Elternbrief Herbst 2012 - Familienzentrum St. Martin Benninghausen

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Elternbrief Herbst 2012 - Familienzentrum St. Martin Benninghausen

Elternbrief

Herbst 2012

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Liebe Eltern!

Kaum hat das neue Kindergartenjahr angefangen, sind wir schon wieder mitten im

Herbst. Unsere „Neuen“ haben sich inzwischen recht gut eingelebt und Dank der

begleiteten Eingewöhnungsphasen sind gar nicht sooo viele Tränen geflossen!

Nun freuen wir uns darauf, mit ihren Kindern viele Bildungsprozesse zu erleben. Wie

Bildung im Kleinkindalter funktioniert – nämlich durch Ausprobieren, durch

selbstmotiviertes Lernen, durch „selber machen“ - das beschreibt Astrid Lindgren in

ihrem Buch „Ronja Räubertochter“ eindrucksvoll:

„… und während der folgenden Tage tat Ronja nichts anderes, als dass sie sich vor

allem Gefährlichen hütete und sich darin übte, keine Angst zu haben. In den Fluss zu

plumpsen, davor sollte sie sich hüten, hatte Mattis gesagt, und darum sprang sie am

Ufer kühn und keck von einem glatten Stein zum anderen, dort, wo das Wasser am

wildesten toste. Schließlich konnte sie sich ja nicht im Wald davor hüten, in den Fluss zu

plumpsen. Sollte das Sich-Hüten überhaupt von Nutzen sein, dann musste sie es bei den

Stromschnellen und Strudeln und nirgendwo sonst übern. Wollte sie aber zu

Stromschnellen gelangen, musste sie den Mattisberg hinabklettern, der jäh und schroff

zum Fluss hin abfiel. Auf diese Weise konnte sie sich gleichzeitig darin üben, sich auch

davor nicht zu fürchten. Beim ersten Mal war es schwer, da packte sie eine solche

Angst, dass sie die Augen zumachen musste. Doch nach und nach wurde sie immer

wagemutiger und bald kannte sie alle Spalten und Ritzen, wo ihre Füße Halt fanden und

sie sich mit den Zehen festkrallen konnte, damit sie nicht rücklings in den Fluss stürzte.

Welch ein Glück, dachte sie, dass ich eine Stelle gefunden habe, wo ich mich davor

hüten kann, in den Fluss zu plumpsen, und mich gleichzeitig üben kann, keine Angst zu

haben!...“

Auch an unserem Elternabend war das Lernen im Kleinkindalter ein zentrales Thema.

Zudem haben wir uns gemeinsam mit den Eltern über unsere Zusammenarbeit, unsere

Wünsche und unsere Vorstellungen verständigt. Nun freuen wir uns darauf, dieses

Wissen bei der weiteren Konzeptentwicklung mit einbauen zu können. Die

Konzeptentwicklung wird für das Team in diesem Kindergartenjahr das zentrale Thema

sein. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Ihnen weitere Einblicke in unsere Konzeption auf

einem Frühlingsfest am 05. Mai 2013 geben zu dürfen.

Petra Lünne


Team

Im letzten Jahr hat es im Team einige Veränderungen gegeben und eine weitere wird folgen:

Frau Uschi Skrobol möchte aus privaten Gründen eine Auszeit nehmen. Dafür wird uns Frau Andrea

Rüschoff ab November wieder unterstützen.

Frau Britta Hausmann (vorher: Steinhoff) wird ebenfalls wieder ab November zum Team gehören.

Aufgrund alter Urlaubsansprüche wird sie Ihre Tätigkeit in der Drachenhöhle jedoch erst im

Dezember antreten.

Wir freuen uns auf „den alten frischen Wind“ und geben Ihnen hier nochmals einen Überblick über

unser Team:

Räuberhöhle:

Monika Wille (Gruppenleitung)




Staatlich anerkannte Erzieherin

Sprachpädagogin

Hygienebeauftragte

Uschi Skrobrol (Fachkraft) (bis Oktober 2012)

Staatlich anerkannte Erzieherin

Gabi Wittrock (Ergänzungskraft,)




Fachkraft für U3-Betreuung

Schwerpunkt: Forschen mit Kindern

Sicherheitsbeauftragte

Andrea Rüschoff (Fachkraft) (ab November 2012)

Staatlich anerkannte Erzieherin mit Montessori-Diplom

Drachenhöhle:

Christa Hasse (Gruppenleitung)



Staatlich anerkannte Erzieherin

Fachkraft für Integration und Inklusion

Petra Lünne (Leitung)

Staatlich anerkannte Erzieherin

Fachwirtin für Erziehungswesen


Übungsleiterin für Bewegungserziehung im

Kleinkind- und Vorschulalter

Bärenhöhle:

Yvonne Niemann (Gruppenleitung)



Staatlich anerkannte Erzieherin

Bewegungserzieherin

Silke Hesekemper (Fachkraft)

Staatlich anerkannte Erzieherin



Sprachpädagogin

Expertin für Tagespflege

Nadine Bergmann (Fachkraft)

Kristin Langer (Ergänzungskraft)

Staatlich anerkannte Erzieherin

Britta Hausmann (Fachkraft) (ab Dezember 2012)

Staatlich anerkannte Erzieherin mit Montessori-Diplom



Staatlich anerkannte Erzieherin

Fachkraft für U3-Betreuung


Termine!

