was wir sind - Kantonsspital Obwalden

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was wir sind - Kantonsspital Obwalden

K antonsspital Obwalden

Geschäftsbericht 2009


Was wir sind,

sind wir auch durch unsere Partner

Seinen Erfolg verdankt das Kantonsspital Obwalden auch den vielen medizinischen,

therapeutischen und sozial tätigen Fachkräften und Institutionen ausserhalb unseres

Betriebes. Ihnen ist der vorliegende Geschäftsbericht gewidmet, einige stellen wir gerne

vor. Verbunden damit ist der Dank an alle, die gemeinsam mit dem Kantonsspital Obwalden

die Versorgungskette und eine umfassende wohnortsnahe Gesundheitsversorgung

sicherstellen.

Willkommen im

Freundeskreis

inhalt

Das Kantonsspital Obwalden erhält aus der Bevölkerung

grosse Unterstützung. Viele Obwaldnerinnen

und Obwaldner engagieren sich deshalb

für die wohnortsnahe und wirtschaftliche

medizinische Grundversorgung im Kanton. Darum

haben sie den «Freundeskreis Kantonsspital

Obwalden» gegründet. Ausführlicheres dazu

auf Seite 26 dieses Geschäftsberichts und im

Internet unter www.ksow.ch.

Editorial 3

Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie 4/5

Orthopädie Obwalden/Nidwalden 6/7

Gynäkologie und Geburtshilfe 8/9

Medizin 10/11

Psychiatrie Obwalden/Nidwalden 12/13

Kompetenzzentren 14/15

Pflegedienst 16/17

Logistik 18/19

Bilanz und Erfolgsrechnung 20/21

Leistungszahlen 22/23

Aufsicht, Leitung und Kader 24/25

Freundeskreis 26/27

impressum

Redaktion

Fotografie

Konzept, Gestaltung, Satz

Druck, Ausrüstung

Titelbild

Rita Anton, Spitaldirektorin/CEO

Sibylle Kathriner, Giswil

FelderVogel, Kommunikation in

Wirtschaft und Gesellschaft AG, Luzern

von Ah Druck, Sarnen

Rita Anton, Spitaldirektorin/CEO

Hans Wallimann, Regierungsrat

Stefan Würsch, Präsident Aufsichtskommission

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Unternehmen Gesundheit

Das Kantonsspital Obwalden in Sarnen ist auf die Zukunft vorbereitet. Wir haben gedanklich,

strategisch und finanziell investiert. Unseren Leistungsauftrag und die Spitalstrategie

2007/2012 setzen wir schnell und nachhaltig um. Alle Strategieprojekte wurden inzwischen

bearbeitet und bereits fast vollständig umgesetzt.

Der Erfolg lässt nicht auf sich warten. Wiederum konnten wir im Jahr 2009 über 3’000 stationäre

Patienten behandeln. Trotz fallenden Tarifen und gleichzeitiger Umsetzung der Strategie

erzielte das Kantonsspital Obwalden ein positives Unternehmensergebnis – ohne

zusätzliche Belastung des kantonalen Finanzhaushaltes.

Dies alles belegt der Geschäftsbericht 2009, den wir gerne der breiten Öffentlichkeit vorlegen.

Er zeigt auf, wie wir die Fallzahlen und die Qualität steigern und dabei die wohnortsnahe

ambulante und stationäre medizinische Grundversorgung in hoher Qualität

und mit grosser Wirtschaftlichkeit sicherstellen.

Der Geschäftsbericht dokumentiert zudem die weitgehende überregionale Zusammenarbeit.

Das Kantonsspital Obwalden kooperiert seit Jahren erfolgreich und ohne grosses

Aufsehen mit anderen Spitälern und Institutionen.

Auch in Zukunft knüpfen und pflegen wir Netzwerke, die unsere Kompetenzen und die

Qualität zusätzlich steigern werden. Weiter ist der Bau des neuen Bettentraktes unverzichtbar.

Nur so kann der Kanton Obwalden einen teuren ausserkantonalen Leistungseinkauf

vermeiden und die wohnortsnahe medizinische Grundversorgung sicherstellen.

So haben wir allen Grund zur Zuversicht für die Zukunft. Darum engagieren wir uns zusammen

mit dem Freundeskreis, der Politik und dem ganzen Kanton Obwalden gerne für unser

Spital in Sarnen. Für ein Unternehmen, das eine zentrale Funktion in der medizinischen

Versorgungskette einnimmt. Für ein Kompetenzzentrum, das sich im Kanton und darüber

hinaus mit Hausärzten, Institutionen und anderen Spitälern eng vernetzt.

Stefan Würsch

Präsident Aufsichtskommission

Rita Anton

Spitaldirektorin/CEO

3


Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie

Erfolgreicher Wandel

Die Klinik der Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie wurde 2008 im ärztlichen Bereich weitgehend

neu besetzt. So konnten die Mitarbeitenden unter Chefarzt Dr. med. Claude Bussard das

Jahr 2009 mit Elan und hoch motiviert in Angriff nehmen. Dr. med. Martin Reber wurde im Verlaufe der

Neuorganisation zum Leitenden Arzt befördert.

Als grosse Herausforderung und wichtige Aufgabe stand das Gewinnen des Vertrauens

von Hausärzten und Patienten oben auf der Prioritätenliste. Dass dies gelungen ist, belegen

die hohe Patientenzufriedenheit und ganz besonders auch die Zahlen. Die Klinik hat

markant mehr Patienten behandelt, ambulant doppelt so viele wie im Vorjahr, und auch

stationär zugelegt.

Sehr erfreulich entwickelt sich die Handchirurgie. In der Tagesklinik konnten dreimal mehr

Patienten als im Jahr zuvor behandelt werden. In der Handchirurgie gehört die Zukunft

der Tagesklinik. Dank modernen, schonenden Operationsmethoden kann immer öfter von

einem stationären Aufenthalt abgesehen werden.

