Weihnachten 2014 - Pfarreiengemeinschaft Lindau-Aeschach

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Weihnachten 2014 - Pfarreiengemeinschaft Lindau-Aeschach

Auf

einen

Blick

gedanken zur einführung

- „Mein Schatz - bei IHM in

besten Händen“

- zum Kennenlernen

pfarreiengemeinschaft

- Pfarrgemeinderatswahl

- Sternsinger

- Pfarrfahrt ins Baltikum

- Kath. Bildungswerk

Englisch-Kurs

- Sozialstation

- Gottesdienstübersicht

- Kolpingsfamilie Lindau

- Freud und Leid

st. ludwig spezial

- neuer Kindergarten

- Kath. Frauenbund

- Termine:

Adventssingen

Neuzugezogenen-Treffen

Pfarrfasnacht

Vesper / Taizé-Abendlob

Marianischer Gebetskreis

oberreitnau spezial

- neue Kinderkrippe

- Kath. Frauenbund

unterreitnau spezial

- Wohnung zu vermieten

GRÜSS GOTT!

Liebe Mitchristen

in unserer Pfarreiengemeinschaft

Lindau-Aeschach!

Geradezu vergnügt wühlt der

Kleine auf unserem Titelbild im

angebotenen Kästchen. Kugeln

über Kugeln! Diesen Reichtum

muss er unbedingt seiner Mama

zeigen: Schau mal, alles meins! –

Und die Mama Erfreut und

verwundert zugleich blickt sie

auf ihr Kind, auf das prall gefüllte

Kästchen und auf den Schenkenden.

So „einfach“ könnte

man das Bild lesen, hätten Mutter

und Kind nicht kunstvoll gearbeitete

Heiligenscheine und

meinten wir nicht längst zu wissen,

was das Bild darstellt. – Wissen

wir es denn wirklich

Die erzählfreudige und bald 600

Jahre alte Glasmalerei im zentralen

Apsisfenster der altehrwürdigen

Staufenbergkirche ist Teil

einer Dreikönigsdarstellung. Und

die wiederum steht in der Mitte

einer größeren Bildkomposition:

Die beiden äußeren Apsisfenster

schildern die Kindheitsgeschichte

Jesu, angefangen von der

Verkündigung durch den Engel

Gabriel über die Geburt Christi

bis hin zur Szene, in der Maria

ihren zwölfjährigen Jesus nach

banger Suche findet: auf dem

Lehrstuhl im Tempel.

Das ist der Rahmen für die Bilder

im Zentrum. Dort findet der Kirchenbesucher

Jesus in zweierlei

Königsrollen: als „Königskind“ mit

strahlend goldenem Nimbus und

als „König auf dem Kreuzesthron“.

Beide Male ist „Epiphanie“,

Erscheinung des Herrn –

nicht in großmächtigen Posen

und Paraden, sondern in Niedrigkeit:

in der Allerwelts-Niedrigkeit

eines Kleinkindes und in der

Niedrigkeit eines Verbrechertodes.

Konzentrieren wir uns auf die Epiphanie

im Kind: Weitgereiste

Forscher, dargestellt als Könige

mit kostbaren Schätzen - so kennen

wir Könige! - kommen zum

Kind. Der erste hat sich klein gemacht,

er geht auf Augenhöhe

mit dem Kleinen. Ist schon von

ihm „angesteckt“. Er sucht Blickkontakt

mit ihm – wann tun das

Könige sonst Allein der An-Blick

zählt jetzt, nicht das, was der

„Große“ mitgebracht hat. Das

Kind aber befasst sich mit dem

Schatzkästchen und sucht seine

Mutter dafür zu begeistern. Und

ganz hinten zwischen den Säulen

steht ein stummer Zeuge:

Josef. Sein Gesichtsausdruck

sagt: Ja, so geht es, so ist es

recht.

