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HELMSTEDTER SONNTAG HELMSTEDTER ... - ViP 4 Helmstedt

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Aktuelle Nachrichten<br />

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<br />

Themen in dieser Ausgabe<br />

Ball für einen guten Zweck S. 2<br />

Schulbezirke bleiben bestehen S. 3<br />

Drei Babys auf einen Schlag S. 6<br />

Schlaganfall ist Thema S. 8<br />

Oscars werden verliehen S. 14<br />

Sonntag, 24. Februar 2013 Unabhängig - nicht parteigebunden Nr. 8<br />

Guten Morgen!<br />

Dicht halten<br />

Nachrichten mit einem Sperrvermerk<br />

sind nicht selten. Die Rede<br />

des Bundespräsidenten zum Jahreswechsel<br />

beispielsweise wird<br />

schon Tage vorher verschickt,<br />

aber mit dem Hinweis, dass eine<br />

Veröffentlichung erst nach der<br />

Ausstrahlung der Rede im Fernsehen<br />

geschehen darf.<br />

Auch bei manchen privaten Mitteilungen<br />

gibt es „Sperrvermerke“.<br />

Wenn etwa eine Überraschungsparty<br />

geplant ist, darf das<br />

Ganze natürlich nicht dem Jubilar<br />

zu Ohren kommen.<br />

Werden einem erfreuliche Dinge<br />

anvertraut, kann die Geheimhaltung<br />

zu einer Zerreißprobe werden.<br />

Denn wenn man ständig<br />

daran denkt, verplappert man<br />

sich womöglich.<br />

Aktuell habe ich gemerkt, dass es<br />

besser ist, sich einweihen zu lassen<br />

und zu freuen, dann aber<br />

schnell wieder zu vergessen. Das<br />

funktioniert ganz gut und beschert<br />

einem selbst noch einmal<br />

eine Freude, wenn man merkt,<br />

dass der „Stichtag“ da ist...<br />

Katja Weber-Diedrich<br />

Sofort Bargeld !!!<br />

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Tel. 05351 / 5239633<br />

Angedacht<br />

Gedanken<br />

zum Sonntag<br />

von Pfarrer a. Pr.<br />

Jonas Stark,<br />

Georg Calixt-Quartier<br />

<strong>Helmstedt</strong><br />

„Für diese Schokolade würde ich<br />

sterben!“ – diese flapsige Bemerkung<br />

weist auf eine ernste Frage<br />

hin: Was ist mir im Leben so wichtig,<br />

dass ich alles dafür hergeben<br />

würde – sogar mein eigenes Leben<br />

Die Schokolade ist es sicher<br />

nicht. Gibt es andere Sachen Wir<br />

brauchen das immer wieder in<br />

unserem Leben: den Glauben an<br />

etwas, das über unserem eigenen<br />

Bedürfnis steht. Gerechtigkeit vielleicht.<br />

Oder Liebe. „Für meine<br />

Frau, meine Kinder, würde ich<br />

sterben!“, hieße dann so ein Satz!<br />

Das sagt zumindest Gott zu seinen<br />

Kindern, zu uns Menschen. Darauf<br />

verweist der Wochenspruch<br />

für die kommende Woche. Er lautet:<br />

„Gott erweist seine Liebe zu<br />

uns darin, dass Christus für uns<br />

gestorben ist, als wir noch Sünder<br />

waren (Röm 5,8).“<br />

Kontakt<br />

Redaktion<br />

0 53 51 / 59 68 64<br />

redaktion@helmstedter-sonntag.de<br />

Anzeige & Vertrieb<br />

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info@helmstedter-sonntag.de<br />

DIE AKTUELLE REGIONALZEITUNG<br />

Altenpflege auf dem Vormarsch<br />

„Ich bin Altenpfleger - und das ist gut so.“ Während noch vor einigen Jahren der Notstand in den Pflegeberufen ausgerufen wurde,<br />

brauchen sich die Pflegeheime und Institutionen in naher Zukunft erst einmal keine Sorgen um den Nachwuchs an Fachkräften zu machen: Der<br />

Fachbereich Altenpflege ist die jüngste Neuerung in der Beufsbildenden Schule (BBS) in <strong>Helmstedt</strong> - und er wird besser angenommen als gedacht.<br />

Die Pflegeberufe „boomen“ regelrecht im Landkreis <strong>Helmstedt</strong>. Was den Beruf so besonders macht, erläutert die angehende Altenpflegerin Rena<br />

Kirchhoff: „Es sind die kleinen Gesten der Dankbarkeit, das Gefühl und auch das Wissen, jemandem den Alltag erleichtert zu haben. Man versucht<br />

die alten Menschen auch auf ihrem letzten Weg etwas zu geben. Es ist so viel was man nicht beschreiben kann. Natürlich gibt es auch Schattenseiten,<br />

aber wo gibt es die nicht Wer mit Herz und Verstand in diesem Beruf arbeitet bekommt sehr viel Dankbarkeit zurück. Es ist zwar auch viel Stress<br />

im Pflegealltag, aber die kleinen Momente der Menschlichkeit machen den Beruf schön.“ Erstmals stellte die BBS den neuen Fachbereich gestern<br />

im Rahmen eines Tages der offenen Tür vor. Fast schon an einer Berufsinformationsbörse grenzend, hatten Interessierte - sofern sie alle Informationspunkte<br />

besuchen wollten, eine Tagesaufgabe zu bewältigen. Informieren und ausprobieren mit Erfahrungstipps vom Azubi bis zum Meister gab<br />

es allerhand zu sehen.<br />

Foto: Yvonne Weihs<br />

Flächen für Wolfsburg attraktiv<br />

Infoveranstaltung im <strong>Helmstedt</strong>er Juleum<br />

von Yvonne Weihs<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Zwar nicht bis auf den<br />

letzten Platz, dennoch gut gefüllt<br />

war die sechste von insgesamt acht<br />

Informationsveranstaltung zum<br />

Thema Fusion im <strong>Helmstedt</strong>er Juleum<br />

am Freitagabend. Auffallend<br />

hoch war das Interesse der kommunalen<br />

Poltik - der Andrang des<br />

„Bürgers ansich“ blieb allerdings<br />

aus.<br />

„Ich hoffe, dass die Bürger, die<br />

heute nicht hier sind, Ihnen trotzdem<br />

den Rücken stärken“, richtete<br />

sich der <strong>Helmstedt</strong>er Bernd Breitkopf<br />

an Wolfsburgs Oberbürgermeister<br />

Klaus Mohrs. 39 Jahre hatte<br />

Breitkopf für den großen Automobilkonzern<br />

im benachbarten<br />

Wolfsburg gearbeitet - einen Zusammenschluss,<br />

auch in Form eines<br />

Verbandes, begrüße er.<br />

Breitkopf voran ging die Vorstellung<br />

des Fusions-Modells II durch<br />

<strong>Helmstedt</strong>er Landrates Matthias<br />

Wunderling-Weilbier und Oberbürgermeister<br />

Mohrs.<br />

Danach soll zwischen dem Landkreis<br />

<strong>Helmstedt</strong> und der Stadt<br />

Wolfsburg ein Gemeindeverband<br />

gebildet werden, mit der Option,<br />

dass Wolfsburg die Rechte einer<br />

kreisfreien Stadt behält.<br />

Wird die Entscheidung vor dem<br />

31. März für eine Fusion getroffen,<br />

kann mit dem Land Niedersachsen<br />

ein Zukunftsvertrag abgeschlossen<br />

werden. Damit wären<br />

rund 50 Millionen Euro Schul-<br />

Die Informationsveranstaltung zur möglichen Fusion im <strong>Helmstedt</strong>er<br />

Juleum war die sechste ihrer Art von insgesamt acht.Foto: Yvonne Weihs<br />

denerlass möglich. Der Landkreis<br />

<strong>Helmstedt</strong> könnte damit seine<br />

Schulden von rund 130 Millionen<br />

Euro nahezu halbieren (wir berichteten).<br />

„In Wolfsburg wurde ich gefragt,<br />

welches Interesse wir Wolfsburger<br />

an einem so verschuldeten Nachbarlandkreis<br />

wie <strong>Helmstedt</strong> haben.<br />

Nun, Wolfsburg ist mit <strong>Helmstedt</strong><br />

besser aufgestellt - denn VW wird<br />

mehr Gewerbe- und Wohnflächen<br />

brauchen“, erläuterte Mohrs.<br />

Dies sei allerdings nicht als günstige<br />

Lösung zum so genannten<br />

„Speckmantel“ zu sehen, sondern<br />

als ein Wachstumsprozess, von<br />

dem auch die Bürger des Landkreises<br />

profitieren. „12.000 VW-Mitarbeiter<br />

wohnen im Landkreis <strong>Helmstedt</strong>,<br />

6.000 davon kommen aus<br />

dem Südkreis“, erläuterte Mohrs.<br />

Mit einem Zusammenschluss, so<br />

Mohrs, würden die Wolfsburger<br />

Standards auch an die Gebiete im<br />

dann ehemaligen Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />

mit der Zeit angepasst. Aus<br />

dieser nachhaltigen Entwicklung<br />

könnte ein „Gemeindeverband mit<br />

Charme“ entstehen.<br />

Dass die Möglichkeit besser gleich<br />

am Schopf gepackt werden sollte,<br />

vertrat Landrat Matthias Wunderling-Weilbier<br />

noch einmal deutlich:<br />

„So wie es momentan ist,<br />

kann es nicht bleiben. Unsere sinkende<br />

Handlungsfähigkeit zwingt<br />

uns jetzt schon Einsparungen vorzunehmen,<br />

die nicht vorgenommen<br />

werden dürften“, und verwies<br />

auf das deffekte Dach der Sporthalle<br />

des <strong>Helmstedt</strong>er Gymnasium am<br />

Bötschenberg.<br />

Ein Signal für eine Veränderung<br />

setzen bereits die Stadt <strong>Helmstedt</strong><br />

gemeinsam mit den Samtgemeinden<br />

Nord-Elm und Grasleben sowie<br />

der Gemeinde Büddenstedt,<br />

die dem Vorschlag des Gutachtens,<br />

größere Zusammenschlüsse zu bilden,<br />

nachkommen wollen.<br />

Ebenso befindet sich die Samtgemeinde<br />

Velpke derzeit auf dem<br />

Weg zur Einheitsgemeinde. Die<br />

Gemeinde Lehre könnte in die<br />

Stadt Wolfsburg eingemeindet werden<br />

und auch die Stadt Königslutter<br />

hat bereits Interesse an dieser<br />

Variante bekundet. Ob dies aber,<br />

egal ob für Lehre oder Königslutter,<br />

überhaupt möglich ist, müssen<br />

nicht nur die Stadt- und Gemeinderäte<br />

einzeln für sich beschließen,<br />

sondern sich einer weiteren Prüfung<br />

unterziehen, damit in einer<br />

künftigen Gebietskörperschaft<br />

Wolfsburg/<strong>Helmstedt</strong> kein Ungleichgewicht<br />

entstünde.<br />

Die Stadt Schöningen wäre laut<br />

Rolf-Dieter Backhauß „mit dem<br />

ersten Modell besser dran gewesen.“<br />

In der gestrigen SPD-Versammlung<br />

bekundete der SPD-<br />

Vorsitzende Backhauß in Schöningen,<br />

dass man den Beschlussvorschlag,<br />

Fusionsgespräche mit der<br />

Samtgemeinde Heeseberg und der<br />

Gemeinde Büddenstedt vortragen<br />

werde.<br />

Die letzte Informationsveranstaltung<br />

zum Thema Fusion findet am<br />

Mittwoch, 27. Februar, im Dorfgemeinschaftshaus<br />

Rhode (Königslutter)<br />

um 19 Uhr statt.<br />

Das Sonntagswetter<br />

wird Ihnen präsentiert von:<br />

Tel. 05352/50241<br />

• min. -3° C<br />

• max. 0° C<br />

• leichter Schnee<br />

• Nordostwind<br />

Der Winter bleibt erhalten.<br />

Heute im Kino<br />

Das Kinoprogramm<br />

wird Ihnen präsentiert von:<br />

„Schlussmacher“<br />

• Roxy <strong>Helmstedt</strong> 16 Uhr<br />

• Kammerlichtspiele Königslutter<br />

17.30 Uhr<br />

„Stirb langsam - ein guter<br />

Tag zum Sterben“<br />

• Roxy <strong>Helmstedt</strong> 18 & 20.30 Uhr<br />

• Kammerlichtspiele Königslutter<br />

20.30 Uhr<br />

„Fünf Freunde 2“<br />

• Roxy <strong>Helmstedt</strong> 14 Uhr<br />

• Kammerlichtspiele Königslutter<br />

15 Uhr<br />

„Kokowääh 2“<br />

• Camera <strong>Helmstedt</strong><br />

15.30, 18 & 20.30 Uhr<br />

„Sammys Abenteuer 2“ 3D<br />

• Camera <strong>Helmstedt</strong> 14 Uhr<br />

IHRE <strong>HELMSTEDTER</strong> KINOS<br />

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Fußball-Bundesliga<br />

Wolfsburg. Beim SV Mainz 05<br />

war es für den VfL Wolfsburg gestern<br />

kein Zuckerschlecken.<br />

• Mehr auf Seite 18.


2 Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />

24. Februar 2013<br />

Einen Antrittsbesuch absolvierte der neue SPD-Landtagsabgeordnete<br />

Uwe Strümpel (rechts) beim Landrat Matthias Wunderling-<br />

Weilbier. Strümpel will sich für das Gelingen der Fusion zwischen<br />

dem Landkreis <strong>Helmstedt</strong> und der Stadt Wolfsburg einsetzen. Auch<br />

die Qualität der Bildung und die Schulentwicklungsplanung lägen<br />

ihm sehr am Herzen. Wunderling-Weilbier freut sich, dass der Landkreis<br />

<strong>Helmstedt</strong> nun wieder mit einer unmittelbaren Stimme im<br />

Landtag vertreten ist: „Dass diese Stimme obendrein zur Regierungskoalition<br />

gehört, wird sicherlich von Vorteil sein.“ Foto: privat<br />

Notdienste<br />

Apotheken<br />

St. Barbara-Apotheke, Bismarck<br />

Str. 1c, Schöningen,<br />

Tel. 05352/4014; St. Georg-<br />

Apotheke, Am Gröpern 7,<br />

<strong>Helmstedt</strong>, Tel.:<br />

05351/6079.<br />

Ärzte<br />

Ärztliche Bereitschaftsdienst<br />

praxis in der Helios<br />

Klinik St. Marienberg,<br />

Conringstr. 26, Tel. 116117;<br />

Sprech stunde von 10 bis 18 Uhr.<br />

Zahnärzte<br />

Dr. von Horn, Lindenstr. 6,<br />

Königslutter, Tel.<br />

05353/3927.<br />

Ärztliche Bereitschaftsdienstpraxis<br />

in der Augenklinik Dr.<br />

Hoffmann, Wolfenbütteler<br />

Str. 82, Braunschweig,<br />

Tel. 0531/2733.<br />

Notrufnummern<br />

Rettungsdienst &<br />

Feuerwehr: 112<br />

Polizei: 110<br />

!<br />

am heutigen Sonntag<br />

Augenärzte<br />

Tierärzte<br />

Dr. Jähn/Baumhüter, Fischersteg<br />

10, Königslutter,<br />

Tel. 05353/91970.<br />

Giftnotruf: 0551/19240<br />

- Alle Angaben ohne Gewähr -<br />

Einmal Musik für die Musikanten<br />

Lions Club veranstaltet Ball für Musikschule<br />

von Yvonne Weihs<br />

<strong>Helmstedt</strong>/Schöningen. „Die<br />

Kreismusikschule gehörte immer<br />

zu den Einrichtungen, die wir über<br />

viele Jahre unterstützt haben. Musik<br />

ist nicht nur etwas, was den<br />

Alltag schöner macht, sondern<br />

Musik ist auch eine Form kultureller<br />

Bildung“, stellt Joachim Scherrieble,<br />

Präsident des Lions Club<br />

<strong>Helmstedt</strong>, fest.<br />

Und weil dieses Kulturgut in Zeiten<br />

knapper Kassen weiterhin aktiv<br />

- besonders für die Jugend -<br />

bleiben soll, haben die Lions sich<br />

die Kreismusikschule zu einer von<br />

insgesamt vier großen Aktionen in<br />

ihrem 40. Bestehungsjahr an den<br />

Banner geschrieben.<br />

Zu Gunsten der Kreismusikschule<br />

bitten die Lions am Sonnabend, 6.<br />

April, im Palas des Schöninger<br />

Schlosses zum Tanz auf dem Benefizball<br />

zu Gunsten der Kreismusikschule.<br />

Dabei empfangen die Lions ab 19<br />

Uhr nicht nur tanzwütige Wohltäter,<br />

sondern auch die „Hauptakteure“<br />

selbst als Gäste.<br />

„Wir möchten den Aktiven der<br />

Kreismusikschule nicht nur finanziell<br />

etwas Gutes tun, sondern<br />

auch einen Abend bereiten, an<br />

dem sie selbst einfach mal die Seele<br />

baumeln lassen können“, so<br />

Scherrieble. Für die musikalische<br />

Ballatmosphäre sorgt die Band<br />

„7beats“ aus Nordrhein-Westfalen.<br />

„Es war gar nicht so einfach Tanzkapellen<br />

zu finden, die nicht nur<br />

Discofox spielen“, betont Scherrible.<br />

Der Leiter der Kreismusikschule,<br />

Gheorghe Herdeanu, freut sich,<br />

auch wenn es ihm schwer fällt, die<br />

Finger still zu halten: „Eigentlich<br />

bin ich es nicht gewohnt, dass man<br />

für mich Musik macht“, lacht der<br />

Dirigent und Blechbläser.<br />

Einen kleinen Einblick in die erfolgreichste<br />

Arbeit der Kreismusikschule<br />

wird es aber dennoch<br />

zum Beginn des Abends geben:<br />

„Tubicinum“ wird den Empfang<br />

musikalisch begleiten und auch<br />

ein Vorgeschmack auf die Arbeit<br />

der Show-Balett-Gruppe wird es<br />

geben. „Einen Überraschungsauftritt<br />

haben wir für unsere Gäste<br />

auch noch“, betont Scherrieble abschließend.<br />

Wer festlich das Tanzbein schwingen<br />

und gleichzeitig die Arbeit der<br />

Kreismusikschule fördern möchte,<br />

erhält Eintrittskarten in der Geschäftsstelle<br />

des <strong>HELMSTEDTER</strong><br />

<strong>SONNTAG</strong>, sowie in den Buchhandlungen<br />

Gröpern 5 (<strong>Helmstedt</strong>),<br />

Kolbe (Königslutter) und<br />

Baumert (Schöningen). Zudem<br />

sind Karten über den Lions Club<br />

<strong>Helmstedt</strong> bei Armin Rohwer telefonisch<br />

unter 05355/699369 erhältlich.<br />

Die Kartenanzahl ist auf<br />

180 limitiert, bereits die Hälfte der<br />

Karten ist schon vergriffen.<br />

Der Leiter der Kreismusikschule <strong>Helmstedt</strong> Gheorghe Herdeanu, Armin Rohwer von den <strong>Helmstedt</strong>er Lions<br />

sowie Lions-Präsident Joachim Scherrieble laden zum Benefizball am Sonnabend, 6. April, ein. Der Erlös<br />

kommt der Projektarbeit der Kreismusikschule zugute.<br />

Foto: Yvonne Weihs<br />

Volker Möll kandidiert<br />

Sven Holze<br />

Schornsteigerfeger-Meisterbetrieb<br />

Mobil: 0176/34720459<br />

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Rufen Sie bitte an 0531 / 70 17 220<br />

Unsere Hotline ist sonntags, von 10 - 13 Uhr<br />

persönlich besetzt, ansonsten sprechen Sie bitte<br />

auf den Anrufbeantworter.<br />

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!<br />

Bitte ausschneiden & aufbewahren<br />

Sven Holze<br />

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Königslutter. Die Mitgliederversammlung<br />

von Bündnis 90/Die<br />

Grünen des Wahlkreises Gifhorn/<br />

<strong>Helmstedt</strong>/Wolfsburg wählte Volker<br />

Möll aus Königslutter mit<br />

überwältigender Mehrheit zum<br />

Direktkandidaten für die Bundestagswahl.<br />

Der gebürtige Darmstädter lebt<br />

seit 20 Jahren in Königslutter und<br />

arbeitet freiberuflich im Bereich<br />

Architektur in Braunschweig.<br />

Sein politischer Einsatz gilt insbesondere<br />

dem Kampf für die erneuerbaren<br />

Energien, gegen Atomkraft<br />

und Atommüll. Aus diesem<br />

Grund engagiert er sich seit vielen<br />

Jahren in der Bürgerinitiative<br />

Morsleben.<br />

Möll ist Fraktionsvorsitzender der<br />

Grünen im Stadtrat von Königslutter.<br />

Als Vorsitzender des Bauund<br />

Umweltausschusses setzt er<br />

CeBIT-Karten<br />

<strong>Helmstedt</strong>. In der Geschäftsstelle<br />

der Kreishandwerkerschaft <strong>Helmstedt</strong>,<br />

Holzberg 14, in <strong>Helmstedt</strong><br />

sind verbilligte Karten für die Ce-<br />

BIT-Messe vom 5. bis zum 9. März<br />

erhältlich.<br />

Seminar<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Die Kreisverkehrswacht<br />

<strong>Helmstedt</strong> veranstaltet ein<br />

Erzieherinnenseminar. Die Zusammenkunft<br />

findet am Montag<br />

und Dienstag, 25. und 26. Februar,<br />

jeweils von 9 bis 17 Uhr, in der<br />

Begegnungsstätte St. Ludgerus<br />

statt. Es handelt sich um ein<br />

Grundlagenseminar, das die Teilnehmer<br />

dazu berechtigt, folgende<br />

Fortbildungsseminare zu besuchen.<br />

Die Inhalte behandeln die<br />

Risiken im Kinder-Alltag. Schwerpunktmäßig<br />

werden die Aufgaben<br />

des Kindergartens innerhalb der<br />

Mobilitätserziehung beleuchtet.<br />

Spiele und Lieder Übungen zur<br />

Unterstützung der körperlichen,<br />

geistigen und sozialen Fähigkeiten<br />

werden vorgestellt und praktisch<br />

geübt. Auch eine Exkursion in die<br />

praktische Verkehrswirklichkeit<br />

<strong>Helmstedt</strong> steht auf dem Programm.<br />

sich für sozial- und umweltverträgliche<br />

Stadtstrukturen ein.<br />

„Wir brauchen gerade beim Thema<br />

Wohnen politische Antworten<br />

auf die vielfältigen Probleme, die<br />

aus Wohnungsnot in Ballungsräumen<br />

einerseits und zunehmendem<br />

Leerstand im ländlichen Raum andererseits<br />

entstehen“, so der Kandidat<br />

in seiner Antrittsrede.<br />

Eine weitere Personalie betrifft die<br />

Ehrenamt versammelt<br />

<strong>Helmstedt</strong>er Grüne Sybille Mattfeldt-Kloth.<br />

Der Landesparteitag<br />

der Grünen in Niedersachsen<br />

wählte die <strong>Helmstedt</strong>er Ratsfrau<br />

und Kreistagsabgeordnete mit<br />

großer Mehrheit zur stellvertretenden<br />

Landesvorsitzenden. In<br />

Zeiten von Regierungsverantwortung<br />

komme dem Landesvorstand<br />

besondere Bedeutung zu, erklärte<br />

Mattfeldt-Kloth.<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Ehrenamtliches Engagement<br />

ist ein wichtiger Bestandteil<br />

unserer Gesellschaft, tritt aber<br />

vielfach gar nicht in den Vordergrund,<br />

weil Ehrenamt allgemein<br />

auch als selbstverständlich erscheint.<br />

Öffentliche Anerkennung<br />

wird ehrenamtlich Tätigen oftmals<br />

erst zuteil, wenn sie aufgrund ihrer<br />

jahrelangen Tätigkeit mit einem<br />

Verdienstorden oder einer Verdienstmedaille<br />

ausgezeichnet werden.<br />

„Wir haben im gesamten Landkreis<br />

<strong>Helmstedt</strong> aktuell 84 Menschen,<br />

die aufgrund ihres besonderen<br />

Engagements für die Gesellschaft<br />

oder aufgrund besonderer<br />

Leistungen ausgezeichnet wurden“,<br />

so Elisabeth Heister-Neumann,<br />

Vorsitzende des CDU-<br />

Kreisverbandes <strong>Helmstedt</strong>.<br />

Einen Gesamteindruck über alle<br />

Würdenträger und das jeweilige<br />

Engagement oder auch die besondere<br />

Leistung erhielt die Kreisvorsitzende<br />

durch das von Gerhard<br />

Loos aus Emmerstedt verfasste<br />

Buch, in dem er die Berichterstattungen<br />

zu den Auszeichnungen<br />

der Würdenträger zusammengetragen<br />

hat. „Beim Lesen dieses<br />

Buches entstand die Idee, alle<br />

Würdenträger zu einem Gedankenaustausch<br />

einzuladen“, erzählt<br />

Heister-Neumann.<br />

Zahlreiche Würdenträger folgten<br />

der Einladung des CDU-Kreisverbandes,<br />

um bei Kaffee und Kuchen<br />

einander kennen zu lernen und<br />

„Die beste Regierungsmannschaft<br />

ist immer nur so gut, wie die Partei,<br />

die dahinter steht. Deswegen<br />

werde ich im Landesvorstand die<br />

Arbeit der Fraktion stützen, aber<br />

auch erden und an den Bedürfnissen<br />

der Menschen vor Ort messen”,<br />

erklärte sie.<br />

Besonders erfreulich sei, dass die<br />

Region Braunschweig nun auch im<br />

Parteivorstand vertreten sei.<br />

sich auszutauschen.<br />

Zu Gast war ebenfalls Professor<br />

Dr. Gerhard Biegel, der einen Festvortrag<br />

über das Ehrenamt hielt.<br />

Sein Resümee: Ohne Ehrenamt<br />

kann eine Gesellschaft nicht existieren.<br />

Ehrenamt ist das Herzstück<br />

einer gut funktionierenden Demokratie<br />

und braucht auch das Sich-<br />

Einbringen in allen Altersstufen.<br />

Und in der Geschichte zurückblikkend<br />

zeigte er auf, dass es außerhalb<br />

einer demokratischen Staatsform<br />

fast unmöglich war und ist,<br />

sich einbringen zu können. Aber<br />

man habe auch darauf zu achten,<br />

dass Ehrenamt nicht überprofessionalisiert<br />

werde, um zum Beispiel<br />

freiwillige Aufgaben von<br />

Kommunen auszufüllen.<br />

Auf Einladung des CDU-Kreisverbandes versammelten sich zahlreiche Würdenträger des Landkreises, die für<br />

ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurden, zum Gedankenaustausch.<br />

Foto: privat


24. Februar 2013 <strong>Helmstedt</strong><br />

3<br />

Schulbezirke bleiben vorerst<br />

Fraktionen sehen Beratungsbedarf<br />

von Katja Weber-Diedrich<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Der Stadtelternrat der<br />

Stadt <strong>Helmstedt</strong> hatte das Thema<br />

während der Diskussion um eine<br />

Grundschulschließung auf den<br />

Tisch gebracht. Er hatte um die<br />

Auflösung der bestehenden Schuleinzugsbezirke<br />

in <strong>Helmstedt</strong> gebeten.<br />

Doch nicht nur die Grundschulen<br />

der Stadt, sondern auch die Politiker<br />

sind sich uneinig, ob diese<br />

Maßnahme sinnvoll ist. Deshalb<br />

wurde im Verwaltungsausschuss<br />

am Donnerstag beschlossen, das<br />

Thema zurück in die Fraktionen<br />

zu geben und auf unbestimmte<br />

Zeit zu vertagen.<br />

Für das Schuljahr 2013/14 bleibt<br />

damit alles beim Alten: die zuständigen<br />

Grundschulen schreiben die<br />

Eltern der schulpflichtigen Kinder<br />

an und bitten um Anmeldung. Soll<br />

das Kind eine andere Schule besuchen,<br />

müssen die Eltern dies beantragen.<br />

Bürgermeister Wittich Schobert<br />

hatte in der Vorlage vorgeschlagen,<br />

dem Wunsch des Stadtelternrates<br />

zu folgen und für ganz <strong>Helmstedt</strong><br />

lediglich einen Schulbezirk<br />

einzurichten. Demnach hätten die<br />

Eltern die freie Wahl, auf welche<br />

Schule ihr Kind gehen soll.<br />

Margrit Niemann (SPD) erläuterte,<br />

dass alle Argumente etwas für<br />

sich hätten. Das Thema sei einfach<br />

zu umstritten, sagte sie dem<br />

<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong> am<br />

Freitag. „Weil das Ganze so wichtig<br />

ist, wollen wir nichts übers Knie<br />

brechen“, so Niemann weiter. Es<br />

spielten zu viele Aspekte mit in die<br />

Überlegungen hinein - wie beispielsweise<br />

eine Ausgabenerhöhung<br />

für den Landkreis <strong>Helmstedt</strong>,<br />

der für die Schülerbeförderung<br />

zuständig ist. „Auch ist nicht<br />

klar, wie verfahren werden soll,<br />

wenn sich zu viele Schüler an einer<br />

Grundschule anmelden würden.“<br />

Bürgermeister Schobert gab allerdings<br />

am Freitag zu Bedenken,<br />

dass das Thema der Schulbezirke<br />

nicht für alle Zeiten vom Tisch sei.<br />

Schon allein, weil der Stadtelternrat<br />

seinen Wunsch schriftlich formuliert<br />

hatte, müsse recht bald<br />

wieder darüber beraten werden.<br />

Türkische Schüler zu Gast<br />

Die Ordnung hatte beeindruckt<br />

von Yvonne Weihs<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Vier Tage „strammes<br />

Programm“ in und um <strong>Helmstedt</strong><br />

hatte <strong>Helmstedt</strong>s Städtepartnerschaftsbeauftrage<br />

für Konakli, Fatma<br />

Sönmez, für den türkischen<br />

Studienkreis aus Konakli auf die<br />

Beine gestellt. Nachdem im vergangenen<br />

Jahr zum ersten Mal eine<br />

Delegation aus Konakli <strong>Helmstedt</strong><br />

besuchte, wurde mit dem<br />

Studienkreis ein weiteres Zeichen<br />

der Verbundenheit gesetzt.<br />

Gleich zu Beginn der Woche gingen<br />

die Schüler, die mitsamt ihrer<br />

Lehrkräfte angereist waren, mit<br />

deutsch-deutscher Geschichte im<br />

Zonengrenz-Museum und der<br />

einstigen <strong>Helmstedt</strong>er Universität<br />

auf Tuchfühlung.<br />

Wie gymnasialer Unterricht in<br />

Deutschland aussieht, erfuhr der<br />

Studienkreis im Gymnasium Julianum.<br />

Gemeinsam mit den <strong>Helmstedt</strong>er<br />

Schülern wurde erst die<br />

Schul- und anschließend die Holzbank<br />

im Kaiserdom Königslutter<br />

gedrückt. Ihr Weg führte die türkischen<br />

Gäste sogar bis in die großen<br />

Hallen des benachbarten Automobilriesen<br />

Volkswagen.<br />

Fehlen sollte der Besuch des<br />

<strong>Helmstedt</strong>er Rathauses im Rahmenprogramm<br />

nicht. Bürgermeister<br />

Wittich Schobert empfing die<br />

Schüler am Mittwoch im großen<br />

Sitzungssaal, um über Besonderheiten,<br />

Sehenswürdigkeiten und<br />

aktuelle Ereignisse, vom Paintball-<br />

Dome bis zu möglichen Zusammenschlüssen<br />

der Gemeinden im<br />

Landkreis <strong>Helmstedt</strong>, zu informieren.<br />

In der anschließenden Gesprächsrunde<br />

sammelte Schobert<br />

zudem Sympathien in punkto<br />

Fußball. Beeindruckt zeigten sich<br />

die türkischen Schüler von der<br />

sauberen Ordnung in der Umgebung,<br />

in Geschäften und öffentlichen<br />

Gebäuden. Mit Offenheit<br />

und Freundlichkeit sei man ihnen<br />

begegnet, „darum soll es nicht der<br />

letzte Besuch in <strong>Helmstedt</strong> gewesen<br />

sein“, waren sich Schüler und<br />

Lehrkräfte einig. Zufrieden zeigte<br />

sich auch das Organisatorenteam:<br />

„Bedanken möchten wir uns bei<br />

der <strong>Helmstedt</strong>er Zweigstelle der<br />

Firma Hikos, die unseren Transfer<br />

vom Flughafen hin und zurück<br />

übernommen hat. Ohne die Hilfe<br />

und Unterstützung weiterer Organisationen<br />

wäre dies alles nur<br />

schwer umsetzbar“, bedankte sich<br />

Fatma Sönmez.<br />

m Rahmenprogramm des Besuchs in <strong>Helmstedt</strong> stand auch ein Abstecher ins Rathaus für den Studienkreis<br />

us Konakli am vergangenen Mittwoch an.<br />

Foto: Yvonne Weihs<br />

Der Emmerstedter Kinderfasching war in diesem Jahr noch besser besucht als im vergangenen<br />

Jahr, denn bereits 20 Minuten vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung bildete sich eine lange<br />

Warteschlange vor der Tür der Mehrzweckhalle. Ein Spielepass, der von den Kindern fleißig abgearbeitet<br />

wurde, ein Schokokusswettessen, Reise nach Jerusalem, Tanzspiele und vieles mehr sorgten bei den großen<br />

und kleinen Besuchern für viel Spaß. Des Weiteren freuten sich zahlreiche Kinder über Preise, die sie<br />

entweder bei den Spielen oder für ihr tolles Kostüm erhielten. „Wir freuen uns sehr, dass der Fasching so<br />

gut angenommen wird und bedanken uns herzlich bei den zahlreichen Spendern, ohne die dies alles nicht<br />

möglich wäre“, betonten die Organisatoren und hoffen auch im kommenden Jahr auf einen Erfolg.<br />

Foto: privat<br />

Altenpflege in Rumänien<br />

ASB unterstützt Partnerverband<br />

von Dörte Herfarth<br />

<strong>Helmstedt</strong>. In <strong>Helmstedt</strong>s Partnerstadt,<br />

dem rumänischen Orastie,<br />

entsteht seit März vergangenen<br />

Jahres ein neues Altenpflegeheim.<br />

„Es ist das erste richtige dieser Art<br />

vor Ort“, betont Hans-Jürgen<br />

Schünemann, Kreisverbandsvorsitzender<br />

des Arbeiter-Samariter-<br />

Bundes (ASB) Kreisverband<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Zusammen mit Michael<br />

Schnatz, Referent Auslandhilfe<br />

des ASB-Bundesverbandes,<br />

begrüßte er vergangenen<br />

Montag Corinna Ladar. Die Präsidentin<br />

des rumänischen Partnerverbandes<br />

ASO informierte über<br />

die Baufortschritte des Altenpflegeheimes.<br />

„Wir haben von Anfang an dieses<br />

Projekt begleitet und unterstützt“,<br />

erklärt Schünemann.<br />

Das von der EU geförderte Projekt<br />

muss bis August dieses Jahres fertig<br />

gebaut sein. Dann wird es für<br />

30 Senioren in 13 Doppel- und<br />

vier Einzelzimmern ein neues Zuhause<br />

bieten. Zudem gibt es 15<br />

Plätze für eine Tagesbetreuung.<br />

Doch das Projekt ist in Gefahr. Die<br />

Kosten für den Bau betragen rund<br />

850.000 Euro. 98 Prozent davon<br />

werden von der EU und dem rumänischen<br />

Staat finanziert. Die<br />

restlichen zwei Prozent muss der<br />

Verband selbst gewährleisten. Die<br />

Fördermittel der EU sind bereits<br />

an den rumänischen Staat geflossen.<br />

Der sollte das Geld an den<br />

Verband weiterleiten.<br />

100. HSV-Jubiläum<br />

Haushalt ist<br />

genehmigt<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Die Genehmigung des<br />

Haushaltsplanes 2013 der Stadt<br />

<strong>Helmstedt</strong> wurde durch den Landkreis<br />

<strong>Helmstedt</strong> erteilt. Der Haushaltsplan<br />

kann über die Homepage<br />

der Stadt <strong>Helmstedt</strong> unter www.<br />

stadt-helmstedt.de eingesehen<br />

werden. Der Haushaltsplan liegt in<br />

der Zeit von Montag, 25. Februar,<br />

bis Dienstag, 5. März, bei der Stadt<br />

<strong>Helmstedt</strong>, Zimmer 59, Markt 1 zu<br />

den allgemeinen Öffnungszeiten<br />

(Montag bis Freitag 8.30 bis 12.15<br />

Uhr, Montag und Donnerstag 14<br />

bis 17 Uhr) öffentlich aus.<br />

„ASO muss beim Bau zuerst in<br />

Vorkassen gehen und bekommt<br />

das Geld dann vom Staat fristgerecht<br />

zurückgezahlt – so wurde es<br />

zumindest vertraglich vereinbart.<br />

Doch die Rückzahlungen verzögern<br />

sich seit nunmehr drei Monaten“,<br />

erklärt Schünemann das Problem.<br />

Aufgrund der Zahlungsverzögerungen<br />

entstand eine Lücke<br />

von 40.000 Euro.<br />

„Es wird trotzdem weiter gebaut.<br />

Die Bauunternehmen arbeiten<br />

vorerst auf eigene Kosten“, betont<br />

die Präsidentin Ladar. „Denn der<br />

Bau muss bis August fertig werden,<br />

ansonsten kann es passieren,<br />

dass wir die gesamten Fördermittel<br />

an die EU zurückzahlen müssen.“<br />

Um dies zu verhindern,<br />

möchte der Kreisverband <strong>Helmstedt</strong><br />

seinem Partnerverband helfen.<br />

„Wir gehen deshalb hier an die<br />

Öffentlichkeit und wollen um Hilfe<br />

bitte. Allein mit Spenden wird es<br />

wohl nicht getan sein. Wir hoffen,<br />

dass wir jemanden finden, der diese<br />

Lücke schließen kann, damit<br />

das Projekt nicht gefährdet ist“,<br />

erklärt Schünemann. „Dabei handelt<br />

es sich nicht um eine Spende,<br />

mehr um ein Ausleihen. Denn<br />

wenn die Rückzahlungen des rumänischen<br />

Staates erfolgt sind,<br />

kann das ausgeliehen Geld zurückgezahlt<br />

werden.“<br />

Wer mehr über das Projekt in Orastie<br />

erfahren möchte, kann sich bei<br />

Hans-Jürgen Schünemann, der<br />

auch Städtepartnerschaftsbeauftragter<br />

ist, unter der Telefonnummer<br />

05351/553390 melden.<br />

Corinna Ladar, Präsidentin des rumänischen ASB-Partnerverbandes<br />

ASO, präsentiert die Baufortschritte am neuen Altenheim in Orastie.<br />

Foto: Dörte Herfath<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Zur Einstimmung auf<br />

sein 100-jähriges Vereinsjubiläum<br />

veranstaltet der <strong>Helmstedt</strong>er<br />

Sportverein ein Acapella-Frühschoppen.<br />

Am Sonntag, 3. März,<br />

um 11 Uhr werden in der Bötschenberg-Schänke<br />

„The Fairytales“<br />

aus Burgwedel sowie Autor<br />

und Poetry-Slammer Dominik<br />

Bartels aus <strong>Helmstedt</strong> die Gäste in<br />

die 1950er und 1960er Jahre entführen.<br />

Alle Mitglieder und Freunde des<br />

Vereins sind zu dieser Veranstaltung<br />

eingeladen.<br />

Die „Fairytales“ sind vier „junge“<br />

Herren, die seit 1996 mit ihren<br />

besonderen Showeinlagen für Gehör<br />

sorgen. Das Repertoire umfasst<br />

Stücke wie zum Beipsiel „The<br />

Lion sleeps tonight“, „Under the<br />

Boardwalk“ oder „The Wanderer“.<br />

Deutsche Eigenkompositionen<br />

runden das Programm harmonisch<br />

ab. Ein besonderes Merkmal<br />

der Gruppe ist ihre Authentizität.<br />

Bodenständig und mit norddeutschem,<br />

teils etwas schwarzem Humor<br />

wird auch mal der ein oder<br />

andere Politiker auf die Schippe<br />

genommen, was der Vorstellung<br />

einen Hauch von Comedy verleiht.<br />

Obendrein fesseln die Künstler ihr<br />

Publikum mit ihren klangvollen<br />

Harmonien und versetzen es in die<br />

gute, alte Zeit der 1950er und<br />

1960er Jahre zurück. Als Vorgruppe<br />

von den Schlagerlegenden Howard<br />

Carpendale und Marianne<br />

Rosenberg oder der mehrfach ausgezeichneten<br />

Acapella-Gruppe<br />

Maybebop verschafften sich „The<br />

Fairytales“ Gehör beim regionalen<br />

und überregionalen Publikum.<br />

Weitere Informationen sind im Internet<br />

unter www.thefairytales.de<br />

zu finden.<br />

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4 <br />

<strong>Helmstedt</strong><br />

24. Februar 2013<br />

150 Jahre Gesang<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Der Männer-Gesangsverein<br />

(MGV) Liederkreis <strong>Helmstedt</strong><br />

feiert sein 150. Jubiläum. Das<br />

wird am heutigen Sonntag mit einem<br />

Festakt in der Aula im Juleum<br />

gefeiert.<br />

Der Verein gründete sich im Jahre<br />

1863 im Ducksteinschen Gasthofe<br />

auf dem Holzberg <strong>Helmstedt</strong>. Aus<br />

acht Handwerksmeistern bildete<br />

sich aus dem Turn- und Sportverein<br />

(TSV) <strong>Helmstedt</strong> eine Singgruppe.<br />

Seit 150 Jahren besteht der<br />

Verein mittlerweile und ist bis<br />

heute immer noch ein reiner Männerchor.<br />

Lobenswert ist dabei, dass der<br />

Vorsitzende des Liederkeises, Gustav<br />

Hesse, sowie der Chorleiter,<br />

Wilhelm Bösche, ihre Aufgaben<br />

bereits seit über 40 Jahren wahrnehmen.<br />

Des Weiteren findet anlässlich des<br />

langjährigen Bestehens am 6. April<br />

ein Jubiläumskonzert im Brunnentheater<br />

statt. Dabei wirken neben<br />

dem Liederkreis-Chor noch<br />

der Feuerwehr-Musikzug Thune,<br />

der MGV Seershausen und der<br />

MGV Polyhymnia Müden mit.<br />

Dazu sind alle Interessenten eingeladen.<br />

Außerdem ist der Liederkreis<br />

<strong>Helmstedt</strong> immer offen für<br />

neue Gesichter. Die Übungsabende<br />

finden dienstags um 19.30 Uhr<br />

im „Stettiner Hof “ statt.<br />

Gewinner des 14. Pokalschießens der Vereinsvorsitzenden<br />

Emmerstedts wurde Timo Reisewitz (rechts) vom Blub. Nobert Ludwigs<br />

(links), Vorsitzender der ausrichtenden Schützengesellschaft<br />

Emmerstedt, übergab den Pokal und freute sich über die hohe Beteiligung<br />

von insgesamt 14 Vereinsvorsitzenden.<br />

Foto: privat<br />

Ausbildungsstellen<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Von jetzt auf gleich<br />

zum Vorstellungsgespräch: In der<br />

Agentur für Arbeit finden erneut<br />

Vorstellungsgespräche für Ausbildungsstellen<br />

im Sommer dieses<br />

Jahres für alle interessierten Ausbildungssuchenden<br />

statt. Einige<br />

regionale Unternehmen bieten am<br />

Donnerstag, 7. März, von 13.30 bis<br />

15.30 Uhr, einen direkten Zugang<br />

zum Vorstellungsgespräch in der<br />

Agentur für Arbeit, Magdeburger<br />

Tor 18.<br />

Die Betriebe suchen motivierte<br />

Auszubildende für die Berufe<br />

Elektroniker Energie und Gebäudetechnik<br />

sowie Anlagenmechaniker<br />

Sanitär, Heizung und Klimatechnik<br />

mit Ausbildungsbeginn<br />

für dieses Jahr.<br />

Alle interessierten Ausbildungssuchenden<br />

haben die Möglichkeit,<br />

den Arbeitgebern direkt im Vorstellungsgespräch<br />

einen ersten<br />

Eindruck zu vermitteln.<br />

Eine vorherige Anmeldung ist aus<br />

organisatorischen Gründen, bei<br />

Angelika Pape unter der Telefonnummer<br />

05351/522147, zwingend<br />

erforderlich.<br />

Dort ist außerdem in Erfahrung zu<br />

bringen, welche Arbeitgeber vor<br />

Ort sein werden, wann das Vorsprechen<br />

stattfindet und welche<br />

Unterlagen mitgebracht werden<br />

sollen.<br />

Anmeldungen werden bis zum 4.<br />

März entgegengenommen<br />

Versammlung<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Die IG BCE-Ortsgruppe<br />

<strong>Helmstedt</strong> lädt am Montag,<br />

18. März, zur Jahresversammlung<br />

in das <strong>Helmstedt</strong>er Schützenhaus<br />

an der Masch ein. Die Versammlung<br />

beginnt um 19 Uhr.<br />

Exkursion<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Mit einer geführten<br />

Exkursion in das Naturschutzgebiet,<br />

Großes Moor im Kreis Gifhorn,<br />

beginnt die Veranstaltungsreihe<br />

des Naturschutzbundes (NA-<br />

BU), Kreisgruppe <strong>Helmstedt</strong>, im<br />

April dieses Jahres. Treffen ist am<br />

Sonntag, 7. April, um 14 Uhr, am<br />

Ortsausgang Neudorf-Platendorf<br />

gegenüber dem Abzweig nach<br />

Wahrenholz. Anmeldungen müssen<br />

bis zum 15. März bei Bärbel<br />

Umbach unter der Telefonnummer<br />

05353/5616 abgegeben werden.<br />

Weitere Infos gibt es unter<br />

www.nabu-kg-helmstedt.de.<br />

Restkarten<br />

<strong>Helmstedt</strong>. „Havana Coastline –<br />

Der Groove der Karibik“ ist am<br />

Mittwoch, 27. Februar, um 20 Uhr<br />

im <strong>Helmstedt</strong>er Brunnentheater<br />

zu erleben. In dem Ensemble Havana<br />

Coastline verbindet sich vitale<br />

Spielfreude mit absoluter Professionalität.<br />

Das Publikum wird<br />

Zeuge einer unvergesslichen musikalischen<br />

Reise. Restkarten sind in<br />

den bekannten Vorverkaufsstellen<br />

oder für Kurzentschlossene am<br />

Veranstaltungsabend an der Theaterkasse<br />

ab 18.30 Uhr erhältlich.<br />

Infoabend<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Die Giordano-Bruno-<br />

Gesamtschule lädt insbesondere<br />

die Eltern des vierten Grundschuljahrganges<br />

zu einem Informationsabend<br />

am Donnerstag, 28. Februar,<br />

um 19 Uhr in ihre neue<br />

Mensa an der Schulstraße ein.<br />

Vertreter der Schulleitung, der Eltern-<br />

und Schülerschaft sowie des<br />

Jahrgangsteams der zukünftigen<br />

fünften Klassen werden Einblicke<br />

in Unterricht und Schulleben vermitteln,<br />

die Schullaufbahn und die<br />

Abschlussperspektiven erklären<br />

und das Aufnahmeverfahren erläutern.<br />

Die Teilnehmer können das Schulgebäude<br />

mit den einzelnen Jahrgangsbereichen,<br />

den Klassen-,<br />

Fach- und Freizeiträumen kennen<br />

lernen und erhalten die Möglichkeit,<br />

individuelle Fragen zu stellen<br />

und sich umfassend beraten zu<br />

lassen.<br />

Hätten Sie je gedacht, dass Boden erneuern<br />

zum Kinderspiel wird<br />

Selbst für uns, die seit Jahrzehnten<br />

Spezialisten in Renovieren<br />

und Boden erneuern sind,<br />

wäre es bis vor einigen Monaten<br />

undenkbar gewesen: es gibt<br />

ein Produkt, das die gesamte<br />

Branche der Bodenbeläge revolutioniert<br />

hat.<br />

Meist ohne zusätzliche Vorarbeiten,<br />

mittels einer dünnen, stabilen<br />

Magnetfolie, wird der Design-<br />

Belag auch auf vorhandenen<br />

Nutzböden wie Parkett, Steinfliesen,<br />

PVC Boden, Spanplatten<br />

usw., einfach drauf gelegt.<br />

Schnell, sauber, ohne Kleber,<br />

fast ohne Vorarbeit, unkompliziert.<br />

Erstaunlich daran: jede Planke<br />

oder Fliese kann jederzeit problemlos<br />

entfernt werden – anders<br />

als bei Klick-Systemen, wo<br />

man den gesamten Boden aufnehmen<br />

muss.<br />

Das bedeutet, einfach erklärt,<br />

dass man sogar spontan und<br />

ohne besondere Vorarbeiten<br />

renovieren kann: der Boden ist<br />

direkt nach der Verlegung sofort<br />

belastbar.<br />

Und wenn Sie umziehen: er ist<br />

rückstandsfrei entfernbar, sie<br />

können den Boden einfach mitnehmen<br />

(sogar nach Jahren der<br />

Nutzung ) und woanders genauso<br />

schnell wieder verlegen!<br />

Als wenn das nicht schon<br />

genügend Vorteile wären … der<br />

Belag ist stuhlrollengeeignet,<br />

feuchtigkeitsresistent, für Fußbodenheizung<br />

geeignet, pflegeleicht,<br />

und extrem langlebig. Die<br />

Lebensdauer eines Steinbodens<br />

mit der Fuß-Wärme eines Holzbodens,<br />

davon haben wir lange<br />

geträumt.<br />

Sie dürfen gespannt sein: die<br />

Anzeige<br />

Holz – und Fliesendekore sind<br />

täuschend echt, raffiniert, exklusiv.<br />

Ob modern, Landhaus oder<br />

Klassisch, die Kollektion an<br />

Dessins ist beträchtlich.<br />

Planken in warmen Holzdekoren<br />

oder Fliesen in aktuellen<br />

Schiefer-Optik: Sie haben die<br />

Qual der Wahl. Schlicht und<br />

ergreifend: es ist ein umwerfend<br />

schöner Boden.<br />

Exklusiv bei uns zu bekommen:<br />

der Magnet-Belag Floortile von<br />

TFD. Die Preise Reden wir darüber,<br />

Sie werden staunen!<br />

Wir beraten Sie gerne und vom<br />

28. Februar bis 5. März ist der<br />

Belag bei uns mit sagenhaften<br />

20% Rabatt zu bekommen.<br />

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Telefax: (05353) 9109863<br />

Öffnungszeiten:<br />

Sa.: 09.00 - 16.00 Uhr<br />

Mo. - Fr.: 09.00 - 19.00 Uhr<br />

Während der Aktionswoche „<strong>Helmstedt</strong> 2020“ – die im Juli des vergangenen Jahres für<br />

viel positives Aufsehen sorgte – arbeiteten Buchhändlerin Meike Jenzen (links) von Gröpern 5 und das<br />

Seminarfach des Gymnasium Julianum bereits erfolgreich zusammen. Nun überreichte Jenzen den Schülern,<br />

stellvertretend für die gesamte Schule, rund 80 Bücher. „Wir sind sehr glücklich über das Präsent.<br />

Die Bücher werden zunächst als Präsenzexemplare für einen gewissen Zeitraum für alle Schüler im Stillarbeitsraum<br />

zur Verfügung stehen. Anschließend kommen sie in unsere Bibliothek“, erklärt Seminarfachleiter<br />

Torsten Kunde. Dabei handelt es sich aber nicht um klassische Schullektüre. „Ich habe die<br />

Auswahl danach getroffen, was die Jugend bei uns kauft, wofür sie sich interessiert“, betonte Meike Jenzen<br />

bei der Übergabe. „Es soll nicht langweilig werden in der Schulbücherei.“ Meike Jenzen von Gröpern 5,<br />

Swenja Boekholt, Antonia Marienfeld und Piet Schmidt stöbern im Bücherhaufen. Foto: Dörte Herfarth<br />

