März 2012-Mai 2012 - Kirche Mascherode

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März 2012-Mai 2012 - Kirche Mascherode

Evangelisch­lutherische

Kirchengemeinde

Mascherode

März ­ Mai 2012

G e m e i n d e b r i e f

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Gemeinde aktiv

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Foto 1: Konfirmanden beim Krippenspiel; hb

Fotos 2, 3: Impressionen vom Adventsauftakt; Wolfgang Sump

Fotos 4, 5: Strahlende Gesichter in Thailand, vom Erlös des Weihnachtsmarktes

konnten Räder gekauft werden; Sabine Kraus

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Impuls

Liebe Leserin, lieber Leser!

Am 18. März wird bei uns gewählt. Zwar ist es keine so große

Wahl wie die zum Bundestag oder zum Landtag, aber für

unsere Gemeinde ist sie ebenso wichtig. Denn es geht darum,

wer in den nächsten sechs Jahren in unserem Kirchenvorstand

mitarbeitet.

Manche werden sich fragen: Was macht eigentlich so ein

Kirchenvorstand, wofür ist er verantwortlich? Im Sinne von

Radio Eriwan könnte man antworten: im Prinzip für alles. Er

kümmert sich nicht nur um Verwaltungs­, Finanz­ und

Baufragen und ist als Träger für den Kindergarten zuständig, Pfarrer Harald Bartling

sondern macht sich auch gemeinsam mit dem Pfarramt

Gedanken über Gottesdienstgestaltung und Gemeindearbeit. Viele

Kirchenvorsteher/innen sind daneben auch noch in gemeindlichen und

übergemeindlichen Arbeitskreisen aktiv oder haben wichtige Aufgaben in

der Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde übernommen.

Der Kirchenvorstand ist damit das zentrale Gremium der Gemeinde. Wenn

der Kirchenvorstand gut arbeitet, wird auch die Gemeindearbeit gut

laufen. Es geht aber nicht nur um Arbeit im technischen Sinn. Es geht

auch darum, dass die Arbeit in einer guten und vertrauensvollen

Atmosphäre getan wird. Anders gesagt: dass der Kirchenvorstand selbst

ein Modell für das christliche Zusammenleben in der Gemeinde ist. Ich bin

sehr dankbar dafür, in den vergangenen sechs Jahren eine solche

geschwisterliche Atmosphäre erlebt zu haben. Und wenn ich mir die

Kandidatinnen und Kandidaten für den nächsten Kirchenvorstand ansehe,

bin ich überzeugt, dass das auch so bleiben wird. Auf den Seiten 10 bis 16

können Sie sich selbst ein Bild von ihnen machen.

Meine Bitte an Sie ist: kommen Sie am 18. März zur Wahl! Lernen Sie die

Bewerberinnen und Bewerber im Anschluss an den Gottesdienst am 4.

März beim Kirchkaffee kennen. Und machen Sie mit Ihrer Stimmabgabe

deutlich, dass Ihnen unsere Kirche und unsere Gemeinde am Herzen liegt.

Mit guten Wünschen

Ihr

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Gemeinde aktiv

2 Impressionen vom Adventsauftakt

Kinder aus Yaowawit (Thailand)

Impuls

3 Liebe Leserin, lieber Leser!

4 In diesem Heft

Vorschau

5 Zwischen Passion und Pfingsten

Besondere Gottesdienste

6 Steht auf für Gerechtigkeit

Weltgebetstag am 2. März

7 Neue Männer für die Männerunde

Leitungsteam präsentiert

Jahresprogramm

Gemeindeleben

8 Der kleine Bruder des Kindergartens

Der Spielkreis

9 Danke liebe Mäscheroder!

Brief aus Yaowawit

KV­Wahl

10 Informationen zur KV­Wahl

11 Vorstellung der Kandidatinnen und

Kandidaten

Weltweite Kirche

16 Exerzitien in der Abtei Münsterschwarzach

Als Protestant im katholischen Kloster

Die Gemeinde lädt ein

17 Wir sind für Sie da, Adressen und

Ansprechpartner in der Gemeinde

18 Angebote der Gemeinde

20 Herzlich willkommen zum Gottesdienst

In diesem Heft

Kurzmeldungen

21 Gottesdienst mir Pröpstin Uta Hirschler

Babysachenbasar

Konfirmandenanmeldung

Meditation

22 Wir sind zum Strahlen geboren

Wir freuen uns, wir trauern

23 Nachruf Jürgen Brüdern

24 Beerdigungen und Goldene Hochzeit

25 Geburtstage

Relgion für Einsteiger

26 Gott und die Wissenschaft

27 www.kirche­mascherode.de

28 Fotografieren in der Kirche

Kids & Teens

29 Portfolio ist Lernen

ICH­Buch für jedes Kind

30 Berufswunsch Pastorin

Praktikum in der Kirchengemeinde

31 Pfingsträtsel

Mina & Freunde

32 Jugendfreizeit in Schweden

Urlaub mit Freunden in Dänemark

Nachgefragt

33 Grußwort Uta Hirschler

Pröpstin der Propstei Braunschweig

Für Sie entdeckt

34 Buchvorstellung ­ Der Seiltänzer

Impressum

Gemeinde aktiv

35 Fotos aus dem Gemeindeleben

Foto Titelseite:

Pfingstfenster der Kapelle A.C. DE SAN ROQUE Y S. SEBASTIAN / Camino del Norte; Gabie Skusa­Krempeć


Vorschau

Zwischen Passion und Pfingsten

Besondere Gottesdienste

Zu einem musikalischen

Passionsgottesdienst laden wir am

25. März um 18 Uhr ein. Die Gruppe

„Clarinet & Strings“ spielt Werke von

Purcell, Corelli, Mozart, Mendelssohn

und anderen.

Am frühen Ostermorgen (8. April)

um 6 Uhr feiern wir wieder die

Ostermette. Während es draußen hell

wird, werden wir das Licht der

Osterkerze weitergeben, als Symbol der

Auferstehung. Im Abschluss laden wir

zum Frühstück im Gemeinderaum ein –

wer daran teilnehmen möchte, möge

sich bitte rechtzeitig in die Liste im

Pfarrhaus eintragen!

Gruppe "Clarinet & Strings" Foto: Clarinet & Strings

Am 29. April um 10:00 Uhr wird die neue Pröpstin Uta Hirschler mit

uns Gottesdienst feiern. Beim anschließenden Kirchkaffee im

Gemeinderaum haben wir die Gelegenheit, sie besser kennenzulernen.

Grußwort von Uta Hirschler siehe S.33, weitere Informationen siehe S.21.

Der Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt (17. Mai) findet

traditionsgemäß im Pfarrgarten statt. Wie in den vergangenen Jahren

feiern wir ihn als „Tag der weltweiten Kirche“ mit anschließendem Essen

und Gespräch. Kommen Sie mit der ganzen Familie!

Zum gemeinsamen Quartiersgottesdienst lädt in diesem Jahr die

Martin­Chemnitz­Gemeinde am Pfingstmontag (28. Mai) ein. Der

Gottesdienst beginnt um 11 Uhr im Pfarrgarten am Möncheweg 56.

Thema ist „Die Gemeinde – ein lebendiger Organismus“. Wir werden

wieder von den vereinigten Bläser­ und Sängerchören der Gemeinden

Martin­Chemnitz, St.Markus, Rautheim und Mascherode musikalisch

unterstützt, und natürlich gibt es auch dort anschließend etwas zu essen.

