Pelletskessel Planungsmappe für das Fachhandwerk - Biovärme ...

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Pelletskessel Planungsmappe für das Fachhandwerk - Biovärme ...

.... mein Heizsystem

Pelletskessel

Planungsmappe für

das Fachhandwerk

123

7 8 9

4 5 6

1 2 3

0 . =


Inhaltsverzeichnis

Der Brennstoff Pellets ..............................................3

Worauf ist beim Kesselkauf zu achten ........................ 4

PelletsUnit, klein und komplett

PelletsUnit ETA PE 7 und 11 kW

Funktion, Daten und Abmessungen ..........................5

Pelletskessel mit Walzenrost

ETA PE 15 und 25 kW

Funktion, Daten und Abmessungen ......................... 9

Kessel für Stückholz und Pellets

ETA SH-P + TWIN 20/15 und 30/25 kW

Funktion, Daten und Abmessungen .........................12

Pelletskessel für große Heizlasten

ETA PE-K 35 bis 90 kW

Funktion, Daten und Abmessungen .........................15

Vorschriften ........................................................ 18

Schornstein ........................................................ 20

Mit ausreichend großem Warmwasserspeicher ohne Puffer .. 22

Luftheizungen, Warmwasser, Spitzenlasten, Solaranlage.. 23

Berechnung des erforderlichen Puffervolumens ............ 24

Warmwassererzeugung .......................................... 26

Verbindung von mehreren Puffern .............................27

ETA Schichtpuffer .................................................. 28

Pelletslager ........................................................ 29

Brandschutz ....................................................... 32

Schrägboden für den Lagerraum ................................37

Bestelllisten für die Pelletslagerung ........................... 38

PelletsUnit ETA PE 7 und 11 kW - Bestellliste und Schemen ...40

ETA PE 15 und 25 kW - Bestellliste und Schemen ............44

ETA PE-K 35 - 90 kW - Bestellliste und Schemen ............48

ETA SH-P + TWIN - 20/15 und 30/25 kW

Bestellliste und Schemen ........................................ 52

Checkliste ........................................................... 55

2 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

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Der Brennstoff Pellets

Pellets - ein nachwachsender, sauberer Brennstoff

Holzpellets bestehen zu 100% aus Natur belassenen

Holz, Säge- und Hobelspänen, welche in der Holzverarbeitung

als Nebenprodukt in großen Mengen

anfallen. Als Presshilfsmittel werden Stärke hältige

Reststoffe (zum Beispiel Maisstärke) aus der Lebensmittelerzeugung

verwendet, chemisch-synthetische

Bindemittel sind nicht zugelassen. Der Rohstoff

wird mit hohem Druck verdichtet und pelletiert.

Holzpellets sind normiert (nach ÖNORM M 7135/

DIN 51731 und DINplus) und werden als qualitätsgeprüfte

Markenprodukte angeboten. Sie sind

geeignet für den vollautomatischen Heizbetrieb,

leicht zu transportieren und zu lagern. Auch der

Schadstoffgehalt ist mit sehr strengen Werten

begrenzt. So kann die Asche unbedenklich sogar als

Düngemittel im Garten verwendet werden.

Pellets sind eine sichere und umweltfreundliche

Alternative zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas.

Achten Sie auf Qualität

Zusammensetzung und Eigenschaften der Pellets sind

zwar normiert, aber nicht gesetzlich geregelt. Um mit

möglichst geringem Wartungsaufwand zu heizen,

verlangen Sie von Ihrem Pelletshändler geprüfte

Qualität nach DIN oder ÖNORM.

Zur Lieferqualität gehört auch der letzte Schritt in

der Transportkette, das Einblasen in den Lagerraum.

Nicht zu schnell und auch nicht zu langsam sollten

die Pellets „fliegen“. Sie sollten sanft im unteren

Drittel der Prallschutzmatte auftreffen und nicht zu

Staub zertrümmert werden. Ein Richtwert für eine

akzeptable Einblaszeit ist 6 bis 10 Minuten je Tonne.

Keinesfalls sollte schneller eingeblasen werden.

Heizwert im Vergleich zu Öl

Da der Heizwert unterschiedlicher Holzarten auf

Gewichtsbasis nur geringfügig differiert, gilt als

Faustregel folgende Formel:

1 Liter Heizöl = 2 kg Pellets

Die wichtigsten Daten der Pellets

Heizwert:

4,9 kWh/kg

Schüttgewicht:

650 kg/m³

Durchmesser:

6 - 8 mm

Länge:

5 - 48 mm

Wassergehalt: < 10%

Spezifisches Gewicht:

1,1 - 1,2 kg/dm³

Staubanteil: max. 1%

Aschegehalt: < 0,5%

Rohstoff: Natur belassene Hobel- und Sägespäne

Energieaufwand zur Herstellung:

zirka 2 - 3% des Energiegehalts

Keine chemischen Zusatzstoffe,

natürliche Presshilfsmittel (Stärke < 2,0%)

Energieinhalt verschiedener Brennstoffe

Heizöl extraleicht

10,00 kWh/lt

Erdgas

9,52 kWh/m³

Flüssiggas 12,8 kWh/kg bzw. 6,78 kWh/lt

Koks

8,06 kWh/kg

Pellets

4,90 kWh/kg

Scheitholz Fichte

1.250 kWh/rm

Scheitholz Buche/Eiche

1.800 kWh/rm

Hackgut Fichte w=15% G30 850 kWh/srm

Hackgut Buche/Eiche w=15% G30 1.220 kWh/srm

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

3


Worauf ist beim Kesselkauf zu achten

Emission und Wirkungsgrad in der Teillast

Ein Heizkessel soll auch im Teillastbetrieb geringe

Emissionswerte und einen hohen Wirkungsgrad aufweisen,

denn die Heizlast eines Hauses liegt 90%

der Betriebszeit im Teillastbereich des Heizkessels.

Heiße Brennkammer

Um das Holzgas vollständig in brennbare Teile aufzuschließen

sind hohe Verbrennungstemperaturen

in er einer „heißen“, ungekühlten Brennkammer

erforderlich. Nur so sind hohe Wirkungsgrade sowie

geringste Emissionen erreichbar, auch für zukünftig

verschärfte Vorschriften.

Rückbrandsicherheit

Eine Zellenradschleuse in der Brennstoffzufuhr und

ein Saugzugventilator am Kesselaustritt gewährleisten

höchste Rückbrandsicherheit.

Automatische Selbstreinigung und Entaschung

Der Wärmetauscher und auch der Rost sollte selbstreinigend

sein, bzw. mit möglichst wenig Aufwand

zu reinigen sein. Die Asche soll automatisch in einen

abnehmbaren Behälter ausgetragen werden.

Regelungstechnik

Um ohne Komfortverlust Energie zu sparen, gehört

heute eine Mikroprozessorregelung mit Lambdasonde,

modulierender Betriebsweise und witterungsgeführter

Heizungsregelung zum Stand der Technik.

Rücklaufanhebung (siehe Seite 18)

Alle Holzkessel benötigen eine Rücklauftemperaturanhebung,

um den Wärmetauscher gegen Korrossion

infolge Taupunktunterschreitung zu schützen.

Die ETA Pelletskessel PE 7, 11, 15 und 25 haben eine

Rücklaufanhebung bereits im Kessel durch eine

spezielle Wasserführung integriert. So benötigten sie

keine externe Rücklauftanhebepumpe. Dies spart

Investitions- und Betriebskosten.

Lagermöglichkeit (siehe Seite 29)

Abklären, ob und wo der Jahresbedarf (bzw.

zumindest der halbe Jahresbedarf) gelagert werden

kann. Im Normalfall sind vorhandene Öltankräume

ausreichend groß für die Pelletslagerung.

Vorhandene Räume können mit dem Einbau einer

Austragschnecke zu einem optimalen Pelletslager

adaptiert werden.

Steht kein optimaler Raum zu Verfügung, ist die

Lagerung auch in Sacksilos oder Erdtanks möglich.

Ausreichend großer Warmwasserspeicher

mit ausreichend großem Register (siehe Seite 18)

Um im Sommer die Wärme aus einem Kesselstart

aufzunehmen, ist ein ausreichend großer Warmwasserspeicher

erforderlich und um die Kesselmindestleistung

abzunehmen, ist ein ausreichend

großes Heizregister im Speicher notwendig.

Bewährte Größen sind für 7 und 11 kW 200 lt / 0,8 m²,

bis 25 kW 300 lt / 1,5 m², bis 50 kW 500 lt / 2,5 m²

und bis 90 kW 800 lt / 4,0 m².

Pufferspeicher (siehe Seite 22)

Bei einem modulierenden Pelletskessel mit einem großzügig

dimensionierten Warmwasserspeicher ist der Einsatz

eines Pufferspeichers in der Regel nicht notwendig.

Ausnahmefälle, für die ein Puffer erforderlich ist:

Wärmebedarf drastisch kleiner als die Kesselnennleistung.

Dies ist bei Niedrigenergiehäusern mit

einem geringen Wärmebedarf (zB. 4 kW bei –15°C

Außentemperatur) der Fall. Ein großer Anteil der

Betriebszeit liegt bei diesen Gebäuden unter dem

kleinsten Modulationsgrad des Kessels.

In der Übergangszeit Herbst/Frühling sehr kleine

Heizlasten, wenn zum Beispiel nur das Badezimmer

beheizt wird.

Überdurchschnittlich großer Warmwasserbedarf

bzw. hohe Warmwasserspitzen, zum Beispiel

Hotels, große Mehrfamilienwohnhäuser, Duschen

im Bereich von Sportanlagen. Ein Pelletskessel

benötigt bis zu 20 Minuten vom Stillstand bis zur

maximalen Leistungsabgabe. Dies muss mit einem

Puffer überbrückt werden.

Luftheizungen oder auch nur einzelne Heizgebläse,

die ohne Vorlaufzeit für den Kessel gestartet werden.

Einbindung einer Solaranlage in eine Niedertemperaturheizung.

Feuchteunempf indlicher Kamin (siehe Seite 20)

Wie bei modernen Öl- beziehungsweise Gaskesseln

ist auch hier der Einsatz eines feuchteunempfindlichen

(FU) Kamins erforderlich, um die niedrigen Abgastemperaturen

und damit hohe Wirkungsgrade

optimal nutzen zu können.

Moderne Schornsteinsysteme mit einem Keramikrohr

oder einem Edelstahlrohr sind im Regelfall Feuchte

unempfindlich (FU). Alte, gemauerte Kamine, die

oft auch schon das Ende ihrer Lebensdauer erreicht

haben, können mit dem Einziehen eines Edelstahlrohres

oder noch besser eines Schamotterohrs ohne

Stemmen und Mauern saniert werden.

4 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

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PelletsUnit ETA PE 7 und 11

klein und komplett

Ein kompletter Heizraum im Kessel

Alle für den Betrieb der Heizung erforderlichen Pumpen

und Armaturen sind im Kessel betriebsbereit eingebaut.

Aufstellen ... Heizkreise, Warmwasserspeicher, Kamin und

Strom anschließen ... fertig ist der Heizraum.

Mit 7 und 11 kW maßgeschneidert für Energiesparhäuser

Ein Heizraum außerhalb der Wärme gedämmten Hülle

zum Beispiel im Keller verliert Wärme. In Energiesparhäusern

wird eine Aufstellung des Heizkessels innerhalb der

genutzten Räume angestrebt, um so 5 bis 15% Brennstoff

zu sparen. An die Stelle des Heizraums tritt ein Mini-

Technikraum innerhalb des Wohnbereichs oder der Kessel

wird in einem Wirtschafts- oder Hobbyraum aufgestellt.

Um das zu ermöglichen, kann der PelletsUnit ETA PE 7 und 11

raumluftunabhängig betrieben werden. Damit ist auch

die Aufstellung innerhalb des Bereichs einer kontrollierten

Wohnraumlüftung möglich.

ausgezeichnet mit dem

Innovationspreis 2008

der Energiesparmesse Wels

„EnergieGenie“

Befehle mit intuitivem Fingertipp

Am Touchscreen verschmelzen Anzeige und Schalter zu

einer Einheit. Bilder und Texte, die durch Antippen mit

dem Finger Befehle entgegen nehmen, ermöglichen einen

einfachen und direkten Dialog zwischen Kessel und Mensch.

Das neue

Design steht erst ab

Herbst 2009

zur

Verfügung,

bis dahin

noch in gelb

Die Vorteile im Überblick

● Pumpe, Mischer und Umschaltventil für einen Heizkreis

und die Warmwasserbereitung sind in den PelletsUnit

integriert, optional kann Pumpe und Mischer für einen

zweiten Heizkreis in den Kessel eingebaut werden.

● Auch eine Fußbodenheizung kann ohne externe

hydraulische Weiche direkt an die internen Heizkreisgruppen

angeschlossen werden (bis optimal 80 m,

maximal 100 m Rohrlänge je Verteilerabgang).

● Alle für einen sicheren Betrieb erforderlichen Armaturen

wie Ausdehnungsgefäß (18 Liter), Sicherheitsventil,

Entlüfter und Wassermangel (Minimaldruck) sind in

den Kessel betriebsfertig integriert.

● Mit raumluftunabhängigem Betrieb ist kein eigener

Heizraum erforderlich.

● Bewegter Rost mit Selbstreinigung schürt das Feuer

und gewährleistet beste Brennstoffausnutzung.

● Heiße Edelstahlbrennkammer garantiert optimale

Verbrennung in allen Lastbereichen.

● Lambdasonde sichert höchste Wirkungsgrade bei geringsten

Emissionen durch Anpassung der Verbrennungsluft

an die unterschiedliche Energiedichte der Pellets,

Nadelholz oder Laubholz, grobe oder kleine Körnung.

● Zellenradschleuse gewährleistet höchste Rückbrandsicherheit,

durch die Entlastung des Zellenrads mit einer

Dosierschnecke kein Verschleiß der Dichtkanten.

● Automatische Wärmetauscherreinigung garantiert

gleich bleibend hohe Wirkungsgrade.

● Saubere und automatische Vollentaschung in einen

abnehmbaren, außen liegenden Aschebehälter.

● Durch den Fluidwärmetauscher ist keine externe

Rücklaufanhebung erforderlich, dies spart Installationsund

Betriebskosten (Strom).

● Keine thermische Ablaufsicherung erforderlich

● Bedienung über Touchscreen, Einstellen durch

intuitives Tippen auf die Bilder am Touchscreen.

● Mikroprozessor-Regelung mit allen erforderlichen

Funktionen für die Regelung der kompletten Heizanlage:

zwei gemischte Heizkreise, Warmwasserbereitung,

Zirkulationspumpe, Puffermanagement und dritter

Heizkreis oder Solaranlage.

● Die Messung und Rückmeldung aller Zustände wie

Saugzugdrehzahl, Restsauerstoff, Abgastemperatur,

Heizwasserdruck oder Stromaufnahme der Antriebe

gewährleistet einen überwachten und sicheren Betrieb.

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

5


Funktion PelletsUnit ETA PE 7 und 11

1

3

6

2

4

9

5

11

7

13

12

10

8

8

15

16

14

17

21

20

19

18

1 Saugturbine

2 Pelletszwischenbehälter

3 Dosierschnecke

4 Zellradschleuse

5 Stokerschnecke

6 Ausdehnungsgefäß

7 bewegter, selbst reinigender Rost

8 Ascheschnecken

9 abnehmbare Aschebox

10 heiße Edelstahlbrennkammer

11 Fluidwärmetauscher mit

integrierter Rücklaufanhebung

12 Wärmetauscher mit

automatischer Reinigung

13 Lambdasonde

14 Saugzugventilator

15 Vorlaufmischer

16 Heizungsumwälzpumpe

17 Umschaltventil Warmwasserspeicherladung

18 Vorlauf Heizung

19 Vorlauf Warmwasserspeicher

20 Kesselrücklauf

21 Luftanschluss für

raumluftunabhängigen Betrieb

Die Pellets werden aus dem bis zu 20 m entfernten

Lagerraum durch eine Saugturbine (1) in den Tagesbehälter

(2) im Kessel gesaugt, einmal je Tag zu einem

Zeitpunkt, der individuell einstellbar ist.

Dieser Pelletszwischenbehälter (2) hat ein Fassungsvermögen

von 30 kg (entspricht 147 kWh).

Mit der Dosierschnecke (3) werden die Pellets aus dem

Zwischenbehälter entnommen. Mit dieser Dosierung

wird eine Überfüllung der Zellenradschleuse verhindert.

So müssen keine Pellets abgeschert werden. Dies schont

die Dichtkanten. Die Zellenradschleuse (4) schottet den

Vorratsbehälter gegenüber dem Feuerraum ab, es kann zu

keinem Rückbrand in den Vorratsbehälter kommen.

Die Stokerschnecke (5) schiebt die Pellets in den Feuerraum.

Für einen Neustart wird unhörbar mit einem Zündstab

gezündet, da im PE 7 und 11 nur wenige Pellets auf

Zündtemperatur aufgeheizt werden müssen.,

Die Pellets werden auf einem bewegten Rost (7) verbrannt.

In den Feuerpausen erfolgt eine automatische Reinigung,

in dem der Rost gegen einen Kamm gedreht wird, der

die Luftspalte zwischen den Rostscheiben reinigt.

Unter Rost und Wärmetauscher fördern Entaschungsschnecken

(8) die Asche in eine abnehmbare Aschebox

(9). Diese ist so groß dimensioniert, dass sie nur 1 bis 2

mal je Heizsaison geleert werden muss.

In einer ungekühlten, heißen Edelstahlbrennkammer (10)

erfolgt ein vollständiger Ausbrand, bevor die Heizgase im

Wärmetauscher (11/12) die Wärme an das Heizwasser

abgeben. Durch Bewegung der Wirbulatoren (12) werden

alle Wärmetauscherzüge täglich automatisch gereinigt.

Alle für einen sicheren Betrieb erforderlichen Geräte wie

Pumpe (16), Vorlaufmischer (15), Umschaltventil (17)

für die Warmwasserspeicherladung, Ausgleichsgefäß (6)

Kesselentlüftung und Sicherheitsventil sind betriebsfertig

im Kessel installiert. Bei Bedarf kann noch ein

zweiter Heizkreis in den Kessel eingebaut werden.

Die Lambdasonde (13) garantiert in Verbindung mit dem

drehzahlgeregelten Saugzugventilator (14) einen hohen

Wirkungsgrad auch im tagtäglichen Betrieb.

Für einen energieeffizienten Betrieb des gesamten

Heizsystems sorgt die integrierte Regelung.

Mit einer temperaturbeständigen, 80 mm-Leitung kann

der Kessel raumluftunabhängig (21) an den Lüftungsschacht

des Schornsteins angeschlossen werden.

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PelletsUnit ETA PE 7 und 11

Spezielle Planungshinweise

An die Stelle des Heizraums treten drei Komponenten,

die unabhängig voneinander optimal im Haus platziert

werden können:

Die PelletsUnit nahe zum Schornstein,

im Kessel sind alle erforderlichen

Pumpen und Armaturen integriert.

Das Pelletslager bis zu 20 m vom Kessel entfernt

an einer straßenseitigen Außenwand.

Der Warmwasserspeicher (oder Puffer mit

Frischwassermodul) möglichst nahe zur Küche.

Raumluftunabhängiger Betrieb möglich

In Energiesparhäusern nach den neuen deutschen

Förderprogrammen wird eine Kesselaufstellung innerhalb

der isolierten Hülle, also im beheizten Wohnbereich

angestrebt. Dies spart gegenüber einer Aufstellung in

einem Heizraum im kalten Keller 5 bis 15% Brennstoff.

Da aber im Gegenzug die herkömmlichen Zu- und

Abluftöffnungen hohe Luftwärmeverluste zur Folge

hätten, ist die PE 7 und 11 mit direkter Luftzufuhr aus

dem Freien raumluftunabhängig aufstellbar.

Luftzufuhr über temperaturbeständiges 80 mm-Rohr

Bei Sturm und gleichzeitigem Stromausfall können heiße

Verbrennungsgase aus dem Kessel in die Luftleitung

gesaugt werden. Daher ist in extremen Windlagen

eine Luftzufuhr von der windabgewandten Hausseite

(Unterdruck bei Sturm) zu meiden. Wird die Zuluft

durch andere Räume geführt, ist eine Brandschutzisolierung

der Luftleitung mit Steinwolle (F90, L90,...)

vorgeschrieben. Für vom Kamin getrennte Zuluftleitungen

ist eine Kälteisolierung notwendig, um eine

Kondensation an der Rohroberfläche zu unterbinden.

Schornstein mit Lüftungsschacht - die bessere Variante

Wir empfehlen im Schornstein einen Lüftungsschacht

an den die Luftzufuhr zum Kessel mit einem 80 mm-

Rohr (beständig bis 120°C) angeschlossen wird.

Es ist ein Feuchte unempfindlicher Schornstein erforderlich.

optimal 12 cm

Feuchte unempfindlich

für PE 7 und 11

Lüftungsschacht für

raumluftunanhängigen

Betrieb der PE 7 und 11

größerer

Durchmesser

für Kachelofen

Ein zusätzlich auch Rußbrand beständiger Keramikkamin

mit längerer Lebensdauer (als ein Edelstahlrohr) ist zu

bevorzugen, aber technisch nicht unbedingt erforderlich,

da es mit der Lambdasonde zu keinem Verpechen des

Kamins kommt.

Schornsteine mit unisolierter, ringförmiger Zuluftführung

um das Abgasrohr (LAS-System) sind für die tiefen

Abgastemperaturen aus dem PE 7 und 11 nicht geeignet.

Bis zu zwei Heizkreisgruppen im Kessel -

Ab drei Heizkreise ist ein Puffer erforderlich

Wird die an sich schon kleine Heizleistung der PE 7

und 11 in drei oder mehr Kreise unterteilt und ist nur

ein Kreis in Betrieb, wird die kleinste mögliche Teillast

deutlich unterschritten. Um so kleine Heizlasten in der

Übergangszeit regelbar zu halten, ist ein Pufferspeicher

(300 lt) erforderlich. Wird ein Puffer installiert, ist eine

Warmwasserbereitung mit Durchlaufwärmetauscher

(Frischwassermodul) zu überlegen.

Warmwasserspeicher nahe der Küche

Eine Energie sparende Installation der Heizanlage

erfordert auch beim Warmwasser ein Umdenken. Es ist

innerhalb des Wohnbereichs für den Speicher ein Platz

nahe zu Küche und Bad zu suchen. In der Küche will

man tagsüber öfters schnell heißes Wasser zapfen. Bei

einem Speicher nahe zum Küchenwaschbecken kann

die Warmwasserzirkulation entfallen.

Ausreichend großes Speicherregister

Um bei der Warmwasserladung einen intermittierenden

Kesselbetrieb mit schlechtem Wirkungsgrad zu vermeiden,

ist mindestes 0,8 m² Glattrohrregisterfläche

im Speicher erforderlich. Wie bei Gasthermen ist ein

Minimalvolumen von 12o lt erforderlich. Um Komfort zu

erreichen, sollte man aber einen 200 lt Speicher wählen.

Kompaktes Brennstofflager mit einer Saugsonde

Wir bieten für die PE 7 und 11 ein Entnahmesystem aus

dem Lager mit einer Saugsonde an. Da nur 2,5 m²

Lagerfläche erforderlich sind, kann man auch auf den

üblichen Schrägboden verzichten, so ergibt sich ein

Reservevolumen für den Fall, dass nicht rechtzeitig

Pellets nachbestellt wurden.

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

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Daten und Abmessungen PelletsUnit ETA PE 7 und 11

PelletsUnit ETA PE 7 11

Nennwärmeleistungsbereich kW 2,3 - 7,7 2,3 - 11,2

Kesselwirkungsgrad Teil-/Nennlast * (Aufstellung außerhalb Wohnbereich) % 89,3 / 93,4 89,3 / 92,5

Abstrahlungsverluste in den Aufstellungsraum Teil-/Nennlast % 8,2 / 3,6 8,2 / 4,0

Feuerungstechnischer Wirkungsgrad (Aufstellung innerhalb Wohnbereich) % 97,5 / 97,0 97,5 / 96,5

Abgasverluste Teil-/Nennlast % 2,5 / 3,0 2,5 / 3,5

Kesselabmessungen B x T x H mm 1.032 x 580 x 1.067

Gewicht kg 246

Wasserinhalt Liter 27

2,3 mWS bei ΔT=7° und 1,2 m³/h

Freie Restförderhöhe der Pumpe

100 m maximale, besser 80 m FB-Heizrohrlänge je Verteilerabgang

für Heizkörper abhängig von VL-Temperatur drehzahlgeregelt

Pelletszwischenbehälter am Kessel (netto)

30 kg (147 kWh)

Maximale Entfernung Kessel-Pelletslager m 20

Aschebehältervolumen Liter 12

Abgasmassenstrom Teil-/Nennlast g/s 1,9 / 4,4 1,9 / 6,4

CO2-Gehalt im trockenen Abgas Teil-/Nennlast % 10,0 / 14,0 10,0 / 14,5

Abgastemperatur Teil-/Nennlast * °C 75 / 100 75 / 110

Kaminzug

1 Pa bei Teillast / 3 Pa bei Nennlast erforderlich

über 15 Pa ist ein Zugbegrenzer erforderlich

Emissionen Kohlenmonoxid (CO) Teil-/Nennlast *

mg/MJ

mg/m³ 13%O 2

88 / 8

88 / 6

134 / 13

134 / 10

Emissionen Staub Teil-/Nennlast *

mg/m³ 13%O 2

mg/MJ

6 / 6

9 / 9

6 / 8

9 / 12

Unverbrannte Kohlenwasserstoffe (CxHy) Teil-/Nennlast *

mg/MJ

mg/m³ 13%O 2

< 1 / < 1

1 / < 1

< 1 / < 1

1 / 1

Elektrische Leistungsaufnahme Teil-/Nennlast * W 46 / 61 46 / 63

Max. zulässiger Betriebsdruck 3 bar

Kesselklasse 3 nach EN 303-5

Einstellbereich Temperaturregler 30 – 85°C

Geprüfter Brennstoff Pellets ÖNORM M 7135, DIN 51731

Max. zulässige Betriebstemperatur 95°C

Elektrischer Anschluss 1 x 230 V / 50 Hz / 13 A

* Werte aus den Prüfberichten der BLT Wieselburg, Protokolle 018/08 und 019/08(siehe auf unserer Homepage www.eta.co.at). Prüfberichte der

Prüfanstalt BLT Wieselburg finden Sie im Internet unter: blt.josephinum.at >Prüfberichte>Biomasse-Heizkesselprüfungen>Pelletsfeuerungen

VL..Vorlauf

R1“ Muffe

RL..Rücklauf

R1“ Muffe

EW..Entleerung

R1/2“ Muffe

AL..Luft

DN80 Schlauchanschluss

1..Heizkreis 1 2..Heizkreis 2 W..Warmwasserspeicher

PS..Pelletssauganschluss

DN50 Schlauchanschluss

PR..Pelletsrückluft

DN50 Schlauchanschluss

8 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

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ETA PE 15 und 25

Pelletskessel mit Walzenrost

Das Produkt

Der Pelletskessel ETA PE 15 mit einem Leistungsbereich

von 4,5 - 14,9 kW und der ETA PE 25 mit 7,5 bis 25 kW

überzeugen mit minimalem Wartungsaufwand und

maximalem Komfort.