Wir sehen ein Dreikönigsbild im

Ausschnitt und bekommen zugleich

zu sehen, wie wir das

Christuskind finden können: indem

wir die Beziehung suchen

mit ihm, der sich klein gemacht

hat, indem wir ihm ohne nachzuzählen

anbieten, was wir haben

und können. Bei ihm ist es in

besten Händen. So werden wir

glücklich, so zeigt sich das Gotteskind,

so ereignet sich Epiphanie

auch in unserem Leben. Und

sie geschieht auch, wenn wir uns

einem Kleinen ohne Heiligenschein

hingeben, ihm Kostbares

schenken und dabei erleben: So

bin ich dem vollen Leben ganz

nahe. Denn seit Weihnachten ist

jede und jeder Kleine eine

Schwester, ein Bruder des Christkinds.

– Mit diesem Wissen kommen

wir gut durch das Jahr.

Möge diese Deutung von Hans

Brunner unseren Mut stärken,

gerade am Weihnachtsfest die

Beziehung zu IHM in der Krippe

zu suchen, indem wir uns klein

machen und uns fragen, nicht

was wir von ihm, sondern er von

uns hat.

Im Namen auch aller meiner

Mitarbeiter wünsche ich Ihnen

ein frohes Weihnachtsfest und

Gottes Segen für das neue Jahr.

Ihr Pfarrer

Wolfgang Bihler


u zum

kennenlernen

Die Entwicklung des

Kolpingwerkes nach

dem Tod von Adolph

Kolping 1865

(seit dem 2. Weltkrieg)

Nach Kriegsende begann man

unmittelbar mit dem Wiederaufbau

des deutschen und österreichischen

Kolpingwerks. Mit

tatkräftiger Unterstützung zahlloser

Mitglieder wurden die Minoritenkirche

und das „Haus des

Gesellenvereins“ wiederaufgebaut.

Dies war auch den großzügigen

Hilfeleistungen aus den

USA und aus der Schweiz zu verdanken.

In erstaunlich kurzer Zeit gelang

es, wieder tragfähige Grundlagen

für eine wirksame Verbandsarbeit

zu schaffen, sowohl auf

örtlicher wie überregionaler Ebene.

Schon ab 1946 beginnt eine

rege publizistische Tätigkeit des

Zentralverbandes.

Mit großen Schwierigkeiten war

der Wiederbeginn im internationalen

Bereich verbunden.

Die Entwicklung im Kolpingwerk

durchlief nach 1945 einen tief

greifenden Wandlungsprozess. In

der alltäglichen Arbeit vor Ort

versuchte man zunächst, an die

Praxis vor 1933 anzuknüpfen.

Aufgrund von veränderten Rahmenbedingungen

stellte sich

dies allerdings sehr bald als

schwierig heraus. Die traditionelle

berufliche Wanderschaft, die

ja für den katholischen Gesellenverein

ein entscheidendes

Element gewesen war, kam

nach 1945 so gut wie zum Erliegen.

Im Jahre 1966 stand dann endlich

auch Frauen und Mädchen

der Weg zur Mitgliedschaft offen.

Im Zuge dieses Öffnungsprozesses

und der Flüchtlingsströme

kam es zu zahlreichen Neugründungen.

Von den rund 2800

Kolpingsfamilien im deutschen

Kolpingwerk sind weit mehr als

die Hälfte in der Phase nach

1945 entstanden. Im Laufe der

60er Jahre wurden soziale Einrichtungen

wie die Bildungs- und

Familienferienwerke ins Leben

gerufen, mit denen das Kolpingwerk

seinen Dienst am Menschen,

und dies weit über den

Kreis der Mitglieder hinaus, beweist.

Charakteristisch für diesen

Wandlungsprozess ist der Übergang

vom Gesellenverein zur

Kolpingsfamilie. Dieser Prozess

entwickelte sich mehr von der

Basis aus und wurde später

durch entsprechende programmatische

und statutarische

Regelungen abgesichert.

Ein langer Abwärtstrend bei der

Mitgliederentwicklung konnte

etwa Anfang der 70er Jahre

gestoppt werden. Jahr für Jahr

stieg die Zahl der Mitglieder auf

Rekordhöhe; neue Kolpingsfamilien

wurden gegründet. Diese

Entwicklung fiel zeitlich zusammen

mit einem intensiven Bemühen

um Ausbau und Vertiefung

des Verbandsschrifttums.

