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Geschäftsbericht 2012 - Raiffeisenbank eG

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JAHRESBERICHT

2012

Zukunft gestalten

Raiffeisenbank eG

34379 Calden


2 Jahresbericht 2012


Vorwort des Vorstandes

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Horizont wird es etwas heller. So kann man den

aktuellen Stand zum Thema Finanz- und Staatskrisen

zusammenfassen. Dank der Niedrigzinspolitik

und Geldschwemme der Europäischen Zentralbank

scheint das Schlimmste abgewendet. Das Vertrauen

in die Wirtschaft und die damit zusammenhängenden

Aktienmärkte ist zurückgekehrt. Das beweisen die

guten Konjunkturprognosen und die Entwicklung des

DAX, der immer neue Höchststände verzeichnet. Die

Kehrseite der Medaille ist ein Zinsniveau nahe Null.

Anleger, die nicht im Aktienmarkt unterwegs sind,

müssen Vermögensverluste in Kauf nehmen, weil

die Inflationsrate seit einem Jahr über den am Markt

zu erzielenden Zinsen für sichere Geldanlagen liegt.

Zeitweise wurden Bundesanleihen mit einer negativen

Rendite gehandelt, so groß war das Sicherheitsbedürfnis

der Großanleger.

Neben der Rettung von Staaten und Banken versucht

die Politik durch eine Regulierungsflut, deren Wirksamkeit

noch fraglich ist, die riskanten Geschäfte von

Zockerbanken in den Griff zu bekommen. Diese Maßnahmen

müssen auch von Banken umgesetzt werden,

die lediglich regional tätig sind, den Risikogehalt ihrer

Geschäfte überschauen können und in deren Geschäftsmodell

das Wort „spekulativ“ nicht vorkommt.

Die EU hat dazu den Begriff „Bankenunion“ geprägt.

Durch die Regulierung entstehen hohe Kosten, die an

anderer Stelle eingespart werden müssen.

Deshalb bedarf es in den kommenden Jahren großer

Anstrengungen um an unsere guten Ergebnisse der

Vergangenheit anzuknüpfen. Kooperationen mit

befreundeten Raiffeisenbanken zur Erhöhung der

Produktivität und die weitere Zentralisierung von

Aufgaben in unserer Zentrale in Calden, werden sich

positiv auf unser Ergebnis auswirken. Zur Hebung

von Kostenvorteilen werden wir unsere bestehenden

Strukturen und Arbeitsabläufe auf den Prüfstand

stellen. Ziel ist, unser künftiges Wachstum mit der

vorhandenen Mitarbeiterzahl zu bewältigen. Dabei

werden wir auch in zukunftsträchtige Bereiche wie

z.B. das Online-Banking investieren.

2012 war ein wiederum sehr erfolgreiches Jahr für die

Raiffeisenbank eG Calden. Dafür bedanken wir uns

bei unseren Mitarbeitern, den Garanten für diesen

Erfolg.

V. l. n. r.: Vorstandsmitglied Martin Thöne, Vorstandsvorsitzender

Werner Kolle, Prokurist Klaus Quindt

Unser Dank gilt ebenso unserem Aufsichtsrat für das

ehrenamtliche Engagement und die Bereitschaft, die

immer weiter wachsenden Anforderungen an dieses

Ehrenamt anzunehmen und umzusetzen.

Unseren Kunden, Mitgliedern und Mitgliedervertretern

danken wir für das entgegengebrachte Vertrauen.

In 2012 haben sich weitere 389 Kunden als neue

Mitglieder an Ihrer Raiffeisenbank beteiligt. Die Zahl

der Mitglieder stieg auf 6491. Auch dies belegt die

Attraktivität unseres Geschäftsmodells und spornt

uns an. Die Zufriedenheit unserer Mitglieder und

Kunden ist unser wichtigstes Ziel. Hier wollen wir die

Nr. 1 sein.

