Jahresbericht 2010 - MVL

mvl.ch

Jahresbericht 2010 - MVL

Jahresbericht 2010

Mütter-, Väterberatung Leimental

Geschäftsstelle: Baslerstrasse 247

4123 Allschwil, Spitex-Zentrum

Redaktion: Peter Kury

Gestaltung: Giger & Partner, Allschwil

Druck: Schwabe Verlag AG, Muttenz


Inhaltsverzeichnis

Bericht der Präsidentin 4

Bericht der Geschäftsleitung 5

– Personelles 6

– www.mvl.ch 6

Geschwisterbeziehungen und Entwicklung der Persönlichkeit 8

Finanzen 9

– Bericht zu den Finanzen 9

– Bilanz per 31.12.2010 10

– Jahresabschluss per 31.12.2010 11

– Bericht der Revisionsstelle 12

Die Kennzahlen 13

– Die Kennzahlen-Übersicht 14

– Telefonberatungen 15

Wer steht dahinter 16

– Vor Ort

– Im Hintergrund

– Der Vorstand

Unser Dank 17

3


Bericht der Präsidentin

Bericht der Geschäftsleitung

Ein rekordverdächtiges Jahr weist die Mütter,- Väterberatung

Leimental im 2010 auf.

Die Beratungsstellen waren sehr ausgelastet. Die Beratung

der Eltern mit ihren Säuglingen und Kindern, das

sogenannte Tagesgeschäft, wurde seit Beginn dieses

Angebotes noch nie so stark frequentiert.

Peter Kury

615 Säuglinge sind 2010 im Einzugsgebiet der Mütter-,

und Väterberatung Leimental auf die Welt gekommen.

In den letzen 10 Jahren waren 6’247 Geburten zu verzeichnen.

Oder pro Jahr durchschnittlich 625 Geburten.

Anhand der nachstehenden Statistik erhalten Sie einen

Überblick über die Anzahl Geburten der jeweiligen

Gemeinden, die der MVL angeschlossen sind.

Die Mütter-, Väterberatung Leimental hat nun ein neues

Logo und damit ihren visuellen Auftritt verfeinert.

Darüber hinaus verfügen wir jetzt auch über unsere eigene Homepage: www:mvl.ch.

Mit dieser Erweiterung des Angebotes entsprechen wir dem Bedarf vieler Eltern. Die

ratsuchenden Personen können sich nun auch übers Internet mit uns in Verbindung

setzen, sei es, um spezifische Informationen zu sie betreffenden Themen zu erhalten,

oder einfach, um die Adresse einer Beratungsstelle ausfindig zu machen.

Mit dieser erweiterten Dienstleistung hat die Mütter-, Väterberatung einen weiteren

Entwicklungsschritt in die richtige Richtung gemacht. Das Angebot muss niederschwellig

sein und ist dadurch sehr kundenfreundlich.

Auch in diesem Jahr bedanke ich mich bei den treuen Gönnerinnen und Gönnern,

die uns jährlich mit einem Beitrag unterstützen. Insgesamt durften wir CHF 6’965.–

entgegennehmen.

Den Trägergemeinden, dem Vorstand, der Geschäftsleitung, der Teamleitung und

nicht zuletzt natürlich den «Damen an der Front» (Mütterberaterinnen) von ganzem

Herzen mein Dankeschön für die geleistete Arbeit während des vergangenen Jahres.

Der grösste Dank aber geht an Sie, die Eltern, die unser Angebot wahrnehmen, und

wir Ihnen damit in der kunterbunten Welt von Elternfragen zur Seite stehen können.

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Allschwil 156 162 142 138 150 151 130 167 158 192 195

Biel-Benken 35 28 29 26 25 31 20 27 24 15 21

Binningen 113 106 118 115 130 133 124 125 126 139 139

Bottmingen 31 30 38 44 40 46 36 60 32 45 51

Ettingen 50 40 53 48 57 34 38 20 37 39 32

Oberwil 98 79 81 91 75 92 93 94 78 97 94

Schönenbuch 12 12 8 18 13 7 10 7 17 17 15

Therwil 94 80 82 69 74 92 68 87 89 72 68

Alle Eltern wurden von uns – wenn immer möglich telefonisch – kontaktiert. Gelang

dies nicht, wendeten wir uns schriftlich an die «frischen» Eltern und stellten Ihnen das

Angebot der MVL vor. In der Folge fanden über 4000 Beratungen vor Ort (Vorjahr

3800) und über 1200 telefonische Beratungen (Vorjahr: 1000) statt.