22. Oktober 2012 Elternsprechtag für die „Einsteins“ (Räuberhöhle)

23. Oktober 2012 Elternsprechtag für die „Einsteins“ (Räuberhöhle)

24. Oktober 2012 Laternen basteln am Nachmittag

25. Oktober 2012 Elternsprechtag für die „Einsteins“ (Bärenhöhle)

29. Oktober 2012 Geschwisternachmittag

30. Oktober 2012 Elternsprechtag für die „Einsteins“ (Drachenhöhle)

31. Oktober 2012 Elternsprechtag für die „Einsteins“ (Drachenhöhle)

12. November 2012 Oma-/Opa-Nachmittag in der Drachenhöhle

14. November 2012 Elternabend: „Wilde Kerle – mehr Schein als Sein“

21. November 2012 Oma-/Opa-Nachmittag in der Bärenhöhle

22. November 2012 Elterntreff mit Birgit Osdiek

26. November 2012 Oma-/Opa-Nachmittag in der Räuberhöhle

29. November 2012 Der Fotograf kommt in den Kindergarten.

Geschwisterkinder können am Nachmittag fotografiert

werden

30. November 2012 Der Förderverein lädt zu einem Adventsnachmittag mit

Waffelessen ein, Herr Rockhoff wird uns mit seiner

Gitarre in weihnachtliche Vorfreude versetzen

22. Januar 2013 Familiengottesdienst zum neuen Jahr (ca. 11:00 Uhr),

anschließend Nudelessen des Fördervereins im

Kindergarten

24. Januar 2013 Elterntreff mit Birgit Osdiek

07. Februar 2013 Karnevalsfeier für die Kinder im Kindergarten

11. Februar 2013 Rosenmontag – die Kinder können noch einmal

verkleidet in den Kindergarten kommen

28. März 2013 Elterntreff mit Birgit Osdiek

27. April 2013 Familien-Aktions-Tag: Miteinander stark sein

05. Mai 2013 Frühlingsfest im Kindergarten

23. Mai 2013 Elterntreff mit Birgit Osdiek

20. Juni 2013 Abschlussgottesdienst und Abschiedsfeier für die

Familien der Vorschulkinder im Kindergarten

28. – 29. Juni 2013 Ausflug der Schulkinder und anschließende

Übernachtung im Kindergarten (am 28. Juni ist der

Kindergarten für alle anderen Kinder geschlossen!)

Zu den meisten Veranstaltungen werden zu gegebener Zeit noch nähere Infos

folgen.

Selber schaffen

schafft

Selbstvertrauen


Termine der Entdecker (Einschulungsjahrgang 2014) (mittwochnachmittags)

14. 11. 2012

28. 11. 2012

12. 12. 2012

09. 01. 2013

23. 01. 2013

06. 02. 2013

20. 02. 2013

06. 03. 2013

17. 04. 2013

15. 05. 2013

29. 05. 2013

12. 05. 2013

26. 05. 2013

Termine der Einsteins (Einschulungsjahrgang 2013)

22. 10. 2012

05. 11. 2012

19. 11. 2012

03. 12. 2012

17. 12. 2012

14. 01. 2013

28. 01. 2013

25. 02. 2013

11. 03. 2013

25. 03. 2013

08. 04. 2013

22. 04. 2013

06. 05. 2013

03. 06. 2013

17. 06. 2013

01. 07. 2013

15. 07. 2013

In der jeweils anderen Woche

forschen die Einsteins am

Montagvormittag!

Änderungen einzelner Termine sind – sowohl bei den Einsteins als auch bei den

Entdeckern - möglich!

„Man kann Wissen nicht

übertragen.

Wissen muss in jedem Hirn neu

erschaffen werden.“

(Fröbel)


Projekte am Dienstagnachmittag:

23.10.2012 Apfeltag

Riechen- fühlenschmecken…

heute dreht

sich alles um den Apfel.

Für Entdecker

(mind. 6 Teilnehmer)

06.11.2012

13.11.2012

20.11.2012

27.11.2012

+

30. 11. 2012

(Aufführung)

Theater

Wir üben ein Theaterstück

ein, gestalten Verkleidungen

und Requisiten und freuen

uns auf unseren Auftritt am

30. November (Adventsnachmittag

im

Kindergarten)

Für Einsteins und

Entdecker

(mind. 8 Teilnehmer)

04.12.2012

10.12.2012

18.12.2012

Advents-Kuschel-Tage

Da die Adventszeit auch die

Zeit der Geheimnisse ist,

verraten wir nichts… außer,

dass wir es uns richtig

gemütlich machen.