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Copyright: Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Wie lässt sich ein Staat regieren,

dessen zwei Landesteile – getrennt

durch das Südchinesische Meer –

über 500 Kilometer auseinander liegen?

Ein Land, dessen rund 27 Millionen

Einwohnerinnen und

Einwohner unterschiedliche ethnische,

kulturelle und religiöse Wurzeln

haben. Mit Kontrolle, mit

Reglementierungen, mit Religion?

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Vorschau

Steht auf für Gerechtigkeit

Weltgebetstag am 2. März 2012

Abbildung: „Justice“, Hanna Cheriyan Varghese

Die Regierung des südostasiatischen

Landes Malaysia versucht

mit allen Mitteln, Einheit und Stabilität

zu erhalten. Der Islam ist in

Malaysia Staatsreligion. Immer

wieder kommt es jedoch zu Benachteiligungen

der religiösen Minderheiten

und zu politischinstrumentalisierten

Konflikten.

Malaysia könnte zauberhaft sein:

Mit vielen Stränden, fruchtbaren

Ebenen an den Küsten, tropischem

Dschungel, Hügeln und Bergen bis

4000 Meter versucht es mit Erfolg,

Touristen anzuziehen.

Die Weltgebetstagsfrauen haben in

ihrer Liturgie einen Weg gefunden,

Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel

schreien“, anzuprangern: Sie

lassen die Bibel sprechen.

Das Bild von der „stumm leidenden

malaysischen Frau“, das nicht nur

in Männerköpfen immer noch gültig

ist, trauen sich die Weltgebetstagsfrauen

im Gebet zu widerlegen.

Weltweit wollen sie alle Christinnen

und Christen am 2. März 2012 aufrufen,

aufzustehen für Gerechtigkeit.

Ermutigt durch die Zusage

Jesu, die sie sechsmal in ihrer Liturgie

wiederholen: Selig sind die,

die nach Gerechtigkeit hungern

und dürsten, denn sie werden satt

werden. Renate Kirsch

Gottesdienst zum Weltgebetstag

am 2. März 18:00 Uhr in der Dorfkirche,

im Anschluss Einladung ins Gemeindehaus zu einem

Imbiss nach malaiischen Rezepten.


Vorschau

Neue Männer für die Männerrunde

Leitungsteam präsentiert Programm für 2012

Wir sind eine Gruppe vielseitig interessierter Männer, die sich in der Regel

jeden zweiten Donnerstag im Monat trifft, um einen kulturell­geselligen

Abend zu erleben. Unter dem neuen Leitungsteam haben wir wieder ein

abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Neben christlichen Aspekten sind auch andere interessante Themen im

Programm. Am 8. März ist eine Besichtigung der KZ­Gedenkstätte in Salzgitter

geplant. An weiteren Abenden werden die Chronik unseres Dorfes

oder Mahatma Gandi thematisiert. Natürlich gibt es genug Raum für Geselligkeit,

beim Bosseln, Grillen oder einer Fahrradtour. Im Spätsommer

führt uns eine Männerfreizeit auf den Hessenkopf in Goslar.

Daneben helfen wir bei besonderen Gottesdiensten und Gemeindefesten.

Wir kümmern uns, dass alle sitzen können, dass keiner durstig und hungrig

bleibt. An Weihnachten sorgen wir dafür, dass ein geschmückter Baum

in der Kirche zu sehen ist. Es gibt rund um die Kirche immer etwas zu tun.

Wenn SIE interessiert, neugierig, männlich und erwachsen sind, können

sie ihre tolerante, angenehme Art jederzeit in diese Runde einbringen.

Gäste sind herzlich willkommen!

Weitere Informationen erhalten sie unter Tel. 64961 oder 693277 oder im

Internet unter www.kirche­mascherode.de.

Verfasser: Leitungsteam der Männerrunde

Team der Männerrunde: Gerhard Labinsky,Rolf Plünnecke,Helmut Gehrmann,Rolf Schönberg (v.l.n.r.)

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Gemeindeleben

Der kleine Bruder des Kindergartens

Der Spielkreis

Es klingelt morgens bei Mattis, fast 2 Jahre, er darf öffnen. Seine Miene

verfinstert sich. Draußen sind Frederik und Niklas, sie holen seine

Schwester Ronja zum Kindergarten ab. Und er darf nicht mit! Die beiden

haben ihre jüngeren Geschwister dabei, Paulina und Erik gehen nämlich in

den Spielkreis. Da war Ronja auch mal. Die Küche hängt voll mit

Basteleien aus der Zeit und Mattis will auch sowas machen.

Wahrscheinlich wird er aber im Sommer einen Platz bekommen, wenn die

Großen im Kindergarten sind.

Und so stapfen Paulina und Erik ohne ihn die Treppe im Jugendhaus rauf.

„Mattis war traurig“, erzählen sie Christiane

der Leiterin. Sie betreut die Kinder zusammen

mit zwei Erwachsenen aus dem wechselnden

Elterndienst.

Sobald sie ihre Sachen an ihrem

Garderobenplatz aufgehängt und Hausschuhe

angezogen haben, legen sie im Spielraum

Teppichfliesen für den Morgenkreis aus, zu

dem die meisten Eltern noch bleiben. Ein

Junge im Dinopullover marschiert herein und

schnappt sich sein Lieblingsbuch. „Nee,

Thorben, komm laufen!“ ruft Annika und sie

rennen um den Tisch. Leon steckt den Kopf

durch die Tür. „Benny ist krank!“ berichtet er

und legt einen Apfel auf den Obstteller.

Montags ist er dran etwas fürs gemeinsame

Frühstück mitzubringen.

Wenn die Glocke alle zusammenruft wird gesungen und geguckt, wer da

ist, und das heutige Bastelangebot wird vorgestellt. Während die einen

Kinder den Basteltisch stürmen, bevölkern andere die Koch­ und

Puppenecke. Luisa will die großen Klötze und fast immer sitzt ein

Trüppchen auf der Lesematratze. Wenn jedes Kind nach dem Frühstück

seinen Platz aufgeräumt hat, geht es nach einer weiteren Sing­ und

Spielrunde bei fast jedem Wetter auf den Hof. Das Gartentor ist für alle

tabu, es sei denn es ist kurz vor 12 Uhr. Dann darf jedes Kind persönlich

die Tür aufhalten, wenn die eigene Mama bzw. Oma kommt. Ab Sommer

wird endlich auch Mattis voller Stolz hier stehen.

Wenn ihr Kind/ Enkel/ Tageskind ihm Gesellschaft leisten soll, melden Sie

sich bitte im Pfarrbüro (Tel. 692718). Weitere Infos zum Spielkreis finden

Sie auf unserer Homepage www.kirche­mascherode.de unter

Kinderbetreuung/ Spielkreis.

Text und Foto: Christiane Güttler


Liebe Mascheroder

Bürger und Besucher des

Weihnachtsmarktes,

Gemeindeleben

Danke, liebe Mascheröder!

Brief der Yaowawit School & Lodge (Thailand)

mit ein paar Eindrücken

möchten wir uns ganz

herzlich für Ihre

großzügige Spende

bedanken.

Wir sind tief berührt über

so viel Einsatz und Mühe

beim Basteln, Backen

und sonstigen Werkeln.

Durch Ihre Arbeit und

den Verkauf der

Geschenke konnte sage

und schreibe die tolle

Summe von 1400 € an

Yaowawit überwiesen

werden.

