Unterwegs

raiffeisen

Unterwegs

10

Jänner

2006

Informationen für Wertpapierkunden.

>infoaktiv

> Kompass

Ausgezeichnet! Fonds-Awards für RCM Seite 3

> Reiselust

Schifoan! Wo Abfahren Spaß macht Seite 6

> Kapitalmarkt

Der Siegeszug des ATX Seite 8

> Kommentar

Österreich als Stimme Europas Seite 9

> Special

Gut für Ihr Geld: der Raiffeisen-Depot-Check Seite 10

> Serie

Erfolgreich anlegen. infoaktiv-Quiz Seite 11

Unterwegs

Geld und Wirtschaft 2006 Seite 4

www.rcm.at

infoaktiv 10 | November 05 | 1


Editorial

Auf ins neue Jahr

> Mag. Andreas Zakostelsky

Liebe Raiffeisen-Kundin,

lieber Raiffeisen-Kunde,

Weihnachtsferien und Silvesterfest liegen

hinter uns, das Jahr 2005 ist bereits

Geschichte. Dass es ein gutes

und erfolgreiches Jahr für Raiffeisen

Capital Management war, beweisen

nicht zuletzt die erfreulichen Platzierungen

von RCM in wichtigen, internationalen

Fonds-Rankings, Informationen

dazu im Kompass auf Seite 3.

Jahresservice für Ihr Geld

Resümee zu ziehen über das vergangene

Jahr ist eine wichtige Grundlage,

um in der Zukunft die richtigen Entscheidungen

zu treffen. Dies gilt nicht

zuletzt für Geldangelegenheiten. Wer

seine Veranlagungen im Rahmen eines

Raiffeisen-Depot-Check – quasi ein

„Gesundheitscheck“ für das Depot –

einmal jährlich überprüfen lässt, setzt

einen wichtigen Schritt zur optimalen

Entwicklung des eigenen Vermögens.

Impressum

Für den Inhalt verantwortlich: Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H., Am Stadtpark 9, A-1030 Wien; Autoren: Mag. Gottfried Steindl – Raiffeisen Research; Mag. Hans-Christian Trajer,

Dr. Mathias Bauer, Mag. Klaus Glaser, Mag. Silvia Halmerbauer, Mag. Monika Riedel – Raiffeisen Capital Management; Projektleitung: Anne Aubrunner, MSc, anne.aubrunner@rcm.at;

Projektkoordination: Christina Schneider, christina.schneider@rcm.at; grafisches Konzept, DTP: scharkundwacker werbeagentur, Bauernmarkt 18/10, A-1010 Wien, www.scharkundwacker.at

Die veröffentlichten Prospekte der in dieser Unterlage angeführten Fonds in ihrer aktuellen Fassung inklusive sämtlicher Änderungen seit Erstverlautbarung stehen dem Interessenten unter

www.rcm.at zur Verfügung. Die Performance wird von der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. entsprechend der OeKB-Methode berechnet. Ausgabe- und Rücknahmespesen werden

nicht mitberücksichtigt. Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu.

2 | infoaktiv 10 | Jänner 06

Im Special auf Seite 10 erfahren Sie

mehr über die Vorteile eines solchen

Beratungsgesprächs.

Die erste infoaktiv-Ausgabe 2006 steht

jedoch nicht im Zeichen der Vergangenheit,

sondern widmet sich der

zentralen Frage, was das Jahr 2006,

welches auch das Jahr der österreichischen

EU-Ratspräsidentschaft ist,

bringen wird.

Quo vadis 2006?

Wenn die Experten von Raiffeisen Research

eine Jahresprognose für die

wirtschaftliche Entwicklung der Eurozone

abliefern, hat das nichts mit Prophetie

zu tun. Erst durch die Auswertung

globaler Daten aus allen Bereichen des

Wirtschaftslebens wird ein profunder

Blick in die Zukunft möglich. In unserer

Coverstory können Sie die aktuellen

Prognosen zu den Themen Geld und

Wirtschaft im Jahr 2006 nachlesen.

!

Die „Neujahrsausgabe“ von

infoaktiv widmet sich der Frage,

was das Jahr 2006, das Jahr der

österreichischen EU-Präsidentschaft,

bringen wird.

Der ATX auf der Siegerstraße

Mit einer Wertsteigerung von über

250% in den letzten fünf Jahren hat

sich die Wiener Börse zum echten Vorzugsschüler

gemausert. Wie dieses erfreuliche

Ergebnis möglich wurde und

was vom ATX im neuen Jahr zu erwarten

ist, erfahren Sie im Kapitalmarktbericht

auf Seite 8.

EU-Präsidentschaft Österreichs

Im diesmaligen „Gastkommentar“ widmet

sich Dr. Mathias Bauer in seiner

Funktion als Vizepräsident des europäischen

Fondsverbands EFAMA dem

österreichischen EU-Vorsitz, der unter

anderem wesentliche Veränderungen

für die europäische Fondsindustrie

bringen soll.

All jenen schließlich, die ihren Winterurlaub

noch vor sich haben, sei unsere

Reisestory zum Thema Skifahren ganz

besonders ans Herz gelegt.

Viel Vergnügen mit dem neuen infoaktiv

wünscht Ihnen

Ihr

Andreas Zakostelsky,

Geschäftsführer RCM

Lösungen infoaktiv-Quiz: 1a, der Weißensee in Kärnten; 2b, Abfahrt in Engelberg-Titlis in der Zentralschweiz; 3b, St. Moritz im Schweizer Engadin; 4c; 5c, Dachstein, Hintertux, Kaunertal, Kitzsteinhorn/Kaprun,

Mölltaler Gletscher, Pitztaler Gletscher, Sölden, Stubaier Gletscher; 6a


Kompass

Ausgezeichnet!

