27. September 2012 - Convention-International

convention.net.de

27. September 2012 - Convention-International

W W W . C O N V E N T I O N - N E T . D E

31. JAHRGANG (SEIT 1982) ///

Bild: © www.newspirit.lu

convention

AUSGABE 3–4/12 | AUGUST/SEPTEMBER 2012 | F 8.50

INTERNATIONAL

DAS MAGAZIN FÜR VERANSTALTUNGSPLANER

Event-Destination

Luxemburg

Steil

nach

oben!

Noch außergewöhnlich: Was taugen Shopping-Malls als Event-Locations?

Noch möglich: Anmeldung zur Site-Inspection Europa-Park (27. bis 29. Sept.)

convention-net.de


Nationen als Marken?

In diesem Heft wird einiges zu lesen sein über die diversen

Zustandsuntersuchungen unserer Branche, die sich traditionell

immer in der ersten Jahreshälfte massieren, über

allfällige Trend-Diskussionen und den State of the Art im

Allgemeinen wie Speziellen. Dabei kommt Deutschland insgesamt gut weg, ist seit

vielen Jahren die zweitwichtigste Kongressdestination weltweit und profitiert vom

nationalen wie internationalen M.I.C.E-Geschäft ganz enorm, wie zahlreiche Wertschöpfungsstudien

belegen. Das ist schön. Auch die Bundespolitik scheint das in -

zwischen erkennen zu wollen, und das ist fast noch schöner. Denn damit könnte ein

volkswirtschaftliches Strategiekonzept gelingen jenseits des täglichen Euro-Knies.

Andere legen schon los. In unserem südöstlichen Nachbarland, dass dank seiner

Hauptstadt ja ebenfalls hervorragend in den internationalen Rankings abschneidet,

macht man sich allen Ernstes Gedanken auf höchster Ebene über die „Marke Österreich“

– so der Name des Projekts, das die dortige Bundesregierung im Mai 2011

beschlossen hat und das Anfang 2013 bereits Ergebnisse zeitigen soll. Nicht weniger

als insgesamt vier Bundesminister und Staatssekretäre sind mit der hehren

Aufgabe befasst. Kurios, nur weil sich ein kleines Land große Gedanken macht?

Nee, sinnvoll – denn es geht um mehr Tourismus, mehr ausländische Investitionen

und mehr Exporte, wie vor kurzem auf medianet.at nachzulesen war.

Das bringt uns zu der Frage – siehe oben – ob wir tatsächlich alles Tun und Sein

nach ökonomischen Maßstäben beurteilen wollen. Ist das Image von Staaten gleichzusetzen

mit kommerziellem „Brand Building“? Oder merkantilisiert sich unser

ganzes Leben immer weiter, genauso wie der technische Fortschritt immer weiter

läuft, die Leute länger leben etc.? Nun soll es ja nicht so weit gehen, wie der

britische Markenexperte Simon Anholt pointierte, „dass ein 13-jähriges Mädchen in

Tadschikistan vor dem Einschlafen noch denkt: Bin ich froh, dass es Österreich

gibt.“ Trotzdem ist der Ansatz schlau: Es gehe nämlich, so der Reputation-Management-Spezialist

Alfred Autischer, in Wirklichkeit um die zentrale Frage, welchen

Nutzen liefert das Land für die restlichen 200 Staaten dieser Welt ...

Und damit wollen wir die Alpenrepublik an dieser Stelle verlassen und uns einer

grundsätzlicheren Erkenntnis zuwenden. Es ist eben das Große, das uns weiterbringt

– nicht das tägliche Gezerre, sondern unkonventionelle Ansätze, die neue

Wege wagen und neue Denk- und Sichtweisen zulassen. Der liebe Gott ist kein

Faulpelz, sonst hätte er sich den Urknall erspart, denn vorher war ewige Ruhe ...

Wir sollten alle (noch) mehr Mut zur Zukunft haben, denn unsere Branche hat sie –

das zeigen alle Studien unisono. Wo kommen Menschen zusammen, die sich verständigen,

Wissen und Informationen austauschen? Auf Veranstaltungen. Dadurch

werden Ideen geboren und entstehen im besten Fall neue Projekte. Das ist doch

wohl eine Aufgabe, für die es sich einzusetzen lohnt.

Danke, Günter Verheugen, dass das auf der MEXCON mal so gesagt wurde!

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EDITORIAL

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eigener Pub

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3


Bildquellen: IMEX Frankfurt, MEXCON

TOP-THEMA DIE ZUKUNFT DER BRANCHE IM SPIEGEL DIVERSER UNTERSUCHUNGEN (ab S. 46)

„Was innen nicht brennt,

kann außen nicht leuchten ...“ 6

4

INTERVIEW

Lars Wöhler (darmstadtium) 8

Erfurt –

die schnelle Mitte Deutschlands 16

Bild: Europapark

Last-Minute-Call zur exklusiven

Site-Inspection in den Europa-Park

(27.-29.9.2012) 17

Weitere Kongressbotschafter für

Frankfurt ernannt 23

Verlag:

SOFAP Sàrl

36, Route de Luxembourg

L-8077 Bertrange

Redaktionsbüro Neuwied:

H.W.G. Verlag & Werbung

Wiedbachstraße 50

56567 Neuwied

Tel.: +49 (0) 2631 9646-0

Fax: +49 (0) 2631 9646-12

www.convention-net.de

Verleger und Herausgeber:

Heinz-Dieter Gras

SERIE HAMBURG

Metropolregion zwischen

Nord- und Ostsee 24

Quelle: Celle Tourismus

Celle: Stippvisite im größten

Fachwerk-Ensemble Europas 34

TITEL

Medienkoordination

und Redaktionsleitung:

Thomas P. Scholz

Marketing- und Vertriebsleitung:

Oliver-W. Glaser-Gallion

Redaktion:

Anna-Lena Gras, Thomas Jäckle

Anzeigenvertretungen:

Thomas Jäckle, Knut Mans,

Dirk G. Vollmer,

Mediaservice:

Kyung A Lee

Neues aus dem Großherzogtum

Luxemburg 60

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Layout/DTP:

Günther Müller, Paul Rommel,

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Görres-Druckerei und Verlag GmbH,

Koblenz/Neuwied

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Es gelten die Anzeigenpreise in der

MEDIA DATEN-Liste vom 2.1.2012

Tatort Einkaufszentrum –

wie sieht’s hinter den

Marketingkulissen aus? 77

Quelle: SCIB

Blickpunkt Schweiz 83

VIPs PRIVAT:

Ralph Alsdorf

(andel’s Hotel Berlin) 85

Personalien 86

Convention Contacts 89

IMPRESSUM 3–4/12 | August/September 2012 convention INTERNATIONAL

Für unverlangt eingesandte Manus kripte

und Fotos wird keine Gewähr über nom -

men. Für namentlich gekennzeichnete

Fremd beiträge übernimmt der Verlag

keine Haftung.

Kontrollierte Druckauflage

1. Quartal 2012: 12.500

Nächste Ausgabe:

25. Oktober 2012

Beilagenhinweis:

MEETINGPLACE Germany, fly-baden,

FAMAB-Einladung ADAM & EVA 2012


PRAXIS LIVE@WORK

A great place to work oder:

„Was innen nicht brennt, kann außen nicht leuchten ...“

6

Quelle: EventCampus

■ Von Wolf Rübner

»Kunden haben wir genug, es fehlt an Leuten« – der tägliche Stoßseufzer in Hotels ,

Agenturen und bei Dienstleistern. Tatsache ist: Demographischer Wandel und Fachkräftemangel

zwingen die Unternehmen der M.I.C.E-Wirtschaft, ihre Personalpolitik in einem

neuen Licht zu sehen. Die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern stehen ganz oben

auf der Agenda, ähnlich inzwischen der Akquisition und Loyalität von Kunden. Absatzund

Personalmarketing offen baren sich plötzlich als zwei Seiten derselben Medaille.

ZUM AUTOR

Wolf Rübner gründete 2002

mit EventCampus e.K. eine

auf die Live-Kommunikations-

Branche spezialisierte Beratung.

Zu den Kunden zählen Agen -

turen, Locations, Messebau- und

Event-Dienstleister. Beratungsfelder

sind Personal (Vermittlung

von Fach-/Führungskräften

und Freelancern) und Marketingstrategie.

Seminare und

Präsentationstrainings runden

sein Portfolio ab.

Wer würde das nicht unterschreiben:

„Ein attraktiver Arbeitsplatz ist da, wo die

Mitarbeiter denen vertrauen, für die sie

arbeiten, stolz sind auf das, was sie tun,

und Freude an der Zusammenarbeit mit

ihren Arbeitskollegen haben.“ Das

stammt von Robert Levering, Mitbegründer

des Instituts Great Place to Work. Doch

welcher Weg führt in dieses Paradies? –

Gehen wir an die Arbeit: In Analogie zum

Absatz marketing ist eine attraktive Arbeitgeber-Marke

zu profilieren. Es beginnt

mit der Bestandsaufnahme: Selbstbild

und Fremdbild des Unternehmens in seiner

Eigenschaft als Arbeitgeber werden

analysiert. Für die Formulierung des

Alleinstellungsmerkmals sind Führungsstil

und Arbeitsplatzkultur maßgebend.

Die zentralen Werte der Soll-Positionierung

werden in einem Leitbild verankert.

Nächster Schritt ist die spezifische Kommunikationspolitik,

d. h. wie präsentiert

sich das Unternehmen in den Beschaffungsmärkten

für Personal. Wie gestaltet

man die Selbstdarstellung und den Dialog

in den Social Networks von facebook,

XING, linkedIn, youtube & Co.? Nicht zu

vergessen die eigene Website – vorbildlich

ist hier die Berliner Kommunikations -

agentur Triad. Einen Schritt weiter geht

das Employer Branding – Mitarbeiter als

Markenbotschafter ihres Unternehmens.

Dies setzt eine ausgereifte Führungskultur

voraus. Maßstäbe hat die Kampagne

des technischen Dienstleisters Neumann

& Müller gesetzt. Unter dem Slogan

„Einer von uns.“ wurde mit ganzseitigen

Anzeigen in Fachzeitschriften jeweils ein

Mit arbeiter in Bild und Text porträtiert.

Gleich ein doppelter Nutzen und ganz im

Sinne von Augustinus – Zitat siehe oben.

Mit arbeiter, die gern für ihr Unternehmen

arbeiten, werden andere „anstecken“.

Weiterbildung bindet

Unabhängig von den aktuellen Entwicklungen

bleibt mittel- und langfristig

der Trend, dass die Zahl der Bewerber

sinkt. „Der Arbeitsmarkt wandelt sich

von einem Angebots- zu einem Nach -

fragemarkt, auf dem die potentiellen Mitarbeiter

die Regeln bestimmen“, erklärte

der REWE-Vorstandsvorsitzende Alain

Caparros auf einer Mittelstandstagung.

In dieser Situation konzentriert man sich

ganz besonders auf die Wünsche und

Bedürfnisse von Mitarbeitern.

Eine repräsentative Studie der Leipziger

Graduate School of Management aus dem

Jahre 2011 belegt: Je besser das Angebot

regelmäßiger Schulungen, desto geringer

die akute Wechselbereitschaft.

Loyalität kann man

nicht kaufen

Zur Bindung von Mitarbeitern gehört

auch eine gelebte Wertschätzung.

Der französische Hotel-Konzern ACCOR

mit weltweit 160.000 Mitarbeitern

praktiziert das vor allem mit einem

möglichst großen Entgegenkommen bei

der Arbeitszeitgestaltung, um Familie

und Job „unter einen Hut zu bekommen“.

Ein Paten-System erleichtert neuen Mit -

arbeiter den Einstieg. Die interne Kom -

munikation, als Pendant der Absatz -

kommunikation, kann ebenfalls einen

Beitrag zur Mitarbeiterbindung leisten.

Ein Instrument, wie kann es anders sein,

sind Events: Feste gehören zur Identität

eines Unternehmens, ohne die Zusammenhalt

eigentlich undenkbar ist.


Recruitment – Zauberformel

oder Hilflosigkeit?

„Personalrekrutierung wird die Herausforderung

der Zukunft. Jeder Arbeitgeber

muss sich etwas einfallen lassen“, heißt

es in einem Bericht der FAZ vom 19. Juli

2012. Recruiting-Events für Uni-Absolventen

und Job-Messen sind längst ein alter

Hut. Bei der diesjährigen Best of Events in

Dortmund gab es einen zaghaften Versuch,

der auf Berufseinsteiger zielte. Doch in einer

hoch spezialisierten Branche sind erfahrene

Fach- und Führungskräfte Mangelware.

Sie sind in ihrem Arbeitsalltag derart

eingespannt, dass der Leidensdruck

schon sehr hoch sein muss, bis sie sich auf

dem Markt umschauen. Unternehmen erhalten

zwar genügend Initiativbewerbungen,

nur melden sich meist die Falschen.

In dieser Situation schalten Sie um auf

eine aktive Strategie! Spezialisierte Personaldienstleister

locken mit interessanten

Wer gerne arbeitet, arbeitet besser. Eine

Binsenweisheit, der täglich millionenfach

widersprochen wird. Was „die da oben“

sagen, muss ohne Mucken umgesetzt

werden. Auf der Strecke bleibt dabei das

psychische Wohlbefinden am Arbeitsplatz,

es folgen Stress und Leistungs -

abfall. Dass sich der Führungsstil von Vorgesetzten

unmittelbar auf Angestellte

auswirkt, hat vor kurzem Dr. Nicolas Gillet

von der französischen Universität

François Rabelais in Tours belegt. Für

seine Untersuchung befragte Gillet rund

1.100 Arbeitnehmer unterschiedlicher

Branchen und Unternehmensgrößen.

Ergebnis: Ein Viertel aller Leistungs -

unterschiede, die sich bei Mitarbeitern

feststellen lassen, ist auf das psychische

Wohlbefinden zurückzuführen.

Kerngrößen waren dabei Autonomie,

Kompetenz und soziale Zugehörigkeit,

die laut Studie das psychologische Grundbedürfnis

jedes Arbeitnehmers bilden.

Für Dr. Sebastian Dominic von Buch von

Angeboten. Ob nun Jobbörsen wie hotelcareer.de

oder eben sog. Headhunter – die

Vorteile des Recruitments liegen in der

feinmaschigen Profilsuche und der Direktansprache.

Die Kontaktaufnahme mit zumindest

unterschwellig wechselbereiten

Fach- und Führungskräften verspricht

eine größere Effektivität und spart Kosten,

auch in der Personalabteilung selbst. Nicht

zu unterschätzen ist der Schmeichelfaktor,

wenn ein Headhunter anklopft ...

Das wertet die Person, aber auch den

Auftraggeber auf. Nach meiner Erfahrung

kommt mancher Kandidat nach einem

solchen Gespräch ins Grübeln, ob er tatsächlich

sein Potential in puncto Einkommen

und Status ausschöpft!

Wechseln wir die Perspektive ...

Wer seinen Plan B schmiedet, darf vor

❚ Wie auf dem Kasernenhof?

allem die Kontaktpflege nicht vernachlässigen.

Gerade im gehobenen Management

„Preußische“ Tugenden wie Disziplin und Gehorsam scheinen heut -

zutage nicht mehr automatisch zu geschäftlichem Erfolg beizutragen.

Im Gegenteil: Wenn Führungskräfte nach Gutsherrenart agieren,

geht es mit der Moral der Mitarbeiter über kurz oder lang bergab,

befindet die renommierte Unternehmensberatung Becker von Buch.

der o.g. Unternehmensberatung lassen

sich die Studienergebnisse relativ leicht

in die Praxis umsetzen – vorausgesetzt,

der Chef verfügt über Einfühlungsvermögen:

„Diktatorisch veranlagte Vorgesetzte

haben es da natürlich schwerer.“

Angesichts jener Unternehmen, die wegen

eines patriarchalischen Führungsstils

in Schieflage geraten sind, sollte ein konsequentes

Umdenken erfolgen. Hier sind

seine Tipps:

LIVE@WORK PRAXIS

spielen persönliche Beziehungen eine

große Rolle. Aber auch Mitarbeiter in den

unteren Etagen stärken ihre Attraktivität,

wenn ihr Name auf dem virtuellen Jahrmarkt

der (Job)-Eitelkeiten bekannt ist.

Ein sorgfältig gepflegtes Profil in sozialen

Business-Netzwerken wie Xing oder

LinkedIn gehört zum Standard. Head -

hunter nutzen soziale Netzwerke als

„ Kontakthof“. Und wer sich in den Diskus -

sionsforen engagiert, wird sich über mangelnde

Anfragen kaum beklagen können.

Dabei geht es nicht vordergründig um

mögliche Jobangebote, sondern um die

Präsentation nach außen.

Fazit: Personalmarketing steigert den

Markenwert eines Unternehmens, denn

es gilt tatsächlich das berühmte Zitat:

■ If you want your people to smile

at your customers, you have to

smile at your people … !

� Weisen Sie jedem Mitarbeiter einen

fest umrissenen Zuständigkeitsbereich

zu, den er nach eigenem Gutdünken

organisieren darf. Wichtig ist lediglich,

dass nach einer vorgegebenen Zeit ein

definiertes Ergebnis vorliegt.

� Selbst die Besten ihres Fachs schalten

auf stur, wenn sie keine Anerkennung

finden. Gerade deutsche Chefs sind

schnell bei der Sache, wenn es um

Tadel geht, echtes Lob findet nur

selten statt.

� Wer seinen Vorgesetzten nicht mag,

empfindet auch oft eine Abneigung

gegen das gesamte Unternehmen. Im

Kontakt mit Kunden oder Lieferanten

kann diese Ablehnung fatale Folgen

haben, auch wenn sie nicht offen zu

erkennen ist.

DIE BECKER VON BUCH UNTERNEHMENSBERATUNG GMBH ...

... mit Hauptsitz in Hannover ist eine klassische Unternehmensberatung, die sich auf kleine

und mittelständische Firmen spezialisiert hat. Seit der Gründung durch den geschäfts -

führenden Gesellschafter Johannes Ullrich Becker von Buch im Jahr 1991 konnte sich

das Unternehmen von vier auf derzeit über 290 Mitarbeiter und Partner kontinuierlich

erweitern. Damit zählt Becker von Buch inzwischen zu den größten Unternehmens -

beratungen für KMUs im deutschsprachigen Raum – mit 100-prozentigen Tochtergesellschaften

in Innsbruck und Zürich und Repräsentanz-Büros in mehreren deutschen und

europäischen Großstädten.

7


INTERVIEW LARS WÖHLER

Quelle: Wöhler/darmstadtium

C.I.: Herr Wöhler, das darmstadtium war das

einzige deutsche Kongresszentrum, das zur

diesjährigen 4. Woche der Umwelt (5.–6. Juni

2012) beim Bundespräsidenten eingeladen

war. Worauf führen Sie diesen „Adelsschlag“

zurück?

L.W.: Die Kombination aus nachhal tigem

Kongresszentrum und exzellenter IT-Infrastruktur

wird unsere Arbeit maßgeblich

weiter verändern. Mit dem darmstadtium

wollen wir jedoch nicht „besserwisserisch“

8

„Kongressgeschäft ist Detailarbeit“

■ Als das Haus gebaut wurde, standen Green Meetings noch nicht auf der allgemeinen Agenda:

Dem darmstadtium im südhessischen Darmstadt kann daher ohne Zweifel eine Vorreiterrolle

im Bereich nachhaltiges Tagen eingeräumt werden. Geschäftsführer Lars Wöhler amtiert seit knapp

zwei Jahren und stellt sich im nachfolgenden CI-Interview einer umfangreichen Zwischenbilanz.

ZUR PERSON

Lars Wöhler ist Diplom-Geograph

und fungiert seit Dezember 2010 als

Geschäftsführer des, mit handelsregisterlich

vollständigem Namen, „Wissenschafts-

und Kongresszentrum Darmstadt

Verwaltungs GmbH – darmstadtium“.

Zuvor war der 39-Jährige

u.a. als Leiter Kongress- und Touristikbetriebe

der Stadt Aschaffenburg tätig,

hat ein Evaluierungskonzept Regionalmanagement

für das Bayerische

Staatsministerium für Landesentwicklung

und Umwelt erarbeitet und an

einem Entwicklungshilfeprojekt in

Kenia teilgenommen. Wöhler (Jahrgang

1973) stammt aus Aschaffenburg,

ist verheiratet und hat zwei Söhne.

wirken, sondern Antworten auf Zukunftsfragen

geben. Betrachtet man die Zeitschiene,

so hat man bereits im Jahr 2001

auf diese Zukunftsthemen gesetzt – aus

der Retrospektive eine sehr mutige und

gleichsam richtige Entscheidung. Dieser

Weg wurde gezielt fortgesetzt und ausgebaut.

So wurden u.a. neben der Verfeinerung

des Reststoffmanagements eine Elektrotankstelle

eingerichtet, auf 100 Prozent

Ökostrom umgestellt, E-Bikes angeschafft

sowie die stationären CO ² -Emissionen

vollständig für 2012 kompensiert. Folglich

möchte ich die Einladung des Bundes -

präsidenten weniger als Adelsschlag und

damit als Marketinginstrument verstanden

wissen, sondern vielmehr als Bestä -

tigung des Darmstädter Weges, den es

jedoch kontinuierlich den sich verändernden

Rahmenbedingungen anzupassen gilt.

C.I.: Welche Alleinstellungsmerkmale realisieren

Sie über die Positionierung „Wissenschaftsund

Kongresszentrum“?

L.W.: Klar das Thema IT. Mit einer 2 GB

Standleitung und einem 10 GB Backbone

direkt ins Hochschulrechenzentrum gilt

das darmstadtium als eines der schnellsten

Kongresszentren Deutschlands. Diesem

Anspruch und damit der Erwartungshaltung

als Hotspot für Kongresse ver -

suchen wir durch Investitionen dauerhaft

gerecht zu werden. Gleichzeitig spielt das

Thema Nachhaltigkeit eine wesentliche

Rolle. Dies jedoch weniger als Vermarktungsinstrument,

sondern vielmehr als

holistischer Ansatz, alle Facetten des

Tagungswesens möglichst ressourcen -

schonend zu betreiben. Die Wissenschaft,

vertreten durch den damaligen TU-Präsidenten

Wörner und -Kanzler Seidler, spielt

hier quasi eine Geburtshelferrolle.

C.I.: Die TU Darmstadt ist Ihr strategischer

Partner. Auf welche Bereiche erstreckt sich die

Zusammenarbeit, was sind die wichtigsten

Resultate?

L.W.: Zum einen auf die Arbeit innerhalb

des Aufsichtsrates und damit auf die Weiterentwicklung

der strategischen Ausrichtung

des darmstadtiums. Zum anderen

auf unterschiedliche Aufgaben wie etwa

die Einrichtung des Wissenschafts-WLAN

EDUROAM, die Beteiligung an einem Forschungsprojekt

zwischen dem VDMA und

der TU Darmstadt sowie die Zusammen -

arbeit bei über 30 Veranstaltungen pro

Jahr. Wir sind nämlich Teil des uni ver si -

tären Campus und damit ein wesentlicher

Bestandteil der Positionierung der „Wissenschaftsstadt

Darmstadt“, die dieses

Alleinstellungsmerkmal offiziell im Jahr

1997 verliehen bekommen hat.

C.I.: Wie stellen sich die aktuellen wirtschaft -

lichen Parameter (Umsatzentwicklung, Aus -

lastung, Mitarbeiterzahl, Betriebsergebnis) im

darmstadtium dar und was streben Sie

perspektivisch an?

L.W.: Im ersten Halbjahr konnten wir

ein Umsatzplus von fast 30 Prozent im

Vergleich zum Vorjahr generieren und in

den Monaten Februar, März, April und Juni

jeweils Spitzenwerte erzielen. Dies entspricht

einem Umsatzvolumen von 2,1

Mio. Euro und damit einer Steigerung im

Vergleich zum Vorjahreszeitraum von

annähernd 500.000 Euro. Die Anzahl der

Mitarbeiter ist weitgehend stabil und liegt

aktuell bei 35 (davon 5 Ausbildungsverhältnisse).

Somit werden wir im Rahmen

der Möglichkeiten auch unserer gesellschaftlichen

Rolle als Ausbildungsbetrieb

und verlässlicher Arbeitgeber gerecht. Aktuell

laufen zwei Stellenausschreibungen.

Im ersten Halbjahr konnte auf der

operativen Ebene ein fast ausgeglichenes

Betriebsergebnis erzielt werden. Der

Ausblick trübt sich nicht zuletzt aufgrund

der gesamtwirtschaftlichen Situation

im Moment ein wenig ein, sodass die

Buchungslage des vergangenen Jahres

bezogen auf die zweite Jahreshälfte wohl

nicht ganz erreicht werden wird. Dennoch

streben wir zum Stand heute eine weitere

Ergebnisver besserung gegenüber 2011 an,

als das darmstadtium den höchsten

Umsatz bei niedrigsten Verbrauchswerten

generieren konnte. Wir setzen in Zukunft

weiter auf Expansion und Effizienzsteigerung

und wollen mittelfristig ein Umsatzvolumen

von 4 Mio. Euro übertreffen.


IN DEUTSCHLAND EINMALIG

Das darmstadtium stellt eine IT-Infrastruktur

zur Verfügung, wie sie sonst nur

Großversorger unterhalten: Damit könnten

z.B. 3.000 Personen gleichzeitig Internetvideos

in bester Qualität betrachten.

Auch die energetische Nachhaltigkeit ist

visionär: An der Außenhülle sorgt die Neigung

der Glasflächen für einen günstigeren

Lichteinfallswinkel, sodass sich das

Gebäude im Sommer weniger aufheizt.

Die „Calla“, ein nach innen gestülptes

Glasdach, sammelt Regenwasser als

Brauchwasser und regelt zugleich die

Frischluftzufuhr ins Innere. Angesaugte

Luft wird in zwei großen Erdkanälen je

nach Jahreszeit vorgewärmt bzw. -gekühlt.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil

sind die DEC-Lüftungsgeräte, deren Energie

durch einen Biomasse-Heizkessel erzeugt

wird. Als Brennstoff dienen Holzhackschnitzel

aus der Region, die per Traktor

angeliefert werden – kurze Wege also

auch beim Transport!

C.I.: Sie sind seit Dezember 2010 im Amt,

vor kurzem wurde ein neues Organigramm

eingeführt. Welche Veränderungen in puncto

maßgebliche Ansprechpartner/Zuständig -

keiten muss man kennen?

L.W.: Wir bemühen uns um eine flache

Organisationsstruktur. Die neue kaufmännische

Leitung wurde im Zuge der Altersnachfolge

realisiert. Mit Korinna Ladusch

haben wir die neue Leitung im Bereich

Projektmanagement intern besetzt. Eine

Neubesetzung gab es mit Michael Cordt,

der den Bereich Sales/Marketing/Infopoint/Service

jetzt führt.

C.I.: Sie haben auch auf „noch erhebliche Einsparpotenziale“

hingewiesen. Welche Effekte

hat man hierbei im Visier, wo soll ggf. der Rotstift

angesetzt werden?

L.W.: Wichtig ist für uns das Inhousing

von Leistungen im Zuge neu gewonnener

Expertisen innerhalb der Belegschaft.

Damit einher geht die Anpassung von Betriebsabläufen

im Sinne einer Systematisierung,

die mehr kreative Freiräume lässt.

Wir schaffen zwar nicht alles an, aber

schauen genau, wo eigenes Equipment

besser ist als Fremdanmietung. Bei auslaufenden

Verträgen, die in der Eröffnungsphase

geschlossen wurden, wird in puncto

Leistungs- bzw. Preisanpassung neu ver-

handelt. Weitere Effizienzpotenziale liegen

im geringeren Primärenergieverbrauch

durch noch ressourcenschonendere

Ersatzbeschaffungsmaßnahmen sowie

in Schulungen des gesamten Teams in Bezug

auf die Anpassung der bestehenden

Verhaltensmuster.

C.I.: Planen Sie in absehbarer Zeit substanzielle

Investitionen und wenn ja, welche?

L.W.: Grundsätzlich gilt es den Mehrwert

für unsere Kunden zu erhöhen. Getreu

dem Einzelhandelsansatz „retail is detail“

ist auch die M.I.C.E-Branche in vielerlei

Hinsicht intensive Detailarbeit! Zur Frage:

In 2012 realisieren wir eine neue Eingangssituation

im Außenbereich des Restaurants,

Ersatzbeschaffungsmaßnahmen bei

Projektions-, Licht- und Tontechnik im

Zuge der Frequenzumstellung, den Einsatz

einer neuen Pumpentechnologie – ein

F orschungsprojekt mit der TU Darmstadt –

sowie die weitere Verfeinerung des Wegleitsystems.

Im kommenden Jahr startet

dann als größeres Projekt der Ausbau

des noch im Rohbau befindlichen Kleinen

Saals (bis 2014). Dazu kommen Ersatz -

beschaffungsmaßnahmen im Bereich

Monitore, EDV.

C.I.: Welche besonderen Benefits finden

Veranstaltungskunden im darmstadtium vor,

die woanders evtl. so nicht gegeben sind?

L.W.: Erstens unsere IT-Infrastruktur

mit eigener IT-Abteilung. Logistisch kennzeichnet

uns ein Höchstmaß an Multifunktionalität

mit guter Vernetzung und

kurzen Wegen innerhalb der Stadt – Stichworte:

Erreichbarkeit, Zugang zur Wissenschaft,

Hotel. Außerdem bieten wir Rundumservice

vom Transportwagen bis zum

rund um die Uhr besetzten Infopoint. Und

wir wollen mit Überraschungsmomenten

unsere Gäste begeistern, sei es durch die

kostenlose Elektrotankstelle, das Angebot

ZUM STANDORT

LARS WÖHLER INTERVIEW

von E-Bikes oder kostenloses EDUROAM.

Dazu kommt immer: ein Lächeln, schnelle

Lösungen …

C.I.: Auf der vergangenen IMEX und auf der

MEXCON in Berlin war die Branchenzukunft

in den nächsten beiden Dezennien das dominierende

Thema. Mit welchen Entwicklungen

rechnet man in Ihrem Haus und wie wollen

Sie sich darauf einstellen?

L.W.: Wir arbeiten ständig an uns. Nachhaltig

zu sein bedeutet, sich dauernd

anzupassen. Man befindet sich im Fluss.

Denn es geht besonders um schnelle Reaktionsgeschwindigkeiten

vor, während und

nach der Veranstaltung – bei sich verändernden

Rahmenbedingungen. Hier spielt

der demographische Wandel eine große

Rolle: Wir haben einen Maßnahmenkatalog

erstellt, den wir Zug um Zug in den

kommenden 18 bis 24 Monaten abarbeiten

werden. Dazu gehören u. a. die Induktionsschleifenerweiterung

wie auch das generelle

Überdenken der Eingangssituation.

C.I.: Im darmstadtium findet die nächste

„greenmeetings und events Konferenz“

(26.–27. Feb. 2013) statt. Sind dazu spezielle

Impulse seitens der Location geplant?

L.W.: Wir sind aktiver Partner des Fach -

beirates und werden versuchen, greenmeeting

nicht nur erlebbar, sondern

„anfassbar“ zu machen – etwa durch das

Angebot zu Führungen im Haus. Dabei soll

die gesamte Kette des Veranstaltungs -

wesens betrachtet werden. Wir möchten

die Kolleginnen und Kollegen an unseren

bisherigen Erfahrungen partizipieren

lassen – und vielleicht wird das darmstadtium

ja sogar an der einen oder anderen

Stelle auch als „Blaupause“ zukünf -

tiger Projekte fungieren …

C.I.: Herr Wöhler, wir bedanken uns für

das Gespräch.

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) ist AR-Vorsitzender des darmstadtiums,

dessen Eigentümer mehrheitlich die Stadt und zu einem kleineren Teil die

TU sind. Kongresszentrum wie Kommune unterliegen ehrgeizigen Vorgaben: Mittelfristig

(ab 2014/15) soll das darmstadtium operativ mit einem Zuschuss von unter 1 Mio. Euro auskommen

– dieses Ziel wurde 2011 bereits erreicht – und die Stadt selbst will „Green City

2025“ werden. Auch die schöne Lage des Wissenschafts- und Kongresszentrums soll nicht

verschwiegen werden: Direkt am Herrengarten, eingebettet in ein historisches Ensemble

mit Moller-Bau (heute Stadt- und Staatsarchiv), Residenzschloss Landesmuseum und nur

fünf Gehminuten von Darmstadts Jugendstil- Juwel, der Mathildenhöhe, entfernt.

9


INFOBÖRSE LOCATIONS

❚ NürnbergMesse hat Umsatzrekord 2012 im Visier – und setzt

dabei auf die Mitarbeiter

Um diese Entwicklung zu schultern und

die hohe Qualität im Portfolio zu halten,

wurde im vergangenen Jahr die Personaldecke

zusätzlich verstärkt. Außerdem kam

mit mesomondo ein weiterer Messebau-

Dienstleister neben Holtmann hinzu. 2011

waren in der NürnbergMesse Group 492

(2010: 442) Personen beschäftigt, darunter

39 Auszubildende, elf DHBW-Studenten

und sechs Trainees. Interessant ist auch die

durchschnittliche Betriebszugehörigkeit,

die mit über acht Jahren für die Dienstleistungsbranche

sehr hoch ist, aber genau dadurch

für das wichtige Spezialistenwissen

einer Groß-Location sorgt. Zum Thema gutes

Betriebsklima passt auch die Meldung,

dass die NürnbergMesse seit 2012 das von

der Europäischen Metropolregion Nürnberg

postulierte Ziel, familienfreundlichste Wirt -

schaftsregion Deutschlands zu werden,

flankiert: Erstmals gibt es in diesem Jahr

ein Kinderbetreuungsangebot in den Sommerferien

und am Buß- und Bettag.

Erfolgstreiber

verkaufte Ausstellungsfläche

Nicht zuletzt deswegen läuft das Geschäft

in der „Noris“. Das Wachstum der verkauften

Ausstellungsfläche in Nürnberg im ersten

Halbjahr 2012 ist bemerkenswerte fünf

Mal so groß wie das des deutschen Messemarktes

insgesamt (Nürnberg +5 %;

Deutschland +1 %). Auch die Ausstellerzah-

10

2012 wird aller Voraussicht nach das bisherige Top-Jahr 2010 in den Schatten stellen.

So erwarten wir einen Umsatz von über 210 Millionen Euro und einen Gewinn im einstelligen

Millionenbereich“, erklärten Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann, die Geschäftsführer der

NürnbergMesse, auf einer Pressekonferenz Ende Juli.

DFB-BUNDESTAG 2013

IN NÜRNBERG

Der 41. ordentliche Bundestag des Deutschen

Fußball-Bundes (DFB) findet vom

24. bis 25. Oktober 2013 im NürnbergConvention

Center statt. Mit der alle drei

Jahre durchgeführten Veranstaltung tagt

der DFB erstmals in Nürnberg. Der DFB-

Bundestag ist das höchste Gremium des

Deutschen Fußball-Bundes und im nächsten

Jahr der erste Bundestag unter dem

neuen Präsidenten Wolfgang Niersbach.

len sind im positiven Bereich, wenn auch

dezenter als der deutsche Durchschnitt

(Nürnberg +1 %; Deutschland +3 %). Allein

die Besucherzahlen entwickelten sich im

ersten Halbjahr rückläufig (Nürnberg –2 %;

Deutschland +1 %). Dafür wird für das

zweite Halbjahr 2012 mit wiederum guten

Ergebnissen gerechnet. „Wir stehen mitten

im veranstaltungsstärksten Jahr in der

Geschichte der NürnbergMesse. Turnusgemäß

finden außer der POWTECH/Techno-

Pharm alle großen Messen statt, keine pausiert“,

verlautet offiziell.

In der Tat: Drei von vier der großen internationalen

Fachmessen, die im Herbst in

Nürnberg stattfinden, werden wachsen,

teilweise sogar zweistellig. Auch das NürnbergConvention

Center ist dank neu hinzugekommener

Kongresse und Tagungen gut

ausgelastet. Unter den neuen Veranstaltungen

sind z. B. die Deutsch-Russische

Rohstoff-Konferenz oder der Mitte Juli zu

Ende gegangene CIHA – Internationaler

Kunsthistoriker Kongress.

Insgesamt umfasst der Jahreskalender der

NürnbergMesse-Group in 2012 rund 210

Veranstaltungen. Darunter sind über 60

Messen und Fachausstellungen und rund

120 Kongres se, Publikumsveranstaltungen

oder Firmen events; ebenso über 30 Aufträge

vom Bund.

Sorge um den Euro

Quelle Bilder: NürnbergMesse

„Natürlich beobachten wir die Entwicklung

für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 aktuell

sehr intensiv. Dabei registrieren wir

einer seits vermehrt skeptische Signale aus

der Industrie. Andererseits tragen aktuelle

finanzpolitische Entscheidungen zumindest

auf Sicht zur Stabilisierung der Wirtschaftsentwicklung

bei. Ich verhehle jedoch

nicht, dass mich die neue Möglichkeit zur

Bankenrekapitalisierung aus dem Krisenfonds

des ESM mittel- und langfristig mit

erheblicher Sorge erfüllt“, so Messechef Dr.

Roland Fleck. Unabhängig davon hält das

neue Führungsduo am Wachstumskurs

fest: Mit der neuen Strategie 2020 „in der

Version 2.0“, wie Peter Ottmann gern

ergänzt, soll die Zukunft möglichst krisenfest

gemacht werden. Das trägt bereits

erste Früchte: Die Standortbindung der

Spielwarenmesse International Toy Fair

bis einschließlich 2021 gehört zu den

Meilensteinen des ersten Jahres unter

neuer Führung.

Lesen Sie weiter auf Seite 12


❚ MMI 2011 erneut „hoch profitabel“

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011

hat die Messe München International offiziellen

Angaben zufolge einen Konzernumsatz

von 222,5 Mio. Euro erzielt. Der

Umsatz der Messe München GmbH

(MMG) lag im vergangenen Jahr bei 189,3

Mio. Euro und somit rund 20 Mio. höher

als geplant. Der EBITDA (Ergebnis vor Zinsen,

Steuern und Abschreibungen) betrug

52 Mio. Euro und übertraf das geplante

Ergebnis sogar um 30 Mio.

Noch eine gute Nachricht: Erstmals seit

der Inbetriebnahme des neuen Messegeländes

konnte die Messe München GmbH

in einem Jahr ohne bauma einen Gewinn

erwirtschaften und dadurch in Höhe von

2,3 Mio. Euro die Darlehen der Haupt -

gesellschafter für den Neubau des Messegeländes

verzinsen.

Die Aussteller- und Besucherzahlen lagen

2011 bei der Messe München (+ 5 % bzw.

+ 9 %) deutlich über dem deutschen Messedurchschnitt

(+3 % bzw. + 4 %). Wichtigste

Auslandsaktivität war im vergan -

genen Jahr die erfolgreiche Premiere der

Baumaschinenmesse bC India in Mumbai:

Wegen der großen Nachfrage bei der

Erstveranstaltung im Februar 2011 wird

die Gesamtausstellungsfläche im kommenden

Jahr von 88.000 auf 130.000 (!) qm

erweitert.

Strategischer Ausbau

des Auslandsportfolios

Fürs laufende Veranstaltungsjahr 2012

zeichnet sich weiterhin ein positiver Verlauf

ab. Die ISPO Munich und die IFAT ENT-

SORGA belegten alle 16 Messehallen. Mit

der Neuakquisition LOPE-C (organische

und gedruckte Elektronik), die erstmals

in München stattfand, konnte ein innovatives

Thema erfolgreich platziert werden.

Ein besonderes Highlight fand im August

statt: Bereits zum dritten Mal nach 2004

und 2008 kam der europäische Kardiologenkongress

der European Society of Cardiology

ins ICM (Internationales Congress

Center München) – und damit rund

30.000 Teilnehmer.

Auch mit der strategischen Erweiterung

des Auslandsportfolios kommt die Messe

München gut voran. Der Schwerpunkt

der Aktivitäten liegt derzeit auf den Investitionsgütermessen.

Nach der Erweiterung

des Baumaschinen-Clusters (bau ma, bau -

ma China, bc India und bauma Africa)

wurde in 2012 das Umwelttechnologien-

Segment erweitert: Neben der Weltleitmesse

IFAT ENTSORGA veranstaltet die

Messe München nun auch die IE expo in

Shanghai und die IFAT India in Mumbai.

Ziel ist es, den Umsatz der Auslandsmessen

bis 2016 um 50 Prozent zu steigern.

N&M erfolgreich mit Präsentations management

im ICM gestartet

Neben den klassischen Gewerken der Veranstaltungstechnik können Kunden

künftig auch das zentrale Präsentationsmanagement mit dem technischen

Servicepartner Neumann&Müller beim ICM buchen – und damit alle

Leistungen aus einer Hand. Bei gleichem Leistungsniveau reduzierten sich die

Schnittstellen und der Personalbedarf, da im Saal nur noch ein Techniker zur

Betreuung von Projektions- und Präsentationstechnik benötigt werde, so Christian

Müller, Technischer Leiter des ICM. Erfolgreich zum Einsatz kam das System

von Neumann&Müller erstmals anlässlich des Deutschen Präventionstages

2012 (DPT): Alle Räume und Vorträge wurden im Vorfeld der Veranstaltung

erfasst und über das neue Präsentationsnetzwerk strukturiert und zentral verwaltet.