Unsere Kinder und alle

Mitarbeiter haben sich

Yaowawit dankt allen Mascheroder Bürgern für ihre Unterstützung Foto: Sabine Kraus

riesig gefreut. Von dem Geld wurden nicht nur notwendige Dinge des

täglichen Bedarfes wie Zahnbürsten, Shampoo oder Unterwäsche ersetzt,

sondern auch einige Mountainbikes für unsere älteren Schüler und unsere

Gäste erworben

(Foto siehe S. 2).

Um den älteren Schülern eine anspruchsvolle Aufgabe und Verantwortung

zu geben, ist der Bike­Club entstanden. Die Jugendlichen lernen dort,

Mountainbike­Touren rund um die Schule zu dokumentieren und Gäste zu

führen.

Und am letzten Wochenende wurde von einigen Jugendlichen sogar ein

80 km Wettbewerb im benachbarten Phang Nga erfolgreich

durchgestanden.

Mit Ihrer Hilfe ermöglichen Sie unseren Kindern neue inspirierende und

motivierende Erfahrungen und bringen ihre Augen zum Leuchten.

Vielen Dank aus Yaowawit (in Thailand)

Ihre Sabine Kraus

Projekt Manager Yaowawit School & Lodge

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Zehn Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich für den

Kirchenvorstand unserer Gemeinde. Sie stellen sich auf den nächsten

Seiten kurz vor.

Hier die wichtigsten Informationen für Sie zum Ablauf der Wahl:

◊ Gewählt wird am 18. März von 9 – 18 Uhr im Gemeinderaum des

Pfarrhauses Schulgasse 1.

Während des Gottesdienstes von 10:00 bis ca. 10:50 Uhr ist das

Wahllokal allerdings geschlossen.

◊ Wahlberechtigt sind alle Gemeindeglieder ab 16 Jahren, sofern

sie seit mindestens drei Monaten zur Gemeinde gehören.

◊ Die Wahlbenachrichtigungskarten sind im Februar verteilt worden.

Bringen Sie sie bitte zur Wahl mit.

◊ Sollten Sie am 18. März verhindert sein, können Sie auch noch bis

zum 15.3. Briefwahl beantragen; wir senden Ihnen dann die

Unterlagen zu.

◊ Besonders für ältere und gehbehinderte Menschen richten wir an

diesem Tag einen Fahrdienst ein. Bitte bei Bedarf melden (Tel.

692718)!

◊ Der neue Kirchenvorstand wird am 10. Juni in einem feierlichen

Gottesdienst in sein Amt eingeführt.

Übrigens: Am 4. März laden wir nach dem Gottesdienst (also um 11 Uhr)

zum Kirchkaffee im Gemeindehaus ein, bei dem sich die Kandidatinnen

und Kandidaten kurz vorstellen werden. Lernen Sie sie kennen und stellen

Sie Ihre Fragen!

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Wahl zum Kirchenvorstand

Informationen zur Kirchenvorstandswahl


Wahl zum Kirchenvorstand

Meine vorberuflicher Lebensabschnitt war

entscheidend geprägt durch Tätigkeiten in der

christlichen Jugendarbeit und durch Gesang in

einer Kantorei und mehreren Kirchenchören.

Nachberuflich habe ich dort in unsere Gemeinde

angeknüpft: der musikalisch vielseitige Let's sing

– Kreis, die Männerrunde und die Leitung der

Gitarrengruppe weckten das Bedürfnis, mehr

Verantwortung für eine zeitgemäße

Gemeindearbeit zu übernehmen. Zu Zielen und

Schwerpunkten einer möglichen Tätigkeit als

Kirchenvorstand möchte ich mich erst äußern,

wenn ich „meinen“ Platz im Rahmen des Dr. Eberhard Dahlke

Gremiums gefunden habe. Mein Studium der 68 Jahre

Mathematik und Physik (Dipl. Math.), mein Hochschuldozent i.R.

Zweitstudium der Pädagogik, Psychologie und (TU)

Philosophie (Dr. phil.) sowie meine Tätigkeit in

Forschung, Lehre und Hochschulselbstverwaltung

an der TU können dabei hilfreich sein.

Ich bin Diplom­Theologin und gelernte

Journalistin. Zur Zeit mache ich eine berufliche

Pause, um mich um meine Kinder Finn (6) und

Eva (4) zu kümmern.

Warum ich für den Kirchenvorstand kandidiere:

Ich übernehme bereits Gottesdienste in der

Gemeinde, wenn Pastor Bartling im Urlaub ist.

Das macht mir sehr viel Spaß. Nun möchte ich

mich gern im Kirchenvorstand engagieren.

Sandra Eisenbrandt

40 Jahre

Dipl. Theologin

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Wahl zum Kirchenvorstand

Helmut Gehrmann

71 Jahre

Kaufmann i. R.

Anette von Hagen

46 Jahre

Ingenieur­Assistentin

Warum ich für den Kirchenvorstand kandidiere:

Ich möchte, dass das kirchliche Leben in

unserer Gemeinde weiter gestärkt wird.

Besonders werde ich mich dafür einsetzen, dass

der Kindergarten Mascherode auch eine

Kinderkrippe erhält. Als ehemaliger Kaufmann

werde ich meine Erfahrungen zur Finanzierung

dieses Projektes einbringen. Auch habe ich in

den letzten Jahren festgestellt, dass der

Kirchenvorstand einiges im Gemeindeleben

bewirken kann. Das ist Motivation genug, mich

noch einmal zur Verfügung zu stellen.

Warum ich für den Kirchenvorstand kandidiere:

Beim vorliegenden Gemeindebrief war ich

erstmalig für Redaktion und Layout

verantwortlich, nachdem ich bereits fast vier

Jahre im Gemeindebrief­Redaktionsteam

mitarbeite. Diese Arbeit macht mir viel Freude

und wird hoffentlich beim Lesen des

Gemeindebriefes spürbar. Ich wünsche mir eine

Kirchengemeinde, die offen und einladend ist

für Alt und Jung, Groß und Klein. Eine

Gemeinde, die in gutem Kontakt zu den

nachbarlichen evangelischen und katholischen

Gemeinden steht. Durch meine Arbeit im

Kirchenvorstand möchte ich meinen Anteil dazu

beitragen.


Wahl zum Kirchenvorstand

Warum ich für den Kirchenvorstand kandidiere:

Ich bin in verschiedenen Kreisen der Gemeinde

aktiv. Neben dem Let's­Sing­Kreis und dem

Frauengesprächskreis helfe ich im Eine­Welt­

Laden und bei der Vorbereitung von

Abendgottesdiensten. Ich fühle mich dort überall

sehr wohl und möchte dazu beitragen, dass

unsere Gemeinde weiterhin für möglichst viele

Mascheröder attraktiv bleibt oder wird.

Annette Juny

Möglichkeiten dazu sehe ich u.a. im Musikleben 49 Jahre

und im Ausbau der Kontakte mit der St.­Heinrich­ Außendienstmitarbeiterin

Gemeinde.

Warum ich für den Kirchenvorstand kandidiere:

Unsere beiden Kinder haben mich über

Krabbelgruppe, Spielkreis und Kindergarten mit

der Gemeinde in Kontakt gebracht.

Inzwischen bin ich im Familiengottesdienstteam

und im Elternbeirat des Kindergartens aktiv.

Ich möchte die Zukunft unserer Gemeinde

verantwortungsbewusst mitgestalten, mit der

Zeit gehen und gleichzeitig ihre Traditionen

wahren. Dabei liegen mir die Interessen der

Kleinsten und der jungen Familien besonders am

Herzen.