Belegärzte ergänzen das medizinische Leistungsangebot der Klinik Allgemein-, Unfallund

Viszeralchirurgie. Es sind dies:

– Prof. Dr. med. Marcus Maassen, Hals/Nasen/Ohren, Luzern

– Dr. med. Markus Reber, Hals/Nasen/Ohren, Luzern

– Dr. med. Alexander Thürlemann, Hals/Nasen/Ohren, Stans

– Dr. med. Michael Oswald, Urologie, Stans

– Dr. med. Marlies Zürcher, Augenkrankheiten, Luzern

Grossen Wert haben die Verantwortlichen auch 2009 auf die Zusammenarbeit mit den

Hausärzten gelegt. Ebenso pflegen sie die gute Zusammenarbeit mit den Partnerspitälern.

«Wie wir uns in der Radiologie über die Kantonsgrenze hinaus

organisieren, ist beispielhaft für die Zusammenarbeit zwischen einem Regionalspital

und dem Zentrumsspital – ein tragfähiges Modell für die Zukunft.»

Brigitta Wallimann, Leitende MTRA HF am Kantonsspital Obwalden, sowie

Dr. med. Alexander Bürkert, Oberarzt Radiologie am Luzerner Kantonsspital

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Orthopädie Obwalden/Nidwalden

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Die Anwendung neuer Operationstechniken, die laufende Optimierung der Prozesse und die Sicherung

der Qualität auf hohem Niveau haben die Arbeit der Orthopädie im vergangenen Jahr geprägt.

Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Verbesserung der minimal invasiven Prothetik (Kunstgelenke)

bei Hüft- und Kniegelenken. Die Kunstgelenke werden mit möglichst geringer Verletzung

der Haut und der darunterliegenden Muskulatur eingebaut. Dies reduziert die

Schmerzen und beschleunigt die Genesung. Die kürzere Rehabilitationszeit führt zur

schnelleren Rückkehr in den Alltag. Diese modernen Techniken werden nun seit fünf Jahren

am Kantonsspital Obwalden durch Dr. med. Andreas Remiger und Dr. med. Albert Suter

angewandt.

Der Chefarzt der gemeinsamen Orthopädie Obwalden/Nidwalden konzentriert sich auf

hoch spezialisierte orthopädische Eingriffe sowie komplexe Revisionsfälle in der Extremitätenchirurgie.

Beispiele dafür sind die komplexe Schulterprothetik auch nach Brüchen,

seltene Gelenkleiden und die Korrektur von Fehlstellungen.

Die arthroskopische Gelenkschirurgie der Schulter und des Kniegelenks wurden um weitere

Anwendungsgebiete erweitert. Mittlerweile stabilisieren wir nahezu jede Schulter

arthroskopisch. Zunehmend werden auch Sehnenverletzungen über die Kamera gesteuert

genäht. Die arthroskopische Chirurgie ist inzwischen auch am Sprunggelenk und am

Hüftgelenk etabliert.

Die Orthopädie zielt mit ihren Behandlungstechniken nicht nur auf den kurzfristigen, sondern

vor allem auf den mittel- und langfristigen Erhalt der Lebensqualität im Alltag, im

Berufsleben und beim Sport.

«Die intensive Zusammenarbeit von Spitälern ist für uns im Operationssaal

praktizierte Realität zum Vorteil der Patienten, der Spitäler und auch der Kantone.»

Dr. med. Charlotte Meier Buenzli, Chefärztin Anästhesie und Operationszentrum

an den Kantonsspitälern Obwalden und Nidwalden, und

Dr. med. Andreas Remiger, Chefarzt Orthopädie an beiden Spitälern und Chefarzt

Chirurgie und Traumatologie am Kantonsspital Nidwalden

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Gynäkologie und Geburtshilfe

Individuelle Begleitung

Unter der Leitung von Anita Gharibian, Chefärztin, und Esther Waser, Leiterin Pflege und Hebammen,

kann die Klinik Gynäkologie und Geburtshilfe für 2009 eine positive Bilanz ziehen. Trotz

personellen Engpässen wurden die patientenfreundliche, individuelle Begleitung und die kompetente

medizinische Betreuung weiter ausgebaut.

Der Weggang von Oberärztin Dr. med. Bettina Mende wurde in der zweiten Jahreshälfte

durch die neue Oberärztin Christiane Fischer kompensiert. Mit Dr. med. Bettina Mende

als Belegärztin und dem Facharztteam war das gynäkologische Ambulatorium der zunehmenden

Nachfrage gewachsen. Das Ambulatorium bleibt für viele Frauen jeden Alters

erste Anlaufstelle in Obwalden. Gut besucht sind auch die Sprechstunden von Dr. med.

Brigitte Weber, die neben der operativen und konservativen Grundversorgung für Frauenleiden

Akupunkturbehandlungen anbietet.

Weitere Fortschritte sind in der Mamma-Tumorenerkennung zu verzeichnen. Der Erfahrung

von Gabriele Waldmann und den neuen bildgebenden Verfahren ist es zu vedanken, dass

Mammakarzinome früher erkannt werden können und die Heilungschancen steigen.

Im Jahr 2009 erblickten im Kantonsspital Obwalden 282 Kinder das Licht der Welt. Die

Anzahl Geburten steigt damit kontinuierlich weiter. Die Sectiorate (Kaiserschnitte) konnte

bei 17 % gehalten werden. Dazu hat die einfühlsame und fachkundige Geburtsbegleitung

durch die Hebammen wesentlich beigetragen.

Die gute Zusammenarbeit zwischen Stationsleitung und Pflegeteam hat zu weiter verbesserten

Standards in den Bereichen Frühgeburten, Termingeborene und Wöchnerinnen

geführt. Die Qualität bleibt auf hohem Niveau.

Die positive Beurteilung der Assistenzärzte durch die FMH in den vergangenen Jahren führt

zu einem neuen Aus- und Weiterbildungskonzept. Ziel ist es, eine Ausbildungsermächtigung

zu erreichen.

Seit 2009 nimmt die Klinik Gynäkologie und Geburtshilfe an der schweizweiten ASF-

Statistik teil, was zu aussagekräftigen Daten bezüglich Behandlungsmethoden, Erkrankungswahrscheinlichkeit

und Qualität führen wird.

