Brevierle HH/06 S.1-64 - Stuttgarter Weindorf

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Brevierle HH/06 S.1-64 - Stuttgarter Weindorf

Ofenschlupfer

für 4 Portionen

70g Butter

6 altbackene Milchbrötchen

Zimt, etwas Zucker

50g Sultaninen

für den Guß:

3 Eier

½ l Milch

3 EL Zucker mit etwas Vanillezucker

(1/2 TL)

(evtl. etwas heiße Butter, ca. 20g)

Zutaten für den Guß alle mit -

einander verquirlen.

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Mit 20g Butter kleine Gugelhupfform

gut ausfetten.

Brötchen in Scheiben schneiden.

Äpfel schälen, mit Apfelausstecher

das Kernhaus ausstechen. Äpfel in

Scheiben schneiden.

In Gugelhupfform zuerst eine Schicht

Brotscheiben, darauf eine Schicht

Apfelscheiben, dann etwas Zimt,

Zucker und Sultaninen darüber

streuen. Einschichtung fortsetzen.

(Eventuell jede zweite Schicht mit

ganz wenig Guß übergießen)

Den Abschluß der Schicht sollten

immer die Brötchen sein. Vollschichten

bis Guglhupfform voll ist. Guß

darüber gießen.

Danach den Rest Butter in Flöckchen

verteilen und mit Zucker überstreuen.

Ofenschlupfer bei 180- 200 Grad

auf der unteren Einschubleiste eine

¾ Stunde backen, bis Oberfläche

goldbraun ist.

Um den Ofenschlupfer aus der Form

zu stürzen, erkalten lassen.

Ofenschlupfer wird warm und mit

heißer Vanillesoße gegessen.

Reste können natürlich auch kalt mit

Eis serviert werden.

Erst wenn wirklich alles stimmt, erlebt

der Gast allerfeinste Geschmackserlebnisse.

Mit Weinkenntnissen allein kommt

der Sommelier – die weibliche Form

ist apropos Sommelière – im Übrigen

definitiv nicht weiter. Er muss sich

auch in der „Weinszene" präzise

auskennen und beispielsweise die

Entwicklung des Weinmarktes stets

im Blick haben. Darüberhinaus glänzt

er mit umfassendem gastronomischem

Wissen, einer hervorragenden

Allgemeinbildung, charmanten Umgangsformen

und einem schmucken

Äußeren.

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Wer Genuss-Manager werden will,

muss mit einer beruflichen Ausbildung

im Gastronomiegewerbe starten

und vielleicht schon mal auf einem

Weingut mit angepackt haben.

Anschließend absolviert man in

Deutschland eine einjährige Ausbildung

zum staatlich geprüften oder

IHK-geprüften Sommelier. Wer nebenbei

der Meinung ist, dieser Beruf

wäre von Männern dominiert, der irrt

sich. Es sind tatsächlich mehr Frauen,

die sich mit viel Feingefühl dem Wein

mit allem „Drumherum“ verschrieben

haben.

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