Ökum. Gemeindebrief (Nr.05, Nov. 2010 - Feb. 2011)

evangdelhi.de

Ökum. Gemeindebrief (Nr.05, Nov. 2010 - Feb. 2011)

LANGAR

Ökumenischer Gemeindebrief zu Advent,

Weihnachten und zum Jahresbeginn

Dezember 2010 bis Februar 2011

Dezember10/Januar / Februar 11 1 Langar/ yaxj


Langar in the Sikh Gurudwara.

Dezember10/Januar / Februar 11 2 Langar/ yaxj


In h a l t s ve r ze i c h n i s

Gr u s s .............................................................................................. 2

Kr i p p e n s p i e l ................................................................................... 3

We i h n a c h t e n ..........................................................4–6

Bi b e l r e i s e....................................................................................... 7

RÜc k b l i c k........................................................................................ 8

Ko n f i r m a t i o n .......................................................................... 9–10

Re l i g i o n e n in De l h i.....................................................................11

Ab s c h i e d u n d Da n k.....................................................................12

Le b e n d i g e (Ka t h.) Ge m e i n d e s e i n..............................................13

Ka l e n d e r ............................................................................... 14-15

Ja h r e s l o s u n g 2011.............................................................. 16-17

Vo r s t e l l u n g ................................................................................18

In Ei g e n e r (Ev a n g.) Sa c h e.........................................................19

Fu e r Ki n d e r ...........................................................................20-21

Ki n d e r b i b e l t a g............................................................................22

St. Ma r t i n / Wi l l k o m m e n s a b e n d...............................................23

Ge m e i n d e v e r s a m m l u n g ...............................................................24

Ge m e i n d e l e b e n ............................................................................25

Ev a n g. Ge m e i n d e.........................................................................26

Ka t h o l i s c h e Em m a u s Ge m e i n d e................................................27

Ko n t a k t ........................................................................................28

Dezember10/Januar / Februar 11 3 Langar/ yaxj


Gr u s s

„Advent, Advent, ein jeder rennt und sucht, was er noch kaufen könnt. Man

schwitzt und stöhnt, man zahlt und rafft und ist tagtäglich mehr geschafft.“

So beginnt ein Gedicht, dessen Verfasser unbekannt ist. Weit ab vom

vorweihnachtlichen Trubel erleben wir hier in Neu Delhi diese Zeit vielleicht

etwas gelassener. Die Tage vergehen hier durch die zum teil langen

Anfahrtswege schon hektisch und stressig genug. Die kommende Adventszeit

lädt ein, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Ruhig zu werden, sich auf

die Geburt des Sohnes Gottes vorzubereiten. Mit dem ersten Advent beginnt

für uns Christen der Kreis eines neuen Kirchenjahres. Darin feiern wir die

Ereignisse aus dem Leben Jesu und seiner Kirche. Die Adventszeit selber

dient der Vorbereitung auf Weihnachten, dem Fest der Geburt des Erlösers.

Advent heißt „Ankunft“ und ist ein doppeldeutiges Wort. Es besagt: Jesus

Christus ist in die Welt gekommen (vor mehr als 2000 Jahren in Betlehem),

und zugleich: Jesus Christus wird wiederkommen (am Ende der Zeit, bei

der Vollendung der Welt). Unter beiden Gesichtspunkten ist der Advent

heute eine Zeit freudiger Erwartung.

Die Adventszeit ist zudem reich an Brauchtümern, die helfen können, die

einstmals stille und heute so hektische Zeit bewusster zu erleben. Nach

dem zweiten Weltkrieg hat das Symbol des Adventskranzes in den Kirchen

wie zu Hause bei den Familien Einzug gehalten: Das Kerzenlicht am

grünen Tannenkreis (ein Zeichen des Lebens) nimmt Sonntag für Sonntag

zu, während draußen (auch hier in Delhi) die Dunkelheit wächst. Der

Adventskranz verweist so auf Jesus Christus, der das Licht der Welt ist.

Wir laden Sie ein, sich auf die Menschwerdung Gottes mit den inhaltlichen

Teilen dieses neuen Gemeindebriefes vorzubereiten.

Mögen so die abschließenden Worte des o.g. Gedichtes dann auch Ihren

Alltag erfüllen:

„Der Herr ist in die Welt gekommen und hat sich unser angenommen,

schenkt Frieden, Freude und befreit von jeglicher Sinnlosigkeit.“

Ich wünsche Ihnen und Euch eine gesegnete Advents- und

Weihnachtszeit!

Ihre

Anja Funk, Gemeindereferentin

Dezember10/Januar / Februar 11 4 Langar/ yaxj


Kr i p p e n s p i e l

Am Freitag, 24.12.2010 feiern wir wie im vergangenen Jahr einen

ökumenischen Familiengottesdienst zum Heiligen Abend in St. Dominic`s.

Im Rahmen dieses Gottesdienstes möchten wir wieder ein Krippenspiel

für und mit Kindern aufführen. Für dieses Krippenspiel suchen wir Kinder

und Jugendliche, die gerne als Schauspieler mitmachen wollen. In den

Weihnachtsferien treffen sich alle Schauspieler an drei Terminen, um das

Stück einzuüben.

Die Treffen finden an folgenden Tagen im katholischen Gemeindezentrum

(F4/12, Vasant Vihar) statt:

Montag, 20.12.2010 um 11.00 Uhr

Dienstag, 21.12.2010 um 11.00 Uhr

und

Donnerstag, 23.12.2010 um 15.00 Uhr

(voraussichtlich in St. Dominic`s Church)

Wir freuen uns auf alle, die uns in dieser Feier schauspielerisch unterstützen

mögen. Bitte melden Sie Ihr Kind bis zum Donnerstag, 16.12.2010 mit

folgendem Abschnitt zum Krippenspiel an:

__________________________________________________________

Hiermit melde ich meinen Sohn/meine Tochter zur Teilnahme am

Krippenspiel an:

Vor- und Zuname des Kindes: _______________________________

Alter: ___________

Mobile: _____________________________ Adresse: _______________

______________________________________

Unterschrift des / der Erziehungsberechtigten

Dezember10/Januar / Februar 11 5 Langar/ yaxj


We i h n a c h t e n

Worin besteht Weihnachten – Die Menschwerdung Gottes

Ein Kindermärchen erzählt, wie die Familie Rutishauser am Heiligabend

beisammensitzen und sieben Kobolde das Weihnachtsfest wegzaubern:

den Christbaum, die Krippe, die Geschenke und das gute Essen.

