Zutaten - Manfred Groh

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Zutaten - Manfred Groh

Kochen mit

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MANFRED

GROH

Die Basis eines gemütlichen Abends

ist das richtige Rezept.


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blog.sanlucar.com

Unser Garten ist die Welt

Nicht jeder kann einfach in den Garten gehen, wenn er Lust auf frisches

Obst und Gemüse hat. Deshalb gibt es SanLucar. Auf der ganzen Welt

wählen wir reife und aromatische Früchte aus und bringen sie zu Ihnen nach

Hause. So können Sie sich jeden Tag mit feinstem Geschmack verwöhnen.

SanLucar. Leidenschaft, die man schmeckt.


Auf badische Gemütlichkeit Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

V. i. S. d. P.: Manfred Groh

die Kunst der guten Politik ist das Finden des richtigen Rezeptes.

Während die Politik über die Rezeptur noch gerne diskutiert, können

wir, dank Großmutters Überlieferungen, in der Küche das gesellige

Beisammensein bereits vorbereiten. Hierfür habe ich meine badischen,

schwäbischen und pfälzischen Rezepte für Sie zum Nachkochen auf der

Basis von 4 Personen zusammengestellt.

Diese Gerichte können Sie am eigenen Herd nachkochen oder zuvor in

einem Karlsruher Restaurant oder einer Gaststätte probieren.

Die aktuellen Restaurants und Gaststätten sind auf meiner Homepage

aufgelistet: www.manfred-groh.de

Vielleicht treffen wir uns sogar persönlich bei dem einen oder anderen

Essen. Ich würde mich darüber sehr freuen.

Ihr

Manfred Groh


MANFRED

GROH

Ihre Karlsruher Basis in Stuttgart.

Gemeinsam für Baden-Württemberg.

Landtagswahl : 27. März 2011


Schwäbischer Genuss beim Arbeitsessen:

Prof. Dr. Reinhart und Ministerpräsident Stefan Mappus.

Linsen, Spätzle und Wienerle

Zutaten

Linsengemüse

1 Pfund Linsen

1 Bund Suppengrün (reichlich)

2 Kartoffen

Zwiebeln

1/8 Butter

2 EL Mehl

4 Scheiben Bauchspeck

Essig nach Geschmack

Spätzle

8 – 10 Eier

200 g Mehl

Etwas Wasser nach Bedarf

Salz

4 Paar Wiener Würstchen


Zubereitung

Linsengemüse

Die Linsen über Nacht in Wasser einweichen.

Die Möhren vom Suppengrün und die Kartoffeln schälen und würfeln, den Lauch

in Streifen schneiden

Die Linsen mit dem Bauchspeck, den Gemüse- und Kartoffelwürfeln und

dem Lauch im Einweichwasser ca. 1 Stunde kochen.

Die Zwiebeln schälen, fein würfeln und in heißem Fett gelb dünsten. Das Mehl

darin verrühren.

Soße mit etwas abgenommener Brühe ablöschen. Die Zwiebelsoße ca. 3 Minuten

köcheln und das Linsengemüse zufügen. Je nach Geschmack mit Essig würzen.

Dazu passt:

Württemberger Lemberger, Untertürkheim.

Spätzle

Das gesiebte Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken.

Eine Prise Salz um den Rand streuen.

12 Eier nach und nach in die Mulde geben und aus der Mulde heraus in das Mehl

verarbeiten. Der fertige Teig muss reißen, wenn man ihn mit dem Kochlöffel aus

der Schüssel zieht. Je nach Bedarf etwas Wasser hinzufügen.

Die Spätzle vom Spätzlebrett mit einem großen Küchenmesser in kochendes

Salzwasser schaben und ca. 3 – 5 Minuten ziehen lassen.

Die Spätzle sind gar, sobald sie an der Oberfläche schwimmen.

Anschließend die Spätzle mit einem Schaumlöffel abschöpfen gut abtropfen lassen

und in eine Schüssel geben

Mein Tipp für Sie: In die Schüssel eine Untertasse mit der Innenseite nach unten

legen, so dass sich das Tropfwasser der Spätzle unter der Untertasse sammeln

kann.

Das Linsengemüse mit dem heißen Bauchspeck (wer mag) auf breiten Tellern mit

den Spätzle und je einem Paar heißen Wiener Würstchen servieren.

Mein Tipp: Die Wienerle erst ins kochende Wasser geben und darin ziehen

lassen.


Peter Hauk, Vorsitzender der CDU Fraktion zu Besuch bei Lernort Bauernhof Beideck.

Eingemachtes Kalbfleisch

Zutaten

Kalbfleisch

750 g Kalbfleisch

1 Schalotte

1 Stange Lauch

2 EL Öl

2 EL Butter

2 EL Mehl

250 ml Weißwein

375 ml gekörnte Fleischbrühe

2 Lorbeerblätter

Salz, Weißer Pfeffer, Muskatnuss

1 TL Zitronensaft (Limonensaft)

1 – 2 TL Nolly Prat

2 Eigelb

100 ml Sahne

Kopfsalat

1 – 2 Kopfsalat

1 Bund Schnittlauch

1 kleine Zwiebel (Schalotte)

Essig, Öl

Pfeffer, Salz

Spirelli

1 Pfund Spirelli

Salz


Zubereitung

Eingemachtes Kalbfleisch

Das Kalbfleisch in größere Würfel schneiden. Die Schalotte schälen und fein

würfeln. Den Lauch putzen und nur die weißen und hellgrünen Teile in feine

Streifen schneiden.

Öl und Butter in einem Topf erhitzen und darin die Fleischwürfel zart anbraten,

nicht zu braun werden lassen.

Die gewürfelte Schalotte zufügen und glasig dünsten. Mit Mehl bestäuben,

unterrühren und mit Weißwein ablöschen. Mit der gekörnten Fleischbrühe

aufgießen. Lorbeerblatt und Lauch hinzugeben und ca. 1 Stunde in geschlossenem

Topf bei kleiner Hitze schmoren lassen.

Den Deckel vom Topf nehmen und 10 Minuten offen köcheln lassen. Mit Salz,

Pfeffer, Muskatnuss, Zitronensaft (Limonensaft) und Nolly Prat würzen und

abschmecken.

Eigelb und Sahne in einer kleinen Schüssel verquirlen. Den Topf vom Herd nehmen

und mit der Eiersahne legieren. Das Ragout darf jetzt nicht mehr kochen, sonst

gerinnt die Soße.