Nora Mahlmann

33 Jahre

Geoökologin

mit Zusatzausbildung

zur Hausfrau und Mutter

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Sigrid Najdzion

62 Jahre

Kursleiterin für

Qigong Yangsheng

Heinrich Pape

64 Jahre

Landwirt

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Wahl zum Kirchenvorstand

Warum ich für den Kirchenvorstand kandidiere:

Für die Arbeit im Kirchenvorstand unserer

Gemeinde möchte ich mich gern zur Verfügung

stellen, um mit anderen an der Lösung für

anstehende Aufgaben mitzuarbeiten. Vor allem

möchte ich dazu beitragen, dass wir allen

Gemeindemitgliedern offen, zugewandt und

einladend begegnen.

Stille und Sprache sind mir wichtig und somit

auch unsere Kirche als ein Ort, wo man den

„guten Geist“ spürt. So übernehme ich gern die

Lesung im Gottesdienst und bin Mitglied des

Frauengesprächskreises und bei „Let´s sing“.

Warum ich für den Kirchenvorstand kandidiere:

Seit mehreren Jahren arbeite ich im

Kirchenvorstand mit. Für mich ist die Kirche als

Mittelpunkt im Dorf wichtig. Daneben auch die

Gemeinschaft als Kirchengemeinde, für die ich

gern bereit bin etwas zu tun. Dabei habe ich

keinen besonderen Schwerpunkt.


Wahl zum Kirchenvorstand

Warum ich für den Kirchenvorstand kandidiere:

Ich möchte gern spirituelle Elemente im

Gottesdienst und ähnlichen Veranstaltungen

einbringen, z.B. durch neue Lieder. Durch meine

Berufserfahrung könnte ich auch im

Finanzausschuss mitarbeiten. Ferner

Kontaktpflege zum CVJM ­ der einen Teil der

Jugendarbeit in unserer Gemeinde vornimmt.

Warum ich für den Kirchenvorstand kandidiere:

Die christliche Kirche hat in der Vergangenheit

unsere Kultur geprägt. Sie hat trotz

gesellschaftlicher Veränderungen immer noch

auch eine wichtige soziale Funktion. Ich möchte

in unserer Kirchengemeinde mit dabei helfen,

diese Aufgabe zu erhalten und zu stärken.

Für mich haben Offenheit und Toleranz eine

große Bedeutung. Daher ist mir auch das Thema

Ökumene wichtig.

Reinhart Poschwitz

62 Jahre

Bankkaufmann i.R.

Dr. Günter Wilkening

68 Jahre

Physiker i. R.

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Mein erster Eindruck ist: Die riesige

Abteikirche mit ihren runden

Formen erinnert an die Stilform

der Romanik. Das große Kreuz im

Altarraum beherrscht die

Kirche. Es zeigt Christus

am Kreuz, der den Tod

überwunden hat und

uns hoffen lässt,

dass er auch unsere

Wunden heilt.

Exerzitien sind

geistliche Übungen,

bei denen das Wort

Gottes im Mittelpunkt

steht. Dazu bedarf

es einer Zeit des

Schweigens und der Einsamkeit.

Diese und die innere

Stille ermöglichen eine ehrliche

Selbstfindung. Sie ist die Grundlage

für ein waches Hören auf Gottes

Wort

Zwar ist die Anmeldung zu einem

Kurs von einer Kirchenzugehörigkeit

unabhängig, aber es wird erwartet,

dass man zum täglichen

Gebet und zur Meditation bereit

ist.

Tägliche Meditation

Für diese Gebets­ bzw. Meditationszeiten

bekommt man vom Exerzitienbegleiter,

einem Benediktinerpater,

Texte aus dem alten oder

neuen Testament, über die man

täglich mit ihm spricht.

In dieser Woche versuchte ich ruhig

zu werden und mir meine Lebenssituation

bewusst zu machen.

Ich wollte neu entdecken, was

mich leben lässt: woher komme

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Weltweite Kirche

Exerzitien in der Abtei Münsterschwarzach

Als Protestant im katholischen Kloster

ich, was hält mich, wie ist es um

meinen Glauben bestellt? Ich

dachte darüber nach, was mich

unsicher macht, zweifeln lässt:

Vor mir standen meine

dunklen Seiten, meine

Schuld. Mir ging Jesu

Leben durch den

Kopf, seine Freundlichkeit,

seine froh

machende Botschaft,

seine Wundertaten,

sein Tod

am Kreuz und seine

Auferstehung.

Ich spürte in meinem

Leben nach, wie es

durch Jesu Vorbild verändert

wurde, ob ich durch ihn

mehr innere Freiheit gewann, zur

Versöhnung bereit war.

„Zeige mir, Herr, deine Wege“

Das Ziel dieser Gespräche bestand

darin, sich zu bemühen, Gott, die

Mitmenschen und sich selbst mehr

zu lieben. Aus dieser Liebe wächst

Vertrauen. Man sollte neu lernen,

was dieser Liebe dienlich ist und

damit dem Leben dient, aber

auch, was ihr im Wege steht. Man

sollte versuchen mittels des Glaubens

tragfähige Lösungen zu finden.

Ich verließ Münsterschwarzach mit

dem Vorsatz, die Erkenntnisse aus

der Bibel und aus den Gesprächen

im täglichen Leben möglichst oft

anzuwenden. Ich bin durch die Exerzitien

an Leib und Seele bereichert

worden.

Siegfried Rothe


Die Gemeinde lädt ein

Wir sind für Sie da

EV.­LUTH. KIRCHENGEMEINDE MASCHERODE

Pfarrbüro Schulgasse 1, 38126 Braunschweig

Telefon 0531 ­ 69 27 18, Fax: 0531 ­ 2 88 68 24

Mail: kirche.mascherode@t­online.de

Internet: www.kirche­mascherode.de

Kirchenkasse Mascherode: Nord LB Braunschweig,

Kontonummer 2499390, Bankleitzahl 250 500 00

Spendenkonto Aidswaisenprojekt: Nord LB Braunschweig,

Kontonummer 150358497, Bankleitzahl 250 500 00

Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 9:00 bis 13:00 Uhr

Ansprechpartner in der Gemeinde

Pfarrer Harald Bartling Tel. 69 27 18

Sekretärin Katja Heise Tel. 69 27 18

Küsterin Heike Jasper Tel. 6 60 74

Organistin Dagmar Engelland Te. 7 83 20

Kirchenvorstand Helmut Gehrmann

Reinhart Poschwitz

Tel. 6 49 61

Tel. 6 66 11

Diakonin Jana Steiner Tel. 26 30 94 89

Mobil 01578­7 222 331

Kindergartenleitung Angela Behrens Tel. 69 27 27

Spielkreisleitung Christiane Güttler Tel. 7 01 21 90

CVJM­Jugendwart Oliver Mally Tel. 2 44 40 41

Internet Stan Najdzion Tel. 69 28 77

Gemeindebrief Anette von Hagen Tel. 26 23 168

anette@niggenhagen.de

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Die Gemeinde lädt ein

Angebote der Gemeinde Wir freuen uns

Arbeitskreis

Eine Welt

Pfarrhaus Treffen nach

Vereinbarung

Besuchsdienst 1 Pfarrhaus Treffen nach

Vereinbarung

Besuchsdienst 2 Pfarrhaus Treffen nach

Vereinbarung

Frauengesprächskreis

Pfarrhaus Treffen nach

Vereinbarung

Friedensandacht Kirche montags

19:00 Uhr

Jungschar Jugendhaus freitags 15:00 ­

16:30 Uhr

Kinderkirche Kirche jeden 1. Dienstag

im Monat,

11:30 Uhr

Kirchenvorstand Pfarrhaus jeden 1. Mittwoch

im Monat,

19:30 Uhr

Konfirmanden Pfarrhaus dienstags

16:30 Uhr

Krabbelgruppe Jugendhaus mittwochs

10:00 Uhr

Gitarrengruppe für

Fortgeschrittene

Pfarrhaus montags

ca. 18:30 Uhr

auf Sie und Euch!

