Ausgabe 02/2011 - Luzerner Kantonal-Blasmusikverband

lkbv.ch

Ausgabe 02/2011 - Luzerner Kantonal-Blasmusikverband

Offizielles Informations-Organ des Luzerner Kantonal-Blasmusikverbandes

10. Jahrgang | Nr. 2, Mai 2011

Grüezi, im Jubiläumsjahr des

LKBV!

Kantonales Jugendmusikfest

150 Jahre Musikschule Luzern

DV Hergiswil

Obmännertagung

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10

12

Liebe Leserin, lieber Leser

Nach acht Jahren umsichtiger

und erfolgreicher

Verbandsführung

trat mein

Vorgänger Peter Brunner

an der 119. Delegiertenversammlung

vom 12. März 2011 in

Hergiswil am Napf

von seinem Amt zurück.

Sein Wirken wurde gebührend gewürdigt

und ihm für seine Dienste für das

Luzerner Blasmusikwesen einen lang anhaltenden,

herzlichen Applaus gewidmet.

Die Übernahme einer solchen Herausforderung

nach einem überaus versierten Verbandspräsidenten,

und dies erst noch im

120-Jahr-Jubiläum des LKBV, trete ich mit

grosser Freude, zugleich aber auch mit der

notwendigen Portion Respekt an. Ich werde

mich aber bemühen, den hohen Anforderungen

an dieses Ehrenamt gerecht zu werden

und die vielseitigen, sehr unterschied-

Der neue LKBV-Vorstand, v.l.n.r. Paul Walpen, Martin Donzé, Peter

Schmid, Daniel Elmiger, Anton Kaufmann, Herbert Wandeler,

Christoph Röösli.

lichen Erwartungen zu erfüllen. Ich bin mir

bewusst, dass dies keine leichte Aufgabe

sein wird. Andererseits blicke ich mit einer

gewissen Zuversicht auf die kommenden

Schwerpunkte, darf ich doch auf gut eingespielte

und funktionierende Gremien und

weitere Funktionäre der Verbandsführung

zählen. Für das mir gewährte Vertrauen der

123 Luzerner Musikvereinen bzw. ihrer Delegierten,

sowie die kollegiale Aufnahme im

Vorstand des LKBV an der bereits erfolgten

ersten Sitzung, danke ich ganz herzlich.

Erfolgsorientierung

Um die Erfolgsgeschichte «120 Jahre LKBV»

(übrigens der drittgrösste Verband des

Schweizer Blasmusikverbandes SBV!) erfolgreich

in die Zukunft zu transferieren,

zähle ich auf einen starken Teamgeist, gut

gesinnte und konstruktive Zusammenarbeit

sowie auch Offenheit und eine kritikfähige

Feedback-Kultur, und dies sowohl innerhalb

der einzelnen LKBV-Gremien als auch

mit allen Verbandssektionen. Nur wer ständig

nach realisierbaren Verbesserungen

sucht, wird nachhaltig exzellente Leistungen

erbringen können. Genauso wird es

auch in Ihrem Verein sein. Die Anforderungen

dürften auch in Ihrer Funktion kontinuierlich

wachsen. Sie dabei zu unterstützen,

erachte ich weiterhin als eine

(wichtige) Aufgabe des LKBV. Unter anderem

mit entsprechenden Angeboten (z.B.

Dirigentenkurse, Militärmusikkurse, usw.)

wollen wir auch in Zukunft für Sie nützlich

und wertvoll sein. Wann immer Sie Anregungen

an die Verbandsführung des LKBV

haben, verspreche ich Ihnen, stets ein offenes

Ohr zu haben. Schliesslich soll der Verband

für die Sektionen (und nicht umgekehrt)

da sein! Ich bin gespannt, ab wann

ich mit welchen konkreten Hinweisen und

Tipps für die Verbandsführung rechnen

darf.

Fortsetzung auf Seite 2

Offizieller Sponsor des Luzerner Kantonal-Blasmusikverbandes


CRESCENDO | 2/2011

Fortsetzung von Seite 1

Musik verbindet

Auf die bereits festgelegten Luzerner Kantonal-Musiktage

in Aesch (2012), Hildisrieden

(2013) sowie Wauwil (2014) und die

damit verbundenen Kontakte und geselligen,

musikalischen Stunden freue ich mich

heute schon. Gespannt erwarte ich nun zur

Erfüllung einer meiner ersten grossen Aufgaben

als neuer Verbandspräsident des

LKBV die Eingaben von Vorschlägen bzw.

Anträgen zur Durchführung des Luzerner

Kantonal-Musikfestes 2015. In welche Region

wird die «Musikfest-Fackel» von Willisau

aus wandern

Allen Sektionen wünsche ich bei der Erfüllung

ihres wichtigen kulturellen und sozialpolitischen

Auftrages im Sinne der Nachwuchsförderung

bis hin zur Pflege der

verdienten Veteranen sowie bei ihren vielseitigen

Anlässen, Konzerten und Wettbewerbsteilnahmen

ausgezeichnetes Gelingen

(bzw. Klingen) und kameradschaftliche Erlebnisse.

Ich danke allen Akteuren und

Idealisten für das immense Engagement,

das für die blasmusikalischen Belange im

Kanton Luzern erbracht wird und hoffe,

dass dessen Wert auch gebührend geschätzt

wird. Gerne nütze ich diese spezielle Gelegenheit,

unseren beiden neuen Sponsoren

des LKBV, der Truvag AG sowie der Musikpunkt.ch,

herzlich zu danken. Ohne ihren

Goodwill wäre es uns nicht möglich, unsere

Aufgaben seriös wahrzunehmen und im

Dienste der Luzerner Blasmusik zu agieren.

Nun wünsche ich vorerst allen teilnehmenden

Luzerner Sektionen am Eidgenössischen

Musikfest in St. Gallen erfolgreiche

Wett bewerbsvorträge und eine gut gelaunte

Zuhörerschaft.

Ich freue mich auf viele persönliche Begegnungen

und bin für alle konstruktiven Anregungen

sehr dankbar.

Auf dass Musik uns weiterhin verbinden

wird!

Daniel Elmiger

Kantonalpräsident LKBV

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Impressum

Abos und Adressänderungen

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Redaktion

Luzerner Kantonal-Blasmusikverband

Urs Neuburger, Berglistrasse 22d, 6005 Luzern

crescendo@lkbv.ch

Redaktionskommission

Urs Neuburger, Peter Stadelmann, David Oggier,

Hans Häfliger und Martin Donzé

Layout, Grafik und Druck

Wallimann Druck und Verlag AG, Beromünster

Inseratenverwaltung

Wallimann Druck und Verlag AG

Aargauerstrasse 12, 6215 Beromünster

Tel. 041 932 40 50, Fax 041 932 40 55

admin@wallimann.ch

Erscheinungsweise 2011

4x jährlich, Jahresabo für Mitglieder

der Verbandssektionen gratis

Weitere Verteiler

– Musikschulleiter

– Gemeindeverwaltungen

– Ehrenmitglieder LKBV

– Bildungs- und Kulturdepartement Luzern

– alle aktiven MusikantInnen und Musikanten

– Musiklehrer (Bläser und Schlagzeuger)

– Vorstand LKBV, MUKO und LKJM

– Veteranenvereinigung (Vorstand)

– Jugendmusiken

Herausgeber

Luzerner Kantonal-Blasmusikverband

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CRESCENDO | 2/2011

Wolhusen’11 Music for all

Unter dem Festmotto «MUSIC FOR ALL» möchte das OK für Jung und Alt das Wochenende

vom 1. bis 5. Juni 2011 zu einem einmaligen und unvergesslichen Erlebnis

werden lassen. Am Mittwoch, 1. Juni wird «Wolhusen 2011» mit der «Music

and Comedy Night» (u.a. mit «Frölein Da Capo») gestartet.

Erstmals in der Geschichte des Luzerner

Kantonalen Blasmusikverbandes wird das

Jugendmusikfest losgelöst von einem Musiktag

oder Musikfest ausgetragen. Die alljährliche

Veteranenehrung findet normalerweise

auch im Rahmen eines solchen

Musiktages oder Musikfestes statt. Wegen

des Eidgenössischen Musikfestes in

St. Gallen findet dieses Jahr kein solcher

Anlass statt. Deshalb werden die Veteranen

Programm Jugendmusikfest vom Samstag, 4. Juni 2011

Wettspielvorträge (Katholische Kirche und «Rössli»-Saal)

Rangverkündigung für Ensembles

Rangverkündigung für Jugend-Musikvereine

10 bis 21 Uhr

16 Uhr Festzelt

21.30 Uhr Festzelt

Ab 14 Uhr Unterhaltung auf dem Festareal (u.a. «AirBrass») und ab 20.30 Uhr im

Festzelt («Mr. Ray’ Class» und die «Geschwister Koch», Steinhuserberg, Live-Übertragung

EM-Qualifikationsspiel England – Schweiz, ab 17.45 Uhr im Music-Pub.

Seltenes Jubiläum

Hans Bossert von der MG Rohrmatt

bei Willisau darf an der Veteranenehrung

ein ganz seltenes Jubiläum feiern.

Er kann für 70 (sic!!) Jahre aktives

Musizieren das SBV-Diplom in

Empfang nehmen!

für eine spezielle Ehrung am Freitagabend,

3. Juni, nach Wolhusen eingeladen.

Diese Veteranenehrung wird in einem gemütlichen

Dorfabend für die ganze Bevölkerung

mit Unterhaltung durch Wolhuserund

Nachbarnvereine eingebettet, wo die

rund 160 Veteranen kulinarisch verwöhnt

werden und ihre verdiente Medaille in Empfang

nehmen dürfen.

Jugendmusikfest

Der Samstag, 4. Juni, ist ganz der Jugend gewidmet.

Es haben sich 34 Jugendmusiken

und Ensembles angemeldet. Die Orchester

Offizieller Sponsor des Luzerner Kantonal-Blasmusikverbandes

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P01189_Crescendo_Nr_2_2011 05.04.11 13:43 Uhr Seite 4

CRESCENDO | 2/2011

Das OK Wolhusen ist bereit.

spielen ein Wettspielstück, ein Unterhaltungsstück

und einen Marsch oder Choral.