Ihre Raiffeisenbank eG

Der Vorstand

Werner Kolle

Calden, im Juni 2013

Martin Thöne

Jahresbericht 2012 3


Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach

Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden

Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion

wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich

fallenden Beschlüsse.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig

stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung,

die Vermögens‐, Finanz‐ und Ertragslage sowie

über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand

der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations‐

und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Der vorliegende Jahresabschluss 2012 mit Lagebericht

wurde vom Genossenschaftsverband e.V. geprüft.

Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung

berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag

für die Verwendung des Jahresüberschusses

hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden.

Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses

‐ unter Einbeziehung des Gewinnvortrages

‐ entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung,

den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum

31.12.2012 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung

des Jahresüberschusses zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheidet in diesem Jahr

Herr Reinhard Müller

turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl

des Herrn Reinhard Müller ist zulässig.

Gemäß § 24 Abs. 3 unserer Satzung scheiden jährlich

ein Drittel der Mitglieder des Aufsichtsrates aus. Zur

Vermeidung des Losverfahrens stellt sich

Frau Jutta Stoya

freiwillig vorzeitig zur Wiederwahl. Die Wiederwahl

von Frau Jutta Stoya ist zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern

Dank für die geleistete Arbeit aus.

Calden, im Mai 2013

Der Aufsichtsrat

V.l.n.r.: Michael Majcen, Friedrich Rudert (Vorsitzender),

Reinhard Hinz, Jutta Stoya (stellv. Vorsitzende),

Reinhard Müller, Holger Eckhardt

Friedrich Rudert

Vorsitzender

4 Jahresbericht 2012


Organisation unserer Bank Stand: 31. 12. 2012

Vorstand

Werner Kolle

Martin Thöne

Prokurist

Klaus Quindt

Handlungsbevollmächtigte

Andreas Arendt

Marion Böcking

Gerold Mench

Aufsichtsrat

Friedrich Rudert

(Vorsitzender)

Jutta Stoya

(stellv. Vorsitzende)

Holger Eckhardt

Reinhard Hinz

Michael Majcen

Reinhard Müller

Verbandszugehörigkeit

Bundesverband der Deutschen

Volksbanken und Raiffeisenbanken,

Bonn

Genossenschaftsverband e.V.

Wilhelm-Haas-Platz

63263 Neu-Isenburg

Zentralinstitut

DZ-Bank, Frankfurt am Main

Geschäftsstellen

Calden

Holländische Straße 35

34379 Calden

Tel. (0 56 74) 70 09-0

Fax (0 56 74) 70 09-55

Grebenstein

Bahnhofstraße 20

34393 Grebenstein

Tel. (0 56 74) 703-0

Fax (0 56 74) 703-55

Niedermeiser

Buttenstraße 13

34396 Liebenau

Tel. (0 56 76) 98 90-0

Fax (0 56 76) 98 90-50

Weimar

Dörnbergstraße 5a

34292 Ahnatal

Tel. (0 56 09) 83 92-0

Fax (0 56 09) 83 92-29

Ehrsten

Zierenberger Straße 11

34379 Calden

Tel. (0 56 77) 3 78

Fürstenwald

Teichstraße 2

34379 Calden

Tel. (0 56 09) 4 32

Heckershausen

Obervellmarsche Straße 2a

34292 Ahnatal

Tel. (0 56 09) 8 39 77-0

Fax (0 56 09) 8 39 77-55

Lamerden

An der Bahn 1

34396 Liebenau

Tel. (0 56 76) 2 41

Liebenau

Alter Steinweg 14

34396 Liebenau

Tel. (0 56 76) 98 90-99

Fax (0 56 76) 98 90-77

Udenhausen

Karlstraße 3

34393 Grebenstein

Tel. (0 56 74) 2 37

Westuffeln

Kasseler Straße 1

34379 Calden

Tel. (0 56 77) 79 98-0

Fax (0 56 77) 79 98-55

Online Banking

Online Brokerage

Internet: http://www.rb-calden.de

E-Mail: rbcalden@rb-calden.de

Jahresbericht 2012 5


Wirtschaftspolitik 2012

im Rückblick

3. Januar

Der neu ins Direktorium der Europäischen

Zentralbank (EZB) eingetretene

belgische Ökonom Peter

Praet wird Chefvolkswirt der

Notenbank.

