Programm als pdf-Broschüre - Festival - Alte Musik - Knechtsteden

knechtsteden.altemusik.de

Programm als pdf-Broschüre - Festival - Alte Musik - Knechtsteden

Musikalische

Entdeckungen

in Europa

19.-27. September 2008

Festival

Alte Musik

Knechtsteden

02133-210 992

knechtsteden-altemusik.de


Einladung

Liebe Konzertbesucher,

zum diesjährigen Festival Alte

Musik Knechtsteden lade ich

Sie herzlich ein und hoffe, Sie

studieren unser Programm mit

Interesse und stellen fest, dass

es für Neugierige gemacht ist.

Unser musikalisch-archäologischer

Instinkt hat vortreffliche

Werke ans Licht gebracht, so

dass Sie Entdeckerfreude verspüren

werden, wenn Sie die

Musik des Beethoven-Zeitgenossen

Zingarelli hören, der

uns zeigt, was für rassige Musik

man zu Beethovens Zeit in

Italien hören wollte; eingängig,

schwungvoll, fast zum Mitsingen

sollte sie sein.

Auch bei Graun werden Ihre

Ohren staunende Entdecker

sein.

Schließlich lassen wir einen

Großen aus dem Rom des 17.

Jahrhunderts auferstehen, und

zwar Alessandro Melani, der

mit seinen beiden älteren

Brüdern europäische Musikgeschichte

geschrieben hat. Sie

alle waren Erfinder neuer

musikalischer Ausdrucksformen

und Freunde klanglicher

Experimente und

Wagnisse.

Das sind auch wir, wenn wir

zusammen mit dem Raschèr-

Saxophone-Quartet Bach

klanglich neu und in ungewohnter

Farblichkeit wiedergeben.

Findige Stöberer in den

Archiven sind aber auch unsere

Gäste. Was sie uns vortragen

werden, verspricht höchst

kurzweilig zu werden und ob es

nun L´Arpeggiata, Ala Aurea,

Doulce Mémoire, Ensemble

Officium oder das Trio von der

Goltz-Schornsheim-Perl ist:

Die Art, wie sie ihre Funde

vortragen, hat sie für viele

Ausübende zu einem Vorbild

werden lassen.

Die im Grünen gelegene

Klosteranlage Knechtsteden

mit der romanischen Basilika

als architektonischem Kleinod

ist ein Ort der Ruhe – ideal für

die genussvolle Aufnahme von

Konzerten, kleinen Speisen und

Getränken.

Zusammen mit allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern des

Festivals freue ich mich auf

Ihren Besuch und wünsche

Ihnen schöne Stunden in

Knechtsteden!

Ihr

Hermann Max


Freitag

19

Sept.

Samstag

20

Sept.

Sonntag

21

Sept.

Montag

22

Sept.

23

Dienstag

Sept.

24

Mittwoch

Sept.

25

Donnerstag

Sept.

Freitag

26

Sept.

Samstag

27

Sept.