Vor Ort beriet und unterstützte ein Mediencheck-Team vom ICM

zusammen mit Neumann&Müller bei kurzfristigen Änderungen. Vor allem der

Referenzkunde „Deutscher Präventionstag“ selbst zeigte sich zufrieden.

Geschäftsführer Erich Marks: „Professionelles Präsentationsmanagement ist

eines der Kernthemen von Kongressen. Der perfekte Programmablauf und die

Rundumbetreuung im ICM haben maßgeblich zum Erfolg unserer Veranstaltung

in München beigetragen!“

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INFOBÖRSE LOCATIONS

Fortsetzung von Seite 10

Ein zusätzliches Convention-Center

Airport?

Dabei geht es natürlich nicht nur um das

Binden bestehender Veranstaltungen. Mit

der E|DPC 2012International Electric

Drives Production, Conference and Exhibition

– wird es erstmals seit 20 Jahren ein

neues gemeinsames Projekt mit der Mesago

Messe Frankfurt geben und der Fachverlag

Vincentz Network fungiert als Partner

der neuen Fachmesse AEE – Automotive

Engineering Expo: Die automobile

Fachmesse mit Kongress für die Prozesskette

‚lackierte Karosserie‘ wird erstmals

vom 4. bis 6. Juni 2013 im Messezentrum

Nürnberg stattfinden. Bewegung ist übrigens

auch im Thema Nürnberg Convention.

Der bekannte Bedarf an kleinen und

mittleren Konferenz- und Kongress -

räumen ist weiterhin nicht hinreichend

gedeckt, so dass die NürnbergMesse im

Gespräch mit dem Airport Nürnberg prüft,

dort ein Convention Center Airport an -

zudocken.

„Die NürnbergMesse stünde dafür als Betreiber

zur Verfügung – auf Basis der heutigen

Kapitalausstattung benötigen wir

unsere Investitionskraft jedoch zwingend

für Baumaßnahmen am Stammgelände in

Langwasser und Investments in Messen

rund um den Globus“, so Dr. Fleck. Denn

die nächsten Veränderungen am Messeund

Kongresszentrum bahnen sich deutlich

sichtbar an: Im Februar dieses Jahres

wurde parallel zur Vertragsverlängerung

mit der Spielwarenmesse eG die Flächenerweiterung

des Messegeländes auf über

170.000 qm durch den Bau der Halle 3A

beschlossen. Der symbolische Spatenstich

ist vor kurzem erfolgt.

12

Quelle: KölnKongress ❚ Work in Progress – so wird die neue Flora

Mitten im Botanischen Garten, nur einen

Steinwurf von der Kölner Innenstadt

entfernt, liegt die Flora. Als Palmenhaus erbaut

anno 1864 und vom Gartenarchitekten

Peter Joseph Lenné in einen schönen

Park eingebettet, lehnte sich die architektonische

Gestaltung an den Crystal Palace

in London und an den Jardin d’Hiver in

Paris an, mit arabischen und maurischen

Stilelementen sowie romanischen Rundbögen

und Renaissance-Anklängen. Bau -

liche Mängel des historischen Hauses erfordern

bekanntlich die derzeit laufende

Generalsanierung.

Das Gesamtbudget hierfür beträgt respektable

36 Mio. Euro. Die Stuttgarter K+H

Architekten sind mit der Planung und

Bauüberwachung beauftragt, die Projektleitung

und -steuerung liegen bei der

Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Das

bestehende Gebäude ist bereits bis auf die

Haupt- und die beiden Seitenfassaden mit

den vier Ecktürmen entkernt worden.

Im Eingangsbereich sind der großzügige

Haupteingang mit Foyer, die große Gastronomieküche

und die Aufzugsschächte

schon angelegt. Zwei Treppen an historischer

Stelle und zwei gläserne Panorama-

Aufzüge werden künftig von hier aus

sämtliche Räumlichkeiten erschließen.

Im Erdgeschoss wird der Festsaal erheblich

vergrößert: Die in den Nachkriegsjahren

ergänzten Einbauten und die damit

ein hergehende Verkleinerung werden zurückgenommen,

die Fläche erweitert sich

dadurch um circa ein Drittel – die Wiederherstellung

der historischen Saaldimen-

sionen wird das Raumgefühl und Ambiente

im Festsaal deutlich verändern. Auf

der Gebäuderückseite entsteht ein gläserner

Anbau mit klaren Formen, dazu werden

in jedem Stockwerk Räumlichkeiten

mit Ausblick in den botanischen Garten

zur Verfügung stehen.

Auf der Ebene des Festsaals entstehen

Bis tro und Orangerie, die gemeinsam als

Foyerfläche dienen und so (Steh-)Platz für

bis zu 600 Personen bieten sollen. Einzelnutzung

ist ebenfalls möglich. Der Park -

salon im ersten Obergeschoss wird bis zu

190 Gäste aufnehmen können. Als architektonisches

Highlight wird das im Krieg

zerstörte gekreuzte Tonnendach wiederhergestellt

und die neue Flora krönen;

im Kreuzungspunkt entsteht ein vom

Gewölbe geprägter „Dachsalon“. Das angeschlossene

Foyer sowie eine groß -

zügige Dachterrasse runden das Raum -

angebot ab.

Im Zuge der Generalsanierung erhält die

Flora neben aktueller Veranstaltungs-,

Klima- und Lüftungstechnik selbstverständlich

auch moderne Sicherheits- und

Brandschutzeinrichtungen. Insgesamt

wird die „neue Flora“ 2.000 Personen Platz

bieten können, verteilt auf fünf Räume

mit Kapazitäten von 50 bis 850 Personen.

Die Wiedereröffnung ist für das Frühjahr

2014 geplant – ein Datum, das mit gleich

zwei Jubiläen aufwartet: 1864, dann also

vor 150 Jahren, wurde die Flora wie gesagt

eröffnet und im Sommer 2014 wird der

Botanische Garten sein 100-jähriges Bestehen

feiern.


In Rekordbauzeit wurde mit

einer Investitionssumme von

34 Mio. Euro im Auftrag von

Stadt, Land und Wirtschaftskammer

eine neue Multifunk -

tionshalle beim Messezentrum

Salzburg errichtet. Dabei konnten

sowohl Zeitplan als auch

Kostenvorgaben exakt eingehalten

werden. Wurde die erste

Bauetappe mit der Fertigstellung

von rund 15.000 qm Ausstellungsfläche

bereits im

Herbst vergangenen Jahres finalisiert,

so erfolgte nun der

Abschluss des 4.600 qm großen

Tagungsbereichs. Damit können

in Salzburg nun Kongressmessen

bis 6.000 Teilnehmer

stattfinden. Bürgermeister Dr.

Heinz Schaden, auch Aufsichtsratsvorsitzender

des Messezentrums

Salzburg, gab den Startschuss

zur kompletten Bespielbarkeit:

„Es war absolut

notwendig, hier mit der Zeit zu

gehen. Mit Fertigstellung des

Foyers und des Tagungsbereichs

ist die neue Messehalle

nun voll funktionsfähig.“

Das Megaprojekt wurde von der

Alpine Bau GmbH, die als Generalunternehmer

fungier te, in

Kooperation mit dem Architekturbüro

Kada/Wittfeld (Aachen/

Graz), dem Zivilingenieurbüro

Herbrich und der IPC Projekt

Consulting (beide Salzburg)

umgesetzt. Rund 75 Unternehmen

größtenteils aus der Region

waren an der Realisierung

beteiligt – also auch ein erheblicher

Wertschöpfungseffekt.

An Spitzentagen waren rund

600 Facharbeiter und Planer

mit dem Bau der neuen Halle

beschäftigt, bis zu 16 Bagger

wurden gleichzeitig eingesetzt

und u.a. 350 Kilometer Kabel

verlegt – dies entspricht der

Strecke von Salzburg bis ins

Burgenland östlich von Wien. Erschlossen

wird die Multifunktionshalle,

deren Dach im Halleninneren

durch vier Säulenpaare

getragen wird, ebenso

wie der darüber gelegene Tagungsbereich

über ein lichtes

Foyer.

Und so sieht’s hier

jetzt aus …

Durch das Einrücken der Fassade

auf der Eingangsseite im

EG entstand entlang des Messeboulevards

ein überdachter Au-

LOCATIONS INFOBÖRSE

❚ Salzburg: Bauarbeiten an neuer Multifunktionshalle abgeschlossen

Ein kleiner gemeinsamer Schritt zur Pressekonferenz, ein gewaltiger für

den künftigen „Großkongressmesseplatz“ Salzburg — im Bild (v.l.):

Messezentrum-Chef Henrik Häcker , Landeshauptmann-Stv. David Brenner,

Wirtschaftskammer-Vizepräsident Peter Genser und Josef Rettenwander,

Niederlassungsleiter der Alpine Bau Salzburg. Foto: Neumayr

ßenraum; im ersten Stock enthüllt

die etagenhohe Fensterfront

einen tollen Gebirgs -

panoramablick, passend ergänzt

von zwei geräumigen

Chill-out-Zonen. Drei Eingän ge

führen vom Foyer aus in die

Ausstellungshalle. Natürlich

wurde Wert auf kurze Wege gelegt:

Die neue Multifunktionshalle

ist direkt mit der Salzburg -

arena sowie der Halle 1 und dadurch

auch mit den übrigen

neun ringförmig angelegten

Hallen „trockenen Fußes“ verbunden.

Dazu kommt hohe

räumliche Flexibilität: Der Ausstellungsbereich

der neuen

Halle besteht aus neun Teilen,

die getrennt nutzbar, aber auch

kombinierbar sind. Dies ermöglicht

eine Mehrfachnutzung

während der Haupt zeiten von

Januar bis April und von September

bis November, was vor

allem im Sinne des Hauptkunden

Reed Exhibitions Messe

Salzburg ist. Abgerundet wird

das supermoderne Raumensemble

von fünf ebenfalls teilbaren

Tagungsräumen mit je

200 qm. — Insgesamt stehen

damit am Messezentrum Salzburg

jetzt rund 39.000 qm Hallen-

und 22.000 qm Freifläche

sowie 4.000 qm Innenhof zur

Verfügung.

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13


INFOBÖRSE LOCATIONS

❚ Der Grundstein für den neuen CityCube Berlin ist gelegt!

Quelle: Messe Berlin

Bekanntlich benötigt die Messe Berlin

dringend weitere Ausstellungsflächen, um

vor allem den Nachfrageüberhang bei internationalen

Leitmessen abzubauen und

neue Messen zu platzieren. Wobei der City-

Cube am Standort der bisherigen Deutschlandhalle

entsteht und Kapazitäten für Formate

bis 10.000 Teilnehmer bieten wird!

Während der anstehenden Sanierung des

ICC wird er außerdem als Kongressstandort

genutzt. Es tut sich aber noch mehr bei

der Messe Berlin:

Zweites Areal am BER

Geht doch, möchte man sagen – kürzlich

ist das neue Veranstaltungsgelände neben

dem künftigen Großflughafen fertig gestellt

worden. Mit dem „Berlin ExpoCenter

Airport“ steht ab sofort ein vielseitig nutzbares

Eventareal zur Verfügung, das neben

drei festen Messehallen mit 20.000 qm Hallenfläche

auch Platz für große Freigeländepräsentationen

sowie weitere temporäre

Bauten bietet. Damit betreibt die Messe -

gesellschaft neben dem innerstädtischen

Standort am Funkturm nun ein zweites Gelände

in der Hauptstadtregion, wo bereits

14

Mit drei Hammerschlägen wurde am 5. Juli das Startsignal für die Rohbauarbeiten gegeben – schon ab

Anfang 2014 sollen in der multifunktionalen Riesenhalle auf dem Gelände des Berlin ExpoCenter City

die ersten Veranstaltungen stattfinden.

Grundsteinlegung für den CityCube Berlin – Die vermauerte obligatorische Schatulle

enthält Berliner Tageszeitungen vom 5. Juli 2012, Architektenzeichnungen von CODE

UNIQUE, aktuelle Publikationen der Messe Berlin, einen USB-Stick mit Infor mationen zur

neuen Veranstaltungsstätte und – natürlich – das Bau-Horoskop. Im Bild v.l.n.r. : Michael

Müller, Berlins Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Raimund Hosch, Vorsitzender

der Geschäftsführung der Messe Berlin und Volker Giezek, Büroinhaber der CODE UNIQUE

ARCHITEKTEN, Dresden.

die Aufbauten für die Internationale Luftund

Raumfahrtausstellung ILA (11. bis 16.

September) laufen. Im Januar 2013 ist im

Rahmen der Berlin Fashion Week die Premiere

der neuen Modemesse PANORAMA

Berlin geplant.

Für die Errichtung des Geländes wurde

2010 die Messeimmobilien Selchow GmbH

(MIS) gegründet. Gesellschafter sind zu

jeweils 50 Prozent die Messe Berlin GmbH

sowie die ZukunftsAgentur Brandenburg

(ZAB). Die MIS hat rund 27 Mio. Euro in die

Entwicklung des neuen Geländes investiert,

seitens der Messe Berlin wurden 16

Mio. Euro für die Errichtung der drei festen

Hallen ausgegeben.

Mit Beschluss vom 16. Mai 2012 wurde die

Messeimmobilien Selchow GmbH umfirmiert

in ExpoCenter Airport Berlin Brandenburg

GmbH (ECA), die ihren Sitz auf

dem neuen Veranstaltungsgelände hat.

Auch in der Peripherie wurde einiges verändert:

Auf der an die Messe angrenzenden

Seite des Flughafens zieht sich jetzt über

die gesamte Ost/West-Ausdehnung des

Areals eine Freigeländefläche von über

50.000 qm hin.

Um das Gelände herum führt eine 800 Meter

lange Umgehungsstraße. Außerdem

werden Vorfahrten und Wendeschleifen

für Shuttlebusse und Taxis geschaffen. Die

ehemalige Straße L 75 ist nun in das Ausstellungsgelände

integriert. Angrenzend

ans ExpoCenter laufen bauvorbereitende

Maßnahmen für eine Logistikfläche, die

vorrangig von Messespediteuren genutzt

werden soll.

Quelle: Panorama

Neuer „Freiraum über Berlin“ – ab sofort können TV-Produktionsfirmen, Eventplaner und Corporates

die exklusive Location „Panorama37“ hoch über dem Alexanderplatz für ihre Veranstaltungen

buchen. Auf der 37. Etage des Park Inn by Radisson – d. h. in 120 Metern Höhe – offenbart sich eine

800 qm große Fläche in stylish-originellem Loftambiente mit bodentiefen Fenstern und zum Teil unverputzten

Wänden und Decken. Ohne vorgegebene Raumstrukturen und feste Möblierung können

Organisatoren ihrer Kreativität freien Lauf lassen und auch unkonventionelle Ideen umsetzen – da

ist der 360-Grad-Panoramablick über die Hauptstadt bestimmt kein Nachteil …


PORTRÄT MESSE ERFURT

❚ Die schnelle Mitte Deutschlands …

16

Bilder: Messe Erfurt

So sieht zumindest Erfurts neuer Messechef Wieland Kniffka (Bild) die Vision des Standorts.

Wenn sich nämlich ab 2017 die ICE-Trassen hier kreuzen, dürften sich für die Destination

ganz neue Möglichkeiten eröffnen, nicht zuletzt in puncto Messen, Tagungen und Events ...

Mit im Schnitt 200 Veranstaltungen,

6.000 Ausstellern und

rund 550.000 Besuchern pro

Jahr hat sich Erfurt als zweitgrößter

Messestandort in den

neuen Bundesländern etabliert

und ist zu einem wichtigen

Wirtschaftsfaktor in Thüringen

geworden. Die über die Messe

generierte Umwegrentabilität

stärkt die regionalwirtschaft -

liche Entwicklung bedeutend,

wie die vergangenen Jahre gezeigt

haben. Wie die Zeit vergeht

– am 15. Juni 2012 wurde

die Messe Erfurt 15 Jahre alt!

Statt halbherziger Jubiläen

kündigte Messechef Kniffka allerdings

lieber eine neue Veranstaltung

im Bereich erneuerbare

Energien an. Zur kurzfristigen

Premiere mit dem Titel

„Wind.Energie – Mitteldeutsche

Branchentage“ werden im November

neben einer begleitenden

Ausstellung vor allem rund

dreihundert Fachexperten er-

wartet. Ziel ist es, die wirtschaftspolitischen

Chancen für

die mittelständisch geprägte

Windindustrie zwischen Main

und Elbe auszuloten und die aktuellen

Maßnahmen zur Energiewende

in der Region kritisch

zu hinterfragen und Impulse zu

setzen.

Angesprochen sind neben der

interessierten Öffentlichkeit

daher Politiker, Verwaltungen,

Wissenschafts- und Forschungs -

einrichtungen sowie Kammern,

Verbände und natürlich

die wichtigen Industrie akteure.

Einige Tage zuvor hatte die Premiere

der Thüringer Immobiliengespräche

rund hundert

Spitzenvertreter der Branche

ins Congress Center der Messe

Erfurt geführt. Es tut sich also

viel und deshalb will Erfurts

neuer Messechef neben der Einführung

innovativer Themen

vor allem das Messegelände

logistisch und baulich auf Vordermann

bringen.

„Ab 2017, wenn Erfurt ICE-Knotenpunkt

ist und man Berlin in

unter zwei Stunden, München

in etwas über zwei Stunden sowie

den Leipziger Flughafen in

28 Minuten erreichen kann,

können wir Messen und Gastveranstaltungen,

die bisher

aufgrund der schlechteren Anbindung

einen Bogen um Erfurt

gemacht haben, für uns begeis-

tern“, so Kniffkas Ziel. Dafür

will man die Zeit nutzen und

inzwischen die entsprechenden

Voraussetzungen schaffen

– ein sinnvoller Plan.

Zu den ersten Modernisierungsprojekten

gehört der

Umbau des ehemaligen Messebistros

in ein Restaurant für

Aussteller, Kongress- und Messebesucher,

das schon in Kürze

flexibel sowohl für den gastronomischen

Betrieb als auch für

Pressekonferenzen und kleinere

Messeevents genutzt werden

kann. Außerdem wird das

Leitsystem auf dem Messegelände

mit einer elektronischen

Besucherregistrierung sowie

mit LCD- und Plasmabildschirmen

ausgestattet, die auch an

Aussteller vermarktet werden

können. Für weitere Informationen:

www.messe-erfurt.de


Europa-Park und Convention International

laden ein zur exklusiven Site-Inspection

27. – 29. September 2012

„Wer rastet, der rostet.“

Getreu diesem Motto startete der Europa-Park in

die Sommersaison 2012. Gleich zwei neue Großprojekte

wurden dem Portfolio des größten Freizeitparks

Deutschlands hinzugefügt.

Mit der Parkeröffnung am 31. März startete auch

die spektakuläre Holzachterbahn „WODAN – Timburcoaster“

in die Saison. Angesiedelt im Islän dischen

Themenbereich des Parks, fügt sich „WODAN“ in die

bereits bestehenden Strukturen ein und kreuzt sogar

die Schienen der Katapultachterbahn „blue fire Mega -

coaster powered by GAZPROM“ und der rasanten

Wasserbahn „Atlantica SuperSplash“.

Die erste Holzachterbahn des Europa-Park ist 1050 m

lang, 40 m hoch, über 100 Stundenkilometer schnell

und bietet eine maximale Vertikalbeschleunigung

von bis zu 3,5G! Nervenkitzel vorprogrammiert.

LAST-MINUTE-CALL

Bell Rock

Ab Juli 2012 öffnete das zweite Großprojekt „seine

Pforten“. Das neue 4-Sterne-Superior Hotel „Bell Rock“

und damit insgesamt fünfte Hotel des Europa-Park

bietet 190 Standardzimmer und 35 Suiten. Besonderheit:

6 exklusive Suiten befinden sich im etwa

35 m hohen Leuchtturm des Hotels!

Eigens für das Hotel wurde eine eigene Themenwelt

geschaffen: Die sechs Gebäude des Hotelkomplexes

sind im Stil Neuenglands des 18./19. Jahrhunderts

gehalten und verbreiten ein ganz besonderes Flair.

Confertainment:

tagen, feiern, genießen

Deutschlands größter Freizeitpark

hat sich mit seinem Confertainment-

Programm als erstklassige Tagungsund

Veranstal tungs location weit

über die Region hinaus etabliert.

Das 1998 vom Europa-Park ins Leben

gerufene Konzept gilt als Synonym

für professionelles Tagen und außergewöhnliches

Feiern in spektakulärem

Ambiente. Alljährlich finden

über 1300 Veranstaltungen im

Europa-Park statt.

17

Bilder diese u. nä. b. Seiten: Europa-Park


Erster Tag (27. September 2012)

Zweiter Tag (28. September 2012)

Individuelle Anreise

zum Hotel „Colosseo“. Parkplätze sind am Hotel vorhanden.

Um 14 Uhr Willkommenskaffee in der Lobby des 4-Sterne-Superior

Hotels „Santa Isabel“. Anschließend Präsentation des Europa-Park,

sowie der Hotels, insbesondere des ab Juli neuen 4-Sterne-Superior

Hauses „Bell-Rock“ durch die Geschäftsführung.

Ab 15.30 Uhr Hotelführung durch Deutschlands größtes Hotel -

resort. Anschließend Zimmerbezug im 4-Sterne-Superior Hotel

„Colosseo“: Das kleine Schmuckstück innerhalb der Europa-Park-

Kollektion glänzt mit einzigartigem Charme und italienischem

Flair.

Abends

Ein leichter Geruch von Schießpulver liegt in der Luft, die Faszination

der großen weiten Prärie ist zu spüren. An diesem Abend

empfängt der „Silver Lake Saloon“ die Teilnehmer zu einem echten

Western-Abend mit herzhaftem Essen und einer tollen Show. Den

gewissen Nervenkitzel des Wilden Westens nicht zu vergessen!

Anschließend Transfer zum Hotel „Colosseo“.

18

Vormittags

Um den Kreislauf so richtig in Schwung zu bringen, gibt’s in der

Zeit von 8 bis 9 Uhr eine Exklusivfahrt mit einer Achterbahn des

Europa-Park. Näheres wird noch bekannt gegeben!

Anschließend kurzer Fußweg zum Hotel „El Andaluz“ in den Raum

„Alhambra“. Hier erwartet Sie eine informative Präsentation des

Confertainment und eine anschließende Site-Inspection. Im Fokus

stehen die umfangreichen Tagungs- und Veranstaltungs räum lich -

keiten.

Mittags

Machen Sie eine Zeitreise ins Mittelalter. Das 1442 erbaute Schloss

„Balthasar“ empfängt Sie zum Landsknechtessen in stimmungsvoller

Atmosphäre. Dabei begleitet ein Herold stilecht durch

das Programm, derweil Knechte und Mädge in mittelalterlicher

Tracht servieren.

Nachmittags

Zwischen 14 und 17 Uhr geht es dann wieder in den Europa-Park. Bei

der Präsentation ausgewählter Fahrgeschäfte präsentiert sich die

Location von ihrer besten Seite und macht Lust auf den anschließenden

Parkbesuch mit Zeit zur freien Verfügung bis 18.15 Uhr.

Abends

Transfer zur „Europa-Park-Arena“: Jetzt wird es zünftig. Brezn,

Obatzda, Leberkäs, Haxn, Schmankerl-Platte und dazu natürlich

eine randvoll gefüllte Maß Original Wiesnbier – dies und noch viel

mehr bietet das ‚Oktoberfest im Europa-Park‘. An dieser Stelle

sei bereits vorgemerkt: Lederhose und Dirndl nicht vergessen!

Anschließend Transfer zum „Colosseo“.


Dritter Tag (29. September 2012)

Vormittags

7 bis 10 Uhr Frühstück, anschließend Check-out bis 11 Uhr.

Allerdings sind die Hotelzimmer bis Sonntag, 30.09.2012 für die

Teilnehmer reserviert. Bei Selbstbezahlung kann diese Verlängerung

gerne genutzt werden.

Ähnliches gilt für Spa- und Wellness-Behandlungen. Die Einrichtungen

in den Hotels „Colosseo“ und „Santa Isabel“ stehen den

Teilnehmern zur Verfügung, Behandlungstermine müssen jedoch

selbst koordiniert und bezahlt werden.

❚ Antwort-Fax: +49 (0) 26 31 96 46 40

Ja, ich möchte an der Site-Inspection Europa-Park teilnehmen (bitte deutlich schreiben).

Firma: Name, Vorname:

Position: Aufgabenbereich:

Straße: PLZ, Ort: Land:

Telefon: E-Mail:

Wichtige Hinweise:

Die Hin-und Rückreise zur/von der Site-Inspection erfolgt auf individueller Basis auf Kosten des Teilnehmers. Ebenso ist die Versicherung Sache jedes

einzelnen Teilnehmers.

Für die Hin- und Rückreise besteht die Möglichkeit, das Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn zu nutzen.

Damit ist die Anreise von jedem Bahnhof innerhalb Deutschlands möglich. Die Kosten betragen 99,– Euro für die 2. Klasse und 159,– Euro

in der 1. Klasse. Der Transfer vom/zum Bahnhof ist nicht im Ticket inbegriffen.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl behält sich der Gastgeber ein Auswahlrecht vor; Ihre Anmeldung gilt daher erst nach schriftlich erfolgter

Rückbestätigung. Möglich sind nur Einzelanmeldungen, d.h. Partnerbegleitung kann nicht berücksichtigt werden. Falls Sie kurz vor Reiseantritt doch

verhindert sein sollten, bitten wir um umgehende Mitteilung, damit der Veranstalter entsprechend disponieren kann.

Beachten Sie bitte, dass Convention International als begleitendes und berichtendes Fachmagazin der Site-Inspection Europa-Park auftritt und nicht als

Veranstalter fungiert.

Convention International übernimmt keine Serviceleistungen wie Flug- oder Fahrplanauskünfte, Hotel- und Ticketreservierungen, Reisebuchungen oder

sonstige organisatorisch-administrative Aufgaben.

Für Rückfragen:

Convention International • Tel. +49 (0) 2631 9646-33 • k.mans@convention-net.de • www.convention-net.de


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❚ Messe Essen richtet die GCB-Mitgliederversammlung

2013 aus

Die Veranstaltung im Essener CCE hat für die Metropole Ruhr eine strategische

Signalwirkung, da man im M.I.C.E-Segment „noch große Entwicklungschancen“

sieht. Federführend wird die kommende Mitgliederversammlung

des German Convention Bureaus durch die Messe Essen GmbH

ausgerichtet – gemeinsam mit weiteren Partnern unterstützt die Ruhr

Tourismus GmbH den Kongress.

Die Kooperation ist aus dem branchenübergreifenden

Netzwerk aus Ruhr Tourismus

GmbH, Duisburg Marketing GmbH,

Tourismus & Marketing Oberhausen

GmbH, EMG – Essen Marketing GmbH,

Bochum Marketing GmbH, DORTMUNDtourismus

e.V., Wirtschaftsförderung metropoleruhr

GmbH, Bochumer Veranstaltungs-GmbH,

Messe Essen GmbH und KHC

Westfalenhallen entstanden. Ziel ist es,

den im Kulturhauptstadtjahr ausgelösten

positiven Imagewandel der Region ins -

besondere auf den Bereich der Business-

Events zu übertragen. Die Vorzeichen sind

ja in der Tat günstig: Unter den offiziell 365

Veranstaltungsstätten in der Metropole

Ruhr befinden sich 62 Veranstaltungs -

zentren, 138 Tagungshotels und 165 Special

Locations.

Quelle: Icelandair

Mehr (M.I.C.E-)Business nach Island –

Icelandair reagiert auf den vermehrten

Geschäftsreiseverkehr zwischen Europa und

Nordamerika und baut seinen Service für diese

Zielgruppen aus: Die nationale Fluggesellschaft

Islands hat das amerikanische Unternehmen

Row 44 beauftragt, die gesamte

Flotte mit WLAN auszustatten. Der schnelle

Online-Zugang wird den Passagieren ab 2013

zur Verfügung stehen. Außerdem erhöht

Icelandair die Flugfrequenz ab München und

bietet ab diesem Jahr neben Frankfurt/Main

nun auch von der bayerischen Landeshauptstadt

aus ganzjährige Direktflüge – und weiter

in die USA und nach Kanada. Saisonale

Bekannt sind auch die Wertschöpfungseffekte

des M.I.C.E-Segments in der Region,

die u.a. ein jährliches Steueraufkommen

von 28 Mio. Euro sowie einen Beschäftigungseffekt

von rund 10.600 Personen generieren.

Daran lehnt sich das weitere strategische

Vorgehen an: Neben der Steigerung

des Bekanntheitsgrades der

Metropole Ruhr als Tagungs- und Kongressstandort

sollen die organisatorischen

Grundlagen für ein regionales Convention

Bureau geschaffen werden, um angesichts

der Angebotsvielfalt den Service für Planer

zu verbessern. Kernaufgaben werden die

Beratung bei Hotel- und Standortauswahl,

Planungshilfe bei Rahmenprogrammen

sowie die Betreuung der Branchenpartner

aus der Region sein.

www.ruhr-convention.de

Verbindungen ab Hamburg ergänzen das

Angebot. Ein Aufenthalt in Island ist empfehlenswert

– Schnorcheln zwischen der eura -

sischen und amerikanischen Kontinentalplatte

oder Gletschertouren mit Superjeeps oder

Schneemobilen sind nur einige Ideen aus einer

breiten Palette an Aktivitäten, die natürlich

auch M.I.C.E-gerecht kombinierbar sind.

Geysire, Wasserfälle & Vulkane befinden sich

nicht weit von der Hauptstadt Reykjavik entfernt

und lassen sich somit als unvergessliche

Natur erlebnisse mit einer ungewöhnlichen

Kulturszene und spannenden Loca tions

ver binden. Weitere Infos unter:

www.icelandair.de/travel-agents

DESTINATIONEN INFOBÖRSE

Bild: Stuttgart Convention Bureau

❚ Die M.I.C.E-

Region Stuttgart

im Überblick

Baden-WürttembergsLandes haupt -

stadt und ihr Umfeld zählen zu den

innovationsstärksten Metropolregionen

Europas und stehen für bedeutende

Technologiecluster wie

Automobilbau, E-Mobilität, Maschinenbau,

Luft- und Raumfahrttechnik

sowie Umwelttechnologie. Dabei

zeichnet sich die Kongressregion

durch ein überdurchschnittliches

Nachhaltigkeitsengagement aus.

Wer mehr bzw. alles über den Veranstaltungsstandort

wissen möchte,

findet im neuen Meeting-Guide des

Stuttgart Convention Bureau das

reichliche Angebot von 250 einzigartigen

Locations, Kongresszentren

und Tagungshotels. Zudem sind alle

vorgestellten Häuser in einer Kongress-Datenbank

enthalten, die unter

www.congress-stuttgart.de zur

Verfügung steht und direkte Onlinerecherche

entsprechend den jeweiligen

Anforderungen erlaubt – wie

es sich für eine Hochtechnologieregion

eben gehört ... —

Der Meeting-Guide für die Kongressregion

Stuttgart ist erhältlich

beim Stuttgart Convention Bureau

c/o Stuttgart-Marketing GmbH unter

info@congress-stuttgart.de.

21


INFOBÖRSE DESTINATIONEN

❚ Den idealen Sitznachbarn im Flieger finden ...

Und so funktioniert’s: Um neben dem

idealen Reisepartner sitzen zu können, geben

Passagiere ihre bevorzugte „Flugstimmung“

sowie Hobbys, Interessen oder Aktivitäten

an, die sie auf Social-Media-Kanälen

gepostet haben. Wer sich lieber auf

seine Arbeit konzentrieren will, wählt den

Modus „Arbeit“. Für jene, die neue (Geschäfts)Kontakte

knüpfen möchten, gibt

es die Option „Business-Talk“. Und wer

eine ungestörte Reise bevorzugt, trifft die

Auswahl „Relax“... Alle Kundeninformationen

werden in einer sicheren Datenbank

gesammelt, wobei die größtmögliche Übereinstimmung

über die Sitzauswahl im

Flugzeug entscheidet, ohne dass persönliche

Daten oder die Identität der Passagiere

offengelegt werden. Die ersten Testflüge

der von Satisfly bereitgestellten „intelligenten

Sitzauswahl“ startete Ende Juni.

Michael Grimme, Senior Vice President

Sales and Marketing von Air Baltic, kommentiert

die neuerlich ungewöhnliche Aktion

so: „Wir starten SeatBuddy als kostenlosen

Zusatzservice und untersuchen

22

Kleine Airline – große Ideen: Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat

ihren neuen Service „SeatBuddy“ vor gestellt, der es Passagieren ermög -

lichen soll, angenehme, weil gleichgesinnte Mitreisende zu finden.

Ob man lieber kommunikativ unterwegs sein will oder besser in Ruhe

gelassen werden möchte – hier hat man die Wahl.

gleich zeitig das kommerzielle Potenzial,

gleichgesinnte Reisende nebeneinander zu

setzen. Mit unseren Trends wurde Air Baltic

bereits in die Liste der zehn innovativsten

Airlines aufgenommen.“ So ist es: Im

Mai dieses Jahres wählte das unabhängige

Marktforschungsinstitut für Industrie- und

Konsumtrends Airlinetrends.com die lettische

Fluggesellschaft unter die Top 10 der

weltweit innovativsten Airlines. Wobei Air

Baltic mit vielen guten Ideen punkten

konnte – wie etwa dem In-flight Entertainment

mit iPads, dem Verkauf eines eigens

designten Mini Coopers im Flugzeug, Rosen

an Bord oder Bio-Mahlzeiten in der

Business Class.

Auch mit dem weltweit ersten Fahrradverleih

durch eine Fluggesellschaft, BalticBike,

sowie dem eigenen Taxi-Service

BalticTaxi bietet die lettische Airline einen

bemerkenswerten Zusatzservice. — Heimatflughafen

und Drehkreuz von Air Baltic

ist Riga, bedient werden derzeit rund 60

Destinationen (www.airBaltic.com).

❚ Immer mehr

Verbände -

kongresse

in Berlin

Seit vier Jahren steigen die Zahlen

kontinuierlich an – mit 147

diesbezüglichen Veranstaltungen

konnte die Bundeshauptstadt

Platz 4 im ICCA-Ranking erfolgreich

verteidigen. Das zeigt die aktuelle

Statistik der International

Congress & Convention Association

für das Jahr 2011. Neben dem

guten Ranking gibt es noch etwas

anderes Erfreuliches zu vermelden:

Ab sofort ist Berlin auch volles

Mitglied der „BestCities Global

Alliance“, die der deutschen Metropole

den Weg für gemeinsame

Marketingaktionen weltweit ebnen

soll. Zu dem Servicenetzwerk

internationaler Tagungs- und Kongressmetropolen

gehören immerhin

Schwergewichte wie Dubai,

Singapur, Melbourne, Houston,

Kopenhagen, Kapstadt, Edinburgh

und Vancouver.

❚ Gravierender Nachholbedarf bei der praktischen Umsetzung

der Fürsorgepflicht in Deutschland

International SOS, der nach Eigenangaben

weltgrößte Anbieter von Prävention

und Krisenmanagement in Gesundheitsund

Sicherheitsfragen für international

agierende Firmen und Organisationen, hat

eine neue Studie zum Thema Fürsorgepflicht

bei Organisationen mit internationaler

Reisetätigkeit vorgestellt. Die Benchmarkstudie

zeigt, inwieweit sich Branchen

in unterschiedlichen Ländern ihrer Für -

sorgepflicht bewusst sind und welche

Maßnahmen sie anwenden. Dies soll deutschen

Unternehmen eine Einschätzung

ihrer Sicherheitsvorkehrungen für (auslands)reisende

Mitarbeiter im internationalen

Vergleich ermöglichen und entsprechenden

Best Practices voranhelfen.

Bei der Hälfte der Befragten handelt es sich

um Führungskräfte, wobei fast drei Viertel

davon männlich sind. Sie schätzen die

BRICS-Länder Brasilien, Russland, Indien,

China und Südafrika als Gebiete mit hohem

Risiko ein, dennoch geben 88 Prozent

der befragten deutschen Unternehmen an,

regelmäßig Geschäftsreisende dorthin zu

schicken. Die größten Gefahren gehen dabei

ihrer Ansicht nach von medizinischen

Notfällen und Verkehrsunfällen aus, doch

bestehen bezüglich der Risikowahrnehmung

Unterschiede zu den befragten Unternehmen

aus anderen Ländern.

Theoretisch hui, praktisch pfui, könnte

man sagen: Einerseits bescheinigt die Studie

deutschen Unternehmen Vorteile bei

den eher technokratischen Indikatoren

wie Risikobewertung, Beratung, Kontrolle

und Analyse. Ganz anders sieht es bei den

praxisorientierten Kriterien wie Versiche-

rung, Ausbildung und Schulung aus – hier

schnitten deutsche Unternehmen schlechter

ab als der weltweite Durchschnitt! Heimische

Firmen nehmen ihre Fürsorgepflicht

somit eher im Hinblick auf die

Erstellung von Verfahren und Richtlinien

wahr als bezüglich der konkreten Vorbereitung

von Auslandsentsendungen oder gar

des Schutzes von Mitarbeitern, während

diese sich im Ausland befinden.

Wer sich zu diesem Thema weiterorientieren

möchte: Zusätzlich zur Publikation

„Fürsorgepflicht und Management von Reiserisiken

– Benchmarking Studie Deutschland“

ist der Sonderbericht für die Region

Europa in deutscher und englischer Sprache

erhältlich. Bestellung über:

info.germany@internationalsos.com


❚ Weitere Kongress-Botschafter für Frankfurt ernannt

Anfang Juni ernannte Stadtrat Markus

Frank im Caricatura Museum vier weitere

Personen zu ehrenamtlichen Kongress-

Botschaftern von Frankfurt am Main. Prof.

Dr. med. Ingo Marzi (Direktor der Klinik für

Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

am Klinikum der Goethe Universität),

Diplom-Physiker Ludwig R. Schaafhausen

(Vizepräsident der Deutschen Vereinigung

für gewerblichen Rechtsschutz und

Urheberrecht (GRUR), Prof. Kurt Wagemann

(Geschäftsführer der DECHEMA, Gesellschaft

für Chemische Technik und Biotechnologie

e.V.) sowie Dr. Stefan Walter (Geschäftsführer

der Gründungsinitiative

Frankfurt HOLM e.V.) erhielten ihre Ernennungsurkunden

aus den Händen des

Frankfurter Wirtschaftsdezernenten.

Ziel der Initiative „Frankfurter Kongress-

Botschafter“, angeregt von der IHK Frankfurt

am Main, der Tourismus+Congress

GmbH Frankfurt am Main (TCF), der Messe

Frankfurt Venue GmbH sowie der Frankfurter

Hotellerie, ist die stärkere Positionierung

der Mainmetropole als Kongress- und

Tagungsdestination. Über die Multiplikatorenrolle

der Ernannten in ihren jeweiligen

Gremien soll für die Ausrichtung weiterer

Veranstaltungen in der Goethestadt geworben

werden. Kongressbotschafter wird

man nicht einfach so – über die Auswahl

wird innerhalb eines Gremiums, das sich

aus Vertretern der genannten Kooperationspartner

zusammensetzt, entschieden.

Wobei die Anforderungen hoch sind:

Die Auserwählten müssen ihren beruflichen

Mittelpunkt in Frankfurt bzw. in

Rhein-Main haben und eine einflussreiche

Stellung in einem Verband oder Unterneh-

men bekleiden. Zudem sind alle ernannten

„Botschafter“ entweder aktuell gerade dabei,

eine Veranstaltung nach Frankfurt zu

holen, oder haben dies bereits in der Vergangenheit

erfolgreich getan. Mit der neuerlichen

Ernennungsrunde wuchs die Anzahl

der Frankfurter Kongressbotschafter

auf nunmehr acht Persönlichkeiten. Dass

es bei dem Konzept nicht um Lippenbekenntnisse

geht, zeigt die nachfolgende

Kurzvorstellung der Verdienste:

Prof. Dr. med. Ingo Marzi hat in seiner Funktion

als Präsident der „European Society for

Trauma and Emergency“ (ESTES) den „15.

European Congress of Trauma & Emergency

Surgery“ für das Jahr 2014 nach

DESTINATIONEN INFOBÖRSE

Freuen sich über Frankfurts „jüngste“ Kongressbotschafter (v.l.n.r.): Thomas Feda (TCF), Claudia Delius-

Fisher (Messe Frankfurt Venue), Prof. Dr. med. Ingo Marzi, Jörg Lunkenheimer stellvertretend für

Dr. Stefan Walter, Prof. Dr. Kurt Wagemann, Dr. Andreas Freundt, Dipl.-Phys. Ludwig R. Schaafhausen

sowie Markus Frank. Foto: © IHK Frankfurt/Goetzke

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen oder Katalogbestellung unter

Tel. 06196 / 7640-300 oder e-mail cmb.deutschland@clubmed.com

Frankfurt am Main geholt. Ludwig R.