Kopfsalat

Den Kopfsalat putzen, zerlegen und dann gründlich waschen. Die Salatsoße mit

fein gehackter Zwiebel (Schalotte), Essig, Öl , Salz und etwas Pfeffer anrichten.

Eine kleine Prise Zucker dazugeben. Über den Salat den gewaschenen und in kleine

Röllchen geschnittenen Schnittlauch streuen und zum eingemachten Kalbfleisch

servieren.

Spirelli

Inzwischen die Spirelli in Salzwasser nach Anleitung al dente kochen.

Dazu empfehle ich denselben Wein,

der zum Kochen verwendet wird.

Z.B. einen Weißburgunder vom Turmberg.


Närrischer Genuss – nach Aschermittwoch immer noch ein Muss.

Wurstsalat mit Röstkartoffeln

Baekaoffa Zutaten Wurstsalat

350 g Kalbslyoner, dünn aufgeschnitten

350 g Kalbsleberkäse, dünn aufgeschnitten

1 Bund Radieschen

1 Bund Petersilie

5 – 6 hart gekochte Eier

3 EL Creme fraîche

5 – 6 Tomaten

Salz, Pfeffer

2 EL Essig

Röstkartoffeln

500 – 750 g festkochende Kartoffeln

1 – 2 EL Butter oder ÖL

Salz, Pfeffer


Zubereitung

Wurstsalat

Die Wurst in dünne Streifen schneiden und in eine große Schüssel geben. Die

geputzten und in dünne Scheiben gehobelten Radieschen dazugeben.

Die Petersilie waschen, fein hacken und unter die Wurst mischen.

Ebenso die gewaschenen und in Scheiben geschnittenen Tomaten und die

hartgekochten und gewürfelten Eier unterheben.

Mit Salz, Pfeffer, Essig und etwas Paprika würzen und alles gut vermischen.

Zum Schluss die Creme fraîche unter den Wurstsalat heben.

Dazu ein frisches knuspriges Baguette oder:

Röstkartoffeln

Die Kartoffeln mit der Schale waschen und im Salzwasser ca. 25 Minuten auf

niedriger Temperatur kochen. Kümmel nach Geschmack zufügen.

Die abgekochten Pellkartoffeln pellen solange sie heiß sind.

Die Kartoffeln in eine Pfanne mit heißem Fett (Öl – besser Butter) hobeln und

goldbraun braten. Ab und zu wenden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schweizer Rösti

Die Kartoffeln nur 10 Minuten kochen. Dann sofort schälen und erkalten lassen.

Danach auf der groben Reibe in eine Schüssel raspeln.

Öl/Butter in der Pfanne erhitzen und die gesalzenen Kartoffelraspel in die Pfanne

geben und flach drücken.

Bei geringer Temperatur die Kartoffelmasse ca. 8 – 10 Minuten goldgelb rösten,

wenden und nochmals goldgelb rösten.

(Wende-Tipp: Am besten den Rösti auf einen flachen Teller stürzen und zurück in

die Pfanne geben)

Ob Baguette, Röstkartoffeln oder Schweizer Rösti

– dazu passt auf jeden Fall ein kühles Bier!


Verheiratete

Zutaten 500 – 750 g Rindfleisch (Tafelspitz)

Spätzle

Suppengrün

500 g festkochende Kartoffeln

2 Karotten

½ Sellerie

Pfeffer, Muskatnuss

1 Bund Petersilie

1 große Zwiebel

4 – 6 Eier

100 – 150 g Mehl

Salz

Etwas Wasser nach Bedarf


Zubereitung

Verheiratete

Rindfleisch abwaschen und zusammen mit dem Suppengrün ca. 1 ½ Stunden weich

kochen (im Schnellkochtopf nach vorgegebener Garzeit).

Inzwischen die Kartoffeln und das Gemüse schälen und waschen.

Die Kartoffeln und das Gemüse in Würfel schneiden. Ist das Fleisch gar,

herausnehmen und in grobe Würfel schneiden. Fleischbrühe durchseihen, darin die

Kartoffel- und Gemüsewürfel bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten weich kochen.

Spätzle (selbst gemacht)

Den Teig für die Spätzle mit ca. 100 – 150 g gesiebtem Mehl und Eiern mit etwas

Salz zubereiten. Eventuell mit etwas Wasser geschmeidig rühren.

Der Teig ist für das Spätzlebrett fertig, wenn er „reißt“.

Die Spätzle vom Spätzlebrett mit einem großen Küchenmesser in kochendes

Salzwasser schaben und ca. 3 – 5 Minuten ziehen lassen.

Die Spätzle sind gar, sobald sie an der Oberfläche schwimmen.

Die Spätzle mit einem Schaumlöffel abschöpfen, gut abtropfen lassen und in eine

Schüssel geben.

Mein Tipp für Sie: In die Schüssel eine Untertasse mit der Innenseite nach unten

legen, so dass sich das Tropfwasser der Spätzle unter der Untertasse sammeln

kann.

Die Fleischstücke und die Spätzle in die Fleischbrühe geben.

Zwiebeln klein hacken und in einer Pfanne mit heißem Öl hellbraun rösten.

Die Brühe mit den Zwiebeln abschmelzen und zum Schluss mit fein gehackter

Petersilie bestreuen und servieren.


Beste Qualität vom Metzgermeister auf den Tisch.

Gesalzener Kammripp in Sauerkraut

Zutaten

Kammripp

1 kg gesalzener Kammripp

Sauerkraut

750 g Sauerkraut

6 – 8 Wacholderbeeren

¼ TL Kümmel

1 Zwiebel (mittelgroß)

3 EL Schweineschmalz

1 Kartoffel

Schupfnudeln

1 kg gekochte Kartoffeln vom

Vortag

1 EL Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 Msp. Muskat

1 – 2 EL Mehl


Zubereitung

Kammripp

Den gesalzenen Kammripp beim Metzger einige Tage zuvor bestellen, damit er ihn

marinieren kann. Auf keinen Fall darf der Kammripp geräuchert sein.

Sauerkraut

Das frische oder das eingelegte Sauerkraut aus der Dose/Beutel wie gewohnt

weich kochen. Die Kartoffel schälen und fein rappen.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

Ca. 3 EL Schweineschmalz zerlassen und darin die Zwiebelwürfel hellgelb anbraten.

Anschließend den Kartoffelmus dazugeben.