Lieder und Balladen

Ala Aurea

16 Uhr - Seite 4

Junges Festival

Wie ein Stier zum Lover

wurde, Europa klingt,

Zwei Orchester - ein Klang

ab 11 Uhr - Seite 11

Inhalt

Carl Heinrich Graun

Kommt her und schaut

Rheinische Kantorei

Das Kleine Konzert

Hermann Max

19 Uhr - Seite 2

Eustache du Caurroy

Missa Pro Defunctis

Doulce Mémoire

Leitung: Denis Raisin Dadre

20 Uhr - Seite 3

Gregorianische Nacht

Ensemble Officium

20 Uhr

Seite 5

Bach - Franke - LeFanu

Raschèr Saxophone Quartet

Rheinische Kantorei

Hermann Max

20 Uhr - Seite 6

All'Improvviso

Gesang und Tanz

L´Arpeggiata

Leitung: Christina Pluhar

20 Uhr - Seite 7

Zingarelli - Beethoven

Rheinische Kantorei

Das Kleine Konzert

Hermann Max

20 Uhr - Seite 8

Virtuose Entdeckungen

aus Frankreich

K. von der Goltz,

H. Perl, C. Schornsheim

20 Uhr - Seite 9

Melani - Monteverdi

Rheinische Kantorei

Das Kleine Konzert

Hermann Max

20 Uhr - Seite 10

Inhalt

1


Freitag 19.9.2008

19 Uhr

Klosterbasilika

Er ist der wohl findigste und

fündigste Wiederentdecker

vergessener Musik. Was

Hermann Max mit der

Rheinischen Kantorei und

dem Kleinen Konzert schon

ans Licht, aufs Podium und

auf Tonträger beförderte,

bildet mittlerweile ein

Paralleluniversum zum

gängigen Repertoire.

Neuester Planet:

Carl Heinrich Grauns

„Große Passion“, die lange

im Schatten von Grauns

Erfolgsoratorium „Tod

Jesu“ blieb. Graun schrieb

sie 1730 für den Braunschweiger

Hof; sein Kollege

Händel hat sich aus der

Partitur später großzügig

bedient. Sie hielt sich aber

nicht nur als Plagiat, sondern

wurde bis in die 1780er Jahre

aufgeführt; Graun selbst war

noch Richard Wagner ein

Begriff.

Die „Große Passion“ ist das

Eröffnungswerk des Festivals

und wird auch für CD

aufgenommen.

Wen Händel gern beklaute

Entdeckung aus Deutschland

Carl Heinrich Graun

(ca. 1703-1759)

Kommt her und schaut

Große Passion (1730)

Veronika Winter

Hilke Andersen

Markus Schäfer

Ekkehard Abele

Rheinische Kantorei

Das Kleine Konzert

Hermann Max

Aufzeichnung des WDR

Karten: 35 / 24 / 12 €

ermäßigt: 28 / 20 / 10 €

im Vorverkauf: 30 / 20 / 10 €

ermäßigt: 24 / 16 / 8 €

2


Samstag 20.9.2008

20 Uhr

Wie Könige betrauert werden

Eustache du Caurroy

(1549-1609)

Missa Pro Defunctis

(Requiem des Rois de France)

Doulce Mémoire

Leitung: Denis Raisin Dadre

In Zusammenarbeit mit der

Bayer Kulturabteilung

Karten: 20 €

ermäßigt: 16 €

im Vorverkauf: 18 €

ermäßigt: 14,50 €

18 Uhr Führung durch das

Kloster Knechtsteden

(Treffpunkt: Brunnen im Kreuzgang)

An den Ufern der Loire

wurde nicht nur Geschichte,

sondern auch Musikgeschichte

gemacht. Hier

blühte in Frankreich die

Renaissance; aus dieser

Region der Traumschlösser

kommt auch Doulce

Mémoire, eines der besten

Ensembles für die Musik des

15. und 16. Jahrhunderts.

1990 hat der Flötist Denis

Raisin Dadre die Gruppe

gegründet und nach einer

der populärsten Chansons

der Renaissance benannt.

Doulce Mémoire orientiert

sich in der Besetzung an

Ensembles, wie sie in den

Schlössern der Loire

musizierten, und wird in

Knechtsteden die legendäre

„Missa Pro Defunctis“

aufführen. Eustache du

Caurroy komponierte diese

Trauermusik 1590 für Henry

IV., seither wurden alle

französischen Könige mit du

Caurroys Requiem zu Grabe

getragen.

Klosterbasilika

3


Sonntag 21.9.2008

16 Uhr

Innenhof des Kreuzgangs

Sie ist mit dem Mittelalter so

vertraut wie mit den Minimalismen

des Phil Glass,

studierte in Köln Oboe und

gründete in Venezuela eine

Musikschule, singt auf

europäischen Bühnen und

betreibt in Brühl ein

preisgekröntes Kunstfilm-

Kino. Vielseitiger, neugieriger

als Maria Jonas ist kaum

eine Sängerin. Zu den von

ihr gegründeten Ensembles

zählt auch Ala Aurea, eine

Formation für mittelalterliche

Musik. Gemeinsam mit

der Fidelspielerin Susanne

Ansorg wird Maria Jonas im

Innenhof des Knechtstedener

Kreuzgangs Lieder und

Balladen vom Rhein

vorstellen. Mit Musik der

Hildegard von Bingen und

dem Liederbuch der Anna

von Köln begegnen wir

dabei auch zwei der einflussreichsten

kreativen Frauen

der Zeit von 1000 bis 1500.

