HELMSTEDTER SONNTAG HELMSTEDTER ... - ViP 4 Helmstedt
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Themen in dieser Ausgabe<br />
Ball für einen guten Zweck S. 2<br />
Schulbezirke bleiben bestehen S. 3<br />
Drei Babys auf einen Schlag S. 6<br />
Schlaganfall ist Thema S. 8<br />
Oscars werden verliehen S. 14<br />
Sonntag, 24. Februar 2013 Unabhängig - nicht parteigebunden Nr. 8<br />
Guten Morgen!<br />
Dicht halten<br />
Nachrichten mit einem Sperrvermerk<br />
sind nicht selten. Die Rede<br />
des Bundespräsidenten zum Jahreswechsel<br />
beispielsweise wird<br />
schon Tage vorher verschickt,<br />
aber mit dem Hinweis, dass eine<br />
Veröffentlichung erst nach der<br />
Ausstrahlung der Rede im Fernsehen<br />
geschehen darf.<br />
Auch bei manchen privaten Mitteilungen<br />
gibt es „Sperrvermerke“.<br />
Wenn etwa eine Überraschungsparty<br />
geplant ist, darf das<br />
Ganze natürlich nicht dem Jubilar<br />
zu Ohren kommen.<br />
Werden einem erfreuliche Dinge<br />
anvertraut, kann die Geheimhaltung<br />
zu einer Zerreißprobe werden.<br />
Denn wenn man ständig<br />
daran denkt, verplappert man<br />
sich womöglich.<br />
Aktuell habe ich gemerkt, dass es<br />
besser ist, sich einweihen zu lassen<br />
und zu freuen, dann aber<br />
schnell wieder zu vergessen. Das<br />
funktioniert ganz gut und beschert<br />
einem selbst noch einmal<br />
eine Freude, wenn man merkt,<br />
dass der „Stichtag“ da ist...<br />
Katja Weber-Diedrich<br />
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Angedacht<br />
Gedanken<br />
zum Sonntag<br />
von Pfarrer a. Pr.<br />
Jonas Stark,<br />
Georg Calixt-Quartier<br />
<strong>Helmstedt</strong><br />
„Für diese Schokolade würde ich<br />
sterben!“ – diese flapsige Bemerkung<br />
weist auf eine ernste Frage<br />
hin: Was ist mir im Leben so wichtig,<br />
dass ich alles dafür hergeben<br />
würde – sogar mein eigenes Leben<br />
Die Schokolade ist es sicher<br />
nicht. Gibt es andere Sachen Wir<br />
brauchen das immer wieder in<br />
unserem Leben: den Glauben an<br />
etwas, das über unserem eigenen<br />
Bedürfnis steht. Gerechtigkeit vielleicht.<br />
Oder Liebe. „Für meine<br />
Frau, meine Kinder, würde ich<br />
sterben!“, hieße dann so ein Satz!<br />
Das sagt zumindest Gott zu seinen<br />
Kindern, zu uns Menschen. Darauf<br />
verweist der Wochenspruch<br />
für die kommende Woche. Er lautet:<br />
„Gott erweist seine Liebe zu<br />
uns darin, dass Christus für uns<br />
gestorben ist, als wir noch Sünder<br />
waren (Röm 5,8).“<br />
Kontakt<br />
Redaktion<br />
0 53 51 / 59 68 64<br />
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DIE AKTUELLE REGIONALZEITUNG<br />
Altenpflege auf dem Vormarsch<br />
„Ich bin Altenpfleger - und das ist gut so.“ Während noch vor einigen Jahren der Notstand in den Pflegeberufen ausgerufen wurde,<br />
brauchen sich die Pflegeheime und Institutionen in naher Zukunft erst einmal keine Sorgen um den Nachwuchs an Fachkräften zu machen: Der<br />
Fachbereich Altenpflege ist die jüngste Neuerung in der Beufsbildenden Schule (BBS) in <strong>Helmstedt</strong> - und er wird besser angenommen als gedacht.<br />
Die Pflegeberufe „boomen“ regelrecht im Landkreis <strong>Helmstedt</strong>. Was den Beruf so besonders macht, erläutert die angehende Altenpflegerin Rena<br />
Kirchhoff: „Es sind die kleinen Gesten der Dankbarkeit, das Gefühl und auch das Wissen, jemandem den Alltag erleichtert zu haben. Man versucht<br />
die alten Menschen auch auf ihrem letzten Weg etwas zu geben. Es ist so viel was man nicht beschreiben kann. Natürlich gibt es auch Schattenseiten,<br />
aber wo gibt es die nicht Wer mit Herz und Verstand in diesem Beruf arbeitet bekommt sehr viel Dankbarkeit zurück. Es ist zwar auch viel Stress<br />
im Pflegealltag, aber die kleinen Momente der Menschlichkeit machen den Beruf schön.“ Erstmals stellte die BBS den neuen Fachbereich gestern<br />
im Rahmen eines Tages der offenen Tür vor. Fast schon an einer Berufsinformationsbörse grenzend, hatten Interessierte - sofern sie alle Informationspunkte<br />
besuchen wollten, eine Tagesaufgabe zu bewältigen. Informieren und ausprobieren mit Erfahrungstipps vom Azubi bis zum Meister gab<br />
es allerhand zu sehen.<br />
Foto: Yvonne Weihs<br />
Flächen für Wolfsburg attraktiv<br />
Infoveranstaltung im <strong>Helmstedt</strong>er Juleum<br />
von Yvonne Weihs<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Zwar nicht bis auf den<br />
letzten Platz, dennoch gut gefüllt<br />
war die sechste von insgesamt acht<br />
Informationsveranstaltung zum<br />
Thema Fusion im <strong>Helmstedt</strong>er Juleum<br />
am Freitagabend. Auffallend<br />
hoch war das Interesse der kommunalen<br />
Poltik - der Andrang des<br />
„Bürgers ansich“ blieb allerdings<br />
aus.<br />
„Ich hoffe, dass die Bürger, die<br />
heute nicht hier sind, Ihnen trotzdem<br />
den Rücken stärken“, richtete<br />
sich der <strong>Helmstedt</strong>er Bernd Breitkopf<br />
an Wolfsburgs Oberbürgermeister<br />
Klaus Mohrs. 39 Jahre hatte<br />
Breitkopf für den großen Automobilkonzern<br />
im benachbarten<br />
Wolfsburg gearbeitet - einen Zusammenschluss,<br />
auch in Form eines<br />
Verbandes, begrüße er.<br />
Breitkopf voran ging die Vorstellung<br />
des Fusions-Modells II durch<br />
<strong>Helmstedt</strong>er Landrates Matthias<br />
Wunderling-Weilbier und Oberbürgermeister<br />
Mohrs.<br />
Danach soll zwischen dem Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> und der Stadt<br />
Wolfsburg ein Gemeindeverband<br />
gebildet werden, mit der Option,<br />
dass Wolfsburg die Rechte einer<br />
kreisfreien Stadt behält.<br />
Wird die Entscheidung vor dem<br />
31. März für eine Fusion getroffen,<br />
kann mit dem Land Niedersachsen<br />
ein Zukunftsvertrag abgeschlossen<br />
werden. Damit wären<br />
rund 50 Millionen Euro Schul-<br />
Die Informationsveranstaltung zur möglichen Fusion im <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Juleum war die sechste ihrer Art von insgesamt acht.Foto: Yvonne Weihs<br />
denerlass möglich. Der Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> könnte damit seine<br />
Schulden von rund 130 Millionen<br />
Euro nahezu halbieren (wir berichteten).<br />
„In Wolfsburg wurde ich gefragt,<br />
welches Interesse wir Wolfsburger<br />
an einem so verschuldeten Nachbarlandkreis<br />
wie <strong>Helmstedt</strong> haben.<br />
Nun, Wolfsburg ist mit <strong>Helmstedt</strong><br />
besser aufgestellt - denn VW wird<br />
mehr Gewerbe- und Wohnflächen<br />
brauchen“, erläuterte Mohrs.<br />
Dies sei allerdings nicht als günstige<br />
Lösung zum so genannten<br />
„Speckmantel“ zu sehen, sondern<br />
als ein Wachstumsprozess, von<br />
dem auch die Bürger des Landkreises<br />
profitieren. „12.000 VW-Mitarbeiter<br />
wohnen im Landkreis <strong>Helmstedt</strong>,<br />
6.000 davon kommen aus<br />
dem Südkreis“, erläuterte Mohrs.<br />
Mit einem Zusammenschluss, so<br />
Mohrs, würden die Wolfsburger<br />
Standards auch an die Gebiete im<br />
dann ehemaligen Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
mit der Zeit angepasst. Aus<br />
dieser nachhaltigen Entwicklung<br />
könnte ein „Gemeindeverband mit<br />
Charme“ entstehen.<br />
Dass die Möglichkeit besser gleich<br />
am Schopf gepackt werden sollte,<br />
vertrat Landrat Matthias Wunderling-Weilbier<br />
noch einmal deutlich:<br />
„So wie es momentan ist,<br />
kann es nicht bleiben. Unsere sinkende<br />
Handlungsfähigkeit zwingt<br />
uns jetzt schon Einsparungen vorzunehmen,<br />
die nicht vorgenommen<br />
werden dürften“, und verwies<br />
auf das deffekte Dach der Sporthalle<br />
des <strong>Helmstedt</strong>er Gymnasium am<br />
Bötschenberg.<br />
Ein Signal für eine Veränderung<br />
setzen bereits die Stadt <strong>Helmstedt</strong><br />
gemeinsam mit den Samtgemeinden<br />
Nord-Elm und Grasleben sowie<br />
der Gemeinde Büddenstedt,<br />
die dem Vorschlag des Gutachtens,<br />
größere Zusammenschlüsse zu bilden,<br />
nachkommen wollen.<br />
Ebenso befindet sich die Samtgemeinde<br />
Velpke derzeit auf dem<br />
Weg zur Einheitsgemeinde. Die<br />
Gemeinde Lehre könnte in die<br />
Stadt Wolfsburg eingemeindet werden<br />
und auch die Stadt Königslutter<br />
hat bereits Interesse an dieser<br />
Variante bekundet. Ob dies aber,<br />
egal ob für Lehre oder Königslutter,<br />
überhaupt möglich ist, müssen<br />
nicht nur die Stadt- und Gemeinderäte<br />
einzeln für sich beschließen,<br />
sondern sich einer weiteren Prüfung<br />
unterziehen, damit in einer<br />
künftigen Gebietskörperschaft<br />
Wolfsburg/<strong>Helmstedt</strong> kein Ungleichgewicht<br />
entstünde.<br />
Die Stadt Schöningen wäre laut<br />
Rolf-Dieter Backhauß „mit dem<br />
ersten Modell besser dran gewesen.“<br />
In der gestrigen SPD-Versammlung<br />
bekundete der SPD-<br />
Vorsitzende Backhauß in Schöningen,<br />
dass man den Beschlussvorschlag,<br />
Fusionsgespräche mit der<br />
Samtgemeinde Heeseberg und der<br />
Gemeinde Büddenstedt vortragen<br />
werde.<br />
Die letzte Informationsveranstaltung<br />
zum Thema Fusion findet am<br />
Mittwoch, 27. Februar, im Dorfgemeinschaftshaus<br />
Rhode (Königslutter)<br />
um 19 Uhr statt.<br />
Das Sonntagswetter<br />
wird Ihnen präsentiert von:<br />
Tel. 05352/50241<br />
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Der Winter bleibt erhalten.<br />
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„Stirb langsam - ein guter<br />
Tag zum Sterben“<br />
• Roxy <strong>Helmstedt</strong> 18 & 20.30 Uhr<br />
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20.30 Uhr<br />
„Fünf Freunde 2“<br />
• Roxy <strong>Helmstedt</strong> 14 Uhr<br />
• Kammerlichtspiele Königslutter<br />
15 Uhr<br />
„Kokowääh 2“<br />
• Camera <strong>Helmstedt</strong><br />
15.30, 18 & 20.30 Uhr<br />
„Sammys Abenteuer 2“ 3D<br />
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Fußball-Bundesliga<br />
Wolfsburg. Beim SV Mainz 05<br />
war es für den VfL Wolfsburg gestern<br />
kein Zuckerschlecken.<br />
• Mehr auf Seite 18.
2 Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
24. Februar 2013<br />
Einen Antrittsbesuch absolvierte der neue SPD-Landtagsabgeordnete<br />
Uwe Strümpel (rechts) beim Landrat Matthias Wunderling-<br />
Weilbier. Strümpel will sich für das Gelingen der Fusion zwischen<br />
dem Landkreis <strong>Helmstedt</strong> und der Stadt Wolfsburg einsetzen. Auch<br />
die Qualität der Bildung und die Schulentwicklungsplanung lägen<br />
ihm sehr am Herzen. Wunderling-Weilbier freut sich, dass der Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> nun wieder mit einer unmittelbaren Stimme im<br />
Landtag vertreten ist: „Dass diese Stimme obendrein zur Regierungskoalition<br />
gehört, wird sicherlich von Vorteil sein.“ Foto: privat<br />
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Notrufnummern<br />
Rettungsdienst &<br />
Feuerwehr: 112<br />
Polizei: 110<br />
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am heutigen Sonntag<br />
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Giftnotruf: 0551/19240<br />
- Alle Angaben ohne Gewähr -<br />
Einmal Musik für die Musikanten<br />
Lions Club veranstaltet Ball für Musikschule<br />
von Yvonne Weihs<br />
<strong>Helmstedt</strong>/Schöningen. „Die<br />
Kreismusikschule gehörte immer<br />
zu den Einrichtungen, die wir über<br />
viele Jahre unterstützt haben. Musik<br />
ist nicht nur etwas, was den<br />
Alltag schöner macht, sondern<br />
Musik ist auch eine Form kultureller<br />
Bildung“, stellt Joachim Scherrieble,<br />
Präsident des Lions Club<br />
<strong>Helmstedt</strong>, fest.<br />
Und weil dieses Kulturgut in Zeiten<br />
knapper Kassen weiterhin aktiv<br />
- besonders für die Jugend -<br />
bleiben soll, haben die Lions sich<br />
die Kreismusikschule zu einer von<br />
insgesamt vier großen Aktionen in<br />
ihrem 40. Bestehungsjahr an den<br />
Banner geschrieben.<br />
Zu Gunsten der Kreismusikschule<br />
bitten die Lions am Sonnabend, 6.<br />
April, im Palas des Schöninger<br />
Schlosses zum Tanz auf dem Benefizball<br />
zu Gunsten der Kreismusikschule.<br />
Dabei empfangen die Lions ab 19<br />
Uhr nicht nur tanzwütige Wohltäter,<br />
sondern auch die „Hauptakteure“<br />
selbst als Gäste.<br />
„Wir möchten den Aktiven der<br />
Kreismusikschule nicht nur finanziell<br />
etwas Gutes tun, sondern<br />
auch einen Abend bereiten, an<br />
dem sie selbst einfach mal die Seele<br />
baumeln lassen können“, so<br />
Scherrieble. Für die musikalische<br />
Ballatmosphäre sorgt die Band<br />
„7beats“ aus Nordrhein-Westfalen.<br />
„Es war gar nicht so einfach Tanzkapellen<br />
zu finden, die nicht nur<br />
Discofox spielen“, betont Scherrible.<br />
Der Leiter der Kreismusikschule,<br />
Gheorghe Herdeanu, freut sich,<br />
auch wenn es ihm schwer fällt, die<br />
Finger still zu halten: „Eigentlich<br />
bin ich es nicht gewohnt, dass man<br />
für mich Musik macht“, lacht der<br />
Dirigent und Blechbläser.<br />
Einen kleinen Einblick in die erfolgreichste<br />
Arbeit der Kreismusikschule<br />
wird es aber dennoch<br />
zum Beginn des Abends geben:<br />
„Tubicinum“ wird den Empfang<br />
musikalisch begleiten und auch<br />
ein Vorgeschmack auf die Arbeit<br />
der Show-Balett-Gruppe wird es<br />
geben. „Einen Überraschungsauftritt<br />
haben wir für unsere Gäste<br />
auch noch“, betont Scherrieble abschließend.<br />
Wer festlich das Tanzbein schwingen<br />
und gleichzeitig die Arbeit der<br />
Kreismusikschule fördern möchte,<br />
erhält Eintrittskarten in der Geschäftsstelle<br />
des <strong>HELMSTEDTER</strong><br />
<strong>SONNTAG</strong>, sowie in den Buchhandlungen<br />
Gröpern 5 (<strong>Helmstedt</strong>),<br />
Kolbe (Königslutter) und<br />
Baumert (Schöningen). Zudem<br />
sind Karten über den Lions Club<br />
<strong>Helmstedt</strong> bei Armin Rohwer telefonisch<br />
unter 05355/699369 erhältlich.<br />
Die Kartenanzahl ist auf<br />
180 limitiert, bereits die Hälfte der<br />
Karten ist schon vergriffen.<br />
Der Leiter der Kreismusikschule <strong>Helmstedt</strong> Gheorghe Herdeanu, Armin Rohwer von den <strong>Helmstedt</strong>er Lions<br />
sowie Lions-Präsident Joachim Scherrieble laden zum Benefizball am Sonnabend, 6. April, ein. Der Erlös<br />
kommt der Projektarbeit der Kreismusikschule zugute.<br />
Foto: Yvonne Weihs<br />
Volker Möll kandidiert<br />
Sven Holze<br />
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persönlich besetzt, ansonsten sprechen Sie bitte<br />
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Königslutter. Die Mitgliederversammlung<br />
von Bündnis 90/Die<br />
Grünen des Wahlkreises Gifhorn/<br />
<strong>Helmstedt</strong>/Wolfsburg wählte Volker<br />
Möll aus Königslutter mit<br />
überwältigender Mehrheit zum<br />
Direktkandidaten für die Bundestagswahl.<br />
Der gebürtige Darmstädter lebt<br />
seit 20 Jahren in Königslutter und<br />
arbeitet freiberuflich im Bereich<br />
Architektur in Braunschweig.<br />
Sein politischer Einsatz gilt insbesondere<br />
dem Kampf für die erneuerbaren<br />
Energien, gegen Atomkraft<br />
und Atommüll. Aus diesem<br />
Grund engagiert er sich seit vielen<br />
Jahren in der Bürgerinitiative<br />
Morsleben.<br />
Möll ist Fraktionsvorsitzender der<br />
Grünen im Stadtrat von Königslutter.<br />
Als Vorsitzender des Bauund<br />
Umweltausschusses setzt er<br />
CeBIT-Karten<br />
<strong>Helmstedt</strong>. In der Geschäftsstelle<br />
der Kreishandwerkerschaft <strong>Helmstedt</strong>,<br />
Holzberg 14, in <strong>Helmstedt</strong><br />
sind verbilligte Karten für die Ce-<br />
BIT-Messe vom 5. bis zum 9. März<br />
erhältlich.<br />
Seminar<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Kreisverkehrswacht<br />
<strong>Helmstedt</strong> veranstaltet ein<br />
Erzieherinnenseminar. Die Zusammenkunft<br />
findet am Montag<br />
und Dienstag, 25. und 26. Februar,<br />
jeweils von 9 bis 17 Uhr, in der<br />
Begegnungsstätte St. Ludgerus<br />
statt. Es handelt sich um ein<br />
Grundlagenseminar, das die Teilnehmer<br />
dazu berechtigt, folgende<br />
Fortbildungsseminare zu besuchen.<br />
Die Inhalte behandeln die<br />
Risiken im Kinder-Alltag. Schwerpunktmäßig<br />
werden die Aufgaben<br />
des Kindergartens innerhalb der<br />
Mobilitätserziehung beleuchtet.<br />
Spiele und Lieder Übungen zur<br />
Unterstützung der körperlichen,<br />
geistigen und sozialen Fähigkeiten<br />
werden vorgestellt und praktisch<br />
geübt. Auch eine Exkursion in die<br />
praktische Verkehrswirklichkeit<br />
<strong>Helmstedt</strong> steht auf dem Programm.<br />
sich für sozial- und umweltverträgliche<br />
Stadtstrukturen ein.<br />
„Wir brauchen gerade beim Thema<br />
Wohnen politische Antworten<br />
auf die vielfältigen Probleme, die<br />
aus Wohnungsnot in Ballungsräumen<br />
einerseits und zunehmendem<br />
Leerstand im ländlichen Raum andererseits<br />
entstehen“, so der Kandidat<br />
in seiner Antrittsrede.<br />
Eine weitere Personalie betrifft die<br />
Ehrenamt versammelt<br />
<strong>Helmstedt</strong>er Grüne Sybille Mattfeldt-Kloth.<br />
Der Landesparteitag<br />
der Grünen in Niedersachsen<br />
wählte die <strong>Helmstedt</strong>er Ratsfrau<br />
und Kreistagsabgeordnete mit<br />
großer Mehrheit zur stellvertretenden<br />
Landesvorsitzenden. In<br />
Zeiten von Regierungsverantwortung<br />
komme dem Landesvorstand<br />
besondere Bedeutung zu, erklärte<br />
Mattfeldt-Kloth.<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Ehrenamtliches Engagement<br />
ist ein wichtiger Bestandteil<br />
unserer Gesellschaft, tritt aber<br />
vielfach gar nicht in den Vordergrund,<br />
weil Ehrenamt allgemein<br />
auch als selbstverständlich erscheint.<br />
Öffentliche Anerkennung<br />
wird ehrenamtlich Tätigen oftmals<br />
erst zuteil, wenn sie aufgrund ihrer<br />
jahrelangen Tätigkeit mit einem<br />
Verdienstorden oder einer Verdienstmedaille<br />
ausgezeichnet werden.<br />
„Wir haben im gesamten Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> aktuell 84 Menschen,<br />
die aufgrund ihres besonderen<br />
Engagements für die Gesellschaft<br />
oder aufgrund besonderer<br />
Leistungen ausgezeichnet wurden“,<br />
so Elisabeth Heister-Neumann,<br />
Vorsitzende des CDU-<br />
Kreisverbandes <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Einen Gesamteindruck über alle<br />
Würdenträger und das jeweilige<br />
Engagement oder auch die besondere<br />
Leistung erhielt die Kreisvorsitzende<br />
durch das von Gerhard<br />
Loos aus Emmerstedt verfasste<br />
Buch, in dem er die Berichterstattungen<br />
zu den Auszeichnungen<br />
der Würdenträger zusammengetragen<br />
hat. „Beim Lesen dieses<br />
Buches entstand die Idee, alle<br />
Würdenträger zu einem Gedankenaustausch<br />
einzuladen“, erzählt<br />
Heister-Neumann.<br />
Zahlreiche Würdenträger folgten<br />
der Einladung des CDU-Kreisverbandes,<br />
um bei Kaffee und Kuchen<br />
einander kennen zu lernen und<br />
„Die beste Regierungsmannschaft<br />
ist immer nur so gut, wie die Partei,<br />
die dahinter steht. Deswegen<br />
werde ich im Landesvorstand die<br />
Arbeit der Fraktion stützen, aber<br />
auch erden und an den Bedürfnissen<br />
der Menschen vor Ort messen”,<br />
erklärte sie.<br />
Besonders erfreulich sei, dass die<br />
Region Braunschweig nun auch im<br />
Parteivorstand vertreten sei.<br />
sich auszutauschen.<br />
Zu Gast war ebenfalls Professor<br />
Dr. Gerhard Biegel, der einen Festvortrag<br />
über das Ehrenamt hielt.<br />
Sein Resümee: Ohne Ehrenamt<br />
kann eine Gesellschaft nicht existieren.<br />
Ehrenamt ist das Herzstück<br />
einer gut funktionierenden Demokratie<br />
und braucht auch das Sich-<br />
Einbringen in allen Altersstufen.<br />
Und in der Geschichte zurückblikkend<br />
zeigte er auf, dass es außerhalb<br />
einer demokratischen Staatsform<br />
fast unmöglich war und ist,<br />
sich einbringen zu können. Aber<br />
man habe auch darauf zu achten,<br />
dass Ehrenamt nicht überprofessionalisiert<br />
werde, um zum Beispiel<br />
freiwillige Aufgaben von<br />
Kommunen auszufüllen.<br />
Auf Einladung des CDU-Kreisverbandes versammelten sich zahlreiche Würdenträger des Landkreises, die für<br />
ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurden, zum Gedankenaustausch.<br />
Foto: privat
24. Februar 2013 <strong>Helmstedt</strong><br />
3<br />
Schulbezirke bleiben vorerst<br />
Fraktionen sehen Beratungsbedarf<br />
von Katja Weber-Diedrich<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Der Stadtelternrat der<br />
Stadt <strong>Helmstedt</strong> hatte das Thema<br />
während der Diskussion um eine<br />
Grundschulschließung auf den<br />
Tisch gebracht. Er hatte um die<br />
Auflösung der bestehenden Schuleinzugsbezirke<br />
in <strong>Helmstedt</strong> gebeten.<br />
Doch nicht nur die Grundschulen<br />
der Stadt, sondern auch die Politiker<br />
sind sich uneinig, ob diese<br />
Maßnahme sinnvoll ist. Deshalb<br />
wurde im Verwaltungsausschuss<br />
am Donnerstag beschlossen, das<br />
