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Magazin im4ten 2009 | Nr. 1

Das Palais

Erzherzog

Rainer auf der

Wieden

Das ursprüngliche Palais wurde 1711/12 als Landsitz

für den reichen Hoflieferanten und Großhändler

Leopold von Engelskirchner errichtet. Dieser suchte

die unmittelbare Nachbarschaft der damaligen kaiserlichen

Favorita, dem heutigen Theresianum, um sich

ein prächtig ausgestattetes Sommerpalais erbauen zu

lassen. Umgeben war das Haus von einer großen

gestuften Gartenanlage, welche nach französischem

Vorbild angelegt worden war. Diese ist im Stich von

Joseph Emanuel Fischer von Erlach sehr gut zu erkennen.

Die skulpturale Ausgestaltung der Gartenanlage

erfolgte durch den italienischen Bildhauer Lorenzo

Mattielli, der unter anderem an der skulpturalen

Ausstattung der Wiener Hofburg – „4 Arbeiten des

Herkules“ am Reichskanzleitrakt im Burghof – an den

seitlichen Reliefs der Portale im Stadtpalais des

Prinzen Eugen, dem Palais Schwarzenberg am

Schwarzenberg platz, am Zeughaus der Feuerwehr am

Platz Am Hof, der Karlskirche, im Schloss Thürnthal

sowie in den Klöstern in Melk, Klosterneuburg und

Mariazell wirkte. Aus seinen Händen stammen bei der

Wiener Karlskirche die Giebelfigur des Hl. Karl

Borromäus, die Personifikationen von Religion,

Barmherzigkeit, Bußfertigkeit und Gebets eifer auf der

Attika, ebenso die Engelsfiguren am Tambour, die

bekrönenden Adler der großen Säulen, die Engel des

Hochaltares und an der Michaelerkirche die

Engelssturz gruppe.

1724 erwarb der Leibarzt Kaiser Karls VI., Pius

Nikolaus Garelli, das „Engelskirchnersche Anwesen“,

welches er bis zu seinem Tode im Jahre 1739 auch

bewohnte. Garellis Tochter erbte den Besitz und verkaufte

ihn an die kaiserliche Familie, worauf Franz I.

Stephan vor allem den Garten weiter verschönern ließ.

Als um 1767 die Pocken in Wien wüteten, erkrankte

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