Die Übertragungsgenauigkeit von okklusalen Verhältnissen in den ...

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Die Übertragungsgenauigkeit von okklusalen Verhältnissen in den ...

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Vehring 1994, Buhmann und Lotzmann 2000, Pagnano et al. 2000, Borchers

und Tschernitschek 2001).

Vergleichende Untersuchungen über das Verhalten von Wachsen sowohl ohne

als auch mit einer Metallverstärkung während und nach der

Kieferrelationsbestimmung beziehungsweise ihre Übertragungsgenauigkeit von

Kieferrelationsverhältnissen wurden vor allem, wie bereits oben dargelegt, von

Millstein und Mitarbeitern durchgeführt. Dabei ergaben sich bei den

metallverstärkten Wachsen zwar geringere Ungenauigkeiten; ein zufrieden

stellendes Ergebnis im Hinblick auf die Wiedergabegenauigkeit ließ sich jedoch

auch mit diesen Wachsen, ebenso wie in der hier vorliegenden Untersuchung

nicht erreichen (Millstein und Clark 1983, Millstein 1985).

Hiermit im Einklang stehen auch die Ergebnisse der vorliegenden Studie. Geringere

Fehler wiesen die Registrate der Metallwachse Alminax Rite-Bite ® (mit

innerer Aluminiumschiene, die laut Herstellerangaben zusätzliche Festigkeit

während der Kieferrelationsbestimmung verleiht und Verzerrungen unterbindet)

und Alminax Full-Arch Kemdent ® (sowohl eine Stunde als auch 24 Stunden

nach Registratherstellung) im Vergleich zu den Registraten aus rosa

Modellwachs, Kent Dental Bisswällen ® und Regi Wax ® auf. Dabei am

wenigsten lagerungsstabil erwiesen sich die aus rosa Modellierwachs

angefertigten Registrate, gefolgt von den aus Kent Dental ® Bisswällen

hergestellten Registraten.

Heutzutage werden daher die Elastomere bevorzugt. So werden als Vorteile der

additionsvernetzenden Silikone, neben ihrer geringen Abbindezeit und einfachen

Verarbeitung, eine nur geringe Schrumpfung oder Kontraktion beziehungsweise

eine vergleichsweise gute Dimensionsstabilität während des Abbindens

und der Lagerungsdauer sowie eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen

plastische Formveränderungen und eine relativ gute dimensionsgetreue Wiedergabe

des okklusalen Reliefs angeführt (Craig 1989, Marxkors und Meiners

1993, Breeding et al. 1994, Millstein und Hsu 1994, Wöstmann und Vehring

1994, 1995, Welker 1995, Vehring 1997, Buhmann und Lotzmann 2000,

Rzanny et al. 2000, Viohl 2000, Allen et al. 2001, Borchers und Tschernitscheck

2001, Nave 2001, Yanikoglu et al. 2005). Borchers und Tschernitscheck (2001)

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