Zum Glück kommt eine gute Fee zu Hilfe, die allerdings nur einen einzigen

Wunsch erfüllen kann.

Die Familienmitglieder können sich nicht einigen, ob sie sich lieber die

Geschenke oder das gute Weihnachtsessen, den Christbaum oder viel Geld,

Gesundheit oder den guten Wein wünschen sollen. Schließlich wünscht

sich die Familie ganz schlicht „Weihnachten“.

Doch die Frage bleibt: Worin besteht „Weihnachten“

Weihnachten ist heute zu einem Fest geworden, an welchem alles oder

nichts gefeiert werden kann. Es ist heute möglich, ohne jeden Bezug zum

christlichen Glauben insbesondere zur Geburt Christi, Weihnachten zu

feiern.

Für viele geht es Weihnachten viel mehr um die Stimmungen und Gefühle,

als um ein Fest des Glaubens, dem auch ein Glaubensbewusstsein

entspricht. Dies zeigt sich auch immer mehr bei Werbeprospekten und

Dekorationen in der Vorweihnachtszeit: einige Kerzen, ein Tannenzweig,

drei Christbaumkugeln, einen Weihnachtsmann und ein schön verpacktes

Geschenk – schon ist die Assoziation Weihnachten gegeben. Die

entsprechenden Gefühlslagen stellen sich somit ein.

Auf die früher noch öfter verwendete Krippe, auf die Engel usw.

kann verzichtet werden. Diese Requisiten sind für das postmoderne

Weihnachtsfest nicht mehr wichtig.

Die eingangs erwähnte Geschichte fordert dazu auf, weniger das Fest, als

vielmehr das Weihnachtsgeheimnis der Menschwerdung Gottes neu zu

entdecken.

Vor mehr als 2000 Jahren ging nach und nach für viele Menschen, die

noch den Mut hatten, in ihrem Leben Veränderung zu erwarten, eine alte

Sehnsucht in Erfüllung. Eine Sehnsucht dieser im jüdischen Glauben

verwurzelten Menschen hieß:

Dezember10/Januar / Februar 11 6 Langar/ yaxj


We i h n a c h t e n

Die Menschwerdung Gottes, die Ankunft der Erlösung durch Gott mitten in

ihrer kleinen Lebenswelt. Diese Lebenswelt spielte sich recht überschaubar

und klar strukturiert im Land Judäa ab. Es waren Männer und Frauen,

die durch ihr Handwerk und im begrenzten Maß auch durch Handel ihr

Leben in der Großfamilie, so gut es ging, meisterten. Ihren Glauben, der

untrennbar mit ihrem Alltag verbunden war, wussten sie sich unabhängig

von allen weltlichen Herrschern und einzig und allein ihrem Gott (Jahwe)

verbunden. Ihrem Gott gegenüber waren sie wirklich verantwortlich, ihm

dankten sie für ein geglücktes Leben, ihm klagten sie aber auch ihre Not

und Verlassenheit. Ihm galten ihr Loblied sowie ihr Klagelied. All diese

Gefühlsregungen lassen sich wunderbar in den 150 Psalmen nachlesen

und je nach eigener Lebenssituation mitbeten.

Das kleine Betlehem, so berichtet das Neue Testament, war die Stadt, die im

Alten Testament schon als der Ort der Menschwerdung Gottes angekündigt

wurde: In Betlehem, in einem Stall, in einem Futtertrog liegt ein Kind!

Maria und Josef geben diesem Kind mütterlichen und väterlichen Schutz.

Mit diesem Kind wurde die befreiende Botschaft Gottes den Menschen

verkündet:

„Heute ist Euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias,

der Herr. Und dies soll Euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden,

das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“ (Lk 2,1ff).

Die Botschaft der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus machte an

keiner Grenze halt. Diese Botschaft überschritt und überschreitet auch heute

noch Jahrhunderte, Länder und Sprachen. Das Wort der Menschwerdung

war nichts einmaliges, das wie ein Sturm dahinfegte und vergangen ist.

Dieses Wort wird den Menschen immer wieder neu verkündet, in ihre Zeit

hinein und direkt in ihrer Lebenswelt, ihren Alltag. In unser Leben, in die

Stadt in der wir (zurzeit) leben, in unsere Gesellschaft und in unsere Familie

möchte Gott mit beiden Beinen auf die Erde kommen.

Ende des 3. Jahrhunderts gab es unter den Christen eine Auseinandersetzung,

ob Jesus überhaupt ein Mensch gewesen sei. Zu diesem Thema gab es die

verschiedensten Theorien. Um letztlich den Glauben zu bekräftigen, dass

der Gottessohn ganz Mensch gewesen sei, begann man seinen Geburtstag

zu feiern. Die Kirche bekräftigte in den folgenden Jahren immer wieder den

Grundsatz, dass Jesus Christus eben wahrer Mensch und wahrer Gott

Dezember10/Januar / Februar 11 7 Langar/ yaxj


gewesen sei.

So wird gemäß dem christlichen Glauben der Grundsatz Gott/Mensch

überbrückt: Gott kann im Menschlichen erfahrbar werden – in Jesus

Christus selbst.