Thema zurück in die Fraktionen<br />
zu geben und auf unbestimmte<br />
Zeit zu vertagen.<br />
Für das Schuljahr 2013/14 bleibt<br />
damit alles beim Alten: die zuständigen<br />
Grundschulen schreiben die<br />
Eltern der schulpflichtigen Kinder<br />
an und bitten um Anmeldung. Soll<br />
das Kind eine andere Schule besuchen,<br />
müssen die Eltern dies beantragen.<br />
Bürgermeister Wittich Schobert<br />
hatte in der Vorlage vorgeschlagen,<br />
dem Wunsch des Stadtelternrates<br />
zu folgen und für ganz <strong>Helmstedt</strong><br />
lediglich einen Schulbezirk<br />
einzurichten. Demnach hätten die<br />
Eltern die freie Wahl, auf welche<br />
Schule ihr Kind gehen soll.<br />
Margrit Niemann (SPD) erläuterte,<br />
dass alle Argumente etwas für<br />
sich hätten. Das Thema sei einfach<br />
zu umstritten, sagte sie dem<br />
<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong> am<br />
Freitag. „Weil das Ganze so wichtig<br />
ist, wollen wir nichts übers Knie<br />
brechen“, so Niemann weiter. Es<br />
spielten zu viele Aspekte mit in die<br />
Überlegungen hinein - wie beispielsweise<br />
eine Ausgabenerhöhung<br />
für den Landkreis <strong>Helmstedt</strong>,<br />
der für die Schülerbeförderung<br />
zuständig ist. „Auch ist nicht<br />
klar, wie verfahren werden soll,<br />
wenn sich zu viele Schüler an einer<br />
Grundschule anmelden würden.“<br />
Bürgermeister Schobert gab allerdings<br />
am Freitag zu Bedenken,<br />
dass das Thema der Schulbezirke<br />
nicht für alle Zeiten vom Tisch sei.<br />
Schon allein, weil der Stadtelternrat<br />
seinen Wunsch schriftlich formuliert<br />
hatte, müsse recht bald<br />
wieder darüber beraten werden.<br />
Türkische Schüler zu Gast<br />
Die Ordnung hatte beeindruckt<br />
von Yvonne Weihs<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Vier Tage „strammes<br />
Programm“ in und um <strong>Helmstedt</strong><br />
hatte <strong>Helmstedt</strong>s Städtepartnerschaftsbeauftrage<br />
für Konakli, Fatma<br />
Sönmez, für den türkischen<br />
Studienkreis aus Konakli auf die<br />
Beine gestellt. Nachdem im vergangenen<br />
Jahr zum ersten Mal eine<br />
Delegation aus Konakli <strong>Helmstedt</strong><br />
besuchte, wurde mit dem<br />
Studienkreis ein weiteres Zeichen<br />
der Verbundenheit gesetzt.<br />
Gleich zu Beginn der Woche gingen<br />
die Schüler, die mitsamt ihrer<br />
Lehrkräfte angereist waren, mit<br />
deutsch-deutscher Geschichte im<br />
Zonengrenz-Museum und der<br />
einstigen <strong>Helmstedt</strong>er Universität<br />
auf Tuchfühlung.<br />
Wie gymnasialer Unterricht in<br />
Deutschland aussieht, erfuhr der<br />
Studienkreis im Gymnasium Julianum.<br />
Gemeinsam mit den <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Schülern wurde erst die<br />
Schul- und anschließend die Holzbank<br />
im Kaiserdom Königslutter<br />
gedrückt. Ihr Weg führte die türkischen<br />
Gäste sogar bis in die großen<br />
Hallen des benachbarten Automobilriesen<br />
Volkswagen.<br />
Fehlen sollte der Besuch des<br />
<strong>Helmstedt</strong>er Rathauses im Rahmenprogramm<br />
nicht. Bürgermeister<br />
Wittich Schobert empfing die<br />
Schüler am Mittwoch im großen<br />
Sitzungssaal, um über Besonderheiten,<br />
Sehenswürdigkeiten und<br />
aktuelle Ereignisse, vom Paintball-<br />
Dome bis zu möglichen Zusammenschlüssen<br />
der Gemeinden im<br />
Landkreis <strong>Helmstedt</strong>, zu informieren.<br />
In der anschließenden Gesprächsrunde<br />
sammelte Schobert<br />
zudem Sympathien in punkto<br />
Fußball. Beeindruckt zeigten sich<br />
die türkischen Schüler von der<br />
sauberen Ordnung in der Umgebung,<br />
in Geschäften und öffentlichen<br />
Gebäuden. Mit Offenheit<br />
und Freundlichkeit sei man ihnen<br />
begegnet, „darum soll es nicht der<br />
letzte Besuch in <strong>Helmstedt</strong> gewesen<br />
sein“, waren sich Schüler und<br />
Lehrkräfte einig. Zufrieden zeigte<br />
sich auch das Organisatorenteam:<br />
„Bedanken möchten wir uns bei<br />
der <strong>Helmstedt</strong>er Zweigstelle der<br />
Firma Hikos, die unseren Transfer<br />
vom Flughafen hin und zurück<br />
übernommen hat. Ohne die Hilfe<br />
und Unterstützung weiterer Organisationen<br />
wäre dies alles nur<br />
schwer umsetzbar“, bedankte sich<br />
Fatma Sönmez.<br />
m Rahmenprogramm des Besuchs in <strong>Helmstedt</strong> stand auch ein Abstecher ins Rathaus für den Studienkreis<br />
us Konakli am vergangenen Mittwoch an.<br />
Foto: Yvonne Weihs<br />
Der Emmerstedter Kinderfasching war in diesem Jahr noch besser besucht als im vergangenen<br />
Jahr, denn bereits 20 Minuten vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung bildete sich eine lange<br />
Warteschlange vor der Tür der Mehrzweckhalle. Ein Spielepass, der von den Kindern fleißig abgearbeitet<br />
wurde, ein Schokokusswettessen, Reise nach Jerusalem, Tanzspiele und vieles mehr sorgten bei den großen<br />
und kleinen Besuchern für viel Spaß. Des Weiteren freuten sich zahlreiche Kinder über Preise, die sie<br />
entweder bei den Spielen oder für ihr tolles Kostüm erhielten. „Wir freuen uns sehr, dass der Fasching so<br />
gut angenommen wird und bedanken uns herzlich bei den zahlreichen Spendern, ohne die dies alles nicht<br />
möglich wäre“, betonten die Organisatoren und hoffen auch im kommenden Jahr auf einen Erfolg.<br />
Foto: privat<br />
Altenpflege in Rumänien<br />
ASB unterstützt Partnerverband<br />
von Dörte Herfarth<br />
<strong>Helmstedt</strong>. In <strong>Helmstedt</strong>s Partnerstadt,<br />
dem rumänischen Orastie,<br />
entsteht seit März vergangenen<br />
Jahres ein neues Altenpflegeheim.<br />
„Es ist das erste richtige dieser Art<br />
vor Ort“, betont Hans-Jürgen<br />
Schünemann, Kreisverbandsvorsitzender<br />
des Arbeiter-Samariter-<br />
Bundes (ASB) Kreisverband<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Zusammen mit Michael<br />
Schnatz, Referent Auslandhilfe<br />
des ASB-Bundesverbandes,<br />
begrüßte er vergangenen<br />
Montag Corinna Ladar. Die Präsidentin<br />
des rumänischen Partnerverbandes<br />
ASO informierte über<br />
die Baufortschritte des Altenpflegeheimes.<br />
„Wir haben von Anfang an dieses<br />
Projekt begleitet und unterstützt“,<br />
erklärt Schünemann.<br />
Das von der EU geförderte Projekt<br />
muss bis August dieses Jahres fertig<br />
gebaut sein. Dann wird es für<br />
30 Senioren in 13 Doppel- und<br />
vier Einzelzimmern ein neues Zuhause<br />
bieten. Zudem gibt es 15<br />
Plätze für eine Tagesbetreuung.<br />
Doch das Projekt ist in Gefahr. Die<br />
Kosten für den Bau betragen rund<br />
850.000 Euro. 98 Prozent davon<br />
werden von der EU und dem rumänischen<br />
Staat finanziert. Die<br />
restlichen zwei Prozent muss der<br />
Verband selbst gewährleisten. Die<br />
Fördermittel der EU sind bereits<br />
an den rumänischen Staat geflossen.<br />
Der sollte das Geld an den<br />
Verband weiterleiten.<br />
100. HSV-Jubiläum<br />
Haushalt ist<br />
genehmigt<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Genehmigung des<br />
Haushaltsplanes 2013 der Stadt<br />
<strong>Helmstedt</strong> wurde durch den Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> erteilt. Der Haushaltsplan<br />
kann über die Homepage<br />
der Stadt <strong>Helmstedt</strong> unter www.<br />
stadt-helmstedt.de eingesehen<br />
werden. Der Haushaltsplan liegt in<br />
der Zeit von Montag, 25. Februar,<br />
bis Dienstag, 5. März, bei der Stadt<br />
<strong>Helmstedt</strong>, Zimmer 59, Markt 1 zu<br />
den allgemeinen Öffnungszeiten<br />
(Montag bis Freitag 8.30 bis 12.15<br />
Uhr, Montag und Donnerstag 14<br />
bis 17 Uhr) öffentlich aus.<br />
„ASO muss beim Bau zuerst in<br />
Vorkassen gehen und bekommt<br />
das Geld dann vom Staat fristgerecht<br />
zurückgezahlt – so wurde es<br />
zumindest vertraglich vereinbart.<br />
Doch die Rückzahlungen verzögern<br />
sich seit nunmehr drei Monaten“,<br />
erklärt Schünemann das Problem.<br />
Aufgrund der Zahlungsverzögerungen<br />
entstand eine Lücke<br />
von 40.000 Euro.<br />
„Es wird trotzdem weiter gebaut.<br />
Die Bauunternehmen arbeiten<br />
vorerst auf eigene Kosten“, betont<br />
die Präsidentin Ladar. „Denn der<br />
Bau muss bis August fertig werden,<br />
ansonsten kann es passieren,<br />
dass wir die gesamten Fördermittel<br />
an die EU zurückzahlen müssen.“<br />
Um dies zu verhindern,<br />
möchte der Kreisverband <strong>Helmstedt</strong><br />
seinem Partnerverband helfen.<br />
„Wir gehen deshalb hier an die<br />
Öffentlichkeit und wollen um Hilfe<br />
bitte. Allein mit Spenden wird es<br />
wohl nicht getan sein. Wir hoffen,<br />
dass wir jemanden finden, der diese<br />
Lücke schließen kann, damit<br />
das Projekt nicht gefährdet ist“,<br />
erklärt Schünemann. „Dabei handelt<br />
es sich nicht um eine Spende,<br />
mehr um ein Ausleihen. Denn<br />
wenn die Rückzahlungen des rumänischen<br />
Staates erfolgt sind,<br />
kann das ausgeliehen Geld zurückgezahlt<br />
werden.“<br />
Wer mehr über das Projekt in Orastie<br />
erfahren möchte, kann sich bei<br />
Hans-Jürgen Schünemann, der<br />
auch Städtepartnerschaftsbeauftragter<br />
ist, unter der Telefonnummer<br />
05351/553390 melden.<br />
Corinna Ladar, Präsidentin des rumänischen ASB-Partnerverbandes<br />
ASO, präsentiert die Baufortschritte am neuen Altenheim in Orastie.<br />
Foto: Dörte Herfath<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Zur Einstimmung auf<br />
sein 100-jähriges Vereinsjubiläum<br />
veranstaltet der <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Sportverein ein Acapella-Frühschoppen.<br />
Am Sonntag, 3. März,<br />
um 11 Uhr werden in der Bötschenberg-Schänke<br />
„The Fairytales“<br />
aus Burgwedel sowie Autor<br />
und Poetry-Slammer Dominik<br />
Bartels aus <strong>Helmstedt</strong> die Gäste in<br />
die 1950er und 1960er Jahre entführen.<br />
Alle Mitglieder und Freunde des<br />
Vereins sind zu dieser Veranstaltung<br />
eingeladen.<br />
Die „Fairytales“ sind vier „junge“<br />
Herren, die seit 1996 mit ihren<br />
besonderen Showeinlagen für Gehör<br />
sorgen. Das Repertoire umfasst<br />
Stücke wie zum Beipsiel „The<br />
Lion sleeps tonight“, „Under the<br />
Boardwalk“ oder „The Wanderer“.<br />
Deutsche Eigenkompositionen<br />
runden das Programm harmonisch<br />
ab. Ein besonderes Merkmal<br />
der Gruppe ist ihre Authentizität.<br />
Bodenständig und mit norddeutschem,<br />
teils etwas schwarzem Humor<br />
wird auch mal der ein oder<br />
andere Politiker auf die Schippe<br />
genommen, was der Vorstellung<br />
einen Hauch von Comedy verleiht.<br />
Obendrein fesseln die Künstler ihr<br />
Publikum mit ihren klangvollen<br />
Harmonien und versetzen es in die<br />
gute, alte Zeit der 1950er und<br />
1960er Jahre zurück. Als Vorgruppe<br />
von den Schlagerlegenden Howard<br />
Carpendale und Marianne<br />
Rosenberg oder der mehrfach ausgezeichneten<br />
Acapella-Gruppe<br />
Maybebop verschafften sich „The<br />
Fairytales“ Gehör beim regionalen<br />
und überregionalen Publikum.<br />
Weitere Informationen sind im Internet<br />
unter www.thefairytales.de<br />
zu finden.<br />
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4 <br />
<strong>Helmstedt</strong><br />
24. Februar 2013<br />
150 Jahre Gesang<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Der Männer-Gesangsverein<br />
(MGV) Liederkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
feiert sein 150. Jubiläum. Das<br />
wird am heutigen Sonntag mit einem<br />
Festakt in der Aula im Juleum<br />
gefeiert.<br />
Der Verein gründete sich im Jahre<br />
1863 im Ducksteinschen Gasthofe<br />
auf dem Holzberg <strong>Helmstedt</strong>. Aus<br />
acht Handwerksmeistern bildete<br />
sich aus dem Turn- und Sportverein<br />
(TSV) <strong>Helmstedt</strong> eine Singgruppe.<br />
Seit 150 Jahren besteht der<br />
Verein mittlerweile und ist bis<br />
heute immer noch ein reiner Männerchor.<br />
Lobenswert ist dabei, dass der<br />
Vorsitzende des Liederkeises, Gustav<br />
Hesse, sowie der Chorleiter,<br />
Wilhelm Bösche, ihre Aufgaben<br />
bereits seit über 40 Jahren wahrnehmen.<br />
Des Weiteren findet anlässlich des<br />
langjährigen Bestehens am 6. April<br />
ein Jubiläumskonzert im Brunnentheater<br />
statt. Dabei wirken neben<br />
dem Liederkreis-Chor noch<br />
der Feuerwehr-Musikzug Thune,<br />
der MGV Seershausen und der<br />
MGV Polyhymnia Müden mit.<br />
Dazu sind alle Interessenten eingeladen.<br />
Außerdem ist der Liederkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> immer offen für<br />
neue Gesichter. Die Übungsabende<br />
finden dienstags um 19.30 Uhr<br />
im „Stettiner Hof “ statt.<br />
Gewinner des 14. Pokalschießens der Vereinsvorsitzenden<br />
Emmerstedts wurde Timo Reisewitz (rechts) vom Blub. Nobert Ludwigs<br />
(links), Vorsitzender der ausrichtenden Schützengesellschaft<br />
Emmerstedt, übergab den Pokal und freute sich über die hohe Beteiligung<br />
von insgesamt 14 Vereinsvorsitzenden.<br />
Foto: privat<br />
Ausbildungsstellen<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Von jetzt auf gleich<br />
zum Vorstellungsgespräch: In der<br />
Agentur für Arbeit finden erneut<br />
Vorstellungsgespräche für Ausbildungsstellen<br />
im Sommer dieses<br />
Jahres für alle interessierten Ausbildungssuchenden<br />
statt. Einige<br />
regionale Unternehmen bieten am<br />
Donnerstag, 7. März, von 13.30 bis<br />
15.30 Uhr, einen direkten Zugang<br />
zum Vorstellungsgespräch in der<br />
Agentur für Arbeit, Magdeburger<br />
Tor 18.<br />
Die Betriebe suchen motivierte<br />
Auszubildende für die Berufe<br />
Elektroniker Energie und Gebäudetechnik<br />
sowie Anlagenmechaniker<br />
Sanitär, Heizung und Klimatechnik<br />
mit Ausbildungsbeginn<br />
für dieses Jahr.<br />
Alle interessierten Ausbildungssuchenden<br />
haben die Möglichkeit,<br />
den Arbeitgebern direkt im Vorstellungsgespräch<br />
einen ersten<br />
Eindruck zu vermitteln.<br />
Eine vorherige Anmeldung ist aus<br />
organisatorischen Gründen, bei<br />
Angelika Pape unter der Telefonnummer<br />
05351/522147, zwingend<br />
erforderlich.<br />
Dort ist außerdem in Erfahrung zu<br />
bringen, welche Arbeitgeber vor<br />
Ort sein werden, wann das Vorsprechen<br />
stattfindet und welche<br />
Unterlagen mitgebracht werden<br />
sollen.<br />
Anmeldungen werden bis zum 4.<br />
März entgegengenommen<br />
Versammlung<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die IG BCE-Ortsgruppe<br />
<strong>Helmstedt</strong> lädt am Montag,<br />
18. März, zur Jahresversammlung<br />
in das <strong>Helmstedt</strong>er Schützenhaus<br />
an der Masch ein. Die Versammlung<br />
beginnt um 19 Uhr.<br />
Exkursion<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Mit einer geführten<br />
Exkursion in das Naturschutzgebiet,<br />
Großes Moor im Kreis Gifhorn,<br />
beginnt die Veranstaltungsreihe<br />
des Naturschutzbundes (NA-<br />
BU), Kreisgruppe <strong>Helmstedt</strong>, im<br />
April dieses Jahres. Treffen ist am<br />
Sonntag, 7. April, um 14 Uhr, am<br />
Ortsausgang Neudorf-Platendorf<br />
gegenüber dem Abzweig nach<br />
Wahrenholz. Anmeldungen müssen<br />
bis zum 15. März bei Bärbel<br />
Umbach unter der Telefonnummer<br />
05353/5616 abgegeben werden.<br />
Weitere Infos gibt es unter<br />
www.nabu-kg-helmstedt.de.<br />
Restkarten<br />
<strong>Helmstedt</strong>. „Havana Coastline –<br />
Der Groove der Karibik“ ist am<br />
Mittwoch, 27. Februar, um 20 Uhr<br />
im <strong>Helmstedt</strong>er Brunnentheater<br />
zu erleben. In dem Ensemble Havana<br />
Coastline verbindet sich vitale<br />
Spielfreude mit absoluter Professionalität.<br />
Das Publikum wird<br />
Zeuge einer unvergesslichen musikalischen<br />
Reise. Restkarten sind in<br />
den bekannten Vorverkaufsstellen<br />
oder für Kurzentschlossene am<br />
Veranstaltungsabend an der Theaterkasse<br />
ab 18.30 Uhr erhältlich.<br />
Infoabend<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Giordano-Bruno-<br />
Gesamtschule lädt insbesondere<br />
die Eltern des vierten Grundschuljahrganges<br />
zu einem Informationsabend<br />
am Donnerstag, 28. Februar,<br />
um 19 Uhr in ihre neue<br />
Mensa an der Schulstraße ein.<br />
Vertreter der Schulleitung, der Eltern-<br />
und Schülerschaft sowie des<br />
Jahrgangsteams der zukünftigen<br />
fünften Klassen werden Einblicke<br />
in Unterricht und Schulleben vermitteln,<br />
die Schullaufbahn und die<br />
Abschlussperspektiven erklären<br />
und das Aufnahmeverfahren erläutern.<br />
Die Teilnehmer können das Schulgebäude<br />
mit den einzelnen Jahrgangsbereichen,<br />
den Klassen-,<br />
Fach- und Freizeiträumen kennen<br />
lernen und erhalten die Möglichkeit,<br />
individuelle Fragen zu stellen<br />
und sich umfassend beraten zu<br />
lassen.<br />
Hätten Sie je gedacht, dass Boden erneuern<br />
zum Kinderspiel wird<br />
Selbst für uns, die seit Jahrzehnten<br />
Spezialisten in Renovieren<br />
und Boden erneuern sind,<br />
wäre es bis vor einigen Monaten<br />
undenkbar gewesen: es gibt<br />
ein Produkt, das die gesamte<br />
Branche der Bodenbeläge revolutioniert<br />
hat.<br />
Meist ohne zusätzliche Vorarbeiten,<br />
mittels einer dünnen, stabilen<br />
Magnetfolie, wird der Design-<br />
Belag auch auf vorhandenen<br />
Nutzböden wie Parkett, Steinfliesen,<br />
PVC Boden, Spanplatten<br />
usw., einfach drauf gelegt.<br />
Schnell, sauber, ohne Kleber,<br />
fast ohne Vorarbeit, unkompliziert.<br />
Erstaunlich daran: jede Planke<br />
oder Fliese kann jederzeit problemlos<br />
entfernt werden – anders<br />
als bei Klick-Systemen, wo<br />
man den gesamten Boden aufnehmen<br />
muss.<br />
Das bedeutet, einfach erklärt,<br />
dass man sogar spontan und<br />
ohne besondere Vorarbeiten<br />
renovieren kann: der Boden ist<br />
direkt nach der Verlegung sofort<br />
belastbar.<br />
Und wenn Sie umziehen: er ist<br />
rückstandsfrei entfernbar, sie<br />
können den Boden einfach mitnehmen<br />
(sogar nach Jahren der<br />
Nutzung ) und woanders genauso<br />
schnell wieder verlegen!<br />
Als wenn das nicht schon<br />
genügend Vorteile wären … der<br />
Belag ist stuhlrollengeeignet,<br />
feuchtigkeitsresistent, für Fußbodenheizung<br />
geeignet, pflegeleicht,<br />
und extrem langlebig. Die<br />
Lebensdauer eines Steinbodens<br />
mit der Fuß-Wärme eines Holzbodens,<br />
davon haben wir lange<br />
geträumt.<br />
Sie dürfen gespannt sein: die<br />
Anzeige<br />
Holz – und Fliesendekore sind<br />
täuschend echt, raffiniert, exklusiv.<br />
Ob modern, Landhaus oder<br />
Klassisch, die Kollektion an<br />
Dessins ist beträchtlich.<br />
Planken in warmen Holzdekoren<br />
oder Fliesen in aktuellen<br />
Schiefer-Optik: Sie haben die<br />
Qual der Wahl. Schlicht und<br />
ergreifend: es ist ein umwerfend<br />
schöner Boden.<br />
Exklusiv bei uns zu bekommen:<br />
der Magnet-Belag Floortile von<br />
TFD. Die Preise Reden wir darüber,<br />
Sie werden staunen!<br />
Wir beraten Sie gerne und vom<br />
28. Februar bis 5. März ist der<br />
Belag bei uns mit sagenhaften<br />
20% Rabatt zu bekommen.<br />
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Telefon: (05353) 9109789<br />
Telefax: (05353) 9109863<br />
Öffnungszeiten:<br />
Sa.: 09.00 - 16.00 Uhr<br />
Mo. - Fr.: 09.00 - 19.00 Uhr<br />
Während der Aktionswoche „<strong>Helmstedt</strong> 2020“ – die im Juli des vergangenen Jahres für<br />
viel positives Aufsehen sorgte – arbeiteten Buchhändlerin Meike Jenzen (links) von Gröpern 5 und das<br />
Seminarfach des Gymnasium Julianum bereits erfolgreich zusammen. Nun überreichte Jenzen den Schülern,<br />
stellvertretend für die gesamte Schule, rund 80 Bücher. „Wir sind sehr glücklich über das Präsent.<br />
Die Bücher werden zunächst als Präsenzexemplare für einen gewissen Zeitraum für alle Schüler im Stillarbeitsraum<br />
zur Verfügung stehen. Anschließend kommen sie in unsere Bibliothek“, erklärt Seminarfachleiter<br />
Torsten Kunde. Dabei handelt es sich aber nicht um klassische Schullektüre. „Ich habe die<br />
Auswahl danach getroffen, was die Jugend bei uns kauft, wofür sie sich interessiert“, betonte Meike Jenzen<br />
bei der Übergabe. „Es soll nicht langweilig werden in der Schulbücherei.“ Meike Jenzen von Gröpern 5,<br />
Swenja Boekholt, Antonia Marienfeld und Piet Schmidt stöbern im Bücherhaufen. Foto: Dörte Herfarth<br />
SchulKinoWochen nahen<br />
<strong>Helmstedt</strong>. In <strong>Helmstedt</strong> finden<br />
vom 7. bis 13. März die SchulKinoWochen<br />
statt. Mit Unterstützung<br />
des Kultusministeriums bieten<br />
Vision Kino und Film und das<br />
Medienbüro Niedersachsen den<br />
Lehrern wieder künstlerisch herausragende<br />
und lehrplanrelevante<br />
Filme für alle Altersstufen und<br />
Schulformen an. Ziel des Projektes<br />
ist die Stärkung der Film- und<br />
Medienkompetenz der Schüler.<br />
Für den Kinobesuch ist eine Anmeldung<br />
erforderlich. Die Vorstellungen<br />
finden nur bei genügend<br />
Anmeldungen statt. Anmeldung,<br />
