Gemeindebrief - Ev.-luth. Kirchengemeinde Lahde

kirchengemeinde.lahde.de

Gemeindebrief - Ev.-luth. Kirchengemeinde Lahde

Ein gutes Wort zum Schluss

Licht und Dunkel

Waren Sie schon einmal

in einem Restaurant

im Dunklen Ich

noch nicht. Seit einiger

Zeit gibt es solche Etablissements.

Da soll es

absolut finster sein.

Das Essen wird von

Leuten serviert, die

sich gut zurechtfinden,

weil sie wirklich blind

sind. Das ganze ist dazu

da, dass wir Augenmenschen

uns in die Lage von

Blinden hineinversetzen können.

Bei einem Kindergartenfest hatte

ich einmal die Gelegenheit, mir in

so einem verdunkelten Raum mit

vielen anderen Menschen Wasser

einzuschütten und dann zu trinken.

Mit dem Getränk, das habe

ich mit wenig Verschütten schon

irgendwie hingekriegt. Aber es

war schon ein verunsicherndes Gefühl,

sich nicht auszukennen und

vor allem nicht zu wissen, wer

sonst noch im Raum ist und was

die anderen so tun. Das war ein

lehrreiches Spiel. Aber in meinem

Alltag brauche ich das Licht, um

mich zurechtzufinden. Es wäre

dumm auf Licht zu verzichten,

wenn welches zur Verfügung

steht.

So ist das mit unserem Christenleben

auch. Jesus sagt: „Ihr seid das

Licht der Welt.“ Warum soll es

dann dunkel bleiben Warum soll

keiner merken, dass Gott mit den

Christen auch unserer Zeit ist

Vielleicht, weil ich mich doch nur

als (zu) kleine Leuchte fühle

Aber genau das brauchen wir: die

kleinen und die großen Lichter.

Nur damit kann man sich in unserer

Welt orientieren. Das muss

man doch merken können, dass

unser Gott was mit uns vor hat.

Das muss man doch merken können,

dass wir seine Leute sind. Also

lasst uns unseren Glauben leben,

bewusst und fröhlich. Dann können

auch andere mit uns unseren

Vater im Himmel preisen.

Ihr Pastor Hendrik Rethemeier

Gemeindebrief

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Lahde

Pfarrbezirke Bierde und Lahde

Juni/Juli 2007 1. Jahrgang, Nr. 2




Gemeindehaus Lahde - Wie geht es weiter

Kirche mit Kindern

Macht Reisen glücklich, Herr von Lojewski


Grußwort/Inhalt/Impressum

Kirchentag

Liebe Leserin, lieber Leser...

ei wesentlichen Ereignissen

b kann man sich meist noch viele

Jahre danach erinnern, wo und in

welcher Situation man war, als

man zum ersten Mal davon hörte.

So werde auch ich sicherlich nicht

vergessen, in welchem Moment

mich die Nachricht erreichte, dass

das Gemeindehaus gebrannt hatte,

und auch Ihnen wird es bestimmt

so gehen. Neben der Erleichterung,

dass es keine Personenschäden

gab, saß der Schock doch sehr

tief und schnell kamen Fragen in

uns auf: Ist der Schaden wirklich

„nur“ 10.000 €, wie es in der Zeitung

stand Wird die Versicherung

bezahlen Kann das Gebäude

erhalten werden und wenn ja, wie

wird es hinterher aussehen

Insbesondere die letzte Frage ist

noch offen und wird uns in den

nächsten Monaten noch beschäftigen.

Aber nachdem sich der erste

Schock gelegt hatte, ist mir doch

deutlich geworden: So schlimm

dieses Ereignis auch ist, es birgt

auch eine Chance: Zu einem Neuanfang,

den wir ohne den Brand

nicht gehabt hätten. Ich denke,

dies ist der Moment, um Gott für

alles zu danken, auch für das, was

uns im ersten Moment viel schlimmer

erschien.

