene Ausbildungsstellen<br />
für dieses Jahr“.<br />
Alle Termine für Bewerbertage<br />
finden Interessierte im Internet<br />
unter www.arbeitsagentur.de/<br />
helmstedt - Veranstaltungen vor<br />
Ort.<br />
Trikots<br />
Süpplingen. Die G-Jugendmannschaft<br />
der JSG Barmke, Emmerstedt,<br />
Süpplingen, Süpplingenburg<br />
freute sich über neue Trikots, gesponsort<br />
von der Firma Daniel Patold<br />
– Heizung Sanitär Solar.<br />
Rechtzeitig zum Frühjahr erhielten die erste und zweite Herrenmannschaft des TVB Schöningen<br />
neue Spielerbekleidung. Die erste Mannschaft wurde von Bernd Hellwig vom Reisebüro „Urlaubsund<br />
Feriencenter am Elm“ in Schöningen mit Trainingsanzügen eingekleidet, während die zweite Mannschaft<br />
(Foto) Trikots von Claudia und René Baumbach von der Deutschen Vermögensberatung Schöningen<br />
bekam.<br />
Foto: privat<br />
Nach langer Zeit hat sich auch einmal ein Sponsor bereit erklärt, die Frauenmannschaft der SG<br />
Lapautal mit einem neuen Trikotsatz zu beglücken. Da in dem Bereich hauptsächlich die Jugend- und<br />
Herrenbereiche gesponsort werden, waren die Frauen überglücklich, dass die Firma Schemainda sich<br />
dazu bereit erklärt hat. Junge Frauen und Mädchen ab 16 Jahren, die gern Fußball spielen möchten, können<br />
zum Probetraining jeden Dienstag und Donnerstag von 18.30 bis 20 Uhr in Rickensdorf vorbeischauen<br />
oder sich bei Trainer Burkhard Pötsch unter der Telefonnummer 0152/22995083 melden. Über das<br />
Sponsoring freuen sich (von links, hinten) stellvertretender Vorsitzender Dieter Petrich, Sponsorin Maria<br />
Schemainda, Skrollan Strauss, Nadine Rippel, Charlot Hoffmeister, Sally Michalski, Ricarda Makowka,<br />
Jasmin Strejcek und Trainer Burkhard Pötsch sowie (vorne, von links) Anke Schulz, Laura Pötsch, Stina<br />
Kaczmarek, Anna Petschulat und Sandra Runkehl.<br />
Foto: privat
16. Juni 2013 Wirtschaft<br />
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gesucht, 05365/1631<br />
Impressum<br />
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Verlagshaus Holzberg 31<br />
38350 <strong>Helmstedt</strong><br />
Telefon: 0 53 51 / 59 68 64<br />
Fax: 0 53 51 / 59 69 14<br />
Herausgeber:<br />
Phönix-Verlags GmbH<br />
Prokuristin:<br />
Kerstin Schatton<br />
Redaktion:<br />
Katja Weber-Diedrich (Chefredakteurin),<br />
Yvonne Weihs, Katharina Loof,<br />
Mara Punthöler, Dörte Herfarth (freie<br />
Mitarbeiterin), Hans-Jürgen Trommler<br />
(freier Mitarbeiter)<br />
Redaktionsschluss: Do., 12 Uhr<br />
redaktion@helmstedter-sonntag.de<br />
Anzeigen & Büro:<br />
Dagmar Wacker, Reiner Moskot,<br />
Peggy Hertha, Malte Mallon<br />
Anzeigenschluss: Do., 12 Uhr,<br />
anzeige@helmstedter-sonntag.de<br />
Anzeigen und Layout:<br />
mko Werbeagentur, <strong>Helmstedt</strong><br />
Vertrieb:<br />
MVA Multimedia Verlagsauslieferung<br />
GmbH & Co. KG<br />
Druck:<br />
Druckzentrum Braunschweig<br />
GmbH & Co. KG<br />
Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos<br />
sowie für telefonisch aufgegebene Anzeigen oder<br />
Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr.<br />
Leserbriefe vertreten nicht die Meinung der Redaktion.<br />
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16. Juni 2013<br />
Überwältigende Hilfsbereitschaft von überall<br />
Auch viele <strong>Helmstedt</strong>er sind und waren im Hochwassereinsatz<br />
von Katja Weber-Diedrich<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Ein wirkliches Aufatmen<br />
war das nicht. Wenn auch die<br />
Pegelstände der Elbe im Norden in<br />
der vergangenen Woche zusehends<br />
gesunken sind, blieb immer<br />
noch die bange Frage offen, ob die<br />
Deiche halten.<br />
Und weil die Menschen im Norden<br />
und Osten Deutschlands noch<br />
immer mit den Fluten zu kämpfen<br />
haben, waren und sind zahlreiche<br />
Helfer auch aus dem <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Kreisgebiet im Einsatz.<br />
Die Sanitäter des <strong>Helmstedt</strong>er Arbeiter-Samariter<br />
Bundes (ASB)<br />
waren bei zwei Hochwasser-<br />
Brennpunkten zeitgleich. Zum einen<br />
erfolgte die Alarmierung der<br />
Sanitäter zum Einsatzort Magdeburg.<br />
Elf Einsatzkräfte rückten mit<br />
Ganze Stadtteile Magdeburgs wurden in der vergangenen Woche überflutet.<br />
Hier der August-Bebel-Damm in Magdeburg Rothensee.<br />
Foto: Feuerwehr<br />
Tipp<br />
„Schlussmacher“<br />
(jud) Dass Liebe kein Zuckerschlecken<br />
ist, zeigt die romantische<br />
Komödie „Schlussmacher“.<br />
Paul Voigts (Matthias Schweighöfer)<br />
Job ist es, Beziehungen anderer<br />
Menschen zu beenden. Um in<br />
der Trennungsagentur Schlussmacher<br />
aufzusteigen, steht ihm<br />
die 1.000. Übermittlung einer solchen<br />
Nachricht bevor. Auf dem<br />
Weg zum Ziel steht auch Toto auf<br />
seiner Liste. Für den Verlassenen<br />
bricht eine Welt zusammen und<br />
als neues Fundament klammert er<br />
sich an Paul. Über traurige und<br />
lustige Katastrophen hinweg finden<br />
Paul und Toto den Weg zu<br />
sich selbst und zu einer innigen<br />
Freundschaft.<br />
...!<br />
Wusst en<br />
Sie eigentlich,<br />
dass...<br />
... es meistens Frauen sind, die die<br />
Scheidung einreichen „Focus<br />
Online“ weiß, warum. Eine Liebe<br />
ist nicht mehr dasselbe wie früher.<br />
Damals gingen zwei Menschen<br />
eine Partnerschaft ein, um<br />
ihre Existenz zu sicher und eine<br />
Familie zu gründen. Der Mann<br />
brachte das Geld nach Hause und<br />
die Frau kümmerte sich um<br />
Haushalt und Kinder. Heute ist<br />
oft das Gegenteil der Fall. Und<br />
weil man sich von einer Partnerschaf<br />
eine Glücksquelle erhofft,<br />
die Einsamkeit vertreibt, sehen<br />
Frauen keinen Grund, die Beziehung<br />
aufrecht zu erhalten, wenn<br />
sich die Wünsche nicht erfüllen.<br />
vier Fahrzeugen nach Magdeburg<br />
ab. Dort besetzten sie eine Sanitätsstation,<br />
in der sie für rund 900<br />
Einsatzkräfte und 100 zivile Personen<br />
zuständig waren.<br />
Im Weiteren unterstützten die<br />
<strong>Helmstedt</strong>er die Einsatzkräfte aus<br />
Nordrhein-Westfalen an einem<br />
Behandlungsplatz, nachdem vier<br />
Magdeburger Stadtteile evakuiert<br />
wurden. Beendet wurde dieser<br />
Einsatz am Montagabend.<br />
Zwei weitere Helfer wurden am<br />
vergangenen Sonntag zur Unterstützung<br />
in das Hochwassergebiet<br />
nahe Lüneburg geschickt. Priorität<br />
hatte für diese Helfer die Beförderung<br />
von Pflegeheimbewohnern<br />
aus dem Hochwassergebiet in andere<br />
umliegende Pflegeheime.<br />
Am Dienstag ging es für diese<br />
Helfer nach Bleckede, um bei weiteren<br />
Evakuierungen von Pflegeheimen<br />
zu helfen.<br />
In Lüchow-Dannenberg und Lüneburg<br />
wurden technische Zug<br />
und die Logistikeinheit des Technischen<br />
Hilfswerks (THW) <strong>Helmstedt</strong><br />
eingesetzt.<br />
Während der technische Zug mit<br />
13 Helfern zunächst die Einsatzkräfte<br />
im Landkreis Lüchow-Dannenberg<br />
beim Deichbau und der<br />
Deichverteidigung unterstützte,<br />
waren vier Einsatzkräfte des Logistikverbandes<br />
im Raum Lüneburg<br />
eingesetzt, um dort Transportaufgaben<br />
zu übernehmen.<br />
Die Kräfte der Logistikeinheit hatten<br />
bereits nach zwei Tagen ihre<br />
Arbeit erledigt und konnten nach<br />
<strong>Helmstedt</strong> zurückkehren. Die Helfer<br />
des technischen Zuges waren<br />
fast eine Woche im Einsatz.<br />
Sie füllten im Zwölf-Stunden-<br />
Rhythmus mit weiteren Ortsverbänden<br />
und freiwilligen Helfern<br />
Sandsäcke und halfen beim Deichbau.<br />
Je Schicht wurden 25.000<br />
Sandsäcke befüllt und auf einer<br />
Länge von 22 Kilometern die Deiche<br />
um 80 Zentimeter erhöht.<br />
Neben den Einsatzkräften vor Ort<br />
wurde im Ortsverband in <strong>Helmstedt</strong><br />
eine Leitstelle eingerichtet,<br />
welche vom Ortsbeauftragten und<br />
seinem Stab rund um die Uhr besetzt<br />
und betreut wurde.<br />
Nach nur kurzer Verschnaufpause<br />
wurden kurz nach ihrer Rückkehr<br />
beide Einheiten des Ortsverbandes<br />
<strong>Helmstedt</strong> (Technischer Zug und<br />
Fachgruppe Logistik) erneut alarmiert<br />
und mit Marschbefehl Richtung<br />
Magdeburg in Bewegung gesetzt.<br />
Der technische Zug war dort im<br />
Bereich der Deichverteidigung<br />
und der Evakuierung von Betroffenen<br />
Anwohnern im Einsatz,<br />
während die Kräfte der Logistik<br />
bis zu 1.000 der im Einsatz befindlichen<br />
Kräfte versorgten.<br />
Die Feuerwehren des Landkreises<br />
<strong>Helmstedt</strong> waren vorrangig in<br />
Magdeburg aktiv.<br />
So war zum Beispiel der Fachzug<br />
Wasserförderung der <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Kreisfeuerwehr am Umspannwerk<br />
in Magdeburg Rothensee damit<br />
beschäftigt, heranfließendes Wasser<br />
abzupumpen.<br />
Neben den zwar ehrenamtlichen,<br />
aber „offiziellen“ Hilfen von DRK,<br />
THW, ASB und Feuerwehr gibt es<br />
auch viele private Aktionen, die<br />
den vom Hochwasser betroffenen<br />
Menschen und den Einsatzkräften<br />
helfen.<br />
Susanne Milewski, Inhaberin des<br />
Brötchenblitzes in Räbke, wurde<br />
durch einen Radiobeitrag über das<br />
Elbehochwasser aufmerksam auf<br />
die vielen freiwilligen Helfer, die in<br />
einer Kiesgrube in Tramm bei<br />
Dannenberg Sandsäcke füllten,<br />
um den Deich in und um Hitzakker<br />
zu verstärken. Es entstand die<br />
Idee, belegte Brötchen in die Kiesgrube<br />
zu fahren.<br />
Unterstützt durch die energie-bkk,<br />
die das Geld für den Einkauf der<br />
benötigten Lebensmittel zur Verfügung<br />
stellte, sowie durch die<br />
Bäckerei Garbe aus Ampleben, die<br />
zahlreiche geschnittene Brote<br />
spendete, wurden Freitagnacht<br />
600 Brötchen organisiert, die Familie<br />
Milewski zusammen mit einigen<br />
Mitarbeitern schmierte, be-<br />
NaTour-Route wurde eingeweiht<br />
Natur- und Kulturentwicklung erleben<br />
von Thomas Kempernolte<br />
und Katja Weber-Diedrich<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Im Naturpark Elm-<br />
Lappwald gibt es eine Fülle an<br />
kulturellen Sehenswürdigkeiten<br />
und Naturschätzen.<br />
Der Agenda 21-Arbeitskreis<br />
der Stadt<br />
<strong>Helmstedt</strong> hat viele von<br />
ihnen in einer 45 Kilometer<br />
langen „NaTour“-Route<br />
verbunden und bequem erreichbar<br />
gemacht.<br />
Unterschiedliche Naturräume<br />
sind erlebbar und ermöglichen<br />
einen spannenden Einblick in<br />
die Kulturlandschaftsentwicklung.<br />
An zusätzlichen Informationstafeln,<br />
die über den Tourverlauf<br />
verteilt sind, gibt es detaillierte<br />
Informationen zu den Sehenswürdigkeiten<br />
und der Entwicklung<br />
der Natur.<br />
Die ausgewiesene Radstre cke ist<br />
mit dem Logo der Tour gekennzeichnet.<br />
Sie hat den Schwierigkeitsgrad<br />
„mittel“.<br />
Unterschiedliche Naturräume sind<br />
auf der gut vierstündigen Tour<br />
vom Brunnental aus erlebbar und<br />
ermöglichen einen spannenden<br />
Einblick in die Kulturlandschaftsentwicklung.<br />
Die Radroute „Na-<br />
Tour“ führt naturnah um das<br />
Stadtgebiet <strong>Helmstedt</strong>s herum und<br />
streift dabei viele interessante Sehenswürdigkeiten<br />
und naturnahe<br />
Bereiche. Grundsätzlich kann die<br />
Tour an jeder beliebigen Stelle begonnen<br />
und in jede Richtung gefahren<br />
werden. Als konzipierter<br />
Startpunkt wurde das <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Brunnentheater ausgesucht, da<br />
dort ausreichend Parkmöglichkeiten<br />
vorhanden sind. Die Tour wird<br />
dann gegen den Uhrzeigersinn gefahren.<br />
Am Beginn der Route geht es über<br />
den ehemaligen Kolonnenweg,<br />
dessen Befahrung auf den ersten<br />
1.000 Metern eine kleine Herausforderung<br />
darstellt. Auf<br />
dann befestigten Wegen<br />
führt die Tour durch<br />
den<br />
Lappwald,<br />
vorbei<br />
an den<br />
Walbecker<br />
Warten zur<br />
ersten Infotafel<br />
am Schafteich.<br />
Anschließend geht es weiter durch<br />
den Stüh nach Barmke zum Biohof<br />
Mollenhauer mit dem angeschlossenen<br />
Laden „Wilde Möhre“,<br />
der den zweiten Infopunkt der<br />
Tour darstellt.<br />
Kurz hinter Barmke liegt der dritte<br />
Infopunkt, die Grube Emma. Dort<br />
gibt es viel Interessantes über den<br />
Exklusiv im<br />
<strong>HELMSTEDTER</strong><br />
<strong>SONNTAG</strong><br />
Abbau<br />
Routen-<br />
Tipp<br />
12<br />
d e r<br />
Bodenschätze<br />
zu erfahren.<br />
Die Route führt weiter über<br />
den Ortsteil Emmerstedt an der<br />
Lohenschänke und am Museumshof<br />
vorbei zu den Lübbensteinen,<br />
wo man bei schönem Wetter mit<br />
einem Blick in Richtung Westen<br />
auf den Elm und den Kaiserdom<br />
in Königslutter belohnt wird.<br />
Nach Querung der Bundesstraßen<br />
1 und 244 wartet der renaturierte<br />
Tagebau Treue mit einer schönen<br />
Landschaft. Die vierte Informationstafel<br />
berichtet darüber.<br />
An dieser Tafel wird ein Abstecher<br />
legte und verpackte.<br />
Die Brötchen wurden um 2 Uhr<br />
aus der Bäckerei abgeholt, um 2.30<br />
Uhr begann „das große Schmieren“,<br />
gegen 4.15 Uhr waren alle<br />
Brötchen zum Transport verpackt.<br />
Zusammen mit dem Vorstand der<br />
energie-bkk, Dieter Poppe, der sich<br />
ebenfalls am Schmieren der Brötchen<br />
beteiligte, fuhr Susanne Milewski<br />
dann nach Tramm, um der<br />
dortigen Einsatzleitung die 600 belegten<br />
Brötchen, 100 süße Brötchen<br />
sowie das gespendete Brot zu<br />
übergeben.<br />
Hartmut Hopfgarten, Betreiber der<br />
Star-Tankstelle in Velpke, sammelt<br />
Spenden für die Hochwassergeschädigten.<br />
Mit einem Frühschoppen<br />
am 30. Juni will er sich darüberhinaus<br />
bei den vielen Fluthelfern<br />
der Freiwilligen Feuerwehren<br />
für deren Einsatz bedanken und<br />
Am Umspannwerk in Magdeburg Rothensee pumpten Kevin Stieß und<br />
Holger Klinzmann (von links) von der Feuerwehr Mackendorf Wasser<br />
ab.<br />
Foto: Feuerwehr<br />