Informationen und Unterrichtsmaterial<br />
gibt es über das Projektbüro<br />
der SchulKinoWochen, telefonisch<br />
unter 0511/2287973 oder<br />
online unter www.schulkinowochen-nds.de.<br />
Anmeldeschluss ist<br />
am 27. Februar.<br />
Im Camera am Holzberg und im<br />
Roxy in <strong>Helmstedt</strong> werden folgende<br />
Filme angeboten:<br />
<br />
Wald“ (empfohlen ab acht Jahre,<br />
Montag, 11. März, 10.45 Uhr)<br />
<br />
Jahre, Vorstellungen nach Vereinbarung)<br />
raffe<br />
Zarafa“ (empfohlen ab sieben<br />
Jahre, Vorstellungen nach Vereinbarung)<br />
<br />
(empfohlen ab zehn Jahre, Montag,<br />
11. März, 11 Uhr)<br />
<br />
neun Jahre, Vorstellungen nach<br />
Vereinbarung)<br />
<br />
(empfohlen ab 13 Jahre, Vorstellungen<br />
nach Vereinbarung)<br />
<br />
ab sechs Jahre, Freitag, 8. März,<br />
8.45 Uhr und Donnerstag, 7. März,<br />
8.15 Uhr).<br />
<br />
Montag, 11. März, um 8.15 Uhr)<br />
<br />
ab 13 Jahre, Vorstellungen nach<br />
Vereinbarung)<br />
<br />
14 Jahre, Vorstellungen nach Vereinbarung)<br />
<br />
acht Jahre, Vorstellungen nach<br />
Vereinbarung)<br />
fohlen<br />
ab 14 Jahre, Mittwoch, 13.<br />
März, 8.15 Uhr).<br />
Zusätzlich zu den festen Terminen<br />
können weitere vereinbart werden.<br />
Energie gespart<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Mit der von Innercity-<br />
Marketing <strong>Helmstedt</strong> und einiger<br />
Einzelhändler neu angeschafften<br />
Weihnachtsbeleuchtung im Investitionsvolumen<br />
von rund 8.000<br />
Euro konnten die Energiekosten<br />
erheblich gesenkt werden.<br />
Die zwischen Hausmannsturm,<br />
Gröpern und Juliusstraße installierten<br />
acht neuen LED-Lichterketten<br />
hatten einen Energieverbrauch<br />
von nur 87 Kilowattstunden,<br />
teilt der Vorstand von Innercity-Marketing<br />
mit.<br />
Für drei alte, mit Glühlampen bestückte<br />
Ketten von helmstedt aktuell/Stadtmarketing<br />
habe der aktuelle<br />
Zählerstand einen Energiebedarf<br />
von 265 Kilowattstunden gezeigt,<br />
moniert die Einzelhändlervereinigung.<br />
Um die hohen Energiekosten auf<br />
ein umweltverträgliches Maß zu<br />
reduzieren, sei eine komplette<br />
Neuanschaffung von modernen<br />
LED-Ketten für die nächste Weihnachtsbeleuchtung<br />
wünschenswert,<br />
so Innercity-Marketing weiter,<br />
„gerne auch gesponsert von<br />
weiteren Geschäftsleuten“.<br />
Die Bezirksmeisterschaften im Rettungsschwimmen wurden dieses Jahr von der<br />
Ortsgruppe SZ Gebhardshagen im Hallenbad Salzgitter ausgerichtet. Die Ortsgruppe der DLRG <strong>Helmstedt</strong><br />
nahm mit drei Mannschaften, fünf Einzelstartern und zusätzlichen Helfern teil. In der Alterklasse<br />
zwölf erreichten für die Mannschaft <strong>Helmstedt</strong> I Annika Ketzler, Jamie Ulbrich, Florian Theimer, Niklas<br />
Wolff und Dominik Linhos den zweiten Platz. Für die Mannschaft <strong>Helmstedt</strong> II erschwammen<br />
Emely Weihs, Alexander Burzlaff, Zoe Ulbrich, Mattes Knigge und Julia Teier den sechsten Platz. Bei den<br />
Herren offene Klasse kamen Jürgen Teier, Eugen Teier, Rene Fricke, Janik Ziebart und Erik Franke auf den<br />
dritten Platz. Das Trainer-Team Ruth Hamel, Andrea Baake und Christian Burzlaff war mit den Leistungen<br />
der Schwimmer zufrieden und konnte auch noch Entwicklungspotenzial erkennen. Besonders freuten<br />
sie sich, dass in der Alterklasse zwölf zwei Mannschaften an den Start gehen konnten. Zufrieden mit<br />
der Organisation und dem Ablauf der Wettkämpfe zeigte sich auch der Veranstaltungsleiter Rainer Ketzler.<br />
Die Siegerehrung mit anschließender Abendveranstaltung fand in einer nahe gelegenen Schule statt.<br />
Foto: privat
4. Februar 2013 Fleischerfachgeschäfte<br />
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5<br />
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mit Cremé fraiche und Kochschinken 100 g 0,95 €<br />
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Gemischter Bratenaufschnitt 100 g 1,88 €<br />
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Am Donnerstag empfehlen wir:<br />
Erbsensuppe Port. 1,95 €<br />
Am Freitag empfehlen wir:<br />
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Dann schicken Sie es uns bitte unter:<br />
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gefüllt mit Kochschinken + Käse 1 kg 7,70 €<br />
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2 kleine Schmorwürste mit Kartoffelsalat<br />
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1. Fleischbällchen „Napoli” mit Nudeln 4,80 €<br />
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1. Rouladen mit Rotkohl, Kartoffeln und Soße 5,70 €<br />
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1. Gyros „überbacken” m. Reis, Krautsal. u. Tzatziki 5,45 €<br />
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Täglich im Imbiss:<br />
Schöningen Tel. 05352 / 44 90<br />
Büddenstedt Tel. 05352 / 90 64 06<br />
Offleben Tel. 05352 / 69 50<br />
Angebote vom 25.02. - 02.03.13<br />
Spanferkelbraten kg 5,20 €<br />
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Nussschinken 100 g 1,39 €<br />
Bockwurst mit oder ohne Knoblauch 100 g 0,63 €<br />
Kohlwurst 100 g 0,90 €<br />
Delikatessleberwurst grob oder fein 100 g 0,95 €<br />
Fleischsalat eigene Herstellung 100 g 0,89 €<br />
Fleischer-Imbiss Schöningen 25.02. - 02.03.13<br />
Krustenbraten mit Sauerkraut und Kartoffeln 5,40 €<br />
Gulasch mit Rotkohl und Kartoffeln 5,10 €<br />
Hackbraten mit Gemüse und Püree 5,10 €<br />
Kotelett mit Blumenkohl und Kartoffeln 4,90 €<br />
Jägerpfanne mit Spätzle 5,00 €<br />
Backfisch mit Kartoffelsalat 4,90 €<br />
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mit Pommes oder Bratkartoffeln<br />
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Geschäftszeiten von Schöningen<br />
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Verschiedene Suppen
6 <br />
<br />
24. Februar 2013<br />
Rund 30 Mitglieder der Frauen Union der <strong>Helmstedt</strong>er CDU nahmen die Gelegenheit<br />
wahr, einen Einblick in das <strong>Helmstedt</strong>er Klinikum Helios St. Marienberg zu gewinnen. Renate Loos,<br />
Vorsitzende der Frauenunion, lud zum Vortrag mit Geschäftsführer Holger Raphael und anschließender<br />
Führung durch das moderne Herzkatheterlabor durch Chefarzt Thorsten Stein ein. Raphael berichtete<br />
über Neuheiten und Entwicklungen des Hauses. Dr. Stein erläuterte in seiner Führung die vielseitigen<br />
Einsatzmöglichkeiten des modernen Linksherzkathetermessplatzes und demonstrierte an den Monitoren<br />
die Versorgung von Gefäßengpässen mittels Gefäßstützen, den sogenannten Stents. „Ich finde es wichtig,<br />
dass wir die Behandlungsoptionen und moderne Technik zur medizinischen Versorgung des Landkreises<br />
<strong>Helmstedt</strong> hier hautnah erleben können und danke Herrn Raphael und Dr. Stein, dass sie uns die Türen<br />
geöffnet und uns herzlich empfangen haben“, bedankte sich Renate Loos abschließend. Foto: privat<br />
<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Der Kunstverein<br />
„kunsthaus helmstedt“ lädt zur<br />
Autorenlesung am Sonntag, 24.<br />
Februar, um 16 Uhr, im Kreishaus<br />
<strong>Helmstedt</strong>, Südertor 6, ein. Die<br />
<strong>Helmstedt</strong>er Autorin Karin Bottke<br />
stellt ihr neuestes Buch „Niemand<br />
zieht ins Nachbarhaus“ vor. Nach<br />
der Lesung besteht die Möglichkeit<br />
zur Besichtigung der laufenden<br />
Ausstellung „Blickwinkel“ mit<br />
Arbeiten von Frank Pulst.<br />
<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Frische Texte und<br />
handgemachte Musik in bewährter<br />
Mischung und gewohnter Qualität<br />
sollen das Publikum der<br />
„Letzten Wahrheiten“ auf´s Beste<br />
unterhalten. Auch am Montag, 25.<br />
Februar, um 19 Uhr liegen Textauswahl<br />
und -vortrag in der Gaststätte<br />
„Zum Hausmannsturm“ wie<br />
immer in den bewährten Händen<br />
des Buchhändlers Martin Wandersleb.<br />
Den musikalischen Teil<br />
verantworten diesmal die „Pepinos<br />
International“, ein musikalisches<br />
Flüchtlingsprojekt aus<br />
Braunschweig mit Gitarre, Vocal<br />
und Percussion, zwischen Haiti<br />
und Kasachstan.<br />
<br />
<br />
<br />
Ulmentanz, 19.50 Uhr, Marktplatz/Rathaus,<br />
<strong>Helmstedt</strong>.<br />
Hauptversammlung, Eisenbahnfreunde<br />
<strong>Helmstedt</strong>, 19.30 Uhr,<br />
Vereinsheim, Schöninger Straße<br />
15a.<br />
<br />
SPD-Senioren, 15 Uhr, AWO-<br />
Begegnungsstätte <strong>Helmstedt</strong>, Gäste<br />
willkommen.<br />
Hauptversammlung, <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Partnerschaft Verein, 19 Uhr,<br />
Politische Bildungsstätte<br />
Betriebsausschuss, Stadt <strong>Helmstedt</strong>,<br />
17 Uhr, Zimmer 35, Rathaus<br />
<br />
Blutspende, 13 bis 19 Uhr, Mc<br />
Donalds, Dieseltraße 18<br />
<br />
Spiel- und Klönabend, ADAC<br />
Ortsclub, 19.30 Uhr, Auto-Bottke,<br />
<strong>Helmstedt</strong><br />
Sitzung, Rat Stadt <strong>Helmstedt</strong>, 17<br />
Uhr, Sitzungssaal <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Hauptversammlung, Feldmarktinteressenschaft<br />
Emmerstedt, 19<br />
Uhr, Emmerstedter Lohenschänke.<br />
<br />
Paintball- Hallen- Meisterschaft,<br />
10 Uhr, Paintball- Dome,<br />
Emmerstedter Landstraße.<br />
Weltgebetstag der Frauen, 17<br />
Uhr, St. Thomas Kirche, <strong>Helmstedt</strong><br />
Hauptversammlung und Filmvortrag,<br />
Acara <strong>Helmstedt</strong>, 19.30<br />
Uhr, Schützenhaus <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Lesung mit Lyriker Johann Voß,<br />
Internationale Frauengruppe, 18<br />
Uhr, AWO-Begegnungsstätte,<br />
Gedichte zum Thema Auschwitz-<br />
Birkenau, Rechtsradikalismus<br />
und Anderssein.<br />
<br />
Paintball- Hallen- Meisterschaft,<br />
10 Uhr, Paintball- Dome,<br />
Emmerstedter Landstraße.<br />
<br />
Wir heiraten!<br />
Franziska Knippig<br />
& André Schwahn<br />
Standesamtliche Trauung<br />
am 02.03.2013 um 11 Uhr<br />
im Schloss Schliestedt.<br />
Alle, die sich mit uns verbunden<br />
fühlen, sind anschließend im Schloss<br />
zu einem Glas Sekt eingeladen.<br />
Con Amore<br />
Edoardo<br />
Fornara<br />
†27.01.2013<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die vierten <strong>Helmstedt</strong>er<br />
Hospiztage, die vom Hospizverein<br />
<strong>Helmstedt</strong> veranstaltet werden,<br />
beschäftigen sich mit dem<br />
Thema Trauerbewältigung (weitere<br />
Infos unter www.hospizarbeithelmstedt.de).<br />
Am Mittwoch, 27. Februar, um 19<br />
Uhr, veranstalten Schüler des<br />
Gymnasium am Bötschenberg eine<br />
Vernissage zum Thema „Farben<br />
der Trauer“. Die Ausstellung<br />
ist bis zum 29. April in der Volksbank<br />
<strong>Helmstedt</strong> zu sehen.<br />
Am Donnerstag, 28. Februar, um<br />
19.30 Uhr, zeigt Klaus Schäfer im<br />
Kaisersaal des Klosters St. Ludgeri<br />
zum Thema „Trösten – aber wie“<br />
zahlreiche Trost-Möglichkeiten<br />
auf.<br />
Du bist und bleibst unvergessen.<br />
Danke<br />
sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit<br />
uns verbunden fühlten, ihre Anteilnahme in<br />
vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten und<br />
gemeinsam mit uns Abschied nahmen.<br />
<strong>Helmstedt</strong>, im Februar 2013<br />
Gudrun Fornara<br />
und Kinder<br />
Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung eine Gnade.<br />
HELGA BÜRGER<br />
*28.09.1934 †11.02.2013<br />
In stiller Trauer<br />
Deine Kinder<br />
und Deine beste Freundin Gitti<br />
Trauerhaus: Dieter Bürger, Roter Torweg 22, <strong>Helmstedt</strong><br />
Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, dem 26. Februar<br />
2013, um 11 Uhr im Urnenhain des Lappwaldes statt.<br />
Betreuung: Frank Osterwald Bestattungen, Braunschweiger Str. 33, <strong>Helmstedt</strong><br />
<br />
<br />
von Judith Marie Nitschke<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Kinderglück, Zwillinge<br />
und auf einmal sind es drei.<br />
Die Schwangerschaft von Nataliya<br />
Slobodska-Schneider war bis zum<br />
Schluss für sie und ihren Mann<br />
Waldemar Schneider eine Fahrt<br />
ins Ungewisse.<br />
Die werdenden Eltern freuten sich<br />
zunächst über ein Kind, nach den<br />
ersten drei Monaten hieß es dann<br />
Zwillinge – ein paar Wochen später<br />
die Feststellung: Drillinge.<br />
„Das war schon erstmal ein Schock<br />
für uns. Wir mussten uns immer<br />
wieder auf etwas Neues einstellen<br />
und bis fast zum Ende hin war<br />
nicht klar, ob es Jungs oder Mädchen<br />
geben wird“, so der Vater der<br />
Drillinge. Ob männlich oder weiblich,<br />
war den stolzen Eltern aber<br />
egal.<br />
„Aber alles in dreifacher Ausführung<br />
anzuschaffen, das war eine<br />
Herausforderung, nicht nur finanziell“,<br />
amüsiert sich das junge<br />
Glück.<br />
Am Mittwoch, 12. Dezember<br />
2012, beinahe pünktlich zur Mitternachtsstunde<br />
um 24 Uhr, erblickten<br />
die Drillinge Violetta,<br />
Marie und Maxim per Kaiserschnitt<br />
das Licht der Welt.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Für die Familie Slobodska-Schneider<br />
aus <strong>Helmstedt</strong> drehte sich<br />
plötzlich alles um die Kinder und<br />
der Alltag wurde sehr abwechslungsreich.<br />
Die Babys russischer und ukrainischer<br />
Abstammung werden nicht<br />
nur von ihren Eltern, sondern<br />
auch von den Großeltern liebevoll<br />
umpflegt. Auf diese Hilfe seien sie<br />
aber auch angewiesen.<br />
„Ich bin sehr froh, dass meine<br />
Mutter seit der Geburt hier ist.<br />
Leider fliegt sie Sonnabend wieder<br />
in die Ukraine zurück, aber wir<br />
können uns auf andere familiäre<br />
Unterstützung verlassen“, erzählt<br />
Nataliya Slobodska-Schneider,<br />
Mutter des zehnwöchigen Nachwuchses.<br />
Trotz des vorhandenen Arbeitsplatzes<br />
des erziehenden Vaters<br />
wünscht sich die Familie finanzielle<br />
Unterstützung von der Stadt<br />
<strong>Helmstedt</strong>. „Wir wollen unseren<br />
Kindern später schließlich auch<br />
etwas bieten. Momentan können<br />
wir uns nicht einmal für zwei Babys<br />
Kinderwagen leisten“, bedenken<br />
die frischen Eltern traurig.<br />
So wurde auch der erste Familienausflug,<br />
zum Geburtstag des Onkels,<br />
ein schwieriges Unterfangen.<br />
Alle Drei mussten sicher und gut<br />
Traueranzeige<br />
schwarz-weiß<br />
mit Wunschbild<br />
transportiert werden. Den Komfort<br />
eines Autos kann die Familie<br />
sich für die Zukunft nur wünschen.<br />
„Wir blicken trotzdem sicher in<br />
die Zukunft und haben keine<br />
Angst. Außerdem sind wir uns einig,<br />
dass wir es schaffen, alle Kinder<br />
gleich zu behandeln. Der Kinderwunsch<br />
ist allerdings ein für<br />
allemal erfüllt“, schildert Waldemar<br />
Schneider abschließend.<br />
Bei der Familie Slobodska-Schneider aus <strong>Helmstedt</strong> brachte die Schwangerschaft<br />
immer wieder Überraschungen mit sich. Erst verblüffte die<br />
Anzahl der Kinder und fast bis zum Schluss blieb die Geschlechterfrage<br />
spannend. Zur Geburt hieß es dann gesunde Drillinge mit Frauenpower.<br />
Foto: Judith Marie Nitschke<br />
<br />
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Trauer- und Danksagungs-Anzeigen<br />
Sie haben die Möglichkeit ganz einfach und bequem Ihre<br />
Trauer- und Danksagungs-Anzeige im <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag<br />
zu inserieren.<br />
<br />
<br />
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<br />
Wir Menschen sind wie Federn im Wind.<br />
Eines Tages trägt er uns davon, aber er trocknet auch die Tränen.<br />
KAREN MUSTERMANN<br />
<br />
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<br />
<br />
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Traueranzeige<br />
farbig<br />
mit Wunschbild<br />
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Und so einfach gehts:<br />
Lassen Sie sich in der Geschäftstelle, Holzberg 31 von unseren Anzeigenberatern<br />
Ihre Wunschanzeige zusammenstellen oder gestalten Sie Ihre<br />
Wunschanzeige direkt im Internet unter: www.helmstedter-sonntag.de<br />
Natürlich können Sie auch bei Ihrem Bestattungsinstitut Ihres Vertrauens die<br />
Anzeige besprechen und diese leiten sie zum <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag weiter.<br />
Ihre Vorteile:<br />
Über den <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag können Sie Ihre Trauer mit Ihren Familienmitgliedern,<br />
Freunden und den Lesern teilen. Ihre Anzeige ist im Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> und den angrenzenden Gemeinden zu sehen. Zu finden ist Ihre<br />
Anzeige immer im <strong>Helmstedt</strong>er Sonntag auf der Seite 6.<br />
Für weitere Informationen besuchen Sie uns auf:<br />
www.helmstedter-sonntag.de oder rufen Sie uns an: 0 53 51 / 59 68 64
24. Februar 2013 <br />
7<br />
Der letzte <strong>Helmstedt</strong> Kalender 2013 der Photoakteure war<br />
eigentlich schon längst verkauft. Ein Einzelexemplar stellte Alfred<br />
Gogolin von den Photoakteuren jedoch dem letzten Interessenten<br />
und Käufer Hans-Jürgen Schenke aus <strong>Helmstedt</strong> aus seinem privaten<br />
Besitz zur Verfügung. Über die wirklich letzte Übergabe freuten sich<br />
die Mitarbeiterinnen Nicole Imke und Ina Goschnick sowie Hans-<br />
Jürgen Schenke und Photoakteur Alfred Gogolin (von links) in der<br />
Info am Markt in <strong>Helmstedt</strong>. Der Themenkalender schafft für die<br />
Photoakteure einen Anreiz für weitere Ideen und Veröffentlichungen.<br />
Foto: privat<br />
Abwasser ist Thema<br />
Emmerstedt/Barmke. Weiter geht<br />
es mit den Sprechstunden in den<br />
Ortsteilen Barmke und Emmerstedt:<br />
Am Donnerstag, 28. Februar,<br />
informiert Bernd Geisler von<br />
der Abwasserbeseitigung <strong>Helmstedt</strong><br />
in Barmke unter anderem<br />
über Probleme mit Grundstücksentwässerungsanlagen,<br />
Hochwasserereignissen<br />
und Rückstauproblemen.<br />
Die Veranstaltung findet<br />
in der Zeit von 16 bis 17 Uhr in<br />
Barmke in der Rennauer Straße 18<br />
statt.<br />
Am Donnerstag, 7. März, steht<br />
Bernd Geisler für die Fragen der<br />
Bürger in Emmerstedt zur selben<br />
Thematik, in der Zeit von 16 bis 17<br />
Uhr, bereit. Treffpunkt ist die Kantor-Buchtmann-Straße<br />
1 in Emmerstedt.<br />
„Wir wünschen uns einen guten<br />
Zuspruch aus der Bevölkerung<br />
und freuen uns auch über Anregungen<br />
und Themenwünsche für<br />
kommende Treffen“, erklärt Bürgermeister<br />
Wittich Schobert.<br />
Themenwünsche können unter<br />
der Telefonnummer 05351/171211<br />
gemeldet werden.<br />
Gelungene Nacht<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Eine gelungene „Nacht<br />
der spirituellen Lieder“: Im vergangenen<br />
Jahr fand in der St. Michaeliskirche<br />
die erste Nacht der S<br />
spirituellen Lieder statt. Die Veranstaltung<br />
war in jeder Hinsicht<br />
ein voller Erfolg für das etwa<br />
16-köpfige Vorbereitungsteam.<br />
Mit mehr als 60 Teilnehmern wurde<br />
in der freigeräumten, stimmungsvoll<br />
hergerichteten Kirche<br />
gesungen, getanzt und gelauscht.<br />
Das Vorbereitungsteam, Menschen<br />
zwischen 14 und 65 Jahren,<br />
engagierte sich bereits im Vorfeld<br />
viele Stunden ehrenamtlich, bis<br />
schon vor Beginn des eigentlichen<br />
Abends Harfenklänge in die im<br />
weißen Schnee kerzenerleuchtete<br />
Kirche lockten.<br />
Nach einem sehr gelungenen Spiraltanz<br />
mit vielen Begegnungen<br />
und einem geistlichen Segen von<br />
Pastor Jonas Stark verabschiedeten<br />
sich die Teilnehmer mit einem<br />
„Friede sei mit Dir“, um sich von<br />
einer tiefen Winternacht nach<br />
Hause geleiten zu lassen.<br />
Gesammelte Geldspenden konnten<br />
an die Kirche weitergegeben<br />
werden.<br />
Somit können sich alle auf die<br />
nächste Nacht der spirituellen Lieder<br />
im Frühsommer freuen. Diese<br />
wird am 24. Juni in der St. Michaelis-Kirche<br />
stattfinden.<br />
Wer mitwirken möchte, wendet<br />
sich an Bärbel Weber unter der<br />
Telefonnummer 05353/910534<br />
oder an Marie-Luise Petersen unter<br />
der Telefonnummer<br />
05351/34852.<br />
Derzeit finden regelmäßig meditative<br />
Tanzabende an jedem ersten<br />
und dritten Dienstag im Monat<br />
statt.<br />
Celine hatte ihren großen Auftritt bei Mario Barth, Lina<br />
posierte für die Pampers-Werbung, Kirsten spielte bei der TV-Dokumentation<br />
„Erste Liebe“ mit und Marlon bei der RTL-Serie Cobra<br />
11… Am kommenden Sonntag, 3. März, sucht Sunshine-Casting,<br />
Deutschlands größte Kinder-Casting Agentur, in <strong>Helmstedt</strong> Babys,<br />
Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Filme, Fernsehbeiträge, TV-<br />
Spots und Werbeshootings. Wer am Casting teilnehmen möchte,<br />
kann sich unter der Telefonnummer 02234/9793814 oder per E-Mail<br />
unter casting@sunshine-casting.com melden. Mehr Informationen<br />
gibt es auch im Internet unter unter www.sunshine-casting.com.<br />
Foto: privat<br />
Konsumgespräche<br />