Zum weichgekochten Sauerkraut den Kammripp, 6–8 Wacholderbeeren und nach

Geschmack ca. 1/4 TL Kümmel geben und weitere 15 Minuten kochen lassen.

Dann das Sauerkraut auf ein Sieb geben, abtropfen lassen und zurück in den Topf

schütten.

Das Schmalz mit den Zwiebeln und dem Kartoffelmus darüber gießen und alles

weitere 10 Minuten bei geringer Hitze garen.

Schupfnudeln

Die Kartoffeln vom Vortag durch die Kartoffelpresse drücken und mit dem Ei, Salz,

Pfeffer und Muskatnuss zu einem formbaren Teig verarbeiten. Dazu gibt man nach

Bedarf etwas Mehl.

Dann werden zeigefingerlange und ca. 3 cm dicke Nudeln aus dem Teig gerollt.

Das geht am besten auf einem bemehlten Holzbrett.

In siedendem Salzwasser lässt man die Nudeln (Buwespitzle) ca. 10 Minuten

ziehen. Dann mit dem Schaumlöffel herausheben und gut abtropfen lassen.

Kammripp zusammen mit Schupfnudeln

und Sauerkraut heiß servieren.

Dazu schmeckt ein kühles Bier.


Schmeck‘ den Süden in Karlsruher Restaurants und Gaststätten.

Grünkernsuppe mit Markklößchen

Zutaten

Grünkernsuppe

2 Karotten

1 Stück Sellerie

1 kleine Stange Lauch

1 Zwiebel

30 – 40 g Grünkern (geschrotet)

100 ml Weißwein

1 l gekörnte Fleischbrühe

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Markklößchen

Markknochen mit mindestens 100g Rindermark

100 g Weißbrot

2 Eier

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

1 Prise Cayennepfeffer (Peperoncino)

Weckmehl (Paniermehl)

Mehl


Zubereitung

Grünkernsuppe

Das Gemüse putzen, waschen und in feinste Würfel schneiden.

Die Butter in einem Topf erhitzen und den geschroteten Grünkern unter ständigem

Rühren dünsten bzw. rösten, bis er eine leicht hellbraune Farbe annimmt.

Die Gemüsewürfel hinzugeben und leicht mitdünsten bzw. mitrösten.

Die Fleischbrühe aufgießen und alles gut verrühren.

Die Suppe ca. 30 Minuten köcheln lassen und zum Schluss mit Salz, Pfeffer und

Muskatnuss abschmecken.

Markklößchen

Das Rindermark aus den Knochen entfernen und mit dem Weißbrot und den Eiern

in einer Schüssel gut vermengen und durch die feine Scheibe des Fleischwolfes

drehen.

Die Masse mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen. Nach Geschmack etwas klein

gehackte Petersilie zugeben. Mit Weckmehl leicht binden.

Ca. 2 Stunden kühl stellen.

Weiterverarbeitung Markklößchen

Aus dem gut abgekühlten Teig mit bemehlten Händen kleine Klößchen formen und

diese auf ein bemehltes Brett legen.

In einem größeren Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Markklößchen

hinein geben.

Wenn sie wieder an der Oberfläche schwimmen, noch etwa 3 Minuten ziehen

lassen, aber nicht mehr kochen.

Die garen Klößchen in die heiße Suppe geben und servieren.


Löffel für Löffel – badischer Genuss.

Kartoffelsuppe und Zwetschgenkuchen

Zutaten Kartoffelsuppe

750 g Kartoffeln

100 g Sellerie

2 Gelberüben

1 Lauchstange

1 Zwiebel

20 g Butter

1,5 l Fleischbrühe

Salz, Pfeffer

1 Bund Petersilie

nach Belieben Sahne oder

saure Sahne (Creme fraîche)

Zwetschgenkuchen

200 ml Milch

25 g Hefe

50 g Zucker

60 g Butter

375 g Mehl

1 EL Salz

1 ½ kg Bühler Zwetschgen

60 g Zucker

Fett für das Küchenblech


Zubereitung

Kartoffelsuppe

Kartoffeln, Sellerie und Gelberüben waschen, schälen und in gleichmäßige Würfel

schneiden.

Den Lauch putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden. Die Zwiebeln schälen

und fein hacken.

Die fein gehackte Zwiebel in einem Topf mit der Butter glasig dünsten und alles

vorbereitete Gemüse hinein geben. Die Fleischbrühe aufgießen und 20 Minuten

kochen lassen. Die Suppe durch ein Sieb passieren - oder mit dem Handmixer/Stab

pürieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nach Belieben kann ein „Klecks“ Sahne oder saure Sahne (Creme fraîche) auf die

Suppe gesetzt werden. Dazu eignet sich frisches Baguette.

Mein Tipp: Wer auf den Kuchen verzichten möchte, kann ein bis zwei Wienerle

klein geschnitten in die Suppe geben.

Ohne Wienerle dafür mit Zwetschgenkuchen.

Zwetschgenkuchen

Die Milch in einem Topf erwärmen. Die Hefe in einen Kaffeebecher bröckeln, mit

1 TL Zucker und etwas Milch verrühren und 20 Minuten an einen warmen Ort

stellen, bis der Vorteig den Becherrand erreicht hat.

Die Butter in der restlichen Milch zerlassen. Das Mehl in eine Schüssel sieben. Den

Vorteig, den restlichen Zucker, das Ei und eine Prise Salz hinein geben und alles

mit dem Knethaken des Handrührers verrühren. Dabei langsam die Butter-Milch-

Mischung zugeben. Den Teig so lange verkneten, bis er Blasen wirft und sich vom

Schüsselrand löst.

Den Hefeteig zugedeckt 45 Minuten an einen warmen Ort stellen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen, ein Backblech einfetten.

Den Teig nochmals gut durchkneten, auf das Format des Backblechs ausrollen und

das Blech damit auslegen. Den Teig noch 15 Minuten auf dem Blech gehen lassen.

Die Zwetschgen waschen und entsteinen, in Reihen schuppenförmig auf den Teig

setzen und leicht andrücken. Die Hälfte des Zuckers darüber streuen, sofern die

Zwetschgen nicht sehr saftig sind.

Den Kuchen 30 Minuten im Ofen backen und anschließend mit dem restlichen

Zucker, der mit 1 gestr. TL Zimt gemischt sein kann, bestreuen.

Die heiße Kartoffelsuppe mit dem Zwetschgenkuchen servieren.