Weihnachten ist die Herausforderung, gemeinsam Lebenssituationen in

den Blick zu nehmen, um sich der Frage zu stellen: Welchen Weg führt

mich mein Glaube, auch wenn dieser Glaube auf sehr wackligen Beinen

stehen mag

„Die große und unsere ganz persönliche kleine Welt möchte Gott zum immer

neuen Ort seiner Menschwerdung in Jesus Christus machen, zum immer

neuen Ereignis der Menschwerdung des Menschen in der Menschwerdung

Gottes im Menschen.“

Ein wunderbarer Gedanke des nordamerikanischen Franziskaners Richard

Rohr. Gott wird in dir und mir Mensch. Nicht nur vor mehr als 2000 Jahren,

sondern auch in diesem Jahr wieder neu!

Gott kommt wieder mitten auf diese von ihm geschaffene Welt. Er kommt zu

jedem einzelnen von uns. Die Advents- und Weihnachtszeit lädt dazu ein,

unser „Betlehem“ für die Menschwerdung Gottes in uns selbst vorzubereiten.

Wie ernst nehmen wir, dass Jesus selber sein Wiederkommen in die Welt

angekündigt hat! Jahr für Jahr lädt uns der kirchliche Jahreskreis ein, uns

in der Adventszeit auf SEIN Kommen vorzubereiten. Ernst zu nehmen, dass

er auch zu MIR ganz persönlich kommen will und wird.

Die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus ist das uneingeschränkte JA

Gottes zum Leben jeden Menschen. Dieses JA Gottes bleibt grenzenlos.

Wir sind eingeladen Mensch zu werden, im Sinne Gottes. Ein Satz kommt

mir in den Sinn: „Machen wir es wie Gott, werden wir Mensch!“ Gott wurde

in Jesus Christus Mensch, weil seine größte Sehnsucht der Mensch ist.

Diese Nähe und Sehnsucht mögen auch wir in den kommenden Tagen und

Wochen neu erfahren. Gott wird Mensch – machen wir es wie ER.

Eine gesegnete Weihnachtszeit,

wünscht Ihnen und Euch

Anja Funk

We i h n a c h t e n

Dezember10/Januar / Februar 11 8 Langar/ yaxj


Termine für die Bibelreise

Bi b e l r e i s e

Auch im neuen Jahr findet die Bibelreise für Kinder im Alter zwischen 5

und 11 Jahren die Bibelreise statt. An folgenden Samstagen treffen sich die

Kinder in der Zeit von 10.00 – 13.00 Uhr im katholischen Gemeindezentrum

(F 4/12, Vasant Vihar):

Samstag, 11.12.2010

Samstag, 29.01.2010

Samstag, 26.02.2010

Dezember10/Januar / Februar 11 9 Langar/ yaxj


RÜc k b l i c k

Der Farmgottesdienst zum Erntedankfest war ursprünglich bei Familie

Wegner geplant gewesen. Da der Monsun in diesem Jahr aber bis Ende

September andauerte, war es zu unsicher, den Gottesdienst unter freiem

Himmel abzuhalten, ohne ein Regenfest zu riskieren. Und so erklärte

sich freundlicherweise die DSND bereit, den Gottesdienst im Artforum zu

halten und das anschließende Picknick auf dem Sportplatz. Überflüssig

zu sagen, dass am 26.9. die Sonne schien, als könnte es keinen Regen

geben. Herzlichen Dank an die Schule und an Fam. Wegner, die nun die

Gasgeber des Adventsgottesdienstes am 28.11. sein werden.

Fotos: Dr.Nils Teufel

Dezember10/Januar / Februar 11 10 Langar/ yaxj


Konfirmanden auf Tour

Ko n f i r m a t i o n

Am 1. November 2010 fährt die Konfirmandengruppe mit Herrn von Kölichen

nach Sunder Nagar, um sich das ARD-Studio anzuschauen. Herr Meesmann

begrüßt uns und gibt uns ein paar wichtige Informationen über seine Arbeit,

die von Delhi aus Indien, Pakistan, Afghanistan, Nepal, Bangladesch und

Sri Lanka abdeckt.

Nach einer Stärkung mit Chips und Cola gehen wir mit Hernn Messman

durchs Studio. Er stellt seine Kollegen vor und zeigt sein Arbeitszimmer,

das wegen seiner Glastür auch Aquarium genannt wird.

Anschließend gehen wir in den in den Garten, wo uns gezeigt wird, wie alles

vor der Kamera, sowie auch hinter der Kamera funktioniert. Johannes und

Laura versuchen sich als Reporter und interviewen auch Herrn Meesmann,

dabei hatten Falk und Laura die Kamera.

im Studio

Laura Moll vor der Kamera

und Falk Arnhold dahinter

Reporter Johannes Votteler befragt

Studioleiter Florian Meesmann

Dezember10/Januar / Februar 11 11 Langar/ yaxj


Ko n f i r m a t i o n

Beim Cutter Frank Sauer werden unsere Aufnahmen geschnitten, und er

erklärte uns wie es funktioniert, aus einer Menge Material einen kurzen

Beitrag, wie er dann in den Nachrichten laufen könnte, funktioniert. Er

schneidet dann die Aufnahmen, aus dem Garten und reichert es mit

weiterem Material an. Und so produziert er aus den Reportagen und dem

Interview mit zusätzlichen passenden Bildern einen professionellen Beitrag,

den er uns zur Erinnerung mitgibt.

Herzlichen Dank an Herrn Meesmann, Herrn Sauer und die Mitarbeiter des

Studios für den erlebnisreichen Nachmittag

Tomoko Latteier

Cedric Meier

Konstantin Schlug

Johannes Votteler

Cutter Frank Sauer bei der Arbeit

Fotos: Johannes Votteler

Von links: Johannes Votteler, Cedric

Meier, Florian Meesmann, Falk Arnhold,

Tomoko Latteier, Konstantin Schlug bei den

Aufnahmen

Vorankündigung März 2011

• 06.03. Erstkommunionfeier

• 13.03. Konfirmation

Zu beiden Festgottesdiensten wird

noch gesondert eingeladen.