Sebastian Enders

Inhalt

Inhalt/Impressum/Gedanken 2

Thema 3-4, 17

Pfarrbezirk Bierde 4-9, 17

Termine Bierde 9

Gottesdienste und

Kollektenzwecke 10-11

Termine Lahde 12

Pfarrbezirk Lahde 13-16

Familiennachrichten 18

Andacht 20

Gemeindebrief - Impressum

Arbeitskreis Gemeindebrief: Kathrin Brethauer,

Heike Enders, Gaylord Kurre, Christhild Rösner,

Sarah Schmidt, Jörg Schreiber und Sebastian

Enders (V. i. S. d. P.), Telefon 8213880

Titelbild: Erwin Wodicka

Fotos Seite 5: Gaylord Kurre, Seite 13: Hans-

Hermann Hölscher, Seite 15: KiTaLa-Team,

Seite 18+20: Erwin Wodicka

Herausgeber: Ev.-luth. Kirchengemeinde Lahde,

An der Kirche 1, 32469 Petershagen

www.Kirchengemeinde-Lahde.de, : Gemeindebrief@Kirchengemeinde-Lahde.de

Für die Richtigkeit aller Angaben sind die jeweiligen

Autoren und Kreise verantwortlich.

Layout: © 2005-2007 by OnSe-Design

In eigener Sache:

Beiträge und Termine, die im Gemeindebrief

veröffentlicht werden

sollen, müssen für die Ausgabe

August/September 2007 bis zum

5. Juli 2007 beim Redaktionsteam

abgegeben werden.

2

19


Familiennachrichten

Thema

16. März - 15. Mai

Bierde

Taufen

Lisa Keil, Piwitskuhle 3, Ilserheide

Jonas Maurice Grot, Schulstraße 13, Lahde

Sven-Henry Joel Meyer, Große Klanhorst 7, Raderhorst

Trauungen

Marco u. Beate Kruse, geb. Deterding, Bückeburger Str. 133, Quetzen

Beerdigungen

Ernst-Friedrich Wilhelm König, Timpen Siedlung 5, Quetzen

Wilhelm Schwarze, Quetzer Ohr 14, Quetzen

Lahde

Taufen

Jason Tuleweit, Im Forsthauseck 12, Lahde

Beerdigungen

Christa Selle, geb. Mühlenbruch,

Ackerweg 1, Lahde,

62 Jahre

Irene Arndt, Goethestr. 1,

Lahde, zuletzt Bad Pyrmont,

89 Jahre

Marlies Plötz, geb. Apfelbaum,

Bahnhofstr. 73, Lahde,

55 Jahre

Anna Peek, geb. Darlath,

Ackerweg 32, 89 Jahre

Monatsspruch Juni 2007

Kirchgeld

ie Kirchensteuereinnahmen

D sind rückläufig; im Zeitraum

von 2001 bis2004 sind die Einnahmen

um 15 Prozent zurückgegangen.

Gleichzeitig haben sich in der

Ev. Kirche von Westfalen erhöhte

Zahlungsverpflichtungen ergeben

durch Ausgleichszahlungen an

andere Landeskirchen und Aufwendungen

aufgrund zu geringer

Pensionsrückstellungen. Daher

sind in den Kirchengemeinden

noch stärkere Einbußen an Kirchensteuerzuweisungen

zu verzeichnen.

Der leitende Geistliche unserer

Kirche, Präses Alfred Buß,

hat festgestellt, dass die

Kirchengemeinden sich

darauf einstellen müssen,

im Jahr 2020 mit etwa 70

Prozent der heutigen Mittel

auskommen zu können.

Für unsere Gemeinde bedeutet

dies, dass wir uns

mittelfristig über den Gebäudebestand

Gedanken

machen müssen. Wir tun

dies z.Zt. im Rahmen einer

Gebäudestrukturanalyse

mit einer externen Architektin.

Gleichzeitig wollen

wir versuchen, die Einnahmeseite

der Kirchengemeinde zu ergänzen:

Im Pfarrbezirk Bierde wurden die

Briefe mit der Bitte um ein freiwilliges

Kirchgeld bereits versandt.