SchulKinoWochen nahen<br />

<strong>Helmstedt</strong>. In <strong>Helmstedt</strong> finden<br />

vom 7. bis 13. März die SchulKinoWochen<br />

statt. Mit Unterstützung<br />

des Kultusministeriums bieten<br />

Vision Kino und Film und das<br />

Medienbüro Niedersachsen den<br />

Lehrern wieder künstlerisch herausragende<br />

und lehrplanrelevante<br />

Filme für alle Altersstufen und<br />

Schulformen an. Ziel des Projektes<br />

ist die Stärkung der Film- und<br />

Medienkompetenz der Schüler.<br />

Für den Kinobesuch ist eine Anmeldung<br />

erforderlich. Die Vorstellungen<br />

finden nur bei genügend<br />

Anmeldungen statt. Anmeldung,<br />

Informationen und Unterrichtsmaterial<br />

gibt es über das Projektbüro<br />

der SchulKinoWochen, telefonisch<br />

unter 0511/2287973 oder<br />

online unter www.schulkinowochen-nds.de.<br />

Anmeldeschluss ist<br />

am 27. Februar.<br />

Im Camera am Holzberg und im<br />

Roxy in <strong>Helmstedt</strong> werden folgende<br />

Filme angeboten:<br />

<br />

Wald“ (empfohlen ab acht Jahre,<br />

Montag, 11. März, 10.45 Uhr)<br />

<br />

Jahre, Vorstellungen nach Vereinbarung)<br />

raffe<br />

Zarafa“ (empfohlen ab sieben<br />

Jahre, Vorstellungen nach Vereinbarung)<br />

<br />

(empfohlen ab zehn Jahre, Montag,<br />

11. März, 11 Uhr)<br />

<br />

neun Jahre, Vorstellungen nach<br />

Vereinbarung)<br />

<br />

(empfohlen ab 13 Jahre, Vorstellungen<br />

nach Vereinbarung)<br />

<br />

ab sechs Jahre, Freitag, 8. März,<br />

8.45 Uhr und Donnerstag, 7. März,<br />

8.15 Uhr).<br />

<br />

Montag, 11. März, um 8.15 Uhr)<br />

<br />

ab 13 Jahre, Vorstellungen nach<br />

Vereinbarung)<br />

<br />

14 Jahre, Vorstellungen nach Vereinbarung)<br />

<br />

acht Jahre, Vorstellungen nach<br />

Vereinbarung)<br />

fohlen<br />

ab 14 Jahre, Mittwoch, 13.<br />

März, 8.15 Uhr).<br />

Zusätzlich zu den festen Terminen<br />

können weitere vereinbart werden.<br />

Energie gespart<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Mit der von Innercity-<br />

Marketing <strong>Helmstedt</strong> und einiger<br />

Einzelhändler neu angeschafften<br />

Weihnachtsbeleuchtung im Investitionsvolumen<br />

von rund 8.000<br />

Euro konnten die Energiekosten<br />

erheblich gesenkt werden.<br />

Die zwischen Hausmannsturm,<br />

Gröpern und Juliusstraße installierten<br />

acht neuen LED-Lichterketten<br />

hatten einen Energieverbrauch<br />

von nur 87 Kilowattstunden,<br />

teilt der Vorstand von Innercity-Marketing<br />

mit.<br />

Für drei alte, mit Glühlampen bestückte<br />

Ketten von helmstedt aktuell/Stadtmarketing<br />

habe der aktuelle<br />

Zählerstand einen Energiebedarf<br />

von 265 Kilowattstunden gezeigt,<br />

moniert die Einzelhändlervereinigung.<br />

Um die hohen Energiekosten auf<br />

ein umweltverträgliches Maß zu<br />

reduzieren, sei eine komplette<br />

Neuanschaffung von modernen<br />

LED-Ketten für die nächste Weihnachtsbeleuchtung<br />

wünschenswert,<br />

so Innercity-Marketing weiter,<br />

„gerne auch gesponsert von<br />

weiteren Geschäftsleuten“.<br />

Die Bezirksmeisterschaften im Rettungsschwimmen wurden dieses Jahr von der<br />

Ortsgruppe SZ Gebhardshagen im Hallenbad Salzgitter ausgerichtet. Die Ortsgruppe der DLRG <strong>Helmstedt</strong><br />

nahm mit drei Mannschaften, fünf Einzelstartern und zusätzlichen Helfern teil. In der Alterklasse<br />

zwölf erreichten für die Mannschaft <strong>Helmstedt</strong> I Annika Ketzler, Jamie Ulbrich, Florian Theimer, Niklas<br />

Wolff und Dominik Linhos den zweiten Platz. Für die Mannschaft <strong>Helmstedt</strong> II erschwammen<br />

Emely Weihs, Alexander Burzlaff, Zoe Ulbrich, Mattes Knigge und Julia Teier den sechsten Platz. Bei den<br />

Herren offene Klasse kamen Jürgen Teier, Eugen Teier, Rene Fricke, Janik Ziebart und Erik Franke auf den<br />

dritten Platz. Das Trainer-Team Ruth Hamel, Andrea Baake und Christian Burzlaff war mit den Leistungen<br />

der Schwimmer zufrieden und konnte auch noch Entwicklungspotenzial erkennen. Besonders freuten<br />

sie sich, dass in der Alterklasse zwölf zwei Mannschaften an den Start gehen konnten. Zufrieden mit<br />

der Organisation und dem Ablauf der Wettkämpfe zeigte sich auch der Veranstaltungsleiter Rainer Ketzler.<br />

Die Siegerehrung mit anschließender Abendveranstaltung fand in einer nahe gelegenen Schule statt.<br />

Foto: privat


4. Februar 2013 Fleischerfachgeschäfte<br />

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Fleischerei<br />

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Eigene Schlachtung<br />

ANGEBOTE vom 26.02. - 02.03.13<br />

Top-Angebot:<br />

Dicke Rippe frisch und geräuchert 1kg 4,95 €<br />

Rauchenden 100 g 1,28 €<br />

Gefüllte Schweinerouladen<br />

mit Cremé fraiche und Kochschinken 100 g 0,95 €<br />

Kasselerkotelett kg 6,20 €<br />

Gemischter Bratenaufschnitt 100 g 1,88 €<br />

Schinkenspeck 100 g 1,58 €<br />

Am Donnerstag empfehlen wir:<br />

Erbsensuppe Port. 1,95 €<br />

Am Freitag empfehlen wir:<br />

Haxe mit Sauerkraut Port. 4,95 €<br />

Kennen Sie ein leckeres Fleisch-Rezept<br />

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Dann schicken Sie es uns bitte unter:<br />

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FR.<br />

info@helmstedter-sonntag.de<br />

oder <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag, Holzberg 31 in <strong>Helmstedt</strong><br />

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eine besondere Spezialität unseres Hauses 1 kg 6,80 €<br />

Cordon bleu bratfertig paniert<br />

gefüllt mit Kochschinken + Käse 1 kg 7,70 €<br />

Bockwurst fri. Gew. ca. 120 g Stück 0,68 €<br />

Am Donnerstag ab 11.00 Uhr:<br />

2 kleine Schmorwürste mit Kartoffelsalat<br />

Bitte vorab anmelden!<br />

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DE-NI-10156-EG<br />

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HE-Holzberg 4 10 44<br />

HE-Markt-Passage 4 19 15<br />

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Angebote gültig vom 25.02. bis 01.03.2013<br />

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2. Bratwurst mit Gemüse und Kartoffelpüree 4,90 €<br />

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1. Rouladen mit Rotkohl, Kartoffeln und Soße 5,70 €<br />

2. Schichtkohl mit Kartoffeln 4,60 €<br />

3. Gemüsesuppe 2,55 €<br />

1. Gyros „überbacken” m. Reis, Krautsal. u. Tzatziki 5,45 €<br />

2. 3 Senfeier mit Kartoffeln 4,80 €<br />

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1. Hähnchenschnitzel m. Möhrengem., Kart. u. Soße 5,10 €<br />

2. Chilli con Carne mit Reis 4,60 €<br />

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1. Rotbarschfilet mit warmem od. kaltem Kart. salat 5,40 €<br />

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Täglich im Imbiss:<br />

Schöningen Tel. 05352 / 44 90<br />

Büddenstedt Tel. 05352 / 90 64 06<br />

Offleben Tel. 05352 / 69 50<br />

Angebote vom 25.02. - 02.03.13<br />

Spanferkelbraten kg 5,20 €<br />

Schmorwurst kg 6,00 €<br />

Nussschinken 100 g 1,39 €<br />

Bockwurst mit oder ohne Knoblauch 100 g 0,63 €<br />

Kohlwurst 100 g 0,90 €<br />

Delikatessleberwurst grob oder fein 100 g 0,95 €<br />

Fleischsalat eigene Herstellung 100 g 0,89 €<br />

Fleischer-Imbiss Schöningen 25.02. - 02.03.13<br />

Krustenbraten mit Sauerkraut und Kartoffeln 5,40 €<br />

Gulasch mit Rotkohl und Kartoffeln 5,10 €<br />

Hackbraten mit Gemüse und Püree 5,10 €<br />

Kotelett mit Blumenkohl und Kartoffeln 4,90 €<br />

Jägerpfanne mit Spätzle 5,00 €<br />

Backfisch mit Kartoffelsalat 4,90 €<br />

Tagessuppe 2,60 €<br />

Donnerstag:<br />

Unser XXL Schnitzeltag<br />

Jäger, Zigeuner oder Zwiebel<br />

mit Pommes oder Bratkartoffeln<br />

und Krautsalat<br />

nur 6,00 €<br />

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für Selbstabholer während der<br />

Geschäftszeiten von Schöningen<br />

Grünkohl<br />

Verschiedene Suppen


6 <br />

<br />

24. Februar 2013<br />

Rund 30 Mitglieder der Frauen Union der <strong>Helmstedt</strong>er CDU nahmen die Gelegenheit<br />

wahr, einen Einblick in das <strong>Helmstedt</strong>er Klinikum Helios St. Marienberg zu gewinnen. Renate Loos,<br />

Vorsitzende der Frauenunion, lud zum Vortrag mit Geschäftsführer Holger Raphael und anschließender<br />

Führung durch das moderne Herzkatheterlabor durch Chefarzt Thorsten Stein ein. Raphael berichtete<br />

über Neuheiten und Entwicklungen des Hauses. Dr. Stein erläuterte in seiner Führung die vielseitigen<br />

Einsatzmöglichkeiten des modernen Linksherzkathetermessplatzes und demonstrierte an den Monitoren<br />

die Versorgung von Gefäßengpässen mittels Gefäßstützen, den sogenannten Stents. „Ich finde es wichtig,<br />

dass wir die Behandlungsoptionen und moderne Technik zur medizinischen Versorgung des Landkreises<br />

<strong>Helmstedt</strong> hier hautnah erleben können und danke Herrn Raphael und Dr. Stein, dass sie uns die Türen<br />

geöffnet und uns herzlich empfangen haben“, bedankte sich Renate Loos abschließend. Foto: privat<br />

<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Der Kunstverein<br />

„kunsthaus helmstedt“ lädt zur<br />

Autorenlesung am Sonntag, 24.<br />

Februar, um 16 Uhr, im Kreishaus<br />

<strong>Helmstedt</strong>, Südertor 6, ein. Die<br />

<strong>Helmstedt</strong>er Autorin Karin Bottke<br />

stellt ihr neuestes Buch „Niemand<br />

zieht ins Nachbarhaus“ vor. Nach<br />

der Lesung besteht die Möglichkeit<br />

zur Besichtigung der laufenden<br />

Ausstellung „Blickwinkel“ mit<br />

Arbeiten von Frank Pulst.<br />

<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Frische Texte und<br />

handgemachte Musik in bewährter<br />

Mischung und gewohnter Qualität<br />

sollen das Publikum der<br />

„Letzten Wahrheiten“ auf´s Beste<br />

unterhalten. Auch am Montag, 25.<br />

Februar, um 19 Uhr liegen Textauswahl<br />

und -vortrag in der Gaststätte<br />

„Zum Hausmannsturm“ wie<br />

immer in den bewährten Händen<br />

des Buchhändlers Martin Wandersleb.<br />

Den musikalischen Teil<br />

verantworten diesmal die „Pepinos<br />

International“, ein musikalisches<br />

Flüchtlingsprojekt aus<br />

Braunschweig mit Gitarre, Vocal<br />

und Percussion, zwischen Haiti<br />

und Kasachstan.<br />

<br />

<br />

<br />

Ulmentanz, 19.50 Uhr, Marktplatz/Rathaus,<br />

<strong>Helmstedt</strong>.<br />

Hauptversammlung, Eisenbahnfreunde<br />

<strong>Helmstedt</strong>, 19.30 Uhr,<br />

Vereinsheim, Schöninger Straße<br />

15a.<br />

<br />

SPD-Senioren, 15 Uhr, AWO-<br />

Begegnungsstätte <strong>Helmstedt</strong>, Gäste<br />

willkommen.<br />

Hauptversammlung, <strong>Helmstedt</strong>er<br />

Partnerschaft Verein, 19 Uhr,<br />

Politische Bildungsstätte<br />

Betriebsausschuss, Stadt <strong>Helmstedt</strong>,<br />

17 Uhr, Zimmer 35, Rathaus<br />

<br />

Blutspende, 13 bis 19 Uhr, Mc<br />

Donalds, Dieseltraße 18<br />

<br />

Spiel- und Klönabend, ADAC<br />

Ortsclub, 19.30 Uhr, Auto-Bottke,<br />

<strong>Helmstedt</strong><br />

Sitzung, Rat Stadt <strong>Helmstedt</strong>, 17<br />

Uhr, Sitzungssaal <strong>Helmstedt</strong>.<br />

Hauptversammlung, Feldmarktinteressenschaft<br />

Emmerstedt, 19<br />

Uhr, Emmerstedter Lohenschänke.<br />

<br />

Paintball- Hallen- Meisterschaft,<br />

10 Uhr, Paintball- Dome,<br />

Emmerstedter Landstraße.<br />

Weltgebetstag der Frauen, 17<br />

Uhr, St. Thomas Kirche, <strong>Helmstedt</strong><br />

Hauptversammlung und Filmvortrag,<br />

Acara <strong>Helmstedt</strong>, 19.30<br />

Uhr, Schützenhaus <strong>Helmstedt</strong>.<br />

Lesung mit Lyriker Johann Voß,<br />

Internationale Frauengruppe, 18<br />

Uhr, AWO-Begegnungsstätte,<br />

Gedichte zum Thema Auschwitz-<br />

Birkenau, Rechtsradikalismus<br />

und Anderssein.<br />

<br />

Paintball- Hallen- Meisterschaft,<br />

10 Uhr, Paintball- Dome,<br />

Emmerstedter Landstraße.<br />

<br />

Wir heiraten!<br />

Franziska Knippig<br />

& André Schwahn<br />

Standesamtliche Trauung<br />

am 02.03.2013 um 11 Uhr<br />

im Schloss Schliestedt.<br />

Alle, die sich mit uns verbunden<br />

fühlen, sind anschließend im Schloss<br />

zu einem Glas Sekt eingeladen.<br />

Con Amore<br />

Edoardo<br />

Fornara<br />

†27.01.2013<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Die vierten <strong>Helmstedt</strong>er<br />

Hospiztage, die vom Hospizverein<br />

<strong>Helmstedt</strong> veranstaltet werden,<br />

beschäftigen sich mit dem<br />

Thema Trauerbewältigung (weitere<br />

Infos unter www.hospizarbeithelmstedt.de).<br />

Am Mittwoch, 27. Februar, um 19<br />

Uhr, veranstalten Schüler des<br />

Gymnasium am Bötschenberg eine<br />

Vernissage zum Thema „Farben<br />

der Trauer“. Die Ausstellung<br />

ist bis zum 29. April in der Volksbank<br />

<strong>Helmstedt</strong> zu sehen.<br />

Am Donnerstag, 28. Februar, um<br />

19.30 Uhr, zeigt Klaus Schäfer im<br />

Kaisersaal des Klosters St. Ludgeri<br />

zum Thema „Trösten – aber wie“<br />

zahlreiche Trost-Möglichkeiten<br />

auf.<br />

Du bist und bleibst unvergessen.<br />

Danke<br />

sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit<br />

uns verbunden fühlten, ihre Anteilnahme in<br />

vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten und<br />

gemeinsam mit uns Abschied nahmen.<br />

<strong>Helmstedt</strong>, im Februar 2013<br />

Gudrun Fornara<br />

und Kinder<br />

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung eine Gnade.<br />

HELGA BÜRGER<br />

*28.09.1934 †11.02.2013<br />

In stiller Trauer<br />

Deine Kinder<br />

und Deine beste Freundin Gitti<br />

Trauerhaus: Dieter Bürger, Roter Torweg 22, <strong>Helmstedt</strong><br />

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, dem 26. Februar<br />

2013, um 11 Uhr im Urnenhain des Lappwaldes statt.<br />

Betreuung: Frank Osterwald Bestattungen, Braunschweiger Str. 33, <strong>Helmstedt</strong><br />

<br />

<br />

von Judith Marie Nitschke<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Kinderglück, Zwillinge<br />

und auf einmal sind es drei.<br />

Die Schwangerschaft von Nataliya<br />

Slobodska-Schneider war bis zum<br />

Schluss für sie und ihren Mann<br />

Waldemar Schneider eine Fahrt<br />

ins Ungewisse.<br />

Die werdenden Eltern freuten sich<br />

zunächst über ein Kind, nach den<br />

ersten drei Monaten hieß es dann<br />

Zwillinge – ein paar Wochen später<br />

die Feststellung: Drillinge.<br />

„Das war schon erstmal ein Schock<br />

für uns. Wir mussten uns immer<br />

wieder auf etwas Neues einstellen<br />

und bis fast zum Ende hin war<br />

nicht klar, ob es Jungs oder Mädchen<br />

geben wird“, so der Vater der<br />

Drillinge. Ob männlich oder weiblich,<br />

war den stolzen Eltern aber<br />

egal.<br />

„Aber alles in dreifacher Ausführung<br />

anzuschaffen, das war eine<br />

Herausforderung, nicht nur finanziell“,<br />

amüsiert sich das junge<br />

Glück.<br />

Am Mittwoch, 12. Dezember<br />

2012, beinahe pünktlich zur Mitternachtsstunde<br />

um 24 Uhr, erblickten<br />

die Drillinge Violetta,<br />

Marie und Maxim per Kaiserschnitt<br />

das Licht der Welt.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Für die Familie Slobodska-Schneider<br />

aus <strong>Helmstedt</strong> drehte sich<br />

plötzlich alles um die Kinder und<br />

der Alltag wurde sehr abwechslungsreich.<br />

Die Babys russischer und ukrainischer<br />

Abstammung werden nicht<br />

nur von ihren Eltern, sondern<br />

auch von den Großeltern liebevoll<br />

umpflegt. Auf diese Hilfe seien sie<br />

aber auch angewiesen.<br />

„Ich bin sehr froh, dass meine<br />

Mutter seit der Geburt hier ist.<br />

Leider fliegt sie Sonnabend wieder<br />

in die Ukraine zurück, aber wir<br />

können uns auf andere familiäre<br />

Unterstützung verlassen“, erzählt<br />

Nataliya Slobodska-Schneider,<br />

Mutter des zehnwöchigen Nachwuchses.<br />

Trotz des vorhandenen Arbeitsplatzes<br />

des erziehenden Vaters<br />

wünscht sich die Familie finanzielle<br />

Unterstützung von der Stadt<br />

<strong>Helmstedt</strong>. „Wir wollen unseren<br />

Kindern später schließlich auch<br />

etwas bieten. Momentan können<br />

wir uns nicht einmal für zwei Babys<br />

Kinderwagen leisten“, bedenken<br />

die frischen Eltern traurig.<br />

So wurde auch der erste Familienausflug,<br />

zum Geburtstag des Onkels,<br />

ein schwieriges Unterfangen.<br />

Alle Drei mussten sicher und gut<br />

Traueranzeige<br />

schwarz-weiß<br />

mit Wunschbild<br />

transportiert werden. Den Komfort<br />

eines Autos kann die Familie<br />

sich für die Zukunft nur wünschen.<br />

„Wir blicken trotzdem sicher in<br />

die Zukunft und haben keine<br />

Angst. Außerdem sind wir uns einig,<br />

dass wir es schaffen, alle Kinder<br />

gleich zu behandeln. Der Kinderwunsch<br />

ist allerdings ein für<br />

allemal erfüllt“, schildert Waldemar<br />

Schneider abschließend.<br />

Bei der Familie Slobodska-Schneider aus <strong>Helmstedt</strong> brachte die Schwangerschaft<br />

immer wieder Überraschungen mit sich. Erst verblüffte die<br />

Anzahl der Kinder und fast bis zum Schluss blieb die Geschlechterfrage<br />

spannend. Zur Geburt hieß es dann gesunde Drillinge mit Frauenpower.<br />

Foto: Judith Marie Nitschke<br />

<br />

<br />

Trauer- und Danksagungs-Anzeigen<br />

Sie haben die Möglichkeit ganz einfach und bequem Ihre<br />

Trauer- und Danksagungs-Anzeige im <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag<br />

zu inserieren.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

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<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Wir Menschen sind wie Federn im Wind.<br />

Eines Tages trägt er uns davon, aber er trocknet auch die Tränen.<br />

KAREN MUSTERMANN<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Traueranzeige<br />

farbig<br />

mit Wunschbild<br />

<br />

<br />

Und so einfach gehts:<br />

Lassen Sie sich in der Geschäftstelle, Holzberg 31 von unseren Anzeigenberatern<br />

Ihre Wunschanzeige zusammenstellen oder gestalten Sie Ihre<br />

Wunschanzeige direkt im Internet unter: www.helmstedter-sonntag.de<br />

Natürlich können Sie auch bei Ihrem Bestattungsinstitut Ihres Vertrauens die<br />

Anzeige besprechen und diese leiten sie zum <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag weiter.<br />

Ihre Vorteile:<br />

Über den <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag können Sie Ihre Trauer mit Ihren Familienmitgliedern,<br />

Freunden und den Lesern teilen. Ihre Anzeige ist im Landkreis<br />

<strong>Helmstedt</strong> und den angrenzenden Gemeinden zu sehen. Zu finden ist Ihre<br />

Anzeige immer im <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag auf der Seite 6.<br />

Für weitere Informationen besuchen Sie uns auf:<br />

www.helmstedter-sonntag.de oder rufen Sie uns an: 0 53 51 / 59 68 64


24. Februar 2013 <br />

7<br />

Der letzte <strong>Helmstedt</strong> Kalender 2013 der Photoakteure war<br />

eigentlich schon längst verkauft. Ein Einzelexemplar stellte Alfred<br />

Gogolin von den Photoakteuren jedoch dem letzten Interessenten<br />

und Käufer Hans-Jürgen Schenke aus <strong>Helmstedt</strong> aus seinem privaten<br />

Besitz zur Verfügung. Über die wirklich letzte Übergabe freuten sich<br />

die Mitarbeiterinnen Nicole Imke und Ina Goschnick sowie Hans-<br />

Jürgen Schenke und Photoakteur Alfred Gogolin (von links) in der<br />

Info am Markt in <strong>Helmstedt</strong>. Der Themenkalender schafft für die<br />

Photoakteure einen Anreiz für weitere Ideen und Veröffentlichungen.<br />

Foto: privat<br />

Abwasser ist Thema<br />

Emmerstedt/Barmke. Weiter geht<br />

es mit den Sprechstunden in den<br />

Ortsteilen Barmke und Emmerstedt:<br />

Am Donnerstag, 28. Februar,<br />

informiert Bernd Geisler von<br />

der Abwasserbeseitigung <strong>Helmstedt</strong><br />

in Barmke unter anderem<br />

über Probleme mit Grundstücksentwässerungsanlagen,<br />

Hochwasserereignissen<br />

und Rückstauproblemen.<br />

Die Veranstaltung findet<br />

in der Zeit von 16 bis 17 Uhr in<br />

Barmke in der Rennauer Straße 18<br />

statt.<br />

Am Donnerstag, 7. März, steht<br />

Bernd Geisler für die Fragen der<br />

Bürger in Emmerstedt zur selben<br />

Thematik, in der Zeit von 16 bis 17<br />

Uhr, bereit. Treffpunkt ist die Kantor-Buchtmann-Straße<br />

1 in Emmerstedt.<br />

„Wir wünschen uns einen guten<br />

Zuspruch aus der Bevölkerung<br />

und freuen uns auch über Anregungen<br />

und Themenwünsche für<br />

kommende Treffen“, erklärt Bürgermeister<br />

Wittich Schobert.<br />

Themenwünsche können unter<br />

der Telefonnummer 05351/171211<br />

gemeldet werden.<br />

Gelungene Nacht<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Eine gelungene „Nacht<br />

der spirituellen Lieder“: Im vergangenen<br />

Jahr fand in der St. Michaeliskirche<br />

die erste Nacht der S<br />

spirituellen Lieder statt. Die Veranstaltung<br />

war in jeder Hinsicht<br />

ein voller Erfolg für das etwa<br />

16-köpfige Vorbereitungsteam.<br />

Mit mehr als 60 Teilnehmern wurde<br />

in der freigeräumten, stimmungsvoll<br />

hergerichteten Kirche<br />

gesungen, getanzt und gelauscht.<br />

Das Vorbereitungsteam, Menschen<br />

zwischen 14 und 65 Jahren,<br />

engagierte sich bereits im Vorfeld<br />

viele Stunden ehrenamtlich, bis<br />

schon vor Beginn des eigentlichen<br />

Abends Harfenklänge in die im<br />

weißen Schnee kerzenerleuchtete<br />

Kirche lockten.<br />

Nach einem sehr gelungenen Spiraltanz<br />

mit vielen Begegnungen<br />

und einem geistlichen Segen von<br />

Pastor Jonas Stark verabschiedeten<br />

sich die Teilnehmer mit einem<br />

„Friede sei mit Dir“, um sich von<br />

einer tiefen Winternacht nach<br />

Hause geleiten zu lassen.<br />

Gesammelte Geldspenden konnten<br />

an die Kirche weitergegeben<br />

werden.<br />

Somit können sich alle auf die<br />

nächste Nacht der spirituellen Lieder<br />

im Frühsommer freuen. Diese<br />

wird am 24. Juni in der St. Michaelis-Kirche<br />

stattfinden.<br />

Wer mitwirken möchte, wendet<br />

sich an Bärbel Weber unter der<br />

Telefonnummer 05353/910534<br />

oder an Marie-Luise Petersen unter<br />

der Telefonnummer<br />

05351/34852.<br />

Derzeit finden regelmäßig meditative<br />

Tanzabende an jedem ersten<br />

und dritten Dienstag im Monat<br />

statt.<br />

Celine hatte ihren großen Auftritt bei Mario Barth, Lina<br />

posierte für die Pampers-Werbung, Kirsten spielte bei der TV-Dokumentation<br />

„Erste Liebe“ mit und Marlon bei der RTL-Serie Cobra<br />

11… Am kommenden Sonntag, 3. März, sucht Sunshine-Casting,<br />

Deutschlands größte Kinder-Casting Agentur, in <strong>Helmstedt</strong> Babys,<br />

Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Filme, Fernsehbeiträge, TV-<br />