Dezember10/Januar / Februar 11 12 Langar/ yaxj


Re l i g i o n e n in De l h i

In den vergangenen Monaten haben wir im Rahmen des diesjährigen

ökumenischen Projektes „Religionen in Delhi“ einen Sikh-Tempel und

das Hope-Project besucht. Zuvor hatte Father Prof. Leo Fernando einen

Vortrag ueber die Religionen in Delhi gehalten. Im Januar und Februar

2011 folgen dann ein Besuch bei Bischof Jacob Mar Barnabas von der

syro-malankarischen katholischen Kirche und der Akshadam-Tempel in

der Nähe von Noida. Bitte achten Sie auf die gesonderten Einladungen,

die rechtzeitig über die Botschaft und Schule verteilt werden. Sollten Sie

Interesse an diesen Ausflügen haben, die in der Regel an einem Sonntag

im Anschluss an den jeweiligen Gottesdienst stattfinden, melden Sie sich

gerne in der katholischen oder evangelischen Gemeinde telefonisch an.

Auf Ihr Kommen freuen sich

Gemeindereferentin Anja Funk (Tel.: 011 - 4166 9134) und

Pfarrer Joachim von Kölichen (Tel.: 011 - 4604 9627)

Photos: Anja Funk

Dezember10/Januar / Februar 11 13 Langar/ yaxj


Abschied von und Dank an John David

Nach über 26 Jahren verlässt John David die

Gemeinde am Ersten Weihnachtsfeiertag. Seit

August 1984 hat er zusammen mit den Pfarrern

Hoeltz, Weiss, Dr. Meyer und Dr. Löwner,

und seit 2007 mit mir und den verschiedenen

Gemeindekirchenräten die Gemeindearbeit

organisiert. Besonders die Durchführung der

verschiedenen Basare und Farmgottesdienste,

die Einiges an Hintergrundlogistik erfordern, hatte

er im Griff.

In seine Amtszeit fielen der Umzug ins jetzige Pfarrhaus, eine einjährige

Vakanz, das 45- und 50-jährige Gemeindejubiläum und zuletzt die

Verkleinerung der Pfarrwohnung auf den 2. Stock. In der Festschrift zum

45-jährigen Bestehen der Gemeinde hat Barbara von Kannewurff ihn mit

einem Portrait gewürdigt und seinen Lebenslauf von der Geburt in Burma

über seine Kindheit in Trichi und Madras (heute Chennai), seine ersten

Berufserfahrungen in Pune bis hin zu seinem Dienstantritt im Pfarrhaus in

Delhi nachgezeichnet.

John David ist verheiratet und hat einen 14-jährigen Sohn.

Nun hat er sich entschieden, neue Wege zu gehen.

Wir alle haben reichlich Grund ihm dankbar zu sein für seinen langjährigen

Dienst in der und für die Gemeinde, die er geprägt hat und die ihn geprägt

hat.

Für seinen weiteren Weg, für ihn persönlich und seine Familie wünschen

wir ihm alles erdenklich Gute und Gottes Segen!

Joachim v. Kölichen

Ab s c h i e d u n d Da n k

Dezember10/Januar / Februar 11 14 Langar/ yaxj


Le b e n d i g e (Ka t h.) Ge m e i n d e s e i n

Im vergangenen Gemeindebrief druckten wir das Interview mit Pfarrer

Peter Lang, Leiter des katholischen Auslandssekretariates (KAS), der

Deutschen Bischofkonferenz, ab. Hierin wurde sehr deutlich formuliert,

dass das Auslandssekretariat in den kommenden Monaten und Jahren bis

zu 20% seiner Kosten einsparen muss. Das Sparkonzept betrifft auch die

katholischen Auslandsgemeinden.

Da die Emmaus-Gemeinde in Neu Delhi die Personalkosten

(Gemeindereferentin, Angestellte im Haus, Aufwandsentschädigung für

indischen Priester) und Sachkosten (Miete, laufende Kosten wie: Strom,

Bewirtungskosten, Unterhalt des Dienstwagens etc.) derzeit noch nicht

selber trägt, übernimmt das KAS diese Kosten. Neben den Mietkosten erhält

die Gemeinde einen Quartalszuschuss von ca. 1.000,- €. Dieser Zuschuss

deckt derzeit zwar größtenteils die Kosten, doch wird die Gemeinde in

Zukunft für diese Posten, die durch die Quartalszahlung abgedeckt werden,

selber aufkommen müssen.

Es ist nie leicht über Geld zu reden. Doch möchte ich Sie an dieser Stelle

bitten, darüber nachzudenken, in wieweit Sie die katholische Emmaus-

Gemeinde durch einen regelmäßigen Beitrag finanziell unterstützen

könnten. Das KAS stellt in Deutschland Spendenbescheinigungen aus,

wenn Sie dort eine zweckgebundene Überweisung für unsere Gemeinde

tätigen.

Auch über die sonntäglichen Kollekten können Sie die Gemeinde

finanziell unterstützen. Häufig kommt jedoch nicht mal das Geld für die

Aufwandsentschädigung für den indischen Priester (2.500,-Rupien)

zusammen. Bitte denken Sie doch darüber nach, wie wir weiterhin eine

lebendige Gemeinde hier in Neu Delhi bleiben und sein können. Neben

dem Finanziellen freuen wir uns selbstverständlich über Ihre Teilnahme an

den Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen der Gemeinde.

Anja Funk

Dezember10/Januar / Februar 11 15 Langar/ yaxj


Ka l e n d e r

Termine Dezember 2010 bis Februar 2011

der kath. Emmausgemeinde und der

evang. Gemeinde

Dezember 2010 (Monatsspruch: “Kehrt um!

Denn das Himmelreich ist nahe”. Mt 3,2)

Tag Zeit Ereignis

Mi. 01. 18.00 Adventsgottesdienst in Kathmandu

Fr. 03 10.00 Freitagsgruppe

Sa. 04. 10-18 Weihnachtsmarkt in der DSND

Sa.04. 13.30 Nikolausfeier der Deutschen Botschaft

So. 05. 10.30 Kath. Familiengottesdienst Delhi

So. 05. 10-18 Weihnachtsmarkt

Mo. 06. 17.30 Konfirmandenunterricht

Fr. 10. 11.00 Adventsgottesdienst in Dhaka

Fr. 10. 14.00 Firmvorbereitung

Sa. 11. 10.00 Bibelreise für Kinder im kath.