Jahr für Jahr gelingt es Raiffeisen

Capital Management, sich sowohl in

nationalen als auch internationalen

Fonds-Rankings an die Spitze zu setzen.

So führt RCM nach wie vor die

Feri-Trust-Rangliste als beste Kapitalanlagegesellschaft

Deutschlands

an und schnitt auch beim österreichischen

dachfonds award äußerst

erfolgreich ab.

In Deutschland auf der Überholspur

Österreichs Fondsmarktführer Raiffeisen

Capital Management liegt auch zu

Ende des dritten Quartals 2005 unangefochten

an der Spitze der periodischen

Feri-Trust-Rangliste der besten

Kapitalanlagegesellschaften in

Deutschland. Das Besondere daran:

Seit RCM mit Jahresende 2004 erstmals

in diesem Ranking erfasst wurde,

ist die österreichische Nummer eins

trotz des internationalen Mitbewerbs

nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Die Platzierung im Ranking des Bad

Homburger Fondsanalysehauses Feri

Trust kommt aufgrund des Anteils der

als „sehr gut“ (Note A) oder „gut“ (Note

B) eingestuften Fonds an der Gesamtzahl

der untersuchten Produkte zustande.

Mit acht Bestbewertungen bei neun

untersuchten Fonds und einem Top-

Rating-Anteil von 89 Prozent liegt RCM

im aktuellen Ranking weit vor dem

Zweitplatzierten (68%).

Für die renommierte Frankfurter Allgemeine

Zeitung (FAZ), welche die Feri-

Ratings quartalsweise veröffentlicht,

schließen die Topplatzierungen österreichischer

Fondsgesellschaften in

Deutschland nahtlos an die dieser Tage

häufig strapazierte Vorbildfunktion

Österreichs in wirtschaftlichen Belangen

an. Die FAZ würdigt in ihrem Artikel

„Österreicher auf der Überholspur“ vom

8. November 2005 positive strukturelle

Veränderungen, die etwa bei RCM bereits

vor zehn Jahren stattgefunden haben

und die „inzwischen an der Wertentwicklung

und am Vertriebserfolg ablesbare

Früchte tragen“.

!

Seit RCM in der Feri-Trust-

Rangliste erstmals erfasst wurde,

ist das Unternehmen trotz

des internationalen Mitbewerbs

nicht mehr von der Spitze

zu verdrängen.

Österreichischer

Dachfonds Award 2005

Auch im Rahmen des dfa – österreichischer

dachfonds award 05 – konnte

RCM einmal mehr sehr gute Platzierungen

erzielen: Mit den Dachfonds Ertrag

und Wachstum landeten zwei der wichtigsten

und volumenstärksten Raiffeisen-Dachfonds

gleich mehrfach unter

den jeweiligen Top Drei ihrer Bewertungskategorie:

So konnte sich der

Raiffeisen-Dachfonds Wachstum im

Sektor „Gemischte Dachfonds: über

80% Aktienfondsanteil“ im Fünf-Jahres-

Vergleich an die Spitze setzen und

darüber hinaus im Drei-Jahres-Vergleich

> Bestplatzierungen für RCM-Fonds

Platz zwei belegen. Der Raiffeisen-

Dachfonds Ertrag erreichte in der Kategorie

„Gemischte Dachfonds: bis 60%

Aktienfondsanteil“ über die Ein- und die

Drei-Jahres-Periode ganz knapp hinter

dem Gewinner den jeweils zweiten Platz

– über drei Jahre verfehlte er Platz eins

nur um einen Basispunkt. Der Raiffeisen-§14-Mix

belegte im Sektor „Gemischte

Dachfonds: bis 60% Aktienfondsanteil“

über fünf Jahre Platz drei.

Damit landeten RCM-Fonds insgesamt

fünfmal auf dem Siegerpodest. Das beweist

die durchgehend hohe Qualität

der Raiffeisen-Dachfonds quer über alle

Risikoklassen – und die Kontinuität

der Topleistungen selbst im mittel- bis

langfristigen Vergleich. Die Zahl der Teilnehmer

bei den 5. Wirtschaftsblattdachfonds-awards

war hoch: Über 400

Dachfonds oder 26,4 Mrd. Euro an

Assets under Management traten in 23

Kategorien zum Kampf um die besten

Plätze an. Die wichtigsten Sektoren waren

„Gemischte Dachfonds“ mit unterschiedlich

hoher Aktienfondsquote. Genau

diese Kategorien waren es auch, in

denen Raiffeisen Capital Management

mit einem ersten, drei zweiten und einem

dritten Platz punktete.

infoaktiv 10 | Jänner 06 | 3


Coverstory

Unterwegs

Geld und Wirtschaft 2006

Wachstumsraten, Eurokurs, Inflation

& Co: Für die erste Ausgabe im

neuen Jahr haben wir Raiffeisen

Research gebeten, eine Jahresprognose

über die Entwicklung des europäischen

Wirtschafts- und Geldmarkts

2006 zu erstellen.

Stabile Eurozone

Die Wirtschaft der Eurozone erwies sich

gegenüber dem jüngsten Energiepreisschock

in Folge der Hurrikans in den

USA als erfreulich resistent. Nach einem

kurzen Dämpfer ist laut Umfragedaten

vor allem der Industriebereich

wieder in Schwung gekommen. Angesichts

der Aufhellung der Vorlaufindikatoren

über die meisten Wirtschaftsbereiche

hinweg ist auf gesamtwirtschaftlicher

Ebene mit einem guten Jahresbeginn

zu rechnen.