Dadurch konnte der Bekanntheitsgrad

der Person Adolph Kolpings

und seines Werkes gesteigert

werden. Dies war aber

auch dem engagierten Einsatz

zahlloser Mitglieder für die Seligsprechung

Kolpings zu verdanken.

Neben dem aktiven und offenbar

auch attraktiven Leben und

Wirken der Gemeinschaft entfalteten

auch die Verbandseinrichtungen

wie das Bildungswerk

und die Familienferienstätten

immer breitere Aktivitäten. Damit

trugen sie ihrerseits dazu bei,

Bekanntheit und Akzeptanz des

Kolpingwerkes als aktiver und

engagierter Sozialverband auszubauen.

Das Internationale Kolpingwerk

erlebte eine rasche, bislang

nicht gekannte Ausdehnung,

insbesondere in Lateinamerika,

später auch in Afrika und Asien.

Der Zentralverband Deutschlands

als größter Zentralverband

übernimmt eine besondere Verantwortung

für das Leben und

Wirken dieser weltweiten Gemeinschaft

des Internationalen

Kolpingwerkes.

Die Seligsprechung Adolph Kolpings

am 27.10.1991 stellt für das

Internationale Kolpingwerk einen

Höhepunkt seiner Geschichte

dar.

Gegenwärtig ist das Internationale

Kolpingwerk in allen Bereichen

aktiv, wo Hilfe - vor allem

zur „Selbsthilfe“ - nötig ist: ob in

der Jugend- und Familienförderung,

in Kindergärten und Schulen,

in der Errichtung von Familien-Ferienstätten,

durch Bildungsmöglichkeiten

- von der

Alphabetisierung bis zum Studienabschluss,

bei Existenzgründungen

durch Kleinstkredite

oder Beschaffung von Maschinen

und Werkzeugen, und …

und … und …, entsprechend

den Worten von Adolph Kolping:

„Schön reden tut’s nicht, die Tat

ziert den Mann!“

Paula Münst

­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­

Neues Gotteslob

Die Einführung des neuen "Gotteslob"

hätte am 1. Adventssonntag

sein sollen, hat sich jedoch

in einigen Diözesen wegen

Papierschwierigkeiten verzögert

und dazu gehört auch unser

Bistum. Voraussichtlicher Termin

ist jetzt Anfang Juni 2014.


u pfarreien -

gemeinschaft

PFARRGEMEINDERATS-

WAHL 2014

Am 16. Februar 2014 werden die

neuen Pfarrgemeinderäte gewählt.

„Meine Stimme. Für Gott und die

Welt kandidieren – wählen –

gestalten“ so lautet das Motto

der Wahl.

Das Symbol drückt sehr gut aus,

worauf es ankommt. Mit dem

Bleistift kann ich Zeichen setzen,

kann ich meine Meinung schreiben.

Aus dem Bleistift fliegen die

Vögel. Diese sind ein Zeichen für

die Lebendigkeit, die Vielfalt und

die farbenfrohe Kirche, die wir

brauchen.

Genau diese Vielfalt soll der

Pfarrgemeinderat mit fördern.

Der Pfarrgemeinderat soll die

Anliegen der Pfarrei aufgreifen

und Schwerpunkte für die Pastoral

festlegen. Die Arbeit des

Pfarrgemeinderates ist einerseits

für die ganze Gemeinde sichtbar,

zum Beispiel bei Festen,

Familienwochenenden oder

aber auch, wenn z.B. in der Fastenzeit

spezielle Impulse für alle

Gläubigen angeboten werden.

Darüber hinaus befasst sich der

Pfarrgemeinderat aber auch mit

grundlegenden Fragen.

Haben Sie Interesse Wir suchen

noch Kandidaten, die bereit

sind, sich wählen zu lassen. Gerne

informieren wir Sie in einem

persönlichen Gespräch, welche

Arbeiten bzw. welchen zeitlichen

Umfang Ihr Engagement ausmachen

kann.

­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­

S T E R N S I N G E R

Auch dieses Jahr werden Sie die

Sternsinger zu Hause am 06. Januar

2014 besuchen.