zu den etwa 600 Meter entfernten<br />
Karpfenteichen empfohlen, an deren<br />
Bänken sich eine Rast geradezu<br />
anbietet. Vögel und Frösche<br />
lassen dort den Alltag schnell vergessen.<br />
Weiter geht es zum Lappwaldsee,<br />
dessen Weite erstaunlich ist.<br />
An der fünften Informationstafel<br />
kann man sich über Geologie<br />
und Kohleabbau informieren.<br />
Vorbei an der Magdeburger<br />
Warte geht es zurück in den Lappwald<br />
mit der Mesekenheide und<br />
der Infotafel sechs.<br />
Von dort führt ein Höhenweg zu<br />
einer neuen Brücke über den<br />
Mühlenbach mit dem siebten Informationsstandort<br />
an der ehemaligen<br />
Grenze zu Sachsen-Anhalt.<br />
Nach dann nur noch zwei Kilometern<br />
ist man zurück am Ausgangspunkt<br />
der „NaTour“.<br />
Um einen Eindruck von der Tour<br />
zu vermitteln, haben die Initatioren<br />
der „NaTour“-Route einen<br />
kurzen Film bei YouTube eingestellt.<br />
Er ist unter dem Link http://<br />
youtu.be/4AZzz8u8grc bei Youtube<br />
im Internet zu finden.<br />
Das Initiatorenteam der „NaTour“-Route am Schafteich im <strong>Helmstedt</strong>er Lappwald, gleich hinter der Drillingskiefer.<br />
Foto: privat<br />
einer Familie aus dem Hochwassergebiet<br />
um Magdeburg das gesammelte<br />
Geld übergeben.<br />
Am Mittwoch wurde für Hochwassergeschädigte<br />
eine bundesweit<br />
kos tenlose Hotline geschaltet, die<br />
bis zum 9. August unter der Nummer<br />
0800/1003711 zu erreichen ist.<br />
Experten der Verbraucherzentralen<br />
beantworten montags bis freitags<br />
zwischen 9 und 16 Uhr Fragen<br />
Ratsuchender, die durch das Hochwasser<br />
zu Schaden gekommen<br />
sind.<br />
Die Hotline für Hochwasseropfer<br />
wird vom Bundesministerium für<br />
Ernährung, Landwirtschaft und<br />
Verbraucherschutz gefördert.<br />
Viele weitere Informationen und<br />
Materialien erhalten Betroffene in<br />
allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale<br />
und im Internet unter<br />
www.vzsa.de.<br />
Klatsch & Tratsch<br />
aus aller Welt<br />
von Katja Weber-Diedrich<br />
Steuerbetrügerparadies Fußball<br />
Ist der „Fußballgott“ Lionel Messi<br />
ein Steuerbetrüger Diese Frage<br />
beschäftigte in dieser Woche die<br />
Sportwelt. Die spanische Staatsanwaltschaft<br />
wirft Messi und seinem<br />
Vater Steuerhinterziehung vor.<br />
Von 2007 bis 2009 sollen die Beiden<br />
mehr als vier Millionen Euro<br />
an Werbeeinnahmen am Fiskus<br />
vorbeigeschleust haben.<br />
Dem geneigten Fußballfan mag<br />
dies nicht spanisch, sondern bekannt<br />
vorkommen. Sind womöglich<br />
nicht nur Manager und „Strippenzieher“<br />
im Fußball Steuerbetrüger<br />
Schwedische Möbelhochzeit<br />
Romantisch oder amerikanisch<br />
überdreht Weil sie sich vor acht<br />
Jahren zwischen Bilderrahmen<br />
und Regalen im Möbelhaus Ikea<br />
kennen gelernt haben, hat sich ein<br />
Hochzeitspaar im US-Bundesstaat<br />
New Jersey das Jawort an derselben<br />
Stelle gegeben: zwischen Billy,<br />
Ivar und Klippan heirateten Shirley<br />
Stewart (ganz in Weiß) und<br />
Berkeley Smith (natürlich im Anzug)<br />
im Beisein von Freunden,<br />
Familie, Ikea-Mitarbeitern und<br />
Kunden. Wer‘s mag...<br />
Top<br />
<br />
schnippelte bunte Salate, die bei<br />
den aktuellen Temperaturen nicht<br />
so schwer im Magen liegen<br />
<br />
gieren, statt nur an sich selbst zu<br />
denken<br />
Flopp<br />
<br />
Besucher auf der<br />
Terrasse wie „Riesenspinnen“<br />
<br />
fördern und somit ungeeignet<br />
sind<br />
<br />
voller blauer Flecken sein
16. Juni 2013 Schöningen<br />
<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong> 17<br />
Kleiner Blick in das paläon-Foyer<br />
Eingangshalle geprägt vom Tagebau<br />
von Mara Punthöler<br />
Schöningen. Das Team des paläon<br />
öffnete für einen kurzen Moment<br />
die Türen zum neuen Foyer des<br />
Forschungs- und Erlebniszentrums<br />
Schöninger Speere und gewährte<br />
einen Einblick in das Innere<br />
der Eingangshalle.<br />
„Der Besucher wird sofort vom<br />
Tagebau in Form von Lackprofilen,<br />
die die Geologie widerspiegeln,<br />
empfangen und kann auf allen<br />
Etagen immer wieder in das<br />
Foyer schauen“, berichtete paläon-<br />
Geschäftsführer Florian Westphal.<br />
Dabei, so Westphal weiter, gibt es<br />
auf jeder Etage etwas anderes zu<br />
entdecken.<br />
So haben die Besucher des paläon<br />
Ein Modell des Schöninger Tagebaus hängt im Foyer. Von alle Etagen haben die Besucher die Möglichkeit, die<br />
verschiedenen Schichten des Tagebaumodells zu betrachten.<br />
Foto: Mara Punthöler<br />
Das paläon - ein Segen<br />
Blick in die Welt vor 300.000 Jahren<br />
Schöningen. Das paläon in Schöningen<br />
öffnet am Dienstag, 25.<br />
Juni, für die Besucher.<br />
Ein guter Grund, einmal die Persönlichkeiten<br />
rund um das Forschungs-<br />
und Erlebniszentrum<br />
Schöninger Speere an einen Tisch<br />
zu holen und mit ihnen über die<br />
Bedeutung der Einrichtung zu reden.<br />
Wir haben den Vorsitzenden<br />
des Fördervereins Schöninger<br />
Speere, Dr. Wolf-Michael Schmidt,<br />
Schöningens Bürgermeister Henry<br />
Bäsecke, den paläon-Geschäftsführer<br />
Florian Westphal sowie<br />
<strong>Helmstedt</strong>s Landrat Matthias<br />
Wunderling-Weilbier nach ihren<br />
Hoffnungen und Wünschen gefragt.<br />
Der <strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong><br />
und das paläon verlosen für<br />
Mittwoch, 26. Juni, 50 Kennlernbesuche<br />
für das paläon.<br />
Die Führung ist von 12.00 bis<br />
13.30 Uhr, danach ist Zeit für<br />
die eigene Entdeckertour.<br />
GEWINNFRAGE:<br />
Wie alt sind die<br />
Schöninger Speere<br />
Schicken Sie eine Karte oder<br />
eine E-Mail mit Ihrem Namen<br />
und der Lösung an:<br />
<strong>Helmstedt</strong>er Sonntag, Holzberg<br />
31, 38350 <strong>Helmstedt</strong> oder<br />
info@helmstedter-sonntag.de<br />
Bitte geben Sie Ihre Tel. für die<br />
Gewinnbenachrichtigung an.<br />
VIEL GLÜCK!<br />
Einsendeschluss: 20. Juni<br />
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen<br />
Florian Westphal, Geschäftsführer des paläon, mit den Wildpferden, die<br />
aktuell noch in einem Gatter „ausharren“. Foto: paläon GmbH<br />
Herr Dr. Schmid, Sie gelten als<br />
einer der Väter und Visionäre des<br />
paläon. Warum ist Ihnen das<br />
Projekt persönlich so wichtig<br />
Mir liegt die Entwicklung der Region,<br />
meiner Heimat, sehr am Herzen.<br />
Mit dem Fund der Schöninger<br />
Speere hat sich uns eine Möglichkeit<br />
eröffnet, diese Entwicklung voranzutreiben<br />
und die regionale Identität<br />
zu stärken.<br />
Mit der Eröffnung des paläon erfüllt<br />
sich das Hauptziel des Fördervereins,<br />
in das ich viel Energie und<br />
Freude gesteckt habe. Ich freue mich<br />
schon sehr auf die Eröffnung.<br />
Herr Bäsecke, als amtierender<br />
Bürgermeister sind Sie als Bauherr<br />
für das paläon verantwortlich.<br />
Was bedeutet das Projekt<br />
für Schöningen<br />
Das paläon ist ein echter Segen für<br />
die Stadt. In der archäologischen<br />
Fachwelt ist Schöningen ja schon<br />
seit Jahren eine echte Landmarke.<br />
Durch das paläon machen wir die<br />
Stadt und die Schöninger Speere<br />
nun einem weltweiten Publikum<br />
bekannt. Beispiele von anderen Einrichtungen<br />
dieser Art zeigen, wie<br />
sehr kleine Städte und Gemeinden<br />
von solchen Projekten profitieren<br />
können.<br />
Herr Westphal, als Geschäftsführer<br />
sind Sie für den Betrieb des<br />
paläon verantwortlich. Was<br />
macht es so besonders<br />
Wir verschmelzen Wissenschaft,<br />
Forschung und Erlebnis zu einer<br />
spannenden Ausstellung.<br />
Die Besucher können einen Blick in<br />
die Welt vor 300.000 Jahren werfen.<br />
Besonders stolz sind wir darauf,<br />
dass hier am originalen Fundort die<br />
originalen Speere zu sehen sind.<br />
Das macht das paläon weltweit einzigartig.<br />
Die Speere sind „nur“ der Kern der<br />
Ausstellung – sozusagen der Aufhänger<br />
für die Geschichten, die wir<br />
im paläon erzählen.<br />
Sie sind für die Forscher wie ein<br />
Fenster zurück in die Vergangenheit,<br />
aus denen sich viele Informationen<br />
für die Forschung ableiten<br />
lassen. Diese verpacken wir im paläon<br />
in eine lebendige Ausstellung<br />
mit vielen Mitmach-Elementen – es<br />
wird also alles andere als langweilig.<br />
Herr Landrat Wunderling-Weilbier,<br />
insgesamt hat das Land Niedersachsen<br />
den Bau des paläon<br />
mit rund 15 Millionen Euro unterstützt.<br />
Was bedeutet das für<br />
Sie<br />
Das Forschungs- und Erlebniszentrum<br />
bereichert die kulturelle Vielfalt<br />
des Braunschweiger Landes.<br />
Diese lebendige Gestaltung der Region<br />
strahlt auf Bewohner, Unternehmen<br />
und Tourismus gleichermaßen<br />
ab und bedeutet vor allem<br />
eines: eine höhere Lebensqualität.<br />
beispielsweise in der zweiten Etage<br />
die Möglichkeit, mit einem Fernglas<br />
das Modell des Tagebaus unter<br />
die Lupe zu nehmen.<br />
„Das Modell zeigt wie die unterschiedlichen<br />
Lackprofil an der<br />
Wand die verschiedenen Erdschichten<br />
der vergangenen 55 Millionen<br />
Jahre“, betonte Dr. Gabriele<br />
Zipf vom Niedersächsischen Landesamt<br />
für Denkmalschutz.<br />
Und wer schon immer mal einen<br />
aktiven Tagebau sehen wollte, der<br />
kann auch dies im Foyer am besten<br />
mit dem Fernglas, denn genau<br />
neben dem paläon wird Tagebau<br />
noch gelebt.<br />
Unter den ersten Besuchern des<br />
Foyers war auch Klaus Cornelius,<br />
der zum Zeitpunkt des Pfundes<br />
der Speere Betriebsleiter des Tagebaus<br />
war. „Ohne ihn wären wir<br />
jetzt nicht hier“, so Westphal.<br />
Neben Klaus Cornelius waren<br />
auch Brigitte und Manfred Seydel<br />
sowie Gerhard Gloger und seine<br />
Frau entscheidende Antreiber. „Sie<br />
waren es, die uns inspiriert haben<br />
und erzählt haben, was sich an<br />
dieser Stelle vorher befand, bevor<br />
der Tagebau entstanden ist“, so<br />
Westphal.<br />
Ebenso begrüßte er unter den<br />
Gäs ten Lothar Kremser, der in seiner<br />
Diplomarbeit den Wandel der<br />
Landschaft dokumentiert hat. „Ich<br />
habe das ganze unter dem Motto<br />
,Leben ist Veränderung‘ gesehen<br />
und ich finde, dass dieses Motto<br />
hier am deutlichsten zu finden ist“,<br />
urteilte Kremser.<br />
Als Klassenzimmer<br />
Schöningen. So macht Schule<br />
Spaß: Im paläon lernen die jungen<br />
Besucher die Menschheitsgeschichte<br />
von ihrer spannendsten<br />
Seite kennen.<br />
Auf dem Lehrplan stehen tolle<br />
Mitmachaktionen: Der selbst geschnitzte<br />
Speer wird an der Wurfstation<br />
getestet, Fossilien im Besucherlabor<br />
unter die Lupe genommen<br />
oder der Ernährungsplan des<br />
Altsteinzeitmenschen analysiert.<br />
Im paläon lernen mit Blick auf das<br />
„Gestern“ für das „Heute“ und<br />
„Morgen“.<br />
Der vom Niedersächsischen Kultusministerium<br />
anerkannte außerschulische<br />
Lernort bietet Lehrkräften<br />
und Schulklassen ein umfangreiches<br />
Angebot.<br />
Die speziell auf Schulen ausgerichteten<br />
Angebote im paläon verfolgen<br />
das ganzheitliche Konzept<br />
„Bildung für nachhaltige Entwicklung“<br />
(BNE), das den Gedanken<br />
der Nachhaltigkeit als gesellschaftlichen<br />
Auftrag in den Unterricht<br />
integriert. Spezielle Kurse und<br />
Workshops für Kindergärten und<br />
Schulen liefern vielfältige Fachbezüge<br />
und werden altersgerecht auf<br />
die Unterrichtsinhalte abgestimmt.<br />
So macht Lernen Spaß: Schüler können das paläon als außerschulisches<br />
Klassenzimmer nutzen.<br />
Foto: paläon GmbH<br />
Ab 25. Juni für alle geöffnet<br />
„Entdecke den UrMensch in dir!“<br />
Am 24. Juni findet die offizielle Eröffnung des paläon statt. Am 25. und<br />
26. Juni erhalten alle Schöninger 50% Rabatt bei Vorlage des Ausweises.<br />
Foto: paläon GmbH<br />
Schöningen. „Entdecke den Ur-<br />
Mensch in dir!“ - Unter diesem<br />
Motto tauchen die Besucher ab<br />
Dienstag, 25. Juni, im paläon –<br />
Forschungs- und Erlebniszentrum<br />
Schöninger Speere in die Altsteinzeit<br />
ein. Dort kann man die spannendsten<br />
Seiten von Geschichte<br />
und Wissenschaft erleben. Die<br />
Ausstellung hält den Menschen<br />
buchstäblich den Spiegel vor und<br />
erklärt, warum unsere Wurzeln in<br />
der Altsteinzeit liegen und uns<br />
diese noch immer „in den Knochen<br />
steckt“.<br />
Im paläon erleben die Besucher<br />
die spannenden Geschichten rund<br />
um die Schöninger Speere. Diese<br />
gehören zu den weltweit wichtigsten<br />
archäologischen Entdeckungen.<br />
Der Fundort markiert eine<br />
der zehn bedeutendsten Grabungsstellen<br />
der Altsteinzeit. Die<br />
mit rund 300.000 Jahren ältesten<br />
erhaltenen Jagdwaffen der<br />
Menschheit sowie die ebenfalls gefundenen<br />
Knochen erlegter Wildpferde<br />
beweisen, dass der Urmensch<br />
bereits damals unerwartete<br />
Fähigkeiten besaß: planendes<br />
Handeln, Kommunikationsvermögen,<br />
technologische Fertigkeiten,<br />
ausgefeilte Jagdstrategien und<br />
ein komplexes Sozialgefüge.<br />
Unser Bild des Homo heidelbergensis<br />
wurde durch diesen Fund<br />
revolutioniert. Durch die Fülle der<br />
einzelnen Entdeckungen erhellt<br />
Schöningen wie keine andere<br />
Fundstelle der Welt den Lebensalltag<br />
der frühesten Menschen Norddeutschlands<br />
und offenbart, wie<br />
nahe uns der Urmensch wirklich<br />
ist.<br />
Die archäologischen Grabungen<br />
in Schöningen laufen weiter. Jederzeit<br />
werden neue sensationelle<br />
Funde erwartet.<br />
Das paläon, eines der faszinierendsten<br />
archäologischen Erlebniszentren<br />
der Welt, verbindet auf<br />
einzigartige Weise das spannende<br />
Erlebnis Steinzeit mit archäologischer<br />
Spitzenforschung.<br />
Abgerundet wird der Besuch mit<br />
der ästhetischen Verschmelzung<br />
von moderner Architektur und<br />
altsteinzeitlicher Natur – geschaffen<br />