Wie schon einige Male zuvor erfolgte

der Anstoß vor allem extern über die Exportnachfrage.

Doch dürfte sich die

boomende globale Konjunktur in diesem

Jahr wieder auf „normalere“

Wachstumsraten einbremsen, und so

wird dieser Rückenwind im Verlauf des

Jahres 2006 etwas an Kraft verlieren.

Um ein anhaltend robustes Wachstum

4 | infoaktiv 10 | Jänner 06

auch rund um die Potenzialmarke von

etwa 2% p.a. zu generieren, muss der

Funke von der Export- auf die Binnennachfrage

der Unternehmen (Investitionen)

und privaten Haushalte (Konsum)

überspringen.

Die seit Quartalen gute Gewinnlage

und die, historisch gesehen, niedrigen

Zinsen sollten sich in eine sukzessive

Steigerung der Investitionsnachfrage

umsetzen lassen. Für den privaten Konsum

bleiben die Prognosen eher vorsichtig.

Zwar deuten erste Zeichen auf

ein Anziehen der Beschäftigungszahlen

hin, das Konsumklima dürfte aber

aufgrund der nach wie vor angespannten

Situation am Arbeitsmarkt und der

nötigen Reformen der Steuer- und Sozialsysteme

in vielen Ländern des Währungsraums

mittelfristig belastet bleiben.

Für 2006 setzen wir in Summe das

BIP-Wachstum bei 2,0% an. Auch wenn

dies die stärkste Outputsteigerung seit

dem Jahr 2000 darstellen würde, bleibt

die Konjunkturdynamik insgesamt wenig

berauschend.

Steigende Inflationsdaten

In den Inflationsdaten sind die jüngsten

Rekordpreise bei Ölprodukten deutlich

zu spüren. Die Teuerung schnellte

auf 2,6% p.a. hoch und dürfte auch

bis weit in das Jahr 2006 nicht unter

die 2-%-Marke fallen. Gegen Ende des

Jahres 2006 könnten zudem Vorzieheffekte

aus der Anfang 2007 geplanten

Mehrwertsteueranhebung die Teuerungsentwicklung

in Deutschland

belasten (= vorgezogene Preiserhöhungen)

und sich auf die gesamteuropäische

Zahl niederschlagen. Wir rechnen

daher damit, dass die EZB auch

dieses Jahr (Prognose bei 2,1% p.a.)

ihr Inflationsziel (im Schnitt unter 2%

p.a.) verfehlen wird.

> Preis- und

Wachstumsausblick


Die Strategie der

Europäischen Zentralbank

Die Europäische Zentralbank (EZB) reduzierte

ihre expansive Haltung mit einem

Zinsschritt von 2% auf 2,25% zum

Jahresausklang 2005 ein wenig, um

keinen dauerhaften Anstieg der Inflationserwartungen

aufkommen zu lassen.

Bei der Zinsanhebung dürfte es

sich um keinen Startschuss für einen

lange anhaltenden Leitzinserhöhungszyklus

handeln. Der eine oder andere

scheint aber mit der Hoffnung zu spielen,

dass es die Notenbank für die

nächsten Monate bei dem einen Schritt

im Dezember belassen wird – eine unserer

Meinung nach zu optimistische

Sichtweise. Wir rechnen im ersten

Quartal 2006 mit einer weiteren Zinsanhebung

von 25 Basispunkten. Die EZB

muss bei aktuellem Anziehen der Konjunktur

auf Inflationsraten dauerhaft

jenseits der 2-%-Marke reagieren, um

sich ihre Reputation als Bewahrerin der

Geldwertstabilität zu erhalten. Gleichzeitig

würde das reale Leitzinsniveau

dann mit etwa null Prozent (nominell

2,5% minus Inflationsrate von rund

2,5%) noch immer konjunkturstützend

sein. In weiterer Folge dürfte die Notenbank

den Leitzins wieder über eine längere

Phase hin unverändert belassen

(bis ins vierte Quartal 2006), um die

Wirkung auf Konjunktur- und Preisverlauf

einmal abzuwarten („wait and

see“). Zudem gehen wir nach neuen Inflationsspitzen

zu Jahresbeginn 2006

im weiteren Verlauf zunächst von einem

fallenden Inflationstrend aus. Erst in

den letzten Monaten 2006 rechnen wir

mit einer weiteren Zinsanhebung von

25 Basispunkten.

Renditeerwartungen

Die Renditen zehnjähriger Anleihen dürften

zwar durch Zinserhöhungen bis ins

erste Quartal 2006 nach oben gerückt

werden (März 3,7%), der Anstieg sollte

aber geringer ausfallen als bei kurzen

Laufzeiten (Verflachung der Renditekurve).

Die folgende abwartende Haltung

der EZB und zunächst rückläufige Inflationsraten

stellen in weiterer Folge ein

günstiges Umfeld für lang laufende An-

> Was das neue Jahr bringt

leihen dar (Renditerückgang auf 3,5%

bis Juni 2006). Sobald sich eine längerfristige

Stabilisierung der Konjunktur

auch bis weit ins Jahr 2007 abzeichnet,

werden die Renditen am langen Ende

sukzessive nach oben klettern (3,9%

im Dezember 2006), um sich auf eine

zukünftige Normalisierung des Leitzinsniveaus

einzustellen.