«Ohne Berührungsängste zur Beweglichkeit: So, wie wir unsere Patienten und

Patientinnen behandeln, so gestalten wir auch die Zusammenarbeit der medizinischen

Dienstleister im Kanton Obwalden

Ruud Rietveld, Leiter Physiotherapie am Kantonsspital Obwalden, und

Edith Dürst, Leiterin Kurhaus am Sarnersee, Wilen

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Medizin

Optimale Vernetzung

Die grösste Klinik unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Thomas Kaeslin konnte sich 2009 personell

und organisatorisch festigen und entwickeln. Mit Dr. med. Robert Einsle als Leitendem Arzt führt nun

ein versierter Internist und Notfallmediziner den Notfall. Dr. med. Marco Studer, Kardiologie-Oberarzt,

und Dr. med. Samuel Gujer, internistischer Oberarzt, komplettieren die Klinik.

Nach der Übernahme der Notfallstation durch die medizinische Klinik im vergangenen

Jahr wurde die Neuorganisation mit dem Anbau «Notfall» im April 2009 abgeschlossen.

Dank den neuen Räumlichkeiten bekam die Radiologie Platz für den neuen Computertomographen.

Dieser ist seit Oktober 2009 in Betrieb.

Mit der Eröffnung der Notfallpraxis zusammen mit den Hausärzten Anfang November

2009 ergab sich eine optimale Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Medizin.

Mit der digitalisierten Radiologie und der engen Zusammenarbeit mit dem Luzerner Kantonsspital

(LUKS) ist der Notfall des Kantonsspitals Obwalden heute für alle Patienten eine

professionelle Zuweisungsstelle. Das Kantonsspital Obwalden bietet damit eine professionelle

Anlaufstelle für ambulante Medizin, Grundversorgung und Spezialmedizin. Es

kann der Obwaldner Bevölkerung jederzeit, schnell und kostengünstig die richtige Behandlung

am richtigen Ort anbieten und organisieren.

Im vergangenen Jahr konnte zusammen mit dem Luzerner Kantonsspital ein weiteres Projekt

gestartet werden: Die bereits seit Langem im Kantonsspital Obwalden durchgeführten

ambulanten und stationären Chemotherapien werden seit Ende Oktober 2009 ergänzt

durch eine wöchentliche Spezialsprechstunde von Prof. Ruedi Joss, Chefarzt Onkologie

am Luzerner Kantonsspital. Die Obwaldner Patienten müssen dadurch für die Zwischenkontrollen

nicht mehr nach Luzern fahren. Das Kantonsspital Obwalden profitiert zudem

von der fachlichen Kompetenz vor Ort sowie einer besseren Auslastung von Labor und CT.

Im letzten Herbst startete mit der Rauchberatung ein Projekt der Primärprophylaxe. Es

ergänzt das Angebot «Fit dank Bewegung und Essen», die kardiale Rehabilitation und

die Angebote der Herzgruppe Obwalden ideal.

«Mit der Notfallpraxis am Kantonsspital Obwalden organisieren die Hausärzte

und das Spital die medizinische Versorgungskette patientenorientiert, professionell und

wirtschaftlich.»

Dr. med. Robert Einsle, ärztliche Leitung Notfallstation am Kantonsspital Obwalden,

und Dr. med. Gregor Duss, Hausarzt und Präsident OW~cura

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Psychiatrie Obwalden/Nidwalden

Gemeindenah und integriert

Unsere Seelenlandschaft ist tiefgründig und schwer zu erfassen. Vor dem psychischen Leiden scheuen

wir zurück. Wir möchten damit nichts zu tun haben. Psychiatrische Krankheiten sind oft mit dem

Makel von Versagen und Schuld behaftet – zu Unrecht, wie heutige Erkenntnisse über die Ursachen von

psychischen Störungen dies unzweifelhaft belegen.

Die moderne Psychiatrie tritt diesem Unbehagen aktiv entgegen. So werden psychiatrische

Institutionen nicht abgeschottet von der übrigen Welt auf der «grünen Wiese» betrieben.

Vielmehr werden die Nähe zur Gemeinde sowie die Vernetzung und Integration intensiv

gesucht und gefördert.

Durch die Kleinräumigkeit im Versorgungsgebiet und die Anbindung an das Kantonsspital

Obwalden bietet die Psychiatrie Obwalden/Nidwalden ideale Voraussetzungen, um das

stationäre, teilstationäre (Tagesklinik) und ambulante Leistungsangebot gemeindenah

und integriert anzubieten. Die im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegene Auslastung

in allen therapeutischen Bereichen unterstreicht dies eindrücklich. Gerade psychisch

erkrankte Menschen profitieren von der wohnortsnahen Betreuung im vertrauten

Umfeld.

Der Standortvorteil wurde genutzt, um neue oder ergänzende Angebote aufzubauen:

– Die Konsiliar- und Liaisondienste am Kantonsspital Obwalden wurden verstärkt. Durch

die vermehrte Präsenz entsteht ein engeres psychotherapeutisches-psychosomatisches

Kooperationsmodell zwischen den verschiedenen Kliniken. Die gegenseitige

fachliche Unterstützung von Akutmedizin und Psychiatrie ist gut etabliert.

– Mit dem Ausbau des psychiatrischen Ambulatoriums wurde gleichzeitig das Projekt

der ambulanten bzw. aufsuchenden Pflege umgesetzt.

– Vermehrt wurden Kinder und Jugendliche zur psychiatrischen Abklärung und Behandlung

zugewiesen. Diese Sprechstunde wird deshalb im kommenden Jahr weiter ausgebaut,

um ausserkantonale und aufwendige Zuweisungen weiter reduzieren zu können.

«Ein Spital ist kein Pflegeheim und ein Pflegeheim kein Spital. Gerade weil uns

das bewusst ist, können wir die Aufgaben entsprechend klar zuordnen, was zum Vorteil

beider Seiten ist – und vor allem auch zum Wohle der Patienten.»

Dr. med. Ivan Stamenic, Oberarzt Innere Medizin und Gastroenterologie

am Kantonsspital Obwalden, sowie

Peter Wechsler, Heimleiter Stiftung Felsenheim, Sachseln

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Kompetenzzentren

Lebenswichtige Services

Die Kompetenzzentren sind die internen Dienstleister des Kantonsspitals Obwalden.