Sommersdorf. Auch in diesem<br />
Jahr wird es in Sommersdorf<br />
„Konsumgespräche“ geben. Der<br />
Eröffnungsabend findet am Freitag,<br />
1. März, um 19 Uhr im Sommerschenburger<br />
Dorfgemeinschaftshaus,<br />
Karl-Liebknecht-Straße<br />
31, statt.<br />
Thema der Konsumgespräche ist<br />
in diesem Jahr „Sommerschenburg<br />
in Geschichte und Gegenwart“<br />
– und mit der Eröffnung im<br />
Dorfgemeinschaftshaus Sommerschenburg<br />
am Freitag wird auch<br />
das Sommerschenburger Kulturjahr<br />
2013 eingeläutet.<br />
Im Rahmen des Kulturjahres werden<br />
ab 1. März rund 30 Ortsveranstaltungen<br />
angeboten. Im Jahr<br />
1088 wurde Sommerschenburg<br />
<br />
Emmerstedt. Bereits zum 32. Mal<br />
veranstaltet die Emmerstedter<br />
Krabbel- und Spielgruppe „Die<br />
kleinen Strolche“ einen Flohmarkt<br />
rund ums Kind. Wer für die Kleinen<br />
etwas zu günstigen Preisen<br />
erwerben möchte, sollte sich am<br />
Sonntag, 3. März, auf den Weg ins<br />
Emmerstedter Pfarrhaus, Am Lehberge<br />
16, machen. In der Zeit von<br />
14 bis 16 Uhr kann dort nach Herzenslust<br />
eingekauft und gestöbert<br />
werden. Für das leibliche Wohl<br />
steht den Besuchern eine große<br />
Auswahl an selbstgebackenem Kuchen<br />
sowie Kaffee zur Verfügung.<br />
Wer jetzt Lust bekommen hat,<br />
auch etwas zu verkaufen, kann<br />
sich noch einen Tisch (bei gutem<br />
Wetter auch auf dem Außengelände)<br />
sichern. Infos erteilt Daniela<br />
Müller unter der Telefonnummer<br />
05351/34388.<br />
<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Zur Braunkohlwanderung<br />
am Lappwaldsee lädt die<br />
Stadt <strong>Helmstedt</strong> alle Interessierten<br />
ein. Treffpunkt ist am Sonnabend,<br />
2. März, um 10.30 Uhr, an der Informationstafel<br />
am Ende des Büddenstedter<br />
Weges. Während der<br />
Tour informiert eine Gästeführerin<br />
über die Tagebaugeschichte<br />
sowie die Entwicklung und die<br />
geplante Nutzung des Lappwaldsees.<br />
Im Anschluss an die Wanderung<br />
geht es zum gemeinsamen Braunkohlessen<br />
in die Gaststätte „Weißes<br />
Roß.“ Anmeldungen für die<br />
Braunkohlwanderung werden bis<br />
zum 26. Februar in der Info am<br />
Markt entgegengenommen. Dabei<br />
sind auch die Kosten für die Führung<br />
und das Braunkohlessen zu<br />
entrichten. Weitere Informationen<br />
gibt es unter der Telefonnummer<br />
05351/399095.<br />
erstmals erwähnt, sodass in diesem<br />
Jahr das 925-jährige Ortsjubiläum<br />
gefeiert wird. Kein Wunder<br />
also, dass sich die Konsumgespräche<br />
dem Thema Sommerschenburg<br />
widmen.<br />
Los geht es am Freitag, 1. März,<br />
mit einem Vortrag der Diplom-<br />
Pädagogin und Heimathistorikerin<br />
Hildegard Müller zum Thema<br />
„Die Pflazgrafen von Sommerschenburg<br />
– ihre Bedeutung für<br />
die Ortsgeschichte“.<br />
Die übrigen Konsumgesprächsabende<br />
finden dann im ehemaligen<br />
Konsum in Sommersdorf,<br />
Kleinberg 2, statt. Nächster Termin<br />
ist dabei Freitag, 19. April, an<br />
dem es um Bischof Bernward gehen<br />
soll.<br />
AWO mit Volldampf<br />
Emmerstedt. Mit einer im Vorspann<br />
laufenden Neujahrs- und<br />
Glückwunsch-Präsentation von<br />
Bahnstrecken in herrlicher Natur<br />
wurden 41 Mitglieder und Gäste<br />
in der Gaststätte am Schützenplatz<br />
zur Jahresversammlung der AWO<br />
(Arbeiterwohlfahrt) empfangen.<br />
Nach Genehmigung der Tagesordnung<br />
und dem Gedenken der Verstorbenen<br />
des vergangenen Jahres<br />
wurden langjährige Mitglieder<br />
durch den Vorsitzenden Hans-<br />
Jürgen Schünemann geehrt.<br />
Für zehn Jahre Mitgliedschaft<br />
wurde Wolfgang Meier geehrt, für<br />
15 Jahre Bärbel Marth und Erika<br />
Bangemann, für 25 Jahre Ursula<br />
Diedrich, Erika Thiele, Elfriede<br />
Winter, Marlies Zeltner, Jürgen<br />
Neumann, Hans-Jürgen Schünemann<br />
und Erich Kruse.<br />
Für 30 Jahre bedankte man sich<br />
bei Elfriede Gröhlich, Eva Gaida<br />
und Artur Feid, für 35 Jahre bei<br />
Erika Nollau, Günter Behrens und<br />
Frank-Rüdiger Jürges, für 40 Jahre<br />
bei Liselotte Vandrey und Günter<br />
Rost und als langjährigste Mitglieder<br />
wurden Johanna Flemming<br />
und Hans Flemming als Gründungsmitglieder<br />
der AWO-<strong>Helmstedt</strong><br />
für 45 Jahre Mitgliedschaft<br />
geehrt.<br />
Rückblickend auf das vergangene<br />
Jahr erwähnte Schünemann besonders<br />
die gute Beteiligung bei<br />
den AWO-Fahrten und -Veranstaltungen.<br />
Als nächstes folgte der Kassenbericht<br />
und die Entlastung des Vorstandes.<br />
Danach verkündete der Vorsitzende<br />
das Programm für das laufende<br />
Jahr.<br />
Für fünf Tagesfahrten warb Schünemann<br />
in diesem Jahr.<br />
Mit dem Aufruf, sich bei Veranstaltungen<br />
in Emmerstedt wie<br />
zum Beispiel der Maibaumaufstellung,<br />
dem Schützenfestumzug<br />
oder am Volkstrauertag stärker als<br />
AWO einzubringen, beendete der<br />
Vorsitzende Schünemann die Veranstaltung<br />
und bedankte sich mit<br />
Blumensträußen für die gute Unterstützung<br />
seiner Vorstandskollegen.<br />
<br />
<br />
Geschlossen<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Das Finanzamt <strong>Helmstedt</strong><br />
hat am Donnerstag, 28. Februar,<br />
eine umfangreiche Fortbildungsmaßnahme.<br />
Aus diesem<br />
Grund bleibt das Amt am Vormittag<br />
geschlossen. Am Nachmittag<br />
ist die Infothek des Finanzamtes<br />
von 14 bis 17 Uhr geöffnet.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Vortrag<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Kirchengemeinde<br />
St. Walpurgis in <strong>Helmstedt</strong> lädt zu<br />
einem Vortrag zum Thema „Mein<br />
Leben in Afghanistan“ am Donnerstag,<br />
28. Februar, im Gemeindesaal,<br />
Walpurgisstraße 5a, um 19<br />
Uhr ein. Im Anschluss wird ein<br />
kleiner Imbiss gereicht.<br />
Anzeige<br />
Kinder-Casting in <strong>Helmstedt</strong><br />
Film, TV und Werbung suchen neue Gesichter<br />
Am 3. März sucht Sunshine-<br />
Casting, Deutschlands größte<br />
Kinder-Casting-Agentur,<br />
in <strong>Helmstedt</strong> Kinder, Babys,<br />
Jugendliche und Erwachsene<br />
für TV-Serien, Kinofilme,<br />
TV-Spots und Werbe-<br />
Shootings. Kunden der<br />
Agentur sind RTL, PRO7,<br />
KIKA, ESPRIT, Playmobil,<br />
VW, NIVEA, Knorr etc.<br />
Wer am Casting teilnehmen<br />
möchte, kann sich bis<br />
2. März anmelden unter<br />
02234 9793814 oder<br />
casting@sunshine-casting.<br />
com. Mehr Infos unter<br />
www.sunshine-casting.com
8 <br />
Schöningen<br />
24. Februar 2013<br />
Was auf die Ohren gab es für die Schüler der Grundschule Schöningen, als vergangene Woche der<br />
Vorstand der City-Werbegemeinschaft (CWG) Schöningen eine Spende für den Ausbau der tontechnischen<br />
Musikanlage der Schüler überreichte. Traditionell geht der Erlös der jährlichen Weihnachtstombola<br />
der CWG an Projekte oder Einrichtungen, die die Mittel gemeinnützig einsenden. Die Konrektorin<br />
freute sich über die 500 Euro, mit denen die musikalische Früherziehung der Kinder attraktiver gestaltet<br />
werden könne. Die Vorstandsmitglieder der CWG Jan Waldheim, Karl-Heinz Hoffmann, Michael Mechow<br />
und Axel Schnalke bedankten sich bei dieser Gelegenheit bei den Kindern für die stets erfolgreichen<br />
Auftritte, mit denen die Grundschüler Veranstaltungen der CWG mitgestalten. ka/Foto: privat<br />
Speiseplan der Steinzeit<br />
Schöningen. Eine Gruppe von<br />
Frühmenschen sitzt am knisternden<br />
Feuer und schabt einem erlegten<br />
Wildpferd das Fleisch von den<br />
Knochen. Die Beute ist reichlich,<br />
immerhin erreichte dieses Urpferd<br />
eine Schulterhöhe von bis zu 1,75<br />
Meter. Im Kampf haben die ersten<br />
Menschen Niedersachsens die<br />
Herde zusammengetrieben. Gegen<br />
ihre spitzen Holzspeere, die sie bis<br />
zu 60 Meter weit werfen konnten,<br />
hatte ihre Opfer keine Chance.<br />
Doch nicht nur die sorgfältig bearbeiteten<br />
und präzise austarierten<br />
Speere sicherten den Jagderfolg.<br />
Auch strategische Planung und eine<br />
artikulierte Sprache waren nötig<br />
– Fähigkeiten, die man dem<br />
Menschen vor rund 300.000 Jahren<br />
bis vor wenigen Jahren nicht<br />
zugetraut hatte.<br />
Die Schöninger Speere werden ab<br />
Mai 2013 im paläon zu bestaunen<br />
zu sein. Sie zeigen: Der Homo heidelbergensis<br />
war weitaus entwickelter<br />
als lange Zeit angenommen.<br />
Er ernährte sich eben nicht<br />
nur von dem, was er auf seinen<br />
Streifzügen durch die Steppe<br />
Norddeutschlands gefunden hat:<br />
Beeren, Pilze, hin und wieder Aas.<br />
Offensichtlich machte der Mensch<br />
auch in der Altsteinzeit schon Jagd<br />
auf Wildtiere. Schnittspuren auf<br />
den in Schöningen gefundenen<br />
Knochen interpretiert der damalige<br />
Grabungsleiter Hartmut Thieme<br />
als Hinweise auf eine Jagd und<br />
das anschließende Zerlegen der<br />
Wildpferde-Pakt<br />
Schöningen. Wenige Monate vor<br />
der Eröffnung des paläon wartet<br />
man noch auf die Ankunft der<br />
Wildpferde, die in der urzeitlichen<br />
Steppenlandschaft der Außenanlage<br />
leben werden. Derzeit wird<br />
nicht nur dem späteren Lebensraum<br />
der Tiere der letzte Schliff<br />
gegeben. Aufgabe war es ebenfalls,<br />
die spätere Pflege der Pferde zu<br />
organisieren.<br />
Der wurde nun mit dem Schöninger<br />
Reit- und Fahrverein und Umgebung<br />
gefunden und ein entsprechender<br />
Kooperationsvertrag für<br />
die Pflege der anspruchsvollen<br />
Przewalski-Pferde abgeschlossen.<br />
„Wir freuen uns sehr, dass wir als<br />
lokaler Vertreter einen aktiven<br />
Beitrag für das Forschungs- und<br />
Erlebniszentrum leisten können“,<br />
so der Vereinsvorsitzende Joachim<br />
Beute.<br />
Auch die Annahme, dass der<br />
Mensch während der Steinzeit ein<br />
entbehrungsreiches Leben führte<br />
und unter ständiger Mangelernährung<br />
litt, konnte widerlegt werden.<br />
Skelettfunde des Homo heidelbergensis<br />
in Europa und Nordafrika<br />
zeigen: Die Jäger und Sammler des<br />
Paläolithikums wurden älter, litten<br />
seltener an Krankheiten und waren<br />
vor allem größer als ihre sesshaften<br />
Nachkommen.<br />
Wie aber sah der Speiseplan unserer<br />
Vorfahren genau aus Der Homo<br />
heidelbergensis zog in der Altsteinzeit<br />
als Jäger und Sammler<br />
umher. Er ernährte sich vor allem<br />
von Fleisch, das er erbeutete. Dabei<br />
war er nicht wählerisch – er aß<br />
alles, was ihm vor den Speer lief<br />
und was er töten konnte, bevor es<br />
ihn tötete. Das Wildpferd, dessen<br />
Knochen auch im Tagebau in<br />
Schöningen freigelegt wurden,<br />
zählte zum wichtigsten Beutetier.<br />
Die steinzeitliche Landschaft wurde<br />
aber auch von Steppenbisons,<br />
Wölfen, Rentieren, Moschusochsen<br />
und Mammuts bevölkert – um<br />
nur einen kleinen Teil der Fauna<br />
aufzuzählen. Wichtige Proteine<br />
lieferte aber nicht nur Fleisch.<br />
Auch Fisch und andere Wasserlebewesen<br />
– Muscheln etwa – landeten<br />
auf der Speisekarte der Frühmenschen.<br />
Auch Vogeleier dienten<br />
unseren Vorfahren als Eiweißquelle.<br />
Außerdem fanden Archäologen<br />
bei früheren Lagerplätzen immer<br />
Gottschalt, der für insgesamt 65<br />
Mitglieder, darunter 27 Kinder,<br />
verantwortlich ist.<br />
Sofort seien viele Mitglieder bereit<br />
gewesen, sich an dieser Arbeit zu<br />
beteiligen, berichtete der im Rahmen<br />
des Vertragsabschlusses dem<br />
Geschäftsführer der paläon GmbH<br />
Dr. Florian Westphal. „Es ist beispielhaft,<br />
mit welchem Enthusiasmus<br />
sich das Team um Joachim<br />
Gottschalt für den erfolgreichen<br />
Betrieb des paläon einsetzt“, so<br />
Westphal.<br />
Bei der Pflege der Wildpferde gilt<br />
es, besondere Aspekte zu beachten.<br />
Aus diesem Grund besuchten<br />
einige Vereinsmitglieder bereits<br />
eine Schulung in der Naturlandschaft<br />
Döbritzer Heide westlich<br />
der Berliner Stadtgrenze, wo eine<br />
Przewalski-Herde beheimatet ist.<br />
wieder große Mengen von Weichtierschalen:<br />
Denn auch Insekten,<br />
Larven und Schnecken waren proteinreiche<br />
Leckerbissen im altsteinzeitlichen<br />
Speiseplan.<br />
Neben tierischen Produkten dienten<br />
vitaminreiche Beeren, nahrhafte<br />
Wurzeln sowie protein- und<br />
fettreiche Nüsse dem steinzeitlichen<br />
Menschen ebenfalls als Nahrungsquelle.<br />
Somit war die Ernährung<br />
nährstoffreich und ausgewogen.<br />
Außerdem wussten die Menschen<br />
der Steinzeit die heilenden<br />
Kräfte der Wildkräuter zu nutzen.<br />
Der steinzeitliche Ernährungsplan<br />
erfährt inzwischen eine kleine Renaissance.<br />
Der zunehmende Verzehr<br />
von Kohlenhydraten in Form<br />
von Getreide und Kartoffeln führte<br />
beim neuzeitlichen Menschen<br />
zu Zahnproblemen und durch ihren<br />
übermäßigen Genuss auch zu<br />
Übergewicht. Paläolithische Ernährung,<br />
kurzum die Steinzeit-<br />
Diät, ist deshalb hoch im Kurs. Auf<br />
dem Speiseplan stehen dann ausschließlich<br />
Lebensmittel, die es<br />
wohl auch schon vor 300.000 Jahren<br />
gab. Auf Milch- und Getreideprodukte<br />
sowie Zucker muss hingegen<br />
gänzlich verzichtet werden.<br />
In den Metropolen eröffnen inzwischen<br />
sogar Steinzeit-Restaurants,<br />
die sich immer größerer Beliebtheit<br />
erfreuen. In den USA ist<br />
eine regelrechte Bewegung entstanden,<br />
Prominente wie Tom<br />
Jones schwören auf den steinzeitlichen<br />
Ernährungsplan. Das „Sauvage“,<br />
einziges Steinzeit-Restaurant<br />
in Deutschland, lockt mit<br />
Lammkeule in Rosmarin-Ingwer-<br />
Butter und Nuss-Sesam-Kuchen.<br />
Diese raffinierten Rezepte lassen<br />
aber nicht nur die Pfunde purzeln.<br />
Anhänger der Paläo-Diät schwören<br />
noch auf einen anderen Effekt:<br />
Durch die nährstoffreiche Ernährung<br />
werde das Immunsystem gestärkt,<br />
man sei resistenter gegen<br />
Krankheiten.<br />
Diese archäologischen Erkenntnisse<br />
zeigen, dass die Ernährung<br />
altsteinzeitlicher Vorfahren alles<br />
andere als eintönig und entbehrungsreich<br />
war. Bei der Suche<br />
nach Nahrung zeigte sich der Homo<br />
heidelbergensis, der vor rund<br />
300.000 Jahren sein Lager im heutigen<br />
Schöningen aufschlug, vielmehr<br />
erfindungsreich. Der Speiseplan<br />
war vielfältig, die Art zu Jagen<br />
ausgefeilt. Das paläon wird diese<br />
Erkenntnisse erlebbar machen. In<br />
der Ausstellung werden die Besucher<br />
in den Alltag der ersten Men-<br />
Schlaganfälle durch Ignoranz<br />
Die unterschätzte Volkskrankheit<br />
von Judith Marie Nitschke<br />
Schöningen. Über das Thema<br />
„Der Schlaganfall – eine unterschätzte<br />
Volkskrankheit“ referiert<br />
die Logopädin und Lese-Rechtschreibtherapeutin<br />
Irina Raabe.<br />
Diese Art der Vorträge „Hilfe zur<br />
Selbsthilfe“ finden jeden letzten<br />
Donnerstag im Monat auf Initiative<br />
des Selbsthilfezentrums Lichtblick<br />
mit Organisator Klaus<br />
Grundmann statt.<br />
Am kommenden Donnerstag, 28.<br />
Februar, um 18 Uhr wird in der<br />
Christuskriche Schöningen,<br />
<strong>Helmstedt</strong>er Straße 10, die Vortragsreihe<br />
fortgesetzt.<br />
Logopädin Raabe beschäftigt sich<br />
in ihrem Vortrag mit Ursachen,<br />
Faktoren und Risiken für einen<br />
Schlaganfall. Außerdem wird über<br />
Vorboten und Symptome diskutiert,<br />
denn „schnelles Handeln<br />
kann Leben retten“, so Raabe.<br />
Durch die Hauptstelle der Praxis<br />
in Schöningen und den Zweitstellen<br />
in der „Helios Klinik“ <strong>Helmstedt</strong><br />
sowie im „Centro Kö“ Königslutter<br />
geht es der spezialisierten<br />
Therapeutin um Menschen allen<br />
Altergruppen, die durch Folgen<br />
eines Schlaganfalls an Leseund<br />
Rechtschreibproblemen leiden.<br />
Die Logopädin warnt vor Ignoranz.<br />
Viele nehmen die ersten Anzeichen<br />
wie Missempfindungen,<br />
Kribbeln im Gesicht und Arm sowie<br />
Durchblutungsstörungen,<br />
Taubheitsgefühle und Desorientierung<br />
durch Ausfallerscheinungen<br />
wie Seh- und Sprachausfall<br />
nicht ernst.<br />
„Im Nachhinein fällt den Patienten<br />
immer ein, dass sie diese<br />
Symp tome erlebt haben, allerdings<br />
ist es dann meist schon zu spät,<br />
das ist das größte Problem bei der<br />
Entstehung von Schlaganfällen“,<br />
schildert Raabe traurig. Wichtig<br />
ist, einen Schlaganfall innerhalb<br />
der ersten sechs Stunden zu erkennen.<br />
Die Logopädin appelliert an Groß<br />
und Klein: „Entscheidend ist es,<br />
die Anzeichen zu erkennen, um<br />
das Schlimmste verhindern zu<br />
können. Lieber einmal öfter zum<br />
Arzt gehen und nachfragen, als<br />
langfristige Folgen davon zu tragen.“<br />
Auch die Angehörigen spielen bei<br />
dem Nachaufbau des Menschen<br />
eine große Rolle.“ Das familiäre<br />
Umfeld kann mit Übungen und<br />
Mithilfe viel zum Wiederaufbau<br />
des Schlaganfall Opfers beitragen“,<br />
stimmen Grundmann und Raabe<br />
überein.<br />
Ziel der Logopädin und Lese-<br />
Rechtsschreibtherapeutin ist es,<br />
dass Schlaganfall-Erkrankte wieder<br />
uneingeschränkt am Alltag<br />
teilnehmen können.<br />
Interessierte und Betroffene sind<br />
zum Vortrag am Donnerstag - wie<br />
immer kostenlos - willkommen.<br />
Über das Thema „Der Schlaganfall – eine unterschätzte Volkskrankheit“<br />
referiert Irina Raabe, Logopädin und Lese- und Rechtschreibtherapeutin,<br />
in der Vortragsreihe „Hilfe zur Selbsthilfe“, die Klaus Grundmann<br />
vom Selbsthilfezentrum Lichtblick in Schöningen organisiert.<br />
Foto: Judith Marie Nitschke<br />
Jahresversammlung<br />
Schöningen. Im Rahmen der Jahresversammlung<br />
des Technischen<br />
Hilfswerkes (THW) Schöningen<br />
konnte der Kreis- und Ortsbeauftragte<br />
Michael Grupe auf ein erfolgreiches<br />
vergangenes Jahr zurückblicken.<br />
„Mit über 14.500 Stunden Dienst<br />
kann man getrost in die Zukunft<br />
blicken“, so Grupe, „deshalb danke<br />
ich Helfern im Ortsverband und<br />
Trupp- und Gruppenführern, die<br />
bei allen Diensten, Übungen und<br />
Einsätzen hervorragende Arbeit<br />
geleistet haben.“<br />
Danach berichtete Grupes Stellvertreter<br />
Mario Koch von den Einsätzen<br />
des THW im vergangenen<br />
Jahr.<br />
Der Jugendbetreuer Pascal Grupe<br />
gab des Weiteren einen Überblick<br />
über Dienste und Veranstaltungen<br />
der Jugendhelfer. Außerdem gab<br />
er bekannt, dass eine Minigruppe,<br />
mit Kindern im Alter von sechs bis<br />
zehn Jahren, die seit dem vergangenen<br />
Herbst die THW-Jugend<br />
unterstützt, im kommenden Monat<br />
offiziell gegründet werden soll.<br />
Zuständige Erzieherinnen Diana<br />
Städing und Nicole Winter werden<br />
die Gruppe leiten.<br />
Der Vorsitzende des THW-Fördervereins<br />
Axel Reichel gab der<br />
Versammlung einen Überblick<br />
von Aktionen des Fördervereins<br />
des vergangenen Jahres und forderte<br />
weiterhin gute Zusammenarbeit.<br />
Der Bürgermeister von Schöningen,<br />
Henry Bäsecke, lobte das Ehrenamt<br />
der freiwilligen Helfer des<br />
THW. Viele Hilfeleistungen und<br />
Aktionen sowie Veranstaltungen<br />
werden jedes Jahr durch das THW<br />
und dessen Förderverein abgearbeitet.<br />
Auch der stellvertretende Landrat<br />
Rolf Dieter Backhauß dankte den<br />
Helfern des THW für ihre Arbeit.<br />
„Ohne das Ehrenamt sei ein Katastrophenschutz<br />
im Landkreis und<br />
in der Stadt nicht mehr denkbar“,<br />
schilderte Backhauß.<br />
Damit stimmten auch Feuerwehren<br />
und befreundete Hilfsorganisationen<br />
überein.<br />
Zum Truppführer wurde Pascal<br />
Grupe, zur Köchin Nicole Winter<br />
und zum Zugtruppführer Marko<br />
Dehning berufen.<br />
Geehrt wurden für zehn Jahre<br />
Mitgliedschaft Nicole Winter und<br />
Thomas Kleinwächter. Für 20-jährige<br />
Treue wurde Sabine Grupe<br />
und für 40-jährige Treue Ingrid<br />
Panke geehrt. Für 25-jährige Unterstützung<br />
des Fördervereins ehrte<br />
der Verein Wolfang Winkler<br />
und Jörg Szerbin.<br />
Der Zugführer Lars Winter erhielt<br />
als Danke und Annerkennung eine<br />
Ehrennadeln vom Vorsitzenden<br />
Axel Reichel.<br />
Wehrleiter Manfred Hustedt, von<br />
der Feuerwehr Hötensleben,und<br />
Ortsbrandmeister Michael Barth<br />
erhielten eine Urkunde für die gute<br />
und langjährige Zusammenarbeit.<br />
50 junge Jecken waren der Einladung des Hoiersdorfer Sportvereins zur Faschingsparty ins Dorfgemeinschaftshaus<br />
nach Hoiersdorf gefolgt. Auf dem Programm standen neben ausgelassendem Tanzen<br />
kleinere Wettkämpfe wie Sackhüpfen, Eierlauf und Boulé. Das absolute Highlight war aber Christian<br />
Nöring mit seiner Licht- und Feuershow. Anschließend formte Christian Luftballontiere, für die manche<br />
Kinder Wartezeiten bis zu zwei Stunden in Kauf nahmen.<br />
Foto: privat
24. Februar 2013 Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
9<br />
freude<br />
Tipps &<br />
Wissenswertes<br />
Wir reden über das, was uns bewegt<br />
Vorsorgevollmacht<br />
Unterstützung kommt<br />
