Die Übertragungsgenauigkeit von okklusalen Verhältnissen in den ...

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Die Übertragungsgenauigkeit von okklusalen Verhältnissen in den ...

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Mittelwertsunterschiede können also nicht allesamt als rein zufällig

angesehen

werden.

Der Einzelvergleich über den Scheffe-Test zeigt, dass sich die signifikanten

Unterschiede in den einzelnen Registraten auf wenige Registrate beschränkt,

die meisten der Registrate sind untereinander nicht

signifikant unterschiedlich in

den Mittelwerten.

Alle signifikanten Unterschiede sind auf dem 0,1%-Niveau signifikant (p <

0,001), lediglich die Unterschiede zwischen dem Registrat 10 einerseits und

den Registraten 5 und 8 andererseits sind „lediglich“ auf dem 5%-Niveau

signifikant (p = 0,012 bzw. p = 0,029).

Alle anderen Einzelunterschiede sind nicht signifikant, in den meisten Fällen

auch sehr deutlich nicht signifikant.

5.4.4. Unterschiede zwischen den Abformungstechniken

Bezüglich der Stabilität der Messungen

innerhalb desselben Materials zwischen

Korrekturabformung

und Doppelmischabformung werden 3 T-Tests für

abhängige (gepaarte) Stichproben berechnet.

Die Mittelwertsunterschiede zwischen den beiden Abformungsarten liegen

zwischen ca. 70 und gut 200 Mikrometern und sind uneinheitlich in der

Richtung. Bei den Materialien Kristall und Futar D ® sind die Mittelwerte bei der

Doppelmischabformung höher, bei Memosil ® sind die Mittelwerte bei der

Korrekturabformung höher, wenn auch nur vergleichsweise geringfügig.

Die Signifikanzprüfung zeigt, dass alle drei Mittelwertsunteschiede auf dem

0,1%-Niveau signifikant sind (p < 0,001).

Die Mittelwertsunterschiede sind in allen drei Fällen nicht als reine

Zufallsschwankungen anzusehen, sondern sind systematischer Natur und die

Ergebnisse sind über die Stichprobe hinaus verallgemeinerbar. In allen drei

Materialien ergibt sich eine nachweisbare Veränderung der Messwerte

zwischen den beiden Abformungen.

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