Herbst 2009 - Basisdemokratisches Bündnis

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Herbst 2009 - Basisdemokratisches Bündnis

Herbst 2009


Bist du neu in Göttingen Hast du

gerade angefangen zu studieren

Schon voll in der Uni­Maschine

gefangen Oder bist du schon länger

hier und hast noch nicht deine Gruppe

gefunden Dieser Szene­Guide versucht

einen Überblick über bestehende

linke Gruppen, Kampagnen und Initiativen

zu geben, um dir den Einstieg zu

erleichtern sowie Möglichkeiten aufzuzeigen,

sich über aktuelle Aktivitäten zu

Informieren oder einfach nur nette Leute

zu treffen.

Einige der hier genannten Gruppen

bieten Einsteiger*innen­Abende an, andere

haben aus guten Gründen (z.B.

Schutz vor Repression) geschlossenere

Strukturen. Du findest dazu bei den

einzelnen Gruppen genauere Infos

oder aber mindestens eine Kontaktmöglichkeit.

Damit keine Missverständnisse

entstehen: Die Reihenfolge

und teilweise unterschiedliche Ausführlichkeit

der Infos sagt nichts über die

Relevanz oder Größe der Gruppen aus.

Über den kurzen Überblick hier hinaus

bieten meist die Homepages der

Gruppen einen tieferen Einblick in ihre

Themen und Arbeitsweise.

Wir wünschen dir einen gelungenen

Einstieg in die linke Szene und ein baldiges

schöneres Leben in einer besseren

Gesellschaft.


Neben einem schier unüberblickbaren Wust aus Fachschaften, Fachgruppen, Fakultätsräten und anderen,

auf die eine oder andere Art und Weise organisierten universitären Gremien gibt es auch noch die Basisgruppen.

Was es mit denen auf sich hat, wollen wir im Folgenden erklären. Basisgruppen gibt es an fast allen

Fachbereichen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Uni­Gruppen geht es bei Basisgruppen in erster Linie

um eine "außerparlamentarische" Organisierung der Studierenden an der Basis ­ also an den jeweiligen

Fachbereichen. Basisgruppen setzen nicht auf "Vertretung" in den studentischen Gremien, sondern auf Entscheidungsfindung,

selbstorganisierte Bildung in

kritischer Theorie und praktische Politik jenseits

von den formaldemokratischen Institutionen ­

dennoch werden viele linke Fachgruppen und

Fachschaftsräte von den Basisgruppen gestemmt

und die Politik der Basis in die Gremien

getragen.

In Basisgruppen gibt es keine Vorgesetzen und

keine formalen Hierarchien. Informelle Hiererachien,

die sich in allen Gruppen auch ohne formale

Strukturen herstellen, versuchen wir auf

allen Ebenen abzubauen. Basisgruppen sind

nicht daran interessiert, einmal gewählt, ihre Interessen durchzudrücken, sondern legen Wert auf eine basisdemokratische

Organisation der Fachschaften: die Treffen sind öffentlich, jede*r kann und soll sich aktiv einbringen.

Wer Lust hat in einer Basisgruppe aktiv zu werden ist in jeder Basisgruppe willkommen ­ egal ob

er*sie an dem Fach studiert oder ob er gar nicht an der Uni ist. Basisgruppen sind offene Gruppen ­ d.h. jede*r

kann zu den Gruppenplena kommen.

Die Basisgruppen veranstalten zeitgleiche Einsteiger_innen­Abende am Dienstag,

27.Oktober ab 19 Uhr. Die jeweiligen Orte erfahrt ihr bei den Basisgruppen. Danach

(ca 22h) gemeinsames Ausklingenlassen im T­Keller.

Basisgruppe Germanistik

Wir sind eine offene Gruppe, in der manche Germanistik studieren, manche aber auch nicht. Wir verstehen uns

als Plattform linker Politik. Dabei beschränken wir uns weder auf unseren Fachbereich noch auf eine reine Uni­

Politik: Die Uni ist Teil der Gesellschaft und damit nachhaltig von ihr beeinflusst. Wir wollen Veränderung in allen

Bereichen! Aus diesem Grund arbeiten wir zu verschiedenen politischen Themen, wobei wir versuchen den Ursachen

gesellschaftlicher Entwicklungen auf den Grund zu gehen, indem wir uns kritisch mit den bestehenden

Verhältnissen auseinandersetzen und versuchen emanzipatorische Perspektiven zu entwickeln, die über das

Hier und Jetzt hinausgehen. Wir setzen uns unter anderem mit gesellschaftlichem Wandel und Rassismus auseinander,

mit Geschlechterhierarchien und Sexismus, mit Nationalismus und Antisemitismus, sowie anderen politischen

Themen in Literatur und Gesellschaft. Wir untersuchen zum Beispiel wie durch vermeintliche Erfahrung

Erinnerung in ‚Väterliteratur‘ konstruiert, und somit ein verändertes Geschichtsbewusstsein produziert wird. Außerdem

organisieren wir beispielsweise Vorträge über das Verhältnis von Popkultur und Nationalismus im Rahmen

größerer Veranstaltungen und beteiligen uns an linker Politik in Uni und Stadt.