Harald Bartling

Tel. 69 27 18

Harald Bartling

Tel. 69 27 18

Sigrid Kaeding

Tel. 6 68 88

Corry Bartling

Tel.69 27 18

Traudel Rohde

Tel. 66869

Oliver Mally

Tel. 2 44 40 41

Angela

Behrens­Klinger

Tel. 69 27 27

Helmut Gehrmann

Tel. 6 49 61

Harald Bartling

Tel 69 27 18

Nora Mahlmann

Tel. 20 83 900

Dr. Eberhard

Dahlke

Tel. 2 62 24 06


Die Gemeinde lädt ein

Let's sing ­ Kreis Pfarrhaus montags

20:00 Uhr

Männerrunde Pfarrhaus jeden 2.

Donnerstag im

Monat, 20:00 Uhr

Mütterkreis Pfarrhaus jeden 1.

Donnerstag im

Monat, 19:00 Uhr

Vormittagsrunde Pfarrhaus dienstags

9:00 Uhr

Weltladen Pfarrhaus sonntags nach

dem Gottesdienst

Achim Juny

Tel. 6 71 29

Helmut Gehrmann

Tel. 6 49 61

Gehard Labinsky

Tel. 69 32 77

Mütterkreis­Team

Tel. 6 37 99

Gerhild Kahrs

Tel. 6 40 46

Barbara Kraus

Tel. 6 46 55

Marianne

Zimmermann

Tel. 69 62 45

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Die Gemeinde lädt ein

Herzlich willkommen zum Gottesdienst

März

Freitag 02.03. 18:00 Gottesdienst Mütterkreis

zum Weltgebetstag

Sonntag 04.03. 10:00 Gottesdienst Pfarrer Bartling

mit Abendmahl

und Vorstellung

KV­Kandidaten

Sonntag 11.03. 10:00 Gottesdienst Pfarrer Bartling

11:00 Familiengottesdienst Team

Sonntag 18.03. 10:00 Gottesdienst Pfarrer Bartling

Sonntag 25.03. 18:00 musikalischer Pfarrer Bartling

Passionsgottesdienst

April

Sonntag 01.04. 10:00 Gottesdienst Pfarrer Bartling

Donnerstag 05.04. 19:00 Gottesdienst Pfarrer Bartling

mit Abendmahl

Karfreitag

Freitag 06.04. 10:00 Gottesdienst Pfarrer Bartling

mit Abendmahl

Ostern

Sonntag 08.04. 06:00 Ostermette Pfarrer Bartling

10:00 Gottesdienst Pfarrer Bartling

Montag 09.04. 10:00 Gottesdienst Pfarrer Kopkow

Sonntag 15.04. 10:00 Gottesdienst Pfarrer Kopkow

Sonntag 22.04. 18:00 Abendgottesdienst Pfarrer Bartling

Sonntag 29.04. 10:00 Gottesdienst Pröpstin Hirschler

Mai

Sonntag 06.05. 10:00 Gottesdienst Pfarrer Bartling

mit Abendmahl

11:00 Familiengottesdienst Team

Sonntag 13.05. 10:00 Gottesdienst Prädikantin Lehrach

Himmelfahrt

Donnerstag 17.05. 11:00 Gottesdienst Pfarrer Bartling

im Pfarrgarten

Sonntag 20.05. 10:00 Gottesdienst Pfarrer Kopkow

Pfingsten

Sonntag 27.05. 10:00 Gottesdienst Pfarrer Bartling

Montag 28.05. 10:00 Quartiers­ Quartierspfarrer

gottesdienst

Martin­Chemnitz­Gemeinde


Kurzmeldungen

Pröpstin Uta Hirschler zu Besuch

Pröpstin Uta Hirschler hat am 1. Februar 2012 ihren Dienst in der Propstei

Braunschweig angetreten. Sie wurde am 21. November 2011 von der

Propsteisynode gewählt und am Sonntag, 12. Februar 2012 in der St.

Martini Kirche durch Landesbischof Friedrich Weber in ihr neues Amt

eingeführt. Die 44­jährige Theologin hat die Nachfolge von Thomas Hofer

angetreten, der zum Oberlandeskirchenrat gewählt wurde.

Uta Hirschler war seit 1997 Pfarrerin in Mahlum und Bodenstein und hatte

einen Zusatzauftrag für Krankenhausseelsorge an den Kliniken Schildautal

in Seesen. Sie ist außerdem seit 2002 Mitglied der Landessynode und seit

2008 Mitglied der Kirchenregierung. Uta Hirschler ist in München

aufgewachsen und hat in Göttingen, Heidelberg und Philadelphia (USA)

Theologie studiert. Ihr erstes und zweites Theologisches Examen

absolvierte sie in der Hannoverschen Landeskirche, bevor sie 1997 in die

Landeskirche Braunschweig wechselte. Mit ihrem Ehemann, Pfarrer

Johannes Hirschler, teilte sie sich die Pfarrstelle in Mahlum. Sie ist Mutter

von vier Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren.

Einladung zum Gottesdienst am 29. April siehe S. 5.

Babysachenbasar

Am Sonntag, 22. April findet von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr wieder ein

Basar für gebrauchte Kinderkleidung und Spielzeug vor der Alten

Dorfkirche statt. Wie immer werden auch Kaffee und Kuchen zugunsten

der Gemeinde verkauft. Wir hoffen auf gutes Wetter und rege Beteiligung.

Standplätze können ab Mitte März angemeldet werden.

Konfirmanden­Anmeldung

Die neuen Konfirmanden können am Dienstag, 8. Mai und Freitag,

11. Mai zwischen 9 und 13 Uhr im Pfarrbüro angemeldet werden. Der

Unterricht beginnt nach den Sommerferien 2012 und endet mit der

Konfirmation im Juni 2013. Die Konfirmanden sollten zum Zeitpunkt der

Anmeldung 13 Jahre alt sein oder es bis zum Unterrichtsbeginn werden.

Bitte das Stammbuch zur Anmeldung mitbringen!

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Meditation

Wir sind zum Strahlen geboren

Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

2. Korinther 12,9

Wir sind zum Strahlen geboren.

Unsere größte Angst ist nicht, das wir unfähig sind.

Unsere größte Angst ist die, dass wir unendlich Kraft in uns haben.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten

ängstigt.

Wir fragen uns: Wer bin ich, um brillant, talentiert, großartig und

wunderbar zu sein? Aber wieso

maßen wir uns an, wir wären es

nicht?

Du bist ein Kind Gottes.

Wenn du dich klein machst,

dienst du nicht der Welt.

Es ist nichts Erleuchtendes daran,

sich klein zu machen, damit andere

sich nicht unsicher in deiner Nähe

fühlen.

Foto: Okapia

Wir wurden geboren, um

Gottes Glanz, der in uns ist,

zu verkörpern.

Er ist nicht nur in einigen von

uns, er ist in uns allen.

Und wenn wir unser Licht leuchten

lassen, dann geben wir anderen

Menschen die Erlaubnis, das Gleiche

zu tun.