Das Seniorenservicebüro Niedersachsen<br />
für den Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
in Trägerschaft der fünf<br />
Wohlfahrtsverbände hat die Aufgabe,<br />
sich um viele Belange und<br />
Wünsche von Senioren zu bemühen.<br />
Die Anfragen, die an die Beraterin<br />
Birgit Adam gestellt werden,<br />
sind ganz unterschiedlich:<br />
• Ich bin ganz alleine und interessiere<br />
mich für einen Hausnotruf.<br />
• Mein Mann ist verstorben. Können<br />
Sie mir jemanden nennen, der<br />
mir im Garten hilft<br />
• Ich stürze nun öfter. Können Sie<br />
mal durch meine Wohnung schauen,<br />
ob ich etwas verändern kann,<br />
damit die Sturzgefahr gemindert<br />
wird und ich noch lange selbstständig<br />
leben kann<br />
Urlaub im Tiefschnee<br />
Aufgrund der immensen Nachfragen<br />
bezüglich Vorsorgevollmacht<br />
und Patientenverfügung wiederholt<br />
das Seniorenservicebüro in<br />
Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus<br />
<strong>Helmstedt</strong> und großer<br />
Unterstützung des Landkreises<br />
<strong>Helmstedt</strong>, Betreuungsstelle, die<br />
Vorträge Vorsorgevollmacht und<br />
Patientenverfügung.<br />
Eine Vorsorgevollmacht regelt im<br />
Falle einer Notsituation bestimmte<br />
Aufgaben des alltäglichen Lebens.<br />
Der Bevollmächtigte wird zum<br />
Vertreter im Willen und entscheidet<br />
an Stelle des nicht mehr entscheidungsfähigen<br />
Vollmachtgebers.<br />
Vorsorgevollmachten des<br />
Niedersächsischen Justizministeriums<br />
oder des Bundesministeriums<br />
der Justiz liegen bereit.<br />
In der Patientenverfügung regelt<br />
der Verfügende im Vorraus, wie er<br />
nach seinem Willen als Patient<br />
ärztlich behandelt werden möchte,<br />
wenn er nicht mehr in der Lage ist,<br />
selber darüber zu entscheiden.<br />
Im Königslutteraner Rathaus (Telefon:<br />
05353/919113) wird in Kooperation<br />
mit dem Mehrgenerationenhaus<br />
sowie den Gleichstellungsbeauftragen<br />
Königslutter am<br />
• Es geht mir immer schlechter,<br />
alleine schaffe ich das nicht mehr.<br />
Schon das Waschen und Anziehen<br />
am Morgen kosten meine ganze<br />
Kraft. Wie soll es weiter gehen<br />
• Ich würde gerne am Wochenende<br />
mal wieder kulturell etwas erleben.<br />
Wo findet im Landkreis<br />
<strong>Helmstedt</strong> etwas statt<br />
• Ich bin noch fit und würde mich<br />
gerne um Senioren kümmern, Zeit<br />
verschenken. Haben Sie Aufgaben<br />
für mich<br />
• Ich bin so schrecklich einsam.<br />
Die Spannbreite ist weit und nicht<br />
immer ist gleich eine Lösung gefunden.<br />
Und doch gibt es mittlerweile<br />
ein gutes Netz, das auffängt.<br />
Viele Institutionen stehen bereit,<br />
um mitzuhelfen.<br />
Am ersten Weihnachtsfeiertag<br />
morgens um 2 Uhr ist die Autobahn<br />
wie leergefegt und so erreichen<br />
wir St. Valentin auf der Haide<br />
nach siebeneinhalb Stunden entspannter<br />
Autofahrt.<br />
Das Obervinschgau in Südtirol sowie<br />
speziell St. Valentin lockt mit<br />
herrlicher Natur, eingebettet zwischen<br />
den Gletschern im Süden<br />
und Norden, verschneiten Skigebieten<br />
und Köstlichkeiten für den<br />
Gaumen. Unser Weg führt uns in<br />
ein behagliches kleines Hotel direkt<br />
an der Skiabfahrt Haider Alm.<br />
Ein kleines, aber außergewöhnlich<br />
feines Skigebiet erwartet uns. Abfahrten<br />
verschiedenster Schwierigkeitsgrade<br />
in Spitzenhöhen von<br />
2.700 Meter wollen genossen werden.<br />
Nach zwei Tagen nutzen wir den<br />
Skibus und fahren ins 15 Minuten<br />
entfernte Schöneben. Auf die Frage,<br />
was uns dort erwartet, bekommen<br />
wir die Antwort: „Na Schöneben<br />
ist schön eben!“<br />
Wir sind gespannt und erstaunt.<br />
Das Winterskigebiet Schöneben<br />
liegt auf 2.500 Meter und bietet<br />
wiederum unglaublich schöne Abfahrten<br />
– von leicht bis schwer,<br />
blau bis schwarz. Die Rückfahrt<br />
mit dem Skibus zur Talstation Haideralm<br />
ist am Nachmittag völlig<br />
unkompliziert.<br />
„Wenn Sie Schöneben beeindruckt<br />
hat, dann schauen Sie sich unbedingt<br />
einmal Nauders an.“ Dies ist<br />
die Aussage eines Ehepaares, Anfang<br />
60, die auch in unserer Unterkunft<br />
wohnen.<br />
Und so machen wir uns am Silvestertag<br />
wiederum mit dem Skibus<br />
früh morgens auf nach Nauders.<br />
Das Skigebiet Nauders liegt mit<br />
seinen wunderschönen Sonnenhängen<br />
zwischen 1.400 und 2.850<br />
Meter Seehöhe und bietet so<br />
Schnee bis ins Frühjahr hinein.<br />
Die Sonne scheint, die Sicht ist<br />
klar und so genießen wir zwischen<br />
Für viele muss der Winterurlaub<br />
schneereich sein. Foto: privat<br />
Montag, 4. März, um 18 Uhr eine<br />
Informationsveranstaltung zur<br />
Vorsorgevollmacht stattfinden. An<br />
gleicher Stelle findet am Montag,<br />
11. März, um 18 Uhr ein Infoabend<br />
zur Patientenverfügung statt.<br />
Weitere Infoabende finden in der<br />
evangelischen Stiftung Clus in<br />
Schöningen, <strong>Helmstedt</strong>er Straße<br />
22, Telefon: 05352/9330, am Montag,<br />
15. April, um 18 Uhr (Vorsorgevollmacht)<br />
und am Montag, 22.<br />
April, um 18 Uhr (Patientenverfügung)<br />
statt.<br />
Um telefonische Anmeldung wird<br />
gebeten.<br />
Manchmal wird gleich ein gemeinsamer<br />
Termin vereinbart und<br />
ein Pflegedienst, ein Handwerker,<br />
eine Beratungsstelle mit ins Boot<br />
genommen, manchmal werden<br />
kleinere Probleme im Gespräch<br />
behoben.<br />
Des Weiteren organisiert das Seniorenservicebüro<br />
viele Informationsveranstaltungen<br />
gemeinsam<br />
mit den Kooperationspartnern<br />
Mehrgenerationenhaus Pflegestützpunkt,<br />
Pflegeeinrichtungen<br />
und vielen mehr.<br />
Wer Fragen hat oder sich weiter<br />
über das Seniorenservicebüro informieren<br />
möchte, ruft einfach anunter<br />
05351/5361654 oder schaut<br />
auf die Internetseite www.seniorenservicebuero-helmstedt.de.<br />
den Abfahrten und in den komfortablen<br />
Liften herrliche Aussichten.<br />
Die Skifahrer, die sich an der Talstation<br />
noch in die erste Seilumlaufbahn<br />
schoben, verlaufen sich<br />
auf den Pisten und den anschließenden<br />
Liften – und dies trotz<br />
Hauptsaison und Schulferien.<br />
Und noch etwas hat das Skigebiet<br />
Nauders zu bieten: Ab Bergkastel<br />
führt eine acht Kilometer lange<br />
Naturrodelbahn ins Tal. Kurzum<br />
das Skigebiet Reschenpass umfasst<br />
mit seinen drei Skigebieten: Haideralm,<br />
Schöneben und Nauders<br />
gelegen im Dreiländereck, Skipisten<br />
mit Streckenlängen von insgesamt<br />
120 Kilometer.<br />
24 Bahnen und Lifte transportieren<br />
bequem und ohne lange Wartezeiten<br />
Skianfänger sowie Könner<br />
zu den gewählten Abfahrten. Die<br />
Skipässe sind bezahlbar, unsere<br />
Unterkunft war ein Traum und<br />
von dem leckeren Essen erzählen<br />
wir noch heute. Übrigens, in der<br />
Silvesternacht wurde heftig getanzt.<br />
Und welche Altersklasse war<br />
am ausdauerndsten Wir, die Genießer<br />
ab 50, und das bis drei Uhr<br />
morgens.<br />
Wo erleben Sie Ihren Urlaub Haben<br />
Sie einen Reisetipp für unsere<br />
Leser<br />
Kultur und<br />
Klüngel<br />
Freitag, 1. März: AWO-Begegnungsstätte<br />
<strong>Helmstedt</strong>, „der dort<br />
die dort“, Liederabend Johann<br />
Voß, 18 Uhr.<br />
Sonnabend, 2. März: Café und<br />
Bar 44, Schöningen, „Simply in<br />
Blue“ live, 20.30 Uhr.<br />
Sonntag, 3. März: Burg Warberg,<br />
Szenarische Führung, 15 Uhr.<br />
Montag, 4. März: Rathaus Königslutter,<br />
18 Uhr Vorsorgevollmacht.<br />
Montag, 4. März: Camera <strong>Helmstedt</strong>,<br />
„More than Honey“, Der<br />
besondere Film, 20.30 Uhr.<br />
Mittwoch, 6. März: Mehrgenerationenhaus<br />
<strong>Helmstedt</strong>, Rummikub,<br />
15 Uhr.<br />
Donnerstag, 7. März: Museum<br />
Juleum <strong>Helmstedt</strong>, „Frauen verdienen<br />
mehr“, 16 Uhr.<br />
Sonnabend, 9. März: Burg Warberg,<br />
„Wir am Klavier“, Kreismusikschule,<br />
16 Uhr.<br />
Sonnabend, 9. März: Allerhof Alleringersleben,<br />
Ostermarkt, ab 11<br />
Uhr.<br />
Sonntag, 10. März: Allerhof Alleringersleben,<br />
Ostermarkt, ab 11<br />
Uhr.<br />
Montag, 11. März: Rathaus Königslutter,<br />
18 Uhr Patientenverfügung.<br />
Montag, 11. März: Camera <strong>Helmstedt</strong>,<br />
„More than Honey“, Der<br />
besondere Film, 18 Uhr.<br />
Mittwoch, 13. März: Camera<br />
<strong>Helmstedt</strong>, „Vom Atmen unter<br />
Wasser“, Der besondere Film, 18<br />
Uhr, Eintritt frei.<br />
Freitag, 15. März: Mehrgenerationenhaus<br />
<strong>Helmstedt</strong>, Buddhistische<br />
Gruppe.<br />
Sonntag, 17. März: Brunnentheater<br />
Bad <strong>Helmstedt</strong>, Das Beste aus<br />
45 Jahren Volksmusik, 19.30 Uhr.<br />
Montag, 18. März: Camera <strong>Helmstedt</strong>,<br />
„Lincoln“, Der besondere<br />
Film, 20.30 Uhr.<br />
Dienstag, 19. März: Wegwarte<br />
Lucklum, Konzert Blame Sally,<br />
20.30 Uhr.<br />
Mittwoch, 20. März: Mehrgenerationenhaus<br />
<strong>Helmstedt</strong>, Rummikub,<br />
15 Uhr.<br />
Freitag, 22. März: Palas Schloss<br />
Schöningen, „Herrchens Frauchens“,<br />
Kabarett, 20 Uhr.<br />
Mittwoch, 27. März: Camera<br />
<strong>Helmstedt</strong>, „Lincoln“, 18 Uhr.<br />
Wünsche, Ideen, Anregungen<br />
Das Seniorenservicebüro Niedersachsen<br />
für den Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
(SSB) in der Neumärker Straße<br />
1a bis 3 in <strong>Helmstedt</strong> ist unter<br />
der Telefonnummer 05351/<br />
5361654 (Birgit Adam), im Internet<br />
unter www.seniorenservicebuero-helmstedt.de<br />
oder per E-<br />
Mail unter mail@seniorenservicebuero-helmstedt.de<br />
zu erreichen.<br />
Miteinander<br />
In heutiger Zeit haben sich die familiären<br />
Strukturen verändert.<br />
Das Modell Großfamilie existiert<br />
nur noch selten. Freunde und Bekannte<br />
sind eventuell schon verstorben<br />
oder bereits selbst hilfebedürftig.<br />
So kann es mit zunehmendem<br />
Alter zu Isolation kommen.<br />
Soziale Unterstützung ist gefragt.<br />
Der große Wunsch der älter werdenden<br />
Menschen ist, so lange wie<br />
möglich selbstständig zu leben.<br />
Um dies zu ermöglichen, setzt das<br />
Seniorenservicebüro Niedersachsen<br />
für den Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
Seniorenbegleiter ein, um bürgernahe<br />
Hilfen anzubieten.<br />
Um diese Aufgabe qualifiziert ausführen<br />
zu können, bietet das Seniorenservicebüro<br />
in Kooperation<br />
mit der Diakonie sowie dem Paritätischen<br />
Wohlfahrtsverband eine<br />
Ausbildung an. Diese umfasst neben<br />
einem 50-stündigen theoretischen<br />
Teil auch ein Praktikum in<br />
einer Senioreneinrichtung. Nach<br />
Abschluss der Ausbildung erhält<br />
jeder Teilnehmer ein Zertifikat<br />
und kann vermittelt werden. Das<br />
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DUO ist komplett. Die Qualifizierung<br />
wird vom Land Niedersachsen<br />
gefördert und ist für die Teilnehmer<br />
als zukünftig tätige Ehrenamtliche<br />
kostenfrei.<br />
Die nächste Weiterbildung ist im<br />
Frühling 2013 geplant. Interessierte<br />
melden sich im Seniorenservicebüro<br />
für den Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
unter der Rufnummer 05351/<br />
5361654 bei Birgit Adam.<br />
Weltfrauentag<br />
„Frauen verdienen mehr…“ - Dies<br />
ist das Motto des Weltfrauentages<br />
2013 im Landkreis <strong>Helmstedt</strong>. Dazu<br />
bietet das MehrGenerationen-<br />
Haus <strong>Helmstedt</strong>, Triftweg 11, am<br />
Freitag, 8. März, von 9 bis 12 Uhr<br />
ein reichhaltiges Frühstücksbüfett<br />
mit der Gelegenheit zum Austausch<br />
über alle erdenklichen Themen<br />
rund um „die Frau von gestern<br />
und heute“. Anmeldungen<br />
sind bis zum 7. März unter der<br />
Telefonnummer 05351/7667 erforderlich.<br />
Ein Kostenbeitrag wird<br />
erhoben.<br />
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38350 <strong>Helmstedt</strong>,<br />
Telefon: 0 53 51 / 54191-0<br />
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<strong>Helmstedt</strong> e.V.<br />
Neumärker Straße 1,<br />
2. und 3. Obergeschoss<br />
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Telefon: 05351 / 58 58-0<br />
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Caritasverband<br />
für den Landkreis<br />
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Caritas Geschäftsstelle<br />
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Mo. - Fr. 9.00 - 13.00 Uhr<br />
und 14.00 - 18.00 Uhr<br />
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Bauerstraße 6<br />
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24. Februar 2013 Südkreis<br />
11<br />
„Thema zu wichtig“<br />
Die Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins Büddenstedt<br />
fand dieses Jahr mit anschließendem Braunkohlessen in Offleben<br />
statt. Der Vorsitzende Uwe Goehrendt berichtete rückblickend über<br />
das gelungene Sommerfest und die Tagesfahrt nach Hamburg. Anschließend<br />
wurde Fred Thiemann für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.<br />
Neben einer Urkunde und einem Blumenstrauß wurde ihm<br />
gleichzeitig die Willy-Brandt-Medaille überreicht. Dies ist die höchste<br />
Ehrung, die die SPD zu vergeben hat. Es folgten Wahlen des Vorstandes.<br />
Als Vorsitzender wurde Uwe Goehrendt, als stellvertrender<br />
Vorsitzender Jürgen Völkel, zur Kassiererin Sabine Völkel, als Schriftführer<br />
Axel Heineck und als Kassenprüferin Heidi Schikora gewählt.<br />
Foto: privat<br />
von Katharina Olbrisch<br />
Überregionaler Schutz<br />
Schöningen. Ein Meilenstein bei<br />
der Zusammenarbeit von Städten<br />
und Gemeinden, auch über die<br />
Bundeslandgrenzen hinaus, wurde<br />
kürzlich in Schöningen beschritten.<br />
Die Bürgermeister sowie die Feuerwehrführungen<br />
unterzeichneten<br />
eine Kooperationsvereinbarung<br />
zur Zusammenarbeit im Brandschutz.<br />
So wurde beschlossen, dass<br />
die Ortsfeuerwehren in Hötensleben<br />
und Schöningen gegenseitig<br />
auf Anforderung ihre Fahrzeuge<br />
und Einsatzkräfte zur Verfügung<br />
stellen.<br />
„Selbstverständlich ist das nicht“,<br />
erklärt Stadtbrandmeister Torsten<br />
Schimmeyer aus Schöningen. „Es<br />
ist aktuell einfacher, Feuerwehrkräfte<br />
ins Ausland zu schicken, als<br />
über die Landesgrenze von Schöningen<br />
nach Hötensleben.“<br />
Frank Frenkel, Bürgermeister der<br />
Verbandsgemeinde Obere Aller,<br />
ist erleichtert, dass er den Risiken<br />
und Gefahren seiner Gemeinde<br />
nun noch vorbereiteter entgegen<br />
tritt.<br />
„Ich wünsche mir, dass wir auf die<br />
Vereinbarung nicht zu oft im Einsatzfall,<br />
sondern eher bei Übungen<br />
zurückgreifen werden. Diese Art<br />
der Zusammenarbeit wünschte ich<br />
mir auch in vielen anderen Bereichen“,<br />
kommentiert der Schöninger<br />
Bürgermeister, Henry Bäsecke,<br />
seine Unterschrift.<br />
Der demografische Wandel und<br />
die Bereitschaft der Bevölkerung,<br />
sich ehrenamtlich zu engagieren,<br />
lässt die Feuerwehren zunehmend<br />
über Nachwuchssorgen klagen.<br />
Das Land Niedersachsen hat dazu<br />
eine Kampagne gestartet.<br />
Im Internet unter www.ja-zur-<br />
Feuerwehr.de oder bei der Feuerwehr<br />
vor Ort können Interessierte<br />
Informationen über das Ehrenamt<br />
im Blaurock erhalten.<br />
Jerxheim/Twieflingen. Schon seit<br />
mehr als zwei Jahren werden im<br />
Bereich der Samtgemeinde Heeseberg<br />
Gebietsveränderung verfolgt.<br />
Ziel der Bestrebungen ist es, eine<br />
leistungsfährige Selbstverwaltung<br />
der Gemeinden wiederherzustellen.<br />
Aktuell ist es aufgrund der<br />
„erheblichen Finanzprobleme“ –<br />
so formulierte es Mark-Henry<br />
Spindler, stellvertretender Samtgemeindebürgermeister<br />
schriftlich –<br />
nicht möglich, den Bürgern einen<br />
Mindeststandart an öffentlichen<br />
Einrichtungen zur Verfügung zu<br />
stellen.<br />
Im Folgenden trat die Samtgemeinde<br />
mit Fusionsbemühungen<br />
an die Stadt Schöningen heran.<br />
Diese liefen jedoch seitens Schöningens<br />
ins Leere. Damals erklärte<br />
Henry Bäsecke, Schöningens Bürgermeister,<br />
gegenüber dem<br />
<strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong>,<br />
dass die Fusion zur Stadt Wolfsburg<br />
Priorität habe.<br />
Nachdem die Fusion des Landkreises<br />
mit der Stadt Wolfsburg<br />
nicht im gedachten Umfang umgesetzt<br />
werden kann, sind Fusionsgespräche<br />
zwischen der Stadt<br />
Schöningen, der Samtgemeinde<br />
Heeseberg und der Gemeinde<br />
Büddenstedt wieder aufgenommen<br />
worden.<br />
Wie Spindler berichtete, wird das<br />
Anliegen sowie weiterhin die Umwandlung<br />
zu einer Einheitgemeinde<br />
in den sechs Gemeinderäten<br />
und im Anschluss in einer separaten<br />
Samtgemeinderatssitzung thematisiert.<br />
„Das Thema ist zu wichtig,<br />
um es als einer von vielen<br />
Punkten zu besprechen“, erläuterte<br />
Spindler, warum eine Fusion nicht<br />
in der Sitzung vergangener Woche<br />
Thema war. Zudem solle die Bevölkerung<br />
mit in den Entscheidungsprozess<br />
eingebunden werden,<br />
die über das Datum der Sitzungen<br />
informiert werde.<br />
Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Büddenstedt wurde<br />
Patricia Brandes, die in der Kinderfeuerwehr angefangen hatte, in<br />
den aktiven Dienst übernommen. Zudem hat Brandes, die in die<br />
Einsatzabteilung übernommen wurde, nach langer Zeit wieder eine<br />
Leistungsspange in die Jugendfeuerwehr geholt. Bürgermeister Frank<br />
Neddermeier gratulierte Brandes und überreichte ihr den Wimpel<br />
des Ortsrates. Auch Fördervereinsvorsitzender Günther Wesche freut<br />
sich über diesen Erfolg.<br />
Foto: privat<br />
Die Kommandomitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Süpplingenburg wurden während der<br />
Jahresversammlung in ihren Ämtern bestätigt. Ortsbrandmeister Dirk Leipelt und sein Stellvertreter<br />
Christian Wolter wurden von den aktiven Kameraden wiedergewählt. Neu im Kommando ist der Musikzugführer<br />
Christof Wirth, der dieses Amt zurzeit noch kommissarisch ausführt. Der Ortsbrandmeister,<br />
der Gemeindebrandmeister und der Ortsbürgermeister dankten allen Kameraden für ihren Einsatz.<br />
Foto: privat<br />
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Fax: 0 53 51 / 59 69 14<br />
Herausgeber:<br />
Phönix-Verlags GmbH<br />
Prokuristin:<br />
Kerstin Schatton<br />
Redaktion:<br />
Katja Weber-Diedrich (Chefredakteurin),<br />
Yvonne Weihs, Katharina Olbrisch,<br />
Dörte Herfarth (freie Mitarbeiterin),<br />
Hans-Jürgen Trommler (freier Mitarbeiter)<br />
Redaktionsschluss: Do., 12 Uhr<br />
redaktion@helmstedter-sonntag.de<br />
Anzeigen & Büro:<br />
Dagmar Wacker, Reiner Moskot,<br />
Peggy Hertha, Malte Mallon<br />
Anzeigenschluss: Do., 12 Uhr,<br />
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Anzeigen und Layout:<br />
mko Werbeagentur, <strong>Helmstedt</strong><br />
Vertrieb:<br />
MVA Multimedia Verlagsauslieferung<br />
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Druck:<br />
Druckzentrum Braunschweig<br />
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24. Februar 2013<br />
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Singlecharts<br />
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„Wir verstehen uns“<br />
Holger Schüler<br />
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Macht Spielbergs „Lincoln“ das Rennen<br />
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Pistorius in Freiheit
24. Februar 2013 Sonderthema<br />
15<br />
…das interessiert<br />
den<br />
…das interessiert<br />
die<br />
Das Mannsein ist Trumpf<br />
von Katharina Olbrisch<br />
Sich als Frau den Vorzügen der<br />
Weiblichkeit bewusst zu sein, bedeutet<br />
nicht, das Gegebene nicht<br />
ab und zu gerne mal tauschen zu<br />
wollen. Zum Beispiel mit einer<br />
guten Portion Männlichkeit. Den<br />
Wunsch, nur für einen Tag ein<br />
Mann zu sein, kann so gut wie<br />
keine Frau von sich weisen. Als<br />
Grund wird meist die offenbar<br />
unkomplizierte Lebensweise des<br />
Mannes genannt, der weder Scham<br />
noch Rufsorgen zu kennen scheint.<br />
Aber was ist überhaupt typisch<br />
männlich<br />
Herbert Grönemeyer ist der Frage<br />
„Wann ist der Mann ein Mann“ in<br />
einem Lied nachgegangen und<br />
landete damit 1984 einen Hit, der<br />
auch knapp 30 Jahre später auf jeder<br />
Party lauthals mitgesungen<br />
wird. Doch auch wenn das stark<br />
kontroverse Männerbild des Liedes<br />
bis heute Bestand hat, hat sich<br />
das männliche Rollenklischee<br />
stark verändert innerhalb der vergangenen<br />
Jahrzehnte.<br />
Längst braucht sich der Mann von<br />
Welt nicht mehr als beinharter<br />
Macho zu präsentieren. Auch die<br />
Rolle des Beschützers oder des<br />
Ernährers gehört nicht mehr zur<br />
männlichen Pflicht. Während sich<br />
Frauen zunehmend das Recht<br />
rausnehmen, ehemalige Männerdomänen<br />
zu besetzen,<br />
rückt der Mann – wenn auch<br />