Was Anna für uns sammelte

Nu wil ich vroelich heven an

Lieder und Balladen vom Rhein

Musik von Hildegard von Bingen,

aus dem Liederbuch der Anna

von Köln, aus der Kölner Domund

Diözesanbibliothek

Ala Aurea

Maria Jonas - Gesang, Drehleier

Susanne Ansorg - Fidel

Karten (inkl. kleiner Speisen & Getränke)

20 € - ermäßigt: 16 €

im Vorverkauf: 18 €

ermäßigt: 14,50 €

14:30 Uhr Führung durch das

Kloster Knechtsteden

(Treffpunkt: Brunnen im Kreuzgang)

4


Sonntag 21.9.2008

20 Uhr

Wohin der Kaiser pilgerte

Gregorianische Nacht

"Die Wallfahrt nach Gnesen"

Ensemble Officium

Leitung: Wilfried Rombach

Aufzeichnung des DLF

Karten: 15 €

ermäßigt: 12 €

im Vorverkauf: 13 €

ermäßigt: 10 €

Zwölf Sänger auf Zeitreisen:

Die Vokalisten des

Ensemble Officium zählen

seit langem zu den gefragtesten

Experten für Gregorianischen

Gesang und die Musik

des hohen Mittelalters.

Zuletzt sangen sie in

Knechtsteden althochdeutsche

Evangeliendichtung,

diesmal führt ihr Chef und

Gründer Wilfried Rombach

sie und uns auf die Spuren

Ottos des Dritten. Dieser

Kaiser, mächtigster Mann

des Abendlandes, Sohn eines

Sachsen und einer Griechin,

unternimmt anno 1000 eine

Pilgerreise von Rom bis

Gnesen in Polen, die auch

politisch ist – denn als einer

der ersten Fürsten hat Otto

eine Vision von Europa. Das

Ensemble Officium folgt

den Stationen seiner Wallfahrt

anhand der liturgischen

Gesänge, die in Handschriften

für des Kaisers Wegstationen

überliefert sind.

Klosterbasilika

5


Dienstag 23.9.2008

20 Uhr

Klosterbasilika

Bach auf Saxophonen

Das ist hier kein Gag. Das

Raschèr Saxophone Quartet,

vor fast 40 Jahren gegründet

und immer wieder verjüngt,

bewegt sich auf dem Niveau

renommiertester Streichquartette.

Mehr als 290

Komponisten von Berio bis

Xenakis haben für das New

Yorker Ensemble geschrieben

– und vermutlich hätte

dessen Klang auch J.S. Bach

gefallen. Die Saxophone

lassen seine Linien aufregend

plastisch werden und können

wie kein andres Instrument

mit einem Chor verschmelzen.

Sie bilden zudem eine

Brücke zur Gegenwart:

Rheinische Kantorei und

Raschèr Saxophone Quartet

bringen zwei der berühmtesten

Werke Bachs mit

einem neuen Werk von

Bernd Franke zusammen.

Der Leipziger komponierte

„On the Dignity of Man“

für Chor und Saxophonquartett.