Die meisten Vereine haben Werke von ausländischen

Komponisten ausgewählt. Die

Musikkommission des LKBV hat ein hochkarätiges

Juryteam zusammengestellt. In der

Abteilung Harmonie werden Gilbert Tinner

aus St. Gallen, Tony Kurmann (viele Jahre

Dirigent des Blasorchesters Siebnen) und

Jean-Claude Kolly aus Fribourg die Vorträge

bewerten. Für die Brass Bands amten Christophe

Jeanbourquin aus dem Jura, Vincent

Baroni aus Neuenburg und Thomas Rüedi

als Juroren. Die Ensembles werden von der

Cornetistin Lydia Stöckli juriert.

Augen- und Ohrenschmaus: Sängerin der

Gruppe «Mr. Ray’s Class».

Music and Comedy Night

Programm Veteranenehrung vom Freitag, 3. Juni 2011

Besammlung und Apéro (im Rössli Esskultur)

17 Uhr

Offizielle Begrüssung

18 Uhr

Einzug zum Festplatz Rainheim (BB Werthenstein-Schachen) 18.15 Uhr

Veteranenehrung (MG Romoos)

19 Uhr

Bankett

20 Uhr

Ab 20 Uhr Unterhaltung im Festzelt (diverse Musikvereine, Turnverein und Jodelchöre).

Ab 22 Uhr Unterhaltung auf dem Festareal (Kleinformation «Mer esch glich»

und die Kapelle «Gebrüder Schmid»).

Das tolle Rahmenprogramm beginnt am

Mittwoch, 1. Juni, mit «Frölein Da Capo»,

bestens bekannt aus dem Fernsehen. Weiter

treten «Les trois Suisses», «8 on time» und

die Ländlerkapelle «Bühler-Fischer» auf. Da

kommt jeder auf seinen Geschmack, und

ein fulminanter Start zum Jugendmusikfest

ist garantiert!

Weitere Infos und Vorverkauf (Fr. 25.–) «Music

and Comedy Night» auf www.wolhusen2011.ch

Text: Urs Neuburger

Rainheim-

Areal

1. bis 5. Juni

Brass Band

Kirchenmusik

Wiggen

Wir, 32 motivierte Musikantinnen und Musikanten der

BB Kirchenmusik Wiggen (Durchschnittsalter 30),

suchen per Januar 2012 dich, eine/n aufgestellte/n

und einsatzfreudige/n

Dirigentin/Dirigenten

der/dem die Kameradschaft und das Zusammensein

ebenso wichtig ist, wie die musikalische

Herausforderung. Wir spielen in der 2. Stärkeklasse

Brass Band und proben am Dienstag, Zusatzproben

finden am Freitag statt.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung (!) an:

BB Kirchenmusik Wiggen, Postfach, 6182 Escholzmatt

Muko-Präsidentin: Evelyn Thalmann, Natel 079 482 35

44 oder per E-Mail: evelyn.thalmann@gmx.ch

Music & Comedy Night

Frölein Da Capo / Les trois Suisses

Dorfabend & Kantonale Veteranenehrung

Kantonales Jugendmusikfest

Neuinstrumentierung

www.wolhusen2011.ch

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CRESCENDO | 2/2011

2. LJBO-Lager im Herbst 2011

Nach der erfolgreichen Gründung des Luzerner Kantonalen Jugendblasorchesters

im letzten Jahr findet auch diesen Herbst ein Lager für junge talentierte Holz- und

Blechbläser statt.

Die zweite Auflage des Lagers des Luzerner

Kantonalen Jugendblasorchesters wird

vom neuformierten sechsköpfigen Organisationskomitee

unter der Leitung von

Franz Grimm und Pirmin Hodel organisiert.

Auch dieses Jahr findet das Lager in

der zweiten Herbstferienwoche vom 8. bis

14. Oktober 2011 im Melchtal statt. An

den zwei abschliessenden Konzerten vom

14. und 15. Oktober präsentieren die jungen

Musiker, was sie während der intensiven

Woche erarbeitet haben. Für die musikalische

Gesamtleitung konnte wieder

der Meisterklasse-Dirigent Thomas Ludescher

gewonnen werden, was erneut eine

äusserst interessante und lernreiche Lagerwoche

verspricht. Es ist toll, auf welchem

hohen Niveau die jungen Musikanten

musizieren können, eine spannende

Lagerwoche verbringen und viele neue

Kontakte knüpfen. Es sind noch einige

Datum: 8. bis 14. Oktober 2011

Konzerte:

14. und 15. Oktober 2011, 20 Uhr

Vorspiel: 2. Juli 2011

Leseprobe: 10. September 2011

Niveau:

1./2. Klasse Harmonie

Alter:

bis 23 Jahre

Kosten: ca. Fr. 350.–

Letzte Anmeldungen an: Sekretariat LJBO

Muriel Morger

Luzernerstrasse 80

6010 Kriens

muriel-m@gmx.ch

Plätze frei! Interessierte melden sich bitte

sofort bei Muriel Morger (murielm@gmx.ch)

oder über das Anmeldeformular,

welches Ihr auf www.lkbv.ch findet.

Neues vom Musikpunkt

Trompete Schagerl Academica

«James Morrison»

Viele Musikpädagogen und Anfänger sind

auf der Suche nach einem guten Instrument,

mit dem man die Schritte auf dem

Weg zum erfahrenen Musiker machen

kann. Vieles ist in dieser Hinsicht auf dem

Markt, doch selten findet man ein schön

klingendes Instrument, das gleich von Anfang

an Freude am Blasen und Üben

macht. Die neue Schagerl Academica

"James Morrison" ist ein Instrument in einer

erschwinglichen Preisklasse, welches

aufgrund seiner Qualität rundum überzeugt.

Kein geringerer als der legendäre

Multi-Instrumentalist James Morrison

stand bei der Entwicklung dieser Trompete

Pate. Ein Instrument, das auch in der Profiklasse

gut aufgehoben wäre. Beste Intonation,

leichte Ansprache und tragender,

brillanter Klang werden durch die Kombination

des "reversed leadpipe"-Designs

und dem Sterlingsilber-Mundrohr ermöglicht.

Die Trompete ist ab sofort erhältlich

bei Musikpunkt Lohri und Musikpunkt

Gasser.

Yamaha «Neo»-Serie

Wir freuen uns, die ersten Instrumente

aus der neuen Yamaha "Neo"-Serie präsentieren

zu können. Neben dem bereits

seit Ende 2010 erhältlichen Es-Horn YAH-

803 stehen nun auch das Euphonium YEP-

642II sowie die lange erwartete Bb-Tuba

YBB-632 bei uns zur Verfügung. Erste Tests

durch befreundete Musiker haben einen

sehr positiven Eindruck hinterlassen. Für

den ambitionierten Brass Band Musiker

bietet die neue Serie eine spannende und

überzeugende Variante, welche sich anzublasen

lohnt.

Vorankündigung:

Tag der offenen Tür

Die Umbauphase bei Musikpunkt Gasser

in Hochdorf neigt sich dem Ende entgegen.

Die neuen Räume können bereits besichtigt

werden, die Inneneinrichtung wird

nun laufend erstellt. Das Team von Musikpunkt

Gasser freut sich sehr, die Kundschaft

ab Sommer in den neuen Räumen

begrüssen zu können. Nebst Testkabinen

für Blas- und Schlaginstrumente werden

vergrösserte und freundliche Verkaufsräume

sowie eine erweiterte Werkstatt für

bestmögliche Reparatur- und Servicarbeiten

angeboten. Um den Abschluss des

Umbaus mit den Kunden gebührend feiern

zu können, findet am Samstag, 17. September

ein Tag der offenen Tür statt. Mehr

Details dazu erfahren Sie ab Sommer unter

www.musikpunkt.ch.

Haben Sie Fragen zu Musikpunkt

Dann kontaktieren Sie uns an den Standorten

Lohri Luzern (lohri@musikpunkt.ch

oder 041 368 20 30) oder

Gasser Hochdorf (gasser@musikpunkt.ch

oder 041 910 18 68).

Wir freuen uns auf Sie!

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CRESCENDO | 2/2011

«Dem ewigen Gesang»

Die Musikschule Luzern feiert dieses Jahr ihren 150. Geburtstag. Am Jubiläumskonzert

vom 3. Juni 2011 wird die Auftragskomposition von Jeffrey Stone uraufgeführt.

Am Samstag, 4. Juni, spielen die Musikschul-Ensembles auf verschiedenen

Plätzen der Stadt zum Geburtstag auf.

Jubiläumskonzert der Musikschule

Luzern

Freitag, 3. Juni 2011, 19.30 Uhr, Kultur-

und Kongresszentrum Luzern

Konzertsaal

Vorverkauf:

1. Kategorie Fr. 50.–

(Kinder und Jugendliche Fr. 20.–)

2. Kategorie Fr. 25.–

(Kinder und Jugendliche Fr. 15.–)

KKL Kartenverkauf, Tel. 041 226 77 77

www.kkl-luzern.ch

Vorverkauf Gönnertickets zu Fr. 100.–

über die Musikschule Luzern, Tel. 041

208 80 10

Claude und Brandon üben fürs Jubiläum

An der Musikschule Luzern unterrichten

heute über 100 Lehrpersonen gegen 3300

Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Etwa 30 Instrumente stehen zur Auswahl.

Das war natürlich vor 150 Jahren noch

nicht so. Das damalige Angebot richtete

sich an Schulentlassene, die vor allem

durch Gesangsunterricht auf den Eintritt in

die verschiedenen Chöre der Stadt Luzern

vorbereitet wurden. Der Musikdirektor erteilte

einige wenige Geigenstunden. Instrumentalunterricht

erhielten die Kinder

an den höheren Schulen (Lehrerseminar

u.a.). 1904 engagierte die Stadt Luzern einen

Violinlehrer und ein Jahr später einen

Lehrer für Blasinstrumente.

Ab 1915 wurde ein bescheidenes Schulgeld

erhoben. Das 1919 verabschiedetes Reglement

wurde 1969 gründlich revidiert.

Gleichzeitig wurden die bisher privat geführten

Blockflöten- und Gitarrenkurse in

die Musikschule integriert. Heute zählt

zum Angebot der Musikschule auch der

Unterricht in ständigen Ensembles, unter

anderen zwei Blasorchester (JBL und Crescendo)

und Chöre. Seit 2008 findet der

grösste Teil des Unterrichts im Kulturzentrum

Südpol statt.