Für Einsteins und

Entdecker

(mind. 6, max. 10 Teilnehmer)

08.01.2013

15.01.2013

22.01.2013

29.01.2013

Tanz

Wir schwingen unser

Tanzbein (und sicherlich

noch einiges mehr) zu tollen

Rhythmen…!

Für Einsteins und

Entdecker

(mind. 8 Teilnehmer)

05.02.2013

12.02.2013

19.02.2013

26.02.2013

Wir bauen Instrumente

Wir bauen verschiedene

Instrumente und probieren

diese natürlich auf vielfältige

Art und Weise aus.

Für den

Einschulungsjahrgang

2015

(mind. 5 Teilnehmer)

12.03.2013

19.03.2013

Von Jesus möcht‘ ich euch

erzählen

Für Einsteins und

Entdecker

Geschichten aus der Bibel

faszinieren die Kinder und

geben ihnen Halt.

Gemeinsam werden die

Inhalte kindgerecht

umgesetzt.

09. 04.2013

16.04.2013

23.04.2013

Alte Lieder neu entdeckt.

Gerade traditionelle Musik

fasziniert die Kinder immer

wieder auf‘s Neue.

Für den

Einschulungsjahrgang

2015

Vormittags!

30.04.2013

07.05.2013

14.05.2013

Walderlebnistage

Der Wald bietet Kindern

vielfältige Möglichkeiten

zum Entdecken, Bewegen

und Erleben. Evt. wird die

Aktion vom Hegering

unterstützt.

Für Entdecker

(mind. 16 Teilnehmer)

Die Kinder müssen morgens zum

Treffpunkt gebracht und mittags

von dort wieder abgeholt werden.

Ganztagskinder werden nach

Vereinbarung vom Personal

mitgenommen)

21.05.2013 Trommeln!

Die Kinder erleben Rhythmus

und Gemeinschaftsgefühl.

Bei der Abschlussfeier der

Vorschulkinder wird dann ein

Trommelkonzert vorgeführt.

Vorschulkinder

(mind. 12 Teilnehmer – es wäre

schön, wenn sich alle

Vorschulkinder beteiligen würden,

damit beim Schulkinder-Abschluss

niemand daneben steht!)


Kurse / Angebote (offen für alle!):

Termin Thema/Inhalt Referent Sonstiges

samstags, 10:00 – 11:30 Uhr

10.11.2012

Farben –

bunt wie ein Regenbogen

24.11.2012

Magnete –

unsichtbare Kräfte

23.02.2013

Elektrizität –

unter Spannung

09.03.2013

Luft –

viel mehr als „Nichts“

08.06.2013

Wasser –

das nasse Element

Väter forschen mit ihren Kindern

(4-7 Jahre)

Kinder sind von Natur aus neugierig. Die beste

Voraussetzung, um sich mit spannenden

naturwissenschaftlichen Phänomenen des Alltags

auseinander zu setzen. Und wenn der Papa sich

ebenfalls einfangen lässt von den Fragen und

Entdeckungen der Kinder, dann macht das

Forschen und Experimentieren gleich doppelt

Laune.

Gabi Wittrock

Je Termin 4,00 Euro

In Kooperation mit

dem

Familienzentrum

Horn und der KBS

Paderborn

samstags, 11:00 – 12:30 Uhr

08.09.2012

Gestalten einer Kork-

Pinnwand

29.09.2012

Gestalten einer Schatz-

Schmuckkiste

23.03.2013

Bau eines kleinen

Insektenhotels mit Lehm

und Schilfrohr

06.04.2013

Figuren aus Gasbeton

Werkstatt-Tage

(4-6 Jahre)

An den Werkstatt-Tagen gibt es immer wieder

etwas Neues zu entdecken. Kreativität und

gemeinsames Werken sind jedes Mal ein

besonderes Erlebnis – vor allem wenn am Ende ein

tolles Kunstwerk entstanden ist.

Teilnehmerzahl begrenzt auf 8 Väter bzw. Mütter mit

8 Kindern

Till Haase

Je Termin 4,00 Euro

zzgl. Materialumlage

In Kooperation mit

der KBS Paderborn

Ab 22. Oktober 2012

10:00 – 11:00 Uhr

An den Kurs schließt sich ein

Folgekurs an.

Turnmäuse

Ein Turnangebot

für Eltern mit Kindern

im Alter von 1,5 – 2,5 Jahren

Silke Bischoff

x Termine

á 60 Minuten

2,50 Euro / Termin

Veranstaltungsort:

Turnhalle Eickelborn, Eickelbornstr. 3

in Kooperation mit

der KBS Paderborn

ab 27. September 2012

09:30 – 11:00 Uhr

(donnerstags)

An den Kurs schließt sich ein

Folgekurs an.

Kidix (bisher: Mini-Club) (Eickelborn)

Ein Spielgruppe mit altersgerechten

Spielanregungen für Eltern mit Kindern im Alter von

1-3 Jahren

Ort: Michaelsburg in Eickelborn

Anja

Korte-Klingbeil

10 Termine

á 90 Minuten

40,00 Euro

in Kooperation mit

der KBS Paderborn

Mittwoch, 14.11. 2012

20:00 – 22:15 Uhr

Wilde Kerle – mehr Schein als Sein.