23. Januar

Das Drogeriemarktunternehmen

Schlecker muss wegen Zahlungsunfähigkeit

einen Insolvenzantrag

stellen. Im Verlauf des Insolvenzverfahrens

werden in zwei Wellen

im April und Juni alle 5.410

Filialen der Kette geschlossen.

16. Februar

Am Frankfurter Flughafen führt

ein Streik der Flugfeldkontrolleure

zur Streichung zahlreicher Flüge.

20. Februar

Die Preise für deutsche Wohnimmobilien

sind erstmals seit Anfang

der neunziger Jahre kräftig

gestiegen. Nach Angaben der

Deutschen Bundesbank haben sich

die Hauspreise 2011 gegenüber

dem Vorjahr in Ballungszentren

durchschnittlich um 5,5 Prozent

verteuert.

9. März

Griechenlands Regierung nimmt

eine Umschuldung vor. Der weitaus

größte Teil der Gläubiger

griechischer Staatsanleihen stimmt

einem Forderungsverzicht zu.

29. März

Im März ist die Arbeitslosenquote

Deutschlands saisonbereinigt auf

6,7 Prozent gesunken. In den

Folgemonaten wird sie aber nicht

weiter zurückgehen.

1. April

Vertreter von Gewerkschaften

und Arbeitgebern einigen sich

auf einen Tarifabschluss für den

öffentlichen Dienst: Die rund 2

Millionen Beschäftigten des

Bundes und der Kommunen

werden bis Ende 2013 eine

Tariferhöhung von insgesamt

6,3 Prozent erhalten.

18. April

In Berlin gründen zehn Großunternehmen

mithilfe des Bundesverbands

der Deutschen Industrie

eine „Rohstoffallianz“. Die Gesellschaft

soll sich weltweit an der

Erschließung und Vermarktung

von Rohstoffen beteiligen und

damit möglichen Versorgungsengpässen

entgegenwirken.

2. Mai

Angesichts der anhaltend hohen

Benzinpreise verabschiedet das

Bundeskabinett ein Gesetz für

mehr Markttransparenz. Es verpflichtet

Mineralölkonzerne,

Großhändler und Tankstellenbetreiber

dazu, ihre Preisänderungen

an eine neue Stelle beim Bundeskartellamt

zu übermitteln.

23. Mai

An den Finanzmärkten hat wegen

der weiterhin schwelenden Euro-

Schuldenkrise die Nachfrage nach

sicheren Anlagen deutlich zugenommen.

Vor diesem Hintergrund kann die

Bundesfinanzagentur erstmals

eine zweijährige Anleihe mit

einem Zinskupon von 0,0 Prozent

versteigern.

9. Juni

Die Regierung Spaniens kündigt

einen Antrag zur Gewährung von

Finanzhilfen an, um die in Schieflage

geratenen Banken stützen zu

können.

29. Juni

Bundestag und Bundesrat stimmen

dem dauerhaften Rettungsfonds

ESM und dem Fiskalpakt

mit Zweidrittelmehrheit zu.

6 Jahresbericht 2012


1. Juli

Zum Monatsbeginn werden die

Renten der mehr als 20 Millionen

Rentner Deutschlands in den alten

Bundesländern um 2,18 Prozent

und in den neuen Ländern um

2,26 Prozent angehoben.

18. Juli

Der Versandhandelskonzern Neckermann

stellt einen Insolvenzantrag.

Im Oktober werden die noch

verbliebenen 2.400 Mitarbeiter

des einstigen Handelsschwergewichts

entlassen.

7. August

Die europäische Staatsschuldenkrise

schlägt zunehmend auf die

konjunkturelle Entwicklung

Deutschlands durch. So ist der

Auftragseingang der deutschen

Industrie aus den übrigen Ländern

des Euro-Raums im Juni gegenüber

dem Vorjahr um rund ein

Fünftel zurückgegangen.