Schaafhausen überzeugte das Gremium,

weil er erfolgreich für die Durchführung

der alle sieben Jahre in Hessen stattfindenden

Jahrestagung der GRUR (siehe oben) in

der Mainmetropole 2012 warb. Prof. Kurt

Wagemann hat als Mitorganisator erreicht,

dass die Branchenleitmesse „ACHEMA“

seit vielen Jahren erfolgreich in Frankfurt

zu Gast ist. Und schließlich ist es dem Engagement

von Dr. Stefan Walter als Viertem

Neuen im Bunde zu verdanken, dass

die jährliche Europäische Konferenz

„CSCMP Europe“ (Council of Supply Chain

Management) im April 2012 überhaupt

zum ersten Mal in Deutschland stattfand.

Wir schließen uns den Glückwünschen an!

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Weltweit incentiveglücklich.

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SERIE HAMBURG

Foto: www.mediaserver.hamburg.de, M. Zapf

24

Foto: www.mediaserver.hamburg.de, imagefoto.de

Foto: www.mediaserver.hamburg.de, imagefoto.de

Foto: www.mediaserver.hamburg.de/B.Schluesselburg

Foto: www.mediaserver.hamburg.de, imagefoto.de

Foto: www.mediaserver.hamburg.de, imagefoto.de


Metropolregion

zwischen Nord- und Ostsee

Zwei von drei Containern, die irgendwo im Land ent -

laden werden, kommen in Hamburg an. Die Hansestadt

ist nicht „nur“ die zweitgrößte Stadt des gesamten

deutschen Sprachraums und gleichzeitig eines der

potentesten Wirtschaftszentren in Deutschland und

Europa, sondern auch Metropolregion.

� Zwei „Big Player“ in Sachen

Wirtschaftsförderung

Die Süderelbe AG stärkt die gesamte südliche Metropol -

region Hamburg mit grenzübergreifenden Projekten und

Dienstleistungen für Unternehmen und Kommunen. Kernkompetenzen

liegen in der Immobilienentwicklung und

dem Clustermanagement – insbesondere in den Bereichen

Logistik/Hafen, Luftfahrt, Ernährungswirtschaft sowie

Arbeitskräfte/Qualifizierung.

Die Region NORDGATE ist der zweitstärkste Wirtschaftsraum

in Schleswig-Holstein. Über 230.000 Einwohner

leben entlang der A7 in den Städten und Gemeinden Neumünster,

Bad Bramstedt, Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg,

Quickborn und Norderstedt. Die sechs Partner bieten eine

Million Quadratmeter sofort verfügbare Gewerbeflächen

aus einer Hand an. Ansässig sind bereits über 8.500 z.T.

hoch spezialisierte und für den Weltmarkt produzierende

Unternehmen der Branchen Life-Sciences, Luftfahrt, Energie-

und Umwelttechnik sowie Transport- und Logistik. Das

wirtschaftliche Rückgrat bildet der mittelständisch gepräg -

te Maschinen-/Gerätebau.

Fotos: www.mediaserver.hamburg.de/C.Spahrbier

HAMBURG SERIE

Letztere bietet die außergewöhnliche Lage zwischen den beiden „deutschen

Meeren“ und erstreckt sich von Cuxhaven an der Elbmündung im

Nordwesten über das Elbland und die Lüneburger Heide im Süden bis

zum Landkreis Lüchow-Dannenberg und weiter von Ludwigslust-Parchim

und Nordwestmecklenburg im Osten bis nach Dithmarschen und

Ostholstein im fast schon „hohen“ Norden. Mithin ein Einzugsgebiet von

respektablen 5 Mio. Einwohnern, das damit auch im globalen Maßstab

einen gewichtigen ökonomischen Faktor darstellt und dank einer nicht

nur zu vermutenden gut entwickelten Infrastruktur als wichtigster Logistikknotenpunkt

Nordeuropas gilt. Bei einer anerkannt hohen Lebensqualität

wohlgemerkt!

Wer mal in Hamburg und Umland gewesen ist, will und wird in der Regel

wiederkommen und das prädestiniert die Region wiederum auch als hervorragenden

Event-Standort mit einem diesbezüglichen Angebot, das

kaum zu toppen ist. Wenn es dazu noch eines aktuellen Beweises bedurft

hätte, dann liefert ihn der „Lions Weltkongress“, der im kommenden Jahr

an der Elbe zu Gast ist und damit den größten Konvent – auch als organisatorische

Herausforderung – markiert, den die Hansestadt bis dato

erlebt hat. Sprechen wir von der Veranstaltungsdestination, darf natürlich

das CCH Congress Center Hamburg als Flaggschiff nicht fehlen. Allein im

letzten Jahresdrittel 2012 werden dort 13 Top-Medizinkongresse mit erwarteten

33.000 Teilnehmern stattfinden! Glückwunsch. Natürlich ist

nicht jeder Eventanlass eine Großveranstaltung und deshalb wollen wir

Ihnen im Rahmen dieses Berichts auch einige Anregungen für „handelsüblichere“

Formate liefern. Last, but not least soll auch ein kleiner aktueller

Fokus auf die Tagungshotellerie nicht fehlen.

Natürlich können wir im Rahmen unserer Hamburg-Serie an dieser Stelle

immer nur einen Blick auf gerade interessante Entwicklungen werfen. Für

alle weitergehenden Standortinformationen – dies sei hier noch einmal

ausdrücklich erwähnt – ist das Hamburg Convention Bureau (HCB) der

geeignete, exzellente Ansprechpartner:

www.hamburg-convention.com

25


SERIE HAMBURG

Hamburg stellt sich für den Lions Weltkongress 2013 auf!

Quelle: HCB/HHT

Ein großes Ereignis wirft seine Schatten vor -

aus. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat

die Lions Clubs International Convention

nach Hamburg eingeladen, die somit vom 5.

bis 9. Juli 2013 in die Hansestadt kommt. Matthias

Rieger, bis vor kurzem Leiter des Hamburg

Convention Bureau und inzwischen Vorsitzender

des extra für das Mega-Event von

der Stadt installierten Steering Committee,

hat natürlich die Vorgängerveranstaltung

Ende Juni in Busan (Südkorea) besucht, wo

er nützliche Last-Minute-Erkenntnisse gewinnen

konnte und sich die Elbmetropole mit

26

einem großen Informationsstand präsentiert

hat, um die Delegierten auf ihren Besuch 2013

in Hamburg einzustimmen.

Erwartet werden dann 20.000 Teilnehmer,

womit die Lions Clubs International Convention

im kommenden Jahr zum größten Kongress

avanciert, der in Hamburg bisher stattgefunden

hat – dies darf hier ruhig nochmal

wiederholt werden. Aushängeschild und Marketinginstrument

in einem, denn dies werde,

so Rieger, „den Bekanntheitsgrad der Stadt

im In- und Ausland als Meeting-Standort er-

� ARCOTEL Onyx Hamburg ist jetzt Viersterne Superior

Auf der Reeperbahn 1 A hat Mitte Mai 2012 das neue Juwel der österreichischen ARCOTEL

Unternehmensgruppe eröffnet und sich sogleich nach den Kriterien der Deutschen Hotelklassifizierung

bewerten lassen. Verdienter Lohn: Im Juli überreichte Ulrike von Albedyll,

Geschäftsführerin des DEHOGA Hamburg e. V., Günter Jung und seinem Team das Messingschild

mit den Sternen. — Das Haus trägt die Handschrift des Stararchitekten Hadi

Teherani und ist direkt neben den Tanzenden Türmen entstanden. Hotelgestaltung und

Interior Design stammen vom Architekten Harald Schreiber, Bildender Künstler und

Industriedesigner — und von Dr. Renate Wimmer, der Eigentümerin der ARCOTEL Unternehmensgruppe.

heblich steigern“. Zudem dürften

Hamburger Unternehmen aus der

Tourismus- und Veranstaltungsbranche

von Aufträgen in nicht unerheblichem

Ausmaß profitieren: Hotels

und Restaurants werden stark frequentiert

und die Lions Convention

wird überall in der Stadt mit etwa

1.500 ehrenamtlichen Helferinnen

und Helfern aus ganz Deutschland

sowie einem umfangreichen „City

Dressing“ präsent sein.

Übrigens ist die Hansestadt nach

Nizza (1978) und Birmingham

(1989) erst die dritte europäische

Stadt, die den Weltkongress beherbergen

darf. Als Rahmenprogramm

für die fünftägige Veranstaltung sind

eine internationale Show, eine Parade

rund um die Binnenalster mit

Teilnehmern aus rund hundert Ländern

sowie ein touristisches Sightseeing-Programm

geplant.

Als DMC fungiert BEEFTEA

Die BEEFTEA live GmbH in Hamburg, eine

Tochtergesellschaft der Berliner Event- und

Kommunikationsagentur BEEFTEA group

GmbH, hat den Zuschlag als offizielle Destination

Management Company für die 96. Lions

Club International Convention in Hamburg

erhalten. Zu den Aufgaben der Agentur

zählt u.a. die Entwicklung eines besonderen

Programms für die internationalen Direktoren,

die bereits eine Woche vorher anreisen.

Hier konnte sich das Team von BEEFTEA live

Hamburg bereits vor zwei Jahren beweisen:

120 internationale Lions-Verantwortliche hatten

sich damals als „Scouts“ getroffen und

wurden eine Woche lang umfassend betreut.

Für den Weltkongress selbst gestaltet das

Agenturteam alle Rahmenprogramme am

Tage sowie die Bankette am Abend. Überdies

leistet es logistische und technische Unterstützung.

Zusätzlich erarbeitet BEEFTEA live

Hamburg in Zusammen arbeit mit dem Reiseveranstalter

Hapag Lloyd Essen für die Teilnehmer

Pre- und Post-Touren rund um den

Kongress – und das heißt schöne und möglichst

spektakuläre Ausflüge nach Bayern,

Berlin, Amsterdam, Brüssel, Paris und anderen

Destinationen mit umfangreicher Sightseeing-Komponente.


HMC wächst weiter

Mit im Schnitt 44 Messen, 270 Kon gressen,

Hauptversammlungen und Konzerten, einer

Million Besucher und über einer halben

Million Übernach tungen im Jahr ist die

Hamburg Messe und Congress ein wichtiger

Wirtschaftsfaktor in der Hansestadt wie

Metropolregion. Dazu kommt eine gute Anbindung:

Mitten in der City, mit ICE-Bahnhof

quasi vor der Haustür. Nicht weniger als 20

Hotels der Vier-Sterne-Kategorie befinden

sich in Gehnähe und nur eine Viertelstunde

braucht man — bei ruhigem Verkehr —

mit dem Taxi zum Airport.

Eigentlich kein Wunder, dass in 2011 weiteres

Umsatzwachstum realisiert werden konnte.

Aktuell verfügt die Hamburg Messe und

Congress GmbH (HMC) über elf Messehallen

mit 87.000 qm Ausstellungfläche und 23 Säle

im Kongresszentrum — Letzteres vom Messe -

gelände nur durch die beliebte „grüne Lunge“

Planten un Blomen getrennt. Mit diesen Kapazitäten

konnte im Geschäftsjahr 2011 nach

Foto: www.mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier

Patriotismus im wohlverstandenen

Sinne

Die Hansestadt, der Deutsche Olympische

Sportbund (DOSB) und über 10.000 Fans,

Freunde und Familienmitglieder bereiteten

am 15. August der Deutschen Olympiamannschaft

eine triumphale Rückkehr. Bei Kaiserwetter

legte die MS Deutschland am Hamburg

Cruise Center in der HafenCity an, wo

der Erste Bürgermeister Olaf Scholz und

Quelle: HMC

� Noch zwei gute Gründe, die für den Eventstandort „HH“ sprechen …

DOSB-Präsident Thomas Bach die 217 mitgereisten

Athleten begrüßten. Insgesamt war

mehr als die Hälfte aller deutschen Medaillengewinner

an Bord — beim anschließenden

Bühnenprogramm wurden die Sportler für

ihre Leistungen in London gefeiert. Ein besonderer

Höhepunkt war die symbolische

Staffelübergabe der Olympioniken an die

Paraolympioniken. Und noch wer soll hier gebührende

Erwähnung erfahren: Für die technische

Gesamtleitung und das Sicherheits -

management des Mega-Events zeichneten

Neumann&Müller verantwortlich.

Gold Award für den Deutschen Pavillon

auf der Expo

Auch daran waren Hamburger maßgeblich

beteiligt: Der Deutsche Pavillon auf der Expo

2012 Yeosu Korea wurde von der HMC im Auftrag

des BMWi organisiert. Das Konzept zur

inhaltlichen Gestaltung stammt von der

Arbeitsgemeinschaft facts and fiction GmbH

und GTP Architekten. Eine gelungene Symbiose:

Zum Abschluss der Weltausstellung

hat der deutsche Beitrag den „Gold Award“

HAMBURG SERIE

für die beste inhaltliche Umsetzung des Expo-

Themas „Der lebende Ozean und die Küste“

erhalten. Unter dem Motto „Seavolution“

reichte die Bandbreite der Exponate von

umweltfreundlichen Schiffen, Gezeitenkraftwerken

und einem Tsunami-Frühwarnsystem

über Themen wie dem Ressourcenreichtum

auf dem Meeresgrund bis hin zur „Main Show“

mit einer virtuellen Tauchfahrt in die Tiefsee

als Highlight. Die Weltausstellung in der südkoreanischen

Küstenstadt Yeosu schloss am

12. August; den Deutschen Pavillon haben

sich rund 430.000 Besucher angeschaut.

Foto: © Deutscher Pavillon/Miseré

27


SERIE HAMBURG

vorliegendem Bericht der Umsatz auf insgesamt

59,1 Mio. Euro gesteigert werden,

wobei der größte Teil vom Geschäftsbereich

Messe (knapp 39 Mio.) „beigesteuert“

wurde. Im CCH Congress Center

Hamburg fanden in diesem Zeitraum insgesamt

165 Kongresse, Tagungen, Ausstellungen

und Präsentationen statt.

Wobei erwähnenswert ist, dass man sich

seit einigen Jahren auf die Akquisition

von mittelgroßen bis großen Veranstaltungen

in der Größenordnung zwischen

1.500 und 8.000 Teilnehmern konzentriert,

während kleinere Formate unter

500 Personen ans Hamburg Convention

Bureau abgegeben werden. Davon verspricht

man sich eine bessere Auslastung

von Räumen und Flächen, wobei die

Rechnung derzeit aufzugehen scheint.

Denn die kommenden Monate zwischen

September und Dezember sind allein

schon mit medizinischen Kongressen

überaus gut gebucht, wie das nachfolgende

Timetable zeigt.

28

Quelle: HMC

� Kalender Medizinkongresse im CCH (Auszug)

12.—16.9.2012 108. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) gemeinsam

mit der 38. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin

(GNPI) mit 4.500 Teilnehmern

19.—22.9.2012 VISZERALMEDIZIN 2012 — 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und

Stoffwechselkrankheiten (DGVS) mit Sektion Endoskopie und 6. Herbsttagung der Deutschen

Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit den Arbeitsgemeinschaften der DGAV mit

4.500 Teilnehmern

26.—29.9.2012 85. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie mit Fortbildungsakademie (DGN)

mit 4.500 Teilnehmern

06.—09.10.2012 Kongress für Nephrologie — 4. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)

mit 2.000 Teilnehmern

02.—03.11.2012 ENDO CLUB NORD — The International Endoscopy Forum mit 2.500 Teilnehmern

24.—25.11.2012 8. Norddeutscher Heilpraktiker-Kongress mit 2.000 Teilnehmern

05.—07.12.2012 12. Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin —

DIVI 2012 — mit 5.000 Teilnehmern

14.—15.12.2012 25. Norddeutsche Anästhesie-Tage (NAT) mit 1.200 Teilnehmern

Bereits fix im Veranstaltungsplan 2013 verankert ist der Kongress der Deutschen Röntgengesellschaft, der mit 7.500 Teilnehmern

vom 29. Mai bis 1. Juni im CCH stattfindet.


Bild: Party Rent Group

HAMBURG SERIE

Location-Scouts aufgepasst — Nord-Event-Panoramadeck eröffnet

Kürzlich eröffnete das neue Quartier EMPO-

RIO mitten in der Hamburger City: Das Bürogebäude,

ursprünglich als Unilever-Haus bekannt,

ist eines der Wahrzeichen der Hansestadt

und wurde mit einem hochmodernen

Energiekonzept komplett revitalisiert. Im 23.

Stock des Gebäudes – also hoch über den Dächern

der Stadt – befindet sich das einmalige

Nord Event Panoramadeck. Die neue Hamburger

Spitzenlocation mit Rundumblick

über die Alster, den Hafen und die City war

auch gleich Schauplatz der Eröffnungsparty.

Die schicke Special Event Location wurde von

Party Rent Hamburg mit einem multifunktionalen

Möblierungskonzept ausgestattet: Kunden,

die die Räume buchen, können entwe-

der die Basiseinrichtung nutzen oder diese

nach Belieben mit weiteren Möbeln dem

Anlass entsprechend individualisieren. Das

ist natürlich ein Vorteil: Somit lässt sich der

zu vermutende neue „In-Treff“ den eigenen

Inszenierungsvorstellungen anpassen und

nach den jeweiligen Wünschen gestalten.

Herzlich willkommen im Maritim Hotel Reichshof Hamburg

Lassen Sie sich begeistern vom maritimen Flair der Hansestadt Hamburg

und erleben Sie Tagungen in unvergesslichem Ambiente!

Unser Tagungsangebot:

• 14 Tagungs- und Konferenzräume, ausgestattet mit

moderner Technik für bis zu 180 Personen

• Elegante Séparées für Besprechungen in

privater Atmosphäre

• Organisation individuell zugeschnittener Tagungspauschalen

und Rahmenprogramme

• Eine Vielfalt an exquisiten Pausensnacks

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Genießen Sie ein 4-Gang-Menü inmitten eines packenden

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…entspannen Sie in unserer im Art-Déco Stil eingerichteten

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Norddeutschlands.

29


SERIE HAMBURG

... und noch ein besonderer Tipp: das ESI in Norderstedt

Wer außergewöhnliche Teambuilding-Maßnahmen

durchführen

möchte, ist im ESI – von Johnson&Johnson

vor 20 Jahren als

Fortbildungsinstitut für Chirur-

30

� Nur was für Mutige …

gen (!) gegründet – richtig. Aber

nicht nur: Die Location bietet ein

modernes Auditorium mit über

300 Plätzen für „Veranstalter aller

Branchen“, dazu zehn flexible

Gänsehaut gefällig? Dann ist das Hamburg Dungeon bestimmt

das Richtige. Denn hier werden die düsteren Seiten der Stadtgeschichte

in einer spektakulären Gruselshow zu neuem Leben

erweckt. Kammer der Qualen, Labyrinth der Verlorenen oder das

Pestkrankenhaus … — Namen wie diese machen deutlich, worum es

Quelle: Altmann PR

Konferenzräume, einen Lichthof

sowie insgesamt eine interessante

Architektur. Apropos Incentive:

Hier kann man nämlich Aufgaben

und Problemstellungen an

Original-Operationstischen „sezieren“

oder virtuell Operationen

am Simulator durchführen. Das

besondere Ambiente dürfte die

Teilnehmer zu einem neuen Blick

auf die eigenen täglichen Herausforderungen

motivieren …

Ansonsten ist die vielseitige

Nutzbarkeit der Location speziell

erwähnenswert: Das Tagungszentrum

(130 kostenlose Parkplätze!)

nur neun Kilometer vom

Hamburger Flughafen entfernt,

ermöglicht etwa auch die Durchführung

von Webinars und selbst

das Schleswig-Holstein-Musikfestival

ist seit der Eröffnung ein

regelmäßiger Gast in Norderstedt.

Ebenfalls gut zu wissen:

Unter dem Motto „ESI goes

green“ werden Tagungen nach

ökologischen Aspekten ausgerichtet.

Dazu gehören u.a. der

Einsatz regionaler Produkte für

die Kaffeepausen, aber auch USB-

Sticks, auf denen die entsprechenden

Unterlagen bereitgestellt

werden, um den Papierverbrauch

zu reduzieren.

im „Dungeon“ geht: ums pure Grauen! Und das ist überhaupt nicht

despektierlich gemeint. In den Katakomben der alten Speicherstadt

können Besucher vielmehr in einer bis zu anderthalbstündigen Führung

sich von der üblichen touristischen Glitzerwelt vollständig befreien.

Nur eines sollte man haben: starke Nerven.

Quelle: Hamburg Dungeon


� Für Programme nicht verpassen!

NORD EVENT

Vom eigenen Segelboot auf der Elbe, an der Nord- oder Ostsee

bis hin zu Top Locations in der Hansestadt selbst bietet NORD

EVENT eine große Auswahl an Eventmöglichkeiten. Nicht umsonst

eine der führenden Eventagenturen in Norddeutschland.

HACHEZ CHOCOVERSUM GmbH

Quelle: Hachez

Im wahrsten Sinne des Wortes: Eintauchen in die Welt der Schokolade.

Das Chocoversum ist nämlich eine sinnliche, faszinierende

Erlebniswelt rund um das süße Phänomen – probieren

selbstverständlich inklusive!

GEO°BOUND

Man könnte auch sagen „Pfadfinder 2.0“: Ob GPS-Rallyes oder

Geocaching-Events – GEO°Bound bietet seit 2008 eine Viel -

zahl von Programm-Möglichkeiten, die sich um das eigentlich

ursprünglich militärische Ortungssignal drehen.

GOLF LOUNGE GmbH

Für alle, denen „nur“ Golfen zu wenig ist, offeriert die Golf

Lounge eine neue Perspektive. Die wohl modernste innerstädtische

Golfanlage Europas wartet mit der perfekten Kombination

aus Golf, Training und Event auf. Durch beheizte und überdachte

Trainingsflächen ist hier der Schritt aufs „Grün“ ganzjährig

möglich.

HOCHSEILGARTEN CAP SAN DIEGO

Auf dem größten noch manövrierfähigen Museumsschiff der

Welt bekommt „’rauf in den Mast“ eine vollkommen neue Bedeutung

– als erster und einziger schwimmender Hochseilgarten

Deutschlands. In bis zu 18 Metern Höhe – bezogen auf die

Schiffshöhe sogar fast 30 Meter – können Tagungs- und Incentivegruppen

Teamgeist beweisen.

SNOW DOME SÖLDEN IN BISPINGEN

Hört sich nach Tirol an, ist aber Lüneburger Heide. Die 300 m

lange Skihalle des Snow Dome Bispingen bietet für jeden was:

Neben der „normalen“ Skipiste gibt es auch einen Funpark für

Freestyler. Und wer genug vom Schnee hat, kann noch ein paar

Quelle Bilder: Snow Dome

HAMBURG SERIE

Wellen reiten. Die Nord-Welle birgt perfekte Bedingungen für

Anfänger und Fortgeschrittene.

ADAC FAHRSICHERHEITSZENTRUM LÜNEBURG

Quelle: ADAC

Sind Sie ein guter Fahrer? Dann testen Sie es auf den insgesamt

14 Strecken des Fahrsicherheitszentrums. Oder verbessern Sie

Ihre Fähigkeiten bei einem der 12 unterschiedlichen Fahrsicherheitstrainings

mit Autos verschiedener Klassen!

AIRBUS HAMBURG WERKSBESICHTIGUNG

Wie werden eigentlich Flugzeuge gebaut? Wer das schon immer

mal wissen wollte, kann sich bei einer Airbus-Werksbesichtigung

umfassend informieren. Als exklusiver Veranstalter ist

GLOBETROTTER TOURS die richtige Adresse.

STAGE ENTERTAINMENT

Längst ist Hamburg zum Hotspot der Musicalszene geworden.

Derzeit sind „König der Löwen“, „Tarzan“ und „Sister Act“ in

der Stadt zu sehen. Letzterer wird im Herbst „durch „Rocky“

abgelöst. Auch Veranstaltungsmöglichkeiten.

31


SERIE HAMBURG

And the Green Globe goes to … Hamburg!

„Tourismus zählt weltweit zu den

wichtigsten und am schnellsten

wachsenden Wirtschaftszweigen.

Die Wahl für ein Reiseziel

oder eine Veranstaltungslocation

fällt dabei immer häufiger auf Angebote

von zertifizierten Anbietern

mit nachhaltigem Management,“

weiß auch Andreas Rieck-

32

Sechs Unternehmen wurden Ende Juni mit dem international anerkannten Nachhaltigkeitszertifikat

Green Globe ausgezeichnet. Die Hamburg Tourismus GmbH (HHT) ist damit die erste zertifizierte Tourismus -

marketing-Organisation in Europa und folglich zusammen mit der Tochtergesellschaft Hamburg Convention

Bureau GmbH (HCB), die den Green Globe bereits 2011 erhielt, ein Innovationsführer der Branche.

„Grün“ hat auch

bei Radisson Vorrang

hof, Staatsrat der Behörde für

Wirtschaft, Verkehr und Innovation

(BWVI).

Und überreichte die Green-Globe-

Zertifizierung im Einzelnen an:

Hamburg Tourismus GmbH, Mövenpick

Hotel Hamburg, Scandic

Emporio Hamburg, Hotel Baseler

Ebenfalls Ende Juni fand im Radisson Blu Hotel in Hamburg

die Green-Key-Zertifizierung von insgesamt 33 weiteren

Häusern der Marken Radisson Blu und Park Inn by

Radisson aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

statt. Damit verfügt die Gruppe nun über exakt 7.074 grüne

Zimmerschlüssel. Das ist insofern bedeutsam, da „Green

Key“ ein internationales Öko-Zeichen für Hotels darstellt

und auf ökologischen, sozialen und technischen Kriterien

basiert, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Mussvorschriften

der einzelnen Länder hinausgehen. Nachfolgendes

Tableau zeigt einige der besonders bekannten Radisson-Outlets,

die entsprechend ausgezeichnet sind.

Quelle: HCB

Hof, Lotsenbüro Eventagentur

und Steiger Riesenrad OHG.

Bekanntlich markiert die Green

Globe Certification das erste weltweit

anerkannte Programm, das

Zertifizierungen für eine nachhaltige

Betriebsführung von Tourismusunternehmen

übernimmt.

„Green Globe stellt einen deutli-

chen Mehrwert für unsere Kunden

als Orientierungshilfe dar

und schafft zusätzlich Transparenz

auf internationaler Ebene“,

freut sich Folke Sievers, General

Manager des Scandic Emporio

Hamburg. Für Niklaus Kaiser von

Rosenburg, Direktor vom Baseler

Hof, ist die Auszeichnung vor

allem Ansporn. Denn die Zertifizierung

ist nicht das Ende, sondern

der Anfang eines Nachhaltigkeitsprozesses,

bei dem zweimal

jährlich die Fortschritte der

jeweiligen Institution überprüft

werden.

Noch ein Wort zum Hintergrund:

Green Globe Certification arbeitet

mittlerweile in 84 Ländern,

hat seit 1993 inzwischen über

1.000 Unternehmen der Reisebranche

zertifiziert und bezieht

sich auf die drei anerkannten Säulen

der Nachhaltigkeit Ökonomie,

Ökologie und Gesellschaft. Insgesamt

enthält das Prüfsystem je

nach Bereich 230 bis 360 Kriterien,

die es vom jeweiligen Unternehmen

bzw. der entsprechenden

Organisation zu erfüllen gilt.

HOTEL ZIMMER

Radisson Blu Hotel, Berlin 427

Radisson Blu Hotel, Köln 393

Radisson Blu Hotel, Frankfurt 428

Radisson Blu Hotel, Hamburg 556

Radisson Blu Hotel, Hamburg Airport 226

Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel, Wiesbaden 142

Radisson Blu Hotel, Wien 247

Radisson Blu Style Hotel, Wien 78

Radisson Blu Hotel, Basel 206

Radisson Blu Hotel, Luzern 189

Radisson Blu Hotel, St. Gallen 120

Radisson Blu Hotel, Zürich Airport 330


� Hingucker: Drei interessante Häuser in der Metropolregion

Quelle: Hotel

Wer nicht unbedingt

in der Elbmetropole

selbst, wohl aber

in der Metropolregion

Hamburg zu tun

hat und tagen/

über nachten möchte

— hier sind drei

„Steckbriefe“

als exklusive Tipps.

Best Western Premier Castanea Resort (Abb.o.)

118 Zimmer

14 Tagungs-+Schulungsräume bis 800 Personen

8 Räumlichkeiten im Erdgeschoss,

2 davon mit Terrasse

VIP-Boardroom

Maßgeschneiderte Incentive- und Rahmenprogramme

Lage: Adendorf/Lüneburg

Schloss Reinbek (ohne Abb.)

14 unterschiedlich nutzbare

Räumlichkeiten

Platz für bis zu 225 Personen

Sonderflächen für Ausstellungen

Lage: Reinbek

HAMBURG SERIE

Hotel Park Soltau (Abb.u.)

184 Zimmer

13 Veranstaltungsräume

Veranstaltungen für

bis zu 160 Personen möglich

Besondere Angebote für

mehrtägige Veranstaltungen

Lage: Soltau

Quelle: Hotel

33


PORTRÄT CELLE

34

Stippvisite im größten

Fachwerk-Ensemble Europas

CELLE — Die ehemalige Welfenstadt verfügt

nicht nur über das „erste 24-Stunden-

Museum der Welt“ – nächtens wird die

kunstvolle Außenfassade mit dem gläsernen

Kubus des Foyers mit immer wechselnden

Farben illuminiert und rund um

das Gebäude finden sich weitere Licht -

installationen –, sondern stellt auch als

Destination eine nicht alltägliche Alternative

dar. Die erste urkundliche Erwähnung

der niedersächsischen Fachwerkstadt

(rd. 70.000 Ew.) nordöstlich von Hannover

datiert übrigens aus dem Jahr 985, wobei

man die bewegte Geschichte – dies sei hier

gleich der erste Tipp – am besten auf einer

geführten Tour nacherlebt.


Bildquellen diese und nächste Doppelseite:

Celle Tourismus, Kunstmuseum, Hotel Fürstenhof, Hotel Caroline Mathilde,

Ringhotel Celler Tor

Tagungsplaner merken sich in Celle die

Congress-Union, die auf insgesamt

3500 qm neben unterschiedlichen Räumlichkeiten

auch Kapazitäten für Großkongresse

bis 1.200 Personen anbieten kann.

Selbstverständlich verfügen alle 11 Räume

über moderne Tagungstechnik, wobei der

Große Saal noch mit einer weiteren Raffinesse

aufwartet: Dank Hubpodien lässt er

sich sogar zu einer Arena umfunktionieren.

Weiterer Pluspunkt: In der Umgebung

befinden sich insgesamt 600 Hotelzimmer

in den Kategorien Drei- bis Fünfsterne.

CELLE PORTRÄT

35


PORTRÄT CELLE

36

Das einzige Fünfsterne-Hotel der

Stadt – der Fürstenhof – liegt übrigens

gleich gegenüber. Also eine perfekte

Ausgangsbasis. Neben dem Parkhaus

mit 600 Stellplätzen verfügt die Congress

Union auch über eine eigene

Gastronomie und Catering-Service.

Interessant für

Outdoor-Programme

An der südlichen Peripherie der

Lüneburger Heide ist die Landschaft

natürlich ein großes Thema. Beson -

derer Tipp für sportliche Freizeitoder

Post-Convention-Gestaltung ist

der Aller-Radweg: Ohne nennenswerte

Steigungen lässt sich der Ausflug

in die Natur genießen und wer

auf seiner Tour gerne ein spezielles

Ziel ins Auge fasst, sollte sich das

Kloster Wienhausen merken. Etwa

zehn Kilometer von Celle entfernt

liegt das im Jahr 1230 gegründete

Juwel niederdeutscher Backstein -

gotik. Auch innen warten Schätze auf

den Besucher. Neben wertvollen Bildteppichen

aus dem 14. und 15. Jahrhundert

findet sich u.a. eine Sammlung

der ältesten Brillen der Welt …

Erwähnenswert ist auch der aus -

gemalte Nonnenchor, der Szenen aus

der christlichen Mythologie abbildet.

Führungen durch das Kloster werden

meist von den noch dort lebenden

Konven tualinnen durchgeführt.

Ebenfalls zu empfehlen ist eine

Themenführung durch das Celler

Schloss, die Residenz des Hauses

Braunschweig-Lüneburg. Neben der

spannenden Schlossgeschichte

beherbergt die Anlage das älteste

heute noch bespielte Barocktheater

Deutschlands und das einzige Gotteshaus

nördlich der Alpen mit voll -

ständig erhaltener Renaissance-

Ausstattung. — Die Aller bietet aber

neben Touren an Land vor allem gute

Möglichkeiten für Wassersport, ob im

Drachenboot, Dreier- oder Zehnerkanu

oder sogar ganz exotisch im

polynesischen Outrigger... Als Spezialist

in Sachen Incentives und Teambuilding

ist Norbert Rodenwaldt der

richtige Ansprechpartner: Seine

(gleichnamige) Agentur organisiert

u.a. nordische Teamtrophys mit


Kanuregatta und Axtwerfen, Geo -

caching-Touren und Kanufahrten inklusive

Picknick, Bogenschießen und

weiteren sportlichen Aktivitäten.

Drei gute Adressen

Bereits kurz erwähnt wurde das

Fünfsterne-Superior-Hotel Fürstenhof,

das zur noblen Althoff Gruppe

gehört und sich in einem 1670 er -

bauten Barockpalais befindet. Neben

73 Zimmern gibt es auch fünf charmante

Tagungsräume für kleinere

Formate bis 80 Personen. Abschalten

kann man auf der herrlichen Terras se

und im Wellnessbereich. Oder aber

kulinarisch im hervorragenden italienischen

Restaurant „Palio“ bzw. im

Gourmetrestaurant Endtenfang:

In 2012 wurden Restaurant und

Küchenchef Hans Sobotka mit einem

Michelin-Stern, 17 Gault-Millau-

Punkten und 3,5 Feinschmecker-F

aus gezeichnet. Bon Appétit!

Nur einen Katzensprung von der

historischen Altstadt entfernt liegt

das Viersterne-Haus Caroline Mathilde

– benannt übrigens nach der

Königin von Dänemark und Nor -

wegen, die seinerzeit aufgrund von

Untreue nach Celle verbannt worden

war … Heute sind die Anlässe hier

erfreulicher: Das Privathotel verfügt

über 32 Businesszimmer, 19 sogenannte

„Wohlfühlzimmer“, 2 Juniorsuiten

und drei Tagungsräume.

Letztere strahlen dank ihrer Lage

im unteren Stockwerk mit Ausgang

zum liebevoll angelegten Garten eine

in dividuelle Atmosphäre aus.

Schließlich befindet sich etwas

außerhalb der Stadt das Ringhotel

Celler Tor. Dass es sich hier besonders

gut tagen lässt, beweist der in

diesem Jahr erstmals veranstaltete

Celler Justizkongress, für den das

Viersterne-Superior-Haus Anfang Juli

Schauplatz war. Insgesamt stehen

15 Tagungsräume unterschiedlichen

Zuschnitts zur Verfügung, die in

entsprechender Kombination

Veranstaltungen bis 350 Personen

Platz bieten können. Auch ver -

schiedene Tagungspakete werden

angeboten, die z.B. kostenloses

WLAN inkludieren.

CELLE PORTRÄT

37


Infotainment · Top-Referenten · Begeisternde Vorträge · Show-Acts · Begegnungen und Kontakte

Besuchen Sie das führende Bildungsevent Deutschlands!

11. STUTTGARTER WISSENSFORUM

Freitag, 19. Oktober 2012 · Porsche-Arena · Stuttgart

Messe- und Kongressprogramm von 12:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr

PERSÖNLICHKEIT & ERFOLG

Das Event für mehr Motivation und Erfolg im

Verkauf, Marketing & Führung

Jörg Löhr

„Erfolg und Motivation in

Zeiten der Veränderung“

GESUNDHEIT & FITNESS

Dr. Michael

Spitzbart

„Power your life!“

PERSÖNLICHKEIT & ERFOLG

Joey Kelly

„No limits – Wie schaff e

ich mein Ziel“

OLYMPIA-TALK

Moderiert von Edgar Itt

Andreas

Spellig

PERSÖNLICHKEIT & ERFOLG

Wolfgang

Bachler

„Sicherheit ist kein Zustand

sondern ein Verhalten“

PERSÖNLICHKEIT & ERFOLG

Christa

Kinshofer

„Wenn Du an Dich

glaubst, kannst Du

alles schaffen”

MARKETING & VERKAUF

Alexander

Christiani

„Der Kundenmacher“

PROGRAMM & ANMELDUNG UNTER

WWW.STUTTGARTER-WISSENSFORUM.DE

Sabine Asgodom

„Menschen bewegen,

Wirtschaft prägen“

Kontakte, Ideen und Impulse

„Mit Inspiration

und Motivation

die Hürden des

Lebens meistern”

MANAGEMENT & FÜHRUNG

PERSÖNLICHKEIT & ERFOLG

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+49 711 75 85 84 0

Klaus Kobjoll

„Unser Erfolgsfaktor N° 1

ist heute der „spirit“ des

Unternehmens!“

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Maschmeyer

„Selfmade –

erfolg reich leben“

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Erdmann

„Wege zum Erfolg

auf Glatteis“

Dr. Roman F. Szeliga

Stefanie Tücking

„Erfolg lebt von Initiative!“ – Das ist das Motto der Wissensforen, auf denen Speakers Excellence hochkarätige Spitzenreferenten präsentiert.

Auf informative und unterhaltsame Weise vermitteln sie ihr Experten-Wissen in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Bildung und Gesundheit und machen die Veranstaltung

zum Top Bildungsevent Deutschlands. Erleben Sie einen eindrucksvollen Tag voller neuer Kontakte, Ideen und Impulse auf dem 11. Stuttgarter Wissensforum.

LUDWIGSBURG

STADTANZEIGER

Stuttgart

Foto by Wolfgang List 2010 – www.perfectfotos.com


❚ Expansion bei The Living Hotels

Die nach eigenen Angaben „erste Sales-,

Marketing- und Vertriebskooperation speziell

für Langzeitaufenthalte in Serviced

Apartments“ erweitert ihr Portfolio mit

neuen Mitgliedshäusern. Nach der Residenz

Steinenbronn-Stuttgart, den im

Frankfurter Westend gelegenen Xenios

Apartments, dem Atlanta Boardinghouse

in Leipzig sowie dem Null-Energie-Haus

Campo dei Fiori in München gehören nun

auch das amadeo hotel schaffenrath in

Salzburg (76 Zimmer und Apartments), das

Dolder Waldhaus (100 Zimmer und Apartments,

Panoramablick auf Zürich!) und das

Derag Livinghotel Düsseldorf zu den Mitgliedshäusern.

Verhandlungen mit weiteren

Interessenten stehen dem Vernehmen

nach kurz vor dem Abschluss. Für die ersten

vier Monate in 2012 verzeichnete die

Kooperation deutliche Steigerungsraten

gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2011 –

plus 85 Prozent bei den Buchungen und

plus 84 Prozent bei den Umsätzen!

Die Anzahl der Übernachtungen stieg sogar

um 96 Prozent. Nicole Scholz, Director

of Operations & Business Development bei

The Living Hotels, erklärt den Erfolg so:

„Die zahlreichen Anfragen von Apartment-

Anbietern zeigen uns deutlich, dass wir

mit unserem Konzept eine Lücke schließen.

Noch ist insbesondere der deutsche

Foto: Hauler/Dolce

Markt für Serviced Apartments stark fragmentiert

und zeichnet sich durch viele

kleine Anbieter aus, die als Einzelkämpfer

agieren. Zunehmend erkennen aber große

Ketten die Rentabilität des Langzeitsegments

und drängen auf den Markt.“ Die

technologische Anbindung der einzelnen

Häuser an die globalen Reservierungssysteme,

verschiedene Internetkanäle, Callcenter

und mehr als 500.000 Reisebüros

weltweit sowie professionell aufgebauter

Content und Ratenstruktur über alle Vertriebskanäle

hinweg sind laut Scholz entscheidend.

Bei Letzterem unterstützt h2c consulting

die Kooperation. Mit Trust International für

das Zentrale Reservierungssystem (CRS)

und die Buchungsmaschine sowie Nexus

Worldservices setzt das Unternehmen auf

State-of-the-Art-Technology. Was bei „normalen“

Hotelzimmern seit langem Realität

ist, hat The Living Hotels für die Vermarktung

im Longstay-Bereich etabliert: die

weltweite Buchbarkeit in Echtzeit über das

Internet und die globalen Reservierungssysteme

GDS. Unter der Marke The Living

Hotels werden Apartmentanbieter für internationale

Reisebüroketten und Firmenreisestellen

buchbar und erhalten so Zugang

zu globalen Märkten.