Krautwickel mit Kartoffelpüree

Zutaten Krautwickel

1 – 2 Köpfe Filderkraut oder Weißkohl

Salz

3/4 Pfund Rinderhack (Tartar)

1/4 Pfund Schweinehack

1 altbackenes Brötchen in Wasser eingeweicht

1 TL Senf

1 Zwiebel

1 EL Margarine

2 Eier

Bund feingehackte Petersilie

1/2 l gekörnte Fleischbrühe

1 Würfel Bratensaft

1 TL Nolly Prat

Kartoffelpüree

750 g festkochende Kartoffeln

2 EL Milch

1 EL gesalzene Butter


Zubereitung

Krautwickel (Kohlrouladen)

Vom Filderkraut (Weißkohl) schlechte Außenblätter entfernen, Strunk

herausschneiden. Kohlkopf so lange in reichlich Salzwasser kochen, bis die Blätter

sich voneinander lösen und biegsam sind. Den Kohlkopf abtropfen lassen und die

Blätter ablösen.

Ca. 6-mal 3 – 4 große Kohlblätter aufeinanderlegen, mit etwas Salz bestreuen,

beiseite stellen.

Das eingeweichte Brötchen gut ausdrücken.

Zwiebeln schälen und fein hacken. In erhitzter Margarine gelb dünsten.

Das Hackfleisch, das fein zerpflückte Brötchen, Eier, Zwiebel, gehackte Petersilie

und Gewürze mit nassen Händen gut vermischen.

Die Hackfleischmasse auf die Kohlblätter verteilen. Die Kohlblätter rechts und

links einschlagen und zusammenrollen. Die Rouladen mit Küchengarn umbinden.

Fett im Bräter erhitzen und die Rouladen ringsrum kräftig anbraten. Mit

Fleischbrühe ablöschen und zugedeckt ca. 40 Minuten schmoren lassen.

Anschließend die Rouladen herausnehmen, das Garn entfernen.

Für die Zubereitung der Soße den Bratensaft und einen TL Nolly Prat in die

Bratflüssigkeit geben, etwas Soßenbinder einrühren und alles kurz aufkochen

lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In die fertige Soße die Kohlrouladen

legen.

Kartoffelpüree (Kartoffelbrei)

Die geschälten und in Scheiben geschnittenen Kartoffeln in reichlich Salzwasser

abkochen (ca. 20 Minuten).

Die Kartoffeln abgießen und in eine Schüssel geben.

Die heiße Milch und die darin aufgelöste Salzbutter zu den Kartoffeln geben und

mit dem Handmixer zu einem sämigen Kartoffelbrei verarbeiten.

Je nach Geschmack etwas salzen.

Dazu trinke ich gerne:

Auxerrois Kabinett, Weingut Huber Malterdingen.


Mit Sicherheit auch für Industrie, Handel und Handwerk das richtige Rezept, von den

Präsidenten Bechtold und Wohlfeil empfohlen.

Leberspätzle mit Sauerkraut

Zutaten Leberspätzle

1 ½ Pfund Rinderleber, fein

durchgehackt

1/2 Pfund Bauchfleisch, nicht

geräuchert aber fein

durchgedreht

1 Pfund Rindfleisch vom Knochen

(z.B. hohe Rippe)

5 Eier

3 kleine Brötchen (Wasserweck)

1 Tasse Weckmehl (Paniermehl) / Mehl

1/4 l Milch

1 große Zwiebel

1 Bund Petersilie

1 Msp. Muskat

1 Msp. Majoran

Salz, Pfeffer

Sauerkraut

750 g Sauerkraut

6 – 8 Wacholderbeeren

1 Zwiebel

3 EL Schweineschmalz

1 Kartoffel

1 Glas Sekt

etwas Kümmel


Zubereitung

Leberspätzle (Lewwerknepp)

Die Wasserweck in Scheiben schneiden und mit kochender Milch (oder kochendem

Wasser) übergießen.

15 – 20 Minuten ziehen lassen. Inzwischen das Rindfleisch mit dem Suppengrün

ca. 1 Stunde abkochen.

Das gekochte Fleisch durch die feinste Scheibe des Fleischwolfes drehen (ggf.

zweimal).

Die Fleischbrühe beiseite stellen. Später mit gerösteten Zwiebeln abschmelzen

und zum Garen der Leberspätzle verwenden.

Die Leber, das Bauchfleisch, das Rindfleisch und die fein gehackte Zwiebel sowie

den ebenso fein gehackten Peterling sehr gut miteinander verarbeiten.

Die eingeweichten Brötchen sehr gut ausdrücken und ebenfalls durch den

Fleischwolf drehen. Mit den Eiern und dem Majoran reichlich Salz und Pfeffer in den

Fleischteig geben. Alles gut vermengen. Den weichen und formbaren Fleischteig

ggf. mit etwas Weckmehl (und/oder Mehl) anreichern.

Löffelweise ovale Knödel (Spätzle) abstechen und in der siedenden, mit den

Zwiebeln abgeschmelzten, Fleischbrühe 15 Minute ziehen lassen.

(Manne‘s Empfehlung: zuerst einen Probekloß fertigen und probieren. Je nach

dem mit Weckmehl / Mehl oder Gewürzen korrigieren ).

Sauerkraut

Das frische oder das eingelegte Sauerkraut aus der Dose/Beutel wie gewohnt

weich kochen. Die Kartoffel schälen und fein rappen. Die Zwiebel schälen und fein

würfeln.

Ca. 3 EL Schweineschmalz zerlassen und darin die Zwiebelwürfel hellgelb anbraten.

Sodann das Kartoffelmus dazugeben.

Zum weichgekochten Sauerkraut 6 – 8 Wacholderbeeren und nach Geschmack ca.

1/4 TL Kümmel geben und weitere 15 Minuten kochen lassen. Dann das Sauerkraut

auf ein Sieb geben, abtropfen lassen und zurück in den Topf schütten.

Das Schmalz mit den Zwiebeln und dem Kartoffelmus darüber gießen und alles

weitere 10 Minuten bei geringer Hitze garen.

Je nach Geschmack mit einem Glas Sekt verfeinern und

dazu auch servieren.