In St. Ludwig werden die Haushalte

gezielt besucht. Bitte melden

Sie sich im Internet auf unserer

Homepage oder im Pfarrbüro

an, falls Sie BISHER NOCH NICHT

besucht wurden, es aber 2014

gerne wollen. Ab dem 3. Advent

liegt auch eine Liste in der Kirche

aus, in der Sie sich eintragen

können. Wer letztes Jahr den

Besuch bekam, wird auch dieses

Mal automatisch besucht.

In Ober- und Unterreitnau kommen

die Sternsinger durch die

verschiedenen Ortsteile. Eine

Anmeldung, damit Sie den Besuch

bekommen, ist nicht notwendig.

Mach mit als Sternsinger!

Es ist ein besonderes Ereignis,

wenn man in der Gruppe als

Sternsinger unterwegs ist. Es ist

schön, dass alle Sternsinger mit

Süßigkeiten beschenkt werden –

schön ist es aber auch, dass

mehrere tausend Euro in unserer

Pfarreiengemeinschaft für Kinder

in Not gesammelt werden. Am

Mittwoch, 11. Dezember 2013

findet für alle Kinder und Jugendlichen,

die nächstes Jahr

mitmachen, ein Informations-

Nachmittag um 16.00 Uhr in St.

Ludwig statt.

Wer an diesem Tag keine Zeit

hat, aber mitmachen will, der

melde sich bitte im Pfarrbüro.

Wir brauchen Ihre Mithilfe

Haben Sie auch schon einen

Vortrag oder eine Veranstaltung

besucht, weil Sie ein Plakat sahen

und daraufhin sich für die

Veranstaltung interessiert haben

Damit wir interessierte Menschen

für die Angebote der Pfarrei

aufmerksam machen können,

brauchen wir auch zukünftig

Plakate, die für diese Angebote

werben.

Wir suchen jemanden, der 5 bis 7

mal im Jahr ca. 10 Plakate in

Aeschach und Lindau austeilt.

Hätten Sie Zeit Dann melden

Sie sich doch bitte im Pfarrbüro.

B A L T I K U M

Große Pfarrfahrt 2014

Die nächste große Fahrt unserer

PG Lindau-Aeschach führt uns in

den Norden, in die baltischen

Staaten Litauen, Lettland und

Estland. Auch bei dieser Fahrt ist

der Anmeldeschluss sehr früh:

17. Februar 2014.

Wenn Sie an dieser wunderschönen

Reise Interesse haben,

melden Sie sich bitte bald an.

Der Termin für den Vorbereitungsabend

ist noch nicht bekannt

und wird rechtzeitig im

Kirchenanzeiger veröffentlicht.

Die Reise beginnt am Pfingstmontag,

9. Juni 2014. Wir fliegen

von Stuttgart über Frankfurt

nach Vilnius; der Rückflug ist

(nach einer kurzen Nacht) am

Dienstag, 17.06., von Tallinn

nach Stuttgart, wo wir im Laufe

des Vormittag eintreffen werden.

Der Reisepreis beträgt bei den

gewohnten Leistungen 1.490,-- €.

Reiseunterlagen gibt es im Pfarrbüro

St. Ludwig, wo Sie sich

auch anmelden können.


KEB - Katholische

Erwachsenenbildung

Es geht weiter mit der nächsten

Saison der KEB-Vorträge (Katholische

Erwachsenenbildung) im

Gemeindesaal von St. Ludwig.

► Am Mittwoch, 15. Januar

2014, wird um 19.30 Uhr Pastoralreferent

Dr. Ludwig Lau zum

Thema „Mit Kindern den Glauben

entdecken“ sprechen. Als

Eltern möchte man seinen Kindern

Dinge mit auf den Lebensweg

geben, die einem auch

persönlich wichtig sind. Für viele

gehört dazu auch der christliche

Glaube. Was ist das überhaupt –

der Glaube Und wie geht das –

den Glauben weitergeben Was

soll ich tun, wenn die Kinder auf

einmal andere Wege gehen

möchten Dazu möchte der

Vortrag Anregungen geben.