Wenn wir uns von unserer eigenen

Angst befreien, dann wird unsere

Gegenwart automatisch andere von ihrer

Angst befreien.

Nelson Mandela


Wir freuen uns, wir trauern

Am 27. Dezember 2011 ist unser

ehemaliger Gemeindepfarrer

Jürgen Brüdern

im Alter von 73 Jahren verstorben.

Jürgen Brüdern wurde am 6. Juli 1938 in Braunschweig geboren. Nach

dem Abitur in Braunschweig im Mai 1958 studierte er in Bethel, Hamburg

und Göttingen evangelische Theologie. 1963 wurde er Vikar in Salzgitter­

Lebenstedt. Nach seiner Ordination im Mai 1965 wurde er mit der

Pfarrstelle Bornum betraut. Von 1968 bis 1982 war er in St. Michaelis

Braunschweig tätig.

Von August 1982 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im August 2003

war Jürgen Brüdern als Pfarrer in Mascherode tätig. Er hat in dieser Zeit

besonderes Gewicht auf die Seelsorge an Kranken und Senioren gelegt.

Wichtig waren ihm aber auch seine wöchentlichen Besuche im

Kindergarten und seine Tätigkeit im Kindergottesdienst. In den Gruppen

unserer Gemeinde war er regelmäßiger Gast. Bei Gemeindefesten zeigte

er schauspielerisches Talent und mit seiner Familie spielte er sogar in zwei

Folgen der beliebten Fernsehserie „Neues aus Uhlenbusch“ mit. Über

Mascherode hinaus war er immer bereit zu Vertretungen in anderen

Kirchengemeinden, seien es Gottesdienste, Taufen, Trauungen oder

Beerdigungen. Daneben hat er viele Jahre Religionsunterricht an der

Gaußschule in Braunschweig erteilt.

Ein Bild wird uns unvergessen bleiben: Das Bild des radelnden Pastors.

Auch in seinem Ruhestand hat Pfarrer Brüdern von Volkmarode aus in

alter Verbundenheit „seine“ Senioren und Kranken mit viel Hingabe

besucht, solange seine Gesundheit dies zuließ.

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Beerdigungen

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Wir freuen uns, wir trauern

Wir sind dankbar für sein segensreiches Wirken. In Verbundenheit mit

seiner Frau Barbara, seinen beiden Töchtern und den Angehörigen,

gedenken wir des Heimgerufenen mit seinem Konfirmationsspruch,

Sprüche 3, 5­6:

„Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht

auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn auf allen deinen Wegen, so

wird er dich recht führen.“

Der Kirchenvorstand Mascherode

Helmut Gehrmann, 1.Vorsitzender

Wir nehmen Anteil an der Trauer der Hinterbliebenen unserer

verstorbenen Gemeindeglieder.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir auf Grund des

Datenschutzes im Internet keine Namen und Adressen

veröffentlichen.

Goldene Hochzeit

Wir wünschen Glück und Gottes Segen für das weitere

gemeinsame Leben der Eheleute.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir auf Grund des

Datenschutzes im Internet keine Namen und Adressen

veröffentlichen.


Wir freuen uns, wir trauern

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir auf Grund des

Datenschutzes im Internet keine Namen und Adressen

veröffentlichen.

Bitte informieren Sie das Pfarrbüro, wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Daten im Gemeindebrief

veröffentlicht werden.

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Religion für Einsteiger

Gott und die Wissenschaft

Für viele spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen christlichem

Glauben und moderner Naturwissenschaft auf die Frage „Bibel oder

Darwin“ zu: Stimmt es, dass die Welt in sieben Tagen erschaffen wurde,

wie es die biblische Schöpfungsgeschichte darstellt, oder hat Charles

Darwin mit seiner Evolutionstheorie recht?

Fundamentalisten gibt es dabei auf beiden

Seiten. "Bibeltreue" Christen in den USA

gehen so weit, die Behandlung der

Evolutionstheorie im Unterricht zu verbieten.

Wenn die Bibel Gottes Wort ist, so sagen sie,

dann muss man auch daran glauben, auch an

die Teile, die nicht im Einklang mit den

wissenschaftlichen Erkenntnissen unserer

Zeit stehen. Dann muss man allerdings die

Augen sehr fest schließen, denn die biblische

Schöpfungsgeschichte gibt das Weltbild

wieder, das man vor gut 2500 Jahren im

vorderen Orient hatte. Danach ist die Erde

eine Scheibe und der Himmel eine Kuppel, an

der Sonne, Mond und Sterne befestigt sind.

Dass dies nicht der Wirklichkeit entspricht,

dürfte allen spätestens seit Beginn der

Raumfahrt deutlich sein.

Allerdings bilden diese Fundamentalisten eine

kleine Minderheit und spielen in Europa kaum

eine Rolle. Es macht also wenig Sinn, die

Bibel auf Konfirmandenniveau widerlegen zu wollen, etwa mit der Frage,

mit welcher Frau eigentlich Kain seine Nachkommen gezeugt hat. Die

Schöpfungsgeschichte ist zugegebenermaßen kein naturwissenschaftlicher

Bericht, sondern ein Bekenntnis zu Gott als Schöpfer und damit zu der

Glaubensaussage, dass die Welt „sehr gut“ ist und damit auch Leben

sinnvoll ist und ein Ziel hat.

Fundamentalisten gibt es aber auch auf Seiten der Wissenschaftler. Sie

empfinden es offenbar als persönliche Kränkung, dass da so etwas

Diffuses wie Glauben ins Spiel kommt, wo es doch darum geht, die Welt

allein mit Mitteln der Logik zu erklären. Wobei sie allerdings selbst den

Boden der Logik verlassen. Denn genauso wenig wie man Gott logisch

beweisen kann, kann man ihn logisch widerlegen. Weder die

Evolutionstheorie noch die Urknallhypothese schließen eine planmäßige

Schöpfung aus. Im Gegenteil: Gerade in den letzten Jahrzehnten ist


Religion für Einsteiger

deutlich geworden, dass die Entstehung eines funktionierenden

Universums und seine Weiterentwicklung bis hin zu bewusstem Leben

eine derartige Verkettung von „Glücksfällen“ erfordert hat, dass die

Wahrscheinlichkeit, dass dies zufällig geschehen konnte, praktisch bei

null liegt. Große Wissenschaftler wie Albert Einstein haben das auch

erkannt. Allein die Tatsache, dass der Mensch mit seinem Intellekt die

Naturgesetze verstehen kann, war für Einstein ein Beweis, dass hinter

dem Universum ein überlegener Geist steht. Viele der heutigen Versuche,

die Welt ohne Gott zu erklären, wirken dagegen merkwürdig hilflos:

danach müsste unser Universum nur eines von unendlich vielen Universen

sein, die permanent entstehen und sofort wieder vergehen, weil sie nicht

stabil sind. Also ein erfolgreicher Versuch unter unzähligen Fehlversuchen.

Wobei immer noch die Frage ist, wie nicht nur der Raum, sondern mit

ihm auch die Zeit und die Naturgesetze aus dem Nichts entstanden sein

können.

Nun ist es durchaus verständlich, dass Naturwissenschaftler bei ihrer

Forschung ohne die „Arbeitshypothese Gott“ auskommen wollen. Dann

sollten sie allerdings auch deutlich sagen, dass sie noch meilenweit davon

entfernt sind, die Entstehung der Welt und des Lebens aus sich selbst

heraus zu erklären. Umgekehrt sollten wir als Kirche sehr viel intensiver

das Gespräch mit der Naturwissenschaft suchen: schließlich kann sie uns

helfen, die Wunder der Schöpfung besser zu verstehen. hb

www.kirche­mascherode.de

Das Internet­Team der Gemeinde baut die WEB­Seiten noch weiter aus.