Gelungenes Jubiläum: 10 Jahre Dolce Bad Nauheim – Das Viersterne-Plus-Hotel feierte Mitte

Juni runden Geburtstag – eigens dazu waren der Gründer der internationalen Hotelgruppe Andy

Dolce (l.) und der irische Investor des Dolce Bad Nauheim, Seamus O’Mahony (2.v.l.) sowie David

Anderson, Managing Director Europe (r.), angereist. Gemeinsam schnitten sie die Geburtstagstorte

an. Zuvor begrüßten Hoteldirektor Michel Prokop (Mitte) und Armin Häuser, Bürgermeister von

Bad Nauheim (2.v.r.), die zahlreichen Gäste. Sie konnten sich über ein spannendes Programm am

„Tag der offenen Tür“ freuen, das u. a. eine „Erlebniswanderung“ durchs Hotel, Chorgesang auf den

Dolce-Terrassen, Darbietungen im Jugendstil-Theater sowie eine Ausstellung mit Oldtimern und

historischen Traktoren anbot. „Als Tagungshotel einer internationalen Gruppe sind wir gleichzeitig

ein fest verankerter Mittelpunkt der Kurstadt Bad Nauheim“, resümierte Michel Prokop. Zum

Abschluss sorgte die aus Cork eingeflogene Band „Celtic Rogues“ im hoteleigenen „Irish Pub“ bei

frisch gezapftem Guinness und Kilkenny für ein typisch irisches Finale …

HOTELS INFOBÖRSE

❚ Mövenpick Hotel

Berlin ab sofort

erster Hotelpartner

von DriveNow

DriveNow, das Carsharing-Projekt

der BMW Group und der Sixt AG, und

das Mövenpick Hotel Berlin haben

Ende Mai den Start für die erste

bundesweite Hotelpartnerschaft bekannt

gegeben. Damit ist das Berliner

Hotel auch als erstes Haus in der

Hauptstadt offizielle Registrierungsstation

von DriveNow. Künftig können

Mövenpick-Gäste, aber auch Passanten,

Premiumfahrzeuge der Marken

MINI und BMW (1er) anmieten

und stationsunabhängig abstellen.

DriveNow hat jüngst das Geschäftsgebiet

auf 120 Quadratkilometer erweitert

– vom Rathaus Pankow im

Norden der Stadt bis zum Henry-Ford-

Bau der FU im Süden und vom S-Bahnhof

Lichtenberg im Osten bis zur

Westendallee. Ebenso wird die Flotte

von derzeit 400 auf 500 Fahrzeuge

ausgebaut. Dabei ist das Viersterne-

Plus Mövenpick Hotel Berlin unweit

des Potsdamer Platzes ein guter

Standort für den Start der Kooperation.

Der Concierge des Hotels ist

Anlaufstelle für die Registrierung und

Bestellung der Autos, die im Umfeld

des Hotels bereitstehen. Der Ausbau

der gemeinsamen Partnerschaft

auf andere Städte Deutschlands ist

geplant.

DriveNow ist ein Carsharing-Joint-Venture

der BMW Group und der Sixt AG; beide

Unternehmen sind zu jeweils 50 Prozent

beteiligt. BMW bringt die Fahrzeuge in das

gemeinsame Unternehmen ein, Sixt stellt

sein Vermietungs-Know-how, die IT-Systeme

sowie ein flächendeckendes Stationsnetzwerk

zur Verfügung. DriveNow

bietet seit Juni 2011 in München, seit September

2011 in Berlin und seit Januar 2012

in Düsseldorf sein Mobilitätskonzept an –

wesentliches Merkmal ist ein stations un -

ab hängiges Anmieten und Abstellen der

Fahrzeuge. Alle sind mit dem DriveNow-

Logo gekennzeichnet; künftig sollen auch

Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen.

39


INFOBÖRSE HOTELS

❚ Fleiß bringt Preis …

Quelle: Primo-PR

Paris Opening 2013 – das künftige Mövenpick-Hotel in der französischen Weltmetropole soll

um die Jahreswende eröffnen und liegt auf dem Boulevard Victor Hugo, einem der exklusivsten

Viertel der Stadt, sowie mitten im Geschäftsdreieck von Neuilly-sur-Seine, Levallois Perret und

der Bürostadt La Defense. Das Hotel wird 282 Zimmer und 20 Tagungsräume bieten; in Geh -

entfernung befindet sich das Kongresszentrum an der Porte de Maillot.

Intensives Mitarbeiter-Training zahlt

sich aus: Das internationale Hotelunternehmen

mit Schweizer Wurzeln erzielte

den dritten Platz der europäischen M.I.C.E-

Studie des IFH-Instituts (Bericht in diesem

Heft). Dabei zeichneten sich Mövenpick

Hotels & Resorts vor allem durch eine 100prozentige

Durchführung aller Bearbeitungsschritte

der Testanfrage aus. Ebenso

wurde am gleichen Tag geantwortet. Entsprechend

erfreut zeigte sich John Griffin,

Senior Vice President Brand and Marketing:

„Im letzten Jahr lag Mövenpick Hotels &

Resorts bei dieser Studie noch auf dem 30.

Platz. Diese gewaltige Verbesserung bestätigt

schon jetzt den Erfolg unseres neuen,

verbesserten Programms.“

Quelle: Best Western

40

Auf der jüngsten IMEX wurde das neue globale

Meetings & Events Programm offiziell

vorgestellt, das bis Ende 2012 in allen

M.I.C.E-relevanten Mövenpick-Häusern

implementiert sein soll – und zwar „von

Accra in Ghana bis Zürich in der Schweiz“,

wie seitens des Unternehmens betont

wird. Einige der in diesem Segment besonders

aktiven Hotels bieten das Programm

bereits ab sofort an. Kernstück ist die systematische

Schulung aller Mitarbeiter, die

mit dem Veranstaltungskunden Kontakt

haben, von der Rezeption über die Durchführung

bis zum Rechnungswesen. Sie

durchlaufen ein spezielles M.I.C.E-Training,

das einen „persönlichen, intuitiven

und effizienten Service“ zum Ziel hat.

❚ Best Western kommt nach Bremerhaven

Im dortigen Fischereihafen entsteht derzeit

ein neues Best Western Hotel, das im

April 2013 mit 94 Zimmern, Restaurant und

Tagungsräumen für rund 200 Personen an

den Start gehen soll. Eigentümer des Hotels

ist die Investorengesellschaft Wübben,

als künftige Betreibergesellschaft fungiert

die SNW Hotelgesellschaft mbH – beide aus

Bremerhaven. Svea Winterboer, bislang

Direktorin des Hotel Atlantic am Flötenkiel,

wird das neue Haus leiten. „Das geplante

Best Western Hotel ist eine tolle Erweite-

❚ Celebrationpoint

neuer Partner

der VDR-Hotel -

zertifizierung

Die Celebrationpoint AG wird den

Geschäftsreiseverband VDR in der Eidgenossenschaft

unterstützen: „Wir

freuen uns, dieses Kundenzertifikat in

der Schweiz zu etablieren“, so Ewa

Ming, CEO der Celebrationpoint AG mit

Sitz in Zürich. Dies betrifft die Prädikate

Certified Business Hotel®, Certified

Conference Hotel® und Certified Green

Hotel®. „Mit Celebrationpoint haben

wir einen renommierten Partner gefunden,

der über hervorragende Kontakte

und ein Netzwerk in der Schweiz

verfügt“, freut sich Till Runte, Geschäftsführer

des Betreibers der Zertifizierung

BTME Certified. „Wir haben vor

einem Jahr die Betreuung der Hotelzertifizierung

für den Geschäftsreiseverband

VDR übernommen und setzen

nun Impulse in den Ausbau des Zertifizierungssystems“,

so Runte weiter. Das

Besondere ist, dass die Prüfkriterien die

Interessen der Kunden berücksichtigen:

Travel- und Eventmanager haben

sie aufgestellt und Praktiker gehen

auch als Prüfer in die Hotels. In Deutschland

sind aktuell über 350 Häuser geprüft,

die in den Buchungsportalen von

HRS, hotel.de, intergerma, tagungs -

hotel.com und weiteren entsprechend

gekennzeichnet sind.

www.certified.de

www.celebrationpoint.ch

rung unseres Portfolios in Norddeutschland

und besetzt nun endlich wieder einen

Standort, an dem wir lange nicht vertreten

waren“, so Marcus Smola, Geschäftsführer

der Best Western Hotels Deutschland

GmbH.

Damit hat er recht: Der Neubau fällt vor allem

durch seine futuristische Architektur

ins Auge – die geplanten vier Stockwerke

schweben nahezu in der Luft und werden

von Säulen seitlich des Eingangsbereichs

gestützt.


❚ Tagen im neuen Look

Quelle: hd..s

Für den Relaunch des Tagungsbereichs

im Holiday Inn Stuttgart verwandelte Innenarchitektin

Sandy Krauss von Stockwerkdesign

weltbekannte Werke von

Chagall, Miro oder Picasso, die Namensgeber

der Räume sind, in effektvolle

Schwarz-Weiß-Triptychen. Diese wurden

auf Alu-Dibond-Tafeln montiert und im

Mittelteil mit LED-Ketten indirekt beleuchtet.

Passend zum Wandschmuck

der besonderen Art wurde ein Teppich -

boden in ruhigen Brauntönen in den Räumen

verlegt; mit Motiven in „frischem

Grün“ –analog zum Corporate Design der

Hotelkette – schmückt er die Pausen -

zonen. Auch die Wände sind nach der

Renovierung in Naturtönen gehalten:

Verwendet wurden umweltfreundliche

und wasserlösliche Farben. Ebenfalls dem

Tagen und Feiern am Meer.

Gesamteindruck angepasst wurden die

Stoffe der Verdunklungen, die notwendig

sind, da alle Räume über Tageslicht verfügen.

Schließlich wurden die Wandleuchten

durch moderne LED-Leuchten ersetzt.

— Das Holiday Inn Stuttgart (321 Zimmer)

liegt im Business-Park Weilimdorf und

verfügt über 17 Veranstaltungsräume bis

350 Personen. Neu sind Tagungsspecials

wie „Stay complete“ oder Rahmenprogramme

wie „Grillen nach Maß“ im (schönen!)

Sommergarten. S-Bahn-Anschluss

direkt am Hotel sorgt für besonders

schnelle öffent liche Anbindung.

Für Fixe: Zum Start der weltbekannten „Cann -

statter Wasen“ offeriert das HIS eine begrenzte

Tagungs offerte mit All-inclusive-Paket vom 28.

September bis 14. Oktober.

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HOTELS INFOBÖRSE

❚ Accor bietet

„Carbon Optimizer“

Anlässlich der IMEX in Frankfurt hat der

nach eigenen Angaben weltweit führende

Hotelbetreiber seinerseits eine Möglichkeit

vorgestellt, wie Organisatoren den

„CO ² -Fußabdruck“ ihrer Veranstaltungen

ermitteln und verringern können. Dabei

berücksichtigt der interaktive und bedienungsfreundliche

CO ² -Optimierer neben

Parametern wie Teilnehmerzahl, Zahl der

Übernachtungen, Seminardauer, Fläche

der Sitzungsräume und Energiemix des

betreffenden Landes (= Anteil der verschiedenen

Energiequellen an der Gesamt -

produktion) auch das Catering mit den

gewählten Speisen und Getränken sowie

die Bewirtungsmodalitäten wie Buffet oder

Bedienung am Tisch.

Wobei der „Carbon Optimizer“ einen wichtigen

Baustein im Nachhaltigkeitsprogramm

von Accor darstellt, das erst im

April eingeführt wurde. Sophie Flak, Exe -

cutive Vice President Academies and Sustainable

Development bei Accor: „PLANET

21 verfolgt das Ziel, die Kunden stärker in

unsere Bemühungen um kontinuierlichen

Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit einzubeziehen.

Der ,Carbon Optimizer‘ trägt

dazu bei. Dieses Tool wird es ermöglichen,

die Nachhaltigkeit von Meetings, Incen -

tives, Tagungen und Events in unseren

Hotels zu optimieren.“ – Bis Ende 2012 soll

der „Carbon Optimizer“ allen Accor-Sales-

Teams für die Veranstaltungskundenberatung

zur Verfügung stehen.

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arcona HOTEL BALTIC · Frankendamm 22 · D-18439 Stralsund

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41


INFOBÖRSE HOTELS

❚ Bei Leonardo wird Treue jetzt noch mehr

belohnt

❚ Übernachten im IKEA-Stil …

Der Möbelgigant IKEA will ins Hotel -

geschäft einsteigen. Die Schwestergesellschaft

Inter IKEA plant mindestens 100 Hotels

in Europa und will damit im wachstumsstarken

Segment der Budget-Hotels

❚ Regent Hotels & Resorts expandieren weltweit

2010 ging es nach verschiedenen Eigen -

tümerwechseln zurück zu den asiatischen

Wurzeln – die Formosa International Hotels

Corporation (FOH), Taipeh, erwarb die

Marke Regent und investiert nun kräftig

weltweit in neue Projekte, beispielsweise

in Bali (Eröffnung Dezember 2012), Phuket

(Eröffnung Oktober 2012), Kuala Lumpur,

Doha, Abu Dhabi und Montenegro. Die

weltweit operierende Luxushotelmarke

umfasst seit mehr als 40 Jahren Hotels,

Resorts, Residenzen und die Kreuzfahrtschiffe

der Seven Seas Cruises, die mehr als

300 Häfen weltweit ansteuern. Eines der

ehemals bekanntesten Regent Hotels war

in den 80er Jahren das Regent Beverly Wil -

42

Mitglieder des »Leonardo Advantage-

CLUB« genießen ab sofort weitere

Vorteile. Zum bereits bestehenden Bonusprogramm

mit u.a. kostenloser Tageszeitung,

WLAN und ebenso kostenfreiem

Late-Check-out bietet die Hotelgruppe

nun zusätzliche Benefits wie

etwa zehn Prozent Preisnachlass auf

Speisen und Getränke während des gesamten

Aufenthaltes. Die Rabattierung

erfolgt unkompliziert direkt vor Ort in

den Bars & Restaurants des Hotels. Clubmitglied

kann jeder Reisende werden,

© dpa

der sich für die Welt der Leonardo Hotels

interessiert. Neben 250 Advantage-

Punkten als Prämie und der vereinfachten

Zimmerbuchung profitiert der Gast

bei jedem Aufenthalt in einem Leonardo

Hotel auch dadurch, dass jeder

umgesetzte Euro aus der Hotelübernachtung

eins zu eins dem persönlichen

Punktekonto gutgeschrieben

wird – das wiederum für kostenlose

Übernachtungen in einem der mehr als

60 europaweiten Leonardo Hotels eingesetzt

werden kann.

Fuß fassen. Wo genau das erste deutsche

Ikea-Hotel eröffnen soll, steht zwar noch

nicht fest. „Wir werden in wenigen Wochen

den ersten Standort für unser Budget-Hotel

in Deutschland verkünden und stehen

mit Hotelbetreibern in Verhandlungen, um

unser Konzept zügig umzusetzen“, erklärt

Harald Müller, Manager bei der Inter-Ikea-

Tochter LandProp.

Was kaum bekannt ist: Inter IKEA bündelt

die Immobiliengeschäfte von IKEA – in Planung

sind nicht nur Hotels, sondern die

Entwicklung ganzer Stadtteile. Auf brachliegenden

Industriearealen in Innenstädten

sollen Wohnungen, Büros, Geschäfte

entstehen. Inter Ikea will außerdem Wohnungen

für Studenten auf dem Gelände

von Universitäten errichten.

shire – viele Szenen des Films „Pretty Woman“

mit Julia Roberts und Richard Gere

wurden hier gedreht. In den nächsten Jahren

sind weitere Projekte auf dem chinesischen

Markt und in den Metropolen New

❚ Berlin Hyatt –

Zimmer in

frischem Look

14 Jahre nach seiner Eröffnung modernisiert

das Grand Hyatt Berlin seine Zimmer.

Die Neugestaltung übernimmt erneut New

Yorks bekanntester Innenarchitekt Tony

Chi, der bereits die Veranstaltungsetage

und das mesa Restaurant des Fünfsterne-

Hotels modernisierte. Interessant: Die

Lichtsteuerung erfolgt über eine Box, auf

der der Gast zwischen verschiedenen

Lichtstimmungen wählen und sich seine

ganz persönliche Wohlfühlatmosphäre in

den Zimmern schaffen kann.

QR-Codes im Eingangsbereich des Zimmers

informieren Gäste künftig über die

Kunstsammlung des Fünfsterne-Hotels

und die jeweiligen Werke in den einzelnen

Zimmern und Suiten. Zunächst werden

zwei Etagen umgestaltet, die mit insgesamt

vier neuen Suiten ab September 2012

bezugsfertig sind. Die Modernisierung aller

Zimmer des Hotels wird 2014 abgeschlossen

sein.

www.berlin.grand.hyatt.de

Quelle: Regent Hotels & Resorts

York, Paris und London geplant. Aktuell

betreiben die Regent Hotels & Resorts in

Peking, Taipeh, Singapur, Berlin, Zagreb

und auf den Turks & Caicos Häuser.

www.regenthotels.com

© Gerrit Meier


❚ Wer zu den ersten Gästen gehören möchte:

Eröffnung des MARTI HOTEL ISTANBUL

Quelle: KPRN network

Mitten in der Bosporus-Metropole gibt es eine neue Nobeladresse. Die tür -

kische MARTI Hotelgruppe eröffnet mit dem oben genannten Haus ihr erstes

City Hotel, entworfen von Zeynep Fadillioglu, einer bereits mehrfach inter -

national ausgezeichneten türkischen Designerin. Das Hotel liegt in direkter

Nachbarschaft zum Taksim Square, einem der wichtigsten Knotenpunkte

der Stadt, und verfügt über 270 Zimmer und Suiten auf 11 Etagen.

Unverwechselbarkeit zeigt das MARTI

Hotel lstanbul durch sein stilvolles Interieur

sowie State-of-the-Art-Technik: Alle

Zimmer und Suiten verfügen über 42-Zoll-

Flachbildschirme, eine iPod-Docking-Station

und Internetzugang. Viele sind zudem

mit einem Marmorbadezimmer und separater

Regendusche ausgestattet, die Suiten

bieten zusätzlich eine mit Mosaikkacheln

verzierte Badewanne. In der 10. Etage befindet

sich die 250 qm große ,Regal Suite‘,

die quasi eine komplette Luxuswohnung

ist – inklusive Wohnzimmer mit Essbereich

und Piano, Küche, Arbeits- und Ankleidezimmer

in Form eines begehbaren Kleiderschranks

sowie Bad im Hammam-Stil.

Auch die anderen Hausbereiche sind vom

Feinsten. Das Hotel bietet zwei Restaurants

und verschiedene Bars mit unterschied -

lichen kulinarischen Konzepten, die von

Küchenchef Frédéric Médigue anspruchsvoll

inszeniert werden. Davor lohnt sich ein

Abstecher in den elften Stock – das 800 qm

große Spa begeistert durch ein rundum verglastes

Fitnessstudio mit herrlichem Ausblick

über die türkische Millionenmetropole.

Hinzu kommen diverse Treatments

und Specials zum Entspannen, vier Hammams,

drei Saunen, zwei Dampfbäder und

fünf Behandlungsräume sowie ein Ruhe -

bereich und eine Vitaminbar.

Für Veranstaltungen hält das nagelneue

Haus 700 qm Konferenzfläche bereit mit

entsprechend topaktueller technischer

Raumausstattung. — Das MARTI Istanbul

Hotel ist das jüngste Projekt der Marti

Gruppe, die als eine der wichtigsten Hotelgruppen

der Türkei familiengeführt ist. Im

Jahr 1967 gegründet, betreibt die Marti

Gruppe mittlerweile fünf Hotels und Resorts

entlang der türkischen Küste. Noch

ein Wort zur Verfügbarkeit: Seit Mitte Juli

2012 können die Zimmer regulär gebucht

werden, ansonsten befindet sich das Hotel

noch in der Softopening-Phase. Die offizielle

Eröffnung ist für Anfang September

geplant (www.martihotelistanbul.com).

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HOTELS INFOBÖRSE

43


INFOBÖRSE HOTELS

❚ Kontakt gut – Umsetzung oftmals mangelhaft

Insgesamt kristallisierte sich ein aktiverer

Kundenkontakt als zuletzt heraus.

Während im Vorjahr nur acht Prozent zum

Telefonhörer griffen, waren es diesmal 30

Prozent. Ebenso viele kontaktierten den

Kunden persönlich nach dem Angebotsversand

(2011: nur 13 Prozent). Enttäuschend

ist immer noch die Qualität der Kundenkommunikation.

Hier gibt es erheblichen

Verbesserungsbedarf.

So fragen Mitarbeiter lediglich nach einigen

Grundinformationen der Veranstaltung,

ohne das Gesamtbild zu erfassen –

und verschenken somit die Möglichkeit,

ein wirklich individuelles Angebot zu erstellen.

Außerdem werden Telefonate selten

genutzt, um die Vorteile des jeweiligen

Hotels herauszustellen. Auch auf Preis -

einwände wird häufig wenig professionell

reagiert. Wenn es darum geht, die Buchung

zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen,

überlassen dies viele dem Zufall –

44

Wie behandeln Hotelmitarbeiter Anfragen im Veranstaltungsbereich, mit denen letztlich Umsatz generiert wird? Das

wollte das IFH® Institute For Hospitality Management genauer wissen und führte auch in diesem Jahr eine internationale

Analyse durch. Dazu hat das IFH®-Team des Bereichs Quality Performance Benchmarking (Mystery Shopping) im Februar

2012 bei 80 Hotels der Vier- und Fünfsterne-Kategorie in Europa eine fiktive Veranstaltungsanfrage per E-Mail gestellt.

Ein chinesischer Name und ein Logo, ein

neues Führungsteam in Shanghai, eine

Website in Mandarin, und drei neue Hotels

in Entwicklung ebnen den Weg für eine

erfolgreiche Expansion der Mövenpick

Hotels & Resorts in China. Der Name ist nur

ein Element in den Vorbereitungen auf die

Expansion der internationalen Schweizer

Hotelgruppe im gehobenen Segment in

China. Darüber hinaus wurde Sunny Lee

als neuer Vice President Development ein-

aktiv tun sie wenig bis nichts dafür. Bei der –

verstärkt digitalen – Zusendung von An -

gebotsunterlagen lassen wiederum Vollständigkeit

und bildhafte Darstellung zu

wünschen übrig.

Im Vergleich der einzelnen europäischen

Regionen bewegen sich die Hotels in Zentraleuropa

(Deutschland, Schweiz, Österreich,

Slowakei und Tschechien) auf dem

höchsten Niveau. Erfreulich: Unter den „Top

5 Hotels“ der Analyse, die wirklich überzeugen

und zur Buchung animieren konnten,

rangieren gleich zwei deutsche Häuser –

das Sheraton München Arabellapark Hotel

(1.) und das Park Hyatt Hamburg (5.).

Fazit: Die Ergebnisse der M.I.C.E-Analyse

haben sich im Vergleich zu 2011 insofern

verbessert, als dass die Bedeutung des persönlichen

Kontakts für den Verkauf stärker

erkannt wird. Defizite zeigen sich in der

Qualität der Kundengespräche, wo die Mit-

❚ Mövenpick treibt China-Expansion voran

Quelle Mövenpick Hotels

gestellt, um die Expansion von Mövenpick

Hotels & Resorts voranzutreiben.

Zurzeit entstehen drei Hotelprojekte in

China: das Mövenpick Hotel Jiading, Shanghai

mit 300 Zimmern, das Mövenpick

Resort & Spa, Phoenix Island, Sanya, Insel

Hainan, mit 380 Zimmern (Eröffnung beider

Häuser 2014) und das Mövenpick Hotel

& State Guest House Chifeng, Innere Mongolei,

das im Jahr 2015 an den Start gehen

soll (www.moevenpick-hotels.com).

arbeiter offenbar noch nicht ausreichend

auf die Durchführung von zielorientierten

Kundenkontakten geschult sind. Mängel

bestehen auch in der genauen Bedarfsanalyse,

so dass die verschickten Angebote oftmals

nicht der tatsächlichen Anfrage entsprechen.

Und zusätzlich zeitaufwendige

Follow-ups werden oft gar nicht durch -

geführt. Mehr Informationen:

www.ifh-worldwide.com

Zum Hintergrund der Erhebung: Die Anfrage umfasste

eine 4-Tages-Veranstaltung (drei Übernachtungen)

für 30 bis 50 Personen, mit Komplett -

verpflegung inklusive eines Galadiners sowie eines

attraktiven, noch näher zu bestimmenden Rahmenprogramms.

Der Budgetrahmen betrug 50.000 Euro.

Die gewünschte Veranstaltung war jedoch nur mit

wesentlichen Basisdaten skizziert, sodass eine

persönliche Kontaktaufnahme mit dem Kunden

unabdingbar war.

❚ Rolf W. Schmidt

ist neuer Geschäftsführer

von

TOPHOTELPROJECTS

Hotelexperte verstärkt Führungsmannschaft:

Der 50-Jährige führt nun

zusammen mit Simone Priegnitz die

Geschäfte der GmbH in Scheeßel bei

Hamburg. TOPHOTELPROJECTS ist seit der

Gründung vor fünf Jahren zum international

führenden Datenlieferanten zu Hotelketten

und Bauvorhaben in der First-

Class- und Luxus-Hotellerie aufgestiegen.

Neben der Datenbank für Neubauprojekte

www.tophotelprojects.com wird

eine Online-Datenbank mit Unternehmensinfos

von 1.500 Hotelket ten und

-gruppen (www.tophotelchains.com)

mit über 12.000 Ansprechpartnern

geführt. Zudem gibt es einen exklusiven

Service für die internationale Zulieferund

Ausstatterindustrie. „Jüngstes Erfolgs -

produkt sind die topaktuellen Länderreports

über 203 Hotelmärkte“, kündigt

Schmidt an. Die übersichtlich strukturierten

Studien TOP HOTELANALYTICS enthalten

neben allgemeinen Informationen

auch eigen recherchierte Angaben zu

Hotelkategorien, Bauprojekten und touristischen

Daten.


Internationale Diplomatie in Gravenbruch

Quelle: Kempinski Hotel Gravenbruch

Zum sommerlichen Jahreszeittreffen kam das Hessische Consular

Corps Frankfurt am Main im Kempinski Hotel Gravenbruch

Frankfurt zusammen. Das Fünfsterne-Superior-Haus

empfing die im Bundesland ansässigen 104 Berufs- und Honorarkonsulinnen

und -konsuln zum ersten Mal. Entsprechend

beeindruckt zeigte sich Hotel direktor Stefan Schwind: „So international

wie an diesem Abend war es bei uns noch nie.“

Schließlich kamen die hochrangigen Gäste aus aller Herren Länder,

von Ägypten und Äthiopien bis Vietnam und Zypern. Der

ERFOLGREICH TA TAGEN. AGEN.

HOTELS INFOBÖRSE

Protokollchef des Landes Hessen, Dieter Beine, stellte neue Mitglieder

im Consular Corps vor und verabschiedete diejenigen,

die ihren Dienst in Deutschland beenden. Nach einer Rede von

Doyen Cézar Augusto de Souza Lima Amaral, Generalkonsul der

Föderativen Republik Brasilien, stellte Verkaufs- und Marketingdirektorin

Daniela Fette noch die ehrgeizigen Umbaupläne des

Hotels vor: Bis Ende 2014 wird das Haus nämlich komplett renoviert

und modernisiert.

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45


Quelle Bilder: GCB/MEXCON

TOPTHEMA BRANCHE IM WANDEL

❚ „EM-EI-SI-IH“ oder: Die Frage nach unserer Zukunft

in einer sich verändernden Welt

Denn es bewegt sich einiges im Lande,

wie das aufkeimende politische Interesse

an der MEXCON gezeigt hat. Eröffnungsredner

Peter Hintze, Parlamentarischer

Staatssekretär beim Bundesminister für

Wirtschaft und Technologie und Schöpfer

der oben im Titel genannten M.I.C.E-Aussprachevariante,

und Key-Note-Speaker

Prof. Günter Verheugen, Vizepräsident der

EU-Kommission und EU-Kommissar für

Industrie und Unternehmenspolitik a.D.,

verliehen der Veranstaltung nicht nur politischen

Glamour, sondern zeigten sich

auch fachlich sehr gut vorbereitet. Wenn

Hintze auf die „ungeheure Breitenwir-

46

Das späte Frühjahr bzw. der frühe Sommer ist traditionell die Jahreszeit, wo die Meeting Industry

Bestandsaufnahme vornimmt und diverse Untersuchungen zum State-of-the-Art der Branche enthüllt.

So auch in 2012. Das Bündel der Erkenntnisse hat heuer weiteren Zuwachs erfahren: Die Zukunft der

Veranstaltungswirtschaft war das dominierende Thema auf der Mitte Juni in Berlin erstmals ausge -

tragenen „Meeting Experts Conference“, kurz MEXCON oder noch griffiger – dem mit Spannung erwarteten

ersten gemeinsamen Hauptstadtkongress der Verbände. Überall wird analysiert, präsentiert

und diskutiert: Der nachfolgende Artikel stellt deshalb die wichtigsten Ergebnisse gegenüber und wagt

damit den Versuch, mehr Transparenz in den gegenwärtigen Gesamtstatus zu bringen.

kung“ der Branche hinweist und dazu erwähnt,

dass zwei Drittel aller globalen Leitmessen

in Deutschland stattfinden, 27 Prozent

aller Reisen in diesem Land Geschäftsreisen

sind und sich unter den 18

besten europäischen Städten in Sachen

Umweltstandards nicht weniger als zehn

deutsche befinden, dann sind das mehr als

nur sorgfältig vom Referenten zusammengetragene

Details. Die Lobbyarbeit der vergangenen

Jahre trägt offenbar Früchte, die

Bedeutung der Veranstaltungswirtschaft

als Wirtschaftssektor mit Wachstumspotenzial

ist anscheinend in der Politik angekommen.

„Die Meeting- und Event-Industrie nimmt in Deutschland eine zunehmend

bedeutende Rolle im Marketing von Unternehmen ein. Trends erkennen,

berufliche Weiterbildung und Vernetzung: Dafür steht MPI und dafür steht auch

die MEXCON.“ Heike Mahmoud, hier in ihrer Funktion als Präsidentin des Deutschland-

Chapters von MPI Meeting Professionals International

„Innovation ist der Schlüssel“

Besonderen Mut machte Günter Verheugen,

der in einem bemerkenswerten, gut

einstündigen Vortrag die Brücke vom Politikversagen

über die Eurokrise bis hin zur

globalen Wettbewerbsfähigkeit schlug.

Schließlich sei die Veranstaltungswirtschaft

ein Sektor, „der gleich in mehreren

wachstumsstarken Bereichen verankert

ist: Mobilität, Kommunikation und Wissen“.

Indem der wesentliche Träger der

Innovation ein Austausch zwischen denen

sei, die Ideen haben, komme der Vernetzung

eine zentrale Rolle zu: „Sie tragen

dazu bei, ein Stück Innovationsbereitschaft

zu schaffen“, lobte Verheugen ins

Publikum, stellvertretend auch für die

nicht Anwesenden. Selten so klare Worte

gehört von jemandem, der – trotz inzwischen

professoralen Agenden – immer

noch dem Glacis der hohen Politik zugerechnet

wird. Da geißelt Verheugen den

Umstand, dass sich „Politiker gleichwohl

wenig Gedanken darüber machen, dass

das eine Branche ist, die wahrgenommen

werden will“, obwohl sie doch am meisten

davon profitierten: „Dann, wenn es wirklich

wichtig wird, ist persönliche Begegnung

gefragt.“ Und noch einmal als Mahnund

Ausrufezeichen: „Wir können unsere

Wettbewerbsfähigkeit nur bewahren,

wenn wir unsere Innovationsfähigkeit

stärken!“

You cannot e-mail

a handshake!

Ein anschließendes Expertenforum beschäftigte

sich mit der perspektivischen,

aber naheliegenden Frage, wie die Veranstaltungs-Location

2030, also schon in


weniger als zwanzig Jahren, beschaffen

sein müsste. „Zukunftsreferent“ Andreas

Haderlein spricht in diesem Zusammen-

hang lieber von „Kulissen des Zeitgeists“,

die wandelbarer und story-tauglicher sein

müssten und als Ausstieg aus dem Information

Overload zu dienen hätten“. Was

das genau heißt? In jedem Fall, dass Gebäude

mit einer üblichen Halbwertzeit

von bis zu 50 Jahren sich um mehr Identität

bemühen sollten. Etwas präziser beschrieb

Jochen Köhn, assoziierter Partner

der gmp Architekten von Gerkhan, Marg

und Partner, die u.v.a. auch das EM-Stadion

von Kiew realisiert haben, das Kommunikationsziel

von Locations: „Persön -

liche Begegnung in angenehmer Atmosphäre

ermöglichen.“ Allerdings seien bei

der Errichtung von Gebäuden außerhalb

Europas die gestalterischen Möglichkei-

VERHEUGEN UND DIE EUROKRISE

ten deutlich größer. Fehlt in Europa inzwischen

der Mut zu Visionen? Dann sollte

man vielleicht gleich die „Branche 2030“

beleuchten.

Leben im Event Age

Und genau so geschah es. Sybille von Obernitz,

Berliner Senatorin für Wirtschaft,

Technologie und Forschung, befand, dass

wir uns in einer Transformationsgesellschaft

wiederfinden und DZT-Chefin Petra

Hedorfer macht wegen der Umstrukturierungen

auf dem Alten Kontinent besondere

Wachstumspotenziale außerhalb

Europas aus. So sei Europa nach Asien die

wichtigste Zielregion für M.I.C.E-Events

aus China – vor den USA. Knapp die Hälfte

„In den nächsten zehn Jahren wird die Branche sich der Herausforderung

der Vernetzung mit wirtschaftlichen und wissenschaftlichen

Kompetenzträgern stellen müssen.“ Petra Hedorfer

(48 Prozent) aller Konsumausgaben im Geschäftsreisemarkt

kämen bereits aus dem

Ausland und da speziell Deutschland im

Nation Brand Index seit Jahren nachfrageseitig

auf Platz 2 von weltweit 50 Nationen

liege, wirbt die DZT mit ihrem Themenjahr

2012 „Geschäftsreiseziel Deutschland –

Messen und Kongresse“ gemeinsam mit

dem GCB in wichtigen Auslandsmärkten

wie China, USA, Brasilien und Großbritannien

für die Heimat.

Bereits im vergan genen Jahr hätten Geschäftsreisen

nach Deutschland stark zugenommen,

sodass inzwischen fast die

Hälfte des Volumens auf so genannte „promotable

Reisen“ (Messen und M.I.C.E) ent-

Zu Ende gehe die Zeit, „in der wir eine relativ geordnete Welt hatten“ und in diesem

Prozess könnten die kleinen europäischen Länder nur gemeinsam ihre Interessen vertreten.

„Wollen wir selber über unsere Zukunft entscheiden oder wollen wir es nicht,“ sei die

zentrale politische Frage. Dabei drückt sich Verheugen nicht vor unbequemen Aussagen.

„Die Schaffung der Währungsunion war vielleicht zu sehr beseelt von großen Ideen“ und:

„Auch ich hatte nicht damit gerechnet, dass eine Situation eintreten könnte, wie wir sie

heute haben.“ Es sei nicht gelungen, gleiche Lebensverhältnisse zu schaffen, die Unterschiede

würden im Gegenteil immer größer. Warum das so ist, müsse stärker hinterfragt

werden. Trotzdem könne man dem globalen Wettbewerb nicht ausweichen. Als Fazit

bleibt: „Wir werden nicht stärker, indem wir uns aufspalten.“ Aber eben auch: „Wir haben

eine Lage, in der die Zukunft der Währungsunion ungewiss ist …“

BRANCHE IM WANDEL TOPTHEMA

fiele. Und das sind bei insgesamt 5,3 Mio.

gezählten Anlässen eben nicht wenige.

Worauf aber muss sich die Branche

selbst einstellen? In einer finalen Diskussionsrunde

kam man zu interessanten

Ergebnissen wie diesen: „Große Veränderungsdimensionen“

macht etwa Harry

Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts

Österreich, aus und prognostiziert,

dass die Veranstaltungsorte an sich an Bedeutung

gewinnen und „wir im Jahre 2030

die Überforderungsdiskussion nicht mehr

haben werden.“ Die derzeit „völlige Informationsexplosion“

werde bis dahin gelöst

sein – wohl, weil durch das gegenwärtig

entstehende allgemeine Mitmachprinzip

Struktur ins momentan verwilderte Angebot

kommen soll. Wäre schön. Auf die Be-

deutung des Gesundheitssektors für die

Tagungs- und Veranstaltungswirtschaft

wies der Vorsitzende des Charité-Stiftungsrats

Prof. Dr. Detlev Ganten hin. Bei

vier Millionen Mitarbeitern sei die Gesundheitsbranche

schon heute größer als etwa

der Automobil- oder Bausektor. Die Entstehung

von „Megatrends“ müsse aber gründlich

untersucht werden. Wenn sich demnächst

Teilnehmer eher als Teilhaber denn

Zuschauer verstehen (Dr. Peter M. Steiner)

und viel intensiver auf Ereignisse ausgerichtet

sind (Gatterer), gibt es laut Ganten

vor allem einen guten Rat: „Denken Sie

dar über nach, was die Menschen wirklich

interessiert!“

47


TOPTHEMA BRANCHE IM WANDEL

❚ 5 + 5 = MEA

Auf der MEXCON 2012 wurde ein neuer

Branchenpreis enthüllt: Der „Meeting Experts

Award“ (MEA) erstreckt sich künftig

auf zwei Veranstaltungen und insgesamt

zehn Kategorien. Fünf davon drehen sich

um das Thema „Green Meetings“ und werden

ab 2013 alle zwei Jahre auf der greenmeetings-

und events-Konferenz verliehen.

Chancen hat, wer besonders nachhaltig

wirtschaftet im Bereich Energiemanage-

Eine sehr rege Diskussion auf der MEX-

CON 2012 hat gezeigt, dass offenbar einiges

im Argen liegt. „Viele Betriebe können überhaupt

nicht das bieten, was sie versprechen“,

beklagte eine Teilnehmerin und erntete

damit sichtliche Zustimmung. IDKV-

Präsident Jens Michow stieß noch etwas

pointierter ins Horn und machte „eklatante

Missstände“ aus. Eine Evaluation des gesamten

Berufsbildes sei nötig, wobei das

Ziel des Ausbildungsbetriebes die Ausbildung

sein müsse und nicht die preiswerte

Arbeitskraft. Bei knapp 12.000 Veran -

staltungskaufleuten, die laut IHK in den

vergangenen elf Jahren bundesweit die Ausbildung

absolvierten, wäre das kein Einzelproblem,

sondern ein Thema von gesamtwirtschaftlicher

Tragweite.

48

❚ Stichwort:

„fairpflichtet“

Der neue Nachhaltigkeitskodex der

Veranstaltungsbranche basiert auf Ergebnissen

der greenmeetings und events Konferenz

2011 und entstand in einem – wie

betont wird – offenen Dialogprozess zwischen

den Mitgliedern von EVVC und GCB.

Kernpunkt sind ein Kodex aus zehn Leitsätzen

sowie eine Unterstützungserklärung

als freiwillige Selbstverpflichtung, mit der

sich die teilnehmenden Unternehmen zu

nachhaltigem Handeln und zu regelmä -

ßigen Fortschritten bei der Umsetzung bekennen.

Dies soll entsprechend dargestellt

werden, wobei man sich auch zusätzliche

Ziele setzen kann. Unterstützer dürfen das

„fairpflichtet“-Logo für Homepage und

Briefpapier verwenden. Download des

Kodex und weitere Infos unter:

www.fairpflichtet.de

ment/Ressourcenschonung,Veranstaltung, Location/Hotel, Personalmanagement

oder Unternehmen/Verband. Der

Fachbeirat entscheidet anhand von fünf

Kriterien über die Preiswürdigkeit.

Die Awards in den anderen fünf Kategorien

„Veranstaltungs-Centren und Locations“,

„Referenten, Trainer & Speaker“,

„Kongress- und Tagungshotel“, „Agentur,

PCO & Convention Bureau“ sowie „Unter-

Und das sind die zehn Leitlinien

1. Nachhaltiges Wirtschaften heißt strategisch

handeln, in Führung gehen und

heißt Integration in die Unternehmensprozesse.

2. Nachhaltigkeit wird vor allem als

Chance verstanden; zur Lösung von

Auswirkungen unternehmerischen

Handelns in der Zukunft und zum

Nutzen aller.

3. Der nachhaltige Unternehmer erfüllt

seine Verantwortung in der Region zur

Steigerung des Gemeinwohls.

4. Ökonomie in Ausgewogenheit mit

Ökologie und sozialen Aspekten sind

gleichberechtigte Anliegen für eine langfristige

Stabilität des Unternehmens.

5. Verantwortlicher Umgang mit

Res sourcen und Energie heißt:

1. vermeiden, 2. vermindern und

3. regenerierbar ersetzen.

❚ Alles klar beim Nachwuchs? Mitnichten.