Wir treffen uns montags um 20:00 Uhr. Wenn du Genaueres wissen möchtest, schreib uns einfach eine E­Mail!

Web: bggermanistik.blogsport.de || Kontakt: bg­germanistik@gmx.net

Basisgruppe an der Sowi­Fakultät. Plenum: Mittwoch, 20:00 Uhr, treffen vor'm Oeconomicum!

Web: www.bgsowi.de.vu || Kontakt: bgsowi@stud.uni­goettingen.de


Basisgruppe Medizin

Als wir anfingen, Medizin zu studieren, hatten viele von uns den Wunsch, etwas vom Heilen zu lernen. Im

Laufe unseres Studiums müssen wir durch so viele Pflichtkurse wandern, wie in keinem anderen Studiengang.

Wir studieren den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Körpers genauestens,

die Fehler, die sich möglicherweise in sein Programm einschleichen könnten und und

schließlich, mit welchen Mitteln und Mittelchen man sie therapiert. Doch wo bleibt das Heilen Wir

erfahren, dass die Medizin ihren festen Platz unter den Naturwissenschaften hat ­ damit aber nur die

Hälfte. Jedes medizinische System ist Teil der jeweiligen Kultur und verändert sich entsprechend deren

Bedürfnissen. So ist auch „unsere“ Medizin, die „westliche“ oder „Schul“­medizin nicht frei von

kulturellen Setzungen sondern ein Abbild unserer Gesellschaft. Sie hat Bedürfnisse der Gesellschaft, in der wir leben,

zu befriedigen. Daraus kann man folgern, dass eine der Schlüsselfunktionen unseres medizinischen Systems

darin besteht, diejenigen Menschen, die durch Erkranken als Arbeitskraft ausfallen, möglichst schnell soweit wiederherzustellen,

dass sie dem Markt wieder zur Verfügung stehen. Der allseits gewünschte empirische Objektivitätsanspruch

ließ das menschliche Individuum zum Objekt werden und „Krank­sein“ wurde durch „Krank­heit(en)“

ersetzt, was bedeutete, dass der Mensch in seiner Gesamtheit immer mehr aus den Augen verloren wurde. Dies

versperrte uns zunehmend den Zugang zu dem was wir unserem Anspruch nach sind: mehr als ein Dienstleister.

Natürlich stellt sich die Frage, wo wir den Blick für `s Ganze und den über den Tellerrand (wieder­) erlernen können,

genauso wie soziale Kompetenz, derer wir als Ärztinnen und Ärzte so dringend bedürfen, und nicht zuletzt die Fähigkeit

zum Heilen. Der Basisgruppe Medizin ist es wichtig zu erkennen und zu verstehen, dass Medizin nicht isoliert

und losgelöst von der Gesellschaft betrachtet und studiert werden kann.

Plenum: Jeden Mittwoch, 19:00 Uhr im Rosa­Luxemburg­Haus (AStA­Haus, Goßlerstr. 16a)

Web: www.bgmed.org || Kontakt: bg.med@gmx.de

Basisgruppe Ethno/Kulturanthropologie

Politische Arbeit bedeutet für uns, dass wir uns gemeinsam mit Themen wie dem Kampf gegen Sexismus, Rassismus,

Faschismus, Antisemitismus beschäftigen. Diese Beschäftigung ist für uns aber kein Selbstzweck und begleitet

unsere praktische Arbeit. In dem Sinne versuchen wir, gesellschaftliche Missstände aufzudecken und dagegen

vorzugehen. Unsere inhaltliche und theoretische Arbeit soll in keinem Elfenbeinturm stattfinden, sondern sich an

den Bedürfnissen der Gruppenmitglieder und den aktuellen Geschehnissen in der Gesellschaft orientieren.