Neben den laufenden Veranstaltungshinweisen findet man dort auch

Hörpredigten und Predigten zum Nachlesen. Ebenso haben wir ein

Gästebuch eingerichtet, um Anregungen und Meinungen aus der

Gemeinde zu erhalten. Wir freuen uns auf Ihre Einträge.

Das WEB ­ Team

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Religion für Einsteiger

Fotografieren in der Kirche

Ein kleiner Kirchenknigge

Das Paar ist aufgebracht: „Was?

Warum denn das nicht?“ Ein Wort

gibt das andere, schließlich sagt die

Braut erbost: „Wir suchen uns eine

andere Kirche!“ Der Wunsch, während

des Gottesdienstes aus nächster

Nähe zu fotografieren, sorgt

immer wieder für Debatten und

Misstöne im Gemeindealltag. Viele

Menschen möchten „ihre“ Gottesdienste

im Bild oder Film festhalten,

um sich später besser daran

zu erinnern. Bei Taufen, Trauungen

und Konfirmationen gibt es schließlich

eine ganze Menge zu sehen. Es

sind bewusste Akte des Sichtbar­

Machens. Gesten wie das Niederknien,

das Segnen oder das Händefalten

sind Zeichen, deren Sinn sich

nur durch das Sehen erschließt.

Realität versus Fotografie

Aber genau da liegt der Unterschied

zwischen Realität und Fotografie:

In einem Gottesdienst geht

es um das intuitive, direkte, religiöse

Erlebnis im Rahmen einer Gemeinde.

Die Vorbehalte vieler

Pastoren gegen das Fotografieren

rühren daher, dass das Entscheidende

nicht auf das Bild gebannt werden

kann. Gottesdienste und vor

allem Amtshandlungen bekommen

ihren Sinn nur durch das innere Geschehen

in der versammelten Ge­

meinde. Zwar gibt es für die

evangelische Kirche, anders als für

die katholische, keine „heiligen

Räume“, keine geweihten Zonen, in

denen das Fotografieren deshalb

grundsätzlich infrage steht.

Mit dem Herzen sehen

Doch allgemein gilt für beide Konfessionen

das Wort des kleinen

Prinzen aus Antoine de Saint­

Exupérys Buch: „Man sieht nur mit

dem Herzen gut. Das Wesentliche

ist für das Auge unsichtbar!“ Viele

Kirchengemeinden bitten deshalb

darum, während des Gottesdienstes

aufs Fotografieren zu verzichten.

So rät zum Beispiel eine

bayerische Kirchengemeinde auf

ihrer Website: „Versuchen Sie, so

viel wie möglich auf Ihrem ‚geistigen

Film‘ festzuhalten.“ Auch ein

praktischer Tipp macht die Runde:

Man kann einige Rituale in aller Ruhe

nach dem Gottesdienst nachstellen.

Die meisten Pfarrer sind

dazu bereit. Das hat zwei Vorteile:

Es stört nicht den Gottesdienst,

und die Bilder werden meistens viel

besser.

Reinhard Mawick

Aus: „chrismon“, das evangelische

Monatsmagazin der Evangelischen

Kirche. www.chrismon.de


Portfolio ist Lernen

ICH­BUCH für jedes Kind

Kids & Teens

Ein wesentlicher Schwerpunkt in diesem Jahr wird die Portfolioarbeit mit

Kindern sein.

Portfolio ist eine Dokumentationsmethode für kindliche Lern­ und

Entwicklungsprozesse.

Portfolio heißt nicht in erster Linie Zeichnungen sammeln. Es ist eine

Arbeitsweise, die dem Kind das eigene Lernen bewusst machen soll. Für

das Kind selbst, für Pädagogen, für Eltern kann man das Lernen sichtbar

machen, indem man bewusst Dokumente sammelt, die Entwicklungen

aufzeichnen. Die Dokumentensammlung in einem Portfolio ­ bei uns auf

Wunsch der Kinder „Ich­Buch“genannt ­ sind nur Mittel, um dem Ziel

nahe zu kommen ­ dem Bewusstsein für das eigene Lernen. Diese

Methode soll auch das Selbstvertrauen des Kindes stärken und seine

Fähigkeiten bekräftigen. Für die Entwicklungsgespräche mit den Eltern

und auch im Team, ist das Portfolio eine gute Grundlage.

Alle Kinder können etwas, wenn man ihnen nur genügend Zeit dafür lässt.

Es sind die kleinen täglichen Ereignisse, in denen das Lernen geschieht:

„Ja, ich kann.“ Kinder lernen durch Variation und Vielfalt. Aufgabe der

Pädagogen ist es, die Perspektive des Kindes einzunehmen und den

Forscherdrang des Kindes zu ermuntern! (E.Wiklund H.Jancke

P.Johansson)

Wir haben uns auf den Weg gemacht und es hat sich schon gelohnt! Alle

Eltern haben uns unterstützt und die ersten 3 Seiten im ICH­BUCH ihres

Kindes mitgestaltet: Fotos der Familie oder anderer wichtiger Personen

und Ereignisse. Die Kinder sind begeistert und erzählen gern dazu. Jedes

Kind hat eine eigene Kordel mühevoll gedreht und als Halteband seines

Ich­Buches gefertigt. Inzwischen hängen alle Ich­Bücher in jedem

Gruppenraum an der Wand und können von den Kindern jederzeit genutzt

werden. Das jeweilige Deckblatt ist individuell gestaltet und somit für

jedes Kind sofort erkennbar!

Text und Foto: Angela Behrens

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Foto: J. Juny

Berufswunsch

Pastorin

Mein Praktikum in der

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Kids & Teens

Kirchengemeinde Mascherode

Anlässlich meines dreiwöchigen

Schülerpraktikums bewarb ich mich im

März 2011 bei Herrn Bartling. Nach der

Zustimmung des Kirchenvorstands

begann das Praktikum im November am

Reformationstag mit der „Christ Church“,

was eine sehr gute Einstimmung auf das eigentliche

Praktikum war. Meine alltäglichen Arbeiten waren unter

anderem Frau Heise im Büro zu helfen, was mir sehr viel

Spaß gemacht hat. Dank Herrn Bartling hatte ich die

Möglichkeit in die typische Arbeit eines Pfarrers herein

zu schnuppern, ich durfte eine Art

Vorpredigt schreiben.

Außerdem habe ich verschiedene Kreise

besucht, den Frauen­Gesprächs­Kreis und

eine Sitzung des Kirchenvorstands.

Besonders gut in Erinnerung

ist mir der Besuch eines Altenheims

mit Sigrid Kaeding in Erinnerung

geblieben, denn dabei habe ich gemerkt,

wie wichtig die Betreuung und

einfach das Reden mit den Gemeindemitgliedern

ist.

Abschließend kann ich sagen, dass mir das Praktikum

sehr viel Spaß gemacht hat und ich gerne als Pastorin

arbeiten würde.

Ich möchte auf diesem Weg jedem danken,

der mich bei diesem Praktikum begleitet

hat und den ich bei dem Besuch eines

Kreises getroffen habe und mit dem ich

reden konnte. Jacqueline Juny


Pfingsträtselbild

Kids & Teens

Kinder aus verschiedenen Ländern der Erde sitzen um das Pfingstfeuer

und singen gemeinsam Lieder. Im Bild sind auch einige Tauben versteckt.