Spots und Werbeshootings. Wer am Casting teilnehmen möchte,<br />

kann sich unter der Telefonnummer 02234/9793814 oder per E-Mail<br />

unter casting@sunshine-casting.com melden. Mehr Informationen<br />

gibt es auch im Internet unter unter www.sunshine-casting.com.<br />

Foto: privat<br />

Konsumgespräche<br />

Sommersdorf. Auch in diesem<br />

Jahr wird es in Sommersdorf<br />

„Konsumgespräche“ geben. Der<br />

Eröffnungsabend findet am Freitag,<br />

1. März, um 19 Uhr im Sommerschenburger<br />

Dorfgemeinschaftshaus,<br />

Karl-Liebknecht-Straße<br />

31, statt.<br />

Thema der Konsumgespräche ist<br />

in diesem Jahr „Sommerschenburg<br />

in Geschichte und Gegenwart“<br />

– und mit der Eröffnung im<br />

Dorfgemeinschaftshaus Sommerschenburg<br />

am Freitag wird auch<br />

das Sommerschenburger Kulturjahr<br />

2013 eingeläutet.<br />

Im Rahmen des Kulturjahres werden<br />

ab 1. März rund 30 Ortsveranstaltungen<br />

angeboten. Im Jahr<br />

1088 wurde Sommerschenburg<br />

<br />

Emmerstedt. Bereits zum 32. Mal<br />

veranstaltet die Emmerstedter<br />

Krabbel- und Spielgruppe „Die<br />

kleinen Strolche“ einen Flohmarkt<br />

rund ums Kind. Wer für die Kleinen<br />

etwas zu günstigen Preisen<br />

erwerben möchte, sollte sich am<br />

Sonntag, 3. März, auf den Weg ins<br />

Emmerstedter Pfarrhaus, Am Lehberge<br />

16, machen. In der Zeit von<br />

14 bis 16 Uhr kann dort nach Herzenslust<br />

eingekauft und gestöbert<br />

werden. Für das leibliche Wohl<br />

steht den Besuchern eine große<br />

Auswahl an selbstgebackenem Kuchen<br />

sowie Kaffee zur Verfügung.<br />

Wer jetzt Lust bekommen hat,<br />

auch etwas zu verkaufen, kann<br />

sich noch einen Tisch (bei gutem<br />

Wetter auch auf dem Außengelände)<br />

sichern. Infos erteilt Daniela<br />

Müller unter der Telefonnummer<br />

05351/34388.<br />

<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Zur Braunkohlwanderung<br />

am Lappwaldsee lädt die<br />

Stadt <strong>Helmstedt</strong> alle Interessierten<br />

ein. Treffpunkt ist am Sonnabend,<br />

2. März, um 10.30 Uhr, an der Informationstafel<br />

am Ende des Büddenstedter<br />

Weges. Während der<br />

Tour informiert eine Gästeführerin<br />

über die Tagebaugeschichte<br />

sowie die Entwicklung und die<br />

geplante Nutzung des Lappwaldsees.<br />

Im Anschluss an die Wanderung<br />

geht es zum gemeinsamen Braunkohlessen<br />

in die Gaststätte „Weißes<br />

Roß.“ Anmeldungen für die<br />

Braunkohlwanderung werden bis<br />

zum 26. Februar in der Info am<br />

Markt entgegengenommen. Dabei<br />

sind auch die Kosten für die Führung<br />

und das Braunkohlessen zu<br />

entrichten. Weitere Informationen<br />

gibt es unter der Telefonnummer<br />

05351/399095.<br />

erstmals erwähnt, sodass in diesem<br />

Jahr das 925-jährige Ortsjubiläum<br />

gefeiert wird. Kein Wunder<br />

also, dass sich die Konsumgespräche<br />

dem Thema Sommerschenburg<br />

widmen.<br />

Los geht es am Freitag, 1. März,<br />

mit einem Vortrag der Diplom-<br />

Pädagogin und Heimathistorikerin<br />

Hildegard Müller zum Thema<br />

„Die Pflazgrafen von Sommerschenburg<br />

– ihre Bedeutung für<br />

die Ortsgeschichte“.<br />

Die übrigen Konsumgesprächsabende<br />

finden dann im ehemaligen<br />

Konsum in Sommersdorf,<br />

Kleinberg 2, statt. Nächster Termin<br />

ist dabei Freitag, 19. April, an<br />

dem es um Bischof Bernward gehen<br />

soll.<br />

AWO mit Volldampf<br />

Emmerstedt. Mit einer im Vorspann<br />

laufenden Neujahrs- und<br />

Glückwunsch-Präsentation von<br />

Bahnstrecken in herrlicher Natur<br />

wurden 41 Mitglieder und Gäste<br />

in der Gaststätte am Schützenplatz<br />

zur Jahresversammlung der AWO<br />

(Arbeiterwohlfahrt) empfangen.<br />

Nach Genehmigung der Tagesordnung<br />

und dem Gedenken der Verstorbenen<br />

des vergangenen Jahres<br />

wurden langjährige Mitglieder<br />

durch den Vorsitzenden Hans-<br />

Jürgen Schünemann geehrt.<br />

Für zehn Jahre Mitgliedschaft<br />

wurde Wolfgang Meier geehrt, für<br />

15 Jahre Bärbel Marth und Erika<br />

Bangemann, für 25 Jahre Ursula<br />

Diedrich, Erika Thiele, Elfriede<br />

Winter, Marlies Zeltner, Jürgen<br />

Neumann, Hans-Jürgen Schünemann<br />

und Erich Kruse.<br />

Für 30 Jahre bedankte man sich<br />

bei Elfriede Gröhlich, Eva Gaida<br />

und Artur Feid, für 35 Jahre bei<br />

Erika Nollau, Günter Behrens und<br />

Frank-Rüdiger Jürges, für 40 Jahre<br />

bei Liselotte Vandrey und Günter<br />

Rost und als langjährigste Mitglieder<br />

wurden Johanna Flemming<br />

und Hans Flemming als Gründungsmitglieder<br />

der AWO-<strong>Helmstedt</strong><br />

für 45 Jahre Mitgliedschaft<br />

geehrt.<br />

Rückblickend auf das vergangene<br />

Jahr erwähnte Schünemann besonders<br />

die gute Beteiligung bei<br />

den AWO-Fahrten und -Veranstaltungen.<br />

Als nächstes folgte der Kassenbericht<br />

und die Entlastung des Vorstandes.<br />

Danach verkündete der Vorsitzende<br />

das Programm für das laufende<br />

Jahr.<br />

Für fünf Tagesfahrten warb Schünemann<br />

in diesem Jahr.<br />

Mit dem Aufruf, sich bei Veranstaltungen<br />

in Emmerstedt wie<br />

zum Beispiel der Maibaumaufstellung,<br />

dem Schützenfestumzug<br />

oder am Volkstrauertag stärker als<br />

AWO einzubringen, beendete der<br />

Vorsitzende Schünemann die Veranstaltung<br />

und bedankte sich mit<br />

Blumensträußen für die gute Unterstützung<br />

seiner Vorstandskollegen.<br />

<br />

<br />

Geschlossen<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Das Finanzamt <strong>Helmstedt</strong><br />

hat am Donnerstag, 28. Februar,<br />

eine umfangreiche Fortbildungsmaßnahme.<br />

Aus diesem<br />

Grund bleibt das Amt am Vormittag<br />

geschlossen. Am Nachmittag<br />

ist die Infothek des Finanzamtes<br />

von 14 bis 17 Uhr geöffnet.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Vortrag<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Die Kirchengemeinde<br />

St. Walpurgis in <strong>Helmstedt</strong> lädt zu<br />

einem Vortrag zum Thema „Mein<br />

Leben in Afghanistan“ am Donnerstag,<br />

28. Februar, im Gemeindesaal,<br />

Walpurgisstraße 5a, um 19<br />

Uhr ein. Im Anschluss wird ein<br />

kleiner Imbiss gereicht.<br />

Anzeige<br />

Kinder-Casting in <strong>Helmstedt</strong><br />

Film, TV und Werbung suchen neue Gesichter<br />

Am 3. März sucht Sunshine-<br />

Casting, Deutschlands größte<br />

Kinder-Casting-Agentur,<br />

in <strong>Helmstedt</strong> Kinder, Babys,<br />

Jugendliche und Erwachsene<br />

für TV-Serien, Kinofilme,<br />

TV-Spots und Werbe-<br />

Shootings. Kunden der<br />

Agentur sind RTL, PRO7,<br />

KIKA, ESPRIT, Playmobil,<br />

VW, NIVEA, Knorr etc.<br />

Wer am Casting teilnehmen<br />

möchte, kann sich bis<br />

2. März anmelden unter<br />

02234 9793814 oder<br />

casting@sunshine-casting.<br />

com. Mehr Infos unter<br />

www.sunshine-casting.com


8 <br />

Schöningen<br />

24. Februar 2013<br />

Was auf die Ohren gab es für die Schüler der Grundschule Schöningen, als vergangene Woche der<br />

Vorstand der City-Werbegemeinschaft (CWG) Schöningen eine Spende für den Ausbau der tontechnischen<br />

Musikanlage der Schüler überreichte. Traditionell geht der Erlös der jährlichen Weihnachtstombola<br />

der CWG an Projekte oder Einrichtungen, die die Mittel gemeinnützig einsenden. Die Konrektorin<br />

freute sich über die 500 Euro, mit denen die musikalische Früherziehung der Kinder attraktiver gestaltet<br />

werden könne. Die Vorstandsmitglieder der CWG Jan Waldheim, Karl-Heinz Hoffmann, Michael Mechow<br />

und Axel Schnalke bedankten sich bei dieser Gelegenheit bei den Kindern für die stets erfolgreichen<br />

Auftritte, mit denen die Grundschüler Veranstaltungen der CWG mitgestalten. ka/Foto: privat<br />

Speiseplan der Steinzeit<br />

Schöningen. Eine Gruppe von<br />

Frühmenschen sitzt am knisternden<br />

Feuer und schabt einem erlegten<br />

Wildpferd das Fleisch von den<br />

Knochen. Die Beute ist reichlich,<br />

immerhin erreichte dieses Urpferd<br />

eine Schulterhöhe von bis zu 1,75<br />

Meter. Im Kampf haben die ersten<br />

Menschen Niedersachsens die<br />

Herde zusammengetrieben. Gegen<br />

ihre spitzen Holzspeere, die sie bis<br />

zu 60 Meter weit werfen konnten,<br />

hatte ihre Opfer keine Chance.<br />

Doch nicht nur die sorgfältig bearbeiteten<br />

und präzise austarierten<br />

Speere sicherten den Jagderfolg.<br />

Auch strategische Planung und eine<br />

artikulierte Sprache waren nötig<br />

– Fähigkeiten, die man dem<br />

Menschen vor rund 300.000 Jahren<br />

bis vor wenigen Jahren nicht<br />

zugetraut hatte.<br />

Die Schöninger Speere werden ab<br />

Mai 2013 im paläon zu bestaunen<br />

zu sein. Sie zeigen: Der Homo heidelbergensis<br />

war weitaus entwickelter<br />

als lange Zeit angenommen.<br />

Er ernährte sich eben nicht<br />

nur von dem, was er auf seinen<br />

Streifzügen durch die Steppe<br />

Norddeutschlands gefunden hat:<br />

Beeren, Pilze, hin und wieder Aas.<br />

Offensichtlich machte der Mensch<br />

auch in der Altsteinzeit schon Jagd<br />

auf Wildtiere. Schnittspuren auf<br />

den in Schöningen gefundenen<br />

Knochen interpretiert der damalige<br />

Grabungsleiter Hartmut Thieme<br />

als Hinweise auf eine Jagd und<br />

das anschließende Zerlegen der<br />

Wildpferde-Pakt<br />

Schöningen. Wenige Monate vor<br />

der Eröffnung des paläon wartet<br />

man noch auf die Ankunft der<br />

Wildpferde, die in der urzeitlichen<br />

Steppenlandschaft der Außenanlage<br />

leben werden. Derzeit wird<br />

nicht nur dem späteren Lebensraum<br />

der Tiere der letzte Schliff<br />

gegeben. Aufgabe war es ebenfalls,<br />

die spätere Pflege der Pferde zu<br />

organisieren.<br />

Der wurde nun mit dem Schöninger<br />

Reit- und Fahrverein und Umgebung<br />

gefunden und ein entsprechender<br />

Kooperationsvertrag für<br />

die Pflege der anspruchsvollen<br />

Przewalski-Pferde abgeschlossen.<br />

„Wir freuen uns sehr, dass wir als<br />

lokaler Vertreter einen aktiven<br />

Beitrag für das Forschungs- und<br />

Erlebniszentrum leisten können“,<br />

so der Vereinsvorsitzende Joachim<br />

Beute.<br />

Auch die Annahme, dass der<br />

Mensch während der Steinzeit ein<br />

entbehrungsreiches Leben führte<br />

und unter ständiger Mangelernährung<br />

litt, konnte widerlegt werden.<br />

Skelettfunde des Homo heidelbergensis<br />

in Europa und Nordafrika<br />

zeigen: Die Jäger und Sammler des<br />

Paläolithikums wurden älter, litten<br />

seltener an Krankheiten und waren<br />

vor allem größer als ihre sesshaften<br />

Nachkommen.<br />

Wie aber sah der Speiseplan unserer<br />

Vorfahren genau aus Der Homo<br />

heidelbergensis zog in der Altsteinzeit<br />

als Jäger und Sammler<br />

umher. Er ernährte sich vor allem<br />

von Fleisch, das er erbeutete. Dabei<br />

war er nicht wählerisch – er aß<br />

alles, was ihm vor den Speer lief<br />

und was er töten konnte, bevor es<br />

ihn tötete. Das Wildpferd, dessen<br />

Knochen auch im Tagebau in<br />

Schöningen freigelegt wurden,<br />

zählte zum wichtigsten Beutetier.<br />

Die steinzeitliche Landschaft wurde<br />

aber auch von Steppenbisons,<br />

Wölfen, Rentieren, Moschusochsen<br />

und Mammuts bevölkert – um<br />

nur einen kleinen Teil der Fauna<br />

aufzuzählen. Wichtige Proteine<br />

lieferte aber nicht nur Fleisch.<br />

Auch Fisch und andere Wasserlebewesen<br />

– Muscheln etwa – landeten<br />

auf der Speisekarte der Frühmenschen.<br />

Auch Vogeleier dienten<br />

unseren Vorfahren als Eiweißquelle.<br />

Außerdem fanden Archäologen<br />

bei früheren Lagerplätzen immer<br />

Gottschalt, der für insgesamt 65<br />

Mitglieder, darunter 27 Kinder,<br />

verantwortlich ist.<br />

Sofort seien viele Mitglieder bereit<br />

gewesen, sich an dieser Arbeit zu<br />

beteiligen, berichtete der im Rahmen<br />

des Vertragsabschlusses dem<br />

Geschäftsführer der paläon GmbH<br />

Dr. Florian Westphal. „Es ist beispielhaft,<br />

mit welchem Enthusiasmus<br />

sich das Team um Joachim<br />

Gottschalt für den erfolgreichen<br />

Betrieb des paläon einsetzt“, so<br />

Westphal.<br />

Bei der Pflege der Wildpferde gilt<br />

es, besondere Aspekte zu beachten.<br />

Aus diesem Grund besuchten<br />

einige Vereinsmitglieder bereits<br />

eine Schulung in der Naturlandschaft<br />

Döbritzer Heide westlich<br />

der Berliner Stadtgrenze, wo eine<br />

Przewalski-Herde beheimatet ist.<br />

wieder große Mengen von Weichtierschalen:<br />

Denn auch Insekten,<br />

Larven und Schnecken waren proteinreiche<br />

Leckerbissen im altsteinzeitlichen<br />

Speiseplan.<br />

Neben tierischen Produkten dienten<br />

vitaminreiche Beeren, nahrhafte<br />

Wurzeln sowie protein- und<br />

fettreiche Nüsse dem steinzeitlichen<br />

Menschen ebenfalls als Nahrungsquelle.<br />

Somit war die Ernährung<br />

nährstoffreich und ausgewogen.<br />

Außerdem wussten die Menschen<br />

der Steinzeit die heilenden<br />

Kräfte der Wildkräuter zu nutzen.<br />

Der steinzeitliche Ernährungsplan<br />

erfährt inzwischen eine kleine Renaissance.<br />

Der zunehmende Verzehr<br />

von Kohlenhydraten in Form<br />

von Getreide und Kartoffeln führte<br />

beim neuzeitlichen Menschen<br />

zu Zahnproblemen und durch ihren<br />

übermäßigen Genuss auch zu<br />

Übergewicht. Paläolithische Ernährung,<br />

kurzum die Steinzeit-<br />

Diät, ist deshalb hoch im Kurs. Auf<br />

dem Speiseplan stehen dann ausschließlich<br />

Lebensmittel, die es<br />

wohl auch schon vor 300.000 Jahren<br />

gab. Auf Milch- und Getreideprodukte<br />

sowie Zucker muss hingegen<br />

gänzlich verzichtet werden.<br />

In den Metropolen eröffnen inzwischen<br />

sogar Steinzeit-Restaurants,<br />

die sich immer größerer Beliebtheit<br />

erfreuen. In den USA ist<br />

eine regelrechte Bewegung entstanden,<br />

Prominente wie Tom<br />

Jones schwören auf den steinzeitlichen<br />

Ernährungsplan. Das „Sauvage“,<br />

einziges Steinzeit-Restaurant<br />

in Deutschland, lockt mit<br />

Lammkeule in Rosmarin-Ingwer-<br />

Butter und Nuss-Sesam-Kuchen.<br />

Diese raffinierten Rezepte lassen<br />

aber nicht nur die Pfunde purzeln.<br />

Anhänger der Paläo-Diät schwören<br />

noch auf einen anderen Effekt:<br />

Durch die nährstoffreiche Ernährung<br />

werde das Immunsystem gestärkt,<br />

man sei resistenter gegen<br />

Krankheiten.<br />

Diese archäologischen Erkenntnisse<br />

zeigen, dass die Ernährung<br />

altsteinzeitlicher Vorfahren alles<br />

andere als eintönig und entbehrungsreich<br />

war. Bei der Suche<br />

nach Nahrung zeigte sich der Homo<br />

heidelbergensis, der vor rund<br />

300.000 Jahren sein Lager im heutigen<br />

Schöningen aufschlug, vielmehr<br />

erfindungsreich. Der Speiseplan<br />

war vielfältig, die Art zu Jagen<br />

ausgefeilt. Das paläon wird diese<br />

Erkenntnisse erlebbar machen. In<br />

der Ausstellung werden die Besucher<br />

in den Alltag der ersten Men-<br />

Schlaganfälle durch Ignoranz<br />

Die unterschätzte Volkskrankheit<br />

von Judith Marie Nitschke<br />

Schöningen. Über das Thema<br />

„Der Schlaganfall – eine unterschätzte<br />

Volkskrankheit“ referiert<br />

die Logopädin und Lese-Rechtschreibtherapeutin<br />

Irina Raabe.<br />

Diese Art der Vorträge „Hilfe zur<br />

Selbsthilfe“ finden jeden letzten<br />

Donnerstag im Monat auf Initiative<br />

des Selbsthilfezentrums Lichtblick<br />

mit Organisator Klaus<br />

Grundmann statt.<br />

Am kommenden Donnerstag, 28.<br />

Februar, um 18 Uhr wird in der<br />

Christuskriche Schöningen,<br />

<strong>Helmstedt</strong>er Straße 10, die Vortragsreihe<br />

fortgesetzt.<br />

Logopädin Raabe beschäftigt sich<br />

in ihrem Vortrag mit Ursachen,<br />

Faktoren und Risiken für einen<br />

Schlaganfall. Außerdem wird über<br />

Vorboten und Symptome diskutiert,<br />

denn „schnelles Handeln<br />

kann Leben retten“, so Raabe.<br />

Durch die Hauptstelle der Praxis<br />

in Schöningen und den Zweitstellen<br />

in der „Helios Klinik“ <strong>Helmstedt</strong><br />

sowie im „Centro Kö“ Königslutter<br />

geht es der spezialisierten<br />

Therapeutin um Menschen allen<br />

Altergruppen, die durch Folgen<br />

eines Schlaganfalls an Leseund<br />

Rechtschreibproblemen leiden.<br />

Die Logopädin warnt vor Ignoranz.<br />

Viele nehmen die ersten Anzeichen<br />

wie Missempfindungen,<br />

Kribbeln im Gesicht und Arm sowie<br />

Durchblutungsstörungen,<br />

Taubheitsgefühle und Desorientierung<br />

durch Ausfallerscheinungen<br />

wie Seh- und Sprachausfall<br />

nicht ernst.<br />

„Im Nachhinein fällt den Patienten<br />

immer ein, dass sie diese<br />

Symp tome erlebt haben, allerdings<br />

ist es dann meist schon zu spät,<br />

das ist das größte Problem bei der<br />

Entstehung von Schlaganfällen“,<br />

schildert Raabe traurig. Wichtig<br />

ist, einen Schlaganfall innerhalb<br />

der ersten sechs Stunden zu erkennen.<br />

Die Logopädin appelliert an Groß<br />

und Klein: „Entscheidend ist es,<br />

die Anzeichen zu erkennen, um<br />

das Schlimmste verhindern zu<br />

können. Lieber einmal öfter zum<br />

Arzt gehen und nachfragen, als<br />

langfristige Folgen davon zu tragen.“<br />

Auch die Angehörigen spielen bei<br />

dem Nachaufbau des Menschen<br />

eine große Rolle.“ Das familiäre<br />

Umfeld kann mit Übungen und<br />

Mithilfe viel zum Wiederaufbau<br />

des Schlaganfall Opfers beitragen“,<br />

stimmen Grundmann und Raabe<br />

überein.<br />

Ziel der Logopädin und Lese-<br />

Rechtsschreibtherapeutin ist es,<br />

dass Schlaganfall-Erkrankte wieder<br />

uneingeschränkt am Alltag<br />

teilnehmen können.<br />

Interessierte und Betroffene sind<br />

zum Vortrag am Donnerstag - wie<br />

immer kostenlos - willkommen.<br />

Über das Thema „Der Schlaganfall – eine unterschätzte Volkskrankheit“<br />

referiert Irina Raabe, Logopädin und Lese- und Rechtschreibtherapeutin,<br />

in der Vortragsreihe „Hilfe zur Selbsthilfe“, die Klaus Grundmann<br />

vom Selbsthilfezentrum Lichtblick in Schöningen organisiert.<br />

Foto: Judith Marie Nitschke<br />

Jahresversammlung<br />

Schöningen. Im Rahmen der Jahresversammlung<br />

des Technischen<br />

Hilfswerkes (THW) Schöningen<br />

konnte der Kreis- und Ortsbeauftragte<br />

Michael Grupe auf ein erfolgreiches<br />

vergangenes Jahr zurückblicken.<br />

„Mit über 14.500 Stunden Dienst<br />

kann man getrost in die Zukunft<br />

blicken“, so Grupe, „deshalb danke<br />

ich Helfern im Ortsverband und<br />

Trupp- und Gruppenführern, die<br />

bei allen Diensten, Übungen und<br />

Einsätzen hervorragende Arbeit<br />

geleistet haben.“<br />

Danach berichtete Grupes Stellvertreter<br />

Mario Koch von den Einsätzen<br />

des THW im vergangenen<br />

Jahr.<br />

Der Jugendbetreuer Pascal Grupe<br />

gab des Weiteren einen Überblick<br />

über Dienste und Veranstaltungen<br />

der Jugendhelfer. Außerdem gab<br />

er bekannt, dass eine Minigruppe,<br />

mit Kindern im Alter von sechs bis<br />

zehn Jahren, die seit dem vergangenen<br />

Herbst die THW-Jugend<br />

unterstützt, im kommenden Monat<br />

offiziell gegründet werden soll.<br />

Zuständige Erzieherinnen Diana<br />

Städing und Nicole Winter werden<br />

die Gruppe leiten.<br />

Der Vorsitzende des THW-Fördervereins<br />

Axel Reichel gab der<br />

Versammlung einen Überblick<br />

von Aktionen des Fördervereins<br />

des vergangenen Jahres und forderte<br />

weiterhin gute Zusammenarbeit.<br />

Der Bürgermeister von Schöningen,<br />

Henry Bäsecke, lobte das Ehrenamt<br />

der freiwilligen Helfer des<br />

THW. Viele Hilfeleistungen und<br />

Aktionen sowie Veranstaltungen<br />

werden jedes Jahr durch das THW<br />

und dessen Förderverein abgearbeitet.<br />

Auch der stellvertretende Landrat<br />

Rolf Dieter Backhauß dankte den<br />

Helfern des THW für ihre Arbeit.<br />

„Ohne das Ehrenamt sei ein Katastrophenschutz<br />

im Landkreis und<br />

in der Stadt nicht mehr denkbar“,<br />

schilderte Backhauß.<br />

Damit stimmten auch Feuerwehren<br />

und befreundete Hilfsorganisationen<br />

überein.<br />

Zum Truppführer wurde Pascal<br />

Grupe, zur Köchin Nicole Winter<br />

und zum Zugtruppführer Marko<br />

Dehning berufen.<br />

Geehrt wurden für zehn Jahre<br />

Mitgliedschaft Nicole Winter und<br />

Thomas Kleinwächter. Für 20-jährige<br />

Treue wurde Sabine Grupe<br />

und für 40-jährige Treue Ingrid<br />

Panke geehrt. Für 25-jährige Unterstützung<br />

des Fördervereins ehrte<br />

der Verein Wolfang Winkler<br />

und Jörg Szerbin.<br />

Der Zugführer Lars Winter erhielt<br />

als Danke und Annerkennung eine<br />

Ehrennadeln vom Vorsitzenden<br />

Axel Reichel.<br />

Wehrleiter Manfred Hustedt, von<br />

der Feuerwehr Hötensleben,und<br />

Ortsbrandmeister Michael Barth<br />

erhielten eine Urkunde für die gute<br />

und langjährige Zusammenarbeit.<br />

50 junge Jecken waren der Einladung des Hoiersdorfer Sportvereins zur Faschingsparty ins Dorfgemeinschaftshaus<br />

nach Hoiersdorf gefolgt. Auf dem Programm standen neben ausgelassendem Tanzen<br />

kleinere Wettkämpfe wie Sackhüpfen, Eierlauf und Boulé. Das absolute Highlight war aber Christian<br />

Nöring mit seiner Licht- und Feuershow. Anschließend formte Christian Luftballontiere, für die manche<br />