Von den 614 «frischgebackenen» Eltern kamen 404 zu den Beratungsstellen. Oder

68% der Eltern haben das Angebot in Anspruch genommen (Vorjahr 58%).

Das Angebot wurde somit im 2010 stärker als je zuvor genutzt. Dahinter steckt ein

motivierter Vorstand, der die notwendigen strategischen Ziele definiert und somit das

«Schiff steuert» – und vor allem tatkräftige Beraterinnen, die es verstehen, ihr Fachwissen

zu vermitteln.

Die Präsidentin

Rita Schaffter

4 5


Personelles

Frau Caroline Schmidlin hat im Verlaufe des letzten Jahres ihre Ausbildung als Mütter,-

Väterberaterin (NDS) abgeschlossen. Vorstand, Geschäftsleitung und alle Mitarbeiterinnen

gratulieren ihr dazu herzlich. Für die Mütter-, Väterberatung ist dies ein

Gewinn.

Heute haben wir in unserem Team zwei ausgebildete Mütter,- Väterberaterinnen,

eine Stillberaterin IBCLC, diplomierte Ernährungsberaterin SHS. Zudem eine Mütter-,

Väterberaterin mit einer Zusatzausbildung in Transaktionsanalyse. Ergänzt wird das

Team durch eine weitere ausgewiesenePflegefachfrau, die uns bei Engpässen unterstützt

und ihre Erfahrung als ausgebildete Kursleiterin einbringt.

Leider hat uns Frau Aline Tschannen in vergangenem Jahr verlassen. Sie arbeitete

stundenweise bei uns und hatte mit ihrem Fachwissen das Team ideal ergänzt. Frau

Tschannen hat sich einer neuen Herausforderung gestellt. Für ihren Einsatz danken

wir ihr und wünschen ihr in ihrem neuen Betätigungsfeld viel Erfolg.

www.mvl.ch

Ganz den heutigen Bedürfnissen entsprechend, ist die Mütter-, Väterberatung Leimental

im Internet präsent. Damit steht unsere Einrichtung kundenfreundlich allen

Ratsuchenden im World Wide Web zur Verfügung.

Geschwisterbeziehungen und Entwicklung der Persönlichkeit

Frau Caroline Schmidlin setzte sich mit diesem Thema anlässlich Ihrer Diplomarbeit

zum Mütter,- Väterberatung (NDS) auseinander. Für den nachstehenden Bericht durften

wir diese Quelle verwenden.

«Indianer sind entweder auf dem Kriegspfad oder rauchen die Friedenspfeife»,

bemerkte einst Kurt Tucholsky, «Geschwister können beides».

Geschwisterbeziehungen sind meistens die längsten Beziehungen unseres Lebens.

Aus diesem Grunde gilt es, ihnen Sorge zu tragen und die Eltern darin zu unterstützen,

eine gelungene Beziehung ihrer Kinder zu fördern.

In der psychologischen Forschung galt lange Zeit die Aufmerksamkeit fast ausschliesslich

der Beziehung zwischen Kind und Bezugsperson. Erst in den letzten Jahrzehnten

wurde der Geschwisterforschung mehr Beachtung geschenkt und neue

Erkenntnisse gewonnen. Viele Menschen unterschätzen den Einfluss, den die

Geschwistererfahrungen in ihrer Kindheit und Jugendzeit auf sie gehabt haben.

Sowohl positive als auch negative Erfahrungen mit Geschwistern sind prägend. Eine

gute und unterstützende Geschwisterbeziehung in der Kindheit und Jugendzeit ist im

späteren Leben eine Basis für alle weiteren Beziehungen, während problematische

Geschwisterbeziehungen später verarbeitet und überwunden werden müssen.