In Lahde erfolgt dies in den nächsten

Wochen. In Bierde kann unterschieden

werden zwischen

Spenden für den allgemeinen

Haushalt, die Gebäudeunterhaltung,

Kinder- und Jugendarbeit

sowie den Kindergarten. In Lahde

bitten wir um freiwilliges Kirchgeld

zugunsten der Erneuerung

der Heizung in der Kirche, die unabdingbar

ansteht.

(Fortsetzung auf Seite 4)

18

3


Thema

Gemeindeleben

Das freiwillige Kirchgeld

Eine neue Orgel für Bierde

Dabei helfen Einzelspenden genauso

wie Daueraufträge, die natürlich

den Vorteil von größerer

Planungssicherheit mit sich bringen.

Besonders wenden wir uns mit der

Kirchgeld 2007 – Meine Kirche

ist es mir wert! (Bierde)

ir freuen uns sehr über die

W große Rückmeldung auf

unsere Aktion: „Freiwilliges

Kirchgeld 2007 – Meine Kirche ist

es mir wert!“ Alle Haushalte erhielten

von uns Ende März einen

Brief mit der Bitte, die Kirchengemeinde

in Bierde zu unterstützen.

Auf unserem Spendenkonto sind

seitdem 1 234,- Euro eingegangen.

Die meisten Spender haben uns

eine Einzugsermächtigung gegeben

oder einen Dauerauftrag eingerichtet.

Dadurch können wir

besser planen und wissen heute

schon, dass wir bis Ende des Jahres

mindestens 3 000,- Euro auf

dem Konto haben werden.

Die Finanzprognosen für unseren

Pfarrbezirk sehen wirklich düster

aus, und einschneidende Einsparungen

mussten wir ja schon vornehmen,

z.B. am Personal

(Küster-, Organisten- und Pfarrstelle).

Durch Ihre Spende haben

Bitte um freiwilliges Kirchgeld an

die 70 Prozent der Gemeindeglieder,

die nicht oder nicht mehr kirchensteuerpflichtig

sind.

Hans-Hermann Hölscher

wir etwas mehr Spielraum, wofür

wir sehr dankbar sind. Bitte spenden

Sie weiter! Jeder Euro hilft

uns! Im Gemeindebrief werden wir

jetzt laufend über das Kirchgeld

und seine Verwendung berichten.

Mehr noch als über die Spenden

freuen wir uns aber über das Vertrauen,

das Sie uns damit entgegenbringen.

Sie glauben mit uns

daran, dass unsere Kirche hier in

Bierde eine Zukunft hat. Dadurch

fühlen wir uns gestärkt! Diese Zukunft

wollen wir gemeinsam gestalten

und mit Gottes Hilfe eine

lebendige Gemeinde bauen, in der

alle Generationen ein Zuhause

finden können und die immer nah

dran ist an den Menschen unseres

Pfarrbezirkes.

In diesem Sinne: VIELEN DANK

FÜR IHRE SPENDE!

P.S.: Unser Spendenkonto hat die

Nummer 152 775 201 bei der

Volksbank Petershagen BLZ 490

632 96

Matthias Rohlfing

Fortsetzung von Seite 9

hat damit einen Klangreichtum,

den man sofort hört.

- Sie kann auch von Klavierspielern

gespielt werden, und durch

eine spezielle Technik erklingt

trotzdem das ganze Spektrum der

Orgel. Dies ist deswegen

interessant, weil

wir ja keinen fest angestellten

Organisten

mehr haben.

- Sie kann per Knopfdruck

Lieder tiefer

transponieren – dann

muss die Gemeinde

nicht mehr so hoch singen.

- Sie kann auch als

Sprechanlage, zum Abspielen

von CDs, Cassetten

u.s.w. und als

Verstärkeranlage für

unsere Band 4HIM genutzt

werden.

Wir danken ganz besonders

Herrn Baltzer,

der schon seit Jahren

viel Zeit und Energie in

dieses Projekt gesteckt

hat. Ohne sein Fachwissen

und ohne seine

Kontakte hätten wir so

einen Schritt niemals tun können.