Jungen machen Druck, Jungen haben Druck:

Jungen fallen durch lautes Spielen auf.

Jungen stören jede Gruppenarbeit.

Jungen lösen ihre Konflikte mit Gewalt.

Jungen halten sich nicht an Regeln.

Jungen laufen überall herum…

Jürgen Berger

Anti-Gewalt &

Coolness

Trainer,

Theaterpädagoge

kostenfrei

Bei dieser Beschreibung werden viele Bilder aus

dem familiären Alltag auftauchen. An diesem

Abend werden folgende Themen in Bezug auf

Jungen angesprochen:

Selbstwert und Selbstvertrauen von Jungen

stärken

Ein gutes Körpergefühl entwickeln

Gefühle wahrnehmen, ausdrücken und

verstehen

Soziale Fähigkeiten entwickeln

Konflikte lösen lernen

Verhaltensmöglichkeiten erweitern

In Kooperation mit

der KBS Paderborn


ab 9. Januar 2013

Ort: Familienzentrum Horn

Babysitter-Kurs

für Jugendliche im Alter

von 13 – 16 Jahren

Der Umgang mit Kindern, insbesondere mit kleinen,

ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. In diesem

Kurs möchten wir Tipps und Hilfestellungen geben,

die Euch den Umgang mit Kindern erleichtern. Dazu

gehören u. a. Wickeltechniken, Grundlagen über

die körperliche und sprachliche Entwicklung, Erste-

Hilfe-Tipps,

verschiedene

Beschäftigungsmöglichkeiten für drinnen und

draußen und natürlich Hilfen in erzieherischen

Fragen.

Zum Abschluss des Lehrgangs erhaltet Ihr ein

„Babysitter-Zertifikat“, mit dem ihr euch in beiden

Familienzentren in die „Babysitter-Kartei“

aufnehmen lassen könnt.

Ute Ehring 5 Termine á 90

Minuten

28,00 Euro

In Kooperation

mit dem

Familienzentrum

Horn und der KBS

Paderborn

27. April 2013

10:00 – 15:00 Uhr

Tagesseminar: „Miteinander stark sein!“

für Eltern mit Kindern im Alter von 4-8 Jahren

Das Zusammenleben mit Kindern macht viel Freude

– erfordert aber auch Kraft und Energie von den

Eltern. Deshalb ist es wichtig, sich kleine Inseln zu

schaffen und Abstand vom Alltag zu gewinnen.

Andrea

Rüschoff

Erzieherin,

Montessori-

Pädagogin,

Kursleiterin

Starke Eltern –

starke Kinder!“

Kostenbeitrag:

4,00 Euro

An diesem Tag sollen Eltern sich unter fachkundiger

Leitung über Erziehungsfragen und –probleme

austauschen und informieren können. In –

gemeinsamen und getrennten Workhops - gibt es

Gelegenheit, Erholung und Stärkung zu erfahren

und Ideen und Anregungen für den Alltag zu

erhalten. Miteinander stark sein oder sich

miteinander zu stärken kann z. B. durch

Fantasiereisen, ein Anti-Aggressions-Training,

Kreativangebote oder Bewegungsideen erlebt

werden.

Simone

Schumacher

Erzieherin,

Kursleiterin

Starke Eltern –

starke Kinder!“

Petra Lünne

Erzieherin,

Fachwirtin für

Erziehungswes

en

Während der Workshops werden die Kinder im

Familienzentrum betreut.

Birgit Osdiek

Dipl.-

Sozialarbeiterin

, Anti-

Aggressions-

Trainerin

In Kooperation mit

der KBS Paderborn


FERIEN

Weihnachtsferien:

24. Dezember 2012 – 04. Januar 2013 (der 4. Januar ist für das Team Konzepttag)

Sommerferien:

Liebe Eltern!

In diesem Jahr haben wir für die Ferienbetreuung in den Sommerferien ein neues

System ausprobiert: Die Gruppen hatten nacheinander und jeweils für nur zwei

Wochen geschlossen. In begründeten Fällen konnten die Ferienzeiten getauscht

oder der Kindergarten durchgängig besucht werden. Dieses System haben wir

als positiv erlebt und auch die Rückmeldungen der Eltern waren im Allgemeinen

gut. Deshalb möchten wir auch im kommenden Jahr die Ferien wieder staffeln.

Da die Ferien jedoch sehr spät liegen, werden wir – bei Bedarf – auch schon

während der Sommerferien im August mit der Eingewöhnung beginnen (in den

jeweils geöffneten Gruppen). Die Zeiten gliedern sich im kommenden Jahr wie

folgt:

22.07. – 02.08.2013 Sommerferien für die Kinder der Bärenhöhle

05.08. – 16.08.2013 Sommerferien für die Kinder der Räuberhöhle

19.08. – 30.08.2013 Sommerferien für die Kinder der Drachenhöhle

Eine Notfallbetreuung ist auch in diesem Jahr vorgesehen. Voraussetzung ist,

dass…

beide Eltern berufstätig und an Betriebsferien gebunden sind (Nachweis

des Arbeitgebers erforderlich)

ein alleinerziehendes Elternteil an Betriebsferien gebunden ist (Nachweis

des Arbeitgebers erforderlich)

besondere soziale Umstände vorliegen. In diesem Fall wird im Rat der

Tageseinrichtung eine Einzelfallentscheidung über die Betreuung getroffen.