Unter anderem beteiligen wir uns an der Erkämpfung und Aufrechterhaltung von selbstverwalteten Freiräumen an

der Uni und in der Stadt. Der Aufbau von lebbaren Alternativen zur kapitalistischen Gesellschaft sowohl auf kultureller

und praktischer Ebene ist der Schlüssel zur organisierten Veränderung unserer Lebensbedingungen und zur

Entwicklung einer nachkapitalistischen Lebensweise. Dabei setzen wir in unserem eigenen Lebensbereich an, in

dem wir uns Freiräume erkämpfen, Selbstbestimmung anstreben und auch anderen Möglichkeiten aufzeigen, sich

gemeinsam, solidarisch und auf breiter Basis aufzulehnen.

Linke emanzipatorische Praxis ist regelmäßigen Angriffen durch die Repressionsorgane (Polizei, Verfassungsschutz,

Unileitung ...) ausgesetzt. Die Repression kommt nicht von ungefähr, sondern stellt die überlebensnotwendige

Reaktion der kapitalistischen Gesellschaft auf unsere Praxis dar. Wir können die staatlichen Angriffe auf unsere

selbstverwalteten Strukturen nicht nur passiv hinnehmen, sondern müssen uns schon im Vorfeld darauf vorbereiten,

die Existenz der Repressionsorgane grundsätzlich und ständig infrage stellen und sie praktisch bekämpfen.

Wir sind eine offene Gruppe, in die Studierende aller Fachrichtungen zu jedem Zeitpunkt einsteigen können. Unser

Kampf gewinnt in dem Maße an Boden, je mehr sich daran beteiligen!

Web: http://bgkulturanthropologie.blogsport.de || Kontakt: bg­fusion@gmx.de

Fachschaft/Basisgruppe Bio

Die Basisgruppe Bio ist eine politisch aktive, parteiunabhängige Gruppe von Studierenden, die sich sowohl innerhalb

als auch außerhalb der Uni für studentische Belange und gesellschaftliche Mitgestaltung einsetzt. Dies zeigt sich

durch Beteiligung an universitären Gremien (u.a. Studienkommission, Fakultätsrat) oder durch Initiierung von und Teilnahme

an Arbeitskreisen, Stadtbündnissen oder gemeinsamen Veranstaltungen mit anderen Basisgruppen und Politgruppen.

Außeruniversitäres Engagement ist für eine studentische Gruppe unserer Ansicht nach dringend notwendig,

denn wir leben nicht nur in der Uni! Wissenschaftliches Arbeiten und Forschen bestimmt in vielen Bereichen das Bild

der Gesellschaft, in der wir heute leben. Es wäre deshalb fatal, wenn sich diejenigen, die sich an Wissenschaft beteiligen

­ das sind natürlich auch die Studierenden ­ sich aus der gesellschaftlichen Diskussion heraushalten.

Web: www.lotrell.de/bio/ || Kontakt: fsbio@gwdg.de


Fach-/Basisgruppe Philosophie

Wir sind eine offene Gruppe von Studierenden der Philosophie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, für die Menschen,

die wie wir am Philosophischen Seminar studieren, da zu sein und sich für ihre Belange einzusetzen. Zum

Einen bemühen wir uns um die klassischen studentischen Interessen in verschiedenen Universitäts­ und Seminargremien.

Zum Anderen fördern wir den Austausch und den Kontakt unter Studierenden der Philosophie, um das

Leben am Philosophischen Seminar, zum Beispiel durch Filmabende oder Partys, angenehmer zu gestalten. Außerdem

veranstalten wir die Orientierungsphase Philosophie, die StudienanfängerInnen dabei helfen soll, den Einstieg

ins studentische Leben stressfreier gestalten zu können. Wir sind aktiv gegen Studiengebühren und

darüberhinaus widmen wir uns nicht nur unispezifischen Themen, sondern auch solchen, die uns primär als Menschen

und vielleicht nur sekundär als Studierende ansprechen. So gehen wir zum Beispiel für Meinungsfreiheit,

Geschlechtergleichheit oder gegen rechtsextreme Veranstaltungen auf Demonstrationen.