16.000 Karlsruher Kleingärtner erzeugen ihre Frische selbst.

Gefüllter Pfannkuchen

Zutaten Füllung:

Gemischter Salat

3/4 Pfund Rinderhack

1/4 Pfund Schweinehack

Zwiebeln

1/8 l gekörnte Fleischbrühe

2 Lorbeerblätter

3 bis 4 Pimentkörner

Salz, Pfeffer

Soßenbinder

Pfannkuchen

10 – 12 Eier

200 – 250g Mehl

1 l Milch (3,5 % Fettgehalt)

Eine Prise Salz

Pflanzenöl

750 g fest kochende Kartoffeln

(Salatkartoffeln)

Salz

1 Endiviensalat

1/4 l gekörnte Fleischbrühe

1 TL Senf

1 Schalotte (kleine Zwiebel)

Pfeffer, Salz

5 – 6 EL Essig

5 – 6 EL Öl


Zubereitung

Pfannkuchen

Das gesiebte Mehl in eine große Schüssel geben.

Das Salz um den Rand des Mehls streuen, mit einem Kochlöffel eine Mulde in

das Mehl drücken und nach und nach die Eier von der Mulde aus in das Mehl

einarbeiten. Die Milch esslöffelweise dazugeben, bis der Teig eine glatte

Konsistenz (ohne kleine Klumpen) bekommen hat. Der Teig muss gut vom

Kochlöffel fließen. Den Teig eine halbe Stunde ruhen lassen. Zwischenzeitlich die

Füllung zubereiten. (Tipp: Ein Schuss Mineralwasser)

Füllung

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln andünsten.

Das Fleisch dazugeben und scharf anbraten. Mit etwas gekörnter Fleischbrühe

ablöschen. Die Lorbeerblätter und die Pimentkörner zufügen und mit Salz und

Pfeffer abschmecken.

Bei schwacher Hitze ca. eine halbe Stunde köcheln lassen. Bei Bedarf mit etwas

Fleischbrühe auffüllen. Mit Soßenbinder die Füllung etwas eindicken.

Kurz vor dem Servieren auf je einen Pfannkuchen 1 EL von der Füllung geben und

den Pfannkuchen zusammenrollen.

Gemischter Salat

Die Kartoffeln mit Schale in eine Topf geben und mit Wasser auffüllen bis die

Kartoffeln bedeckt sind. Sobald die Kartoffeln kochen das Salz zufügen und bei

kleiner Flamme ca. eine halbe Stunde weiter garen.

Inzwischen den Salat putzen und in feine Streifen schneiden.

Tipp: Den ganzen Endivienkopf vorher kurz ins heiße Wasser legen, nimmt

etwas die Bitterstoffe.

Die abgekochten Kartoffeln schälen und in eine Schüssel hobeln.

Den in Streifen geschnittenen Salat dazugeben.

Feingehackte Zwiebeln, den im Essig aufgelösten Senf und die gekörnte

Fleischbrühe nach Bedarf zufügen und mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Das

Öl zum Schluss dazugeben und alles gut vermengen.

Die heißen gefüllten Pfannkuchen mit dem gemischten Salat servieren.

Meine Wein-Empfehlung:

Bombacher Sommerhalde Spätburgunder vom

Weingut Schätzle, Endingen (Kaiserstuhl).


Geflammter Lachs – eine skandinavische Versuchung.

Lachsforelle mit Salzkartoffeln

Zutaten Lachsforellen

4 fangfrische Forellen

(oder 2 große Lachsforellen oder 4 Doraden)

2 Zwiebeln (mittelgroß)

4 EL Butter

Zitronenpfeffer, Salz, Pfeffer aus der Mühle

4 Bögen gefettete Alufolie

Salzkartoffeln

500 g festkochende Kartoffeln

feingehackte Petersilie


Zubereitung

Lachsforellen

Die Fische gut waschen und säubern. Gut trocken tupfen.

Innen und außen mit Salz, Zitronenpfeffer und etwas weißem Pfeffer würzen.

In den Bauch des Fisches Butterflöckchen, Zwiebelringe und gehackte Petersilie

(evtl. italienische Petersilie) füllen.

Die gefüllte Forelle/Lachsforelle oder Dorade auf einen mit Butter eingefetteten

Bogen Alufolie legen und verschließen.

Fische in der Alufolie in den bei 180 Grad vorgeheizten Backofen geben und ca.

20 Minuten garen.

Nach der vorgegebenen Garzeit die Alufolie öffnen.

Sind die Augen der Fische noch weiß, weitere 5 Minuten garen.

Salzkartoffeln

Die geschälten und in große Würfel geschnittenen

Kartoffeln während der Garzeit der Fische in reichlich

Salzwasser ca. 20 bis 25 Minuten garen.

Den Fisch aus der Alufolie nehmen und auf Fischtellern

mit den mit etwas Petersilie garnierten Salzkartoffeln

und einer Scheibe Zitrone servieren.

Dazu kann ein leichter Weißwein gereicht werden,

z.B. Pechstein Forst aus dem Weingut Reichrat von Buhl.


Die Maultasche – in jeder Form und überall beliebt, auch bei Staatssekräterin Gurr-Hirsch

und Minister Köberle.

Maultaschen überbacken

Zutaten Maultaschen

10 – 12 frische Maultaschen (vom Metzger)

1/2 l gekörnte Fleischbrühe

6 – 8 Eier

Öl oder Butter für die Pfanne

Kartoffelsalat

1,5 kg Salatkartoffeln

1 große Zwiebel

¼ l Fleischbrühe

3 EL ÖL

4 EL Weißweinessig

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Kopfsalat

1 – 2 Kopfsalat

1 Bund Schnittlauch

1 kleine Zwiebel

Essig, Öl

Pfeffer, Salz


Zubereitung

Maultaschen

Die Maultaschen ca. 10 Minuten in der heißen Fleischbrühe ziehen lassen.

Gut abtropfen und in daumendicke Streifen schneiden.

Öl oder Butter in die Pfanne geben und die Maultaschenstreifen darin goldgelb

rösten.

Die Eier in einer Schüssel mit der Gabel schaumig schlagen (wie Rührei).

Die Eimasse über die röschen Maultaschen gießen und goldgelb fertig backen. Die

Maultaschen wie eine Pizza auf großen runden Tellern servieren.

Ich empfehle einen Gavi di Gavi, Tenuta Trere.

Kartoffelsalat

Inzwischen die Kartoffeln gar kochen.

Die Kartoffeln pellen und sehr dünn in eine Schüssel hobeln.

Die gepellte und sehr fein gehackte Zwiebel zu den Kartoffeln geben.