Geschwisterkinder, welche unterschiedliche Gruppen besuchen, können

natürlich gemeinsam Ferien machen. Bitte informieren Sie uns in diesem Fall, für

welche Ferienzeit Sie sich entscheiden.

Bei Bedarf der Notfallbetreuung den Anspruch bitte bis zum 31.03.2013 in

der Einrichtung schriftlich anmelden. Im Antrag muss der Einrichtung

mitgeteilt werden, zu welchem Zeitpunkt das Kind alternativ eine

zweiwöchige Pause vom Kindergarten erhält, denn auch Kinder benötigen

eine Erholungsphase.

»Ich glaube sowieso, wenn die jungen

Menschen auf alles hören würden, was

die älteren ihnen sagen, würde jede

Entwicklung aufhören und die Welt still

stehen.«

Astrid Lindgren


Probephase „Öffnungszeiten“

Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der „lange Donnerstag“ gut

angenommen wird. Daher bleiben die aktuellen Öffnungszeiten bestehen.

Also:

Freitagnachmittag ab 15:00 Uhr geschlossen

(für 35-Stunden-Kinder ab 12:30 Uhr)

dafür donnerstagnachmittags von 13:30 Uhr – 17:30 Uhr geöffnet

ERINNERUNG

Bitte bringen Sie Kinder mit einer 25- oder 35-Stunden-Einbuchung

morgens erst ab 7:30 Uhr in den Kindergarten. Die Öffnung ab 7:15 ist als

Randstundenbetreuung für die 45-Stunden-Kinder eingerichtet und

personell auch entsprechend knapp ausgestattet.

Da den Ganztagskindern eine entspannte Mittagssituation zusteht, bitten

wir Sie, Ihre Kinder so abzuholen, dass mit der Mahlzeit pünktlich um 12:30

Uhr in Ruhe begonnen werden kann.

Das größte Geschenk,

das uns Erwachsene

machen können,

wäre.

uns zuzuhören und

uns ernst zu nehmen.


Rückblick auf den Eltern-Informations-Abend am 18. September 2012

Liebe Eltern,

an dieser Stelle möchte ich mich bei Ihnen für Ihr Interesse bedanken. Eine

Teilnahme von 27 Elternteilen (aus 23 Familien) hat uns sehr gefreut.

Hier haben wir die Inhalte des Abends nochmal zusammengefasst.

1. Was ist Reggio Wie ist Reggio entstanden

Am Ende des Krieges fanden die Bewohner Reggios in den Trümmern ihrer Stadt einen Panzer,

dessen Teile sie verkauften. Bei der Frage, wie das Geld zu verwenden sei, setzten sich die

Frauen des Ortes durch: sie bestanden darauf, eine Tageseinrichtung für Kinder zu schaffen.

Dabei ging es ihnen nicht nur darum, die Kinder versorgt zu wissen, schließlich gab es

konventionelle Kindergärten in ausreichender Zahl. Angesichts des gerade überwunden

Faschismus war es ihnen wichtig, Kinder anders zu erziehen als bisher. Dabei stand (und steht bis

heute) die Frage im Mittelpunkt:

„Wohin wollen wir unsere Kinder erziehen“

Wollen wir, dass sie zukünftig in der Lage sind, Listen auszufüllen – oder wollen wir, dass aus ihnen

gemeinschaftsfähige Menschen werden, die sich der Gemeinschaft verpflichtet fühlen

Daraus leitet sich ab, was wichtig ist: Kompetenzen stehen vor purem Wissen. Gemeinschaft vor

Konkurrenz.

Wesentlich geprägt wurde die Reggio-Pädagogik von Loris Malaguzzi, einem jungen

Grundschullehrer aus der Region, der von dem Projekt hörte, hin radelte … und blieb.

Heute ist „Reggio“ die weltweit anerkannteste Pädagogik – wobei Reggio vielmehr eine

pädagogische Grundhaltung ist, als ein Konzept.

Die Partizipation / Mitwirkung von Eltern und Kindern wird bis heute als wichtig angesehen.

2. Grundsätze/Grundhaltungen:







In Reggio will man nicht einem passiven Kind etwas lehren, sondern ein aktives Kind in

seinen Lernprozessen unterstützen (nachhaltiges Lernen).

Die Zielsetzung in reggianischen Einrichtungen: Kindern im Rahmen der Kindergärten eine

ganzheitliche Entwicklung zu ermöglichen, indem ihre Autonomie, ihre Kompetenz und

die Solidarität in der Kindergruppe gefördert werden. Kritikfähigkeit, Urteilskraft,

experimentelles Denken, Kreativität sowie Kooperation und soziales Verhalten gegenüber

anderen Kindern stehen im Mittelpunkt. Es geht darum, zu lernen, wie man lernt.