Es erweist sich folglich als sinnvoll und wertvoll, Eltern dafür zu sensibilisieren, sich

mit der eigenen Geschwistersituation auseinander zu setzen, damit sie vor dem Hintergrund

ihrer persönlichen Erfahrungen ihre Kinder in der Entwicklung von deren

Geschwisterbeziehungen unterstützend begleiten können.

Zu bedenken ist, dass das Umfeld der eigenen Kinder sich vom eigenen Umfeld, in

dem man aufgewachsen ist, unterscheidet, dass die Familienkonstellation eine andere

ist und dass in einem andern Umfeld andere Bedürfnisse entstehen. Die eigenen

Erfahrungen lassen sich nicht einfach und unreflektiert übertragen, aber die Auseinandersetzung

schafft die Bereitschaft und fördert die Fähigkeit, eine Problematik

überhaupt zu erkennen und diese anzugehen.

Die Umstellung von der Paarbeziehung auf die neue, um das erste Kind erweiterte

Familie erfordert grössere Anpassungen als beim zweiten Kind. Auf der Ebene der

Alltagsroutine scheint der Übergang zur Zweitelternschaft leichter zu fallen als der

Übergang zur Erstelternschaft, denn die Eltern können von den Erfahrungen profitieren,

die sie beim ersten Kind gesammelt haben. Beim ersten Kind wissen die Eltern

noch nicht wirklich, was sie erwartet, doch beim zweiten Kind haben sie realistischere

Vorstellungen. Dennoch sind auch die Anpassungen beim zweiten Kind nicht zu

unterschätzen. Es müssen nun pflegerisch zwei Kinder versorgt werden, die Organisa-

6

7


tion des Alltags wird komplexer und die persönlichen Verzichtsleistungen nehmen zu.

Die Geburt eines Geschwisterchens ist für das Erstgeborene ein grosser Einschnitt in

sein Leben. Das ältere Kind fühlt sich häufig zurückgesetzt und benachteiligt. Es hat

Angst, die bisher ungeteilte Liebe und Zuwendung nicht bloss teilweise einzubüssen,

sondern sie vielleicht ganz zu verlieren. Dieser drohende Verlust löst Emotionen aus

wie Eifersucht, Wut und Aggression. Die Psychoanalytikerin K. Ley spricht von einem

emotionalen Überfall im Leben des älteren Kindes, wenn dieses ein Geschwisterchen

bekommt. Das neue Geschwister dringt in das physische und psychische Refugium

des älteren Kindes ein – und das Erstgeborene muss sich äusserlich und innerlich an

eine völlig neue Situation anpassen.

Kinder können auf verschiedene Weise mit den veränderten Umständen umgehen.

Es gibt Kinder, die sich übermässig stark um das Baby kümmern, andere, die es

plagen oder verlangen, dass man es wieder zurückgibt, wieder andere fressen ihren

Kummer in sich hinein, fallen in die Babyrolle zurück oder sind beängstigend brav.

Viele Kinder sind nicht gegen das Baby aggressiv, sondern gegen andere Personen

oder gegen Haustiere. Es ist manchmal schwierig, aber umso wichtiger, auch in solchen

Fällen von verlagerten Aggressionen die eigentliche Ursache zu erkennen. Ursache

der Geschwistereifersucht ist nicht das jüngere Geschwister als solches, sondern

das Gefühl des älteren Kindes, von der Mutter weniger Nähe und Zuwendung zu

bekommen.

In Erziehungsratgebern herrscht die Meinung vor, dass es falsch wäre, auf

Geschwistereifersucht mit Härte zu reagieren. Schimpfen, Ermahnen und Bestrafen

verstärken und verhärten das schwierige Verhalten. Das Kind muss in dieser Situation

Liebe und Verständnis unmittelbar und stetig erfahren und erleben. Das Erstgeborene

muss immer wieder hören und vor allem spüren, dass es die Liebe der Eltern nicht verloren

hat und nicht verlieren wird.

Viele Eltern neigen nach der Geburt des zweiten Kindes dazu, das ältere zu überfordern,

denn plötzlich kommt es ihnen so gross vor. Eine solche Überforderung kann

die Reaktion auf die Geburt des Geschwisters noch verstärken.