Auch 2009 haben die fachkundigen und erfahrenen Mitarbeitenden für reibungslose und effiziente

Abläufe sowie eine optimale medizinische Betreuung gesorgt.

Radiologie

In Zusammenarbeit mit dem Luzerner Kantonsspital hat die Radiologie einen neuen Computertomographen

(CT) beschafft und erfolgreich eingeführt. Dieser ermöglicht rund um

die Uhr eine umfassende Diagnostik, unter anderem von Traumata, Hirninfarkten, Tumoren,

Gefässproblemen und Lungenembolien.

Der CT gehört zur radiologischen Grundversorgung. Er trägt dazu bei, dass teure ausserkantonale

Spitaleinweisungen vermieden werden können. Allein durch Transporte in

andere Spitäler, die jetzt entfallen, spart das Kantonsspital Obwalden jährlich über

200’000 Franken.

Der CT bildet zusammen mit der digitalen Radiologie die Basis für eine enge Kooperation

mit anderen Spitälern, insbesondere mit dem Luzerner Kantonsspital. Damit wird

die digitale Radiologie zum Musterbeispiel für die qualitätssteigernde und kostensenkende

Zusammenarbeit zwischen einem Zentrumsspital und den wohnortsnahen Spitälern

in der Region.

Am 1. September 2009 hat Brigitta Wallimann die langjährige Leiterin der Radiologie,

Annett Wild, abgelöst.

Labor

Das neue Labor-Informationssystem ist in der Einführungsphase. Die Abläufe zwischen

internen Auftraggebern (wie etwa den Kliniken) und dem Labor sind nun noch effizienter

und sicherer. Das neue System trägt überdies der steigenden Zahl von Bestimmungen

Rechnung.

Im Juli 2009 setzte das Departement des Innern (EDI) ein neues Tarifgefüge mit 1600 Positionen

in Kraft. Für Auftragslaboratorien, Spitallaboratorien und Arztlaboratorien gilt

seither ein einheitlicher, niedrigerer Tarif.

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Operationszentrum und Anästhesie Obwalden/Nidwalden

Hoch professionell stellten die Mitarbeitenden der Anästhesie in den Kantonsspitälern

Obwalden und Nidwalden die anästhesiologische Versorgung rund um die Uhr sicher. In

der Schmerztherapie kamen neue Verfahren wie die Wurzelinfiltration, die Hypnosebehandlung

und die Radiofrequenzbehandlung bei Facettensyndromen zum Einsatz. Im

Weiteren wurde der Ablauf im Operationsbetrieb noch effizienter und patientenfreundlicher

gestaltet.

Pflege Intermediate Care (IMC)

Dieses Kompetenzzentrum pflegte die intensivpflegebedürftigen Patienten wie gewohnt

sehr aufmerksam, fachkompetent und engagiert. Auch vergangenes Jahr besuchte eine

unserer Pflegefachfrauen den Weiterbildungskurs IMC in Zürich.

Am 1. August 2009 hat Christiane Unger die Leitung Pflege IMC von Irma Emmenegger

übernommen.

Rettungsdienst

Der Rettungsdienst hat gemeinsam mit dem Samariterverein Lungern ein AED-First-Responder

Projekt für das Gebiet Lungern, Kaiserstuhl und Bürglen lanciert.

First-Responder bedeutet «Erst-Antwortende». Sie bieten lebenserhaltende und lebensrettende

Sofortmassnahmen. Dazu setzen sie einen automatischen externen Defibrillator

(AED) ein.

Bis Ende 2009 kam die AED-First-Responder Gruppe Lungern zusammen mit dem Rettungsdienst

Obwalden bei fünf akuten Herznotfällen zum Einsatz. Dabei erwies sich das

Alarmsystem als zweckmässig und sicher. Die ersten First-Responder trafen innert drei

bis vier Minuten beim Patienten ein.

Physiotherapie sowie Ernährungs- und Diabetesberatung

Das von den beiden Kompetenzzentren gemeinsam lancierte Projekt «Fit dank Bewegung

und Essen» lief 2009 schon im dritten Jahr sehr erfolgreich. Damit nimmt das Kantonsspital

Obwalden seine Verantwortung in der Primärprophylaxe wahr.

Sozialdienst

Der Sozialdienst hat 2009 der Hochschule Luzern einen Praktikumsplatz angeboten. Der

Platz konnte erfolgreich besetzt werden. Es hat sich gezeigt, dass das Kantonsspital

ein attraktiver Arbeitgeber und begehrter Ausbildungsstandort ist.

Notfall

Dieser ist in die Klinik Medizin integriert. Lesen Sie dort mehr dazu.

Arztsekretariate

Bei Inbetriebnahme der neuen Notfallpraxis haben Mitarbeiterinnen der zentralen Arztsekretariate

die Hausärzte im Umgang mit dem Klinikinformationssystem INES geschult.

Weitere Kompetenzzentren

Der Aufwachraum, die Tagesklinik und die Seelsorge vervollständigen das breite Leistungsangebot

der Kompetenzzentren. Auch sie haben entscheidend zu einem erfolgreichen

Geschäftsjahr 2009 beigetragen.

15


Pflegedienst

Optimale Ressourcennutzung

Seit Mitte September 2009 leitet Carmen Dollinger den Pflegedienst und die Kompetenzzentren.

Sie verfügt über einen eindrücklichen Leistungsausweis in der Pflege wie auch in den Fachbereichen Führung,

Projekt- und Prozessmanagement, Leistungserfassung und elektronische Pflegedokumentation. Carmen

Dollinger war zuletzt als stellvertretende Leiterin Pflege sowie Medizintechnische und Therapeutische Dienste

am Kantonsspital Aarau tätig.

Folgende Projekte standen 2009 im Vordergrund:

– Dekubitusprophylaxe (Vorbeugen gegen Druckstellen). Nach der einjährigen Einführungsphase

des Qualitätsstandards wurde Anfang Jahr eine Erhebung durchgeführt.