► Am Mittwoch, 19. Februar

2014 um 19.30 Uhr findet ein

Vortrag über „Frauen gegen

Hitler – Vergessene Widerstandskämpferinnen“

statt. Die Referentin

Dr. Martha Schad ist Historikerin

und hat sich als Autorin

zahlreicher Bücher über historische

Frauengestalten einen

Namen gemacht. Grundlage

des Vortrags ist ihr Buch „Frauen

gegen Hitler“ (Herbig Verlag).

Dort geht es um jene vergessenen

Heldinnen, deren Mut, sich

gegen das Nazi-Regime zu stellen,

ungeheuerlich war. Aus tiefer

Abscheu vor Hitler gingen

zahlreiche Frauen in den Widerstand.

Hellsichtig, unerschrocken

und selbstlos stellten sie sich gegen

den „Führer“ und riskierten

damit ihr Leben.

Die Vorträge finden wie gewohnt

im Gemeindesaal von St.

Ludwig statt.

u

Englischkurs

für jung gebliebene Senioren

(50 plus)

7. Fortsetzung / 8. Semester

„Ein Kurs für „Späteinsteiger“ mit

geringen Vorkenntnissen“

Neugier und Offenheit zu lernen

sind nicht nur Merkmale der jüngeren

Generation. Die Lernpsychologie

weist nach, dass ältere

Menschen auf eine gründlichere

Art lernen als jüngere, dabei

etwas langsamer vorgehen und

den Lernstoff in ihr bereits vorhandenes

Wissen und ihre Lebenserfahrung

einordnen. Diese

Tatsache wird in meinem Kurs für

Ältere berücksichtigt. Das gemeinsame

Lernen im angemessenen

Lerntempo macht gerade

im Fremdsprachenbereich großen

Spaß. Die Teilnehmenden

genießen es, ohne Konkurrenz,

ohne Zeitdruck oder Prüfungsangst

Neues zu lernen und dabei

wirkungsvoll Hirnzellen zu

aktivieren.

In diesem Kurs werden einfache

Sprachkenntnisse in Englisch

ohne komplizierte Grammatikregeln,

in lockerer Atmosphäre

vermittelt. Lehrbuch „Tosca“

(Grünbaum Verlag) und ausgewählte

Lektüre.

Referentin: Helga Theile, M.A.,

Tel: 08382/409628

Termin: Beginn Donnerstag, 6.

März 2014, 10.00 – 11.30 Uhr, 10

Vormittage

Veranstaltungsort: Konferenzzimmer

(Unterkirche) von St.

Ludwig, Lindau-Aeschach

Kosten: 40,00 Euro für 10 Doppelstunden

u

Sozialstation

Lindau (B) e.V.

Vorsorge treffen –

mit Vorsorgevollmacht und

Patientenverfügung

Viele Menschen blicken mit Sorge

auf das Ende des Lebens.

Manchmal sind es eine bestehende

Krankheit oder hohes

Alter, manchmal die Furcht vor

einem Unfall oder einer plötzlich

auftretenden Erkrankung, die sie

fragen lassen: Werden am Ende

meines Lebens Menschen bei

mir sein, mir beistehen und Kraft

geben Werde ich zu Hause

sterben können oder wird man

mich ins Krankenhaus bringen

Werde ich noch selbst bestimmen

können, welche Behandlungen

an mir vorgenommen

werden sollen und welche

nicht Wer könnte die Vertrauensperson

sein, die über meine

Angelegenheiten entscheiden

soll, wenn ich es nicht mehr

kann

Immer mehr Menschen entschließen

sich, diesen schwierigen

Fragen nicht mehr auszuweichen

und vorzusorgen, indem

sie sich mit den Möglichkeiten

der Vorsorgevollmacht und

Patientenverfügung befassen.

Es ist immer auch eine Auseinandersetzung

mit der eigenen

Sterblichkeit, der Angst vor körperlichem

und geistigem Verfall.