> Moderat steigende

Leitzinsen und Renditen

Entwicklung des Euro

Nachdem der Euro gegenüber dem

US-Dollar bereits im ersten Halbjahr

2005 durch steigende US-Zinsen unter

Druck gekommen war und nach der

politischen Krise der EU nach dem gescheiterten

Verfassungsreferendum

vollends bis auf EUR/USD 1,19 abgestürzt

war, konnte er sich im Nachfeld

des Hurrikans Katrina vorübergehend

sogar auf 1,26 erholen. Mit neuerlich

steigenden US-Zins-Erwartungen am

Markt kam EUR/USD aber dann rasch

wieder unter die Räder und notierte zuletzt

mit 1,17 auf dem tiefsten Niveau

seit Mai 2004. Steigende US-Zinsen

waren im Jahr 2005 der wichtigste

> USD-Erholung

geht 2006 zu Ende

Faktor für einen steigenden US-Dollar,

sie werden ihn aber nicht dauerhaft

stark halten können: Der US-Dollar profitierte

in den letzten Wochen und Monaten

von einem kontinuierlichen Ansteigen

der Zinserwartungen. Als Folge

davon preist der US-Geldmarkt für April

inzwischen schon ein US-Leitzinsniveau

von 4,7% (für Juni sogar 4,8%). Hier

sind noch aggressivere Zinserwartungen

bis auf knapp über 5% in Spitzen

durchaus möglich, was dem US-Dollar

zusätzlichen Aufwind geben würde.

Damit dürften die US-Zins-Erwartungen

aber ihren Zenit erreicht haben (wir

selbst erwarten ein Leitzinshoch von

4,5%). Spätestens mit dem Auslaufen

der Zinsanhebungen und dem Versiegen

der Kapitalrepatriierungen in die

USA im ersten Quartal 2006 dürfte der

US-Dollar seinen Höhepunkt überschreiten

und durch das langfristig belastende

US-Leistungsbilanzdefizit

(dieses Jahr rund 800 Mrd. US-Dollar)

wieder massiv gegenüber dem Euro

abwerten.

infoaktiv 10 | Jänner 06 | 5


Reiselust

Schifoan! Wo Abfahren Spaß macht

Mit über 300 Skigebieten kann Österreich

auf eine beachtliche Dichte an

Wintersportzentren verweisen. Unser

Reisemotto angesichts der herrschenden

Schneeverhältnisse heißt demnach

auch: auf die Brettln, fertig, los!

Skiarena Nassfeld

Mit 110 Pistenkilometern für alle Schwierigkeitsgrade

ist das Nassfeld Kärntens

größtes Wintersportzentrum. Besucher

des an Italien grenzenden Skigebiets

werden in den Panoramakabinen des

Millennium-Express in kürzester Zeit auf

2000 Meter Höhe befördert. Oben angekommen,

eröffnet sich ein prachtvoller

Blick auf die umliegende Bergwelt. Der

ultimative Genuss liegt aber im Abfahren.

Dass sich das Nassfeld neben

traumhaften Pistenverhältnissen auch

mit Attributen wie hip, cool und trendy

schmücken darf, verdankt es dem

„Cube“. Der Kubus aus Beton, Stahl,

Glas, Licht und Farbe verweigert sich

konsequent jeglicher Form von rustikaler

Almenarchitektur. Vor allem aber

macht er das Nassfeld zum Anziehungspunkt

für junge Leute mit kleiner Brieftasche,

aber umso größerem Hunger nach

Sport und Entertainment. Die klassische

Jugendherberge jedenfalls ist Schnee

von gestern, denn das „Cube“ sieht

nicht nur anders aus, es funktioniert

6 | infoaktiv 10 | Jänner 06

auch anders. Die Zimmer heißen hier

„Boxes“ und bieten Platz für zwei bis

acht Personen. Sie sind minimalistisch

in jedem Sinn, denn in ihnen wird geschlafen

– sonst nichts. Das Leben findet

sowieso auf Pisten und Pipes statt.

In den Chill-out-Areas, beim Frühstück

bis 15 Uhr, am Dancefloor oder an der

Bar. Dass Abenteuerlustige hier außerdem

die Ausrüstung für Trendsportarten

wie Snowscooter, Airboard und Co gratis

zur Verfügung gestellt bekommen, ist

auch so eine Sache, die das „Cube“ zu

dem macht, was es ist: hip eben.

Fit statt fad: Obertauern

„Ganz oben ist die Welt am schönsten“

– so lautet der Slogan von Salzburgs

höchstgelegenem Wintersportort. Tatsächlich

machen die alpine Lage und

rund 100 Kilometer bestens präparierter

Pisten Appetit auf Winterurlaub.

Spätestens seit Hermann Maier hier

Geist und Körper stählt, gilt Obertauern

aber auch als erste Adresse für Feiertagsskifahrer,

die mehr wollen: mehr Fitness,

mehr Kraft, mehr Wohlbefinden.

Unter kundiger Anleitung und nach den

bewährten Methoden der Profis werden

im ÖSV-Olympiastützpunkt Hobbymuskeln

aufgebaut, Fitness-Checks und individuelle

Trainingsprogramme zusammengestellt,

Anti-Aging-Pakete, alternative

Heilmethoden und Entspannungsmöglichkeiten

angeboten. Und

wenn es einmal vorkommt, dass man in

Obertauern plötzlich neben einem Star

des heimischen Skizirkus am Trainingsrad

schwitzt, ist das für die Motivation

ganz sicher kein Nachteil.