Ein drehender Walzenrost entascht kontinuierlich

Nach der Feuerzone greift zur Reinigung ein Kamm

in die Rostscheiben und hält den Rost sauber. Auch

dem Glutbett selbst kommt die Rostbewegung

zugute, es wird laufend geschürt. Das Ergebnis dieses

von ETA entwickelten und patentierten Rosts ist ein

hoher Ausbrand und damit wenig Asche. Diese wird

mit einer Schnecke in einem abnehm- und leicht

entleerbaren Aschebehälter komprimiert (bei 15 kW

Heizlast nur ein- bis zweimal je Winter zu entleeren).

Ein thermisch geregelter Fluidwärmetauscher

Zwischen Heiz- und Kesselwasser bringt geregelte

Vorlauftemperaturen zwischen 30 und 85°C ohne

externem Heizkreismischer und ohne externe Rücklaufanhebung.

Dies bringt im durchschnittlichen

Einfamilienhaus eine deutliche Einsparung bei den

Installationskosten und inbesondere auch bei den

Stromkosten, da keine Pumpe zur Rücklaufanhebung

erforderlich ist.

Die Vorteile im Überblick

● Patentierter Walzenrost mit permanenter Selbstreinigung

schürt das Feuer und gewährleistet beste

Brennstoffausnutzung

● Heiße, vollschamottierte Brennkammer garantiert

optimale Verbrennung in allen Lastbereichen

● Zellenradschleuse gewährleistet höchste Rückbrandsicherheit,

durch die Entlastung des Zellenrads mit

einer Dosierschnecke kein Verschleiß der Dichtkanten

● Automatische Wärmetauscherreinigung garantiert

gleich bleibend hohe Wirkungsgrade

● Lambdasonde sichert höchste Wirkungsgrade bei geringsten

Emissionen durch Anpassung der Luftführung

an die unterschiedliche Energiedichte der Pellets,

Nadelholz oder Laubholz, grobe oder kleine Körnung

● Saubere und automatische Vollentaschung in

abnehmbaren, außen liegenden Behälter

● Durch den patentierten Fluidwärmetauscher ist

keine externe Rücklaufanhebung erforderlich, dies

spart Installations- und Betriebskosten

● Gleitende Vorlauftemperaturen von 35 – 85 °C

● Keine thermische Ablaufsicherung erforderlich

● Kaum hörbarer Saugzugventilator (nur 76 W), drehzahlgeregelt

mit Rückmeldung für hohe Betriebssicherheit

● Anordnung des Zwischenbehälters hinten im Kessel

für schlanke Bauform und geringen Platzbedarf (ideal

bei Austausch)

● Mikroprozessor-Regelung mit einfacher Bedienung im

Dialogbetrieb. Im Standardlieferumfang enthalten ist die

Regelung für Warmwasserbereitung, einen gemischten

Heizkreis und einen direkten Heizkreis (bei Einsatz

eines Puffers wird für das Puffermanagement die

Regelung des direkten Heizkreises verwendet), ein

Zusatzrelais (potenzialfreier Wechsler) für entweder

Zirkulationspumpe oder Brennerverblockung/Freigabe

(Spitzenlastkessel) oder Fernpumpe oder Störmeldung

und ein Eingang für externe Wärmeanforderung.

Optional ist die Einbindung einer Solaranlage möglich.

● Die Messung und Rückmeldung aller Zustände wie

Saugzugdrehzahl, Luftklappenstellung, Restsauerstoff,

Abgastemperatur oder Stromaufnahme der Antriebe,

gewährleistet einen überwachten und sicheren Betrieb

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

9


Funktion ETA PE 15 und 25

1

15

13

12

2

3 4 11

6

5 8

7

9

16

14

10

1 Saugturbine

2 Pelletszwischenbehälter

3 Dosierschnecke

4 Zellenradschleuse

5 Stokerschnecke

6 Zündgebläse

7 Walzenrost mit Reinigungskamm

8 schwenkbare Rostklappe

9 Ascheschnecke

10 Aschebox

11 heiße, schamottierte Brennkammer

12 Fluidwärmetauscher mit

integrierter Rücklaufanhebung

13 Reinigungswirbulatoren

14 Lambdasonde

15 Saugzugventilator

16 Regelung

Die Pellets werden aus dem bis zu 20 m entfernten

Lagerraum durch eine Saugturbine (1) in den

Vorratsbehälter gesaugt, einmal je Tag zu einem

Zeitpunkt, der individuell einstellbar ist.

Dieser Pelletszwischenbehälter (2) hat ein Fassungsvermögen

von 60 kg (entspricht zirka 300 kWh).

Mit der Dosierschnecke (3) werden die Pellets aus

dem Zwischenbehälter entnommen. Mit dieser

Dosierung wird eine Überfüllung der Zellenradschleuse

verhindert. Es müssen keine Pellets abgeschert

werden. Dies schont die Dichtkanten.

Die Zellenradschleuse (4) schottet den Vorratsbehälter

gegenüber dem Feuerraum ab, sodass es zu keinem

Rückbrand in den Vorratsbehälter kommen kann.

Die Stokerschnecke (5) transportiert die Pellets von

der Zellenradschleuse in den Brennraum.

Bei Neustart zündet ein Zündgebläse (6). Nach

Feuerpausen zünden die heißen Schamottewände

der Brennkammer die frisch eingeschobenen Pellets.

Diese werden auf dem sich langsam drehenden

Walzenrost (7) unter ständigem Schüren verbrannt.

Ein Kamm, der in die Luftspalte zwischen den Rost-

scheiben greift, reinigt den Rost kontinuierlich.

Mit Drehrichtungsumkehr des Rosts werden unverbrannte

Reststoffe über eine schwenkbare Rostklappe

(8) zur Entaschungsschnecke geleitet.

Eine Lichtschranke überwacht den Füllstand. Sie

verhindert eine Überfüllung des Brennraums, wenn

frisch eingeschobenes Material nicht ausreichend

gezündet wurde.

Die Entaschungsschnecke (9) fördert Asche und

Reststoffe in einen abnehmbaren Aschebehälter

(10). Dieser ist so groß dimensioniert, dass er bei 15

kW nur 1-2 mal je Heizsaison geleert werden muss.

Die heißen Heizgase gelangen aus der Brennkammer

(11) in den Wärmetauscher (12).

Durch Bewegung der Wirbulatoren (13) wird der

Wärmetauscher täglich automatisch gereinigt.

Die Lambdasonde (14) garantiert in Verbindung mit

dem drehzahlgeregelten Saugzugventilator (15) den

enorm hohen Wirkungsgrad über 90%.

Für einen energieeffizienten Betrieb des gesamten

Heizsystems sorgt die integrierte Regelung (16).

10 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

www.eta.co.at


ETA PE 15 und 25

Daten und Abmessungen

ETA PE 15 25

Nennwärmeleistungsbereich kW 4,5 – 14,9 7,5 - 25,0

Kesselwirkungsgrad Teil-/Nennlast * % 90,3 / 90,5 93,3 / 93,0

Einbringabmessungen B x T x H mm 610 x 1.170 x 1.580

Gewicht kg 380 383

Wasserinhalt Liter 55

Wasserseitiger Widerstand (ΔT=20°) Pa / mWS 1.720 / 0,172 4.880 / 0,488

Pelletszwischenbehälter am Kessel (netto)

60 kg (295 kWh)

Maximale Entfernung Kessel-Pelletslager m 20

Aschebehältervolumen Liter 24

Abgasmassenstrom Teil-/Nennlast g/s 3,6 / 8,8 5,8 / 13,6

CO2-Gehalt im trockenen Abgas Teil-/Nennlast % 10,0 / 14,0 10,0 / 15,0

Abgastemperatur Teil-/Nennlast * °C 90 / 140 80 / 140

Kaminzug

2 Pa bei Teillast / 5 Pa bei Nennlast erforderlich

über 15 Pa ist ein Zugbegrenzer erforderlich

Emissionen Kohlenmonoxid (CO) Teil-/Nennlast *

Emissionen Staub Nennlast *

Unverbrannte Kohlenwasserstoffe (CxHy) Teil-/Nennlast *

mg/MJ

24 / 17

mg/m³ 13%O 2 37 / 27

mg/MJ

14

mg/m³ 13%O 2 21

mg/MJ

< 1

mg/m³ 13%O 2 < 1

41 / 34

64 / 52

Elektrische Leistungsaufnahme Nennlast * W 100 143

Max. zulässiger Betriebsdruck 3 bar

Kesselklasse 3 nach EN 303-5

Einstellbereich Temperaturregler 30 – 85°C

Geprüfter Brennstoff Pellets ÖNORM M 7135, DIN 51731

Max. zulässige Betriebstemperatur 95°C

Elektrischer Anschluss 1 x 230 V / 50 Hz / 13 A

* Werte aus den Prüfberichten der BLT Wieselburg, Protokollnummern 041/01 und 031/01 (siehe auf unserer Homepage www.eta.co.at)

Prüfberichte der Prüfanstalt BLT Wieselburg im Internet unter: blt.josephinum.at >Prüfberichte>Biomasse-Heizkesselprüfungen>Pelletsfeuerungen

15

24

< 1

< 1

VL..Vorlauf

R1“ Muffe

RL..Rücklauf

R1“ Muffe

EW..Entleerung

R1/2“ Muffe

EL..Entlüftung

R1/2“ Muffe

PS..Pelletssauganschluss

DN50 Schlauchanschluss

PR..Pelletsrückluft

DN50 Schlauchanschluss

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

11


Kessel für Stückholz und Pellets

Das Produkt

Wenn Sie heute nur mit Scheitholz heizen wollen

und Pellets erst in Zukunft planen, entscheiden Sie

sich beim Stückholzkessel für die Ausführung ETA SH-P

(20 und 30 kW) mit Pelletsflanschen. An diesen kann

ein ETA TWIN-Pelletsbrenner (15 und 25 kW) auch

noch zu späterem Zeitpunkt angebaut werden.

Ein vollwertiger Stückholzkessel

mit großem Füllraum, der nur einmal am Tag, an

kalten Wintertagen maximal zweimal am Tag nachgelegt

werden muss. Heiße Brennkammer, Lambdaregelung

und Reinigungswirbulatoren gewährleisten

einen hohen Wirkungsgrad und guten Ausbrand

des Holzes auf einen minimalen Ascherest.

Pelletsbrenner startet automatisch

Durch einen von der Scheitholzfeuerung getrennten

Pellets-Feuerraum ist ein automatisches Umschalten

ohne Umbau zwischen Scheitholz und Pellets

möglich. Wenn das Scheitholz abgebrannt und der

Puffer leer ist, fordert ein Signal am Fernbedienungsgerät

in Ihrem Wohnraum zum Nachlegen auf.

Legen Sie nicht innerhalb der Zeit nach, die Sie in

der Regelung eingestellt haben, wird automatisch

mit Pellets geheizt. So lange, bis Sie wieder Scheitholz

nachlegen.

Die Vorteile im Überblick

● Vollwertige Kombination aus zwei hochwertigen

Kesseln: ETA SH mit Glühzonenbrennkammer und

ETA PE mit Walzenrost

● Der Pelletsbrenner ETA TWIN kann auch später

nachgerüstet werden. Allerdings muss dafür im ersten

Schritt der Stückholzkessel in der Variante ETA SH 20 P

oder SH 30 P mit Pelletsflanschen gewählt werden

● Durch die eigene von der Stückholzfeuerung

getrennte Pelletsbrennkammer automatische

Betriebsfortführung von Stückgut auf Pellets, ohne

Umbau, ohne Rosttausch

● Geringer Platzbedarf durch zwei Kessel in einem und

trotzdem noch schmäler als viele Mono-Pelletskessel

● Ein Kaminanschluss für zwei Betriebssysteme

● Lambdasonde serienmäßig zur automatischen

Luftanpassung an den Brennstoff (Buche/

Fichte,Scheitholz/Pellets) für hohen Wirkungsgrad

● Ergonomische Bedienung ausschließlich von vorne

● Auf der Stückholzseite patentierte, isolierte Glühzonenbrennkammer

aus hoch Temperatur beständiger

Keramik für optimalen Schwachlastbetrieb

und hohen Ausbrand mit minimalem Ascheanfall

● Anheizen ohne Zündholz, ohne Papier und ohne

feine Holzspäne durch Gluterhaltung (für Entaschen

abschaltbar), befindet sich keine Glut mehr im Kessel,

problemloses Anheizen über die mittlere Türe

● Kaum hörbarer Saugzugventilator (nur 76 W),

drehzahlgeregelt mit Rückmeldung, für eine hohe

Betriebssicherheit

● Komplette Regelung für Kessel, Puffer, Warmwasserspeicher

und zwei Heizungspumpen, alle Funktionen

vom Display in der Kesseltüre einstell- und abfragbar.

Optional witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung

für die Heizkreise oder Einbindung einer Solaranlage

12 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

www.eta.co.at


ETA SH-P + TWIN 20/15 und 30/25

Funktion

1 Pelletsbrenner ETA TWIN

2 Holzvergaserkessel ETA SH-P

3 Füllraum

4 Anheiztüre

8

2

5 Glühzonenbrennkammer

6 Isoliertüre

7 Reingungshebel

8 Saugturbine

9

7

3

15

9 Pelletszwischenbehälter

10 Pelletseinschub mit Zellenradschleuse

11 Zündgebläse

12 heiße, schamottierte

Pelletsbrennkammer

10

11

1

12

5

4

6

13 Walzenrost mit Reinigungskamm

14 abnehmbarer Aschebehälter

15 Bedientableau der Regelung

13

14

Der Pelletsbrenner (1) funktioniert wie beim ETA PE.

Wenn der Holzvergaserkessel (2) leer gebrannt und

auch der Pufferspeicher leer ist, startet der Pelletsbrenner

nach einer einstellbaren Zeit automatisch.

Da der Stückholzkessel von Hand zu beschicken

ist, wurde beim ETA SH Wert auf einen sehr großen

Füllraum (3) gelegt, um eine lange Brenndauer zu

erreichen.

In der Glühzonenbrennkammer (5) aus hoch Temperatur

beständiger Keramik werden Temperaturen

zwischen 900 und 1.100°C für einen vollständigen

und sauberen Ausbrand des Holzes erreicht.

Die Lambdasonde passt die Verbrennungsluft an

den Brennstoff an und gewährleistet eine optimale

Verbrennung mit hohem Wirkungsgrad. Durch die

integrierte Regelung (15) werden alle Funktionen

und Prozesse überwacht und bedarfsgerecht

gesteuert.

Angeheizt wird der Kessel durch die Anheiztüre (4).

Um möglichst komfortabel heizen zu können, wird

Glut für das nächste Nachlegen zurückgehalten, um

ein schnelles Wiederanheizen ohne Zündholz und

feine Holzspäne zu ermöglichen.

Beim Nachlegen von Scheitholz während des

Betriebs verhindert die Schwelgasabsaugung, dass

Rauch in den Aufstellraum gelangen kann.

Die Leistungsregelung des Kessels erfolgt über den

drehzahlgeregelten Saugzugventilator.

Der Abgastemperaturfühler ermöglicht eine

stufenlose Anpassung der Abgastemperatur an den

bestehenden Schornstein.

Der Wärmetauscher kann von außen per Hand mit

dem Reinigungshebel (7) mittels Wirbulatoren

einfach gereinigt werden.

Ein besonderer Vorteil liegt auch in der einfachen

Entaschung des gesamten Stückholzkessels von

vorne durch die unterste Tür.

Die Verbrennungsluft wird hinter der Isoliertüre (6)

angesaugt. Dadurch werden die Wärmeverluste

der Kesseltüren zur Verbrennungsluftvorwärmung

genutzt. Das reduziert die Wärmeverluste und

erhöht den Wirkungsgrad.

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

13


Daten und Abmessungen ETA SH-P + TWIN 20/15 und 30/25

Holzvergaserkessel ETA SH-P mit Pelletsbrenner TWIN 20/15 30/25

Nennwärmeleistungsbereich Holzvergaser kW 10,0-20,0 15-30,0

Nennwärmeleistungsbereich Pelletsbrenner kW 4,5 –14,9 7,5-25,0

Kesselwirkungsgrad Holzvergaser Buche Teil-/Nennlast * % 92,7 / 91,5 92,7 / 90,1

Kesselwirkungsgrad Pelletsbrenner Teil-/Nennlast * % 87,2 / 90,8 88,1 / 90,6

Füllraum Stückholz

560 mm tief für 1/2m-Scheite 340 x 365 mm Türöffnung

Füllrauminhalt Stückholz Liter 150

Brenndauer Stückholz Buche Teil-/Nennlast h 17,6 / 8,8 17,6 / 5,9

Einbringabmessungen B x T x H mm 588 x 940 x 1.495

Gewicht mit Pelletsbrenner / ohne Pelletsbrenner kg 765 / 625 770 / 630

Wasserinhalt Liter 110

Wasserseitiger Widerstand (ΔT=20°) Pa / mWS 100 / 0,010 220 / 0,022

Pelletszwischenbehälter am Kessel (netto)

50 kg (245 kWh)

Maximale Entfernung Kessel-Pelletslager m 20

Aschebehältervolumen Liter 15

Abgasmassestrom Pellets-Teillast / Holzvergaser-Nennlast g/s 4,4 / 12,5 6,5 / 19,1

CO2-Gehalt im trockenen Abgas Teil-/Nennlast % 9,0 / 14,0 10,0 / 14,0

Abgastemperatur Pellets-Teillast / Holzvergaser-Nennlast * °C 75 / 150 80 / 160

Kaminzug

2 Pa bei Teillast / 5 Pa bei Nennlast erforderlich

bis 30 Pa kein Zugbegrenzer erforderlich

Emissionen Kohlenmonoxid (CO)

Holzvergaser Teil-/Nennlast *

50 / 72 mg/MJ 75 / 108 mg/m³ 50 / 72 mg/MJ 75/ 108 mg/m³

bei 13%

Pelletsbrenner Teil-/Nennlast *

O2

29 / 1 mg/MJ 44 / 1 mg/m³ 6 / 7 mg/MJ 9 / 11 mg/m³

Emissionen Staub

Holzvergaser Nennlast *

17 mg/MJ 25 mg/m³ 17 mg/MJ 25 mg/m³

bei 13%

Pelletsbrenner Nennlast *

O2

8 mg/MJ 12 mg/m³ 19 mg/MJ 29 mg/m³

Unverbrannte Holzvergaser Teil-/Nennlast *

2 / 3 mg/MJ 3 / 4 mg/m³ 2 / 3 mg/MJ 3 / 4 mg/m³

bei 13%

Kohlenwasserstoffe (CxHy) Pelletsbrenner Teil-/Nennlast *

O2

< 1 / < 1 mg/MJ < 1 / < 1 mg/m³ < 1 / < 1 mg/MJ < 1 / < 1 mg/m³

Elektrische Leistungsaufnahme Pellets Nennlast * W 83 118

Empfohlenes Pufferspeichervolumen Liter minimal 1.100, optimal 2.000

Erforderliches Puffervolumen für Förderung in Deutschland Liter 1.100 1.650

Max. zulässiger Betriebsdruck 3 bar

Kesselklasse 3 nach EN 303-5

Einstellbereich Temperaturregler 70 – 85°C

Geprüfte Brennstoffe Scheitholz Fichte, Buche bis W20,,

Max. zulässige Betriebstemperatur 95°C

Holzbriketts, Pellets ÖNORM M 7135, DIN 51731

Minimale Rücklauftemperatur 60°C

Elektrischer Anschluss 1 x 230 V / 50 Hz / 13 A

* Werte aus den Prüfberichten der BLT Wieselburg, Protokolle 028/99; 007/00, 008/03 und 009/03. (siehe auf unserer Homepage www.eta.co.at)

Prüfberichte der Prüfanstalt BLT Wieselburg im Internet unter: blt.josephinum.at >Prüfberichte>Biomasse-Heizkesselprüfungen>Stückholzkessel

.

VL..Vorlauf

R5/4“ Muffe

RL..Rücklauf

R5/4“ Muffe

EW..Entleerung

R1/2“ Muffe

ST..Sicherheitswärmetauscher

R1/2“ Außengewinde

PS..Pelletssauganschluss

DN50 Schlauchanschluss

PR..Pelletsrückluft

DN50 Schlauchanschluss

Der Pelletsbrenner kann wahlweise mit Pelletseinschub links oder rechts (von vorne gesehen) geliefert werden, bei Bestellung angeben!

14 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

www.eta.co.at


ETA PE-K 35 bis 90

Pelletskessel für große Heizlasten

Das Produkt

Für Heizlasten ab 25 kW ist unser bewährter Pelletskessel

ETA PE-K die ideale Konstruktion. Mit Saug-

Pelletsförderung und Abgasrückführung ist dieser

Kessel optimal für Pellets ausgerüstet.

Verbrennung in einem engen Temperaturfenster

Der ETA PE-K hat eine Abgasrückführung vom

Kesselaustritt zurück in den Brennraum. Damit

erhöht sich der Gasstrom sowohl durch den Rost als

auch durch das Feuer. Der Rost wird besser gekühlt.

Durch die Aufteilung der Wärme aus dem Feuer

auf eine größere Gasmenge wird ein engeres und

stabileres Temperaturfenster erreicht. Die Temperaturen

liegen sicher über 800°C für eine vollständige,

saubere Verbrennung und sicher unter 1.000°C,

weit unter dem Schmelzpunkt der Holzasche.

So wird das bei Pellets gefürchtete Verschlacken des

Rosts sicher unterbunden.

Pellets und Hackgut

Wenn auch die Option „Hackgut“ offen gehalten

werden soll, empfehlen wir den ETA HACK mit einer

Abgasrückführung für Pelletsbetrieb. Da die Brennstoffförderung

beim ETA HACK mit einem Bodenrührwerk

und einer Schnecke zum Kessel erfolgt, muss

bei dieser Variante der „Brennstoffsilo“ unmittelbar

neben dem Heizraum liegen.

Die Vorteile im Überblick

● Mit Abgasrückführung optimale Verbrennung

in einem engen, schlackefreien Temperaturfenster

● Heiße, vollschamottierte Brennkammer garantiert

optimale Verbrennung in allen Lastbereichen

● Zellenradschleuse gewährleistet höchste Rückbrandsicherheit,

durch die Entlastung des Zellenrads mit

einer Dosierschnecke kein Verschleiß der Dichtkanten,

es müssen keine Pellets abgeschert werden

● Automatische Wärmetauscherreinigung sichert

gleich bleibend hohe Wirkungsgrade

● Saubere und automatische Vollentaschung in

abnehmbaren, außen liegenden Behälter

● Mit dem Saugtransport können bis zu 20m Entfernung

vom Pelletslager zum Kessel und auch Höhenunterschiede

bis zu zwei Stockwerken überwunden werden.

● Lambdasonde garantiert höchste Wirkungsgrade bei

geringsten Emissionen durch Anpassung der Luftführung

an die unterschiedliche Energiedichte der Pellets,

Nadelholz oder Laubholz, grobe oder kleine Körnung

● Mit Abgasrückführung und Kipprost auch für Miscanthus-

Pellets geeignet (wobei aber zu beachten ist, Miscanthus

braucht mehr Feuerraum, daher vermindert sich beim

50 kW und beim 90 kW-Kessel die Leistung um zirka 30%)

● Mikroprozessor-Regelung mit einfacher Bedienung im

Dialogbetrieb, im Standardlieferumfang ist die Regelung

für Warmwasserbereitung, Puffermanagement und

einen gemischten Heizkreis enthalten, optional Einbindung

einer Solaranlage möglich.

● Die Messung und Rückmeldung aller Zustände wie

Saugzugdrehzahl, Luftklappenstellung, Restsauerstoff,

Abgastemperatur oder Stromaufnahme der Antriebe,

gewährleistet einen überwachten und sicheren Betrieb.

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

15


Funktion ETA PE-K 35 bis 90

1 Kipprost

12

2 Primärluftstellmotor

3 Abgasrückführung

11

4 heiße, schamottierte Brennkammer

5 Sekundärluftstellmotor

6

13

6 Flammraum

7 Wärmetauscher mit Reigungswirbulatoren

3

7

1

4

8

9

2

5

10

8 Rost-Ascheschnecke

9 Wärmetauscher-Ascheschnecke

10 abnehmbarer Aschebehälter

11 Saugzugventilator

12 Regelung

13 Isoliertüre

Abgasrückführung

Genauso wie beim ETA PE werden die Pellets aus

dem bis zu 20m entfernten Lagerraum durch eine

Turbine in den Vorratsbehälter gesaugt. Der Vorratsbehälter

hat ein Fassungsvermögen von 60 kg

(entspricht zirka 300 kWh). Die Förderung der Pellets

zum Feuerraum erfolgt ebenfalls wie beim ETA PE

über eine mit Dosierschnecke entlastete Zellenradschleuse

(Rückbrandsicherheit) und Stokerschnecke.

Die Pellets werden von der Seite auf den Kipprost (1)

geschoben. Zur Vergasung der Pellets wird von

unten durch den Rost Primärluft (2) zugeführt. Mit

der Menge dieser Primärluft erfolgt die Leistungsregelung

modulierend zwischen 30 und 100%.