Fleischbrühe und Essig untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss

das Öl zufügen. Den Salat ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Kopfsalat

Den Kopfsalat putzen, zerlegen und dann gründlich waschen. Die Salatsoße mit

fein gehackter Zwiebel (Schalotte), Essig, Öl, Salz und etwas Pfeffer anrichten.

Eine kleine Prise Zucker dazugeben. Über den Salat den gewaschenen und in kleine

Röllchen geschnittenen Schnittlauch streuen und servieren.


Die Kraft der Wurzel schmeckt badisch, so sehen es auch die Minister Rech und Stächele.

Rindfleischbrühe mit Tafelspitz

Zutaten Rindfleischbrühe

1 kg Tafelspitz

300 – 500 g Suppengrün

(Petersilienwurzel,

Pasternaken,

Staudensellerie etc.)

2 – 3 EL gekörnte Fleischbrühe

20 g Streupetersilie

Suppennudeln

Rote Bete Salat

1 Glas geraffelte Rote Bete

1/2 TL Meerrettich

1 Prise Salz, Zucker

1 Msp. Koriander

Saft 1/2 Zitrone

Meerrettichsoße

1 Meerrettichwurzel

1 Zwiebel

3/4 l Rindfleischbrühe

3 EL Butter

1/2 l Milch

1/8 l Sahne

2 TL Zitronensaft

Salz, Streuwürze


Zubereitung

Rindfleischbrühe

Das Rindfleisch (Tafelspitz) und das Suppengrün in einen Schnellkochtopf legen

und mit Wasser auffüllen bis das Fleisch bedeckt ist.

Den Kochtopf nach Anleitung schließen und das Fleisch ca. 1 Stunde darin garen.

Das Fleisch auf eine Fleischplatte legen und beiseite stellen.

Das Suppengrün entfernen, die Fleischbrühe durch ein Küchensieb gießen.

Die Fleischbrühe für die Rindfleischbrühe und die Meerrettichsoße aufteilen.

Die Hälfte der Fleischbrühe für die Rindfleischbrühe in eine entsprechend großen

Kochtopf gießen.

Die Fleischbrühe mit gekörnter Fleischbrühe und Salz gut abschmecken.

Die Rindfleischbrühe mit abgekochten Suppennudeln, Rindfleischstücken vom

abgekochtem Tafelspitz und der Streupetersilie als Vorspeise heiß servieren.

Als Beilage empfehle ich Salzkartoffeln – dazu genieße ich

gerne einen Grauburgunder Kabinett vom Weingut Männle in

Durbach.

Meerrettichsoße

Zunächst die Meerrettichwurzel fein reiben und in einer geschlossenen Schüssel

beiseite stellen.

In einer Kasserolle die Butter auslassen und die fein gehackten Zwiebeln darin

dünsten. Das Mehl auf einmal dazugeben und mit etwas Fleischbrühe ablöschen.

Kräftig weiter rühren, nach und nach die Fleischbrühe zufügen, bis eine sämige

Mehlschwitze entsteht.

Mit der Milch und der Sahne auffüllen und den Meerrettich dazugeben.

Die Soße darf jetzt nicht mehr kochen.

Mit Zucker, dem Zitronensaft und Salz würzen.

Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Meerrettichsoße und dem Rote

Bete Salat servieren.

Rote Bete Salat

Rote Bete gut abtropfen lassen, mit den angegebenen Zutaten pikant anmachen.

Mein Tipp: Wenn nicht zu üppig – es passen auch noch Salzkartoffeln dazu.


Das Markenzeichen von Durlach und Aue: Sonnewerwele.

Käsespätzle mit Ackersalat

Zutaten Käsespätzle

400 – 500 g Mehl

6 – 8 Eier

Salz

1 kg Zwiebeln

500 – 750 g Schweizer Raclette-Käse (in Scheiben)

Butter

etwas Wasser

Ackersalat (Sonnewerwele)

500 g Ackersalat (Sonnewerwele)

1 kleine Zwiebel (Schalotte)

Senf

Salz, Pfeffer

Essig, Öl


Zubereitung

Käsespätzle

Das gesiebte Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken.

Eine Prise Salz um den Rand streuen.

6 – 8 Eier nach und nach in die Mulde geben und aus der Mulde heraus in das

Mehl verarbeiten. Der Teig muss reißen, wenn man ihn mit dem Kochlöffel aus der

Schüssel zieht. Je nach Bedarf etwas Wasser hinzufügen.

Die Spätzle vom Spätzlebrett mit einem großen Küchenmesser in kochendes

Salzwasser schaben und ca. 3 – 5 Minuten ziehen lassen.

Die Spätzle sind gar, sobald sie an der Oberfläche schwimmen.

Die Spätzle mit einem Schaumlöffel abschöpfen, gut abtropfen lassen und in eine

Schüssel geben (Tipp: In die Schüssel eine Untertasse mit der Innenseite nach

unten legen, so dass sich das Tropfwasser der Spätzle unter der Untertasse

sammeln kann).

Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden und in Öl goldgelb anbraten (rösten).

Eine feuerfeste Form gut ausbuttern.

Zuerst eine Lage Spätzle auf dem Boden der Form verteilen.

Darüber eine Lage der gerösteten Zwiebeln legen, dann eine Lage von dem

Käse darüber streuen. Je nach Höhe der Form diesen Vorgang zwei- bis dreimal

wiederholen. Die letzte Lage muss mit dem Käse abschließen. Die Form auf die

mittlere Schiene des auf 180 Grad vorgeheizten Backofens stellen und ca. 15

Minuten überbacken, bis der Käse eine schöne goldbraune Farbe bekommen hat.

Ackersalat (Sonnewerwele)

Den Ackersalat gut waschen, trocken schleudern.

Den Salat in eine Salatschüssel geben, die fein gehackte Zwiebel, Salz, Pfeffer und

den Essig mit dem darin aufgelösten Senf zufügen.

Zum Schluss das Öl über den Salat gießen und alles gut vermengen.

Die Käsespätzle auf Teller verteilen und mit dem Ackersalat (Sonnenwerwele)

servieren.

Dazu passt ein guter Tropfen Rotwein

z.B. Durlacher Lemberger oder vom Weingut Klumpp


Fangfrisch auf den Tisch.