vom international renommierten<br />
Büro Holzer Kobler Architekturen<br />
und den Landschaftsarchitekten<br />
von „topotek 1“.<br />
Der Lageplan des paläon, das am 24. Juni von Ministerpräsident Stephan Weil eröffnet wird.<br />
Grafik: privat
18 <strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong><br />
Schöningen<br />
16. Juni 2013<br />
Eine neue Ausstellung öffnet in den Galerieräumen im Schöninger Brauhof 12 ihre Tore. Jürgen<br />
Neumann lädt am heutigen Sonntag um 11 Uhr zu seiner Austellung ein, die Skulpturen aus Holz und<br />
Ölbildern zeigt. Dabei ist das Hauptmotiv seiner Bilder und Skulpturen der Mensch mit seinen Befindlichkeiten<br />
– sei es, dass sie die Enge, aber auch die Euphorie darstellen, in denen sich ein Mensch befinden<br />
kann. „Aber die Besucher sollen sich selber ein Bild darüber machen, was meine Kunst bei ihnen hervorruft“,<br />
so Jürgen Neumann. Die Möglichkeit, Werke aus seiner Stipendiatenausstellung und ganz neue aus<br />
diesem Jahr zu sehen, haben Interessierte noch bis zum 7. Juli. Der Galerieraum des Kunstfördervereins<br />
Bildende Kunst in Schöningen hat immer dientags und freitags von 16 bis 18 sowie donnerstags von 16<br />
bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 13 Uhr geöffnet.<br />
Foto: Mara Punthöler<br />
Paläon über Funk<br />
Schöningen. Aus Anlass der Eröffnung<br />
des paläon veranstalten<br />
die Funkamateure des DARC<br />
Ortsverband H30 <strong>Helmstedt</strong> vom<br />
23. bis zum 26. Juni einen „Fieldday“<br />
auf dem E.on Ausstellungsgelände<br />
direkt neben dem Tagebau.<br />
Mit dem einmaligen, offiziell genehmigten<br />
Sonderrufzeichen<br />
„DR0PALAEON“ werden sie an<br />
diesen Tagen nahezu rund um die<br />
Uhr aktiv sein. Der Amateurfunk<br />
ist ein Funkdienst, der von Funkamateuren<br />
untereinander, zu experimentellen<br />
und technisch-wissenschaftlichen<br />
Studien, zur Völkerverständigung<br />
und zur Unterstützung<br />
von Hilfsaktionen in<br />
Not- und Katastrophenfällen<br />
wahrgenommen wird. „Wir möchten<br />
auf diesem Weg interessierten<br />
Besuchern des paläon vor Ort unser<br />
Hobby vorstellen und gleichzeitig<br />
„on the air“ weltweite Werbung<br />
für dieses einmalige Erlebniszentrum<br />
in Schöningen machen“,<br />
erzählt Matthias Woyth, Initator<br />
der Funkaktivitäten. Weitere<br />
Informationen gibt es unter www.<br />
dl0kp.de oder www.qrz.com.<br />
Andreas Langer DARC Ortverbandsvorsitzer (links) und sein Stellvertreter<br />
Michael Kramer (rechts) werden bei der Eröffnung des Paläon<br />
gleichzeitig über ihr Hobby des Funkdienstes informieren. Foto: privat<br />
Rumpumpel<br />
Schöningen. In der DRK Krippe<br />
Rumpumpel in Schöningen stehen<br />
für August noch freie Krippenplätze<br />
zur Verfügung. Weitere Informationen<br />
sind werktags von 8 bis<br />
14 Uhr unter der Telefonnummer<br />
05352/1044 erhältlich.<br />
Pippi-Theater<br />
Schöningen. Die Kinder der Grünen<br />
Gruppe der Kindertagesstätte<br />
Astrid-Lindgren laden am Freitag,<br />
27. Juni, um 15 Uhr zur Theateraufführung<br />
„Pippi Langstrumpf<br />
feiert Geburtstag“ in den Karl-Rose-Weg<br />
Schöningen ein. Es gibt<br />
Kaffee und Kuchen und im Souvenirshop<br />
können kleine Andenken<br />
erworben werden.<br />
Klosterleben<br />
Schöningen. Niedersachsen ist<br />
reich an alten Klöstern. In vielen<br />
leben und arbeiten geistliche Frauengemeinschaften.<br />
Über das Leben<br />
in einem „evangelischen Kloster“<br />
werden am Montag, 17. Juni,<br />
um 19.15 Uhr zwei Konventualinnen<br />
aus Wienhausen im Gemeindeaus<br />
von St. Lorenz Schöningen<br />
berichten. Das Kloster Wienhausen<br />
bei Celle ist bekannt für seine<br />
Altarbehänge aus dem Mittelalter.<br />
Bereits zum 17. Mal lud die Stadt Schöningen, in Kooperation mit der Agentur für Arbeit <strong>Helmstedt</strong>,<br />
zum Berufsfindungsmarkt in das Schöninger Schloss ein. In den drei Sälen, an mehr als 30 Ständen<br />
hatten Schüler ab den neunten Klassen des Landkreises <strong>Helmstedt</strong>, der angrenzenden Schulen des Landkreises<br />
Wolfenbüttel sowie aus Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, sich über die verschiedensten Berufe<br />
sowie deren Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. „Die Resonanz der Schüler ist, wie in den vergangenen<br />
Jahren, sehr hoch“, berichtete Claudia Felgenträger, Sozialpädagogin bei der Stadt Schöningen sowie<br />
Organisatorin des Berufsfindungsmarktes. „Die Schüler kommen gut vorbereitet hierher, zum Teil<br />
mit fertigen Bewerbungsmappen, informieren sich oder stellen sich vor.“ Regionale Arbeitgeber wie Sport<br />
Thieme, Stadt Schöningen oder E.on sowie überregionale wie Bundeswehr und Polizei waren ebenso<br />
vertreten wie die Berufsbildenden Schulen aus <strong>Helmstedt</strong> und Wolfsburg. Auch die Art der Berufe war<br />
sehr unterschiedlich: von Erzieher und Pflegeberufe über Bank- und Versicherungswesen bis hin zum<br />
Vermessungstechniker. Für jedes Interesse war etwas dabei. So informierte Susanne Heuer (Zweite von<br />
rechts) über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Katasteramt <strong>Helmstedt</strong>. Foto: Dörte Herfarth<br />
Erfinden und Entdecken<br />
Schöningen. Erfindergeist bewiesen<br />
Schüler aus Schöningen im<br />
Rahmen des Schülerwettbewerbs<br />
„Ideenfang: Erfinden-Entdecken-<br />
Entwickeln“.<br />
Mit ihrer kreativen Idee eines Akkubandes<br />
schafften sie den Sprung<br />
ins Finale und damit gleichzeitig<br />
auf die diesjährige IdeenExpo in<br />
Hannover. Zum vierten Mal hatte<br />
die Stiftung NiedersachsenMetall<br />
bundesweit Lerngruppen sämtlicher<br />
Schulformen dazu aufgerufen,<br />
kreative Vorschläge für technisch-naturwissenschaftliche<br />
Erfindungen<br />
einzureichen.<br />
Wanderung<br />
Schöningen. Die Wandergruppe<br />
des TVB Schöningen trifft sich am<br />
Sonnabend, 29. Juni, um 12 Uhr<br />
am TVB-Vereinsheim zur Tagebauwanderung.<br />
Mit Kleinbussen<br />
werden die Wanderer zum Parkplatz<br />
am Büddenstedter Weg in<br />
<strong>Helmstedt</strong> transportiert. Von dort<br />
geht es durch den ehemaligen Tagebau<br />
Treue zum Sportheim. Anschließend<br />
wird am Sportheim<br />
gegrillt. Auch Nichtwanderer sind<br />
willkommen. Eine Anmeldeliste<br />
liegt im Sportheim aus. Verbindliche<br />
Anmeldungen werden bis zum<br />
23. Juni entgegengenommen.<br />
Rückfragen sind unter der Telefonnummer<br />
05352/58148 möglich.<br />
Was Wann Wo<br />
Dienstag, 18. Juni<br />
Sitzung, Ortsrat Hoiersdorf,<br />
18.30 Uhr, Vereinsheim des Männergesangsvereins.<br />
Donnerstag, 20. Juni<br />
Blutspende, 16 bis 19 Uhr, Schule,<br />
Am Eschenbach 1, Esbeck.<br />
25 Teams haben mit ihren originellen<br />
und sinnvollen Ideen die<br />
Endrunde des Wettbewerbs erreicht.<br />
Zu den Finalisten zählen<br />
auch Schüler der zehnten Klasse<br />
des Anna-Sophianeum Gymnasiums<br />
aus Schöningen.<br />
Vom 24. August bis zum 1. September<br />
werden die Jugendlichen<br />
auf dem Messegelände Hannover<br />
ihre außergewöhnlichen Erfindungen<br />
dem IdeenExpo Publikum<br />
präsentieren. Ihre Idee: ein selbst<br />
hergestelltes Akkuband zur flexiblen<br />
Energiegewinnung und -speicherung.<br />
Patientenakademie<br />
Schöningen. Jeder fünfte Bundesbürger<br />
ist über 65 Jahre alt. Mit der<br />
steigenden Zahl älterer Menschen<br />
nimmt auch die Anzahl älterer<br />
Patienten zu, die an vielen verschiedenen<br />
Erkrankungen leiden.<br />
Die optimale Behandlung dieser<br />
Patienten widmet sich dem Fachgebiet<br />
„Geriatrie“. Über die Möglichkeiten<br />
und Behandlungskonzepte<br />
der Geriatrie informiert Dr.<br />
Sabine Reuter in der Reihe „Patientenakademie“<br />
der Helios St. Marienberg<br />
Klinik <strong>Helmstedt</strong> am<br />
Mittwoch, 19. Juni, um 18 Uhr im<br />
großen Saal des Schloss Schöningen.<br />
Deutschland wird immer älter.<br />
In jungen Jahren treten nur<br />
Die Schöninger Gymnasiasten bewiesen,<br />
dass Stromspeicher nicht<br />
nur flexibel in Spannung und Kapazität<br />
sind, sondern auch jede<br />
beliebige Form annehmen können.<br />
Die Stiftung NiedersachsenMetall<br />
unterstützt alle Finalisten mit Fördergeldern,<br />
um ihre Projektarbeit<br />
weiter vorantreiben zu können.<br />
Außerdem können sich alle Schulen,<br />
deren Teams es auf die Ideen-<br />
Expo geschafft haben, auf den Titel<br />
„Partnerschule der IdeenExpo<br />
2013“ freuen. Im Laufe der Veranstaltung<br />
werden die Sieger gekürt.<br />
Erste Berufserkundung<br />
Ein ereignisreiches Jahr<br />
Esbeck. Erst wollten sie Postboten<br />
werden, doch beim Besuch der<br />
Polizeidienststelle Schöningen<br />
schwenkten die Kinder des Kindergartens<br />
Esbeck ihren Berufswunsch<br />
schnell zum Polizisten<br />
um.<br />
Im Rahmen des Projekts „Farbenland“<br />
des Kindergartens Esbeck<br />
besuchten dessen Kinder mit ihren<br />
Erzieherinnen das Postamt (gelb)<br />
in <strong>Helmstedt</strong> und die Polizeidienststelle<br />
(blau) in Schöningen.<br />
Vor dem Besuch im <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Postamt malten die Schulanfänger<br />
einen Brief und bastelten einen<br />
Umschlag. Wie der Brief nun vom<br />
Absender schließlich zum Empfänger<br />
gelangt, wurde den Jungen<br />
und Mädchen im Postamt gezeigt.<br />
Sie durften ihre selbst gebastelten<br />
Briefe mit einer am Schalter gekauften<br />
Briefmarke versehen und<br />
selbst in den Briefkasten einwerfen.<br />
Außerdem konnten die Kleinen<br />
beobachten, wie Leute bei der<br />
Postbank Geld abgehoben oder<br />
auch eingezahlt haben. Zudem<br />
lernten sie, dass es Postschließfächer<br />
gibt und Pakete und Briefe<br />
gewogen sowie nach Postleitzahlen<br />
sortiert und schließlich mit<br />
Postautos verteilt werden.<br />
Auch das Thema Verkehrserziehung<br />
spielte bei der Anreise mit<br />
Esbeck. Bei der Jahresversammlung<br />
des SV Esbeck ging der Vorsitzende<br />
Ralf Eggers auf das zurückliegende<br />
Jahr ein, dass kulturell<br />
im Wesentlichen von dem<br />
875-jährigen Dorfjubiläum geprägt<br />
war. Auch im sportlichen<br />
und gemeinschaftlichen Bereich<br />
wurde viel erlebt: Eine erstmals<br />
stattfindende Dorfolympiade fand<br />
großen Zuspruch sowie auch ein<br />
Beachsoccer-Turnier oder die<br />
Zumbathon-Benefizveranstaltung<br />
zur Solidarität der durch den<br />
Großbrand geschädigten Söllinger<br />
Familien.<br />
Aus dem Bericht des Kassenwartes<br />
Jürgen Böhm ging eine gesunde<br />
finanzielle Situation des Vereines<br />
hervor und auch der vom geschäftsführenden<br />
Vorstand vorgeschlagene<br />
Haushaltplan für 2013<br />
wurde genehmigt.<br />
Die Neuwahlen des geschäftsführenden<br />
Vorstandes ergaben Änderungen.<br />
Der Vorsitzende Ralf Eggers<br />
und sein Stellvertreter Hans-<br />
Joachim Weinhold wurden wiedergewählt.<br />
Die Ämter des Kassenwartes<br />
und des Schriftführers<br />
mussten neu besetzt werden. Kassenwart<br />
wurde Imke Stumpenhausen<br />
und chriftführer Simone Biester.<br />
Den scheidenden Vorstandsmitgliedern<br />
Jürgen Böhm und<br />
Jörk Wesemann dankte Ralf Eggers<br />
für die langjährige Zusammenarbeit.<br />
Ferner wurden für 65-jährige Mitgliedschaft<br />
Walter Hecht, Walter<br />
Krebs, Egon Müller Bruno Düfer<br />
und Fritz Düfer mit einer Ehrenurkunde<br />
ausgezeichnet.<br />
Für 50-jährige Mitgliedschat wurde<br />
Hans-Joachim Oestreich mit<br />
einer Ehrenurkunde und einer<br />
dem Bus wieder eine Rolle. Das<br />
Fazit der Kinder: „Wir wollen<br />
Postbeamte werden!“.<br />
Doch ihr Berufswunsch hielt nicht<br />
lange: In der Polizeidienststelle in<br />
Schöningen zog sie das Berufsbild<br />
des Polizisten in seinen Bann.<br />
Beim Rundgang durch die Diensträume<br />
beantwortete die nette und<br />
junge Polizistin Sandra die Fragen<br />
der Kinder. Handschellen und Taschenlampe<br />
durften die Kleinen<br />
selbst in die Hand nehmen – Pistole<br />
und Messer wurde ihnen natürlich<br />
nur gezeigt. Höhepunkt des<br />
Revierbesuchs: Sitzen im Polizeiauto<br />
und sich selbst wie ein echter<br />
Polizist fühlen.<br />
Armbanduhr geehrt. Für 40-jährige<br />
Mitgliedschaft wurden Michael<br />
Frommknecht und Rainer Peggau<br />
mit einer goldenen Ehrennadel bestückt.<br />
Mit der goldenen Ehrennadel für<br />
20-jährige aktive Mitgliedschaft<br />
wurden Gesine Eggers, Ralf Eggers,<br />
Birgit Schmidt und Dirk<br />
Schöndaube ausgezeichnet und<br />
mit der silbernen Ehrennadel für<br />
zehnjährige aktive Mitgliedschaft<br />
Marianne Gill, Ingrid Grabke, Nicole<br />
Güthenke, Sigrid Hecht, Ingrid<br />
Panke, Marcus Rehkuh, Steffen<br />
Schmidt, Holger Schollasch,<br />
Anette Sowade und Detlef Woike.<br />
Beim Gemeindewettbewerb der Jugendfeuerwehren der Stadt<br />
Schöningen und der Gemeinde Büddenstedt und Heeseberg traten in<br />
Hoiersdorf sieben Gruppen gegeneinander an, um sich in Feuerwehrtechnik<br />
und Sport unter Beweis zu stellen. Nach zwei Stunden<br />
feierten alle Gruppen bei der Siegerehrung eine gute Leistung: Büddenstedt<br />
erreichte den ersten Platz und wurde Gemeindemeister,<br />
Esbeck belegte den zweiten Platz und wurde Stadtmeister. Ingeleben<br />
wurde Dritter und Gemeindemeister für Heeseberg. Foto: privat<br />
vereinzelt Erkrankungen auf, so<br />
leiden gerade ältere Patienten an<br />
mehreren, oft altersbedingten<br />
Krankheiten, gleichzeitig. „Meist<br />
sind das Herz-Kreislauf-Erkrankungen,<br />
verschiedene Schmerzsyndrome<br />
und chronische Gelenkveränderungen“,<br />
erklärt Dr. Reuter,<br />
Fachärztin für Innere Medizin<br />
und Geriatrie.<br />
„Unser Ziel ist es, Lebensqualität<br />
zurückzugeben und ein beschwerdearmes<br />
Leben trotz Erkrankungsvielfalt<br />
zu ermöglichen. Dafür<br />
eröffnen wir ab dem 1. Juli eine<br />
eigene Abteilung für geriatrische<br />
Medizin und Frührehabilitation“,<br />
freut sich die Fachärztin.