Frisch, pulvrig, steirisch: Planai

Ehre, wem Ehre gebührt: Das größte

Skigebiet der Steiermark ist nicht nur

Austragungsort des Weltcup-Nachtslaloms

am Zielhang der Planai, sondern

heimst auch bei Umfragen regelmäßig

Bestnoten ein. Die Vier-Berge-Skischaukel

punktet mit prachtvollen 115 Pistenkilometern,

Preis-Leistungs-Verhältnis,

Atmosphäre und Service. Mit der „Skiline“

etwa kann jeder Besucher seine

persönliche Tagesleistung in Pistenkilometern

und Höhenmetern auswerten

lassen oder via interaktivem Routenplaner

den Skitag im Voraus planen. Solche

Leistungen mögen Nebensache

sein, Spaß machen sie allemal. Spaß

machen hier aber auch die Flutlichtpiste,

die sieben Kilometer lange Naturrodelbahn

und last but not least der „Playground

Hochwurzen“ – ein Funpark für

Boarder und Alpine.

Höhenflüge in Niederösterreich

Niederösterreich hat zwar keinen Arlberg,

wunderbar wedeln lässt es sich im

weiten Land aber dennoch. Ob seiner

verkehrstechnisch guten Lage erfreut

sich der Semmering vor allem beim Wiener

Publikum größter Beliebtheit. Aber

auch Annaberg oder Hochkar zählen zu

den Hotspots für die Wochenendflucht

aus der großen Stadt.

Nostalgieliebhabern sei an dieser Stelle

ein kleines Geheimnis ans Herz gelegt:

das Naturschnee-Skigebiet Unterberg.

Eine Stunde südlich von Wien gelegen,

entzieht sich der Unterberg mit seinen

fünf Schleppliften und gerade einmal

zehn Pistenkilometern trotzig allen gängigen

Wintersportsuperlativen. Stattdessen

befördert ein in die Jahre gekommener

Bus die Skifahrer vom Park-

platz an der Talsohle hinauf zum ersten

Lift. Die Preise sind hundertprozentig familientauglich,

die Schlepplifte sind bestens

geeignet, um Kinder zwischen den

Knien nach oben zu transportieren –

oder rauszufallen. Die Lifthäuschen bestehen

aus verwittertem Holz und sehen

aus wie damals, als die „Generation

Golf“ noch eifrig und unter Anleitung

mehr oder weniger geduldiger Väter

Stemmbogen, Talskibelastung, Stockeinsatz

und Abkristeln übte. Wer am

Unterberg übernachten will, tut das im

Mannschaftslager einer Schutzhütte

des Alpenvereins oder im einfachen

Gasthaus. Mehr gibt es über die Heimat

Michaela Dorfmeisters eigentlich nicht

zu sagen – und gerade das macht den

Charme des Skifahrens hier aus.

Schick skifahren: St. Moritz

St. Moritz war schick, ist schick und

wird es wohl für immer bleiben. Es

überrascht deshalb kaum, wenn sich

der älteste Winterferienort der Welt

selbst als „Alpendiva“ tituliert. Wie es

sich für Orte dieses Formats gehört,

pfeift man hier auf Zünftiges und setzt

stattdessen auf Glamour, Schönheit,

Lifestyle und Allüre. Wintersport wird

in St. Moritz gekonnt zum eleganten

Vergnügen für urbane Kosmopoliten

gestylt. Entsprechend beachtlich

sind hier Vier- und Fünfsternedichte,

die kulinarische Haubenanzahl über

1800 Metern Seehöhe oder das Angebot

an Designerboutiquen. Das

per Eigendefinition „trockene Champagnerklima“

des Orts überzeugt mit

322 Sonnentagen im Jahr, ein eigener

Lifestyle-Channel in hippem Design

informiert darüber, wer wann wo

unbedingt dabei sein muss, und

selbstredend klingt St. Moritz auch

anders, als man es von Wintersportorten

gewöhnt ist. Die hausgemachten

Musik-Compilations bieten edelcoole

Sounds, wie sie in Ibiza kaum

besser gemischt werden können.

Wie aber steht es um die Qualität der

Skipisten in St. Moritz? Wir verneigen

uns neidlos vor deren Pracht und

verweisen auf das unwiderstehliche

Angebot von Raiffeisen Reisen.

> Schwerpunkt Wintersport in Europa

> Die Raiffeisen-Reise

Wintertraumwoche in St. Moritz

1 Woche

im Club Med, Topkategorie, 4 Sterne,

all inclusive bei eigener Anreise:

um EUR 1.066,– pro Person im DZ

Kinder 4–11: EUR 850,–

Kinder 0–3: EUR 195,–

Einzelzimmerzuschlag: EUR 683,–

Termine

18.–25.3., 25.3.–1.4.

Buchung und Information

leserreise@raiffeisen-reisen.at

Tel.: 01/313 75-888

Leistungen

> Club-Med-Topkategorie, 4 Sterne

> Vollpension inkl. Tischgetränke,

intern. Buffet od. Schweizer bzw.

italienisches Restaurant

> 2 Höhenrestaurants direkt auf der

Piste, exklusiv für Club-Med-Gäste

> Sauna, Swimmingpool, Fitnessraum,

Stretchingkurse

> Skipass für 6 Tage (350 km Pisten)

> Skikurs, auch für Kinder ab 4 Jahren

> Deutschsprachige Kinderbetreuung

ab 4 Jahren

> Club-Med-Abendshows

> Das Reise-Gewinnspiel

Beantworten Sie folgende drei Fragen

auf unserer Homepage www.rcm.at

und gewinnen Sie den topaktuellen

ADAC Ski Guide Alpen

mit Infos zu den besten

Skigebieten in den Alpen!

ADAC Ski Guide

Alpen 2006

1. An welches Land grenzt die Skiarena

Nassfeld?

2. Wo trainieren die ÖSV-Stars wie

Hermann Maier?

3. Wie heißt der älteste Winterferienort

der Welt?