Das Ausfüllen der Formulare ist

einfach im Vergleich zu der

„Vorarbeit“, die man leisten

muss, nämlich sich bewusst zu

machen, dass Gesundheit ein

vergängliches Gut ist und sich

klar zu werden, dass man u.U.

seine Selbstbestimmung aufgeben

muss. Und dann bedarf es

noch der Entscheidung, welchem

Menschen man vertrauensvoll

die Regelung seiner persönlichen

Angelegenheiten in

die Hände legen will.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Sozialstation sind tag-


täglich mit solchen Situationen

und Fragen konfrontiert. Deshalb

hat es sich die Sozialstation zur

Aufgabe gemacht, auch zu

diesem Thema eine kompetente

Beratung anzubieten. Die Sozialpädagogin

Angelika Weiß weiß,

dass manchmal ein langer innerer

Prozess nötig ist, bis das ausgefüllte

Formular letztlich vor

einem liegt.

Frau Weiß bietet Beratung und

Begleitung an und stellt Formulare

zur Verfügung. Sie ist bei der

Sozialstation Lindau unter Tel.

08382/9674-15 erreichbar.

K O L P I N G S F A M I L I E

L I N D A U

Leih-Oma und Opa gesucht!

Die Kolpingsfamilie Lindau sucht

immer engagierte Senioren, die

bereit sind, sich in Familien als

Leihoma oder Opa ehrenamtlich

einzubringen.

Wer also freie Zeit hat und Kinder

gerne hat, sollte sich bei Elisabeth

Stoffers Tel. 08382/28254

melden. (ab 18.00 Uhr)

Wir lassen Euch mit der Aufgabe

nicht alleine, sondern treffen uns

zum Austausch in einer netten

Runde, die fachlich begleitet ist.

Also nur Mut, denn wie heißt es

so schön: „Es gibt nichts Gutes,

außer man tut es“.

iiiiiiiiiiii

Freud und Leid . . . .

in unserer

Pfarreiengemeinschaft

Getauft wurden:

St. Ludwig

(seit September 2013)

Guiseppe Moscone ² Simon

Gindele ²Marie Lara Burlefinger

St. Pelagius

Luisa Bilger ²

Verstorben sind:

St. Ludwig

Konrad Hückel ² Ernestine

Schäble ² Irma Hoffmann ² Zita

Simma ² Alois Herrmann ² Maria

Magdalena Bilgeri ² Wilhelm

Prokop ² Kurt Willmann ² Andreas

Merz ² Maria Heim ² Josef

Varga ² Rudolf Richter ²

Ingo Schweizer ²

St. Pelagius

Margarethe Hanßler ²

St. Urban und Silvester

Josef Baur ²

iiiiiiiiiiiii

u st. ludwig

spezial

K I N D E R G A R T E N

Liebe Pfarrgemeinde,

in wenigen Tagen werden wir

mit unseren Kindern unseren

neuen, großzügigen Kindergarten

beziehen.

Nach unseren vier zauberhaften

Lichterfesten mit dem Märchen

„Die Quelle des Lichts“, beginnen

die Vorbereitungen auf den

zweiten großen Umzug innerhalb

eines guten Jahres.

Die Grundschule Schachen ist

und war für uns in dieser Zeit ein

sehr gutes Übergangsdomizil.

Trotzdem freuen wir uns natürlich

sehr, noch vor Weihnachten

unser neues Gebäude beziehen

und ab Januar mit Leben füllen

zu können.

Unter einem Dach werden im

neuen Haus 4 Kindergartengruppen

und 2 Krippengruppen

zu Hause sein.

In der Auseinandersetzung mit

der Krippenpädagogik wird uns

wiederum bewusst, welche hohe

Qualität die pädagogische

Arbeit mit Kindern von 1- 6 Jahren

braucht, um ein tragfähiges

Fundament für das Leben zu

schaffen.

So hoffen wir, dass es uns mit

Gottes Hilfe gelingen möge,

auch in unserem neuen großen

Kinderhaus, das einzigartige,

würdevolle Kind in den Mittelpunkt

unserer täglichen Arbeit zu

stellen.

Von ganzem Herzen möchten

wir uns bei allen Menschen bedanken,

die uns mit ihren wohlwollenden

Gedanken begleiten

und uns ideell und materiell unterstützen.