Der Primärluft wird vom Kesselaustritt rückgeführtes

Abgas (3) beigemengt. Damit erhöht sich der

Gasstrom sowohl durch den Rost als auch durch

das Feuer. Der Rost wird besser gekühlt. Durch

die Aufteilung der Wärme aus dem Feuer auf eine

größere Gasmenge wird ein engeres und stabileres

Temperaturfenster erreicht. Die Temperaturen liegen

sicher über 800°C für eine vollständige, saubere

Verbrennung und sicher unter 1.000°C, weit unter

dem Schmelzpunkt der Holzasche. So wird das bei

Pellets gefürchtete Verschlacken auch bei einem nicht

bewegtem Rost sicher unterbunden.

In der heißen, schamottierten Brennkammer (4)

wird der Flamme Sekundärluft (5) lambdageregelt

zugeführt. Ein großzügiger Flammraum (6) ermöglicht

einen vollständigen Ausbrand.

Zur Entaschung wird der Rost (1) über 90° gekippt.

Die Wärmetauscherrohre werden automatisch mit

beweglichen Wirbulatoren (7) gereinigt. Zwei Ascheschnecken

(8 und 9) fördern Rost- und Wärmetauscherasche

in einen außen liegenden, abnehmbaren

Aschebehälter (10).

Ein drehzahlgeregelter Saugzugventilator (11) sorgt für

Unterdruck im gesamten Kessel und damit für hohe

Betriebssicherheit ohne Verpuffungsgefahr.

Die integrierte Elektronik (12) regelt und überwacht

nicht nur den Kessel, sie sichert einen Energie

sparenden Betrieb der gesamten Heizung. Auch eine

Solaranlage oder ein Öl-/Gaskessel zur Spitzenlastabdeckung

kann in diese Regelung eingebunden werden.

16 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

www.eta.co.at


ETA PE-K 35 bis 90

Daten und Abmessungen

ETA PE-K 35 50 70 90

Nennwärmeleistungsbereich kW 9,4-35,0 14,1-49,0 21,0-70,0 28,4-95,0

Kesselwirkungsgrad Holzpellets Teil-/Nennlast * % 90,8 / 94,1 93,1 / 93,5 93,5 / 93,4 93,8 / 93,2

Einbringabmessungen B x T x H mm 610 x 1.100 x 1.557 710 x 1.249 x 1.758

Gewicht mit Einschubeinheit / ohne Einschubeinheit kg 705 / 601 706 / 602 968 / 864 970 / 866

Wasserinhalt Liter 117 196

Wasserseitiger Widerstand (ΔT=20°) Pa / mWS 280 / 0,028 550 / 0,055 1.250 / 0,125 2.300 / 0,23

Pelletszwischenbehälter am Kessel (netto)

60 kg (295 kWh)

Maximale Entfernung Kessel-Pelletslager m 20

Aschebehältervolumen Liter 35 44

Abgasmassenstrom Teil-/Nennlast g/s 8,3 / 21,3 11,5 / 30,0 16,3 / 41,5 20,1 / 54,6

CO2-Gehalt im trockenen Abgas Teil-/Nennlast % 9,0 / 13,0 9,5 / 13,0 10 / 13,5 11,0 / 14,0

Abgastemperatur Teil-/Nennlast * °C 80 / 115 85 / 140 85 / 145 90 / 145

Kaminzug

2 Pa bei Teillast / 5 Pa bei Nennlast erforderlich

über 15 Pa ist ein Zugbegrenzer erforderlich

Emissionen Kohlenmonoxid (CO) Teil-/Nennlast *

mg/MJ 55 / 16 50 / 13 47 / 9 44 / 5

mg/m³ 13%O2 84 / 24 76 / 20 71 / 15 66 / 8

Emissionen Staub Nennlast *

mg/MJ 4

12

13

16

mg/m³ 13%O 2 6

18 20 24

Unverbrannte Kohlenwasserstoffe (CxHy) Teil-/Nennlast *

mg/MJ 1 / < 1 1 / < 1 < 1 < 1

mg/m³ 13%O 2 2 / 1 1 / < 1 < 1 < 1

Elektrische Leistungsaufnahme Teil-/Nennlast * W 69 / 159 78 / 153 120 /280 133 / 312

Max. zulässiger Betriebsdruck 3 bar

Einstellbereich Temperaturregler 70–85°C

Max. zulässige Betriebstemperatur 95°C

Minimale Rücklauftemperatur 60°C

Kesselklasse 3 nach EN 303-5

Geprüfter Brennstoff Pellets ÖNORM M 7135, DIN 51731

Elektrischer Anschluss 1 x 230 V / 50 Hz / 13 A

* Werte aus den Prüfberichten der BLT Wieselburg, Protokollnummern 053/06, 054/06 und 055/06. (siehe auf unserer Homepage www.eta.co.at)

Prüfberichte der Prüfanstalt BLT Wieselburg finden Sie im Internet unter: blt.josephinum.at >Prüfberichte>Heizkesselprüfungen>Pelletsfeuerungen

Abmessungen für 70 und 90 kW in runder Klammer

VL..Vorlauf

R5/4“ (6/4“) Muffe

RL..Rücklauf

R5/4“ (6/4“) Muffe

EW..Entleerung

R1/2“ Muffe

ST..Sicherheitswärmetauscher

R1/2“ Außengewinde

PS..Pelletssauganschluss

DN50 Schlauchanschluss

PR..Pelletsrückluft

DN50 Schlauchanschluss

Der Pelletsbrenner kann wahlweise mit Pelletseinschub links oder rechts (von vorne gesehen) geliefert werden, bei Bestellung angeben!

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

17


Vorschriften

Vorschriften für die Erstellung der Anlage

Für die Erstellung und den Betrieb der Anlage sind die

Regeln der Technik und die gesetzlichen Bestimmungen

zu beachten:

• Bautechnische Gesetze und Vorschriften, die von

Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein

können. Daher im Zweifelsfall Informationen bei

den örtlichen Bauaufsichtsbehörden einholen.

• Brandschutz und Rauchfang liegen im Aufgabenbereich

des Bezirksschornsteinfegemeisters.

Vor Montagebeginn ist dieser zu informieren

und die Eignung des Kamins abzuklären.

• Bezüglich der Sicherheit der Heizungsanlage gilt in

der Europäischen Union die EN 12828 „Heizungsanlagen

in Gebäuden“ (diese ersetzt ÖN B 8131 und

DIN 4751-2 für geschlossene Heizanlagen sowie

ÖN B 8130 und DIN 4751-1 für offene Anlagen). Für

die Einhaltung haftet insbesondere der ausführende

Installationsfachbetrieb.

• Bezüglich der elektrischen Sicherheit sind neben

den EN-Normen auch nationale Vorschriften

und Gesetze einzuhalten. Hierfür haftet insbesondere

der ausführende Elektrofachbetrieb.

• Holz- und Pelletsheizungen werden von der öffentlichen

Hand gefördert. Erkundigen Sie sich bereits vor

Bestellung der Anlage über die aktuell gültigen Richtlinien,

um die Förderbarkeit der Anlage zu erfüllen.

Prüfung der Kessel

CE-konform

ETA Pelletskessel erfüllen bezüglich Ausführung,

Sicherheit und Emissionen die Anforderungen der

EN 303-5. Dies ist durch Prüfungen von BLT Wieselburg

und TÜV Süddeutschland bestätigt. Die Prüfberichte

für die einzelnen Kessel können von unserer

Homepage www.eta.co.at abgerufen werden.

Die Einhaltung der EU-Richtlinien und EN-Normen

liegt im Verantwortungsbereich des Herstellers und

wird mit dem CE-Zeichen am Typenschild bestätigt.

In einer CE-Konformitätserklärung, die vom Hersteller

(www.eta.co.at) angefordert werden kann, sind die

der serienmäßigen Ausführung zugrunde gelegten

Richtlinien und Normen ersichtlich.

Die CE-Konformität ist nationalen Prüfzeichen

gleichwertig, wie zum Beispiel dem „Ü-Zeichen“ in

Deutschland.

Heizwasser, Rücklaufanhebung

Anforderung an das Heizwasser

Für Erstbefüllung von Pufferanlagen ist entkalktes Wasser

erforderlich. Da gängige Verfahren keine Vollentkalkung

ermöglichen, soll zumindest der Wert von 20.000 lt°dH

für Anlagevolumen (in Liter) multipliziert mit der Härte

(in Grad deutscher Härte) nicht überschritten werden.

Der pH-Wert ist mit geeigneten Inhibitoren im Bereich

zwischen 8 und 9 einzustellen.

Österreich: ÖN H 5195-1 „Verhütung von Schäden durch

Korrosion und Steinbildung in geschlossenen Warmwasser-Heizungsanlagen

mit Betriebstemperaturen bis

100 °C und ÖN H 5195-2 „Frostschutz in Heizungsanlagen

und sonstigen Anlagen mit Wärmeträgern“

Deutschland: VDI 2035 „Richtlinien zur Verhütung von

Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen“

Rücklaufanhebung

Um ein Kondensieren der Abgase im Wärmetauscher

und daraus entstehende Korrosion zu unterbinden,

darf bei einem mit Holz befeuerten Kessel die Rücklauftemperatur

nicht kälter als 55°C sein.

Die Kessel der Baureihe SH-P / TWIN und PE-K

benötigen eine externe Rücklaufanhebung. Einer

Anhebung mit Mischer ist der Vorzug zu geben.

Dieser gewährleistet auf Dauer ein sicheres und auch

von der Regelung überwachtes Einhalten der Rücklauftemperatur,

unabhängig vom Heizwasserdurchfluss.

Mit Mischer ist auch eine Restwärmenutzung

am Ende einer Feuerphase möglich (wenn

die Temperatur im Heizsystem unter jene des Kessels

abgesunken ist, starten nochmals die Pumpen, der

Rücklauf-Mischer öffnet, und die Restwärme aus

dem Kessel wird in die Heizkreise gefördert).

Rücklaufanhebegruppe

VL

Hydraulische

Weiche

oder

Pufferspeicher

Bei Rücklaufanhebung mit Mischer ist für den Ausgleich

der unterschiedlichen Umwälzmengen zwischen

Kesselkreis und Heizverteiler eine hydraulische Weiche

(Nennweite gleich VL und RL) erforderlich. Bei Anlagen

mit Puffer tritt der Puffer an die Stelle der Weiche.

Die Kessel der Baureihe PE haben einen patentierten

Fluidwärmetauscher mit integrierter Rücklaufanhebung.

Hier ist weder ein externer Mischer noch eine

externe Rücklaufanhebepumpe und damit auch keine

hydraulische Weiche erforderlich.

RL

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Ablaufsicherung, Feuerlöscher, elektr. Anschluss, Zu-/Abluft

Thermische Ablaufsicherung

Die Kessel der Baureihe SH-P / TWIN und PE-K

sind entsprechend der Anforderungen der EN 303-5

mit einem Sicherheitswärmetauscher ausgeführt,

der bauseits über ein thermisches Ablaufsicherungs-

Ventil an das Trinkwassernetz angeschlossen

werden muss, um eine Notkühlung des Kessels im

Störfall zu gewährleisten.

sichtbarer Ablauf

zum Kanal

Die Kessel der Baureihe PE sind im Sinne der EN 303-5

schnell abschaltbar und benötigen deshalb keine

Thermische Ablaufsicherung.

Leitungsschutzschalter

Der elektrische Anschluss soll über einen eigenen

Leitungsschutzschalter (C 13A) erfolgen.

Fluchtschalter, „Not-Aus“-Schalter

In Österreich muss ein Fluchtschalter außerhalb des

Heizraums im Zugangsbereich gesetzt werden.

In Deutschland ist vom Gesetz kein Notschalter

außerhalb des Heizraums verlangt, kann aber ab

50 kW in Anlehnung an die Regeln für Öl- und

Gaskessel von der Behörde vorgeschrieben werden.

Breite der Heizraumtüre

mindestens 80 cm, besser alle Türen am Weg in den

Heizraum mindestens 100 cm, um auch größere

Speicher (Puffer) einbringen zu können.

Brandschutz

Kaltwasseranschluss

Revisionshahn

Handrad abziehen

Schmutzfänger

Thermische

Ablaufsicherung

Österreich:

TRVB H 118 „Technische Richtlinien für den vorbeugenden

Brandschutz“

ÖN H 5170 „Heizungsanlagen; bau- und brandschutztechnische

Anforderungen“

Im Wesentlichen sind Brand beständige Wände F90

und in vielen Fällen auch Türen T90 für den Heizraum

vorgeschrieben (mehr auf Seite 32).

Deutschland:

Grundlage der Brandschutzbestimmungen ist die

Muster-Feuerungsverordnung MFeuVO.

Es gelten erst ab 50 kW Kesselleistung besondere

Brandschutzbestimmungen (F90) für den Heizraum

(mehr auf Seite 32).

Sowohl in Deutschland als auch in Österreich ist das

Baurecht Ländersache mit teilweise von einander

abweichenden Vorschriften und Regelungen.

Feuerlöscher

In Österreich ist als erste Löschhilfe zumindest

ein ABC-Handfeuerlöscher (6 kg Pulver / 12 LE) im

Zugangsbereich zum Heizraum vorgeschrieben.

In Deutschland sind Feuerlöscher für gewerbliche und

öffentliche Gebäude gesetzlich geregelt.

Für Heizanlagen in privaten Wohnhäusern sind keine

Feuerlöscher vorgeschrieben. Es ist trotzdem ein Feuerlöscher

im Haus zu empfehlen.

Zu- und Abluft

Österreich (entsprechend ÖN H 5170):

Für die Zuluft 2 cm² je kW Brennstoffwärmeleistung,

mindestens 200cm² freier Querschnitt (Nennwärmeleistung

dividiert durch den Wirkungsgrad = Brennstoffwärmeleistung,

z.B. 130 kW / 91% = 143 kW)

Für die Abluft bis 100 kW Nennwärmeleistung mindestens

180 cm² freier Querschnitt und für jedes weitere

kW zusätzlich 1 cm².

Für Drahtgitter mindestens 20% Zuschlag.

Erfolgt die Luftführung über Kanäle, die länger als

1 m sind, ist ein rechnerischer Nachweis durch einen

Fachkundigen erforderlich.

Deutschland (Muster-Feuerungsverordnung):

Für Feuerstätten mit einer Nennleistung von bis zu

35 kW eine unmittelbar ins Freie führende Verbrennungsluftöffnung

von mindestens 150 cm² oder

2 x 75 cm², oder eine ins Freie führende Tür /Fenster

und ein Rauminhalt von mindestens 4 m³ je kW

Nennwärmeleistung. Wenn der Aufstellraum nicht an

eine Außenwand grenzt, ist ersatzweise ein Verbrennungsluftverbund

möglich. Hierbei wird die Verbrennungsluft

aus einem ausreichend großen, an die

Außenwand grenzenden Nachbarraum zugeführt.

Von 35 bis 50 kW mindestens 150 cm² freier Belüftungsquerschnitt.

Ab 50 kW Be- und Entlüftung je mindestens 150 cm²

freier Querschnitt + 2 cm² je kW über 50 kW.

Für Vergitterung mindestens 20% Zuschlag.

Bei Luftführung durch Kanäle erheblich größere Querschnitte

(um 50 bis 150% größer -> berechnen).

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

19


Anforderungen, Dimensionierung

Schornstein

Feuchte unempfindliche (FU) Schornsteine

Im unteren Leistungsbereich kann die

Temperatur des Abgases unter 100°C

betragen. Bei solch tiefen Temperaturen

kondensiert das Abgas im Kamin.

Die Kessel sind deshalb an geeignete,

bauaufsichtlich zugelassene, gut Wärme

gedämmte, Feuchte unempfindliche

Kaminsysteme (FU) anzuschließen.

Rußbrand beständige „Festbrennstoff“-

Kamine sind nicht erforderlich, da bei

unseren lambdageregelten Kesseln

keine Verpechung des Schornsteins zu

erwarten ist. Bei Edelstahlkaminen ist

Säure beständiges Material erforderlich

(Molybdänlegierte Stähle 1.4401, 1. 4404,

1.4432, 1.4435, 1.4436, 1.4539 oder 1.4571).

Kamindimensionierung vor dem Kesseleinbau abklären

Die hier in der Tabelle angegeben Werte sind Optimaldurchmesser

für Schornsteine, die neu errichtet werden. Bestehende Rauchfänge,

eine Nenneweite kleiner sind im Normalfall technisch

auch noch ausreichend (in Klammer angegeben). Die Dimensionierung

und Eignung, insbesondere bestehender Kamine

ist in jedem Fall mit einem Fachmann, Schornsteinbauer oder

Kaminkehrer vor dem Kesseleinbau abzuklären.

Zugbegrenzer oder Austrittsdüse für PE und PE-K

Für den PE und den PE-K Kessel ist bei zu starkem Kaminzug

ein Zugbegrenzer erforderlich, in der Regel bei einer Kaminhöhe

über 12 m. Der Zugbegrenzer ist auf 5 bis 10 Pa einzustellen.

Anstelle des Zugbegrenzers ist eine Düse an der Kaminmündung

eine optimale Lösung, da mit dieser höhere Austrittsgeschwindigkeiten

und ein besseres Abheben der Abgase erreicht wird.

Schornsteinanschluss knapp unter der Decke setzen!

Erforderliche Durchmesser bei isolierten Schornsteinen

Die hier gemachten Angaben sind Orientierungswerte ohne Gewähr

für Anlagen mit kurzer Verbindungsleitung vom Kessel zum Kamin (2m Länge und ein Bogen).

Eine Beurteilung vor Ort und gegebenenfalls auch Berechnung durch einen sachkundigen Fachmann ist in jedem Fall erforderlich.

Mündung

über

Heizraumboden

bis 6 m

ETA PE

7 und 11

ETA PE

15

ETA PE

25

ETA SH 20P

+ TWIN 15

ETA SH 30P

+ TWIN 25

ETA PE-K

32/35

ETA PE-K

50

ETA PE-K

63/70

Optimale Schornsteindurchmesser (erforderliche Mindestdurchmesser in Klammer)

mit genauer Geometrie der Abgasführung, insbesondere der Geometrie der Verbindungsleitung, berechnen

ETA PE-K

90

6 m 12 cm (10 cm) 15 cm* 16 cm* 18 cm (16 cm) 18 cm (16 cm) 20 cm ** 20 cm ** 22 cm ** 22 cm **

7 m 12 cm (10 cm) 15 cm* 16 cm* 16 cm (14 cm) 18 cm (15 cm) 18 cm (16 cm) 20 cm ** 22 cm ** 22 cm **

8 m 12 cm (10 cm) 15 cm* 16 cm* 15 cm (13 cm) 16 cm (14 cm) 18 cm (15 cm) 18 cm (16 cm) 22 cm ** 22 cm **

9 m 12 cm (10 cm) 14 cm* 16 cm* 15 cm (13 cm) 15 cm (13 cm) 18 cm (15 cm) 18 cm (15 cm) 20 cm (18 cm) 20 cm (18 cm)

10 m 12 cm (10 cm) 14 cm* 16 cm* 15 cm (13 cm) 15 cm (13 cm) 16 cm (14 cm) 18 cm (15 cm) 20 cm (18 cm) 20 cm (18 cm)

11 m 11 cm (9 cm) 14 cm* 15 cm* 15 cm (13 cm) 15 cm (13 cm) 16 cm (14 cm) 18 cm (15 cm) 20 cm (18 cm) 20 cm (18 cm)

12 m 11 cm (9 cm) 14 cm* 15 cm* 14 cm (12 ) *** 15 cm (13 cm) 16 cm (14 cm) 18 cm (15 cm) 20 cm (18 cm) 20 cm (18 cm)

13 m 16 cm (14) *** 16 cm (14 cm) 18 cm (16 cm) 20 cm (18 cm)

14 m 15 cm (14) *** 16 cm (14) *** 18 cm (16 cm) 20 cm (18 cm)

über 14 m

mit genauen Wärmekennwerten des Schornsteins berechnen

Anschlussleitung

10 cm

oder 11,3 cm

13 cm 13 cm 15 cm 15 cm 15 cm

20 cm 22 cm 22 cm

15 cm 15 cm 15 cm

*) Für die einzügigen ETA PE Kessel sind größere Durchmesser

angegeben als eine normgerechte Berechnung ergibt. Bei bestehenden

Kaminen mit kleineren Durchmessern als in der Tabelle

angegeben, ist eventuell ein Aschezyklon zwischen Kesselaustritt

und Kamin erforderlich.

**) Bei Kesselleistungen über 30 kW und Schornsteinhöhen unter

8 m hilft ein 45°-geneigter Fanganschluss, um den erforderlichen

Zug von 5 Pa bei Volllast mit akzeptablen Querschnitten (eine

Dimension kleiner als in der Tabelle angegeben) zu erreichen.

Für grau unterlegte Tabellenwerte:

Verbindung vom Kessel zum Schornstein

in gleichem Querschnitt wie der Schornstein.

***) Bei kleineren Leistungen und bestehenden, sehr hohen

Kaminen (12 m und höher), deren Durchmesser um mehr als ein

Drittel größer ist als die angegebenen Optimalwerte, wird das

Abgas an der großen Schornsteininnenfläche zu sehr abgekühlt. In

diesem Fall ist das Einziehen eines Edelstahl- oder Schamotterohrs

zur Querschnittsreduktion unumgänglich.

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Schornstein

Körperschall

Keine fixe Verbindung des Abgasrohres mit dem

Kamin, um eine Körperschallübertragung möglichst

zu verhindern!

Gute Abgassysteme haben eine Schalltrennung.

Wenn Stahlrohre an einen Schamottekamin

angeschlossen werden, haben sich Bandagen aus

Steinwolle oder Keramikfaser bewährt, um eine

Körperschallübertragung zu verhindern und auch um

die Schamottemuffe vor Beschädigung zu schützen.

Anschlussleitung kurz, dicht und steigend verlegen

„Schöne“, rechtwinkelige Etagierungen mit zwei

Bögen sind bei einer Abgasleitung schlecht. Vom

Kessel zum Kamin ist die kürzeste Leitung mit einem

Minimum an Richtungsänderung das anzustrebende

Optimum.

Die Abgasleitung zum Kamin ist dicht auszuführen

(bei dichtungslosen Muffenrohren Hitze beständiges

Silikon als Dichtmasse mit Reinaluminum-Klebeband

als Decklage verwenden oder Stahlrohre dicht verschweißen),

da ansonsten beim Anheizen mit einem

Rauchaustritt in den Heizraum zu rechnen ist.

In keinem Fall die Abgasleitung fallend verlegen!

Putzöffnung in der Verbindungsleitung

Für die Reinigung des Abgasrohres müssen gut

zugängliche Putzöffnungen vorhanden sein.

Isolierung des Abgasrohres

Das Abgasrohr vom Kessel zum Schornstein soll

mindestens 30 mm stark mit Steinwolle isoliert

werden, um Temperaturverluste zu vermeiden,

welche zu Kondenswasserbildung führen können.

Putzöffnungen müssen zugänglich bleiben.

Lange, waagrechte Abgasleitungen zum Kamin

mit engem Querschnitt ausführen, überdurchschnittlich

gut isolieren (50 mm und mehr) und

ausreichend Putzöffnungen vorsehen.

Ein großer Querschnitt der Verbindungsleitung

würde in der Berechnung den erforderlichen

Schornsteinquerschnitt reduzieren. Aber bei langsamen

Strömungsgeschwindigkeiten lagert sich

Asche ab und damit geht der in der Berechnung

theoretisch ermittelte Kaminzug wieder verloren.

Mit einem großen Kaminquerschnitt ist maximal eine

gestrecke Länge der Verbindungsleitung bis zur Hälfte

der wirksamen Kaminhöhe möglich (Berechnung).

Anschlussleitung, Sanierung

Schornsteinsanierung - bevor es zu spät ist

Mit dem geregelten Saugzugventilator und der

einstellbaren Mindestabgastemperatur passt sich

ein ETA Kessel in weiten Bereichen an vorhandene

Kamine an. Bei unisolierten Schornsteinen stößt

diese Anpassungsfähigkeit an Grenzen.

Gegenüber alten Heizkesseln haben moderne

Heizkessel höhere Wirkungsgrade und damit auch

kleinere Abgasmengen sowie auch deutlich tiefere

Abgastemperaturen.

Besonders Rauchfänge mit „zu großem Querschnitt“

werden nicht mehr ausreichend beheizt. Das in

den Abgasen enthaltene Wasser kondensiert und

zerstört alte, gemauerte Schornsteinwände zwar nur

sehr langsam aber unaufhaltsam.

Auch sind bei einem zu großen Durchmesser

Austrittgeschwindigkeit und Temperatur zu gering.

Es fehlt dem Abgas dann die notwendige Energie

um aufzusteigen und im Extremfall kann der Rauch

entlang dem Dach herab fallen.

Ist der vorhandene Rauchfang hoch und nicht

Wasser resistent ausgekleidet, ist eine Sanierung mit

einem feuchteunempfindlichen Innenrohr unbedingt

erforderlich.

Bei nicht Feuchte beständigen Kaminen mit geringer

Höhe kann es ausreichend sein, in der Kesselregelung

die untere Grenze für die Abgastemperatur auf 150

bis 180°C anzuheben. Zusätzlich hilft auch eine

Nebenluftklappe, um den Kamin trocken zu halten.

Begnügt man sich mit diesen Maßnahmen, dann

ist zu kontrollieren, ob der Kamin auch wirklich

trocken bleibt. Am besten besprechen sie dies mit

dem Schornsteinfeger.

Die Lebensdauer von Schornsteinen ist begrenzt.

Bei rechtzeitiger Sanierung, wenn die Kaminwand

noch nicht zerstört ist, ist eine Sanierung mit einem

eingezogenen Rohr schnell und einfach möglich.

Hat das Abgaskondensat einmal die Mörtelfugen

durchdrungen, muss der Rauchfang zur Gänze

abgetragen und neu errichtet werden.

Verpuffungsklappe

Bei einem ETA Pelletskessel ist eine Verpuffungsklappe

(auch oft Explosionsklappe genannt) nicht erforderlich.

