Die Übertragungsgenauigkeit von okklusalen Verhältnissen in den ...

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Die Übertragungsgenauigkeit von okklusalen Verhältnissen in den ...

- Geeignete Konsistenz

- Geeignete Abbindezeit

- Ausreichende Festigkeit oder Elastizität

- Hohe Dimensionstreue

- Gute Detailwiedergabe und

- Kompatibilität mit Modellwerkstoffen.

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Von besonderer Bedeutung sind dabei die Anforderungen an die Dimensions-

treue, Detailwiedergabe, Konsistenz, Festigkeit und Elastizität sowie an die

Kompatibilität mit Modellwerkstoffen.

So sollten die zur Fixierung der zu ermittelnden Kieferrelation eingesetzten

Materialien vor der Registrierung maximal fließfähig sein, wobei sie aber – ein-

mal auf die Zahnreihe appliziert – nicht von dieser herunterfließen dürfen (das

heißt genügend standfest thixotrop sein). Zudem sollten sie der antagoni-

stischen Zahnreihe keinen Widerstand entgegenbringen und die Fähigkeit mit-

bringen, eindeutige Impressionen zu erzeugen, um eine präzise Reposition zu

gewährleisten. Starre Werkstoffe müssen außerdem ausreichend fest werden

und elastische Werkstoffe ausreichend elastisch sein, damit auftretende Kräfte

beim Einartikulieren sowie beim Entformen und der weiteren Handhabung im

Labor zu keiner bleibenden plastischen Deformation führen und auch, um das

Registrat unversehrt in einem Stück (ohne aus untersichgehenden Partien wie

bei Elastomeren zu zerreißen oder wie bei starren Materialien, zum Beispiel

Abdruckgips, ohne abzuplatzen oder zu brechen) entnehmen zu können

(Berman 1960, Cohn 1963, Skurnik 1969, Fattore et al 1984, Lassila 1986,

Eeckman und De Boever 1988, Millstein und Hsu 1994, Wöstmann und Vehring

1995, Vehring 1997, Jüde et al.1997, Viohl 2000, Borchers und Tschernitschek

2001). Beim Einartikulieren auftretende Kräfte sollten möglichst auch keine elastischen

Deformationen hervorrufen, um die exakte Lagebeziehung zu den

Modellen nicht zu gefährden (Borchers und Tschernitschek 2001, Dental-Labor

1997, Jüde et al. 1997). Beim Abbinden und nach der Mundentnahme während

der Lagerungsdauer sollten außerdem möglichst keine Dimensionsänderungen,

zum Beispiel durch Schrumpfung beziehungsweise Kontraktion oder Quellung,

beim eingesetzten Bissregistriermaterial auftreten (Cohn 1963, Skurnik 1969,

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