Kinder Wartezeiten bis zu zwei Stunden in Kauf nahmen.<br />

Foto: privat


24. Februar 2013 Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />

9<br />

freude<br />

Tipps &<br />

Wissenswertes<br />

Wir reden über das, was uns bewegt<br />

Vorsorgevollmacht<br />

Unterstützung kommt<br />

Das Seniorenservicebüro Niedersachsen<br />

für den Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />

in Trägerschaft der fünf<br />

Wohlfahrtsverbände hat die Aufgabe,<br />

sich um viele Belange und<br />

Wünsche von Senioren zu bemühen.<br />

Die Anfragen, die an die Beraterin<br />

Birgit Adam gestellt werden,<br />

sind ganz unterschiedlich:<br />

• Ich bin ganz alleine und interessiere<br />

mich für einen Hausnotruf.<br />

• Mein Mann ist verstorben. Können<br />

Sie mir jemanden nennen, der<br />

mir im Garten hilft<br />

• Ich stürze nun öfter. Können Sie<br />

mal durch meine Wohnung schauen,<br />

ob ich etwas verändern kann,<br />

damit die Sturzgefahr gemindert<br />

wird und ich noch lange selbstständig<br />

leben kann<br />

Urlaub im Tiefschnee<br />

Aufgrund der immensen Nachfragen<br />

bezüglich Vorsorgevollmacht<br />

und Patientenverfügung wiederholt<br />

das Seniorenservicebüro in<br />

Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus<br />

<strong>Helmstedt</strong> und großer<br />

Unterstützung des Landkreises<br />

<strong>Helmstedt</strong>, Betreuungsstelle, die<br />

Vorträge Vorsorgevollmacht und<br />

Patientenverfügung.<br />

Eine Vorsorgevollmacht regelt im<br />

Falle einer Notsituation bestimmte<br />

Aufgaben des alltäglichen Lebens.<br />

Der Bevollmächtigte wird zum<br />

Vertreter im Willen und entscheidet<br />

an Stelle des nicht mehr entscheidungsfähigen<br />

Vollmachtgebers.<br />

Vorsorgevollmachten des<br />

Niedersächsischen Justizministeriums<br />

oder des Bundesministeriums<br />

der Justiz liegen bereit.<br />

In der Patientenverfügung regelt<br />

der Verfügende im Vorraus, wie er<br />

nach seinem Willen als Patient<br />

ärztlich behandelt werden möchte,<br />

wenn er nicht mehr in der Lage ist,<br />

selber darüber zu entscheiden.<br />

Im Königslutteraner Rathaus (Telefon:<br />

05353/919113) wird in Kooperation<br />

mit dem Mehrgenerationenhaus<br />

sowie den Gleichstellungsbeauftragen<br />

Königslutter am<br />

• Es geht mir immer schlechter,<br />

alleine schaffe ich das nicht mehr.<br />

Schon das Waschen und Anziehen<br />

am Morgen kosten meine ganze<br />

Kraft. Wie soll es weiter gehen<br />

• Ich würde gerne am Wochenende<br />

mal wieder kulturell etwas erleben.<br />

Wo findet im Landkreis<br />

<strong>Helmstedt</strong> etwas statt<br />

• Ich bin noch fit und würde mich<br />

gerne um Senioren kümmern, Zeit<br />

verschenken. Haben Sie Aufgaben<br />

für mich<br />

• Ich bin so schrecklich einsam.<br />

Die Spannbreite ist weit und nicht<br />

immer ist gleich eine Lösung gefunden.<br />

Und doch gibt es mittlerweile<br />

ein gutes Netz, das auffängt.<br />

Viele Institutionen stehen bereit,<br />

um mitzuhelfen.<br />

Am ersten Weihnachtsfeiertag<br />

morgens um 2 Uhr ist die Autobahn<br />

wie leergefegt und so erreichen<br />

wir St. Valentin auf der Haide<br />

nach siebeneinhalb Stunden entspannter<br />

Autofahrt.<br />

Das Obervinschgau in Südtirol sowie<br />

speziell St. Valentin lockt mit<br />

herrlicher Natur, eingebettet zwischen<br />

den Gletschern im Süden<br />

und Norden, verschneiten Skigebieten<br />

und Köstlichkeiten für den<br />

Gaumen. Unser Weg führt uns in<br />

ein behagliches kleines Hotel direkt<br />

an der Skiabfahrt Haider Alm.<br />

Ein kleines, aber außergewöhnlich<br />

feines Skigebiet erwartet uns. Abfahrten<br />

verschiedenster Schwierigkeitsgrade<br />

in Spitzenhöhen von<br />

2.700 Meter wollen genossen werden.<br />

Nach zwei Tagen nutzen wir den<br />

Skibus und fahren ins 15 Minuten<br />

entfernte Schöneben. Auf die Frage,<br />

was uns dort erwartet, bekommen<br />

wir die Antwort: „Na Schöneben<br />

ist schön eben!“<br />

Wir sind gespannt und erstaunt.<br />

Das Winterskigebiet Schöneben<br />

liegt auf 2.500 Meter und bietet<br />

wiederum unglaublich schöne Abfahrten<br />

– von leicht bis schwer,<br />

blau bis schwarz. Die Rückfahrt<br />

mit dem Skibus zur Talstation Haideralm<br />

ist am Nachmittag völlig<br />

unkompliziert.<br />

„Wenn Sie Schöneben beeindruckt<br />

hat, dann schauen Sie sich unbedingt<br />

einmal Nauders an.“ Dies ist<br />

die Aussage eines Ehepaares, Anfang<br />

60, die auch in unserer Unterkunft<br />

wohnen.<br />

Und so machen wir uns am Silvestertag<br />

wiederum mit dem Skibus<br />

früh morgens auf nach Nauders.<br />

Das Skigebiet Nauders liegt mit<br />

seinen wunderschönen Sonnenhängen<br />

zwischen 1.400 und 2.850<br />

Meter Seehöhe und bietet so<br />

Schnee bis ins Frühjahr hinein.<br />

Die Sonne scheint, die Sicht ist<br />

klar und so genießen wir zwischen<br />

Für viele muss der Winterurlaub<br />

schneereich sein. Foto: privat<br />

Montag, 4. März, um 18 Uhr eine<br />

Informationsveranstaltung zur<br />

Vorsorgevollmacht stattfinden. An<br />

gleicher Stelle findet am Montag,<br />

11. März, um 18 Uhr ein Infoabend<br />

zur Patientenverfügung statt.<br />

Weitere Infoabende finden in der<br />

evangelischen Stiftung Clus in<br />

Schöningen, <strong>Helmstedt</strong>er Straße<br />

22, Telefon: 05352/9330, am Montag,<br />

15. April, um 18 Uhr (Vorsorgevollmacht)<br />

und am Montag, 22.<br />

April, um 18 Uhr (Patientenverfügung)<br />

statt.<br />

Um telefonische Anmeldung wird<br />

gebeten.<br />

Manchmal wird gleich ein gemeinsamer<br />

Termin vereinbart und<br />

ein Pflegedienst, ein Handwerker,<br />

eine Beratungsstelle mit ins Boot<br />

genommen, manchmal werden<br />

kleinere Probleme im Gespräch<br />

behoben.<br />

Des Weiteren organisiert das Seniorenservicebüro<br />

viele Informationsveranstaltungen<br />

gemeinsam<br />

mit den Kooperationspartnern<br />

Mehrgenerationenhaus Pflegestützpunkt,<br />

Pflegeeinrichtungen<br />

und vielen mehr.<br />

Wer Fragen hat oder sich weiter<br />

über das Seniorenservicebüro informieren<br />

möchte, ruft einfach anunter<br />

05351/5361654 oder schaut<br />

auf die Internetseite www.seniorenservicebuero-helmstedt.de.<br />

den Abfahrten und in den komfortablen<br />

Liften herrliche Aussichten.<br />

Die Skifahrer, die sich an der Talstation<br />

noch in die erste Seilumlaufbahn<br />

schoben, verlaufen sich<br />

auf den Pisten und den anschließenden<br />

Liften – und dies trotz<br />

Hauptsaison und Schulferien.<br />

Und noch etwas hat das Skigebiet<br />

Nauders zu bieten: Ab Bergkastel<br />

führt eine acht Kilometer lange<br />

Naturrodelbahn ins Tal. Kurzum<br />

das Skigebiet Reschenpass umfasst<br />

mit seinen drei Skigebieten: Haideralm,<br />

Schöneben und Nauders<br />

gelegen im Dreiländereck, Skipisten<br />

mit Streckenlängen von insgesamt<br />

120 Kilometer.<br />

24 Bahnen und Lifte transportieren<br />

bequem und ohne lange Wartezeiten<br />

Skianfänger sowie Könner<br />

zu den gewählten Abfahrten. Die<br />

Skipässe sind bezahlbar, unsere<br />

Unterkunft war ein Traum und<br />

von dem leckeren Essen erzählen<br />

wir noch heute. Übrigens, in der<br />

Silvesternacht wurde heftig getanzt.<br />

Und welche Altersklasse war<br />

am ausdauerndsten Wir, die Genießer<br />

ab 50, und das bis drei Uhr<br />

morgens.<br />

Wo erleben Sie Ihren Urlaub Haben<br />

Sie einen Reisetipp für unsere<br />

Leser<br />

Kultur und<br />

Klüngel<br />

Freitag, 1. März: AWO-Begegnungsstätte<br />

<strong>Helmstedt</strong>, „der dort<br />

die dort“, Liederabend Johann<br />

Voß, 18 Uhr.<br />

Sonnabend, 2. März: Café und<br />

Bar 44, Schöningen, „Simply in<br />

Blue“ live, 20.30 Uhr.<br />

Sonntag, 3. März: Burg Warberg,<br />

Szenarische Führung, 15 Uhr.<br />

Montag, 4. März: Rathaus Königslutter,<br />

18 Uhr Vorsorgevollmacht.<br />

Montag, 4. März: Camera <strong>Helmstedt</strong>,<br />

„More than Honey“, Der<br />

besondere Film, 20.30 Uhr.<br />

Mittwoch, 6. März: Mehrgenerationenhaus<br />

<strong>Helmstedt</strong>, Rummikub,<br />

15 Uhr.<br />

Donnerstag, 7. März: Museum<br />

Juleum <strong>Helmstedt</strong>, „Frauen verdienen<br />

mehr“, 16 Uhr.<br />

Sonnabend, 9. März: Burg Warberg,<br />

„Wir am Klavier“, Kreismusikschule,<br />

16 Uhr.<br />

Sonnabend, 9. März: Allerhof Alleringersleben,<br />

Ostermarkt, ab 11<br />

Uhr.<br />

Sonntag, 10. März: Allerhof Alleringersleben,<br />

Ostermarkt, ab 11<br />

Uhr.<br />

Montag, 11. März: Rathaus Königslutter,<br />

18 Uhr Patientenverfügung.<br />

Montag, 11. März: Camera <strong>Helmstedt</strong>,<br />

„More than Honey“, Der<br />

besondere Film, 18 Uhr.<br />

Mittwoch, 13. März: Camera<br />

<strong>Helmstedt</strong>, „Vom Atmen unter<br />

Wasser“, Der besondere Film, 18<br />

Uhr, Eintritt frei.<br />

Freitag, 15. März: Mehrgenerationenhaus<br />

<strong>Helmstedt</strong>, Buddhistische<br />

Gruppe.<br />

Sonntag, 17. März: Brunnentheater<br />

Bad <strong>Helmstedt</strong>, Das Beste aus<br />

45 Jahren Volksmusik, 19.30 Uhr.<br />

Montag, 18. März: Camera <strong>Helmstedt</strong>,<br />

„Lincoln“, Der besondere<br />

Film, 20.30 Uhr.<br />

Dienstag, 19. März: Wegwarte<br />

Lucklum, Konzert Blame Sally,<br />

20.30 Uhr.<br />

Mittwoch, 20. März: Mehrgenerationenhaus<br />

<strong>Helmstedt</strong>, Rummikub,<br />

15 Uhr.<br />

Freitag, 22. März: Palas Schloss<br />

Schöningen, „Herrchens Frauchens“,<br />

Kabarett, 20 Uhr.<br />

Mittwoch, 27. März: Camera<br />

<strong>Helmstedt</strong>, „Lincoln“, 18 Uhr.<br />

Wünsche, Ideen, Anregungen<br />

Das Seniorenservicebüro Niedersachsen<br />

für den Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />

(SSB) in der Neumärker Straße<br />

1a bis 3 in <strong>Helmstedt</strong> ist unter<br />

der Telefonnummer 05351/<br />

5361654 (Birgit Adam), im Internet<br />

unter www.seniorenservicebuero-helmstedt.de<br />

oder per E-<br />

Mail unter mail@seniorenservicebuero-helmstedt.de<br />

zu erreichen.<br />

Miteinander<br />

In heutiger Zeit haben sich die familiären<br />

Strukturen verändert.<br />

Das Modell Großfamilie existiert<br />

nur noch selten. Freunde und Bekannte<br />

sind eventuell schon verstorben<br />

oder bereits selbst hilfebedürftig.<br />

So kann es mit zunehmendem<br />

Alter zu Isolation kommen.<br />

Soziale Unterstützung ist gefragt.<br />

Der große Wunsch der älter werdenden<br />

Menschen ist, so lange wie<br />

möglich selbstständig zu leben.<br />

Um dies zu ermöglichen, setzt das<br />

Seniorenservicebüro Niedersachsen<br />

für den Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />

Seniorenbegleiter ein, um bürgernahe<br />

Hilfen anzubieten.<br />

Um diese Aufgabe qualifiziert ausführen<br />

zu können, bietet das Seniorenservicebüro<br />

in Kooperation<br />

mit der Diakonie sowie dem Paritätischen<br />

Wohlfahrtsverband eine<br />

Ausbildung an. Diese umfasst neben<br />

einem 50-stündigen theoretischen<br />

Teil auch ein Praktikum in<br />

einer Senioreneinrichtung. Nach<br />

Abschluss der Ausbildung erhält<br />

jeder Teilnehmer ein Zertifikat<br />

und kann vermittelt werden. Das<br />

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DUO ist komplett. Die Qualifizierung<br />

wird vom Land Niedersachsen<br />

gefördert und ist für die Teilnehmer<br />

als zukünftig tätige Ehrenamtliche<br />

kostenfrei.<br />

Die nächste Weiterbildung ist im<br />

Frühling 2013 geplant. Interessierte<br />

melden sich im Seniorenservicebüro<br />

für den Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />

unter der Rufnummer 05351/<br />

5361654 bei Birgit Adam.<br />

Weltfrauentag<br />

„Frauen verdienen mehr…“ - Dies<br />

ist das Motto des Weltfrauentages<br />

2013 im Landkreis <strong>Helmstedt</strong>. Dazu<br />

bietet das MehrGenerationen-<br />

Haus <strong>Helmstedt</strong>, Triftweg 11, am<br />

Freitag, 8. März, von 9 bis 12 Uhr<br />

ein reichhaltiges Frühstücksbüfett<br />

mit der Gelegenheit zum Austausch<br />

über alle erdenklichen Themen<br />

rund um „die Frau von gestern<br />

und heute“. Anmeldungen<br />

sind bis zum 7. März unter der<br />

Telefonnummer 05351/7667 erforderlich.<br />

Ein Kostenbeitrag wird<br />

erhoben.<br />

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38350 <strong>Helmstedt</strong>,<br />

Telefon: 0 53 51 / 54191-0<br />

www.paritaetischer.de<br />

DRK-Kreisverband<br />

<strong>Helmstedt</strong> e.V.<br />

Neumärker Straße 1,<br />

2. und 3. Obergeschoss<br />

38350 <strong>Helmstedt</strong><br />

Telefon: 05351 / 58 58-0<br />

www.drk-kv-he.de<br />

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Caritasverband<br />

für den Landkreis<br />

<strong>Helmstedt</strong><br />

Caritas Geschäftsstelle<br />

Poststr. 16<br />

38350 <strong>Helmstedt</strong><br />

Tel.: 0 53 51 / 83 82<br />

www.caritas-helmstedt.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo. - Fr. 9.00 - 13.00 Uhr<br />

und 14.00 - 18.00 Uhr<br />

Sa. 9.00 - 13.00 Uhr<br />

Bauerstraße 6<br />

38350 <strong>Helmstedt</strong><br />

Telefon: 05351/40088<br />

Geöffnet: Mo.-Fr. 8-17 Uhr<br />

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10 <br />

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24. Februar 2013 Südkreis<br />

11<br />

„Thema zu wichtig“<br />

Die Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins Büddenstedt<br />

fand dieses Jahr mit anschließendem Braunkohlessen in Offleben<br />

statt. Der Vorsitzende Uwe Goehrendt berichtete rückblickend über<br />

das gelungene Sommerfest und die Tagesfahrt nach Hamburg. Anschließend<br />

wurde Fred Thiemann für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.<br />

Neben einer Urkunde und einem Blumenstrauß wurde ihm<br />

gleichzeitig die Willy-Brandt-Medaille überreicht. Dies ist die höchste<br />

Ehrung, die die SPD zu vergeben hat. Es folgten Wahlen des Vorstandes.<br />

Als Vorsitzender wurde Uwe Goehrendt, als stellvertrender<br />

Vorsitzender Jürgen Völkel, zur Kassiererin Sabine Völkel, als Schriftführer<br />

Axel Heineck und als Kassenprüferin Heidi Schikora gewählt.<br />

Foto: privat<br />

von Katharina Olbrisch<br />

Überregionaler Schutz<br />

Schöningen. Ein Meilenstein bei<br />

der Zusammenarbeit von Städten<br />

und Gemeinden, auch über die<br />

Bundeslandgrenzen hinaus, wurde<br />

kürzlich in Schöningen beschritten.<br />

Die Bürgermeister sowie die Feuerwehrführungen<br />

unterzeichneten<br />

eine Kooperationsvereinbarung<br />

zur Zusammenarbeit im Brandschutz.<br />

So wurde beschlossen, dass<br />

die Ortsfeuerwehren in Hötensleben<br />

und Schöningen gegenseitig<br />

auf Anforderung ihre Fahrzeuge<br />

und Einsatzkräfte zur Verfügung<br />

stellen.<br />

„Selbstverständlich ist das nicht“,<br />

erklärt Stadtbrandmeister Torsten<br />

Schimmeyer aus Schöningen. „Es<br />

ist aktuell einfacher, Feuerwehrkräfte<br />

ins Ausland zu schicken, als<br />

über die Landesgrenze von Schöningen<br />

nach Hötensleben.“<br />

Frank Frenkel, Bürgermeister der<br />

Verbandsgemeinde Obere Aller,<br />

ist erleichtert, dass er den Risiken<br />

und Gefahren seiner Gemeinde<br />

nun noch vorbereiteter entgegen<br />

tritt.<br />

„Ich wünsche mir, dass wir auf die<br />

Vereinbarung nicht zu oft im Einsatzfall,<br />

sondern eher bei Übungen<br />

zurückgreifen werden. Diese Art<br />

der Zusammenarbeit wünschte ich<br />

mir auch in vielen anderen Bereichen“,<br />

kommentiert der Schöninger<br />

Bürgermeister, Henry Bäsecke,<br />

seine Unterschrift.<br />

Der demografische Wandel und<br />

die Bereitschaft der Bevölkerung,<br />

sich ehrenamtlich zu engagieren,<br />

lässt die Feuerwehren zunehmend<br />

über Nachwuchssorgen klagen.<br />

Das Land Niedersachsen hat dazu<br />

eine Kampagne gestartet.<br />

Im Internet unter www.ja-zur-<br />

Feuerwehr.de oder bei der Feuerwehr<br />

vor Ort können Interessierte<br />

Informationen über das Ehrenamt<br />

im Blaurock erhalten.<br />

Jerxheim/Twieflingen. Schon seit<br />

mehr als zwei Jahren werden im<br />

Bereich der Samtgemeinde Heeseberg<br />

Gebietsveränderung verfolgt.<br />

Ziel der Bestrebungen ist es, eine<br />

leistungsfährige Selbstverwaltung<br />

der Gemeinden wiederherzustellen.<br />

Aktuell ist es aufgrund der<br />

„erheblichen Finanzprobleme“ –<br />

so formulierte es Mark-Henry<br />

Spindler, stellvertretender Samtgemeindebürgermeister<br />

schriftlich –<br />

nicht möglich, den Bürgern einen<br />

Mindeststandart an öffentlichen<br />

Einrichtungen zur Verfügung zu<br />

stellen.<br />

Im Folgenden trat die Samtgemeinde<br />

mit Fusionsbemühungen<br />

an die Stadt Schöningen heran.<br />

Diese liefen jedoch seitens Schöningens<br />

ins Leere. Damals erklärte<br />

Henry Bäsecke, Schöningens Bürgermeister,<br />

gegenüber dem<br />

<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong>,<br />

dass die Fusion zur Stadt Wolfsburg<br />

Priorität habe.<br />

Nachdem die Fusion des Landkreises<br />

mit der Stadt Wolfsburg<br />

nicht im gedachten Umfang umgesetzt<br />

werden kann, sind Fusionsgespräche<br />

zwischen der Stadt<br />

Schöningen, der Samtgemeinde<br />

Heeseberg und der Gemeinde<br />

Büddenstedt wieder aufgenommen<br />

worden.<br />

Wie Spindler berichtete, wird das<br />

Anliegen sowie weiterhin die Umwandlung<br />

zu einer Einheitgemeinde<br />

in den sechs Gemeinderäten<br />

und im Anschluss in einer separaten<br />

Samtgemeinderatssitzung thematisiert.<br />

„Das Thema ist zu wichtig,<br />

um es als einer von vielen<br />

Punkten zu besprechen“, erläuterte<br />

Spindler, warum eine Fusion nicht<br />

in der Sitzung vergangener Woche<br />

Thema war. Zudem solle die Bevölkerung<br />

mit in den Entscheidungsprozess<br />

eingebunden werden,<br />

die über das Datum der Sitzungen<br />

informiert werde.<br />

Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Büddenstedt wurde<br />

Patricia Brandes, die in der Kinderfeuerwehr angefangen hatte, in<br />

den aktiven Dienst übernommen. Zudem hat Brandes, die in die<br />

Einsatzabteilung übernommen wurde, nach langer Zeit wieder eine<br />

Leistungsspange in die Jugendfeuerwehr geholt. Bürgermeister Frank<br />

Neddermeier gratulierte Brandes und überreichte ihr den Wimpel<br />

des Ortsrates. Auch Fördervereinsvorsitzender Günther Wesche freut<br />

sich über diesen Erfolg.<br />

Foto: privat<br />

Die Kommandomitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Süpplingenburg wurden während der<br />

Jahresversammlung in ihren Ämtern bestätigt. Ortsbrandmeister Dirk Leipelt und sein Stellvertreter<br />

Christian Wolter wurden von den aktiven Kameraden wiedergewählt. Neu im Kommando ist der Musikzugführer<br />

Christof Wirth, der dieses Amt zurzeit noch kommissarisch ausführt. Der Ortsbrandmeister,<br />

der Gemeindebrandmeister und der Ortsbürgermeister dankten allen Kameraden für ihren Einsatz.<br />

Foto: privat<br />

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Verlagshaus Holzberg 31<br />

38350 <strong>Helmstedt</strong><br />

Telefon: 0 53 51 / 59 68 64<br />

Fax: 0 53 51 / 59 69 14<br />

Herausgeber:<br />

Phönix-Verlags GmbH<br />

Prokuristin:<br />

Kerstin Schatton<br />

Redaktion:<br />

Katja Weber-Diedrich (Chefredakteurin),<br />

Yvonne Weihs, Katharina Olbrisch,<br />

Dörte Herfarth (freie Mitarbeiterin),<br />

Hans-Jürgen Trommler (freier Mitarbeiter)<br />

Redaktionsschluss: Do., 12 Uhr<br />

redaktion@helmstedter-sonntag.de<br />

Anzeigen & Büro:<br />

Dagmar Wacker, Reiner Moskot,<br />

Peggy Hertha, Malte Mallon<br />

Anzeigenschluss: Do., 12 Uhr,<br />

anzeige@helmstedter-sonntag.de<br />

Anzeigen und Layout:<br />

mko Werbeagentur, <strong>Helmstedt</strong><br />

Vertrieb:<br />

MVA Multimedia Verlagsauslieferung<br />

GmbH & Co. KG<br />

Druck:<br />

Druckzentrum Braunschweig<br />

GmbH & Co. KG<br />

Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos<br />

sowie für telefonisch aufgegebene Anzeigen oder<br />

Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr.<br />

Leserbriefe vertreten nicht die Meinung der Redaktion.<br />

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24. Februar 2013<br />

10.<br />

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Veranstaltungstipp<br />

„Wir verstehen uns“<br />

Holger Schüler<br />

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Orakel zur 85. Oscar-Verleihung<br />