In Österreich ist sie jedoch vorgeschrieben, angeordnet

in der Verbindungsleitung oder im Kamin innerhalb des

Heizraums. Wird die Verpuffungsklappe in den Kamin

eingebaut, dann unterhalb des Kesseleinmündung,

um einen möglichst hohen Kesselanschluss zu halten.

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

21


Mit ausreichend großem Warmwasserspeicher ohne Puffer

Wozu ein Pufferspeicher

Es sind unzählige alte Holzkessel ohne Pufferspeicher

in Betrieb, warum benötigen wir heute bei Holz

beheizten Anlagen einen Pufferspeicher Die

Antwort auf diese oft gestellte Frage: Früher, ohne

Heizungsregelung, stand dem Kessel die thermische

Masse des gesamten Hauses als Puffer zur Verfügung.

Wenn jetzt der Heizkessel getauscht und bei

dieser Gelegenheit die Heizkörper neue Thermostatventile

bekommen und/oder witterungsgeführte

Mischerregelungen eingebaut werden, wird der

Holzkessel im Herbst und im Frühjahr mit geringem

Wärmebedarf in Leistungsbereiche gezwungen, die

für ihn zu klein sind. Bei kleiner Leistung bricht die

Feuerraumtemperatur zusammen aber nicht die

Gasproduktion aus dem Holz. Die schwer brennbaren

Komponenten im Holzgas wie Teer oder

Essigsäure verbrennen nicht mehr und kondensieren

(verpechen) entweder bereits im Kesselwärmetauscher

oder im Kamin. Was dort nicht ausfällt,

belastet die Umwelt.

Um diesen Schwachlastbetrieb, der in einer modernen,

Energie sparend geregelten Heizung zwangsläufig

auftritt, zu beherrschen, muss entweder der Kessel

selbst sehr kleine Leistungen fahren können oder es

ist ein Pufferspeicher erforderlich. Vom Kessel produzierte

Wärme, die im Augenblick nicht sinnvoll

im Haus nutzbar ist, wird in einen Pufferspeicher

ausgelagert und bei Bedarf, in einer Feuerpause des

Kessels, wieder in die Heizung zurück geholt.

Pufferspeicher für Stückholzkessel

Da ein Stückholzkessel, wenn er einmal angeheizt

ist, nicht abgestellt werden kann, solange noch Holz

im Kessel ist, soll der gesamte Energieinhalt des im

Füllraum befindlichen Holzes vom Puffer aufgenommen

werden können. Dies gilt für die Stückholz-

Pellets-Kombination ETA SH-P mit TWIN. Für die

Dimensionierung des Puffers gilt als Daumenregel

10 Liter Speichervolumen je Liter Füllrauminhalt.

Beim SH 20P und SH 30P sind dies mit 150 Liter Füllraum

1.500 Liter Pufferspeichervolumen.

Die Regeln der BAFA-Förderung in Deutschland (Stand

2007) verlangen mindestens 55 Liter je kW Kesselleistung,

1.100 Liter für den 20 kW-Kessel und 1.650

Liter für den 30 kW-Kessel.

Ein guter Pelletskessel mit intelligenter Regelung

kommt im Normalfall ohne Pufferspeicher zurecht

Ein moderner Pelletskessel mit heißer, schamottierter

Brennkammer kann bis auf 30% Teillast herab ein

sauberes Feuer aufrecht erhalten. Ist die Regelung

der Heizkreise in die Kesselregelung eingebunden,

dann kann auch ein energieeffizienter Ein/Aus-

Betrieb des Kessels gefahren werden. Wenn der

Kessel selbst die Heizkreise schalten kann, dann

fährt er eine Mindestlaufzeit und hält in dieser Zeit

die Lieferung in die Heizkreise aufrecht. So nutzt er

über geringfügige Raumtemperaturschwankungen

(zirka 1°C) das Haus als Puffer. Sind Raumfühler

installiert, wartet der Kessel mit den Beginn einer

neuen Feuerphase solange, bis die Raumtemperatur

tatsächlich auf den Mininmalwert abgefallen ist

und reduziert somit die Anzahl der Ein/Aus-Zyklen

auf ein Energie sparendes und Kessel schonendes

Minimum.

Der Übergang von der Feuerphase in die Stillstandsphase

erfolgt geordnet. Solange gasendes Holz im

Brennraum ist, wird die Verbrennungsluftzufuhr

aufrecht erhalten und die entstehende Restwärme in

die Heizkreise geliefert. Wie weiß dabei die Regelung,

ob noch Holz im Feuerraum ist Sie kann aus Temperatur

und Lambdawert des Abgases die Situation

im Feuerraum erkennen. Um den Schwachlastbereich

mit „Ein/Aus“-Betrieb sauber zu beherrschen,

ist eine Lambdasonde unverzichtbar. Darum ist

bei jedem elektronisch geregelten ETA Kessel eine

Lambdasonde im Standardlieferumfang enthalten.

Warmwasserbereitung im Sommer

Ausreichend großes Heizregister im Warmwasserspeicher

Bei Anlagen ohne Puffer sollte der Warmwasserspeicher

ungefähr 15 Minuten Kesselvolllast für eine

Nachladung auf nehmen. Wenn die Warmwasserbereitung

mit zwei Fühlern (oben Start - unten Stopp)

gesteuert wird, sind unter Berücksichtigung eines

sicheren Bereitschaftsvolumens (im Warmwasserspeicher

oben über dem oberen Fühler) folgende Volumen

und zur sicheren Abnahme der Kesselleistung

insbesondere im Sommerbetrieb folgende Glattrohr-

Registerflächen notwendig:

Kesselleistung

Bereitschaftsvolumen

Ladevolumen

Warmwasser-Gesamtvolumen

Registerfl

ä c h e

bis 11 kW 100 lt 100 lt 200 lt 0,8 m²

bis 25 kW 100 lt 200 lt 300 lt 1,5 m²

bis 50 kW 150 lt 350 lt 500 lt 2,5 m²

bis 90 kW 200 lt 600 lt 800 lt 4 m²

Mit intelligenter Feuerungsregelung und einem ausreichend

dimensionierten Warmwasserspeicher ist im

Normalfall kein Pufferspeicher erforderlich. Trotzdem

gibt es Ausnahmefälle, in denen auch für einen

Pelletskessel von ETA ein Puffer unumgänglich ist.

22 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

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Luftheizungen, Warmwasser, Spitzenlasten, Solaranlage

Luftheizungen, Heizgebläse

Für eine nicht kontinuierlich betriebene Luftheizung,

die ohne Vorlaufzeit für den Kessel gestartet

werden soll, ist ein Pufferspeicher unumgänglich,

um ein kaltes Blasen der Heizung beim Start zu

unterbinden. In der Praxis sind dies zum Beispiel

Lüftungen in der Gastronomie oder Luftheizgeräte

einer nur fallweise beheizten Produktionshalle.

Der Pufferspeicher ist bei kleinerem Luftheizungsanteil

auf 30 Minuten Kessellaufzeit und bei großem

Anteil auf mindestens 40 Minuten Kessellaufzeit zu

dimensionieren (siehe hierzu Berechnung Abschnitte

1. und 3. auf Seite 24 und Diagramm auf Seite 25).

Der Fühler „Puffer oben“ für den Kesselstart ist

hierbei in der Mitte des Puffers zu setzen, damit

die obere Pufferhälfte immer ausreichend Energie

für die Stoßlast aus der Lüftung bereit hält und die

untere Pufferhälfte als Arbeitsbereich für den Kessel

mindestens 15 Minuten Kessellaufzeit ermöglicht.

Großer Warmwasserbedarf

Zum Beispiel Duschen in einer Sportanlage, große

Mehrfamilienhäuser oder Hotels.

Ein Pellets- oder Hackgutkessel braucht vom Stillstand

bis zur vollen Leistung 20 Minuten. Um diese

Startzeit bei großen und augenblicklichem Warmwasserbedarf

zu überbrücken, sind entweder große

Warmwasserspeicher oder große Puffer erforderlich

(siehe Berechnung Abschnitt 4. auf Seite 24).

Um die Warmwasser-Spitzenlast wirklich bereit zu

halten, sind die oberen (Start)-Fühler sowohl im

Warmwasserspeicher als auch im Puffer sehr tief

zu setzen (Schema Seite 50 unten), eventuell eine

Fühlermuffe neu einzuschweißen.

Abdeckung von Spitzenheizlasten

Zum Beispiel eine Spritzkabine, die nur einige Stunden

am Tag im Betrieb ist (zB. Autowerkstätte oder

in einer kleinen bis mittelgroßen Tischlerei). Hier

kann ein Pufferspeicher die erforderliche Kesselleistung

drastisch reduzieren.

Um die Spitzenlast wirklich bereit zu halten, ist der

Pufferfühler „oben“ für den Kesselstart sehr tief zu

setzen, im unteren Viertel des Puffers oder noch tiefer.

Um mit kleineren Heizwassermengen und damit mit

einem kleineren Puffer das Auslangen zu finden,

sind tiefe Rücklauftemperaturen aus der Heizung

gefordert. Darum sollen Luftheizregister mit einer

Auslegungstemperatur von 80/40°C - besser noch

60/40°C - anstelle der leider heute noch immer

üblichen 80/60°C gewählt werden (siehe hierzu

Berechnungsbeispiele 3.2 und 3.3 auf Seite 24).

Leistungsspitzen am Morgen

Bei reinen Luftheizsystemen in Produktionshallen ist

ein Pufferspeicher für den Morgenstart zu überlegen

(Dimensionierung 30 bis 60 Minuten Kessellaufzeit,

(siehe Berechnung Abschnitt 1. auf Seite 24). Er ist

nicht unbedingt erforderlich, wenn die Heizung

ein bis zwei Stunden vor Arbeitsbeginn gestartet wird.

In einem gut gedämmten Neubau ist eine wesentliche

Nachtabsenkung kaum mehr möglich und

auch nicht sinnvoll. Auch bei Altbauten sollte man

insbesondere bei Fußbodenheizungen die Raumtemperatur

über Nacht nicht mehr als 3°C unter die

Tagtemperatur abfallen lassen, um ein Auskühlen

der Umschließungswände zu vermeiden. Unabhängig

von der Art des Heizsystems verlangen über

Nacht ausgekühlte Wände am Morgen eine höhere

Lufttemperatur.

Die Behaglichkeit in einem Raum ist gegeben aus

dem Durchschnitt der Lufttemperatur und der Oberflächentemperatur

der Wände. Dieser Durchschnitt

soll zwischen 19 und 21°C liegen. Im Winter kann

bei Heizungsstillstand die Oberflächentemperatur

schlecht isolierter Außenwände über Nacht unter

12°C absinken. Bei 33% Außenwandanteil sind

dann am Morgen für ein „behagliches“ Raumklima

Lufttemperaturen über 24°C erforderlich.

Für eine komfortable Heizung ist kein Pufferspeicher

zum Morgenstart erforderlich, wenn über Nacht

eine Mindesttemperatur aufrecht erhalten und der

Heizbeginn eine Stunde vor dem Aufstehen eingestellt

wird.

Einbindung einer Solaranlage

Solare Überschüsse, die der Warmwasserspeicher

nicht mehr aufnehmen kann, können in einem

Puffer für Regentage aufgehoben werden.

Wenn eine Fußbodenheizung vorhanden ist, lohnt es

sich bei größeren Solaranlagen im Winter die Kollektoren

vom Warmwasserspeicher auf die Fußbodenheizung

umzuschalten. Bei 50°C Nutztemperatur bricht

der Ertrag aus Sonnenkollektoren im Winter auf „Null“

zusammen. Bei 30°C für eine Fußbodenheizung schaffen

einfache Flachkollektoren in der Übergangszeit

noch sichere 30 bis 40% Wirkungsgrad und an klaren,

sonnigen Frühlingstagen sind 50% Kollektorwirkungsgrad

bei niedrigem Temperaturniveau keine Seltenheit.

Die solare Einkoppelung ist am elegantesten mit

einem Pufferspeicher realisierbar (siehe Schema Seite

46 unten). Hierzu werden Heizkessel, Heizkörper

und Warmwasserspeicher über die obere Pufferhälfte

angeschlossen, die Sonne über die untere Hälfte

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

23


Berechnung

Pufferspeicher

Berechnung des erforderlichen Puffervolumens

für automatisch beschickte Heizkessel

Zuerst wird die zu speichernde Wärmemenge „Q“

und in einem zweiten Schritt das für diese Wärmemenge

erforderliche Puffervolumen ermittelt.

1. Wärmemenge aus Kesselmindestlaufzeit

Q min = P K • t min

Q min ... Wärmemenge aus Mindestlaufzeit in kWh

P K ... Kesselleistung in kW

t min ... Mindestlaufzeit des Kessels in Stunden

1.1 Für einen 90kW-Kessel mit 0,5 h Mindestlaufzeit:

Q min = 90 • 0,5 = 45 kWh

2. Wärmemenge für Spitzenheizlast

Q HL = ( P SHL - P K ) • t SHL

Q SHL ... Wärmemenge aus Heizlastspitze in kWh

P SHL ... Heizlastspitze in kW

P K ... Kesselleistung in kW

t SHL ... Dauer der Heizlast in Stunden

2.1 Für Spitzenheizlast von 210 kW über 1,5 h mit einer

Kesselleistung von 90 kW:

Q SHL = ( 210 - 90 ) • 1,5 = 180 kWh

3. Erforderliches Puffervolumen

860

V P = ( Q SHL + Q min ) • —————

(T KVL - T HRL )

V P ... Puffervolumen in Liter

Q SHL ... Wärmemenge aus Heizlastspitze in kWh

Q min ... Wärmemenge aus Mindestlaufzeit in kWh

860 ... Faktor (1 kWh erwärmt 860 Liter Wasser um 1°C)

T KVL ... Kesselvorlauftemperatur in °C

T HRL ... Rücklauftemperatur der Heizanlage in °C

3.1 Puffervolumen für 45 kWh Wärmemenge aus

30 Minuten Mindestlaufzeit eines 90kW-Kessels bei

85°C Kesselvorlauf und 55°C Rücklauftemperatur aus

der Heizung:

860

V P = ( 0 + 45 ) • ———— = 1.290 Liter

(85 - 55)

3.2 Puffervolumen für 180 kWh Wärmemenge aus

Spitzenheizlast bei 85°C Vorlauftemperatur mit

60°C Rücklauftemperatur aus herkömmlichen

Luftheizregistern 80/60°C und 45 kWh Arbeitsbereich

für den Kessel:

860

V P = (180 + 45) • ———— = 7.740 Liter

(85 - 60)

3.3 Die selbe Spitzenheizlast mit 40°C Rücklauftemperatur

aus Luftheizregistern 80/40°C :

860

V P = (180 + 45) • ———— = 4.300 Liter

(85 - 40)

4. Wärmemengen für Warmwasser

(T WW - T KW )

Q WW = n • N • ————

860

Q WW ... Wärmemenge für Warmwasserbedarf

n

N

... Anzahl der Personen

... Normverbrauch

einfache Ansprüche 30 Liter je Tag mit 45°C

mittlere Ansprüche 50 Liter je Tag mit 45°C

hohe Ansprüche 80 Liter je Tag mit 45°C

ein Wannenbad 200 Liter mit 40°C

ein Duschbad 50 Liter mit 40°C

10 Liter/Minute mit 40°C

T WW ... Warmwassertemperatur in °C

T KW ... Kaltwassertemperatur in °C

860 ... Faktor (1 kWh erwärmt 860 Liter Wasser um 1°C)

4.1 Für vierköpfige Familie mit mittleren Ansprüchen:

(45 - 10)

Q WW = 4 • 50 • ———— = 8 kWh

860

4.2 In einer Turnhalle 6 Duschen (10 l/min) 20 Minuten:

(40 - 10)

Q WW = 6 • 10 • 20 • ———— = 42 kWh

860

4.3 Für die Ankunft eines Reisebusses in einem Hotel

ist zu rechnen, dass 60 Personen ein Duschbad

(50 lt/Person) nehmen:

(40 - 10)

Q WW = 60 • 50 • ———— = 105 kWh

860

4.4 Puffervolumen für 105 kWh Warmwasservorhaltung

im oberen Pufferbereich (85°C Vorlauf und

40°C Rücklauf) sowie 45 kWh Speichervermögen

für die Kesselmindestlaufzeit (siehe Abschnitt 1.)

im unteren Pufferbereich

860

V P = (105 + 45) • ———— = 2.866 Liter

(85 - 40)

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Kleine Heizlasten, Mehrkesselanlagen, RL-Temperaturen

und der Fußboden über die unteren 3/4 der Pufferhöhe

angeschlossen. Der Pufferfühler „unten“ für den Kesselstopp

ist über der Solareinbindung zu setzen.

Kleine Heizlasten mit großen Kesseln

in der Übergangszeit

Wenn am Beginn und Ende der Heizsaison zum

Beispiel nur ein kleines, nordseitig gelegenes

Badezimmer (1 kW und kleiner) mit einem großen

Kessel (35 kW und größer) beheizt werden soll, gibt

es zwei Möglichkeiten: Entweder ein Pufferspeicher

(dimensioniert für 30 Minuten Kesselvolllast, siehe

Berechnungsbeispiele 1. bis 3. auf Seite 24) oder

akzeptiert man größere Temperaturschwankungen

im Badezimmer, dann ist eine Einschränkung der

Heiz- und Speicherladezeiten auf ein bis zwei

Stunden morgens und abends ausreichend, um den

Kesselbetrieb in geordnete Bahnen zu lenken.

Sind aber die Wände in Leichtbauweise errichtet,

können sie kaum Wärme speichern und ein Pufferspeicher

ist dann die komfortablere Lösung.

Puffer für Mehrkesselanlagen

Bei mehreren Kesseln und auch bei mehreren sehr

unterschiedlichen Heizkreisen (insbesondere unterschiedlichen

Einschaltzeiten oder Luft- und Fußbodenheizungen

innerhalb einer Heizanlage) ist

eine hydraulische Weiche zwischen Wärmeerzeugern

und Wärmeverbrauchern erforderlich, um stabile

hydraulische Verhältnisse für die einzelnen Kreise zu

gewährleisten. Eine „hydraulische Weiche“ ist nicht

mehr als eine Rohrverbindung zwischen Vor- und

Rücklauf im gleichen Durchmesser wie der VL und RL

selbst. Über diese Weiche fließen die Differenzwassermengen

aus Heizkreisen und Kesselkreisen. Damit

entsteht ein Nulldruckpunkt, der bewirkt, dass die

Heizkreisumwälzung keinen Einfluss auf die Kesselwasserumwälzung

ausüben kann und umgekehrt.

Eine hydraulische Weiche, die mehr „kann“, als nur

Druckverhältnisse stabilisieren, ist der Puffer. Werden

ein Holzkessel für den Grundlastbereich und ein Öl-

/Gaskessel für Spitzenlast/Ausfallsreserve gemeinsam

in einem Heizsystem betrieben, reduziert ein Pufferspeicher

die Laufzeit des Spitzenlastkessels, indem

er kurzzeitige Differenzen zwischen Erzeugung und

Verbrauch ausgleicht. Auch die Kessel-Start/Stopps,

wenn der Verbrauch um die Nennleistung eines

Kessels schwankt, werden auf eine Energie sparende

und Kessel schonende Anzahl reduziert.

Für die Funktion als Leistungsausgleich und hydraulische

Weiche für mehrere Kesseln ist das Speichervermögen

des Puffers für 20 bis 30 Minuten Volllast

des größten automatischen Holzkessels im System zu

dimensionieren. In Sonderfällen sind auch Spitzenlasten

wie nicht kontinuierlich betriebene Luftheizungen

zu berücksichtigen, oder die Morgenspitze,

wenn der Start eines Öl-/Gaskessels vermieden

werden soll. Wobei „zuerst“ die Morgenspitzen

selbst durch gestaffelte Startzeiten der Heizkreise

und auch durch vernünftige Absenktemperaturen

zu minimieren sind.

Kleinere Puffer durch tiefe Rücklauftemperaturen

Auch wenn Förderrichtlinien „Liter je Kilowatt“ verlangen

und damit eine Mindestpuffergröße festlegen,

sollte man für eine technisch richtige Dimensionierung

beachten, die Speicherkapazität eines Puffers ist nicht

nur vom Volumen, sondern auch von der Spreizung

zwischen Kesselvorlauftemperatur und Rücklauftemperatur

aus dem Heizsystem abhängig.

Bei einem 90 kW-Kessel mit 85°C Vorlauftemperatur

sind für 30 Minuten Vollast bei einer Fußbodenheizung

mit 25°C Rücklaufttemperatur (=60°C

Spreizung) 645 Liter Puffervolumen erforderlich,

hingegen bei Radiatorenheizung mit 65°C Rücklauftemperatur

(= 20°C Spreizung) 1.935 Liter.

Puffervolumen für 30 Minuten Volllast in Liter

8.250

6.600

4.950

3.300

2.200 1935 lt

1.650

1.100

825

645 lt

15

25

35

50

70

90

Kesselleistung in kW

Enge Heizkörperventile

verbessern die Pufferausnutzung

130

180

260

Spreizung zwischen VL und RL

Auch bei Radiatoren sind tiefe Rücklauftemperaturen

und damit eine bessere Pufferausnutzung

möglich, wenn sie mit engen Heizkörperventilen

(kv kleiner 0,35) ausgerüstet werden. Enge Heizkörperventile

sind für Fernwärme gespeiste Heizanlagen

üblich, bringen Brennwertkessel wirklich zum

Kondensieren und regeln mit höherer Ventilautorität

die Raumtemperatur exakter.

Leider werden Ventilheizkörper heute noch immer

mit Ventileinsätzen zwischen kv=0,6 und kv=1,1

ausgeliefert, um hohe Rücklauftemperaturen

für Ölkessel zu sichern. Engere kv-Werte gibt es

aktuell meist nur über Sonderbestellung. Oft

10°

20°

30°

60°

50°

40°

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

25


Warmwassererzeugung

Pufferspeicher

wird argumentiert, man könne die Ventileinsätze ja

eindrosseln. Dabei wird vergessen, von kv=1 auf 0,35

eingedrosselt, wird auch der Regelbereich des Ventils

drastisch beschnitten. An die Stelle einer Raumtemperaturregelung

tritt ein „Ein/Aus“-Betrieb mit großen

Temperaturschwankungen.

Rüstet man 70/55°C ausgelegte Heizkörper mit engen

Ventilen aus, wird ein Betrieb 80/45°C möglich, wobei

die hohe Vorlauftemperatur gegen 80°C nur an wenigen

Tagen am Höhepunkt des Winters erforderlich ist.

Will man die Richtlinie „maximal 60°C Vorlauftemperatur“

einhalten, wählt man Heizkörper aus den

55/45°C-Dimensionierungslisten, die dann mit engen

Ventilen theoretisch 65/35°C ermöglichen. Mit der aus

Unsicherheitsfaktoren resultierenden, zumeist leichten

Überdimensionierung, werden dann im tatsächlichen

Betrieb 60/30°C erreicht. Unter 30°C sind mit einem

Radiator kaum erreichbar, da unter dieser Temperatur

die Konvektionswärmeübertragung deutlich einbricht.

Auch bei bestehenden Radiatorheizungen lohnt sich

eine Umrüstung mit engen Heizkörperventilen, insbesondere

wenn die Gebäudehülle nachträglich isoliert

wurde und damit im aktuellen Zustand die Heizkörper

großzügig dimensioniert sind. Wenn Ventile getauscht

werden, dann alle. Denn einzeln verbliebene, alte

„Löcher“ halten die Rücklauftemperatur weiterhin

hoch.

Mit engen Ventilen wird nicht nur eine bessere Pufferausnutzung

infolge tieferer Rücklauftemperaturen

erreicht. Die schärfere Regelcharakteristik bringt eine

bessere Raumregelung und damit letztendes Energieeinsparungen

bei höherem Nutzungskomfort.

Warmwassererzeugung in den Puffer integriert

Heute werden zwei verschiedene Systeme angeboten,

ein in den Puffer eingehängter Warmewasserspeicher

oder eine Trinkwasserwendel von unten nach

oben durch den Puffer.

TKW

TWW

TWZ

TWW

TKW

Vorteil des oben eingehängten Warmwasserspeichers

ist die große Warmwasserschüttung für mehre

Zapfstellen parallel. Nachteil ist die Abkühlung des

Puffers von oben her und damit wesentliche Verminderung

der erzeugbaren Warmwassermenge aus

einer Pufferladung.

Für die Trinkwasserwendel liegen die Argumente

entgegen gesetzt, begrenzte Warmwasserschüttung

bei besserer Pufferausnutzung.

Vorteil beider Systeme ist die Platzeinsparung durch

den Entfall des Warmwasserspeichers. Nachteilig ist

die Verkalkung bei hartem Trinkwasser. Über 15°d

sollten diese Systeme nur eingesetzt werden, wenn

die Puffertemperatur auf 65°C begrenzt werden

kann.

Warmwasserdurchlauftauscher

(Frischwassermodul)

Anstelle eines Warmwasserspeichers ist auch ein Trinkwasserwärmetauscher

möglich, der mit Pufferwasser

frisches Wasser zum Zeitpunkt des Bedarfs erwärmt.

VL

Solar VL

RL

Solar RL

Der Trinkwassertauscher hat zwei wesentliche

Vorteile: Der Pufferwassereintritt in den Tauscher

wird mit einem Mischventil auf 60°C begrenzt und

damit der Kalkausfall im Tauscher auch bei hartem

Wasser zumindest erträglich begrenzt. Die Pufferspeicherkapazität

wird maximal genützt. Oben wird

heißes Heizwasser entnommen und unten mit 10 bis

15°C über der Kaltwasserzulauftemperatur an den

Puffer zurück gegeben. Das gesamte Puffervolumen

wird mit maximaler Spreizung 85/30°C genutzt, und

das mit einer Temperaturschichtung, die auch mit

kompliziertesten „Schichtspeichereinbauten“ nicht

erreichbar ist.

Nachteilig ist die begrenzte Wasserschüttung für nur

ein bis zwei Zapfstellen parallel bei Frischwassermodulen

in Haushaltsgröße. Auch gibt es ohne Strom

kein warmes Wasser.