Wenn Saxophone zeitlos klingen

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Drei Kontrapunkte aus

"Die Kunst der Fuge"

Bearbeitung für Saxophonquartett

Bernd Franke (*1959)

On the Dignity of Man

für gemischten Chor und Saxophonquartett

Nicola LeFanu (*1947)

Moon over Western Ridge

Mootwingee

(dem Raschèr Saxophone Quartet gewidmet)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit

Bearbeitung für Saxophonquartett und Stimmen

Raschèr Saxophone Quartet

Rheinische Kantorei

Hermann Max

Karten: 24 / 18 / 12 €

ermäßigt: 20 / 15 / 10 €

im Vorverkauf: 20 / 15 / 10 €

ermäßigt: 16 / 12 / 8 €

6


Mittwoch 24.9.2008

20 Uhr

Was gegen Depressionen hilft

All'Improvviso

Lucilla Galeazzi, Gesang

Nuria Rial, Sopran

Gianluigi Trovesi, Klarinette

Anna Dego, Tanz

L´Arpeggiata

Leitung: Christina Pluhar

Karten: 24 / 18 / 12 €

ermäßigt: 20 / 15 / 10 €

im Vorverkauf: 20 / 15 / 10 €

ermäßigt: 16 / 12 / 8 €

„Diese Musik müssten

Depressive auf Rezept

verschrieben bekommen“,

jubelte der Rezensent der

BBC, als Christina Pluhar

und ihr Ensemble

L'Arpeggiata ihre jüngste

CD vorlegten:

„All'improvviso“. Alle Kunst

der Verzierung, alle Virtuosität,

die die Interpreten Alter

Musik in den jüngsten Jahrzehnten

entwickelt haben,

wird da auf schlichte Tanzweisen

des 17. Jahrhunderts

angewendet – und in dem

Feuerwerk, das barocke

Gitarren, Harfen, Lauten,

Streicher und Bläser da

entfalten, fallen die Epochenschranken:

Da passt

dann auch ein Klarinettensolo.

Christina Pluhar, die in

Paris lebende Harfenistin aus

Graz, macht mit ihrer international

besetzten Gruppe

eine Musik, die mittlerweile

selbst in Krakauer Nachtclubs

aufgelegt wird.

Entgrenzt!

Klosterbasilika

7


Donnerstag 25.9.2008

20 Uhr

Klosterbasilika

Er muss ein trotziger Mann

gewesen sein. Als Napoleon

Rom eroberte, weigerte sich

Nicoló Antonio Zingarelli,

Musikdirektor des Papstes,

für den Korsen zu komponieren

– und wurde inhaftiert.

Napoleon besann sich

dann anders, ließ den

prominenten Musiker frei

und schickte ihn nach

Frankreich. Das passt zu

einem Komponisten, der

ohnehin europaweit

geschätzt wurde. Der

Neapolitaner, vier Jahre älter

als Mozart, gilt als Mittler

zwischen Barock und

Klassik, als letzter Großer

der „opera seria“. Seine

Oper „Giulietta e Romeo“

(1796) wurde bis weit ins 19.

Jahrhundert gespielt. Sie ist

hier in Auszügen neu zu

entdecken – kombiniert mit

weiteren Werken Zingarellis

und der selten zu hörenden

C-Dur-Messe des 37-jährigen

Beethoven.

Wer Napoleon nicht gehorchte

Nicoló Antonio Zingarelli

(1752-1837)

Auszüge aus Giulietta e Romeo

Sinfonia in e-moll

Pigmalione

Sinfonia in Es-Dur

Ludwig Van Beethoven

(1770-1827)

Messe in C-Dur, op. 86

Linda Perillo

Monika Mauch

Carmen Schüller

Immo Schröder

Ekkehard Abele

Rheinische Kantorei

Das Kleine Konzert

Hermann Max

Aufzeichnung des DLF

Karten: 30 / 22 / 12 €

ermäßigt: 24 / 18 / 10 €

im Vorverkauf: 25 / 18 / 10 €

ermäßigt: 20 / 15 / 8 €

8


Freitag 26.9.2008

20 Uhr

Warum Antoine sich freuen kann

Virtuose Entdeckungen

aus Frankreich

Werke von Antoine Dard,

Jean-Baptiste Barrière und

Antoine Forqueray

für Violoncello, Gambe

und Cembalo

Kristin von der Goltz, Violoncello

Hille Perl, Viola da gamba

Christine Schornsheim, Cembalo

Aufzeichnung des DLF

Karten (inkl. kleiner Speisen & Getränke)