still und leise – in weibliche<br />
Sphären vor. Kindererziehung<br />
ist längst keine reine Frauensache<br />
mehr und auch die Schönheitspflege<br />
sowie Modetrends<br />
scheinen vermehrt auch Männer<br />
zu begeistern.<br />
Trotz oder wegen aller Gleichberechtigung<br />
und sich annähernder<br />
Geschlechterrollen: Gibt es heute<br />
noch Gründe für die Frau, für den<br />
besagten einen Tag in die Haut eines<br />
Mannes zu schlüpfen<br />
Nicht nur einen, gleich mehrere:<br />
1. Das Mannsein scheint für<br />
Schnelligkeit und Effizienz zu stehen.<br />
Wie sonst ist es zu erklären,<br />
dass ein Mann innerhalb von Sekunden<br />
nach dem Aufstehen vorzeigbar<br />
und innerhalb von Minuten<br />
ausgehfertig ist Dass ein<br />
Mann nur äußerst selten, wenn<br />
nicht sogar nie vor seinem Kleiderschrank<br />
steht und nicht weiß,<br />
was er anziehen soll Dass Warteschlangen<br />
vor öffentlichen Männertoiletten<br />
sich stets nur wenige<br />
Minuten halten, dass für Reisen<br />
jeglicher Länge meist ein Koffer<br />
ausreicht und dass ein Mann mit<br />
maximal zwei Sätzen alles über die<br />
Gefühlswelt seines besten Kumpels<br />
zu wissen scheint, was notwendig<br />
ist.<br />
2. Männ<br />
e r<br />
sind<br />
unkomplizierter<br />
und strotzen nur so<br />
vor Selbstbewusstsein. Ein Mann<br />
macht sich, anders als viele Frauen,<br />
niemals Gedanken darüber, ob<br />
seine Freunde in seiner Abwesenheit<br />
über ihn reden könnten. Kontaktpausen<br />
zu Freunden lassen ihn<br />
nicht an der Freundschaft zweifeln<br />
und ein Mann kann mit einem<br />
Anderen schweigend den Nachmittag<br />
verbringen, ohne dies als<br />
unangenehm zu empfinden. Auch<br />
nur selten stellt er seine beruflichen<br />
Leistung in Frage und scheint<br />
allgemein mit sich im Reinen.<br />
3. Männer müssen eine hohe Auffassungsgabe<br />
haben, weil es sonst<br />
unerklärlich bleibt, wie es Männern<br />
möglich ist, innerhalb von 30<br />
Sekunden durch 500 TV-Programme<br />
zu zappen und dabei genau<br />
zu wissen, was ausgestrahlt<br />
wird.<br />
Außerdem: Männer werden im<br />
Alter attraktiver. Und als Mann<br />
jenseits der 35 noch unverheiratet<br />
zu sein, hat keine mitleidigen Blicke<br />
zur Folge. Im Gegenteil: Ein<br />
männlicher Single gilt im Alter<br />
immer noch als begehrt, keine<br />
noch so hohe Anzahl an Ex-Partnerinnen<br />
noch peinlicher Trinkverhalten<br />
können seinen Ruf etwas<br />
anhaben.<br />
Geschlechtliche Differenzen<br />
Unterschiede im Freizeitverhalten<br />
(ka) Der Unterschied zwischen<br />
den Geschlechtern ist ein beliebtes<br />
Thema und wird in Büchern sowie<br />
in Filmen überspitzt dazu benutzt,<br />
auf komische Art zu demonstrieren,<br />
dass Männer und Frauen aufgrund<br />
der vielen Unterschiede nur<br />
schwer zusammenzupassen scheinen.<br />
Das Institut für Freizeit- und<br />
Tourismusforschung (IFT) hat anhand<br />
einer Metaanalyse das Freizeitverhalten<br />
der Männer und<br />
Frauen untersucht. Denn so unterschiedlich<br />
Männer und Frauen<br />
auch sind, so muss es doch gerade<br />
im Freizeitbereich Gemeinsamkeiten<br />
geben, die beide zusammen<br />
hält.<br />
Hingegen scheinen sich viele Vorurteile<br />
zu bestätigen. Auffällig ist,<br />
dass die Frauen weniger freizeitaktiv<br />
sind und sich häufiger ruhigeren,<br />
regenerativen Aktivitäten und<br />
der Familie widmen.<br />
Ganz oben auf der Freizeitliste<br />
stehen Wellnessprogramme. Rund<br />
80 Prozent aller befragten Frauen<br />
gaben an, dass sie sich in ihrer<br />
Freizeit „Pflegen“ und entspannen<br />
wollen. Gesichtsmasken, ein Bad<br />
oder andere Beautyanwendungen<br />
wurden dabei genannt. Mit 51<br />
Prozent folgte das „Lesen von Büchern“.<br />
Frauen widmen sich weitaus<br />
häufiger einem Buch als Männer<br />
(30 Prozent).<br />
74 Prozent der Frauen räumen<br />
außerdem dem Telefonieren einen<br />
hohen Stellenwert ein. Jedoch nur<br />
von zu Hause aus. Unterwegs sind<br />
es die Männer, die mit 83 zu 73<br />
Prozent häufiger zum Handy greifen.<br />
Des Weiteren platziert sich der<br />
„Einkaufs- und Schaufensterbummel“<br />
mit knapp 50 Prozent weiblichen<br />
Benennungen gegenüber 28<br />
Prozent männlicher Anmerkungen<br />
ebenfalls (nicht verwunderlich)<br />
als eine weibliche Freizeitdomäne.<br />
Darüberhinaus finden Frauen<br />
eher als Männer Erholung bei der<br />
Gartenarbeit, beim Spazieren gehen,<br />
beim Spielen mit den Kindern<br />
sowie bei der Beschäftigung<br />
mit den Haustieren.<br />
Männer weisen im Vergleich mit<br />
den Frauen eher ein dynamisches,<br />
aktives und geselliges Freizeitverhalten<br />
auf.<br />
Die größten Differenzen ergeben<br />
sich bei „Kneipenbesuchen“, gefolgt<br />
von „Videospielen“, die Männer<br />
mit 43 Prozent als wichtigen<br />
Teil der Freizeit nennen, und<br />
„Sportveranstaltungen zuschauen“.<br />
Auch das „Heimwerken“ im<br />
eigenen Haus oder bei Freunden<br />
wurde mit über 40 Prozent überraschend<br />
oft genannt.<br />
Ansonsten stehen Auto- und Motorradfahren<br />
(knapp 70 Prozent)<br />
hoch im Kurs, Computer spielen<br />
mit knapp 60 Prozent, „CD hören“<br />
(60 Prozent) und „DVDs und Filme<br />
schauen“ (48 Prozent Benennung).<br />
Mit 54 Prozent wird gegen<br />
knapp 50 Prozent nur minimal<br />
lieber Sport getrieben als im Internet<br />
gesurft.<br />
Männer gehen auch lieber ins Restaurant<br />
sowie auf Partys als Frauen<br />
und teilen „Erotik“ mit knapp 70<br />
Prozent eine Favoritenrolle im<br />
Freizeitbereich zu. Bei Frauen<br />
nimmt dies „nur“ 55 Prozent ein.<br />
Weibliche Pluspunkte<br />
von Katharina Olbrisch<br />
Gründe, stolz auf seine Weiblichkeit<br />
zu sein, gibt es viele. Die meisten<br />
davon sind sogar weitaus besser<br />
als das eher unlogische Argument<br />
der eigens eingerichteten<br />
Frauenparkplätze. Auch hält sich<br />
Freude über den weiblichen Zyklus<br />
eher in Grenzen, selbst wenn<br />
sich damit eventuelle Zickereien<br />
erklären lassen.<br />
Wenn man im Internet nach<br />
„Gründen, warum es toll ist, eine<br />
Frau zu sein“ sucht, präsentiert<br />
sich eine riesige Auswahl an Argumenten,<br />
die sich allesamt an Kreativität<br />
überbieten.<br />
Wer sich mit dem Grund, auch<br />
jenseits der 30 noch über volle<br />
Haare freuen zu können, n i c h t<br />
zufrieden gibt, für den h a t<br />
der <strong>HELMSTEDTER</strong><br />
<strong>SONNTAG</strong> eine Alternativliste<br />
aufgestellt,<br />
an der selbst<br />
männliche Logik<br />
nichts rütteln<br />
kann:<br />
Der erste<br />
Punkt, der<br />
FÜR die<br />
F r a u e n<br />
spricht, ist ihre körperliche<br />
und mentale Stärke. Zwar haben<br />
Frauen weitaus weniger Kraft<br />
als Männer, aber sie sind ansonsten<br />
das stärkere Geschlecht. Nicht<br />
nur, dass ihr Gesundheitssystem<br />
nachweislich besser arbeitet als das<br />
der Männer, auch sind die inneren<br />
Organe widerstandfähiger. Frauen<br />
erleiden weitaus seltener einen<br />
Herzinfarkt oder Schlaganfall als<br />
das männliche Pendant. Ebenfalls<br />
ist ein überhöhter Blutdruck nur<br />
selten ein Thema. Zudem sind<br />
Frauen einfach das belastbarere<br />
Geschlecht. Schmerzen sind leichter<br />
zu ertragen, was dazu führt,<br />
dass Frauen definitiv weniger jammern.<br />
Das erklärt, wieso Frauen<br />
<br />
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mit einer Erkältung noch arbeiten<br />
gehen, Männer aber nicht mehr<br />
fähig sind, aus dem Bett zu steigen.<br />
Und apropos Stärke: Frauen fällt es<br />
leichter, Kompromisse einzugehen<br />
und den Stolz beiseite zu schieben.<br />
Weil sie sich nicht zu schade sind,<br />
im Zweifelsfall nach dem Weg zu<br />
fragen, kommen sie meist schneller<br />
ans Ziel.<br />
Sie arbeiten besser und effizienter<br />
im Team und sind in der Lage, sich<br />
in andere hineinzuversetzen. Neben<br />
dem IQ punktet Frau mit dem<br />
immer öfters in Unternehmen geforderten<br />
EQ (emotionaler Quotient).<br />
Zudem sind Frauen ihrem<br />
Ruf nach kreativer und multitaskingfähig.<br />
Hinsichtlich des Berufs kommt<br />
noch ein weiterer, sehr entscheidender<br />
Pluspunkt hinzu: Die Quote.<br />
Um eine Gleichberechtigung<br />
im Job voranzutreiben, soll der<br />
weibliche Anteil in beispielsweise<br />
Führungspositionen gestärkt werden.<br />
Die Frauenquote ist die weibliche<br />
Einstiegshilfe in unzählige<br />
Traumjobs. Auch wenn die Dame<br />
von Welt sicherlich keine Quote<br />
braucht, so ist sie schlau genug,<br />
gesetzliche Hilfe nicht abzulehnen.<br />
Generell weiß das weibliche Geschlecht,<br />
wie Gleichberechtigung<br />
zum Vorteil einzusetzen und im<br />
Gegenzug ignoriert werden kann.<br />
NEUKUNDENAKTION<br />
vom 25.02.–15.03.2013<br />
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<br />
So darf sich Frau ohne Scham einladen<br />
lassen. Damit bleibt mehr<br />
Geld für das Styling übrig, dem<br />
sich Frauen offen hingeben können<br />
(auch<br />
Männer<br />
shoppen gerne, dürfen<br />
dies aber nicht zugeben). Und<br />
durch das Schminken sind Frauen<br />
in der Lage, sich optisch jederzeit<br />
aufwerten zu können, ohne dabei<br />
als falsch oder oberflächig abgestempelt<br />
zu werden.<br />
Zudem wird es dem weiblichen<br />
Geschlecht niemals negativ ausgelegt,<br />
wenn es sich schwach zeigt.<br />
Tränen erzeugen meist Sympathie<br />
und durch demonstrierte körperliche<br />
Schwäche entledigt sich die<br />
Frau unnötiger Arbeit.<br />
Außerdem: Frauen müssen nicht<br />
mit wildfremden Personen in einer<br />
Reihe pinkeln, sind nicht gezwungen<br />
in der Kneipe ein Bier zu<br />
bestellen und müssen nicht alle<br />
sieben Sekunden an Sex denken.<br />
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16 <br />
Königslutter<br />
24. Februar 2013<br />
Zu einer Wanderung durch die Feldmark, bei herrlichem Winterwetter, trafen sich die Mitglieder<br />
der DLRG am Vereinsheim an der Fallersleber Straße. Auf halber Strecke gab es zum Aufwärmen ein<br />
Tässchen Glühwein oder Kinderpunsch. Nach etwa zwei Stunden kam die Gruppe wieder am Vereinsheim<br />
an. Die Teilnehmer, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mit wandern konnten, warteten mit<br />
Kaffee und selbstgebackenen Kuchen auf die etwas durchgefrorenen Wanderer. Dank der Renovierungshelfer<br />
fühlten sich Jung und Alt im neuen Lutteraner Vereinsheim und bei Beisammensein wohl.<br />
Foto: privat<br />
Workshop<br />
Königslutter. Das Frauen Kultur<br />
Museum in Königslutter bietet einen<br />
Workshop „Spinnen für Anfänger“<br />
an. Der Kurs findet am<br />
Sonnabend, 9. März, und Sonntag,<br />
10. März, von 9 bis 17 Uhr, statt.<br />
Spinnräder sind vorhanden. Für<br />
Informationen und Anmeldungen<br />
steht Gudrun Hildebrand unter<br />
der Telefonnummer 05365/2921<br />
oder per E-Mail unter run.hildebrand@gmx.de<br />
zur Verfügung.<br />
Der Kurs findet in den vereinseigenen<br />
Räumen, An der Stadtkirche<br />
2, in Königslutter statt.<br />
Die Frauengruppe „Mühe“<br />
feierte ganz spontan Rosenmontag<br />
im Hallenbad der Lutterwelle<br />
und hatte dabei sichtlich<br />
viel Spaß. Kostümiert gingen sie<br />
ins Wasser und spielten Spiele,<br />
die auch zur Belustigung der anderen<br />
Badegäste beitrugen. Aber<br />
nicht nur spontane Faschingsgruppen<br />
sind in der Lutterwelle<br />
willkommen, sondern auch Groß<br />
und Klein können ihren Geburtstag<br />
dort feiern. Dies sollte<br />
vorweg in der Lutterwelle telefonisch<br />
abgesprochen und angemeldet<br />
werden.<br />
Foto: privat<br />
Bornums Ortsbürgermeister Hans-Joachim Scherenhorst, Dieter<br />
Beer aus Bornum, Hans-Hermann Rosilius aus dem Lutteraner Stadtteil<br />
Rieseberg, Königslutteraner Bürgermeister Alexander Hoppe und<br />
Volker Brand aus Ochsendorf (von links) trafen sich im Rathaus und<br />
sprachen über die Wichtigkeit der ersten Hilfe in lebensbedrohlichen<br />
Situationen.<br />
Foto: privat<br />
Erste Hilfe zählt<br />
Königslutter. In strahlende Gesichter<br />
blickte Bürgermeister Alexander<br />
Hoppe, als er sich mit Beate<br />
und Hans-Hermann Rosilius, Dieter<br />
Beer, Volker Brand und Hans-<br />
Joachim Scherenhorst traf.<br />
Dass alle strahlten, war den beiden<br />
Ersthelfern Dieter Beer und Volker<br />
Brand zu verdanken. Beide<br />
haben während der Eimerfestspiele<br />
der Freiwilligen Feuerwehren in<br />
Scheppau im vergangenen Jahr<br />
durch ihren Einsatz das Leben von<br />
Hans-Hermann Rosilius gerettet.<br />
Im Gespräch verdeutlichten die<br />
Teilnehmer die Wichtigkeit von<br />
Sofortmaßnahmen und Erste Hilfe.<br />
„Das Deutsche Rote Kreuz bietet<br />
regelmäßig Kurse für Sofortmaßnahmen<br />
am Unfallort und zur<br />
Ausbildung als Ersthelfer in Königslutter<br />
an“, erläuterte Dieter<br />
Beer. Er selbst gibt über das DRK<br />
C&T Modemarkt<br />
entsprechende Kurse insbesondere<br />
für Freiwillige Feuerwehren.<br />
Der Feuerwehrgrundlehrgang beinhaltet<br />
gleichfalls eine Ersthelferausbildung.<br />
Volker Brand unterstrich:<br />
„Alle fünf Jahre ist eine<br />
Auffrischung der ersten Hilfe<br />
nicht nur in den Freiwilligen Feuerwehren<br />
sinnvoll.“<br />
Bürgermeister Alexander Hoppe<br />
dankte den beiden Lebensrettern,<br />
die ihre Hilfe als selbstverständlich<br />
ansahen und deshalb auch keine<br />
große Ehrung wollten.<br />
„Nehmen Sie die Möglichkeiten<br />
zum Erlernen von Erster Hilfe im<br />
DRK, in den Freiwilligen Feuerwehren<br />
und in anderen Rettungsdienstorganisationen<br />
in Königslutter<br />
wahr“, rufen Hans-Hermann<br />
Rosilius, Hans-Joachim Scherenhorst<br />
und Bürgermeister Hoppe<br />
die Bevölkerung auf: „Erste Hilfe<br />
kann Leben retten.“<br />
Weltgebetstag<br />
Königslutter. „Ich war fremd – ihr<br />
habt mich aufgenommen“, unter<br />
diesem Motto steht der diesjährige<br />
Gottesdienst zum Weltgebetstag.<br />
Frauen aus Königslutter laden am<br />
Freitag, 1. März, um 18.30 Uhr, in<br />
die Stadtkirche Königslutter ein.<br />
Damen aus Frankreich haben zu<br />
diesem Thema einen Gottesdienst<br />
gestaltet, der in Kirchengemeinden<br />
unterschiedlicher christlicher<br />
Konfessionen in über 170 Ländern<br />
der Erde an diesem Tag gefeiert<br />
wird.<br />
Die Frauen der katholischen Stadtund<br />
Stiftskirchengemeinde haben<br />
sich seit dem vergangenen Herbst<br />
ebenfalls mit dem Motto und dem<br />
Gastgeberland Frankreich beschäftigt.<br />
Mit Gebeten, Liedern<br />
Bild-Musik-Wort<br />
Königslutter. Andachten zum<br />
„Passionsfenster“ im Hohen Chor<br />
des Domes. Die im vergangenen<br />
Jahr begonnene Reihe der Andachten<br />
zu den Buntglasfenstern<br />
im Hohen des Chores des Domes,<br />
betrachtet wurden das Oster- und<br />
da Weihnachtsfenster, wird in diesem<br />
Jahr in der Passionszeit fortgesetzt.<br />
Im Zentrum der drei Andachten<br />
steht das mittlere Fenster, auf dem<br />
Szenen aus der Passionsgeschichte<br />
abgebildet sind. Zu den von August<br />
von Essenwein konzipierten<br />
Bildern, die allesamt der Passionsgeschichte<br />
des Johannes-Evangeliums<br />
nachempfunden sind, werden<br />
Auszüge aus der Johannes-Passion<br />
von Johann Sebastian Bach eingeblendet.<br />
und kreativer Gestaltung sind alle<br />
Interessierten in die Stadtkirche<br />
Königslutter zu einem Gottesdienst<br />
mit der Kultur des Willkommensein<br />
eingeladen.<br />
Mutig zeigen die Französinnen dabei,<br />
was es in der europäischen<br />
Gesellschaft heißt, nicht Willkommen<br />
zu sein. Alltäglicher Rassismus<br />
und Asylgesetze stehen im<br />
Gegensatz zu den Worten Jesu<br />
Christi „Ich war fremd und ihr<br />
habt mich aufgenommen.“<br />
Im Anschluss an den Gottesdienst<br />
sind alle herzlich ins Gemeindehaus<br />
eingeladen, um landestypische<br />
Spezialitäten der Franzosen<br />
zu probieren und miteinander<br />
über Gott und die Welt ins Gespräch<br />
zu kommen.<br />
Zur ersten Andacht in dieser Reihe<br />
wird am Mittwoch, 27. Februar,<br />
um 18 Uhr, in den Hohen Chor im<br />
Kaiserdom eingeladen.<br />
Die Andacht steht unter dem Thema<br />
„… und er trug sein Kreuz“,<br />
Jesus auf dem Weg nach Golgatha.<br />
Die Andachtsreihe wird am Mittwoch,<br />
6. März, um 18 Uhr, unter<br />
dem Thema „Siehe, das ist dein<br />
Sohn. Siehe, das ist deine Mutter.<br />
Die Mutter Jesu und der Lieblingsjünger<br />
unter dem Kreuz“ fortgesetzt.<br />
Am Mittwoch, 13. März, um 18<br />
Uhr, geht es weiter mit dem Thema<br />
„... und er nahm ihn vom<br />
Kreuz“, Jesus wird vom Kreuz genommen.<br />
Die Andachten werden<br />
von Pfarrer Manfred Trümer gehalten.<br />
Der Kinderfasching des Turn- und Sportverein (TSV) Rottorf/<br />
Groß Steinum wurde nach großem Anklang im vergangenen Jahr<br />
wiederholt. Erneut fanden fast 50 Kinder in tollen Verkleidungen den<br />
Weg in die schön geschmückte Halle zu dem großen „Spektakel“.<br />
Anziehungsmagnet war die große Hüpfburg, auf der die Kinder ausgelassen<br />
herumtobten und sich amüsierten. Für Kinder, die etwas<br />
weniger Trubel wollten, wurde ein Balanceparcours angeboten. In<br />
Kisten auf Rollbrettern wurden kleine Indianer, Hexen und Ninjas<br />
durch die Halle geschoben. Die Fußballer unter ihnen spielten ausgelassen<br />
auf ein Tor. Zur Stärkung wurden reichlich Brezeln, Muffins,<br />
Kuchen und Getränke angeboten. Untermalt wurde das Ganze von<br />
lustiger Faschingsmusik. Natürlich durften am Ende auch die traditionellen<br />
Kamelle nicht fehlen, die den harmonischen Tag abrundeten.<br />
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Konfirmation<br />
Sunstedt. Die neuen Vorkonfirmanden,<br />
die 2015 im Kaiserdom<br />
oder in der Sunstedter Kirche konfirmiert<br />
werden möchten, können<br />
durch ihre Eltern vom 1. bis zum<br />
22. März, während der Bürozeiten<br />
unter Vorlage der Geburts- und<br />
Taufurkunde im Pfarrbüro angemeldet<br />
werden.<br />
Der Unterricht beginnt am 16.<br />
und 18. April. Unterrichtstage sind<br />
Dienstag von 18 bis 19 Uhr und<br />
Donnerstag von 17 bis 18 Uhr.<br />
Am Mittwoch, 10. April, findet um<br />
20 Uhr ein Informationsabend für<br />
die Eltern der neuen Vorkonfirmanden<br />
statt, auf dem alle Termine<br />
bis zur Konfirmation festgelegt<br />
werden. Am Sonntag, 28. April,<br />
um 10 Uhr werden die neuen Vorkonfirmanden<br />
in einem Familiengottesdienst<br />
im Kaiserdom begrüßt.<br />
Grundschulen<br />
Königslutter. Die Anmeldungen<br />
der Schulanfänger 2014 in den<br />
Grundschulen Königslutter, mit<br />
der Außenstelle Lauingen, und<br />
Hasenwinkel Neindorf erfolgen<br />
bereits in diesem Jahr, um Kinder,<br />
die über noch nicht ausreichende<br />
Sprachkenntnisse verfügen, fördern<br />
zu können. Bei der Anmeldung<br />
wird der Sprachbestand in<br />
Deutsch bei allen Kindern festgestellt.<br />
Schulpflichtig für das Jahr<br />
2014/2015 werden alle Kinder, die<br />
in der Zeit vom 1. Oktober 2007<br />
bis zum 30. September 2008 geboren<br />
sind. Kinder, die bis zum 31.<br />
Dezember 2014 das sechste Lebensjahr<br />
vollenden, können auf<br />
Antrag der Eltern angemeldet und<br />
eingeschult werden. Die Anmeldung<br />
in der Grundschule Königslutter<br />
ist vom 4. bis zum 8. März,<br />
in der Zeit von 8 bis 12.30 Uhr,<br />
möglich. In dem Zeitraum vom<br />
13. bis zum 17. März, von 8.30 bis<br />
13 Uhr, können zukünftige Schulkinder<br />
in der Grundschule Hasenwinkel<br />
Neindorf angemeldet werden.<br />
Was Wann Wo<br />
Mittwoch, 27. Februar<br />
Gemeindefrühstück, Stadtkirchengemeinde,<br />
9 bis 11 Uhr, Gemeindehaus<br />
Stadtkirche.<br />
Donnerstag, 28. Februar<br />
Fahrt nach Walsrode ins Backtheater,<br />
9 Uhr, AWO Orstverein<br />
Königslutter.<br />
Blutspende, 15 bis 19.30 Uhr,<br />
Feuerwehrhaus, Bornum.<br />
Sonnabend, 2. März<br />
Hauptversammlung, AWO Thode-Rennau,<br />
14.30 Uhr, DGH<br />
Rhode.<br />
Polizei-News<br />
Zeugensuche<br />
Königslutter. Die Polizei Königslutter<br />
sucht Zeugen zu einem<br />
Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen,<br />
bei dem ein vier Jahre<br />
altes Mädchen von einem noch<br />
unbekannten Fahrradfahrer angefahren<br />
wurde. Die Vierjährige<br />
erlitt eine Schädelprellung.<br />
Den Ermittlungen nach ereignete<br />
sich der Vorfall um 7.40 Uhr auf<br />
der Elmstraße. Die 45-jährige<br />
Mutter wollte ihre Tochter gerade<br />
zum Kindergarten bringen, als<br />
der Unbekannte mit seinem Bike<br />
auf dem Fußweg an der Vierjährigen<br />
vorbeifuhr und sie am Kopf<br />
traf. Der Radfahrer habe sich<br />
noch umgeschaut und sei dann<br />
einfach weiter gefahren, auf die<br />
Fahrbahn in Richtung der Straße<br />
Am Kleiberg. Der Gesuchte habe<br />
eine auffällig orangefarbene<br />
Wollmütze mit Schirm und eine<br />
dicke Winterjacke getragen. Hinweise<br />
zu dem Unfall nimmt die<br />
Polizeiwache unter der Telefonnummer<br />
05353/941050 entgegen.