Gemeindezentrum

So. 12. 11.00 Adventsgottesdienst in Pune

Mo.13. 17.30 Konfirmandenunterricht

Fr. 17. 10.00 Freitagsgruppe

Fr. 17. 16.00 Swagatgruppe

So. 19. 10.30 Gottesdienst zum Vierten Advent im kath.

Pfarrhaus

So.19. 14.00 Adventsgottesdienst in Kalkutta

Fr. 24. 16.00 Ök. Weihnachtsfeier mit Krippenspiel in

St. Dominic’s 1, Poorvi Marg, Vasant Vihar

Sa. 25. 10.30 Weihnachtsgottesdienst in

F 4/12 Vasant Vihar

Sa. 25. 18.00 Weihnachtsgottesdienst in Mumbai

Fr. 31. 18.00 Jahresschlussgottesdienst – Ort t.b.a

Januar 2011 (Monatsspruch: “Und Gott schuf

den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes

schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.” Gen

1, 27)

So. 09. 10.30 Kath. Eucharistiefeier

Mo. 10. 17.30 Konfirmandenunterrricht

Di. 11. 20.00 Elternabend Erstkommunion

Dezember10/Januar / Februar 11 16 Langar/ yaxj


Ka l e n d e r

Fr. 14. 10.00 Freitagsgruppe

Fr. 14. 14.00 Firmvorbereitung

Sa 15. 14.00 Feier der Versöhnung Erstkommunion

So. 16. 10.30 Evang. Gottesdienst in der

Handelskammer

Mo. 17. 17.30 Konfirmandenunterricht

Mo. 17. 20.00 Gemeinsame Sitzung GKR + PGR

Do. 20. 19.30 Unity Supper evang. Pfarrhaus

Fr. 21. 10.00 Freitagsgruppe

Fr. 21. 16.00 Swagatgruppe

Sa. 22. 11.00 Erstkommuniontreffen

So. 23. 10.30 kath. Familiengottesdienst

Mo. 24. 10.30 Konfirmandenunterricht

Fr. 28. 10.00 Freitagsgruppe

So. 30. 10.30 Evang. Gottesdienst mit

Gemeindeversammung in der

Handelskammer

Februar 2011 (Monatsspruch: “Auch die

Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft

der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der

Kinder Gottes.” Römer 8,21)

Sa. 05. 11.00 Erstkommuniontreffen

So. 06. 10.30 Kath. Eucharistiefeier +Taufen

Mo.07.Fr.11.

Kath. Regionalkonferenz Kuala Lumpur

Mo. 07. 17.30 Konfirmandenunterricht

Fr. 11. 10.00 Freitagsgruppe

So. 13. 10.30 Evang. Gottesdienst

Mo. 14. 17.30 Konfirmandenunterricht

Di. 15. 20.00 Elternabend Erstkommunion

Fr. 18. 10.00 Freitagsgruppe

Fr. 18. 16.00 Swagatgruppe

So. 20. 10.30 Kath. Gottesdienst mit Kinderkatechese

Mo. 21. 17.30 Konfirmandenunterricht

Mi. 23. 20.00 Gemeindekirchenrat

Do. 24. 19.30 Unity Supper

Sa. 26. 10.00 Bibelreise für Kinder

Sa. 26. 18.00 Gottesdienst in Mumbai

Dezember10/Januar / Februar 11 17 Langar/ yaxj


Ja h r e s l o s u n g 2011

Jahreslosung 2011:
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern

überwinde das Böse mit Gutem.
Römer 12,21

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ihnen und Euch allen ein gutes und gesegnetes neues Jahr! Auch wenn es

bis dahin noch etwas Zeit hat, möchte ich diesen Wunsch an dieser Stelle

loswerden und hoffe natürlich, dass ich vorher noch viele von Ihnen und

Euch bei diversen Gelegenheiten treffe und das auch noch persönlich sagen

kann. Vor dem Jahreswechsel wünsche ich natürlich, dass Sie eine friedliche

und segensreiche Advents- und Weihnachtszeit erleben und, sofern Sie in

den Urlaub fahren, Gelegenheit bekommen sich gut erholen.

Die evangelische Tradition, Jahre, Monate und Tage, kurz: alle Zeitabschnitte

unter ein biblisches Wort zu stellen, im Kirchendeutsch: Losung genannt,

hat für 2011 den Abschnitt aus dem Römerbrief gewählt:

„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse

mit Gutem“ – für sich genommen, ohne Kontext eine Banalität; - oder ist

jemand anderer Meinung Aber so ist es nun einmal mt weisheitlichen

Sprüchen, dass sie ohne Kontext manchmal an der Grenze zur Einfältigkeit

stehen und ihre Aussagekraft erst in einem Zusammenhang entfalten. Das

kann gar nicht anders sein, schließlich sind diese Sätze ja auch in einen

Zusammenhang hinein gesagt und aus einem Zusammenhang heraus

gedacht.

Abstrakt gesprochen, will jeder das Gute und keiner das Böse und alle haben

wir ein klares Bild von gut und böse im Kopf und erkennen es, wenn wir

es sehen. Aber gerade da wird es interressant, denn kaum ein Verbrecher

würde sich selbst als böse bezeichnen, kein Täuscher als Lügner und

jede noch so finstere Diktatur trägt stolz das Banner von Demokratie und

Gerechtigkeit vor sich her.

Mit anderen Worten: wenn es konkret wird, dann wird die Unterscheidung

von gut und böse schwierig und kontrovers, und die Inhalte dessen,

wovon man sich nicht überwinden lassen solle (dem Bösen) und womit

man das Böse besiegen solle (dem Guten), werden so verschieden wie

wir Menschen.