24 € - ermäßigt: 20 €

im Vorverkauf: 20 €

ermäßigt: 16 €

Wenn diese drei Damen

auftauchen, weiß ein vergessener

Komponist, dass er es

doch noch auf den Olymp

schaffen wird. Die Cellistin

Kristin von der Goltz etablierte

sich international als

Solistin mit dem Freiburger

Barockorchester, die Cembalistin

und Pianofortespielerin

Christine Schornsheim

erregte zuletzt Aufsehen mit

ihrer Haydn-Gesamtaufnahme,

Gambistin Hille Perl

ist weit über die Fachgrenzen

hinaus fast eine Kultfigur.

Dieses Dream Team hat mit

seiner jüngsten CD einem

Musiker gehuldigt, der am

Hof des Sonnenkönigs nie

so recht aus dem Schatten

kam. Die Cellosonaten des

Antoine Dard zählen zu den

wichtigsten Neuentdeckungen

der Kammermusik. In

diesem Programm werden

sie kombiniert mit weiteren

Raritäten von Genies des

französischen Barock.

Kreismuseum Zons

9


Samstag 27.9.2008

20 Uhr

Klosterbasilika

Ihm gelang vor Mozart die

beste Vertonung des „Don

Giovanni“-Stoffs.

Alessandro Melani war ein

Großer im Rom des späten

17. Jahrhunderts, und für

unser Festival ist seine Mini-

Oper „Europa“ wie geschaffen:

Eine „Festa teatrale“

rund um die Phönizierin, die

sich ihrem Entführer hingibt,

dem Gott in Stiergestalt, und

so das Abendland begründet.

Auch der Sakralkomponist

Melani ist zu hören in

diesem Konzert mit

Rheinischer Kantorei,

Kleinem Konzert und

namhaften Solisten – und

stellt sich dem Vergleich mit

dem Größten der Generation

vor ihm:

Claudio Monteverdis

Vermächtniswerk „Selva

Morale“, das in seiner

Bedeutung ebenfalls erst spät

wieder entdeckt wurde.

Monteverdi liefert hier eine

Enzyklopädie seiner Formen

und Techniken.

Wie ein Stier zum Lover wird

Alessandro Melani

(1639-1703)

Europa

Requiem

Beatus vir

Claudio Monteverdi

(1567-1643)

aus "Selva morale e spirituale":

Gloria a 7

Beatus vir (primo)

Dixit Dominus a 8

Veronika Winter

Cornelia Samuelis

Kai Wessel

Benoît Haller

Wolfgang Newerla

Rheinische Kantorei

Das Kleine Konzert

Hermann Max

18 Uhr Führung durch das

Kloster Knechtsteden

(Treffpunkt: Brunnen im Kreuzgang)

Karten: 24 / 18 / 12 €

ermäßigt: 20 / 15 / 10 €

im Vorverkauf: 20 / 15 / 10 €

ermäßigt: 16 / 12 / 8 €

10


Samstag 27.9.2008

ab 11 Uhr

Junges Festival Knechtsteden 2008

Musik im „Bullenstall“, ein Krimi in der Klosterbibliothek und eine

musikalische Entdeckungsreise durch Europa! Am Samstag sind alle Kinder und

Jugendliche mit ihren Familien zu einem bunt gemischten Festivaltag in das

Kloster Knechtsteden eingeladen. Ein Tag zum Hören, Sehen und Mitmachen!

11.00 Uhr - Basilika Knechtsteden

Wie ein Stier zum Lover wurde

ALESSANDRO MELANI (1639-1703): EUROPA

Aufführung einer Minioper für Sopran, Alt und Bass, Streicher, Blockflöten und

Continuo-Instrumente

Christian Schruff moderiert diese kleine Oper, um sie auch jungen Zuschauern

verständlich zu machen. Das Kleine Konzert spielt unter der Leitung von

Hermann Max

14.00 Uhr - Bullenstall (im Kulturhof)

Europa klingt

Eine musikalische Entdeckungsreise durch das alte Europa

Junges Festival Knechtsteden

In einem Spiel zum Mitmachen werden verschiedene Städte Europas bereist.