Die Ergebnisse liegen im nationalen Durchschnitt.

– Sturzprophylaxe (Vorbeugen gegen Stürze). Stürze sind bei älteren Menschen wegen

ihrer Häufigkeit und ihrer physischen, psychologischen und sozialen Konsequenzen ein

bedeutendes klinisches Problem und ein Gesundheitsrisiko. Die Pflege hat einen Qualitätsstandard

«Sturzprophylaxe» definiert und in sämtlichen Kliniken des Kantonsspitals

Obwalden eingeführt. Ziel ist es, das Sturzrisiko zu erkennen und Stürze mit geeigneten

Massnahmen zu verhindern beziehungsweise Sturzfolgen zu minimieren.

– Aromapflege. Sie steigert das Wohlbefinden der Patienten. Die Pflege hat ein Konzept

«Aromapflege» erarbeitet.

Auch die interprofessionelle Zusammenarbeit wurde gepflegt:

– Mangelernährung. Sie stellt insbesondere bei betagten und kranken Menschen ein

Risiko für den Genesungsprozess dar. In Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Dienst

und der Ernährungsberatung wurde unter pflegerischer Leitung ein Programm zur

Erfassung und Behandlung von mangelernährten Patienten entwickelt.

– Patientenbroschüre. Die neu aufgelegte Drucksache informiert und leitet an, damit

die Patienten sich wohlfühlen und das Spital zufrieden verlassen können. Die Basis

wurde in einer interprofessionellen Arbeitsgruppe erarbeitet.

– Integration Fachfrau/-mann Gesundheit. Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz entstand

mit der/dem Fachfrau/-mann Gesundheit (FaGe) eine neue Berufslehre. In

einem Projekt wurde der effektive Pflege- und Betreuungsauftrag der Stationen analysiert

und die Kompetenzzuteilung der neuen Fachkräfte definiert.

– Für die beiden Lehrgänge «Höhere Fachausbildung Pflege» und «Fachfrau/-mann

Gesundheit» hat das Kantonsspital Obwalden Stellen ausgebaut.

«Für Menschen, die nach einem Spitalaufenthalt Leistungen der Spitex beziehen,

ist es sehr beruhigend – und auch heilsam, wenn sie spüren, dass Spital und Spitex

über den Spitalaufenthalt hinaus eng und vertrauensvoll zusammenwirken.»

Irène Röttger, Geschäftsführerin Spitex Obwalden, und

Carmen Dollinger, Leiterin Pflegedienst/Kompetenzzentren am Kantonsspital Obwalden

17


Logistik

Reibungsloser Betrieb

Die meisten Abteilungen der Logistik betreiben die Kantonsspitäler Obwalden

und Nidwalden seit Jahren erfolgreich gemeinsam.

Informatik

In der Informatik war das Jahr 2009 von verschiedenen Projekten aus dem Umfeld der

IT-Infrastruktur geprägt. Dazu gehören unter anderem die Servervirtualisierung und der

Netzwerkumbau mit Erweiterung.

Neben den Hardware-Projekten unterstützte die Informatik die Ablösung des 2003 eingeführten

Laborinformationssystems LAB5000 durch vianova Labor. Im Weiteren wurde

mit der elektronischen Krankengeschichte der Grundstein für die elektronischen Patientenakte

und die elektronische Pflegedokumentation gelegt.

Ökonomie

Zu diesem Bereich zählen Hauswirtschaft, Wäscherei, Küche, Einkauf, die Warenbewirtschaftung

und das Zentrallager.

Von grosser Bedeutung war 2009 die weiter intensivierte Nutzung von GEBLOG. Dieses

System dient der Beschaffung und Logistik. Inzwischen sind 18 Spitäler ins System eingebunden.

Sämtliche Bestellungen werden elektronisch erstellt und versandt. Über die

Plattform Medical Columbus lassen sich Daten vergleichen, was positive Effekte auf die

Kosten und Prozesse hat. GEBLOG führt so zu Kosteneinsparungen von bis zu 15%.

Die Wäscherei wird neu von Claudia Eberle geleitet. 14 Mitarbeitende verarbeiten pro

Tag für interne und externe Kunden 1,7 Tonnen Schmutzwäsche.

Die Küche hat eine zusätzliche Koch-Lehrstelle geschaffen. Es werden 70% einheimische

Lieferanten berücksichtigt. Das Angebot in der mediterranen Küche wurde ausgebaut.

Ebenso beliefert die Küche das angrenzende Chinderhuis und den Mahlzeitendienst der

Pro Senectute.

Der Hausdienst hat die Arbeitsabläufe auch 2009 laufend an die aktuellen Anforderungen,

an die Qualitätssicherung und die Hygienevorschriften angepasst.

Die Cafeteria mit ihrem reichhaltigen, qualitativ hochstehenden Angebot zu fairen Preisen

war und bleibt ein beliebter Treffpunkt.

18


Technik

Der Anbau Notfall wurde per Ende April 2009 termingerecht abgeschlossen. Die 2,4 Millionen

Franken Baukosten stammen vollständig aus den Eigenmitteln des Kantonsspitals

Obwalden. Die neuen Räume bieten auch für die Notfallpraxis Platz. Mit der Umnutzung

bestehender Räume konnte zudem Raum für den neuen CT geschaffen werden.

Mit der im vergangenen Jahr erfolgten Ablösung des alten Telefon-Suchsystems durch

Funktelefone vereinfacht sich die interne Telekommunikation. Wartezeiten werden kürzer,

die Erreichbarkeit der Mitarbeitenden wird deutlich besser.

Für die Ausschreibung des Wettbewerbs «Bettentrakt» mussten die Anforderungen und

Schnittstellen zum bestehenden Gebäude klar formuliert werden. Dabei hat das Team

Technik die Verantwortlichen des kantonalen Hochbauamtes und die Architekten mit

Erfahrung und Kenntnissen unterstützt.

Die intensive Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Nidwalden fördert den Austausch

von nützlichem Wissen. Wird das Personal da oder dort knapp, können wir Mitarbeitende

flexibel zwischen den beiden Häusern verschieben.

