Endlich rauchfrei dank MET - MET nach Franke

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Endlich rauchfrei dank MET - MET nach Franke

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Mit Hilfe der sanften

MET-Klopftechnik, die jeder

auch bei sich selbst anwenden

kann, ist es möglich, sich vom

Rauchen zu befreien


die besondere therapie

In Zeiten, in denen das Rauchen

allerorts verboten ist, macht der Griff

zur Zigarette immer weniger Spaß. Als

Süchtiger gebrandmarkt und auf die

Straße verwiesen zu werden, ist wirklich

nicht lustig. Für viele ist jetzt deshalb

der Zeitpunkt gekommen, sich von

dieser Abhängigkeit zu befreien. Wie

dies mit MET – der Meridian-Energie-

Technik – gelingen kann, erklären die

Experten Rainer und Regina Franke

KLOPFEN SIE SICH

RAUCHFREI!

ENDLICH BEFREIT

VOM NIKOTIN

DANK MET

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Klopfen Sie sich rauchfrei!

Endlich befreit vom Nikotin dank MET

VON MARTINA

SEIFEN-MAHMOUD

Rund 17 Millionen Deutsche rauchen.

Jeder zweite will mit diesem

Laster aufhören. Viele haben es

schon versucht – und nicht geschafft.

Rainer Franke: „Dass Rauchen schädlich

ist, weiß jeder, der raucht. Die Frage ist,

warum raucht der Raucher trotzdem“

Gründe gibt es viele: Da sind zum Beispiel

die vertraut gewordenen Gewohnheiten,

wie die Zigarette zum Kaffee oder die

Zigarette nach dem Essen. Auch Glaubenssätze

spielen eine Rolle. Davon gibt es eine

ganze Menge, die den Wandel zum Nichtraucher

verhindern. So zum Beispiel: Ich

rauche gern Wenn ich mit dem Rauchen

aufhöre, werde ich fett Ohne Zigaretten

Mit Zigaretten kann man Gefühle

unterdrücken – einer der Hauptgründe,

warum so viele Menschen nicht mit

dem Rauchen aufhören können

kann ich mich nicht entspannen Ohne Zigaretten

ist es nicht möglich, den ständigen

Stress zu bewältigen …

Dyplompsychologe und Seminarleiter Rainer

Franke: „Vor allem aber unterdrückt und

reduziert das Rauchen auch unangenehme

Gefühlsregungen wie Angst, Ärger, Wut, Trau-

er, Resignation, Scham und Schuldgefühle. In

all diesen Situationen wird geraucht, um die

Erregung des Moments in den Griff zu bekommen.“

Dies ist nach Franke der Hauptgrund,

warum viele so große Probleme haben,

das Rauchen aufzugeben. Denn sobald

man die Zigarette weglässt, wallen diese

Gefühle, vor allem die Ängste, mit voller

Wucht auf. Da man diese aber meist nicht

spüren will, flüchtet man sich zum Nikotin.

„Mit MET können wir nicht nur diese belastenden

Gefühle nachhaltig auflösen, sondern

auch das Verlangen nach einer Zigarette an

sich“, erläutert Rainer Franke. Mit seiner Frau,

Heilpraktikerin Regina Franke, hat er in langjähriger

Arbeit die MET-Klopftechnik entwickelt,

die nicht nur von der Nikotinsucht befreien

kann. Auch das süchtige Verlangen

nach Kaffee, Schokolade oder Süßigkeiten

lässt sich damit heilen.

Das Energiesystem des Körpers

Für die alten Chinesen war der Mensch schon immer etwas

„energetisch Verdichtetes – aufgehängt zwischen Himmel und

Erde. Schon vor 5000 Jahren wussten die asiatischen Ärzte,

dass feine Energiekanäle den Körper durchziehen: die

Meridiane. Lange, bevor sie damit begannen, mit Nadeln zu

akupunktieren, beklopften sie bestimmte Meridianpunkte

mit den Fingerspitzen.