> Wir gratulieren

Herr Harald Nebenführ aus Wien

ist der Gewinner des infoaktiv-

Reise-Gewinnspiels der letzten

Ausgabe.

infoaktiv 10 | Jänner 06 | 7


Kapitalmarkt > Wiener Börse

Der Siegeszug des ATX

Warum in die Ferne schweifen, wenn

das Gute so nah liegt? Mit unserem

Kapitalmarktbericht bleiben wir erneut

im Inland und widmen uns den

erstaunlichen Siegerqualitäten des

ATX sowie den durchwegs rosigen

Börsenaussichten für das neue Jahr.

Wer hätte das erwartet? Der österreichische

Aktienmarkt – gemessen am ATX-

Index – schaffte in den letzten fünf Jahren

eine Wertsteigerung von über 250%,

das sind rund 30% pro Jahr! Vergleichsweise

schwach hingegen entwickelten

sich globale Aktien oder auch der DAX-

Index, sie liegen (noch) in negativem

Terrain. Wer hätte eine derart optimistische

Prognose abzugeben gewagt, als

die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge

mit Produkten wie dem Raiffeisen-

Pensionsfonds-Österreich im Jahr 2003

startete?

Der Wiener Aktienmarkt hat das Jahr

2005 mit einer Performance von rund

8 | infoaktiv 10 | Jänner 06

45% abgeschlossen. Und doch ist diese

Entwicklung keine neuerliche Blase,

denn die Fundamentaldaten zeigen ein

anderes Bild: Die Bewertung des österreichischen

Aktienmarkts – gemessen

am KGV – hat sich in den letzten Jahren

nur wenig verändert, d.h., die Kursentwicklung

wurde durch das Gewinnwachstum

gerechtfertigt. Dieses starke

Gewinnwachstum der österreichischen

Unternehmen – rund 50% in den vergangenen

drei Jahren – wird auch im

neuen Jahr das bestimmende Thema

sein. Ein Wirtschaftswachstum von

4,5% in der Region Zentral- und Osteuropa,

ein ausgedehnter globaler Investitionszyklus

und steigende Energiepreise

werden die Gewinnhausse auch

2006 nähren. Gerade im Wachstumsmarkt

Osteuropa hat die Erntezeit erst

begonnen und sie dürfte den Aktionären

österreichischer Unternehmen noch lange

Zeit Freude bereiten. In den nächsten

Jahren werden Akquisitionen und Investitionsprogramme

die anteiligen Unter-

nehmensgewinne aus der Region auf

durchschnittlich 30 Prozent heben.

!

Wir rechnen für das

Jahr 2006 mit einem

soliden zweistelligen

Gewinnwachstum.

Wir rechnen für das Jahr 2006 mit einem

soliden zweistelligen Gewinnwachstum.

In der konjunkturzyklischen

Ausrichtung des Markts sehen wir aber

auch das größte Bedrohungspotenzial.

Aufkeimende Inflationsangst hat bereits

im Oktober zu signifikanten Liquiditätsabflüssen

geführt.

Ebenfalls für 2006 rechnen wir mit

einem Überschreiten der 4000 Punkte

im ATX. Zum Vergleich: Ende 2000 lag

der ATX gerade einmal bei rund 1100

Punkten …


Kommentar > EU-Ratspräsidentschaft

Österreich als Stimme Europas

Was heißt das für die Fondsbranche?

> Dr. Mathias Bauer

Vorsitzender der Geschäftsführung von

Raiffeisen Capital Management und Vizepräsident

des europäischen Fondsverbands

EFAMA

Das erste Halbjahr 2006 steht für

Österreich im Zeichen der EU-Ratspräsidentschaft.

Inhaltlich geht es

neben heiklen Themen wie Finanzrahmen,

EU-Erweiterung und Verfassung

auch um wichtige Weichenstellungen

für die Fondsbranche, wie

Dr. Mathias Bauer analysiert.

Mit dem Jahreswechsel hat Österreich

den Vorsitz innerhalb der Europäischen

Union übernommen. Es ist dies nach

1998 das zweite Mal, dass Österreich

die halbjährlich rotierende Ratspräsidentschaft

innehat. Damit vertreten

hochrangige österreichische Politiker

wie Bundeskanzler und Außenministerin

sechs Monate lang nicht nur Österreich,

sondern die gesamte EU nach

außen, also gegenüber jenen Staaten,

die nicht der mittlerweile 25 Mitgliedstaaten

umfassenden Europäischen

Union angehören.

Als größte Herausforderungen der laufenden

Präsidentschaftsperiode sind

sicherlich die Verhandlungen mit dem

Europäischen Parlament über den Finanzrahmen

für 2007 bis 2013 sowie

die Vermittlung im Grundsatzkonflikt

um die EU-Verfassung beim Brüsseler

Gipfel im Juni zu nennen. Die Erweiterung

der EU um neue Mitgliedstaaten

wird auch in der Phase des österreichi-

schen Vorsitzes ein Thema sein – so

sollte im Mai über die Verschiebung der

EU-Beitritte von Rumänien und Bulgarien

entschieden werden.

Fonds:

vom Grünbuch zum Weißbuch

Auch aus Sicht der Finanzbranche

könnte es in den nächsten sechs Monaten

spannend werden: Vergangenen

Sommer hat die EU-Kommission ihr

Grünbuch zum Ausbau des europäischen

Rahmens für Investmentfonds

publiziert. Zu den darin aufgeworfenen

Fragestellungen betreffend Entwicklung

des Fondsgeschäfts gibt es mittlerweile

rund 125 Stellungnahmen. Nun

steht die Überführung des Grünbuchs

in ein Weißbuch bevor, dessen Veröffentlichung

durchaus noch in jene Periode

fallen könnte, in der Österreich den

EU-Vorsitz innehat.

!