Findest du sie? Wie viele Tauben sind es?

Auflösung: Seite 34

Text/Illustration: Christian Badel

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Kids & Teens

Jugendfreizeit in SCHWEDEN

21.07.­05.08.2012 | Greagården/Dalsland

Schweden, das Land der Elche und unendlichen Seen

lädt Dich auf eine zweiwöchige Reise ein. Ein geniales

Haus direkt am See mit eigener Badestelle und

Badesteg bietet dazu die Grundlage. Auf dem

weiteren Gelände findest Du einen

Beachvolleyballplatz, unsere Fußballwiese und den

Grillplatz für chillige Lagerfeuer­ und Grillabende.

Dazu kommen natürlich unsere eigenen Kanus, mit

denen wir bei dem einen oder anderen Ausflug die

Seen der Umgebung unsicher machen werden!

Unsere Städtetrips führen Dich nach Karlstad und

Göteborg. Die Fahrt organisieren wir mit mehreren

Kleinbussen direkt ab Braunschweig. Die

Unterbringung erfolgt größtenteils in Dreibettzimmern.

Reisezeit: 21.07. ­ 05.08.2012

Alter: 13­16 Jahre

Preis: 479,– Euro

Anzahl der TN: max. 32

URLAUB MIT FREUNDEN in DÄNEMARK

11.08.­18.08.2012 | Boeslum Strand/Ebeltoft

Das Meer vor der Haustür, die Fahrräder im Gepäck und viel Zeit zum

Erholen, Chillen und Genießen. So könnte man kurz und knapp unsere

Fahrt nach Dänemark 2012 beschreiben. Unser schickes Ferienhaus steht

in nächster Nähe zum Meer und auch im und ums Haus herum gibt es

einige Highlights: Große, geräumige Zimmer und Aufenthaltsräume, ein

Bolzplatz nebenan und genügend Liegestühle zum Sonnen auf unserer

Terrasse. Dein Fahrrad kannst Du in unserem Anhänger verstauen, so

dass wir vor Ort auch die eine oder andere Tour angehen können. Geplant

ist außerdem ein Trip nach Århus, Dänemarks zweitgrößter Stadt. Die

Fahrt organisieren wir mit Kleinbussen.

Reisezeit: 11.08. ­ 18.08.2012 Alter: 17­22 Jahre

Preis: 279,– Euro Anzahl der TN: max. 16

Anmeldung und Information für beide Reisen

Leitung: Oliver Mally und Team des CVJM

Anmeldung: CVJM Braunschweig, Oliver Mally

Wollmarkt 9­12, 38100 Braunschweig, 0531/2444041

Information: www.cvjm­braunschweig.de

ollimally@cvjm­braunschweig.de


Liebe Leserin,

lieber Leser,

herzlich grüße ich Sie als

Ihre neue Pröpstin.

Seit dem 1. Februar 2012

bin ich nun in Braunschweig tätig.

Nachgefragt

Das Kennenlernen der Gemeinden, der Mitarbeiterschaft und der Stadt mit

ihren Institutionen wird in der nächsten Zeit mein erstes Anliegen sein.

Besonders Besuche in den 31 Gemeinden und anderen kirchlichen

Diensten sind mir wichtig.

Es interessiert mich, welche Projekte sich Einzelne und die Gemeinden

vornehmen, und was für sie dabei hinderlich ist. Außerdem möchte ich

erfahren, wie die Stadt tickt und was sie ausmacht.

An unserem christlichen Glauben ist für mich zuerst die vergewissernde

Seite wichtig: Gottes Zusage in Christi Leiden und Auferstehung. Da weiß

ich: ich bin geliebt, und zwar geliebt durch die Grenzen dieser Welt

hindurch. Deshalb schreibt Paulus im Galaterbrief „Zur Freiheit hat uns

Christus befreit“. Das ist eines meiner liebsten Bibelworte, denn diese, die

innere Freiheit eines Christenmenschen, ist mir wichtig. Das ist eine

Freiheit zu verantwortlichem Leben und Handeln. Nicht eine Freiheit von

Verantwortung. Und so endet das bei Paulus auch: „Zur Freiheit hat uns

Christus befreit. So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch

der Knechtschaft auflegen! ... Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort

erfüllt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Und dass wir dem

entsprechend miteinander umgehen, dazu trage ich dann gerne bei.

Ich freue mich darauf, Sie in Ihren Gemeinden kennenzulernen. Gottes

Segen wünscht Ihnen

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Der Seiltänzer

Michael Göring

Impressum

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Für Sie entdeckt

»Warum hast du diesen Weg eingeschlagen? Was

fasziniert dich an der Welt der Riten, der Heiligen

und des Kreuzes?«

Voller Sorge und Empörung fordert der Priester

Andreas Wingert von der Kanzel herab

Konsequenzen aus den Missbrauchsfällen in der

katholischen Kirche – bis er selbst unter Verdacht

gerät. Nun sucht er Rat und Hilfe bei seinem

Freund aus Kindertagen, aber Thomas liegt mit

einem Herzinfarkt im Krankenhaus.

Auf der Rückfahrt von einem Besuch bei Thomas

erinnert sich Andreas: An eine Kindheit und

Jugend in der westfälischen Provinz, als Thomas

und er unzertrennlich waren. Später schlägt

Andreas einen ungewöhnlichen Weg ein: Er geht ins Priesterseminar,

während Thomas heiratet und als Geisteswissenschaftler Karriere macht.

Die Anfechtungen des Alltags und des modernen Lebens, das Verzicht

kaum noch kennt, werden Andreas zur ständigen Herausforderung.

Michael Göring erzählt von einer großen, lebenslangen Freundschaft, von

religiöser Berufung und von der Gratwanderung eines Priesters heute.

Michael Göring, geboren 1956 in Lippstadt/Westfalen, ist seit 2005

Vorsitzender des Vorstandes der ZEIT­Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in

Hamburg und Honorarprofessor der Forschungsstelle Stiftungswesen am

Institut für Kultur­und Medienmanagement der Hochschule für Musik und

Theater in Hamburg.

ISBN: 978­3­455­40099­1 19,95 Euro (gebunden)

Rätsel von Seite 31: 7 Tauben

Gemeindebrief der Ev.–luth. Kirchengemeinde Mascherode

Herausgeber: Kirchenvorstand der Ev.­luth. Kirchengemeinde Mascherode

Redaktion: Harald Bartling (ViSdP)(hb), Anette von Hagen (Redaktion/Layout) (avh),

Dorothea Behrens (db), Heide Rothe (hr), Gabie Skusa­Krempeć/freie Mitarbeiterin (gsk),

Corinna Volkmer/freie Mitarbeiterin (cv)

Anschrift der Redaktion: Schulgasse 1, 38126 Braunschweig

Der Gemeindebrief erscheint viermal pro Jahr mit einer Auflage von 2000 Exemplaren.

Im Internet unter: www.kirche­mascherode.de

Druck: Der Druck ist eine Spende der Firma Oeding Druck


Gemeinde aktiv

Der Mütterkreis bei seiner Weihnachtsfeier 2011 Foto: hb

Kinder zeigen ihre gemalten Bilder zum Thema "der sinkende Petrus" im Familiengottesdienst am 12. Februar.

Weitere Fotos unter www.kirche­mascherode.de Foto: avh

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Foto: www.gemeindebrief.de

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