24. Februar 2013 Schöningen<br />
17<br />
<br />
ein Zuhause<br />
„Sieht mit dem Herzen“ schlechte Erfahrung, die sie als<br />
„Weißer Riese“<br />
Luna<br />
Zaghaft, aber wie ein kleiner<br />
Flummi bewegt sich die kleine<br />
Staffordshire Hündin Luna auf die<br />
Menschen zu. Ihre Zaghaftigkeit<br />
hat einen Grund: nicht etwa die<br />
„Champ, der Charmeur“<br />
Pfleger, Spaziergänger und sogar<br />
der Staffordshire Terrier Hündin<br />
Luna längst erobert. Wer Champ<br />
heute sieht, wird kaum vermuten,<br />
dass der sensible Rüde vor mehr<br />
als einem Jahr fremden Menschen<br />
gegenüber als „unberechenbar“<br />
einzuschätzen war. Champ ist<br />
freundlich und sogar Fremde bekommen<br />
heute von ihm ein Küsschen<br />
– wenn er entscheiden darf,<br />
wann geküsst wird.<br />
Das Faltentier braucht geordnete<br />
Strukturen und einen Haushalt, in<br />
dem es nicht allzu turbulent zugeht.<br />
Wer „Champ“ Sicherheit bie-<br />
Kleine Öhrchen, großes Herz<br />
und noch mehr Falten – das ist tet, erhält im Gegenzug einen treuen<br />
Freizeitpartner. Champ wartet<br />
Champ. Der fast sechsjährige<br />
Shar-Pei Rüde hat im Tierheim im Tierheim Schöningen auf potenzielle<br />
Schöningen die Herzen der Faltenkrauler.<br />
Champ<br />
Rocky<br />
„Ein Rohdiamant“<br />
seinem kurzen Leben bislang nur die<br />
Isolation jenseits des Wohnhauses<br />
kennen gelernt. Entsprechend unsicher<br />
bewegt sich der unkastrierte<br />
Rüde noch derzeit. Merlo hat aber<br />
eine Leidenschaft, mit der er sich<br />
gern das neue Leben versüßen lässt:<br />
Futter. Hat der unkastrierte Rüde<br />
erst einmal Vertrauen gefasst, behütet<br />
er seinen Menschen wie einen<br />
Schatten.<br />
Merlos Menschen sollten dennoch<br />
Geduld, Einfühlungevermögen und<br />
Hundeerfahrung mitbringen, um<br />
ihn bestens für alles, was da kommen<br />
mag, vorzubereiten. Wer die-<br />
Rang und Name schützen vor<br />
Tierheim nicht: Merlo, anderthalb<br />
Jahre jung, aus dem Hause ten des Lebens zeigen möchte, besem<br />
Rohdiamanten die schönen Sei-<br />
„von dem Waldgraben“ kommt sucht Merlo im Tierheim Schöningen.<br />
aus schlechter Haltung und hat in<br />
Merlo<br />
Gebährmaschine machen musste,<br />
nein, Luna ist blind. Doch wer<br />
braucht schon Augenlicht, wenn<br />
er eine gute Nase, Ohren und ein<br />
Herz zum Sehen hat Luna – sieben<br />
Jahre jung – ist eine absolute<br />
Schmusebacke und trotz ihres<br />
Handicaps eine sehr lustige und<br />
lebensfrohe Hündin, die ihrer<br />
Umwelt mit Neugierde und<br />
Freundlichkeit begegnet.<br />
Für Luna erscheint ein Haushalt<br />
ohne Kleinkinder, aber durchaus<br />
mit einem bereits vorhandenen<br />
Rüden optimal.<br />
Besuch empfängt Luna im Tierheim<br />
Schöningen (0160/4284080)<br />
an der Oschersleber Straße.<br />
Fotos: Yvonne Weihs<br />
Platz da, hier kommt Rocky. Wer<br />
sich in die Schönheit des weißen<br />
Riesen verliebt, muss sportliche<br />
Ambitionen und Kreativität mitbringen.<br />
Der siebenjährige unkastrierte<br />
Rüde strotzt vor ungebändigter<br />
Energie und kennt keine<br />
Grenzen – ein ungehobelter Holzklotz,<br />
dessen Ecken und Kanten<br />
dennoch liebenswert sind. Potenzielle<br />
Besitzer sollten daher Hundeerfahrung<br />
und Zeit mitbringen,<br />
damit er besser spät als nie das<br />
Einmaleins des Lebens lernen<br />
kann.<br />
Ist Rocky körperlich und geistig<br />
gefordert, zeigt der ungehobelte<br />
Macho seinen romantischen Kern<br />
und ist ein Freizeitpartner, der mit<br />
seiner Bezugsperson durch dick<br />
und dünn geht. Rocky würde sich<br />
in einem kinderlosen Haushalt,<br />
durchaus auch mit einer bereits<br />
vorhandenen Hündin, wohlfühlen.<br />
Rocky wartet im Tierheim Schöningen<br />
auf Besuch.<br />
Feine Nasen brauchen kein Auge<br />
Therapeutin spricht zum Thema Blindheit<br />
von Yvonne Weihs<br />
Schöningen. Die Staffordshire<br />
Terrier Hündin Luna ist der Pechvogel<br />
des Schöninger Tierheims.<br />
Bereits zum zweiten Mal führte<br />
der Weg der im Tierheim als<br />
„Schmusebacke“ geltenden und<br />
obendrein bildschönen Rassehündin<br />
zurück hinter Gitter.<br />
Nicht nur, dass die Hündin immer<br />
wieder mit der aufflammenden<br />
Rassenhysterie konfrontiert wird<br />
und unter dem Oberbegfriff<br />
„Kampfhund“ zu leiden hat, dazu<br />
gesellt sich ein weiteres Vorurteil:<br />
Ein Hund mit Handicap ist kein<br />
vollwertiger Hund. Und letztlich<br />
ist scheinbar die Einzige, die mit<br />
aller Skepsis am wenigsten zu tun<br />
Tierheim Schöningen<br />
Das Tierheim Schöningen an der<br />
Oschersleber Straße wird betrieben<br />
vom Tier- und Naturschutzverein<br />
Schöningen.<br />
Der Zuständigkeitsbereich für<br />
Notfälle und Tierrettung gilt<br />
ausschließlich für die Stadt<br />
Schöningen inklusive Ortsteile<br />
Esbeck und Hoiersdorf, die<br />
Samtgemeinde Heeseberg sowie<br />
für die Gemeinde Büddenstedt.<br />
Tierheimleiterin ist Stefanie<br />
Brandt, erreichbar während der<br />
Öffnungszeiten unter der Telefonnummer<br />
0160/4284080. In<br />
dringenden Notfällen ist die Vereinsvorsitzende<br />
Christa Schlimme<br />
telefonisch unter<br />
01520/9815505 erreichbar.<br />
Das Tierheim ist dienstags und<br />
sonnabends von 15 bis 16 Uhr,<br />
mittwochs von 10.30 bis 11.30<br />
Uhr und freitags von 16 bis 17<br />
Uhr geöffnet.<br />
„Daniel Düsentrieb“<br />
Lennox<br />
Wer spanisches Temperament und<br />
Sonnenschein liebt, wird an dem<br />
von Mallorca stammenden Lennox<br />
nicht vorbeikommen. Wer mit<br />
Lennox sein Leben verbringen<br />
<br />
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Hoiersdorfer Straße 8<br />
38364 Schöningen<br />
Tel. 05352 909771-0<br />
www.toom-baumarkt.de<br />
Mit großer Zooabteilung<br />
hat, Luna selbst.<br />
Blinder Hund – na und<br />
„Das Leben mit einem blinden<br />
Hund ist nicht anders als mit einem<br />
gesunden. Sie haben die gleichen<br />
Flausen im Kopf und müssen<br />
erzogen werden. Hat man erst einmal<br />
diesen Grundgedanken erfasst,<br />
ist der Rest nicht schwer“,<br />
bringt es Verhaltensterpeutin Ina<br />
Jobst vom gleichnamigen Therapie-Zentrum<br />
im Heppenheim auf<br />
den Punkt. Ob Luna bereits seit<br />
ihrer Geburt blind ist, ist nicht<br />
gewiss. Fest steht aber, dass Luna<br />
mit ihrem Handicap keine Probleme<br />
hat. Sie orientiert sich sowohl<br />
am Menschen als auch an anderen<br />
Vierbeinern und wenn beides<br />
nicht vorhanden ist, dann scheut<br />
die neugierige Dame auch nicht<br />
davor, ihre Umgebung mit der Nase<br />
voran auf eigene Faust zu erkunden.<br />
Dass man der Blindheit nicht allzuviel<br />
Aufmerksamkeit schenken<br />
soll, bestätigt auch Ina Jobst: „Mit<br />
der Zeit wird der Hund sich merken,<br />
wo in der Wohnung was steht,<br />
wo die Türen und Treppen sind<br />
und wo man was zum Fressen<br />
klauen kann. Und täuschen Sie<br />
sich nicht, der blinde Hund riecht<br />
noch besser als der Sehende.<br />
Wichtig ist, dass Sie sich, bevor Sie<br />
einen blinden Hund zu sich holen,<br />
endgültig entscheiden, wie Ihre<br />
Wohnung eingerichtet sein soll.<br />
Denn ab sofort ist ein Möbelumstellen<br />
und -verrücken nicht mehr<br />
ratsam.“<br />
Der Geruchs- und Hörsinn eines<br />
blinden Hundes ist stärker ausgeprägt.<br />
Dies können sich Besitzer<br />
blinder Hunde bestens zunutze<br />
machen: „Markante Stellen, wie<br />
den Schlafplatz und den Fressnapf<br />
kann man mit Düften versehen.<br />
möchte, für den sollte Langeweile<br />
ein Fremdwort sein. Im Gegenzug<br />
gibts eine Mischung aus „Ulknudel“<br />
und „Daniel Düsentrieb“. Der<br />
unkastrierte viereinhalbjährige<br />
Bardino-Mix ist ein Sportjunkie<br />
und würde sich in einem ebenso<br />
sportlichen, von Katzen freien,<br />
Haushalt wohlfühlen, indem das<br />
Gehirnjogging nicht zu kurz<br />
kommt. Das freundliche Energiebündel<br />
hat bislang wenig Erziehung<br />
genossen – aber hey, war<br />
nicht der Weg eigentlich das Ziel<br />
Prädestiniert ist Lennox für den<br />
Hundesport. Flyball, Turnierhundesport,<br />
Agility oder auch Obedience<br />
wären Paradedisziplinen<br />
für den im Tierheim Schöningen<br />
wartenden Mallorquiner.<br />
Ätherische Öle in dezenter Form<br />
eignen sich ganz gut dafür. Aber<br />
bitte keinen Zitronenduft, im Allgemeinen<br />
mögen Hunde diesen<br />
Geruch nicht besonders. Eine andere<br />
Hilfe für den Hund ist es sich<br />
anfangs ein Fußkettchen mit<br />
Glöckchen anzuziehen, so kann er<br />
schnell hören wo wir uns gerade<br />
befinden und ob wir uns gerade<br />
auf ihn zubewegen“, rät Jobst.<br />
Konzentration<br />
auf bestimmte Geräusche<br />
JETZT<br />
mitmachen!<br />
von Yvonne Weihs<br />
Weitere Tipps hat die Verhaltenstherapeutin<br />
auch in punkto weitere<br />
Haustiere: „Hat man noch andere<br />
Haustiere, kann man ihnen auch ein<br />
Glöckchen an das Halsband machen,<br />
sodass sich der blinde Hund<br />
an diesem orientieren kann. Bei uns<br />
reicht das Klappern der Marken am<br />
Halsband und unsere Lea weiß genau,<br />
wo Lilly gerade lang läuft. Das<br />
ist vorallem im Freien sehr hilfreich.<br />
In der Wohnung hat Lilly bereits<br />
gelernt, wie sie langsam und lautlos<br />
an Lea vorbeischleichen kann, wenn<br />
sie gerade keine Lust auf sie hat.“<br />
Wichtig sei es anfangs, dass der blinde<br />
Hund lernt, sich auf Geräusche<br />
zu konzentrieren.<br />
„So habe ich, wenn ich eine Kurve<br />
lief, mit der Hand kurze Klopfgeräusche<br />
an meinem Bein gemacht. Immer<br />
wenn ich die Richtung wechselte<br />
oder Lea unsicher wurde, klopfte<br />
ich. Außerdem half es ihr beim<br />
Treppensteigen, wenn ich mit den<br />
Schuhen feste auftrat und sie sich an<br />
den Geräuschen orientieren konnte,<br />
wo genau die Stufe ist“, erzählt Jobst.<br />
Zum Abschluss sollten Halter eines<br />
blinden Hundes noch einen Aspekt<br />
beachten: „Nicht jedem blinden<br />
Hund sieht man äußerlich an, dass<br />
er nichts sehen kann. Daher sollte<br />
man bei jedem Spaziergang darauf<br />
achten, dass niemand den Hund<br />
umrennt oder mit dem Fahrrad zu<br />
dicht an ihn heranfährt. Normalerweise<br />
gehen die Menschen davon<br />
aus, dass ein Hund ihnen ausweicht.<br />
Aber Sie können der Person auch<br />
eine Chance geben, Ihren Hund als<br />
einen blinden Hund zu identifizieren.<br />
Es gibt Halstücher für Hunde<br />
mit dem Blindensymbol“, so Jobst<br />
abschließend.<br />
Halstücher gibt es im Internet unter<br />
www.hundumschick.de.<br />
Schönstes Foto<br />
Mitzuerleben, wie Tierschutztiere<br />
in ihrem neuen zu Hause aufblühen,<br />
ist für Tierschützer der ausschlaggebende<br />
Grund ihre Arbeit<br />
trotz der ebenso vielen herben<br />
Rückschläge weiter auszuführen.<br />
Da wird das abgemagerte und halb<br />
verhungerte Fellknäuel aus dem<br />
Straßengraben zum stattlichen Kater,<br />
der unerzogene Terrier zum<br />
Landesmeister im Agility oder<br />
aber der alte Dackel findet seinen<br />
rüstigen Rentner für gemeinsame<br />
Abende.<br />
Der <strong>HELMSTEDTER</strong> <strong>SONNTAG</strong><br />
sucht die schönste und beeindrukkendste<br />
Lesergeschichte zum Thema<br />
„Tiere aus dem Tierschutz –<br />
Was wurde aus...“ Zudem wird<br />
das schönste Tierfoto gesucht und<br />
mit einem tierischen Überraschungsgeschenk<br />
am Ende des<br />
Jahres prämiert.<br />
QUALITÄT ZU<br />
sonntag.de) unter dem Stichwort<br />
sches Foto“ entgegengenommen.<br />
Um am Wettbewerb teilnehmen<br />
Einsendungen werden per Post<br />
an die Redaktion<br />
(Holzberg 31,<br />
38350 <strong>Helmstedt</strong>)<br />
sowie<br />
per E-Mail<br />
(redaktion@helmstedter-<br />
„Was wurde aus...“ sowie „Tieri-<br />
zu können, ist d i e<br />
Angabe des<br />
vollständigen<br />
Namens<br />
u n d<br />
der Telefonnummer<br />
erforderlich.<br />
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18 <br />
Sport<br />
24. Februar 2013<br />
Winterwettbewerb<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Da es für Sportbegeisterte<br />
in den Wintermonaten nicht<br />
so viele Wettkämpfe gibt, veranstaltet<br />
der SV Germania am Sonntag,<br />
3. März, ein Hallensportfest<br />
der etwas anderen Art: In Disziplinen,<br />
wie Turmbauen, Hürdenlaufen,<br />
Dosenwerfen oder der Teppichfliesenkutsche<br />
können Eltern,<br />
Großeltern mit ihren Kindern,<br />
aber auch Freunde, Geschwister<br />
teilnehmen. Bei diesem Sportfest<br />
geht es um Teamplay und Teamarbeit,<br />
denn eine Teilnahme erfolgt<br />
im Team. Eine Mannschaft besteht<br />
aus zwei Mitgliedern. Die Wettkämpfe<br />
sind an die so genannten<br />
„Fun In Athletics“ Wettbewerbe<br />
angelehnt.<br />
Zumba-Party<br />
Boimstorf. Die Sportvereine<br />
Boimstorf, Glentorf und Rieseberg/Scheppau<br />
bieten für alle, die<br />
sich körperlich fit machen wollen,<br />
eine neue Sparte an. Dabei handelt<br />
es sich um eine „Zumba-Dance-<br />
Fitness-Party“ für jedermann. Als<br />
Übungsleiterin konnte Andrea Säger<br />
aus Königslutter gewonnen<br />
werden. Der Kurs startet am Donnerstag,<br />
28. Februar, um 18 Uhr<br />
im DGH Boimstorf.<br />
Beginn ist am Sonntag, 3. März,<br />
um 14 Uhr in der Kanthalle in<br />
<strong>Helmstedt</strong>.<br />
Neben den Leichtathleten der verschiedenen<br />
Vereine sind auch alle<br />
anderen Kinder, Fußballer, Handballer,<br />
Tischtennis- und Tennisspieler<br />
oder Schwimmer ab fünf<br />
Jahren mit ihren Eltern oder Verwandten<br />
eingeladen.<br />
Im Zweierteam kommt neben<br />
Kraft und Ausdauer auch Geschick<br />
und Teamfähigkeit zum<br />
Einsatz im Kampf um die Urkunden.<br />
Für das leibliche Wohl wird gesorgt,<br />
über weitere Kuchenspenden<br />
wäre der Verein dankbar.<br />
Vorne mit dabei<br />
Schöningen. Die ersten beiden<br />
Plätze scheinen vergeben, aber das<br />
Rennen um die folgenden Ränge<br />
ist eröffnet. So viel steht nach dem<br />
ersten Turnier der Jazz- und Modern<br />
Dance- (JMD) Bundesliga im<br />
saarländischen Saarlouis fest.<br />
„Imagination“ vom TC Schöningen<br />
muss sich erst einmal mit Platz<br />
vier zufrieden geben, aber nur vorerst.<br />
Nach der Vorrunde der zehn<br />
deutschen Teams siebte die fünfköpfige<br />
Jury klar aus. Alle Neuaufsteiger<br />
aus dem vergangenen Jahr<br />
schafften es keine Runde weiter,<br />
sie tanzten in einem kleinen Finale<br />
um die Plätze sieben bis zehn. Im<br />
Leichtathletik<br />
Jazz- und Moderndance<br />
Großen Finale waren die altbekannten<br />
Namen Berlin, Lampertheim,<br />
Saarlouis, Schöningen,<br />
Wolfsburg und Wuppertal dabei.<br />
„Sie haben sich in einer Runde<br />
gezeigt, wie ich sie besser weder<br />
im Training noch auf der Generalprobe<br />
gesehen habe“, freute sich<br />
Trainerin Heike Langenheim nach<br />
dem ersten Schlagabtausch über<br />
die Leistung ihrer Schützlinge.<br />
Die Anspannung war vor dem<br />
Turnier deutlich zu spüren. Die<br />
erfahrenen Tänzerinnen wollen<br />
um jeden Preis an die Vorjahresleistung<br />
anschließen und die neuen<br />
Teammitglieder ihre Sache so<br />
gut wie möglich machen. Das wurde<br />
in der entscheidenden zweiten<br />
Runde geschafft.<br />
Klare Sieger des Tages war Gastgeber<br />
TSC Blau-Gold Saarlouis,<br />
dicht gefolgt von „arabesque“ aus<br />
Wuppertal. Platz drei und vier gingen<br />
nach Niedersachsen zum VfL<br />
Wolfsburg und zum TC Schöningen.<br />
In den kommenden Turnieren<br />
wird Jagd auf den Bronzerang<br />
gemacht. Langenheim geht von<br />
einer Steigerung am 9. März vor<br />
heimischem Publikum aus. In<br />
Schöningen findet dann das zweite<br />
Turnier statt.<br />
Turn Club Schöningen v. 1898 e.V.<br />
Der Vorstand<br />
Einladung zur Jahreshauptversammlung<br />
am Sonntag, 03. März 2013, um 15.30 Uhr,<br />
im Herzoginnensaal des Schöninger Schlosses<br />
Tagesordnung:<br />
1. Begrüßung der Teilnehmer und Eröffnung der Versammlung<br />
2. Genehmigung der Niederschrift der Jahreshauptversammlung<br />
vom 18.03.2012 (Niederschrift liegt im Februar im Vereinsheim aus)<br />
3. Feststellen der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit<br />
4. Feststellung der Tagesordnung<br />
5. Totenehrung<br />
6. Ehrungen<br />
7. Berichte<br />
8. Bericht des Leiters Finanzen<br />
9. Aussprache zu TOP 7 und 8<br />
10. Bericht der Kassenprüfer<br />
11. Entlastung<br />
12. Ergänzungswahlen<br />
13. Anträge<br />
14. Verschiedenes<br />
Anträge (TOP 13) sind schriftlich bis zum 28.02.2013 beim 1. Vor sitzenden<br />
Fred Gronde, Königsberger Str. 6, 38364 Schöningen, einzureichen.<br />
Nur Stuttgart<br />
(kat) Die Freude über das Weiterkommen<br />
von gleich vier deutschen<br />
Teams in der Europa League<br />
wurde am Donnerstag jäh gebremst.<br />
Lediglich der VfB Stuttgart<br />
schaffte den Einzug ins Achtelfinale<br />
nach einem 2:0-Sieg über den<br />
KRC Genk (Hinspiel: 1:1). Borussia<br />
Mönchengladbach musste sich<br />
Lazio Rom 0:2 (3:3) geschlagen<br />
geben, Bayer Leverkusen unterlag<br />
Benfica Lissabon 1:2 (0:1) und<br />
Hannover 96 kam über ein 1:1<br />
(1:3) gegen den FC Anzhi Makhachkala<br />
nicht hinaus. Suttgart<br />
wird nun auf Lazio Rom treffen.<br />
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Die ersten Meister stehen fest<br />
In den Leistungszentren wird geschossen<br />
von Katja Weber-Diedrich<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die Velpker Orte Rickensdorf<br />
und Danndorf sind seit<br />
dem vergangenen Wochenende<br />
wieder einmal Hochburgen der<br />
Sportschützen im Kreissportschützenverband<br />
(KSSV) <strong>Helmstedt</strong>.<br />
Auf den modernisierten<br />
Schießständen finden die Kreismeisterschaften<br />
statt.<br />
In Rickensdorf gibt es die Pistolen-<br />
Wettkämpfe. Mit der Luftpistole<br />
brillierte dabei wieder einmal<br />
Kris tof Kirchmer vom SV Barmke<br />
mit 373 Ringen in der Schützenklasse.<br />
Zweiter wurde Christian<br />
Klein von der SSG Nord-Elm (369<br />
Ringe), Dritter Patrick Rosenmüller<br />
von der SGi Königslutter (367<br />
Ringe). In der Mannschaftswertung<br />
siegte Kirchmers Team vom<br />
SV Barmke mit 1.103 Ringen vor<br />
der SSG Nord-Elm (1.094 Ringe)<br />
und der SGi Königslutter (1.061).<br />
In der Damenklasse siegte mit der<br />
Luftpistole die Schützin der SSG<br />
Nord-Elm Lisa Frederike Stute<br />
(368 Ringe) und ließ die Rickensdorfer<br />
Schützinnen Swetlana Fischer<br />
(347) und Dagmar Tauermann<br />
(341) hinter sich. Dementsprechend<br />
gewann die SSG Nord-<br />
Elm auch in der Mannschaftswertung<br />
der Damen (1.048) vor dem<br />
SV Rickensdorf (1.025).<br />
Pascal Kötzing (SV Rickensdorf)<br />
wurde mit 337 Ringen Luftpistolen-Kreismeister<br />
der Jugendklasse<br />
männlich, während in der Juniorenklasse<br />
A männlich Florian<br />
Ringe (SVC Grafhorst) mit 334<br />
Ringen siegte. In der Juniorenklasse<br />
B männlich hatte Steve Moorkamp<br />
(SSG Nord-Elm) mit 351<br />
Ringen die Nase vorn vor Stefan<br />
Köhn (SV Danndorf) mit 213 Ringen.<br />
Sandra Kamieth vom SV Rickensdorf<br />
wurde Kreismeisterin<br />
der Juniorenklasse A weiblich (350<br />
Ringe). In der Juniorenklasse B<br />
weiblich schoss Christine Meyer<br />
vom SV Rickensdorf am Besten<br />
(333 Ringe). Zweite wurde dort<br />
Victoria Tabrizian vom SV Meinkot<br />
(320 Ringe).<br />
In der Damenaltersklasse reichten<br />
Gabriele Jordan 335 Ringe (SV<br />
Velpke) für den Kreismeistertitel.<br />
Auf den Plätzen folgten Sybille<br />
Bondiek (SV Neu Büddenstedt,<br />
306 Ringe) und Diana Trubjanski-<br />
Neddermeier (<strong>Helmstedt</strong>er SB,<br />
299 Ringe).<br />
Weiter ging es in Rickensdorf mit<br />
der Freien Pistole. Die Schützenklasse<br />
wurde dabei vom SV Rickensdorf<br />
dominiert, der die<br />
Mannschaftswertung gewann<br />
(1.492 Ringe) und auch alle drei<br />
Plätze auf dem Treppchen holte.<br />
Fußball<br />
Bayern beschenken Heynckes<br />
Augsburg ringt Hoffenheim nieder<br />
(sid) Bayern München hat Trainer<br />
Jupp Heynckes zur „1.000“ den 19.<br />
Saisonsieg geschenkt und sich bestens<br />
vorbereitet für das Pokal-<br />
Duell mit Borussia Dortmund<br />
präsentiert. Der Rekordmeister<br />
besiegte Werder Bremen am 23.<br />
Spieltag 6:1 (2:0) und liegt zumindest<br />
für eine Nacht 18 Punkte vor<br />
dem Verfolger BVB, der am Mittwoch<br />
zum Pokal-Viertelfinale in<br />
München antritt. Heynckes wurde<br />
vor dem Spiel für sein 1000. Spiel<br />
als Trainer oder Spieler in der<br />
Bundesliga geehrt.<br />
Auch ohne sechs Stammkräfte waren<br />
die Bayern wieder nicht zu<br />
stoppen. Arjen Robben (25.), Javi<br />
Martinez (29.), Mario Gomez<br />
(52./89.) und Franck Ribéry (86.)<br />
sicherten den sechsten Sieg in Serie<br />
vor dem Duell mit dem Double-Gewinner,<br />
gegen den die<br />
Münchner ihre letzten fünf Ligaspiele<br />
nicht gewonnen haben.<br />
Im Abstiegs-Showdown gegen<br />
1899 Hoffenheim erkämpfte der<br />
FC Augsburg einen enorm wichtigen<br />
Sieg. Das erste Bundesliga-Tor<br />
des Südkoreaners Ji Dong-Won<br />
(45.) und der neunte Saisontreffer<br />
von Sascha Mölders (79.) bescherten<br />
dem FCA ein 2:1 (1:0) und den<br />
Sprung an Hoffenheim vorbei auf<br />
den Relegationsplatz. Der dürfte<br />
auch das Maximum dessen sein,<br />
was Augsburg erreichen kann -<br />
der Rückstand auf Platz 15 (VfL<br />
Wolfsburg) beträgt neun Punkte.<br />
Der Hamburger SV würde gerne<br />