Wie das Aufwachsen zusammen mit einem Geschwister empfunden wird, hat

einen grossen Einfluss auf das weitere Leben. Neben den Eltern sind, wie bereits

erwähnt, Geschwister die wichtigsten Beziehungspersonen. An ihnen und mit ihnen

bilden sich Beziehungs- und Handlungsmuster, die im weiteren Leben die Art aller neu

entstehenden Beziehungen oder überhaupt die Beziehungs- und Bindungsfähigkeit

prägen. Die Mütterberaterin hat zu einem frühen Zeitpunkt Kontakt mit der Familie

und kann die Eltern bei der Integration des zweiten Kindes in die Familie unterstützen

und begleiten. Sie darf gerne auch schon vor der Geburt des zweiten Kindes kontaktiert

werden, um das Erstgeborene optimal auf den Familienzuwachs vorzubereiten!

Finanzen

Bericht zu den Finanzen

Der Jahresabschluss entspricht dem Budget. Das Vereinsvermögen hat sich dementsprechend

verkleinert und beträgt neu CHF 47’927.–. Damit die Finanzierung auch

künftig gesichert ist, wird empfohlen, den Finanzierungsschlüssel zu überarbeiten.

Es freut uns ausserordentlich, dass auch dieses Jahr Freunde und Gönner das Angebot

mit einer Spende unterstützt haben. Insgesamt durften wir CHF 6’965.– entgegennehmen

– Danke.