In den letzten Jahren kommt dieses alte Wissen in

der Energetischen Psychologie vermehrt zum

Einsatz. Der Pionier auf diesem Gebiet ist der

klinische US-Psychologe Dr. Roger Callahan. Er

entdeckte vor 25 Jahren, dass sich durch das

Beklopfen von Meridianpunkten bei gleichzeitigem

Denken an das Problem eine langjährige

Wasserphobie auflöste. Seine weiteren

Forschungen ergaben, dass sich auch Ängste,

Ärger, Eifersucht und Depressionen durch

Beklopfen bestimmter Meridianpunkte

dauerhaft auflösen ließen.

Dr. Callahan hatte genau das wieder entdeckt,

was schon die alten Chinesen wussten: Wenn

der Energiefluss in den Meridianen – wodurch

auch immer – gestört ist, kommt es zu Befindlichkeitsstörungen.

Kann die Energie frei fließen, fühlt

der Mensch sich wohl.

Callahan fasste seine Erkenntnisse in dem Satz

zusammen: Jede negative Emotion wird durch

eine Unterbrechung im Energiesystem des

Körpers verursacht.

Die Lehre von den Energiebahnen, den Meridianen,

war den Chinesen schon vor 5000 Jahren bekannt

Was ist MET und

wie kann sie helfen

MET, die Meridian-Energie-Technik, ist eine

Methode aus der Energetischen Psychologie.

Es handelt sich dabei um eine sanfte, ganzheitliche

Methode, die asiatische Akupunktur

mit mentaler Einstimmung verbindet.

Die Energetische Psychologie beruht auf

dem Erfahrungswissen, dass süchtiges Verlangen,

belastende Gefühle wie Ängste oder

Ärger, aber auch körperliche Beschwerden

auf Blockaden im Energiesystem des Körpers

zurückzuführen sind.

Dass hinter jeder Sucht bestimmte Ängste

stehen, erleben die Therapeuten Rainer und

Regina Franke tagtäglich in ihrer Praxis. Insgesamt

99 Ängste hat das Ehepaar Franke in

seinem neuen Ratgeber „Ab sofort Nichtraucher

– Klopfen Sie sich rauchfrei“ zusammentragen.

Ängste, die dem Wunsch, mit dem

Rauchen aufzuhören, entgegenstehen!

An oberster Stelle steht beispielsweise die

Angst, mehr Süßigkeiten zu naschen oder

mehr Alkohol zu trinken. Aber auch Ängste

wie wieder einmal zu versagen und rückfällig

zu werden und die Angst kein Kommunikationsmittel

mehr zu haben, gehören

zu den Top Ten, die das Aufgeben des Rauchens

so schwer machen.

„Ängste, die durch die Klopftechnik auf

Null reduziert werden können“, versichert

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die besondere therapie

die besondere therapie

Rainer Franke. „Denn jeder Raucher

kam einmal als Nichtraucher

auf die Welt. Rauchfreiheit

ist seine natürliche Identität.“

Der österreichische Schriftsteller

Franz Werfel (1890-1945) sagte

einmal: „Kein Unglück ist in Wirklichkeit

so groß wie unsere Angst

davor.“ Und er hatte Recht damit.

Denn fast immer sind es die

Ängste, die uns daran hindern,

das Leben zu führen, das wir uns

eigentlich wünschen.

Ein Grundanliegen der Meridian-Energietechnik

ist es deshalb,

zuerst an der Auflösung der

Ängste zu arbeiten. Die Sucht

oder die Phobie verschwindet

dann von ganz alleine.

Der Heilende Punkt

Der Heilende Punkt beim MET ist

ein so genannter neurolymphatischer

Reflexpunkt. Dieser liegt

etwa zehn Zentimeter unterhalb

des linken Schlüsselbeins, zwischen

der zweiten und dritten

Rippe über dem Herzen. Diesen

Punkt erkennt man daran, dass

er wie ein blauer Fleck schmerzt,

wenn man ihn ertastet.

An diesem Reflexpunkt lagern

sich Giftstoffe ab. Diese können

durch Massieren über die

Lymph- und Blutbahnen ausgeleitet

werden. Dabei wird mit drei

eng beieinander liegenden Fin-

Nicht nur die

Nikotinsucht, auch

das Verlangen

nach Kaffee oder

Schokolade lässt

sich mit Hilfe der

Meridian-

Energietechnik

beseitigen

Das Kind beim

Namen nennen

Jede MET-Behandlung beginnt

damit, dass man das Problem

genau benennt, das man beklopfen

will. In diesem Fall wäre

das am Anfang beispielsweise

der Satz: „Mein Verlangen nach

einer Zigarette.“ Dann schätzt

man auf einer subjektiven Belastungsskala

von null bis zehn ein,

wie stark das Verlangen zu rauchen

in diesem Moment ist. (Null

= keinerlei Verlangen, zehn =

das Verlangen ist sehr hoch).

gern mit der rechten Hand im

Uhrzeigersinn mit kreisenden Bewegungen

massiert. Dazu spricht

man folgenden Satz: „Obwohl

ich dieses Verlangen habe, jetzt

eine Zigarette zu rauchen, liebe

und akzeptiere ich mich so, wie

ich bin.“

Dies ist ein so genannter „Berichtigungssatz“.

Mit dem ersten

Teil des Satzes „Obwohl …“ benennt

man das Problem an sich.

Das ist sehr wichtig, weil man

damit anerkennt, dass man

überhaupt ein Problem hat. Mit

dem zweiten Teil „ … liebe und

akzeptiere ich mich so, wie ich

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Klopfen Sie sich rauchfrei!

Endlich befreit vom Nikotin dank MET

bin“, drückt man aus, dass man sich trotz seiner

Schwächen und Schattenseiten, lieben

und akzeptieren kann – ein Satz, der sich direkt

an das Unterbewusstsein richtet.

Beklopfen der 14 Meridianpunkte

mit Klopfsatz

Etwa zehn Zentimeter unterhalb

des linken Schlüsselbeins, über

dem Herzen, liegt der so

genannte „Heilende Punkt“.

Massiert man ihn sanft, können

Schlackestoffe abgebaut werden

Thymusdrüse

Heilender Punkt

14

So lösen Sie sich von der Zigarette:

14 Meridian- und Akupunkturpunkte in

der angegebenen Reihenfolge beklopfen

ken oder der rechten Seite klopft, abwechselnd

beide Seiten oder auch beide Seiten

gleichzeitig beklopft. Die Klopffrequenz beträgt

drei bis fünf Schläge pro Sekunde.

Jetzt braucht man nur noch einen begleitenden

Klopfsatz. Diesen entwickelt man aus

Jetzt geht es an das eigentliche Auflösen des

Problems, in diesem Fall der Nikotinsucht.

Insgesamt sind es 14 Meridian- bzw. Akupunkturpunkte,

die dazu beklopft werden:

01. Beginn der Augenbraue, wo Augenbraue

und Nasenwurzel

zusammentreffen (Blasenmeridian)

02. Vom äußeren Augenwinkel ausgehend

zur Schläfe hin direkt auf dem Schläfenknochen

(Gallenblasenmeridian)

03. Mittig auf dem unteren Rand des

Knochens der Augenhöhle

(Magenmeridian)

04. Zwischen Nase und Oberlippe

(Lenkergefäß)

05. Im Grübchen unterhalb der Unterlippe

(Konzeptionsgefäß)

06. Etwa zwei Zentimeter unter dem

Schlüsselbeingelenk (Nierenmeridian)

07. Körperseite, etwa eine Handbreit unter

der Achselhöhle (Milz-Pankreas-Meridian)

08. Der dem Körper zugewandte Nagelfalzwinkel

auf dem Daumen (Lungenmeridian)

09. Der dem Körper zugewandte

Nagelfalzwinkel auf dem Zeigefinger

(Dickdarmmeridian)

10. Kuppe des Mittelfingers

(Kreislauf-Sexus-Meridian)

11. Der dem Körper zugewandte

Nagelfalzwinkel auf dem kleinen Finger

(Herzmeridian)

12. Unterhalb des kleinen Fingers auf der

Handkante (Dünndarmmeridian)

13. Höchster Punkt des Kopfes, Schnittpunkt

der Verbindungslinie der Ohren und der

Kopfmittellinie (Lenkergefäß)

14. Bauchnabelpunkt, zirka zwei Zentimeter

unterhalb des Bauchnabels

(Konzeptionsgefäß)

Diese Punkte werden in der angegebenen

Reihenfolge jeweils zehn bis 15 Mal leicht mit

Zeige- und/oder Mittelfinger beklopft.

Wichtig: Das Beklopfen sollte angenehm

und trotzdem spürbar sein. Dabei bleibt es

einem überlassen, ob man zuerst auf der lindem

Berichtigungssatz „Obwohl ich dieses

Verlangen habe, jetzt eine Zigarette zu rauchen,

liebe und akzeptiere ich mich so, wie

ich bin.“ Daraus ergibt sich nun der Klopfsatz:

„Mein Verlangen nach einer Zigarette löst

sich auf.“ Diesen spricht man bei jedem einzelnen

der 14 Klopfpunkte aus.

Die Handrückenserie

vertieft den Vorsatz

Hat man nach dieser Klopfrunde immer noch

Verlangen nach einer Zigarette, dann fügt

man am besten die „Handrückenserie“ an und

zwar auf beiden Seiten. Besondere Bedeutung

kommt dabei einem speziellen Meridianpunkt

zu: Dieser liegt auf dem Handrücken

zwischen den Sehnen des kleinen Fingers und

des Ringfingers. Das Beklopfen dieses Punktes,

zusammen mit den folgenden Schritten, „zeigt

oft äußerst beeindruckende Reduzierungen

der Belastungswerte“, sagt Rainer Franke.

Und so wird’s gemacht: Denken Sie zuerst

an Ihr Problem – also dem Verlangen nach

Warum es sich lohnt,

mit dem Rauchen

aufzuhören

Die vielen schädlichen

Aspekte des Rauchens

Verkürzte Lebenszeit: Jede Zigarette, die

ein Mensch raucht, kostet ihn elf Minuten

seines Lebens. Im Schnitt sterben Raucher

10 Jahre früher als Nichtraucher.

Erhöhte Sterberate: In Deutschland

sterben pro Jahr 110.000 Menschen am

Rauchen und dessen Folgen. Allein an

Lungenkrebs sind es 40.000. Wer mehr

als 25 Zigaretten pro Tag raucht, erhöht

sein Krebsrisiko um das 25-fache.

Rauchen ist teuer: Ein Raucher gibt pro

Jahr für seine Sucht etwa 1000 Euro aus.

Zahngesundheit: Das Risiko, einen Zahn

zu verlieren, ist bei Rauchern doppelt so

hoch wie bei Nichtrauchern.

Raucherlunge: Ein durchschnittlicher

Raucher nimmt im Jahr 6 Kilo Rauchstaub

oder 10 Briketts in seine Lungen auf.

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die besondere therapie

einer Zigarette. Dann beklopfen Sie den

Handrückenpunkt im Rhythmus von drei bis

fünf Schlägen pro Sekunde mit den Fingerspitzen

von Zeige- und Mittelfinger. Dabei

verhalten Sie sich wie folgt:

01. Geradeaus schauen, Augen schließen

02. Augen öffnen, geradeaus schauen

03. Mit unbewegtem Kopf scharf nach

rechts unten schauen

04. Mit unbewegtem Kopf scharf nach

links unten schauen

05. Die Augen zweimal langsam in eine

Richtung kreisen lassen

06. Die Augen zweimal langsam in

die entgegengesetzte Richtung

kreisen lassen

07. Danach wieder geradeaus schauen

08. Eine beliebige Tonfolge summen

09. Laut von 7 zurück nach 1 zählen

10. Noch einmal eine beliebige Tonfolge

summen

Bei jedem Schritt klopfen Sie ungefähr sieben-

bis zehnmal auf Ihren Handrückenpunkt.

„Wer wirklich mit dem Rauchen aufhören

will, der schafft das mit MET auch“, verspricht

Rainer Franke. Wichtig ist es natürlich,

dass Sie über den Tag verteilt immer wieder

klopfen, wenn Sie spüren, dass Ängste und

Stresssituationen Sie zum Rauchen verleiten

wollen. Der Prozess der Nikotinaufgabe ist

bei jedem individuell verschieden. Manche

sind bereits nach drei Tagen rauchfrei, andere

brauchen drei Monate. Nehmen Sie

sich die Zeit, die Sie brauchen.

Haut: Die Haut eines 40-jährigen Rauchers

entspricht der eines 60-jährigen Nichtrauchers.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Durch das

Rauchen verengen sich die Blutgefäße, die

Organe werden schlechter mit Sauerstoff

versorgt. Das führt unter anderem zu einem

dreifach erhöhten Risiko an Herz-Kreislauf-

Beschwerden zu erkranken.

Bluthirnschranke: Nikotin passiert nach nur

10 Sekunden die Blut-Hirn-Schranke –

schneller als jede Injektion – und beeinflusst

dort das Nervensystem.

Rauchstopp –

so erholt sich der Körper

Wer mit dem Rauchen aufhört, kann kurz-,

mittel- und langfristig viele gesundheitliche

Erfolge verbuchen.

Nach 20 Minuten: Puls und Blutdruck

sinken, Hände und Füße werden warm.

Nach 8 bis 12 Stunden: Im Blut sinkt der

Kohlenmonoxidspiegel und der Sauerstoffspiegel

steigt an.

Nach 1 Tag: Das Risiko, einen Herzinfarkt

zu erleiden, sinkt.

Nicht nur die Lunge, auch die Zähne

leiden durchs Rauchen. Statistiken

zeigen: Raucher verlieren doppelt

so oft Zähne wie Nichtraucher

Nach 2 Tagen: Geruchs- und

Geschmackssinn verbessern sich.

Nach 3 Wochen bis 3 Monate:

Die Kreislauffunktion stabilisiert sich,

der Husten lässt nach und die Lungenfunktion

erholt sich.

Nach 1 Jahr: Das Risiko für Herz-

Kreislauf-Erkrankungen sinkt auf

die Hälfte.

Nach 5 Jahren: Das Risiko an Lungenkrebs

zu erkranken, sinkt um die Hälfte.

Nach ca. 10 Jahren: Herzinfarkt- und

Schlaganfallrisiko sinken auf Nichtraucherniveau.

Auch das Krebsrisiko sinkt weiter.

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die besondere therapie

Klopfen Sie sich rauchfrei!

Endlich befreit vom Nikotin dank MET

Wichtig : Den Körper

gründlich entgiften

Jeder Raucher konsumiert im Laufe seines Lebens

eine Menge Giftstoffe: Teer, Nikotin und

diverse Zusatzstoffe verkleben Lunge, Arterien

und Blutgefäße. Hört man mit dem Rauchen

auf, dann hat der Körper in den nächsten

Wochen Schwerstarbeit zu leisten, um sich

von den Ablagerungen zu befreien. Deswegen

und damit man es leichter schafft, ist es

sinnvoll, den Körper bei seiner Entgiftungsarbeit

zu unterstützten.

Hier bieten sich verschiedene natürliche

Möglichkeiten an:

Entschlacken/Fasten: Ideal ist es beispielsweise,

wenn Sie parallel zum Rauchstopp

mit einer drei- bis fünftägigen Fastenkur

starten. Am besten mit viel frischen Obstund

Gemüsesäften. Damit führen Sie Ihrem

Körper die Vitamine und Vitalstoffe zu, die er

gerade jetzt besonders gut gebrauchen

kann – und auf die er auch Appetit hat.

Darmreinigung: Helfen Sie dem Darm, die

im Körper abgelagerten Schlacken möglichst

schnell loszuwerden. Beginnen Sie damit,

morgens auf nüchternen Magen ein Glas

warmes abgekochtes Wasser zu trinken. Das

reinigt den Darm und regt die Peristaltik an.

Zur weiteren Unterstützung können Sie beispielsweise

täglich zwei- bis dreimal 1-2 EL

Weizenkleie in Wasser oder Joghurt vermischt

zu sich nehmen. Danach immer reichlich

trinken. Meist reicht es, wenn Sie dies ein

bis zwei Wochen lang tun. Dann hat sich der

Darm umgestellt. Auch Leinsamen und Flohsamenhüllen

sind zur Anregung der Darmtätigkeit

zu empfehlen.

Reinigung von Rachen und Lunge: Besonders

dankbar ist die Lunge, wenn Sie ihr

in den ersten Wochen beim Abtransport der

Giftstoffe behilflich sind. Hier empfiehlt sich

ein altbewährtes Rezept, das jeder ohne viel

Aufwand durchführen kann: das Ölsaugen

mit Sonnenblumenöl.

Gleich morgens nach dem Aufstehen

nimmt man 1 EL Sonnenblumenöl in den

Mund. Dieses bewegt man wie ein Bonbon

hin- und her – etwa zehn Minuten lang. Danach

spuckt man das jetzt nicht mehr gelbe,

sondern milchig-dickflüssig gewordene Öl

aus und spült den Mund mit heißem, abgekochtem

Wasser gründlich aus.

Jetzt erst putzen Sie Ihre Zähne. Wichtig:

Verschlucken Sie während des Ölsaugens

möglichst nichts von dem Öl. Denn es enthält

viele im Mund- und Rachenraum angesiedelten

Mikrobakterien und Giftstoffe, die Sie ja

gerade hinausbefördern wollen. Das Ölsaugen

können Sie abends vor dem Schlafengehen

noch einmal wiederholen.

Der Erfolg dieser einfachen Selbsttherapie

lässt nicht lange auf sich warten. Nicht nur dass

Zähne- und Zahnfleisch sichtbar sauberer

werden, auch Lunge und Bronchien werden

freier. Das kann zwar am Anfang etwas unangenehm

und lästig sein, weil Nase und Bronchien

mit dem Ausscheiden von Schleimstoffen

beschäftigt sind. Doch schon nach wenigen

Tagen spüren Sie sich im wahrsten Sinne des

Wortes befreiter und gesünder.

Probieren geht über Studieren. Wir wünschen

Ihnen viel Erfolg!

Wer seinen Körper entschlackt

und entgiftet, sollte ihm

gleichzeitig wichtige Vitamine

zuführen, etwa in Form von

Obst- und Gemüsesäften

Buchtipps

& Infos

· Rainer und Regina Franke: „Ab sofort

Nichtraucher. Klopfen Sie sich rauchfrei mit

Meridian-Energie-Techniken“, Integral, ISBN

978-3-7787-9179-0, € 9,95 · Rainer Franke/

Ingrid Schlieske: „Klopfen Sie sich frei“, BIO

Ritter Verlag, ISBN 978-3-920788-59-3, € 23,-

· Norbert Messing: „Gesund und Fit durch

Ölsaugen, BIO Ritter Verlag, ISBN 978-3-

920788-44-9, € 11,50

· Weitere Informationen, auch zu Seminaren,

unter: www.klopfen-sie-sich-rauchfrei.de

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