In einem feierlichen Gottesdienst

wird er die neue Orgel dann vorstellen

und einführen. Den Termin

dieses Gottesdienstes entnehmen

Sie bitte der Tagespresse.

Matthias Rohlfing

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17


Pfarrbezirk Lahde

Pfarrbezirk Bierde

Zwölf Uhr mittags

Dem Pfarrer einer Stadt im Süddeutschen fiel ein alter, bescheiden

wirkender Mann auf, der jeden Mittag die Kirche betrat und sie kurz

darauf wieder verließ. Eines Tages fragte er den Alten, was er denn

in der Kirche tue. Der antwortete: „Ich gehe hinein, um zu beten.“

Als der Pfarrer verwundert meinte, er verweile nie lange genug in

der Kirche, um wirklich beten zu können, sagte der Besucher: „Ich

kann kein langes Gebet sprechen, aber ich komme jeden Tag um

zwölf und sage: Jesus, hier ist Johannes.“

Eines Tages musste Johannes ins Krankenhaus. Ärzte und Schwestern

stellten bald fest, dass er auf die anderen Patienten einen heilsamen

Einfluss hatte. Die Nörgler nörgelten weniger, und die Traurigen

konnten auch mal lachen. „Johannes“, sagten sie, „du bist immer

so gelassen und heiter.“ „Ach“, winkte Johannes ab, „dafür

kann ich nichts. Das kommt durch meinen Besucher.“ Doch niemand

hatte bei ihm je Besuch gesehen. Er hatte keine Verwandten

und auch keine engeren Freunde. „Dein Besucher“, fragte eine

Schwester, „wann kommt der denn“ „Jeden Mittag um zwölf. Er

tritt ein, steht am Fußende meines Bettes und sagt: „Johannes, hier

ist Jesus.“

Quelle: Typisch! : kleine Geschichten für andere Zeiten. – 2. Aufl. - Hamburg : Andere Zeiten,

2005. – S. 18

Miriam Lüker

32469 Petershagen-Lahde

Bahnhofstraße 58

Telefon 0800 0063132

Ambulanter

Krankenpflege

Service

Medizinisch-

Diabetische

Fußpflege

Zu allen Fragen

Komfortabel wohnen im Alter!

Wir realisieren für Sie individuell barrierefreies

Planen, Bauen, Wohnen, Arbeiten und Leben.

Der Küsterdienst

n der Vergangenheit haben

wir Ihnen in loser I

Reihenfolge über die verschiedenen

kirchlichen

Gruppen berichtet. Nun

möchten wir Ihnen auch

nach und nach die zahlreichen

ehren- und hauptamtlichen

Mitarbeiter des Pfarrbezirkes

vorstellen.

Eine Auswirkung der angespannten

Finanzen ist die

Einsparung der Küsterstelle.

Die Küsterstelle war bisher

im Pfarrbezirk Bierde

mit dem Namen Marlies

Dammeyer verbunden, die

mit ihrer herzlichen und

fröhlichen Art wichtiger

Bestandteil der Gottesdienste

und des Gemeindelebens

war. Nachdem sie in den

Ruhestand getreten ist,

werden die Aufgaben nun

von vielen ehrenamtlichen

Mitarbeitern wahrgenommen,

die jeweils zu zweit

ihren Dienst versehen.

Zu den Aufgaben vor, während

und nach den Gottesdiensten

gehören das Aufschließen,

Stühle stellen,

Lieder anschlagen, Kerzen

anzünden, Kirchcafé, Abendmahl

(Brot, Saft, Tücher),

Glockenläuten, Gottesdienstbesucher

begrüßen, Ausgangskollekte

einsammeln

usw. Bei besonderen Gottesdiensten

wie bei (Jubel-)

Hochzeiten kommen weitere

Aufgaben wie die Abstimmung

des Schmückens und

die Vorbereitung des Altarraums

dazu.