Ist es wirklich so schlimm? Wenn eine

andere Teilnehmerstimme zur Situation in

der Praxis die drastischen Worte findet

„Neunzig Prozent werden verheizt!“, kann

man kaum gepflegt wegschauen. Einerseits

scheint bei einer Erfolgsquote von 98 Prozent

bei den Abschlussprüfungen die Motivation

der Azubis gar nicht schlecht zu sein.

Andererseits kommen viele nicht so weit:

Der Abschlussrate stehen alarmierend

hohe Abbruchzahlen gegenüber: Rund ein

Viertel der Ausbildungen (23 Prozent) werden

demnach nicht zu Ende geführt. Nun

kann das am Bewerber, am Betrieb oder an

beiden liegen – und genau da müsste mal

etwas genauer hingesehen werden.

Möglicherweise rechnen etliche nicht

mit der hohen Heterogenität des Fachs,

nehmen und Verband“ werden ebenfalls

alle zwei Jahre vergeben und zwar im Rahmen

der MEXCON. In einem zweistufigen

Verfahren legt zuerst ein Expertengremium

die Top Ten der jeweiligen Kategorie

fest, dann sind die Planer zur Abstimmung

dran. Die Geburt des MEA ist gleichzeitig

das Aus für den seinerzeit mit hohen

Ansprüchen gestarteten Conga-Award.

Adieu, c’est la vie …

6. Der nachhaltige Arbeitgeber erfüllt

eine anspruchsvolle Sozialkompetenz

gegenüber seinen (...) Mitarbeitern,

steigert deren Qualifikation und

sichert die Beschäftigung.

7. Aus Respekt vor den Menschen setzt

sich der nachhaltige Unternehmer für

die Einhaltung der Menschenrechte ein

und richtet sich gegen jede Form von

Diskriminierung und Korruption.

8. Offenheit ist eine Einstellung. Trans -

parenz der Maßnahmen für Nach -

haltigkeit ist die Konsequenz.

9. Die freiwillige Selbstverpflichtung zur

Nachhaltigkeit ist eine Pflicht an sich

selbst, die zum Anspruch der Gesellschaft

wird.

10. Der nachhaltige Unternehmer setzt

Anreize zum Umdenken und Handeln,

um Mitarbeiter und Partner in einen

ständigen Verbesserungsprozess der

Nachhaltigkeit einzubeziehen.

denn im „Veranstaltungskaufmann“ vereinigen

sich diverse Berufsbilder. Ob andererseits

die in der Praxis für die Ausbildung

ihrer Schützlinge Verantwortlichen tatsächlich

alle persönlich, fachlich und

menschlich geeignet sind, dürfte ebenfalls

zu bezweifeln sein. Und schließlich: Was ist

von Betrieben zu halten, die nach außen

Projektleiter-Stunden in Rechnung stellen,

ihren Mitarbeitern aber nur schmale Saläre

gewähren, wenn das Einstiegsgehalt derzeit

bei rund 1.400 Euro brutto liegt? Viel Diskussionsstoff

also, wobei die Priorität vor

allem darauf liegen müsste: Realistische

Außendarstellung des Berufsbildes, Qualitätssicherung

der praktischen Erfordernisse

vor Ort und nach erfolgreicher Ausbildung

– eine angemessene Perspektive!


Richtiger Zeitpunkt jetzt gekommen

■ Von GCB-Geschäftsführer Matthias Schultze

Daneben ergaben die jährlichen Mit -

gliederveranstaltungen der Verbände, die

gebündelt am ersten MEXCON-Tag stattfanden,

Synergien: Zum ersten Mal

haben sich neun Verbände der deutschen

Kongress-, Tagungs-, Incentive- und

Eventbranche zusammengetan, um ihre

Mitglieder und darüber hinaus weitere

Interessierte unter ein Dach einzuladen.

Diese Idee stieß auf eine sehr große

Resonanz: Mehr als 800 Teilnehmer haben

sich angemeldet und damit die zuvor

definierten Ziele deutlich übertroffen.

Fast 100 Unternehmen und Institutionen

waren als Partner und Sponsoren am

Erfolg der MEXCON beteiligt – auch dies

zeigt, wie gut die Idee einer gemein -

samen Veranstaltung ankam.

Die MEXCON hat zudem eine weitere

Erwartung erfüllt: Die verstärkte Auf-

merksamkeit der Veranstaltungsbranche

in der Politik. Nicht zufällig haben GCB

und EVVC Berlin als Standort für das

„Gipfeltreffen“ der Branche gewählt. Und

die Teilnahme von Prof. Günter Verheugen,

Vizepräsident der EU-Kommission

und EU-Kommissar für Industrie und Unternehmenspolitik

a. D. und Peter Hintze,

Parlamentarischer Staatssekretär, als

Redner auf der MEXCON war ein wich -

tiger Teil des Dialogs zwischen der Branche

und der Politik. Dass jetzt der richtige

Zeitpunkt für eine solche Initiative

ist, haben alle Teilnehmer der MEXCON

aufgenommen. Dieses „Momentum“

des ersten Zusammenkommens will

das GCB nutzen.

Die MEXCON wird künftig alle zwei

Jahre in Berlin stattfinden – das nächste

Mal also im Jahr 2014. Sie stellt für die

Branche eine ideale Plattform dar, um

eine Strategie für die Zukunft zu erar -

beiten und umzusetzen. Gerade in der

aktuellen politischen und wirtschaft -

lichen Situation in Europa ist es für die

BRANCHE IM WANDEL TOPTHEMA

Tagungen, Kongresse und Events sind Plattformen für den Austausch von Erfahrungen und Ideen und

geben zudem Impulse für politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und soziale Prozesse. Diese

Bedeutung von Veranstaltungen stellte die Meeting Experts Conference (MEXCON 2012), die vom 18.

bis zum 20. Juni 2012 im ICC Internationales Congress Centrum Berlin stattfand, dar. Besonders in der

Politik wollen GCB und EVVC gemeinsam mit ihren Partnern die Wahrnehmung der Branche erhöhen.

In mehreren Diskussionsrunden sowie bei einem Fachkongress diskutierten die MEXCON-Teilnehmer

mit Experten anderer Branchen über das Thema „Veranstaltungswirtschaft 2030“.

KURZ GEFASST

Initiatoren der MEXCON: GCB German

Convention Bureau e.V. sowie EVVC – Europäischer

Verband der Veranstaltungs-

Centren e.V. — Kooperationspartner: International

Congress and Convention

Association (ICCA), Deutschland-Chapter

von MPI Meeting Professionals International,

Site – Society of Incentive & Travel

Execu tives, Verband Deutsches Reisemanagement

e.V. (VDR), Vereinigung

Deutscher Veranstaltungsorganisatoren

e.V., die Hospitality Sales and Marketing

Association Deutschland e. V. (HSMA)

sowie die Vereinigung Deutscher Stadienbetreiber

e.V. — Webcasts einiger

Reden und Diskus sionsrunden sind

abrufbar unter www.mexcon.de

Quelle: GCB

deutsche Veranstaltungswirtschaft wichtig,

sich entsprechend zu positionieren.

Die Anbieter des deutschen Tagungsmarktes

ebenso wie die Veranstalter

müssen jetzt ihre Ziele neu abstecken.

Gemeinsam muss jetzt eine Bestands -

aufnahme vorgenommen und ein

Posi tionspapier für die Zukunft erstellt

werden. Dieser „Fahrplan“ sollte alle

wich tigen Handlungsfelder berück -

sichtigen.

Darunter fallen z.B. die Rolle der

Veranstaltungsbranche als Vermittler

von Wissenschaft, der volkswirtschaft -

liche Effekt von Kongressen, Tagungen

und Events, die Bedeutung der Branche

als Arbeitgeber oder als Player in der

gesamten Mobilitätskette. Ziel ist es, in

einem gemeinsamen Prozess der deutschen

Kongress- und Veranstaltungsbranche

Handlungsempfehlungen zu

entwickeln, um sicherzustellen, dass

sie für die Zukunft gerüstet ist – dass

sie national, aber vor allem auch inter -

national wettbewerbsfähig bleibt!

49


TOPTHEMA BRANCHE IM WANDEL

Quelle: IMEX Frankfurt

❚ Germany an der Spitze, Branche mit Rekord

Beachtliche Leistung: Zum achten Mal

in Folge belegt Deutschland im ICCA-Ranking

den ersten Platz in Europa und weltweit

Rang zwei – nur in den USA finden

demnach mehr internationale Kongresse

statt. Im Städtevergleich konnte Berlin

seine vierte Position behaupten. Interessant

ist auch, dass die deutsche M.I.C.E-

Branche ebenfalls führend im Bereich der

nachhaltigen Veranstaltungsorganisation

ist. Auswertungen des GCB haben zudem

ergeben, dass bei den gezählten Verbandskongressen

in Deutschland die Themen

Technologie und Innovation mit einem

Anteil von 25 Prozent vorn liegen, gefolgt

vom Sektor Medizin und Gesundheit

50

(20 Prozent). Die wichtigsten ausländischen

Herkunftsländer für Kongresse in

„D“ sind Großbritannien und die USA –

es folgen Belgien, Frankreich, die Niederlande,

die Schweiz und Österreich.

2011 war offenbar ein

Boomjahr

Im mittlerweile traditionellen Meetingund

EventBarometer, ebenso traditionell

durchgeführt vom EITW – Europäisches

Institut für TagungsWirtschaft und präsentiert

auf der IMEX 2012, waren statis -

tische Bestmarken angesagt. Nicht nur das

All-Time-High von 338 Millionen Gesamtteilnehmern

(plus 4,5 Prozent) im vergangenen

Jahr verbuchte entsprechende Zuwächse,

auch die Zahl der Veranstaltungen

(plus 1,2 Prozent auf 2,72 Millionen)

wie auch der betrachteten Veranstaltungsstätten

(plus 3 Prozent auf 6.614) ist jeweils

signifikant gewachsen. Kongresszentren,

Event-Locations, Tagungshotels – alle wurden

sie mehr und deshalb dürfte auch der

Wettbewerb weiter zunehmen.

Dabei ist interessant zu sehen, dass zuletzt

mehr als die Hälfte (51 Prozent) aller

Kongresse, Tagungen und Events von oder

für Unternehmen organisiert wurden, erst

Viele unterschiedliche Wege, aber alle führ(t)en sie zur IMEX / Wieder gut besucht: Der traditionelle Association Day. Quelle: IMEX Frankfurt


© Stuttgart-Marketing GmbH

auf Platz vier folgen wissenschaftliche Organisationen

(10 Prozent). In der Betrachtung

der wichtigsten Kunden aus dem Bereich

Wirtschaft steht der Finanzsektor

ganz oben, gefolgt von den Clustern Medizin,

Chemie, Pharma, dann Handel/

Dienst leistungen und der Autoindustrie.

Fast 60 Prozent aller Corporate Events in

Deutschland entfallen auf die genannten

vier Bereiche. Dazu passt, dass die große

Mit ihrem Standkonzept auf der größten

M.I.C.E-Leitmesse in Deutschland

wollte die Kongressdestination Stuttgart

ihr ökologisches Engagement demonstrieren

und der Einsatz in Sachen Nachhaltigkeit

wurde honoriert: Im Rahmen

der obligatorischen feierlichen Preisverleihung

wurde das Stuttgart Convention

Bureau mit dem „Green Exhibitor Award“

der diesjährigen IMEX ausgezeichnet.

Dass die Initiative weit mehr als Marketing

ist, zeigt z.B. dieses Angebot: Bei

Zimmerbuchung über Stuttgart-Marketing

ist bei diversen Partnerhotels bis

zum 31. Dezember 2014 ein kostenloses

Sonderticket für den öffentlichen Nahverkehr

enthalten, mit dem Gäste bis zu

Mehrheit von Anbietern (93 Prozent) wie

Veranstaltern (82 Prozent) glaubt, dass die

Vernetzung mit der am Tagungsort ansässigen

spezifischen Branchenkompetenz

immer wichtiger wird.

Jene wird allerdings nur von weniger

als einem Drittel der Destinationen aktiv

kommuniziert. Hier könnte man also noch

deutlich Profil schärfen – gerade ange-

acht Tage bequem unterwegs sein können

(Angaben ohne Gewähr).

Ansonsten stand die zehnte und damit

Jubiläumsausgabe der IMEX Frankfurt

neben einer wiederum hervorragenden

Aussteller- und Besucherbeteiligung

inklusive 4.000 geladenen Hosted Buyern

und offiziell kolportierten 64.000 Individual-

und Gruppengesprächen ganz

im Zeichen der mit Spannung erwarteten

großen Branchenstudie „The Power

of 10“, die von Fast Future Research

zusammengestellt wurde. Ergebnisse

siehe nachfolgenden Bericht. Bemerkenswerten

Erfolg konnte auch das diesjährige

Politicians Forum verzeichnen –

Delegierte aus insgesamt 16 Ländern,

darunter die mexikanische Tourismus-

BRANCHE IM WANDEL TOPTHEMA

sichts des sich vollziehenden Wandels

in den Kommunikationslandschaften. Als

wichtige Informationsquelle werden von

den Kunden vor allem die Hotelportale (24

Prozent) sowie die Seiten der Convention

Bureaus (23 Prozent) genannt. Letztere

haben sich in den zurückliegenden Jahren

vehement entwickelt und werden sich

freuen, dass die Mühen inzwischen die

verdienten Früchte tragen.

IMEX 2012: Green Exhibitor Award fürs Stuttgart Convention Bureau

ministerin Gloria Guevara Manzo, haben

die steigende Bedeutung des M.I.C.E-

Sektors als Katalysator für wirtschaft -

liches Wachstum diskutiert. Ein weiteres

Format, mit dem IMEX-Chairman Ray

Bloom seinerzeit also völlig richtig lag.

Noch eins soll folgen: Als Neuerung

für 2013 kündigte Bloom bereits ein spezielles

Weiterbildungsprogramm für Einkäufer

an. Wer sich über die diesjährige

Veranstaltung im Nachgang einen Überblick

verschaffen möchte: Alle Webcasts

und Präsentationen der IMEX 2012 sind

offiziellen Angaben zufolge seit Ende Juli

frei online zugänglich (www.imex-frankfurt.com).

Und zum Vormerken im Terminkalender:

die nächste IMEX in Frankfurt

findet vom 21.–23. Mai 2013 statt.

51


Quelle: IMEX Frankfurt

TOPTHEMA BRANCHE IM WANDEL

❚ Interessant: Die Branche im Spiegel von „The Power of 10“

Zunächst einmal gebührt allen Unterstützern

des Projekts Dank: Neben der

IMEX selbst und Fast Future Research waren

mit dem GCB, der Messe Frankfurt,

CPO Hanser sowie der Tourismus+Congress

GmbH Frankfurt am Main vier weitere

renommierte Partner mit im Boot, die

zusammen die Realisierung ermöglicht

haben. Was war das Ziel? Angesichts einer

sich durch Globalisierung, demographischen

Wandel und steigende berufliche

Anforderungen dramatisch verändernden

(Arbeits-)Welt wollte man eine Brücke

schlagen von den wichtigsten Einfluss -

größen der Meeting Industry in den vergangenen

zehn Jahren zu den maßgeb -

lichen Entwicklungen der kommenden

Dekade. Dazu wurden wahrhaft weltwirtschaftliche

Anstrengungen unternommen

– und 765 Branchenexperten in 68

Ländern befragt.

52

ERGEBNISSE DES MMM 2012

Heute ist morgen schon

gestern

Will sagen: Natürlich haben die Phänomene

ihre historischen Zusammenhänge.

Der Boom des Internets, die schockartigen

Auswirkungen der jüngsten großen Finanzkrise

sowie die steigenden Qualitätsanforderungen

an Veranstaltungen in

puncto Content und ROI werden laut der

Studie als maßgebliche Stellgrößen für die

aktuelle Situation der Eventwirtschaft angesehen.

Dies impliziert für unterschiedliche

Organisatoren unterschiedliche Her -

ausforderungen: Inhouse-Veranstaltungen

werden demnach künftig vor allem an den

Kriterien Wirtschaftlichkeit und Qualität

gemessen, Corporate Events müssen Botschaften

multikulturell vermitteln können,

für Verbände werden ökonomische

Aspekte der Vermarktung wichtiger und

PCOs sollten sich schneller an neuen

Trends und Formaten ausrichten können.

Value for money = lower costs

Geld wird nicht mehr um der Veran -

staltung willen ausgegeben, sondern bestimmt

die Art und Weise der Durchführung.

Wirtschaftlich bedingte Folgen können

die Schließung unrentabler Formate,

die Verkürzung von Veranstaltungsdauern

sowie die Co-Location mit anderen Veranstaltern

im Sinne der Kostenteilung sein.

Auch das Marketing darf bzw. muss kreativer

werden: Beteiligungsmöglichkeiten

für Sponsoren und Aussteller, differenzierte

Pricing-Modelle sowie das Event als

Im Frühsommer veröffentlicht die tmf dialogmarketing GmbH (Würzburg/München)

traditionell ihren MICE market monitor (mmm), der zum neunten Mal in Folge erschien

und Trends im Outbound-Markt untersucht. In diesem Jahr haben insgesamt 420 Agen -

turen und Planer aus dem deutschsprachigen (342) sowie gesamteuropäischen Raum

teil genommen. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:

� Die geschäftliche Entwicklung 2012 wird insgesamt von den Agenturen positiver

eingeschätzt als von den Firmenplanern.

� Für den deutschsprachigen Raum sind Spanien, Frankreich und Italien die beliebtesten

Destinationen 2012, gefolgt von Großbritannien, Portugal und den USA. Etwas anders

ist die Betrachtung für Gesamteuropa: Hier liegt Spanien vor Deutschland/Frankreich,

auf den Plätzen folgen Großbritannien, Portugal und Italien.

� In beiden geographischen Märkten nutzen die M.I.C.E-Agenturen intensiver

Social Media als die Firmenplaner.

möglichst permanente Vermarktungsplattform

sind Herausforderungen, die auf

die Planer zukommen. Teilnehmen und

zahlen wird allerdings nur, für wen der

Nutzen stimmt. Insofern ergänzt sich die

ökonomische um eine zweite entscheidende,

die qualitative Komponente.

Wichtige Features werden hierbei das

Angebot von mobilen Apps während der

Veranstaltung, kostenloses WLAN in der

Location sowie Videostreams für externe

Onlinenutzer sein. Auch auf wirtschaftspolitischer

Ebene werden sich die Qualitäten

verschieben. Inzwischen haben maßgebliche

Brancheneffekte wie Wertschöpfung

und Rentabilitäten allfälligen

Eingang in die öffentliche Diskussion gefunden

und hier die strategische Kommunikation

weiterzuführen und voranzutreiben

wird die vornehmliche Aufgabe der

entsprechenden Spitzenverbände sein.

Die dadurch übrigens auch den gefühlten

Nutzwert ihrer Mitglieder nicht unerheblich

beeinflussen können … —

Die gesamte Power of 10 Executive

Summary steht kostenlos zur Verfügung

und kann heruntergeladen werden unter:

www.imex-frankfurt.com/documents/

IMEXPowerof10ExecutiveSummary

Report.pdf

DIE 10 WICHTIGSTEN

HERAUSFORDERUNGEN

DER NÄCHSTEN 10 JAHRE

■ Business-Events verlieren ihren

Selbstzweck

■ Die Balance zwischen Kosten und

Teilnehmererwartungen verbessern

■ Strategisches Veranstaltungs -

marketing betreiben

■ Flexibilität erhöhen

■ Den Lernwert steigern, Wissens -

management betreiben

■ Innovative Formate und Einkommensquellen

entwickeln

■ Sich am Aspekt der Wertschöpfungskette

orientieren

■ Vernetzung mit der lokal vor -

handenen Branchenkompetenz

■ Verbände: Positionierung der

Branche als Wirtschaftsmotor

■ Geeigneten Branchennachwuchs

ausbilden


Die GEMA, Gesellschaft für musikalische

Aufführungs- und mechanische Ver -

vielfältigungsrechte, plant, in vielen Bereichen

ihre Tarife in einer drastischen

Art und Weise zu erhöhen, die Kostensteigerungen

für einzelne Veranstaltungen

von mehreren hundert Prozent nach

sich ziehen könnte. Betroffen sind nach

offiziellen Angaben über eine Million Veranstaltungen,

bei denen Musik live oder

von Tonträgern (CD, DVD, PC, Laptop etc.)

gespielt wird. Das sind z.B. alle Veranstaltungen

in der Gastronomie, vom Jazzabend

bis zur Ü-30-Party, Bälle, Galas,

Silvesterfeiern, Bunte Abende, aber auch

Straßenfeste.

Die geplante Tarifstruktur

Nach GEMA-Angaben sollen künftig zwei

Tarife – für Livemusik und für Tonträgermusik

– die bislang geltenden elf ersetzen.

Damit geht jedoch ein sehr großer Teil

der mit den unterschiedlich gestalteten

Tarifen erzielten Einzelfallgerechtigkeit

verloren. Weiters werden Nachlässe wie

z.B. beim Abschluss eines Jahrespauschal-

vertrages wegfallen und dafür neue

Zuschläge entstehen. So erhöhen sich

die Gebühren um weitere 50 Prozent,

wenn Musik länger als fünf Stunden

gespielt wird. Eine Abendveranstaltung

mit Musik, die um 19.30 Uhr beginnt,

würde sich dann ab 0.30 Uhr nochmals

deutlich verteuern.

Neben dem GEMA-Basistarif erhöhen

sich die bei Tonträgerveranstaltungen

üblichen weiteren Zuschläge, z. B. die Vervielfältigungszuschläge

– wenn ein PC

oder ein Laptop eingesetzt wird – sowie

die Zuschläge der Gesellschaft zur Verwertung

von Leistungsschutzrechten

(GVL), die als Anteil von GEMA abgeführt

werden. Den Musiknutzern drohen dar -

über hinaus Tariferhöhungen durch die

GVL, die ihren derzeitigen Zuschlag für

die Wiedergabe von Tonträgern von 20

auf künftig 100 Prozent der GEMA-Tarife

erhöhen möchte. Hiergegen führt die

Bundesvereinigung der Musikveranstalter

bereits ein gerichtliches Verfahren.

Auch im Hinblick auf die GEMA-Tari fe

bleibt offensichtlich nur der Weg vor

Gericht. Für eine Tarifstrukturänderung

BRANCHE IM WANDEL TOPTHEMA

Neue GEMA-Tarife bedrohen so manche Veranstaltung!

■ Von Joachim König, Präsident EVVC

Dass Veranstaltungen Geld kosten, ist bekannt und auch die Kalkulation von versteckten

Kosten wie die GEMA-Gebühren gehört zur Selbstverständlichkeit. Ab dem 1.1.2013 werden

jedoch teilweise gerade diese versteckten Kosten das Zünglein an der Waage sein, das die

Vorabkalkulation einer Veranstaltung positiv oder negativ erscheinen lässt.

Quelle: EVVC

WIEDERGEWÄHLT

besteht keine Veranlassung, die Tarife

haben sich seit über 50 Jahren im Markt

bewährt. Auch der Aufsichtsbehörde wurden

erst vor vier Jahren – damals noch

gemeinsam mit der GEMA – qualifizierte

Sachgründe genannt, die die bestehenden

Strukturen rechtfertigen. Es wird

höchste Zeit, dass den ausufernden Forderungen

der Verwertungsgesellschaften

endlich ein Riegel vorgeschoben wird.

EVVC wehrt sich –

gemeinsam mit anderen

Der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren

e.V. (EVVC) als Vertreter

von rund 700 Veranstaltungshäusern und

330 Mitgliedsbetrieben unterstützt deshalb

die Bundesvereinigung der Musikveranstalter

und den DEHOGA nachdrücklich

in der geforderten Rücknahme

der GEMA-Tariferhöhung. Bis ein ein -

deutiges richterliches Urteil vorliegt,

muss die Reform zumindest ausgesetzt

werden. Der EVVC wird sich mit allen

gerichtlichen Mitteln gegen diese mas -

siven Tariferhöhungen zur Wehr setzen.

Ein entsprechendes Gerichtsverfahren

Auf der Jahreshauptversammlung des EVVC während der MEXCON 2012 wurde

Joachim König, Direktor Hannover Congress Centrum, für weitere drei Jahre in seinem Amt

als Präsident des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren e.V. bestätigt. Ebenfalls

im Amt bestätigt wurden Dr. Ursula Paschke (Messe und Congress Centrum Halle

Münsterland GmbH) als Vizepräsidentin, Andreas Kuchajda (Bochumer Veranstaltungs-

GmbH) als Schatzmeister, Ilona Jarabek (Lübecker Musik- und Kongreßhallen GmbH) als

Leiterin AG II, Jochen Meschke (Veranstaltungszentrum Westfalenhallen Dortmund GmbH)

als Leiter AG III, Heiner Betz (KölnKongress GmbH) als Leiter AG IV, Kristina Wulf (Eurogress

Aachen) als Beisitzerin CSR sowie Jonas Scharf (Congress Center Basel) als Beisitzer Inter -

nationales.

Darüber hinaus wurden Monika Riexinger (Esslingen live – Kultur und Kongress GmbH)

als Nachfolgerin von Matthias Gropp als Leiterin AG I und Sandra Gagliardi (Osnabrücker

Veranstaltungs- und Kongress GmbH) für den 2011 verstorbenen Knut Seidel als Beisitzerin

Marketing neu in den Vorstand gewählt.

53


TOPTHEMA BRANCHE IM WANDEL

zwischen GEMA und der Bundesvereinigung der Musikveranstalter

ist bereits anhängig und befindet sich in

der 1. Instanz vor der urheberrechtlichen Schiedsstelle.

Binnen Jahresfrist ist hier mit einer Entscheidung zu

rechnen. Danach werden vermutlich das OLG München

und der Bundesgerichtshof mit der Sache befasst werden.

Auf www.evvc.org/de/engagement/GEMA/ finden

Sie u.a. einen GEMA-Tarifrechner, der insbesondere

alle anfallenden Tarifzuschläge berücksichtigt, sowie

weitere Informationen zum Thema.

54

Das ist die Branche!

… und das sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren

MAN KANN NOCH UNTERZEICHNEN

Der EVVC ruft dazu auf, sich „mit seiner persönlichen und existenziellen

Betroffenheit“ an den Bundestagsabgeordneten seiner Heimat zu wenden

sowie die Online-Petition „Gegen die Tarifreform 2013 – GEMA verliert

Augenmaß“ zu unterstützen. Bisher haben fast 271.000 Personen

unterzeichnet. Wer sich noch anschließen will: www.kultur-retten.de.

Die Zeit drängt allerdings.

Abschließend wollen wir an dieser Stelle die Wiesbadener ghh consult

GmbH zu Wort kommen lassen, die ebenfalls regelmäßige Untersuchungen

zum deutschen Tagungs- und Kongressmarkt veröffentlicht und dabei

ein besonders breites Betrachtungsfeld wählt. Die nachfolgenden Angaben

basieren auf der aktuellen Studie 2011/2012.

� Es gibt 11.150 Veranstaltungsstätten (Hotels,

Kongresszentren, Hallen, Hochschulen,

Flughäfen) in Deutschland insgesamt mit

5,25 Mio. qm Fläche

� Dazu kommen noch 3.200 „außergewöhn -

liche Veranstaltungsstätten“ und ca.

73 firmeneigene Veranstaltungszentren

� Veranstaltungsmarkt 2011: 2,25 Mio. Ver -

anstaltungen mit 101,5 Mio. Teilnehmern

� Durchschnittliche Dauer von Veranstaltungen:

1,73 Tage

� Standort: Gute Erreichbarkeit insbesondere

mit der Bahn, gutes Image des Ortes, viel -

fältiges Übernachtungs- und Gastronomiesowie

Freizeit-, Kultur- und Unterhaltungsangebot

� Location: Komplettangebote (Tagen, Übernachten,

Essen, Freizeit), flexible Räume

mit Tageslicht, hochwertige Ausstattung,

Internetzugang überall, moderne Tagungstechnik,

großzügige Foyer- und Ausstellungs -

flächen, Berücksichtigung umweltschonender

Aspekte

� Jede dritte Hotelübernachtung resultiert

aus dem Tagungs- und Kongressmarkt

� Umsatzvolumen Veranstaltungsmarkt 2011:

66,2 Mrd. Euro

� Von den 2011 verzeichneten Veranstaltungen

entfallen zwei Drittel auf die Privatwirtschaft

� Der Bereich der Weiterbildung generiert

allein rund die Hälfte aller durchgeführten

Veranstaltungen

� Service: Fester Ansprechpartner für alle

Belange, Unterstützung des Veranstalters

bei „grünen Aspekten“ in der Planung,

Übernahme der kompletten Kongress -

organisation (Inhouse-PCO), attraktive

Packages, hohe Flexibilität, serviceorientierte

professionelle Mitarbeiter

� Kommunikation: Leicht handhabbare Internetpräsenz,

Download aller erforderlichen

Unterlagen und Informationen, direkte

Buchungsmöglichkeit von Zimmern und

Veranstaltungen.

Hinweis: Die ghh-Publikation zum deutschen Hotelmarkt 2011/2012 liegt ebenfalls jetzt vor.

Weitere Informationen: www.ghh-consult.de


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❚ FairControl wird Teil der MCI Group

Genau gesagt seit 21. Mai 2012 ist die FairControl GmbH ein Teil der MCI Group. Mit dem

Zusammenschluss will der Spezialist in der Erfolgskontrolle von Livekommunikation

seine Position stärken und setzt zugleich auf internationales Wachstum. Die Kompetenz

von FairControl, die seit 1998 am Markt vertreten sind, beruht auf den Erfahrungen von

Kommunikationsexperten, Marktforschern, Statistikexperten und Software-Entwicklern.

Dank der langjährigen Erfahrung in der Wirkungsanalyse von Livekommunikation

wird neben hohen Qualitätsstandards bei der Erhebung und Analyse auch die fundierte

Interpretation von Daten im Rahmen der Erfolgskontrolle gewährleistet.

„Schon heute führen wir fast 50 Prozent unserer Projekte im Ausland durch. Die weltweite

Infrastruktur von MCI macht es uns möglich, unser Service-Level in Zukunft noch stärker

an den Bedürfnissen unserer internationalen Kunden zu orientieren“, macht FairControl-Geschäftsführer

Björn Jopen die strategische Zielsetzung deutlich. Sébastien Tondeur,

CEO bei MCI, sieht die Synergievorteile so: „Mit FairControl schaffen wir einen Mehrwert

für unsere Kunden und versetzen sie in die Lage, die Wirkung und den wahren Wert

ihrer Veranstaltungen zu analysieren.“

❚ Aktueller Buchtipp für M.I.C.E-Praktiker

56

In seiner Fachbuchreihe „Messe-, Kongress- und Eventmanagement“ hat

Prof. Stefan Luppold, Studiengangsleiter an der Dualen Hochschule

Ravensburg, einen weiteren Band veröffentlicht. Titel: „Dienstleistungs-

Management in Veranstaltungszentren“ von Jörn Raith.

Wer den Veranstaltungsmarkt

kennt, seine Kunden

konsequent via CRM erschließt

und mit einem

Qualitätsmanagement-

System zu überzeugen

weiß, wird auch als

Inhouse-PCO Erfolg haben:

Autor Jörn Raith plädiert

für ein umfangreiches

Dienstleistungsmanagement

und begründet dies

mit entsprechenden Marktforschungsstudien,

aber auch mit dem Ansatz,

die Finanzierung von Veranstaltungshäusern

nachhaltig zu stärken. Seine Erfahrungen

als ehemaliger Geschäftsführer

des Kongresszentrums Oberhausen –

Luise-Albertz-Halle – sowie als Vorsitzender

des Fachverbands degefest hat Raith in

diesem Buch zusammengefasst.

Er kennt die Problematik aber auch aus der

Perspektive des Veranstalters, da er selbst

viele Jahre als Leiter PR & Veranstaltungsorganisation

für ein privatwirtschaftliches

Unternehmen tätig war. Sein Credo: Veranstaltungshäuser

sollen ihr eigenes Dienstleistungs-Portfolio

überdenken und ausbauen.

Vor allem geht es darum, die verkauften

Leistungen – ob selbst erbracht

oder eingekauft – nach dem „one face to

the customer“-Prinzip anzubieten. Dabei

lassen sich die Leistungen externer PCO

ins eigene System einbinden, um an

Schlagkraft zu gewinnen. Es

ist Raiths Verdienst, dass er

auf Themen, die von besonderer

Bedeutung für die Kongress-

und Veranstaltungszentren

sind, auch speziell eingeht.

Dazu zählen Begrifflichkeiten

wie Umwegrentabilität, Deckungsbeitragsrechnung,

Con -

trolling, Kompetenzmanagement

und Dienstleistungsmarketing

ebenso wie der

zunehmende Wettbewerb der Veranstaltungshäuser

um den attraktiven M.I.C.E-

Kunden. Noch ein Vorteil des vorliegenden

Werkes: Ein eigenes Kapitel hat der Autor

den Rechtsfragen im Veranstaltungsmanagement

eingeräumt, für das er den degefest-Verbandsanwalt

Martin Leber gewinnen

konnte. Darüber hinaus haben bekannte

Fachpersönlichkeiten Gastbeiträge

zu weiteren wichtigen Aspekten verfasst.

Erschienen ist das Buch beim „Verlag Wissenschaft

& Praxis“.

(EUR 28,– / ISBN 9783896736284)

In dieser Reihe bereits früher erschienen sind die

Titel Social Media im Destinationsmarketing, Innovative

Controllingkonzepte für Veranstaltungszentren,

Veranstaltungsrichtlinien, Event-Marketing:

Trends und Entwicklungen, Event-Marketing im

Customer Relationship Management, Mobile Marketing

für Messen sowie Sprungsteine – Stress -

management für Dauer-Lächler und Service-Asse.

❚ Zweiter

Fern lehrgang des

Studien instituts

für Kommunikation

mit ZFU-Siegel

Der Lehrgang Diplom-Eventmanagement

(Studieninstitut für Kommunikation), ein

„Klassiker“ des Düsseldorfer Weiterbildungsspezialisten,

wird ab sofort als staatlich

zugelassener Fernunterricht angeboten.

Dazu hat die Staatliche Zentralstelle für

Fernunterricht, kurz ZFU, die offizielle Zulassung

erteilt. Zuvor wurde der Lehrgang

komplett überarbeitet. Ein Konsortium

deutscher Branchenexperten entwickelte

dazu die Inhalte und vermittelt den Teilnehmern

auch in Folge den Lehrstoff. Ebenfalls

als staatlich zugelassener Fernlehrgang von

der ZFU bestätigt ist der Kurs „Geprüfte(r)

Veranstaltungsfach wirt(in) (IHK)“.

Neuer Startschuss für den INA

Der Internationale Nachwuchs-Event-

Award geht in seine achte Runde und fordert

junge Kreative diesmal auf, ein „BIG

BANG Konzept für den neuen (fiktiven) Energydrink

CRANK“ zu entwickeln. Briefingpartner

der Aufgabe ist die Agentur insglück,

als Ausrichter fungiert wieder das

Studieninstitut für Kommunikation. Teilnehmen

kann, wer nicht älter als 28 Jahre

ist, über max. zwei Jahre Berufserfahrung

verfügt und Event- bzw. Kommunikationsbezug

aufweist. Neben der Gold-, Silberund

Bronzemedaille gibt es attraktive Preise

zu gewinnen. Einreichungsfrist für die Konzepte

ist der 18.11.2012, die Preisverleihung

erfolgt auf der Best of Events am 16.1.2013.

Alle Infos: www.ina-award.de

IdeenReich gewinnt MINDchallenge

Mit einem außergewöhnlichen Meetingkonzept

gelang es der Agentur aus Frankfurt

um Geschäftsführer Niels Jäger, die von

VisitDenmark ausgeschriebene Event-

Challenge in Deutschland zu gewinnen.

IdeenReich überzeugte durch ungewöhn -

liche und kreative Denkansätze, die sich als

roter Faden durch das gesamte Konzept

zogen. Außerdem stand das dreitägige

Meeting für Führungskräfte unter dem

Thema Nachhaltigkeit. Im August ging es

weiter nach London zum internationalen

Wettbewerb. Was dort passierte?

Infos unter www.IdeenReich-Frankfurt.de


❚ Alle Achtung – dieses Event

konnte sich sehen lassen …

Um Kommunikation in kritischer Öffentlichkeit drehte

sich das jüngste Campus-Symposium des EC Europa

Campus, das diesmal im Mannheimer Flughafen veranstaltet

wurde. Der von den Studenten organisierte Event

widmete sich Themen wie Öffentlichkeit und Gegen -

öffentlichkeit, Protest und Bürgerbeteiligung, Eskalation

und Deeskalation sowie Dialog und Mediation. Das gesamte

Setting war ein bemerkenswert professionelles.

Quelle: EC Europa Campus

„Kommunikation statt Konfrontation“ bei Großprojekten war

etwa das Thema der von Wolfgang Grünwald (Rhein-Neckar

Fernsehen) moderierten Talkrunde, die mit Frauke Distelrath

(Pressesprecherin Attac), Waldemar Oldenburger (Leiter Unternehmenskommunikation

Alstom), Roland Kress (Leiter Konzernkommunikation

MVV) sowie dem Kampagnenberater Andreas

Graf von Bernstorff und Obinna van Capelleveen, Kommunikationsberater

für das norddeutsche Großprojekt Femern

A /S nicht „nur“ prominent, sondern auch international besetzt

war. Ergebnis: Wenn die Energiewende geschafft werden soll,

müssen Bürgerinitiativen, Anspruchsgruppen, Organisationen

und Unternehmen dialogisch zusammengeführt werden. Hier

besteht massiver Handlungsbedarf – moderne Kommunikationsstrategien

sind zu entwickeln, die die Bürger einbeziehen

und die neuen Möglichkeiten der Medien nutzen.

Eine zweite Gesprächsrunde beschäftigte sich mit kommunikativen

Konfliktvermeidungsstrategien beim Fußball, wozu als

Fachkundige die Mannheimer Polizeipräsidentin Caren Denner,

Mike Diehl (Stadionsprecher der TSG Hoffenheim), Andreas Laib

(Geschäftsführer SV Waldhof) sowie der Präsident des Marketing-Clubs,

Hans-Joachim Adler, eingeladen waren.

Auch ein fulminantes Rahmenprogramm hatte der doppelte

„Event-Talk“ zu bieten: Neben zwei wohl in Szene gesetzten

Fashionshows durch die Studenten – unterstützt vom Modelabel

Niebel/Bofinger und von mod’s hair erntete die Rap-Performance

von Robel Ogbazghi (ebenfalls EC-Student) ganz besonderen

Beifall …

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❚ 49. Geburtstag des FAMAB ganz im Zeichen des

Branchen-Nachwuchses ...

58

Mitte Juni traten im Iserlohner BiTS zehn Studententeams im „Battle“ um den Recruitment-Award DAVID an, der nach

seiner Premiere 2011 damit zum zweiten Mal stattfand. Besonders glücklich waren natürlich die drei Preisträger.

Foto: Michael Schuff

Mit der „Hausherren-Crew“ (Bild) stimmte auch gleich der Sieger

– nach erfolgreichem Auftritt im Battle- und Elevator-Pitch hat

das Team der BiTS Iserlohn mit einer gut strukturierten Präsentation

überzeugt. Aufgabe für die Studenten aus dem Sauerland war

es, ein Einführungsevent für einen neuen Energydrink zu entwickeln.

Die Kernidee hierbei: „Als Fremder kommen – als Freund

gehen“. Dies gelang hervorragend und war der Jury den DAVID in

Gold wert. —

Mit einem ebenfalls mutigen Format, einer vorweggenommenen

Livereportage von den Olympischen Spielen in London, präsentierte

die Hochschule Osnabrück ihr Konzept einer Adidas-Shoperöffnung

auf einem schwimmenden Ponton in der Themse und

wurde damit zum silbernen DAVID. — Das Pendant in Bronze ging

an einen nicht minder gut Bekannten – das Studieninstitut in Düsseldorf

reüssierte zum gleichen Thema mit einer Story à la „007“,

in den Hauptrollen Daniel Craig als Testimonial, goldene Turnschuhe

und das London-Eye …

Dass DAVID sich so erfolgreich präsentieren konnte, ist dem Engagement

von Christoph Küppers, Aljoscha Höhn und Melanie

Schmidt sowie insgesamt 37 Sponsoren zu verdanken. Und dass

Nachwuchsförderung inzwischen auch in der Politik an Stellenwert

gewonnen hat, belegt die Schirmherrschaft der nordrheinwestfälischen

Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung,

Svenja Schulze. Wie wichtig DAVID für die Branche geworden

ist, zeigt der Umstand, dass er 2013 gleich in zwei Kategorien

starten soll: Livekommunikation und Architektur – auf die Umsetzungen

darf man bereits gespannt sein!

Seit 1. August vertritt die Repräsentanz

TCC Network einen neuen DMC-Partner

für das südliche Afrika: SALT Concepts. Die

Full-Service-Agentur mit Hauptsitz in Kapstadt

agiert im südlichen Afrika (Südafrika,

Botswana, Mosambik, Sambia) und mit

eigenen Büros in Namibia und Tansania.