Für Mehrfamilienhäuser, Sportanlagen oder Hotels

werden Trinkwassertauscher mit Zwischenpufferung

in einem Warmwasserspeicher eingesetzt.

M

TWW

TKW

26 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

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Pufferspeicher

Verbindung von mehreren Puffern

Parallele oder serielle Verbindung

zwischen mehreren Puffern

Im Normalfall ist bei mehreren Puffern die parallele

Verbindung (oben mit oben und unten mit unten)

die bessere Lösung. Eingebauten Wärmetauschern,

wie Solartauschern oder Trinkwasserwendeln und

eingehängten Warmwasserspeichern steht bei

Parallelverbindung das gesamte Puffervolumen zur

Verfügung. TWW

VL

Solar VL

(RL)

Solar RL

TKW

TWZ

Werden zwei Pufferspeicher unterschiedlicher

Abmessungen parallel verbunden, dann ist am

höheren der Vorlauf anzuschließen oder der niedrigere

Puffer anzuheben, damit die obere Verbindung

waagrecht erfolgen kann. Die Anbindung

von Vor- und Rücklauf soll bei ungleichen Puffern

unbedingt im Tichelmann-System erfolgen.

Eine serielle Verbindung zwischen zwei Puffern bringt

gegenüber einer parallelen Verbindung keine Vorteile,

eher Nachteile, wie dass ein eingehängter Warmwasserspeicher

keine Wärme aus dem zweiten Puffer

beziehen oder dass ein interner Wärmetauscher nicht

auf beide Puffer heizen kann. Deshalb sollte man bei

seriellen Puffern eine Solareinspeisung entweder mit

Wärmetauschern in beiden Puffern ausführen oder

besser mit einem externen Ladewärmetauscher.

RL

Tichelmann-Anbindung für größere Leistungen

Bei der parallelen Verbindung mit einseitiger

Anbindung wird das Volumen des zweiten Puffers

im Thermosifonprinzip eingebunden. Durch den

hydraulischen Widerstand der Verbindungsstellen

ist der allein durch Schwerkraft bewirkte Austausch

zwischen den beiden Speichern begrenzt. Bei mittleren

Leistungen ist daher eine Tichelmann-Anbindung

erforderlich.

Durch einen 6/4“-Anschluss sind maximal 5.500 lt /h

bei 0,25 mWS Druckverlust möglich (für VL und

RL-Anschluss zusammen). Dies entspricht 130 kW bei

20°C Spreizung. Daher ist bei größeren Leistungen eine

externe Verrohrung entweder symmetrisch oder in

Tichelmann-Anbindung auszuführen.

Bei mehr als zwei Speichern ist ebenfalls eine

externe Verrohrung mit Tichelmann-Anbindung

notwendig, um alle Speicher gleichmäßig zu füllen

und zu entladen.

Parallele Pufferspeicher Pufferanschlüsse 5/4“

einseitige Anbindung


maximal 2 Puffer


Tichelmann-Anbindung


maximal 2 Puffer

Symmetrische Anbindung

VL

maximal 2 Puffer


bis 25 kW

Kesselleistung

bis 90 kW

Kesselleistung

bei mehr als

90 kW Kesselleistung

Pufferanschlüsse 6/4“

ETA Pufferspeicher

bis 40 kW

Kesselleistung

bis 130 kW

Kesselleistung

bei mehr als

130 kW Kesselleistung

VL

externe Verrohrung mit

Tichelmann-Anbindung


RL


bei mehr als

90 kW Kesselleistung

bei mehr als

130 kW Kesselleistung

und/oder

bei mehr als zwei Pufferspeichern

RL

Sieht man von seltenen Sonderfällen ab, beschränkt

sich der Einsatz der seriellen Verbindung (Puffer 2

oben mit Puffer 1 unten verbunden) auf der Überwindung

räumlicher Behinderungen in der gegebenen

Aufstellsituation. Wenn zwischen den zwei

Puffern der Durchgang zu einer Türe frei zu halten

ist oder bei größerer Entfernung zwischen zwei

Puffern, ist nur eine serielle Verbindung möglich.

Pufferspeicher verlangen enthärtetes Wasser

Wenn Pufferspeicher in eine Heizanlage eingebaut

werden, soll die Anlage mit enthärtetem Wasser

gefüllt oder zumindest der Wasserwechsel durch

Minimierung der Entleervolumen klein gehalten

werden. Aus einem Kubikmeter Wasser mit 15°

deutscher Härte fallen zirca 0,25 kg Kesselstein aus.

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

27


K

ETA Schichtpuffer

ETA Schichtpuffer SP

ETA Schichtpuffer Solar SPS

T5

M3

H

M1

T1

M2

T2

100

M0

M4

S2

T4

T3

S1

Die Anschlüsse M3 sind speziell für

den Rücklauf aus Warmwasserspeichern

konzipiert. Durch die

thermische Weiche wird ein warmer

Rücklauf in die Puffermitte geleitet

und ein kalter Rücklauf in das

M

untere Drittel.

100

Der Anschluss T3 ohne

thermische Weiche ist für den 45°

RL-Anschluss von Heizkesseln

vorgesehen, die nur die obere

Pufferhälfte aufheizen sollen.

T

100

Ø d

Ø D

M

100

M

T

100

S

22,5°

M

ETA Schichtpuffer

SP 825

SPS 825

SP 1100

SPS 1100

SP 1650

SPS 1650

Volumen lt 825 1.100 1.650

zulässiger Betriebsdruck bar 3 3 3

zulässige Betriebstemperatur °C 95 95 95

Gewicht ohne Solarregister kg 162 171 245

ø d Durchmesser ohne Isolierung mm 790 850 1.000

ø D Durchmesser mit Isolierung mm 990 1.050 1.200

H Höhe mm 1.939 2.150 2.370

K Kipphöhe mm 1.990 2.200 2.430

M0 Muffe 6/4“ mm oben oben 0ben

M1 Muffe 6/4“ mm 1.718 1.910 2.095

T1 Temperaturfühlermuffe R1/2“ mm 1.628 1.820 2.005

M2 Muffe 6/4“ mm 1.393 1.535 1.710

T2 Temperaturfühlermuffe R1/2“ mm 1.083 1.240 1.310

T3 Muffe 6/4“ ohne Schichtblech mm 833 940 1020

M3 Muffe 6/4“ mm 773 875 940

T5 Temperaturfühlermuffe R1/2“ mm 253 275 310

M4 Muffe 6/4“ mm 148 170 205

Weichschaumisolierung mm 100 100 100

ETA Schichtpuffer Solar SPS 825 SPS 1100 SPS 1650

Heizfläche des Glattrohrregisters m² 2,5 3,2 4,0

Inhalt des Glattrohregisters lt 15,5 20 25

Register geeignet für optimal 8 10 12


Solarkollektorfläche maximal 10 13 16

zulässiger Betriebsdruck Register bar 16 16 16

zulässige Betriebstemperatur Register °C 110 110 110

Gewicht mit Solarregister kg 201 220 306

S1 Registeranschluss-Muffe R1“ mm 757 863 940

T4 Temperaturfühlermuffe R1/2“ mm 503 565 625

S2 Registeranschluss-Muffe R1“ mm 253 275 310

Die Anzahl und Lage der Anschlüsse ist optimiert für das

ETA Hydraulik- und Regelsystem.

Mehr als zwei Puffer sind aus hydraulischen Gründen mit

externer Verrohrung im Tichelmann-System zu verbinden.

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Pelletslager

Austragschnecke, Saugsonden

Anlieferung der Pellets

Einblaskupplung

Rückluftkupplung

Die Pellets werden mit einem Silowagen angeliefert

und in den Lagerraum eingeblasen. Die Silowagen

verfügen in der Regel über einen Pumpschlauch mit

maximal 30 m Länge. Sind längere Pumpschlauchlängen

zu erwarten, halten Sie bitte Rücksprache

mit dem bevorzugten Pelletslieferanten, um dessen

technische Möglichkeiten abzuklären.

Die Zufahrt soll mindestens 3 m breit sein, Tordurchfahrten

mindestens 4 m hoch. Nur wenn die Straße

und das Gartentor ausreichend breit sind, kann ein

Tankwagen in eine Zufahrt einreversieren.

Lagerraum

Heizraum

Befüllleitung maximal 30m

Lage von Pelletslager und Heizraum

Pellets

Tankwagen

Wenn möglich, sollte der Pelletslagerraum an eine

Außenmauer angrenzen, da die Befüllstutzen von

außen zugänglich sein sollten. Bei innen liegendem

Lagerraum sollten die Einblas- und Abluftrohre bis

an die Außenmauer geführt werden.

Auch der Heizraum sollte an eine Außenmauer

angrenzen, um eine direkte Verbrennungsluftversorgung

des Pelletskessels zu gewährleisten. Bei

innen liegendem Heizraum muss ein Zuluftkanal

vom Heizraum bis zur Außenmauer geführt werden.

Vor der Erstbefüllung Funktion prüfen!

Vor dem Befüllen des Pelletslagers ist ein Funktionstest

der gesamten Kesselanlage und der

Raumaustragung durchzuführen. Hierzu ist der

Pelletslageraum mit einigen Pellets (Sackware)

im Bereich der Austragsschnecke zu befüllen.

Erst nach positiv abgeschlossener Funktionsprüfung

volltanken.

Bei leerer Schnecke entstehen Geräusche, die

nach dem Befüllen verschwinden.

Lagerraum mit Austragschnecke

Für unsere Standardlösung haben wir die Vorteile

aus zwei Systemen optimal kombiniert: betriebssichere

Austragung und vollständige Entleerung

mit Schnecken aus dem Lagerraum und eine an

jede Raumsituation anpassbare Saugförderung mit

flexiblen Schläuchen vom Pelletslager zum Kessel.

Bis zu 20m Entfernung und auch Höhenunterschiede

bis zu zwei Stockwerken überwindet die

im Kessel integrierte Saugturbine problemlos. Für

15 kW werden nur einmal 10 Minuten je Tag Pellets

transportiert, wobei der Zeitpunkt einstellbar

ist. Ein vorhandener Raum, auch ein

Öltankraum, kann zum

optimalen Pelletslager

adaptiert

werden.

Modulares

Schneckensystem

bis zu 5m Austraglänge

Lagerraum mit pneumatischer Austragung

Für Lagerräume, in denen der Einbau einer Schnecke

auf Schwierigkeiten stößt, bietet ETA ein pneumatisches

Austragsystem mit drei Saugsonden an. Mit einer im

Mauerdurchtritt montierten, automatischen Umschalteinheit

werden die Sonden zu einem System zusammengefasst.

Die Verbindung der Sonden zur Umschalteinheit

erfolgt mit flexiblen Schläuchen, somit können die Saugstellen

frei an die Raumverhältnisse angepasst werden.

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

29


Sacksilo, Erdtank, Plattentank

Pelletsbedarf

Lagerung im Sacksilo

ETAbox

ETA Sacksilo

In Deutschland dürfen bei einer Kesseleistung unter

50 kW bis zu 15 Tonnen Pellets im Aufstellraum des

Heizkessels gelagert werden. Bei einem genügend

großen Aufstellraum bietet sich daher unser Sacksilosystem

für die Pelletslagerung an. Bei einer Raumhöhe

von 2.125 mm können auf einer Fläche von

1,7 x 1,7m 2,6 Tonnen bzw. auf 3 x 3m 4,3 Tonnen

eingelagert werden. Ein durchschnittlich gedämmtes

Einfamilienhaus mit 12 kW Heizlast braucht 4 Tonnen

Pellets jährlich.

Lagerung außerhalb des Hauses in Erdtanks

Am Markt werden auch Pellets-Erdtanks mit Lanzen-

oder Maulwurfentnahme angeboten, die mit

unserem Saugsystem kompatibel sind.

Plattentanks für feuchte Räume oder im Freien

Hersteller für industrielle

Schüttgutsysteme bieten

für Sonderfälle modulare,

Feuchte beständige Plattentanks

an. Auch zu diesen

Tanks kann mit unserem

flexiblem Saugsstem eine

Verbindung hergestellt

werden.

Heizwert und Dichte der Pellets

Heizwert der Pellets = 4,9 kWh / kg

Dichte der Pellets = 650 kg / m³

2 kg Pellets = 1 lt Heizöl extraleicht

Faustformel für den Pelletsbedarf

Als Faustformel für die Ermittlung des Pelletsbedarfs

in Tonnen wird die Heizlast mit dem

Faktor „3“ dividiert, für den Pelletsbedarf in

Kubikmeter durch den Faktor „2“.

Hier ein Beispiel für ein durchschnittlich Wärme

gedämmtes Einfamilienhaus mit 12 kW Heizlast:

12 kW / 3 = 4 Tonnen Pellets jährlich

12 kW / 2 = 6 Kubikmeter jährlich

Aus dem aktuellen Brennstoffverbrauch

kann der jährliche Pelletsbedarf annäherungsweise

ermittelt werden, hier am Beispiel für ein

durchschnittlich Wärme gedämmtes Einfamilienhaus

mit 12 kW Heizlast:

1.960 lt Heizöl x 2,04 = 4.000 kg Pellets

2.060 m³ Erdgas x 1,94 = 4.000 kg Pellets

2.960 lt Flüssiggas x 1,35 = 4.000 kg Pellets

1.560 kg Flüssiggas x 2,56 = 4.000 kg Pellets

2.660 kg Koks x 1,5 = 4.000 kg Pellets

Erdwämepumpe mit Güteziffer 3,4

5.700 kWh Strom x 0,7 = 4.000 kg Pellets

Erforderliche Lagerraumgröße

Faustformel: 12 kW / 2 = 6 m² Lagerraumfläche

Um für kältere Winter vorzusorgen, sollte das

Lager um 20% mehr als den Jahresbedarf fassen.

Für unser Beispiel 12 kW / 4.000 kg / 6 m³ ist damit

ein nutzbares Volumen von 7,2 m³ erforderlich:

Für 2,o m Raumbreite und 2,4 m Raumhöhe

>> 2,9 m² nutzbarer Querschnitt (aus Tabelle

auf der folgenden Seite)

>> 7,2 m³ / 2,90 m² = 2,5 m in Achslänge

Für 2,8 m Raumbreite und 2,4 m Raumhöhe

>> 3,59 m² nutzbarer Querschnitt (aus Tabelle

auf der folgenden Seite)

>> 7,2 m³ / 3,59 m² = 2,0 m in Achslänge

Die Schnecke sollte vorzugsweise in Längsrichtung

des Raums liegen. Je schmäler der

Lagerraum, umso weniger Raum geht unter der

4o°-Schrägschalung verloren.

Die Schnecke kann problemlos bis zu 0,6 m kürzer

als der Raum sein bzw. wird auch am Raumende

schräg abgeschalt, bis zu 1,5 m kürzer.

30 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

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Lagerraum

Be- und Entlüftung min. 200 cm²

Brandschutzmanschette

Längsschnitt

Statik, Feuchte, Volumen

Querschnitt

Heizraum

ETA PE

min. 0,36 m

Saug- und Rückluftschlauch max. 20 m

0,66 m

0,5 m Lagerraumtür

Einblasstutzen Ausblasst.

T30 beplankt

(raummittig, bei

Pelletslagerraum

Räumen breiter 3m

min. 0.5m

2 Stutzen außermittig)

Prallschutzmatte

1.20 m

max. 0,30 m

2,00 m

Austragschnecke

max. 6,50 m

max. 5,00 m

1,00 m 2,00 m

Bestellbeispiel für Austragkanal: 2 x 2m + 1 x 1m + 2 x Zwischenstummel

ca. 0,20 m

Schalung

Kantholz

Leerraum

27mm Schalungsplatten

(glatte Oberfläche)

Kantholz

ca. 0,20 m

In statisch nicht ausreichend

dimensionierte Wände keine Kräfte

aus der Stützkonstruktion einleiten

40°

2 3 1

Abstützung

3

320 x 250 mm Mauerdurchbruch

Lagerräume mit Schnecken- oder Saugaustragung

Am Beispiel eines Lagerraums mit Schneckenaustragung

zeigen wir auf den folgenden Seiten, welche

Anforderungen zu erfüllen sind und wie ein Lagerraum

adaptiert wird. Grundsätzlich gelten für eine

Saugaustragung die selben Regeln.

Statische Anforderungen

Die Umschließungswände müssen den statischen

Anforderungen der Gewichtsbelastung durch die

Pellets (Schüttgewicht 650 kg/m³) Stand halten.

Auf eine ausreichende Festigkeit des Verputzes ist zu

achten, damit es nicht durch Abrieb und Ablösungen

zu einer Verunreinigung der Pellets kommt.

Wenn die Kräfte der Schrägbodenkonstruktion in den

Boden und nicht in die Wand eingeleitet werden,

haben sich in der Praxis bei sachgerechter Verankerung

im umgebenden Mauerwerk folgende Wandstärken

bewährt:

• Beton, 10 cm, bewährt (F90)

• Mauerziegel, 17 cm, beidseitig verputzt (F90)

• Holzständerwände aus 12 cm Balken, Abstand 62,5 cm,

beidseitig mit Holzwerkstoffen 15-20 mm beplankt

Trockene Lagerung erforderlich

Pellets sind stark hygroskopisch. Bei Berührung mit

Wasser oder feuchten Wänden, quellen die Pellets

auf, zerfallen und sind damit unbrauchbar.

• Das Pelletslager muss ganzjährig trocken bleiben.

• Normale Luftfeuchtigkeit, wie sie ganzjährig

witterungsbedingt im normalen Wohnungsbau

auftritt, schadet den Holzpellets nicht.

• Bei Gefahr von zeitweise feuchten Wänden

(zB. Altbau) wird empfohlen, eine hinterlüftete

Vorsatzschale aus Holz auf die Wände aufzubringen.

Alternativ bietet sich die Lagerung in Gewebesilos an.

Ermittlung des nutzbaren Lagerraumvolumens

Grundsätzlich soll die Schneckenachse in der Längsrichtung

des Raums liegen um eine optimale Raumnutzung

zu erreichen. Bei einer maximalen Austragschneckenlänge

von 5 m beträgt die maximal

erfassbare Raumlänge 6,5 m. Infolge der Schrägschalung

bringen Lagerraumbreiten über 3 m bei normalen

Raumhöhen wenig bis kein nutzbares Mehrvolumen.

Nutzbarer Querschnitt eines Pelletslageraums

in Quadratmetern

40°-Schrägschalung, oben o,40 m frei, unten 0,13 m für Schnecke

Breite des Lagerraums in Meter

Höhe des Lagerraums in Meter

2,0 2,2 2,4 2,6 2,8 3,0 3,2 3,4 3,6

2,0 2,10 2,50 2,90 3,30 3,70 4,10 4,50 4,90 5,30

2,2 2,22 2,66 3,10 3,54 3,98 4,42 4,86 5,30 5,74

2,4 2,32 2,80 3,28 3,76 4,24 4,72 5,20 5,68 6,16

2,6 2,40 2,92 3,44 3,96 4,48 5,00 5,52 6,04 6,56

2,8 2,47 3,03 3,59 4,15 4,71 5,27 5,83 6,39 6,95

3,0 2,52 3,12 3,72 4,32 4,92 5,52 6,12 6,72 7,32

3,2 3,20 3,84 4,48 5,12 5,76 6,40 7,04 7,68

3,4 3,93 4,61 5,29 5,97 6,65 7,33 8,01

3,6 4,73 5,45 6,17 6,89 7,61 8,33

3,8 5,60 6,36 7,12 7,88 8,64

4,0 6,52 7,32 8,12 8,92

Querschnitt x Raumlänge (Schneckenachse) = Pelletslagervolumen

Pelletslagervolumen x 0,650 to/m³ = Pelletslager in Tonnen

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

31


Brandschutz

Lagerraum, Heizraum

Brandschutz in Deutschland

In Deutschland ist die Grundlage der Brandschutzbestimmungen

die Muster-Feuerungsverordnung

MFeuVO, Fassung vom Februar

1995. Im Folgenden die wichtigsten Regeln aus

dieser Verordnung. Da es länderweise geringfügige

Abweichungen gibt, Auskunft bei einem

Sachkundigen, zum Beispiel dem zuständigen

Schornsteinfegermeister einholen.

Pellets-Lagermengen bis 15.000 kg ~ 23 m³

Keine Anforderungen an Wände, Decken und

Türen, keine Nutzungseinschränkungen.

Nennwärmeleistung des Heizkessels

kleiner 50 kW (Feuerstättenaufstellraum)

• Keine Anforderung an den Raum,

• bis zu 15.000 kg Pellets dürfen im Aufstellraum

gelagert werden, Abstand der Feuerstätte zum

Brennstofflager 1m oder Strahlungsblech.

Pellets-Lagermengen über 15.000 kg ~ 23 m³

• Wände und Decken F 90,

• keine Leitungen durch Wände,

• keine andere Nutzung,

• Türen selbst schließend und Feuer hemmend T 30,

• Pelletseinblasleitungen durch andere Räume F90

Nennwärmeleistung des Heizkessels

größer 50 kW (Heizraum)

• lichte Höhe mind. 2m und Rauminhalt mind. 8 m³,

• Wände und Decken F 90,

• Türen selbst schließend in Fluchtrichtung öffnend

und Feuer hemmend (T 30),

• bis zu 15.000 kg Pellets dürfen im Heizraum

gelagert werden, Abstand der Feuerstätte zum

Brennstofflager 1m oder Strahlungsblech,

• keine andere Nutzung,

• bei Pelletsförderschläuchen durch Räume

außerhalb des Heizraums (Brandabschnitt)

sind bei den Mauerdurchtritten heizraumseitig

Brandschutzmanschetten zu setzen,

• Lüftungsleitungen durch andere Räume F90

Feuerlöscher als erste Löschhilfe sind nur für

gewerbliche und öffentliche Gebäude gesetzlich

geregelt.

Zu- und Abluft siehe Seite 19

Brandschutz in Österreich

Rechtlich ist der Brandschutz in den neun verschiedenen

Baugesetzen der Länder geregelt,

wobei aber alle Landesgesetze die TRVB H 118

„Technische Richtlinien vorbeugender Brandschutz

- automatische Holzfeuerungsanlagen“

(herausgegeben vom Berufsfeuerwehrverband

und den österreichischen Brandverhütungsstellen)

als Grundlage haben. Für Detailfragen

Auskunft bei einem Sachkundigen, bei der Bauaufsichtsbehörde

oder bei der regional zuständigen

Brandverhütungsstelle einholen.

Heiz- und Brennstofflagerräume

innerhalb eines Gebäudes

• Alle Wände und Decken F90,

• Türen zwischen Heizraum und Brennstofflager

sowie Türen und Fenster ins Freie T30 bzw G30,

• Selbst schließende Türen zu Räumen mit

erhöhter Brandgefahr (Tankräume, Garagen) zu

Fluchtwegen und zu darüber liegenden Räumen

(Stiegenhaus) entweder 2 x T30 oder T90,

• Fenster nicht öffenbar,

• Be- und Entlüftungsöffnungen in der Außenwand

vergittert mit Maschenweite kleiner 5 mm.

• Zu- und Abluftleitungen, sowie Lagerraumbefüllleitungen,

die durch andere

Brandabschnitte führen, K90 oder L90,

• Bei Pelletsförderschläuchen durch Räume

außerhalb des Heizraums (Brandabschnitt)

sind bei den Mauerdurchtritten heizraumseitig

Brandschutzmanschetten zu setzen.

Heiz- und Brennstofflagerräume allein stehend

• Alle Wände, Decken und Türen ins Freie

in nicht brennbarer Ausführung,

• Türen zwischen Heizraum und Brennstofflager T30

• Abstände zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen

gemäß der Landes-Baugesetzgebung

beachten.

• ansonsten keine besonderen Anforderungen.

Pelletslagerbehälter im Heizraum oder im

Freien unmittelbar neben dem Gebäude

gegenwärtig nur in Oberösterreich erlaubt,

wenn die Kesselleistung kleiner 50 kW und

32 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

www.eta.co.at


Lagerraum

Befüllstutzen

der Lagerbehälter kleiner als 15 m³ ( 9,5 to) ist

(Merkblatt MVB 29/2005 der Brandverhütungsstelle

für OÖ).

Mindestabstände für Brennstofflager im Freien

Bei der Aufstellung eines Pelletslagerbehälters

im Freien ist auf die Mindestabstände zu

Gebäuden und Grundstücksgrenzen gemäß der

Landes-Baugesetzgebung zu achten

Befüllstutzen in der Schmalwand des Lagerraums

Es werden zwei Stutzen vorzugsweise in der schmäleren

Außenwand des Lagerraums 20 cm (Mitte Rohr)

unter der Decke montiert. Einer zum Einblasen mittig

und ein zweiter für die Rückluft seitlich davon.

Gegenüber dem mittigen Einblasstutzen wird eine

Prallschutzmatte montiert, um ein Zerschellen der

Pellets an der Wand und auch um das Abschlagen

von Verputz zu verhindern.

Feuerlöscher als erste Löschhilfe

Bis 50 m² Heizraumfläche ist nach ÖN H 5170

eine Größe von 12 Löschmitteleinheiten (LE)

vorgeschrieben. Zweckmäßig ist ein 6 kg-Pulverlöscher

für die Brandklassen A, B und C.

Alte 6 kg-Pulverlöscher haben 10 LE, moderne

12 LE. Alle zwei Jahre ist der Löscher zu überprüfen.

min. 50 cm

siehe Detailzeichnung

(Türen)

Austragschnecke

Prallschutzmatte

Kupplungs-Stutzen NW 100

(Feuerwehrkupplung Stortz Typ A) 50 cm

Verpuffungsklappe

In der Verbindungsleitung vom Kessel zum

Kamin oder im Kamin innerhalb des Heizraums

ist eine Verpuffungsklappe anzuordnen. Wird

die Klappe in den Kamin eingebaut, dann unter

dem Kesselanschluss, um die maximal mögliche

Kesselanschlusshöhe nicht zu verringern.

Temperaturüberwachungseinrichtung im

Brennstofflagerraum/Vorratsbehälter (TÜB)

Entsprechend TRVB H 118 ist über der Förderleitung

an der Entnahmestelle aus dem Brennstofflager

bzw. Vorratsbehälter ein Alarm-Thermostat zu

installieren. Dieser Alarm-Thermostat ist bei

einer ETA Pelletsanlage nicht erforderlich, da

durch die ETA Zellenradschleuse mit Druckausgleich

kein Gas vom Brennraum zum Lager

oder umgekehrt strömen kann (attestiert durch

Prüfung beim Institut für Brandschutztechnik

und Sicherheitsforschung Linz).