Yves Illi ist seit 2005 Rektor der Musikschule

Luzern. Ich durfte ihm zum Jubiläum

ein paar Fragen stellen.

Crescendo: Wie fühlt man sich als Rektor

einer 150 Jahre alten Musikschule

(MSL)

Erfüllt von einer gewissen Ehrfurcht vor

den Luzerner Pionieren, die tatsächlich

1861 so visionär waren und eine Musikschule

auf die Beine gestellt haben. Da

kann ich nur den Hut ziehen!

Yves Illi ist seit 2005 Rektor der Musikschule

Luzern.

Ist die MSL eigentlich die älteste Musikschule

der Schweiz

So viel ich weiss, sind in Zug und Genf ungefähr

zur gleichen Zeit Musikschulen entstanden.

Hast du gewusst, dass der später berühmte

Dirigent des Concertgebouw

Orkest, Wilhelm Mengelberg, einmal

Leiter der Musikschule Luzern war

Das hat mich auch erstaunt! Offenbar war

der Stellenwert dieser Schule schon damals

so gross, dass es möglich war, solche

Kapazitäten zu engagieren.

Vor einem Jahr fusionierte Luzern mit

Littau. Weitere Fusionen sind geplant.

Was bedeutet das für die Musikschule

Das ist vor allem eine grosse Chance! Natürlich

muss man vieles neu strukturieren

und Überzeugungsarbeit leisten. Ich denke

an Kreismusikschulen und Teilzentren,

z.B. den Nordpol beim Seetalplatz! Es

hätte auch Vorteile für Schüler und Lehrer:

dezentrales Unterrichten, Pensenschwankungen

besser auffangen und damit die

soziale Sicherheit der Lehrer zu gewährleisten

usw. Auch die Ensembles und

Chöre könnte man qualitativ erheblich

steigern (Gefälle minimieren).

Politiker sparen bei ihren regelmässigen

Sparübungen in der Regel immer

zuerst bei der Bildung und bei der Kultur.

Ich habe in der Chronik gelesen,

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CRESCENDO | 2/2011

dass man offenbar 1937 sogar die MSL

aufheben wollte. Man hat es dann fallen

lassen, weil die Einsparungen zu gering

gewesen wären. Ist das Sparen auch

heute ein Dauerthema an der MSL

Die Stadt Luzern geht bei ihren Sparübungen

immer sehr wertschätzend mit

der Musikschule um, so dass wir ohne

substanzielle Einbussen arbeiten können,

und im Vergleich zu anderen Musikschulen

verlangen wir ein verhältnismässig

moderates Schulgeld.

Zum Jubiläum gibt dir eine Fee drei

Wünsche für die Musikschule frei! Was

soll in Erfüllung gehen

• Starke Stadtregion mit Zentrum Nordpol,

gut erschlossen mit ÖV.

• Bessere Zusammenarbeit mit Kanton

(Musikschulinitiative) und Bund (Musikinitiative),

damit die Musikerziehung,

die Lernenden und Lehrenden

optimal profitieren.

• Alles, was bisher gehegt und gepflegt

wurde, soll weiter gepflegt, aber auch

weiterentwickelt werden, insbesondere

Jazz, Rock, elektronische Musik, Tanz

und ein Sinfonieorchester.

Gibt es eigentlich Instrumente, die man

an der MSL nicht lernen kann

Im Moment sind das Dudelsack, Panflöte

und Hackbrett.

Gibt es berühmte Musiker, die heute international

bekannt sind, die an der

MSL ihre ersten Musiklektionen bekommen

haben

Da kommt mir der Klarinettist Dimitri

Ashkenazy und der Cellist Rafael Rosenfeld

in den Sinn. Rosenfeld ist Solocellist

im Tonhalle-Orchester Zürich. Ebenfalls

bekannt ist der Cellist Adam Mital. Sehr

bekannt ist natürlich der Marimbaphon-

Virtuose Raphael Christen, ein Littauer,

übrigens!

Was war in deiner bisherigen Tätigkeit

als Rektor der MSL dein schönstes Erlebnis

Es waren zahlreiche Auftritte von Kindern

und Jugendlichen, an Konzerten, insbesondere

dann, wenn sie gemeinsam musizierten.

Und da war natürlich die Freude

über die 21 Musikzimmer und die drei

Musiksäle im Südpol. Für die Zukunft am

wichtigsten war wohl die Musikschulinitiative,

die dazu führte, dass die Musikschulen

ins Bildungsgesetz aufgenommen

wurden.

Gibt es auch etwas Negatives zu berichten

Ich finde es schade, dass ich als Rektor dieser

Schule (zu) viel Energie aufwenden

muss, um den Stellenwert der Musikschule

zu heben. Zudem muss ich mich auch um

viel politische Arbeit kümmern. Das wirklich

musikalische und pädagogische Element

kommt da oft etwas zu kurz.

Was hat sich die MSL zu ihrem Jubiläum

alles einfallen lassen

Am Freitag, 3. Juni 2011, wird im Konzertsaal

des KKL eine Konzertgala stattfinden

(siehe Kästchen). Ehemalige und

aktuelle Lehrende und Lernende werden

die Pulte teilen und eine gemeinsame

Brass Band und ein gemeinsames Sinfonieorchester

bilden. Unsere Sängerknaben

und unser Mädchenchor werden ebenfalls

auftreten. Als Finale des zweiten Teils wird

die Jubiläumsauftragskomposition «Dem

ewigen Gesang» für gemischten Chor, Knabenchor

und Sinfonieorchester von Jeffrey

Stone uraufgeführt werden. Am Samstag,

4. Juni 2011, werden unsere Musikschüler

an verschiedenen Plätzen und in ausgewählten

Sälen die Luzerner Bevölkerung

musikalisch verwöhnen.

Schülerkonzerte

Samstag, 4. Juni 2011

Historisches Museum 11 Uhr – 15 Uhr

Wagnermuseum 10 Uhr – 15 Uhr

Minnie-Hauk-Saal 15 Uhr – 17 Uhr

Theaterplatz 10 Uhr – 14 Uhr

Kornmarkt

10 Uhr – 15 Uhr

Vögeligärtli

10 Uhr – 14 Uhr

Ruopigenmärt 14 Uhr – 15 Uhr

Südpol

14 Uhr – 18 Uhr

Änderungen vorbehalten

Kannst du schon etwas über die Auftragskomposition

von Jeffrey Stone sagen

Erstens freut es mich, dass wir an unserer

Schule einen «eigenen» Komponisten haben.

Wie schon erwähnt, schrieb Stone

sein Werk «Dem ewigen Gesang» für Chor

und Orchester. Er vertonte dabei u.a. Texte

von Christian Morgenstern, Wilhelm

Busch und Johann Wolfgang von Goethe.

Wann erscheint das Jubiläumsbuch und

wo kann man es kaufen

Das Buch erscheint kurz vor dem Jubiläum

und kann am Konzert gekauft werden.

Lieber Yves, ich danke dir ganz herzlich

für das kurze Gespräch und wünsche

dir und der Musikschule Luzern

zum Jubiläum und auch für die nächsten

Jahre alles Gute!

Text und Bilder:

Urs Neuburger

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CRESCENDO | 2/2011

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CRESCENDO | 2/2011

Mit den vier «M» von Adolf Ogi

gehts besser

In Zeiten der Veränderung wird es immer schwieriger, einen Blasmusikverein

wirtschaftlich, musikalisch und nachhaltig erfolgreich zu führen. Am LKBV-

Workshop vom vergangenen Januar in Eschenbach zeigte Emil Wallimann, wie es

gehen könnte.

Die Problematik schien zu interessieren.

Der traditionelle Januar-Workshop war

sehr gut besucht. Emil Wallimann konnte

als Musiker, Musiklehrer, Musikschulleiter,

Dirigent und Komponist aus seinem reichen

Erfahrungsschatz berichten.

Viele Vereine leiden unter Mitgliederschwund.

Es scheint schwierig zu sein,

Musikanten aus den Jugendblasorchestern

in die erwachsenen Vereine zu holen. Die

Blasmusikkonzerte sind oft schlecht besucht.

Die Schülerzahlen an den Musikschulen

sind seit Jahren rückläufig. Die

Zusammenarbeit zwischen Musikschulen

und Musikvereinen funktioniert nicht

überall reibungslos. Über diese und andere

Themen sprach Emil Wallimann vor

einem zahlreich erschienenen Fachpublikum.

Richtiges Instrument lernen

Martin Donzé gratuliert Emil Wallimann zum gelungenen Vortrag.

Damit ein Kind das richtige Instrument

lernt, ist eine umfassende Beratung und

Aufklärung aller Instrumente nötig, welche

die Musikschule anbietet. Ein Musikschulleiter

muss versuchen, bei der Instrumentenwahl

Einfluss zu nehmen, dass

die verschiedenen Instrumente gut verteilt

gewählt werden. Nur so können die Ensembles

und Orchester ausgeglichen besetzt

werden. Die Jungmusik sollte eine

Besetzung aufweisen, welche die Aufführung

von Musikstücken, die den Jungen

gefallen, möglich macht. Was nützt es,

wenn in einem Dorf die Hälfte aller Musikschüler

z.B. Schlagzeug spielen Musik

und Instrumentenwahl sollte zu einem

Thema im Familienkreis werden.

Zusammenarbeit Musikschule –

Jungmusik – Musikverein

Bevor es Musikschulen gab, bildeten die

Dorfvereine ihren Nachwuchs selber aus.

Seit es die ausgebauten Musikschulen gibt,

haben sich viele Vereine nicht nur von der

Ausbildung sondern auch von der Musikschule

zurückgezogen. Wallimann zeigte

auf, wie wichtig eine gute Kommunikation

zwischen diesen drei Institutionen ist.

Sture Reglemente bringen wenig! Dafür

sollten klare Zielsetzungen und Abmachungen

in kurzen Abständen immer wieder

den neuen Gegebenheiten angepasst

werden. Warum nicht die Musiklehrer für

Registerproben im Dorfverein engagieren

Oder dem Jugendblasorchester einmal ein

paar Cremeschnitten ins Lager schicken

Das Jugendblasorchester könnte am Jahreskonzert

des Dorfvereins als Vorgruppe

auftreten.

Das liebe Geld als Dauerthema

Ohne zu dogmatisieren, gab Wallimann

auch zum ganzen Themenkreis Mitgliederwerbung,

Mitgliederbetreuung, Nachwuchsprobleme,

Strukturen im Verein

usw. viele wertvolle Hinweise und Vorschläge.