Macht Spielbergs „Lincoln“ das Rennen<br />

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Pistorius in Freiheit


24. Februar 2013 Sonderthema<br />

15<br />

…das interessiert<br />

den<br />

…das interessiert<br />

die<br />

Das Mannsein ist Trumpf<br />

von Katharina Olbrisch<br />

Sich als Frau den Vorzügen der<br />

Weiblichkeit bewusst zu sein, bedeutet<br />

nicht, das Gegebene nicht<br />

ab und zu gerne mal tauschen zu<br />

wollen. Zum Beispiel mit einer<br />

guten Portion Männlichkeit. Den<br />

Wunsch, nur für einen Tag ein<br />

Mann zu sein, kann so gut wie<br />

keine Frau von sich weisen. Als<br />

Grund wird meist die offenbar<br />

unkomplizierte Lebensweise des<br />

Mannes genannt, der weder Scham<br />

noch Rufsorgen zu kennen scheint.<br />

Aber was ist überhaupt typisch<br />

männlich<br />

Herbert Grönemeyer ist der Frage<br />

„Wann ist der Mann ein Mann“ in<br />

einem Lied nachgegangen und<br />

landete damit 1984 einen Hit, der<br />

auch knapp 30 Jahre später auf jeder<br />

Party lauthals mitgesungen<br />

wird. Doch auch wenn das stark<br />

kontroverse Männerbild des Liedes<br />

bis heute Bestand hat, hat sich<br />

das männliche Rollenklischee<br />

stark verändert innerhalb der vergangenen<br />

Jahrzehnte.<br />

Längst braucht sich der Mann von<br />

Welt nicht mehr als beinharter<br />

Macho zu präsentieren. Auch die<br />

Rolle des Beschützers oder des<br />

Ernährers gehört nicht mehr zur<br />

männlichen Pflicht. Während sich<br />

Frauen zunehmend das Recht<br />

rausnehmen, ehemalige Männerdomänen<br />

zu besetzen,<br />

rückt der Mann – wenn auch<br />

still und leise – in weibliche<br />

Sphären vor. Kindererziehung<br />

ist längst keine reine Frauensache<br />

mehr und auch die Schönheitspflege<br />

sowie Modetrends<br />

scheinen vermehrt auch Männer<br />

zu begeistern.<br />

Trotz oder wegen aller Gleichberechtigung<br />

und sich annähernder<br />

Geschlechterrollen: Gibt es heute<br />

noch Gründe für die Frau, für den<br />

besagten einen Tag in die Haut eines<br />

Mannes zu schlüpfen<br />

Nicht nur einen, gleich mehrere:<br />

1. Das Mannsein scheint für<br />

Schnelligkeit und Effizienz zu stehen.<br />

Wie sonst ist es zu erklären,<br />

dass ein Mann innerhalb von Sekunden<br />

nach dem Aufstehen vorzeigbar<br />

und innerhalb von Minuten<br />

ausgehfertig ist Dass ein<br />

Mann nur äußerst selten, wenn<br />

nicht sogar nie vor seinem Kleiderschrank<br />

steht und nicht weiß,<br />

was er anziehen soll Dass Warteschlangen<br />

vor öffentlichen Männertoiletten<br />

sich stets nur wenige<br />

Minuten halten, dass für Reisen<br />

jeglicher Länge meist ein Koffer<br />

ausreicht und dass ein Mann mit<br />

maximal zwei Sätzen alles über die<br />

Gefühlswelt seines besten Kumpels<br />

zu wissen scheint, was notwendig<br />

ist.<br />

2. Männ<br />

e r<br />

sind<br />

unkomplizierter<br />

und strotzen nur so<br />

vor Selbstbewusstsein. Ein Mann<br />

macht sich, anders als viele Frauen,<br />

niemals Gedanken darüber, ob<br />

seine Freunde in seiner Abwesenheit<br />

über ihn reden könnten. Kontaktpausen<br />

zu Freunden lassen ihn<br />

nicht an der Freundschaft zweifeln<br />

und ein Mann kann mit einem<br />

Anderen schweigend den Nachmittag<br />

verbringen, ohne dies als<br />

unangenehm zu empfinden. Auch<br />

nur selten stellt er seine beruflichen<br />

Leistung in Frage und scheint<br />

allgemein mit sich im Reinen.<br />

3. Männer müssen eine hohe Auffassungsgabe<br />

haben, weil es sonst<br />

unerklärlich bleibt, wie es Männern<br />

möglich ist, innerhalb von 30<br />

Sekunden durch 500 TV-Programme<br />

zu zappen und dabei genau<br />

zu wissen, was ausgestrahlt<br />

wird.<br />

Außerdem: Männer werden im<br />

Alter attraktiver. Und als Mann<br />

jenseits der 35 noch unverheiratet<br />

zu sein, hat keine mitleidigen Blicke<br />

zur Folge. Im Gegenteil: Ein<br />

männlicher Single gilt im Alter<br />

immer noch als begehrt, keine<br />

noch so hohe Anzahl an Ex-Partnerinnen<br />

noch peinlicher Trinkverhalten<br />

können seinen Ruf etwas<br />

anhaben.<br />

Geschlechtliche Differenzen<br />

Unterschiede im Freizeitverhalten<br />

(ka) Der Unterschied zwischen<br />

den Geschlechtern ist ein beliebtes<br />

Thema und wird in Büchern sowie<br />

in Filmen überspitzt dazu benutzt,<br />

auf komische Art zu demonstrieren,<br />

dass Männer und Frauen aufgrund<br />

der vielen Unterschiede nur<br />

schwer zusammenzupassen scheinen.<br />

Das Institut für Freizeit- und<br />

Tourismusforschung (IFT) hat anhand<br />

einer Metaanalyse das Freizeitverhalten<br />

der Männer und<br />

Frauen untersucht. Denn so unterschiedlich<br />

Männer und Frauen<br />

auch sind, so muss es doch gerade<br />

im Freizeitbereich Gemeinsamkeiten<br />

geben, die beide zusammen<br />

hält.<br />

Hingegen scheinen sich viele Vorurteile<br />

zu bestätigen. Auffällig ist,<br />

dass die Frauen weniger freizeitaktiv<br />

sind und sich häufiger ruhigeren,<br />

regenerativen Aktivitäten und<br />

der Familie widmen.<br />

Ganz oben auf der Freizeitliste<br />

stehen Wellnessprogramme. Rund<br />

80 Prozent aller befragten Frauen<br />

gaben an, dass sie sich in ihrer<br />

Freizeit „Pflegen“ und entspannen<br />

wollen. Gesichtsmasken, ein Bad<br />

oder andere Beautyanwendungen<br />

wurden dabei genannt. Mit 51<br />

Prozent folgte das „Lesen von Büchern“.<br />

Frauen widmen sich weitaus<br />

häufiger einem Buch als Männer<br />

(30 Prozent).<br />

74 Prozent der Frauen räumen<br />

außerdem dem Telefonieren einen<br />

hohen Stellenwert ein. Jedoch nur<br />

von zu Hause aus. Unterwegs sind<br />

es die Männer, die mit 83 zu 73<br />

Prozent häufiger zum Handy greifen.<br />

Des Weiteren platziert sich der<br />

„Einkaufs- und Schaufensterbummel“<br />

mit knapp 50 Prozent weiblichen<br />

Benennungen gegenüber 28<br />

Prozent männlicher Anmerkungen<br />

ebenfalls (nicht verwunderlich)<br />

als eine weibliche Freizeitdomäne.<br />

Darüberhinaus finden Frauen<br />

eher als Männer Erholung bei der<br />

Gartenarbeit, beim Spazieren gehen,<br />

beim Spielen mit den Kindern<br />

sowie bei der Beschäftigung<br />

mit den Haustieren.<br />

Männer weisen im Vergleich mit<br />

den Frauen eher ein dynamisches,<br />

aktives und geselliges Freizeitverhalten<br />

auf.<br />

Die größten Differenzen ergeben<br />

sich bei „Kneipenbesuchen“, gefolgt<br />

von „Videospielen“, die Männer<br />

mit 43 Prozent als wichtigen<br />

Teil der Freizeit nennen, und<br />

„Sportveranstaltungen zuschauen“.<br />

Auch das „Heimwerken“ im<br />

eigenen Haus oder bei Freunden<br />

wurde mit über 40 Prozent überraschend<br />

oft genannt.<br />

Ansonsten stehen Auto- und Motorradfahren<br />

(knapp 70 Prozent)<br />

hoch im Kurs, Computer spielen<br />

mit knapp 60 Prozent, „CD hören“<br />

(60 Prozent) und „DVDs und Filme<br />

schauen“ (48 Prozent Benennung).<br />

Mit 54 Prozent wird gegen<br />

knapp 50 Prozent nur minimal<br />

lieber Sport getrieben als im Internet<br />

gesurft.<br />

Männer gehen auch lieber ins Restaurant<br />

sowie auf Partys als Frauen<br />

und teilen „Erotik“ mit knapp 70<br />

Prozent eine Favoritenrolle im<br />

Freizeitbereich zu. Bei Frauen<br />

nimmt dies „nur“ 55 Prozent ein.<br />

Weibliche Pluspunkte<br />

von Katharina Olbrisch<br />

Gründe, stolz auf seine Weiblichkeit<br />

zu sein, gibt es viele. Die meisten<br />

davon sind sogar weitaus besser<br />

als das eher unlogische Argument<br />

der eigens eingerichteten<br />

Frauenparkplätze. Auch hält sich<br />

Freude über den weiblichen Zyklus<br />

eher in Grenzen, selbst wenn<br />

sich damit eventuelle Zickereien<br />

erklären lassen.<br />

Wenn man im Internet nach<br />

„Gründen, warum es toll ist, eine<br />

Frau zu sein“ sucht, präsentiert<br />

sich eine riesige Auswahl an Argumenten,<br />

die sich allesamt an Kreativität<br />

überbieten.<br />

Wer sich mit dem Grund, auch<br />

jenseits der 30 noch über volle<br />

Haare freuen zu können, n i c h t<br />

zufrieden gibt, für den h a t<br />

der <strong>HELMSTEDTER</strong><br />

<strong>SONNTAG</strong> eine Alternativliste<br />

aufgestellt,<br />

an der selbst<br />

männliche Logik<br />

nichts rütteln<br />

kann:<br />

Der erste<br />

Punkt, der<br />

FÜR die<br />

F r a u e n<br />

spricht, ist ihre körperliche<br />

und mentale Stärke. Zwar haben<br />

Frauen weitaus weniger Kraft<br />

als Männer, aber sie sind ansonsten<br />

das stärkere Geschlecht. Nicht<br />

nur, dass ihr Gesundheitssystem<br />

nachweislich besser arbeitet als das<br />

der Männer, auch sind die inneren<br />

Organe widerstandfähiger. Frauen<br />

erleiden weitaus seltener einen<br />

Herzinfarkt oder Schlaganfall als<br />

das männliche Pendant. Ebenfalls<br />

ist ein überhöhter Blutdruck nur<br />

selten ein Thema. Zudem sind<br />

Frauen einfach das belastbarere<br />

Geschlecht. Schmerzen sind leichter<br />

zu ertragen, was dazu führt,<br />

dass Frauen definitiv weniger jammern.<br />

Das erklärt, wieso Frauen<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

mit einer Erkältung noch arbeiten<br />

gehen, Männer aber nicht mehr<br />

fähig sind, aus dem Bett zu steigen.<br />

Und apropos Stärke: Frauen fällt es<br />

leichter, Kompromisse einzugehen<br />

und den Stolz beiseite zu schieben.<br />

Weil sie sich nicht zu schade sind,<br />

im Zweifelsfall nach dem Weg zu<br />

fragen, kommen sie meist schneller<br />

ans Ziel.<br />

Sie arbeiten besser und effizienter<br />

im Team und sind in der Lage, sich<br />

in andere hineinzuversetzen. Neben<br />

dem IQ punktet Frau mit dem<br />

immer öfters in Unternehmen geforderten<br />

EQ (emotionaler Quotient).<br />

Zudem sind Frauen ihrem<br />

Ruf nach kreativer und multitaskingfähig.<br />

Hinsichtlich des Berufs kommt<br />

noch ein weiterer, sehr entscheidender<br />

Pluspunkt hinzu: Die Quote.<br />

Um eine Gleichberechtigung<br />

im Job voranzutreiben, soll der<br />

weibliche Anteil in beispielsweise<br />

Führungspositionen gestärkt werden.<br />

Die Frauenquote ist die weibliche<br />

Einstiegshilfe in unzählige<br />

Traumjobs. Auch wenn die Dame<br />

von Welt sicherlich keine Quote<br />

braucht, so ist sie schlau genug,<br />

gesetzliche Hilfe nicht abzulehnen.<br />

Generell weiß das weibliche Geschlecht,<br />

wie Gleichberechtigung<br />

zum Vorteil einzusetzen und im<br />

Gegenzug ignoriert werden kann.<br />

NEUKUNDENAKTION<br />

vom 25.02.–15.03.2013<br />

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lassen. Damit bleibt mehr<br />

Geld für das Styling übrig, dem<br />

sich Frauen offen hingeben können<br />

(auch<br />

Männer<br />

shoppen gerne, dürfen<br />

dies aber nicht zugeben). Und<br />

durch das Schminken sind Frauen<br />

in der Lage, sich optisch jederzeit<br />

aufwerten zu können, ohne dabei<br />

als falsch oder oberflächig abgestempelt<br />

zu werden.<br />

Zudem wird es dem weiblichen<br />

Geschlecht niemals negativ ausgelegt,<br />

wenn es sich schwach zeigt.<br />

Tränen erzeugen meist Sympathie<br />

und durch demonstrierte körperliche<br />

Schwäche entledigt sich die<br />

Frau unnötiger Arbeit.<br />

Außerdem: Frauen müssen nicht<br />

mit wildfremden Personen in einer<br />

Reihe pinkeln, sind nicht gezwungen<br />

in der Kneipe ein Bier zu<br />

bestellen und müssen nicht alle<br />

sieben Sekunden an Sex denken.<br />

So kann sich Frau ohne Probleme<br />

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16 <br />

Königslutter<br />

24. Februar 2013<br />

Zu einer Wanderung durch die Feldmark, bei herrlichem Winterwetter, trafen sich die Mitglieder<br />

der DLRG am Vereinsheim an der Fallersleber Straße. Auf halber Strecke gab es zum Aufwärmen ein<br />

Tässchen Glühwein oder Kinderpunsch. Nach etwa zwei Stunden kam die Gruppe wieder am Vereinsheim<br />

an. Die Teilnehmer, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mit wandern konnten, warteten mit<br />

Kaffee und selbstgebackenen Kuchen auf die etwas durchgefrorenen Wanderer. Dank der Renovierungshelfer<br />

fühlten sich Jung und Alt im neuen Lutteraner Vereinsheim und bei Beisammensein wohl.<br />

Foto: privat<br />

Workshop<br />

Königslutter. Das Frauen Kultur<br />

Museum in Königslutter bietet einen<br />

Workshop „Spinnen für Anfänger“<br />

an. Der Kurs findet am<br />

Sonnabend, 9. März, und Sonntag,<br />

10. März, von 9 bis 17 Uhr, statt.<br />

Spinnräder sind vorhanden. Für<br />

Informationen und Anmeldungen<br />

steht Gudrun Hildebrand unter<br />

der Telefonnummer 05365/2921<br />

oder per E-Mail unter run.hildebrand@gmx.de<br />

zur Verfügung.<br />

Der Kurs findet in den vereinseigenen<br />

Räumen, An der Stadtkirche<br />

2, in Königslutter statt.<br />

Die Frauengruppe „Mühe“<br />

feierte ganz spontan Rosenmontag<br />

im Hallenbad der Lutterwelle<br />

und hatte dabei sichtlich<br />

viel Spaß. Kostümiert gingen sie<br />

ins Wasser und spielten Spiele,<br />

die auch zur Belustigung der anderen<br />

Badegäste beitrugen. Aber<br />

nicht nur spontane Faschingsgruppen<br />

sind in der Lutterwelle<br />

willkommen, sondern auch Groß<br />

und Klein können ihren Geburtstag<br />

dort feiern. Dies sollte<br />

vorweg in der Lutterwelle telefonisch<br />

abgesprochen und angemeldet<br />

werden.<br />

Foto: privat<br />

Bornums Ortsbürgermeister Hans-Joachim Scherenhorst, Dieter<br />

Beer aus Bornum, Hans-Hermann Rosilius aus dem Lutteraner Stadtteil<br />

Rieseberg, Königslutteraner Bürgermeister Alexander Hoppe und<br />

Volker Brand aus Ochsendorf (von links) trafen sich im Rathaus und<br />

sprachen über die Wichtigkeit der ersten Hilfe in lebensbedrohlichen<br />

Situationen.<br />

Foto: privat<br />

Erste Hilfe zählt<br />

Königslutter. In strahlende Gesichter<br />

blickte Bürgermeister Alexander<br />

Hoppe, als er sich mit Beate<br />

und Hans-Hermann Rosilius, Dieter<br />

Beer, Volker Brand und Hans-<br />

Joachim Scherenhorst traf.<br />

Dass alle strahlten, war den beiden<br />

Ersthelfern Dieter Beer und Volker<br />

Brand zu verdanken. Beide<br />

haben während der Eimerfestspiele<br />

der Freiwilligen Feuerwehren in<br />

Scheppau im vergangenen Jahr<br />

durch ihren Einsatz das Leben von<br />

Hans-Hermann Rosilius gerettet.<br />

Im Gespräch verdeutlichten die<br />

Teilnehmer die Wichtigkeit von<br />

Sofortmaßnahmen und Erste Hilfe.<br />

„Das Deutsche Rote Kreuz bietet<br />

regelmäßig Kurse für Sofortmaßnahmen<br />

am Unfallort und zur<br />

Ausbildung als Ersthelfer in Königslutter<br />

an“, erläuterte Dieter<br />

Beer. Er selbst gibt über das DRK<br />

C&T Modemarkt<br />

entsprechende Kurse insbesondere<br />

für Freiwillige Feuerwehren.<br />

Der Feuerwehrgrundlehrgang beinhaltet<br />

gleichfalls eine Ersthelferausbildung.<br />

Volker Brand unterstrich:<br />

„Alle fünf Jahre ist eine<br />

Auffrischung der ersten Hilfe<br />

nicht nur in den Freiwilligen Feuerwehren<br />

sinnvoll.“<br />

Bürgermeister Alexander Hoppe<br />

dankte den beiden Lebensrettern,<br />

die ihre Hilfe als selbstverständlich<br />

ansahen und deshalb auch keine<br />

große Ehrung wollten.<br />

„Nehmen Sie die Möglichkeiten<br />

zum Erlernen von Erster Hilfe im<br />

DRK, in den Freiwilligen Feuerwehren<br />

und in anderen Rettungsdienstorganisationen<br />

in Königslutter<br />

wahr“, rufen Hans-Hermann<br />

Rosilius, Hans-Joachim Scherenhorst<br />

und Bürgermeister Hoppe<br />

die Bevölkerung auf: „Erste Hilfe<br />

kann Leben retten.“<br />

Weltgebetstag<br />

Königslutter. „Ich war fremd – ihr<br />

habt mich aufgenommen“, unter<br />

diesem Motto steht der diesjährige<br />

Gottesdienst zum Weltgebetstag.<br />

Frauen aus Königslutter laden am<br />

Freitag, 1. März, um 18.30 Uhr, in<br />

die Stadtkirche Königslutter ein.<br />

Damen aus Frankreich haben zu<br />

diesem Thema einen Gottesdienst<br />

gestaltet, der in Kirchengemeinden<br />

unterschiedlicher christlicher<br />

Konfessionen in über 170 Ländern<br />

der Erde an diesem Tag gefeiert<br />

wird.<br />

Die Frauen der katholischen Stadtund<br />

Stiftskirchengemeinde haben<br />

sich seit dem vergangenen Herbst<br />

ebenfalls mit dem Motto und dem<br />

Gastgeberland Frankreich beschäftigt.<br />

Mit Gebeten, Liedern<br />

Bild-Musik-Wort<br />

Königslutter. Andachten zum<br />

„Passionsfenster“ im Hohen Chor<br />

des Domes. Die im vergangenen<br />

Jahr begonnene Reihe der Andachten<br />

zu den Buntglasfenstern<br />

im Hohen des Chores des Domes,<br />

betrachtet wurden das Oster- und<br />

da Weihnachtsfenster, wird in diesem<br />

Jahr in der Passionszeit fortgesetzt.<br />

Im Zentrum der drei Andachten<br />

steht das mittlere Fenster, auf dem<br />

Szenen aus der Passionsgeschichte<br />

abgebildet sind. Zu den von August<br />

von Essenwein konzipierten<br />

Bildern, die allesamt der Passionsgeschichte<br />

des Johannes-Evangeliums<br />

nachempfunden sind, werden<br />

Auszüge aus der Johannes-Passion<br />

von Johann Sebastian Bach eingeblendet.<br />

und kreativer Gestaltung sind alle<br />

Interessierten in die Stadtkirche<br />

Königslutter zu einem Gottesdienst<br />

mit der Kultur des Willkommensein<br />

eingeladen.<br />

Mutig zeigen die Französinnen dabei,<br />

was es in der europäischen<br />

Gesellschaft heißt, nicht Willkommen<br />

zu sein. Alltäglicher Rassismus<br />

und Asylgesetze stehen im<br />

Gegensatz zu den Worten Jesu<br />

Christi „Ich war fremd und ihr<br />

habt mich aufgenommen.“<br />

Im Anschluss an den Gottesdienst<br />

sind alle herzlich ins Gemeindehaus<br />

eingeladen, um landestypische<br />

Spezialitäten der Franzosen<br />

zu probieren und miteinander<br />

über Gott und die Welt ins Gespräch<br />

zu kommen.<br />

Zur ersten Andacht in dieser Reihe<br />

wird am Mittwoch, 27. Februar,<br />

um 18 Uhr, in den Hohen Chor im<br />

Kaiserdom eingeladen.<br />

Die Andacht steht unter dem Thema<br />

„… und er trug sein Kreuz“,<br />

Jesus auf dem Weg nach Golgatha.<br />

Die Andachtsreihe wird am Mittwoch,<br />

6. März, um 18 Uhr, unter<br />

dem Thema „Siehe, das ist dein<br />

Sohn. Siehe, das ist deine Mutter.<br />

Die Mutter Jesu und der Lieblingsjünger<br />

unter dem Kreuz“ fortgesetzt.<br />

Am Mittwoch, 13. März, um 18<br />

Uhr, geht es weiter mit dem Thema<br />

„... und er nahm ihn vom<br />

Kreuz“, Jesus wird vom Kreuz genommen.<br />

Die Andachten werden<br />

von Pfarrer Manfred Trümer gehalten.<br />

Der Kinderfasching des Turn- und Sportverein (TSV) Rottorf/<br />

Groß Steinum wurde nach großem Anklang im vergangenen Jahr<br />

wiederholt. Erneut fanden fast 50 Kinder in tollen Verkleidungen den<br />

Weg in die schön geschmückte Halle zu dem großen „Spektakel“.<br />

Anziehungsmagnet war die große Hüpfburg, auf der die Kinder ausgelassen<br />

herumtobten und sich amüsierten. Für Kinder, die etwas<br />

weniger Trubel wollten, wurde ein Balanceparcours angeboten. In<br />

Kisten auf Rollbrettern wurden kleine Indianer, Hexen und Ninjas<br />

durch die Halle geschoben. Die Fußballer unter ihnen spielten ausgelassen<br />

auf ein Tor. Zur Stärkung wurden reichlich Brezeln, Muffins,<br />

Kuchen und Getränke angeboten. Untermalt wurde das Ganze von<br />

lustiger Faschingsmusik. Natürlich durften am Ende auch die traditionellen<br />

Kamelle nicht fehlen, die den harmonischen Tag abrundeten.<br />

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Konfirmation<br />

Sunstedt. Die neuen Vorkonfirmanden,<br />

die 2015 im Kaiserdom<br />

oder in der Sunstedter Kirche konfirmiert<br />

werden möchten, können<br />

durch ihre Eltern vom 1. bis zum<br />

22. März, während der Bürozeiten<br />

unter Vorlage der Geburts- und<br />

Taufurkunde im Pfarrbüro angemeldet<br />

werden.<br />

Der Unterricht beginnt am 16.<br />

und 18. April. Unterrichtstage sind<br />

Dienstag von 18 bis 19 Uhr und<br />

Donnerstag von 17 bis 18 Uhr.<br />

Am Mittwoch, 10. April, findet um<br />

20 Uhr ein Informationsabend für<br />

die Eltern der neuen Vorkonfirmanden<br />

statt, auf dem alle Termine<br />

bis zur Konfirmation festgelegt<br />

werden. Am Sonntag, 28. April,<br />

um 10 Uhr werden die neuen Vorkonfirmanden<br />

in einem Familiengottesdienst<br />

im Kaiserdom begrüßt.<br />

Grundschulen<br />

Königslutter. Die Anmeldungen<br />

der Schulanfänger 2014 in den<br />

Grundschulen Königslutter, mit<br />

der Außenstelle Lauingen, und<br />

Hasenwinkel Neindorf erfolgen<br />

bereits in diesem Jahr, um Kinder,<br />

die über noch nicht ausreichende<br />

Sprachkenntnisse verfügen, fördern<br />

zu können. Bei der Anmeldung<br />

wird der Sprachbestand in<br />

Deutsch bei allen Kindern festgestellt.<br />

Schulpflichtig für das Jahr<br />

2014/2015 werden alle Kinder, die<br />

in der Zeit vom 1. Oktober 2007<br />

bis zum 30. September 2008 geboren<br />

sind. Kinder, die bis zum 31.<br />

Dezember 2014 das sechste Lebensjahr<br />

vollenden, können auf<br />

Antrag der Eltern angemeldet und<br />

eingeschult werden. Die Anmeldung<br />

in der Grundschule Königslutter<br />

ist vom 4. bis zum 8. März,<br />

in der Zeit von 8 bis 12.30 Uhr,<br />

möglich. In dem Zeitraum vom<br />

13. bis zum 17. März, von 8.30 bis<br />

13 Uhr, können zukünftige Schulkinder<br />

in der Grundschule Hasenwinkel<br />

Neindorf angemeldet werden.<br />

Was Wann Wo<br />

Mittwoch, 27. Februar<br />

Gemeindefrühstück, Stadtkirchengemeinde,<br />

9 bis 11 Uhr, Gemeindehaus<br />

Stadtkirche.<br />

Donnerstag, 28. Februar<br />

Fahrt nach Walsrode ins Backtheater,<br />

9 Uhr, AWO Orstverein<br />

Königslutter.<br />

Blutspende, 15 bis 19.30 Uhr,<br />

Feuerwehrhaus, Bornum.<br />

Sonnabend, 2. März<br />

Hauptversammlung, AWO Thode-Rennau,<br />

14.30 Uhr, DGH<br />

Rhode.<br />

Polizei-News<br />

Zeugensuche<br />

Königslutter. Die Polizei Königslutter<br />

sucht Zeugen zu einem<br />

Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen,<br />

bei dem ein vier Jahre<br />

altes Mädchen von einem noch<br />

unbekannten Fahrradfahrer angefahren<br />

wurde. Die Vierjährige<br />

erlitt eine Schädelprellung.<br />

Den Ermittlungen nach ereignete<br />

sich der Vorfall um 7.40 Uhr auf<br />

der Elmstraße. Die 45-jährige<br />

Mutter wollte ihre Tochter gerade<br />

zum Kindergarten bringen, als<br />

der Unbekannte mit seinem Bike<br />

auf dem Fußweg an der Vierjährigen<br />

vorbeifuhr und sie am Kopf<br />

traf. Der Radfahrer habe sich<br />

noch umgeschaut und sei dann<br />

einfach weiter gefahren, auf die<br />

Fahrbahn in Richtung der Straße<br />

Am Kleiberg. Der Gesuchte habe<br />

eine auffällig orangefarbene<br />

Wollmütze mit Schirm und eine<br />

dicke Winterjacke getragen. Hinweise<br />

zu dem Unfall nimmt die<br />

Polizeiwache unter der Telefonnummer<br />

05353/941050 entgegen.