Reggio sieht das Kind nicht defizitär – sie ist eine Pädagogik des Optimismus: sie glaubt an

die Kinder, verlangt Zuversicht von den Erziehenden, Reggio weiß: jedes Kind macht

seinen Weg.

Bei der Arbeit geht es nicht um das Ergebnis, sondern um den Prozess der Gestaltung.

Deshalb gibt es keine Schablonenarbeit, denn in Reggio traut man den Kindern zu, es

selber zu schaffen.

Reggio-Pädagogik weiß: Jeder Mensch hat besondere Begabungen. Es geht darum,

diese ausfindig zu machen und zu fördern. Konformität ist kein Ziel!

Es wird viel Wert auf Ausgewogenheit zwischen der Förderung des Individuums und der

Erziehung zur Gemeinschaftsfähigkeit gelegt.


3. Zentrale Elemente

Der Raum als 3. Erzieher -

Die Räume sind so gestaltet, dass sie den Kindern ein hohes Maß an Eigenaktivität und

Selbständigkeit ermöglichen. Das Materialangebot (nur wenig konventionelles

Spielmaterial) regt zum Erfinden, Ausprobieren, Forschen an.

Sprechende Wände (Doku statt Deko) -

Alles was die Kinder durch ihr Spiel an Erkenntnisprozessen durchlaufen, wird festgehalten

– entweder an den sprechenden Wänden oder in den Portfolio-Mappen der Kinder.

Die Rolle der Erzieherin: Begleiterin -

Die Erzieherin gibt dem Kind seine Lernprozesse nicht vor, sondern begibt sich mit dem

Kind auf die Suche nach Lösungen.

Das Bild vom Kind: kreativ, handlungsaktiv, voller Potential -

Alle Kinder können lernen – alle Kinder wollen lernen.

Projekte -

Die Interessen der Kinder werden aufgegriffen und in Kleingruppen vertieft. Jeder, der

Lust hat, beteiligt sich an den „Forschungen“.

4. Was bedeutet Reggio für uns

Das Team hat sich an einem Konzepttag ausführlich mit der aktuellen Situation im Kindergarten

und der Reggio-Pädagogik auseinandergesetzt. In Reggio werden die Gruppen altershomogen

geführt, da die Reggianer der Meinung sind, dass die Kinder eines Jahrganges sich gegenseitig

genügend Lernanreize geben.

Bei unserer aktuellen Altersstruktur (2-6) haben auch wir viele Probleme erkannt:

Die zweijährigen sind nicht mehr die kleinen Dreijährigen

Es besteht die Gefahr, dass die Großen zu kurz kommen

Es gibt viele Probleme bezüglich des Materialangebotes

In Morgenkreisen ist es schwierig, allen gerecht zu werden, die Kinder weder zu unternoch

zu überfordern

Oft wollen „Kleine“ sich an Dingen beteiligen, die für sie einfach noch nicht schaffbar

sind (Selbstwertgefühl) (Projekte + Freispielangebote)

Raumausstattung ist nicht optimal an die Bedürfnisse der Kinder anzupassen

Deshalb wollen wir ab dem nächsten Kindergartenjahr eine gesonderte Gruppe für die

„2jährigen“ (Einschulungsjahrgänge 17 und 18) (Räuberhöhle) und zwei Gruppen mit einer

Altersstruktur von 3-6 Jahren (Einschulungsjahrgänge 14-16) (Bären- und Drachenhöhle)anbieten.

Dadurch erhoffen wir uns, für die Kinder eine angemessenere Lernumgebung schaffen zu

können.


5. Wie sieht die Tagesstruktur aus

Bereits jetzt möchten wir mit einer festen Tagesstruktur starten. Ein Prinzip, welches in Reggio

ebenfalls sehr verwurzelt ist:

Zeit Was Anmerkung

bis 9:00 Uhr Freispiel in der eigenen Gruppe

Frühstück

9:00 Uhr Morgenkreis („Apello“)

Anwesenheit wird überprüft, es werden

gemeinsam verschiedene Aktivitäten

durchgeführt (musizieren, spielen,

malen…), am Schluss werden den Kindern

die Projekte und Möglichkeiten vorgestellt,

an welchen sie sich am Vormittag

beteiligen können.

ab ca. 9:30 Uhr Projektarbeit (freiwillig)

Freispiel (auch gruppenübergreifend)

Selbstbildungsprozesse

Freispielangebote (nicht täglich)

(verpflichtend für Einsteins)

Angebote: Einsteins (14tägig Montags) /

Quasseln (Donnerstags für die

Sprachförderkinder) / Krümelturnen

(Dienstags)

Frühstückszeit

Spiel auf dem Außengelände

ca. 11:45 Uhr Treffen in der Stammgruppe

Abschlusskreis

„Dienste“ (Tischdienst / Ruhedienst)

(verpflichtend)

Diese Morgenkreise werden

durch „Nachzügler“ immer

wieder gestört. Bitte achten Sie

darauf, die Kinder bis 9:00 Uhr in

den Kindergarten gebracht zu

haben. Der Weg durchs

Gartentor sollte eine Notlösung

im Ausnahmefall sein!