Finanz- und Rechnungswesen

2009 wurde die Transparenz im finanziellen Teil wie auch beim Mitteleinsatz weiter optimiert.

Damit liefert das Finanz- und Rechnungswesen weiterhin wertvolle Basisdaten und

Informationen für strategische Entscheide und die Finanzierung neuer Projekte.

Personalwesen und Qualitätsmanagement

Im Rahmen der kontinuierlichen Entwicklung nach EFQM wurden das Intranet und das

Spitalhandbuch erneuert. Ebenso entstand ein neues Kommunikationskonzept. Es gelang

zudem, die Abläufe weiter zu optimieren.

Quazentral, ein innovatives Qualitätssicherungsprojekt der Zentralschweizer Spitäler,

der Kantone und von santésuisse, hat einen ersten Pilotbericht vorgelegt. Die Zusammenarbeit

wird fortgesetzt.

Die neuen Personal-, Gehalts-, Weiterbildungs- und Spesenreglemente sind seit Juni 2009

in Kraft.

«In vielen zentralen Bereichen funktioniert die

Zusammenarbeit zwischen den Kantonsspitälern

in Sarnen und Stans hervorragend. Dies im

gelebten Alltag auch – und das ist uns wichtig –

auf menschlicher Ebene.»

Bruno Burri, Leiter Informatik,

Remo Ehrsam, Leiter Ökonomie, und

René Mulle, Leiter Technik

Die drei Leiter sind mit ihren Abteilungen und

Diensten sowohl für das Kantonsspital Obwalden

wie auch für das Kantonsspital Nidwalden

zuständig.

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Bil anz

in CHF 31.12.09 31.12.08 Veränderung

AKTIVEN

Flüssige Mittel 2’569’266 4’187’076 –1’617’810

Forderungen aus Leistungen (netto) 4’526’465 4’239’158 287’307

Andere Forderungen 194’442 299’387 –104’945

Warenvorräte (netto) 821’800 685’900 135’900

Aktive Rechnungsabgrenzung 1’443’534 1’033’500 410’034

TOTAL AKTIVEN 9’555’508 10’445’021 –889’513

PASSIVEN

Fremdkapital

Verbindlichkeiten aus L.+L. 2’588’577 2’948’535 –359’958

Andere Verbindlichkeiten 217’054 360’679 –143’624

Passive Rechnungsabgrenzung 1’351’709 1’355’688 –3’980

Rückstellungen 1’883’136 1’685’604 197’532

Total Fremdkapital 6’040’476 6’350’506 –310’030

Total Fonds 526’212 521’072 5’140

Eigenkapital

Ergebnisvortrag 1’755’248 2’576’626 –821’378

Jahresergebnis 1’233’573 996’818 236’754

Total Eigenkapital 2’988’820 3’573’444 –584’623

TOTAL PASSIVEN 9’555’508 10’445’021 –889’513

20


Erfolgsrechnung

in CHF 2009 2008 Veränderung

Ertrag aus medizinischen Leistungen

Pauschalen Akutspital 14’527’336 13’711’429 815’907

Ertragsminderungen –113’010 –46’697 –66’313

Ärztliche Leistungen 2’640’634 2’207’455 433’180

Technische Leistungen 3’801’751 3’299’285 502’466

Nicht ärztliche Tarife 1’052’335 1’030’474 21’861

Fremdleistungen 216’867 382’097 –165’230

Medikamente/Material 1’804’824 1’492’746 312’078

Total 23’930’737 22’076’788 1’853’949

Sonstiger Ertrag

Übrige Erträge aus Leistungen an Patienten 1’365’491 1’304’615 60’876

Mietzinsertrag 117’220 63’531 53’689

Erträge aus Leistungen an PE/DR 2’010’832 2’041’437 –30’604

Total 3’493’544 3’409’583 83’961

Total Betriebsertrag 27’424’281 25’486’371 1’937’910

Betriebsaufwand

Löhne 24’675’243 23’613’534 1’061’709

Sozialversicherungen 3’906’179 3’762’146 144’034

Arzthonorare Spitalärzte 964’383 950’298 14’084

Übriger Personalaufwand 486’670 596’369 –109’699

Total Personalaufwand 30’032’475 28’922’347 1’110’128

Medizinischer Bedarf 6’833’526 6’591’063 242’463

Lebensmittelaufwand 612’293 564’152 48’141

Haushaltaufwand 410’537 340’077 70’461

Unterhalt/Reparaturen 978’289 786’487 191’802

Energie/Wasser 639’948 715’676 –75’728

Administrations- und Informatikaufwand 1’513’576 977’618 535’958

Übriger patientenbezogener Aufwand 817’611 868’065 –50’454

Übriger nicht patientenbezogener Aufwand 673’000 610’712 62’287

Total Sachaufwand 12’478’781 11’453’851 1’024’930

Investitionen < 10’000 217’869 294’843 –76’974

Investitionen > 10’000 2’782’131 1’205’157 1’576’974

Miete 74’400 75’525 –1’125

Leasing 56’621 42’726 13’894

Total Anlagennutzung 3’131’021 1’618’251 1’512’769

Total Betriebsaufwand 45’642’276 41’994’449 3’647’827

Operatives Ergebnis –18’217’995 –16’508’078 –1’709’917

Ertrag Kapital 7’900 103’174 –95’273

Aufwand Kapital –3’321 –9’369 6’049

Ordentliches Ergebnis –18’213’415 –16’414’273 –1’799’142

Ausserordentlicher/betriebsfremder Ertrag 83’810 60’887 22’923

Ausserordentlicher/betriebsfremder Aufwand –44’628 –50’102 5’474

UN-Ergebnis vor Beiträgen/Subventionen –18’174’234 –16’403’489 –1’770’745

Beiträge/Subventionen

Globalkredit 13’990’000 13’500’000 490’000

Investitionspauschale 3’000’000 1’500’000 1’500’000

Kt. NW, Beitrag PONS 1’159’062 1’224’338 –65’276

Sockelbeitrag Kanton 1’258’744 1’175’969 82’775

Total Beiträge/Subventionen 19’407’806 17’400’307 2’007’499

Unternehmensergebnis 1’233’573 996’818 236’754

21


Leistungszahlen

somatik psychiatrie total

Betriebene Betten 56 25 81

Pflegetage (ohne Säuglinge) 17’521 8’603 26’124

Belegung in % 85,7 94,3 88,4

2009 % 2008 % +/– %

Austritte (ohne gesunde Säuglinge)