24. Februar 2013 Schöningen<br />

17<br />

<br />

ein Zuhause<br />

„Sieht mit dem Herzen“ schlechte Erfahrung, die sie als<br />

„Weißer Riese“<br />

Luna<br />

Zaghaft, aber wie ein kleiner<br />

Flummi bewegt sich die kleine<br />

Staffordshire Hündin Luna auf die<br />

Menschen zu. Ihre Zaghaftigkeit<br />

hat einen Grund: nicht etwa die<br />

„Champ, der Charmeur“<br />

Pfleger, Spaziergänger und sogar<br />

der Staffordshire Terrier Hündin<br />

Luna längst erobert. Wer Champ<br />

heute sieht, wird kaum vermuten,<br />

dass der sensible Rüde vor mehr<br />

als einem Jahr fremden Menschen<br />

gegenüber als „unberechenbar“<br />

einzuschätzen war. Champ ist<br />

freundlich und sogar Fremde bekommen<br />

heute von ihm ein Küsschen<br />

– wenn er entscheiden darf,<br />

wann geküsst wird.<br />

Das Faltentier braucht geordnete<br />

Strukturen und einen Haushalt, in<br />

dem es nicht allzu turbulent zugeht.<br />

Wer „Champ“ Sicherheit bie-<br />

Kleine Öhrchen, großes Herz<br />

und noch mehr Falten – das ist tet, erhält im Gegenzug einen treuen<br />

Freizeitpartner. Champ wartet<br />

Champ. Der fast sechsjährige<br />

Shar-Pei Rüde hat im Tierheim im Tierheim Schöningen auf potenzielle<br />

Schöningen die Herzen der Faltenkrauler.<br />

Champ<br />

Rocky<br />

„Ein Rohdiamant“<br />

seinem kurzen Leben bislang nur die<br />

Isolation jenseits des Wohnhauses<br />

kennen gelernt. Entsprechend unsicher<br />

bewegt sich der unkastrierte<br />

Rüde noch derzeit. Merlo hat aber<br />

eine Leidenschaft, mit der er sich<br />

gern das neue Leben versüßen lässt:<br />

Futter. Hat der unkastrierte Rüde<br />

erst einmal Vertrauen gefasst, behütet<br />

er seinen Menschen wie einen<br />

Schatten.<br />

Merlos Menschen sollten dennoch<br />

Geduld, Einfühlungevermögen und<br />

Hundeerfahrung mitbringen, um<br />

ihn bestens für alles, was da kommen<br />

mag, vorzubereiten. Wer die-<br />

Rang und Name schützen vor<br />

Tierheim nicht: Merlo, anderthalb<br />

Jahre jung, aus dem Hause ten des Lebens zeigen möchte, besem<br />

Rohdiamanten die schönen Sei-<br />

„von dem Waldgraben“ kommt sucht Merlo im Tierheim Schöningen.<br />

aus schlechter Haltung und hat in<br />

Merlo<br />

Gebährmaschine machen musste,<br />

nein, Luna ist blind. Doch wer<br />

braucht schon Augenlicht, wenn<br />

er eine gute Nase, Ohren und ein<br />

Herz zum Sehen hat Luna – sieben<br />

Jahre jung – ist eine absolute<br />

Schmusebacke und trotz ihres<br />

Handicaps eine sehr lustige und<br />

lebensfrohe Hündin, die ihrer<br />

Umwelt mit Neugierde und<br />

Freundlichkeit begegnet.<br />

Für Luna erscheint ein Haushalt<br />

ohne Kleinkinder, aber durchaus<br />

mit einem bereits vorhandenen<br />

Rüden optimal.<br />

Besuch empfängt Luna im Tierheim<br />

Schöningen (0160/4284080)<br />

an der Oschersleber Straße.<br />

Fotos: Yvonne Weihs<br />

Platz da, hier kommt Rocky. Wer<br />

sich in die Schönheit des weißen<br />

Riesen verliebt, muss sportliche<br />

Ambitionen und Kreativität mitbringen.<br />

Der siebenjährige unkastrierte<br />

Rüde strotzt vor ungebändigter<br />

Energie und kennt keine<br />

Grenzen – ein ungehobelter Holzklotz,<br />

dessen Ecken und Kanten<br />

dennoch liebenswert sind. Potenzielle<br />

Besitzer sollten daher Hundeerfahrung<br />

und Zeit mitbringen,<br />

damit er besser spät als nie das<br />

Einmaleins des Lebens lernen<br />

kann.<br />

Ist Rocky körperlich und geistig<br />

gefordert, zeigt der ungehobelte<br />

Macho seinen romantischen Kern<br />

und ist ein Freizeitpartner, der mit<br />

seiner Bezugsperson durch dick<br />

und dünn geht. Rocky würde sich<br />

in einem kinderlosen Haushalt,<br />

durchaus auch mit einer bereits<br />

vorhandenen Hündin, wohlfühlen.<br />

Rocky wartet im Tierheim Schöningen<br />

auf Besuch.<br />

Feine Nasen brauchen kein Auge<br />

Therapeutin spricht zum Thema Blindheit<br />

von Yvonne Weihs<br />

Schöningen. Die Staffordshire<br />

Terrier Hündin Luna ist der Pechvogel<br />

des Schöninger Tierheims.<br />

Bereits zum zweiten Mal führte<br />

der Weg der im Tierheim als<br />

„Schmusebacke“ geltenden und<br />

obendrein bildschönen Rassehündin<br />

zurück hinter Gitter.<br />

Nicht nur, dass die Hündin immer<br />

wieder mit der aufflammenden<br />

Rassenhysterie konfrontiert wird<br />

und unter dem Oberbegfriff<br />

„Kampfhund“ zu leiden hat, dazu<br />

gesellt sich ein weiteres Vorurteil:<br />

Ein Hund mit Handicap ist kein<br />

vollwertiger Hund. Und letztlich<br />

ist scheinbar die Einzige, die mit<br />

aller Skepsis am wenigsten zu tun<br />

Tierheim Schöningen<br />

Das Tierheim Schöningen an der<br />

Oschersleber Straße wird betrieben<br />

vom Tier- und Naturschutzverein<br />

Schöningen.<br />

Der Zuständigkeitsbereich für<br />

Notfälle und Tierrettung gilt<br />

ausschließlich für die Stadt<br />

Schöningen inklusive Ortsteile<br />

Esbeck und Hoiersdorf, die<br />

Samtgemeinde Heeseberg sowie<br />

für die Gemeinde Büddenstedt.<br />

Tierheimleiterin ist Stefanie<br />

Brandt, erreichbar während der<br />

Öffnungszeiten unter der Telefonnummer<br />

0160/4284080. In<br />

dringenden Notfällen ist die Vereinsvorsitzende<br />

Christa Schlimme<br />

telefonisch unter<br />

01520/9815505 erreichbar.<br />

Das Tierheim ist dienstags und<br />

sonnabends von 15 bis 16 Uhr,<br />

mittwochs von 10.30 bis 11.30<br />

Uhr und freitags von 16 bis 17<br />

Uhr geöffnet.<br />

„Daniel Düsentrieb“<br />

Lennox<br />

Wer spanisches Temperament und<br />

Sonnenschein liebt, wird an dem<br />

von Mallorca stammenden Lennox<br />

nicht vorbeikommen. Wer mit<br />

Lennox sein Leben verbringen<br />

<br />

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Hoiersdorfer Straße 8<br />

38364 Schöningen<br />

Tel. 05352 909771-0<br />

www.toom-baumarkt.de<br />

Mit großer Zooabteilung<br />

hat, Luna selbst.<br />

Blinder Hund – na und<br />

„Das Leben mit einem blinden<br />

Hund ist nicht anders als mit einem<br />

gesunden. Sie haben die gleichen<br />

Flausen im Kopf und müssen<br />

erzogen werden. Hat man erst einmal<br />

diesen Grundgedanken erfasst,<br />

ist der Rest nicht schwer“,<br />

bringt es Verhaltensterpeutin Ina<br />

Jobst vom gleichnamigen Therapie-Zentrum<br />

im Heppenheim auf<br />

den Punkt. Ob Luna bereits seit<br />

ihrer Geburt blind ist, ist nicht<br />

gewiss. Fest steht aber, dass Luna<br />

mit ihrem Handicap keine Probleme<br />

hat. Sie orientiert sich sowohl<br />

am Menschen als auch an anderen<br />

Vierbeinern und wenn beides<br />

nicht vorhanden ist, dann scheut<br />

die neugierige Dame auch nicht<br />

davor, ihre Umgebung mit der Nase<br />

voran auf eigene Faust zu erkunden.<br />

Dass man der Blindheit nicht allzuviel<br />

Aufmerksamkeit schenken<br />

soll, bestätigt auch Ina Jobst: „Mit<br />

der Zeit wird der Hund sich merken,<br />

wo in der Wohnung was steht,<br />

wo die Türen und Treppen sind<br />

und wo man was zum Fressen<br />

klauen kann. Und täuschen Sie<br />

sich nicht, der blinde Hund riecht<br />

noch besser als der Sehende.<br />

Wichtig ist, dass Sie sich, bevor Sie<br />

einen blinden Hund zu sich holen,<br />

endgültig entscheiden, wie Ihre<br />

Wohnung eingerichtet sein soll.<br />

Denn ab sofort ist ein Möbelumstellen<br />

und -verrücken nicht mehr<br />

ratsam.“<br />

Der Geruchs- und Hörsinn eines<br />

blinden Hundes ist stärker ausgeprägt.<br />

Dies können sich Besitzer<br />

blinder Hunde bestens zunutze<br />

machen: „Markante Stellen, wie<br />

den Schlafplatz und den Fressnapf<br />

kann man mit Düften versehen.<br />

möchte, für den sollte Langeweile<br />

ein Fremdwort sein. Im Gegenzug<br />

gibts eine Mischung aus „Ulknudel“<br />

und „Daniel Düsentrieb“. Der<br />

unkastrierte viereinhalbjährige<br />

Bardino-Mix ist ein Sportjunkie<br />

und würde sich in einem ebenso<br />

sportlichen, von Katzen freien,<br />

Haushalt wohlfühlen, indem das<br />

Gehirnjogging nicht zu kurz<br />

kommt. Das freundliche Energiebündel<br />

hat bislang wenig Erziehung<br />

genossen – aber hey, war<br />

nicht der Weg eigentlich das Ziel<br />

Prädestiniert ist Lennox für den<br />

Hundesport. Flyball, Turnierhundesport,<br />

Agility oder auch Obedience<br />

wären Paradedisziplinen<br />

für den im Tierheim Schöningen<br />

wartenden Mallorquiner.<br />

Ätherische Öle in dezenter Form<br />

eignen sich ganz gut dafür. Aber<br />

bitte keinen Zitronenduft, im Allgemeinen<br />

mögen Hunde diesen<br />

Geruch nicht besonders. Eine andere<br />

Hilfe für den Hund ist es sich<br />

anfangs ein Fußkettchen mit<br />

Glöckchen anzuziehen, so kann er<br />

schnell hören wo wir uns gerade<br />

befinden und ob wir uns gerade<br />

auf ihn zubewegen“, rät Jobst.<br />

Konzentration<br />

auf bestimmte Geräusche<br />

JETZT<br />

mitmachen!<br />

von Yvonne Weihs<br />

Weitere Tipps hat die Verhaltenstherapeutin<br />

auch in punkto weitere<br />

Haustiere: „Hat man noch andere<br />

Haustiere, kann man ihnen auch ein<br />

Glöckchen an das Halsband machen,<br />

sodass sich der blinde Hund<br />

an diesem orientieren kann. Bei uns<br />

reicht das Klappern der Marken am<br />

Halsband und unsere Lea weiß genau,<br />

wo Lilly gerade lang läuft. Das<br />

ist vorallem im Freien sehr hilfreich.<br />

In der Wohnung hat Lilly bereits<br />

gelernt, wie sie langsam und lautlos<br />

an Lea vorbeischleichen kann, wenn<br />

sie gerade keine Lust auf sie hat.“<br />

Wichtig sei es anfangs, dass der blinde<br />

Hund lernt, sich auf Geräusche<br />

zu konzentrieren.<br />

„So habe ich, wenn ich eine Kurve<br />

lief, mit der Hand kurze Klopfgeräusche<br />

an meinem Bein gemacht. Immer<br />

wenn ich die Richtung wechselte<br />

oder Lea unsicher wurde, klopfte<br />

ich. Außerdem half es ihr beim<br />

Treppensteigen, wenn ich mit den<br />

Schuhen feste auftrat und sie sich an<br />

den Geräuschen orientieren konnte,<br />

wo genau die Stufe ist“, erzählt Jobst.<br />

Zum Abschluss sollten Halter eines<br />

blinden Hundes noch einen Aspekt<br />

beachten: „Nicht jedem blinden<br />

Hund sieht man äußerlich an, dass<br />

er nichts sehen kann. Daher sollte<br />

man bei jedem Spaziergang darauf<br />

achten, dass niemand den Hund<br />

umrennt oder mit dem Fahrrad zu<br />

dicht an ihn heranfährt. Normalerweise<br />

gehen die Menschen davon<br />

aus, dass ein Hund ihnen ausweicht.<br />

Aber Sie können der Person auch<br />

eine Chance geben, Ihren Hund als<br />

einen blinden Hund zu identifizieren.<br />

Es gibt Halstücher für Hunde<br />

mit dem Blindensymbol“, so Jobst<br />

abschließend.<br />

Halstücher gibt es im Internet unter<br />

www.hundumschick.de.<br />

Schönstes Foto<br />

Mitzuerleben, wie Tierschutztiere<br />

in ihrem neuen zu Hause aufblühen,<br />

ist für Tierschützer der ausschlaggebende<br />

Grund ihre Arbeit<br />

trotz der ebenso vielen herben<br />

Rückschläge weiter auszuführen.<br />

Da wird das abgemagerte und halb<br />

verhungerte Fellknäuel aus dem<br />

Straßengraben zum stattlichen Kater,<br />

der unerzogene Terrier zum<br />

Landesmeister im Agility oder<br />

aber der alte Dackel findet seinen<br />

rüstigen Rentner für gemeinsame<br />

Abende.<br />

Der <strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong><br />

sucht die schönste und beeindrukkendste<br />

Lesergeschichte zum Thema<br />

„Tiere aus dem Tierschutz –<br />

Was wurde aus...“ Zudem wird<br />

das schönste Tierfoto gesucht und<br />

mit einem tierischen Überraschungsgeschenk<br />

am Ende des<br />

Jahres prämiert.<br />

QUALITÄT ZU<br />

sonntag.de) unter dem Stichwort<br />

sches Foto“ entgegengenommen.<br />

Um am Wettbewerb teilnehmen<br />

Einsendungen werden per Post<br />

an die Redaktion<br />

(Holzberg 31,<br />

38350 <strong>Helmstedt</strong>)<br />

sowie<br />

per E-Mail<br />

(redaktion@helmstedter-<br />

„Was wurde aus...“ sowie „Tieri-<br />

zu können, ist d i e<br />

Angabe des<br />

vollständigen<br />

Namens<br />

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der Telefonnummer<br />

erforderlich.<br />

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versch. Sorten, 5kg ab 8,99 €<br />

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mit Babypuderduft, 20kg 10,99 €<br />

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18 <br />

Sport<br />

24. Februar 2013<br />

Winterwettbewerb<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Da es für Sportbegeisterte<br />

in den Wintermonaten nicht<br />

so viele Wettkämpfe gibt, veranstaltet<br />

der SV Germania am Sonntag,<br />

3. März, ein Hallensportfest<br />

der etwas anderen Art: In Disziplinen,<br />

wie Turmbauen, Hürdenlaufen,<br />

Dosenwerfen oder der Teppichfliesenkutsche<br />

können Eltern,<br />

Großeltern mit ihren Kindern,<br />

aber auch Freunde, Geschwister<br />

teilnehmen. Bei diesem Sportfest<br />

geht es um Teamplay und Teamarbeit,<br />

denn eine Teilnahme erfolgt<br />

im Team. Eine Mannschaft besteht<br />

aus zwei Mitgliedern. Die Wettkämpfe<br />

sind an die so genannten<br />

„Fun In Athletics“ Wettbewerbe<br />

angelehnt.<br />

Zumba-Party<br />

Boimstorf. Die Sportvereine<br />

Boimstorf, Glentorf und Rieseberg/Scheppau<br />

bieten für alle, die<br />

sich körperlich fit machen wollen,<br />

eine neue Sparte an. Dabei handelt<br />

es sich um eine „Zumba-Dance-<br />

Fitness-Party“ für jedermann. Als<br />

Übungsleiterin konnte Andrea Säger<br />

aus Königslutter gewonnen<br />

werden. Der Kurs startet am Donnerstag,<br />

28. Februar, um 18 Uhr<br />

im DGH Boimstorf.<br />

Beginn ist am Sonntag, 3. März,<br />

um 14 Uhr in der Kanthalle in<br />

<strong>Helmstedt</strong>.<br />

Neben den Leichtathleten der verschiedenen<br />

Vereine sind auch alle<br />

anderen Kinder, Fußballer, Handballer,<br />

Tischtennis- und Tennisspieler<br />

oder Schwimmer ab fünf<br />

Jahren mit ihren Eltern oder Verwandten<br />

eingeladen.<br />

Im Zweierteam kommt neben<br />

Kraft und Ausdauer auch Geschick<br />

und Teamfähigkeit zum<br />

Einsatz im Kampf um die Urkunden.<br />

Für das leibliche Wohl wird gesorgt,<br />

über weitere Kuchenspenden<br />

wäre der Verein dankbar.<br />

Vorne mit dabei<br />

Schöningen. Die ersten beiden<br />

Plätze scheinen vergeben, aber das<br />

Rennen um die folgenden Ränge<br />

ist eröffnet. So viel steht nach dem<br />

ersten Turnier der Jazz- und Modern<br />

Dance- (JMD) Bundesliga im<br />

saarländischen Saarlouis fest.<br />

„Imagination“ vom TC Schöningen<br />

muss sich erst einmal mit Platz<br />

vier zufrieden geben, aber nur vorerst.<br />

Nach der Vorrunde der zehn<br />

deutschen Teams siebte die fünfköpfige<br />

Jury klar aus. Alle Neuaufsteiger<br />

aus dem vergangenen Jahr<br />

schafften es keine Runde weiter,<br />

sie tanzten in einem kleinen Finale<br />

um die Plätze sieben bis zehn. Im<br />

Leichtathletik<br />

Jazz- und Moderndance<br />

Großen Finale waren die altbekannten<br />

Namen Berlin, Lampertheim,<br />

Saarlouis, Schöningen,<br />

Wolfsburg und Wuppertal dabei.<br />

„Sie haben sich in einer Runde<br />

gezeigt, wie ich sie besser weder<br />

im Training noch auf der Generalprobe<br />

gesehen habe“, freute sich<br />

Trainerin Heike Langenheim nach<br />

dem ersten Schlagabtausch über<br />

die Leistung ihrer Schützlinge.<br />

Die Anspannung war vor dem<br />

Turnier deutlich zu spüren. Die<br />

erfahrenen Tänzerinnen wollen<br />

um jeden Preis an die Vorjahresleistung<br />

anschließen und die neuen<br />

Teammitglieder ihre Sache so<br />

gut wie möglich machen. Das wurde<br />

in der entscheidenden zweiten<br />

Runde geschafft.<br />

Klare Sieger des Tages war Gastgeber<br />

TSC Blau-Gold Saarlouis,<br />

dicht gefolgt von „arabesque“ aus<br />

Wuppertal. Platz drei und vier gingen<br />

nach Niedersachsen zum VfL<br />

Wolfsburg und zum TC Schöningen.<br />

In den kommenden Turnieren<br />

wird Jagd auf den Bronzerang<br />

gemacht. Langenheim geht von<br />

einer Steigerung am 9. März vor<br />

heimischem Publikum aus. In<br />

Schöningen findet dann das zweite<br />

Turnier statt.<br />

Turn Club Schöningen v. 1898 e.V.<br />

Der Vorstand<br />

Einladung zur Jahreshauptversammlung<br />

am Sonntag, 03. März 2013, um 15.30 Uhr,<br />

im Herzoginnensaal des Schöninger Schlosses<br />

Tagesordnung:<br />

1. Begrüßung der Teilnehmer und Eröffnung der Versammlung<br />

2. Genehmigung der Niederschrift der Jahreshauptversammlung<br />

vom 18.03.2012 (Niederschrift liegt im Februar im Vereinsheim aus)<br />

3. Feststellen der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit<br />

4. Feststellung der Tagesordnung<br />

5. Totenehrung<br />

6. Ehrungen<br />

7. Berichte<br />

8. Bericht des Leiters Finanzen<br />

9. Aussprache zu TOP 7 und 8<br />

10. Bericht der Kassenprüfer<br />

11. Entlastung<br />

12. Ergänzungswahlen<br />

13. Anträge<br />

14. Verschiedenes<br />

Anträge (TOP 13) sind schriftlich bis zum 28.02.2013 beim 1. Vor sitzenden<br />

Fred Gronde, Königsberger Str. 6, 38364 Schöningen, einzureichen.<br />

Nur Stuttgart<br />

(kat) Die Freude über das Weiterkommen<br />

von gleich vier deutschen<br />

Teams in der Europa League<br />

wurde am Donnerstag jäh gebremst.<br />

Lediglich der VfB Stuttgart<br />

schaffte den Einzug ins Achtelfinale<br />

nach einem 2:0-Sieg über den<br />

KRC Genk (Hinspiel: 1:1). Borussia<br />

Mönchengladbach musste sich<br />

Lazio Rom 0:2 (3:3) geschlagen<br />

geben, Bayer Leverkusen unterlag<br />

Benfica Lissabon 1:2 (0:1) und<br />

Hannover 96 kam über ein 1:1<br />

(1:3) gegen den FC Anzhi Makhachkala<br />

nicht hinaus. Suttgart<br />

wird nun auf Lazio Rom treffen.<br />

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Die ersten Meister stehen fest<br />

In den Leistungszentren wird geschossen<br />

von Katja Weber-Diedrich<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Die Velpker Orte Rickensdorf<br />