Wenn ihr Interesse habt, kommt einfach vorbei! Plenum: Jeden Donnerstag, 20:00 Uhr im bunten Raum (Fachgruppenraum

der Philosophie, Humboldtallee 19a, Keller, erste Tür links)

Web: basisgruppephilosophie.wordpress.com || Kontakt: basisgruppephilosophie@yahoogroups.de

Basisgruppe Jura

Wir haben die Basisgruppe wieder ins Leben gerufen, denn uns – und vielleicht auch euch – fehlt in der juristischen

Lehre der Blick über den „dogmatischen Tellerrand“. So ist die politische und soziale Bedeutung der einstudierten

Gesetze und Normen Inhalt keiner einzigen Vorlesung. Doch wir sind der Meinung, dass Politik auf keinen Fall vom

Recht zu trennen ist, schließlich ist das Recht Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse, die wiederum von wirtschaftlichen

und politischen Interessen beeinflusst werden. Durch unsere Treffen und Veranstaltungen möchten wir

den kritischen Umgang mit dem Recht und auch der juristischen Ausbildung an sich fördern. Es gilt dem „Einheitsjuristen“,

wie er – laut Studiengangsbeschreibung – Ziel unserer Ausbildung ist, etwas entgegenzusetzen.

Web: bgjura.blogsport.de || Kontakt: bg­jura@web.de

Die Basisgruppe Geschichte hat sich als Zusammenschluss politisch interessierter Geschichtsstudierender gegründet.

Wir bestehen in dieser Form seit dem Wintersemester 03/04 und versuchen seitdem emanzipatorische Politik zu machen.

Dabei sind wir offen für alle Menschen, unabhängig davon, ob sie Geschichte studieren oder nicht. Die Uni sollte

nicht Bildungsfabrik sein, sondern ein Ort, an dem sich Menschen frei entfalten und ihren Interessen ohne Zwang nachgehen

können. Da die Uni Teil der Gesellschaft ist, beschränkt sich unsere politische Arbeit nicht auf den Campus ­ unsere

Kritik knüpft an den gesellschaftlichen Verhältnissen an. Wir versuchen ein Bewusstsein für die Widersprüche der

Gesellschaft zu entwickeln, ebenso wie durch Aktionen die daraus resultierenden Missstände zu verändern. Neben

dem wöchentlichen Treffen beschäftigen wir uns in regelmäßigen Kleingruppentreffen mit den Themen Antisemitismus,

Sexismus, Rassismus und Nationalismus. Dabei versuchen wir Hierarchien in unserer eigenen Gruppe kritisch zu reflektieren

und abzubauen. Die Ergebnisse unserer Arbeit fassen wir manchmal in Texte, die ihr auf unserer Homepage

nachlesen könnt. Emanzipatorische Politik und das schöne Leben lassen sich nicht trennen, deshalb bleibt uns immer

auch Zeit für die O­Phase und Parties. Wir freuen uns auf euch. Join your local Basisgruppe.

Plenum / Einsteiger_innen­Abend: per Mail nachfragen / auf der Homepage schauen

Web: www.bg­geschichte.org || Kontakt: bg­geschichte@gmx.net

Basisgruppe Kunstgeschichte

Plenum: Do, 20h in der Teeküche und auf Aushänge im Seminar achten!

Kontakt: basisgruppekunst@web.de

Basisgruppe für Informatik, Mathematik & Physik

Basisgruppe fIMP

Zur Zeit treffen wir uns nicht. Wenn du Interesse an einer Organisierung an der Mathe bzw. Norduni hast, melde dich

doch einfach bei uns (z.B. per mail)!

Web: bgfimp.blogsport.de || Kontakt: bg­fimp@gmx.net


Gruppe 180°

wertkritisch, queer*feministisch, emanzipatorisch

Auf Grundlage gemeinsamer theoretischer

Arbeit versuchen wir sowohl praktisch in

soziale Kämpfe einzugreifen, als auch die

Theorie in Gruppendiskussionen und mit Veranstaltungen weiter voran zu bringen. Praktische

Intervention soll für uns dabei immer theoretische Analysen zur Grundlage, die sich wiederum an

praktischer Erfahrungen messen lassen und sich weiter entwickeln müssen. Darüber hinaus ist es

uns wichtig, nicht nur auf regressive Entwicklungen zu reagieren, sondern andere Formen des

gesellschaftlichen Miteinanders ("Keimformen") schon im Hier und Jetzt auszuprobieren, die eine

Perspektive auf gesellschaftlichen Wandel haben. Wichtig ist uns dabei uns selbst auch als Teil der

herrschaftsförmig strukturierten Gesellschaft zu begreifen und daher Gesellschaftkritik auch als

Reflexion unseres eigenen Handelns im Alltag und in der Gruppe zu verstehen.