6. September

Der EZB-Rat beschließt ein von

seinem Umfang her unbegrenztes

Kaufprogramm für Staatsanleihen

der europäischen Krisenländer.

Bedingung für den Ankauf ist unter

anderem, dass die betroffenen

Länder bereit sind, sich den strikten

Auflagen des Euro-Rettungsschirms

zu unterwerfen.

12. September

Das Bundesverfassungsgericht

stimmt dem Beitritt Deutschlands

zum europäischen Rettungsschirm

ESM und zum Fiskalpakt zu.

Die Richter fordern aber, dass die

sich aus dem ESM ergebende Haftungssumme

Deutschlands auf 190

Milliarden Euro begrenzt werden

muss.

8. Oktober

Die Finanzminister der Euroländer

setzen den ESM offiziell in Kraft.

29. Oktober

An der Ostküste der USA legt der

Wirbelsturm Sandy weite Teile des

Flug- und Eisenbahnverkehrs lahm.

9. November

Der Deutsche Bundestag beschließt

die Einführung des

umstrittenen Betreuungsgelds.

Es soll ab August 2013 an Eltern

gezahlt werden, die ihre einund

zweijährigen Kinder zuhause

erziehen. Das Parlament beschließt

zudem, die Praxisgebühr zum 1.

Januar 2013 abzuschaffen.

27. November

Die Finanzminister des Euro-Raums

einigen sich auf weitere Hilfsmaßnahmen

für Griechenland.

Die hohe Verschuldungsquote des

Landes soll unter anderem durch

ein von den Euroländern finanziertes

Anleihen-Rückkaufprogramm

vermindert

12. Dezember

Der Vermittlungsausschuss von

Bundestag und Bundesrat legt fest,

dass der steuerliche Grundfreibetrag

bis 2014 von derzeit 8.004 auf

8.354 Euro angehoben wird.

Jahresbericht 2012 7


In Region und Gesellschaft verankert –

wir engagieren uns

„Was einer allein nicht schafft, das

schaffen viele gemeinsam“ – nach

diesem Prinzip denken und handeln

wir Raiffeisenbanken. Durch

unsere lange Tradition fühlen wir

uns unseren Werten wie Offenheit,

Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und

Vertrauen verpflichtet.

Und wir übernehmen Verantwortung.

Verantwortung nicht nur für

das tägliche Bankgeschäft, sondern

auch für diese Region, die unser

Zuhause ist. Mit unserem gesellschaftlichen

Engagement wollen

wir dieses Zuhause mit gestalten;

wohnlicher, lebenswerter machen

und wir wollen mit Impulsen und

Ideen die heimische Wirtschaft

voranbringen. Dafür stehen wir

alle gemeinsam: der Vorstand, der

Aufsichtsrat, die Mitarbeiter und

die Auszubildenden Ihrer Raiffeisenbank

eG, Calden.

Um dieser Verantwortung auch in

2012 gerecht zu werden, haben

wir einiges bewegt. Die nachstehenden

Bilder zeigen einen kleinen

Auszug aus denen durch uns

geförderten Aktionen.

Auf Unterstützung angewiesen

sind viele Vereine, Feuerwehren,

Schulen, Kindergärten und weitere

Institutionen, die mit guten Ideen

und ehrenamtlich Engagierten

diese Region bereichern. Über 140

Projekte konnten mit unserer Hilfe

und einem finanziellen Aufwand

(Reinerträge des Gewinnsparverein

Hessen-Thüringen e.V.) von ca.

59.000,00 EUR in 2012 realisiert

werden. Unter dem Strich stehen

insgesamt ca. 70.000,00 EUR, die

wir in unsere Region, in unser

Zuhause in Form von Spenden

investiert haben. Eine Regionalbilanz,

auf die wir stolz sein können.