Nach Abteilungen

Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie 951 31% 966 32% –15 –2%

Orthopädie 272 9% 284 9% –12 –4%

Ophthalmologie 0 0% 2 0% –2 –100%

ORL 92 3% 93 3% –1 –1%

Plastische Chirurgie 2 0% 8 0% –6 –75%

Urologie 38 1% 43 1% –5 –12%

Medizin 1’067 35% 1’010 33% 57 6%

Gynäkologie und Geburtshilfe 411 13% 389 13% 22 6%

Psychiatrie 236 8% 253 8% –17 –7%

Total 3’069 100% 3’048 100% 21 1%

Nach Herkunft der Patienten

Alpnach 368 12% 362 12% 6 2%

Engelberg 20 1% 19 1% 1 5%

Giswil 275 9% 289 9% –14 –5%

Kerns 488 16% 469 15% 19 4%

Lungern 197 6% 189 6% 8 4%

Sachseln 421 14% 395 13% 26 7%

Sarnen 893 29% 924 30% –31 –3%

Total Obwalden 2’662 87% 2’647 87% 15 1%

Nidwalden 135 4% 127 4% 8 6%

Luzern 115 4% 122 4% –7 –6%

Uri 3 0% 1 0% 2 200%

Schwyz 4 0% 2 0% 2 100%

Übrige Kantone 115 4% 106 3% 9 8%

Total Schweiz 3’034 99% 3’005 99% 29 1%

Ausland 35 1% 43 1% –8 –19%

Total 3’069 100% 3’048 100% 21 1%

Nach Pflegeklasse

Allgemein 2’659 87% 2’652 87% 7 0%

Halbprivat 301 10% 301 10% 0 0%

Privat 109 4% 95 3% 14 15%

Total 3’069 100% 3’048 100% 21 1%

22


2009 % 2008 % +/– %

Pflegetage (ohne gesunde Säuglinge)

Nach Abteilungen

Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie 4’326 17% 4’650 19% –324 –7%

Orthopädie 1’860 7% 1’916 8% –56 –3%

Ophthalmologie 0 0% 4 0% –4 –100%

ORL 289 1% 295 1% –6 –2%

Plastische Chirurgie 6 0% 26 0% –20 –77%

Urologie 179 1% 207 1% –28 –14%

Medizin 8’784 34% 8’101 32% 683 8%

Gynäkologie und Geburtshilfe 2’077 8% 2’095 8% –18 –1%

Psychiatrie 8’603 33% 7’783 31% 820 11%

Total 26’124 100% 25’077 100% 1’047 4%

Nach Pflegeklasse

Allgemein 22’486 86% 21’854 87% 632 3%

Halbprivat 2’581 10% 2’402 10% 179 7%

Privat 1’057 4% 821 3% 236 29%

Total 26’124 100% 25’077 100% 1’047 4%

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer

Nach Abteilungen

Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie 4,5 4,9 –0,4

Orthopädie 6,8 6,8 0,0

Ophthalmologie 0,0 2,0 –2,0

ORL 3,1 3,2 –0,1

Plastische Chirurgie 3,0 3,3 –0,3

Urologie 4,7 4,8 –0,1

Medizin 8,2 7,8 0,4

Gynäkologie und Geburtshilfe 5,1 5,4 –0,3

Total Somatik 6,2 6,2 0,0

Psychiatrie 36,5 30,6 5,9

Die weiteren Statistiken finden Sie im Internet unter www.ksow.ch

23


Aufsicht, Leitung und K ader

Aufsichtskommission

Präsident

Vizepräsident

Mitglieder

Stefan Würsch, Kaufmann/pens. Spitaldirektor, Adetswil

Erich Ettlin, eidg. dipl. Wirtschaftsprüfer, Kerns

Arthur Fries, Verwaltungsratspräsident, Wilen/Sarnen

Mark-Anton Reinhard, Geschäftsführer/CEO, Kerns

Dr. med. Bruno Rohrer, Allgemeine Medizin FMH, Sarnen

Marta Scheuber-Langenstein, Sachbearbeiterin/Bäuerin, Engelberg

Dr. med. Markus Wietlisbach, Chefarzt Anästhesie, Mitglied Geschäftsleitung LUKS, Departementsleiter LUKS Sursee

Spitalleitung

Vorsitz

Stv. Spitaldirektor

Mitglieder

Rita Anton, Spitaldirektorin/CEO

Dr. med. Thomas Kaeslin, Chefarzt Medizin

Dr. med. Claude Bussard, Chefarzt Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie

Carmen Dollinger, Leiterin Pflegedienst und Kompetenzzentren

Dr. med. Conrad Frey, Chefarzt Psychiatrie Obwalden/Nidwalden

Anita Gharibian, Chefärztin Gynäkologie und Geburtshilfe

Tobias Haefliger, Leiter Personal und Qualitätsmanagement

Dr. med. Charlotte Meier Buenzli, Chefärztin Anästhesie und Operationszentrum Obwalden/Nidwalden

Kliniken

Allgemein-, Unfall- und Leitung Dr. med. Claude Bussard, Chefarzt

Viszeralchirurgie Irma Nufer, stv. Leiterin Pflege (bis 28.2.2010)

Daniela Habegger, Leiterin Pflege (ab 1.3.2010)

Leitender Arzt

Dr. med. Martin Reber

Oberarzt

Dr. med. Georg Liesch

Gynäkologie und Geburtshilfe Leitung Anita Gharibian, Chefärztin

Esther Waser, Leiterin Pflege und Hebammen

Oberärztinnen

Christiane Fischer

Gabriele Waldmann

Dr. med. Brigitte Weber

Medizin Leitung Dr. med. Thomas Kaeslin, Chefarzt

Carmen Estermann, Leiterin Pflege

Oberärzte

Dr. med. Samuel Gujer

Dr. med. Ivan Stamenic

Dr. med. Marco Studer

Orthopädie Obwalden/Nidwalden Leitung

Leitender Arzt

Oberarzt

Dr. med. Andreas Remiger, Chefarzt

Irma Nufer, stv. Leiterin Pflege (bis 28.2.2010)