Ihnen allen wünschen wir ein

gesegnetes Weihnachtsfest und

wir würden uns freuen, Sie am

Tag der offenen Tür im nächsten

Frühsommer bei uns begrüßen zu

dürfen.

Carmen Beck-Grad

Kindergartenleitung

K A T H. F R A U E N B U N D

► Am Dienstag, 17. Dezember

2013, findet im Gemeindesaal

ein Tanzabend mit Christina

Stauder um 20.00 Uhr statt.

► Am Mittwoch, 22. Januar

2014, findet die Jahreshauptversammlung

mit Wahl und Diavortrag

von Pfarrer Wolfgang Bihler

statt. Beginn ist um 14.30 Uhr im

Gemeindesaal.

► Am Mittwoch, 26. Februar

2014, 14.30 Uhr sind Mitglieder


und Gäste zu einem „Bunten

Nachmittag“ mit Gesang, Spiel

und Tanz in den Gemeindesaal

eingeladen.

► Am Montag, 24. März, 20.00

Uhr lädt der Frauenbund zu einem

Bibelabend, zum alttestamentlichen

Buch Rut, mit Elfriede

Fischer zum Thema: „Einmal

Bethlehem – Moab und zurück“

ein.

T E R M I N E

Adventssingen

Am 3. Adventssonntag (15. Dezember)

ist wieder der traditionelle

„Advent im Dreiländereck“

mit Christian Knaus und verschiedenen

Volksmusik-Gruppen

aus der näheren und weiteren

Umgebung - Beginn 17.00 Uhr.

Neuzugezogenentreffen

Am 25. Januar 2014 möchten wir

wieder alle, die in unserer Pfarrei

in den beiden letzten Jahren

neu zugezogen sind, zu einem

Begegnungs- und Kennenlern-

Abend einladen. Nach der

Abendmesse um 18.00 Uhr gibt

es eine kurze Kirchenführung

und anschließend - bei zwanglosem

Beisammensein - verschiedene

Informationen zu unserer

Pfarrgemeinde.

Pfarrfasnacht

Die gemeinsame Pfarrfasnacht

der Pfarreiengemeinschaft hat in

den vergangenen Jahren außer

den Gästen kaum noch jemand

aus der Pfarrei angelockt, so

dass der Pfarrgemeinderat beschlossen

hat, im kommenden

Jahr auf diese Veranstaltung zu

verzichten.

Wer gern auf einen Ball geht,

möge dann bitte den Pfarrball in

St. Josef besuchen, wo Gäste

herzlich willkommen sind.

Vesper / Taizé-Abendlob

Mit einer feierlichen Vesper beenden

wir den Weihnachtstag

(25. Dezember) um 17.00 Uhr

und mit einer kleinen Vesper den

4. Adventssonntag (22. Dezember)

und den Lichtmesstag (2.

Februar) - jeweils um 18.00 Uhr.

Am 26. Januar und am 16. März

lassen wir den Sonntag wieder

mit einem Taizé-Abendlob ausklingen

– Beginn: 18.00 Uhr.

Marianischer Gebetskreis

Der Marianische Gebetskreis trifft

sich an folgenden Terminen jeweils

um 18.30 Uhr zum Gebet im

Konferenzzimmer: 15. Januar,

12. Februar, 12 März, 09. April. Sie

sind herzlich dazu eingeladen.

­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­

u K i n d e r c h o r t

Kinder ab der 2. Klasse sind herzlich

eingeladen zum gemeinsamen

Singen mit Verena Fischer –

jeden Freitag-Nachmittag um

16.00 Uhr in der Unterkirche

u oberreitnau

spezial

K I N D E R G A R T E N

Eröffnung der

„Kinderkrippe Pusteblume“

Unser Kindergarten zur hl. Familie

hat Zuwachs bekommen.

Mitte Januar 2013 begannen die

Bauarbeiten für den Anbau unserer

Kinderkrippe, die inzwischen

größtenteils beendet sind.

Restarbeiten in der Außenanlage

werden bis zum kommenden

Frühjahr abgeschlossen sein.