16. Juni 2013 <br />
<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong> 19<br />
<br />
Büddenstedt/Offleben. Der evangelische<br />
Pfarrverbandschor Offleben/Büddenstedt/Reinsdorf/<br />
Hohnsleben hat Libena Karsch als<br />
Chorleiterin verpflichtet. Die<br />
überregional bekannte Sängerin,<br />
Gitarristin, Gesangslehrerin und<br />
Stimmbildnerin brachte eine<br />
glückliche Fügung nach Offleben.<br />
Im Sommer 2011 schloss sie ihre<br />
zweijährige Chorleiterausbildung<br />
<br />
Gevensleben. Der Kindergarten<br />
in Gevensleben lädt am Sonnabend,<br />
22. Juni, in der Zeit von 15<br />
bis 18 Uhr zum Gartenfest ein. Es<br />
wird Spiel und Spaß, Kaffee und<br />
Kuchen sowie Bratwurst und Getränke<br />
geben. Außerdem gibt es<br />
eine Tombola, beim Glücksrad<br />
kann gewonnen werden und ein<br />
Basar steht auch zur Verfügung.<br />
an der Landesmusikakademie in<br />
Wolfenbüttel ab. Sie möchte Laiensänger<br />
ermutigen, im Chor mitzusingen<br />
und dabei Neues zu entdecken.<br />
Sänger zwischen zwölf<br />
und 99 Jahren auch außerhalb der<br />
Kirchengemeinde sind willkommen.<br />
Es werden Gospels, Spirituals,<br />
langsame und schnelle Lieder<br />
aus allen Musikrichtungen, mit<br />
überwiegend christlich orientierten<br />
Themen gesungen. Dazu gehören<br />
Bewegung, Stimmbildung<br />
und die Erarbeitung verschiedener<br />
Lieder.<br />
Voraussetzung ist die Lust am Singen<br />
und offen zu sein für Neues.<br />
Notenkenntnisse sind nicht notwendig,<br />
können aber von Vorteil<br />
sein. Geprobt wird montags von<br />
19.30 bis 21 Uhr im Pfarrhaus der<br />
Kirchengemeinde St. Georg Offleben,<br />
Kirchstraße 3. Telefonisch ist<br />
Libena Karsch unter der Nummer<br />
05352/906335 zu erreichen.<br />
Schon die Fahrt zum 850. Jubiläum nach Altenhausen wird ein Erlebnis.<br />
Der historische Triebwagen „Anton“ begleitet die Teilnehmer auf ihrer<br />
Reise zum bunten Treiben im Schloss Altenhausen. Foto: privat<br />
<br />
Büddenstedt. Die Gemeinde Büddenstedt<br />
verkauft einen Ferienpass<br />
für Kinder und Jugendliche im<br />
Alter von sechs bis 16 Jahren. Verkaufsstart<br />
ist am Montag, 17. Juni,<br />
ab 9 Uhr im Erdgeschoss der Gemeinde<br />
Büddenstedt. Angeboten<br />
werden in diesem Jahr unter anderem<br />
wieder die Heideparkfahrt,<br />
die Fahrt ins Belantis sowie eine<br />
Tagesfahrt in die Western Stadt<br />
Pullmann City im Harz. Neben<br />
den Tagesfahrten bieten die örtlichen<br />
Vereine vielseitige Veranstaltungen<br />
an. Für Informationen<br />
steht Michael Ebert unter der Telefonnummer<br />
05352/968014 zur<br />
Verfügung.<br />
<br />
<br />
Jugend- und Sportausschuss,<br />
Samtgemeinde Heeseberg, 19<br />
Uhr, ehemalige Schule, Dobbeln.<br />
<br />
Altenhausen. Eine Sonderfahrt<br />
mit dem historischen Triebwagen<br />
„Anton“ startet am Sonntag, 23.<br />
Juni, anlässlich des Ortsjubiläums<br />
„850 Jahre Altenhausen“. Abfahrt<br />
ist um 10 Uhr in <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Der 1951 für die AKN (Altona-<br />
Kaltenkirchen-Neumünster Eisenbahn<br />
AG) gebaute Triebwagen<br />
bringt es auf rund 80km/h und<br />
bietet Platz für knapp 100 Personen.<br />
In den 1960er-Jahren gelangte<br />
er über die Tegernsee-Bahn zur<br />
Frankfurt-Königssteiner Eisenbahn<br />
und wurde 1981 an die Regentalbahn<br />
abgegeben.<br />
2001 kam der Triebwagen zur<br />
Staudenbahn, von welcher die<br />
Dampflok-Gemeinschaft Braunschweig-Weferlingen<br />
ihn 2005 erwarb.<br />
Nach erfolgter Aufarbeitung<br />
begibt sich der Triebwagen nur<br />
noch für Sonderfahrten auf die<br />
Gleise.<br />
In Altenhausen erwartet die Teilnehmer<br />
ein buntes Treiben im<br />
Schloss mit Bastelstraße für Burgfräulein,<br />
Ponyprinzessin und Ritter,<br />
Ponyreiten, Kremser Fahrten,<br />
Clown Teo sowie Bogenschießen<br />
für Groß und Klein. Nach einer<br />
Stärkung geht es um 15.30 Uhr<br />
zurück nach <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Nähere Informationen und Anmeldungen<br />
sind unter der Telefonnummer<br />
039061/9858204 erhältlich.<br />
<br />
<br />
von Mara Punthöler<br />
Schöningen. Zum neunten Mal<br />
verwandelt sich der Schlosshof in<br />
Schöningen zu einem Open Air<br />
Kino. „Schönywood“ lädt von<br />
Freitag, 28. Juni, bis Montag, 1.<br />
Juli, zum Schauen, aber auch zum<br />
Hören ein. „Wir haben uns wieder<br />
einiges einfallen lassen für die Zeit<br />
bis zum Filmbeginn“, verspricht<br />
Claudia Felgenträger von der Jugendfreizeit<br />
Initiative Schöningen.<br />
Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft<br />
Schönywood, den Kinobetreibern<br />
Harald Pape und<br />
Matthias Torkler sowie dem Verein<br />
Guter Zweck ist wieder ein<br />
buntes Programm entstanden, das<br />
man nicht verpassen sollte.<br />
So spielen am Freitag die Bands<br />
„Ladykiller“ und „Tooth‘n‘Nail“<br />
vor dem Film „Kokowääh 2“. Am<br />
Sonnabend gibt es Live-Musik von<br />
einer Akkordeongruppe der Kreismusikschule,<br />
bevor es bei Anbruch<br />
der Dämmerung mit dem<br />
„Schlussmacher“ los geht. Am<br />
Sonntag geben „Ladykiller“ noch<br />
einmal eine Zugabe. Im Anschluss<br />
läuft dann „Man(n) tut was<br />
Man(n) kann“.<br />
Der Montag steht ganz im Zeichen<br />
der Kinder. Ab circa 22 Uhr wird<br />
auf der zwölf mal sechs Meter großen<br />
Leinwand „Madagascar 3“ zu<br />
sehen sein und vorab heizt DJ<br />
Bernd den kleinen Besuchern ein,<br />
die sich auf viele Aktionen und<br />
Spiele freuen dürfen.<br />
„Ganz wichtig dabei ist, dass die<br />
Besucher ihre eigene Sitzgelegenheit<br />
mitbringen“, betont Moderator<br />
Robert Königseder, der auf<br />
ganz viele Gäste hofft. Denn, so<br />
Königseder, wird in diesem Jahr<br />
der 10.000. Besucher erwartet.<br />
„Der natürlich auch nicht leer ausgeht.<br />
Auf ihn warten ein Präsentkorb<br />
und eine Kinojahreskarte“, so<br />
Michael Mechow von der Arbeitsgemeinschaft<br />
„Schönywood“.<br />
Einlass ist immer ab 20 Uhr und<br />
mit Einsetzten der Dämmerung<br />
startet die Kinovorstellung.<br />
Karten für „Schönywood“ gibt es<br />
im Vorverkauf in den <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Kinos „Roxy“ und „Camera“, in<br />
der Buchhandlung Kolbe in Königslutter,<br />
beim Bürgerbüro und<br />
dem Jugendfreizeitzentrum in<br />
Schöningen sowie beim HELM-<br />
STEDTER <strong>SONNTAG</strong>.<br />
Freuen sich auf das Open Air-Kino: (von links) Robert Königseder, Harals Pape, Antje Klimek von der E.on<br />
Avacon, Matthias Torkler, Matthias Gericke von der Volksbank, (vorne) Martina Torkler, Claudia Felgenträger<br />
und Michael Mechow.<br />
Foto: Mara Punthöler<br />
<br />
Schöningen. Mit der Hochwasserwelle<br />
kam auch die Welle der Solidarität.<br />
Um den betroffenen Regionen<br />
zu helfen, organisiert die<br />
Stadt Schöningen in Zusammenarbeit<br />
mit dem Café-Restaurant<br />
Waldfrieden am Elm am Sonntag,<br />
23. Juni, ab 15 Uhr auf dem Marktplatz<br />
in Schöningen, ein Benefizkonzert<br />
mit drei Bands aus den<br />
betroffenen Regionen.<br />
Zusätzlich werden Grillstände und<br />
Getränkewagen Einnahmequellen<br />
sein. Der Erlös der Verkäufe wird<br />
einer gemeinnützigen Einrichtung<br />
zugute kommen, die durch die<br />
Flut zerstört wurde. Dabei wird es<br />
sich um Kinderheime oder Kindergärten<br />
in den Städten Magdeburg,<br />
Schönebeck oder Aken handeln.<br />
Zusätzlich zu den Erlösen<br />
können Besucher in Spendenboxen<br />
oder auf ein eigens eingerichtetes<br />
Konto der Stadt Schöningen<br />
spenden.<br />
Die Bands „Musikexpress“, „Helga<br />
und Band“ und die Gruppe „Pan“,<br />
waren bereit, ohne Honorar auf<br />
der Bühne zu stehen und möglichst<br />
viele Besucher anzulocken.<br />
Auch eine Hüpfburg und ein buntes<br />
Kinderprogramm sollen Besucher<br />
unterhalten.<br />
„Die Hilfe für die Flutopfer soll<br />
vor allem eines sein: unbürokratisch.<br />
Und so unterstützt auch die<br />
Stadtverwaltung die Organisation<br />
des Konzertes“, so Schöningens<br />
Bürgermeister Henry Bäsecke.<br />
„Das Mitgefühl für jene, die alles<br />
verloren haben, ist groß. Aber Mitgefühl<br />
allein hilft niemandem. Wir<br />
rufen alle Bürger aus den umliegenden<br />
Regionen auf, nach Schöningen<br />
zu kommen und zu guter<br />
Unterhaltung fleißig zu verzehren,<br />
damit wir helfen können“, ruft<br />
Martin Rhode, Geschäftsführer<br />
des Café-Restaurants Waldfrieden<br />
in Esbeck zum Spenden auf.<br />
OPEN AIR<br />
KINO<br />
SCHLOSSHOF SCHÖNINGEN<br />
FR 28. Juni SA 29. Juni SO 30. Juni MO 01. Juli<br />
KOKOWÄÄH 2 SCHLUSSMACHER MAN(N) TUT WAS<br />
MAN(N) KANN<br />
Live-Musik<br />
Ladykiller und<br />
Tooth‘n‘Nail<br />
Live-Musik<br />
der Akkordeon<br />
Musikgruppe<br />
Live-Musik<br />
Ladykiller<br />
Ferien-<br />
Familien-<br />
Film<br />
MADAGASCAR3<br />
DJ Bernd macht Musik<br />
mit Spiel und Spaß<br />
Veranstalter:<br />
Einlass: jeweils 20 Uhr<br />
Eintritt: Tagesticket (1 Person, ein Film) 5 €<br />
Sparticket (1 Person, vier Filme) 16 €<br />
KARTEN VORVERKAUF (ab 27. Juni 2012):<br />
Kinos Camera und Roxy, <strong>Helmstedt</strong><br />
Buchhandlung Kolbe, Königslutter<br />
Bürgerbüro der Stadt Schöningen / JFZ Schöningen<br />
Im Rahmen der Mobilitätsausbildung zum Radfahren hat die Kreisverkehrswacht <strong>Helmstedt</strong><br />
der Wichernschule Büddenstedt die Verkehrssicherheitsaktion „Aufgepasst - der tote Winkel“ angeboten.<br />
Dafür wurde auf dem Schulhof ein rotes Folien-Dreieck so abgelegt, dass es dem toten Winkel der<br />
Spiegelrundumsicht entsprach. In Kleingruppen hatten dann alle Kinder die Möglichkeit, einmal selbst<br />
zu erleben, wie eingeschränkt die Sicht aus solch einem Fahrzeug ist. Die Unfälle, die sich aufgrund des<br />
toten Winkels ereignen, zählen zu den schwersten Unfällen im Straßenverkehr. So entstehen oft gefährliche<br />
Situationen, aus denen sich die Opfer nicht retten können. Um Kindern und Jugendlichen die Gefahr<br />
bewusst zu machen, veranstaltete die Kreisverkehrswacht gemeinsam mit dem ADAC außerdem eine<br />
Radfahrausbildung und Fahrradprüfung. Dabei gewannen Michelle Becker, Annika Wölke, Rianna Holst,<br />
Sven Krüger, Markus-Jim Meier und Julian Haustein.<br />
Foto: privat<br />
Partner der Veranstaltung<br />
Medienpartner:<br />
Essen und Trinken können vor Ort erworben werden.<br />
Bitte bringen Sie eine Sitzgelegenheit mit.<br />
<strong>HELMSTEDTER</strong><br />
<strong>SONNTAG</strong><br />
DIE AKT UELLE REGIONALZEIT UNG
20 <br />
Sport<br />
16. Juni 2013<br />
Sporttage des VfL<br />
(kat) Rottorf/Klei. Die Sporttage<br />
des VfL Rottorf finden von Mittwoch,<br />
19., bis Sonntag, 23. Juni,<br />
statt. Ein buntes Programm über<br />
alle Sparten verteilt lädt ein zum<br />
Zuschauen und Mitmachen.<br />
Vom Volkssport Nummer eins<br />
Fußball über Turnen, Boccia und<br />
Badminton - der VfL stellt alle<br />
seine Sparten bei den Spartentagen<br />
am Sonnabend und Sonntag<br />
vor.<br />
Eine ruhige Kugel kann am Sonnabend<br />
bei der ersten offenen Vereinsmeisterschaft<br />
im Boccia geworfen<br />
werden (10 bis 14 Uhr).<br />
Eine Schatzsuche für die Kleinen<br />
ist am Sonntag geplant (11.30 bis<br />
13 Uhr).<br />
Los geht es dann aber doch erst<br />
einmal mit Fußball, und zwar am<br />
Mittwoch, 19. Juni, um 18.30 Uhr<br />
mit einem Altherren-Turnier mit<br />
SG Lappwald, SG BESS, STV<br />
Holzland, TSV Fichte <strong>Helmstedt</strong><br />
und MTV Frellstedt.<br />
Ein Herrenturnier mit SG Ochsendorf/Beienrode/Rhode,<br />
VfL Rottorf/SV<br />
Mariental sowie TSV<br />
<strong>Helmstedt</strong> II/III und TVB Schöningen<br />
III ist für Donnerstag, 20.<br />
Juni, ab 18.30 Uhr geplant.<br />
Freitag, 21. Juni, ist für ein<br />
Betriebs turnier reserviert, das um<br />
18 Uhr startet.<br />
Der Spartentag-Sonnabend, 22.<br />
Juni, startet um 10 Uhr mit der<br />
Boccia-Sparte, der sich von 14.30<br />
bis 16.30 Uhr eine Vorstellung der<br />
Badminton-Sparte anschließt.<br />
Weiter geht es dann am Sonntag,<br />
23. Juni, von 10.30 bis 11.30 Uhr<br />
mit der Vorstellung der Turnsparte<br />
im Sportheim. Dort startet auch<br />
die Schatzsuche für die Kleinen.<br />
Mit einem Freundschaftsspiel VfL<br />
Rottorf/SV Mariental gegen TSV<br />
Süpplingenburg um 15 Uhr klingen<br />
die Sporttage aus.<br />
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.<br />
Fußball<br />
Das DFB-Mobil ist seit 2009 in Deutschland unterwegs und besucht die Vereine der<br />
Republik. Nun machte es Station auf der Anlage des TSV <strong>Helmstedt</strong>. Auf dem Programm stand eine<br />
Trainingseinheit mit den beiden F-Jugend-Mannschaften des TSV der Jahrgänge 2004 und 2005. Insgesamt<br />
25 Nachwuchskicker trainierten mit den lizensierten Übungsleitern des DFB. Für die TSV-Trainer<br />
und Interessierte gab es die Möglichkeit, sich mit Fragen direkt an die Gäste vom DFB zu wenden und<br />
sich zugleich über moderne Trainingskonzepte im Jugendbereich auszutauschen. Gleichzeitig war eine<br />
Informationsveranstaltung an die Übungseinheit gekoppelt, in der die Trainer zu ihren Trainingsinhalten<br />
Stellung bezogen. Jugendleiter Markus Löbel freute sich über den Zuspruch der Veranstaltung und erklärte,<br />
dass es nicht das letzte Event dieser Art gewesen sein soll.<br />
Foto: privat<br />
Double<br />
Glentorf. Der JSG Elm-Sundern<br />
ist ein toller Erfolg auf Kreisebene<br />
gelungen. Nach der Meisterschaft<br />
der B-Junioren folgte am vergangenen<br />
Wochenende der Pokalsieg<br />
(wir berichteten). In einem spannenden<br />
Spiel gewann die JSG Elm-<br />
Sundern auf dem Bötschenberg<br />
gegen den <strong>Helmstedt</strong>er SV 3:2 und<br />
sicherte sich das Double.<br />
„Das tolle Zusammenspiel aller<br />
Mannschaftsteile war der Schlüssel<br />
zum Erfolg“, lobten die Trainer<br />
Peter Osbelt und Thomas Dömges<br />
ihr Team. Zum Saisonabschluss<br />
steht nun ein weiterer Höhepunkt<br />
bevor: die Aufstiegsrelegationsspiele<br />
für den Bezirk. Zugelost<br />
wurde der SC Hainberg aus Göttingen.<br />
Das Hinspiel findet am heutigen<br />
Sonntag um 12.45 Uhr in Göttingen<br />
statt und das Rückspiel am<br />
Sonnabend, 22. Juni, um 14 Uhr<br />
auf dem heimischen Sportplatz in<br />
Glentorf.<br />
Gut gelaunt und von den Zuschauern<br />
angefeuert, überquerte die<br />
Kreismeisterin im zehn Kilometer<br />
Straßenlauf, Beate Montag, die<br />
Ziellinie beim 16. Lauf um die<br />
Wälle in <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Foto: Katja Weber-Diedrich<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die diesjährige Kreismeisterschaft<br />
im Straßenlauf über<br />
zehn Kilometer wurde im Rahmen<br />
des <strong>Helmstedt</strong>er Stadtlaufs „Rund<br />
um die Wälle“ ausgetragen, den<br />
der SV Emmerstedt zum 16. Mal<br />