Man spürte, dass sich Wallimann

mit diesen Problemen intensiv beschäftigt

oder beschäftigt hat. Auch das Geld ist im

Musikverein ein Dauerthema. Warum

nicht einen Sponsorenverein gründen Die

Zuhörer durften einen ganzen Rucksack

voller Ideen mit nach Hause nehmen.

Nicht alles wird für jeden Verein eins zu

eins zu übernehmen sein, aber individuell

eingesetzt können einige Vorschläge umgesetzt

werden. Wallimann schloss den

interessanten und mit grossem Applaus

verdankten Vortrag: «Was Sie sich nicht

vorstellen können, das werden Sie auch

nicht bekommen. Wenn Sie sich nicht vorstellen

können, dass sich der Verein verbessern

kann, dann wird er sich nicht verbessern.

Wenn Sie sich nicht vorstellen

können, dass sich die Anzahl der Vereinsmitglieder

oder Zuhörer vergrössern kann,

dann wird sie sich nicht vergrössern. Alle

diese kleinen Details gelingen besser,

wenn man die vier «M» befolgt, wie sie

Adolf Ogi schon mehrmals erwähnt hat:

«Man Muss Menschen Mögen!»

Weitere Infos unter:

www.emilwallimann.ch

Text und Bild:

Urs Neuburger

9


CRESCENDO | 2/2011

Daniel Elmiger glanzvoll gewählt

260 Delegierte wählten am 12. März 2011 in Hergiswil am Napf an ihrer 119. Versammlung

Daniel Elmiger einstimmig zum neuen Verbandspräsidenten. Vorgänger

Peter Brunner durfte sich als Ehrenpräsident feiern lassen.

Pünktlich und gut gelaunt eröffnete Peter

Brunner die 119. Delegiertenversammlung.

Die Musikgesellschaft Hergiswil unter der

Leitung von Enrico Calzaferri umrahmte

die Veranstaltung musikalisch adäquat.

Die ordentlichen Geschäfte wurden alle

zügig behandelt und erhielten hundertprozentige

Zustimmung.

Wahlen

Nach acht Amtsjahren hat Peter Brunner

auf die Delegiertenversammlung den Rücktritt

eingereicht. Der 47-jährige Daniel Elmiger

aus Mosen hat sich als Nachfolger

zur Wahl gestellt. Sein ausgezeichnetes

Wahldossier hat alle überzeugt. Daniel Elmiger

wurde einstimmig zum neuen LKBV-

Präsidenten gekürt! Sichtlich gerührt empfing

der abtretende Peter Brunner die

Auszeichnung des Ehrenpräsidenten! Ebenfalls

zurückgetreten ist der Jugendmusikkommissionspräsident

Christoph Mehr. Er

hat eine immense Arbeit für den Zusammenhalt

und die Begeisterung in den Jugendmusiken

geleistet. Die Erfolgsgeschichte

des Luzerner Jugendmusikfestes

zeichnet seine Handschrift. Christoph Mehr

wird sich künftig im Schweizerischen Jugendmusikverband

engagieren. Die Jugendmusikvertreterversammlung

vom

6. September 2010 hat Christoph Röösli als

neuen Präsidenten bestimmt und der Delegiertenversammlung

zur Wahl in den Vor-

Daniel Elmiger erklärt Annahme der Wahl.

Peter Brunner übergibt an Daniel Elmiger.

stand des LKBV vorgeschlagen. Seine Wahl

erfolgte ebenfalls einstimmig. Christoph

Röösli ist bereits seit 2004 Mitglied der Jugendmusikkommission.

Die restlichen Mitglieder

des Vorstands und der Musikkommission

wurden alle einstimmig wieder

gewählt.

Grussworte

Traditionsgemäss überbrachten viele Gäste

ihre Grussbotschaften, so auch Regierungspräsident

des Kantons Luzern, Marcel

Schwerzmann. Er erwartet von den Luzerner

Vereinen Spitzenplätze am Eidgenössischen

Musikfest in St. Gallen.

Gleichzeitig verdankte er die grosse Arbeit

Peter Brunners, die er während acht Jahren

für den Verband geleistet hat. Der Gemeindepräsident

von Hergiswil am Napf, Beat

Thalmann, nützte die Anwesenheit des

Kantonalen Finanzministers, um etwas zu

schnorren. In Hergiswil wird nämlich kein

Gold mehr gewaschen sondern Kräuter für

die Ricola-Kräuterbonbons angepflanzt.

Grüsse vom Schweizerischen Blasmusikverband

überbrachte Vizepräsident Heini

Füllemann.

Neue Verbandssponsoren

Mit Musikpunkt (Lohri Luzern und Gasser

Hochdorf) und der Treuhand- und Immobilienfirma

Truvag aus Sursee konnte der

LKBV wieder zwei Verbandssponsoren gewinnen.

Fritz Suter von der Firma Truvag

stellte den Delegierten das umfangreiche

Tätigkeitsgebiet vor.

Musikfeste

OK-Präsidentin Brigitte Troxler resümierte

nochmals das fantastische Musikfest in

Willisau. Peter Schmid, Präsident der Musikkommission,

brachte einige Reglementsänderungen

für künftige Musikfeste

zur Abstimmung. Die Abgaben des Organisators

eines Musikfestes an den Verband

wurden aufgrund der von den letzten Festorten

ausgewiesenen Reingewinne erhöht.

Fredy Röösli machte auf das Kantonale Jugendmusikfest

vom 1. bis 5. Juni 2011 in

Wolhusen aufmerksam. Das Motto lautet:

«Wolhusen 2011– music for all». Gleichzeitig

wird auch die Veteranenehrung stattfinden.

Für das Jugendmusikfest und den

Luzerner Kantonal Musiktag 2014 haben

sich die Feldmusik Triengen und die Musikgesellschaft

Wauwil beworben. Da die

Wauwiler 2014 ihr 100-jähriges Bestehen

feiern, wurde ihnen nach einer geheimen

Wahl quasi als Geburtstagsgeschenk die

Austragung dieses Festes zugesprochen.

Peter Brunner

Peter Brunner war seit 2003 Präsident des

LKBV. In seiner Präsidialzeit fanden sechs

10


CRESCENDO | 2/2011

Kantonal-Musiktage und zwei grossartige

Musikfeste statt. 2006 war der LKBV gastgebender

Verband am Eidgenössischen Musikfest

in Luzern. Unter seiner Leitung wird

2003 die Jugendmusikkommission gegründet.

Erster Präsident wird Christoph Mehr.

2008 organisierte Peter Brunner das Informationsorgan

«Crescendo» neu. Es wird

eine Redaktionskommission mit Urs Neuburger

als Redaktor zusammengestellt. Peter

Brunner war es auch, der Möbel Ulrich

als ersten Verbandsponsor (2005 – 2009)

und seit 2011 Truvag Treuhand AG und Musikpunkt

Holding AG verpflichten konnte.

.

Daniel Elmiger

Daniel Elmiger, geboren 1964, ist mit Rita

Elmiger verheiratet und wohnt mit den

zwei Töchtern Lisa und Kathrin in Mosen.

Daniel Elmiger ist seit 2009 Geschäftsführer

des D4 Business Centers Luzern in Root.

Zudem ist er Präsident der Regionalen Musikschulkommission

Hitzkirch und des Vereins

Luzerner Militärmusiker. Daniel Elmiger

spielte über 20 Jahre in der MG Brass

Band Ermensee Cornet. Seine Hobbys sind

Musik, Sport und Politik.

Text und Bilder: Urs Neuburger

Vom Piccolo zur Tuba

In Entlebuch, der Hochburg der Blasmusik, trafen sich Ende März über 300 Musikanten

zum musikalischen Wettstreit. Letztes Jahr gewann das höchste Instrument, dieses

Jahr schwang der Luzerner Reto Matter mit dem tiefsten, der Es-Tuba, obenauf.

Der Saal des Hotels Drei Könige war zum

Bersten voll, als die Brass Band Bürgermusik

Luzern unter der Leitung von Michael

Bach zum Finale aufspielte. Die fünf Finalisten,

Adrian Fleischlin, Cornet; Tobias Vogel,

Es-Horn; Reto Matter, Es-Bass; Patrick

Notter, Altsaxophon und der junge Klarinettist

David Briellmann durften ihre Wettbewerbsstücke

nochmals aufführen. Die

Podestplätze erreichten schliesslich die beiden

Mitglieder der Brass Band Bürgermusik

Luzern, Reto Matter und Adrian Fleischlin

und Patrick Notter vom Jugendblasorchester

der Stadt Luzern. Alle drei überzeugten

mit einer reifen musikalischen Leistung,

wobei schliesslich auch die Nerven das

Zünglein an der Waage gespielt haben dürften.

Zwei Medaillen!

Den Vogel abgeschossen hat natürlich der

Klarinettist Daniel Koch aus Grosswangen.

Zwei Medaillen für Daniel Koch.

Er erreichte in seiner Stufe D die maximale

Punktzahl 100! Die Jury schickte den verblüfften

Jungen dann in die nächsthöhere

Kategorie C, wo er sich mit hervorragenden

97 Punkten den zweiten Platz und damit

seine zweite Medaille abholte!

Unterschiedliches Niveau

Wie immer an solchen Wettbewerben war

das Niveau der einzelnen Vorträge sehr unterschiedlich.

Man hörte tolle, fast professionelle Aufführungen,

aber auch schwache, die nicht den

Level einer herkömmlichen Vortragsübung

erreichten. Ganz mutige Teilnehmer wagten

es sogar, ihr Wettbewerbsstück auswendig

vorzutragen! In einem Gespräch bestätigte

mir ein Juror, dass das Niveau in diesem

Jahr allgemein etwas niedriger war. Auf jeden

Fall sind solche Wettbewerbe immer

eine ideale Motivation, um als junger Musikant

mehr zu üben und vorwärts zu kommen,

so denn das richtige Werk ausgewählt

wird. Ja, da war noch der junge Cornetist,

der nach einer verpatzten Passage die von

seinem Lehrer, der die Klavierseiten wendete,

angebotene Wasserflasche verärgert

ablehnte, um dann aber nach einer weiteren

misslungenen Stelle selbst zum vermeintlich

rettenden Mineralwasser griff…

Wettbewerb der kurzen Wege

Das OK Entlebuch konnte ideale Konzertlokale

zur Verfügung stellen, die alle nahe

beisammen waren. So konnte man bequem

von einem zum anderen Ort hin und her

pendeln, ausser man war Pianist, der in

verschiedenen Sälen Solisten zu begleiten

hatte. Da musste sich gar einer im stotzigen

Solo-Champion Reto Matter.