Ein wichtiges mittelfristiges Thema

ist die Stärkung der Positionierung

der Asset-Management-

Industrie im Zusammenhang mit

der Pensionsvorsorge.

Das Weißbuch versteht sich als Konkretisierung

des Grünbuchs: Anstelle von

Fragestellungen wird der Maßnahmenplan

der Kommission festgehalten, welche

Schritte zu setzen und inwieweit

Verbesserungen bzw. Änderungen anzustreben

sind.

Finanzprodukte

vergleichbar machen

In diesem Zusammenhang ist als dringlichstes

Anliegen der europäischen

Fonds- und Asset-Management-Industrie

an die Regulatoren die Schaffung eines

„echten Level-Playing-Fields“ zu

nennen, sprich: der europaweit auf allen

Ebenen vollzogene, gerechtere Wett-

bewerb aller Anlageprodukte, die am

Point of Sale um das gleiche Anlagegeld

konkurrieren. Zieht man etwa den

Automobilsektor heran, so sind Leistung,

Höchstgeschwindigkeit, Benzinverbrauch

oder zumindest die Ausstattung

europaweit vergleichbar. Finanzprodukte

haben aber nun einmal keine

Pferdestärken. Gleiche Bedingungen

für alle Anbieter tun daher dringend Not.

Eine weitere wesentliche Zielsetzung

der europäischen Fondsanbieter ist die

Schaffung eines Binnenmarkts für die

europäische Fondsindustrie und damit

die Erleichterung des grenzüberschreitenden

Vertriebs. Was wir brauchen, ist

eine stärkere Harmonisierung der

Rechtsvorschriften und der Agitation

bzw. Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden

in ganz Europa. Strikt abzulehnen

ist hingegen jegliche Verwässerung

des Anlegerschutzes.

Ein wichtiges mittelfristiges Thema, das

über die Phase der heimischen EU-Präsidentschaft

weit hinausgehen wird, ist

die Stärkung der Positionierung der

Asset-Management-Industrie im Zusammenhang

mit der Pensionsvorsorge:

Jeglichen Auszahlungsleistungen,

in deren Rahmen der Geschäftszweck

der Assekuranzen gefragt ist, geht sinnvollerweise

eine langjährige Ansparphase

voraus. Dies ist eine über lange

Jahre höchst erfolgreich unter Beweis

gestellte Kernkompetenz professionell

und seriös agierender Asset-Manager

bzw. Fondsgesellschaften.

Es muss daher Kernauftrag der europäischen

Fondsindustrie sein, alles

daranzusetzen, dass der wertvolle Beitrag,

den das Instrument Investmentfonds

für Vorsorgezwecke leisten kann,

auch gesetzlich stärker verankert wird.

Während der österreichischen EU-Präsidentschaft

– und auch in den Jahren

danach.

infoaktiv 10 | Jänner 06 | 9


Special > Jahresservice für Veranlagungen

Gut für Ihr Geld:

der Raiffeisen-Depot-Check

Wie steht es um Ihr Vermögen? Entsprechen

die Veranlagungen Ihrer

aktuellen Lebenssituation und wie

lässt sich Ihr Portfolio optimieren?

Ein jährliches Depot-Gespräch zu

Jahresbeginn stellt sicher, dass Sie

für Ihr Geld das Beste tun.

Wenn ein neues Jahr beginnt, ist die Liste

guter Vorsätze oft lang. Gesünder leben,

etwas mehr Sport, mehr Zeit für die

Familie – diese und ähnliche Vorhaben

stehen meist ganz oben auf den persönlichen

Wunschlisten. Und wie steht

es um Ihr Geld und die eigenen Veranlagungen?

Verdient dieser Bereich in Ihrem

Leben nicht auch etwas mehr Aufmerksamkeit?

Der Jahresbeginn ist jedenfalls

ein optimaler Zeitpunkt, sein

Vermögen genauer zu durchleuchten.

Wie haben sich meine Veranlagungen

im vergangenen Jahr entwickelt? Kann

ich etwas zu deren Optimierung tun?

Kenne ich die neuesten Produktinnovationen

am Markt? Nütze ich alle steuerlichen

Vorteile, die uns der Gesetzgeber

für Veranlagungen bietet? Welche neuen

Chancen bringt das Veranlagungsjahr

2006?

!

„Geld ist wie eine schöne Frau.

Wenn man es nicht richtig

behandelt, läuft es einem weg.“

John Paul Getty

Das sind die wichtigen Fragen, die sich

am Ende eines Finanzjahrs als Basis für

das kommende Jahr stellen. Anhand

des Depotauszugs kann Ihr Berater jede

einzelne Position überprüfen und mit Ihnen

gemeinsam analysieren, ob sich

aufgrund Ihrer Lebenssituation Grundlegendes

in Ihrer Veranlagung geändert

hat. Darüber hinaus kann überlegt werden,

wie Sie Ihr Portfolio durch Gewinnmitnahmen,

Umschichtungen und Neuveranlagungen

optimieren können.

Weiters lässt sich im Rahmen eines De-

10 | infoaktiv 10 | Jänner 06

pot-Gesprächs klären, inwiefern monatliche

Vermögensaufbaupläne die Erreichung

künftiger Ziele beschleunigen.

Wenn Sie es also für Ihr Auto als selbstverständlich

ansehen, jährlich ein sorgfältiges

Service zu machen, oder wenn

Sie Ihrem Körper einen regelmäßigen

Fitness- und Gesundheitscheck gönnen,

sollten Sie Ihrem Vermögen die

gleiche Behandlung zuteil werden lassen.

Machen Sie Ihr Portfolio fit für das

Jahr 2006 und vereinbaren Sie gleich im

Jänner einen Termin mit Ihrem persönlichen

Berater!