veranstaltete und der - trotz Dauerregen<br />
- ein voller Erfolg mit<br />
neuem Teilnehmerrekord war.<br />
Während der Walllauf an sich als<br />
Volkslauf offen für jedermann war,<br />
musste für die Kreismeisterschaft<br />
zusätzlich gemeldet werden. Die<br />
Resultate für diesen separaten<br />
Wettbewerb wurden deshalb erst<br />
vor kurzem in den offiziellen Ergebnislisten<br />
des Leichtathletikverbandes<br />
bekanntgegeben.<br />
Mit einem großen Aufgebot ging<br />
der SV Germania <strong>Helmstedt</strong> an<br />
den Start. Lediglich drei Teilnehmer<br />
des TSV Lelm hatten sich zudem<br />
gemeldet.<br />
Diese Dominanz der <strong>Helmstedt</strong>er<br />
drückte sich dann auch im Endresultat<br />
aus.<br />
Mit elf Kreismeistertiteln für den<br />
SV Germania gegenüber einem<br />
des TSV Lelm wurde die Übermacht<br />
deutlich.<br />
Als schnellster Mann überquerte<br />
Laufen<br />
Kai-Uwe Huth (Germania) nach<br />
37:08 Minuten die Ziellinie und<br />
gewann damit in der Hauptklasse<br />
deutlich.<br />
Die drei Lelmer Männer Ragnar<br />
Märker (Zweiter in 42:49 Minuten),<br />
Ludwig Köhler (Dritter in<br />
43:45) und Thomas Köhler (Vierter<br />
in 45:27) reihten sich dahinter<br />
ein. Sie durften sich über den<br />
Mannschaftstitel freuen.<br />
Die übrigen Titel gingen alle an<br />
den SV Germania. In der Frauenhauptklasse<br />
siegte unangefochten<br />
Silke Napirata-Fricke in 51:40 Minuten.<br />
Die schnellste aller weiblichen<br />
Teilnehmerinnen war allerdings<br />
Beate Montag, die in der Altersklasse<br />
W 30 gestartet war und mit<br />
der respektablen Leistung von<br />
45:22 Minuten auch Gesamtsiegerin<br />
wurde. Die zweitschnellste<br />
Frau folgte mit Daniela Sander in<br />
48:25 Minuten, womit sie die W 40<br />
gewann, gefolgt von Petra Beyer-<br />
Gollmer (52:48) auf Platz zwei.<br />
Die Altersklassen W 50 und W 60<br />
waren für Ingrid Stolle (Erste in<br />
52:28) und Erika Pfeuffer (Erste in<br />
63:49) reserviert.<br />
Laufabzeichentag<br />
Straßenlauf-Kreismeister gefunden<br />
Weitere Sieger waren Florian Höfel<br />
(M30, 43:26), Michael Georgi (M<br />
40, 41:40) sowie die M40-Mannschaft<br />
mit Georgi, Exner und Prier,<br />
Cleif Tiller (M50, 44:10) und Lutz<br />
Bretschneider (M60, 52:42).<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die diesjährige DLV-<br />
Lauf- und Walkingabzeichenabnahme<br />
des <strong>Helmstedt</strong>er Lauftreffs<br />
findet wieder an verschiedenen<br />
Tagen statt.<br />
Für die Läufer findet die Ausdauerprüfung<br />
am heutigen Sonntag,<br />
16. Juni, im Rahmen des sonntäglichen<br />
Lauftreffs statt.<br />
Es werden die Stufen eins bis fünf,<br />
das heißt 15, 30, 60, 90 oder 120<br />
Minuten Dauerlaufen ohne Pause<br />
angeboten.<br />
Für die Gruppe der 120-Minuten-<br />
Läufer gilt die Ausnahmeregelung,<br />
dass sie bereits um 9.30 Uhr starten.<br />
Alle anderen Gruppen laufen<br />
um 10 Uhr zur normalen Lauftreffzeit<br />
los.<br />
Die Walker und Nordicwalker<br />
können ihre Ausdauerprüfung eine<br />
Wocher später, am Sonntag, 23.<br />
Juni, ablegen. Hier gilt die Ausnahmeregel,<br />
dass die 120-Minuten-Walker<br />
bereits um 9 Uhr beginnen,<br />
alle anderen um 10 Uhr.<br />
Start und Ziel ist jeweils der Parkplatz<br />
an der Drillingskiefer im<br />
<strong>Helmstedt</strong>er Lappwald, 400 Meter<br />
oberhalb der Autobahnauffahrt<br />
<strong>Helmstedt</strong>-Zentrum. In allen<br />
Gruppen sorgen Betreuer dafür,<br />
dass in angemessenem langsamen<br />
Tempo gelaufen und gewalkt wird.<br />
Wer die entsprechende Prüfung<br />
bereits in der Vergangenheit geschafft<br />
hat, sollte zur Wiederholungsbestätigung<br />
die Ausweiskarte<br />
mitbringen.<br />
Der Lauftreff findet ansonsten jeden<br />
Sonntag das ganze Jahr über<br />
und bei jedem Wetter statt, jeweils<br />
von 10 bis 11 Uhr und ist an keine<br />
Vereinszugehörigkeit gebunden.<br />
Es sind jederzeit Neue, auch Anfänger,<br />
willkommen.<br />
Triathlon<br />
An der Spitze<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Nach einem vierten<br />
Platz beim ersten Landesliga-Triathlon<br />
in Bokeloh gelang der<br />
Mannschaft des SV Germania<br />
<strong>Helmstedt</strong> beim zweiten Wettkampf<br />
in Hannover-Limmer mit<br />
einem beeindruckenden Tagessieg<br />
der Sprung an die Tabellenspitze.<br />
Die unsommerlichen Wetterbedingungen<br />
und das kalte Wasser<br />
ließen den Wettkampf fraglich erscheinen.<br />
Als das Schwimmen im<br />
15,8 Grad kalten Wasser genehmigt<br />
wurde, entwickelte sich der<br />
Wettkampf zu einer Tortur.<br />
Umso erfreuter waren die Germanen<br />
als sich bei der Siegerehrung<br />
herausstellte, dass die Konkurrenz<br />
den äußeren Belastungen noch<br />
deutlich mehr Tribut zollen musste.<br />
Gleich vier Athleten konnten<br />
sich in den Top 20 platzieren.<br />
Mit einem Vorsprung von knapp<br />
50 Punkten vor dem Zweiten haben<br />
die Triathleten des SV Germania<br />
überraschend den Tagessieg<br />
errungen und konnten sich damit<br />
an die Spitze der Landesligatabelle<br />
setzen. Diesen Spitzenplatz gilt es<br />
an diesem Wochenende in Peine<br />
über die olympische Distanz zu<br />
verteidigen.<br />
Die Grundschule St. Ludgeri <strong>Helmstedt</strong> räumte beim Schulsportwettbewerb des Tischtennis-Verbands<br />
Niedersachsen groß ab. Beide Wettbewerbe der dritten und vierten Klassen konnten durch<br />
die Schüler der GS St. Ludgeri gewonnen werden. Beim Schulsportwettbewerb steht das klassenweise<br />
Rundlaufspielen mit einem Stadtfinale aus allen Schulen im Grundschulbereich im Mittelpunkt. Die erfolgreichen<br />
Schüler bekamen als Preis je einen Mini-Tischtennistisch pro Klasse mit dem aufgedruckten<br />
Foto der Siegermannschaft. Bereits kurze Zeit nach der Übergabe der Tische an die Schule wurden diese<br />
intensiv durch die Kinder in der Pause bespielt. Sportlehrerin Christina Hemsing freute sich gemeinsam<br />
mit Arbeitsgemeinschafts-Leiter Gerd Duwe und mit den Kindern Vincent Petri, Farin Ziemer, Daniel<br />
Hammel, Madita Richter, Lorenz Petri, Clemens Schliephake, Leon Schmidt, Mika Schäfer und Laurenz<br />
Klein über die neuen Mini-Tische, die von Torsten Scharf, dem Vizepräsidenten Sportentwicklung des<br />
Tischtennis-Verbandes, übergeben wurden.<br />
Foto: privat<br />
Tischtennis<br />
Der Aufstieg ist geschafft<br />
Drei Jugendteams - alle spitze<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Im zweiten Anlauf hat<br />
die erste Herrenmannschaft des<br />
SV Germania <strong>Helmstedt</strong> den Aufstieg<br />
geschafft.<br />
Nach einigen Jahren spielt der SV<br />
Germania ab dem Herbst somit als<br />
klassenhöchs te Mannschaft im<br />
Tischtennis-Kreisverband <strong>Helmstedt</strong><br />
in der Bezirks oberliga.<br />
Erreicht wurde der Aufstieg durch<br />
einen klaren 9:4-Sieg gegen den<br />
Post-SV Wolfsburg. Verfolger SSV<br />
Neuhaus konnte am letzten Spieltag<br />
Germania nicht mehr abfangen.<br />
Mannschaftsführer Manfred Bunk<br />
war nach dem Aufstiegsspiel gegen<br />
Wolfsburg gelöst und „freute sich<br />
auf neue sportliche Herausforderungen<br />
in der kommenden Spielzeit“.<br />
Drei Tischtennis-Jugendmannschaften<br />
stellte der SV Germania<br />
<strong>Helmstedt</strong> in dieser Saison in der<br />
1. Kreisklasse.<br />
Obwohl in der dritten, vierten und<br />
fünften Mannschaft zumeist<br />
Tischtennis-Neulinge dabei waren,<br />
belegten diese Teams sensationell<br />
die ersten drei Plätze der elf<br />
Mannschaften umfassenden Spielklasse.<br />
Überraschend wurde die fünfte<br />
Mannschaft mit nur einem Minuspunkt<br />
Staffelmeister.<br />
Dahinter kam die dritte Mannschaft<br />
vor dem Team Germania IV<br />
ins Ziel.<br />
Trainer Wolfgang Ellinger hofft<br />
auch in der neuen Saison, dass die<br />
Jugend weiterhin soviel Erfolg und<br />
dabei Freude am Spiel hat.<br />
Ab Herbst werden dann die beiden<br />
aufgestiegenen Mannschaften in<br />
der Kreisliga um jeden Punkt<br />
kämpfen.<br />
Die erste Mannschaft des SV Germania steigt in die Bezirksoberliga auf:<br />
(von links) Sascha Becker, Mannschaftführer Manfred Bunk, Andreas<br />
Mosenheuer, Spitzenspieler Sven Schöndube, Marko Magnus und Jürgen<br />
Kohn.<br />
Foto: privat
16. Juni 2013 Automobil<br />
21<br />
50 Jahre Vorbild auf den Straßen<br />
Kraftfahrer erhielten Urkunden<br />
von Mara Punthöler<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Kreisverkehrswacht<br />
hatte alle Hände voll zu tun.<br />
Denn insgesamt 13 Kraftfahrer<br />
wurden in diesem Jahr als Vorbilder<br />
geehrt.<br />
„Eine Urkunde bekommt ein<br />
Kraftfahrer nur, wenn keine Verletzung<br />
der Straßenverkehrsvorschriften<br />
weder gerichtlich bestraft<br />
worden ist, noch mit einem<br />
Bußgeld belegt wurde. Auch darf<br />
keine Eintragung im Verkehrszentralregister<br />
vorliegen“, betonte<br />
Achim Klaffehn, Vorsitzender der<br />
Kreisverkehrswacht <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Mit dieser Veranstaltung möchte<br />
die Kreisverkehrswacht auf Vorbilder<br />
im Straßenverkehr aufmerksam<br />
machen. Die zu ehrenden<br />
Kraftfahrer aus unterschiedlichen<br />
Orten des Landkreises sind dabei<br />
seit vielen Jahren im Besitz ihrer<br />
Fahrerlaubnis und nehmen auch<br />
heute noch am öffentlichen Straßenverkehr<br />
teil.<br />
Auf die Frage hin, warum sie vor<br />
rund 50 Jahren den Führerschein<br />
gemacht hatte, antwortet Dietlinde<br />
Pfannenschmidt: „Ich wollte unabhängig<br />
sein und was von der<br />
Welt entdecken. Am aufregendsten<br />
und ein richtiges Abentuer<br />
war meine Hochzeitsfahrt nach<br />
Italien und die Fahrt nach Rom<br />
ganz allein im Auto“.<br />
Über eine Ehrung für den Zeitraum<br />
von 50 Jahren und mehr<br />
durften sich Helmut Buchheister,<br />
13 Kraftfahrer freuten sich über ihre Urkunden von der Verkehrswacht, die sie für ihr vorbildliches Verhalten<br />
im Straßenverkehr erhalten haben.<br />
Foto: Mara Punthöler<br />
Karl Paxmann, Klaus Manfred<br />
Walter, Klaus Fritz Hübner, Gisela<br />
Hübsch, Otto Pralle, Bernd Doberenz,<br />
Dietlinde Pfannenschmidt,<br />
Gerd Hempel, Wolfgang Schwiekowski<br />
und Manfred Scholz freuen.<br />
Marlis Doberenz freute sich über<br />
ihre Ehrung für 40 Jahre im Straßenverkehr<br />
und Otto-Friedrich<br />
Häußler ist schon 60 Jahre vorbildlich<br />
unterwegs.<br />
Sichere Autoreisen<br />
Temperaturen ausgesetzt ist. Eine<br />
Wartung der Klimaanlage ist<br />
ebenfalls empfehlenswert, damit<br />
Fahrer und Mitfahrer bei langen<br />
Fahrten kühlen Kopf bewahren.<br />
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verlängertes Wochenende oder<br />
große Ferien - jede längere Autofahrt<br />
sollte gut geplant und vorbereitet<br />
werden. Eine Panne ist auf<br />
der Fahrt in den Urlaub besonders<br />
ärgerlich, denn sie verkürzt die<br />
schönsten Tage des Jahres auf unangenehme<br />
Weise. Anstatt sich<br />
mit unbekannten Werkstätten im<br />
Ausland und dazu womöglich<br />
noch mit Sprachproblemen herumschlagen<br />
zu müssen, sorgen<br />
clevere Autofahrer daher durch<br />
einen Besuch in der heimischen<br />
Kfz-Meisterwerkstatt vor. In einem<br />
Urlaubs-Check wird alles unter<br />
die Lupe genommen, was für<br />
Sicherheit und Funktionsfähigkeit<br />
sowie den Reisekomfort des Autos<br />
wichtig ist.<br />
Zum Check gehört etwa die Kontrolle<br />
aller Flüssigkeiten sowie von<br />
Zustand und Luftdruck der Reifen.<br />
Für die Sicherheit wichtig ist<br />
zudem die Überprüfung der<br />
Bremsen sowie der Radaufhängungen<br />
und Stoßdämpfer, die für<br />
eine gute Straßenlage in kritischen<br />
Situationen sorgen müssen. Elektrik<br />
und Keilriemen müssen optimal<br />
funktionieren, damit das Auto<br />
nicht unerwartet stehen bleibt.<br />
Die Beleuchtung sollte einwandfrei<br />
sein, gute Wischerblätter sorgen<br />
für klare Sicht bei jedem Wetter.<br />
Und eine Kontrolle der Windschutzscheibe<br />
auf Beschädigungen<br />
etwa durch Steinschlag erspart unangenehme<br />
Überraschungen,<br />
wenn das Glas hohen Belastungen<br />
durch Holperstrecken oder hohen<br />
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22 <strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong><br />
Sport<br />
16. Juni 2013<br />
Fußball<br />
Bezirksliga 1 Herren<br />
D-Juniorinnen Kreisliga<br />
Alt-Senioren 2. Kreisklasse<br />
Isenbüttel - SSV Didderse 0:1<br />
Sprakensehl - TSV Wolfsburg 1:2<br />
FC Nordkreis - VfB Fallersleb. 3:4<br />
SSV Didderse - Wahrenholz g.na.<br />
1. Neudorf/Pl. 28 89:24 71<br />
2. Wahrenholz 27 68:29 56<br />
3. Reisl./Neuhaus 28 64:37 55<br />
4. 1.FC Wolfsburg 28 57:43 48<br />
5. <strong>Helmstedt</strong>er SV 28 60:59 43<br />
6. VfB Fallersleb. 28 55:47 41<br />
7. Isenbüttel 28 55:44 38<br />
8. Sprakensehl 28 58:54 35<br />
9. TSV Wolfsburg 28 55:60 32<br />
10. SV Gifhorn 28 55:76 31<br />
11. STV Holzland 28 49:69 30<br />
12. TSG Mörse 28 34:52 28<br />
13. SSV Didderse 27 39:70 28<br />
14. Heiligendorf 28 53:84 23<br />
15. FC Nordkreis 28 45:88 23<br />
ezirksliga 2 Herren<br />
W Braunschw. - Lauingen/Bo. 2:1<br />
ahdet Brschw. - BSC Acosta II 3:1<br />
alzdahlum - SV Lengede 0:1<br />
f. Broistedt - Vik. Woltwiesche 2:2<br />
atan Königslu. - TSV B. Peine 4:0<br />
eu Braunschw. - RW Braunschw. 2:0<br />
fB Peine - Lauingen/Bo. 2:1<br />
SC Acosta II - Vik. Woltwiesche 2:4<br />
atan Königslu. - Salzdahlum So, 15:00<br />
ahdet Brschw. - Pf. Broistedt So, 15:00<br />
V Süd BS - VfB Peine So, 15:00<br />
SV B. Peine - Leu Braunschw. So, 15:00<br />
W Braunschw. - SV Lengede So, 15:00<br />
T Brschw. II - Lauingen/Bo. So, 15:00<br />
1. Vahdet Brschw. 27 104:21 71<br />
2. SV Süd BS 27 77:29 60<br />
3. VfB Peine 26 82:36 58<br />
4. SV Lengede 27 58:31 56<br />
5. Vik. Woltwiesche 27 82:50 53<br />
6. FT Brschw. II 27 54:50 38<br />
7. Leu Braunschw. 27 50:49 38<br />
8. BSC Acosta II 28 47:57 36<br />
9. Pf. Broistedt 27 42:70 31<br />
0. TSV Wendezelle 28 50:79 27<br />
1. Salzdahlum 27 43:63 25<br />
2. TSV B. Peine 27 33:88 21<br />
3. Lauingen/Bo. 27 33:49 20<br />
4. Vatan Königslu. 27 38:69 20<br />
5. RW Braunschw. 27 30:82 20<br />
rauen-Landesliga<br />
intr. Northeim - STV Holzland 0:2<br />
V Göttingen - Bad Lauterbg. 9:0<br />
SC Acosta - Merkur Hattorf So, 11:00<br />
. Breitenberg - SV Göttingen So, 11:00<br />
ad Lauterbg. - STV Holzland So, 11:00<br />
intr. Northeim - Gr. Lafferde So, 11:00<br />
SV Barmke - FSG FoSaStHa So, 11:00<br />
FC Renshausen - SV Upen So, 11:00<br />
1. SV Upen 21 92: 21 52<br />
2. FFC Renshausen 21 68: 17 50<br />
3. BSC Acosta 21 71: 25 45<br />
4. TSV Barmke 21 49: 26 40<br />
5. SV Göttingen 21 82: 33 38<br />
6. Gr. Lafferde 21 57: 42 36<br />
7. Eintr. Northeim 21 43: 67 24<br />