Entlebuch beeilen! Mancher kam da etwas

ausser Atem! Die Organisation des 19.

LSEW lag in den Händen der Musikgesellschaft

Entlebuch, und die haben ganze Arbeit

geleistet. OK-Präsident Philipp Renggli

und LSEW-Chef Reto Wicki bedankten sich

bei den vielen Sponsoren, ohne die ein solcher

Anlass unmöglich durchgeführt werden

könnte.

Die drei Finalisten

1. Matter Reto, Luzern

Es-Tuba

2. Fleischlin Adrian, Sempach

Cornet

3. Notter Patrick, Doppleschwand

Altsaxophon

Angaben ohne Gewähr. Die gesamte Rangliste

ist auf www.lsew.ch zu finden.

Text und Bilder:

Urs Neuburger

11


CRESCENDO | 2/2011

Obmännertagung im Gersag

Über 100 Sektionen besuchten am 27. März 2011 die von der Musikgesellschaft

Emmen organisierte Versammlung. Die Tagung stand ganz im Vorfeld der Jubiläums-Veteranentagung

im Herbst in Rothenburg.

Über 100 Teilnehmer wurden von den Klängen

der Musikgesellschaft Emmen unter der

Leitung von Kevin E. Sütterlin begrüsst. OK-

Präsident Franz Räber hiess alle herzlich willkommen.

Um 10 Uhr eröffnete der Präsident

der Veteranenvereinigung Franz Schwegler die

Sitzung. Zügig führte er durch die Tagesgeschäfte.

Vizepräsident Hans Häfliger rühmte

die gute Disziplin bei den Adressänderungen

und konnte 297 Veteranen als Neuabonnenten

des «Crescendo» für 2011 begrüssen.

Franz Wicki wünscht noch mehr Beiträge

fürs Jubiläumsbuch.

Neuigkeiten aus dem LKBV

Veteranenchef Paul Walpen stellte den neuen

Verbandspräsidenten Daniel Elmiger und

die zwei neuen Verbandssponsoren (Truvag

Imobilien/Treuhand und Musikpunkt.ch)

vor. Begeistert liess er nochmals die Veteranenehrung

anlässlich des Musikfestes in

Willisau Revue passieren. Da im Jahr 2011

kein Musiktag stattfindet, wird die Veteranenehrung

im Rahmen des Kantonalen Jugendmusikfestes

der Feldmusik Wolhusen

durchgeführt. Hans Ottiger, OK-Präsident

der Jubiläums-Veteranentagung in Rothenburg,

freute sich jetzt schon auf den grossen

Tag am 30. Oktober 2011 und stimmte die Versammlung

auf ein Superfest ein!

Ausklang

Für die Obmännertagung 2012 konnte noch

kein Ort gefunden werden. Bewerbungen sind

also willkommen. Mit einem Apéro, einem

feinen Mittagessen und einem gelungenen

Unterhaltungsprogramm ging die Tagung

2011 im Zentrum Gersag gesellig zu Ende.

Text und Bild: Urs Neuburger

Jubiläumsbuch der Veteranen-

Vereinigung des LKBV

Mit grossem Eifer und viel Herzblut sind unsere

beiden Autoren Josef Schmid und Franz

Wicki an der Arbeit, unserer Veteranen-Vereinigung

zum 50-Jahr-Jubiläum ein würdiges

und unterhaltsames Buch zu schaffen, das einen

Einblick in die Geschichte der Veteranen-

Vereinigung und deren Entwicklung über das

erlebte und gelebte Veteranenwesen in den

Musikvereinen gewähren wird. Die beiden

Autoren bedanken sich bei allen, die bisher

mit vielen guten Beiträgen und mit ihrer Mithilfe

dazu beigetragen haben, den Buchinhalt

zu bereichern. Wir werden die Organisation

des Büchervertriebs möglichst innerhalb der

Veteranenvereinigung abwickeln und zwar

durch den Obmann der zuständigen Sektion.

Bestellungen von Musikvereinen, Musikanten,

Veteranen und ihren Angehörigen

sind bitte direkt an den Obmann zu melden.

(Bücherausgabe ab 1. November 2011, das

Buch kostet Fr. 20.–). Die Obmänner melden

bis zum 15. November 2011 mit einer ersten

schriftlichen Sammelbestellung je Sektion die

Anzahl der bestellten Bücher an Franz

Schwegler, Sandblatte 24, 6026 Rain. Weitere

Sammelbestellungen (Nachbestellungen)

werden laufend entgegengenommen. Bestellte

Bücher werden an die Obmänner mit

entsprechender Rechnung ausgeliefert. Diese

nehmen die Verteilung, das Inkasso und

Verrechnung der Bons für Gratisbücher vor

und begleichen die gestellten Rechnungen mit

entsprechendem Einzahlungsschein. Die Obmänner

werden mit der Einladung zur Veteranentagung

ausführlich über die Organisation

der Verteilung und Abrechnung orientiert.

Wir hoffen, dass wir einen grossen

Teil der Auflage (2500 Stück) im Kreis unserer

grossen Musikantenfamilie des Kantons Luzern

absetzen können.

Aufruf zur Spendenaktion!

Wir sind über den grosszügigen Spendeneingang

zu Gunsten unseres Jubiläumsbuches

sehr erfreut. Wir danken allen bisherigen

Spendern und Sponsoren herzlich. Wir

möchten alle, die den Einzahlungsschein aus

Versehen in den Papierkorb geworfen haben

oder diejenigen, die keinen erhalten haben,

aufmuntern, uns finanziell zu unterstützen

(ab Fr. 100.– gibts ein Gratisbuch). Einzahlungen

bitte auf unser Bankkonto: Luzerner

Kantonalbank, PC-Konto: 60-41-2 z.G. Veteranen-Vereinigung

LKBV. Herzlichen Dank!

Vorstand der VV-LKBV

Präsident: Franz Schwegler

Von Christoph zu Christoph

In der Jugendmusikkommission kommt es zu grösseren personellen Veränderungen.

Christoph Röösli übernimmt das Präsidentenamt von Christoph Mehr. Als

neue Mitglieder wurden Fabienne Rust und David Oggier gewählt.

»Crescendo» hat den bisherigen und neuen

Präsidenten interviewt.

Crescendo: Lieber Christoph, ganz herzliche

Gratulation zur Wahl in den

Schweizerischen Jugendmusikverband!

Was ist dort genau deine Funktion

Besten Dank für die Gratulation. Ich bin gespannt,

wie die Arbeit in einem nationalen

Verband gemacht wird und freue mich auf

die neue Herausforderung. Ich werde das

Ressort Kommunikation im SJMV leiten.

Du warst einige Jahre Präsident der Jugendmusikkommission

im LKBV. Was

hat dich damals bewogen, dich für dieses

Amt zu bewerben

Robert Wicki hat mich damals angefragt

und mir gesagt, dass der LKBV eine Ju-

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CRESCENDO | 2/2011

gendmusikkommission gründen will. Nach

einigen Sitzungen wurde ich dann von den

anderen Mitgliedern der Jugendmusikkommission

als Präsident vorgeschlagen

und an der DV 2005 des LKBV in den Vorstand

gewählt.

Christoph Mehr wird Mitglied im SJMV.

Konntest du alle deine damaligen Pläne

in deiner Amtszeit umsetzen oder gibt

es noch Baustellen

Die Jugendmusikkommission war ein

neues Gebilde im LKBV, und wir konnten

oder mussten bei Null anfangen. Vorbilder

bei anderen Kantonen gab es nicht, weil der

LKBV in diesem Bereich einmal mehr eine

Vorreiterrolle eingenommen hat. Die ganze

Jugendarbeit hat sich aber hervorragend

entwickelt, auch dank des kollegialen Verhältnisses

in unserer Kommission. Wir haben

Reglemente, Pflichtenhefte und Richtlinien

erarbeitet und laufend angepasst.

Zudem haben wir uns nach jedem Jugendmusikfest

zusammengesetzt und aus Fehlern

gelernt und auch Rückmeldungen von

den Vereinen ernst genommen. Wir sind

stolz auf die hohe Teilnehmerzahl an den

Jugendmusikfesten und jährlichen Versammlungen.

Immer mehr Jugendblasorchester fusionieren.

Die Schülerzahlen an den Musikschulen

gehen drastisch zurück. Erwachsenen-Musikvereine

beklagen einen

Mitgliederschwund und dass immer

weniger junge Musiker in den Verein

übertreten. Sind das Probleme, die auch

dich beschäftigen und was für Lösungen

hast du parat

Klar beschäftigt mich dieses Problem. Leider

gibt es kein Patentrezept. Grundsätzlich

müssen die Erwachsenenvereine für die

Jungen attraktiv sein und ihnen auch etwas

bieten können, musikalisch wie auch gesellschaftlich.

Das Freizeitangebot ist heute

so gross und vielfältig.

Was waren für dich in den vergangenen

Jahren als Kommissionspräsident die

schönsten Momente

Das war jedes Jahr das Jugendmusikfest

mit der Rangverkündigung. Aber auch die

Arbeit im Vorstand des LKBV, oder auch die

Zusammenkünfte mit den Ehrenmitgliedern

waren immer sehr schöne Anlässe, die ich

nicht missen möchte.

Crescendo dankt dir für alles, was du für

die Jugendmusik getan hast und wünschen

dir auf dem weiteren Weg im

SJMV alles Gute!

Der neue Präsident Christoph Röösli wurde

1978 geboren und wohnt mit seiner Frau

Renate in Entlebuch. Er ist gelernter Koch

und Hochbauzeichner und arbeitet heute

im Architekturbüro Beat Müller in Ruswil.

Christoph spielte früher Trompete und

heute Waldhorn in der MG Entlebuch.

Seine Hobbys sind Lesen, Musikhören, Jassen,

Kochen und Essen, Holzen im eigenen

(!) Wald, Velofahren und Wandern. Auch

der neue Präsident gewährte Crescendo ein

Interview.

Der neue Präsident Christoph Röösli.