Da der Küsterdienst sehr

zeitaufwendig ist, oft sind

bereits am Samstag Vorbereitungen

zu treffen, ist es gut,

dass sich viele Mitglieder des

Pfarrbezirkes am Küsterdienst

beteiligen. Hierzu gehören:

Hanna Darlath, Stefan

Häfele, Wilma Herbig, Florian

Hoffmann, Anni Jacke,

Irene Nahrwold, Christel

Peek, Wilhelmine Römbke,

Helga Schardelmann, Helmi

Schwier, Edith Trapp, Gisela

und Wilhelm Weckentrup

sowie Elfriede Wiebke. Allen

sei für Ihren Einsatz herzlich

gedankt.

Gaylord Kurre

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5


Pfarrbezirk Bierde

Aktuelle Informationen

Pfarrbezirk Lahde

pädagogische Arbeit in der KiTaLa

Predigt-CDs

eit einigen Wochen werden

S bei uns in Bierde die (meisten)

Predigten auf CD aufgenommen.

Diese CDs kann man kostenlos

bestellen und mitnehmen. Dazu

tragen Sie sich bitte in die Liste

ein, die im Regal im Eingangsbereich

liegt. In der Regel liegt die

CD am darauf folgenden Dienstag

für Sie im Regal bereit.

Der CD-Dienst ist ein Angebot

vor allem für ältere Menschen und

für Kranke, die so mit dem, was

hier geschieht, verbunden bleiben

können. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit,

bei ihrem nächsten Besuch

dem einen oder der anderen

eine CD mitzubringen!

Fahrdienst

ür uns ist es selbstverständlich

und doch ist es gut, wenn

F

es noch einmal gesagt wird: Wer

eine Mitfahrgelegenheit zu unseren

Gottesdiensten braucht, kann

sich gerne an ein Mitglied unseres

Bezirkspresbyteriums wenden. Ein

Anruf genügt und die- oder derjenige

kümmert sich dann darum,

dass Sie abgeholt und wieder zurückgebracht

werden. Viele Leute,

die mit dem Auto zum Gottesdienst

kommen, haben noch einen

Platz frei. Wir wissen, für wen es

keine großen Umstände macht, Sie

abzuholen. Dieses Angebot gilt

natürlich auch dann, wenn wir

gemeinsame Gottesdienste in Lahde

oder an anderen Orten haben.

Unsere Presbyter können Sie erreichen

unter

Dirk Mensing 05702 85691

Hannelore Mertens 05702 502

Annelore Reich 05702 9279

Jörg Schreiber 05702 890861

Wilfried Schwier 05702 1049

Reinhard Weßling 05702 9221

Matthias Rohlfing

1. Februar. Die Kleinen und Großen

machten sich – zu Fuß – auf

den Weg zum Lahder Badesee.

Dass es nicht der wirkliche Fluss

Jordan war, störte uns nicht. Nein,

das was uns erwartete übertraf

jegliche Vorstellung. Johannes

empfing uns am Badesee. In dieser

Situation wählten wir bewusst die

Form des Rollenspiels. So konnten

alle Kinder in das Geschehen einbezogen

werden. Hier waren Berührungen

mehr als Worte.

Viele intensive Erlebnisse begleiten

uns fast täglich auf dem Weg

mit Jesus. Das Beten spielt eine

bedeutende Rolle. Wir lernten das

Gebet kennen, das Jesus uns gelehrt

hat.

Im Sommer werden 35 Schulanfänger

unsere KiTaLa verlassen

und in einem Segnungsgottesdienst

am 17. Juni verabschiedet.

Dieser wird gemeinsam mit den

Eltern und Pastor Rethemeier

vorbereitet.

Gottes Segen möge unsere Schulanfänger

auf

ihrem Lebensweg

stets begleiten!

Wir freuen

uns auf die

weitere Zusammenarbeit

mit

der Kirchengemeinde

Lahde!

Ihr KiTaLa-

Team

6

15


Pfarrbezirk Lahde

„Jesus, Freund der Kinder“ - Religions-

inmal stritten die Jünger miteinander,

wer der Größte sei.