Der Kontext, in den der Apostel Paulus seinen Aufruf hineingeschrieben

hat, war der eines Streites zwischen zwei Fraktionen der jungen Gemeinde

Dezember10/Januar / Februar 11 18 Langar/ yaxj


Ja h r e s l o s u n g 2011

in Rom. Es ging um nicht weniger als das Rechthaben, als die Wahrheit

darüber, wer unter welchen Voraussetzungen zur Gemeinde dazugehörte

und wer nicht. Die Einzelheiten führen hier zu weit. Aber wovor der Apostel

warnte, das geht uns auch an, den er warnte vor einer Falle, in die wir alle

gerne tappen: nicht nur rechthaben zu wollen – das ist nicht nur legitim,

sondern einer der Hauptgründe dafür, dass wir mit anderen Menschen über

große und kleine Fragen zu debattieren, sondern, und der Unterschied

scheint nur klein, und daher ist er so gefährlich: recht behalten zu wollen.

Recht behalten zu wollen heißt, dass Widerspruch und Widerstand gegen

das, was uns Wahrheit ist, zum Ausschlusskriterium für Dazugehörigkeit

avanciert. Und aus dem Auschluss wächst schnell das Bedürfnis,

Widersprüche auszumerzen im Interesse von Reinheit und Wahrheit und

Ordnung. Das bezeichnet Paulus als den Sieg des Bösen über uns, wenn

wir nur mit dem, was uns richtig und wahr, gut und schön erscheint leben

können, sprich: dem, was uns bestärkt und bestätigt, aber nicht mit dem,

was uns infrage stellt und einfach falsch und ja: böse erscheint. Wir finden

die Beispiele für die Zumutungen in dem, was uns unerträglich ist, in dem,

was wir uns am liebsten aus den Augen und aus dem Sinn oder gar vom

Angesicht der Erde wünschen.

Das Gift des Bösen, das Paulus meint, liegt in der Sehnsucht nach der

Eindeutigkeit des Guten – und hier liegt der entscheidende Widerspruch

zur Botschaft, in deren Dienst Paulus sich gestellt hatte und die Christinnen

und Christen über Rom hinaus an allen Orten und zu allen Zeiten aufruft:

die Menschwerdung Gottes ist die Zuwendung Gottes zur Welt wie sie ist,

nicht wie sie idealerweise sein könnte/sollte/müsste (da kommen wieder

unsere Ordnungsvorstellungen ins Spiel, die mehr über uns sagen, als

irgendetwas anderes). Und das schließt Widersprüche ein und sogar die

Abgründe des Bösen.

Der Aufruf, das Böse mit Gutem zu überwinden ist als guter Vorsatz für das

neue Jahr damit vor allem einer zu entspannen bei unseren Urteilen. Zum

zweiten ist es ein Aufruf, klar und deutlich recht haben zu wollen und Gutes

„gut“ und Böses „böse“ zu benennen. Bloß weil Gott sich der gesamten

Schöpfung bedingungslos zuwendet, heißt das für uns ja nicht, dass wir

alles gut finden müssten, was uns widerstrebt. Im Gegenteil: wir sollen

meinungsstark sein und es gehört zu gelingenden Gesprächen dazu, dass

wir andere Menschen verändern und beeinfussen und andere Menschen

Dezember10/Januar / Februar 11 19 Langar/ yaxj


Ja h r e s l o s u n g 2011 / Vo r s t e l l u n g

uns. Wie gesagt, sonst könnten wir uns einen Gutteil unserer privaten und

beruflichen Kommunikation sparen.

Wir werden mit großer Wahrscheinlichkeit 2011 nicht alle Probleme, die wir

als Einzelmenschen und Teile der Menschheit haben, gelöst bekommen.

Aber solange wir als Christinnen und Christen aus dem Glauben leben, dass

Gottes Wirken weniger in abstrakter Wahrheit, sondern konkreter Zuwendung

erfahren wird, werden wir unserer Sehnsucht nach Eindeutigkeit, die letztlich

Einfältigkeit bedeutet, dadurch Herr, dass wir uns einfach ebenfalls der Welt

und den Menschen um uns herum zuwenden wie sie ist bzw. wie sie sind

und nicht wie wir sie gerne hätten. Das ist schwer genug, aber macht die

Welt und auch uns m.E. am ehesten besser bzw. (v)erträglicher.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein gutes, neues Jahr,

Ihr und Euer

Joachim v. Kölichen

Neu im gemeindekirchenrat: carsten blaich

Ich heiße Carsten Blaich, bin 44 jahre alt, evangelisch,

glücklich verheiratet und habe 3 Söhne, die auf die Deutsche

Schule gehen. Seit August 2010 leben wir in Delhi. Bislang

habe ich bei der GTZ und als IT- und Organisationsberater

gearbeitet.

Meine Frau und meine Kinder sind katholisch, ich kenne mich

also in ökumenischen Fragen aus. Was ich gerne mache:

Ich singe im Chor, spiele 2 Musik-Instrumente, esse gerne gut und kenne

mich aus in IT, Organisation und Administration.

Kirchliches

Mein letztes Highlight in der Kirche war das Amt des Kirchenvorstandes der

Kreuzkirche in Addis Abeba; als solcher war ich Schriftführer, Schatzmeister

und Kirchenbesucherzähler in 1 Person. Nebenbei habe ich die Verwaltung

unseres Sozialprojektes und die der Kirche reorganisiert. Kirchenvorstand

war ich insgesamt 2 Jahre lang.

Da ich die Kirchengemeinde als vielfältig, aktiv und offen erfahre, kann ich

mir sehr gut vorstellen, als Gemeindekirchenrat mitzugestalten.