Lieber Christoph, Crescendo gratuliert

dir herzlich zur Wahl als Jugendmusikkommissionspräsident!

Was werden deine

ersten Arbeiten sein

Ende März durfte ich die erste Sitzung der

Kommission als Präsident leiten. Zudem

waren seit Januar die Vorbereitungsarbeiten

für das Jugendmusikfest am Laufen. Letzte

Woche durfte ich die Siegerpokale abholen!

Warum hast du dich für dieses anspruchsvolle

Amt beworben

Mit dem Abgang von Christoph Mehr als

Präsident und Thomas Odermatt als Aktuar

mussten wir diese beiden Funktionen neu

besetzen. Seit Gründung der LKJM waren

Christoph Zemp und ich mit dabei und

kennen deshalb die Arbeit und Aufgaben

innerhalb der Kommission bestens. Wir

sprachen uns ab und entschieden, dass ich

dieses Amt übernehmen werde. Natürlich

freue ich mich auf meine neue Aufgabe in

der LKJM, zumal ich mit meinem Amt auch

Mitglied des Vorstandes des LKBV bin. So

darf ich die Arbeit und Aufgaben dieses

Organs kennen lernen und mit sehr kompetenten

und lieben Kollegen zusammenarbeiten.

Ich durfte schon an zwei Sitzungen

mit dabei sein.

Sind für dich die sinkenden Schülerzahlen

an den Musikschulen auch ein Problem

Auch wollen immer weniger junge

Musiker in den Erwachsenenverein

übertreten. Was ist deine Meinung dazu

Einerseits ist die finanzielle Belastung für

die Eltern gross, besonders bei mehreren

Kindern. Das vielseitige und umfangreiche

Freizeitangebot ist massiv gestiegen. Zudem

wird die Belastung in der Schule und

in der Ausbildung immer grösser. Hier geht

mein Appell an die Jugendlichen und aber

auch an die Eltern, die Jugendlichen zu

motivieren, neben der Schule und der

Lehre trotzdem zu musizieren. Es ist

schade, das «teuer» erlernte Instrument an

den Nagel zu hängen. Denn dies geschieht

oftmals aus reiner Bequemlichkeit. Das

Üben und die nötige Disziplin sind in einem

Orchester wichtig.

Worauf freust du dich am meisten bei

deinem neuen Amt

Auf all die Begegnungen, Gespräche und

Bekanntschaften mit den jugendlichen Musikantinnen

und Musikanten, den Verantwortlichen,

Behörden und Funktionäre innerhalb

des Kantonalen oder Schw eiz er -

ischen Verbandes. Ich erhoffe damit, die Anliegen

und Ideen aufnehmen, mit der Kommission

besprechen und auch möglichst

viele umsetzen zu können.

Hast du einen Lieblings-Blasmusikkomponisten

Mir gefallen eher die unterhaltsameren Stücke,

besonders rassige Filmmusik. So finde

ich Stücke von Jacob de Haan (z.B. mein

Lieblingsstück «Cornfield Rock») aber auch

Kompositionen und Arrangements meines

Namensvetters Christoph Walter stark und

auch interessant zum Spielen.

Lieblings-Blasorchesterwerk

«Titanic» von Stephan Jaeggi! Am Schluss

des genialen Stückes, beim Untergang des

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CRESCENDO | 2/2011

Schiffes, läuft es mir immer wieder kalt den

Rücken hinunter. Auch das Aufgabenstück

des letztjährigen Kantonalen Musikfestes,

«Triptychon» ist mir in guter Erinnerung geblieben,

obwohl der Komponist Carl Rütti

uns Waldhörner arg geplagt hat!

Bier oder Wein

Als Genussmensch liebe ich einen guten

Tropfen Wein. Bier ist aber am Ende der

Marschmusikstrecke ein wahrer Genuss!

Berge oder Meer

Ich bin Entlebucher, also ein Kind der Berge!

Fleisch oder Fisch

Natürlich Fleisch!

Nächste Feriendestination

Kantonsspital Wolhusen. Wir erwarten im

Juli Nachwuchs!

Was machst du mit der letzten

100er-Note

Ausgeben!

Crescendo dankt dir herzlich für deine

Antworten und wünscht dir als Jugendmusikkommissionspräsident

alles Gute

und viele schöne Momente!

Fabienne Rust und David Oggier sind die

zwei neuen Mitglieder der LKJM. Fabienne

Rust, geboren 1988, spielt Klarinette in der

MG Inwil und studiert an der Hochschule

Luzern Sekundarlehrerin. Ihre Hobbys sind

Velofahren, Reiten und Lesen. David Oggier,

geboren 1986, ist Elektroniker und studiert

Elektrotechnik an der Hochschule Luzern,

und spielt im Blasorchester Feldmusik Willisau

die Trompete. Davids Hobbys sind Musik

und Biken.

Text: Urs Neuburger

14


CRESCENDO | 2/2011

Luzerner

Kantonal

Blasmusikverband

Dirigentenkurse 2011/12

Sehr geehrte Präsidentinnen und Präsidenten

Sehr geehrte Dirigentinnen und Dirigenten

Der LKBV führt im Herbst/Winter 2011/12

wiederum Kurse für Dirigentinnen und Dirigenten

durch. Sie finden am Sitz des Luzerner

Kantonal-Blasmusikverbandes im

Kloster Sursee (Musikschule) statt. Kompetente

Lehrkräfte machen diese Kurse zu einer

wichtigen und unentbehrlichen Ausund

Weiterbildungsmöglichkeit. Wir bitten

Sie deshalb, unserer Ausschreibung die notwendige

Beachtung zu schenken und Ihre

Mitglieder zur Teilnahme zu motivieren.

Wir danken Ihnen für die rechtzeitige Orientierung

Ihrer Vereinsmitglieder und bitten

Sie, vor allem die letztjährigen Absolventinnen

und Absolventen der Theorieund

Dirigentenkurse aufmerksam zu machen.

Besonders zu beachten ist die Umgestaltung

des Oberstufenkurses. Dieser

ist seit zwei Jahren sehr praxisorientiert aufgebaut

mit dem Ziel, die AbsolventInnen

noch optimaler auf das Leiten eines Vereins

vorzubereiten.

Gerne freut sich die Musikkommission des

LKBV auf eine zahlreiche Teilnahme.

Mit freundlichen Grüssen

Luzerner Kantonal-Blasmusikverband

Rolf Stirnemann, Chef Kurswesen

Organisatorische Angaben

Kursort

Kloster Sursee (Sitz LKBV)

Kursbeginn Theoriekurs Februar 2012 (12-mal samstags, 13.30 – 16.30 Uhr)

Unterstufenkurs 3. September 2011 (20-mal samstags, 8.30 – 11.30 Uhr)

Mittelstufenkurs 3. September 2011 (22-mal samstags, 8.30 – 11.30 Uhr)

Oberstufenkurs 3. September 2011 (12-mal samstags, 8.30 – 11.30 Uhr,

6 bis 8 Vereinsproben, 1 Werkstatt)

Schlussprüfung

wird bei Kursbeginn bekanntgegeben

Anmeldeschluss 30. Juni 2011 für Unter-, Mittel- und Oberstufenkurs

1. Dezember 2011 für Theoriekurs

Theoriekurs/Dirigentenkurse

Kurs 1 Theorie

Dieser Kurs gilt als Vorstufe der Dirigentenausbildung.

Der erfolgreiche Abschluss oder

eine gleichwertige Ausbildung ist Bedingung

für einen darauffolgenden Eintritt in den

Dirigenten-Unterstufenkurs. Ebenso zu empfehlen

ist dieser Kurs auch für musikbegeisterte

Mitglieder als Weiterbildung in allgemeiner

Musiklehre und Gehörschulung.

Kursgeld Theorie Fr. 400.–

Ausserkantonale Teilnehmer Fr. 500.–

Kursbeginn Februar 2012

12-mal samstags von 13.30 bis 16.30 Uhr.

Die definitiven Daten werden am ersten

Kurstag in Übereinkunft mit allen Teilnehmenden

festgelegt.

Kurs 2 Unterstufe

AbsolventInnen des Theoriekurses melden

sich für diesen Kurs an. Wird eine Absolvierung

dieses Kurses ohne Abschluss des

Theoriekurses gewünscht, ist eine Aufnahmeprüfung

obligatorisch.

Kursgeld Kurs 2 Fr. 750.–

Ausserkantonale Teilnehmer Fr. 850.–

Kursbeginn 3. September 2011

20-mal samstags von 8.30 bis 11.30 Uhr.

Kurs 3 Mittelstufe

AbsolventInnen des Unterstufenkurses melden

sich für diesen Kurs an. Wird eine Absolvierung

dieses Kurses ohne Abschluss

des Unterstufenkurses gewünscht, ist eine

Aufnahmeprüfung obligatorisch.

Kursgeld Kurs 3 Fr. 800.–

Ausserkantonale Teilnehmer Fr. 950.–

Kursbeginn 3. September 2011

22-mal samstags von 8.30 bis 11.30 Uhr.

Kurs 4 Oberstufe

AbsolventInnen des Mittelstufenkurses melden

sich für diesen Kurs an. Dieser Kurs ist

sehr praxisorientiert aufgebaut. Das Ziel ist,

die TeilnehmerInnen noch optimaler auf das

Leiten eines Vereins vorzubereiten. Wird

eine Absolvierung dieses Kurses ohne Abschluss

des Mittelstufenkurses gewünscht,

ist eine Aufnahmeprüfung obligatorisch.

Kursgeld Kurs 4 Fr. 900.–

Ausserkantonale Teilnehmer Fr. 1'050.–

Kursbeginn 3. September 2011

12-mal samstags von 8.30 bis 11.30 Uhr.

6 bis 8 Vereinsproben

Werkstatt für DirigentInnen (kann an national

durchgeführten Weiterbildungsseminarien

absolviert werden)

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CRESCENDO | 2/2011

Besondere Weisungen

1. Mit der Kursanmeldung unterziehen

sich die Kursteilnehmer den Vorschriften

des LKBV (Luzerner Kantonal-Blasmusikverband)

und den Bestimmungen

des Ausbildungsreglements

des SBV (Schweizer Blasmusikverband).

2. Die ausgeschriebenen Kurse werden

nur durchgeführt, wenn die reglementarisch

festgelegte Mindestzahl

von Anmeldungen eintrifft.