Wir wollen weiterhin bewegen,

diese Region durch unser gesellschaftliches

Engagement lebenswerter

machen und mit Impulsen

und Ideen die heimische Wirtschaft

voranbringen. Das schaffen wir

aber nicht allein; das geht nur gemeinsam

mit Ihnen.

Liegt Ihnen die Entwicklung

unseres gemeinsamen Zuhauses

ebenso am Herzen wie uns Unsere

Tradition und unsere Werte, die

Grundlage unserer Art, Bankgeschäft

zu betreiben, gefallen

Ihnen Dann sagen Sie es weiter,

damit die „Raiffeisenbank-Familie“

wächst und wir alle gemeinsam

noch erfolgreicher werden.

Aktive Beteiligung unserer Mitarbeiter am

2. DAK-Firmenlauf Nordhessen in Ahnatal

Spende an den Förderverein der Grundschule Liebenau

e.V. für die Durchführung eines Zirkus-Projektes

Unterstützung des ev. Posaunenchor Grebenstein

bei der Anschaffung eines Musikinstrumentes

Finanzielle Bildung fördern: Besuch der Erstklässler der

Burgbergschule Grebenstein; hier bei der Besichtigung

der SB-Zone in der Geschäftsstelle Grebenstein

8 Jahresbericht 2012


Siegerehrung Internationaler Jugendwettbewerb

Wussten Sie schon

Die Vereinten Nationen haben

2012 zum Internationalen Jahr der

Genossenschaften ausgerufen, um

auf die weltweite Bedeutung von

Genossenschaften aufmerksam zu

machen und ihre Rolle für die wirtschaftliche

und soziale Entwicklung

zu betonen. So weist der Generalsekretär

der Vereinten Nationen,

Ban-Ki Moon darauf hin:

„Genossenschaften zeigen der

internationalen Gemeinschaft, dass

Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung

miteinander verbunden

werden können.“

www.genossenschaften.de

Spende an den Förderverein Bauakademie Grebenstein e.V.

zum Erhalt und Ausbau des Fachwerkhauses

Obere Schnurstr. 7

Foto: Baumeister

Spendenübergabe zum Spatenstich des Kindergartenneubaus in Calden

an den Bauherrn „Kleine Schritte – Große Sprünge“ Kinderhaus e.V.

Spendenübergabe an den Spiel-, Sport- und Turnverein

1921 Liebenau e.V. zur Neuanschaffung div.

Sportgeräte

Torwandschießen: Präsentation des Fördervereins

Grundschule Heckershausen e.V. anl.

„40 Jahre Ahnatal“ am 18.08.2012

Jahresbericht 2012 9


Ihre Bank in Zahlen

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um

4.844 TEUR. Ursächlich hierfür war wiederum die positive

Entwicklung bei den Kundeneinlagen. Über unsere

Verbundunternehmen betreuten wir ein Kundenvolumen

insgesamt 93.670 TEUR, davon 18.281 TEUR

Kundenkredite und 75.389 TEUR Kundeneinlagen.

Entwicklung der Bilanzsumme 2008 – 2012

In Millionen €

230

220

210

200

190

180

170

160

150

198

208

211

225

230

2008 2009 2010 2011 2012

Die Forderungen an Kunden erhöhten sich gegenüber

dem Vorjahr um 3.328 TEUR. Während die Investitionstätigkeit

in regenerative Energien leicht stagnierte,

konnte durch Sonderkreditprogramme für Hauseigentümer

erhebliches Neugeschäft generiert werden.

Der Anteil der Firmenkundenkredite am Gesamtkreditvolumen

hat sich von 34,7 % auf 34,1 % zugunsten

der Privatkundenkredite vermindert.

Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes

ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene

branchen- und größenmäßige Streuung unserer

Ausleihungen.

Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten

Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer

sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden

während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch

zum Jahresende 2012 wieder mit besonderer Vorsicht

bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in

angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen

wurden von den entsprechenden

Aktivposten abgesetzt.

Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen

vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer

mittelständischen Kundschaft entsprechen.

Durch die intensive Betreuung und Überwachung

unseres Kreditportfolios halten wir die Risiken im

Kreditgeschäft für überschaubar.

