Brevierle HH/06 S.1-64 - Stuttgarter Weindorf

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Brevierle HH/06 S.1-64 - Stuttgarter Weindorf

Sauerkraut

für 4 Portionen

1 kg Sauerkraut

10 Wacholderbeeren

1 Lorbeerblatt, 5 Nelken

10 Pfefferkörner

1 Zwiebel

1 kl. säuerlicher Apfel

(man kann auch Apfelsaft

nehmen)

500 g gerauchten Bauch

(klein gewürfelt, später noch

200 g zugeben)

2 EL Schweineschmalz

1 Tasse Wasser

1 geriebene Kartoffel zum

Abbinden

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Das Sauerkraut mit Wasser, Lorbeer,

Wacholderbeeren, Nelken, Pfefferkörnern,

Zwiebel und dem gerauchten

Bauch etwa 2 Stunden köcheln

lassen. Dann den geschälten, entkernten

und in Stücke geschnittenen

Apfel zugeben. Das Ganze noch eine

weitere Stunde zugedeckt dünsten

lassen. Sollte zuviel Flüssigkeit

verdampfen, muß etwas zugegeben

werden (z.B. ein Schuß herber Weißwein).

Wenn das Kraut weich ist,

rührt man das Schweineschmalz hinzu

und würzt evtl. noch ab.

Danach die geriebene Kartoffel zugeben,1

x aufkochen und das Kraut

ist fertig.

Schwäbisches Sauerkraut kommt

fast immer von der Filder-Hochfläche

vor den Toren Stuttgarts. Es ist neben

Spätzle einer der wichtigsten und

häufigsten Bestandteile der schwäbischen

Küche und wird zu einer

deftigen Schlachtplatte mit Schweinernem

ebenso gereicht wie zu einem

zarten Rostbraten (auch eine

schwäbische Spezialität).

Selbst Fasan und Forelle kann man

in Schwaben auf einem Sauerkrautfest

finden, dann allerdings ist das

Kraut in Sekt oder Riesling gedünstet.

Zutaten:

1 Flasche Schillerwein

(halbtrocken)

1 Schale erntefrische Erdbeeren

aus der Region

ein paar Stängel Minze

ein wenig Zucker für einen

dekorativen Glasrand

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Zubereitung:

Legen Sie den Schillerwein für mindestens

2 Stunden (eventuell auch länger)

ins Gefrierfach. Schauen Sie immer

mal wieder nach der Flasche,

denn sobald der Inhalt ein klein wenig

nach Sorbet ausschaut, nehmen

Sie sie heraus. Befüllen Sie nun ein

paar Gläser – wenn Sie mögen, können

Sie vorher den Rand mit Feinzucker

verzieren – mit dem Halbgefrorenen

und schnippeln Sie ein paar

Erdbeeren dazu. Diese sollten Sie weder

Süßen noch anderweitig „bearbeiten“,

sonst wird Ihre Bowle einfach

nur matschig. Abschließend geben

Sie einen Zweig Minze in die

kühle Erfrischung – sofort Servieren.

©Fotos: Susan Kreienbrink

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