Zu- und Abluft siehe Seite 19

Nur im Ausnahmefall in der Längswand

Im Ausnahmefall, wenn keine Schmalwand des

Lagerraums von außen zugänglich ist, können die

Befüllstutzen in der Längswand platziert werden,

für jede Raumhälfte ein Stutzen mit gegenüber

liegender Prallschutzmatte. Nachteilig ist, dass dann

zur Halbzeit des Einblasens die Schläuche umgeschlossen

werden müssen.

50 cm

Zwei Prallschutzmatten

Austragschnecke

Kupplungs-Stutzen NW 100

(Feuerwehrkupplung Stortz Typ A)

1/ 4

1/4

1/4

1/ 4

Einbau der Befüllstutzen

Die Pelletseinblasstutzen müssen fest in der Wand

verankert sein, damit sie den Schlagbewegungen

des Tankwagenschlauchs Stand halten und sich

beim Ankuppeln des Schlauchs nicht verdrehen. Sie

sollen 20 cm (Rohrmitte) unter Lagerraumdecke und

waagrecht eingebaut sein, damit die Pellets beim

Einblasen nicht an der Decke zerscheuert werden.

Um die Befüllstutzen in glatten Bohrungen oder mit

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

33


Befüllstutzen, Erdung, Steckdose

Lagerraum

einem Kanalrohr hergestellten Ausparungen verdrehsicher

einbauen zu können, haben wir unsere

Pelletseinblasstutzen mit einem Flansch ausgerüstet,

der die Kräfte über vier Dübelschrauben direkt in die

Wand überträgt. ETA Stutzen mit 108 mm Durchmesser

passen genau in Aussparungen, die mittels einem

Kanalrohr mit 110 mm Außendurchmesser hergestellt

wurden. Der feine Spalt wird mit Silikon abgedichtet.

Ein größerer Spalt zwischen Stutzen und Mauerwerk

wird ausgeschäumt.

Kupplungen

unter Gelände

mindestens 60 cm

Werden die Pelletsstutzen unter Gelände in einem

Lichtschacht eingebaut, ist darauf zu achten,

dass der Schlauch in gerader Linie aus dem

Schacht geführt werden kann. Ist das mit dem

45° gekrümmten Anschluss nicht möglich, ist ein

zusätzlicher 45°-Bogen (Art.Nr. 12208) erforderlich.

mindestens 60 cm

Der Schlüssel zum Festziehen der Kupplung, mit

zirka 30 cm Hebellänge, braucht Arbeitsraum über

einen Winkel von 120°. Ist dieser Arbeitsraum im

Lichtschacht nicht vorhanden, muss der Stutzen mit

einer geraden Verlängerung (0,5m Art.Nr. 12206)

über die Lichtschachtkante geführt werden.

Erdung gegen elektrostatische Aufladung

Die Befüllkupplungen mit einer 1,5 mm²-Erdungsleitung

an die Erdung der Hauselektroinstallation anschließen.

Steckdose für das Gebläse des Pelletslieferanten

20 cm

Stutzen mit 1,5²

an die Erdung

des Hauses

anschließen

20 cm

20 cm

Nicht vorgeschrieben aber sinnvoll ist eine 230V-

Steckdose (Absicherung C-16A) in der Nähe der Befüllkupplung

für das Gebläse des Pelletslieferanten.

ACHTUNG! Vor dem Befüllen Heizkessel abschalten

Des Öfteren wird von der Behörde oder vom Schornsteinfeger

vorgeschrieben, dass dieser Hinweis auf

den Blinddeckeln der Befüllstutzen gut lesbar angebracht

ist. Rückbrandklappen und -schieber vor

dem Feuerraum des Kessels sind bei Betrieb offen.

So können bei Kesselbetrieb heiße Verbrennungsgase

in den Förderweg der Pellets gesaugt (durch

Unterdruck im Brennstofflager) oder Luft durch

den Brennstoffweg geblasen (durch Überdruck im

Brennstofflager) werden. Beides kann einen Brand

auslösen.

Genau genommen, sollte bereits zwei Stunden vor

dem Befüllen abgeschaltet werden, denn Rückbrandklappen

und -schieber schließen nicht immer

ganz dicht. Es soll daher beim Befüllen kein Feuer

mehr im Kessel sein.

Besser als ein Hinweisschild

ist eine Zellenradschleuse

Da wir die Rückbrandsicherheit unserer Kessel nicht

dem Zufall überlassen, rüsten wir alle ETA Pelletskessel

mit einer Zellenradschleuse aus, bei der es auch

während des Kesselbetriebs keine offene Verbindung

zwischen Feuerraum und Pelletslager gibt.

Es wäre zwar nicht erforderlich, einen ETA Pelletskessel

während der Befüllung des Lagers abzustellen,

stellen Sie aber den Kessel trotzdem ab, wenn

der Tankwagenfahrer Sie dazu auffordert.

Verlängern der Befüllleitungen

Die ETA Befüllstutzen sind aus Stahlrohr 108 x 3,2 mm

und können bei Bedarf mit Stahlrohr verlängert

werden.

Wenn der Tankwagen sehr nahe an die Befüllstutzen

heran fahren kann und so seine mögliche

Förderweite (30m) nicht außerhalb des Hauses

verbraucht wird, sind Einblasleitungen mit einer

Länge bis zu 20m kein Problem. Höhenunterschiede

eines Stockwerks, bei kürzerer Leitung auch von

zwei Stockwerken, können problemlos überwunden

werden.

Verlängern nur mit Stahlrohren

• Es dürfen ausschließlich Stahlrohre für das Befüllsystem

verwendet werden. Keine Rohrleitungen aus

Kunststoff (Gefahr von elektrostatischen Aufladungen)

verwenden.

• Das Befüllsystem muss unbedingt gegen elektro-

34 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

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Lagerraum

staubdichte Türe, keine Leitungen

statische Aufladungen geerdet werden.

• Die verwendeten Befüllsysteme müssen auf der

Innenseite durchgängig glattwandig sein, keine

Wickelfalzrohre aus der Lüftungstechnik verwenden.

• Werden Rohrleitungen geschweißt, dürfen auf der

Innenseite keine Grade oder Schweißnähte hervorstehen,

welche die Pellets zerstören können.

• Werden Bögen verwendet, so sollten zumindest

5d-Bögen (Krümmungsradius beträgt das 5-fache

des Rohrradius) verwendet werden. Alternativ

kann man 90°-Umlenkungen auch durch zwei

45°-Bögen mit einem geraden Rohrstück dazwischen

herstellen.

• Das Befüllsystem soll nicht mit einem Bogen enden.

Um ein gerades Ausblasen der Pellets zu erreichen,

ist nach einem Bogen ein gerades Rohrstück von

mindestens 50 cm Länge erforderlich.

Keine Leitungen im Pelletslager

Im Pelletslager sollen weder Wasser führende Rohrleitungen

noch elektrische Leitungen sein. Wasser

aus einem Rohrbruch bringen die Pellets zum Aufquellen.

Unisolierte Teile einer Elektroinstallation

können eine Staubexplosion zünden.

Nicht entfernbare Rohrleitungen verkleiden,

Kaltwasserleitungen gegen Schwitzen isolieren

Bestehende und nicht mit vertretbarem Aufwand

zu entfernende Kaltwasserleitungen sind gegen

Schwitzwasserbildung zu isolieren, um einen

Feuchteeintrag in die Pellets aus Schwitzwasser

sicher zu unterbinden.

Rohrleitungen in der Flugbahn der Pellets beim

Befüllen, insbesondere Rohrleitungen unter der

Decke, sind zu verkleiden. Es ist darauf zu achten,

dass die Pellets durch ein Ableitblech geschont

werden.

Türe

Holzbretter

Einblasstutzen

20 cm unter der Decke und

waagrecht in den Raum gerichtet

Wenn möglich, Schrägbodenoberkante

sollte sich die Türe

in der Nähe der

Einblasstutzen befinden

Prallschutzmatte

Flugbahn

der Pellets

zu schützende

Leitungen, Rohre etc.

Ableitblech

Staubdichte, Brand hemmende T30-Türe

Bei Lagermengen bis 15.000 kg bestehen in Deutschland

keine brandschutztechnischen Anforderungen

an Türen oder Luken zum Pelletslager. Türen und

Luken müssen nach außen aufgehen und mit einer

staubdichten, umlaufenden Dichtung versehen

sein. Bei Türen oder Luken zum Pelletslager müssen

auf der Innenseite Holzbretter (30 mm stark mit Nut

und Feder) angebracht werden, damit die Pellets

nicht gegen die Tür oder Luke drücken, bzw. dass

die Türe geöffnet werden kann. Das Türschloss ist

staubdicht von innen zu verschließen. Entgegen

einer weit verbreiteten Bauanleitung, darf die Türklinke

innen nicht entfernt werden. Die Türe muss

im Notfall von innen geöffnet werden können.

Dichtung

Brandschutztür

T30 80/200 oder 70/80

Flugbahn

der Pellets

Nur explosionssichere Elektroinstallationen

zu schützende

Leitungen, Rohre etc.

Ableitblech

Im Pelletslager dürfen sich keine Elektroinstallationen

wie Schalter, Licht, Verteilerdosen, etc. befinden.

Unvermeidbare Installationen sind explosionsgeschützt

(luft- und feuchtedicht) auszuführen und

in der Flugbahn der Pellets gegen Beschädigung

zu schützen. Vorhandene Klemmdosen, die nicht

umverlegt werden können, sollten zumindest mit

Brunnenschaum ausgeschäumt werden, um jede

blanke Oberfläche spannungsführender Teile zu

verschließen.

Z-Profil

Holzbretter mindestens 3 cm dick auf der Lagerraumseite

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

35


Austragschnecke oder Saugsonden

Lagerraum

Modulares Austragschneckensystem von ETA

End-Flanschplatte

mit Y-Lager

(im Grundset

enthalten)

Endlagerstummel

(im Grundset

enthalten)

Offene Trogschnecken mit

1.000 mm, 1.500 mm und 2.000 mm,

kombinierbar bis 5.000 mm Gesamtlänge.

Offene Trogschneckenlänge mindestens 100mm

kürzer als die lichte Raumlänge wählen (Länge

kann problemlos bis zu 600mm kürzer sein)

Zwischenstummel zur Verbindung der Schnecken

Pelletsaustragkanal-Grundset

Mauerdurchtritt

Schneckenstartstück

Wartungsdeckel

Schlauchanschluss DN50

Pellets zum Kessel

Getriebemotor

Schlauchanschluss DN50

Rückluft vom Kessel

Einer Austragschnecke, die den Lagerraum über die ganze Länge vollständig entleert, ist der Vorzug zu geben. Wenn es aber

unmöglich ist, die Austragschnecke an einer Schmalseite des Lagerraums heraus zu führen, wird man Saugsonden installieren.

Pneumatische Austragung mit Saugsonden

Brandschutztür

Holzbretter

Z-Winkel

Retourluftstutzen

Befüllstutzen

0,5 m

Prallschutzmatte

Ansaugsonden

auf Holzbrett

montieren

Abmessungen für den

Einbau der Umschalteinheit (in mm)

0,3 m

Stützkonstruktion

aus Kantholz

Umschalteinheit

Flexible Schläuche

36 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

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Lagerraum

Schrägboden

Schrägboden

Im Lagerraum ist ein Schrägböden mit 40°-Neigung

erforderlich, um die eingelagerten Pellets zur Gänze

wieder entnehmen zu können. Dies gilt sowohl für

Austragschnecken als auch für Saugsonden.

Schrägbodenkonstruktion für den Lagerraum

Für den Schrägboden haben sich dreischichtverleimte

Betonschalungsplatten mit 27 mm Stärke bewährt.

Es können aber auch ungehobelte Holzbretter mit

25 mm Stärke verwendet werden, deren Oberfläche

mit dünnem, glatten Kunststoff-Laminat verkleidet

wird.

Der Schrägboden soll zu den Umschließungswänden

dicht sein, damit keine Pellets in den Leerraum rieseln.

Die Stützkonstruktion selbst darf sich aber nicht an

die Wände anlehnen, da diese großen Kräfte von

statisch unzureichend dimensionierten Wänden nicht

aufgenommen werden können.

Der Schrägboden soll der Gewichtsbelastung durch

die Pellets standhalten (Schüttgewicht 650 kg/m³).

Ausgehend von im Handel üblichen Schalungstafeln

mit 100 cm Breite, sollte für die Stützkonstruktion ein

Rahmenabstand von 50 oder 100 cm gewählt werden.

Für diese Abstände sind in den nebenstehenden

Tabellen die erforderliche Kantholzstärken in

Abhängigkeit von der Raumbreite angegeben.

Saugsonden auf einem Holzbrett montieren

Wenn die Saugsonden ummittelbar auf einem

kalten Betonboden sitzen, kann Wasser aus der

Umwälzluft an der kalten Saugsonde kondensieren.

Das Kondensat verklebt Pellets und insbesondere

Pelleststaub zu Brocken, die die Saugförderung

blockieren können. Um das zu vermeiden, die

Saugsonden immer auf einem Wärme isolierenden

Holzbrett (25/27 mm wie die Schalung) montieren.

Schneckenkanal in der Mauerdurchführung

weich einbauen (Körperschall)

Es kann von der Schnecke über die Lagerraumstirnwand

Schall in das Haus emittiert werden. Um das

zu vermeiden, den Schneckenkanal in der Mauerdurchführung,

mit weichem Material (Steinwolle)

ummanteln. In keinem Fall den Schneckenkanal

ohne Schalltrennung in eine Betonwand einbetonieren.

Abstützung

Einblasstutzen Ausblasst.

(raummittig, bei

Räumen breiter 3m

min. 0.5m

2 Stutzen außermittig)

ca. 0.2m

In statisch nicht ausreichend

dimensionierte Wände keine Kräfte

aus der Stützkonstruktion einleiten

27mm Schalungsplatten

(glatte Oberfläche)

Kantholz

Stützweite

2 3 1 3

40°

320 x 250 mm Mauerdurchbruch

Kanthölzer für Stützrahmenabstand 100 cm

für 2,5 m Raumhöhe

Holzquerschnitt in cm Stützweite in m Raumbreite in m

10 x 5 1,50 2,25

12 x 6 2,00 3,00

10 x 10 2,20 3,30

15 x 5 2,35 3,50

Kanthölzer für Stützrahmenabstand 50 cm

für 2,5 m Raumhöhe

Holzquerschnitt in cm Stützweite in m Raumbreite in m

8 x 4 1,50 2,25

10 x 5 2,20 3,30

12 x 6 3,00 4,50

10 x 10 3,40 5,10

Kleine Lagerräume mit Reservelager

Bei kleinen Lagerräumen kann der Schrägboden gekappt

werden. Auf den so erhaltenen ebenen Flächen

bleiben Pellets als Reserve liegen, die, wenn der

Hauptraum leer ist, händisch herunter geräumt

werden können.

Nachteil dieser Variante

ist, der Reserveraum

muss mindestens alle

3 Jahre geräumt werden,

um nicht Staub und

gebrochene Pellets

oder auch feuchte Pellets

anzusammeln.

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

37


Austragschnecke, Saugsonden

Bestellliste

Pos. Bestellliste für Pelletslagerraum mit Austragschnecke Artikelnummer Stück Preis

1

Pelletsaustragkanal-Grundset

bestehend aus geschlossenem Kanal für Mauerdurchführung bis max. 30 cm Wandstärke,

Schlauchanschlüsse für Saug- und Rückluftleitung, 4 Schlauchschellen, Revisionsöffnung,

Getriebemotor 1 x 230 V, 50 Hz, 0,37 kW, Kanalendstück mit Schneckenlagerung,

Schrauben für maximal 5m Austragschnecke.

16001-3

Die Austragschnecke soll zwischen 0,1 und 0,6 m kürzer sein als die lichte Länge des Raums. Die erforderliche

Länge wird aus Modulen mit 1, 1,5 oder 2 m Länge zusammengesetzt. Maximal ist eine Länge von 5 m möglich.

2 Pelletsaustragschnecke 1,0 m 16010-3

Pelletsaustragschnecke 1,5 m 16015-3

Pelletsaustragschnecke 2,0 m 16020-3

3 Zwischenstummel für Pelletsaustragschnecke (einer weniger als Schneckenstücke erforderlich) 16039

Für die Pelletsförderung sind zwei Schläuche von der Lagerraumaustragung zum Kessel erforderlich.

Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung Rolle mit 12,5 m 12252-125

4

Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung Rolle mit 25,0 m 12252-250

Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung Rolle mit 50,0 m 12252-500

5 Verbindungsstück für Förderschlauch NW 50 (nur in der Rückluftleitung verwenden) 12253

6

Brandschutzmanschette für Förderschlauch, wenn die Schläuche einen Raum zwischen

Lager und Heizraum queren, 2 Stück (Saug- und Rückluftleitung) je Wanddurchtritt erforderlich.

12255

7 Kaskadenmodul für Pelletsförderung aus einer Lagerraumaustragung zu zwei Kesseln 12090

8

Ein Paar Pelletseinblasstutzen gerade 0,5 m (Anschlusspunkt über dem Gelände) 12201-02

Ein Paar Pelletseinblasstutzen 0,5 m mit 45°-Bogen (Anschlusspunkt in Lichtschacht) 12202-02

9 Ein Paar Verlängerungen 0,5 m für Pelletseinblasstutzen 12206

10 Ein Paar Verlängerungsbögen 45° für Pelletseinblasstutzen 12208

11 Prallschutzmatte B 700 x H 1.200 mm 12205

Pos. Bestellliste für Pelletslagerraum mit Saugsonden Artikelnummer Stück Preis

1

Pneumatisches Austragungssystem

bestehend aus 3 Saugsonden und Umschalteinheit zwischen den Sonden,

Schlauchanschlüsse für Saug- und Rückluftleitung, 16 Schlauchschellen.

Eine Einzel-Saugsonde (nur für PE 7 und 11 ausreichend).

Ein Schlauchklemmenset 4 Stk für Pelletschlauch NW 50 mitbestellen.

16003

16003-100

12254

Für die Pelletsförderung sind jeweils zwei Schläuche von den Saugsonden zur Umschalteinheit (innerhalb

des Lagerraums) und von der Umschalteinheit zum Kessel erforderlich.

2 Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung Rolle mit 12,5 m 12252-125

Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung Rolle mit 25,0 m 12252-250

Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung Rolle mit 50,0 m 12252-500

3 Verbindungsstück für Förderschlauch NW 50 (nur in der Rückluftleitung verwenden) 12253

4

Brandschutzmanschette für Förderschlauch, wenn die Schläuche einen Raum zwischen

Lager und Heizraum queren, 2 Stück (Saug- und Rückluftleitung) je Wanddurchtritt erforderlich.

12255

5 Kaskadenmodul für Pelletsförderung aus einer Lagerraumaustragung zu zwei Kesseln 12090

6

Ein Paar Pelletseinblasstutzen gerade 0,5 m (Anschlusspunkt über dem Gelände) 12201-02

Ein Paar Pelletseinblasstutzen 0,5 m mit 45°-Bogen (Anschlusspunkt in Lichtschacht) 12202-02

7 Ein Paar Verlängerungen 0,5 m für Pelletseinblasstutzen 12206

8 Ein Paar Verlängerungsbögen 45° für Pelletseinblasstutzen 12208

9 Prallschutzmatte B 700 x H 1.200 mm 12205

38 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

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Bestellliste

Holzpelletssilo

Pos. Bestellliste für Holzpelletssilo (Sacksilo) Artikelnummer Stück Preis

1

1

2

ETAbox

bestehend aus höhenverstellbarem, verzinktem Stahlgestell, verzinktem Stahlkonus,

antistatischem Polyestergewebesack, Befüll- und Rückluftanschluss (Storz A100)

inklusive Entnahmeschnecke, Schlauchanschlüsse NW 50 für pneumatische Förderung zum Kessel

ETAbox 1.700 x 1.700 mm, in 100 mm-Schritten höhenverstellbar

Höhe 1.800 mm -> 3 ,1 m³ -> 2,1 to

12300-1

Höhe 2.100 mm -> 4,0 m³ -> 2,6 to

Höhe 2.500 mm -> 5,2 m³ -> 3,2 to

ETAbox 2.100 x 2.100 mm, in 100 mm-Schritten höhenverstellbar

Höhe 1.800 mm -> 4,5 m³ -> 2,8 to

Höhe 2.100 mm -> 5,8 m³ -> 3,6 to

Höhe 2.500 mm -> 7,5 m³ -> 4,7 to

ETA Sacksilo

bestehend aus verzinktem Metallgestell, antistatischem Polyestergewebesack mit Filterdeckel,

Befüllanschluss (Storz A100), Entnahmetopf mit Rüttelmotor, Schlauchanschlüsse NW 50

ETA Sacksilo 252522-34

5,3m³ zirka 3,4 to, 2.500 x 2.500 x Raumhöhe 2.125 mm

ETA Sacksilo 303022-43

6,6m³ zirka 4,3 to, 3.000 x 3.000 x Raumhöhe 2.125 mm

Verlängerungsrohr verzinkt, NW 100, L = 500 mm

für Befüllleitung von ETAbox und Pelletssacksilo

Verlängerungsrohr verzinkt, NW 100, L = 1000 mm

für Befüllleitung von ETAbox und Pelletssacksilo

Verlängerungsbogen verzinkt, NW 100, 45°

für Befüllleitung von ETAbox und Pelletssacksilo

Spannring, NW 100

zu Verlängerung für Befüllleitung von ETAbox und Pelletssacksilo

12301-01

Für die Pelletsförderung sind zwei Schläuche vom Sacksilo zum Kessel erforderlich.

3

Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung Rolle mit 12,5 m 12252-125

Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung Rolle mit 25,0 m 12252-250

Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung Rolle mit 50,0 m 12252-500

4 Schlauchklemmenset bestehend aus vier Schlauchklemmen für Förderschlauch NW 50 12254

5 Verbindungsstück für Förderschlauch NW 50 (nur in der Rückluftleitung verwenden) 12253

6

Brandschutzmanschette für Förderschlauch, wenn die Schläuche einen Raum zwischen

Lager und Heizraum queren, 2 Stück (Saug- und Rückluftleitung) je Wanddurchtritt erforderlich.

12301

12302

12310

12311

12312

12313

12255

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

39


PelletsUnit ETA PE 7 und 11

Auswahl der Regelung

Die Tabelle zeigt nur eine Auswahl aus den möglichen Regelungskonfigurationen

*) Sonderfunktionsrelais (1s)

mit potenzialfreiem Wechselkontakt

sind für Fremdwärmeumschaltung,

Öl-/Gaskessel-Brennersperre, Thermostat,

Solarumschaltventil, und Störmeldung

erforderlich.

Sonderfunktionsrelais können aber

auch als normaler Ausgang verwendet

werden.

Erforderliche Ausgänge je Funktion 3 3 3 1 1 1 1 1+1s 2 2+1s 1s

Erforderliche Temperatureingänge je Funktion 1 2 1 1 1(2) 3 2 (2)3 3(4) (3)4

Im Standardlieferumfang

des ETA PE 7 und 11-Kessels

enthalten

mit Heizkreisregelung

an der Wand

ab Herbst 2009 lieferbar

230 V-Ausgänge

Sonderfunktionsrelais 1s *)

Freie Temperatureingänge

11 2 12

20 3 28

Gemischte Heizkreise aus Kessel 1)

Pufferspeicher 2)

Gemischte Heizkreise aus Puffer 3)

Raumfühler mit Störmeldung 4)

Warmwasserspeicher 5)

Frischwassermodul 6)

WW-Zirkulationspumpe

Solar mit einem Speicher 7)

Solar mit zwei Speicher 8)

Solar mit Ladewärmetauscher 8)

Solar Ladetauscher + Umschaltven. 8 )

Störmeldung potenzialfei

2 2 1 1 1 1

1 2 2 1 1 1 1

1 2 2 1 1 1 1

1 2 2 1 1 1

1 2 2 1 1 1

1 1 1 1 1 1 1

1 1 1 1 1 1 1

1 4 4 1 1 1 1

1 4 4 1 1 1 1

1 4 4 2 2 1 1

Erforderliche

Fühler

1) Vorlauffühler für Heizkreise aus dem Kessel

sind im Lieferumfang des Kessels enthalten

2) 2 Stk. Pufferfühler R1/2“ x 150 mm ( 19024)

7) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler

und Tauchfühler)

4) Raumfühler mit Fernbedienung und LED

Störungsmeldung (19021-3) nach Bedarf

8) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler

und Tauchfühler) und abhängig von

der Anlage zusätzliche Tauchfühler

(19025) für Warmwasserspeicher

5) 1 Stk. Speicherfühler im Standardlieferumfang,

für Durchladen zweiter Tauchfühler (19025)

6) Für Frischwassermodul sind alle Fühler im

Lieferumfang des Moduls enthalten

3) Vorlauffühler für Heizkreise aus dem Puffer

1 Stk. Anlegefühler (19026) je Heizkreis

3 binäre Eingänge für externen Öffner/Schließer

Kann entweder für eine externe Wärmeanforderung/Kesselsperre

oder für die Steuerung der pneumatischen Saugsonden-Austragung

oder für den Strömungsschalter des Frischwassermoduls verwendet

werden.

Für die Fühler nur geschirmte Leitungen und für den

Anschluss der Geräte nur flexible Kabel verwenden!!!

40 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

www.eta.co.at


Bestellliste PelletsUnit ETA PE 7 und 11

Pos. Bestellliste für PelletsUnit ETA PE 7 und 11 Artikelnummer Stück Preis

1 PelletsUnit

ETA PE 7 Leistung 2,3 - 7,7 kW 12010

ETA PE 11 Leistung 2,3 - 11,2 kW 12012

Rohr zur Luftzuführung für raumluftunabhängigen Betrieb (Polypropylen beständig bis 120°C, druckdicht bis 200 Pa)

Für Luftzuführungen getrennt vom Schornstein ist eine Isolierung gegen Tauwasser bauseits erforderlich. Bei Querungen

eines Brandabschnittes ist eine Brandschutzisolation L90 bauseits auszuführen. Die Verwendung von handelsüblichen

Kanalrohren aus Kunststoff ist für die Luftzufuhr aus brandschutztechnischen Gründen nicht zu zulässig.