Ausleihungen an Kunden 2008 – 2012

In Millionen €

125

120

115

110

105

117

116

120

121

124

2008 2009 2010 2011 2012

Struktur der Ausleihungen

In Millionen €

120

110

114

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

10

0 Forderungen Forderungen

< 4 Jahre > = 4 Jahre

60,8 %

• Arbeiter/

Angstellte

2,2 %

16,6 %

7,2 %

3,8 %

3,3 %

6,1 %

• Dienstleistung

• Landwirtschaft

• Freie Berufe • Baugewerbe

• Sonstige

• Handel

10 Jahresbericht 2012


Die Kundeneinlagen inkl. der nachrangigen Verbindlichkeiten

haben sich gegenüber dem Vorjahr von

187,97 Mio. Euro um 1,79 % auf 191,33 Mio. Euro

erhöht.

Entwicklung Kundeneinlagen 2008 – 2012

(inkl. Schuldverschreibung & nachrangige Verbindlichkeiten)

In Millionen €

190

185

180

175

170

165

160

155

178

180

184

188

191

Die betreuten Verbundverbindlichkeiten haben sich

gegenüber dem Vorjahr um 7.622 TEUR verbessert,

insbesondere auch bedingt durch steigende Kurswerte

bei Wertpapier- und Investmentfondsbeständen,

höheren Rückkaufswerten bei Lebensversicherungen

sowie der erstmaligen Einrechnung von Beständen

der DZ Privatbank Gruppe Private Banking in Höhe

von TEUR 2.195 und der Bestände der GVA GENO-

Vermögens-Anlage-GmbH in Höhe von TEUR 329.

Einlagenstruktur

In Millionen €

Termineinlagen 9,2

Täglich fällige

Gelder 91,0

150

145

140

2008 2009 2010 2011 2012

Spareinlagen 89,8

Nachrangige

Verbindlichkeiten 1,0

Die Kundeneinlagen wuchsen um insgesamt 3,36 Mio.

Euro. Der positive Trend bei den Kundeneinlagen der

vergangenen Jahre setzte sich im Geschäftsjahr 2012

fort, wobei sich die strukturelle Zusammensetzung

der Einlagen weiter zugunsten der Spar- und Sichteinlagen

veränderte.

Das haftende Eigenkapital beträgt 20.611 TEUR; das

sind 8,96 % der Bilanzsumme.

Haftendes Eigenkapital 2008 – 2012

Ungünstige Rahmenbedingungen für mittel- bzw. längerfristige

Einlagen (niedrige und flache Zinsstrukturkurve)

führten in 2012 zu deutlich sinkenden Termingeldern

und Sparbriefen. Flexiblere Anlageformen mit

attraktiveren Konditionen, wie z.B. das Wachstumssparen

oder auch bestimmte Verbundanlagen, fanden

dagegen den Zuspruch unserer Kunden. Darüber

hinaus wuchsen in Folge anhaltender Liquiditätspräferenz

unserer Kunden die Guthaben auf Kontokorrentkonten

erneut überproportional an. Zusammen

mit Tagesgeldern belaufen sich die täglich fälligen

Einlagen Ende 2012 auf 91,33 Mio. EUR oder 48,0 %

(Vorjahr 45,1 %) der bilanzwirksamen Kundengelder.

In Millionen €

25

20

15

10

5

0

20,6

18,5

16,4 16,9 17,2

2008 2009 2010 2011 2012

Jahresbericht 2012 11


12 Jahresbericht 2012


Raiffeisenbank eG

34379 Calden

Jahresabschluss 2012

Bestandteile Jahresabschluss

1. Jahresbilanz (Formblatt 1)

2. Gewinn‐ und Verlustrechnung

(Formblatt 3 ‐ Staffelform)

3. Anhang

Jahresbericht 2012 13


Aktiva

Jahresbilanz zum 31. 12. 2012

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 1.785.988.96 1.852

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 1.643.289,92 3.496

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 1.643.289,92 (3.496)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 3.429.278,88 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur

Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)

b) Wechsel 0,00 0,00 0

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 10.327.512,55 5.727

b) andere Forderungen 250.173,61 10.577.686,16 21.087

4. Forderungen an Kunden 124.452.362,99 121.124

darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 10.727.073,88 (12.577)

Kommunalkredite 127.293,93 (168)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 4.006

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (4.006)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten 5.066.926,31 3.036

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 5.066.926,31 (3.036)

bb) von anderen Emittenten 79.084.567,96 84.151.494,27 58.079

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 74.842.342,02 (56.131)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 84.151.494,27 0

Nennbetrag 0,00 (0)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 128.021,14 174

6a. Handelsbestand 0,00 0

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

a) Beteiligungen 3.832.822,72 2.843

darunter: an Kreditinstituten 465.916,07 (466)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 6.050,00 3.838.872,72 6

darunter: bei Kreditgenossenschaften 0,00 (0)

bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,59 26

darunter: an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

9. Treuhandvermögen 0,00 0

darunter: Treuhandkredite 0,00 (0)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte:

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte 0,00 0

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.024,00 12

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 2.024,00 0

12. Sachanlagen 2.321.665,66 2.513

13. Sonstige Vermögensgegenstände 919.770,06 999

14. Rechnungsabgrenzungsposten 79.331,44 102

Summe der Aktiva 229.926.071,91 225.082

14 Jahresbericht 2012


Jahresbilanz zum 31. 12. 2012

Passiva

Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 126.862,59 0

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 15.783.889,53 15.910.752,12 15.330

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten 79.676.103,82 76.820

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten 10.079.361,89 89.755.465,71 9.693

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 91.330.399,66 84.383

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 9.220.808,32 100.551.207.98 190.306.673,69 16.050

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0

darunter: Geldmarktpapiere 0,00 (0)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)

3a. Handelsbestand 0,00 0

4. Treuhandverbindlichkeiten 0,00 0

darunter: Treuhandkredite 0,00 (0)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 341.949,84 412

6. Rechnungsabgrenzungsposten 130.835,38 165

6a. Passive latente Steuern 0,00 0

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 3.496.709,37 3.364

b) Steuerrückstellungen 0,00 146

c) andere Rückstellungen 670.877,78 4.167.587,15 713

8. [gestrichen] 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 1.024.000,00 1.024

10. Genussrechtskapital 0 714

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (714)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 5.000.000,00 4.000

darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00 (0)

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 2.833.786,89 2.759

b) Kapitalrücklage 0,00 0

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 3.890.000,00 3.741

cb) andere Ergebnisrücklagen 5.843.000,00 9.733.000,00 5.305

d) Bilanzgewinn 477.486,84 13.044.273,73 463

Summe der Passiva 229.926.071,91 225.082

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Gewährleistungsverträgen 554.186,06 646

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 554.186,06 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 7.581.051,51 7.581.051,51 7.304

darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen

Termingeschäften 0,00 (0)

Jahresbericht 2012 15


Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 01. 01. 2012 bis 31. 12. 2012

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 5.875.151,53 6.395

b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 2.158.529,71 8.033.681,24 1.978

2. Zinsaufwendungen 2.540.106,58 5.493.574,66 2.935

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 1.840,57 1

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 30.341,55 36

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 32.182,12 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder

Teilgewinnabführungsverträgen 749,04 1

5. Provisionserträge 1.634.212,46 1.570

6. Provisionsaufwendungen 86.047,28 1.548.165,18 82

7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands 0,00 0

8. Sonstige betriebliche Erträge 219.749,22 194

9. [gestrichen] 0,00 0

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter 2.601.744,96 2.587

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung 683.924,60 3.285.669,56 540

darunter: für Altersversorgung 189.673,09 (69)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.449.593,83 4.735.263,39 1.454

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 229.445,38 239

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 253.043,54 251

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen

und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen

zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 512.017,33 0

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung

von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 -512.017,33 2.272

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie

Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 0

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an

verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelten Wertpapieren 983.673,11 983.673,11 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. [gestrichen] 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 2.548.323,69 4.360