Dort lernt man die dort typische Musik früherer Zeiten und ihre Instrumente

kennen. Ein Spiel zum Ausprobieren, Wissen, Hören und Gewinnen.

Moderation: Christian Schruff

16.00 Uhr - Bullenstall (im Kulturhof)

Zwei Orchester – ein Klang

Das Orchester der Musikschule Dormagen musiziert mit Musikern des Kleinen

Konzerts

Sie üben fleißig, treffen sich zu Proben mit Musikern des Kleinen Konzerts und

stellen sich nun mit Werken von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian

Bach u.a. dem Publikum vor: die jungen Musiker der Musikschule Dormagen,

die unter der Leitung von Kaat Weyler und Hermann Max zeigen, wie viel Spaß

es macht, gemeinsam in einem Ensemble zu musizieren.

11


Basilika und Bullenstall

Zwischen den Aufführungen wird die Zeit nicht lang, denn es gibt viele weitere

Angebote:

Junges Festival Knechtsteden

Führungen für Kinder durch den

Kräutergarten, zur Bio-Station, durch die

Kloster-Bibliothek (mit Krimi-Lesung) oder

durch das Kloster.

Da fällt die Entscheidung schwer! Denn

außerdem gibt es auch zu trinken und zu essen

und am Ende des Tages werden Luftballons in

den Himmel geschickt, denen Grußkarten der

Kinder angehängt sind. Und wessen Ballon am

weitesten fliegt – auf den wartet eine

Überraschung!

Fotowettbewerb

Wer macht das schönste Foto vom

Festival Alte Musik Knechtsteden Es

winken tolle Preise und alle prämierten

Fotos werden in Knechtsteden und der

Stadtbibliothek Dormagen ausgestellt.

Wann können Fotos gemacht werden:

Do. 18.9. 15.30 - 16 Uhr Basilika

Mo. 22.9. 15.30 - 16 Uhr Bullenstall

Mi. 24.9. 15.30 - 16 Uhr Basilika

Jeweils in Klosterbasilika / Bullenstall

und Umgebung.

Wer kann Fotos machen

Alle Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre,

die über eine Digitalkamera verfügen.

Wann ist die Preisverleihung

Am 27. 9. 2008 um 15.00 Uhr im

Bullenstall (Kulturhof) im Rahmen des

Jungen Festivals Knechtsteden.

Was kann gewonnen werden

Es werden jeweils drei Preise in zwei

Altersgruppen vergeben (10-14 Jahre,

15-18 Jahre):

1. Preis: ein Büchergutschein

im Wert von 50.-€

gestiftet von der

Citybuchhandlung Dormagen

2. Preis: ein Gutschein

im Wert von 30.-€

ProMarkt Dormagen

3. Preis: ein Kinogutschein

im Wert von 20.-€

Was darf fotografiert werden

Die Künstler bei ihrer Probe, die

Basilika, das Gelände um die Basilika

Was man noch wissen muss:

Jeder, der am Wettbewerb teilnehmen

möchte, kommt zu einem der Termine

an den Eingang der Basilika oder des

Bullenstalls, erhält eine Eintrittskarte

und darf in der angegebenen Zeit

fotografieren. Pro Teilnehmer darf ein

Foto per mail gesendet werden, es darf

auch eine Fotomontage sein.

Der Fotowettbewerb findet in

Zusammenarbeit mit dem Norbert-

Gymnasium Knechtsteden statt. Wir

danken besonders den Schülern Tobias

Hirche und Carolina Eschweiler.