und Danndorf sind seit<br />

dem vergangenen Wochenende<br />

wieder einmal Hochburgen der<br />

Sportschützen im Kreissportschützenverband<br />

(KSSV) <strong>Helmstedt</strong>.<br />

Auf den modernisierten<br />

Schießständen finden die Kreismeisterschaften<br />

statt.<br />

In Rickensdorf gibt es die Pistolen-<br />

Wettkämpfe. Mit der Luftpistole<br />

brillierte dabei wieder einmal<br />

Kris tof Kirchmer vom SV Barmke<br />

mit 373 Ringen in der Schützenklasse.<br />

Zweiter wurde Christian<br />

Klein von der SSG Nord-Elm (369<br />

Ringe), Dritter Patrick Rosenmüller<br />

von der SGi Königslutter (367<br />

Ringe). In der Mannschaftswertung<br />

siegte Kirchmers Team vom<br />

SV Barmke mit 1.103 Ringen vor<br />

der SSG Nord-Elm (1.094 Ringe)<br />

und der SGi Königslutter (1.061).<br />

In der Damenklasse siegte mit der<br />

Luftpistole die Schützin der SSG<br />

Nord-Elm Lisa Frederike Stute<br />

(368 Ringe) und ließ die Rickensdorfer<br />

Schützinnen Swetlana Fischer<br />

(347) und Dagmar Tauermann<br />

(341) hinter sich. Dementsprechend<br />

gewann die SSG Nord-<br />

Elm auch in der Mannschaftswertung<br />

der Damen (1.048) vor dem<br />

SV Rickensdorf (1.025).<br />

Pascal Kötzing (SV Rickensdorf)<br />

wurde mit 337 Ringen Luftpistolen-Kreismeister<br />

der Jugendklasse<br />

männlich, während in der Juniorenklasse<br />

A männlich Florian<br />

Ringe (SVC Grafhorst) mit 334<br />

Ringen siegte. In der Juniorenklasse<br />

B männlich hatte Steve Moorkamp<br />

(SSG Nord-Elm) mit 351<br />

Ringen die Nase vorn vor Stefan<br />

Köhn (SV Danndorf) mit 213 Ringen.<br />

Sandra Kamieth vom SV Rickensdorf<br />

wurde Kreismeisterin<br />

der Juniorenklasse A weiblich (350<br />

Ringe). In der Juniorenklasse B<br />

weiblich schoss Christine Meyer<br />

vom SV Rickensdorf am Besten<br />

(333 Ringe). Zweite wurde dort<br />

Victoria Tabrizian vom SV Meinkot<br />

(320 Ringe).<br />

In der Damenaltersklasse reichten<br />

Gabriele Jordan 335 Ringe (SV<br />

Velpke) für den Kreismeistertitel.<br />

Auf den Plätzen folgten Sybille<br />

Bondiek (SV Neu Büddenstedt,<br />

306 Ringe) und Diana Trubjanski-<br />

Neddermeier (<strong>Helmstedt</strong>er SB,<br />

299 Ringe).<br />

Weiter ging es in Rickensdorf mit<br />

der Freien Pistole. Die Schützenklasse<br />

wurde dabei vom SV Rickensdorf<br />

dominiert, der die<br />

Mannschaftswertung gewann<br />

(1.492 Ringe) und auch alle drei<br />

Plätze auf dem Treppchen holte.<br />

Fußball<br />

Bayern beschenken Heynckes<br />

Augsburg ringt Hoffenheim nieder<br />

(sid) Bayern München hat Trainer<br />

Jupp Heynckes zur „1.000“ den 19.<br />

Saisonsieg geschenkt und sich bestens<br />

vorbereitet für das Pokal-<br />

Duell mit Borussia Dortmund<br />

präsentiert. Der Rekordmeister<br />

besiegte Werder Bremen am 23.<br />

Spieltag 6:1 (2:0) und liegt zumindest<br />

für eine Nacht 18 Punkte vor<br />

dem Verfolger BVB, der am Mittwoch<br />

zum Pokal-Viertelfinale in<br />

München antritt. Heynckes wurde<br />

vor dem Spiel für sein 1000. Spiel<br />

als Trainer oder Spieler in der<br />

Bundesliga geehrt.<br />

Auch ohne sechs Stammkräfte waren<br />

die Bayern wieder nicht zu<br />

stoppen. Arjen Robben (25.), Javi<br />

Martinez (29.), Mario Gomez<br />

(52./89.) und Franck Ribéry (86.)<br />

sicherten den sechsten Sieg in Serie<br />

vor dem Duell mit dem Double-Gewinner,<br />

gegen den die<br />

Münchner ihre letzten fünf Ligaspiele<br />

nicht gewonnen haben.<br />

Im Abstiegs-Showdown gegen<br />

1899 Hoffenheim erkämpfte der<br />

FC Augsburg einen enorm wichtigen<br />

Sieg. Das erste Bundesliga-Tor<br />

des Südkoreaners Ji Dong-Won<br />

(45.) und der neunte Saisontreffer<br />

von Sascha Mölders (79.) bescherten<br />

dem FCA ein 2:1 (1:0) und den<br />

Sprung an Hoffenheim vorbei auf<br />

den Relegationsplatz. Der dürfte<br />

auch das Maximum dessen sein,<br />

was Augsburg erreichen kann -<br />

der Rückstand auf Platz 15 (VfL<br />

Wolfsburg) beträgt neun Punkte.<br />

Der Hamburger SV würde gerne<br />

einen Europapokalplatz erreichen,<br />

doch auf dem Weg versagte der<br />

sechsmalige Meister im Nordderby<br />

bei Hannover 96. Der HSV ging<br />

mit 1:5 (1:3) unter, ist jedoch weiterhin<br />

Sechster, da der FSV Mainz<br />

05 nur 1:1 (1:1) gegen Wolfsburg<br />

spielte.<br />

Schalke 04 wahrte seine Europapokal-Chance<br />

durch ein 2:1 (1:0)<br />

gegen Fortuna Düsseldorf, die Königsblauen<br />

liegen dank zweier Tore<br />

von Joel Matip (29./81.) gleichauf<br />

mit Mainz und Hannover (alle<br />

33 Punkte).<br />

Am Freitag hatte Eintracht Frankfurt<br />

Platz vier durch ein 0:0 beim<br />

SC Freiburg erfolgreich verteidigt.<br />

Der 1. FC Nürnberg erreichte ein<br />

wichtiges 1:1 (0:0) beim VfB Stuttgart,<br />

dem einzigen verbliebenen<br />

deutschen Europa-League-Teilnehmer.<br />

Auch der FCN liegt beruhigende<br />

neun Punkte vor Augsburg.<br />

In Hannover erzielte Rafael<br />

van der Vaart (10.) per Foulelfmeter<br />

für den HSV das 1:1, zuvor<br />

hatte Mame Diouf (7.) für „96“<br />

getroffen. Auch Hannover bekam<br />

einen Elfmeter zugesprochen, den<br />

Szabolcs Huszti (40.) verwandelte.<br />

Winter-Zugang Niki Zimling,<br />

EM-Teilnehmer für Dänemark,<br />

erzielte für Mainz sein erstes Bundesliga-Tor<br />

(5.). Nach dem Ausgleich<br />

durch Naldo (15.) schwächte<br />

sich der VfL Wolfsburg dann<br />

selbst - Alexander Madlung sah in<br />

Schießen<br />

Erster wurde Martin Tomicki (502<br />

Ringe), Zweiter Vadim Fischer<br />

(496) und Dritter Michael Hanse<br />

(494).<br />

Auch in der Altersklasse siegte die<br />

Mannschaft des SV Rickensdorf<br />

mit der Freien Pistole (1.128 Ringe),<br />

allerdings gewann die Einzelwertung<br />

mit Torsten Reinhardt ein<br />

Schütze aus Hoiersdorf (462 Ringe)<br />

vor Heinz-Walter Sowada (SV<br />

Barmke, 455 Ringe) und Udo<br />

Beushausen (SV Rickensdorf, 426<br />

Ringe).<br />

Ebenfalls am vergangenen Wochenende<br />

ermittelt wurden die<br />

Kreismeister mit der KK-Sportpistole,<br />

In der Altersklasse setzte sich<br />

Klaus Grudke (SG Grasleben) mit<br />

519 Ringen deutlich vor Thomas<br />

Baumbach (SGi Königslutter) mit<br />

der 30. Minute Rot (Notbremse).<br />

Dennoch erkämpfte der VfL einen<br />

Punkt. In Stuttgart erzielte Ibrahima<br />

Traoré (51.) das 1:0 für den<br />

VfB.<br />

Der heutige Sonntag wird vor allem<br />

für Nationalspieler Marco<br />

Reus von Borussia Dortmund ein<br />

besonderer Tag.<br />

Der Offensivspieler, zuletzt dreifacher<br />

Torschütze gegen Frankfurt,<br />

kehrt mit dem BVB erstmals zu<br />

seinem Ex-Verein Borussia Mönchengladbach<br />

zurück (Anstoß<br />

15.30 Uhr).<br />

Im zweiten Sonntagsspiel (17.30<br />

Uhr/beide bei Sky und Liga total!)<br />

versucht es die SpVgg Greuther<br />

Fürth gegen Bayer Leverkusen<br />

nach der Entlassung von Mike<br />

Büskens mit Ludwig Preis auf der<br />

Bank.<br />

Abschluss<br />

<strong>Helmstedt</strong>. Die F-Junioren Jahrgang<br />

2004 vom TSV <strong>Helmstedt</strong><br />

richten am Sonnabend, 2. März,<br />

von 14 bis 18 Uhr zum Abschluss<br />

der Hallensaison ein Fußballturnier<br />

in der <strong>Helmstedt</strong>er Kanthalle<br />

aus.<br />

Es spielen die Mannschaften von<br />

JSG Schöningen, <strong>Helmstedt</strong>er SV,<br />

JSG Schunter United, JSG Rottorf/<br />

Königslutter, JSG Büddenstedt/<br />

Offleben, TSV <strong>Helmstedt</strong> Jahrgang<br />

05 und TSV <strong>Helmstedt</strong> Jahrgang<br />

04 um den Turniersieg.<br />

487 Ringen und Lorenz Schwarz<br />

(SG Grasleben) mit 475 Ringen<br />

durch.<br />

In der Seniorenklasse siegte Jürgen<br />

Stute (SB Süpplingen) mit 468<br />

Ringen vor Wolfgang Teldezke<br />

(SG Grasleben) mit 433 Ringen<br />

und Heinz-Walter Sowada (SV<br />

Barmke) mit 424 Ringen.<br />

In der Mannschaftswertung hieß<br />

der Kreismeister der Altersklasse<br />

damit klar SG Grasleben (1.427<br />

Ringe). Zweiter wurde die SGi Königslutter<br />

(1.349 Ringe).<br />

In Danndorf finden die Meisterschaften<br />

mit dem Gewehr statt –<br />

die Ergebnisse aus diesen Wettkämpfen<br />

sowie weitere Ergebnisse<br />

aus Rickensdorf folgen in der<br />

nächsten Ausgabe des HELM-<br />

STEDTER <strong>SONNTAG</strong>....<br />

Die Schützenjugend des Kreissportschützenverbandes <strong>Helmstedt</strong> trat gestern im Danndorfer Schützenhaus<br />

um die Ehre des Kreismeistertitels an.<br />

Foto: Yvonne Weihs


24. Februar 2013 Nord Elm<br />

19<br />

Frösche bald unterwegs<br />

Konzerte und Tagesfahrt<br />

Groß Steinum. Der Musikverein<br />

Groß Steinum hielt seine Jahresversammlung<br />

ab, bei der zunächst<br />

der verstorbenen Ehrenmitglieder<br />

gedacht wurde.<br />

Anschließend verlas Schriftführer<br />

Ulf Mönkemeyer das Protokoll<br />

und übergab dann das Wort an<br />

den Kassenwart Frank Deumeland.<br />

Auch er berichtete von gesunden<br />

Zahlen, hob aber hervor,<br />

dass die Kosten stetig steigen und<br />

die Kasse mehr belasten. Kassenprüfer<br />

Peter Homeyer bestätigte<br />

dem Kassenwart eine ordnungsgemäße<br />

Kassenführung und beantragte<br />

die Entlastung des Kassenwartes<br />

und des gesamten Vorstandes.<br />

Vorsitzender Frank Bickmeier berichtete<br />

vom vergangenen Jahr.<br />

Der Musikverein 1960 Groß Steinum<br />

ist seit dem Beginn 2013 voll<br />

gemeinnützig. Dies sei insbesonders<br />

für Unternehmen interessant,<br />

die dem Verein finanziell unter die<br />

Arme greifen wollen.<br />

Bickmeier hob hervor, dass das<br />

Instrumentarium auf den neuesten<br />

Stand gebracht wurde, welches<br />

Süpplingenburg. Beim derzeitigen<br />

Winterwetter ist es kaum vorstellbar,<br />

dass in wenigen Wochen<br />

die heimischen Amphibien wieder<br />

wach sind und zu den Laichgebieten<br />

wandern. Durch das stetig steigende<br />

Verkehrsaufkommen sieht<br />

es in der heutigen Natur so aus,<br />

dass die Gefahren, denen die Amphibien<br />

begegnen, immer größer<br />

Die Frösche, wenn sie sich verpaaren wollen, verwechseln schon einmal<br />

Frosch und Kröte. Doch das Glück sollte ihnen gegeben sein.<br />

Foto: privat<br />

einen Teil der Kosten erklärte.<br />

Weiterhin bemängelte er die geringe<br />

Teilnahme an der geplanten<br />

Drei-Tagesfahrt nach Dresden. So<br />

wurde durch den Vorstand eine<br />

auf den Verein zugeschnittene<br />

Fahrt geplant, die dann aufgrund<br />

der geringen Teilnehmerzahl abgesagt<br />

werden musste.<br />

Als Ersatz gab es eine Tagesfahrt<br />

zur Glasbläserei nach Derenburg<br />

mit anschließendem Kartoffelgelage<br />

im Kartoffelhaus in Wernigerode.<br />

Auch dabei war die Teilnehmerzahl<br />

gerade so, dass man zwar<br />

die Fahrt nicht absagen musste,<br />

aber dafür ein Defizit in Kauf<br />

nahm.<br />

Dennoch soll im Dezember 2013<br />

wieder eine Tagesfahrt statfinden;<br />

geplant ist ein Gänsebratenessen<br />

mit anschließendem Besuch des<br />

Goslarschen Weihnachtsmarktes.<br />

Der musikalische Leiter Claus<br />

Dieter Bruns berichtete über das<br />

geplante Scheunenkonzert am<br />

Sonntag, 5. Mai, um 11 Uhr in<br />

Rümmer.<br />

Auch am Konzert des Kreismusikrates<br />

am Sonnabend, 20. April,<br />

werden. An Straßenüberquerungen<br />

setzt der Amphibienschutz<br />

ein. Es werden an den gefährlichsten<br />

Stellen Zäune aufgebaut, an<br />

denen die Tiere zu eingegrabenen<br />

Eimern geleitet werden, aus denen<br />

sie Tierschützer mehrmals täglich<br />

heraussammeln und über die Straße<br />

tragen. Nach den erfolgreichen<br />

Rettungsaktionen der vergangenen<br />

Jahre sollen auch dieses Jahr<br />

Amphibienzäune am Sandteich<br />

Frösche, Molche und Eidechsen<br />

vor dem Überfahrenwerden bewahren.<br />

Das Vorhaben, auch an<br />

Klärteichen Tiere zu retten, ist in<br />

diesem Jahr mangels Unterstützung<br />

nicht durchzusetzen.<br />

Um Hilfe und Unterstützung für<br />

die Rettung der Tiere wird gebeten.<br />

Interessierte melden sich bei<br />

Harald Herper unter der Telefonnummer<br />

05355/1788.<br />

um 19 Uhr im Brunnentheater in<br />

Bad <strong>Helmstedt</strong> nimmt der Musikverein<br />

wieder teil. Kostenlose Eintrittskarten<br />

dafür können beim<br />

Vorstand des Musikvereins bestellt<br />

werden. Weiterhin nahm der Musikverein<br />

erstmalig am großen<br />

Büttenabend der Karnevalsgesellschaft<br />

Braunschweig teil.<br />

Wahlen und Ehrungen<br />

Süpplingen. Auf ein erfolgreiches<br />

60. Jubiläumsjahr blickte der Vorsitzende<br />

der Schützenbrüderschaft<br />

Süpplingen, Matthias Lorenz, in<br />

seinem Jahresbericht während der<br />

Hauptversammlung zurück.<br />

Der Festkommers, das Majestätentreffen<br />

und das Schützenfest wurden<br />

gut von den Mitgliedern und<br />

der Bevölkerung angenommen.<br />

Ausgerichet wurden der Flohmarkt<br />

im Rahmen des Ferienprogrammes,<br />

der Vereinstag und die<br />

Aufstellung des Maibaumes. Auch<br />

beim ersten Süpplinger Herbstund<br />

Ernte-Dank-Markt wurde<br />

sich beteiligt.<br />

Positive Bilanz zog auch Schatzmeister<br />

Karl Paxmann, der gemeinsam<br />

mit Schießmeister Martin<br />

Tomicki und Matthias Lorenz<br />

das Projekt „Elektronischer<br />

Schießstand“ vorstellte.<br />

Ziel sei es, mit modernster Technik<br />

schießsportlich interessant für<br />

Mitglieder und neue Interessenten<br />

zu sein. Die Versammlung stimmte<br />

dem Projekt nach informativer<br />

Diskussion zu.<br />

Ein Arbeitskreis wird gebildet, der<br />

dem Vorstand ein Modell vorschlagen<br />

soll. Schießmeister Martin<br />

Tomicki hob in seinem Bericht<br />

das gute Abschneiden bei den<br />

Landesmeisterschaften und zwei<br />

Starts bei Deutschen Meisterschaften<br />

(Lisa Stute und Martin Tomicki)<br />

hervor.<br />

Die Versammlung entlastete den<br />

Vorstand einstimmig.<br />

Das Ehrenmitglied Helmut Schulze<br />

fungierte bei den Vorstandswahlen<br />

als Wahlleiter. Der Vorstand<br />

setzt sich zusammen aus<br />

Versammlung<br />

Warberg. Der Männer- und Turnverein<br />

(MTV) Warberg lädt alle<br />

Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung<br />

ein. Die Veranstaltung<br />

findet am Sonntag, 17<br />

März, um 17 Uhr im Vereinsheim<br />

des MTV Warberg statt. Auf der<br />

Tagesordung stehen, neben Ehrungen<br />

und Berichten, auch Vorstandsneuwahlen.<br />

Weiterhin soll<br />

über eine Neufassung der Satzung<br />

und die Gründung einer Spielgemeinschaft<br />

entschieden werden.<br />

Aufgrund der Wichtigkeit der Tagesordnungspunkte<br />

wird um zahlreiches<br />

und pünktliches Erscheinen<br />

gebeten.<br />

Matthias Lorenz als Vorsitzender,<br />

Helmut Hoffmann als Stellvertreter,<br />

Karl Paxmann als Schatzmeister<br />

und Schriftführerin Jutta Jagiolka.<br />

Neue Kassenprüfer wurden<br />

Renate Niemann und Torsten<br />

Weihe.<br />

Für langjährige Treue und Verdienste<br />

wurden für 20 Jahre in der<br />

Damenabteilung Ulrike Storchmann,<br />

für 30 Jahre in der Damenabteilung<br />

Gesa Naefe, für 15-jährige<br />

Mitgliedschaft Wolfgang Kalina;<br />

Kerstin Körner und Martin<br />

Tomicki für 25-jährige Mitgliedschaft<br />

sowie Monika Döhring,<br />

Kurt Schmidt und Udo Walter für<br />

40-jährige Mitgliedschaft. Ehrennadel<br />

in Bronze des KSSV erhielten<br />

Renate Kalina und Elise Petersen.<br />

Plattdeutsch<br />

Süpplingenburg. Zu Gesprächsabenden<br />

der plattdeutschen Sprache<br />

laden die Süpplingenburger<br />

ein. Am Mittwoch, 27. Februar, 13.<br />

März und 27. März, treffen sich<br />

Interessierte jeweils um 19 Uhr im<br />

Dorfgemeinschaftshaus Süpplingenburg.<br />

Manfred Weber und<br />

Hans Springemann unterhalten<br />

mit plattdeutschen Geschichten.<br />

Braunkohl<br />

Räbke. Die Turn- und Spielvereinigung<br />

Räbke lädt alle Mitglieder<br />

und Freunde des Vereins zur<br />

Braunkohlwanderung ein. Treffpunkt<br />

ist am Sonnabend, 2. März,<br />

um 14 Uhr, an der Breiten Straße.<br />

Nach der Wanderung im Elm mit<br />

Zwischenstation am Schießstand<br />

wird in der Gaststätte „Zum Elmjäger“<br />

um circa 17 Uhr der Braunkohl<br />

serviert. Wie gewohnt wird<br />

beim Bingo, bei einer Saalwette<br />

und an der Zwischenstation um<br />

attraktive Preise gespielt.<br />

Was Wann Wo<br />

Donnerstag, 28. Februar<br />

Gemeinderat Süpplingenburg,<br />

19 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus<br />

Süpplingenburg.<br />

Freitag, 1. März<br />

Weltgebetstagsgottesdienst,<br />

Frauenhilfe Süpplingenburg, 17<br />

Uhr, St. Johannes-Kirche.<br />

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Vorstandswahlen und Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder standen auf dem Programm der Jahresversammlung<br />

der Schützenbrüderschaft Süpplingen.<br />

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20 <br />

<br />

24. Februar 2013<br />

Zu einer Eisparty hatten einige Bürger Rümmers eingeladen und ein Eishockeyturnier auf einem<br />

See ausgetragen. Ein vorhandenes Buffet am Lagerfeuer beinhaltete von Hotdogs, Kuchenplatten bis hin<br />

zum Punschtopf alles, was Jung und Alt für einen geselligen Nachmittag benötigte. Etwa 100 Einwohner<br />

vom jüngsten Teilnehmer im Alter von zwei Wochen bis zu den Ältesten mit 85 Jahren fanden sich im<br />

Laufe des Tages bis zum Einbruch der Dunkelheit ein. Nachdem abends die örtliche Jahresversammlung<br />

der Ortsfeuerwehr stattgefunden hatte, ging es am nächsten Morgen mit der Grünkohlwanderung weiter.<br />

67 Einwohner wanderten bei herrlichem Winterwetter auf der sieben Kilometer langen Strecke. Anschließend<br />

gab es im Dorfgemeinschaftshaus ein deftiges Grünkohlmahl, wobei sich beim „Werfen auf dem<br />

Kohlstrunken“ Aaron Schramm nach mehrmaligem Stechen durchsetzte und von Knut Wahlbrink zum<br />

Grünkohlkönig 2013 ausgerufen wurde.<br />

Foto: privat<br />

<br />

(yve) Querenhorst. Die Freiwillige<br />

Feuerwehr in Querenhorst hielt<br />

ihre Hauptversammlung ab, zog<br />

dabei Bilanz und legte den neuen<br />

Vorstand fest. Insgesamt gab es<br />

2012 einen Brand- und sechs Hilfeleistungseinsätze<br />

sowie einen<br />

Fehlalarm. Neben den Einsätzen<br />

wurden 2012 auch wieder viele<br />

Übungsdienste geleistet. Wie üblich<br />

nehmen dabei die Übungen<br />

für die Wettkämpfe einen großen<br />

Teil in Anspruch - an offiziellen<br />

Kreis-Wettkämpfen beteiligten<br />

sich die Mitglieder im vergangenen<br />

Jahr aber nicht. Bei den Gemeindewettkämpfen<br />

gelang es den<br />

Querenhorstern, sich an die Spitze<br />

zu setzen und den ersten Platz zu<br />

belegen. Zuvor errang die Jugendfeuerwehr<br />

den zweiten Platz.<br />

Die wärmeren Monate wurden für<br />

einige Aktivitäten, wie beispielsweise<br />

den Grillabend, genutzt.<br />

Enttäuschend war der Rückblick<br />

auf das Osterfeuer 2012: aufgrund<br />

des schlechten Wetters blieb der<br />

Ansturm an Besuchern aus.<br />

Insgesamt wurden 2012 rund<br />

1.966 Dienststunden geleistet. Die<br />

Zahl der Mitglieder ist mit 31 Aktiven<br />

gesunken, darunter sechs<br />

Frauen. Vom aktiven Dienst ist<br />

Klaus-Günther Schatz zurückgetreten.<br />

Er wechselte aus gesundheitlichen<br />

Gründen in die Altersabteilung.<br />

Im Rahmen der neuwahlen<br />

wurden Kevin Sievers zum<br />

Ortsbrandmeister (vorher Holger<br />

Emmert, der nach Wendschott<br />

zieht und daher sein Amt vorzeitig<br />

aufgegeben hat). Sein Stellvertreter<br />

ist Torsten Hosse (Wiederwahl).<br />

Ebenfalls wiedergewählt wurde<br />

Gerätewart Armin Naujok.<br />

Die neue Stellvertretene Jugendwartin<br />

ist Jacqueline Balzereit<br />

<br />

Mariental. Ein Ferienhaus mit<br />

Anbau brannte: Am vergangenen<br />

Montag wurden die Freiwilligen<br />

Feuerwehren aus Mariental und<br />

Grasleben zu einem Gebäudebrand<br />

in die Grasleber Straße in<br />

Mariental alarmiert.<br />

Als die ersten Einsatzkräfte bereits<br />

sieben Minuten nach der Alarmierung<br />

am Einsatzort eintrafen,<br />

brannten das Ferienhaus und ein<br />

Anbau bereits in voller Ausdehnung.<br />

Vom Besitzer wurden die<br />

Feuerwehrleute auf einige Gasflaschen<br />

im Gebäude hingewiesen.<br />

Die Alarmstufe wurde sofort erhöht<br />

und weitere Kräfte aus Querenhorst,<br />

Rottorf, Rennau, Ahmstorf,<br />

<strong>Helmstedt</strong>, Emmerstedt und<br />

der Kreisfeuerwehr angefordert.<br />

Aufgrund der starken Rauchentwicklung<br />

wurden die Bewohner<br />

aus Grasleben per Rundfunkdurchsage<br />

aufgefordert, Fenster<br />

und Türen geschlossen zu halten.<br />

Mehrere Gasflaschen wurde aus<br />

(vorher Kevin Sievers). Zudem<br />

wurden Anna Neubauer von der<br />

Feuerwehrfrau-Anwärterin zur<br />

Feuerwehrfrau, Philipp Naujok<br />

zum Oberfeuerwehrmann, Kevin<br />

Sievers zum Hauptfeuerwehrmann<br />

und Torsten Hosse zum<br />

Oberlöschmeister befördert.<br />

dem brennenden Gebäude geholt<br />

und draußen gekühlt. Rund 100<br />

Einsatzkräfte waren vor Ort, um<br />

den Brand zu löschen. Das Gebäude<br />

wurde mit einer Wärmebildkamera<br />

auf weitere Brandnester<br />

überprüft. Die Grasleber Straße<br />

und somit die Ortsdurchfahrt von<br />

Mariental blieb während der gesamten<br />

Löscharbeiten gesperrt.<br />

Ein Ferienhaus in Mariental<br />

brannte samt Anbau. Foto: privat<br />

Zur Jahresversammlung der Jugendfeuerwehr Groß Sisbeck begrüßten Ortsbrandmeister<br />

Wilfried Dressler (Dritter von links) und Jugendwartin Felicitas Weis (Zweite von links) die Jugendlichen<br />

und ihre Eltern. Zurzeit hat die Jugendwehr zehn Mitglieder, die im vergangenen Jahr 94 Dienststunden<br />

absolvierten. Höhepunkte 2012 waren die Teilnahme an den Gemeinde- und Kreiswettbewerben<br />

sowie die erfolgreiche Teilnahme an der Jugendflammenabnahme. Für 2013 ist Groß Sisbeck Ausrichter<br />

der Gemeindewettbewerbe. Zum Ende der Versammlung wurde Niklas Joos (Mitte) als Jugendfeuerwehr<br />

Mitglied des Jahres ausgezeichnet für seine im Jahr 2012 geleistete Dienstteilnahme. Das Bild zeigt außerdem<br />

die stellvertretenden Gemeindejugendwarte Mirko Wogatzki und Frank Schulz sowie die stellvertretende<br />

Jugendwartin Sonja Jürgens (von links).<br />

Foto: privat<br />

<br />

Velpke. Einen Gottesdienst mit<br />

dem Thema „Von den Lebens-<br />

Räubern – Ein Gottesdienst zur<br />

Barmherzigkeit“ feiert die Pfarrerin<br />

Tanja Klettke in einer veränderten<br />

Form. Die Messe findet am<br />

heutigen Sonntag, 24. Februar, um<br />

18 Uhr, in der St. Andreas Kriche<br />

in Velpke statt.<br />

<br />

Grasleben. Das Markgrafsche Hof<br />

Museum beendet die Winterpause.<br />

Der Markgrafsche Hof in Grasleben<br />

lädt seit dem heutigen Sonntag,<br />

24. Februar, wieder wie üblich<br />

sonntags von 14.30 bis 17 Uhr zur<br />

Ausstellung „100 Jahre Salzbergwerk<br />

in Grasleben“ und zur Kaffeestube<br />

ein. Heute ab 16 Uhr liest<br />

Dominik Bartels aus <strong>Helmstedt</strong><br />

außerdem aus seinen Geschichten<br />

vor.<br />

<br />

Mariental-Horst. Zum elften Mal<br />

wird der Flohmarkt unter dem<br />

Motto „Rund ums Kind“ in Mariental<br />

veranstaltet. Am Sonntag,<br />

24. März, von 14 bis 16 Uhr, im<br />

Saal des Gemeindezentrums Mariental-Horst,<br />

Parkstraße 2, wird<br />

wieder verkauft und gekauft mit<br />

allem, was Kinder benötigen.<br />

Tischreservierungen werden unter<br />

der Telefonnummer 05356/912407<br />

angenommen. Kurzentschlossene<br />

haben die Möglichkeit bei gutem<br />

Wetter das Außengelände zu nutzen.<br />

Tische dafür sind selber mitzubringen.<br />

Auch ein umfangreiches<br />

Kuchenbuffet wird angeboten.<br />

Der Erlös kommt dem Kindergarten<br />

Lappwaldzwerge zu<br />

Gute.<br />

<br />

Mariental. Bunte Frühlingssträusse<br />

und Valentinspräsente wurden<br />

bei der Schützenbrüderschaft in<br />

Mariental ausgeschossen. In gemütlicher<br />

Runde bei Kaffee und<br />

Kuchen wurden die Sieger bekannt<br />

gegeben.<br />

Mit dem Lichtpunktgewehr gingen<br />

die Jüngsten an den Start. Mit<br />

92 getroffenen Ringen von 100<br />

hatte Nico Gander die Nase vorne,<br />

nur einen Ring dahinter mit 91<br />

von 100 folgte Lenn Schühlein<br />

und den dritten Platz mit 86 von<br />

100 belegte Niklas Gander.<br />

In der Schützenklasse belegte Carola<br />

Voigt mit einem 7,0 Teiler<br />

Platz eins und Inken Schühlein<br />

folgte ihr mit einem 9,8 Teiler,<br />

Dritte wurde Gudrun Hennig mit<br />

einem 10,8 Teiler.<br />

<br />

Grasleben. Die Freiwillige Feuerwehr<br />

Grasleben startet die Werbekampagne<br />

„Stell dir vor, du<br />

drückst und alle drücken sich“, mit<br />

ersten Werbeplakaten der Feuerwehr<br />

zur Mitgliedergewinnung.<br />

Das erste Banner hängt momentan<br />

in Mariental. Der demografische<br />

Wandel macht auch vor den Feuerwehren<br />

nicht Halt. Um dem entgegenzuwirken,<br />

hat das Land Niedersachsen<br />

zusammen mit dem<br />

Landesfeuerwehrverband eine<br />

Werbemaßnahme kreiert.<br />

Nachdem in den Kinos ein Werbetrailer<br />

gelaufen ist, wird nun mittels<br />

Plakaten und Banner für Mitglieder<br />

geworben. Auch das Tanklöschfahrzeug<br />

der Ortsfeuerwehr<br />

Mariental wurde mit einem Aufkleber<br />

versehen.<br />

„Wir hoffen so, dass einige Bürger<br />

sich angesprochen fühlen und den<br />

Weg zur Feuerwehr finden. Wir<br />

wollen nicht, dass es heißt ‚Stell dir<br />

vor, es brennt und keiner kommt‘“,<br />

so die Feuerwehr der Samtgemeinde<br />

Grasleben.<br />

Für einen Beitritt kann man sich<br />

bei der jeweiligen Ortsfeuerwehr<br />

oder im Ordnungsamt der Samtgemeinde<br />

Grasleben melden.<br />

Palliativ Netzwerk Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

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