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 663.627,27 640

darunter: latente Steuern 0,00 (0)

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 7.343,17 670.970,44 7

24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 1.000.000,00 2.500

25. Jahresüberschuss 877.353,25 1.213

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 133,59 1

877.486,84 1.214

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

877.486,84 1.214

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage 100.000,00 250

b) in andere Ergebnisrücklagen 300.000,00 400.000,00 500

29. Bilanzgewinn 477.486,84 463

16 Jahresbericht 2012


• Mitgliederbewegung

Anzahl der Haft-

Anzahl der Geschäfts- summen

Mitglieder anteile EUR

Anfang 2012 6.272 44.889 6.733.350

Zugang 2012 389 2.391 358.650

Abgang 2012 170 1.093 163.950

Ende 2012 6.491 46.187 6.928.050

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden

Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr

vermehrt um EUR 78.085

Die Haftsummen haben sich im

Geschäftsjahr vermehrt um EUR 194.700

Höhe des Geschäftsanteils EUR 60

Höhe der Haftsumme EUR 150

• Die unter Passivposten 12a „Gezeichnetes Kapital“

ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich

wie folgt:

Geschäftsguthaben

EUR

a) der verbleibenden Mitglieder 2.770.259

b) der ausscheidenden Mitglieder 62.027

c) aus gekündigten Geschäftsanteilen 1.500

• Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich im Geschäftsjahr

wie folgt entwickelt:

andere

Gesetzliche Ergebnis-

Rücklage rücklagen

EUR EUR

Stand 01.01.2012 3.741.000 5.304.645

Einstellungen

– aus Bilanzgewinn des Vorjahres 49.000 238.355

– aus Jahresüberschuss des

Geschäftsjahres 100.000 300.000

Stand 31.12.2012 3.890.000 5.843.000

• Wir besitzen an folgendem Unternehmen Kapitalanteile

von mindestens 20 %:

– Beratungs- und Vertriebs GmbH, Grebenstein

Anteil am Gesellschaftskapital 100 %

Eigenkapital der Gesellschaft in 2012 26 TEUR

Ergebnis des letzten vorliegenden

Jahresabschlusses 2012

1 TEUR

Mit dem vorgenannten Unternehmen besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Ein Konzernabschluss wurde

nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter

Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

(§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet

werden konnte.

• Die Zahl der 2012 durchschnittlich beschäftigten

Arbeitnehmer betrug:

Vollzeit-

Teilzeitbeschäftigte

beschäftigte

Prokuristen 1 0

Sonst. kaufmännische

Mitarbeiter 45 8

Gewerbliche Mitarbeiter 0 12

46 20

Außerdem wurden durchschnittlich 5 Auszubildende

beschäftigt.

Calden, 21. März 2013

Raiffeisenbank eG

Der Vorstand

Kolle

Thöne

Der in der gesetzlichen Form erstellte Jahresabschluss

und der Lagebericht liegen in unseren Geschäftsstellen

aus und sind mit dem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk des Genossenschaftsverbandes

e.V. versehen. Nach der Vertreterversammlung erfolgt

eine Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger.

Jahresbericht 2012 17


Entwicklung der

Raiffeisenbank eG Calden

1890

Heckershausen

1892

Weimar

1896

Ostheim

1895

Grebenstein

1910

Ehrsten-

Meimbressen

1908

Fürstenwald

1913

Westuffeln

1912

Zwergen

1923

Haueda

1924

Lamerden

1923

Niedermeiser

Obermeiser

1949

Udenhausen

1948

RK Calden

1962

1963 1963

1965/66

1969

1972 1)

1974 2)

1973 3)

1973 4)

1977

1987

1990

1998

Namensänderungen:

1) RK Diemel-Warmetal

2) RB Diemel-Warmetal

3) RB Ahnatal

eisenbank eG

34379 Calden

4) RB Calden Raiffeisenbank eG Calden


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