8 9


Bilanz per 31.12.2010

Bilanz Bilanz 31.12.2010 Bilanz 31.12.2009

Aktiven

Umlaufvermögen

Flüssige Mittel

BLKB KK 16220599659 71’924 110‘430

BLKB VK 16223189863 30’278 30‘258

Total flüssige Mittel 102’202 140‘688

Forderungen

Debitoren 0 0

Verrechnungssteuer 288 207

Schlüsseldepot Schönenbuch 100 100

Debitoren Sozialversicherung

Total Forderungen 388 307

Aktive Rechnungsabgrenzung

Transitorische Aktiven

SK Spitex – 10‘887 – 9‘929

Total Aktive Rechnungsabgrenzung – 10’887 – 9‘929

Total Umlaufvermögen 91’703 131‘066

Anlagevermögen

Mobile Sachanlagen

EDV Anlage 1 1

Total Mobile Sachanlagen 1 1

Total Anlagevermögen 1 1

Total Aktive 91’704 131‘067

Passiven/Fremdkapital

Kurzfristige Verbindlichkeiten

Kreditoren 18’830 14‘524

Total Kreditoren 18’830 14’524

Passive Rechnungsabgrenzung

Transitorische Passiven 15’450 26’136

Rückstellung Weiterbildung 9’500 9’500

Rückstellung EDV 0 3’000

Total Passive Rechnungsabgrenzung 24’950 38‘636

Total Fremdkapital 43’780 53’160

Eigenkapital

Vereinsvermögen und Reserven

Vereinsvermögen 30’324 60’307

Allgemeine Reserven 17’600 17’600

Total Vereinsvermögen und Reserven 47’924 77’907

Total Eigenkapital 47’924 77’907

Total Passiven 91’704 131‘067

Jahresabschluss per 31.12.2010

Erfolgsrechnung 2010 Rechnung 2010 Rechnung 2009 Budget 2010 Budget 2011

Ertrag

Beiträge der 8 Gemeinden – 275’936 – 273‘272 – 275‘900 – 277‘400

Beiträge Private/Institutionen – 6’965 – 7’795 0 0

a.o. Ertrag – 335 0 0 0

Total Ertrag –283’236 –281’067 –275‘900 – 277‘400

Aufwand

Personalaufwand

Lohnaufwand

Gehälter 213’824 217‘508 213‘000 217’500

Erziehungszulagen 3’004 4‘902 7‘500 5’000

Auflösung RST Ferien/Überstunden –2‘100 –2‘100 0 0

Taggelder UVG/KTG 0 –20’295 0 0

Total Lohnaufwand 214’728 200’015 220’500 222’500

Sozialversicherungsaufwand

AHV/ALV/FAK 17’567 15‘897 15‘800 18’000

Berufliche Vorsorge 18‘599 18‘774 16‘500 19’000

UVG/NBU 4’161 3‘971 4‘500 4‘300

KTG 5’452 3‘480 4‘000 4‘000

Total Sozialversicherungsaufwand 45’779 42‘122 40‘800 45’300

Übriger Personalaufwand

Aus- und Weiterbildung 11’410 650 3‘000 3‘000

KM-Entschädigung 824 1‘023 2‘300 2‘300

Telefonspesen/Porti 502 381 500 500

Sitzungsgelder Vorstand 1‘155 1‘453 2‘000 2‘000

Total Übriger Personalaufwand 13’891 3‘507 7‘800 7‘800

Total Personalaufwand 274’398 245‘644 269‘100 275‘600

Sonstiger Betriebsaufwand

Sachversicherungen 1‘791 1‘791 2‘000 2‘000

Büromaterial 1’108 707 1‘800 1‘800

Telefon 4’373 3’669 4‘000 4‘000

Literatur 747 851 400 400

Beiträge/Zuwendungen 0 0 300 300

Aufwand Anlässe 0 737 1‘500 1‘500

EDV-Kosten 4’839 3’514 3‘000 3‘000

Buchführung/Geschäftsleitung Spitex 20’000 18‘100 20‘000 20‘000

Übriger Betriebsaufwand 6’078 5’989 2‘500 5’000

a.o. Aufwand 0 0 0 0

Total sonstiger Betriebsaufwand 38’936 35’358 35‘500 38’000

Finanzerfolg

Bankspesen 97 95 100 100

Zinsertrag – 212 – 247 – 260 – 300

Total Finanzerfolg –115 –152 –160 – 200

Aufwandüberschuss/Ertragsüberschuss (–) 29’983 –218 28’540 36’000

10 11


Die Kennzahlen

Rudolf Stebler

Seppi Steinacher

Die Fragen rund um die Ernährung sind nachwievor das zentrale Thema der Eltern.

Zentral sind aber auch die Themen Entwicklung und Gesundheit des Kindes.

2500

2000

An die Mitglieder

des Vereins der Mütter-,

Väterberatung Lerimental

Bericht der Revisioren an die Mitglieder des Vereins Mütter-, Väterberatung

Leimental

Sehr geehrte Damen

Sehr geehrte Herren

1500

1000

500

0

Ernährung

Messen

Entwicklung

Gesundheit

Stillen

Pflege

Schlaf

Psychosoziale Themen

Erziehung

Triage

Überweisungen

Beratungsschwerpunkte

2009

2010

Als Revisoren haben wir die Bilanz und Erfolgsrechnung für das am 31. Dezember

2010 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchhaltung und die Jahresrechnung

dem Gesetz und den Vereinsstatuten. Sie wurde sauber und vorzüglich geführt.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen. Dem Kassier,

Herr Bruno Schnidrig, danken wir für seine Arbeit.

80% der Beratungen richten sich nach Fragen im 1. Lebensjahr.

3500

2009

Allschwil, 15. Februar 2011

Die Revisoren:

3000

2500

2000

1500

1000

500

Beratungen nach der Altersstruktur

0

1. Lebensjahr 2. Lebensjahr 3. Lebensjahr 4. Lebensjahr

3207 433 197 220

Anzahl

12

13


Die Kennzahlenübersicht

Telefonberatungen

Gemeinde Einwohner Geburten Davon in Beratungen nach Beratungen nach

per 31.12.10 Beratung Beratungsort Wohnort

350

Biel-Benken (BB) 3’110 21 17 194 160

Therwil (Th) 9’598 68 46 1’056 620

300

250

200

Bottmingen (Bo) 6’159 51 32 236 344

Ettingen (E) 4’840 32 29 318 367

Anzahl

150

100

Schönenbuch (Schö) 1’432 15 7 4 78

Allschwil (All) 19’402 195 111 809 787

Binningen (Bi) 14’722 139 96 913 875

Oberwil (Ob) 10’531 94 66 514 760

2009

2010

50

0

Allschwil Biel-Benken Binningen Bottmingen Ettingen Oberwil Therwil

292 31 269 59 60 153 181

275 28 328 95 70 271 181

Beratungen vor Ort wie auch telefonische Beratungen haben linear zugenommen.