Dezember10/Januar / Februar 11 20 Langar/ yaxj


In Ei g e n e r (Ev a n g.) Sa c h e

Mit dem Jahreswechsel bzw. mit der Verlängerung des Mietvertrages für

das Pfarrhaus A 11/19 Vasant Vihar haben sich, und das haben sicher viele

von Ihnen schon gehört, Eines nicht und Eines doch geändert:

Nicht geändert hat sich die Adresse der

Gemeinde und damit der Ort, an dem die

Aktivitäten während der Woche stattfinden:

Konfirmandenunterricht, Freitagsgruppe,

Swagatgruppe, Unity Supper, Einzelgespräche,

Beratungen des Gemeindekirchenrates, alle

anderen Besprechungen sowie die Verwaltung

der Gemeinde.

Doch geändert hat sich das Stockwerk, auf

dem das alles stattfindet, vom ersten haben

sich die Gemeindeaktivitäten in den zweiten

Stock verlagert. Zum Ausgleich für den

Raumverlust baut der Vermieter derzeit einen

zusätzlichen Raum auf den Balkon des zweiten

Stocks, das wird der Hauptraum unserer

Gemeindearbeit werden.

Für Gottesdienste wird der neue Raum zu klein sein, was ja für die Zahl

der Besucher spricht und daher ein gutes Zeichen ist.

Darum werden die evangelischen Gottesdienste nach Weihnachten

zunächst zweimal in der Indo-German Chamber of Commerce im Deutschen

Haus, Nyaya Marg, Chanakyapuri

stattfinden (siehe auch Einladung zur

Gemeindeversammlung und Termine).

Herzlichen Dank an Herrn Guido Christ

von der Handelskammer, dass wir, bis wir

eine dauerhafte Lösung gefunden haben,

diesen Raum nutzen können!

Und so schön sieht es derzeit im Pfarrhaus

aus: Fotos: Dr.Nils Teufel

Dezember10/Januar / Februar 11 21 Langar/ yaxj


Fu e r Ki n d e r

Dezember10/Januar / Februar 11 22 Langar/ yaxj


Fu e r Ki n d e r

Dezember10/Januar / Februar 11 23 Langar/ yaxj


Ki n d e r b i b e l t a g

„Wunder gibt es immer wieder“ – das war das Motto des Kinderbibeltages

am 24.10. Die Kinder bastelten Puppen, mit denen sie dann die Wunder um

den Bartimäus, den versinkenden Petrus und die vom Tod aufwachende

Tochter des Jairus nachspielten. Dank an Anette Böll und Susan Pope fürs

Mithelfen und –basteln, an Selma Humburg und Kirsten Hernig für Einkäufe

und Vorbereitungen. Fotos: Susan Pope

Dezember10/Januar / Februar 11 24 Langar/ yaxj


St. Ma r t i n / Wi l l k o m m e n s a b e n d

St. Martin hat einen neuen Helm. Seinen Mantel aber teilte er weiterhin

mit einem erbarmungswürdigen Bettler, während die Kinder der

Sternschnuppen, des Kindergartens und der Grundschule der DSND ihre

Laternen leuchten ließen und singend und strahlend durch die Straßen

Chanakyapuris zogen. Der Elternbeirat hatte unter Leitung von Cordula

Steinbach, Lotte Hau-Hansen und Selma Humburg für Martinsbrötchen,

Gebäck und Punsch gesorgt, die Botschaft für die Sicherheit und die Schule

für den äußeren Rahmen.

Fotos: Ulrike Comes/ Selma Humburg

Kinder mit Laternen

St. Martin teilt

seinen Mantel

Weckmann

Am 28.8. lud die katholische Emmausgemeinde zusammen mit der

evang. Gemeinde neu in Delhi Angekommene sowie „alte Hasen“ in die

DSND zu einem Abend mit Informationen und vor allem der Gelegenheit

sich näher kennen zu lernen

und die Kontakte zu knüpfen,

die einerseits das Leben in einer

neuen Stadt angenehmer machen

und die man andererseits braucht

um sich schneller und besser

zurechtzufinden.

Foto: Anja Funk

Dezember10/Januar / Februar 11 25 Langar/ yaxj


Ge m e i n d e v e r s a m m l u n g

Einladung zur Gemeindeversammlung am 30.1.2011

Am Sonntag, den 30.1. 2011 lädt der Gemeindekirchenrat der

Deutschsprachigen Protestantischen Kirchengemeinde Nordindien Sie

ganz herzlich zum Gottesdienst um 10.30 Uhr und anschließend zur

Gemeindeversammlung ein.

Beides, Gottesdienst und Gemeindeversammmlung, werden diesmal im

Veranstaltungsraum der Indo-German Chamber of Commerce im Deutschen

Haus neben der Deutschen Schule stattfinden (siehe auch Veränderungen

in “In eigener Sache” und Termine). Auf dem Programm stehen die Berichte

des Gemeindekirchenrates und des Pfarrers, die Jahresrechnung 2010 und

der Haushaltsplan des kommenden Jahres, Neuwahlen einzelner Mitglieder

des Gemeindekirchenrates und aktuelle Fragen sowie Ihre Wünsche und

Anregungen.

Im Januar werden die eingeschriebenen Mitglieder unserer Gemeinde

noch einmal mit einer detaillierten Tagesordnung eingeladen. Falls Sie

Anliegen haben, die auf der Versammlung besprochen werden sollen, sich

als Mitglied unserer Gemeinde einschreiben wollen, Interesse an Mitarbeit

im Gemeindekirchenrat haben oder sonst einen Vorschlag, freuen wir uns

darauf, von Ihnen zu hören.

Unsere Gemeinde lebt von den Mitgliedern, zum einen durch das, was

diese Mitglieder an Leben und Engagement in die Gemeinde einbringen,

zum anderen natürlich auch durch ihre Beiträge, mit denen wir die täglichen

Aufgaben der Gemeinde finanzieren. Daher bitten wir die Mitglieder zu

prüfen, ob sie ihre Beiträge bezahlt haben. Und wir bitten die, die sich

unserer Gemeinde verbunden fühlen, aber nicht formal Mitglied geworden

sind, zu überlegen, diesen Schritt zu tun.