Durch die Dienste sollen die

Kinder ihre Verantwortung

innerhalb der Gemeinschaft

erleben.

12:00 – 12:30 Uhr Abholphase

12:30 – 13:15 Uhr Mittagessen

13:15 – 14:00 Uhr Ruhephase für alle Kinder (die Schlafkinder

gehen in den Schlafraum, ältere Kinder legen

sich im Turnraum hin, um zur Ruhe zu kommen)

ab 14:00 Uhr

Angebotszeit:

Entdecker (14tägig, Mittwochs)

Einsteins (14tägig, Montags)

„Dienstags-Projekte“

Höhlentreff (für die Kleinen)

Turnangebot (Donnerstags)

Freispielzeit

Bitte die Tageskinder nicht

zwischen 13:15 und 14:00 Uhr

abholen.

Bitte die Kinder nicht „fertig“

umgezogen zum Turnen

bringen – das bringt Abläufe

durcheinander und Ihr Kind um

wertvolle motorische Trainingseinheiten.

ab 15:45 Uhr Abholzeit Ganztagskinder können ab

14:00 Uhr jederzeit abgeholt

werden - natürlich nicht, wenn

sie an einem Angebot

teilnehmen.


6. Welche Kompetenzen möchten wir fördern

Kinder zukunftsfähig zu machen, das ist unser oberstes Ziel. Aber was benötigen Kinder in einer

Zeit, die so komplex ist und in der sich so rasend schnell so Vieles verändert

Nur mit Wissen und Theorie kommt heute niemand mehr durchs Leben. Viel wichtiger ist es, dass

Kinder sich zu kompetenten Menschen entwickeln, mit der Fähigkeit, die komplexe Wirklichkeit

als Herausforderung und nicht als Bedrohung zu erleben.

Über welche Fähigkeiten sollten die Kinder also verfügen


Optimismus

o Freude

o Lebenslust

o Glaube

o Hoffnung

o Humor

o Positive Lebenseinstellung

Eine positive Lebenseinstellung ist der Grundstein für ein glückliches Leben.


Selbstbewusstsein

o Mut

o Sicheres Auftreten

o Angstüberwindung

Fachwissen ist wichtig, aber auch die Persönlichkeit und die Fähigkeit, über den eigenen

Schatten zu springen.


Gemeinschaftsfähigkeit

o Konfliktlösefähigkeit

o Teamfähigkeit

o Empathie

o Verantwortungsbereitschaft

o Selbstdisziplin

o Bedürfnisaufschub

o Frustrationstoleranz

o Kommunikationsfähigkeit

Einzelkämpfer werden in der Arbeitswelt immer weniger gebraucht. Damit die Kooperation

mit anderen gut funktioniert, braucht es Einfühlungsvermögen, die Fähigkeit, zuzuhören und

gute Umgangsformen. Außerdem kommt auch der schlaueste Kopf nicht weiter, wenn er

seine Kenntnisse und Ideen nicht vermitteln kann. Es läuft auch nicht immer alles nach Plan.

Mit schwierigen Situationen konstruktiv umzugehen, ist eine wertvolle Kompetenz.


Handlungsfähigkeit

o Selbständigkeit

o Flexibilität

o Durchhaltevermögen

o Organisationsfähigkeit

Schon von Lehrlingen wird erwartet, dass sie ihre Arbeit selbständig einteilen. Dazu gehört

Organisationstalent, aber auch Entscheidungskraft, was wann und wie sinnvoll zu erledigen

ist, um die Arbeit zu einem guten Ende zu bringen. Wer nicht flexibel ist, wird es schwer

haben.


Motivation

o Leistungsbereitschaft

o Lernbereitschaft

o Belastbarkeit

o Innere Aktivität

o Arbeitsverhalten

o Konzentrationsfähigkeit

o Neugier

o Interesse

Engagement und der Wille, optimale Ergebnisse zu erzielen, sind ein bedeutsamer Faktor für

den Erfolg. Das bedeutet, auch unter Zeitdruck, in Konfliktsituationen und bei

Anforderungen, die über das normale Maß hinausgehen, gute Leistungen erbringen zu

können und zu wollen. Auch die Lust und die Fähigkeit, Neues zu lernen und über

Fachgrenzen hinauszudenken, sind Erfolgsgaranten.


Fantasie

o Kreativität

o Problemlösefähigkeit

o Erfinderlust

Diese wesentliche Eigenschaft hilft, Probleme zu lösen und einen Blick auf ungewöhnliche

Alternativen zu entwickeln.


Toleranz

o Interkulturelles Verständnis

o Offenheit

o Solidarität

o Rücksicht

Das Talent, Normen und Wertvorstellungen anderer zu begreifen und angemessen damit

umzugehen.