E

Da stellte Jesus ein Kind in die

Mitte und sagte: „Wer ein solches

Kind in meinem Namen aufnimmt,

der nimmt mich auf.“ Jesus hat

deutlich gemacht, dass Kinder genauso

wertvoll sind wie Erwachsene

- mit all ihren Stärken und

Schwächen.

Vertrauen auf Gott, Liebe und

Hoffnung sind Eckpfeiler unseres

christlichen Glaubens. In einer

Gemeinschaft der Akzeptanz,

Hilfsbereitschaft und gegenseitiger

Wertschätzung streben wir im

täglichen Miteinander eine entspannte

und vertrauensvolle Atmosphäre

für unsere Kinder an.

Die Religionspädagogik gehört zu

einem unserer Schwerpunkte in

der KiTaLa.

Wir wollen den Kindern nicht nur

die Erzählungen aus der Bibel näher

bringen, sondern auch immer

eine Brücke schlagen zu ihrer Lebenswelt,

zu ihren Problemen und

Zweifeln.

Als Einrichtung des Diakonischen

Werkes und als Teil der Kirchengemeinde

gehören die christlichen

Feste im Jahreslauf zu unserem

Leben.

Unsere religionspädagogischen

Inhalte planten wir in diesem Jahr

mit Pastor Hölscher.

Einmal im Monat nutzen wir die

Kapelle im Haus Bethesda. Dort

treffen wir uns regelmäßig zu einer

Andacht, bei

der uns Pastor

Hölscher oder

Pastor Rethemeier zur Seite stehen.

Wir erleben Morgen- und

Hauskreise in der großen

KiTaLa – Gemeinschaft und begegnen

Jesus im Rollenspiel, setzen

Stab-, Kegel-, oder Handpuppen

ein. Wir gestalten mit den

Kindern die verschiedensten Bilder,

um auch diese methodisch

einzusetzen.

Unsere Andachten, Morgen- und

Hauskreise sind geprägt von Ritualen.

Das Entzünden unserer

Andachtskerze und die Einstimmung

durch die Klangschale gehören

oft dazu.

Biblische Geschichten machen

Mut, sie wecken Vertrauen. Wir

schaffen den Kindern viele Entscheidungsspielräume

um ihre

Selbstbildungsprozesse zu unterstützen.

Eine Andacht der besonderen Art

(Taufe Jesu) erlebten wir am

Kindergottesdienst

...und Kinderbetreuung im

Martin-Luther-Haus

inder und Familien sind uns

K in der Gemeindearbeit in

Bierde wichtig– das war ein Ergebnis

der Perspektiventwicklung

im Februar in diesem Jahr. Deshalb

sollen sich Eltern und Kinder

auch in unseren Gottesdiensten

wohlfühlen, von der Begrüßung

am Anfang, bis zum Segen am

Ende.

Seit Ostern nun gibt es parallel zu

jedem Gottesdienst im Martin-

Luther-Haus (auch an den Abendgottesdiensten)

entweder einen

Kindergottesdienst für Kinder

zwischen 2 und 12 Jahren oder

eine Kinderbetreuung. Um deutlich

zu machen, dass die Kinder

dazugehören, beginnen wir immer

mit den „Großen“ im Gottesdienst.

Wir erarbeiten im Moment Möglichkeiten,

wie das gemeinsame

Gottesdienstfeiern kindgerechter

gestaltet werden kann, z.B. gibt es

für die Kinder vorne eine Reihe

mit Kinderstühlen und auch bei

der Auswahl der Lieder wollen wir

die Kinder im Blick behalten. Nach

ca. 10 Minuten ziehen die Kinder

Pfarrbezirk Bierde

mit den Betreuerinnen

gemeinsam

bei einem

Lied und mit

der Kindergottesdienstkerze

aus dem

Gottesdienst

der Erwachsenen

aus.

Es erwartet

die Kinder

dann ein buntes Programm mit

Singen, Spielen, Basteln und einer

biblischen Geschichte, bzw. freies

Spiel in den oberen Räumlichkeiten

des Gemeindehauses.