Die 10 Teilnehmerteams an DAVID 2012 (Liste ohne Ranking)

� Studieninstitut für Kommunikation (Düsseldorf)

Studiengang: Betrieblicher Lehrgang Eventmanagement /

Veranstaltungskaufmann/-frau (IHK)

� Fachhochschule Osnabrück

Studiengang: Eventmanagement

— Beide betreut von circ aus Wiesbaden —

� Staatliche Studienakademie Riesa

Studiengang: BWL-Dienstleistungsmanagement

(Studienrichtung Event- und Sportmanagement)

� BiTS Hochschule Iserlohn

Studiengang: Sport- und Eventmanagement

— Beide betreut von insglück aus Berlin —

Die deutschen Geschäftsführerinnen Marion

Hentschel & Karen Wittje entwickeln

zusammen mit ihrem Team deutschsprachige

Programme für hochwertige M.I.C.E-

Veranstaltungen oder exklusive Gruppen-

& FIT-Reisen. Über die Zusammenarbeit

mit TCC will SALT Concepts die Präsenz auf

� WAM Die Medienakademie (Dortmund)

Studiengang: Kulturmanagement

Internationale Hochschule Bad Honnef

Studiengang: Eventmanagement

— Beide betreut von marbet aus Künzelsau —

� Fachhochschule des Mittelstandes (Köln)

Studiengang: Eventmanagement und Entertainment

� Hochschule Fresenius (Köln)

Studiengang: Eventmanagement

— Beide betreut von sky premotion aus Köln —

� Hochschule für angewandte Wissenschaft (München)

Studiengang: Tourismus Management

� Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau,

Reinhold-Würth-Hochschule

Studiengang: Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-

und Sportmanagement

— Beide betreut von fullmoon aus Stuttgart —

❚ TCC mit neuem DMC-Partner für das südliche Afrika

dem deutschsprachigen Markt verstärken.

Seit der Gründung 2008 konnte man bereits

Erfolge bei der Durchführung „repräsentativer

Car-Launches und kreativer Incentives“

verbuchen. Weitere Infos unter:

www.tcc-network.de


Quelle: Visual Communication Group

❚ Burnout! Ich kann’s nicht mehr hören –

aber vielleicht erkennen...?

Im Rahmen des ersten „Corporate

Health Congress“ feierte

das Seminartheaterstück

Wenn die Akkus leer

sind … – Business-Balance zwischen

Himmel und Hölle im

Staatsarchiv Darmstadt Premiere.

Die etablierte Visual

Communication Group thematisiert

mit diesem Stück

als erstes Business-Theater

die Malaise Nummer eins der modernen Geschäftswelt. „Burnout ist immer noch

eine sehr unterschätzte Krankheit. Es ist uns daher ein Anliegen, Führungskräfte

und ihre Mitarbeiter für dieses brisante Thema zu sensibilisieren“, so Dany Strobel,

künstlerische Leiterin von Visual. Dabei wolle man es jedoch nicht belassen,

vielmehr soll dank „unserer vielen Partner“ auch nach der Aufführung kompetente

Hilfe angeboten werden. Denn nicht selten verbirgt sich hinter Symptomen

wie Schlaflosigkeit oder Angstzuständen eine handfeste Depression. Unternehmenstheater

mit praktischem Nutzwert quasi. — Im Stück werden anhand einer

spannenden Geschichte der typische Verlauf und die Ursachen der Erschöpfungsdepression

dargestellt. Dabei wird der Zuschauer dramaturgisch an das heikle

Thema und die vielfältigen Symptome der Krankheit herangeführt. Aufgezeigt

werden außerdem erfolgreiche Strategien des betrieblichen Gesundheitsmanagements

und moderne Möglich keiten, wie man Burnout verhindern kann.

Weitere Infos: www.visual-mannheim.de

Gewinner der MINDchallenge 2012

facebook.com/agenturideenreich

@IdeenReichFFM

AGENTUREN/PANORAMA INFOBÖRSE

Bild: marbet

marbet inszeniert den ADAM & EVA AWARD

2012 – Die Künzelsauer Live-Kommunikationsagentur

fungiert als ausführende Agentur

der Preisgala am 8. November im Mannheimer

Rosengarten. Dafür hat man in Zusammenarbeit

mit dem FAMAB-Verband Direkte Wirtschaftskommunikation

e.V. ein Kreativkonzept ent wi ckelt,

mit dem „rasenden Reporter“ Aljoscha Höhn als

zentralem Act. Er wird das Ganze backstage begleiten,

Interviews führen und seine persönlichen

Eindrücke u. a. auf Facebook (http://www.facebook.com/#!/marbet.Events)

schildern. Auch das

Sponsorenmarketing ist in vollem Gange, man

kann aber noch aufspringen: „Weitere Partner,

die ihre Ideen einbringen und die exklusive Plattform

für sich nutzen wollen, sind noch herzlich

willkommen“, so Ingo Schwerdtfeger von der

marbet Geschäftsleitung.

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Augen unsichtbar.“ (Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry)

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UPDATE LUXEMBURG

60

Neuigkeiten

Großherzogtum

Schon wieder Luxemburg? Genau vor

einem Jahr war das kleine Nachbarland

westlich von Trier schon einmal der Star

eines längeren Destinationsporträts in CI.

Dass es jetzt einen Update gibt, liegt an

der Innovationskraft, mit der sich vor

allem die Infrastruktur in und um Luxemburg-Stadt

permanent renoviert.

aus dem

Jüngstes Beispiel ist das NCCK, das neue

Konferenzzentrum auf dem Kirchberg-Plateau,

das jetzt fertig ist und ganz neue Möglichkeiten

in puncto internationalen Kongressmarketings

eröffnet. Auch etliche andere

haben nachgezogen, so dass wir Ihnen,

liebe Leser, unsere aktuellen Eindrücke

nicht vorenthalten wollen. Denn Luxemburg

fasziniert auf seine besondere Weise:

Ein Land, das mit dem Auto in ca. einer

Stunde durchquert werden kann und dennoch

beharrlich im großen wirtschaftlichen

wie politischen Konzert mitspielt, verdient

in jedem Fall Beachtung.

Dabei sind es ja nicht ausschließlich die

regelmäßig stattfindenden Sitzungen des

Rates der Europäischen Union. Auch Veranstaltungen

wie die EXPOGAST, die alle vier

Jahre in Luxemburg die klangvollsten

Namen der internationalen Gastronomie

zusammenbringt, zeugen von der hervorragenden

Event-Kompetenz eines Standorts,

wo knapp 160 Nationalitäten auf friedlichste

Art zusammenleben und TV-Köchin


und Gastro-Unternehmerin Lea Linster

im Herbst die Hochzeitsgäste des Großherzoghauses

bekocht ... Das Angebot

im M.I.C.E-Bereich ist in ganz Luxemburg

sehr vielfältig und reicht von hochmodernen

Konferenzzentren und Tagungshotels

über Schlösser, Burgen, Kasematten

bis hin zu Weinkellereien und

Schiffen. Da soll und darf der programmtechnische

Hinweis auf die interessante

Museumslandschaft nicht fehlen:

Mit der Villa Vauban, dem modernen

Mudam oder dem erst im Juli wieder -

eröffneten historischen Fort Thüngen

(Bi. Mi.) mit dem „Musée Dräi Eechelen“

– beide übrigens in unmittelbarer Gehnähe

zum NCCK – stehen Hochkaräter bereit,

deren Besuch empfehlenswert ist. Nach

langer Planungsphase kann nun in den

Kasematten des Forts jeweils eine Epoche

der Festungsgeschichte sowie deren Einfluss

auf die Stadt erlebt werden.

Für alle weiteren Infos und Kontakte:

www.meetingpoint.lu

Quelle: LCB/ONT

Quelle: Le Chapito/Casino 2000

LUXEMBURG UPDATE

61


UPDATE LUXEMBURG

62

Voilà — Luxemburgs neues Tagungsflaggschiff!

Quelle: Luxemb. Tourismusministerium

Quelle: Luxemb. Tourismusministerium

Es ist vollbracht: Das NCCK, kurz für

Nouveau Centre de Conférence Kirchberg,

ist auf dem völlig neu entstandenen

Place de l’Europe (Luxemburg-

Stadt) von nun an das M.I.C.E-technisch

tonangebende Gebäude. Nach

diversen Umbauarbeiten in diesem Jahr

fertiggestellt, präsentiert sich das auch

optisch eindrucksvoll gelungene internationale

Konferenzzentrum mit zahlreichen

gestalterischen Raum- und damit

Inszenierungsoptionen und selbstverständlich

moderner technischer

Ausstattung State of the Art. Schließlich

Quelle: NCCK

ist hier ja dreimal im Jahr der jeweilige

EU-Ministerrat zu Gast!

Das Herzstück des Gebäudes ist der neu

gestaltete Plenarsaal, wo gesetzt bis zu

850 Personen Platz finden können. Sollte

dies noch nicht ausreichen, stehen zwei

angegliederte Räume zur Verfügung, in

denen sich per Videoleinwand das Geschehen

im großen Saal verfolgen lässt.

Für besondere Anlässe können diese

auch als exklusive VIP-Areas genutzt

werden. Weitere Möglichkeiten vor allem

für Veranstaltungen mit besonderem

Eventcharakter bietet u. a. das dank der

riesigen Glasfront des Gebäudes taghelle

Foyer. Auf 2.600 qm Fläche können sich

hier Ausstellungen, Empfänge oder

Präsentationen angemessen in Szene

setzen … www.ncck.lu

Quelle: Philharmonie Luxemburg

Und noch eine spannende Adresse

auf dem Kirchberg

Genauer gesagt, direkt gegenüber dem

NCCK befindet sich die Philharmonie

Luxemburg, wo üblicherweise meist

klassische Konzerte auf höchstem internationalen

Niveau erklingen. Insbesondere

im Grand Auditorium – mit Platz

für rund 1.500 Personen – lässt sich die

hervorragende Akustik erfahren. Für

Veranstaltungen bis zu 1.200 Personen

bietet sich außerdem das Grand Foyer an,

das bei einer Deckenhöhe von 16 bis

18 Metern sehr viel Spielraum für außergewöhnliche

Inszenierungen lässt. Auch

hier ist die originelle Außenoptik durchaus

der Erwähnung wert – wie unser Bild

zeigt, bietet das vor sieben Jahren eröffnete

Gebäude eine wahrlich einzigartige

Architektur. www.pilharmonie.lu


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UPDATE LUXEMBURG

64

Top-Locations, Top-Programme …

Quelle: Abtei Neumünster

Das Centre Culturel de Rencontre (CCRN)

Abbaye de Neumünster im Luxemburger

Stadtteil Grund ist für (fast) alle Arten

von Formaten bespielbar. Das ehemalige

Männergefängnis erlaubt sowohl

Indoor- (bis 500 Personen) wie auch Outdoor-Veranstaltungen

(bis 2.000 Personen).

Das besondere Highlight ist die

Lage mit Blick auf die Bockkasematten –

die auch illuminiert werden können und

teilweise sogar selber für Events auf Anfrage

nutzbar sind – sowie die hängenden

Gärten am Ufer der Alzette.

www.ccrn.lu

Nomen est omen

Der Name verrät es eigentlich schon:

Das Trifolion im kleinen Städtchen Echternach

ist unheimlich vielseitig und

Quelle: Rockhal

wird auch so genutzt. Hauptspielstätte

des renommierten Festival International

Echternach und Sitz des Barockorchesters

der EU – kurz EUBO –, um nur einige

„Dauergäste“ zu nennen. Das fünfstöckige

Gebäude bietet einen Konzertsaal

– das Atrium – für bis zu 700 Personen,

der sich dank seiner hervorragenden

Akustik besonders gut für Liveveranstaltungen

eignet. Festbestuhlung im Hauptschiff

und flexible Arrondierung auf den

seitlichen Galerien ermöglichen auch

individuelle Nutzung. Insgesamt offe -

rieren die diversen Räumlichkeiten im

Trifolion Veranstaltungskapazitäten von

6 bis 600 Personen. www.trifolion.lu

Aus 2 mach 1 !

Zurück nach Luxemburg-Stadt und dort

an einen ganz zentralen Ort: Mit dem

Zusammenschluss von Cercle Municipal

und Cine-Cité zum neuen Cercle-Cité

wurde eine schicke Konferenzmöglichkeit

direkt am Place d’Armes, also mitten

in der Stadt, geschaffen. Durch eine

Glasbrücke verbunden, bietet die Location

eine interessante Kombination aus

zeitgemäßen und historischen Räumlichkeiten.

Der moderne Teil, das Cité,

beherbergt ein Auditorium für bis zu 142

Personen, das sich quasi in einer „Blase“

befindet: Seine geschwungene Boden -

linie im zweiten Stock bildet gleichzeitig

die Decke des trendigen Sushi-Restaurants

„Aka“ eine Etage darunter. Das

Restaurant ist übrigens ebenfalls exklusiv

buchbar. Im historischen Teil des Areals,

dem Cercle, befinden sich insgesamt

sechs verschiedene Säle für Veranstaltungsbedarf

bis 300 Personen.

www.cerclecite.lu

Auch, aber nicht nur für Rockfans

Die „Rockhal“ im Städtchen Esch-sur-

Alzette – in Luxemburg sind die Wege

bekanntlich äußerst kurz – ist eigentlich

für entsprechende Konzerte prädestiniert.

Und tatsächlich geben sich hier die

Stars die Klinke in die Hand. Neben Lionel

Ritchie und Deep Purple, die im November

zu Gast sein werden, haben zum

Beispiel die Scorpions ihre Abschiedstournee

exklusiv um ein Konzert in der

Rockhal erweitert! Jedoch ist die Nutzbarkeit

nicht auf die Musikszene beschränkt:

So kann im „Aquarium“ etwa

ein exklusiver Empfang für bis zu 200

Personen stattfinden. Auch die Main

Hall (2.600 qm Eventfläche mit einer

Deckenhöhe von bis zu 17 Metern!) und

der Club (540 qm, feste Bühne) können

gebucht werden und sogar spezielle VIP-

Räume sind vorhanden. Klar, bei dem

Auftrittspublikum … www.rockhal.lu


Geht nicht, gibt’s hier nicht

Quelle: New Spirit

Auch wenn der Name vielleicht nicht

mehr so ganz treffend ist – schließlich

spricht man bei „New Spirit“ über die

älteste Eventagentur des Großherzogtums

– eine gute Adresse ist es allemal.

Seit über 20 Jahren nämlich organisiert

der ehemalige Rallye-Fahrer Carlo

Arendt so ziemlich alles in Sachen

Events: Ob Firmenveranstaltungen,

Teambuildings, Heißluftballonfahrten,

Galadiners, Themen- oder Outdoor-

Events. Hier ist beinahe alles möglich.

Neben der Vielseitigkeit der Agentur ist

auch ihr Sitz ein weiterer Vorteil: Das

firmeneigene Gelände liegt nur rund

zwanzig Minuten von Luxemburg-Stadt

entfernt und mitten im Wald. Dadurch

kann man ohne Sperrstunde feiern,

denn gestört wird hier niemand!

Natürlich ist das Team um Carlo Arendt

(www.lemoulin.lu) längst kein einsamer

Platzhirsch mehr. Deshalb hier noch ein

paar weitere empfehlenswerte Ansprechpartner

zum Thema Events in

Luxemburg-Stadt und -Land:

� Pepper & Salt Events

(www.pepperandsaltevents.com)

� Events & More

(www.eventsandmore.lu)

� MeeTIncS

(www.meetincs.lu)

� Mediation

(www.mediation-sa.lu)

� Brothers

(www.brothers.lu)

� Luxembourg & More

(www.luxembourgandmore.com)

Auch der Norden von Luxemburg

hat seine Vorzüge!

In den Luxemburger Ardennen, dem waldreichsten Teil des Landes, liegt auf einer

Höhe von 521 Metern die kleine Ortschaft Marnach. Dort bietet das CUBE 521

(www.cube521.lu) einen großen multifunktionalen Veranstaltungsraum (250 Pesonen)

sowie ein geräumiges Foyer und drei Proberäume. Spektakuläre Architektur offeriert

auch die Däichhal (www.ettelbruck.lu) in der Gemeinde Ettelbruck. Die 2011 wieder

eröffnete Location kann bis zu 1.500 Personen fassen.

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LUXEMBURG UPDATE

65


UPDATE LUXEMBURG

66

Betten hat’s hier wahrlich genug

Aber natürlich nicht irgendwelche:

Eine Topadresse mitten in der City

ist das (Boutique-)Hotel Le Place

D’Armes am schon erwähnten

Bild: Hotel le Place d’Armes

Weitere Alternativen gefällig?

Auch dort schlafen Sie gut

(Auszug)

gleichnamigen Platz. Eingerichtet

in den Räumlichkeiten einer ehemaligen

Druckerei bietet das wirklich

originelle Fünfsterne-Haus noble

Treff- und Rückzugsmöglichkeiten

verteilt auf ein Ensemble von mehreren

Einzelgebäuden, die hintereinander

angelagert sind. Viel Individualität

bei der überschaubaren

Zahl von insgesamt 28 (sehr stilvollen!)

Zimmern und Suiten – und das

Ganze super-zentral!

www.hotel-leplacedarmes.com

Ebenfalls in der Stadt, ebenfalls fünf

Sterne, aber wesentlich mehr Zimmer

(210): Das Hotel Le Royal am

exklusiven Boulevard Royal ist ein

„Leading Hotel of the World“ und

beherbergt neben Sauna, Spa &

Wellnesscenter eine große Lobby-

Bild: Hotel

Bar und vor allem reichhaltige Tagungskapazitäten

bis 1.000 Personen.

Sehr gute Küche mit Innenund

Außenbewirtschaftung.

www.leroyalluxembourg.com

Ein besonderer Blick lohnt aufs

neue Park Inn by Radisson Luxembourg

City. Das Dreisterne-Haus ist

nur 200 Meter vom Bahnhofsviertel

entfernt und verfügt über 99 nagelneue

Zimmer, Privatparkplatz mit

150 Stellplätzen, Fitnessraum und

drei Tagungsräume.

www.parkinn.com/hotel-luxembourg

Für den Ausklang am Abend empfiehlt

sich die hoteleigene Lounge -

bar mit lokalen und internationalen

Spezialitäten sowie Cocktails – warum

also in die Ferne schweifen … ?

Hotel Zimmer Tagungsräume

Double Tree by Hilton 342 16

Sofitel Luxembourg Europe 109 6

Novotel Luxemburg Kirchberg 260 10

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Mercure Grand Hotel Alfa Luxembourg 141 2

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UPDATE LUXEMBURG

„Deutscher Markt weist noch erhebliches Potenzial auf“

Quelle: Luxemb. Tourismusministerium

C.I.: Monsieur Barthelmé, warum ist Luxemburg

eine gute Adresse für Geschäftsreisen?

P. B.: Die guten Verkehrsanbindungen

zu den Hauptgeschäftszentren im europä -

ischen Ausland machen Luxemburg zu

einem Reiseziel in unmittelbarer Nachbarschaft.

Ein nicht zu unterschätzender

Vorteil sind Stabilität und Sicherheit.

Im „Mercer’s Quality of Living Survey“

rangiert Luxemburg-Stadt seit vielen Jahren

unter den sichersten Hauptstädten

weltweit – eine Sor ge weniger demnach

für Organi satoren von Business-Top -

Events! In Luxemburg leben auf kleinstem

Raum Menschen aus 150 verschie -

denen Nationen. Dieses weltweit wahrscheinlich

einzigartige Phänomen hat

vielfältige positive Aus wirkungen,

z.B. die Mehrsprachigkeit der Bewohner

sowie die Multikulturalität.

C.I.: Welche besonderen Vorteile bietet

die Destination Luxemburg?

P. B.: Als Gründungsmitglied der EU ist

Luxemburg nicht nur ein Wirtschafts -

akteur von internationaler Bedeutung,

sondern als Sitz vieler europäischer Institutionen

auch gewissermaßen „Hauptstadt

Europas“. Diesem europäischen

Aspekt seiner Geschichte verdankt das

Land sowohl infrastrukturell als auch in

Sachen Know-how wichtige Erfahrungswerte,

die den Organisatoren von Businessveranstaltungen

zugute kommen.

68

Pierre Barthelmé, Vorstandsvorsitzender der Betreiberfirma des neuen Konferenz-Center Kirchberg, Luxembourg Congrès,

und gleichzeitig Regierungsrat erster Klasse im Ministerium für Mittelstand und Tourismus, im CI-Interview über ein kleines

Land mit großen Möglichkeiten, wo Entfernungen keine Rolle spielen.

Ein entscheidender Vorteil sind die geringen

Entfernungen: Die Fahrtzeit zwischen

Luxemburgs internationalem Flughafen

und dem Stadtzentrum beträgt knapp

20 Minuten und in Luxemburg-Stadt befinden

sich alle bedeutenden Business -

hotels, Konferenzzentren etc. im Zentrum

bzw. innerhalb eines Umkreises von sieben

bis acht Kilometern. Bei uns verliert

man keine Zeit durch langes Hin- und

Herfahren.

C.I.: Besondere Referenzen zur M.I.C.E-

Kompetenz des Standorts …?

P. B.: Die regelmäßig stattfindenden

Sitzungen des Rates der Europäischen

Union gehören zu den herausragendsten

Referenzen Luxemburgs als Konferenzstandort!

Das kürzlich renovierte Kon -

ferenzzentrum Kirchberg beherbergt in

der Tat diese bedeutenden Zusammenkünfte

der europä ischen Minister jedes

Jahr während der Monate April, Juni

und Oktober.

C.I.: Es ist ein großes Projekt, das neu

eröffnete NCCK …

P. B.: Das Konferenzzentrum Kirchberg

hat in der Tat nach Komplettrenovierung

und Ausbau im April 2012 neu eröffnet.

Hiermit wird die ohnehin bereits vielfältige

Angebots palette Luxemburgs um einen

heraus ragen den Standort erweitert, der –

wie gesagt – außerhalb der Monate April,

Juni und Oktober jedem Veranstalter zur

Buchung zur Verfügung steht.

C.I.: Wie wichtig ist für Sie speziell das

Incoming-Geschäft vom deutschen Markt?

P. B.: Der Geschäfts- und Kongress -

tourismus nimmt in Luxemburg einen

wich tigen Stellenwert ein, so wurden im

vergangenen Jahr 60 % der nationalen

Hotelübernachtungen sowie 71% der

Übernachtungen in den Hotels der Hauptstadt

von Geschäfts reisenden in Anspruch

genommen. Der Marktanteil der deutschen

Kunden an den Hotelübernach -

tungen in Luxemburg lag 2011 bei knapp

20 %, in der Hauptstadt stellen die deutschen

Gäste mit 24 % Anteil gar die bedeutendste

Kundengruppe dar. Deutsch-

land ist demnach für den M.I.C.E-Bereich

ein äußerst wichtiger Markt, der trotz

bereits hohem Marktanteil auch weiterhin

erhebliches Wachstums potential aufweist.

C.I.: Welche bedeutsamen Infrastruktur -

investitionen kommen als nächstes?

P. B.: Das nächste Infrastrukturprojekt

wird mit großer Wahrscheinlichkeit die

Messehallen LuxExpo betreffen.

Der Umfang des Projektes ist allerdings

derzeit noch nicht bekannt – er wird

voraussichtlich im Herbst 2012 vom

zuständigen Minister enthüllt werden.

C.I.: Ihre bisher größte organisatorische

Herausforderung?

P. B.: In meiner Funktion als Vorstands -

vorsitzender der Firma Luxembourg

Congrès, Betreiber des Konferenzzentrums

Kirchberg, kann ich im Rückblick

behaupten, dass die Renovierung des

Konferenzzentrums für alle Beteiligten

eine große Herausforderung war.

Die Sitzungen des Rates der Europäischen

Union haben zwischenzeitlich an einem

„provisorischen“ Standort stattgefunden.

Der Umzug ins fertig renovierte Gebäude

im April dieses Jahres hat ohne be -

deutende Zwischenfälle geklappt, ein

reibungsloser Ablauf der Sitzungen der

EU-Minister wird allerdings auch in

Zukunft jedes Mal aufs Neue eine Her -

ausforderung darstellen.

C.I.: Für welche Formate ist Ihrer Meinung

nach Luxemburg besonders prädestiniert?

P. B.: In den vergangenen Jahren hat

sich die Palette des luxemburgischen

M.I.C.E-Angebotes beachtlich erweitert

und sowohl Infrastruktur als auch Ausstattung

haben sich auf hohem Niveau

eingependelt. Das Chapito im Casino

2000 in Mondorf, restaurierte Schlösser,

hochmoderne Kultureinrichtungen, die

für Events und Konferenzen genutzt

werden können wie etwa die Philharmonie,

sind nur einige weitere Beispiele.

Die Infrastruktur kann heut zutage durchaus

mit der ausländischen Konkurrenz

mithalten und unser Schwerpunkt liegt

derzeit dar in, dieses Angebot erfolgreich


zu vermarkten. Luxemburg zeichnet sich

hauptsächlich als idealer Austragungsort

für Events bis 1.000 Personen aus;

Veranstaltungen bis 6.000 Gäste sind

jedoch ebenfalls möglich.

C.I.: Last, but not least — welche Vorteile

und kostenlosen Services bietet das ONT?

Unterschätzen Sie das Umland nicht!

Nur wenige Kilometer außerhalb von Luxemburg-Stadt

wird ebenfalls viel (an)geboten.

Etwa in Mondorf-les-Bains: Zwar steht hier

– bedingt durch die eigene Thermalquelle –

vor allem Wellness im Vordergrund, den-

Klassisch, aber nicht unmodern …

… sind viele der Schlösser rund um die Hauptstadt,

die sich daher als Special-Event-Lo -

cations bestens eignen. Nur 17 km von Luxemburg-Stadt

entfernt liegt etwa Schloss

Bourglinster – mit fünf Konferenzräumen

(60–200 Personen) und einer feinen Schlossküche

(www.bourglinster.lu).

In Urspelt steht mit dem gleichnamigen Château

sogar ein nationales Denkmal. Es gibt

Konferenzmöglichkeiten bis 500 Personen

sowie für Übernachtungsgäste 29 Schlosszimmer

und eine Suite (www.chateauurspelt.lu).

In der imposanten Burg (11. Jh.) von Vianden

lassen sich in der großen Festhalle Bankette

bis knapp 300 Teilnehmer realisieren

(www.castle-vianden.lu).

Einen besonderen Hauch europäischer Geschichte

versprüht das kleine Grenzstädtchen

Schengen im Dreiländereck Deutschland–Frankreich–Luxemburg

– schließlich

P. B.: Das Landesverkehrsamt Luxemburg

(ONT) bietet in erster Linie Information

und Beratung. Ergänzend zum Sales-

Guide des Ministeriums für Tourismus

hat das ONT kürzlich sein neues Internet -

portal www.meetingpoint.lu präsentiert.

Es handelt sich hierbei um ein praktisches

Tool, das alle Informationen rund

Quelle: Le Chapito/Casino 2000

noch ist die kleine Gemeinde im Distrikt Grevenmacher

auch M.I.C.E-technisch gut bespielbar.

An geeigneten Hotelfazilitäten darf

man sich das Dreisterne-Haus Villa Welcome

und besonders natürlich den Vier-

ist dies der Ursprungsort des berühmten

Schengen-Abkommens, das für den heute

passfreien Verkehr zwischen den EU-Staaten

„verantwortlich“ ist. Hier merkt man

sich das „Château de Schengen“ – das Romantik-Hotel

verfügt über 11 Empfangssäle

mit einer Kapazität bis 100 Personen und

weiteren Eventmöglichkeiten im großen

LUXEMBURG UPDATE

um das M.I.C.E-Angebot in Luxemburg

auf einer einzigen Plattform bündelt.

Außerdem stellt das ONT auf Wunsch die

nötigen Kontakte her.

C.I.: Monsieur Barthelmé, wir bedanken uns

für das Gespräch.

sterne-Betrieb Mondorf Park Hotel merken.

Übrigens existiert im Ort das einzige Spielcasino

Luxemburgs mit Übernachtungsmöglichkeiten

quasi inklusive: Das Casino

2000 Hotel verfügt über 31 Zimmer, einen

hoteleigenen Nachtclub und mehrere kleinere

Tagungsräume. Zusätzlich gibt es einen

Bankettservice für geschäftliche Anlässe am

Abend.

Jüngstes Projekt der kleinen Gemeinde ist

das Eventareal „Le Chapito“, das speziell

Planer interessieren dürfte. Bei einem Investitionsvolumen

von knapp 30 Mio. Euro verfügt

das Gesamtensemble (13.500 qm) über

Terrassen, Gärten und vor allem einen

modernen Eventbereich, der neben dem

entsprechenden technischen Equipment

vor allem Platz für bis zu 2.100 Gäste bietet

(www.chapito.lu)!

Garten. Im Schloss lässt sich auch gleich

übernachten. Sehr nobles Domizil

(www.chateau-de-schengen.lu)!

Die größte mittelalterliche Burganlage des

Großherzogtums befindet sich in Bourscheid

– heute ist das Schloss eine Top-

Adresse für Empfänge und Bankette

(www.bourscheid.lu).

69


INFOBÖRSE VERANSTALTUNGEN

❚ Green Meetings mit Tiefgang

Unter dem bewusst provokanten Motto

„Green Meetings“ – Holzweg oder Autobahn“

wurde auf den diesjährigen degefest-Fachtagen

(28.–30. Juni im Kölner Maternushaus)

genauso kontrovers und facettenreich

diskutiert, wie sich das Thema im

Alltag präsentiert. Wenn einerseits Kongressmanager

um CO ² -Einsparungen ringen

und andererseits Megaspektakel auf

der grünen Wiese Zigtausende im eigenen

PKW anlocken, darf die Frage schon gestellt

werden, wie ernst das Ganze tatsächlich

gemeint ist.

Und so haben sich auf den Fachtagen mehrere

Referenten ganz unterschiedlicher

Provenienz ausgiebig mit dem Spannungsfeld

zwischen Marketing und gesellschaftlicher

Verantwortung beschäftigt. Darunter

Professor Armin Brysch (Hochschule Kemp -

ten), Professor Dr. Jerzy Jaworski (Hochschule

Heilbronn), Veit Moosmayer, Leiter

der Geschäftsstelle des Umweltgutachterausschusses

Berlin, Peter Wolfmey er und

Martin Hinzmann von der ZENIT GmbH,

Martin Lenßner (Bio-Seehotel Zeulenroda)

sowie eine hochkarätig besetzte Fachrunde

unter Leitung von Professor Stefan

Luppold (DHBW Ravensburg).

70

Der neue degefest-Vorstand und sein wissenschaftlicher Beirat (v.l.n.r.): Prof. Armin Brysch,

Prof. Stefan Luppold (beide wissenschaftlicher Beirat), Klaus Goschmann (Geschäftsführer degefest-

Institut), Prof. Dr. Jerzy Jaworski (wissenschaftlicher Beirat), Andreas Kienast (stellv. Vorsitzender),

Michael Klinger (Beisitzer Tagungshotellerie), Jörn Raith (Vorsitzender), Curt Rahn (Beisitzer

Bildungszentren) sowie Martin Näwig (Beisitzer Consulting und Marketing). Es fehlen auf dem Bild:

Michel Tueini (Beisitzer Bildungszentren) und Sven Mölleken (Beisitzer Technik). Bild: degefest

Es war ein Verdienst der Gesamtveranstaltung,

sich möglichst ganzheitlich mit dem

Themenfeld auseinanderzusetzen, und als

entsprechend fundiert können also die

Ergebnisse gelten. „Es gibt noch viel zu

tun“, könnte das Fazit lauten, wenn man

bedenkt, dass die Relevanz des Themas

zwar inzwischen breite, aber anscheinend

noch nicht jene außerordentliche Aufmerksamkeit

erfahren hat, die ihr gemäß

der CSR-Definition eigentlich zukommen

müsste. Nach wie vor werden Kosten für

nachhaltig ausgerichtete Investitionen

mancherorts gescheut, vor allem aber auch

deshalb, weil umgekehrt viele Kunden

noch nicht bereit sind, Aufpreise für entsprechende

Dienstleistungen zu bezahlen.

Immerhin: Das Bewusstsein für die Problematik

verbreitet sich offenbar immer mehr

und auch die Maßnahmen – etwa die zahlreichen

Zertifizierungen, die ja konkretes

Handeln vor aussetzen – haben längst ein

Niveau erreicht, das über vermeintliches,

alibibehaftetes „Green Washing“ weit hin -

ausreicht. Natürlich gibt es solche und solche,

doch anders als etwa beim „Second

Life“, von dem inzwischen keiner mehr redet,

dürfte der Trend zum Green Meeting

unumkehrbar sein.

Dabei gilt allerdings: Wer sich für „grünes

Marketing“ stark macht, muss auch entsprechend

ernsthafte Anstrengungen unternehmen,

zumal der Markt immer noch

skeptisch auf entsprechende Werbever -

heißungen reagiert. Man spricht vom „Gap

zwischen Performance und Perception“

und insofern ist Glaubwürdigkeit die wichtigste

Regel. Dazu kommen strategische

Ordnung, nachvollziehbare Produkt- und /

oder Dienstleistungsqualität und dann

erst die Kommunikation darüber, dies

dann allerdings professionell und möglichst

im Dialog. Wie das im Idealfall funktioniert,

macht seit Jahren das Bio-See -

hotel im thüringischen Zeulenroda vor, das

seinen Weg vorbildlich konsequent beschritten

hat und dadurch vom seinerzeitigen

Exoten zu einem marktführenden

Anbieter aufgestiegen ist. Ohne Fleiß kein

Preis, hätte man früher gesagt … Und doch

ist es so: Der Weg ist steinig und die Marketingversuchung

groß, doch letztlich wird

nur der Erfolg haben, der auch die Nachhaltigkeit

nachhaltig betreibt. Die degefest-

Fachtage 2012 haben sich eines großen

Themas vielfältig angenommen und damit

zum besseren Verständnis der komplexen

Problematik beigetragen!

Vorsitzender

wiedergewählt

Auf der ebenfalls auf den Fachtagen

stattgefundenen Jahreshauptversammlung

wurde Jörn Raith einstimmig

für weitere drei Jahre zum degefest-Vorsitzenden

gewählt. Raith,

in dessen Amtszeit der Ausbau des

wissenschaftlichen Beirates genauso

fällt wie die Aufgabenerweiterung

durch M.I.C.E-Consultings und die

Einbindung des fachkundigen Branchenanwalts

Martin Leber zum Verbandsjuristen,

fand für seine Wiederwahl

präzise Worte: „Ich empfinde

diese Wahl als Anerkennung der

Arbeit des gesamten Vorstands.“

So kennt man ihn, so schätzt man ihn.

In zwei weiteren Wahlen wurde

Curt Rahn, Chef des Siemens-Global-

Leadership-Center in Feldafing, zum

Schatzmeister berufen sowie Michel

Tueini, Direktor vom Hotelpark Soltau,

erneut in den Vorstand gewählt.


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era eröffnet im Frühjahr

2013 das neue 4-Tridents

Resort Belek – mit

direktem Zugang zum

Strand, der sich über

eine Länge von 2,5 km

erstreckt. Der ans Hotel

angeschlossene Golfplatz

rangiert sogar

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Europas! Das ganzjährig

geöffnete Resort

wird über 449 Zimmer

in verschiedenen Kategorien sowie einen Spa- und Wellnessbereich verfügen. Kulinarisch

kann man sich in drei Restaurants, darunter ein türkisches Spezialitätenrestaurant

(!), verwöhnen lassen.

Das 55 km von Ankara entfernte Club-Resort eignet sich allerdings nicht nur für (Golf-)

Urlauber: Für Tagungs- und Geschäftsreisende stehen sieben Veranstaltungsräume

(49 bis 190 qm) zur Verfügung, wobei im Areal sogar Plenaranlässe bis 1.000 Personen

realisiert werden können. Wenn das immer noch nicht reicht, lässt sich sogar das 30 km

entfernte Amphitheater von Aspendos nutzen. Originell. Interessant für Planer dürfte

auch die „maximale Budgetsicherheit“ sein, da Club-typisch die Mahlzeiten und

Getränke im Reisepreis inbegriffen sind.

AirportConferenceCenter

VERANSTALTUNGEN INFOBÖRSE

❚ EMECA und UFI

gründen

Lobby-Allianz

Die beiden größten europäischen

Messeverbände haben

sich auf eine gemeinsame Initiative

verständigt. Über die European

Exhibition Industry Alliance

(EEIA) soll künftig die Interessenvertretung

der ausstellenden

Wirtschaft gegenüber den EU-

Gremien gebündelt werden. Die

Stimme dürfte sich Gehör verschaffen

können: Während

EMECA (aktuell 19 Mitglieder)

die Großmesseplätze repräsentiert,

verfügt die UFI über Mitglieder

in immerhin fast allen EU-

Staaten (24 von insgesamt 27).

EEIA wird vom Sitz in Brüssel aus

operieren und soll bis Ende des

Jahres voll einsatzfähig sein.

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❚ ACB diesmal

„in geheimer Mission“…

Die Convention4u, der Jahreskongress des Austrian Convention

Bureau (ACB), fand in diesem Jahr (25./26. Juni) im Congress Casino

Baden (bei Wien) statt. Mit 27 Fachvorträgen und Workshops sowie

rund 170 Teilnehmern gab’s nicht nur ein volles Programm, sondern

auch eine Überraschung der ganz besonderen Art – es moderierte

nämlich „James Bond“ höchstpersönlich. Denn ein „Spionagefall“

zog sich als roter Faden durch zwei Tage Kongressdramaturgie:

Vor der Ansage musste der beste Special Agent Seiner

Majestät natürlich seinen Widersacher ausschalten, einen Martini

gerührt mit Kongresspräsident Christian Mutschlechner trinken

und die Global Sales Managerin der Austrian Airlines retten …

Man merkt es schon: Die insgesamt dritte (seit 2010) Convention4u

war eine bewuss te Mischung aus Entertainment und Kongress und

damit eigentlich ein sehr innovatives Konzept. Das ACB hat sich

zum Ziel gesetzt, die Qualität der Kongresse zu steigern und dar -

über Erfolgspotenziale zu reali sieren. ACB-Geschäftsführerin Petra

Bau er-Zwinz sagt es so: „Wir sind mutig und testen gemeinsam

mit den Anbietern der Tagungsindustrie neuartige Kongressformate

auf ihre Wirksamkeit und Umsetzbarkeit.“ Diese sind – in

ihren Möglichkeiten allgemein noch lange nicht ausgeschöpfte –

Ansätze wie Speed-Dating, World-Café, Speakers’ Battle, Peerto-Peer-Diskussionen

oder Storytelling. Man darf gespannt sein,

wie es im nächsten Jahr weitergeht.

Auch selber ging die Convention 4u mit gutem Beispiel voran: Sie

wurde als nachhaltige Veranstaltung organisiert und entsprach

den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green

Meetings. Auch ein, wohlgemerkt kreatives, Charity-Projekt ist

traditioneller Bestandteil jeder Auflage: Diesmal ging es um die

Kinderburg Rappottenstein, ein Projekt des Roten Kreuzes Niederösterreich,

das Familien mit chronisch schwer kranken Kindern

auf der Burg Erholung bietet. —

P.S.: Natürlich soll an dieser Stelle auch die Verleihung des Austrian

Congress Award 2012 gebührende Beachtung finden: Er ging an

Dominique Dressler, Leiterin des Büros für internationale Beziehungen

und Kongresswesen der Allgemeinen Unfall ver siche rungs -

anstalt AUVA sowie an den Betriebsleiter Messe bei Congress und

Messe Innsbruck, Hansjörg Stern.

❚ Aserbaidschan ist Kongress-

und Kulturpartner der ITB 2013

Das Land zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer will eine Brücke

zwischen Europa und Asien schlagen und präsentiert sich auf

der weltgrößten Reisemesse sowohl als Natur- und Kultur- wie

auch als Geschäftsreise-Destination. Dazu werden hochrangig

besetzte Podiumsdiskussionen ebenfalls vertreten sein. Was all -

gemein wenig bekannt ist: 2011 verkündete Aserbaidschan als das

Jahr des Tourismus, Fortschritte in der touristischen Infrastruktur

sind sichtbar. Es entstanden neue Hotels und es wurden Gesetzesinitiativen

zur weiteren Entwicklung eingereicht.

Eines der größten Tourismusprojekte, der Bau des Shahdag-Ski -

gebiets, soll noch in diesem Jahr realisiert werden. — Die ITB Berlin

2013 findet vom 6. bis 10. März kommenden Jahres statt, parallel

zu den Fachbesuchertagen (6.–8.3.2013) läuft der große Kongress.