8. Bad Lauterbg. 21 40: 66 20<br />
9. Merkur Hattorf 21 30: 62 20<br />
0. Germ. Breitenberg 21 32: 65 17<br />
1. STV Holzland 21 30: 80 17<br />
2. FSG FoSaStHa 21 27:117 4<br />
7er Kreisliga Frauen<br />
SV Esbeck - Rieseberg/Sch. 1:5<br />
SV Esbeck - Lauingen/Bo. h.na.<br />
SG Hünenburg - SG Lapautal 3:1<br />
SG BESS - Rieseberg/Sch. 1:0<br />
1. Fichte Helmst. 16 47:12 38<br />
2. SG BESS 16 37:16 35<br />
3. Lauingen/Bo. 15 39:16 33<br />
4. Rieseberg/Sch. 16 35:22 26<br />
5. SG Lapautal 16 15:19 21<br />
6. TVB Schöningen 16 23:30 17<br />
7. SV Esbeck 15 17:46 14<br />
8. Union/08 Schön. 16 15:36 12<br />
9. SG Hünenburg 16 15:46 7<br />
-Juniorinnen Kreisliga<br />
T Braunschw. - SV Olympia BS 4:1<br />
. TSV <strong>Helmstedt</strong> 14 108: 17 39<br />
. Bienrode 14 129: 10 37<br />
. FT Braunschw. 14 85: 29 31<br />
. SV Olympia BS 14 68: 47 22<br />
. Rüningen 14 84: 63 18<br />
. Germ. Lamme 14 37:105 13<br />
. Lehre/Hord. 14 15:128 6<br />
. VfB Rot-Weiß 14 6:133 0<br />
-Juniorinnen Kreisliga<br />
. Edemissen - VfL Bienrode 0:7<br />
r. Lafferde/M. - VfB Peine 2:5<br />
. VfB Peine 14 72:15 32<br />
. TSV <strong>Helmstedt</strong> 14 72:22 31<br />
. Eintracht BS 14 67:28 31<br />
. VfL Bienrode 14 57:15 30<br />
. Gr. Lafferde/M. 14 45:71 18<br />
. FT Braunschw. 14 21:66 9<br />
. Arm. Vechelde 14 20:81 9<br />
. E. Edemissen 14 16:72 6<br />
JSG Burgberg - SV Upen 3:1<br />
1. JSG Burgberg 10 40:12 22<br />
2. SV Upen 9 37: 9 21<br />
3. TVB Schöningen 10 37:11 21<br />
4. BTSV Eintracht 10 31:29 16<br />
5. Freie Turner 9 23:57 3<br />
6. VFL Bienrode 10 15:65 3<br />
D-Juniorinnen Kreisklasse<br />
Germ. Lamme - F. Salzgitter 1:10<br />
1. STV Holzland 8 73: 5 24<br />
2. F. Salzgitter 8 44:25 15<br />
3. TVB Schöning. II 8 37:21 15<br />
4. Germ. Lamme 8 11:53 3<br />
5. TSV Rüningen 8 9:70 3<br />
Altherren Kreisliga<br />
MTV Frellstedt - SG Schöningen 3:3<br />
SG BESS - Rottorf/Vikt. Kö. 0:2<br />
SG Schöningen - MTV Frellstedt 2:0<br />
SG Lehre/W. - SG Lappwald 4:4<br />
<strong>Helmstedt</strong>er SV - Lauingen/Bo. 2:1<br />
STV Holzland - FC Nordkreis 1:1<br />
1. TSV <strong>Helmstedt</strong> 20 92:15 55<br />
2. STV Holzland 19 69:16 50<br />
3. MTV Frellstedt 19 46:33 36<br />
4. <strong>Helmstedt</strong>er SV 20 54:34 34<br />
5. FC Nordkreis 20 49:47 30<br />
6. SG Schöningen 19 37:39 25<br />
7. SG BESS 20 41:46 22<br />
8. Lauingen/Bo. 19 27:58 17<br />
9. SG Lappwald 20 24:57 14<br />
10. SG Lehre/W. 19 20:71 12<br />
11. Rottorf/Vikt. Kö. 19 15:58 8<br />
Altherren 1. Kreisklasse<br />
Offleben/Bü. - SG Sundern 0:3<br />
Brunsrode/F./B. - Lauingen/Bo. II 3:0<br />
1. SG Sundern 14 50:12 35<br />
2. Brunsrode/F./B. 15 33:22 27<br />
3. SG <strong>Helmstedt</strong> II 14 33:38 20<br />
4. Offleben/Bü. 14 39:43 14<br />
5. Lauingen/Bo. II 15 20:33 14<br />
6. SG Sundern II 14 19:46 11<br />
Altherren 2. Kreisklasse<br />
Un. Schöningen - Frellstedt II 1:8<br />
Fichte <strong>Helmstedt</strong> - SG Schöningen abs.<br />
1. Fichte <strong>Helmstedt</strong> 14 58:34 30<br />
2. SG Schöningen 13 39:26 20<br />
3. Frellstedt II 16 44:49 20<br />
4. Un. Schöningen 14 31:43 18<br />
5. Ochsendorf/B./R. 15 33:53 14<br />
Alt-Senioren 1. Kreisklasse<br />
Tiddische/B. - SV Barnstorf So, 10:00<br />
1. FC Nordkreis 16 47:10 44<br />
2. VfR Eintr. WOB 16 36:17 34<br />
3. TSV Danndorf 16 39:22 31<br />
4. SV Barnstorf 15 23:18 22<br />
5. Tiddisceh/B. 15 20:30 18<br />
6. SV Sandkamp 16 20:31 18<br />
7. TSV Wolfsbg. 16 19:35 13<br />
8. SJK/TVJ WOB 16 21:42 12<br />
9. TSV Ehmen 16 15:35 8<br />
SG Lapautal - STV Holzland 6:0<br />
STV Holzland - Neindorf/A. So, 10:00<br />
1. Sülfeld/W. 16 71:11 43<br />
2. SG Lapautal 16 43:16 39<br />
3. STV Holzland 15 36:31 21<br />
4. Kästorf/B./J. II 16 30:44 21<br />
5. RW/ESV WOB II 16 32:32 20<br />
6. PSV Wolfsbg. 16 27:29 19<br />
7. Atletico WOB 16 23:53 16<br />
8. SV Wendschott 16 23:27 13<br />
9. Neindorf/A. 15 16:58 12<br />
A-Junioren Kreisliga<br />
JSG Schöningen - JSG Heeseberg 7:2<br />
<strong>Helmstedt</strong>er SV - JSG Nordkreis 1:2<br />
1. JSG Schöningen 16 102: 11 46<br />
2. JSG Heeseberg 16 77: 37 34<br />
3. JSG Nord-Elm 16 61: 41 34<br />
4. Heiligendorf/H. 16 67: 51 28<br />
5. JSG Nordkreis 16 48: 37 24<br />
6. JSG Lappwald 16 63: 44 22<br />
7. JSG Elm-Sundern 16 32: 87 11<br />
8. Büddenstedt/O. 16 18:110 7<br />
9. <strong>Helmstedt</strong>er SV 16 16: 66 4<br />
E-Junioren 02 Kreisliga<br />
STV Holzland - TSV Helmst. II 1:7<br />
Büddenstedt/O. - STV Holzland So, 11:00<br />
1. TSV <strong>Helmstedt</strong> 18 153: 21 50<br />
2. Rottorf/Vikt. Kö. 17 141: 26 41<br />
3. JSG Lappwald 18 110: 46 35<br />
4. Schunter United 18 103: 54 31<br />
5. JSG Nordkreis 17 80: 34 31<br />
6. JSG Schöningen 18 91: 39 30<br />
7. TSV Helmst. II 18 76: 75 25<br />
8. STV Holzland 17 23:151 9<br />
9. JSG BESS 18 16:160 6<br />
10. Büddenstedt/O. 17 11:198 0<br />
E-Junioren 03 Kreisklasse<br />
Rottorf/Vikt. Kö. - JSG Nordkreis 1:6<br />
Schunter United - Rottorf/Vik. II 5:3<br />
JSG Elm-Sundern - Schunter Un. So, 11:00<br />
1. Schöningen II 20 145: 37 51<br />
2. TSV <strong>Helmstedt</strong> 20 134: 32 46<br />
3. Rottorf/Vikt. Kö. 20 115: 53 42<br />
4. JSG Nordkreis 20 96: 50 39<br />
5. Schunter United 19 94: 61 37<br />
6. <strong>Helmstedt</strong>er SV 20 64: 54 29<br />
7. JSG Schöningen 20 74: 95 27<br />
8. JSG Heeseberg 20 57:109 23<br />
9. JSG Lappwald 20 37:128 10<br />
10. Rottorf/Vik. II 20 34:127 9<br />
11. JSG Elm-Sundern 19 32:136 5<br />
F-Junioren 04 Kreisliga<br />
Büddenstedt/O. - STV Holzland 2:2<br />
1. Schunter United 16 109: 25 40<br />
2. Rottorf/Vikt. Kö. 16 134: 36 39<br />
3. <strong>Helmstedt</strong>er SV 16 76: 46 31<br />
4. JSG Nordkreis 16 88: 46 28<br />
5. JSG Schöningen 16 79: 52 24<br />
6. STV Holzland 16 84: 61 19<br />
7. TSV <strong>Helmstedt</strong> 16 74: 53 19<br />
8. Büddenstedt/O. 16 38: 72 11<br />
9. JSG BESS 16 1:292 0<br />
Die Jüngsten machten gestern auf dem Bötschenberg den Auftakt:<br />
Im Kreispokalfinale der D-Junioren ging die JSG Schöningen<br />
(rechts) nach einem deutlichen 4:0-Erfolg als Sieger über den TSV<br />
<strong>Helmstedt</strong> (links) vom Platz und wurde Kreispokalsieger. Bei den C-<br />
Junioren hieß der Sieger JSG Schunter United, der die JSG Lappwald<br />
allerdings erst im Elfmeterschießen 5:2 schlug. Den A-Junioren-<br />
Kreispokal konnte die JSG Schöningen mit nach Hause nehmen<br />
konnte. Die JSG Heeseberg unterlag dabei 2:3. Am heutigen Sonntag<br />
geht es beim <strong>Helmstedt</strong>er SV mit den Juniorenendspielen weiter. Um<br />
11 Uhr treffen die E-2003 Junioren JSG Rottorf/Viktoria Königslutter<br />
und TSV <strong>Helmstedt</strong> aufeinander, um 12.30 Uhr die E-2002 Junioren<br />
JSG Nordkreis und TSV <strong>Helmstedt</strong>. Um 14 Uhr stehen sich F-2005<br />
Junioren-Teams derselben Vereine gegenüber. Den Abschluss machen<br />
die F-2004 Junioren von der JSG Schunter United und der JSG<br />
Büddenstedt/Offleben um 15 Uhr. Foto: Katja Weber-Diedrich<br />
Die Nachwuchsmannschaften des TSV <strong>Helmstedt</strong> erzielen ihre Heimtreffer auf neuen<br />
Jugendtoren. Da die bisherigen Modelle in die Jahre gekommen waren, investierte der Verein in vier neue<br />
Exemplare, um den Spiel- und Trainingsbetrieb weiter zu gewährleisten. Jugendleiter Markus Löbel dankte<br />
dem Vorstand des Gesamtvereins für die Anschaffung. Zum Foto platzierten sich Bernd Schreiber<br />
(Gesamtvorstand), Markus Löbel (Jugendleiter) und Wolfgang Kalisch (Vorsitzender, stehend von links)<br />
sowie die F-Jugend-Fußballer des TSV <strong>Helmstedt</strong> vor den neuen Toren.<br />
Foto: privat<br />
Abschied für Hubert Wunsch<br />
Kreispokal-Endspiele in Lutterspring<br />
von Katja Weber-Diedrich<br />
Königslutter. Wenn der NFV-<br />
Kreisverband <strong>Helmstedt</strong> am 14.<br />
Juli zum Kreisfußballtag einlädt,<br />
wird der Spielausschussvorsitzende<br />
Hubert Wunsch aus Rottorf/<br />
Klei sein Amt zur Verfügung stellen.<br />
Deshalb werden die Kreispokalendspiele,<br />
die am kommenden<br />
Sonntag, 23. Juni, stattfinden, seine<br />
letzte Veranstaltung als Spielausschussvorsitzender<br />
sein. Mit<br />
vier Partien wird Wunsch auf dem<br />
Sportplatz des 100-jährigen SV<br />
Viktoria Königslutter verabschiedet.<br />
Los geht es um 10.30 Uhr mit dem<br />
Altherren-Finale. Der FC Nordkreis<br />
trifft dabei auf die SG Barmke/Emmerstedt/Süpplingen/Süpplingenburg<br />
(BESS). Während die<br />
SG BESS ein Freilos hatte und erst<br />
im Achtelfinale starten musste,<br />
schickte der FC Nordkreis zuvor<br />
noch die zweite Vertretung der SV<br />
Lauingen/Bornum in Runde eins<br />
nach Hause. Im Achtelfinale<br />
schlugen die Nordkreisler die SG<br />
Lehre/Wendhausen deutlich mit<br />
6:2, während die SG BESS sich gegen<br />
die SG Brunsrode/Flechtorf/<br />
Beienrode etwas schwerer tat und<br />
„nur“ 3:2 gewann.<br />
Im Viertelfinale hatte BESS mit 2:1<br />
gegen den MTV Frellstedt die<br />
Oberhand und Nordkreis mit 4:2<br />
über die SG Schöningen. Die Finalisten<br />
hatten endgültig ins Spiel<br />
gefunden, sodass der FC Nordkreis<br />
die erste Mannschaft aus<br />
Lauingen/Bornum mit 5:4 nach<br />
Hause schicken konnte und die SG<br />
BESS sogar den Favoriten TSV<br />
<strong>Helmstedt</strong> recht deutlich mit 2:0<br />
schlug.<br />
Steht der Pokalsieger der Altherren<br />
fest, geht es mit dem B-Pokal<br />
weiter. Um 12.30 Uhr ermitteln<br />
STV Holzland II und SV Esbeck II<br />
den Sieger. In der 1. Kreisklasse<br />
sind sich die beiden Teams dicht<br />
auf den Fersen. Holzland liegt mit<br />
25 Punkten auf Platz zehn, Esbeck<br />
mit nur einem Punkt weniger auf<br />
Platz zwölf. Es dürfte also eine<br />
recht ausgeglichene Finalpartie<br />
werden.<br />
Im Frauen-Pokal stehen sich anschließend,<br />
um 14.30 Uhr, die SG<br />
Lehre/Hordof II, Vorletzte der 1.<br />
Kreisklasse in Braunschweig, und<br />
der <strong>Helmstedt</strong>er SV, Dritter der<br />
Kreisliga <strong>Helmstedt</strong>, gegenüber.<br />
Um 16 Uhr findet schließlich das<br />
A-Pokalfinale statt, für das sich<br />
der Führende der 1. Kreisklasse<br />
und damit Aufsteiger in die Kreisliga,<br />
TSV Grasleben, neben dem<br />
TSV <strong>Helmstedt</strong> qualifiziert hat.<br />
Die <strong>Helmstedt</strong>er haben ihre Kreisligasaison<br />
gerade als Fünfter abgeschlossen<br />
und gelten dadurch als<br />
Favoriten.<br />
Aber was wären Pokalspiele, wenn<br />
sie nicht das ein oder andere Wunder<br />
parat hätten...<br />
Der FairPlay-Gedanke zählt<br />
Zumindest die Herren-Sieger stehen<br />
von Katja Weber-Diedrich<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Wenn bei den Altherren<br />
und Frauen auch noch Nachholspiele<br />
anstehen, so haben die<br />
Herren im NFV-Kreis <strong>Helmstedt</strong><br />
ihre Saison doch schon beendet.<br />
Mit der Entscheidung über Aufund<br />
Abstieg einher geht indes die<br />
FairPlay-Wertung, die am Ende<br />
ein ganz anderes Bild ergeben<br />
kann.<br />
So beendet der Führende der Fair-<br />
Play-Wertung der Kreisliga, der<br />
VfL Lehre, die Saison mit einem<br />
siebten Platz im Mittelfeld. Doch<br />
in punkto Fairness waren die<br />
Lehrschen mit 30 Strafpunkten<br />
aus 26 Spielen nicht zu schlagen.<br />
Zweiter ist der Aufsteiger FSV<br />
Schöningen, der in allen 26 Spielen<br />
zwar keine Niederlage holte<br />
allerdings 36 Strafpunkte in der<br />
FairPlay-Wertung.<br />
Auf Platz drei landete der Neunte<br />
der Kreisliga, die SpVg. Süpplingen,<br />
mit 51 Strafpunkten.<br />
Die Meister der 1. Kreisklasse TSV<br />
Grasleben haben es in der Fair-<br />
DFB-Mobil<br />
Groß Twülpstedt. Das DFB-Mobil<br />
kommt am Montag, 17. Juni, auf<br />
das Sportgelände des FC Groß<br />
Twülpstedt. Ab 17 Uhr startet das<br />
Jugendtraining mit praxisnahen<br />
Trainingsdemonstrationen und aktuellen<br />
DFB-Informationen.<br />
Play-Wertung nicht aufs Treppchen<br />
geschafft. Dort siegte die in<br />
der Klasse zweitplatzierte und in<br />
die Kreisliga mit aufsteigende SG<br />
Rottorf/Viktoria Königslutter mit<br />
21 Strafpunkten. Zweitfairstes<br />
Team war der TVB Schöningen<br />
mit 43 Strafpunkten, der die Saison<br />
im guten Mittelfeld (Platz<br />
sechs) abschloss. Auf FairPlay-<br />
Platz drei landete die saisonfünfte<br />
SG Lapautal mit 45 Strafpunkten.<br />
Dass die Fußballer aus Lehre fair<br />
spielen, haben sie bereits in der<br />
Kreisliga bewiesen.<br />
Auch in der 2. Kreisklasse landete<br />
das zweite Team, das die Saison<br />
auf Platz fünf beendete, auf dem<br />
ersten Platz - mit 17 Strafpunkten<br />
aus den 18 Spielen.<br />
Zweiter wurde der SV Brunsrode/<br />
Flechtorf mit 25 Strafpunkten, der<br />
zwar fair, aber nicht so erfolgreich<br />
war: Die Saison beendeten die<br />
Brunsroder am Tabellenende.<br />
Zwar am Saisonende einen Platz<br />
über SV Brunsrode/Flechtorf, in<br />
der FairPlay-Wertung dafür auf<br />
dem dritten Platz landete die FSV<br />
Schöningen III mit 28 Strafpunkten.<br />
Vier Aufsteiger gibt es in der 3.<br />
Kreisklasse mit dem Meister TVB<br />
Schöningen II, dem TSV <strong>Helmstedt</strong><br />
II, dem FC Nordkreis III und<br />
dem <strong>Helmstedt</strong>er SV III - unter die<br />
ersten Drei im FairPlay kam keiner<br />
von ihnen. Dort belegten die<br />
ersten drei Plätze die saisonsiebte<br />
SG Offleben/Büddenstedt II mit<br />
15 Strafpunkten aus 20 Spielen, die<br />
saisonneunte SG Barmke/Emmerstedt<br />
II mit 22 Strafpunkten und<br />
die saisonachte SG Ochsendorf/<br />
Beienrode/Rhode II mit 30 Strafpunkten.<br />
Ähnlich das Bild in der 4. Kreisklasse,<br />
wo es die besten Drei SG<br />
Heeseberg, SV Esbeck III und TSV<br />
<strong>Helmstedt</strong> III ebenfalls nicht auf<br />
das FairPlay-Treppchen schafften.<br />
Dort landeten der TVB Schöningen<br />
III mit fünf Strafpunkten aus<br />
14 Spiele vor dem VfL Rottorf/<br />
Mariental mit elf und dem BSV<br />
Union Schöningen II mit 15 Strafpunkten.<br />
Noch nicht abgeschlossen ist die<br />
FairPlay-Auswertung bei den Altherren<br />
und den Frauen der 7er<br />
Kreisliga.<br />
Beendet haben die Saison aber die<br />
A-, B- und C-Junioren. In der A-<br />
Junioren-Kreisliga wird die JSG<br />
Schöningen mit 13 Punkten als<br />
fairstes Team gewertet. Ihr folgen<br />
die JSG Nord-Elm und die JSG<br />
Lappwald auf den Plätzen zwei<br />
und drei.<br />
Mit acht Strafpunkten gewann der<br />
TSV Fichte <strong>Helmstedt</strong> die Fairnesswertung<br />
der B-Junioren-<br />
Kreisliga vor dem <strong>Helmstedt</strong>er SV<br />
und der JSG Elm-Sundern II.<br />
Die JSG Rottorf/Viktoria Königslutter<br />
ist mit nur einem Strafpunkt<br />
das fairste Team der C-Junioren-<br />
Kreisliga, gefolgt von der JSG<br />
Lappwald und der JSG Offleben/<br />
Büddenstedt.