Daniela Habegger, Leiterin Pflege (ab 1.3.2010)

Dr. med. Albert Suter

Claudio Beger

Psychiatrie Obwalden/Nidwalden Leitung Dr. med. Conrad Frey, Chefarzt

Marisa Lenherr, Leiterin Pflege

Oberärzte

Dr. med. Ralph Müller

Dr. med. Christoph Richter

Leitende Psychologin

lic. phil. Regula Häne

Pflege

Leiterin Pflegedienst & Kompetenzzentren

Stv. Leiterin Pflegedienst, Pflegeexpertin

Carmen Dollinger

Veronika Lagger

Kompetenzzentren

Anästhesie und Operations- Leitung Dr. med. Charlotte Meier Buenzli, Chefärztin, Fachärztin für Anästhesie und

zentrum Obwalden/Nidwalden

Intensivmedizin, MPH

Ursula Ruckli, Leiterin Pflege Anästhesie Obwalden

Heidi Ehrsam, Leiterin Pflege Operationszentrum Obwalden

Leitender Arzt

Jürgen Hein

Fachärzte/-ärztinnen

Dres. med. Birgit Frank, Senada Kadic, Antonia Kloepfer, Jusuf Orucevic,

Carlo Schenker, Hildebrand Schwab, Albert Steiner, Ivan Udovicic, Anita Zaugg

24


Arztsekretariate

Ernährungs- und Diabetesberatung

Intermediate Care

Labor

Rosmarie Gander

Christa Felder, Ernährungsberaterin

Pia Irniger, Diabetesberaterin

Christiane Unger

Julia Weber

Notfallstation ärztlicher Leiter Dr. med. Robert Einsle

Leiterin Pflege Carmen Dollinger (a.i. bis 31.3.2010)

Fides Burkhard (ab 1.4.2010)

Physiotherapie

Rettungsdienst

Ruud Rietveld

Rolf Langenbacher

Röntgen ärztlicher Leiter Dr. med. Thomas Kaeslin, Chefarzt Medizin

Fachärzte

Dr. med. Alexander Bürkert, Oberarzt Luzerner Kantonsspital

Dr. med. Sandro Dannenmaier, Oberarzt Luzerner Kantonsspital

Leiterin MTRA

Brigitta Wallimann

Seelsorge

Sozialdienst

Tagesklinik und Aufwachraum

Logistik

Elisabeth Derungs, Niklaus Schmid

Katja Häfliger

Luzia Rohrer Csomor

Finanz- und Rechnungswesen

Informatik OW/NW

Ökonomie OW/NW

Personal und Qualitätsmanagement

Technik OW/NW

Daniel Egger

Bruno N. Burri

Remo Ehrsam

Tobias Haefliger

René Mulle

Belegärzte

Augenkrankheiten

Gynäkologie und Geburtshilfe

Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten

Urologie

Dr. med. Marlies Zürcher, Luzern

Dr. med. Bettina Mende, Kerns

Dr. med. Josef E. Hug, Sarnen

Prof. Dr. med. Marcus M. Maassen, Luzern

Dr. med. Markus Reber, Luzern

Dr. med. Alexander Thürlemann, Stans

Dr. med. Michael Oswald, Stans

Spezial- und Konsiliarärzte

Angiologie

Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten

Lungenerkrankungen

Neurologie

Pädiatrie

Rheumatologie

Zahnmedizin

Onkologie

Dr. med. Thomas Bieri, Cham

Dr. med. Josef E. Hug, Sarnen

Dr. med. Christoph Wyser, Luzern

Dr. med. Florian Seger, Stans

Dr. med. Hans-Ulrich Senfft, Sarnen

Dr. med. Bruno Müller, Sarnen

Dr. med. dent. Toni Durrer, Sarnen

Dr. med. dent. Walter Lüthi, Buochs

Dr. med. dent. Rudolf Pachmann, Sarnen

Prof. Dr. med. Ruedi Joss, Luzern

Stand: 5. Januar 2010

25


freundeskreis

Mitglieder willkommen

Die Bevölkerung schätzt das Kantonsspital Obwalden wegen seiner wohnortsnahen und qualitativ

hochstehenden medizinischen Grundversorgung. Um diese sicherzustellen, haben

Obwaldnerinnen und Obwaldner aus Wirtschaft und Gesellschaft am 20. Januar 2010 den

«Freundeskreis Kantonsspital Obwalden» gegründet.

Der Freundeskreis des Kantonsspitals Obwalden engagiert sich für:

– eine qualitativ hochstehende medizinische Grundversorgung

– menschliche Nähe

– medizinische Versorgung vor Ort

– den Erhalt der Arbeitsplätze

– unternehmerische Führung

– den wichtigen Faktor der Standortattraktivität

Der Freundeskreis des Kantonsspitals Obwalden ist überparteilich, konfessionell neutral

und steht allen offen, die das Kantonsspital Obwalden und damit die medizinische Grundversorgung

im Kanton unterstützen wollen. Er freut sich auf alle neuen Mitglieder. Weitere

Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie auf der Website www.ksow.ch.

«Herzlichen Dank an die vielen Mitglieder des ‹Freundeskreises Kantonsspital Obwalden›.

Die breite Unterstützung motiviert uns – und hoffentlich auch andere

Obwaldnerinnen und Obwaldner – unser Spital mit einem Vereinsbeitritt zu unterstützen.»

Pius Ziegler, a. Kantonsrat und Präsident Freundeskreis, Alpnach, und

Rita Anton, Spitaldirektorin/CEO Kantonsspital Obwalden

26


Kantonsspital Obwalden | Brünigstrasse 181 | CH-6060 Sarnen

Telefon +41 (0)41 666 44 22 | Fax +41 (0)41 666 44 11 | info@ksow.ch | www.ksow.ch

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