einen Europapokalplatz erreichen,<br />
doch auf dem Weg versagte der<br />
sechsmalige Meister im Nordderby<br />
bei Hannover 96. Der HSV ging<br />
mit 1:5 (1:3) unter, ist jedoch weiterhin<br />
Sechster, da der FSV Mainz<br />
05 nur 1:1 (1:1) gegen Wolfsburg<br />
spielte.<br />
Schalke 04 wahrte seine Europapokal-Chance<br />
durch ein 2:1 (1:0)<br />
gegen Fortuna Düsseldorf, die Königsblauen<br />
liegen dank zweier Tore<br />
von Joel Matip (29./81.) gleichauf<br />
mit Mainz und Hannover (alle<br />
33 Punkte).<br />
Am Freitag hatte Eintracht Frankfurt<br />
Platz vier durch ein 0:0 beim<br />
SC Freiburg erfolgreich verteidigt.<br />
Der 1. FC Nürnberg erreichte ein<br />
wichtiges 1:1 (0:0) beim VfB Stuttgart,<br />
dem einzigen verbliebenen<br />
deutschen Europa-League-Teilnehmer.<br />
Auch der FCN liegt beruhigende<br />
neun Punkte vor Augsburg.<br />
In Hannover erzielte Rafael<br />
van der Vaart (10.) per Foulelfmeter<br />
für den HSV das 1:1, zuvor<br />
hatte Mame Diouf (7.) für „96“<br />
getroffen. Auch Hannover bekam<br />
einen Elfmeter zugesprochen, den<br />
Szabolcs Huszti (40.) verwandelte.<br />
Winter-Zugang Niki Zimling,<br />
EM-Teilnehmer für Dänemark,<br />
erzielte für Mainz sein erstes Bundesliga-Tor<br />
(5.). Nach dem Ausgleich<br />
durch Naldo (15.) schwächte<br />
sich der VfL Wolfsburg dann<br />
selbst - Alexander Madlung sah in<br />
Schießen<br />
Erster wurde Martin Tomicki (502<br />
Ringe), Zweiter Vadim Fischer<br />
(496) und Dritter Michael Hanse<br />
(494).<br />
Auch in der Altersklasse siegte die<br />
Mannschaft des SV Rickensdorf<br />
mit der Freien Pistole (1.128 Ringe),<br />
allerdings gewann die Einzelwertung<br />
mit Torsten Reinhardt ein<br />
Schütze aus Hoiersdorf (462 Ringe)<br />
vor Heinz-Walter Sowada (SV<br />
Barmke, 455 Ringe) und Udo<br />
Beushausen (SV Rickensdorf, 426<br />
Ringe).<br />
Ebenfalls am vergangenen Wochenende<br />
ermittelt wurden die<br />
Kreismeister mit der KK-Sportpistole,<br />
In der Altersklasse setzte sich<br />
Klaus Grudke (SG Grasleben) mit<br />
519 Ringen deutlich vor Thomas<br />
Baumbach (SGi Königslutter) mit<br />
der 30. Minute Rot (Notbremse).<br />
Dennoch erkämpfte der VfL einen<br />
Punkt. In Stuttgart erzielte Ibrahima<br />
Traoré (51.) das 1:0 für den<br />
VfB.<br />
Der heutige Sonntag wird vor allem<br />
für Nationalspieler Marco<br />
Reus von Borussia Dortmund ein<br />
besonderer Tag.<br />
Der Offensivspieler, zuletzt dreifacher<br />
Torschütze gegen Frankfurt,<br />
kehrt mit dem BVB erstmals zu<br />
seinem Ex-Verein Borussia Mönchengladbach<br />
zurück (Anstoß<br />
15.30 Uhr).<br />
Im zweiten Sonntagsspiel (17.30<br />
Uhr/beide bei Sky und Liga total!)<br />
versucht es die SpVgg Greuther<br />
Fürth gegen Bayer Leverkusen<br />
nach der Entlassung von Mike<br />
Büskens mit Ludwig Preis auf der<br />
Bank.<br />
Abschluss<br />
<strong>Helmstedt</strong>. Die F-Junioren Jahrgang<br />
2004 vom TSV <strong>Helmstedt</strong><br />
richten am Sonnabend, 2. März,<br />
von 14 bis 18 Uhr zum Abschluss<br />
der Hallensaison ein Fußballturnier<br />
in der <strong>Helmstedt</strong>er Kanthalle<br />
aus.<br />
Es spielen die Mannschaften von<br />
JSG Schöningen, <strong>Helmstedt</strong>er SV,<br />
JSG Schunter United, JSG Rottorf/<br />
Königslutter, JSG Büddenstedt/<br />
Offleben, TSV <strong>Helmstedt</strong> Jahrgang<br />
05 und TSV <strong>Helmstedt</strong> Jahrgang<br />
04 um den Turniersieg.<br />
487 Ringen und Lorenz Schwarz<br />
(SG Grasleben) mit 475 Ringen<br />
durch.<br />
In der Seniorenklasse siegte Jürgen<br />
Stute (SB Süpplingen) mit 468<br />
Ringen vor Wolfgang Teldezke<br />
(SG Grasleben) mit 433 Ringen<br />
und Heinz-Walter Sowada (SV<br />
Barmke) mit 424 Ringen.<br />
In der Mannschaftswertung hieß<br />
der Kreismeister der Altersklasse<br />
damit klar SG Grasleben (1.427<br />
Ringe). Zweiter wurde die SGi Königslutter<br />
(1.349 Ringe).<br />
In Danndorf finden die Meisterschaften<br />
mit dem Gewehr statt –<br />
die Ergebnisse aus diesen Wettkämpfen<br />
sowie weitere Ergebnisse<br />
aus Rickensdorf folgen in der<br />
nächsten Ausgabe des HELM-<br />
STEDTER <strong>SONNTAG</strong>....<br />
Die Schützenjugend des Kreissportschützenverbandes <strong>Helmstedt</strong> trat gestern im Danndorfer Schützenhaus<br />
um die Ehre des Kreismeistertitels an.<br />
Foto: Yvonne Weihs
24. Februar 2013 Nord Elm<br />
19<br />
Frösche bald unterwegs<br />
Konzerte und Tagesfahrt<br />
Groß Steinum. Der Musikverein<br />
Groß Steinum hielt seine Jahresversammlung<br />
ab, bei der zunächst<br />
der verstorbenen Ehrenmitglieder<br />
gedacht wurde.<br />
Anschließend verlas Schriftführer<br />
Ulf Mönkemeyer das Protokoll<br />
und übergab dann das Wort an<br />
den Kassenwart Frank Deumeland.<br />
Auch er berichtete von gesunden<br />
Zahlen, hob aber hervor,<br />
dass die Kosten stetig steigen und<br />
die Kasse mehr belasten. Kassenprüfer<br />
Peter Homeyer bestätigte<br />
dem Kassenwart eine ordnungsgemäße<br />
Kassenführung und beantragte<br />
die Entlastung des Kassenwartes<br />
und des gesamten Vorstandes.<br />
Vorsitzender Frank Bickmeier berichtete<br />
vom vergangenen Jahr.<br />
Der Musikverein 1960 Groß Steinum<br />
ist seit dem Beginn 2013 voll<br />
gemeinnützig. Dies sei insbesonders<br />
für Unternehmen interessant,<br />
die dem Verein finanziell unter die<br />
Arme greifen wollen.<br />
Bickmeier hob hervor, dass das<br />
Instrumentarium auf den neuesten<br />
Stand gebracht wurde, welches<br />
Süpplingenburg. Beim derzeitigen<br />
Winterwetter ist es kaum vorstellbar,<br />
dass in wenigen Wochen<br />
die heimischen Amphibien wieder<br />
wach sind und zu den Laichgebieten<br />
wandern. Durch das stetig steigende<br />
Verkehrsaufkommen sieht<br />
es in der heutigen Natur so aus,<br />
dass die Gefahren, denen die Amphibien<br />
begegnen, immer größer<br />
Die Frösche, wenn sie sich verpaaren wollen, verwechseln schon einmal<br />
Frosch und Kröte. Doch das Glück sollte ihnen gegeben sein.<br />
Foto: privat<br />
einen Teil der Kosten erklärte.<br />
Weiterhin bemängelte er die geringe<br />
Teilnahme an der geplanten<br />
Drei-Tagesfahrt nach Dresden. So<br />
wurde durch den Vorstand eine<br />
auf den Verein zugeschnittene<br />
Fahrt geplant, die dann aufgrund<br />
der geringen Teilnehmerzahl abgesagt<br />
werden musste.<br />
Als Ersatz gab es eine Tagesfahrt<br />
zur Glasbläserei nach Derenburg<br />
mit anschließendem Kartoffelgelage<br />
im Kartoffelhaus in Wernigerode.<br />
Auch dabei war die Teilnehmerzahl<br />
gerade so, dass man zwar<br />
die Fahrt nicht absagen musste,<br />
aber dafür ein Defizit in Kauf<br />
nahm.<br />
Dennoch soll im Dezember 2013<br />
wieder eine Tagesfahrt statfinden;<br />
geplant ist ein Gänsebratenessen<br />
mit anschließendem Besuch des<br />
Goslarschen Weihnachtsmarktes.<br />
Der musikalische Leiter Claus<br />
Dieter Bruns berichtete über das<br />
geplante Scheunenkonzert am<br />
Sonntag, 5. Mai, um 11 Uhr in<br />
Rümmer.<br />
Auch am Konzert des Kreismusikrates<br />
am Sonnabend, 20. April,<br />
werden. An Straßenüberquerungen<br />
setzt der Amphibienschutz<br />
ein. Es werden an den gefährlichsten<br />
Stellen Zäune aufgebaut, an<br />
denen die Tiere zu eingegrabenen<br />
Eimern geleitet werden, aus denen<br />
sie Tierschützer mehrmals täglich<br />
heraussammeln und über die Straße<br />
tragen. Nach den erfolgreichen<br />
Rettungsaktionen der vergangenen<br />
Jahre sollen auch dieses Jahr<br />
Amphibienzäune am Sandteich<br />
Frösche, Molche und Eidechsen<br />
vor dem Überfahrenwerden bewahren.<br />
Das Vorhaben, auch an<br />
Klärteichen Tiere zu retten, ist in<br />
diesem Jahr mangels Unterstützung<br />
nicht durchzusetzen.<br />
Um Hilfe und Unterstützung für<br />
die Rettung der Tiere wird gebeten.<br />
Interessierte melden sich bei<br />
Harald Herper unter der Telefonnummer<br />
05355/1788.<br />
um 19 Uhr im Brunnentheater in<br />
Bad <strong>Helmstedt</strong> nimmt der Musikverein<br />
wieder teil. Kostenlose Eintrittskarten<br />
dafür können beim<br />
Vorstand des Musikvereins bestellt<br />
werden. Weiterhin nahm der Musikverein<br />
erstmalig am großen<br />
Büttenabend der Karnevalsgesellschaft<br />
Braunschweig teil.<br />
Wahlen und Ehrungen<br />
Süpplingen. Auf ein erfolgreiches<br />
60. Jubiläumsjahr blickte der Vorsitzende<br />
der Schützenbrüderschaft<br />
Süpplingen, Matthias Lorenz, in<br />
seinem Jahresbericht während der<br />
Hauptversammlung zurück.<br />
Der Festkommers, das Majestätentreffen<br />
und das Schützenfest wurden<br />
gut von den Mitgliedern und<br />
der Bevölkerung angenommen.<br />
Ausgerichet wurden der Flohmarkt<br />
im Rahmen des Ferienprogrammes,<br />
der Vereinstag und die<br />
Aufstellung des Maibaumes. Auch<br />
beim ersten Süpplinger Herbstund<br />
Ernte-Dank-Markt wurde<br />
sich beteiligt.<br />
Positive Bilanz zog auch Schatzmeister<br />
Karl Paxmann, der gemeinsam<br />
mit Schießmeister Martin<br />
Tomicki und Matthias Lorenz<br />
das Projekt „Elektronischer<br />
Schießstand“ vorstellte.<br />
Ziel sei es, mit modernster Technik<br />
schießsportlich interessant für<br />
Mitglieder und neue Interessenten<br />
zu sein. Die Versammlung stimmte<br />
dem Projekt nach informativer<br />
Diskussion zu.<br />
Ein Arbeitskreis wird gebildet, der<br />
dem Vorstand ein Modell vorschlagen<br />
soll. Schießmeister Martin<br />
Tomicki hob in seinem Bericht<br />
das gute Abschneiden bei den<br />
Landesmeisterschaften und zwei<br />
Starts bei Deutschen Meisterschaften<br />
(Lisa Stute und Martin Tomicki)<br />
hervor.<br />
Die Versammlung entlastete den<br />
Vorstand einstimmig.<br />
Das Ehrenmitglied Helmut Schulze<br />
fungierte bei den Vorstandswahlen<br />
als Wahlleiter. Der Vorstand<br />
setzt sich zusammen aus<br />
Versammlung<br />
Warberg. Der Männer- und Turnverein<br />
(MTV) Warberg lädt alle<br />
Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung<br />
ein. Die Veranstaltung<br />
findet am Sonntag, 17<br />
März, um 17 Uhr im Vereinsheim<br />
des MTV Warberg statt. Auf der<br />
Tagesordung stehen, neben Ehrungen<br />
und Berichten, auch Vorstandsneuwahlen.<br />
Weiterhin soll<br />
über eine Neufassung der Satzung<br />
und die Gründung einer Spielgemeinschaft<br />
entschieden werden.<br />
Aufgrund der Wichtigkeit der Tagesordnungspunkte<br />
wird um zahlreiches<br />
und pünktliches Erscheinen<br />
gebeten.<br />
Matthias Lorenz als Vorsitzender,<br />
Helmut Hoffmann als Stellvertreter,<br />
Karl Paxmann als Schatzmeister<br />
und Schriftführerin Jutta Jagiolka.<br />
Neue Kassenprüfer wurden<br />
Renate Niemann und Torsten<br />
Weihe.<br />
Für langjährige Treue und Verdienste<br />
wurden für 20 Jahre in der<br />
Damenabteilung Ulrike Storchmann,<br />
für 30 Jahre in der Damenabteilung<br />
Gesa Naefe, für 15-jährige<br />
Mitgliedschaft Wolfgang Kalina;<br />
Kerstin Körner und Martin<br />
Tomicki für 25-jährige Mitgliedschaft<br />
sowie Monika Döhring,<br />
Kurt Schmidt und Udo Walter für<br />
40-jährige Mitgliedschaft. Ehrennadel<br />
in Bronze des KSSV erhielten<br />
Renate Kalina und Elise Petersen.<br />
Plattdeutsch<br />
Süpplingenburg. Zu Gesprächsabenden<br />
der plattdeutschen Sprache<br />
laden die Süpplingenburger<br />
ein. Am Mittwoch, 27. Februar, 13.<br />
März und 27. März, treffen sich<br />
Interessierte jeweils um 19 Uhr im<br />
Dorfgemeinschaftshaus Süpplingenburg.<br />
Manfred Weber und<br />
Hans Springemann unterhalten<br />
mit plattdeutschen Geschichten.<br />
Braunkohl<br />
Räbke. Die Turn- und Spielvereinigung<br />
Räbke lädt alle Mitglieder<br />
und Freunde des Vereins zur<br />
Braunkohlwanderung ein. Treffpunkt<br />
ist am Sonnabend, 2. März,<br />
um 14 Uhr, an der Breiten Straße.<br />
Nach der Wanderung im Elm mit<br />
Zwischenstation am Schießstand<br />
wird in der Gaststätte „Zum Elmjäger“<br />
um circa 17 Uhr der Braunkohl<br />
serviert. Wie gewohnt wird<br />
beim Bingo, bei einer Saalwette<br />
und an der Zwischenstation um<br />
attraktive Preise gespielt.<br />
Was Wann Wo<br />
Donnerstag, 28. Februar<br />
Gemeinderat Süpplingenburg,<br />
19 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus<br />
Süpplingenburg.<br />
Freitag, 1. März<br />
Weltgebetstagsgottesdienst,<br />
Frauenhilfe Süpplingenburg, 17<br />
Uhr, St. Johannes-Kirche.<br />
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Vorstandswahlen und Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder standen auf dem Programm der Jahresversammlung<br />
der Schützenbrüderschaft Süpplingen.<br />
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24. Februar 2013<br />
Zu einer Eisparty hatten einige Bürger Rümmers eingeladen und ein Eishockeyturnier auf einem<br />
See ausgetragen. Ein vorhandenes Buffet am Lagerfeuer beinhaltete von Hotdogs, Kuchenplatten bis hin<br />
zum Punschtopf alles, was Jung und Alt für einen geselligen Nachmittag benötigte. Etwa 100 Einwohner<br />
vom jüngsten Teilnehmer im Alter von zwei Wochen bis zu den Ältesten mit 85 Jahren fanden sich im<br />
Laufe des Tages bis zum Einbruch der Dunkelheit ein. Nachdem abends die örtliche Jahresversammlung<br />
der Ortsfeuerwehr stattgefunden hatte, ging es am nächsten Morgen mit der Grünkohlwanderung weiter.<br />
67 Einwohner wanderten bei herrlichem Winterwetter auf der sieben Kilometer langen Strecke. Anschließend<br />
gab es im Dorfgemeinschaftshaus ein deftiges Grünkohlmahl, wobei sich beim „Werfen auf dem<br />
Kohlstrunken“ Aaron Schramm nach mehrmaligem Stechen durchsetzte und von Knut Wahlbrink zum<br />
Grünkohlkönig 2013 ausgerufen wurde.<br />
Foto: privat<br />
<br />
(yve) Querenhorst. Die Freiwillige<br />
Feuerwehr in Querenhorst hielt<br />
ihre Hauptversammlung ab, zog<br />
dabei Bilanz und legte den neuen<br />
Vorstand fest. Insgesamt gab es<br />
2012 einen Brand- und sechs Hilfeleistungseinsätze<br />
sowie einen<br />
Fehlalarm. Neben den Einsätzen<br />
wurden 2012 auch wieder viele<br />
Übungsdienste geleistet. Wie üblich<br />
nehmen dabei die Übungen<br />
für die Wettkämpfe einen großen<br />
Teil in Anspruch - an offiziellen<br />
Kreis-Wettkämpfen beteiligten<br />
sich die Mitglieder im vergangenen<br />
Jahr aber nicht. Bei den Gemeindewettkämpfen<br />
gelang es den<br />
Querenhorstern, sich an die Spitze<br />
zu setzen und den ersten Platz zu<br />
belegen. Zuvor errang die Jugendfeuerwehr<br />
den zweiten Platz.<br />
Die wärmeren Monate wurden für<br />
einige Aktivitäten, wie beispielsweise<br />
den Grillabend, genutzt.<br />
Enttäuschend war der Rückblick<br />
auf das Osterfeuer 2012: aufgrund<br />
des schlechten Wetters blieb der<br />
Ansturm an Besuchern aus.<br />
Insgesamt wurden 2012 rund<br />
1.966 Dienststunden geleistet. Die<br />
Zahl der Mitglieder ist mit 31 Aktiven<br />
gesunken, darunter sechs<br />
Frauen. Vom aktiven Dienst ist<br />
Klaus-Günther Schatz zurückgetreten.<br />
Er wechselte aus gesundheitlichen<br />
Gründen in die Altersabteilung.<br />
Im Rahmen der neuwahlen<br />
wurden Kevin Sievers zum<br />
Ortsbrandmeister (vorher Holger<br />
Emmert, der nach Wendschott<br />
zieht und daher sein Amt vorzeitig<br />
aufgegeben hat). Sein Stellvertreter<br />
ist Torsten Hosse (Wiederwahl).<br />
Ebenfalls wiedergewählt wurde<br />
Gerätewart Armin Naujok.<br />
Die neue Stellvertretene Jugendwartin<br />
ist Jacqueline Balzereit<br />
<br />
Mariental. Ein Ferienhaus mit<br />
Anbau brannte: Am vergangenen<br />
Montag wurden die Freiwilligen<br />
Feuerwehren aus Mariental und<br />
Grasleben zu einem Gebäudebrand<br />
in die Grasleber Straße in<br />
Mariental alarmiert.<br />
Als die ersten Einsatzkräfte bereits<br />
sieben Minuten nach der Alarmierung<br />
am Einsatzort eintrafen,<br />
brannten das Ferienhaus und ein<br />
Anbau bereits in voller Ausdehnung.<br />
Vom Besitzer wurden die<br />
Feuerwehrleute auf einige Gasflaschen<br />
im Gebäude hingewiesen.<br />
Die Alarmstufe wurde sofort erhöht<br />
und weitere Kräfte aus Querenhorst,<br />
Rottorf, Rennau, Ahmstorf,<br />
<strong>Helmstedt</strong>, Emmerstedt und<br />
der Kreisfeuerwehr angefordert.<br />
Aufgrund der starken Rauchentwicklung<br />
wurden die Bewohner<br />
aus Grasleben per Rundfunkdurchsage<br />
aufgefordert, Fenster<br />
und Türen geschlossen zu halten.<br />
Mehrere Gasflaschen wurde aus<br />
(vorher Kevin Sievers). Zudem<br />
wurden Anna Neubauer von der<br />
Feuerwehrfrau-Anwärterin zur<br />
Feuerwehrfrau, Philipp Naujok<br />
zum Oberfeuerwehrmann, Kevin<br />
Sievers zum Hauptfeuerwehrmann<br />
und Torsten Hosse zum<br />
Oberlöschmeister befördert.<br />
dem brennenden Gebäude geholt<br />
und draußen gekühlt. Rund 100<br />
Einsatzkräfte waren vor Ort, um<br />
den Brand zu löschen. Das Gebäude<br />
wurde mit einer Wärmebildkamera<br />
auf weitere Brandnester<br />
überprüft. Die Grasleber Straße<br />
und somit die Ortsdurchfahrt von<br />
Mariental blieb während der gesamten<br />
Löscharbeiten gesperrt.<br />
Ein Ferienhaus in Mariental<br />
brannte samt Anbau. Foto: privat<br />
Zur Jahresversammlung der Jugendfeuerwehr Groß Sisbeck begrüßten Ortsbrandmeister<br />
Wilfried Dressler (Dritter von links) und Jugendwartin Felicitas Weis (Zweite von links) die Jugendlichen<br />
und ihre Eltern. Zurzeit hat die Jugendwehr zehn Mitglieder, die im vergangenen Jahr 94 Dienststunden<br />
absolvierten. Höhepunkte 2012 waren die Teilnahme an den Gemeinde- und Kreiswettbewerben<br />
sowie die erfolgreiche Teilnahme an der Jugendflammenabnahme. Für 2013 ist Groß Sisbeck Ausrichter<br />
der Gemeindewettbewerbe. Zum Ende der Versammlung wurde Niklas Joos (Mitte) als Jugendfeuerwehr<br />
Mitglied des Jahres ausgezeichnet für seine im Jahr 2012 geleistete Dienstteilnahme. Das Bild zeigt außerdem<br />
die stellvertretenden Gemeindejugendwarte Mirko Wogatzki und Frank Schulz sowie die stellvertretende<br />
Jugendwartin Sonja Jürgens (von links).<br />
Foto: privat<br />
<br />
Velpke. Einen Gottesdienst mit<br />
dem Thema „Von den Lebens-<br />
Räubern – Ein Gottesdienst zur<br />
Barmherzigkeit“ feiert die Pfarrerin<br />
Tanja Klettke in einer veränderten<br />
Form. Die Messe findet am<br />
heutigen Sonntag, 24. Februar, um<br />
18 Uhr, in der St. Andreas Kriche<br />
in Velpke statt.<br />
<br />
Grasleben. Das Markgrafsche Hof<br />
Museum beendet die Winterpause.<br />
Der Markgrafsche Hof in Grasleben<br />
lädt seit dem heutigen Sonntag,<br />
24. Februar, wieder wie üblich<br />
sonntags von 14.30 bis 17 Uhr zur<br />
Ausstellung „100 Jahre Salzbergwerk<br />
in Grasleben“ und zur Kaffeestube<br />
ein. Heute ab 16 Uhr liest<br />
Dominik Bartels aus <strong>Helmstedt</strong><br />
außerdem aus seinen Geschichten<br />
vor.<br />
<br />
Mariental-Horst. Zum elften Mal<br />
wird der Flohmarkt unter dem<br />
Motto „Rund ums Kind“ in Mariental<br />
veranstaltet. Am Sonntag,<br />
24. März, von 14 bis 16 Uhr, im<br />
Saal des Gemeindezentrums Mariental-Horst,<br />
Parkstraße 2, wird<br />
wieder verkauft und gekauft mit<br />
allem, was Kinder benötigen.<br />
Tischreservierungen werden unter<br />
der Telefonnummer 05356/912407<br />
angenommen. Kurzentschlossene<br />
haben die Möglichkeit bei gutem<br />
Wetter das Außengelände zu nutzen.<br />
Tische dafür sind selber mitzubringen.<br />
Auch ein umfangreiches<br />
Kuchenbuffet wird angeboten.<br />
Der Erlös kommt dem Kindergarten<br />
Lappwaldzwerge zu<br />
Gute.<br />
<br />
Mariental. Bunte Frühlingssträusse<br />
und Valentinspräsente wurden<br />
bei der Schützenbrüderschaft in<br />
Mariental ausgeschossen. In gemütlicher<br />
Runde bei Kaffee und<br />
Kuchen wurden die Sieger bekannt<br />
gegeben.<br />
Mit dem Lichtpunktgewehr gingen<br />
die Jüngsten an den Start. Mit<br />
92 getroffenen Ringen von 100<br />
hatte Nico Gander die Nase vorne,<br />
nur einen Ring dahinter mit 91<br />
von 100 folgte Lenn Schühlein<br />
und den dritten Platz mit 86 von<br />
100 belegte Niklas Gander.<br />
In der Schützenklasse belegte Carola<br />
Voigt mit einem 7,0 Teiler<br />
Platz eins und Inken Schühlein<br />
folgte ihr mit einem 9,8 Teiler,<br />
Dritte wurde Gudrun Hennig mit<br />
einem 10,8 Teiler.<br />
<br />
Grasleben. Die Freiwillige Feuerwehr<br />
Grasleben startet die Werbekampagne<br />
„Stell dir vor, du<br />
drückst und alle drücken sich“, mit<br />
ersten Werbeplakaten der Feuerwehr<br />
zur Mitgliedergewinnung.<br />
Das erste Banner hängt momentan<br />
in Mariental. Der demografische<br />
Wandel macht auch vor den Feuerwehren<br />
nicht Halt. Um dem entgegenzuwirken,<br />
hat das Land Niedersachsen<br />
zusammen mit dem<br />
Landesfeuerwehrverband eine<br />
Werbemaßnahme kreiert.<br />
Nachdem in den Kinos ein Werbetrailer<br />
gelaufen ist, wird nun mittels<br />
Plakaten und Banner für Mitglieder<br />
geworben. Auch das Tanklöschfahrzeug<br />
der Ortsfeuerwehr<br />
Mariental wurde mit einem Aufkleber<br />
versehen.<br />
„Wir hoffen so, dass einige Bürger<br />
sich angesprochen fühlen und den<br />
Weg zur Feuerwehr finden. Wir<br />
wollen nicht, dass es heißt ‚Stell dir<br />
vor, es brennt und keiner kommt‘“,<br />
so die Feuerwehr der Samtgemeinde<br />
Grasleben.<br />
Für einen Beitritt kann man sich<br />
bei der jeweiligen Ortsfeuerwehr<br />
oder im Ordnungsamt der Samtgemeinde<br />
Grasleben melden.<br />
Palliativ Netzwerk Landkreis <strong>Helmstedt</strong><br />
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