16. Juni 2013 Sport<br />
<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong> 23<br />
Mit kleineren Teams reisten die Langstreckenläufer des SV Germania <strong>Helmstedt</strong> und des TSV<br />
Lelm zu den Landesmeisterschaften im Marathonlauf nach Hannover. Während für die Profis noch gute<br />
Bedingungen herrschten und so sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen neue Streckenrekorde<br />
fielen, war es für die breite Masse schon zu warm geworden, um bestmögliche 42,195 Kilometer zu absolvieren.<br />
Mit jeweils einem Landestitel in den Teamwettbewerben holten sowohl die <strong>Helmstedt</strong>er als auch<br />
die Lelmer Läufer das Optimum heraus. Thomas Heuck (3:06:29 Stunden) wurde Dritter (M50), Lothar<br />
Becke (3:10:48) Vierter (M50) und Günter Drinhaus (4:01:49) Elfter (M50). Als Team holten sie den Titel<br />
für den TSV Lelm in der Mannschaftswertung. Der SV Germania <strong>Helmstedt</strong> siegte in der Wertung<br />
M30/35 in der Besetzung Matthias Gollmer (3:09:10, Vierter, M35), Cleif Tiller (3:28:31, Vierter, M30)<br />
und Thomas Exner (3:40:42, Fünfter, M30). Ralf Schulze, TSV Lelm, lief mit 3:47:54 Stunden auf Platz 19<br />
in der M45. Pech hatte Beate Montag, Germania <strong>Helmstedt</strong>. Sie lief mit 3:40:49 Stunden zwar ein tolles<br />
Marathondebüt und war auch Erste der Klasse W30, konnte aber mangels Teilnehmerinnen in dieser<br />
Alterklasse nicht Meisterin werden. Einig waren sich die beiden Lauftrainer Wolfgang Henze und Torsten<br />
Dill über diese unsinnige Regelung. Als Zug- und Bremsläufer ging Jochen Weihmann, Germania <strong>Helmstedt</strong>,<br />
für die Gruppe 4:30 Stunden ins Rennen und erfüllte mit gelaufenen 4:27:46 Stunden seinen Auftrag.<br />
Ebenfalls in Hannover waren Kreismeisterschaften integriert. Folgende Läufer gewannen die Kreistitel:<br />
Cleif Tiller, Thomas Exner, Jochen Weihmann und Beate Montag von Germania <strong>Helmstedt</strong> sowie<br />
Thomas Heuck und Lothar Becke vom TSV Lelm.<br />
Foto: privat<br />
3.000 Meter über Hürden<br />
<strong>Helmstedt</strong>. 70 Leichtathleten des<br />
SV Germania <strong>Helmstedt</strong> kamen<br />
zum Sportfest mit gemütlichem<br />
Ausklang zusammen. Mit besonderer<br />
Vorfreude wurde der<br />
3.000-Meter-Hindernislauf über<br />
den Wassergraben erwartet, der<br />
im Kreis <strong>Helmstedt</strong> nur hier einmal<br />
im Jahr angeboten wird. Auch<br />
einige auswärtige Gäste nutzten<br />
die Gelegenheit zu dieser Disziplin<br />
oder zum Meilenlauf über 1.609<br />
Meter.<br />
Den Anfang machten die Speerwerfer<br />
und Meilenläufer. Auf der<br />
Meile mit zwölf Startern dominierte<br />
Jonas Schauß vom SV Germania<br />
und blieb mit 4:57,6 Minuten<br />
noch unter fünf Minuten. Platz<br />
zwei ging an Julian Engelken vom<br />
Lüneburger SV nach 5:06,6 Minuten,<br />
Platz drei verteidigte Kai-Uwe<br />
Huth (SV Germania) in 5:10,4 Minuten<br />
vor seinem Vereinskameraden<br />
Matthias Gollmer (5:12,3).<br />
Daniela Sander war nach 6:48,7<br />
Minuten erste Frau im Ziel, Petra<br />
Beyer-Gollmer (7:31,4) und Carola<br />
Grund (7:47,1) belegten die<br />
Plätze zwei und drei. Ältester Teilnehmer<br />
war Willi Henkel (M70),<br />
der den Lauf nach 8:08,7 Minuten<br />
Leichtathletik<br />
beendete.<br />
Mit dem Speer übertrafen zwei<br />
Athleten vom gastgebenden Verein<br />
die 50-Meter-Marke: Valentin<br />
van Dijk (Männer) legte gegenüber<br />
den Kreismeisterschaften<br />
noch zu und erreichte 52,15 Meter.<br />
Michael Ulrich (Jugend U20) warf<br />
den Speer 50,54 Meter weit. Gute<br />
Würfe zeigten die jungen Werferinnen<br />
Pauline Fust (W12; 20,86<br />
Meter) vom MTV Schöningen,<br />
Nele Kaufmann (W13; 23,88) und<br />
Farina Schöbel (U20; 32,45), beide<br />
SV Germania.<br />
Im Diskusring waren die Werfer<br />
des SV Germania vertreten, allen<br />
voran Michael Ulrich (38,77), Andrea<br />
Mende (W40; 30,65), Hannes<br />
Klingner (M15; 31,60) und Nele<br />
Kaufmann (W13; 18,30). Aber<br />
auch der neunjährige Henrik Meyer<br />
brachte erste Würfe mit der<br />
Scheibe auf immerhin 9,25 Meter.<br />
Nur zwei junge Läufer starteten<br />
über 800 und 1.000 Meter, dafür<br />
mit beachtlichen Zeiten. Die Schöningerin<br />
Pauline Fust (W12) absolvierte<br />
die zwei Stadionrunden<br />
in 2:55,2 Minuten vor Emma Gollmer<br />
(W12) vom SV Germania in<br />
3:13,0 Minuten. Nach 200 Meter<br />
Ins Wasser ging es beim im Kreis <strong>Helmstedt</strong> einmaligen Hürdenlauf des<br />
SV Germania.<br />
Foto: privat<br />
mehr erreichten die Jungen Henrik<br />
Meyer (M9) in 3:50,1 Minuten<br />
und Max Schwarz (5:03,6) das<br />
Ziel.<br />
Der Hindernislauf mit Wassergraben<br />
und fünf Hürden pro Runde<br />
wurde von den Jugendlichen mit<br />
der Distanz 2.000 Meter eröffnet.<br />
Weitaus Schnellster war Albin<br />
Bertram (U20) vom LAV 07 Bad<br />
Harzburg mit 7:42,2 Minuten, im<br />
Minutenabstand gefolgt von den<br />
U18-Läufern Mauriz Kahmann<br />
(8:41,0) und Floyd Schöbel<br />
(9:34,1). Laura Gläsner (U18) und<br />
Farina Schöbel (U20) nahmen den<br />
Lauf locker und überquerten nach<br />
10:35,9 Minuten gemeinsam die<br />
Ziellinie. Aber auch die Jüngeren<br />
ließen sich nicht abhalten, außer<br />
Konkurrenz am Lauf teilzunehmen.<br />
Emma Gollmer kam – inklusive<br />
Vollbad – nach 11:30,3 Minuten<br />
ins Ziel, Robert Schwarz (M13)<br />
und Chris Mende (M12) absolvierten<br />
den Parcours in 10:15,4<br />
und 10:58,9 Minuten.<br />
Auf der 3.000 Meter langen Hindernisstrecke<br />
starteten zwölf Erwachsene.<br />
Mit der besten Hürdentechnik<br />
war Germane Valentin<br />
van Dijk klarer Sieger in 11:16,9<br />
Minuten. Auf die Gesamt-Plätze<br />
zwei und drei folgten Kai-Uwe<br />
Huth (11:38,0), der damit die Altersklasse<br />
M40 gewann, und Mark<br />
Berger vom MTV Goslar (12:33,3),<br />
der Sieger der M30. Eine gute Zeit<br />
von 14:23,1 Minuten lief Milena<br />
Werthen vom MTV Schöningen,<br />
die einzige Frau in diesem Starterfeld.<br />
Die Alterklasse M60 besetzte<br />
Hans-Henning Haak mit der Endzeit<br />
31:48,3 Minuten.<br />
Nachdem sich alle ausgiebig am<br />
Grill und kalten Buffet gestärkt<br />
hatten, ehrten Abteilungsleiter<br />
Wolfgang Henze und Bernhard<br />
Ulrich die Sieger.<br />
Danach stand das Traditions-Fußballspiel<br />
Jung gegen Alt auf dem<br />
Programm. Nach einem Regenschauer<br />
lud der Nachmittag zum<br />
Zusammensitzen bis in den Abend<br />
ein.<br />
Schießen<br />
Meisterliche Schützen<br />
(kat) <strong>Helmstedt</strong>. Mit dem Kleinkalibergwehr<br />
über eine Strecke<br />
von 100 Meter aufgelegt geschossen<br />
suchte der Kreissportschützenverband<br />
(KSSV) <strong>Helmstedt</strong><br />
seine Kreismeister. In der Altersklasse<br />
war dies Axel Sachtleben<br />
vom SV Räbke mit 308,9 Ringen<br />
vor Andreas Bösche von der<br />
<strong>Helmstedt</strong>er SB mit 300,1 Ringen.<br />
Bei den Senioren A gewann Wolfgang<br />
Diedrich vom SV Barmke<br />
mit 311,1 Ringen diesen Wettkampf<br />
vor Klaus Brötzmann von<br />
der <strong>Helmstedt</strong>er SB mit 301,7 Ringen<br />
und Holger Schwarz von der<br />
SKo Schöningen mit 299,8 Ringen<br />
und bei den Seniorinnen A Angela<br />
Habekost von der SKo Schöningen<br />
mit 295,0 Ringen.<br />
Bester Senior B war Helmut<br />
Schlißke vom SV Wolsdorf mit<br />
312,4 Ringen vor seinem Mannschaftskameraden<br />
Horst Rack mit<br />
306,4 Ringen. Schützen des SV<br />
Räbke machten die Senioren C-<br />
Klasse unter sich aus: Erster wurde<br />
Manfred Döhrmann mit 307,5<br />
Ringen, Zweiter Johann Sende mit<br />
306,8 Ringen und Dritter Kurt<br />
Haese mit 301,5 Ringen. In der<br />
Mannschafstwertung der Senioren<br />
hatte dann auch der SV Räbke mit<br />
915,8 Ringen die Nase vorn.<br />
Über die Distanz von 50 Metern<br />
mit dem Kleinkalibergewehr sitzend<br />
aufgelegt schoss in der Altersklasse<br />
Helmut Hoffmann (SB<br />
Süpplingen) mit 302,5 Ringen am<br />
besten. Zweiter wurde Axel Sachtleben<br />
(SV Räbke) mit 301,7 Ringen<br />
und Dritter Andreas Deichert<br />
(SB Süpplingen) mit 290,1 Ringen.<br />
Gisela Barnstorf-Küssner vom SV<br />
Grafhorst wurde mit 300,1 Ringen<br />
Kreismeisterin der Damenaltersklasse<br />
vor ihren Mannschaftskolleginnen<br />
Petra Ziemer mit<br />
296,5 Ringen und Martina Dettenborn<br />
mit 288,6 Ringen.<br />
Beste Mannschaft der Altersklasse<br />
war der SV Grafhorst (885,2 Ringe),<br />
gefolgt von der SB Süpplingen<br />
(878,8 Ringe).<br />
Auch auf die 50-Meter-Distanz gewann<br />
der Barmker Schütze Wolfgang<br />
Diedrich bei den Senioren A<br />
- er schoss 304,0 Ringe. Ihm folgten<br />
Dieter Grapentien (SB<br />
Süpplingen, 291,1 Ringe) und<br />
Klaus Brötzmann (<strong>Helmstedt</strong>er<br />
SB, 289,2 Ringe).<br />
Renate Kalina (SB Süpplingen,<br />
297,6 Ringe) hieß die Siegerin der<br />
Seniorinnen A, die sich vor Gudrun<br />
Wunsch (SV Danndorf,<br />
295,5 Ringe) und Angela Habekost<br />
(SKo Schöningen, 268,0 Ringe)<br />
durchsetzte. Beste Mannschaft der<br />
Senioren A war die SB Süpplingen,<br />
die es auf 852,1 Ringe brachte.<br />
Bei den Senioren B ließ Kreismeister<br />
Wolfgang Hobohm (SV Danndorf)<br />
mit 304,8 Ringen die beiden<br />
Wolsdorfer Horst Rack (302,7<br />
Kurz gemeldet<br />
Lizenz geholt<br />
(kat) Lauingen. 53 Fußballer haben<br />
in der Sportschule Barsinghausen<br />
erfolgreich ihre Trainer-C-Lizenz<br />
Leistungsfußball erworben.<br />
Zu den erfolgreichen Absolventen<br />
zählte auch Fabian Döhrmann vom<br />
TSV Lauingen.<br />
Übungsleiter<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Tischtennisabteilung<br />
des <strong>Helmstedt</strong>er Sportvereins<br />
sucht dringend zur Unterstützung<br />
für den Trainings- und Spielbetrieb<br />
Übungsleiter im Jugendbereich mit<br />
oder ohne Lizenz.<br />
Interessierte Übungsleiter werden<br />
gebeten, in der Geschäftsstelle des<br />
HSV unter der Telefonnummer<br />
05351/9019 oder beim Abteilungsleiter<br />
Reiner Bäsecke unter<br />
05351/31963 sich zu melden.<br />
Ringe) und Helmut Schlißke<br />
(296,0 Ringe) hinter sich, während<br />
bei den Senioren C der Räbker Johann<br />
Sende mit 297,4 Ringen die<br />
Oberhand hatte. Auf den Plätzen<br />
folgten Manfred Döhrmann (SV<br />
Hotel & Restaurant<br />
Alte Wache<br />
Mittagstisch<br />
Schnitzelwoche<br />
vom 17.06.-21.06.13<br />
von 12–14 Uhr<br />
Montag<br />
Schnitzel „Zigeuner Art“<br />
vom Schwein mit Kroketten<br />
Dienstag<br />
Schnitzel „Jäger Art“<br />
vom Schwein mit Pommes Frites<br />
Täglich wechselnde Schnitzelangebote<br />
Räbke, 295,7 Ringe) und Wolfgang<br />
Kalina (SB Süpplingen, 294,6 Ringe).<br />
Der SV Räbke gewann die Mannschaftswertung<br />
der Senioren C mit<br />
977,3 Ringen.<br />
Herzlich<br />
willkommen<br />
Pro Person<br />
und Essen<br />
5,90 €<br />
Hotel und Restaurant „Alte Wache“ Berliner Platz 1 38368 Mariental<br />
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29.-30.06./14.-15.07./04.-05.08./10.-11.08.13 uvm; EZZ: ab 25,- A ab A 145,-<br />
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Im Reisepreis enthalten: ****Busreise, 2xÜ/Frühstücksbuffet im ****NH Hotel<br />
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12. - 14.07./28. - 30.07.13; EZZ: 80,- A ab A 189,-<br />
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19.06.2013
24 <strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong><br />
Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
16. Juni 2013<br />
Immer aktuell: Schulpolitik<br />
Volksaufstand<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Zum 60. Jahrestag des<br />
Aufstandes in der DDR am 17. Juni<br />
erinnert das Zonengrenz-Museum<br />
<strong>Helmstedt</strong> mit einer Sonderausstellung.<br />
Im Jahr 1953 gingen rund eine<br />
Million Menschen in der DDR auf<br />
die Straße, um gegen die miserablen<br />
Arbeits- und Lebensbedingungen<br />
zu demonstrieren. Was als sozialer<br />
Protest auf den Straßen Berlins<br />
begann, entwickelte sich binnen<br />
weniger Stunden zum Massenprotest<br />
gegen die kommunistische<br />
Diktatur im ganzen Land.<br />
Die Ausstellung schildert die Vorgeschichte<br />
des Aufstandes, die<br />
Massendemonstrationen in unterschiedlichen<br />