Zanderfilet auf Gemüsebeet

Zutaten Zanderfilet

4 Zanderfilets à 200 - 230 g

Gemüsebeet

1 Bund Suppengrün

1 – 2 klein gewürfelte Kartoffeln (ca. 450 g)

150 g Shrimps

1 – 2 Zitronen

2 – 3 EL Mehl

1 Ei

1/2 TL Fischfond

100 g Butter

1/2 Tasse Rahm

1/2 Tasse Riesling

etwas Olivenöl, Pfeffer


Zubereitung

Zanderfilet

Filets nach den 3 „S“ bearbeiten: Säubern, säuern (Zitrone), salzen (würzen). Fisch

in etwas Salz und Pfeffer marinieren und auf die Seite stellen. Inzwischen das

Gemüse vorbereiten.

Die Filets mehlieren, durch das Ei ziehen und in Butter auf jeder Seite 2 – 3

Minuten goldbraun braten. Die Shrimps und 1/2 Tasse Sahne dazu geben, das

Gemüse nochmals abschmecken. Die gebratenen Filets 10 Minuten mitdünsten

und danach auf dem Gemüsebeet anrichten. Mit Petersilienkartoffeln und einem

Salat der Saison servieren.

Gemüsebeet

Das Gemüse (ca. 400 – 450 g) zerkleinern und mit den gewürfelten Kartoffeln, einer

halben Tasse Wasser und Fischfond im Topf mit dem Riesling dünsten. Alternativ

zum Fischfond können Sie auch klare Gemüsebrühe oder Fischgewürz verwenden.

Nach 15 – 20 Minuten ist alles „al dente“. Den Schuß Oivenöl nicht vergessen.

Riesling und Wasser sollten fast vollständig verdunsten.

Meine Wein-Empfehlung: Forster Riesling, Deidesheim.


Ein Prosit auf die Gemütlichkeit.

Rahmblättle mit Frankfurter

Zutaten Rahmblättle

1 kg festkochende Kartoffeln

1 Lorbeerblatt

Salz, Pfeffer

30 g Mehl

70 g Butter

100 ml gekörnte Fleischbrühe

200 g saure Sahne oder Creme fraîche

1/2 Bund Petersilie

1 Ring Frankfurter


Zubereitung

Dazu passt: HEURIGER vom Grünen Veltliner

Rahmblättle

Kartoffeln schälen, waschen und in messerrückendicke Scheiben schneiden. Die

Kartoffelscheiben mit dem Lorbeerblatt in kochendes Salzwasser geben und 5 bis

10 Minuten knapp weich kochen.

Das Mehl mit der Butter in einem breiten Topf anschwitzen, mit der gekörnten

Fleischbrühe ablöschen. Die Mehlschwitze glattrühren und aufkochen lassen.

Die saure Sahne (Creme fraîche) unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffelscheiben zugeben und in der Soße ca. 5 Minuten ziehen lassen. Nun

den Ring Fleischwurst dazugeben.

Je nach Geschmack gewaschene und fein gehackte Petersilie über die Rahmblättle

streuen.

Den Ring Fleischwurst portionsweise teilen und mit den Rahmblättle servieren


Gelingt und schmeckt auch aus kleineren Pfannen.

Schupfnudeln mit Ackersalat

Zutaten Schupfnudeln

1 kg gekochte Kartoffeln

1 Ei

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

1 – 2 El Mehl

80 g Weckmehl (Paniermehl)

3 EL Butter

Ackersalat

500 g Ackersalat (Sonnewerwele)

Zwiebel (Schalotte)

Senf

Essig, Öl


Zubereitung

Schupfnudeln

Die Kartoffeln vom Vortage durch die Kartoffelpresse drücken und mit dem Ei,

Salz, Pfeffer und Muskatnuss zu einem formbaren Teig verarbeiten. Dazu gibt man

nach Bedarf etwas Mehl.

Dann werden zeigefingerlange und ca. 3 cm dicke Nudeln aus dem Teig gerollt. Das

geht am besten auf einem bemehlten Holzbrett.

In siedendem Salzwasser lässt man die Nudeln (Buwespitzle) ca. 10 Minuten

ziehen.

Dann mit dem Schaumlöffel herausheben und gut abtropfen lassen.

Butter in einer Pfanne schmelzen, das Weckmehl zugeben und bräunen.

Das gebräunte Weckmehl über die Schupfnudeln geben

Ackersalat

Den Ackersalat gut waschen, trocken schleudern.

Den Salat in eine Salatschüssel geben, die fein gehackte Zwiebel, Salz, Pfeffer und

den Essig mit dem darin aufgelösten Senf zufügen.

Zum Schluss das Öl über den Salat gießen und alles gut vermengen.


Die Qualität der Zutaten ist die Basis für ein geschmackvolles Essen.

Verhackter Eierkuchen und Salat

Zutaten Teig

1/2 Pfund Mehl

10 Eier

1 l Frischmilch (3,5 % Fettgehalt)

Eine Prise Salz

Salat

400 – 500 g Lattich-Salat (Lattich ist auf den

Gemüsemärkten nur schwer erhältlich.

Nach Möglichkeit selbst den Salat im Garten

säen oder Kopfsalat verwenden


Zubereitung

Verhackter Eierkuchen

Das gesiebte Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Kochlöffel in die Mitte eine

Mulde drücken.

Die Eier nach und nach in die Mulde geben und aus der Mulde heraus in das Mehl

einarbeiten. Wenn die Eier verarbeitet sind, nach und nach die Milch einrühren, bis

der Teig eine glatte Konsistenz (ohne kleine Klumpen) bekommen hat.

Der Teig sollte etwas dickflüssiger vom Kochlöffel fließen als der

Pfannkuchenteig.

Öl auf der höchsten Stufe des Herdes in der Pfanne erhitzen und den Teig in einem

Guss in die Pfanne geben.

Während des Backens mit dem Wender in den Teig stechen (zerrupfen), sodass

kleine Teigklümpchen entstehen.

Wenn die Teigklümpchen braun gebraten sind, kann der „Verhackte Eierkuchen“

serviert werden.

Salat (Lattich)

Den Salat putzen und die langen Stiele kürzen/entfernen, den Salat schleudern

und in eine Salatschüssel geben.

Meine Wein-Empfehlung:

Vernaccia di San Gimignano, Teruzzi & Puthold.

Salatsoße

5 – 6 EL Essig in eine kleine Schüssel geben. Gartenkräuter gewaschen und

kleingehackt dazugeben.

