Es war einmal ein Fink - Naturhistorisches Museum Bern

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Es war einmal ein Fink - Naturhistorisches Museum Bern

Didaktisches Material zur Ausstellung „Es war einmal ein Fink

Stammesgeschichte

Ammoniten

Ammoniten sind keine Schnecken

sondern gehören wie Tintenfische zu

Wie ein lebender Ammonit

den Kopffüssern. Sie lebten während

ausgesehen haben könnte.

340 Millionen Jahren. Sie entstanden

vor ca. 400 Millionen Jahren und

starben vor 65 Millionen Jahren

zusammen mit den Dinosauriern infolge

eines Meteoriteneinschlages aus. Sie

bildeten in dieser Zeit über 30'000

verschiedene Arten, die oft geologisch

gesehen nur kurze Zeit lebten. Diese

kurzlebigen Arten können von Geologen als so genannte

„Leitfossilien“ zum vergleichenden Datieren von Gesteinsschichten verwendet

werden.

In der Vitrine ist ein geologisch kurzer Zeitabschnitt von 4 Millionen Jahren dargestellt,

in der sich über 20 neue Arten von Ammoniten entwickelt haben.

Viele weitere Ammonitenarten aus anderen Zeiten findest du übrigens gleich neben

der Evolutionsausstellung im Raum Vielfaltsspektrum in einer der mechanischen

Schubladen.

Aufgaben (die Fossilien sind bei der Museumspädagogik zu beziehen)

1. a) 3 der 5 Ammoniten vor dir sind Abgüsse, die du auch in der Vitrine der Ausstellung

findest. Bestimme sie.

Merke: Die Grösse von Ammoniten ist kein eindeutiges Merkmal für die Artbestimmung,

da sie auch von Alter und Geschlecht abhängt.

1. b) Wie unterscheiden sich die 5 Arten abgesehen von der Grösse?

2. Wie viele Zwischenformen und Artaufspaltungen sind von der Ursprungsart bekannt?

Die Lösung lässt sich mit Hilfe des Stammbaums in der Vitrine finden.

Lösungen zu „Ammoniten“

1. a) Die beiden Fossilien mit einem x in der Beschriftung gehören nicht zum Zeitausschnitt,

der in der Ausstellung gezeigt wird. Für die übrigen gilt:

kleinster Ammonit (43307): Amauroceras wertheri

mittlerer Ammonit (4330 26: Amaltheus margaritatus Morphotyp striatus

grösster Ammonit: Pleuroceras hawskerense Morphotyp elaboratum

2. Zwischen den beiden Arten Oistoceras figulinum und Pleuroceras solare yeovilense

sind 6 Ammonitenarten ausgestellt.

Museumspädagogik NMBE, Mai 09 mr 25

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