Weitere 4 66

Beratungsschwerpunkte

Total 69’749 615 404 4’057 4’057

Ernährung 2‘281 Schlaf 912

Messen 2’069 Psychosoziale Themen 463

Entwicklung 1’880 Erziehung 334

Gesundheit 1’355 Triage 161

Stillen 1’168 Überweisungen 37

Pflege 1’081

Im Jahr 2010 kamen 760 Familien mit insgesamt 932 Kindern zu den

Beratungsstellen.

14 15


Wer steht dahinter

vor Ort:

Unser Dank

Im vergangenen Jahr konnten wir wiederum auf zahlreiche Gönner- und Sponsorenbeiträge

zählen. Insgesamt durften wir CHF 6’965.– entgegen nehmen. Ohne Sie –

liebe Gönnerinnen und Gönner – wäre vieles nicht möglich. Herzlichen Dank für Ihr

soziales Engagement.

Frau R. Zaberer

Teamleiterin

Mütter-, Väterberaterin HFD

Frau R. Wanner

dipl. Pflegefachfrau mit

Zusatzausbildung

in Transaktionsanalyse

Frau C. Schmidlin

Mütter-, Väterberaterin NDS

Frau M. Reinprecht

dipl. Pflegefachfrau

Im Hintergrund

Herr P. Kury, Geschäftsleiter; Herr B. Schnidrig, Frau T. Bajic, Buchhaltung

Der Vorstand

Frau Rita Schaffter Gemeinderätin Oberwil Präsidium

Frau Ursula Jäggi Gemeinderätin Therwil Protokollführung

Frau Heidi Ernst Gemeinderätin Binningen Beisitz

Frau B. Panier

Stillberaterin IBCLC,

dipl. Ernährungsberaterin SHS

Frau Paula Madeira, Allschwil CHF 20.–

Herr Daniel Chiendu Asomba, Ettingen CHF 50.–

Christkatholischer Frauenverein Birsigtal, Ettingen CHF 50.–

Familie Caroline + René Erzer, Therwil CHF 50.–

Frauenverein Ettingen CHF 50.–

Herr Hakan Kiyak, Ettingen CHF 50.–

Dr. Markus Künzli, Allschwil CHF 50.–

Leimenapotheke, Dres. Rolli-Erb, Therwil CHF 50.–

Frau Bettina Rüger, Allschwil CHF 50.–

Reformierte Kirchgemeinde Allschwil-Schönenbuch CHF 95.–

Bürgergemeinde Ettingen CHF 100.–

Herr Christof Halter, Oberwil CHF 100.–

Reformierter Frauenverein Allschwil CHF 100.–

Herr Thomas Schönenberger, Ettingen CHF 100.–

Bürgergemeinde Therwil CHF 150.–

Frau Gabriela Lack, Allschwil CHF 150.–

Dr. Christian Scharrenberg, Allschwil CHF 150.–

Christkath. Kirchgemeinde Allschwil CHF 200.–

Christlicher Frauenverein Oberwil CHF 200.–

Frauenverein Biel-Benken CHF 200.–

Frau Claudia Wendelspiess, Rodersdorf CHF 200.–

Frau Aline Wyss-Reumer, Frankreich CHF 200.–

Basellandschaftliche Kantonalbank, Liestal CHF 250.–

EBM-Finanz AG, Münchenstein CHF 350.–

Frauenverein Binningen CHF 500.–

Reformierte Kirchgemeinde Oberwil-Therwil-Ettingen CHF 500.–

Reformierte Kirchgemeinde Binningen-Bottmingen CHF 1’000.–

Pestalozzi-Gesellschaft Oberwil CHF 2000.–

Total CHF 6’965.–

16 17


Ein besonderer und herzlicher Dank geht an:

– die Gemeinderäte und Gemeindeverantwortlichen, sie haben uns tatkräftig unterstützt;

– alle Privatpersonen, Firmen und Organisationen, die sich für unsere soziale Dienstleistung

in irgend einer Form eingesetzt haben;

– den Revisoren für die Überprüfung der Buchhaltung;

– den sechs Mitarbeiterinnen der Mütter-, Väterberatung Leimental für den grossen

und konstruktiven Arbeitseinsatz.

Peter Kury, Geschäftsleiter

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