Den Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden und ebenfalls zufügen. Mit Salz,

Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Je nach Geschmack den Essig mit etwas Wasser verdünnen.

Die Salatsoße über den Salat gießen. Zum Schluss 6 EL Öl unter den Salat geben

und alles gut vermengen.


Auch bei unseren Nachbarn Tom Høyem (Dänemark) und Gérard Jollit (Frankreich) sehr beliebt.

Stallhase & Hoorige Knepp

Zutaten Stallhase

1 Stallhase (jung, nicht zu groß)

1 Bund Suppengrün

Salz, Pfeffer, Senf

rote/schwarze Pfefferkörner

Peperoncinogewürz

Mehl (zum Bemehlen des Hasen)

getrocknete Schote Peperoncino

1/4 – 1/2l Rotwein

(der zum Essen getrunken wird)

Knödel

1 kg rohe Kartoffeln

1 Pfund gekochte Pellkartoffeln

100 g Semmelbrösel (Weckmehl)

2 – 3 Eier

1 – 2 EL Mehl

1/2 l heiße, gekörnte

Fleischbrühe

1 Würfel Bratensaft

Mondamin

3 Lorbeerblätter

Nolly Prat

Ackersalat (Sonnewerwele)

400 g Ackersalat

1 Schalotte

Salz, Pfeffer, Senf

Essig, Öl


Zubereitung

Stallhase

Stallhase mit kaltem Wasser abwaschen, trocken tupfen und in 2 Hinterläufe, 2

Vorderläufe, Rücken, Nacken mit den Rippen und Kopf zerlegen.

Die Leber und Nieren herausnehmen und auf einem Teller zugedeckt in den

Kühlschrank legen.

Die Hasenteile mit Salz, Pfeffer und nur ganz wenig Peperoncinomehl würzen, mit

Senf einreiben und in Mehl wenden.

Im Bräter Öl erhitzen und die Hasenteile auf beiden Seiten anbraten. Dann

herausnehmen und beiseite stellen.

Das Suppengrün, nach Manne‘s Geschmack zusammengestellt (Petersilienwurzel,

Pasternake, Staudensellerie etc. alles vom Markt), waschen und zerkleinern. Im

Bräter mit Fett die angebratenen Hasenteile kurz andünsten.

Rote und schwarze Pfefferkörner, die getrocknete Peperoncinoschote und 3

Lorbeerblätter dazugeben. Dann mit 1/8 l Rotwein ablöschen und 1/8 l heiße

gekörnte Fleischbrühe zugießen, bis das Suppengrün bedeckt ist.

Die Hasenteile wieder in den Topf geben und alles ca. 1 bis 1 ½ Stunden bei niedriger

Temperatur köcheln lassen. Bei Bedarf Rotwein und gekörnte Fleischbrühe

auffüllen. Die Hasenteile ab und zu wenden. Nach vorgegebener Garzeit die

Hasenteile aus dem Topf nehmen, auf einen Teller legen und warm stellen. Das

Suppengrün aus dem Topf nehmen. Die Soße eventl. durch ein Küchensieb in einen

zweiten Topf gießen. Den Würfel Bratensaft dazugeben, mit 1 – 2 TL Nolly Prat

abschmecken und nach Bedarf etwas Soßenbinder einrühren. Alles kurz aufkochen

und die Hasenteile in die Soße legen.

Kartoffelknödel (hoorige Knepp)

Die rohen Kartoffel zunächst reiben und zusammen mit den gekochten Kartoffeln,

dem Weckmehl und den Eiern zu einem festen Teig verarbeiten. Je nach Bedarf

etwas Mehl zufügen. Den Teig salzen und mit nassen Händen gleichmäßige Klöße

formen. In siedendem Salzwasser die Klöße ca. 15 – 18 Minuten ziehen lassen.

(Mein Tipp: Schwimmen die Klöße oben, sind sie gar. )

Ackersalat (Sonnewerwele)

Den Ackersalat gut waschen, danach trocken schleudern. Den Salat in eine

Salatschüssel geben. Die Salatsoße aus fein gehackter Zwiebel, Salz, Pfeffer, Essig

und darin aufgelösten Senf mit dem Öl zufügen und alles gut vermengen.

Die kaltgestellten Innereien mit kaltem Wasser waschen und trocken tupfen. Mit

Salz und Pfeffer würzen. In Mehl wenden und in heißem Fett kurz anbraten. Die

gebratenen Innereien werden mit dem Ackersalat als Vorspeise gereicht.

Anschließend das Hauptgericht Hase mit Kartoffelklößen und einem guten Tropfen

Rotwein, der schon zum Ablöschen verwendet wurde, servieren.

Meine Empfehlung:

Chateau Belgrave, Haut Medoc


Das Beste zum Schluss: Stangenspargel mit Parmesan – ein Frühjahrs-Hochgenuss.

Stangenspargel mit Pfannkuchen

Zutaten Stangenspargel

2 kg Stangenspargel

2 EL gesalzene Butter

1 Prise Zucker

Salz für Spargelwasser

nach Belieben Parmesan zum Bestreuen

Pfannkuchen

100 – 150 g Mehl

½ l Milch

Salz

6 – 8 Eier

Schnittlauch


Zubereitung

Stangenspargel

Den Spargel schälen und senkrecht in einen Spargeltopf mit Salzwasser stellen.

Zusammen mit einer Prise Zucker und zwei bis drei Butterwürfeln ca. 10 – 12

Minute garen.

„Zum Schluss - Mein Lieblingsessen für den Mai “

Pfannkuchen

Das Mehl in eine Schüssel sieben und Eier, Milch und Salz gut mit einem Handmixer

glattrühren, sodass keine Teigklumpen entstehen. Den gewaschenen Schnittlauch

in kleine Röllchen schneiden, zum Pfannkuchenteig geben und einrühren. Den Teig

ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Öl in die Pfanne geben und einen Schöpflöffel Teig in die Pfanne von der Mitte aus

einfließen lassen. Dabei die Pfanne drehen, sodass sich ein runder Pfannkuchen

bildet.

Den Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun ausbacken (den Herd auf mittlere

Temperatur herunterschalten).

Die bereits gebackenen Pfannkuchen warmstellen, bis der letzte Pfannkuchen

gebacken ist.

Spargel mit zwei gerollten Pfannkuchen servieren.

Den Spargel je nach Geschmack mit altem, sehr fein geriebenem Parmesankäse

bestreuen.

Am besten passt dazu ein Soave von Anselmi !


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