Körperbewusstsein

o Bewegung

o Hygiene

o Sinne

Seinen Körper mit seinen Bedürfnissen und

Fähigkeiten zu begreifen, ist wichtig für ein

gesundes Leben. Gelingt es, die Welt mit allen

Sinnen wahrzunehmen, erfährt man viel.


Kognitive Kompetenzen

o Geistige Wendigkeit

o Logik

o Wissen

o Medienkompetenz

Ein Fundus an Grundlagenwissen und die Fähigkeit, Informationen logisch zu verarbeiten sind

unentbehrlich. Das Know-how, wo ich erfahre, was ich wissen muss und die Fähigkeit, diese

Quellen und Informationen kritisch zu bewerten sind in einer Zeit, in der das Wissen sehr schnell

veraltet, enorm wichtig.


Die Auswertung Ihrer Bewertung von Texten und Bildern ergibt

zusammengefasst folgendes Bild:


Sie, als Eltern, wollen glückliche Kinder, die nicht bereits im Kindergarten in einer Leistungsund

Lernspirale gefangen sind.


Sie, als Eltern, wünschen sich sinnliche Erfahrungen für Ihre Kinder – und nehmen dafür

gerne dreckige, nasse und mit Farbe beschmierte Kinder in Kauf. Der Kindergarten ist ja

kein Laufsteg und die alten Sachen sind hier genau richtig! Also geht’s bald raus bei

jedem Wetter! Passende Kleidung nicht vergessen!


Sie, als Eltern, wünschen sich vielfältige Erfahrungen für ihre Kinder: töpfern, Spiel mit

ungewöhnlichen Spielmaterialien, Wahrnehmungserfahrungen, Erfahrungen durch

Eigenaktivitäten.


Sie, als Eltern, wollen, dass ihren Kindern Freiräume gegeben werden, auch wenn die

Kinder dabei mal ein Wagnis eingehen und anschließend vielleicht ein Pflaster benötigt

wird.

„Endlich können wir ganz sicher sein!“

Keine Erziehung,

kein Lernen,

keine Bildung,

kein Spaß … ohne Wagnis!


Sie, als Eltern, wollen keine überförderten Kinder.



Sie, als Eltern, haben ein hohes Maß an Feingefühl und Kompetenz bewiesen. Sie wissen

o Kinder brauchen auch Grenzen,

o Kindern sollte nicht jeder Wunsch sofort erfüllt werden,

o Kinder im Vorschulalter lernen im Spiel – und nicht durch das Ausfüllen eines

Arbeitsblattes,

o um die Gefahr von „Förderkonzepten“ und zu viel Fernsehkonsum,

o Lernen braucht Liebe und Zeit, denn das Gehirn ist ein Beziehungsorgan

Ihr Lieblingssprüche waren:

o „Aus Fehlern wird man klug, darum ist einer nicht genug!“

o „Die ganze Welt ist voll von Sachen und es ist wirklich nötig, dass jemand sie

findet“ (Pippi Langstrumpf)

o Erziehung ist eine produktive Investition und keiner auf der Welt kann es sich

leisten, auf diese Investition zu verzichten“ (nach Dreier)

o „Erzähle mir und ich vergesse.

Zeige mir, und ich erinnere.

Lass es mich tun und ich verstehe“ (Konfuzius)

… und das soll nun auch unser Leitspruch bei der weiteren Konzeptentwicklung

sein. Wir freuen uns darauf, diese zusammengefassten Gefühle, ihre geäußerten

Bedenken und Gedanken bei der weiteren Arbeit mit einzubeziehen.


Liebe Eltern!

Bald starten wir mit unserem neuen Angebot:

Wir versenden monatlich eine Information mit aktuellen Terminen per

Email.

Bitte tragen Sie sich mit Ihrer Email-Adresse in die aushängenden Listen vor

den Gruppen ein.

Wer keinen Internet-Zugang hat, kann sich bei Frau Lünne melden. In

diesem (Ausnahme-) Fall können Sie einen Ausdruck erhalten.

Die leidige Langeweile…

Kennen Sie den kindlichen Schrei: „Mami, mir ist es

langweilig!“

Wie reagieren Sie darauf Übernehmen sie sofort das Kommando

über das Spielgeschehen Unterbreiten Sie dem Kind mehrere

Vorschläge, wie es sich sinnvoll beschäftigen könnte Sagen Sie

– mit leicht gehässigem Unterton: „Also nein, jetzt hast du so

viele Spielsachen und weiß trotzdem nicht, was du spielen

willst!“

Probieren Sie es mal so: Nehmen Sie das Kind in den Arm, oder

nehmen sie seine Hände in die Ihren und streicheln Sie sie

zärtlich. Es wird nicht lange dauern, bis sich Ihr Kind wieder von

Ihnen löst. Wahrscheinlich ging es ihm nicht darum, von Ihnen

gute Ratschläge zu erhalten. Es hatte wohl einfach das Bedürfnis,

einen Augenblick Ihre Zuneigung zu spüren, aufzutanken und

sich zu stärken für neue Taten.

entnommen aus: „Starke Kinder – zu stark für Drogen“ (Kösel-Verlag)

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