Weitere Informationen: www.itb-kongress.de


Mit dem offiziellen Ziel, „nicht nur die größte B2B-Fachmesse

der österreichischen Tagungswirtschaft zu bleiben, sondern

auch jene der Eventwirtschaft zu werden“, setzt die access 2012

verstärkt auf die Kreativbranche. Im Fokus des Fachprogramms

der access academy stehen daher Vorträge, Case Studies sowie

Diskussionen zum Thema „Meeting Architecture – Meeting

Design“, die aufzeigen möchten, wie Veranstalter die inhalt -

liche Gestaltung von Tagungen und Events sowie die Interaktion

mit dem Publikum erfolgreich planen und umsetzen können.

Um die (österreichische) Event-Branche und ihre vielseitigen

Betätigungsfelder ins Rampenlicht zu rücken, haben die

Organisatoren der access in diesem Jahr auch die namhafte

Branchenvertretung emba – Event Marketing Board Austria mit

auf die gemeinsame Fachmesse-Bühne geholt.

Interessante Beiträge von interessanten Rednern

Den „Vortragsreigen“ der access academy eröffnet am 24. September

um 11.30 Uhr Polo Looser von MCI Zürich mit einer

Einführung in Meeting Architecture sowie Antworten auf die

Frage, wie weit dieses Konzept bereits in der Praxis angekommen

ist bzw. ob sich Veränderungen in der Gestaltung von

Tagungen und Events bemerken lassen. Key-Note-Speaker

Harry Gatterer vom Zukunftsinstitut Österreich wird über die

Events, Hotels sowie Veranstaltungsorte der Zukunft philosophieren.

Es folgt der Spannung verheißende Beitrag „Tagen

heißt – es sagen“, ein „quergedachtes Themencluster gegen

Langeweile bei Tagungen“ von Meinungsverstärker Harry Flint.

Dazu knöpft er sich festgefahrene Tagungskonzepte vor und

stellt diese provokant auf den Kopf.

Weiter geht’s am Dienstag nach der Interactive Media Awards

(IMA)-Verleihung um 12.30 Uhr mit einem Fallbeispiel zur gelebten

Meeting-Architecture – Thema: „Die Anforderungen des

Veranstalters und die Durchführung im Kongresszentrum: Congress

& BarCamp Arche Nova – die Bildung kultivieren“ – und

Erfahrungsberichten von Guido Brombach, Arche Nova, und

meet in AUSTRIA

Vorschau: access 2012 mit Kongress-Schwerpunkt „Eventwirtschaft“

Stichwort: emba

Der österreichische Event Marketing Verband „Event Marketing

Board Austria“ (emba) ist eine unabhängige, freiwillige Branchenvertretung

für entsprechende Agenturen sowie Auftraggeber.

Zu den Mitgliedern zählen verantwortliche Personen namhafter

Kreativdienstleister und Unternehmen. emba unterstützt die

Interessen der Branche gegenüber Behörden, Institutionen und

anderen Verbänden und fördert durch die Zusammenarbeit mit

Universitäten, Fachhochschulen und anderen Aus- und Weiterbildungsinstitutionen

die Etablierung von Branchenstandards in Lehrund

Trainingsplänen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im nationalen

wie internationalen Erfahrungsaustausch hinsichtlich Live-

Communication-Themen und Trends.

Foto: © Husar

Gerhard Stübe vom Festspielhaus Bregenz. Annalisa Ponchia

von der European Society for Organ Transplantation geht

abschließend der Frage nach, ob und wenn ja, wie Meeting-

Architecture auf den traditionellen Wissenschaftskongress

angewandt werden kann.

Event-Kino Marke emba ...

Auch das dürfte einen Besuch wert sein: Im Rahmen der access

wird sich die emba dem Publikum vorstellen und in einem halbstündigen

Film im EG der Hofburg das breite Leistungsspektrum

der Mitglieder präsentieren. Gezeigt wird „Live Communication

at its best in unterhaltsamer, komprimierter Form“ –

der Film wird mehrmals an den beiden Messetagen zu sehen

sein. Zusätzlich bietet die emba zwei interessante Podiums -

diskussionen an. Am Montag, 24.9., ab 16 Uhr wird gefragt:

„Event-Agenturen und das Positionieren von Tourismusdestinationen.

Wie können Must-see-must-be-Events Regionen oder

Orte in die öffentliche Wahrnehmung rücken?“ und einen Tag

später, wiederum um 16 Uhr, steht das Thema „Event-Agenturen

als Live-Kommunikatoren wichtiger Unternehmensziele“ auf

der Agenda. Dabei diskutieren Agenturen und Kunden über den

Einsatz und die Ergebnisse von Events im Marketing-Mix.

Ein Besuch der access kann jedem empfohlen werden, der sich

flächendeckend über das entsprechende Angebot in unserem

südöstlichen Nachbarland orientieren möchte – zumal der Termin

in diesem Jahr nicht mit dem deutschen Nationalfeiertag

kollidiert! Die access 2012 findet vom 24. bis 25. September in

der Hofburg Vienna statt und erwartet neben rund 200 Ausstellern

aus allen neun österreichischen Bundesländern sowie

1.500 Fachbesuchern auch 300 ausgewählte internationale

Hosted Buyer. Der Besuch von Messe und access academy ist

kostenfrei; alle weiteren Informationen gibt’s unter:

www.access-austria.at

73


meet in AUSTRIA

Ritz Carlton Vienna statt Shangri-La

Wie der Informationsdienstleister TOPHOTELPROJECTS berichtete,

erlebt Wien einen Boom an neuen Hotels. 17 Häuser werden

derzeit in der österreichischen Hauptstadt entwickelt und

gebaut – „prominentestes“ Projekt dürfte das Ritz-Carlton

Vienna sein, das in einem historischen Palais am Schubertring

im Herbst eröffnen soll. Bekanntlich wollte dort vor einem Jahr

bereits die asiatische Hotelkette Shangri-La als Betreiber einziehen;

diese zog sich jedoch nach Bauverzögerungen kurz vor

dem Opening abrupt zurück, ohne Rücksicht auf die eingestellten

Mitarbeiter und anreisewillige Gäste! Ein haarsträubender

Vorgang, der aber Gelegenheit für Marriott International, die

Muttergesellschaft von Ritz-Carlton, bot: Der Projektentwickler

Bau Austria Immobilien (BAI) konnte das Hotel an den neuen

Investor Verny Capital aus Kasachstan verkaufen, der auf Private

Equity spezialisiert ist und laut der österreichischen Tageszeitung

„Die Presse“ rund 3,5 Mrd. US-Dollar an Vermögenswerten

verwaltet. Verny Capital hat in diesem Jahr bereits das Ritz-Carlton

Moskau gekauft. —

Ein weiteres Top-Projekt in Wien zum Vormerken ist das Kempinski

Hotel im Palais Hansen – der prächtige, denkmalgeschützte

Stadtpalast wird momentan umgebaut und soll im

Frühjahr 2013 eröffnen. Neben 153 Zimmern und Suiten und

diversen Meeting- und Konferenzkapazitäten werden auch 17

exklusive Residenzen angeboten. Mit dem Palais Hansen Kempinski

Wien eröffnet die Gruppe nach dem Kempinski Hotel Das

Tirol in Jochberg bei Kitzbühel im kommenden Jahr ihr zweites

Haus in Österreich.

HOFBURG Vienna

mit Kongressbuchungen bis ins Jahr 2015

Einerseits werden Veranstaltungen immer kurzfristiger gebucht,

andererseits werden vor allem medizinische Kongresse

weiterhin lange im Vorhinein fixiert: „Möglich ist uns dies durch

eine ausgeklügelte Logistik im Haus mit mehreren repräsen -

tativen Eingängen für unterschiedliche Raumverbände. So

können bis zu vier Parallelkonferenzen tagen“, weiß HOFBURG

Vienna Geschäftsführerin Renate Danler. Jüngste Beispiele für

das kurzfristige Buchungsverhalten sind die IIASA 40th Anniversary

Conference mit rund 800 internationalen Teilnehmern

und das Pioneers Festival mit 2.000 Teilnehmern im Oktober

2012. So lädt die IIASA (International Institute for Applied Systems

Analysis) aus Anlass ihres 40-jährigen Jubiläums vom 24.

bis 25. Oktober zum Kongress ein. „Die HOFBURG Vienna ist unsere

bevorzugte Konferenzlocation. Vor allem die zentrale Lage,

gewünschte Konferenzkapazität und das einmalige imperiale

74

Foto: © Doris Kucera Motorensymposium

Ambiente sprechen für das Veranstaltungszentrum“, lobt Leane

Regan, Pressesprecherin der IIASA.

Neben der IIASA bestätigte vor kurzem auch die Europäische

Justizministerkonferenz 2012 den Kongresstermin für den 19.

September. Sehr langfristig im Vorfeld entschied sich demgegen -

über der „20th World Congress of the International Federation

for the Surgery of Obesity and Metabolic Disorders (IFSO)“ für

seinen Jubiläumskongress im August 2015. Rund 2.500 Ärzte

werden zur internationalen Konferenz erwartet. „Österreich bot

sich aufgrund seiner glorreichen Vergangenheit in der Adipositas-Chirurgie

und als eines der Gründungsländer von IFSO als

Destination für den Jubiläumskongress an“, so Kongresspräsident

Univ.-Doz. Dr. Karl Miller von der Österreichischen Gesellschaft

für Adipositas-Chirurgie. Die Vorzüge der Hofburg als

Tagungslocation haben sich auch in deutschen Veranstalterkreisen

herumgesprochen: Ebenfalls langfristig plant der Deutsche

Steuerberatertag, der im Oktober 2015 rund 1.000 Teilnehmer

nach Wien bringen wird.

Zum 7. Mal in Folge …

… konnte sich Wien als Destination für internationale Kongresse

weltweit an die Spitze setzen. In der jährlichen Statistik der

International Congress and Convention Association (ICCA)

scheint die österreichische Hauptstadt den Platz ganz oben

geradezu gepachtet zu haben – in 2011 beherbergte sie laut

offizieller Zählung 181 internationale Kongresse, vor Paris (174),

Barcelona (150) und Berlin (147). Zu den Top Ten zählen weiter:

Singapur (142), Madrid (130), London (115), Amsterdam (114),

Istanbul (113) und – Peking (111)!


Höchste Auszeichnung

fürs Sofitel Vienna Stephansdom

Das Nobelhotel erhält mit der Fünfsterne-Superior-Klassifizierung

die höchste Auszeichnung am österreichischen „Sternehimmel“:

Nur drei Häuser in Wien und insgesamt zwölf landesweit

dürfen sich mit dieser höchstmöglichen Kategorie schmücken.

Sie steht hier – auf Basis einer edlen, makellosen und

zeitgemäßen durchgängigen Ausstattung – für ein deutliches

„Mehr“ an Serviceangebot und Dienstleistung.

Darauf wird bei Sofitel bereits in der Ausbildung der Sofitel-

Ambassadors großes Augenmerk gelegt. In allen Abteilungen

finden regel mäßige Schulungen statt, um diesen Gedanken bis

ins kleinste Detail zu etablieren und erlebbar zu machen. „Es ist

erfreulich, dass sich neben dem traditionellen Angebot nun

auch die Design- und Architekturhotellerie in der Fünfsterne-

Superior-Kategorie behauptet“, lobt Susanne Kraus-Winkler,

Mitglied der Fünf-Sterne-Kommission, die besonderen Anstrengungen.

Foto: CMI

Vom 21. bis 23. Juni war Congress Innsbruck einmal mehr

Treffpunkt für Delegierte aus aller Welt: Ein buntes Nationengemisch

aus 133 Ländern traf sich bei der 19. Ordentlichen

Generalversammlung von SOS-Kinderdorf International. Das

dominierende Thema war der Abschied des langjährigen Präsidenten

Helmut Kutin (im Bild 2.v. li.) – nach 27 Jahren übergab

er das Amt an seinen Nachfolger Siddharta Kaul aus Indien.

Neben diesen wichtigen personellen Änderungen wurden auch

die Pläne für die bevorstehenden vier Jahre besprochen, Ziele

festgelegt, Programme fixiert und andere Ausschussmitglieder

gewählt. Ehrengäste bei der offiziellen Eröffnungszeremonie

waren u.a. der österreichische Außenminister und Vizekanzler

Michael Spindelegger und die Sonderbotschafterin von SOS-

Kinderdorf International, Prinzessin Salimah Aga Khan.

meet in AUSTRIA

Austrian Event Award startet zum 16. Mal

Auch deutsche Agenturen können einreichen, sofern

das Event in Österreich und im Zeitraum zwischen

dem 1.1.2011 und 31.8.2012 stattgefunden hat: Über

die besten Konzepte insgesamt entscheidet wieder

eine hochkarätig besetzte Fachjury, die in den zehn

bekannten Kategorien jeweils bis zu 5 Nominierungen

und je einen Preisträger in Gold vergibt. Zusätzlich

wird der Sonderpreis für Green Events ausgelobt,

für den auch Konzepte aus den anderen Kategorien

eingereicht werden können. Die feierliche Preisverleihung

findet am 4. Dezember im Design Center

Linz (Oberösterreich) statt. Anmeldeschluss für Einreichungen

ist der 14. September 2012 (ohne Gewähr);

alle weiteren Infos zu Kategorien, Teilnahmeund

Anmeldebedingungen und Veranstalter unter:

www.eventaward.at, www.eventwerkstatt.at.

Vorgeschaltet: Eventmanager Congress – live in 3-D!

Übrigens: Damit kehrt der Austrian Event Award

nach acht Jahren an seinen „Geburtsort“ zurück,

wobei der Termin in Linz noch aus einem anderen

Grund wichtig ist. Vor der Award-Verleihung am

Abend präsentiert sich ganztägig der 3. Eventmanager

Congress 2012 unter dem Motto „Der Griff nach

den Sternen.“ Besondere Berücksichtigung genießt

der Schwerpunkt „3-D“, der Fragen beantwortet wie:

„Was kostet 3-D bei Business-Events?“, „Kann man 3-

D überall aufbauen, was braucht man dazu?“, „Wie

kann man Inhalte (Filme, Präsentationen etc.) in 3-D

erstellen?“ sowie: „Macht 3-D bei herkömmlichen

(Business-)Veranstaltungen überhaupt Sinn?“

Es gibt aber auch noch andere Themen, u.a. diese:

Best Practice – Der Papstbesuch in Regensburg und

auf dem Eichsfeld. Herausforderungen an Organisation

und Manpower (Peter Kittel, Regensburg); Erfolgreich

präsentieren. Menschen überzeugen (Thomas

Wollner & Eggolf v. Lerchenfeld – Medientrainer

& Persönlichkeitscoach der RTL- und n-tv-Gruppe);

Neue Technologien für die Eventbranche – Augmented

Reality, der kreative Einsatz von QR-Codes, Social-

Media-Events im Praxiseinsatz (Lukas Rössler) sowie

„Trends on Events“ international – Der Klassiker von

Didier Scaillet (Chief Development Officer der MPI,

Luxemburg) … Programm und Anmeldung:

www.reglist24.com/eventmanager

75


meet in AUSTRIA

Bregenz hat bei Nächtigungen die Nase vorn!

Natürlich ist Wien die mit Abstand größte und wichtigste Kongressstadt

Österreichs, dennoch überholt Bregenz die Bundeshauptstadt

bei der Nächtigungsquote: Nach den aktuellen

Ergebnissen der österreichweiten Kongress- und Tagungs -

statistik wird jedes sechste Hotelbett in der westlichsten österreichischen

Landeshauptstadt von Tagungsgästen gebucht, in

Wien jedes achte. Damit markiert das Festspielhaus Bregenz

einen ganz zentralen touristischen Wirtschaftsfaktor für die

Region. Vorarlberg war übrigens vom 13. bis 16. Juni auch zum

ersten Mal Austragungsort einer Fachtagung der ICCA.

76

Charakteristika der österreichischen Tagungsindustrie

Auf Initiative von Convention Partner Vorarlberg (CPV) und im

Zusammenspiel mit dem Festspiel- und Kongresshaus Bregenz

gelang es, das „ICCA Research, Sales & Marketing Programme

2012“ ins „Ländle“ zu bringen: Die rund 130 Teilnehmer besuchten

Bregenz und Umgebung und zeigten sich überaus inter -

national zusammengesetzt. Neben Kongressveranstaltern und

-anbietern aus Australien, Brasilien, Kanada und den USA waren

auch viele Teilnehmer aus europäischen Ländern dabei. Die

Tagung wurde mit dem österreichischen Umweltzeichen für

Green Meetings zertifiziert.

In Kooperation mit der Österreich Werbung (ÖW) erfasst das Austrian Convention Bureau (ACB) jährlich statistische Daten zu

Kongressen, Firmentagungen und Seminaren. Der aktuelle „Industry Report Austria 2011“ liefert neben detailliertem Zahlenmaterial

auch drei wesentliche Erkenntnisse:

1. Kleine und mittlere Kongresse (KMK) sind die wahren Stars der Tagungsindustrie. Mit einem Anteil von 93 Prozent dominieren

Veranstaltungen mit 10 bis 500 Teilnehmern die Statistik. Großkongresse mit mehr als 1.000 Teilnehmern sind eher

eine Ausnahme. Sie haben lediglich einen Anteil von 2 Prozent.

2. Durch Kongresse werden nachfrageschwache Tourismusperioden belebt. November und Mai waren die Spitzenmonate im

Jahr 2011.

3. Ländliche Regionen und Städte profitieren gleichermaßen vom Tagungsgeschäft. Im Vergleich der Bundesländer mit den

jeweiligen Landeshauptstädten zeigt sich, dass 45 Prozent der Veranstaltungen und 50 Prozent der Nächtigungen in den

Landeshauptstädten verzeichnet wurden. Die Tagungsindustrie leistet somit eine flächendeckende Wertschöpfung.

Foto: © Festspielhaus Bregenz / Bruno Klomfar


Vertriebs- und Werbeverantwortliche

erkennen immer mehr den Wert von

POS-Aktivitäten im Shopping-Mall-

Umfeld. Vorreiter sind die großen

Markenhersteller, die Promotion -

flächen dauerhaft in ihren Mediamix

integrieren. Sie nutzen diese Bühnen

»Tatort« Einkaufszentrum

für die Präsentation von erklärungsbedürftigen

Produkten und Dienstleistungen.

„Der Schlüssel für den

kommunikativen Erfolg mit den Konsumenten

liegt in den interaktiven

Dialogmöglichkeiten“, sagt Markus

Levens, Geschäftsführer der Online-

Plattform EXPERTiSALE aus Hamburg.

Mittlerweile werden die Vorteile des

Live-Auftritts auch von mittelstän -

dischen Firmen im lokal-regionalen

Kontext neu entdeckt. Einer der Benefits

ist, dass entsprechende Marketingaktionen,

richtig durchgeführt,

unmittelbare Ergebnisse zeigen. Was

Shopping-Malls als Veranstaltungsstätten

leisten, beleuchten die nachfolgenden

Beiträge. Und auch, was

nicht.

Ein Blick hinter die Marketingkulissen …

Bilder/Quelle: mfi

77


THEMA SHOPPING MALLS

Shopping-Malls – Top-Locations für B2C-Events?

78

■ Von Peter Cramer

„Hauling“ heißt ein Phänomen, das aus den USA in den vergangenen zwei Jahren nach

Europa geschwappt ist. „Hauling“ ist ein Mädchen-Phänomen und erfreut sich auch unter

deutschen Teenagern einer steigenden Beliebtheit. Was ist das genau?

Quelle: Cramer

DER AUTOR …

… ist Inhaber der Hamburger Agentur

„PeC-Kontor für Kommunikation.“

PeC (Panem et Circenses) ist

spezialisiert auf ganzheitliche Kommunikationsmaßnahmen

mit dem

Schwerpunkt auf einer Symbiose

von Event- und Social-Media-Marketing.

Die Agentur konzipiert und

realisiert u.a. Kommunikationsmaßnahmen

mit Events und Promotions

in Shopping-Malls. Peter Cramer ist

Autor des Buches „Social Media &

Event – Strategien für die Veranstaltungsplanung

2.0“ und hält dazu

Vorträge und Seminare.

Aus dem Englischen übersetzt ist ein

„haul“ ein „Beutezug“ und genau darum

geht es, nämlich um einen Beutezug

durch die Modeboutiquen von Shopping-

Centern auf der „Jagd“ nach aktueller,

modischer Bekleidung und trendigen

Accessoires. Anschließend werden die so

„erbeuteten“ Stücke im heimischen Teenagerzimmer

vorgeführt wie auf einem

Laufsteg und der Kauf ausführlich erläutert.

Über das Video bei YouTube gepostet,

erfahren Fans und Freunde, was es

Neues gibt bei Pimkie, H&M und Co.

Diese kleinen Amateur-„Dauerwerbesendungen“

im Internet kurbeln bei oftmals

mehr als 200.000 Views in wenigen Tagen

den Verkauf von Produkten an oder verreißen

diese gnadenlos! Es liegt auf der

Hand, dass die Industrie die „Hauling

Queens“ längst lokalisiert hat und gerne

mit Produkten versorgt – natürlich

kostenfrei.

Diese Phänomene spiegeln einen Teil

unserer heutigen Gesellschaft wider und

spielen sich zumeist in den Shopping-

Malls ab, denn nur hier findet sich eine

gebündelte Konzentration von attraktiven

Shops. Darüber hinaus ist eine Mall

wetterfest und erfüllt viele gastronomische

Bedürfnisse. Kurz: Eine Shopping-

Mall ist eine Top-Location. Zwar nicht

jede, aber sehr viele. Das amerikanische

Unternehmen „Abercrombie & Fitch“ hat

den Kontext zum Thema Inszenierungen

und Events längst erkannt und schlägt

regelmäßig provokant über die Stränge.

Sex sells – sei es mit einer frechen

Dessousmode oder den „Hollister-Boys“,

attraktiven jungen Männern, die nur

mit Badeshorts und Flip-Flops bekleidet

der weiblichen Kundschaft entgegen -

treten. Das kommt an – sind es doch

ähnliche Mechanismen, die auch für

Boygroups schwärmen lassen.

Die Shopping-Mall wird zur Showbühne.

„Sleeping Giant“ in Sachen

Live-Kommunikation …

Kaum eine andere Location verfügt über

ein so exaktes Zielgruppen-Profiling wie

ein Shopping-Center. Laufend werden

hier Besucher gezählt und Daten gesammelt,

denn genau das wollen die Shop-

Pächter ja wissen, bevor sie sich für

Flächenanmietungen entscheiden. Ein

Traum für Event- und Promotionplaner

im Segment der B2C-Veranstaltungen –

lässt sich doch hier eine avisierte Zielgruppe

gut erreichen! Um so erstaun -

licher ist es, dass dieser Locationtyp

längst noch nicht überall auf der Agenda

der Eventplaner steht. Das ist wohl auch

dem Umstand geschuldet, dass es für

Agenturen nicht immer ganz leicht ist,

eine Mall-Fläche für einen Event, eine

Roadshow oder eine Promotion zu

buchen, geschweige denn überhaupt die

richtigen Malls mit dem relevanten

Besuchermix zu finden.

Wer mal in einer entsprechenden Agentur

gearbeitet hat, kennt das Leid: Center-

Manager, die nicht erreichbar sind oder

nicht zurückrufen, ein Produktausschluss,

der oft schwer nachzuvollziehen

ist und persönlich motiviert anmutet,

oder Unklarheiten bei den Angaben zu

Mietflächen und der vorhandenen Infrastruktur.

In den letzten Jahren hat sich

dieser Zustand jedoch kontinuierlich verbessert.

Die Vermietung von Shopping-

Mall-Flächen wurde – auch durch das Internet

– stark professionalisiert. Dadurch

werden Shopping-Center attraktiver für

Unternehmen, die Awareness fokussieren

wollen. Gerade der Abverkauf lässt

sich in einer überdachten Mall besser

organisieren als in wetterriskanten Fußgängerzonen.


Weit vorne

bei den Social Media

Es geht um den effektiven Mix aus Event,

Promotion, Verkaufsförderung und Produkt-Awareness,

kombiniert mit klassischen

Off- und Online-Werbemaßnahmen.

Denn Shopping-Malls verfügen

heute oft über einen eigenen auf die Zielgruppe

zugeschnittenen Kommunika -

tionsmix, bei denen insbesondere das

Web 2.0 eine zunehmend zentrale Rolle

spielt. Wo viele Unternehmen noch unsicher

sind, ob und wie sie auf Plattformen

wie Facebook und Twitter agieren sollen,

haben Shopping-Malls darauf längst

große Communitys aufgebaut. Hierüber

erfolgt heute ein wichtiger unmittelbarer

Austausch des Centers mit den Kunden.

Dabei sind Eventankündigungen, Promotionaktionen

und VKF-Maßnahmen von

großer Bedeutung. Sehr beliebt sind

Vor allem jüngere Generationen

haben die Malls längst als ein Stück

„Heimat“ entdeckt und verbringen

dort den größten Teil ihrer Freizeit …

Rabattcoupons, die sich der Kunde am

heimischen PC ausdrucken und dann in

der Mall einlösen kann. Damit bekommt

die Rekrutierung von Zielkunden in

Shopping-Malls eine neue Qualität.

In den kombinierten Kommunikationsmöglichkeiten

liegt ein ganz besonderer

Vorteil. Sorgfältig abgestimmte Konzepte

lassen sich in Shopping-Malls erfolgreicher

realisieren als anderswo, aber eben

nur dann, wenn man die vorhandenen

Chancen mit einem geeigneten Konzept

zu nutzen weiß. Der Mix von Eventmaßnahme

und Social-Web- bzw. Online-

Marketing bietet sich für Shopping-Malls

besonders gut an, da für beides zumeist

eine gute Infrastruktur vorhanden ist.

Auf der einen Seite in Form von Flächen,

Strom, Wasser, Hängepunkten etc., andererseits

durch erprobte Communitys,

Foren, Newsletter und Internetseiten, die

von den Einkaufszentren mit steigender

Frequenz betrieben werden und sich

bei den Kunden auf Laptops, Tablets und

Smartphones einer großen Beliebtheit

erfreuen.

Die größten deutschen Einkaufszentren

Dos & Don’ts bei der

Umsetzung von Events

Einkaufszentrum Größe in qm Ort

Jedoch ist nicht jede Shopping-Mall für

jedes Event oder jede Promotion geeignet.

Der jeweilige Kundenmix und die

Kundenfluktuationen sollten bei den

Planungen unbedingt berücksichtigt werden.

Diese schwanken von Mall zu Mall

und Jahreszeit sehr massiv. Da kann eine

Mall im Hochsommer der falsche und

eine andere genau der richtige Standort

sein. Um für regionale Organisationen

und Veranstaltungen zu werben, sind

begleitende Events in Shopping-Malls oft

ein probates Mittel. Insbesondere dann,

wenn die Besucher dabei durch Interaktionen

teilnehmen können. Sei es über

eine Spielkonsole oder über ein simples

Torwandschießen, mit dem der lokale

Ruhr-Park 126.000 Bochum

Rhein-Ruhr-Zentrum 99.023 Mülheim a.d.Ruhr

Chemnitz-Center 95.573 Chemnitz

Nordwest-Zentrum 96.221

(allerdings teilweise

als Bürofläche genutzt)

Frankfurt

A10-Center 85.357 Wildau (bei Berlin)

CentrO 83.378 Oberhausen

Main-Taunus-Centrum 79.000 Sulzbach

Nova Eventis 75.578 Güntherdorf (bei Leipzig)

Gropius-Passagen 72.128 Berlin

Paunsdorf-Center 70.000 Leipzig

SHOPPING MALLS THEMA

Fußballclub auf die kommende Saison

hinweist.

Solche Events sind letztendlich für Mall-

Betreiber und Veranstalter sinnvoll. Erstere

versprechen sich die Erschließung

neuer Besucher und Letztere wollen von

den (Stamm-)Kunden des Einkaufszentrums

profitieren. Zumeist geht für beide

die Rechnung auf. Gleiches gilt für Promotions

und Abverkäufe, also das klassische

Retailgeschäft über Sonderflächen.

Aber auch nicht jeder Sonderverkauf

lässt sich in jeder Shopping-Mall realisieren,

denn zumeist genießen die Mieter

einen gewissen Konkurrenzschutz, was

Produkte und Leistungen betrifft. Dies

lässt sich leicht und unkompliziert mit

einer Anfrage klären. Komplizierter ist

die Umsetzung von geschlossenen Ver -

anstaltungen in Shopping-Malls – hier

spielen die zum Teil langen Öffnungs -

zeiten eine nicht zu unterschätzende

Rolle, wenn Eventkunden Wert auf

Exklusivität legen.

Darüber hinaus ist eine Shopping-Mall

keine veranstaltungstaugliche Mehrzweckhalle,

so dass man im Vorfeld genau

prüfen muss, welche Formen der

Sondernutzung und unter welchen Auf -

lagen diese überhaupt möglich sind. Bei

Veranstaltungen mit einem geschlossenen

Teilnehmerkreis empfiehlt es sich,

die Details mit dem Center-Management

ausführlich zu besprechen. Gleiches gilt

für die Infrastruktur der Fläche. Nicht in

jedes Obergeschoss einer Shopping-Mall

lassen sich Autos verfrachten, dafür aber

vielleicht im Parkhaus urbane Garage-

Partys realisieren. Das Portfolio an

Möglichkeiten für Mallevents ist groß:

ob Sportevents, Musikfestivals oder

Themenabende, bei denen die Mieter

über Late-Night-Shopping mit begleitenden

Modenschauen und anschließendem

Partyabend einbezogen werden.

Gerade in den letzten Jahren sind eine

Vielzahl von Veranstaltungen in Shopping-Malls

zur Regel geworden und haben

dazu beigetragen, die Mall als vielseitige

Location zu etablieren. Vor allem jüngere

Generationen haben die Malls längst als

ein Stück „Heimat“ entdeckt und verbringen

dort den größten Teil ihrer Freizeit.

Diese „Mall-Rats“, wie die Amerikaner

sie nennen, sind die Groupies der

Einkaufszentren und Modemarken –

hier haben Events und Promotions ein

sehr großes Potenzial.

79


THEMA SHOPPING MALLS

Neue „Zentren der Kommunikation“

80

■ Von Günther Dilger

Quelle: Dilger

In der entspannten Atmosphäre

von Einkaufszentren

hat der Kunde nicht nur die

Zeit, er ist auch deutlich

aufnahme freudiger für neue

Eindrücke als anderswo.

DER AUTOR …

… ist zuständig für den Bereich

PR/Social Media bei

EXPERTiSALE, die sich nicht

als Buchungsplattform im

herkömmlichen Sinne ver -

stehen. Vielmehr sollen hier

„die Experten für Promotion

und Events von A bis Z zusammentreffen.“Zuverlässigkeit,

reibungslose Abläufe

und Professionalität in der

Darstellung werden als wichtige

Vorteile genannt (Infos:

www.expertisale.com).

Einkaufscenter bieten Markenher -

stellern und Handelsunternehmen

den idealen Rahmen, um eine große

Anzahl von Besuchern am Tag für ihre

Produkte und Dienstleistungen zu

begeistern. Sie sind auch so etwas wie

überdachte Fußgängerzonen, wetterunabhängig

und insofern risikofrei

nutzbar. Die Wege sind kürzer und das

Publikum noch stärker auf Einkauf

fixiert als in der Fußgängerzone, wo

Sehenswürdigkeiten und Ähnliches

ablenken. In der entspannten Atmosphäre

von Einkaufszentren hat der

Kunde nicht nur die Zeit, er ist auch

deutlich aufnahmefreudiger für neue

Eindrücke als anderswo.

Promotions in Einkaufscentern ermöglichen

der Zielgruppe ein Erleben der

Marke mit allen Sinnen: Ansehen,

Hören, Riechen und Ausprobieren der

Produkte prägen sich viel nachhaltiger

ein und führen schneller und häufiger

zu Kaufentscheidungen als bei jedem

anderen Marketingkanal! Im Center

wird auch der Teil der Zielgruppe

erreicht, der Print-, Fernseh- oder

Rundfunkwerbung überblättert oder

wegschaltet. Die Interaktion mit der

Zielgruppe führt so zu nachhaltigen

Produkterlebnissen.

Die hohe Ver weildauer im Center sorgt

für Mehrfach impulse bei den Besuchern

und ermöglicht die Darstellung

selbst erklärungsbedürftiger Produkte

und Dienstleistungen. Repräsentative

Aktionsflächen in hochwertigem

Ambiente und Wohlfühlatmosphäre

bieten ein optimales Umfeld für

Marktpräsenz und Imagekampagne.

Grundlage der Rangliste ist eine Mieter -

befragung in 200 deutschen Einkaufszentren.

In die Wertung kamen nur Center, denen

mindestens fünf Mieter eine Note gaben.

Quelle: immobilien-zeitung

Die Zeiten, in denen man sich die

Flächen vor Ort ansehen musste, um

über ein Anmieten zu entscheiden,

sind übrigens vorbei. EXPERTiSALE

eröffnet mit seinem Buchungsportal

für Promotionflächen im gewerblichen

Raum die Möglichkeit, sie zu begehen.

Im virtuellen Rundgang, bequem vom

Schreibtisch aus, begutachtet man in

Frage kommende Flächen und reserviert

sie anschließend mit ein paar

Mausklicks. Alle relevanten Daten zur

Fläche und zum Umfeld stehen in

einer übersichtlich strukturierten

Form parat. Bundesweit kommen immer

mehr Center auf die Plattform.

Die 20 besten

Einkaufszentren (D)

1. Citti-Park Kiel

2. CentrO Oberhausen

3. Weserpark Bremen

4. Breuningerland Ludwigsburg

5. Familia Einkaufsland

Wechloy Oldenburg

5. Föde Park Flensburg

7. Lago Shoppingcenter Konstanz

8. Alexa Shoppingcenter Berlin

8. Allee-Center Magdeburg

10. Breuningerland Sindelfingen

11. Löhr-Center Koblenz

12. SchwabenGalerie Stuttgart

12. Brücken-Center Ansbach

12. Donau-Einkaufszentrum Regensburg

12. Main-Taunus-Zentrum Sulzbach

12. Werre-Park Bad Oeynhausen

17. Ruhrpark Bochum

18. Elbepark Dresden

19. KaufPark Eiche Ahrensfelde

20. Schlosspark-Center Schwerin

20. Lindaupark Lindau

20. Köln Arcaden

20. Saarpark-Center Neunkirchen


❚ Ein Beispiel bundesweiter Präsenz

Hier ist das Einzugsgebiet immerhin fast eine

Mio. Einwohner stark. Auf 8 Flächen können ca.

30.000 Besucher pro Tag mit Aktionen umworben

werden; klar, dass – wie in den anderen Centern –

natürlich auch die Dauermieter die vorhandenen

Flächen für ihre Aktionen und Sonderveran -

staltungen nutzen. Das macht u. a. die Online-

Buchung über EXPERTiSALE interessant, weil kein

langes telefonisches Nachfragen über die Belegung

der Flächen nötig ist, sondern Vakanzen im

Belegungskalender auf einen Blick ersichtlich

sind. Die Köln Arcaden werben auf ihrer Internetseite

mit dem Bezug zu Malerei und darstellender

Kunst als Teil des Flairs im Center. Kunst am

Bau ist integrativer Bestandteil der mfi-Arcaden -

konzepte – für jedes Objekt wird ein spezielles

Werk in Auftrag gegeben.

SHOPPING MALLS THEMA

Die mfi management für Immobilien AG (Essen) ist nach eigenen Angaben Deutschlands erstes und

einziges voll integriertes Shopping-Center-Unternehmen und feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges

Bestehen. Anfangs konzentrierte sich Firmengründer R. Roger Weiss, heute noch Aufsichtsratsvorsitzender,

auf Gewerbeparks, doch bereits Anfang der 90er Jahre galt die Aufmerksamkeit der Planung

und Realisierung von Shopping-Centern. Danach reifte die Idee, zum ganzheitlichen Dienstleister

zu werden und das langfristige Centermanagement in die Servicepalette aufzunehmen. Inzwischen

ist Arcaden-Shopping auf dem Weg zu einer bundesweiten Topmarke; innerhalb der nächsten drei

bis vier Jahre will mfi (www.mfi.eu) ein Portfolio von rund zwei Mrd. Euro aufbauen. Derzeit ist man

in acht Bundesländern engagiert. Nachfolgend vier unter Locationaspekten interessante Standorte:

RIEM ARCADEN

KÖLN ARCADEN

In einem Bevölkerungsraum von 1,9 Mio. Einwohnern,

mit entsprechender Infrastruktur für eine

bequeme Anfahrt und mehr als ausreichend Parkmöglichkeiten

sind die Riem Arcaden nicht nur attraktiv

für das nordöstliche Umfeld, sondern wegen der Autobahnringe

rund um München auch für alle anderen

Stadtteile und die weitere Umgebung. Auf 13 Flächen,

verteilt auf einer Gesamtfläche von 48.600 qm, können

im Schnitt 25.000 Besucher/Tag durch Events und

Promotions angesprochen werden. So bekommt jede

Aktion ihr eigenes „Revier“ und Publikum. Über 120

regionale, nationale und internationale Fachgeschäfte,

Restaurants und Cafés auf drei Ebenen bieten eine

große Angebotsvielfalt aus unterschiedlichen

Branchen. Ein weiterer Pluspunkt der Messestadt

München-Riem ist das nahe Viersterne-Hotel sowie

ein eigenes Parkhaus mit 2.600 Stellplätzen.

81


THEMA SHOPPING MALLS

16 Flächen stehen hier für Agenturen und

Marken zur Verfügung; bei einem Einzugsgebiet

von 340.000 Einwohnern und 28.000 Besuchern/

Tag ein guter Standort für Aktionen aller Art.

Der Wirtschafts-Check für die Schönhauser Allee

Arcaden weist ein Potenzialgebiet von über

3 Mio. Einwohnern aus. Auf über 25.000 qm sind

die Arcaden eine attraktive Kombination von

Shopping, Freizeit und Erlebnis auf drei Ebenen.

Über 100 regionale, nationale und internationale

Fachgeschäfte und Dienstleistungen bieten eine

große Angebotsvielfalt aus unterschiedlichen

Branchen. Dazu kommt moderne, vielfältige

Gastronomie in Wohlfühlambiente. Ergänzt wird

das Gesamtensemble durch mehrere Arztpraxen,

Rechtsanwälte, ein Fitnessstudio, die Bettinavon-Arnim-Bibliothek

sowie ein Parkhaus mit

ca. 350 Stellplätzen.

82

FAZIT

Der schon häufiger kolportierte Trend zur Budgetumschichtung

zugunsten des Instruments Livekommunikation macht

den Spezialtypus „Einkaufs-Center/Shopping-Mall“ zu einer

überlegenswerten Locationalternative, die sich nicht für alle,

aber doch viele Formate grundsätzlich eignet – nicht zuletzt

aufgrund zahlreicher Infrastrukturvorteile, die sowohl die

logistische Hardware wie auch die dialogische Software betreffen.

Ein weiterer Trend ist die Verknüpfung von Social-Media-

Maßnahmen und POS-Aktivitäten mit zielgruppengerechter

Ankündigung via Facebook und YouTube.

SCHÖNHAUSER ALLEE ARCADEN

RAHLSTEDT ARCADEN

14.000 Besucher am Tag bevölkern im

Schnitt die Rahlstedt Arcaden:

Seit Abschluss der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen

präsentiert sich

das revitalisierte Stadtteilzentrum als

„hoch attraktiver Einkaufs- und Erlebnismittelpunkt“

mit mondänem City-Flair

und als das „größte Schaufenster von

Rahlstedt“ auch mit einer Anziehungskraft,

die weit über den Bezirk hinausreicht.

„Hier fühlt man sich wohl. Hier

trifft man sich. Hier findet man alles.

Hier lässt man sich treiben. Hier ist immer

etwas los. Jeden Tag.“, wird auf der

Arcaden-Homepage eine Art modernes

Heimatgefühl kommuniziert.

Parallel zur POS-Aktion lassen sich Kommunikationsangebote

über speziell abgestimmte Microsites lancieren; nach der POS-

Aktion wird z.B. versucht, einen virtuellen Fanclip zu etablieren.

Die Schwerpunkte der aktuellen Flächennutzung liegen in den

Bereichen „Retail“ und „Image“ – das Potenzial im Segment

„Events“ ist noch wenig genutzt, wahrscheinlich auch aufgrund

der langen allgemeinen Öffnungszeiten. Dennoch sind die Einsatzmöglichkeiten

von Malls vielfältig – gemeinsame Kreativität

auch zusammen mit den Betreibern ist deshalb gefragt!


Bildquelle diese Seite: SCIB

Besser als die (Fußball-)Nationalmannschaft …

■ Team Germany gewann die 8. Switzerland Meeting

Trophy, die Anfang Juli von Zürich über Flims und

Appenzell bis nach St. Gallen führte! Längst hat sich

die originelle Sommerrallye in Sachen M.I.C.E etabliert,

die mit einem kniffligen Roadbook jedes Mal

durch einen anderen Landesteil der Eidgenossenschaft

führt und dazu diverse Verkehrsträger wie Zug, Schiff

und PKW kombiniert. 95 Kongress- und Incentive-

Fachleute aus acht Ländern bzw. Destinationen nahmen

diesmal teil: neben Deutschland noch Teams

aus Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Frankreich,

USA/Kanada, Skandinavien und Russland –

allesamt wichtige Trägermärkte für die Schweiz.