Selbstverständlich ist die Versammlung öffentlich, sodass auch interessierte

Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind, allerdings kein Stimmrecht

haben.

Im Namen des Gemeindekirchenrates freuen sich auf Ihr Kommen

Susan Pope, Vorsitzende des GKR und Joachim v. Kölichen, Pfr.

Dezember10/Januar / Februar 11 26 Langar/ yaxj


Ge m e i n d e l e b e n

Photo: Dr. Nils Teufel

Photos: Susan Pope

Dezember10/Januar / Februar 11 27 Langar/ yaxj


Ev a n g. Ge m e i n d e

An die Deutschsprachige Protestantische

Kirchengemeinde Nordindien

A – 11/19, Vasant Vihar, New Delhi 110 057

Vor– und Nachname: _____________________________________

Geboren am: _____________________________________

Adresse/Tel.: _____________________________________

Email: __________________________________________

Ich möchte Mitglied der Deutschsprachigen Protestantischen Kirchengemeinde

Nordindien werden.

Ich erkläre mich bereit einen Beitrag von

__________ Rs /Euro monatlich/ jährlich zu leisten.

Konto für Daueraufträge und Überweisungen:

“Deutschspr. Prot. Kirch. Gem. Nordindien” bei der Bank für KD Bank Duisburg, Konto–

Nr. 10 11719 011, BLZ 350 601 90, oder fragen Sie nach unserem Lastschriftverfahren.

Konto BIC GENODED1DKD und IBAN: DE17 3506 1090 1011 7190 11

Ich bin mit der Veröffentlichung meiner Daten im Rahmen der Gemeinde einverstanden.

________________ _____________________________

Ort, Datum

Unterschrift

Folgende Familienmitglieder möchten auch der Gemeinde angehören:

Namen

Geburtsdatum

_______________________________________ ___________

_______________________________________ ___________

_______________________________________ ___________

_______________________________________ ___________

_______________________________________ ___________

_______________________________________ ___________

Dezember10/Januar / Februar 11 28 Langar/ yaxj


ANMELDUNG

Ich möchte in die Liste der Deutschsprachigen Katholischen Emmaus-

Gemeinde in Neu Delhi aufgenommen werden.

Vor- und Nachname: _______________________________________________

Geburtsdatum: ___________________ Konfession: _____________________

Ehepartner/in: ___________________________________________________

Ehepartner/in: Geb.Dat.: _______________Konfession: _________________

In Neu Delhi seit: _________________________________________________

Kinder:

Ka t h o l i s c h e Em m a u s Ge m e i n d e

Vorname: __________________ Geb.dat.: ___________Konfession:________

Vorname: __________________ Geb.dat.: ___________Konfession:________

Vorname: __________________Geb.dat.: ___________Konfession:________

Adresse: ________________________________________________________

________________________________________________________________

E-Mail: _________________________________________________________

Tel: privat: ______________________ Mobil: __________________________

Neu Delhi, __________________ Unterschrift: _________________________

Bitte geben Sie Ihre Anmeldung im Anschluss an einen Gottesdienst bei

uns ab oder schicken sie an folgende Adresse:

Germanspeaking catholic Church

F 4/12, Vasant Vihar, New Delhi – 110057

Liste für die deutschsprachige katholische Emmaus-Gemeinde

In den vergangenen Monaten haben wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es

sinnvoll erscheint, neben dem ökumenischen Gemeindebrief immer wieder auch per Mail auf

verschiedene Veranstaltungen hinzuweisen.

Gerne würden wir für diesen Zweck eine Gemeindeliste anfertigen, in denen vor allem die

E-Mail Adressen aufgeführt werden.

Sollten Sie neu in Delhi angekommen sein oder auch schon länger zur Gemeinde gehören und

gerne in die Datei der Gemeinde aufgenommen werden möchten, füllen Sie bitte die beigefügte

Anmeldung aus. Wir würden uns freuen, Sie noch besser über verschiedene Veranstaltungen

der Gemeinde informieren und einladen zu können.

Dezember10/Januar / Februar 11 29 Langar/ yaxj


Ko n t a k t

Deutschsprachige Protestantische Kirchengemeinde Nordindien

A-11/19, Vasant Vihar, New Delhi 110 057

Website : www.evangdelhi.de

E-Mail : jvkoelichen@yahoo.co.uk

Pfarrer Joachim von Kölichen 0091-11-46049627

9873937589

Bankverbindung :

“Deutschsprachige Protestantische Kirchengemeinde Nordindien”

KD Bank, Duisburg

Konto-Nr. 10 11719 011; BLZ 350 601 90

Konto BIC GENODED1DKD und IBAN: DE17 3506 1090 1011 7190 11

Patenschaftskonto fuer die Sunshine Kids: Kto 1011719020; BLZ 350 601 90

Deutschsprachige Katholische Emmausgemeinde Neu-Delhi

Germanspeaking Catholic Church

F4/12, Vasant Vihar

New Delhi 110057

Telefon:

Anja Funk, Gemeindereferentin

0091- 11- 4166 9134 Büro

0091 – 9873 9187 92 Mobile

E-mail:funkanja@web.de

Pater Prof. Dr. Leo Fernando 0091 – 9968 1914 63

Impressum

“Langar” heisst “Der Anker” und erscheint in einer Auflage von 700 Exemplaren, die

vor allem an deutschsprachige Haushalte in Delhi, Kolkata, Mumbai, Pune, Goa,

Chennai, Bangalore, Dhaka und Kathmandu verschickt werden.

Herausgeber :

Deutschsprachige Protestantische Kirchengemeinde Nordindien und katholische

Emmausgemeinde New Delhi.

Verantwortlich für Layout und Inhalt : Joachim von Kölichen und Anja Funk.

Printed at Archana, Ph.: 26810747 / 48

Dezember10/Januar / Februar 11 30 Langar/ yaxj


Dezember10/Januar / Februar 11 31 Langar/ yaxj


Dezember10/Januar / Februar 11 32 Langar/ yaxj

www.archanapress.com

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