Wir hoffen, dass Familien zum

Besuch der Gottesdienste ermutigt

werden, wenn sie wissen, dass für

die Kinder gesorgt ist – und wir

freuen uns auf jedes „neue Gesicht“

im Gottesdienst und Kindergottesdienst!

Kontakt und Infos bei Anne Ruth

Rohlfing (Tel. 05702-801399) und

Birgit Kurre (Tel. 05702-801100)

Anne-Ruth Rohlfing

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7


Pfarrbezirk Bierde

Pfarrbezirk Lahde

Aktuelles aus dem Kindergarten Immanuel

ie Projektwoche zur Zahngesundheit

in Zusammenar-

D

beit mit Frau Jabelonski vom Arbeitskreis

Zahngesundheit im

Kreis Minden-Lübbecke fand bei

den Kindern jeder Altersstufe großen

Zuspruch.

In spielerischer Weise lernten sie

ungesunde Lebensmittel von gesunden

Lebensmitteln zu unterscheiden

und die Bedeutung einer

gesunden und ausgewogenen Ernährung

zu entdecken. Eine Einführung

in das Zähneputzen und

unser Frühstücksbuffet, das wir

jeden Mittwoch gemeinsam mit

den Kindern zubereiten, rundeten

die Aktion ab.

Das mehrwöchiges Projekt

„Zirkus“ erarbeiteten wir mit unseren

zukünftigen Schulanfängern.

Gruppenweise konnten die

Kinder motorisch und werkkreativ

tätig sein. Sie übten sich als Jongleur,

Ballerina, Clown, Raubtier

etc. Das Projekt endete mit einer

gemeinsamen Zirkusvorstellung,

zu der die Eltern eingeladen waren.

In einem weiteren

Projekt werden

die Schulanfänger einen Zahnarzt,

die Polizei mit Feuerwache und

die Bücherei besuchen.

Am 5. und 6. Juni fahren alle

Schulanfänger mit dem Fahrrad

vom Kindergarten aus, mit Zwischenstopp

zum Mittagessen in

Bad Hiddenserborn, nach Schloss

Baum. Dort werden wir einen

herrlichen Tag verleben und auch

übernachten. Am Sonntag, den

10. Juni, findet um 10.00 Uhr ein

Segnungs-Gottesdienst statt.

Wir verabschieden dort unsere

„Großen“ aus dem Kindergarten.

Der Kindergarten ist noch für alle

Kinder bis zum 6. Juli geöffnet.

Wir wünschen allen Kindern und

ihren Familien eine schöne Zeit,

egal ob die Ferien im Ausland, im

Inland oder zu Hause oder bei

Verwandten verbracht werden.

Der Kindergarten beginnt wieder

für die Kinder am 31. Juli .Die

neuen Kinder kommen gestaffelt

hinzu und bekommen eine gesonderte

Einladung mit der Post zugesandt.

Reinhild Heldt

Gemeindehaus

er das Gemeindehaus von

W der hinteren Wiese durch

den Jugendraum betritt, merkt

keinen Unterschied zu früher: alles

frisch gestrichen und wohnlich.

Wer durch die "offizielle" Eingangstür

am Haupteingang in das

Haus kommt, dem fällt sofort der

weiterhin vorherrschende Brandgeruch

auf. Die obere Etage ist

fast völlig entkernt (Wandvertäfelungen

entfernt, Decken abgenommen

und Dämmmaterial entsorgt,

alle Möbel abgefahren).

Man kommt sich vor wie in einem

Rohbau. Doch es ist noch genug

übrig, was den Brandgeruch in

sich trägt (und noch entfernt werden

wird).

Zunächst jedoch wird durch Rolf

Hormann, den zuständigen Sachbearbeiter

im Kreiskirchenamt

Minden, aufgelistet, welche Arbeiten

durchzuführen sind,

damit der Zustand, wie er

vor dem Brand war, wiederhergestellt

wird. Wenn

die Angebote der Handwerker

für diese Arbeiten

eingegangen sind, wird im

Benehmen mit einem Bausachverständigen

festgestellt,

welchen Umfang die

Schadenssumme hat.