Luzern — Ende Juni eröffnete die Weltneuheit CabriO®, die

erste doppelstöckige Bahn mit offenem Oberdeck. Die Kabine

besteht hauptsächlich aus Glas und erlaubt so einen freien,

phantas tischen Blick in die Bergwelt.

www.stanserhorn.ch/de/bahn/cabrio

St. Gallen — 800 Kilometer vom Meer entfernt, in den lieblichen

Hügeln des Toggenburgs, steht die Balik Räucherei, wo der

weltbekannte Räucherlachs in Handarbeit vorbereitet wird. Im

schön renovierten Bauernhaus können Tagungsräume für Kundenveranstaltungen

exklusiv gemietet werden. www.balik.ch

SCHWEIZ blickpunkt

Die auch über weitere interessante Möglichkeiten in dieser Ausgabe wieder zu berichten weiß – voilà:

Lausanne — das Swiss Tech Convention Center eröffnet

2013. Über die Förderung erneuerbarer Energiequellen, ein

optimales Abfallbeseitigungssystem sowie die Unterstützung

von ökologischer Mobilität will das Center Benchmarks aufstellen,

die den Menschen und seine Umwelt respektieren. Zu

den zahlreichen Maßnahmen zählt auch der Einsatz von Photovoltaikzellen.

Geplante Eröffnung ist im Herbst kommenden

Jahres, mit dann diversen verfügbaren Konferenzsälen.

www.tstcc.ch

Last, but not least, das etwas andere Partyboot —

Mit bis zu zehn Personen auf

maximal drei Booten kann

man in der Nähe von Zürich,

genauer gesagt ab Heimat -

hafen Rapperswil, Touren von

jeweils vier Stunden unternehmen.

Geeignet sind die Eventboote selbstverständlich

auch für Wasserfreunde ohne Bootsführerschein …

www.edelweiss-catering.ch

83


lickpunkt SCHWEIZ

■ … auch in der Schweizer Hotellerie tut sich viel – z. B. rund um den Zürcher Flughafen: Der Bau eines Viersterne-

Airporthotels für die Dorint-Gruppe hat vor kurzem in Glattbrugg begonnen. Im Frühjahr 2014 sollen 320 Zimmer

für Gäste zur Verfügung stehen. Parallel dazu entsteht ein IBIS Budget Hotel mit 240 Zimmern in direkter Nähe.

Ebenfalls im Glattpark soll 2014 ein Fünfsterne-Kameha-Grand mit 245 Zimmern eröffnen und in direkter Flughafennähe

werden im „The Circle“-Bauprojekt gegenüber den Terminals zwei neue Hyatt Hotels im Drei- und Fünfsterne-

Segment mit 550 Zimmern entstehen.

Quelle: Ramada Zürich

Quelle: The Alpina Gstaad

Ramada Zürich: Kulinarischer Tipp

Das neue Viersterne-RAMADA

Hotel Zürich City

mit 159 modern

ausgestatteten

Zimmern und 3

Konferenzräumen

(bis 90 Personen)

liegt direkt gegenüber dem Stadion Letzigrund, derzeit angesagte

Location für große Veranstaltungen, wie beispielsweise

Bruce Springsteen und seine E-Street-Band Anfang Juli, wo rund

42.000 Zuschauer dem „Boss“ huldigten. Ein besonderer Tipp

im Hause ist das Restaurant „La Terrasse“ mit Sonnenterrasse

und Lounge-Möbeln: Bei einem frisch gegrillten Steak oder anderen

Köstlichkeiten kann man den Tag gut ausklingen lassen.

www.ramada-treff.ch/zuerich

Gstaad: Chalet-Architektur mit alpinem Chic

Im Dezember 2012

eröffnet mit dem

Alpina Gstaad das

erste neue Fünfsterne-Hotel,

das

seit hundert Jahren

in Gstaad rea -

lisiert wurde. Mit

einem Gesamtaufwand von ca. 300 Mio. CHF entsteht ein Hotel

mit 57 Zimmern und Suiten, privaten Apartments und drei Chalets.

Nur fünf Gehminuten vom Ortszentrum entfernt, liegt das

Hotel auf einer Anhöhe in Gstaads exklusivem Quartier Oberbort

mit Panoramablick über das Saanenland und die Berner Alpenkulisse.

Die Gäste reisen durch ein „Galerie-Entrée“ an. Der

überdachte, mit großen Fenstern und Oberlichtern versehene

Fahrweg führt direkt zum Haupteingang und sorgt dafür, dass

kein Autolärm die Ruhe des 20.000 qm großen Parkareals stört.

Im Innern des Alpina Gstaad laden drei Restaurants, eine Bar-

Lounge, eine Vinothek, ein Fumoir und das erste „Six Senses“-

Spa der Schweiz auf über 2.000 qm sowie ein 25-Meter-Sportbecken

zur Entspannung ein. Die Größe der Zimmer und Suiten

liegt zwischen 31 und 400 qm! Zudem verfügt das Haus über

einen Ballsaal und Konferenzräume.

www.thealpinagstaad.ch

84

Quelle: Leonardo Hotels

Leonardo Hotels stärken Portfolio in Zürich

Das mitten im

Zentrum von Zürich

liegende Fünfsterne

Alden Luxury

Suite Hotel

wurde 1895 errichtet

und 2004 komplett

renoviert. Im

Zuge der Übernahme fand eine weitere Softrenovierung statt,

in der nochmals eine halbe Mio. Euro investiert wurde. Das

kleine, aber feine Hotel verfügt über 22 exklusiv eingerichtete

Suiten (zwischen 60 und 100 qm) – darunter eine Präsidenten-

Suite – , ein modernes Restaurant, eine Piano-Bar sowie eine hoteleigene

Bibliothek. Gemanagt wird das Hotel von Olivier Rappei,

der auch das Leonardo Boutique Hotel in Zürich führt.

www.leonardo-hotels.com

Neuer Hotspot — Umwelt Arena Spreitenbach eröffnet

Die Umwelt Arena

Spreitenbach zwischen

Zürich und

Baden öffnet im

August ihre Tore,

sie vereint rund

hundert Unternehmen

aus allen

Bereichen der Ökologie

unter einem

Bild: réne schmidt architekten, Zürich

Dach. Über 30 interaktive

Ausstellungen zu den Bereichen Natur und Leben, Energie

und Mobilität, Bauen und Modernisieren sowie Erneuerbare

Energien bieten den Besuchern eine Übersicht rund ums Thema.

Als Veranstaltungs- und Tagungsort offeriert die Location auf

über 11.000 qm Event- und Ausstellungsfläche vielseitig nutzbare

Möglichkeiten. Herzstück ist der überdachte Innenhof mit

der eigentlichen Arena. Mit einem Fassungs vermögen von 1.500

Personen (sitzend), resp. 4.000 Personen (stehend) ist sie ein

idealer Ort für Events fast aller Größen. Die Umwelt Arena in der

„Energiestadt“ Spreitenbach verfügt zusätzlich über 600 qm

Konferenz-/Seminarräume (bis 300 Personen) und bietet nachhaltige

Gastronomie in einem eigenen Restaurant an.

www.umweltarena.ch


Bildquelle: andel’s hotel Berlin / Vienna International

❚ „Den Blick zur Basis nicht verlieren“

Die neue Rubrik im Rahmen von Convention International möchte Ihnen, liebe Leser,

bekannte Zeitgenossen der Branche – modern würde man wohl sagen ,Player‘ –

abseits des Geschäftsalltags einmal ganz persönlich vorstellen. Manche werden

mehr, andere weniger erzählen. Den Anfang macht – der alphabetische Beginn ist

reiner Zufall – Ralph Alsdorf, General Manager des vor drei Jahren eröffneten

Konferenz- und Eventhotels andel’s Hotel Berlin.

Ralph Alsdorf …

… Jahrgang 1958, spricht Englisch und

Französisch und ist u. a. auch Besitzer

eines Führerscheins aus Florida. Der

quasi von der Pike auf gelernte Hotelfachmann

hat sich über diverse Stationen

im In- und Ausland kontinuierlich

nach oben gearbeitet und verfügt über

jahrzehntelange Branchenerfahrungen

aus etlichen renommierten Häusern.

Alsdorf trat am 1. April 2009 die Nachfolge

von Martin Lachout an, der das

andel’s Hotel Berlin während der Pre-

Opening-Phase leitete; das 4-Sterne

Superior Designhotel in der Landsberger

Allee gehört zur Gruppe Vienna International

Hotels und Resorts und zählt mit

557 Zimmern und Suiten sowie 3.800

qm Konferenz- und Eventfläche zu den

attraktivsten Berliner Kongresshotels.

Vor seiner aktuellen Aufgabe zeichnete

der leidenschaftliche Hotelier für das

Pre-Opening und die Markteinführung

des „Grand-City-First-Class-Hotels Berlin-

Mitte“ verantwortlich.

C.I.: Hallo, Herr Alsdorf, bitte spielen Sie mit und vervollständigen Sie die

nachfolgenden Sätze:

Als Mensch bin ich vor allem ...

R.A.: ... diszipliniert, ruhig,

zielorientiert.

Meinen Beruf habe ich erwählt,

weil ...

R.A.: ... die Mitarbeiter den

Unterschied machen, ich gerne

Gastgeber bin und den Menschen

ein Zuhause geben kann,

wenn sie auf Reisen sind.

An meiner Branche gefällt mir

am meisten ...

R.A.: ... jeden Tag neue Menschen

und Charaktere kennen -

lernen zu dürfen und gemeinsam

etwas zu erreichen mit

dem Ziel, dass alle Beteiligten

glücklich sind.

Was mich antreibt, ist ...

R.A.: ... die täglich neue Herausforderung

zu meistern und

mein Team zu begleiten und zu

Höchstleistungen zu motivieren.

Darüber freue ich mich besonders:

R.A.: Nach Hause zu kommen

und meine Familie in den Arm

zu schließen.

Das ärgert mich am meisten:

R.A.: Unzuverlässigkeit, Lügen,

Ungenauigkeit, Unprofessio -

nalität.

Meine erste Maßnahme als

Bundeskanzler wäre ...

PRIVAT VIPs

R.A.: ... Mitarbeiter zu suchen,

die ihren Job aus Leidenschaft

machen und sich damit zu 100

Prozent identifizieren und den

Blick zur Basis nicht verlieren.

Jungen Leuten würde ich mit

auf den Weg geben:

R.A.: Arbeite, um die Welt von

morgen zu schaffen, in der

sich die Gäste, aber auch die

Mitarbeiter wohlfühlen.

Mein Lebensmotto lautet ...

R.A.: Die Definition von Erfolg

und Karriere muss jeder für

sich selbst finden. Das Resultat

sind mehr Lebensqualität und

Lebenssinn! „Man hat kein

Recht, die Dinge zu verändern,

ohne Besseres zu schaffen, ohne

höhere Werte zu produzieren,

als vorher da waren. Vermag

man Besseres zu schaffen,

so tue man es mit Anspannung

aller Kräfte!“ (Carl Huter)

Das will ich noch unbedingt

machen bzw. erreichen:

R.A.: Das andel’s Hotel Berlin

und Vienna International

weiterhin ausbauen, so dass

wir weit über die Grenzen

hinaus bekannt werden.

85


■ Führungsteam der Messe Essen wieder

komplett

Brigitte Schultes (47) leitet

seit Anfang Juni den ZentralbereichKommunikation

und Strategische Unternehmensplanung

der

Messe Essen und verantwortet

damit die Programmplanung,

das Marketing

sowie die Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit. Sie

wird auch die anstehende

„Ertüchtigung“ des Messegeländes

kommunikativ

begleiten. Darüber hinaus

gehört es zu ihren Auf -

Quelle: Messe Essen

gaben, Geschäftsfeldstrategien

zu entwickeln und das Messeportfolio um weitere Zukunftsthemen

zu ergänzen. — Schultes ist Betriebswirtin und bringt eine

umfassende Messeexpertise sowohl auf Agentur- als auch auf

Unternehmensseite ein; zuvor war sie in leitenden Positionen in

der Telekommunikations- und IT-Branche beschäftigt.

■ Johann Wagner wird neuer m:con-Chef!

Quelle: m:con

Im Bild v.l.n.r.: Michel Maugé, Johann W. Wagner, Mannheims Oberbürgermeister

Dr. Peter Kurz sowie Bastian Fiedler, Prokurist und Leiter Business

Development/Marketing bei m:con.

Der derzeitige Geschäftsführer der Stadtmarketing Mannheim

GmbH, Johann W. Wagner, wechselt zum 1.1.2013 in die Geschäftsführung

der m:con – mannheim:congress GmbH. Das

teilte das Unternehmen Ende Juli im Anschluss an eine Sitzung

des Aufsichtsrats mit. Wagner, Jahrgang 1954, ist in Österreich

geboren und in Karlsruhe aufgewachsen, bevor er zum Studium

nach Mannheim kam. Nach einer ersten Tätigkeit bei der Alten

Feuerwache wechselte er zur damaligen Mannheimer Kongressund

Touristik GmbH – der heutigen m:con – und leitete dort von

1991 bis 1993 die Abteilung Kongressorganisation.

Von 1993 bis 2007 war er in Lübeck als Geschäftsführer der Musik-

und Kongresshallen GmbH sowie als Tourismusdirektor der

Hansestadt Lübeck tätig. Ab 2007 fungierte Wagner zunächst als

Leiter der Unternehmenskommunikation der Drägerwerk AG und

PERSONAL INFOBÖRSE

dann als Fusionsgeschäftsführer der Stadthalle Sindelfingen und

der Kongresshalle Böblingen, bevor er 2009 als neuer Geschäftsführer

der Stadtmarketing Mannheim GmbH wieder an seinen

beruflichen „Ursprungsort“ zurückkam und ab dem kommenden

Jahr schließlich Nachfolger von Michel Maugé wird, der nach 23

Jahren als Geschäftsführer der m:con zum Jahresende in den

Ruhestand geht.

■ Weiterer Ansprechpartner beim HCB

Jörn Schiel (31) ist seit 1. August

2012 neuer Sales-Manager

des Hamburg Convention

Bureaus. In dieser

Funktion ist er u.a. für die

Ausweitung und Pflege des

Association-Business für die

Metropolregion Hamburg

auf nationaler und internationaler

Ebene zuständig.

Zu seinen Aufgaben gehören

die Koordination der

städtischen Bewerbungen

für Verbandsveranstaltungen

sowie die entsprechende

Kundenberatung.

Quelle: HCB

Der gebürtige Hamburger

startete seine Hotelkarriere im Grand Elysée und wechselte später

von der Position des Veranstaltungskoordinators als Sales Manager

zum Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, wo er bis zuletzt tätig

war.

■ Neue Leitung im Holiday Inn Stuttgart

Seit Mai „amtiert“ Alexandra

Meierhans als General

Manager, nachdem sie bereits

zuvor die Position des

Assistant General Managers

inne hatte und davor

wiederum vier Jahre als

DOSM tätig war. „Wir haben

in den letzten Monaten

baulich im Hotel vieles verändert.

Unser Restaurant

‚Piazza‘ wurde größtenteils

neu gestaltet und mit

neuen Designelementen

versehen, die Küche top

Quelle: hd..s

modernisiert. Gerade rechtzeitig

zum Owners Meeting wurde die zeitgemäße Renovierung

unserer Tagungsräume sowie der dazugehörigen Kommunikationsareas

abgeschlossen“, so die gebürtige Herforderin. Weitere

Führungserfahrungen in den Bereichen Bankett, Marketing und

Verkauf sammelte sie u.a. in den Maritim-Häusern in Stuttgart

und Mannheim sowie im Steigenberger Maxx Ressort auf Rügen.

Außerdem absolvierte die begeisterte Sportlerin in 2009 ein mehrwöchiges

General-Manager-Programm an der renommierten Cornell

University (School of Hotel Administration) in Ithaca / USA.

86


INFOBÖRSE PERSONAL

87

Ihr zur Seite steht seit 1. Juli

dieses Jahres Michael W. R.

Kühn, der seitdem für den

Verkauf im Holiday Inn

Stuttgart verantwortlich

zeichnet. Der gebürtige

Stuttgarter verfügt über

21 Jahre Erfahrung im

Hotelbusiness – deutschlandweit

war der 38-Jährige

seither bei namhaften

Hotelgruppen in Führungspositionen

tätig, u. a. für

Dolce und Mercure. Vor seinem

Wechsel ins Holiday

Quelle: hd..s

Inn Stuttgart hatte Kühn im

NH Stuttgart/Sindelfingen und im NH Ludwigsburg die Position

des Cluster General Managers inne.

■ Ein Marathonläufer als Director of Sales ...

Langen Atem hat Stephan

Sondermann (37), seit kurzem

neuer Director of Sales

im andel’s Hotel Berlin,

auch beruflich bewiesen:

Der gebürtige Harzburger

war zuvor vier Jahre als

DOSM im Kempinski Hotel

Bristol Berlin tätig und

bringt umfangreiche Verkaufs-

und Marketingerfahrung

in der Tagungshotellerie

mit. An seiner neuen

Wirkungsstätte, im Viersterne-Superior-Designho

Quelle: VI-Hotels

tel andel’s in der Landsberger

Allee (S-Bahn!) verantwortet er gemeinsam mit seinem 7-köpfigen

Team alle Vertriebsaktivitäten und berichtet darüber direkt

an GM Ralph Alsdorf.

■ Mayerhofer führt ab 2013 Congress

und Messe Innsbruck

Quelle: Congress Messe Innsbruck

Nach einem Auswahlverfahren

durch ein renommiertesPersonalberatungsunternehmen

und Hearings

durch die Gesellschafter

der Congress und Messe

Innsbruck GmbH machte

Christian Mayerhofer von

Reed Exhibitions das Rennen

um die Nachfolge des

langjährigen Geschäftsführers

Georg Lamp.

Der 46-jährige Niederösterreicher

ist Direktor Business

Development und Pro-

kurist der deutschen Niederlassung des weltweiten Messe- und

Eventveranstalters Reed Exhibitions mit Sitz in Düsseldorf. In dieser

Funktion verantwortet Mayerhofer sowohl die Weiterentwicklung

der bestehenden Messen als auch die Neuentwicklung von

Veranstaltungsprojekten im In- und Ausland sowie die Führung

aller strategischen Prozesse. In Summe kann der Diplom-Betriebswirt

auf 20 Jahre Erfahrung im Messe- und Kongresswesen verweisen.

Georg Lamp tritt nach 28 Jahren (!) CMI-Geschäftsführung

am 31. Dezember 2012 in den Ruhestand und übergibt dann das

Ruder an Christian Mayerhofer.

■ Christian Holz steigt

zum CFO bei Orizon auf

Quelle: Orizon

Zum 1. Juli hat der 36-jährige

Wirtschaftsingenieur

die Funktion als CFO der

Orizon GmbH mit Sitz in

Augsburg übernommen

und tritt somit die Nachfolge

von Dr. Marcus Opitz

an. Holz, der bereits seit

über fünf Jahren für Orizon

tätig ist – zuletzt als Leiter

Controlling, Finanzen und

Rechnungswesen – wird zusammen

mit CEO Dr. Dieter

Traub ab sofort die Geschicke

des Unternehmens

leiten.

■ Thorsten Böhm leitet das NCC

Die Geschäftsführer der

NürnbergMesse, Dr. Roland

Fleck und Peter Ottmann,

haben Thorsten Böhm zum

neuen Leiter des Nürnberg-

Convention Center (NCC)

ernannt. Böhm folgt Friedhelm

Lenz, der nach fast

drei Jahrzehnten an der

Spitze des Centers in den

Ruhestand gegangen ist.

„Wir freuen uns besonders“,

so Dr. Fleck, „dass mit

Thorsten Böhm ein echtes

Eigengewächs des Hauses

Bild: NürnbergMesse

als Nachfolger gewonnen

werden konnte.“ Böhm (38) kennt das Veranstaltungsgeschäft im

NürnbergConvention Center wie kein anderer: Seit zwölf Jahren

gehört er zum Team, zuletzt verantwortete er als Senior Referent

Veranstaltungen wie die ConSozial, die größte Kongressmesse

des Sozialmarktes im deutschsprachigen Raum, oder die Kommunale,

führende deutsche Messe mit Kongress für den Kommunalbedarf.

Der gelernte Messekaufmann und studierte Betriebswirt

arbeitete eng mit Friedhelm Lenz zusammen, der den Kongressbereich

der NürnbergMesse über 27 Jahre lang leitete. – Das NCC

hat 2011 einen Umsatz von 13,2 Mio. Euro erzielt.


❚ Viel frischer Wind in WI-Nordenstadt …

PERSONAL INFOBÖRSE

Das neue Courtyard by Marriott Wiesbaden im Stadtteil Nordenstadt liegt sehr verkehrsgünstig:

Quasi direkt am Wiesbadener Kreuz (A3/A66) und nur wenige Kilometer vom Großflughafen Frankfurt/Rhein-

Main entfernt. Damit das in Zukunft auch hinreichend bekannt wird, wurden zwei Schlüsselpositionen mit

Spitzenleuten besetzt.

Quelle: hd..s

■ South African Tourism:

neue Regional Director Europa/GB

Quelle: KPRN network

Im Mai übernahm Harald Hock (39) die Position

des General Managers im Courtyard by Marriott

in Wiesbaden-Nordenstadt – einem Unternehmen

der auf Management, Beratung und

Development spezialisierten Unternehmensgruppe

Bierwirth & Kluth (Wiesbaden). Der

erfahrene Hotelfachmann, geboren in Frankfurt/Main

und aufgewachsen in Eppstein im

Taunus, kennt die Region bestens und strebt

eine nachhaltige Weiterentwicklung des

freundlichen Business-Hotels an. Bereits vor

einem Jahr wurden im Zuge von Modernisierung

und Relaunch die umbautechnischen

Grundlagen geschaffen.

Jetzt stehen für Hock innovative Ideen im Vordergrund

– besonders in Bezug auf das kulinarische

Angebot.

Aber auch Events und Tagungsangebote mit

einfallsreichen Rahmenprogrammen sind ein

wichtiger Teil seiner Agenda. Im Fokus weiterer

Aktivitäten stehen attraktive Übernachtungsarrangements

und ein All-inclusive-

Tagungspaket. Angedacht sei auch die engere

Zusammenarbeit mit den vor Ort ansässigen

US-Amerikanern, so Hock.

Vor dem Wechsel in seine ‚alte‘ Heimat war er

seit Dezember 2010 als General Manager im Holiday

Inn Stuttgart und zuvor in der Wetterau

tätig, wo er u.a. als Assistant General Manager

sowie Director of International Sales and Marketing

im Dolce Bad Nauheim wirkte. Hock ist

Ab sofort übernimmt

Bashni Muthaya die Position

als „Regional Director:

Europe and United Kingdom“

bei South African

Tourism (SAT) und folgt damit

auf Fiona Buchner, die

diese Stelle bis März dieses

Jahres innehatte. Muthaya

war zuvor als „General Manager

Strategic Research“

für die Marktforschung und

-auswertung bei SAT verantwortlich.

— In ihrer

neuen Aufgabe wird sich

verheiratet und hat zwei Stiefkinder; zu seinen

Hobbys zählt die Papageienzucht (!).

Zur Umsetzung der ambitionierten Pläne kann

der neue GM auf eine versierte Stellvertreterin

bauen. Vanessa Wolff (33) ist in die Position des

Assistant General Managers aufgerückt, nachdem

sie zuvor als Director für den Bereich

Revenue & Sales verantwortlich zeichnete. Vor

ihrem Wechsel nach Wiesbaden hatte die

gelernte Industriekauffrau die Position des

Senior Sales Managers der Grand City Hotels

and Resorts für den Raum Köln, Bonn und Düsseldorf

inne und war u.a. auch als Assistant

General Manager im Hotel Bierenbacher Hof

im Oberbergischen Land tätig. „Frau Wolff wird

mich in der neuen Position im operativen

Geschäft sowie bei Sales- und Marketing-Aktivitäten

unterstützen und die Revenue-Strategie

unseres Hauses vorantreiben“, so General

Manager Harald Hock.

Gute Vermarktungsargumente gibt es reichlich:

Das Hotel verfügt über 139 Zimmer, 120 Parkplätze

direkt vor der Tür sowie acht Veranstaltungsräume

mit Tageslicht – z.T. mit Außen -

fläche und befahrbar für PKWs. Bei der Renovierung

wurde nach neuestem EU-Standard

isoliert; das Energiemanagement der Küche ist

effizient und vollautomatisiert und zudem verfügt

das Haus über eine „extrem energie- und

wassersparende“ Wasseraufbereitung.

Muthaya vor allem dem Destinationsmarketing in den Schlüsselmärkten

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und

Niederlande widmen – wo SAT auch mit nationalen Büros vertreten

ist – sowie Schweden. Muthaya ist seit mehr als zehn Jahren

in verschiedenen Positionen bei SAT tätig und schloss ihr Studium

mit einem Bachelor of Commerce Hons. in Marketing an der Universität

Pretoria ab. „Während ihrer Zeit als Leiterin der Research-

Abteilung haben wir bereits sehr eng mit Bashni Muthaya zusammengearbeitet.

Sie verfügt über ein ausgeprägtes Verständnis des

deutschen Marktes“, lobt Theresa Bay-Müller, Country Managerin

South African Tourism Deutschland. Und Thulani Nzima, CEO

South African Tourism, erklärt zur personellen Neubesetzung:

„Ich bin über die Ernennung von Bashni Muthaya sehr erfreut.

Muthaya ist ideal auf diese Position vorbereitet und kann auf einer

hervorragenden Grundlage weiter aufbauen.“ —

Nach Angaben des südafrikanischen National Convention Bureau

bleiben 40 % aller Veranstaltungsteilnehmer pre oder post Event

im Land.

88


IDEALTEAM

Largo Eugénio Salvador 1 – R/C Esq.

2790-340 Queijas / Lisboa

Tel.: +351 21 416 54 83

Fax: +351 21 418 53 16

n.amaral@ideal-team.com

www.ideal-team.com

Lobster Experience

GmbH & Co. KG

Starkenburgring 12

63069 Offenbach

Tel.: +49 69 83 00 675 00

Fax: +49 69 83 00 675 10

info@lobster-experience.com

www.lobster-experience.com

MCI Deutschland GmbH

Berlin Office • Markgrafenstraße 56

D-10117 Berlin • T +49(0)30 20 45 9470

berlin@mci-group.com

Stuttgart Office • Maybachstraße 50

D-70469 Stuttgart • T +49(0)711 82 0570

stuttgart@mci-group.com

München Office • Neumarkter Straße 21

D-81673 München • T +49(0)89 54 90 96 0

muenchen@mci-group.com

www.mci-deutschland.de

nordic holidays gmbh

Marie-Curie-Str. 5

D 25337 Elmshorn

Tel.: +49 (0) 4121 7911-24

Fax: +49 (0) 4121 7911-41

kb@nordic-holidays.de

www.nordic-holidays.de

www.nordic-incentives.de

SEE ITALIA & CONTACT S.r.l.

Via Nomentana 13 · 00161 Roma

Tel. +39 06 45437400 · Fax +39 06 44254937

SEE ITALIA & CONTACT S.r.l.

Via G.Battista Moroni 32 · 20146 Milano

Tel. +39 02 89079200 · Fax +39 02 89079204

TCC Network GmbH

Limesstraße 40

63654 Büdingen

Tel.: +49 6048 95390

Fax: +49 6048 950464

E-Mail: contact@tcc-network.de

www.tcc-network.de

Marokkanisches

Fremdenverkehrsamt

Graf-Adolf-Straße 59

40210 Düsseldorf

Tel.: (0211) 370551/2

Fax: (0211) 374048

marokkofva@aol.com

www.tourismus-in-marokko.de

Bill Veranstaltungslogistik GmbH

An der Lohmühle 1–3

35423 Lich

Tel.: 06404 20547-0

Fax: 06404 20547-60

E-Mail: bill@bill-event.de

www.bill-event.com

CONTACTS CONVENTION

Unsere Incoming-Agentur wurde 1998 gegründet. Wir sind ein junges, selbstständiges

TEAM, das sich auf Reisen mit außergewöhnlichem Charakter, insbesondere

Abenteuer- und Erlebnisreisen, spezialisiert hat. Darüber hinaus bieten wir natürlich

auch klassische Gruppen- und Studienreisen an. In jedem Fall garantieren wir

für sorgfältige Organisation und Abwicklung. Auf Grund unserer fundierten Fach- und

Sachkenntnisse als Portugalspezialisten sind wir in der Lage, Reisen zu den unterschiedlichsten

Themen zusammenzustellen. Wofür Sie sich auch entscheiden: Mit

uns wird jede Veranstaltung ein ERFOLG. Fordern Sie uns – wir freuen uns auf Sie!

Abercrombie & Kent ist eines der flächendeckendsten Netzwerke top qualifizierter

DMCs weltweit und hat Büros in über 25 Ländern auf der ganzen

Welt. Abercrombie & Kent steht für inspirierende Ideen, maßgeschneiderte

Angebote und stets höchste Qualität bei der Abwicklung. In den folgenden

Ländern sind wir für Sie vertreten: Ägypten, Argentinien, Australien,

Botswana, Chile, China, Ecuador, Europa, Großbritannien, Hong Kong,

Indien, Italien, Jordanien, Kambodscha, Kenia, Marokko, Myanmar, Peru,

Russland, Südafrika, Tansania, Thailand, Uganda und Sambia.

Kongresse – Events – Messen – Konferenzen – Roadshows –

Fahrevents – Incentives

Buildung Community – für MCI ist dies zentrale Mission und Antrieb zugleich.

Als weltweit führende Agentur für Live Communication, Eventmanagement und

Kongressorganisation mit 47 Büros in 23 Ländern entwickeln und pflegen wir

Entscheider-Netzwerke, schaffen emotionale Augenblicke und füllen Marken

mit Leben durch einzigartige Erlebnisse.

Wir bringen Menschen zusammen – und sorgen für „Magische Momente“, die

Ihrer Zielgruppe langfristig und positiv im Gedächtnis haften bleiben.

nordic holidays gmbh, 1998 als FIT Veranstalter gegründet, arbeitet seit 2000 im B2B

mit Incentives in Finnland, Schwedenund Island, seit 2011 auch in Lettlandund Schottland.

Ausgewählte Leistungsträger vor Ort und eine lange sowie vertrauensvolle

Zusammenarbeit sind Garant für qualitative, erfolgreiche und sichere Incentives.

Schwerpunkte im Winter: Eishotels, Fahrtraining auf Eis, Eisbrecherfahrten, Hundeund

Motorschlittentouren, Rallyefahrten (Taxitouren und selbst fahren), Off road.

Schwerpunkte im Sommer: Off road, Roadbooktouren, Indoor-Wintererlebnisse, Panzer

fahren, Städtereisen – kulinarisch, kulturell, informativ.

• See Italia srl ist ein renommierter Anbieter von Leistungen aller Art für Events, Konferenzen und

Incentives in ganz Italien, sowie den dazu gehörigen Inseln, für internationale MICE Agenturen und

Geschäftskunden.

• 15 Jahre Erfahrung und Knowhow im MICE Sektor bezeugen eine individuelle Vorgehensweise, die

groβen Wert auf detailliertes Verständnis der Erwartungen des Kunden, sowie der Teilnehmer legt.

• Mit Filialen im Herzen Roms, der Ewigen Stadt, Mailand, der Hauptstadt von Mode und Design und

Cremona, strategisch zwischen Mailand und Venedig gelegen.

• Erfahrene, mehrsprachige und passionierte Mitarbeiter sind darauf geschult, speziell auf den Kunden

zugeschnittene Programme zu entwerfen und ein Event von A bis Z zu betreuen. Von der

anfänglichen Veranstaltungsortsuche und Angebotserstellung, bis hin zur vollständigen Betreuung

vor Ort und Budget. Unser Team hat das Ziel Ihr Projektmanagement zu ergänzen und damit das

Erreichen der Zielsetzung Ihres Events zu sichern.

Das TCC Network, eine der führenden Repräsentanzen etablierter Destination

Management Companies(DMCs) mit Partnern in über20 Ländernweltweit, steht

seit 1988 in der MICE-Branche als Garant für persönlich ausgewählte DMCs,

die mit pfiffigen Ideen, persönlichem Service und ausgefallenen Produkten die

Incentive- und Eventbranche überzeugen. Die Agenturen im Netzwerk garantieren

langjährige Erfahrung mit deutschsprachiger Klientel, maßgeschneiderte,

kreative Ideenvorschläge, exzellenten Service und Zusammenarbeit mit

den besten Leistungsträgern vor Ort. Mehr unter www.tcc-network.de

Seit 1962 besteht die Repräsentanz des

Staatlich Marokkanischen Fremdenverkehrsamtes

in Deutschland. Aufgabe des Düsseldorfer Büros

ist es, das Land Marokko auf dem deutschen Markt

als Reisedestination zu promoten.

BILL VERANSTALTUNGSLOGISTIK –

360°-KOMPLETTLÖSUNG FÜR JEDES EVENT

Firmenjubiläen, Präsentation, Betriebsfeste:

Wir erledigen das für Sie.

Unsere 360°-Komplettlösung ist individuell kombinierbar. Komplett oder als

einzelne Bausteine. Organisation, Zeltservice, Zeltverleih, Infrastruktur,

Catering, Personal oder Service. Wir haben für Ihren Bedarf die passende

Lösung und schaffen ganzheitliche Zufriedenheit für Sie.

89

AGENTUREN

DESTINATIONEN EVENTSERVICE


EVENTSERVICE

MESSEN LOCATIONS HOTELS/RESORTS

CONVENTION CONTACTS

90

Catering Guides

Asp. Frau Karin Wolffrom

Tel.: 0721.15653150

info@catering-guides.de

www.catering-guides.de

Drum Cafe Deutschland

Darmstädter Straße 94

63128 Dietzenbach

Tel.: +49 (0) 6074 3012266

Fax: +49 (0) 6074 3012267

E-Mail: info@drumcafe.de

Web: www.drumcafe.de

Web: www.InTakt-Rhythmusspiel.de

RÖDER Zelt- und

Veranstaltungsservice GmbH

Am Lautenstein

63654 Büdingen

Tel.: +49 6049 700 0

Fax: +49 6049 700 339

E-Mail: event@tentsystems.com

www.tentsystems.com

arcona HOTELS & RESORTS

Steinstraße 9 D-18055 Rostock

Kostenlose Veranstaltungshotline:

0800 91 81 818

Tel.: +49 (0) 381 45 85 110

Fax: +49 (0) 381 45 85 108

E-Mail: info@arcona.de

www.arcona.de

Congress-Centrum Stadtgarten

Rektor-Klaus-Straße 9

73525 Schwäbisch Gmünd

Tel.: +49 7171 1003-0

Fax: +49 7171 1003-40

E-Mail: info@ccs-gd.de

www.ccs-gd.de

Historische Stadthalle

Wuppertal GmbH

Johannisberg 40

42103 Wuppertal

Tel. +49 (0)2 02 / 24 58 90

Fax +49 (0)2 02 / 45 51 98

info@stadthalle.de

www.stadthalle.de

BEST OF EVENTS GmbH

Ulzburger Straße 22

22850 Norderstedt

Telefon: +49 40 / 52 90 10 65

Telefax: +49 40 / 52 90 10 67

info@boe-messe.de

www.boe-messe.de

In den regionalen Catering-Guide-Verzeichnissen finden Sie den richtigen

Anbieter für das Catering Ihrer Veranstaltung. Recherchieren Sie komfortabel,

unverbindlich und dann, wenn Sie möchten, in den Online-Portalen

oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf – sowohl bei gewöhnlichen als auch

bei außergewöhnlichen Anforderungen. Wir helfen Ihnen gerne weiter

wenn es darum geht, das passende Catering, den Verleihservice, die

Location oder kulinarische Erlebnisse für Ihren Event zu finden.

Catering Guide – kommen Sie auf den Geschmack!

DRUM CAFE ist der führende Anbieter interaktiver Trommelevents für Motivation,

Teambuilding und Entertainment auf Firmen-Veranstaltungen. Dabei

werden alle Teilnehmer, ob 10 oder 10.000, mit einem Perkussionsinstrument

ausgestattet und dürfen zu einer mitreißenden gemeinschaftlichen

Performance beitragen. In einem abschließenden Impulsvortrag zeigen die

Coaches dann die Analogien zur Team- und Führungsrealität auf. Auf dem

gleichen Konzept basiert auch das Drum Cafe Training, das zahlreiche deutsche

Top-Unternehmen für Team- und Führungskräftetrainings buchen.

RÖDER – Individuelle Zeltsysteme zu jedem Event!

Als eines der international führenden Unternehmen in Produktion, Vermietung

und Verkauf von Zelten von 3 m bis 60 m Spannweite freitragend, auch

in Doppelstockausführung, liefern wir Eventkonzepte mit Komplettausstattung

für Ihre erfolgreiche Veranstaltung. Für kulturelle Veranstaltungen,

Produktpräsentationen, Sportevents und Messen – weltweit bewähren

sich unsere Zeltsysteme als individueller Raum auf Zeit.

Mobile Immobilien – für jede Gelegenheit und jede Branche!

Unser Versprechen – Ihre Garantie – Unser Tagungsleitbild.Wir bieten Ihnen: eine

erlesene Auswahl von Tagungshotels an zentralen Standorten in Deutschland, einen

anspruchsvollen Service und Gaumenfreude der besonderen Art, innovative Rahmenprogramme,

mehr als 70 Tagungs- und Veranstaltungsräume für über 7.000 Personen

und flexible Raumkonzepte. Ihre Garantie: Professionelle Angebotserstellung,

faires Preis-Leistungsverhältnis, konkrete Freiplatzregelung und attraktive

Referentenboni. Nähere Informationen zum arcona Tagungsleitbild und zur arcona

Tagungsmappe erhalten Sie unter: http://arcona.de/meeting/

Das CCS ist ein echtes Highlight unter den Tagungs- und Veranstaltungszentren im süddeutschen

Raum. Ob internationaler Kongress oder regionale Tagung, ob Messe oder

Firmenpräsentation, ob Unternehmensfeier oder privates Fest, ob Gastspiele bekannter

Tourneetheater; Orchester oder große Events von Radio und Fernsehen, ob 15, 150 oder

1500 Teilnehmer, das CCS bietet in jedem Fall den richtigen Rahmen. Das CCS liegt

mitten in einem großzügigen historischen Park, einer Oase der Ruhe und doch nur Minuten

zu Fuß vom Stadtzentrum, dem Tagungshotel und dem Bahnhof; zudem überzeugt

das CCS durch sein äußerst flexibles Raumkonzept und modernste Tagungstechnik.

Point of Sale, Point of Interest, Point of WOW

Die Historische Stadthalle Wuppertal zählt mit ihren acht prachtvollen

Sälen zum exquisiten Verband der „Historic Conference Centres of Europe“

und ist ein einmalig repräsentativer Schauplatz für Ihr Event – ob Kongress,

Tagung, Seminar, Gala, Party, Messe, Markt, Konzert, Show, Contest, Filmoder

TV-Produktion. Das ausgezeichnete Veranstaltungsmanagement-

Team (EVVC-Award 2010 und 2008) und das Team der Inhouse-Gastronomie

„Culinaria Catering“ freuen sich auf Sie!

Die BEST OF EVENTS INTERNATIONAL ist die führende

Fachmesse für Wirtschaftskommunikation, Live-Marketing,

Veranstaltungsservices & Kongress. Die BEST OF EVENTS

bietet konzentriert an zwei Tagen einen optimalen Überblick

zu den Innovationen der Event-Industrie und ist die Business-

und Netzwerkplattform der Branche zu Beginn eines

jeden Jahres.


Zürich bietet den idealen

Rahmen für Ihr Meeting.

Kaum eine andere Stadt hat eine ähnliche Dichte an Natur, Kultur, Shopping und

Nightlife zu bieten wie Zürich. Entsprechend gross sind die Möglichkeiten, um rund

um Meetings, Kongresse und Seminare in und um Zürich unvergessliche Rahmenprogramme

zu erleben.

Treffen auch Sie sich in Zürich. Wir unterstützen Sie bei der Planung gerne mit Ideen,

Kontakten und Offerten für massgeschneiderte Programme – und

zwar kostenlos. Kommen Sie einfach auf uns zu – wir freuen uns!

Meet me

in Zürich

Mehr Infos:

zuerich.com/

meeting

Kontakt:

Zürich Tourismus

Convention Bureau

Stampfenbachstrasse 52

Postfach

CH-8021 Zürich

Tel.: +41 44 215 40 30

congress@zuerich.com

www.zuerich.com


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Ihr Event in einer Mythischen Umgebung

Entdecken Sie die Kulissen einer Grand Prix Strecke

Erleben Sie unvergessliche Momente bei einer Pistentaufe !

Sichern Sie Ihrer Firma die Pole Position

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Chantal Bantz, Convention Manager

+32 (0)477 13 30 96 - chantal.bantz@spa-francorchamps.be

www.spa-francorchamps.be

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