3. Das Kursgeld wird nach erfolgter Anmeldung

in Rechnung gestellt. Weitere

Anmeldeformulare können bei unten

stehender Adresse angefordert

oder unter www.lkbv.ch heruntergeladen

werden.

4. Die angemeldeten KursteilnehmerInnen

erhalten spätestens eine Woche

vor der Aufnahmeprüfung, beziehungsweise

vor Kursbeginn eine

schriftliche Einladung.

5. Aufnahmeprüfung und Zulassung zu

den Kursen:

5.1 Wer einen gültigen Kursausweis mit

dem Vermerk Prüfung erfüllt vorweist,

kann den nächst höheren Kurs

ohne Aufnahmeprüfung besuchen.

5.2 Wer nicht im Besitze des unter 5.1 erwähnten

Ausweises ist, legt die dem

gewünschten Kurs entsprechende

Aufnahmeprüfung ab. Die notwendigen

Unterlagen werden den TeilnehmerInnen

eine Woche vor der Prüfung

zugestellt.

6. Gemäss Beschluss des Luzerner Kantonal-Blasmusikverbandes

wird für

angemeldete, aber unentschuldigt

nicht antretende Teilnehmer ein Unkostenbeitrag

von Fr. 50.– verrechnet.

7. Kursteilnehmende, die einen Kurs

nicht bis zur Schlussprüfung besuchen,

haben keinen Anspruch auf

Rückvergütung. Ausnahmen sind:

Ärztlich belegte Krankheit, Unfall,

unvorhergesehener Wegzug, Notlage.

Rolf Stirnemann, Huebmattstrasse 1a,

6215 Beromünster, 041 930 07 13

stirnemann.rolf@bluewin.ch

Luzerner

Kantonal

Blasmusikverband

Anmeldetalon Dirigentenkurse

2011/12

Name:

Vorname:

Strasse:

PLZ/Wohnort:

E-Mail-Adresse:

Telefon: P N G

Geburtsdatum:

Instrument:

Verein:

Bisher besuchte und erfüllte Kurse:

(bitte Kopie des letzten Prüfungsprotokolls beilegen)

Ich melde mich an für (ankreuzen):

❏ Kurs 1 Theorie Fr. 400.– / Fr. 500.–

❏ Kurs 2 Unterstufe Fr. 750.– / Fr. 850.–

❏ Kurs 3 Mittelstufe Fr. 800.– / Fr. 950.–

❏ Kurs 4 Oberstufe Fr. 900.– / Fr. 1050.–

Das Kursgeld wird nach erfolgter Anmeldung in Rechnung gestellt.

Datum und Unterschrift:

Einsenden bis 30. Juni 2011 an:

Rolf Stirnemann, Hubemattstrasse 1a, 6215 Beromünster

Theoriekurs Anmeldeschluss 1. Dezember 2011

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CRESCENDO | 2/2011

Brass und Comedy in Neuenkirch

am 27./28. Mai 2011

Seit vielen Jahren organisiert die Brass-

Band-Harmonie Neuenkirch kurz vor den

Sommerferien das Brass Open Air. Mit

Brass im Zelt unter der Direktion von

Christoph Bangerter (Bild) setzt die Brass

Band Neuenkirch auf eine Mischung von

unterhaltender, aber auch klassischer

Brass-Band-Literatur mit vielen Solisten.

Christoph Bangerter.

Mit «Comedy im Zelt» vom Samstag, 28.

Mai, lässt die Brass-Band-Harmonie Neuenkirch

eine bewährte Idee vom eigenen

75-Jahr-Jubiläum aufleben. Stargast ist die

bekannte und beliebte Komödiantin Gardi

Hutter.

Weitere Infos und Vorverkauf für Comedy

im Zelt unter www.bbhn.ch

«Una Notte Italiana»

Die diesjährige Konzertgala der Brassband

Bürgermusik Luzern vom 11. Juni 2011 im

KKL Luzern steht unter dem Titel «Una

Notte Italiana». Unter Mitwirkung des Luzerner

LehrerinnenLehrerChors, der Sopranistin

Regula Mühlemann (Bild), dem

Tenor Matthias Aeberhard und dem Bariton

Tobias Hächler entführt die BML unter

der Leitung von Michael Bach in die emotionsreiche

Welt einer italienischen

(Opern-) Nacht.

Staccato

Regula Mühlemann, Sopran.

Neben der für Brass Band bearbeiteten

klassischen Literatur wird die BML auch

ein brandneues zum Thema bestens passendes

Originalwerk aufführen, nämlich

«Red Priest» von Philip Wilby. Es ist eine

Hommage an Antonio Vivaldi mit Melodien

aus Vivaldis bekanntesten Werken,

darunter u.a. der Winter aus den «Vier

Jahreszeiten».

Vorverkauf, ergänzende Informationen,

Programme und Tickets sind erhältlich bei

notencafé GmbH, Kasimir-Pfyffer-Str. 12,

Luzern, während der Bürozeiten unter Telefon

041 240 84 40, Fax 041 240 84 41, E-

Mail: info@notencafe.ch oder www.

buergermusik.ch. Tickets sind ebenso erhältlich

bei allen LZ Corner sowie beim

KKL-Kartenverkauf.

Junge Solisten

Sonntag, 12. Juni 2011, 17 Uhr

Maurus Conte.

Beim traditionellen Solistenkonzert des

Blasorchesters Stadtmusik Luzern im Kultur-

und Kongresszentrum (Luzerner Saal)

unter der Leitung von Franz Schaffner sind

zwei Instrumente zu hören, die eher selten

solistisch im Rampenlicht stehen: das Fagott

und das Kontrafagott. Henk Badings

hat das Doppelkonzert 1964 komponiert.

Solist ist der 1982 in Kriens geborene Maurus

Conte (Bild). Er wird von Markus Boppart

in der tieferen Oktave sekundiert. Die

ungewöhnliche Besetzung macht das

Werk sowohl zugänglich als auch interessant.

Das Konzert wird mit «Divertimento»

(Höchstklasse-Aufgabenstück am EMF

2011 in St. Gallen) von Oliver Waespi eröffnet.

Mit dem Selbstwahlstück «Les trois

notes du japon» von Toshio Mashima endet

das Konzert.

Eintritt: Fr. 30.–

Vorverkauf www.stadtmusik-luzern.ch

KKL-Kartenverkauf Tel. 041 226 77 77

Schüler, Studenten und Lehrlinge:

50% Ermässigung an der Konzertkasse

Kieswerkspektakel Eschenbach

1./2. Juli 2011

Gigantisches Licht- und Musikspektakel

in Eschenbach. Am 1. und 2. Juli 2011

rückt der Lichtkünstler Gerry Hofstetter

das Kieswerk in Eschenbach in ein völlig

neues Licht. Das Lichtspiel wird von der

Feldmusik Eschenbach begleitet. Den

Eschenbacher Organisatoren ist es gelungen,

den international bekannten Lichtkünstler

Gerry Hofstetter zu verpflichten.

Mit seinen eindrücklichen Lichtinstallationen

wird er die 30 Meter hohen Wände

der Kiesgrube in Eschenbach beleuchten

und meterhohe, farbige Projektionen zaubern.

Mit atemberaubenden Bildern verzaubert

Hofstetter weltweit das Publikum

und verwandelt Gebäude, Monumente

und Landschaften in Kunstwerke auf Zeit.

Neben dem Bundeshaus in Bern und dem

Matterhorn hat Hofstetter auch das Kolosseum

in Rom (Bild), die Pyramiden von

Gizeh sowie Eisberge in der Arktis und

Antarktis beleuchtet.

Hofstetter begleitet mit seinem Lichtspiel

das Konzert der Feldmusik Eschenbach.

Licht und Musik orientieren sich am Thema

«Von Eiszeit bis Heavy Metal». Die über 60

Hauptdarsteller aus Vereinen und Klubs aus

der Region werden von Musik, Licht, Feuerwerk

und Wasserwerfer begleitet.

17


CRESCENDO | 2/2011

Koloseum in Rom.

Die Organisatoren bieten zusätzlich ein

attraktives Rahmenprogramm. Für den

Freitag, 1. Juli, konnte das Folk-Rock-

Quartett «77 Bombay Street» verpflichtet

werden. Am Samstagabend sorgen die

«Unicorn Jazz Band» aus Ballwil und die

Partymusik «Alpenwind» für Partystimmung.

Hinter der Veranstaltung in Eschenbach

steht der Verein «IG Chesgrueb». Am

Anfang stand die Idee, das Kieswerk der

Gemeinde Eschenbach mit einem aussergewöhnlichen

Anlass der Bevölkerung zugänglich

zu machen, dies unter anderem

mit einem Konzert der Feldmusik.

Kontakt:

Adrian Bühler, OK-Präsident IG Chesgrueb,

079 502 61 72

www.kieswerkspektakel.ch

Blaskapelle Viscosuisse im neuen

Outfit

Andere gehen mit 65 in den Ruhestand, die

Blaskapelle Viscosuisse jedoch kommt erst

so richtig in Form. Vor einem Jahr richtete

sich die frühere Betriebsmusik unter dem

alt-neuen Namen «Viscosuisse» neu aus.

Nun konnte sie sich stolz in einem neuen

Outfit präsentieren.

Die 1945 gegründete Betriebsmusik der

einstigen «Société de la Viscose Suisse»

(in der Folge diverse Namensänderungen,

bis 2009 «Betriebsmusik Nexis Fibers»)

fand ihre alte Firma in neuer Form wieder!

Dies wurde möglich, weil Stiftung, Pensionskasse

und Immobilienverwaltung Viscosuisse

nach der Restrukturierung der

damaligen Nexis Fibers im Jahre 2009 den

ursprünglichen Firmennamen als Dachmarke

auch den sozialen Institutionen der

einstigen Gründerfirma zur Verfügung

stellten. So beschlossen vor einem Jahr

die 23 Aktiv- und rund 20 Ehrenaktivmusikanten,

zum ursprünglichen Namen zurückzukehren

und sich angesichts des

rückgängigen Bestandes auf ein Repertoire

für Blaskapellen festzulegen.

Nächste Auftritte:

Fläckematte, Rothenburg

16. Mai, 18 Uhr

Altersheim Sonnmatt, Hochdorf

30. Juni, 17 Uhr

Restaurant Rossmoos, Emmenbrücke

9. September, 20.15 Uhr Pavillonkonzert,

Luzern; 29. September, 18.30 Uhr Alp Betagtenzentrum,

Emmenbrücke,

20. Oktober, 17 Uhr, Herdschwand Betagtenzentrum,

Emmenbrücke.

5. Bläserwerkstatt in Wolhusen

Bereits zum 5. Mal organisierten die Brass

Band Werthenstein-Schachen und die Feldmusik

Wolhusen in Zusammenarbeit mit

der Musikschule Wolhusen die Bläserwerkstatt.

Der Anlass hat sich in der Zwischenzeit

etabliert und wird von allen Seiten

als sehr positiv empfunden, einerseits

von den Lehrpersonen, aber auch von den

Jugendlichen selber. Aber auch die Musikschule

und die organisierenden Vereine

erachten die Bläserwerkstatt als äusserst

sinnvolle und dankbare Aufgabe, ganz im

Sinne der Jugend- und Nachwuchsförderung.

Ein hochkarätiges Juryteam mit Gabriela

Schüpfer, Hannes Roest (Holz); Martin

Bieri, Tobias Zwyer (Blech) und Iwan

Jenny, Cla Tuor (Perkussion) schrieben einen

kritischen, aber in erster Linie positiven,

aufbauenden Bericht für die jungen

Musiker/Innen. Alle Teilnehmer durften

ein Erinnerungsgeschenk entgegennehmen.

Die insgesamt elf Kategoriensieger

(Bild) erhielten für ihre Leistung neben

einem Pokal auch einen Spezialpreis.

Blasorchester Stadtmusik Luzern

wählt neuen Präsidenten

An der 192. Generalversammlung vom 16.

April wählten die Mitglieder Adrian Gut zu

ihrem neuen Präsidenten. Adrian Gut kam

1982 zur Stadtmusik und war bis 2008

Schlagzeuger des Orchesters.

Adrian Gut ist 48 Jahre alt und selbstständiger

Vermögensverwalter und Berater. Zur

Zeit ist Adrian Gut als Finanzchef im Vorstand

des Luzerner Sinfonieorchester

(LSO) und als Präsident einer Stiftung zugunsten

des LSO tätig. Die Vorgängerin

Susanne Zurkirchen übte das Amt während

elf Jahren aus und war die erste Frau

in diesem Amt.

Neue CD

Im Februar 2011 nahm die noch junge Formation

«kammerART» ihre erste CD «Frische

Rascht» auf. Ganz im Zeichen der experimentellen

Volksmusik wurden vor

allem Schweizer Kompositionen von Daniel

Häusler, Markus Flückiger, Pirmin Huber

u.a. eingespielt. Eine junge, erfrischende

CD mit einem Sound, den man

sicher noch nie gehört hat. Preis Fr. 25.–

www.micheltruniger.ch/kammerart

EMF 2011 St. Gallen

Über 500 Vereine haben sich für das Eidgenössische

Musikfest in St. Gallen angemeldet,

davon über 40 aus unserem Verband.

Folgende Komponisten haben die

Aufgabenstücke geschrieben:

Höchstklasse

Oliver Waespi (H), Franco Cesarini (BB)

18


CRESCENDO | 2/2011

1. Klasse

Thomas Trachsel (H), Jean-François Michel

(BB)

2. Klasse

Mario Bürki (H), Bertrand Moren (BB)

3. Klasse

Vivian Domenjoz (H), Pierre-Etienne Sagnol

(BB)

4. Klasse

Marco Nussbaumer

Der LKBV wünscht allen Luzerner Teilnehmern

viel Erfolg!

LKBV-News Musikerpässe

Die Musikerpässe werden ab sofort nicht

mehr von Herbert Wandeler sondern neu

von Susanne Kaufmann verwaltetet.

admin@lkbv.ch

Musikfest 2015

An der DV 2012 wird das Musikfest 2015

vergeben. Bewerbungen an den LKBV sind

willkommen!

Fahnenrechen auszuleihen

Planen Sie ein Fest, an dem gleich mehrere

Fähnriche einen feierlichen Farbtupfer bilden

und während des Bankettes usw. ihre

Vereinsbanner würdig platzieren können

Der LKBV ist neu im Besitze eines Fahnenrechens,

der Platz für sieben Fahnen

bietet. Dieser kann ab sofort ausgeliehen

werden. Gegen einen Unkostenbeitrag von

Fr. 30.– kann er beim Veteranenchef des

LKBV in Kriens abgeholt werden.

Der Rechen ist problemlos im PW transportierbar.

Paul Walpen

Grossfeldstrasse 15

6010 Kriens

041 310 93 73

paul.walpen@lu.ch

Agenda/LKBV

Samstag, 14. Mai 2011

Kloster Sursee: Bläsertest

Samstag, 21. Mai 2011

Schüpfheim: Bläsertest

Freitag, 3. Juni 2011

Wolhusen: Veteranenehrung

Samstag, 4. Juni 2011

Wolhusen: Luzerner Kantonales

Jugendmusikfest

Freitag/Samstag/Sonntag,

17./18./19. Juni 2011

Freitag/Samstag/Sonntag,

24./25./26. Juni 2011

Eidgenössisches Musikfest in St. Gallen

Sektionen

Freitag/Samstag, 20./21. Mai 2011

20.15 Uhr Forum Triengen

Konzert MV Harmonie Triengen

Solisten: Corinne Fischer, Trompete

Benedikt Fischer, Posaune

Freitag, 27. Mai 2011

20 Uhr Pfarreiheim Ebikon

Vorbereitungskonzert EMF 2011

MV Ruswil, MG Littau, MG Emmen,

MG Inwil

Freitag, 27. Mai 2011

18 Uhr Schulareal Sonneweid

Brass im Zelt BB Harmonie Neuenkirch

Samstag, 28. Mai 2011

20 Uhr Pfarreiheim Ebikon

Feldmusik Ebikon Jahreskonzert «FME

goes Africa»

Sonntag, 29. Mai 2011

17 Uhr Pfarreiheim Ebikon

Feldmusik Ebikon Jahreskonzert «FME

goes Africa»

Freitag, 3. Juni 2011

19.30 Uhr KKL Konzertsaal

Jubiläumskonzert 150 Jahre Musikschule

der Stadt Luzern

Samstag, 11. Juni 2011

19.30 Uhr KKL

«Una notte Italiana» Brassband Bürgermusik

Luzern

Sonntag, 12. Juni 2011

17 Uhr KKL Luzerner Saal

Solistenkonzert Blasorchester Stadtmusik

Luzern

Samstag, 25. Juni 2011

20.15 Uhr Hotel Port, Entlebuch

Jahreskonzert Jungmusik Entlebuch

Sonntag, 26. Juni 2011

14 Uhr Hotel Port, Entlebuch

Jahreskonzert Jungmusik Entlebuch

Samstag, 2. Juli 2011

19 Uhr Brauiplatz Hochdorf

Sommerkonzert MG Harmonie Hochdorf

Keine Gewähr auf Vollständigkeit

19


CRESCENDO | 2/2011

AZB

6207 Nottwil

Postcode 1

Das Neueste über den Luzerner

Kantonal-Blasmusikverband:

www.lkbv.ch

Ihre Anregungen, Kritik usw.

an den Verband:

info@lkbv.ch

Adressänderungen:

admin@lkbv.ch

Beiträge, Anregungen,

Kritik ans «Crescendo»:

crescendo@lkbv.ch

Luzerner Kantonal-Blasmusikverband

Vorstand

Präsident

Daniel Elmiger

Schulweg 4, 6295 Mosen

Tel. 041 917 42 41 (G 041 455 20 22)

daniel.elmiger@e-vol.ch

Vizepräsident

Martin Donzé

Unter-Spitalhof 40, 6032 Emmen

Tel. 041 260 92 40

martin.donze@bluewin.ch

Präsident Musikkommission

Peter Schmid (siehe Musikkommission)

Sekretär

Anton Kaufmann

Bühl 46, 6196 Marbach

Tel. 034 493 35 77 (G 034 493 71 11)

anton.kaufmann@marbach.lu.ch

Kassier

Herbert Wandeler

Stöcken, 6207 Nottwil

Tel. 041 937 10 66 (G 041 489 89 66)

herbert.wandeler@raiffeisen.ch

Veteranenchef

Paul Walpen

Grossfeldstrasse 15, 6010 Kriens

Tel. 041 310 93 73

paul.walpen@lu.ch

Präsident Jugendmusikkommission

Christoph Röösli

Hofhalde, 6162 Entlebuch

Tel. 041 480 00 61

ch_roeoesli@bluewin.ch

Musikkommission

Präsident Musikkommission

Peter Schmid

Bireggstrasse 15, 6003 Luzern

Tel. 041 360 08 77 (G 041 240 84 40)

peter.schmid@notencafe.ch

Vizepräsident

Peter Stadelmann

Chrüzmatt 5, 6215 Beromünster

Tel. 041 458 10 73

p_stadelmann@bluewin.ch

Chef Kurswesen

Rolf Stirnemann

Huebmattstrasse 1a, 6215 Beromünster

Tel. 041 930 07 13

stirnemann.rolf@bluewin.ch

Kassier Kurswesen

Pirmin Hodel

Rosenberghalde 6, 6005 Luzern

Tel. 041 240 00 02

pirmin.hodel@bluewin.ch

Aktuar

Josef Fischer

Erlenrain 10, 6020 Emmenbrücke

Tel. 041 280 76 61

josi-fischer@bluewin.ch

Redaktionsschluss

Veteranenvereinigung

Präsident

Franz Schwegler

Sandblatte 24, 6026 Rain

Tel. 041 458 13 94

franzschwegler@bluewin.ch

Funktionäre

Kantonal-Fähnrich

Franz Gehrig

I der Sänti 24, 6130 Willisau

Tel. 041 970 24 22

Archivar

Theo Schwarzentruber

Stierenberg Allee 1

6221 Rickenbach / LU

Tel. 041 933 10 44

th.schwarz32@bluewin.ch

Redaktor «Crescendo»

Urs Neuburger

Berglistrasse 22d, 6005 Luzern

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crescendo@lkbv.ch

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Adressverwaltung

Susanne Kaufmann

Hofmatt, 6207 Nottwil

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Homepage LKBV

Thomas Bisang

Mooshofstrasse 4, 6215 Beromünster

Tel. 041 930 35 60

info@lkbv.ch

Heft Nr. 3, 28. Juni 2011

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