Im Rahmen dieser Summe hat

dann der Bauauschuss/das Presbyterium

zu entscheiden, welche Arbeiten

vorgenommen werden.

Zwei Beispiele: natürlich werden

wieder Fenster und Türen eingebaut;

aber ob in dem zuvor vorhandenen

Umfang erneut Holzvertäfelungen

angebracht werden,

ist durchaus offen. Erspartes kann

dabei in andere Räume fließen, z.B.

eine modernere Kücheneinrichtung.

Zunächst war daran gedacht, dass

das Haus in den Sommerferien

auch im oberen Stockwerk wieder

bezugsfertig ist; inzwischen

scheint es so zu sein, dass wir zufrieden

sein können, wenn zum

Advent wieder alles wie gewohnt

durchgeführt werden kann.

Hans-Hermann Hölscher

Blick ins Foyer

8

13


Pfarrbezirk Lahde

Pfarrbezirk Bierde

Die wichtigsten Pfarrbezirksadressen:

Pfarrer:

Hans-Hermann Hölscher

0 57 02 - 85 04 70 85 04 71

hoelscher@kirchengemeinde-lahde.de

Hendrik Rethemeier

05 71 - 9 74 28 27

rethemeier@kirchengemeinde-lahde.de

Friedhofsverwaltung:

Walter Bruns 0 57 02 - 99 81

12

Termine

Einen besonderen Gottesdienst wird

es am 17. Juni in der Aula des Schulzentrums

geben. Beginn der Veranstaltung

ist um 9.30 Uhr mit einem Frühstück.

Um 11 Uhr feiern wir dann Gottesdienst;

er wird von der Band >in

touch


Gottesdienste

Gottesdienste

Juni und Juli 2007

Datum

Pfarrbezirk Bierde

Pfarrbezirk Lahde

Kollektenzweck

03.06.

Trinitatis

10.00 Uhr Brot-für-die-Welt-Tag in Schlüsselburg (siehee Seite 12)

„Brot für die Welt“-Projekt

10.06.

1. So. n. Trinitatis

10.00 Uhr Familiengottesdienst mit dem Kindergarten

Immanuel

10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst

Lahde: Förderung der

Familienpflege

Bierde: Kindergarten

Immanuel

15.06. -

17.00 Uhr Segnungsgottesdienst Bullerbü

17.06.

2. So. n. Trinitatis

18.00 Uhr Abendgottesdienst, gleichzeitig Kinderbetreuung

11.00 Uhr „Träume können Wirklichkeit

werden“, Gottesdienst

in der Aula des Schulzentrums (siehe Seite 12)

17.00 Uhr Segnungsgottesdienst der KiTaLa

Lahde: Mindener Tafel

Bierde: Förderung der

Familienpflege

24.06.

3. So. n. Trinitatis

01.07.

4. So. n. Trinitatis

08.07.

5. So. n. Trinitatis

15.07.

6. So. n. Trinitatis

22.07.

7. So. n. Trinitatis

29.07.

8. So. n. Trinitatis

18.00 Uhr gemeinsamer Abendgottesdienst in Lahde, anschließend Kirchenkaffee

10.00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst in Bierde, gleichzeitig Kindergottesdienst

10.00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl in Lahde, anschließend Kirchenkaffee

10.00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst in Lahde

10.00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst in Bierde, gleichzeitig Kindergottesdienst, anschl. Kirchenkaffee

10.00 Uhr gemeinsamer Gottesdienst in Lahde, anschl. Kirchenkaffee

Diakonenanstalten in

Westfalen

Männerarbeit in Westfalen

Besondere Aufgaben d. ev.

Schulen und der Kirchlichen

Hochschulen in der EKvW

Berliner Stadtmission –

Lehrter Straße

Besondere Aufgaben in d. östlichen

Gliedkirchen der Union

Ev. Frauenarbeit in Westfalen

u. ev. Familienbildungsstätten

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