2 Rohr NW80 mit Muffe L = 500 mm 12270-0500

Rohr NW80 mit Muffe L = 1.000 mm 12270-1000

Bogen 87° NW80 mit Muffe L = 500 mm 12271

Mündungsgitter NW 80 aus Aluminium natur 12272

3 Zweiter Heizkreis zum Einbau in PE 7 und 11, Pumpe, Mischer, Vorlauffühler und Verrohrung 12070

4 Anlegethermostat zur Sicherheitsabschaltung eines Fußbodenkreises, steckerfertig verkabelt 19051

5

Pufferspeicher im Normalfall für ETA PE mit ausreichend

großen Warmwasserspeicher nicht erforderlich

Schichtpuffer ETA SP 825 Ø 790 x 1.939 mm, Kipphöhe 1.990 mm, Volumen 825 lt 20030-02

Schichtpuffer Solar ETA SPS 825 mit Solarregister 2,5 m², sonstige Abmessungen wie SP 825 20130-00

Isolierung zu ETA SP 825 und SPS 825 Ø 990 mm 20031-03

Schichtpuffer ETA SP 1100 Ø 850 x 2.150 mm, Kipphöhe 2.200 mm, Volumen 1.100 lt 20050-02

Schichtpuffer Solar ETA SPS 1100 mit Solarregister 3,2 m², sonstige Abmessungen wie SP 1100 20150-00

Isolierung zu ETA SP 1100 und SPS 1100 Ø 1.050 mm 20051-03

Schichtpuffer ETA SP 1650 Ø 1.000 x 2.370 mm, Kipphöhe 2.430 mm, Volumen 1.650 lt 20070-02

Schichtpuffer Solar ETA SPS 1650 mit Solarregister 4,0 m², sonstige Abmessungen wie SP 1650 20170-00

Isolierung zu ETA SP 1650 und SPS 1650 Ø 1.200 mm 20071-03

6 Zwei Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel für Pufferspeichermanagement 19024

Im Kessellieferumfang ist die Regelung für einen Warmwasserspeicher und maximal drei gemischte Heizkreise

(einschließlich Außentemperaturfühler) und eine einfache Solaranlage (ohne Fühler) enthalten.

7

Anlegefühler mit 7 m Kabel

für die Vorlauftemperatur der externen Heizkreise bei Installation mit Puffer

19026

(bei den internen Heizkreisen sind die Vorlauffühler bereits im Kessel eingebaut)

8 Raumfühler mit Fernbedienung und Störmeldung (LED) 19021-3

9

Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise im Wandgehäuse,

geeignet für Solarregelung, einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler und 10m CAN-Buskabel

ab Herbst 2009

Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel (1 Stück für Warmwasserspeicher

10

im Kessellieferumfang) 19025

erforderlich für weitere Warmwasserspeicher oder zweiten Speicherfühler für Durchladefunktion

11 Fühlerset-Solar: Kollektorfühler und Tauchfühler R1/2“ x 150 mm 19027

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

41


PelletsUnit ETA PE 7 und 11

Grundschema, 2. Heizkreis

Grundschema

mit Regelung im Kessellieferumfang,

für Fußbodenheizkreise ist zusätzlich ein Anlege-Sicherheitsthermostat erforderlich.

MK1 Raum 1

4x0,5²

AußenTemp.

T

2x0,5²

TWW

3x1²

TWZ

Zirkulationspumpe

T Boiler

2x0,5²

M

M

T Warmwassser

2x0,5²

PE 10

Warmwasserspeicher

TW

Grundschema mit optionalen 2. Heizkreis

mit Regelung im Kessellieferumfang,

für Fußbodenheizkreise ist zusätzlich ein Anlege-Sicherheitsthermostat erforderlich.

MK2 Raum 2 MK1 Raum 1

4x0,5²

4x0,5²

AußenTemp.

T

2x0,5²

Den kälteren Heizkreis

immer an den Mischerkreis 2

anschließen

TWW

3x1²

TWZ

Zirkulationspumpe

T Boiler

2x0,5²

M

M

M

T Warmwassser

2x0,5²

PE 10 mit zusätzlichem geregelten Heizkreis

Warmwasserspeicher

TW

42 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

www.eta.co.at


M

BWT-Pumpe

Puffer, Frischwassermodul, Solar PelletsUnit ETA PE 7 und 11

Pelletskessel mit Puffer (mehr als zwei Heizkreise möglich) und Warmwasserspeicher

Für die gelb unterlegten Teile des Schemas ist zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-W, für die Einbindung der Heizkreise je Heizkreis ein

Vorlauffühler, je Fußbodenheizkreis ein Anlege-Sicherheitsthermostat und für den Puffer zwei Tauchfühler (Set „Puffermanagement“) erforderlich.

Für mehr als einen Heizkreis

Heizkreisregelung

im Wandkasten

bis 2 Mischerkreise 23 -W.

Bei mehr Mischerkreisen

zusätzlich Erweiterung 34-0

AußenTemp.

T

CAN-Bus

Twisted Pair

2x2x0,6² geschirmt

2x0,5²

Warmwasserspeicher

TWW

TWarmwasser

2x0,5²

MK3 Raum 3 MK2 Raum 2 MK1 Raum 1

TWH

3x1²

2x0,5²

4x0,5²

2x0,5²

4x0,5²

2x0,5²

4x0,5²

T Vorl. 3

Pumpe 3

TWH

3x1²

T Vorl. 2

Pumpe 2

3x1²

T Vorl. 1

Pumpe 1

Mischer 3

M 3x1²

Mischer 2

M 3x1²

Mischer 1

M 3x1²

T Puffer

oben

2x0,5²

TW

M

T Puffer

unten

2x0,5²

PE10

Puffer

Pelletskessel und Puffer mit Warmwasserdurchlauftauscher (Frischwassermodul) und Solar

Je Heizkreis ist ein Vorlauffühler, je Fußbodenheizkreis ein Anlege-Sicherheitsthermostat, für den Puffer zwei Tauchfühler (Set „Puffermanagement“) und

für die Solaranlage ein Fühlerset „Solar“ erforderlich.

MK2 Raum 2 MK1 Raum 1

4x0,5²

4x0,5²

Kollektor

2x0,5²

TWH

2x0,5²

T Vorl. 2

2x0,5²

T Vorl. 1

AußenTemp.

T

M

TWW

2x0,5²

3x1²

Pumpe 2

Mischer 2

M 3x1²

3x1²

Pumpe 1

Mischer 1

M 3x1²

Puffer oben WW

2x0,5²

T

Warmwasser

2x0,5²

T Puffer

oben

2x0,5²

T Puffer

unten

2x0,5²

Kessel-RL

an Anschluss

ohne Schichtblech

3x1²

BWT-RL

2x0,5²

Strömungsschalter

2x0,5²

3x1²

Solarpumpe

M

T Solar

Puffer unten

2x0,5²

TW

PE10

Puffer

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

43


ETA PE 15 und 25

Auswahl der Regelung

Die Tabelle zeigt nur eine Auswahl aus den möglichen Regelungskonfigurationen

*) Sonderfunktionsrelais (1s)

mit potenzialfreiem Wechselkontakt

sind für Fremdwärmeumschaltung,

Öl-/Gaskessel-Brennersperre, Thermostat,

Solarumschaltventil, und Störmeldung

erforderlich.

Sonderfunktionsrelais können aber

auch als normaler Ausgang verwendet

werden.

Freie 230 V-Ausgänge

Sonderfunktionsrelais 1s *)

Freie Temperatureingänge

Gemischte Heizkreise 1)

Direkte Heizkreise (nur Pumpe)

Raumfühler mit Störmeldung 2)

Pufferspeicher 3)

Warmwasserspeicher 4)

Frischwassermodul 5)

WW-Zirkulationspumpe

Fremdwärme stoppt Pelletskessel 6)

Fremdwärme Umschaltventil

Öl-/Gaskessel-Brennersperre 7)

Solar mit einem Speicher 8)

Solar mit zwei Speicher 9)

Solar mit Ladewärmetauscher 9)

Solar Ladetauscher + Umschaltven. 9)

Differenztemperatur-Thermostat

Störmeldung potenzialfei

Fernpumpe

Erforderliche Ausgänge je Funktion 3 1 1 1 1 1 1s 1s 1 1+1s 2 2+1s 1s 1s 1

Erforderliche Temperatureingänge je Funktion 1 1 2 1(2) 3 1 2 (2)3 3(4) (3)4 (2)

Im Standardlieferumfang

des ETA PE-Kessels enthalten

Mit Heizkreisregelung

23-0 (19016) im Kessel

oder

mit Heizkreisregelung

23-W (19017) an der Wand

Der Variante an der Wand ist der Vorzug zu

geben, weil damit die Verlegung der Kabel

einfacher wird (nicht alle Kabel im Kessel).

Mit Heizkreisregelung

23-W (19017) an der Wand

und Heizkreiserweiterung

34-0 (19013)

5 1 8

11 2 16

17 2 24

1 1 2 1 1 1

1 1 2 1 1 1

1 1 1 1 1 1

1 1 1 1 1

1 1 1 1 1 1

3 1 4 1 1 1 1

3 1 4 1 1 1 1

3 1 4 1 1 1 1

3 1 4 1 1 1 1

3 3 1 1 1 1 1

3 3 1 1 1 1 1

3 3 1 1 1 1 1

3 3 1 1 1 1 1

2 1 3 1 1 1 1 1 1 1

2 1 3 2 1 1 1 1

2 1 3 1 1 1 1 1

2 2 1 1 1 1 1 1 1

2 2 1 2 2 1 1

2 2 1 1 1 1 1 1

5 1 6 2 1 1

5 1 6 1 1 1 1

5 5 1 1 1 1 1

5 5 1 2 1 1

5 5 1 1 1 1 1

5 5 1 1 1 1 1

4 4 1 1 1 1 1 1 1 1

4 4 1 1 1 1 1 1 1

4 4 1 1 1 1 1 1

3 3 1 2 2 1 1 1 1

3 3 1 1 1 2 1 1 1 1

Erforderliche

Fühler

7) Für Öl-/Gaskessel Tauchfühler (19025)

8) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler

und Tauchfühler)

9) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler

und Tauchfühler) und abhängig von

der Anlage zusätzliche Tauchfühler

(19025) für Warmwasserspeicher

4) 1 Stk. Speicherfühler im Standardlieferumfang,

für weitere Speicher bzw. zweiter Fühler für

Durchladefunktion Tauchfühler (19025)

1) Heizkreis-Vorlauffühler im Lieferumfang des

Kessels bzw. der Heizkreisregelungen enthalten

5) Für Frischwassermodul sind alle Fühler im

Lieferumfang des Moduls enthalten

2) Raumfühler mit Fernbedienung und LED

Störungsmeldung (19021-3) nach Bedarf

6) 1 Stk. Tauchfühler R1/2“ x 150 mm (19025)

3) 2 Stk. Pufferfühler R1/2“ x 150 mm ( 19024)

Binärer Eingang für externen Öffner/Schließer

Kann entweder für eine externe Wärmeanforderung/

Kesselsperre oder für die Steuerung der pneumatischen

Saugsonden-Austragung verwendet werden.

Für die Fühler nur geschirmte Leitungen und für den

Anschluss der Geräte nur flexible Kabel verwenden!!!

Frei konfigurierbarer Thermostat

Ein Thermostat, der abhängig von einer einstellbaren

Differenztemperatur und/oder einstellbaren Fixtemperatur

schaltet, kann konfiguriert werden. Diesem

Thermostat können entweder eigene Temperaturfühler

oder aus anderen Funktion vorhandene Temperaturen

zugeordnet werden.

44 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

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Bestellliste ETA PE 15 und 25

Pos. Bestellliste für Pelletskessel ETA PE 15 und 25 Artikelnummer Stück Preis

1 Pelletskessel

2

Pufferspeicher im Normalfall für ETA PE mit ausreichend

großen Warmwasserspeicher nicht erforderlich

ETA PE 15 Leistung 4,5 - 14,9 kW 12015

ETA PE 25 Leistung 7,5 - 25,0 kW 12025

Schichtpuffer ETA SP 825 Ø 790 x 1.939 mm, Kipphöhe 1.990 mm, Volumen 825 lt 20030-02

Schichtpuffer Solar ETA SPS 825 mit Solarregister 2,5 m², sonstige Abmessungen wie SP 825 20130-00

Isolierung zu ETA SP 825 und SPS 825 Ø 990 mm 20031-03

Schichtpuffer ETA SP 1100 Ø 850 x 2.150 mm, Kipphöhe 2.200 mm, Volumen 1.100 lt 20050-02

Schichtpuffer Solar ETA SPS 1100 mit Solarregister 3,2 m², sonstige Abmessungen wie SP 1100 20150-00

Isolierung zu ETA SP 1100 und SPS 1100 Ø 1.050 mm 20051-03

Schichtpuffer ETA SP 1650 Ø 1.000 x 2.370 mm, Kipphöhe 2.430 mm, Volumen 1.650 lt 20070-02

Schichtpuffer Solar ETA SPS 1650 mit Solarregister 4,0 m², sonstige Abmessungen wie SP 1650 20170-00

Isolierung zu ETA SP 1650 und SPS 1650 Ø 1.200 mm 20071-03

3 Zwei Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel für Pufferspeichermanagement 19024

4

5

Im Kessellieferumfang ist die Regelung für einen Warmwasserspeicher, einen gemischten Heizkreis (einschl. Außentemperaturfühler)

und einen direkten Heizkreis (für einen Puffer wird die Regelung des direkten Heizkreises verwendet) enthalten.

Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 23-0 für Einbau in den Kessel,

geeignet für Solarregelung,

einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler

Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 23-W in Wandgehäuse,

geeignet für Solarregelung, einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler und 10m CAN-Buskabel

6

Heizkreiserweiterung von 2 auf 4 Kreise 34-0 (für 23-W)

einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler

19013

7 Raumfühler mit Fernbedienung und Störmeldung (LED) 19021-3

8

Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel

(1 Stück für Warmwasserspeicher

im Kessellieferumfang)

erforderlich für weitere Warmwasserspeicher

oder zweiten Speicherfühler für Durchladefunktion,

oder für 3. und 4. Fühler bei Solaranlagen mit Ladewärmetauscher oder zweiten Speicher

9 Anlegefühler mit 7 m Kabel (1 Stück für Mischerheizkreis im Kessellieferumfang) 19026

10 Fühlerset-Solar: Kollektorfühler und Tauchfühler R1/2“ x 150 mm 19027

11

Externe Bedieneinheit

Bedientableau (gleich wie am Kessel) zur Fernbedienung

19032

12 Warmwasserspeicherladegruppe R1“ ETA 4-30 18021

19016

19017

19025

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

45


ETA PE 15 und 25 Grundschema, Solar auf Puffer + WW-Speicher

Grundschema

mit Regelung im Kessellieferumfang

DK

Raum DK

MK0

Raum 0

4x0,5²

4x0,5²

2x0,5²

TWH

2x0,5²

T Aussen

2x0,5²

T Vorl. 0

3x1²

3x1²

Pumpe DK

3x1²

Pumpe 0

Boilerpumpe

Mischer 0

M

4x1²

TWW

ETA PE

2x0,5²

T Boiler

TWZ

Boiler

TW

nungsvorschlag

Datum: 30.01.2006 Rev.: 00 Kesseltyp: ETA PE Pelletskessel Konfiguration: Puffer

Pelletskessel, Sonnenkollektoren auf Warmwasserspeicher und Puffer (Fußbodenheizung)

Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), das

Fühlerset Solar und drei Tauchfühler erforderlich.

MK0

Raum 0

MK1

Raum 1

T Kollektor

2x0,5²

4x0,5²

4x0,5²

2x0,5²

TWH

2x0,5²

T Aussen

2x0,5²

T Vorl. 0

T Vorl. 1

3x1²

Pumpe 0

3x1²

Pumpe 1

ETA PE

3x1²

DK Pufferpumpe

Mischer 0

M

4x1²

Mischer 1

M

4x1²

Kessel-RL an Anschluss

ohne Schichtblech

T Puff.unten Solar

2x0,5²

T Puffer oben

2x0,5²

T Puffer unten

2x0,5²

3x1²

2x0,5²

Boilerpumpe

T Boiler

2x0,5²

T Boiler unten

Solar

3x1²

3x1²

A

M

Solarpumpe

B

UV-Solar

Boiler

Puffer

TW

Planungsvorschlag

Datum: 12.04.2006 Rev.: 00 Kesseltyp: ETA PE Pelletskessel Konfiguration: Puffer + Boiler + Solar

46 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

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Puffer mit Trinkwasserwendel, Beistellkessel ETA PE 15 und 25

Pelletskessel, Puffer mit Trinkwasserwendel, Solaranlage mit Schichtumschaltung

Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), das

Fühlerset Solar und drei Tauchfühler erforderlich.

MK0

Raum 0

MK1

Raum 1

T Kollektor

2x0,5²

4x0,5²

4x0,5²

2x0,5²

2x0,5²

T Vorl. 0

T Vorl. 1

T Aussen

2x0,5²

3x1²

Pumpe 0

3x1²

Pumpe 1

Mischer 0

M

4x1²

Mischer 1

M

4x1²

Warmwasser

3x1²

2x0,5²

T Boiler unten solar

3x1²

Solarpumpe

T Puffer oben

T Puffer unten

2x0,5²

2x0,5²

ETA PE

DK Pufferpumpe

2x0,5²

3x1²

M

Puff.unten solar

T manuell zuweisen

A UV-Solar

B

Kaltwasser

Pelletskessel, Puffer und Stückholz-Beistellkessel

Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), für den Puffer

zwei Tauchfühler, für die Thermostatfunktion zur Steuerung der Beistellkesselpumpe zwei Tauchfühler und bei Anschluss beider Kessel an den selben Kamin ein

Rauchgasthermostat erforderlich.

MK0

Raum 0

MK 1

Raum 1

MK 1

Raum 2

4x0,5²

4x0,5²

4x0,5²

2x0,5²

2x0,5²

2x0,5²

T Boiler

2x0,5²

T Aussen

2x0,5²

T Vorl. 0

T Vorl. 1

T Vorl. 2

3x1²

Pumpe 0

Mischer 0

M

4x1²

3x1²

Pumpe 1

Mischer 1

M

4x1²

3x1²

Pumpe 2

Mischer 2

M

4x1²

3x1²

Boilerpumpe

Boiler

Kaltwasser

Wenn PE und BK am selben

Kamin angeschlossen werden,

dann Rauchgasthermostat RT

am BK, der elektrisch als Öffner

am binären Eingang des PE

(Kesselsperre) angeschlossen

wird.

ETA PE

3x1²

Pufferpumpe

T Puffer oben

2x0,5²

T Puffer unten

2x0,5²

Kessel-RL

an Anschluss

ohne Schichtblech

T kalt

2x0,5²

3x1²

2x0,5²

RT

T heiß

2x0,5²

Thermische Ablaufsicherung

zum Kanal

ETA BK

Kaltwasser

Puffer

55°C

Rücklaufanhebung ETA 3-30

Pumpe wird mit Thermostatfunktion gesteuert

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

47


ETA PE-K 35 bis 90

Auswahl der Regelung

Die Tabelle zeigt nur eine Auswahl aus den möglichen Regelungskonfigurationen

*) Sonderfunktionsrelais (1s)

mit potenzialfreiem Wechselkontakt

sind für Fremdwärmeumschaltung,

Öl-/Gaskessel-Brennersperre, Thermostat,

Solarumschaltventil und Störmeldung

erforderlich.

Sonderfunktionsrelais können aber

auch als normaler Ausgang verwendet

werden.

Freie 230 V-Ausgänge

Sonderfunktionsrelais 1s *)

Freie Temperatureingänge

Gemischte Heizkreise 1)

Raumfühler mit Störmeldung 2)

Rücklaufanhebung 3)

Pufferspeicher 4)

Warmwasserspeicher 5)

Frischwassermodul 6)

WW-Zirkulationspumpe

Fremdwärme stoppt Pelletskessel 7)

Fremdwärme Umschaltventil/Pumpe

Öl-/Gaskessel-Brennersperre

Solar mit einem Speicher 9)

Solar mit zwei Speicher 10)

Solar mit Ladewärmetauscher 10)

Solar Ladetauscher + Umschaltven. 10)

Differenztemperatur-Thermostat

Störmeldung potenzialfrei

Fernpumpe

Erforderliche Ausgänge je Funktion 3 3 1 1 1 1s 1s 1 1+1s 2 2+1s 1s 1s 1

Erforderliche Temperatureingänge je Funktion 1 1 1 2 1(2) 3 1 2 (2)3 3(4) (3)4 (2)

Im Standardlieferumfang

des ETA PE-K Kessels enthalten

Mit Heizkreisregelung

23-0 (19016) im Kessel

oder

mit Heizkreisregelung

23-W (19017) an der Wand

Der Variante an der Wand ist der Vorzug zu

geben, weil damit die Verlegung der Kabel

einfacher wird (nicht alle Kabel im Kessel).

Mit Heizkreisregelung

23-W (19017) an der Wand

und Heizkreiserweiterung

34-0 (19013)

Zwei 23-W (19017)

und zwei 34-0 (19013)

7 1 9

13 2 17

19 2 27

31 3 41

1 1 1 1 1 1 1

1 1 1 1 1 1 1

1 1 1 1 1 1 1

1 1 1 1 1 1 1

1 1 1 1 1 1 1

3 3 1 1 1 1 1 1

3 3 1 1 1 1 1 1

3 3 1 1 1 1 1 1

3 3 1 1 1 1 1 1

3 3 1 1 1 1 1 1

3 3 1 1 1 1 1 1

2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1

2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1

2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1

2 2 1 1 2 2 1 1

2 2 1 1 2 1 1 1

2 2 1 1 1 1 1 1 1

2 2 1 1 2 1 1 1

2 2 1 1 2 1 1 1

2 2 1 1 2 1 1 1

5 5 1 1 1 1 1 1

5 5 1 1 2 1 1

5 5 1 1 1 1 1 1

5 5 1 1 1 1 1 1

5 5 1 1 1 1 1 1

4 4 1 1 1 1 1 1 1 1

4 4 1 1 1 1 1 1 1

9 9 1 1 1 1 1 1 1

9 9 1 1 3 1 1

7 7 1 1 2 2 1 1 1 1 1

Erforderliche

Fühler

8) Für Öl-/Gaskessel Tauchfühler (19025)

9) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler

und Tauchfühler)

10) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler

und Tauchfühler) und abhängig von

der Anlage zusätzliche Tauchfühler

(19025) für Warmwasserspeicher

5) 1 Stk. Speicherfühler im Standardlieferumfang,

für weitere Speicher bzw. zweiter Fühler für

Durchladefunktion Tauchfühler (19025)

1) Heizkreis-Vorlauffühler im Lieferumfang des

Kessels bzw. der Heizkreisregelungen enthalten

2) Raumfühler mit Fernbedienung und LED

Störungsmeldung (19021-3) nach Bedarf

6) Für Frischwassermodul sind alle Fühler im

Lieferumfang des Moduls enthalten

7) 1 Stk. Tauchfühler R1/2“ x 150 mm (19025)

3) Rücklauffühler im Standardlieferumfang

4) 2 Stk. Pufferfühler R1/2“ x 150 mm ( 19024)

Binärer Eingang für externen Öffner/Schließer

Kann entweder für eine externe Wärmeanforderung/

Kesselsperre oder für die Steuerung der pneumatischen

Saugsonden-Austragung verwendet werden.

Für die Fühler nur geschirmte Leitungen und für den

Anschluss der Geräte nur flexible Kabel verwenden!!!

Frei konfigurierbarer Thermostat

Ein Thermostat, der abhängig von einer einstellbaren

Differenztemperatur und/oder einstellbaren Fixtemperatur

schaltet, kann konfiguriert werden. Diesem

Thermostat können entweder eigene Temperaturfühler

oder aus anderen Funktion vorhandene Temperaturen

zugeordnet werden.

48 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

www.eta.co.at


Bestellliste ETA PE-K 35 bis 90

Pos. Bestellliste für Pelletskessel ETA PE-K 35 bis 90 Artikelnummer Stück Preis

1

Pelletskessel

bei der Bestellung ist anzugeben,

ob der Pelletseinschub links oder

rechts am Kessel angebaut wird

(von vorne gesehen).

ETA PE-K 35 links

ETA PE-K 35 rechts

ETA PE-K 50 links

ETA PE-K 50 rechts

ETA PE-K 70 links

ETA PE-K 70 rechts

ETA PE-K 90 links

ETA PE-K 90 rechts

Leistung 9,4 - 35,0 kW

Leistung 14,1 - 49,5 kW

Leistung 21,0 - 70,0 kW

Leistung 28,4 - 95,0 kW

13035LP

13035RP

13049LP

13049RP

13075LP

13075RP

13085LP

13085RP

2

Rauchgasabgang waagrecht für niedrige Kaminanschlüsse

für PE-K 35 bis 50 Kaminanschlusshöhe Mitte Rohr 1.565 mm (anstelle von mindestens 1.735 mm) 10074

für PE-K 70 bis 90 Kaminanschlusshöhe Mitte Rohr 1.765 mm (anstelle von mindestens 1.935 mm)

3 Thermische Ablaufsicherung Anschluss 3/4“ 19060

4 Rücklaufanhebung R5/4“ mit Mischer ETA 1-60 bis 60 kW 18013

5 Rücklaufanhebung R6/4“ mit Mischer ETA 1-90 bis 90 kW 18017

Schichtpuffer ETA SP 825 Ø 790 x 1.939mm, Kipphöhe 1.990 mm, Volumen 825 lt 20030-02

Schichtpuffer Solar ETA SPS 825 mit Solarregister 2,5 m², sonstige Abmessungen wie SP 825 20130-00

Isolierung zu ETA SP 825 und SPS 825 Ø 990 mm 20031-03

Schichtpuffer ETA SP 1100 Ø 850 x 2.150 mm, Kipphöhe 2.200 mm, Volumen 1.100 lt 20050-02

6

Schichtpuffer Solar ETA SPS 1100 mit Solarregister 3,2 m², sonst. Abmessungen wie SP 1100 20150-00

Isolierung zu ETA SP 1100 und SPS 1100 Ø 1.050 mm 20051-03

Schichtpuffer ETA SP 1650 Ø 1.000 x 2.370 mm, Kipphöhe 2.430 mm, Volumen 1.650 lt 20070-02

Schichtpuffer Solar ETA SPS 1650 mit Solarregister 4,0 m², sonstige Abmessungen wie SP 1650 20170-00

Isolierung zu ETA SP 1650 und SPS 1650 Ø 1.200 mm 20071-03

7 Zwei Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel für Pufferspeichermanagement 19024

8

9

8

Wenn ausreichend großes Heizregister

im Warmwasserspeicher,

dann im Normalfall kein Puffer

Im Kessellieferumfang ist die Regelung für einen Warmwasserspeicher, einen gemischten Heizkreis

(einschl. Außentemperaturfühler) und Puffermanagement (ohne Tauchfühler) enthalten.

Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 23-0 für Einbau in den Kessel,

geeignet für Solarregelung,

einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler

Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 23-W in Wandgehäuse,

geeignet für Solarregelung, einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühlern und 10 m CAN-Buskabel

Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 23-BT in Wandgehäuse mit Bedientableau,

geeignet für Solarregelung, einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühlern und 10 m CAN-Buskabel

10

Heizkreiserweiterung von 2 auf 4 Kreise 34-0 (für 23-W)

einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler

19013

11 Raumfühler mit Fernbedienung und Störmeldung (LED) 19021-3

12

Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel

(1 Stück für Warmwasserspeicher

im Kessellieferumfang)

erforderlich für weitere Warmwasserspeicher

oder zweiten Speicherfühler für Durchladefunktion,

oder für 3. und 4. Fühler bei Solaranlagen mit Ladewärmetauscher oder zweiten Speicher

13

Anlegefühler mit 7 m Kabel

(2 Stück für Mischerheizkreis und Rücklaufanhebung im Kessellieferumfang)

19026

14 Fühlerset-Solar: Kollektorfühler und Tauchfühler R1/2“ x 150 mm 19027

15

Externe Bedieneinheit

Bedientableau (gleich wie am Kessel) zur Fernbedienung

19032

16 Warmwasserspeicherladegruppe R1“ ETA 4-30 18021

19016

19017

19018

19025

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

49


ETA PE-K 35 bis 90 Grundschema, Puffer und Öl-/Gaskessel

Grundschema

mit Regelung im Kessellieferumfang,

ein zweiter optionaler Speicherfühler (19025) für eine Warmwasserladesteuerung

ermöglicht für die Warmwasserbereitung im Sommerbetrieb längere Kesselmindestlaufzeiten.

MK0

Raum 0

4x0,5²

TWW

T Boiler

2x0,5²

TWH

2x0,5²

T Boiler unten

2x0,5²

T Vorl.0

3x1²

Pumpe 0

3x1²

Boiler

T Aussen

2x0,5²

Mischer 0

M

4x1²

TW

Bei Anlage ohne Puffer

ausreichend großes

Heizregister im Boiler:

1,5 m² bis 25 kW,

2,5 m² bis 50 kW,

4,0 m² bis 90 kW

T

Kaltwasser

2x0,5²

Rücklauftemp.

3x1²

Rücklaufanhebung

4x1²

Hydraulische Weiche

M

ETA PE-K

Pelletskessel, Puffer u. WW-Speicher mit tiefen Fühlern für hohen Warmwasserbedarf, Öl-/Gaskessel für Spitzenlast

Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), und vier

Tauchfühler erforderlich.

Raum 0 Raum 1 Raum 2

MK0

4x0,5²

MK1

4x0,5²

MK2

4x0,5²

2x0,5²

TWW

TWH

2x0,5²

TWH

2x0,5²

2x0,5²

T Vorl.0

T Vorl.1

T Vorl.2

T Boiler

T Aussen

2x0,5²

3x1²

Pumpe 0

3x1²

3x1²

Pumpe 1

Pumpe 2

Mischer 0

Mischer 1

Mischer 2

M M M

4x1²

4x1²

4x1²

Boiler

3x1²

TW

T

Kaltwasser

2x0,5²

Rücklauftemp.

3x1²

M

4x1²

3x1²

2x0,5²

Öl-/Gaskessel

3x1²

T heiß (Thermostat)

Brennerpumpe

gesteuert mit

Thermostatfunktion

2x0,5²

T kalt (Thermostat)

T Puffer oben

2x0,5²

T Puffer unten

2x0,5²

ETA PE-K

Kesselpumpe

Rücklaufanhebung

Puffer

l hl ll k l

P ff

50 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

www.eta.co.at


Öl/Gas+Solarladetauscher, zwei Kessel ETA PE-K 35 bis 90

Pelletskessel, Öl-/Gaskessel für Spitzenlast, Solaranlage für externen Wärmetauscher

Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), das

Fühlerset Solar und fünf Tauchfühler erforderlich.

Raum 0 Raum 1

4x0,5²

4x0,5²

MK0

MK1

TWW

T Kollektor

2x0,5²

TWH

2x0,5²

T Vorl.0

TWH

2x0,5²

T Vorl.1

2x0,5²

3x1²

Pumpe 0

3x1²

Pumpe 1

T Boiler

T Aussen

2x0,5²

Mischer 0

M

4x1²

Mischer 1

M

4x1²

Boiler

3x1²

TW

3x1²

Kollektorpumpe

T

Kaltwasser

2x0,5²

Rücklauftemp.

3x1²

M

4x1²

3x1²

2x0,5²

3x1²

T heiß (Thermostat)

Brennerpumpe

gesteuert mit

Öl-/Gaskessel Thermostatfunktion

T Puffer oben

T kalt (Thermostat)

2x0,5²

T Puffer unten

T Puff.oben solar

2x0,5²

T Puff.unten solar

2x0,5²

3x1²

A

M

B

AB

Sekundärvorlauf

2x0,5²

UV Solar

Sekundärpumpe

Kollektorrücklauf

2x0,5²

3x1²

ETA PE-K

Kesselpumpe

Rücklaufanhebung

Puffer

Zwei Pelletskessel

Für die gelb unterlegten Teile des Schemas ist zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten) erforderlich.

Für den Puffer ist ein Tauchfühler notwendig (als zweiter Pufferfühler wird der Warmwasserspeicherfühler des zweiten Kessels verwendet).

MK0-0

Raum 0-0 Raum 1-0 Raum 2-0

4x0,5²

MK1-0

4x0,5²

MK2-0

4x0,5²

MK0-1

Raum 0-1

4x0,5²

2x0,5²

TWW

TWH

2x0,5²

T Vorl.0-0

TWH

2x0,5²

T Vorl.1-0

2x0,5²

T Vorl.2-0

T Vorl.0-1

2x0,5²

T2 Boiler

T Aussen

2x0,5²

3x1²

Pumpe 0-0

Mischer 0-0

3x1²

3x1²

Pumpe 1-0

Pumpe 2-0

Mischer 1-0

Mischer 2-0

M M M

4x1²

4x1²

4x1²

Pumpe 0-1

Mischer 0-1

M

3x1²

4x1²

Boiler

3x1²

TW

CAN-Bus

Twisted Pair 2x2x0,6² geschirmt

T

Kaltwasser

2x0,5²

Rücklauftemp.

3x1²

4x1²

T

Kaltwasser

2x0,5²

Rücklauftemp.

3x1²

4x1²

T6 Puffer oben

2x0,5²

M

M

T7 Puffer unten

2x0,5²

ETA PE-K Kessel 0

Kesselpumpe

Rücklaufanhebung

ETA PE-K Kessel 1

Kesselpumpe

Rücklaufanhebung

Puffer

Planungsvorschlag

Datum: 20.06.2006 Rev.: 00 Kesseltyp: ETA PE-K Pelletkessel Konfiguration: Puffer + Kaskad

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

51


ETA SH-P + TWIN 29/25 und 30/25

Auswahl der Regelung

Die Tabelle zeigt nur eine Auswahl aus den möglichen Regelungskonfigurationen

*) Sonderfunktionsrelais (1s)

mit potenzialfreiem Wechselkontakt

sind für Anfahrentlastungsmischer,

Öl-/Gaskessel-Brennersperre, Thermostat

und Solarumschaltventil erforderlich.

Sonderfunktionsrelais können aber

auch als normaler Ausgang verwendet

werden.

Freie 230 V-Ausgänge

Sonderfunktionsrelais 1s *)

Freie Temperatureingänge

Pufferspeicher 1)

Rücklaufanhebung 2)

Direkte Heizkreise (nur Pumpe)

Gemischte Heizkreise 3)

Raumfühler mit Nachlegeanzeige 4)

Warmwasserspeicher 5)

Frischwassermodul 6)

WW-Zirkulationspumpe

Anfahrentlastungsventil bis 30 kW

Anfahrentlastungsmischer bis 60 kW

Öl-/Gaskessel-Brennersperre

Öl-/Gas Pumpe oder Umschaltventil 7)

Öl-/Gas Umschaltmischer über 30 kW 7)

Solar mit einem Speicher 8)

Solar mit zwei Speichern 9)

Solar mit Ladewärmetauscher 9)

Solar Ladetauscher + Umschaltven. 9)

Differenztemperatur-Thermostat

Fernpumpe

Erforderliche Ausgänge je Funktion 3 1 3 1 1 1 1 1s 1s 1 2 1 1+1s 2 2+1s 1s 1

Erforderliche Temperatureingänge je Funktion 3 1 1 1 1(2) 3 1 1 2 (2)3 3(4) (3)4 (2)

Im Standardlieferumfang

des ETA SH-Kessels enthalten

Mit Heizkreisregelung

1-0 (19010) im Kessel

Mit Heizkreisregelung

1-0 (19010) im Kessel

und 2. Fühler (19026)

Mit Heizkreisregelung

12-0 (19011-1) im Kessel

oder

mit Heizkreisregelung

12-W (19012-1) an der Wand

Der Variante an der Wand ist der Vorzug zu

geben, weil damit die Verlegung der Kabel

einfacher wird (nicht alle Kabel im Kessel).

Mit Heizkreisregelung

12-W (19012-1) an der Wand

und Heizkreiserweiterung

34-0 (19013)

7 1 6

11 1 13

13 1 13

13 2 13

19 2 21

1 1 2 1 1

1 1 2 1 1

1 1 2 1 1 1

1 1 1 1 1 1 1

1 1 1 1 1 1 1 1

1 1 1 1 1 1 1 1 1

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

1 1 1 1 1 1 1 1 1

1 1 2 2 1 1 1

1 1 2 2 1 1 1 1

1 1 2 2 1 1 1 1 1

1 1 2 2 1 1 1 1

1 1 2 2 1 1 1 1 1 1

1 1 2 2 2 1 1 1

1 1 2 2 1 1 1 1

1 1 2 2 1 1 1 1 1

1 1 2 2 2 1 1 1

1 1 2 2 1 1 1 1 1 1

1 1 2 2 1 1 1 1 1

1 1 4 4 1 1 1 1 1 1

1 1 4 4 2 1 1 1

1 1 4 4 1 1 1 1

1 1 4 4 1 1 1 1 1

1 1 4 4 2 1 1 1

1 1 4 4 1 1 1 1 1 1

1 1 4 4 1 1 1 1 1

1-0 (19010) im Kessel und

1 1 6 6 1 1 1 1

12-W (19012-1) + 34-0 (19013) Wand 25 2 29 1 1 6 6 2 1 1 1

Zwei 12-W (19012-1) Wand

1 1 8 8 1 1 1 1

31 3 37

und zwei 34-0 (19013)

1 1 8 8 2 1 1 1

Erforderliche

Fühler

7) Für Öl- oder Gaskessel Tauchfühler (19025)

8) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler und

Tauchfühler)

9) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler und

Tauchfühler) und abhängig von der Anlage

zusätzliche Tauchfühler (19025) für Speicher

5) 1 Stk. Speicherfühler im Standardlieferumfang,

für weitere Warmwasserspeicher bzw. zweiter

Fühler für Durchladefunktion Tauchfühler (19025)

6) Für Frischwassermodul sind alle Fühler im

Lieferumfang des Moduls enthalten

1) 3 Stk. Pufferfühler im Standardlieferumfang

2) Rücklauffühler im Standardlieferumfang

3) Heizkreis-Vorlauffühler im Lieferumfang

der Heizkreisregelungen enthalten

4) Raumfühler mit Fernbedienung und

Nachlegeanzeige (19021-3) nach Bedarf

Frei konfigurierbarer Thermostat

Für die Fühler nur geschirmte Leitungen und für den

Anschluss der Geräte nur flexible Kabel verwenden!

Ein Thermostat, der abhängig von einer einstellbaren

Differenztemperatur und/oder einstellbaren Fixtemperatur

schaltet, kann konfiguriert werden. Diesem

Thermostat können entweder eigene Temperaturfühler

oder aus anderen Funktion vorhandene Temperaturen

zugeordnet werden.

52 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

www.eta.co.at


Bestellliste ETA SH-P + TWIN 20/15 und 30/25

Position Bestellliste Stückholz-/Pelletskessel ETA SH-P + TWIN 29/25 und 30/25 Artikelnummer Stück Preis

1 Holzvergaserkessel SH-P mit

ETA SH 20P Leistung 10 - 20 kW 10020P

beiderseits Flanschen für Pelletsbrenner ETA SH 30P Leistung 10 - 30 kW 10030P

Pelletsbrenner TWIN

ETA TWIN 15L Leistung 4,5 - 14,9 kW 12115L

2

bei der Bestellung ist anzugeben, ob der

ETA TWIN 15R Leistung 4,5 - 14,9 kW 12115R

Pelletsbrenner links oder rechts am Kessel ETA TWIN 25L Leistung 7,5 - 25,0 kW 12125L

angebaut wird (von vorne gesehen). ETA TWIN 25R Leistung 10 - 30 kW 12125R

3

Rauchgasabgang waagrecht für niedrige Kaminanschlüsse

Kaminanschlusshöhe Mitte Rohr 1.500 mm (anstelle von mindestens 1.670 mm)

10074

4 Thermische Ablaufsicherung Anschluss 3/4“ 19060

5 Rücklaufanhebung R1“ mit Mischer ETA 1-30 bis 30 kW 18011

Schichtpuffer ETA SP 825 Ø 790 x 1.939 mm, Kipphöhe 1.990 mm, Volumen 825 lt 20030-02

Schichtpuffer Solar ETA SPS 825 mit Solarregister 2,5 m², sonstige Abmessungen wie SP 825 20130-00

Isolierung zu ETA SP 825 und SPS 825 Ø 990 mm 20031-03

Schichtpuffer ETA SP 1100 Ø 850 x 2.150 mm, Kipphöhe 2.200 mm, Volumen 1.100 lt 20050-02

6 Schichtpuffer Solar ETA SPS 1100 mit Solarregister 3,2 m², sonst. Abmessungen wie SP 1100 20150-00

Isolierung zu ETA SP 1100 und SPS 1100 Ø 1.050 mm 20051-03

Schichtpuffer ETA SP 1650 Ø 1.000 x 2.370 mm, Kipphöhe 2.430 mm, Volumen 1.650 lt 20070-02

Schichtpuffer Solar ETA SPS 1650 mit Solarregister 4,0 m², sonstige Abmessungen wie SP 1650 20170-00

Isolierung zu ETA SP 1650 und SPS 1650 Ø 1.200 mm 20071-03

7 Anfahrentlastungsventil R1“ bis 30 kW (kv=8) 18082

8

9

10

11

Heizkreisregelung für 1 Mischerkreis 1-0 für Einbau in den Kessel

einschließlich Außentemperaturfühler, ein Heizkreisvorlauffühler

Heizkreiserweiterung von 1 auf 2 Mischerkreise (für 1-0)

ein Heizkreisvorlauffühler

Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 12-0 für Einbau in den Kessel

einschließlich Außentemperaturfühler, zwei Heizkreisvorlauffühler

Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 12-W im Wandgehäuse

einschl. Außentemperaturfühler, zwei Heizkreisvorlauffühler und 10 m CAN-Buskabel

19010

19026

19011-1

19012-1

12

Heizkreiserweiterung von 2 auf 4 Kreise 34-0 (für 12-W)

einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühlern

19013

13 Raumfühler mit Fernbedienung und Nachlegeanzeige (LED) 19021-3

14

Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel

4 Stück (3 x Puffer und 1 x Warmwasserspeicher im Standardlieferumfang des

Kessels,

zusätzlich erforderlich bei Öl-/Gaskessel für Pumpen-/Umschaltventilsteuerung,

für weitere Warmwasserspeicher oder zweiten Speicherfühler für Durchladefunktion,

für 3. und 4. Fühler bei Solaranlagen mit Ladewärmetauscher oder zweiten Speicher

19025

15

Anlegefühler mit 7 m Kabel

1 Stück für Rücklaufanhebung im Standardlieferumfang des Kessels,

19026

zusätzlich erforderlich für Öl-/Gaskessel wenn keine Tauchfühlermuffe vorhanden ist

16 Fühlerset-Solar: Kollektorfühler und Tauchfühler R1/2“ x 150 mm 19027

17

Externe Bedieneinheit

Bedientableau (gleich wie am Kessel) zur Fernbedienung

19032

18

Abgas-Temperaturwächter für Öl-/Gaskesselverriegelung

bei Anschluss an gemeinsamen Kamin

19050

19 Warmwasserspeicherladegruppe R1“ ETA 4-30 18021

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

53


ETA SH-P + TWIN

Grundschema, Solar auf Puffer + WW-Speicher

Grundschema

Für die gelb unterlegten Teile des Schemas ist zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 1-0 (Kesseleinbau) + zweiter VL-Fühler erforderlich

MK1

Raum 1

MK2

Raum 2

4x0,5²

4x0,5²

2x0,5²

2x0,5²

T Aussen

2x0,5²

T Vorl. 1

T Vorl. 2

3x1²

Pumpe 1

3x1²

Pumpe 2

M

Mischer 1

4x1²

Mischer 2

M

4x1²

T Puffer oben

2x0,5²

T

Kaltwasser

ETA TWIN

ETA SH-P

2x0,5²

Rücklauftemp.

3x1²

4x1²

4x1²

3-Wege Ventil

A

AB

M

T Puffer mitte

2x0,5²

3x1²

2x0,5²

T Boiler

Pufferpumpe

M

Rücklaufanhebung

3x1²

B

Anfahrentlastung B

A

AB M

4x1²

3-Wege Mischer

T Puffer unten

2x0,5²

Puffer

Boilerpumpe

Boiler

TW

Pellets/Stückholzkessel, Sonnenkollektoren auf Warmwasserspeicher und Puffer

Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), das

Fühlerset Solar und ein Tauchfühler erforderlich.

MK1

Raum 1

MK2

Raum 2

T Kollektor

2x0,5²

4x0,5²

4x0,5²

2x0,5²

TWH

2x0,5²

T Aussen

2x0,5²

T Vorl. 1

T Vorl. 2

3x1²

Pumpe 1

3x1²

Pumpe 2

Mischer 1

M

4x1²

Mischer 2

M

4x1²

Solarpumpe

3x1²

B A

UV-Solar M 3x1²

T

Kaltwasser

ETA TWIN

ETA SH-P

2x0,5²

Rücklauftemp.

3x1²

M

4x1²

3-Wege Ventil

A

AB

M

Anfahrentlastung

3x1²

B

T Puff.unten Solar

2x0,5²

T Puffer oben

2x0,5²

T Puffer mitte

2x0,5²

T Puffer unten

2x0,5²

3x1²

Boilerpumpe

T Boiler

2x0,5²

2x0,5²

T Boiler unt.

Solar

Pufferpumpe

Rücklaufanhebung

B

Puffer

Puffer

Boiler

A

AB M

4x1²

3-Wege Mischer

TW

54 Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten

www.eta.co.at


Checkliste

Kessel, Puffer, Schornstein, Luft, Lagerraum

Kesselinstallation

Mindestabstände zur Wand eingehalten (Wartungsraum)

Sicherheitsventil ohne Absperrung am Kesselaustritt

Ausgleichsgefäß Bruttoinhalt 10% des Anlagenvolumens,

unmittelbar im Rücklauf des Kessels eingebunden, bei

Pufferanlagen im Rücklauf zwischen Kessel und Puffer

Entlüfter unmittelbar am Kesselaustritt

Manometer

Ohne Puffer ausreichend großes Heizregister im Speicher (0,8 m²

für 10 kW, 1,5 m² bis 25 kW, 2,5 m² bis 50 kW, 4 m² bis 90 kW)

Pufferspeicher wenn vorhanden

bei parallel verbundenen Puffern mit 5/4“ Anschlüssen (in

Klammer die Werte für 6/4“):

für zwei Puffer bis 25 (40) kW einseitige Anbindung möglich,

für zwei Puffer bis 80 (130) kW Tichelmann-Anbindung,

über 80 (130) kW externe Verrohrung symmetrisch oder Tichelmann,

bei mehr als zwei Puffern in jedem Fall externe

Tichelmann-Verrohrung

Entkalktes Wasser für die Erstbefüllung: 20.000 lt°dH für

Anlagevolumen (in Liter) multipliziert mit der Härte (in Grad

deutscher Härte) darf nicht überschritten werden.

Schornstein, Zu- und Abluft

Ausreichender Kaminquerschnitt

Mehrschaliger, isolierter, Feuchte unempfindlicher

Schornstein oder Kaminsanierung mit eingezogenem Rohr

Kondensatablauf mit Sifon vom Kamin zum Kanal

Verbindungsstück vom Kessel zum Kamin, kurz mit wenig

Richtungsänderungen, Wärme isoliert und steigend verlegt

Abgasrohr weich in Kaminmuffe eingedichtet (Körperschall)

Putzöffnungen (Kamin und Rauchrohrbögen) zugänglich

In Österreich ist eine Verpuffungsklappe (Explosionsklappe)

in der Verbindungsleitung zwischen Kessel und Kamin

oder im Kamin innerhalb des Heizraums vorgeschrieben

Zugbegrenzer bei Schornsteinen höher als 12 m über

Heizraumboden, eingestellt auf 5 bis 10 Pa

Pelletslagerraum wenn vorhanden

im Pelletslagerraum dürfen sich keine elektrischen Lampen,

Schalter, Steckdosen, Verteilerdosen, etc. befinden

(Gefahr einer Staubexplosion) wenn unvermeidlich,

dann nur in explosionsgeschützter Ausführung

Unentfernbare Rohrleitungen verschalt mit schrägen

Abweisflächen gegen die Einblasrichtung der Pellets

Befüllkupplungen für den Pelletslieferanten gut zugänglich

angebracht und fest im Mauerwerk eingebunden

die Einblas- und Rückluftstutzen sind geerdet

Sicherheitswärmetauscher mit thermischem Ablaufventil an

Brauchwasserzulauf und sichtbaren Ablauf in den Kanal

(für PE-Kessel nicht erforderlich)

Rücklauftemperaturanhebung mit Pumpe oder Mischer

dimensioniert für Mindestrücklauftemperatur 60°C

(für PE-Kessel nicht erforderlich)

für jeden heraussperrbaren Bereich Füll- und Entleerhahn

Kessel auf Schallschutzmatte aufgestellt, wenn Leistung

größer als 30 kW und Aufstellung nahe dem Wohnbereich

Fluchtschalter in Österreich immer erforderlich, kann in

Deutschland ab 50 kW von Behörde vorgeschrieben werden

Entlüfter am Pufferspeicher oben

Sicherheitsventil für Puffer mit Solarladung

Absperrorgane an allen Pufferanschlüssen (Minimierung des

Entleervolumen - minimaler Kalkeintrag)

Pufferfühler so gesetzt, dass oben die erforderliche Vorhaltemenge

für Warmwasser oder Spitzenlasten gesichert ist.

Rücklauftemperatur aus dem System ausreichend tief,

um die erforderliche Speicherkapazität zu erreichen,

inbesondere bei Radiatorenheizung prüfen, ob wirklich

bei allen Heizkörpern ein ausreichend enges Heizkörperventil

eingebaut ist, Luftheizregister auf die tatsächlich

erforderlichen Wassermengen eindrosseln

Ausreichende Zu- und Abluft in Österreich (ÖN H 5170):

Zuluft 2 cm² je kW Brennstoffwärmeleistung, mindestens

200 cm² freier Querschnitt,

Abluft bis 100 kW Nennwärmeleistung mindestens 180cm²

freier Querschnitt und für jedes weitere kW zusätzlich 1 cm²,

für Vergitterung mit Drahtgitter mindestens 20% Zuschlag,

bei Luftführung durch Leitungen länger als 1 m größere Querschnitte

und rechnerischer Nachweis durch Fachkundigen

Ausreichende Be- und Entlüftung in Deutschland (MFeuVO):

bis 35 kW Tür /Fenster ins Freie und 4 m³/kW Raumvolumen,

35 bis 50 kW mindestens 150 cm² freier Belüftungsquerschnitt,

über 50 kW, Be- und Entlüftung je mindestens 150 cm²

freier Querschnitt + 2cm² je kW über 50 kW,

für Vergitterung mit Drahtgitter mindestens 20% Zuschlag,

bei Luftführung durch Leitungen erheblich größere Querschnitte

(um 50 bis 150% größer -> berechnen)

Einblasstutzen ist 20 cm (Rohrmitte) unter Decke eingebaut

und waagrecht in den Raum gerichtet (nicht gegen die Decke)

Prallschutzmatte gegenüber dem Einblasstutzen

der Schrägboden hat eine glatte Oberfläche

Türen und Luken im Lagerraum umlaufend abgedichtet

Schlüsselloch von innen abgedichtet

Schutzbretter an der Türinnenseite wurden angebracht

der gesamte Lagerraum wurde staubdicht ausgeführt

Schnecke im Wanddurchtritt weich eingebaut (Körperschall)

Fußboden und Wände des Lagerraums sind trocken

Pelletskessel Planungsmappe 2009-03

55


ETA Planungsmappe Pellets 2009-03, Technische Änderungen vorbehalten

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