Regionen, die Niederschlagung<br />
des Protestes und<br />
die Opfer. Auch die Folgen für die<br />
SED-Diktatur, die Reaktionen des<br />
Westens sowie die Erinnerung an<br />
den Aufstand bis in die Gegenwart<br />
werden dargestellt. Autor der Ausstellungstexte<br />
ist der Historiker<br />
und Publizist Dr. Stefan Wolle.<br />
Neben Bildikonen präsentiert die<br />
Schau auch unbekannte Bilder aus<br />
der einstigen DDR. Die Ausstellung<br />
ist bis zum 29. September zu<br />
den regulären Öffnungszeiten zu<br />
sehen.<br />
Der Eintritt ist frei, um eine Spende<br />
wird gebeten.<br />
(kat) <strong>Helmstedt</strong>. An sich ist Schulpolitik<br />
immer aktuell und nicht<br />
nur kurz vor den Sommerferien<br />
ein Thema in allen Parlamenten<br />
des Landes.<br />
So hat das Land Niedersachsen vor<br />
nicht allzu langer Zeit ein neues<br />
Ganztagsschulgesetz verabschiedet,<br />
das von den Landtagsabgeordneten<br />
Uwe Strümpel (SPD) und<br />
Angelika Jahns (CDU) an sich begrüßt<br />
wurde. Jahns betonte allerdings,<br />
dass „die Förderung der<br />
Gesamtschulen nicht zu Lasten<br />
anderer Schulformen gehen“ dürfe.<br />
Für den Landkreis <strong>Helmstedt</strong> bedeutet<br />
das Gesetz die Schaffung<br />
zweier neuer Ganztagsschulen im<br />
Kreisgebiet. „Der weitere Ausbau<br />
des Ganztagsangebotes kommt<br />
vielen entgegen, um beispielsweise<br />
Familie und Berufstätigkeit zu vereinbaren.<br />
Zudem werden die pädagogischen<br />
Möglichkeiten der<br />
Schulen erweitert“, so Strümpel.<br />
Im Landkreis <strong>Helmstedt</strong> werden<br />
die Grundschule Königslutter und<br />
die an der Pestalozzistraße in<br />
<strong>Helmstedt</strong>, einschließlich der Außenstelle<br />
Emmerstedt, ein Ganztagsangebot<br />
anbieten.<br />
Mittel- und langfristig sollen alle<br />
Schulen nach einem Prioritätenund<br />
Stufenplan zu teilgebundenen<br />
und gebundenen Ganztagsschulen<br />
ausgebaut werden.<br />
In einer ersten Stufe werden alle<br />
von der alten Landesregierung genehmigten<br />
Integrierten Gesamtschulen<br />
eine zusätzliche Vollzeitlehrerstelle<br />
erhalten. Die IGSen<br />
waren, Strümpels Meinung nach,<br />
bisher gegenüber anderen Schulformen<br />
benachteiligt und mussten<br />
mit weniger Lehrerstunden das<br />
Ganztagsangebot umsetzen. Benachteiligungen<br />
sollen nun Schritt<br />
für Schritt abgebaut werden.<br />
Auf Landesebene streben die regierenden<br />
SPD und Grüne eine<br />
grundsätzliche Reform des Schulgesetzes<br />
an.<br />
„Wir wollen und werden die Hürden<br />
für die Einrichtung von Gesamtschulen<br />
deutlich senken, um<br />
den Elternwillen endlich zu berücksichtigen.<br />
Wir halten, was wir<br />
versprochen haben. Dadurch wird<br />
die gesamte Schulentwicklung des<br />
Landkreises <strong>Helmstedt</strong> profitieren“,<br />
so die Einschätzung des heimischen<br />
SPD-Abgeordneten<br />
Strümpel.<br />
Nach dem vorgelegten Gesetzentwurf<br />
werde die Mindestzügigkeit<br />
für die Einrichtung von Integrierten<br />
Gesamtschulen von fünf auf<br />
vier gesenkt.<br />
In Ausnahmefällen würden auch<br />
dreizügige Gesamtschulen möglich<br />
sein. Das Gesetz werde zum 1.<br />
August in Kraft treten. Damit könne<br />
jetzt auch Königslutter frühestens<br />
ab dem Schuljahr 2014/2015<br />
zu einer dreizügigen IGS kommen<br />
und den Schulstandort auf Dauer<br />
sichern, hofft Strümpel.<br />
Mit dem neuen Schulgesetz werde<br />
auch das Abitur nach neun Jahren<br />
an IGSen wieder eingeführt und<br />
damit eine durch die alte Landesregierung<br />
herbeigeführte Regelung,<br />
die bei der Einführung von<br />
allen Betroffenen scharf abgelehnt<br />
wurde, korrigiert.<br />
Dass die Schulpolitik der Landesväter<br />
hingegen gegen die Gymnasien<br />
ziele, befürchtet die <strong>Helmstedt</strong>er<br />
FDP. In Niedersachsen<br />
Die Bundestagskandidatin der Freien Wähler, Gabriele Chartier, wurde für den Wahlkreis<br />
51 <strong>Helmstedt</strong>/Wolfsburg einstimmig als Direktkandidatin nominiert. Flankiert von männlichen<br />
Politikern startet sie nun in den Wahlkampf. Im Wahlkreis 51 wird in den nächsten Wochen auch die<br />
intensive Basisarbeit für Ortsvereinigungen und Kreisverbände beginnen.<br />
Foto: privat<br />
Dannehl wiedergewählt<br />
Hannover/Räbke. Nach zehn Jahren<br />
als Vorsitzende und insgesamt<br />
18 Vorstandsjahren gibt Dr. Eva<br />
Möllring den Vorsitz der Frauen<br />
Union Niedersachsen an Ute Krüger-Pöppelwiehe<br />
weiter.<br />
„Ute Krüger-Pöppelwiehe ist ein<br />
Kommunikationstalent. Sie wird<br />
unsere Netzwerkarbeit erfolgreich<br />
fortsetzen und viele Frauen vor<br />
Ort politisch motivieren“, lobte<br />
Möllring ihre Nachfolgerin.<br />
„Die Frauen Union ist die Lobby<br />
für die Interessen der Frauen in<br />
würden im kommenden Jahr über<br />
100 Lehrerstellen nicht wiederbesetzt.<br />
„Im nächsten Schuljahr sollen in<br />
Gesamtschulen deutlich mehr<br />
neue Lehrer eingestellt werden als<br />
in Pension gehen. Die Gymnasien<br />
machen dagegen ein Minus. Rot-<br />
Grün beginnt also mit dem Rückbau<br />
der Gymnasien und der Aufwertung<br />
der Gesamtschulen“, erläutert<br />
Lars Alt, Kreisvorsitzender<br />
der FDP in <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Es ginge keinesfalls darum, die<br />
Gesamtschule schlecht zu reden,<br />
betont er allerdings. „Jede Schulform<br />
hat ihre Berechtigung. Jedoch<br />
darf Rot-Grün die Gesamtschule<br />
nicht auf Kosten anderer<br />
Schulformen fördern und insgesamt<br />
über 100 Lehrerstellen streichen“,<br />
erläutert Alt.<br />
Eine Idee von SPD und Grünen im<br />
Kreistag könnte wiederum die<br />
Gymnasien aufwerten.<br />
Demnach könnte das Gymnasium<br />
am Bötschenberg (GaBö) zu einer<br />
internationalen Schule - gegebenenfalls<br />
sogar mit Internatsbetrieb<br />
- werden.<br />
Die derzeitige demografische Entwicklung,<br />
die Abnahme der<br />
Wohnbevölkerung im Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> und der damit einhergehende<br />
Rückgang der Schülerzahlen,<br />
aber auch die durch die<br />
Verhandlungen mit der Stadt<br />
Wolfsburg zur Bildung einer neuen<br />
Gebietskörperschaft eröffneten<br />
Perspektiven machten die vollständige<br />
Überplanung der Schullandschaft<br />
erforderlich, so die Begründung.<br />
Der Elternwunsch müsste bei derlei<br />
Ideen aber auf jeden Fall berücksichtigt<br />
werden.<br />
der CDU und in der Politik“, so<br />
Ute Krüger-Pöppelwiehe, „für die<br />
Anliegen der Frauen werde ich<br />
mich intensiv einsetzen. So lange<br />
Frauen weniger Rente als Männer<br />
bekommen und wegen der Kindererziehung<br />
und der Pflege von<br />
Angehörigen Nachteile im Berufsleben<br />
hinnehmen müssen, gibt es<br />
noch viel zu tun.<br />
Berufe, die den Menschen dienen,<br />
wie zum Beispiel Altenpflegerinnen<br />
und Erzieherinnen, müssen<br />
dieselbe finanzielle und gesellschaftliche<br />
Akzeptanz haben wie<br />
Industrieberufe.“<br />
Ute Krüger-Pöppelwiehe erzielte<br />
mit 94,2 Prozent der Stimmen<br />
gleich bei der ersten Wahl das Ergebnis.<br />
Bei den weiteren Wahlen wurde<br />
auch die <strong>Helmstedt</strong>er Kreisvorsitzende<br />
der Frauen Union, Dorothea<br />
Dannehl, wieder in den Vorstand<br />
gewählt. Die Räbkerin ist<br />
neben Katharina Merklein und Ingrid<br />
Thole stellvertretende Landesvorsitzende.<br />
Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis <strong>Helmstedt</strong>/Wolfsburg, Achim<br />
Barchmann, reiste eine 50-köpfige Gruppe zur politischen Informationsfahrt nach Berlin. Die <strong>Helmstedt</strong>er<br />
bekamen Einblicke in den Alltag eines Abgeordneten, die politischen Institutionen sowie viele Informationen<br />
zur Berliner Geschichte. „Die lebhaften Diskussionen machen mir immer großen Spaß. Die<br />
neuesten Entwicklungen zur Situation in Europa standen bei den <strong>Helmstedt</strong>ern besonders im Fokus,“<br />
resümierte Barchmann den ersten Tag der Fahrt. Auf dem Platz der Republik, direkt vor dem Reichstagsgebäude,<br />
konnten die Besucher den Sozialdemokraten persönlich zu den wichtigen Fragen rund um<br />
<strong>Helmstedt</strong> befragen. Während der Stadtrundfahrt wurden die Gespräche vertieft. „Ich besuche viele Veranstaltungen<br />
in <strong>Helmstedt</strong> und bin immer ansprechbar. Aber um meine Arbeit hier in Berlin zu erklären,<br />
wie die Wahlkreisthemen in den Bundestag gelangen, dafür sind die politischen Bildungsfahrten wichtig,“<br />
betonte Barchmann, der erneut Kandidat seiner Partei bei der kommenden Bundestagswahl sein wird.<br />
Weitere Stationen der zweitägigen Reise waren das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das jüdische<br />
Museum in Kreuzberg sowie eine Diskussionsrunde im Bundesinnenministerium. Foto: privat<br />
Im Duo Klavier und Blasinstrument können zwei Schülerinnen<br />
der Kreismusikschule <strong>Helmstedt</strong>, Amelie Hillebrand (Klarinette)<br />
und Victoria Nitschke (Klavier), mit dem Prädikat „mit sehr<br />
gutem Erfolg teilgenommen“ auf den Bundeswettbewerb „Jugend<br />
musiziert“ zurückblicken.<br />
Foto: privat<br />
Juniorwahl 2013<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Demokratie ganz<br />
praktisch erleben können Schüler<br />
bei der „Juniorwahl 2013“, die parallel<br />
zur diesjährigen Bundestagswahl<br />
stattfindet. Der Bundestagsabgeordnete<br />
für Brome, Boldecker<br />
Land, <strong>Helmstedt</strong> und Wolfsburg,<br />
Günter Lach (CDU), lädt daher<br />
alle Schulen seines Wahlkreises<br />
ein, sich an dem bundesweiten<br />
Projekt zu beteiligen.<br />
„Demokratie drückt sich vor allem<br />
in Wahlen aus, deswegen ist es eine<br />
besonders gute Gelegenheit,<br />
mit der Juniorwahl Demokratie<br />
praktisch zu erleben“, so der Abgeordnete<br />
Lach. Schüler ab der Jahrgangsstufe<br />
sieben werden mit der<br />
Juniorwahl an die Prozesse der<br />
demokratischen Willensbildung<br />
herangeführt und auf ihr eigenes<br />
Mitwirken im politischen System<br />
der Bundesrepublik Deutschland<br />
vorbereitet.<br />
Bei der Juniorwahl gestalten<br />
Wolsdorf <br />
Öffnungszeiten <br />
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kleine feine Leberwurst Stk. 2,00 €<br />
Hausmacher Schmorwurst 0,69 €<br />
frisches Schweinekotelett 0,69 €<br />
Schulklassen im Rahmen des Unterrichts<br />
eine Wahl unter realistischen<br />
Bedingungen. Die Schüler<br />
verteilen Wahlbenachrichtigungen,<br />
legen Wählerverzeichnisse<br />
an, bilden einen Wahlvorstand<br />
und wählen online. Am 22. September,<br />
dem Tag der Bundestagswahl,<br />
wird um Punkt 18 Uhr das<br />
Wahlergebnis der Juniorwahl bekanntgegeben.<br />
Für alle Teilnehmer<br />
ist die Juniorwahl freiwillig und<br />
kostenlos.<br />
Sie wird seit 1999 veranstaltet und<br />
vom Bundesministerium für Familie,<br />
Senioren, Frauen und Jugend<br />
sowie von der Bundeszentrale<br />
für politische Bildung gefördert.<br />
Schirmherr ist Bundestagspräsident<br />
Norbert Lammert.<br />
Weiterführende Schulen ab Klasse<br />
sieben können sich bis Ende Juni<br />
online unter www.juniorwahl.de<br />
oder unter der Telefonnummer<br />
0180/12340180 anmelden.<br />
Palliativ Netzwerk Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
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HAUS-, KRANKEN- UND ALTENPFLEGE HELMSTEDT e.V.<br />
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Seit 1990 Vertragspartner der Krankenkassen<br />
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5x Bratwurstschnecken<br />
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5x Putensteaks, 5x Lammsteaks<br />
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Fisch:<br />
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Rindergulasch 0,89 €<br />
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DI Kotelett gebraten <br />
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6,90 €<br />
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Kasseler in Blätterteig mit Krautsalat und<br />
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5,20 €<br />
DO Haxe XXL mit Sauerkraut und Salzkartoffeln 6,90 €<br />
Gemischter Bratenteller <br />
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6,90 €<br />
FR Grillteller 6,90 €