12


KNECHTSTEDEN

FESTIVAL

ALTE MUSIK

Kartenvorverkauf

Ostpreußenallee 5, 41539 Dormagen

Telefon: 02133/ 210992

e-mail: altemusik@t-online.de

www.knechtsteden-altemusik.de

Konzertkarten sind erhältlich bei KölnTicket (Tel: 0221-2801 oder

www.koelnticket.de) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Das

Saalkennzeichen lautet 4048. Vorverkaufsstellen befinden sich in allen größeren

Städten. Der Kartenvorverkauf beginnt am 30. Juni 2008. Beim Vorverkauf ist eine

Vorverkaufsgebühr zu entrichten. Restkarten für die einzelnen Konzerte sind

jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse erhältlich. Eine Rückgabe

oder Umtausch bereits bestellter oder erworbener Karten ist nicht möglich.

Ermäßigung erhalten Schüler, Studenten, Schwerbehinderte und Mitglieder des

Förderkreises für Kirchenmusik Dormagen gegen Vorlage eines entsprechenden

Nachweises.

Bei einem Kartenkauf für mehrere Konzerte der Festivalwoche gewähren wir

folgenden Nachlass: 3 Konzerte 5%; 4 Konzerte 10%; 5 Konzerte 15%.

Ausgenommen sind die Veranstaltungen des "Jungen Festivals Knechtsteden”.

Inhaber der NGZ-Card erhalten einen Nachlass von 10%. Rabattkombinationen

sind nicht möglich.

Anfahrt

Das Kloster Knechtsteden ist

folgendermaßenzu erreichen:

Der Bullenstall befindet sich im

Kulturhof im rückwärtigen Teil des

Klostergeländes.

a) mit der S-Bahn (S11) oder

Regionalbahn RE7 bis Bahnhof Das Kreismuseum Zons ist

Dormagen und mit dem Stadtbus 871 folgendermaßen zu erreichen:

oder 883 und Sa/So: WE1 (jeweils

stündlich) ab Bhf. Dormagen.

a) mit der S-Bahn (S 11) oder Regional-

Rückfahrmöglichkeiten nach den bahn (RE 7) bis Bahnhof Dormagen

Konzerten mit dem Nachtbus NE1 ab und mit dem Stadtbus 886 (halbstünd-

20:35 Uhr (stündlich) zum Bhf. lich) bis Zons. Rückfahrmöglichkeit nach

Dormagen. dem Konzert mit dem Nachtbus NE 2

(stündlich) zum Bahnhof Dormagen.

b) mit dem PKW

über die A57 (Ausfahrt Dormagen),

Richtung Rommerskirchen.

b) mit dem PKW über die Autobahn A

57 (Ausfahrt Dormagen), Richtung

Zons.

Konzertkarten Anfahrt Impressum

KNECHTSTEDEN

FESTIVAL

ALTE MUSIK

Bildnachweise: Doulce Mémoire: Alain Rezzoug - Maria Jonas: Christian Altengarten -

Susanne Ansorg: Werner Kmetitsch - Raschèr Quartet: Malcolm Crowthers -

Christine Schornsheim: Franz Hamm - Basilika: Martin Roos - Hermann Max: Reuter

13


Sponsorenlogos in SW

Medienpartner

Hermann Max bei cpo

Ferdinand Ries (1784-1838)

Oratorium

Die Könige in Israel

Nele Gramß, Gerhild Romberger,

Ewa Wolak, Markus Schäfer,

Harry van der Kamp, Marek Rzepka,

Kai Florian Bischoff,

Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert,

Hermann Max

cpo, 2007

Bestell-Nr: 7986356

Andreas Romberg (1767-1821)

Oratorium

Der Messias (1802)

Veronika Winter, Markus Schäfer,

Ekkehard Abele, Bernhard Scheffel,

Immo Schröder

Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert,

Hermann Max

cpo, 2007

Bestell-Nr: 7142387

www.jpc.de

CPO gibt es nur bei jpc

jpc Bestellservice (8-20 Uhr)

Tel: 0180-525 17 17 - Fax: 05401-851233

jpc-Schallplatten - Lübecker Straße 9 - 49124 Georgsmarienhütte

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine