Wenn's um meine Zukunft geht, ist nur eine Bank meine ... - Raiffeisen

raiffeisen.at

Wenn's um meine Zukunft geht, ist nur eine Bank meine ... - Raiffeisen

Mit.Einander

Die Mitgliederzeitung der Raiffeisenbank Reutte

Blick von der Heiterwanger Hochalm auf Berwang

Ausgabe 2010/1 | www.rbr.at

Regionalbank

Mit.Einander

1


Vorwort

Die Zukunft beginnt mit einer Vision

Inhaltsangabe

2 Mit.Einander

Die Vision ist das innere Bild einer künftigen,

besseren Wirklichkeit. Der Visionär kann

sich Dinge vorstellen, die weit außerhalb der

momentanen Möglichkeiten liegen. Eine Vision

ist der Auftrag, etwas zu schaffen, was viele

Menschen für Unmöglich erachten.

Genau hier beginnt der Drahtseilakt, denn der

Visionär erntet zuerst Misstrauen und Zweifel.

Skeptiker werden versuchen, ihn umzustimmen

und von seinem Weg abzubringen. Doch ein

Visionär lässt nicht locker. Mit seiner Energie

und Überzeugung fesselt und fasziniert er solang,

Wir wünschen all unseren Lesern ein gesundes,

Vorwort

Bankhaus Jungholz 3-4

Regionalbank 5-9

Leistungen 10

Genossenschaft 11-12

Jugend 13-15

bis die Vision als erstrebenswertes Ziel gesehen

wird. Als Bild, das Kraft und Energie gibt, das

schwer erreichbar, aber doch möglich ist.

Herausragende Leistungen beginnen immer

mit einer Vision. Je klarer und stärker die

Vision, desto größer ist die Motivation.

Beherrscht die Vision das Denken und Fühlen,

dann gibt es gar keine andere Option, als

aufzubrechen, um sie in die Tat umzusetzen.

Auch die Regionalbank verfolgt mit ihren

MitarbeiterInnen eine Vision: Der Lebens -

Finanz - Dienstleister zu werden. Das bedeutet

Lösungen und Leistungen anzubieten, die über

das Finanzielle hinausreichen und so einen

Beitrag für ein erfülltes Leben leisten.

Eine Vision ist somit nichts anderes als eine

Faszination von einer Idee. Wir müssen diese

Vision leben, damit wir die Kraft und Energie

haben, diese auch zu erreichen. Das ist unsere

Chance!

„Für alle, die Mehr im Leben wollen.“

glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

Kultur 15

Schulen 16

Fitness 17

Soziales 18-19

Sport 20-21

Essen und Lesen 22-23

Impressum

Herausgeber: Raiffeisenbank Reutte, reg.Gen.m.b.H., Untermarkt 3, 6600 Reutte; Vorstand: Dir. Johannes Gomig MBA,

Dkfm. Ralf Götz; Redaktion: Brigitte Katzensteiner, Klaus Streil, Prok. Paul Strolz, marketing@rb-reutte.at; Gestaltung, Satz und

Druck: Außerferner Druckhaus, Gutmann & Wohlgenannt Ges.m.b.H. & Co.KG, Kaiser-Lothar-Straße 8, 6600 Reutte; Fotos, falls

nicht anders gekennzeichnet Raiffeisenbank Reutte


Zum 01.10.2010 hat die Raiffeisenbank Reutte

das renommierte Bankhaus Bauer mit Sitz in

Stuttgart übernommen. Das 1931 gegründete

Bankhaus Bauer im Herzen von Stuttgart ist auf

Private Banking spezialisiert und gehörte bislang

zur Düsseldorfer Hypothekenbank. Damit hat

die Raiffeisenbank Reutte den idealen Partner

für ihre Vermögensanlage gefunden. Das neue

Stuttgarter Tochterunternehmen bringt eine

80-jährige Erfahrung in der Betreuung vermögender

Privatkunden in einer der wirtschaftlich

stärksten Regionen Deutschlands bzw. Europas

mit ein.

Zu Vorständen der Bankhaus Bauer AG

wurden Stefan Brugger und Karsten R. Wolf

bestellt. Beide waren bereits in den letzten

Jahren als Geschäftsleiter für die ehemalige

Zweigniederlassung der Düsseldorfer

Hypothekenbank verantwortlich. Dem

Aufsichtsrat gehören Dir. Ralf Götz und Dir.

Johannes Gomig als dessen Vorsitzender an.

Das Bankhaus Bauer betreut derzeit mit seinen

27 MitarbeiterInnen rund 3.000 Kunden – und

dies mit wachsenden Zielen, so Kartsen R. Wolf:

„Durch die Finanzkraft der Raiffeisenbank Reutte

werden wir weiter in Beratungskompetenz

und Betreuungsservice investieren. Außerdem

steht die Marke Raiffeisen für Sicherheit,

Verlässlichkeit und Kontinuität.“

Bankhaus Jungholz

Privatbank in Stuttgart

Für Dir. Johannes Gomig bietet die neue RBR

eine zukunftsweisende Perspektive: „Unsere

Bank verfügt über ausgezeichnete finanzielle

und personelle Grundlagen, um sich an einem

Standort in diesem interessanten, aber auch

sehr wettbewerbsintensiven deutschen

Markt etablieren zu können. Mit dieser für

österreichische Banken einzigartigen Transaktion

können wir unser mehrfach ausgezeichnetes

Know-how im Private Banking auch am

deutschen Inlandsmarkt zum Einsatz bringen,

stehen künftig auch den deutschen Anlegern,

die unsere Besonderheiten schätzen, aber

ihr Konto nicht im Ausland führen wollen, zur

Verfügung.“

Mit.Einander

3


Bankhaus Jungholz

Führungswechsel bei der DAÖ

8. Premium-Prädikat „Summa cum laude“

4 Mit.Einander

v.l. Mag. Ludwig Wacker, Dir. Mag. (FH) Wolfgang Schweißgut,

Florian Herfurth (sitzend)

Mag. Ludwig Wacker hat zum 31.10.2010

auf eigenen Wunsch hin unser unser Unternehmen

verlassen und die Leitung der Direkt-Anlage

Österreich an Florian Herfurth übergeben. Nach

13 Jahren bei der DAÖ sucht der 41-jährige

Bichlbacher jetzt neue Herausforderungen als

selbständiger Wirtschaftsberater und denkt gleichzeitig

mit etwas Wehmut an seine Anfangszeiten

Das Bankhaus Jungholz zählt bereits zum

achten Mal in unmittelbarer Folge zur absoluten

Elite der besten Vermögensverwalter.

zurück: Schon während seiner Ausbildung an der

Hotelfachschule Villa Blanka und dem anschließenden

Betriebswirtschaftsstudium in Innsbruck

hatte ihn die „Faszination Aktien“ gefesselt. So

war es dann auch nicht verwunderlich, dass er

die Chancen des „Neuen Marktes“ ergriff und im

März 1997 als Junior Broker bei der Direkt-Anlage

Österreich seine Bankerkarriere startete.

Das Einmaleins des Direct-Brokings zeigte ihm

damals Florian Herfurth, sein jetziger Nachfolger

auf der Leitungsposition. Im März 2002 übernahm

Ludwig Wacker die Leitung der Direkt-Anlage

und erlebte zusammen mit seinem Team die

Berg- und Talfahrten der Börsen intensiv mit.

Diese Turbulenzen meisterte er erfolgreich und

entwickelte die „DAÖ“ zu einem modernen und

serviceorientierten Finanz dienstleister. Seine

künftige Selbständigkeit soll ihm auch mehr Zeit

für die Familie lassen: Sein dreijähriger Sohn

wartet schon, um endlich mit dem Papa in den

Zoo zu fahren und – vielleicht wird ja noch etwas

aus dem Traum – zu dritt im Wohnmobil durch

Europa zu gondeln.

Zu diesem Ergebnis kommt jetzt der

inter nationale Finanztest „Die Elite der

Vermögensverwalter im deutschsprachigen

Raum 2011“, herausgegeben von der

Finanzfachzeitschrift „Handelsblatt“. In der

Geschichte des „Elite Reports“ können seit 2004

neben dem Bankhaus Jungholz nur noch zwei

weitere Banken dieses nachhaltige „Summa

cum laude“-Ergebnis für sich verzeichnen.

Wolfgang Schweißgut, Geschäftsleitung

Bankhaus Jungholz: „Diese nunmehr achte

Auszeichnung für unser Vermögensmanagement

auf höchstem Niveau bestätigt unsere nachhaltige

und konsequente Kundenorientierung. Für unsere

Kunden sind wir ein Partner, der für Stabilität,

Vertrauen, Sicherheit und hohe Leistungsfähigkeit

zum Wohle unserer Kunden steht.“


Regionalbank

Neue Beratungsbüros im Kundenhaus

Dort, wo vor eineinhalb Jahren noch die

„Schuhpassage“ stand, errichtete Günther

Furtmayr, in einem gemein samen Projekt mit

der Raiffeisenbank, einen Neubau. Dieser

Neu- und Zubau ergibt mit dem Bankgebäude

ein harmonisches Bild. Speziell der 1. Stock

spielt für die auf Kompetenz und Service ausgerichtete

Raiffeisenbank Reutte eine besondere

Rolle. Schon der Bereich des Kundenempfangs

erzeugt ein wohlwollendes Gefühl und gleicht

nicht unbedingt einer Bank. Der Wartebereich

ist gemütlich angelegt und lädt zum Verweilen

ein. Ein reichhaltiges Getränkesortiment und

angenehme Musik gehören zum gelebten

Selbstverständnis. Sieben modern eingerichtete

Beratungsbüros stehen zur Verfügung und die

Ausstattung der Büros ist eine Komposition aus

Farbe, Licht und Text. So präsentiert sich jeder

Raum in seiner eigenen Optik. Verschiedene

Farben als Gestaltungselement und Zitate

bekannter Persönlichkeiten prägen diese Räume.

Im zweiten Obergeschoß sind die Abteilungen

Versicherung, Immobilien und Marketing untergebracht.

Weiters steht noch freier Raum für

weiteres Wachstum zur Verfügung. Durch diese

Gesamtlösung sind die Büros der MitarbeiterInnen

klar von den Kundenberatungsbüros getrennt.

Das neue Konzept wird von den Kunden und

Betreuern sehr geschätzt, weil die Kundengespräche

in ungestörter, angenehmer und

diskreter Atmosphäre geführt werden können.

Einfach mehr Service

Das Assistenzteam der Firmen- und Privatkundenbetreuung stellt sich vor

Wir leben in einer faszinierenden Welt, die ständigem Wandel unterworfen

ist. Facettenreich und wandlungsfähig, das ist auch unser

Credo. Denn wer erfolgreich sein will, muss mehr bieten – einfach

mehr Service. Das Assistenzteam unterstützt die Betreuerinnen und

Betreuer des Privat- und Firmenkundenteams bei ihrer

administrativen Arbeit.

Das Assistenzteam ist z. B.

zuständig für:

• Zuverlässige und schnelle

Abwicklung Ihrer Anliegen

• Terminvereinbarungen

• Durchgehende Erreichbarkeit

von 8.00 bis 17.00 Uhr unter

05672 6900-294

Kundenempfang im 1. Stock

v.l. Verena Dreier, Bettina Hummel,

Birgit Schreieck und Stefan Müller

Mit.Einander

5


Regionalbank

Engagierte und erfolgreiche Lehrlinge

Sarah Feistenauer

Tiroler „Lehrling des

Jahres 2009“

6 Mit.Einander

Sarah beim

Volkstanzen

Sarah Feistenauer Tiroler „Lehrling des Jahres 2009“ im Interview

Sarah, warum hast du dich ursprünglich zu

einer Bankausbildung entschieden?

Von klein auf war bei mir der Wunsch da, in

einem Büro zu arbeiten. Der Papa hat mich

dann auch auf die Idee gebracht, mich bei der

Raiffeisenbank Reutte zu bewerben.

Entsprach die Ausbildung bei der

Raiffeisenbank Reutte deinen Erwartungen?

Eigentlich übertraf die Ausbildung meine

Erwartungen – sie war sehr abwechslungsreich

und ich hatte schon in der Lehre

die Möglichkeit, Arbeitsabläufe praktisch

kennen zu lernen. Die MitarbeiterInnen der

einzelnen Abteilungen nahmen sich Zeit für

mich. Es gab einmal pro Jahr ein intensives

Lehrlingsgespräch mit Aufgabenzuweisung.

Aus den einzelnen Abteilungen kamen laufend

Rückmeldungen zu meiner Arbeit.

Nun bist du durch das Land Tirol zum „Lehrling

des Monats“ und danach sogar zum „Lehrling

des Jahres 2009“ ausgezeichnet worden – kam

die Auszeichnung für dich überraschend?

Ja, sie kam überraschend für mich, da es

sicher viele Bewerber tirolweit gab.

Warum bist du deiner Meinung nach ausgezeichnet

worden?

Weil ich in meiner Freizeit viel mit Menschen

zusammenarbeite und in vielen Vereinen tätig

bin. Zusätzlich habe ich eine positive Bewertung

innerhalb der Raiffeisenbank Reutte erhalten.

Mathias Adler – Europameister im Eisstockschießen

Mathias Adler, heute bereits in der U19-Mannschaft bzw. der Herren-Mannschaft des SC

Breitenwang (Zweigverein Eis- und Stockschützen), ist eines der jungen Talente im Eisstocksport.

Der gebürtige Breitenwanger kam mit 14 Jahren durch seinen Vater zu diesem Sport. Inzwischen

blickt er auf eine erfolgreiche Laufbahn als Jugend-, Mannschafts- und Einzelspieler zurück:

2 x Österreichischer Meister Sommer, auf Asphalt

1 x Österreichischer Meister Winter, auf Eis

2 x Vize Österreichischer Meister, auf Asphalt

1 x Vize Österreichischer Meister, auf Eis

2 x 3. Platz bei der Österr. Meisterschaft, auf Eis

2 x 3. Platz bei der Österr. Meisterschaft, auf Asphalt

2 x Europameister, auf Eis

1 x Vize Europameister, auf Eis

1 x 3. Platz bei der Europameisterschaft, auf Eis

Vielleicht auch, weil ich in einer Großfamilie

aufgewachsen bin und dadurch gelernt habe,

dass auch das Menschliche zählt.

In welchen Vereinen bist du tätig?

Ich bin aktiv beim Trachtenverein Höfen mit

regelmäßigen Auftritten dabei, außerdem

bei der Landjugend Höfen als Kassier-

Stellvertreter. Früher war ich bei der Jungschar

und als Ministrantin tätig. Zusätzlich helfe ich

gerne bei anderen Vereinen aus.

Was sagt deine Familie zu der Auszeichnung?

Alle sind stolz auf mich und haben sich total

gefreut. Niemand hat damit gerechnet.

Was für Ziele hast du in naher Zukunft

beruflich wie auch privat?

Ich möchte gerne das „volkskulturelle bronzene

Leistungsabzeichen“ machen, mich beruflich

sowie privat weiterbilden und glücklich sein.

Foto: Land Tirol

v.l. Vinzenz Knapp (Bürgermeister Höfen),

Dir. Mag. (FH) Christian A. Frick, LH Günther Platter,

Tanja Feistenauer (Mama), Sarah Feistenauer,

Theresa Feistenauer (Schwester), Barbara Winkler

(Lehrlingsbeauftragte), Christian Feistenauer (Papa)

2 x Europacupsieger, auf Asphalt

1 x Vize Europacupsieger, auf Asphalt

2 x Klassenerhalt Bundesliga Herren auf Asphalt

1 x Aufstieg in die Staatsliga Herren, auf Eis

16 x Tiroler Landesmeister

10 x Vize Tiroler Landesmeister

8 x 3. Platz bei der Tiroler Landesmeisterschaft


Aktuell ist Mathias Adler sogar Nationalspieler!

Neben der Ausbildung zum Bankkaufmann in der Raiffeisenbank Reutte

wird Mathias Adler seinem Sport sicherlich noch viele Jahre treu bleiben.

Geschichtlicher Rückblick des Eisstocksports: Bereits

im 16. Jh. in Mitteleuropa verbreitet, wurde im Jahre 1875 der erste

Eis schützen verein der Welt, die 1. Bürgerliche Eisschützengesellschaft

Eisenerz, in Österreich (Steiermark) gegründet. Somit zählt der Eis -

stocksport zu den ältesten Winter sportarten in den Alpenländern.

Unerwartet komplex, umfasst dieser Sport mehrere Teildisziplinen.

Anfangs von älteren Männern betrieben, ließ sich die Jugend nur

langsam dafür begeistern. Bei den Olympischen Spielen 1936 in

Garmisch-Partenkirchen erhielt diese Sportart als Vor führ wettbewerb

die große Chance. Ab diesem Zeitpunkt befand sich der Eisstocksport

- mit österreichischer Beteiligung - auf dem Vormarsch.

Regionalbank

Die RAIKAPELLE Mitarbeiter der Raiffeisenbank Reutte spielen auf

„Nicht nur gemeinsam kommunizieren,

sondern auch gemeinsam musizieren“, so

lautet das Motto der Raikapelle – einer Kapelle,

die sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der Raiffeisenbank Reutte zusammensetzt.

Nach einem ersten Startversuch im Jahr 1991

(Foto) wurde im Oktober 2002 die endgültige

Gründung der Raikapelle vollzogen. Zu den

engagierten Gründungsmitgliedern gehörten

Antonia Willmann, Bernhard Oberhollenzer

und Bernhard Singer. Insgesamt umfasste

die Raikapelle damals bereits 21 Musiker

und zwei Marketenderinnen. Darunter auch

der ehemalige Dir. Karl Gratl, der nach

seiner Verabschiedung im Jahr 2003 zum

Ehrenmitglied der Raikapelle ernannt wurde.

Heute spielen 19 Musiker aktiv in der Kapelle

mit, es gibt keine Marketenderinnen mehr.

Von der Auswahl der Stücke und

Instrumentenvielfalt (Querflöte, Klarinette,

Flügelhorn, Trompete, Tenorhorn, Horn,

Saxophon, Bassgitarre und Schlagzeug) sind

die Besucher der eigenen Weihnachtsfeier

begeistert.

„Wir möchten mit unserer Musik einfach

Freude vermitteln und die Weihnachtsfeier

damit verschönern.“

Dafür wird ab Ende Oktober im kostenlos

zur Verfügung gestellten Probelokal der

Bürgermusikkapelle Reutte intensiv geprobt.

Auch bei anderen internen Anlässen

geben die Musiker ihr Können zum

Besten.

Bedingt durch die interessante

Instrumenten-Besetzung werden

von Mitgliedern sogar eigenhändig

Musikstücke umgeschrieben. Das

ist eine spannende, und nicht

immer leichte Aufgabe zugleich.

Ziel der begeisterten Musiker

ist es, vor allem abwechslungsreiche

Literatur anzubieten.

Unterstützt wird die Raikapelle

ganz selbstverständlich durch

die Raiffeisenbank Reutte

und den Betriebsrat.

Fotos: Privat

Wir wünschen Mathias Adler (Bildmitte) bei

der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-

Partenkirchen viel Erfolg und alles Gute!

Mit.Einander 7


Regionalbank

Lebenswünsche bestimmen zukünftiges Handeln

v.l.: Thomas Bischof, Dir. Mag. (FH) Christian A. Frick, Walfried Hosp,

Wolfgang Moosbrugger (AR-Vorsitzender), Johann Hosp

8 Mit.Einander

Vor mehreren Jahren hat sich die Regionalbank

auf eine Reise begeben: Weg vom traditionellen

Bankgeschäft, hin zu einem modernen

Dienstleistungsunternehmen.

Der zunehmende Wettbewerb und schrumpfende

Erträge in diversen Geschäftsfeldern

führten innerhalb der Bankenbranchen generell

zu Rationalisierungen und Automatisierungen

bis hin zum Elektronik-Banking.

Dementgegen erweiterte die Regionalbank

das Produktangebot, sodass sich daraus ein

moderner Allfinanzdienstleister unter dem

Schlagwort „Alles unter einem Dach“ entwickelte.

Mit der Neupositionierung als „Lebens –

Finanz – Dienstleister“ steht die Regionalbank

vor einer weiteren, sehr interessanten

Veränderung und will damit neue Maßstäbe

setzen. Warum ist das so?

Niki Hosp: „Weil es im Leben Momente

gibt, in denen man jemanden an seiner

Seite braucht, der einen versteht, sich für

die Lebenswünsche interessiert und der

einen auf dem Weg dorthin begleitet.“

Dabei geht es immer häufiger um Themen,

die weit über das Finanzielle hinausreichen.

Mit der erst kürzlich gestarteten Umfrage will

die Regionalbank die Lebenswünsche der

Bevölkerung erfahren.

Mit diesem Wissen kreiert die Regionalbank im

nächsten Jahr Lösungen und Leistungen, die

über das Finanzielle hinausgehen.

Schon im Vorfeld überraschte die Postkarten-

Kampagne und die Plakataktion mit

Ski-Idol Niki Hosp. Mit dieser Aktion teilte

Niki der Bevölkerung ihren Lebenswunsch

mit. Im nächsten Schritt veröffentlichten

alle Kundenbetreuer der Bankstellen ihre

Lebenswünsche auf Plakaten. Spontan stellten

sich auch Meinungsbildner aus den Regionen

Lechtal, Reutte und Zwischentoren Zwischentoren für eine

Werbeanzeige zur Verfügung. Symbolisch

steht daher in jeder Bankstelle eine Lebens-

Wunschbank, die zum Verweilen einlädt,

um über seinen eigenen Lebenswunsch

nachzudenken. Schreiben auch Sie Ihren

Lebenswunsch auf die Lebens-Wunschkarte

und geben Sie die Karte in die Wunschbox.

Wir sind schon sehr auf Ihren Lebenswunsch

gespannt – lassen Sie uns daran teilhaben.

„Für alle, die Mehr im Leben wollen.“

Was unsere Lebenswünsche sind?

Eine gesunde und

glückliche Familien

z u haben.

Eine gesunde, harmonische

Familie und meine eigenen

4 Wände.

Mein eigenes Haus mit

meiner Familie.

Meine eigenen

vier Wände.

Meine eigenen

vier Wände.

Und was ist Ihr Lebenswunsch?

Lassen Sie uns daran teilhaben.

Mehr im Leben

Raiffeisenbank

Reutte


Die Raiffeisengeschichte der Lechtaler

Gemeinde Stanzach begann am 18. März

1924 mit der Gründung des Spar- und

Darlehenskassenvereins für die Gemeinden

Bschlabs, Elmen, Vorderhornbach, Hinterhornbach,

Stanzach, Forchach und

Weißenbach. Herbeigeführt wurde die Gründung

von Leo Falger, Bauer in Stanzach, der

auch zum 1. Obmann gewählt wurde. Alois

Maldoner, Schmied in Stanzach, wurde 1929 als

Vorstands mitglied gewählt. Er begleitete 1960

die Raiffeisenkasse Stanzach federführend in

die Fusion mit Reutte und war an der Eröffnung

der Filiale in Stanzach maßgeblich beteiligt.

Damals zählte diese Fusion zu den ersten in

Tirol und zur allerersten im Bezirk Reutte.

Dieses Miteinander war die Basis für einen

halbtägigen Bankbetrieb. Bis dorthin fanden

die Bankgeschäfte nur an Sonntagen in einem

Nebenzimmer des Gasthofs Krone statt.

Zu dieser Zeit hatten die wenigsten Einwohner

ein Girokonto. Sie mussten vom unbaren

Zahlungsverkehr erst einmal überzeugt werden.

Mittels Postauto oder Motorroller fuhren

die damaligen Mitarbeiter in die Filiale nach

Stanzach. „Die Damen Waltraud Kärle und

Ulrike Ulses, welche den Schalterdienst übernahmen,

waren in Stanzach sehr beliebt und

heirateten hierher“, heißt es in einem Protokoll.

Hermann Lechleitner begann 1972, direkt nach

dem Präsenzdienst, seine Arbeit in Stanzach

und prägte über viele Jahre die Entwicklung der

Bankstelle. Sein Nachfolger Robert Hammerle

setzte diese Arbeit erfolgreich fort. Durch sein

Engagement entwickelte sich die Bankstelle

Regionalbank

50 Jahre Raiffeisengeschichte Stanzach

laufend weiter und beschäftigt heute drei

Mitarbeiter. 1978 wurde die Bankstelle in das

neu errichtete Gemeindezentrum übersiedelt.

Zwischenzeitlich schenken über 80 % der

Bevölkerung der Bankstelle das Vertrauen und

Raiffeisen sieht sich als einen verlässlichen

Partner in allen Finanzangelegenheiten.

Das fundierte Wachstum der Raiffeisenbank

Reutte fand 1970 mit der Fusion der

Raiffeisenkasse Musau-Pinswang seine

Fortsetzung. Die Bankstellen in Höfen und

Elmen wurden 1980 eröffnet und 1990 kam es

zur Fusion mit der Raiffeisenkasse Berwang-

Bichlbach-Heiterwang. Ebenfalls 1990 wurde

das Bankgebäude in Lechaschau fertig gestellt

und bezogen. Mit Stolz darf die Raiffeisenbank

Reutte auf die vergangenen 50 Jahre zurückblicken.

Aber auch sonst hat sich, sei es in technischer,

sozialer, rechtlicher aber auch kultureller

Hinsicht, sehr viel verändert. Drei wesentliche

Dinge sind geblieben – drei Werte, die das

Wesen Raiffeisens charakterisieren:

NÄHE, VERTRAUEN und SICHERHEIT!

Albert Köck

(91 Jahre)

Mit.Einander

9


Leistungen

Johannes Gomig 25 Jahre Geschäftsleiter

Tiroler Raiffeisen Schimeisterschaft

Hahnenkamm Höfen

10 Mit.Einander

Der 52-jährige Johannes Gomig, gebürtiger

Osttiroler, startete am 01.11.1983 in der

damaligen Raiffeisen-Bezirkskasse Reutte seine

Karriere. Er übernahm die Leitung der 1981

gegründeten Zweigniederlassung Jungholz

und wurde Prokurist. Die Bestellung zum

Geschäftsleiter ließ nicht lange auf sich warten

– am 24.10.1985 war es so weit. Nach neunjähriger,

erfolgreicher Aufbauarbeit in Jungholz

übersiedelte er an den Hauptstandort Reutte. In

dieser Zeit bewältigte Herr Gomig, unter anderem

zuständig für den Bereich Vermögensanlage,

viele neue Herausforderungen, wie z. B. den

Neubau des Bankgebäudes in Jungholz, die

Gründung der Direkt-Anlage Österreich, die

Eröffnung des Vermögensanlage-Centers im

Haus „Glocke“, die Gründung einer eigenen

Vollbank in St. Gallen (CH), die Eröffnung

des Europahauses Reutte, den Aufbau einer

Repräsentanz in Spanien, den Bau eines

Verwaltungsgebäudes in Jungholz und aktuell

den Kauf des Bankhauses Bauer in Stuttgart.

Die laufenden rechtlichen Änderungen und

Anpassungen erfordern sehr viel Wissen

und Engagement, um sich optimal auf eine

sich stetig ändernde Zukunft der Märkte und

Bedürfnisse einzustellen oder diese zu gestalten.

Die Idee, sich um die Austragung dieser sehr

begehrten Meisterschaften zu bemühen, lag

an der Errichtung der neuen Gondelbahn

der Reuttener Seilbahnen auf den Höfener

Zwischenzeitlich wurde Herr Gomig noch stellvertretender

Aufsichtsrats-Vorsitzenden der

RLB Tirol AG und Vorsitzender des Vorstands der

Raiffeisenbank Reutte. Mitten drin ging sich auch

noch ein MBA-Studium („Master of Business

Administration“) in Wien aus.

In dieser sich immer schneller drehenden Zeit

reicht ein Achtstundentag schon längst nicht

mehr aus. An manchen Tagen wird dann die

Zeit für einen selbst oder die eigene Familie

schon relativ knapp. Und trotzdem findet der

begeisterte Sportler einige Zeitfenster, um seinen

größten Hobbys, dem Skifahren, Mountainbiken,

Wandern und Reisen zu frönen. Und wenn es

sich ausgeht, trifft man Herrn Gomig bei den

Heimspielen des SVR Raiffeisen Fußball als

stillen Beobachter. Johannes Gomig, verheiratet

und Vater von zwei Kindern, ist sehr ehrgeizig

und zielstrebig und holt sich die nötige Kraft,

Energie und Ausdauer beim Sport oder in der

Natur. Und für was er sich immer besonders

eingesetzt hat und was ihm auch in schwierigen

Zeiten die notwendige Motivation liefert, ist die

ganzheitliche und nachhaltige Philosophie der

Raiffeisenbank Reutte, die in der Mission „Wir

schaffen Nutzen durch Konzentration auf Wissen

und Werte“ zum Ausdruck kommt.

Wir wünschen Herrn Gomig für seinen privaten wie beruflichen Lebensweg alles Gute,

das nötige Glück und den gewünschten Erfolg.

Hahnenkamm. Dieses Argument punktete

bei der Vergabe und der Zuschlag ging an

die Raiffeisenbank Reutte. Im Vorfeld durfte

die Raiffeisenbank Reutte noch eine Gondel

werblich gestalten: So lacht das Konterfei

von Niki Hosp, Weltmeisterin im Riesentorlauf

und Gesamtweltcupsiegerin, als Raiffeisen-

Werbeikone den Schisportlern entgegen. Die

Tiroler Raiffeisen Schimeisterschaften finden am

15. Januar 2011 am Reuttener Hahnenkamm

statt. Schon am Freitag reist ein Großteil der

ca. 250 TeilnehmerInnen zur Einstimmungsparty

an. Die große Abendveranstaltung mit Preis verteilung,

Musik und guter Stimmung folgt dann am

Samstag im Veranstaltungszentrum Breitenwang.


Genossenschaft

Otto Kärle Neuer Delegiertensprecher im Sprengel Lechtal

Herr Otto Kärle ist 49 Jahre jung und seit

22 Jahren glücklich mit Andrea verheiratet.

Er ist Vater von 5 Kindern und Opa einer

Enkelin. Seit 25 Jahren lebt er mit Leidenschaft

den Beruf eines Volksschullehrers und ist

zurzeit Schulleiter in Forchach. Bei der

letzten Mitgliederversammlung wählten ihn

die Delegierten zum Delegiertensprecher für

den Sprengel Lechtal. Diese ehrenamtliche

Funktion übt Otto Kärle sehr gerne aus,

weil ihm die Idee von Friedrich Wilhelm

Raiffeisen sehr am Herzen liegt. Raiffeisen

galt als einer der Vordenker, dessen

Genossenschaftsprinzipien und Werte heute

noch gegenwärtig sind. Weiters ist die Vergabe

der Fördermittel aus dem Umwelt-, Sozial- und

Kulturfonds dieses Sprengels eine weitere

verantwortungsvolle Aufgabe, die er im Sinne

des Allgemeinwohls bestens ausführt.

Ehrungen Für 20-, 25- und 30-jährige Betriebszugehörigkeit ehrten der

Vorstand, die Geschäftsleitung und der Betriebsrat folgende MitarbeiterInnen:

Für 20 Jahre Betriebszugehörigkeit:

Christiane Rauter

(Kundenbetreuerin, Marktplatz Reutte),

Christian Tiefenbrunn

(Kontoservice, Lechaschau) und

Karin Oberhammer

(Direkt-Anlage Österreich, Europahaus Reutte)

Rudolf Jäger

(Leiter Privatkundenbetreuung, Kundenhaus Reutte)

Für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit:

Christiane Greif

(Firmenkundenbetreuerin, Kundenhaus Reutte)

Für 30 Jahre Betriebszugehörigkeit:

Robert Hammerle

(Kundenbetreuer, Bankstelle Stanzach),

Anita Schedle

(Kundenbetreuerin, Bankstelle Lechaschau),

Robert Kofler

(Zentrale Dienste/IT, Europahaus Reutte)

Der sportbegeisterte und ehrgeizige

Schuldirektor betreibt als Ausgleich die Hobbys

Fußball, Skifahren, Badminton, Volleyball,

Tischtennis und Schwimmen.

Er ist auch in mehreren Vereinen in Stanzach

und im Lechtal ehrenamtlich tätig. So leitet er

zum Beispiel mit seiner Frau Andrea „Fit for

family-Seminare“, „Brautleute-Wochenenden“,

„Geburtsvorbereitungskurse für Paare“ oder

„Elternbildungsveranstaltungen.“ Aber am

liebsten macht Otto mit seiner Familie im

sonnigen Süden Urlaub.

Was er noch zu Raiffeisen sagt?

„Ich finde, Raiffeisen ist eine sehr faire Bank,

ein Partner, der meiner Meinung nach nicht

ausschließlich auf wirtschaftliche Rentabilität

schaut, sondern auch auf den Menschen, und

ich hoffe das bleibt so.

Sein Lieblingsspruch: „Sollte ich noch lange leben, und das hoffe ich, so werde ich ziemlich alt“!

Geehrte Mitarbeiter

nicht im Bild: Christiane Rauter und Anita Schedle

Foto: O. Kärle

Mit.Einander

11


Genossenschaft

Mitglieder- und Generalversammlung

Tiroler Raiffeisen Aktiv Reisen Schweden

12 Mit.Einander

Wie jedes Jahr wurden in den drei Teilmärkten

Lechtal, Reutte und Zwischentoren die

Mitgliederversammlungen abgehalten. Im

Rahmen dieser Zusammenkünfte werden auch

die Fördermittel aus dem Umwelt-, Sozial- und

Kulturfonds (USK-Fonds) vergeben. Jährlich

stehen diesem Fonds ca. EUR 33.400,- für die

Vergabe zur Verfügung. Vereine, Institutionen

oder einzelne Personen können ihre Ansuchen

an diesen Fonds stellen, wenn es sich

Seit 2 Jahren gibt es die von der Raiffeisen

Bankengruppe Tirol organisierte „Tiroler

Raiffeisen Aktiv Reise.“ Nach Cornwall 2009

und Apulien 2010 (beide Reisen waren an allen

Terminen ausgebucht) ist Schweden Ziel der

nächsten Tiroler Raiffeisen Aktiv Reise.

Alle Mitglieder und Kunden der Raiff eisenbank

Reutte können damit ein sehr attraktives Angebot

nutzen, das weit über die Bankgeschäfte hinausgeht.

Gleichzeitig wurde auf vielfachen Wunsch

ein Preissplitting realisiert:

Das Komplettpaket kostet für Raiffeisen-Kunden

und Mitglieder nur Euro 1.290,- bzw.

für Nichtkunden Euro 1.390,-.

Zwei Reisetermine stehen zur Auswahl:

28.04. bis 05.05.2011 und

05.05. bis 12.05.2011

um Kultur-, Sozial- oder Umweltthemen

handelt. Das Ansuchen muss aus dem

Genossenschaftsgebiet der Raiffeisenbank

Reutte kommen und fördert oder unterstützt

Vorhaben dieser Region. Für die Vergabe

sind die gewählten Delegierten des jeweiligen

Sprengels zuständig. Die Leitung obliegt dem

Delegiertensprecher.

Bei der Generalversammlung geht es nicht

nur um die Highlights der Vergangenheit,

sondern auch um Details über die aktuelle

wirtschaftliche Lage des Unternehmens und

über die geplanten zukünftigen Aktivitäten

der Raiffeisenbank. Im Juni 2010 wurde der

Kauf einer Bank in Deutschland angekündigt

– dieser Kauf ist jetzt vollzogen. Lesen Sie

mehr darüber auf den Seiten 3 und 4 dieser

Ausgabe.

Highlights: Unter dem Motto „Schweden – Eine königlich schöne

Reise“ erleben die Teilnehmer die pulsierende Metropole Stockholm und

das königliche Schloss Drottningholm. In der faszinierenden Gegend

Sörmlands sind viele Aufnahmen aus den beliebten Filmserien der Inga

Lindström entstanden. Fantastische Landschaftsbilder, historische

Bauten, Museen und idyllische Dörfer aus der Welt von Inga Lindström

oder Astrid Lindgren laden zu Erlebnis- und Fotostopps ein. Von

Västerås, ca. 1 Stunde von Stockholm entfernt, führt die Reise entlang

der Ostküste nach Kalmar. In der Nähe befindet sich Schwedens

Glasreich, das mit seinen Hütten in Kosta und Orrefors weltberühmt

wurde. Auch ein Ausflug zum Vätternsee zählt zu den Highlights.

Folder mit den allen Details liegen in allen Bankstellen auf oder Sie

informieren sich unter www.rbr.at. Ihre Anmeldung nimmt jede

Bankstelle ab sofort entgegen.

Sichern Sie sich Ihren Platz – buchen Sie jetzt!

Fotos: Reisedienst Alpachtal


Professionelle Beratung für die Jugend

Raiffeisenberater im Zwischentoren stellen sich vor

Romana Haas, Cornelia Prinz und Maria Weirather setzen sich für die Jugend ein. Sie informieren über aktuelle Events

und Vergünstigungen im Bezirk wie auch österreichweit. Eine professionelle Beratung in allen finanziellen Ange legenheiten

oder die Hilfestellung bei Fragen rund um Konto, Geld und Zukunft zeichnen die Raiffeisenberaterinnen aus.

Hallo, mein Name ist Maria Weirather. Ich

arbeite nach meinem HAK-Abschluss seit

August 2007 in der Raiffeisenbank Reutte.

Seit Jänner 2009 bin ich in der Bankstelle

Berwang tätig. In meiner Freizeit gehe ich gern

joggen, wandern und „shoppen“. Auch Musik

und das Kochen zähle ich zu meinen Hobbys.

Ich habe mit Freude die Jugendclub-Betreuung

in Berwang übernommen, da ich sehr gerne mit

Jugendlichen arbeite. Neugierig geworden?

Dann komm doch mal vorbei und besuche uns in

der Bankstelle Berwang! Wir freuen uns auf dich!

Mein Name ist Cornelia Prinz und ich arbeite seit

August 2007 in der Bankstelle Bichlbach.

In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit mit

meiner Familie und meinen Freunden. Außerdem

betreibe ich gerne Sport an der frischen Luft

oder gehe einfach nur spazieren. Ich freue

mich, wenn du mal in der Bankstelle Bichlbach

vorbeikommst und wir uns kennen lernen!

Ich heiße Romana Haas und freue mich darauf,

wenn du mich in der Bankstelle Heiterwang

besuchst. Nach dem Abschluss meiner

Banklehre bei der Raiffeisenbank Reutte bin

ich seit Februar 2009 in dieser Bankstelle.

Meine Hobbys sind kochen, „shoppen“ und

mit meinem Hund spazieren gehen. Außerdem

verbringe ich gerne viel Zeit mit meiner Familie.

Komm also einfach vorbei!

Jugend

Mit.Einander

13


Jugend

„Street-Jam“ zurück in Reutte

Der Straßen-Basketball-Event feierte am 29.05.2010 auf dem Isserplatz sein Comeback

Aktuelle Infos unter www.street-jam-reutte.de.to

14 Mit.Einander

Nach zwei Jahren Pause gelang es Albert

Dempf, Sportlehrer am Gymnasium Reutte,

das Basketball-Highlight wieder in den Hauptort

des Außerferns zu holen. Die „Street-Jam-

Reutte“ wurde eigens für Reutte konzipiert

und ist Nachfolger der bekannten Raiffeisen

Club „Street-Jam Tour“. Der Beweggrund in

der Organisation sieht Albert Dempf, der sich

intensiv im Jugendsport engagiert, Jugendliche

durch den Sport zusammen zu bringen.

Eine Leidenschaft – ein Ort – 34 Mannschaften:

Sie alle kämpften auf acht Spielfeldern mit

größtem Einsatz und „Fair Play“ um den Sieg.

Mitreißende Matches auf höchstem technischen

und taktischen Niveau ernteten den Applaus der

zahlreichen Zaungäste. In den Pausen gab es für

Spieler und Zuschauer zusätzlich verschiedene

Wurfbewerbe. So konnten bei den beliebten

„Shoot-Outs“ glücklose Werfer vom jeweiligen

Wurf-Nachfolger eliminiert werden.

Fotos Street Jam: Albert Dempf

Ein Novum stellte das von Raiffeisenberatern

durchgeführte „Serial-Shooting“ dar, das

begeistert angenommen wurde. Dabei führte

jeder Mitspieler einen Freiwurf nach dem

anderen solange aus, bis es zum ersten

Fehlversuch kam. Die Anzahl der Treffer

bestimmte dann den Wert des Preises. Eine

kleine Belohnung gab es aber bereits fürs

Mitmachen.

Trotz starkem Regen wollten die Jugendlichen

auch nach vier Stunden Spielzeit das Turnier

nicht abbrechen. Schließlich siegte die Vernunft

über die Begeisterung am Spiel. Dennoch:

„Street-Jam-Reutte“ war ein voller Erfolg und

so wird es auch im nächsten Jahr dank Albert

Dempf, den Außerferner Raiffeisenbanken, der

Marktgemeinde Reutte und dem „Basketball-

Guru“ Walter Freytag wieder heißen:

„Street-Jam“ zurück in Reutte – let´s play!


Mit Thomas Kramer blicken wir heute ein wenig

hinter die Kulissen der Theaterwelt.

Der 38-jährige Heiterwanger ist seit 1998 bei der

Raiffeisenbank Reutte beschäftigt. Er startete als

Marketing- und Werbefachmann, wechselte 2005

ins Controlling und ist seit 2007 Kundenbetreuer

am Marktplatz Reutte.

Als Heiterwanger wird man schon ein wenig mit

traditionellem Brauchtum, z. B. der Heiterwanger

Fasnacht, dem „Maschgeren“, konfrontiert.

Auch Thomas hatte als „Maschgerer“ seine

Zeit. Allerdings prägte ihn diese Zeit nicht fürs

Theaterspielen. Zum Theater kam Thomas über

das klassische Krippenspiel in der Volksschule

Heiterwang. In seiner ersten Rolle verkörperte

er ein Schaf (unter einem Leintuch verborgen

mimte er mit typischen Lauten ein Schaf nach).

Vom Schaf kam er ein Jahr später zum Hl. Josef

und war damit sozusagen der „Shootingstar“.

Mit 14 Jahren spielte Thomas im Nestroystück:

„Die schlimmen Buben in der Schule“ einen

der beiden Schüler. Und dann war es aus mit

dem Theaterspielen, weil Thomas 1990 sein

BWL-Studium in Innsbruck begann.

Wie es das Schicksal wollte, gründeten die

Heiterwanger 1991 ihre Theatergruppe. Thomas

wurde Mitglied und so machte er langsam auf

sich aufmerksam. Ein Jahr nach seinem Start bei

der Raiffeisenbank Reutte ging es ausgerechnet

mit dem Stück „Das Geld ist im Eimer“ weiter.

Thomas: “Wenn man das Theaterspielen ernst

nimmt, muss man sich mit seiner Rolle voll und

More More 4U 4U

Jugend / Kultur

Alles Theater Im Gespräch mit Thomas Kramer

Fotos: Florian Rainer

ganz auseinander setzen und sich in die Rolle

hineinfallen lassen. Authentische Spielfreude

und das tiefe Entdecken dieser Figuren sind

ausschlaggebend.“ Am liebsten spielt er dramatische

Rollen. Eine davon war der Kommissar in

„Die Turmwächterinnen“.

Eine zweijährige Ausbildung mit Zertifikat

„Theater machen - Wege zur Spielleitung“ hat

Thomas Kramer im November 2009 erfolgreich

abgeschlossen. Gemeinsam mit den

Absolventen aus diesem Kurs inszenierte er

das Stück „Herkules und der Stall des Augias“

von F. Dürrenmatt. Im Oktober 2010 hat er

damit begonnen, sich im Bereich der Clownerie

fortzubilden. Seine berufliche Entwicklung leidet

darunter nicht. Im Gegenteil, er schöpft aus dem,

was er in Begegnungen mit Menschen so erlebt.

Über „Das Theater“, das sich teilweise weltweit

täglich abspielt, sagt Thomas: „Alles Leben ist

Theater! Das hat mit in Rollen schlüpfen zu tun,

und das tun wird ständig. Rollen zu spielen ist

unausweichlich!“

Wir bedanken uns für diesen Einblick und

wünschen Thomas auf seiner „Bühne“

weiterhin viel Spaß und Freude.

die Raiffeisen Club Vorteilswelt

Mit.Einander

15


Schulen

Jubiläum 20 Jahre Gesundheits- und Krankenpflegeschule Reutte

In den späten 80er Jahren entwickelte sich

ein gravierender Pflege personalmangel im

Bezirkskrankenhaus Reutte - es mussten

sogar Stationen zusammengelegt werden.

Diese Notsituation führte zur Gründung der

Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GKPS)

Reutte, welche am 1. Oktober 1990 ihre Tore

öffnete. Damals wagten 18 SchülerInnen den

Schritt in die neu eröffnete Schule. Inzwischen

haben 346 SchülerInnen die Schule besucht,

davon beendeten 263 die Ausbildung positiv. In

den letzten Jahren führte die Überalterung der

Foto: GKPS

AbsolventInnen der GKPS

Geriatrie und Gerontologie

16 Mit.Einander

Geriatrie ist die Lehre von den Krankheiten des

alternden Menschen.

Gerontologie ist die Wissenschaft vom Altern.

Aber was bedeutet dies für den alternden

Menschen?

Jeder kann sich mehr oder weniger vorstellen,

wie es ist zu „Altern“. Alle fünf Sinne, das Sehen,

Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen, werden

weniger. Die Beweglichkeit reduziert sich. Die

Leichtigkeit geht verloren, die vielen kleinen

Tätigkeiten im normalen Arbeitsalltag werden

beschwerlicher. Viele Bewegungsabläufe, die

ein Leben lang selbstverständlich waren, sind

häufig mit Schmerzen verbunden. Der eigene

Körper gehorcht nicht mehr und funktioniert nur

noch mit Widerstand. Dies macht den alternden

Menschen müde.

Unterstützende Lebensbegleitung ist hier eine

große Erleichterung, sei es in der eigenen

Familie oder in Einrichtungen, die Betreuung und

Pflege für betagte Personen anbieten.

Wichtig ist, dass der alternde Mensch

Gesellschaft zu einem ständig steigenden Bedarf an Pflegeleistungen

bzw. ausgebildeten Pflegekräften. So hat sich auch das Angebot

der GKPS Reutte mit diesen Veränderungen weiterentwickelt.

Ursprünglich konzipiert für eine Zahl von 54 SchülerInnen, sind derzeit

knapp 90 SchülerInnen an der Schule. Viele Jahre war in Reutte

die dreijährige Diplomausbildung für den gehobenen Dienst in der

Gesundheits- und Krankenpflege das Maß der Dinge.

Aktuell werden nun drei Ausbildungen angeboten:

1. Pflegehilfelehrgang (einjährig)

2. Diplomausbildung für den gehobenen Dienst (dreijährig)

3. Kombistudium Pflege Tirol in Kooperation mit

der UMIT (dreieinhalbjährig) - Diplom und

Bachelor of Science in nursing

Ein vierter zusätzlicher Heimhilfelehrgang (4 Monate) wird derzeit

angedacht. Das Außerfern gehört mittlerweile zu den wenigen,

glücklichen österreichischen Regionen, in denen das Angebot an

Pflegefachkräften die Nachfrage übersteigt.

Jedes Jahr erhält die GKPS von den Außerferner Raiffeisenbanken

eine Unterstützung, um außergewöhnliche Anschaffungen zu finanzieren.

Diese Partnerschaft wurde 2006 mit Dir. Peter Mittermayr

besiegelt.

Fotos: Barbara Schweißgut

Barbara Schweißgut, Weißenbach - Diplomierte

Gesundheits- & Kranken schwester, Wohn- und

Pflegeheim Haus Ehrenberg

Unterstützung im Alltag bekommt, jedoch

sein Leben selbst bestimmen kann und seine

bestehenden Fähigkeiten gefördert werden.

Dies steigert seinen Selbstwert und gibt ihm das

Gefühl von Selbstständigkeit. „Unnütz zu sein“

lähmt die Lebensfreude. Eben diese Freude ist

der Motor für den Lebenssinn und diesen gilt es

so lange wie möglich beizubehalten.

Zu erkennen, wo das rechte Maß liegt, ist die

Kunst bei der Betreuung von Senioren.


Was bedeutet für Sie

Leistungsfähigkeit und Power?

Fitness

Raiffeisen tut was für Ihre Gesundheit

Wie viel PS hat IHR Auto - wie viel PS haben SIE?

Wenn Ihnen dazu Begriffe wie mentale Fitness,

Muskelaufbau und Ausdauertraining sowie

gesunde Ernährung einfallen, dann sind Sie

schon auf einem guten Weg. Falls Sie nun die

Sorge quält, wie Sie das alles unterbringen,

lautet die Zauberformel: Body-Shaping.

Das ist eine kombinierte Trainingsform aus

Ausdauer und effizientem Muskeltraining. Ziel

dabei ist es, den Stoffwechsel zu erhöhen,

um so in aller Ruhe mehr Fett zu verbrennen.

Wenn die Herz-Kreislauffunktion mit gezieltem

Ausdauertraining verbessert werden soll, spielt

die Herzfrequenz eine ganz wichtige Rolle. Hier

ist es wichtig zu wissen, dass kontrollierte 30

Minuten in der richtigen Herzfrequenz mehr

bewirken als 60 Minuten unkontrolliert. Sobald

man sich sportlich betätigt, schüttet der Körper

Botenstoffe aus, die das Fett abbauende

Enzym Lipase mobilisieren. Gleichzeitig fließen

beim Krafttraining Muskel aufbauende Hormone

durch die Adern. Dies führt zu einem straffen,

fitten und gesunden Körper mit viel PS!

v.l. Selim Yagdi, Daniela Singer, Alexander Wagner

Lehrlinge

Gertraud Hofegger BA

Marketing VA

Christina Schenk

Serviceteam VA

Raiffeisen Fitness Coach Karin Almer ist bereits

seit 2006 Profi auf dem Gebiet der körperliche

und mentalen Fitness. Aber auch die

Ernährung und die Heilkunst durch Massagen

gehören zu ihren Steckenpferden.

Sie besitzen die Raiffeisen Versicherung

„Meine Fitness“? Dann können Sie bei

Karin Almer, basierend auf Ihrem

persönlichen Fitnessprofil, ein individuelles

Coaching in sechs Einheiten erleben.

Fragen Sie Ihren Raiffeisenberater.

Neue MitarbeiterInnen stellen sich vor

Walter Alber

Betrieb

Bianca Schönherr

Studentin

Mag. Daniel Frischhut

Zentrale Dienste, IT

Angelika Wucherpfennig

Wertpapierverwaltung

Mit.Einander

17


Soziales

In der Region – mit der Region – für die Region

Der Außerferner Bauernladen in Reutte

18 Mit.Einander

Foto: Bezirksblatt, Reichel

Die Idee, einheimische Produkte zu verkaufen,

entstand auf dem eigenen Hof - dem Tauernhof

in Breitenwang - von Dorothea Hackl. Drei

Jahre lang verkaufte sie die eigenen Produkte

im Hofladen. Im Jahr 1995 fand dann der

Umzug nach Lechaschau in die ehemalige

Metzgerei Steiner statt. Damals gab es bereits

neun regionale Lieferanten, die heimische,

frische Produkte regelmäßig herstellten. Nach

zweijähriger Pause, in der Marlies Posch die

Geschicke des Bauernladens übernahm, kam

Dorothea Hackl als Geschäftsführerin wieder

zurück.

Der Zusammenschluss zur ARGE Außerferner

Bauernladen fand 1998 statt. Der Platz in

der Metzgerei wurde nun zu klein. Durch

den Kontakt zum Weltladen und den Auszug

der Gemeindepolizei, war der Umzug des

Bauernladens im Jahr 2007 nach Reutte eine

beschlossene Sache. „Diese Entscheidung hat

sich bis heute sehr gut bewährt und wir sind

froh darüber“, berichtet Dorothea Hackl.

Heute arbeiten im Bauernladen acht freiwillige

Mitarbeiter, die auch gleichzeitig Produkte

anliefern. Inzwischen sind die sehr aktiven

Lieferanten aus dem ganzen Bezirk auf eine

stolze Zahl von 35 angewachsen! „Diesen

Stand möchten wir gerne in Zukunft halten,

um auch weiterhin regelmäßig eine bestimmte

Produktpalette anbieten zu können.“ Bedingt

durch die freiwillige Arbeit macht der

Bauernladen jedes Jahr im August Pause.

„Die brauchen wir. Aber auch unsere Kunden

freuen sich dann wieder ganz besonders auf

uns“, erzählt die Geschäftsführerin.

Zusätzlich bietet der Außerferner Bauernladen

individuell zusammengestellte Geschenkkörbe

für jeden Anlass. Da hilft natürlich die enge

Zusammenarbeit mit dem Weltladen, um

eine noch größere Produktvielfalt anbieten

zu können. Gemeinsam werden das

„Gemeindefrühstück“, diverse Feste oder - in

Zusammenarbeit mit dem Naturpark Tiroler

Lech und den Tourismusverbänden - der

„Genusswandertag“ ausgerichtet. Täglich

können Kunden Kaffee und Kuchen in dem

umen des Bauernladens genießen. Sehr

gerne möchte Dorothea Hackl den Kunden

ein monatliches Frühstück oder auch einen

Mittagstisch wie z. B. Suppen anbieten – aber

das ist Zukunftsmusik.

Wer die heimischen, ausschließlich selbst

erzeugten Produkte nach Hause geliefert

haben möchte, ist bei Christine Bartl

aus Elbigenalp genau richtig. Sie organisiert

Caterings mit Leidenschaft und aus

Überzeugung, auch z. B. in den Räumlichkeiten

der Burgenwelten Ehrenberg.

Solche Kooperationen in der Region sind

erst der Anfang. Noch mehr Miteinander,

das wünscht sich Dorothea Hackl für den

Außerferner Bauernladen in Zukunft.

Foto: Bezirksblatt, Reichel


Seit sieben Jahren ist Karl Gratl nun im

Ruhestand. Ruhig wird es jedoch noch lange

nicht in seinem Leben, denn sein Lebensmotto

lautet: „Mitwirken bei sinnvollen Projekten und

gesund bleiben“. Getreu nach diesem Motto

wird Karl Gratl das Ostergrab aus dem Jahre

1850 restaurieren, um es in der Pfarrkirche

Heiterwang in neuem Glanz wieder aufzustellen.

Im Tennisclub Reutte betreut der selbst noch

aktive Spieler die Seniorenmannschaft und ist

Ranglistenverantwortlicher.

Rückblick: Nach dem Besuch des humanistischen

Gymnasiums in Schwaz bis zur

sechsten Klasse trat Karl Gratl seine erste

Arbeitsstelle als Postbeamter in Bregenz an.

Heimatverbundenheit zog ihn wieder zurück

ins Außerfern. In Heiterwang war er über zehn

Jahre als Gemeindesekretär und nebenberuflich

als Allianz- bzw. Wüstenrotberater tätig.

In der Raiffeisenbank Reutte startete Karl Gratl

mit 31 Jahren im Jahr 1974 durch. Nach zwei

Jahren wurde er Schalterleiter in Reutte, nach

weiteren drei Jahren zum Prokuristen und nach

10-jähriger Zugehörigkeit zum Geschäftsleiter

bestellt.

Sein aktuell aktuell größtes Projekt nach nach der aktiven

Berufszeit ist der Paulusladen, als dessen

Obmann er bereits viel bewegt hat. Ursprünglich

kam die Idee vom Rotary Club Reutte-Füssen.

Nach aktiven Vorbereitung der Pfarre

Breitenwang bzw. der Familien Kurz und Kerber

wurde das Projekt immer konkreter. Im März

2010 wurde Karl Gratl das Amt des Obmanns

angeboten. Karl Gratl besprach dies mit seiner

Familie und entschied sich, dass Amt für zwei

Jahre auszuüben.

Soziales

Aktiv auch nach der aktiven Zeit

Der ehemalige Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Reutte, Karl Gratl

Auch frü her

schon starkes solziales Engagement –

Autoü bergabe an Rotes Kreuz 1985

Foto: Paulusladen Foto: Paulusladen

Karl Gratl im Gespräch mit Frau Kerber

Die Vereinsgründung nahm seinen Lauf und am

13. Juli 2010 wurden die ersten Einkaufspässe

ausgegeben. Heute tragen bereits 200

Mitglieder und 50 Paten maßgeblich zum Erfolg

bei. Sponsoren, unter anderem der Umwelt-,

Sozial- und Kulturfonds der Raiffeisenbank

Reutte, konnten gewonnen werden und unterstützen

maßgeblich dieses soziale Projekt.

Eine Halbtagskraft und 30 freiwillige Mitarbeiter

bewältigen die gesamte tägliche Logistik im

Paulusladen. Das ist laut Karl Gratl erst der

Anfang. Laut Erhebungen gibt es in der Region

einen Bedarf von ca. 400 Einkaufspässen.

Ziel ist es, dass sich der Paulusladen ohne

Unterstützung der öffentlichen Hand nach drei

Jahren selbst trägt.

Geschäftsführerin Maria Biber am Tag der offenen Tür

Trotz intensivem Engagement Engagement rund um um den den

Paulusladen kommt die Freizeit nicht zu

kurz. Erst kürzlich bereiste Karl Gratl den

Amazonas. Für solche Abenteuer hatte sich der

Südamerika-Fan früher keine Zeit genommen.

Auf der Heimatbühne Heiterwang zeigt Karl

Gratl als „Onkel Otto“ zurzeit sein schauspielerisches

Talent.

Wir wünschen Karl Gratl noch eine lange,

aktive Zeit!

Mit.Einander

19


Sport

Raiffeisen Golf Zugspitz Cup

20 Mit.Einander

Im heurigen Jahr wurde bereits der

3. Raiffeisen Golf Zugspitz Cup (RGZC)

ausgespielt. Mit Begeisterung nahmen die

GolferInnen die Austragungsart „after work

– 9 Lochspiel“ an. Nach 4 Vorrunden in den

Monaten Juni, Juli, August und September

2010 qualifizierten sich die Besten für das

große Finale. Über 18-Loch wurde an einem

Samstag im September um den Tagessieg und

um die begehrten Zugspitz Cup Glaskristalle

gekämpft. Für die Gesamtwertungen war

dieses Finale an Spannung nicht zu überbieten,

lagen doch mehrere SpielerInnen bis zum

Schluss eng beieinander. So musste Radomir

Gabric (GLC Achensee) den Gesamtsieg

Brutto vor Augen diesen an Sebastian Mott

vor Roland Schennach (beide GC Zugspitze)

abtreten. Nicht besser erging es Adele Strolz

(GP Stenz), die den knappen Rückstand auf

Cornelia Deppert-Wentzler (GC Zugspitze)

nicht mehr aufholen konnte und auch Karin

Oberhammer (GC Zugspitze) vorbeiziehen

lassen musste. In der Gesamtwertung Netto

Gruppe A ließ Karl Schuster nichts mehr

anbrennen und hielt Paul Strolz (beide GP

Stenz) sicher auf Distanz. Den dritten Rang

sicherte sich Günter Singer (GC Zugspitze).

Die Nettowertung Gruppe B dominierte

Bernhard Klopfer (GP Stenz), der die punktegleichen

Karen Schuster und Rüdiger Georg

Geissler (beide GC Zugspitze) auf die Plätze

2 und 3 verwies. Auch in der Jugendklasse

blieb die Spannung bis zum Ende. Simon

Oberhammer schaffte den Gesamtsieg Brutto

mit 2 Punkten Vorsprung auf seine Clubkollegin

Paulina Schennach (beide GC Zugspitze). Der

3. Platz ging an Denis Joshua Pscheidl (GC

Waldegg-Wiggensbach e.V.). Ausgeglichen

auch die Gesamtwertung Netto, die Laura

Schonger mit 3 Punkten Vorsprung auf Natalie

Klotz gewann. Der 3. Platz ging an Peter

Gabriel (alle GC Zugspitze).

Mit dieser Golf-Turnierserie besetzen die

Außerferner Raiffeisenbanken das Segment

Golfsport – dabei geht es um den Breitensport

und um die Jugendarbeit. Anlagenmanager

Roland Schennach und Evelyn Baumann

sorgten für eine einwandfreie Durchführung

und das Golfino-Team von Markus Fasser

betreute alle GolferInnen kulinarisch bestens.

Die Jugend spielt auf Siegerfoto


Sport

Niki Hosp im Gespräch Die Alpine Ski WM rückt näher

Niki, freust du dich auf die WM in der Nähe?

Ja, ich freu mich darauf. Die Pisten in Garmisch kenne

ich bereits aus meiner Jugendzeit.

Am 8. Februar steigt der erste Event der 41. Alpinen

Ski-Weltmeisterschaften, der Super-G der Damen.

Mit welchen Zielen gehst du an den Start?

Ich möchte an meine Erfolge anschließen und wieder

ganz vorne mit dabei sein.

Gibt es für dich jetzt vor der WM eine spezielle,

eigene Vorbereitung sowie ein Training auf

Garmischer Pisten?

Im Sommer habe ich bereits Super-G in Neuseeland

trainiert. Jetzt trainiere ich auf den heimischen

Gletschern wie z. B. Sölden oder Pitztal. Je unterschiedlicher

die Pisten und die Beschaffenheit, desto

besser für mein Training. Auf Garmischer Pisten selbst

werde ich nicht trainieren, aber sicher die Pisten vor der

WM genau „anschauen und abgehen“.

Was sind jetzt nach der Verletzungspause deine

Ziele für den kommenden Winter?

Ich möchte wieder Medaillen gewinnen und ganz oben

stehen!

Wie bereitest du dich am Start vor?

Ich gehe den Lauf noch einmal durch. Im Slalom nur

die wichtigen Stellen, in allen anderen Disziplinen - vor

allem den Speed-Disziplinen - sogar die einzelnen Tore.

Wichtig ist für mich auch, alles durchzugehen, was mir

beim Training gesagt wurde. Mentale Stärke zählt dabei

enorm!

Was bewegt dich in unserer Zeit „schneller, besser,

höher, weiter“ am meisten?

Mit dem Risiko mitgehen, das bringt unsere Zeit mit

sich. Manchmal wäre es besser, wieder auf alte Werte

zurückzugehen.

Du bist hier im Zwischentoren aufgewachsen. Mit

welchem Alter hast du das Skitraining begonnen?

Meine Familie ist immer schon gerne Ski gefahren und

dadurch habe ich bereits mit drei Jahren begonnen.

Mit sechs Jahren fuhr ich die ersten Rennen und

mit acht Jahren begann ich täglich zu trainieren. Der

Sammelplatz der Skischule Bichlbach war gleich hinter

der Werkstatt meines Papas. Für mich war es schon als

Kind schlimm, wenn ich einen Nachmittag nicht auf die

Piste konnte. Beim Schifahren hatte ich immer Spaß!

Du betreibst auch gerne andere Sportarten wie

Tennis und Klettern. Hast du irgendwann einmal

daran gedacht, dass außer Skifahren noch ein

anderer Sport für dich so wichtig werden könnte?

Nein, ich habe in meiner Jugend auch Tennis-Turniere

gespielt, aber die Entscheidung für den Skisport ist mir

leicht gefallen. Mein großes Ziel war es immer schon,

Skirennläuferin zu werden.

Niki Hosp mit ihrer Hündin Aila

Was haben dir deine Eltern mit auf den Weg

gegeben?

Sich nicht unterkriegen zu lassen und immer das

Positive zu sehen – egal, was andere sagen. Und nie

das eigene, große Ziel aus den Augen verlieren.

Welchen Rückhalt gibt dir deine Familie?

Das sind vor allem die Möglichkeiten, die sie mir

geschaffen haben, um meinen Weg zu gehen – allem

voran viel Zeit.

Du bist Schirmherrin der Landesgruppe Rheumalis

Tirol. Was sind deine Beweggründe für dieses

Engagement?

Ich möchte damit dieses Thema präsenter in der

Gesellschaft machen. Davor wusste ich gar nicht, dass

sogar schon kleine Kinder an so starkem Rheuma leiden

können. Diese Kinder haben wirklich ein hartes Leben,

aber sie selbst gehen so positiv damit um. Außerdem

möchte ich mehr Verständnis für diese Krankheit

wecken, es sollte keine Ausgrenzungen geben und die

Beschwerden der Kinder ernst genommen werden.

Selbst besuche ich die Kinder in ihrer Therapiewoche

und versuche ihnen durch Gespräche eine kleine

Motivation zu geben. Leider habe ich für sie noch nicht

so viel Zeit, wie ich gerne möchte.

Was würdest du Kindern mit auf den Weg geben, die

auch ein großes Ziel vor Augen haben – egal, ob im

Sport oder auf einem anderen Gebiet?

Die eigene Überzeugung zu leben! Nicht „dreinreden“

lassen in das, was man selbst tun will. Kampf macht

stark, das kennt sicher jeder.

Ich möchte alle Fans grüßen: Drückt´s mir für

die kommende Ski-Saison die Daumen – ich

freu mich drauf!

Wir bedanken uns ganz herzlich für das

Interview und wünschen Niki für die kommende

Wintersaison und die WM 2011 in Garmisch-

Partenkirchen alles Gute und viel Erfolg!

„©GEPA“

Kinderfotos: Familie Hosp privat

Mit.Einander

21


Essen und Lesen

Büchertipps

Ecowin Verlag

EUR 19,95

Campus Verlag

EUR 20,60

22 Mit.Einander

Reden, die die Welt veränderten

Es sind oft wenige Worte, die entscheiden.

Reden, die Geschichte schreiben. Reden, die

den Lauf der Welt verändern. Worte haben

Kriege begonnen und Frieden geschaffen.

Oft bleibt vom „großen Leben“ ein Satz:

Winston Churchill und sein „Blood, toil, tears,

and sweat“; John F. Kennedys Bekenntnis:

„Ich bin ein Berliner“ oder Ronald Reagans

Aufforderung: „Herr Gorbatschow , reißen Sie

diese Mauer nieder.“

Dieses Buch handelt von Reden, die

Geschichte gemacht haben und es beschreibt

die Geschichte dieser Reden.

Dr. Gerhard Jelinek, der Autor, ist seit 30 Jahren

im österreichischen Journalismus tätig. Nach

dem Jura Studium verschlug es den Wiener in

die Innenpolitik-Redaktion der Tageszeitung Die

Presse. Später in das Magazin Wochenpresse,

wo er das Ressort Gesellschaft leitete.

Seit 1989 ist der Autor im ORF in diversen

Funktionen tätig.

Seiwert, Lothar:

Simplify your time - Einfach Zeit haben

Zeit, den Ballast abzuwerfen!

Schluss mit überfülltem Terminkalender,

Dauerstress und endlos langen to-do-Listen:

Mithilfe des Simplify-Prinzips kann jeder lernen,

souveräner mit den tickenden Uhren und drängenden

Aufgaben umzugehen.

So bleibt endlich wieder Zeit für das wirklich

Wichtige! Der Autor hält zahlreiche Ideen,

erprobte Methoden und verblüffend neue

Tipps bereit, wie wir einfacher mit unserer Zeit

umgehen können.

Prof. Dr. Lothar Seiwert gilt als Europas

führender Denker zu Fragen des Zeit- und

Lebensmanagements.

Rezeptidee

Hirschedelragout vom heimischen Wild

mit Blaukraut und Haselnussspätzle

Rezept für 4 Personen:

0,6 kg Hirschragout vom Schlögel

50 g Öl

100 g Zwiebel

50 g Tomatenmark

0,2 l Rotwein

0,6 l Wildfond oder Rindssuppe

0,2 l süßer Rahm

Gewürze: Salz und Pfeffer aus der

Mühle, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter,

Orangenabrieb

Tipp: 1 EL Preiselbeeren, 0,1l Orangensaft

Zubereitung:

Zwiebel fein würfelig in heißem Fett anrösten

– Fleischstücke dazugeben und mitrösten –

„Tomatisieren“ und mit Rotwein ablöschen

– mit Wildfond aufgießen – Fleisch weich

dünsten – würzen – mit süßem Rahm vollenden

Als Beilage Haselnussspätzle:

300 g griffiges Mehl

3 Eier

0,1 l Wasser

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Alle Zutaten vermengen und in kochendes

Wasser mit dem Spätzlehobel einkochen.

Spätzle abseihen, in Butter und geriebenen

Haselnüssen schwenken.

Gutes Gelingen wünscht Ihnen

Küchenmeister Martin Jäger

vom Neuen Storfwirt

D E R N E U E

REUTTE

CATERING RESTAURANT FEINKOST

Tel: 05672 62640 · www.storfwirt.at · info@storfwirt.at


Essen und Lesen

Mehr Zeit zum Zeithaben Vielen Menschen wird der Tag zu kurz

Auszugsweise aus: „Der verlorenen Zeit auf der Spur“ von Alexandra Strickner

Immer mehr Menschen wollen möglichst

viele Dinge in kürzester Zeit erledigen. Heute

macht es die fortgeschrittene Entwicklung

der Technik möglich, dass man auch wirklich

eine Menge davon schafft. Es ist selbstverständlich,

dass wir acht Stunden und mehr

am Tag arbeiten. Die Erreichbarkeit rund um

die Uhr wird erwartet und die Sonntagsarbeit

ist im Gespräch. Leistungen sollen jederzeit

zu hundert Prozent abrufbar sein, jeder

immer das Maximum bringen können. Das ist

zwar denkbar aber fast nicht möglich, doch

die Gesellschaft will darauf keine Rücksicht

nehmen. Fazit: Immer mehr Menschen

bekommen Probleme, brennen total aus und

greifen zu Aufputschmitteln. Wir leben immer

mehr in einem „beschleunigten Leben“, das

persönliche Hoch- und Tiefphasen nicht

berücksichtigt oder völlig missachtet. Die Welt

wird immer schneller und es stellt sich die

Frage: „Wie schnell wird es denn noch werden?

Der Mensch kommt jetzt schon mit der Technik

nicht mehr mit. Er kann die Informationen

nicht mehr alle verarbeiten, kann Gespräche

nicht mehr ausreichend reflektieren oder über

E-Mails nachdenken. Vieles bleibt auf der

Strecke!

Es ist aber auch die Zeit gekommen, in

der immer mehr Menschen beginnen, über

sich und ihre individuelle Leistungsfähigkeit

nachzudenken. Zur rechten Zeit die richtigen

Dinge tun, auf seine innere Uhr hören – es gibt

sie wirklich – das wäre der richtige Ansatz.

Wenn man etwas erzwingen will, braucht

man mehr Energie, die dann woanders fehlt.

Ausschließlich danach zu leben wäre gut,

aber genauso unrealistisch wie die Idee der

heilen Welt an sich. Solange die Menschen die

Hinweise ihres Körpers weiterhin zwanghaft

ignorieren, steigt das Bedürfnis, die gegebene

Zeit so gut wie möglich zu nutzen. Leuchtet

beim Auto das rote Lämpchen, fährt man zur

nächsten Tankstelle. Beginnt beim Menschen

ein „rotes Lämpchen“ zu leuchten, wird es

meistens ignoriert, schließlich will niemand

ein Versager sein. Um das trotzdem alles zu

meistern werden Zeitmanagementseminare

besucht, um die Zeit besser in den Griff zu

bekommen oder man macht Mentaltraining,

um das Unerträgliche besser zu ertragen!

Veränderung ist es und die hat immer etwas

mit Aktivität oder konsequenter Arbeit an sich

selbst zu tun. Schließlich ist man für sein Leben

selbst verantwortlich.

Der nächste Sommer kommt bestimmt! GEWINNSPIEL

Schaffen Sie sich für die Sommerzeit ein Umfeld zum Wohlfühlen: Im Garten,

auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Tun Sie das mit unserer symbolischen

Lebens-Wunschbank: Einer Gartenbank, um kurz zu verweilen, um sich

auszuruhen oder um über Ihre Lebenswünsche nachzudenken. Beantworten

Sie nachfolgende Frage und gewinnen Sie eine Lebens-Wunschbank.

Für was steht die Raiffeisenbank Reutte in Zukunft:

� Miteinander für die Region. � „Für alle, die Mehr im Leben wollen.“ � Alles unter einem Dach.

Vor- und Zuname: Adresse:

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Aus allen richtigen Einsendungen werden sechs Gewinner gezogen. Senden Sie die Lösung bis zum 31.01.2011 an die Raiffeisenbank Reutte, Marketing,

Untermarkt 3, 6600 Reutte, oder geben Sie den Abschnitt in einer unserer Bankstellen ab oder senden Sie eine E-Mail an marketing@rb-reutte.at. Die Verlosung

erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Eine Person kann nur einmal an diesem Gewinnspiel teilnehmen. Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden.

MitarbeiterInnen der Raiffeisenbank Reutte sind ausgeschlossen. Im Falle einer Ziehung als Gewinner stimmt der Teilnehmer der namentlichen Veröffentlichung zu.

Mit.Einander

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Foto: RB Reutte | P. Strolz

Regionalbank

Überschrift

24 Mit.Einander

Wenn’s um meine Zukunft geht,

ist nur eine Bank meine Bank.

Raiffeisenbank Reutte reg.Gen.m.b.H.

Untermarkt 3, 6600 Reutte

Telefon: 05672 6900-0

Fax: 05672 6900-202

E-Mail: info@rbr.at

Erst wenn man einen Schritt voraus ist, hat man auch genug Zeit,

sich umzudrehen und zu erkennen, dass man auf dem richtigen

Weg ist. Seit mehr als 110 Jahren bietet die Raiffeisenbank

Reutte Lösungen nicht nur für den Moment, sondern immer

auch für die Zukunft. www.rbr.at

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