Ein Spruch des amerikanischen Multimilliardärs

John Paul Getty zeigt zum

Schluss noch sehr gut, warum es selbst

für einen Ölmagnaten wie ihn wichtig

war, sein Geld stets im Auge zu behalten:

„Geld ist wie eine schöne Frau.

Wenn man es nicht richtig behandelt,

läuft es einem weg.“


Serie

7 Schritte

zur erfolgreichen Geldanlage

Die 7 Anlagegrundsätze von Raiffeisen

Capital Management sind eine

Art „Zehn Gebote des Geldlebens“

und dienen als Leitfaden für eine

langfristig erfolgreiche Veranlagung.

1. Sprechen Sie mit uns übers

Geld.

2. Bestimmen Sie Ihre Lebensziele

und wann diese wahr werden

sollen.

3. Finden Sie Ihre Wohlfühlbalance

zwischen Risiko und Ertrag.

4. Streuen Sie Ihr Vermögen.

5. Vertrauen Sie nur ausgezeichneter

Qualität.

6. Investieren Sie jetzt und regelmäßig,

die Zeit arbeitet für Sie.

7. Bleiben Sie Ihrer Entscheidung

treu.

Um Sie mit diesen Grundsätzen besser

vertraut zu machen, stellen wir in jeder

infoaktiv-Ausgabe einen Grundsatz

näher vor. Diesmal:

> Schritt 6

Für Anleger gibt es kaum einen wichtigeren

Satz als „Zeit ist Geld“. Wie aber

können Sie aus Zeit Geld machen?

Zögern Sie nicht, Ihr Geld

längerfristig zu investieren

Oft legen Kunden zu viel Wert auf die

Verfügbarkeit des Kapitals und verzichten

dadurch auf Mehrertrag. Eine

Liquiditätsreserve, z.B. in Form eines

Sparbuchs, schützt Sie weitgehend vor

finanziellen Engpässen und erlaubt

längerfristige Veranlagungen. Darüber

hinaus können Sie Ihre Fonds jederzeit

in Bargeld verwandeln. Besser ist es

allerdings, die empfohlene Behaltedauer

nicht zu unterschreiten. Warum?

In den letzten 80 Jahren gab es keine

Zehn-Jahres-Periode, in der ein global

> Serie: Erfolgreich anlegen

> infoaktiv-Quiz

gestreuter Aktienfonds einen Verlust

erlitten hätte. Einerseits werden Wertschwankungen

mit zunehmender Anlagedauer

weniger bedeutend, andererseits

wirkt der Zinseszinseffekt umso

stärker, je länger Sie bei einer Veranlagung

bleiben.

Zögern Sie nicht, jetzt zu investieren

Je länger Sie die Veranlagungsentscheidung

hinauszögern, desto mehr

Kapital benötigen Sie, um das angestrebte

Ziel zu erreichen. Der „richtige

Einstiegszeitpunkt“ spielt dabei kaum

eine Rolle.

Beispiel: Lucky Lukas hat 25 Jahre

lang (Jänner 1979 bis Dezember 2003)

jährlich zum jeweils günstigsten Jahreskurs

1000 Euro in einen amerikanischen

Aktienfonds investiert. Leo Loser hingegen

erwischte jeweils den teuersten

Kaufkurs pro Jahr. Perfektes Markt-

Timing brachte Lucky Lukas einen

Durchschnittsertrag von 10,47%,

während Leo Loser 9,18% p.a. verdiente.

Selbst der schlechteste Einstiegszeitpunkt

ist langfristig also kaum

bedeutend.

Investieren Sie regelmäßig

Bereits ab 30 Euro monatlich können

Sie die Ertragschancen internationaler

Märkte nutzen.

Sie veranlagen bereits in Fonds?

Dann lehnen Sie sich einen Augenblick

zurück und genießen Sie es – die Zeit

arbeitet für Sie. Und wenn Sie sich

gerade ärgern, weil Sie nicht schon

früher mit dem Ansparen begonnen

haben – tun Sie’s jetzt!

> Quiz

Winter. Schnee und Skivergnügen in

Europa: Für das infoaktiv-Quiz haben

wir diesmal Wissenswertes und

Interessantes rund um die schönsten

Seiten der kalten Jahreszeit recherchiert.

Hätten Sie’s gewusst?

> 1. Frage

Was schätzen Sie, welche Ausdehnung

die größte durchgehende Natureisfläche

Europas hat?

a) 6,5 Quadratkilometer

b) 9 Quadratkilometer

c) 12,5 Quadratkilometer

> 2. Frage

Wie viele Kilometer lang ist die längste

Skiabfahrt Europas?

a) 10 Kilometer

b) 20 Kilometer

c) 30 Kilometer

> 3. Frage

Wann wurde der älteste Winterferienort

Europas gegründet?

a) 1812

b) 1864

c) 1903

> 4. Frage

Wann fand das vom britischen Kandaharund

dem Arlberger Skiclub begründete

internationale Arlberg-Kandahar-Rennen

erstmals statt?

a) 1905

b) 1912

c) 1928

> 5. Frage

Wie viele erschlossene Sommerskigebiete

auf Gletschern gibt es in Österreich?

a) 4

b) 6

c) 8

> 6. Frage

Österreich war bisher zweimal Gastgeber

von Olympischen Winterspielen. In welchen

Jahren fanden sie statt?

a) 1964 und 1976

b) 1970 und 1982

c) 1958 und 1988

Die richtigen Antworten zu unserem

Quiz finden Sie auf Seite 2.

infoaktiv 10 | Jänner 06 | 11


www.rcm.at

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