Seit 01. September besuchen

nun 10 Kinder im Alter von einem

Jahr bis zweieinhalb Jahren die

neuen Räumlichkeiten. Im Januar

2014 kommen nochmals zwei

Kinder in die Krippengruppe.

Nach behutsam erfolgter Eingewöhnung

fühlen sich die Kleinen

inzwischen sehr wohl bei

uns.

Neben Spiel und Bewegung ist

auch der tägliche Morgenkreis

mit Liedern, Instrumenten, Fingerspielen

usw. ein festes Ritual.

Ein täglicher Spaziergang oder

Spiel im Garten lieben die Kleinen

sehr und danach schmeckt

allen das warme Mittagessen

besonders gut.

Bevor die Kinder von ihren Eltern

abgeholt werden, dürfen sie

noch in unserem neuen Schlafraum

ihren Mittagsschlaf halten.

Die tägliche Arbeit mit den Kleinen

bereitet uns sehr viel Freude

und wir sind sehr stolz auf unseren

gelungenen Krippenstart.

K A T H. F R A U E N B U N D

Unser diesjähriger Basar der FB-

Strickstube am 16. und 17. Nov.

war wieder ein voller Erfolg und

an beiden Tagen sehr gut besucht.

Ein herzliches Vergelt`s

Gott an alle, die den Weg zu uns

gefunden haben und sich auch

die Zeit genommen haben.

Die Auswahl war wieder einmal

sehr vielfältig. Außer den beliebten

Socken und den warmen

Strickschuhen wurden feine

Marmeladen, selbstgebackene

Plätzchen, selbst hergestellte

Salben und Öle und viele schöne

dekorative, kunsthandwerkliche

Unikate aus Schwemmholz


und Stein angeboten. Unser

besonderer Dank gilt allen, die

durch ihre Mithilfe und Mitarbeit

in irgendeiner Form zum Gelingen

dieses Basars beigetragen

haben, ganz besonderer Dank

an die fleißigen Damen der

Strickstube, aber auch an alle,

die zuhause gebacken, gekocht,

genäht und gebastelt

haben. Nur durch ihre Mithilfe

kann ein solcher Erfolg zustande

kommen, so dass wir an viele

soziale und caritative Einrichtungen

spenden können. Auch den

Damen des ökumenischen Kreises,

welche die leckeren Plätzchen

gebacken haben, ein

herzliches Danke schön. Sie organisieren

auch den Verkauf

aus dem Eine-Welt-Laden sowie

den Bücherflohmarkt. Das ist

bereits seit vielen Jahren eine

Bereicherung unseres Basars.

Und nun noch ein kurzer Hinweis

auf einige wichtige Termine:

► Der Frauenbund Oberreitnau

ist auch in diesem Jahr wieder

bei dem kleinen aber feinen

Weihnachtsmärktle in der Hauptgeschäftsstelle

der Bodensee-

Bank in Lindau-Reutin vertreten,

und zwar vom 28.11. bis 13.12.

2013. Besuchen Sie uns. Wir freuen

uns auf Sie.

► Am Dienstag, 04.02.2014 um

14.30 Uhr Jahreshauptversammlung

mit Lichtbilder-Vortrag von

Pfarrer Wolfgang Bihler im Liberatushaus.

Wir wünschen Ihnen allen eine

besinnliche Adventszeit und

freuen uns auf eine gute Zeit und

eine schöne Gemeinschaft in

unserem Frauenbund.

Uschi Schilz

u unterreitnau

spezial

Wohnung zu vermieten

Im Pfarrhaus Unterreitnau ist ab

sofort eine 3-Zimmer-Wohnung

(mit ca. 95 m 2 ) im ersten Obergeschoss

zu vermieten.

Bewerbungen richten Sie bitte

an das Kath. Pfarramt St. Ludwig,

Holbeinstr. 46 (Tel. 944 544)

Impressum:

Kath. Pfarramt St. Ludwig,

Holbeinstr. 46 - 88131 Lindau

Telefon: 08382 / 944 544

Homepage:

www.pg-lindau-aeschach.de

E-Mail:

st.ludwig.lindau-aeschach@bistumaugsburg.de

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