Aktuelle Themen: * Umsonstladen im JuZi pushen* Autonomicum Freiraum­Café Projekt

unterstützen * Readerin und Kampagne zu Alternativökonomie und Emanzipation * Readerin zu

Feminismus und Patriarchat * Diskussion queer*feministischer/wertkritischer Theorie. * Vorträge bei

der Reihe "Kritische Wissenschaften"

Offenes Plenum: Jeden Donerstag 18h in Pädagogik Fachschaftsraum (Baurat­Gerber­Straße 4/6,

Hinterhaus, Erdgeschoss ganz hinten)

Web: www.180­grad.net || Kontakt: info@180­grad.net

Schöner Leben Göttingen

herrschaftskritisch, emanzipatorisch, utopieorientiert, für eine Organisierung von unten

Wir wollen einem herrschaftsfreien, schöneren Leben schrittweise näher kommen. Den Weg

dorthin suchen wir in einem Lern­ und Kampfprozess. Wir führen theoretische Debatten und

leisten kreativen Widerstand mit direkten Aktionen auf der Straße. Wir mischen uns in soziale

Konflikte ein und suchen nach realutopischen Lösungen für das Zusammenleben.

Aktivitäten und Themen der letzten Zeit waren: Veranstaltungen zu kollektiver Kindererziehung

und kritischem Weiß­Sein, Aktionen gegen Militärmusik und Bundeswehr, Anti­Gentech,

Cocktailbar/DJ­Rotation auf Soli­Partys, Diskussion antispeziesistischer Positionen, Workshop

Gender­Waschanlage, Mars­TV, Strategien kreativer Antirepression, Argumentationshilfen für

linksradikale Positionen in Alltagsgesprächen, Unterstützung der Göttinger linken Infrastruktur:

u.a. Alte­Schwestern­Netzwerk, Antirepressionsvernetzung, antimilitaristisches Bündnis.

Offenes Gruppentreffen: Donnerstags, 20:00 Uhr, Arbeit&Leben (Lange Geismarstr. 72, Raum

Ü6); Special: Einladung zum Kennenlernen und Einsteigen am Donnerstag, 05.11.09, 20:00

Uhr.

Web: www.schoener­leben­goettingen.de || Kontakt: post@schoener­leben­goettingen.de


OLAfA (Offene Linke - Alles fuer Alle)

undogmatisch, antikapitalistisch, antisexistisch

Wir arbeiten zu Themen unseres Interesses, die wir vorher gemeinsam festlegen. Sowohl zu direkten

Anlässen ­ Naziaufmärsche sabotieren, rassistische Hetzkampagnen angreifen, Unterstützung des Zugs

der Erinnerung durch eine Kundgebung ­ als auch zu weniger akuten, aber immer aktuellen Themen wie

Kritik am Geschichtsrevisionismus im Bündnis "27. Januar ­ Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus",

soziale Bewegungen am Beispiel der ETA, feministische Intervention am Beispiel der Definitionsmacht

etc. Dabei ist eine Kritik am Kapitalismus immer auch Hintergrund unseres Handelns.

Wir versuchen uns diesen Themenfeldern über Theorie und Praxis zu nähern, sind jedoch eher weniger

bewegungspolitisch ausgerichtet.

Offene Linke heißt für uns auch, dass wir uns keiner Strömung zuordnen und selbst aus unterschiedlichen

Zusammenhängen kommen. Das spiegelt sich in unserer Politik, aber ebenso in unseren verschiedenen

sozialen Zuordnungen wieder ­ Geschlecht, Alter, Studierende und Lohnarbeitende mixed.

Web: olafa.blogsport.de || Kontakt: Fach im Buchladen

Plan B

herrschaftskritisch ­ kreativ ­ zur zeit aktionsorientiert

Themen: Kleingruppenaktionen, mal in Bündnissen, mal autonom ­ gegen Abschiebung, Nazis,

G8 usw. ­ für Solidarität, Freiräume, Kommunikationsguerilla usw.

Kontakt: Über Fach im Roten Buchladen

Redical [m]

antifaschistisch, antikapitalistisch, antinational

Themen: Der rote Faden unserer Politik ist die Kritik am Kapitalismus. Aus dieser Perspektive heraus widmen wir uns immer

wieder Themen in denen sich die Unvernunft Kapitalismus wiederspiegelt bzw. reaktionäre Positionen oder Ressentiment

auftauchen. So sind oder waren wir in den Bereichen AntiRassismus, Soziale Kämpfe, Gegen die sog. „Innere Sicherheit“,

den Protesten gegen die G8, gegen Geschichtsrevisionismus, Antinationalismus oder auch der Kampf gegen Nazis aktiv.

Wichtig ist uns dabei, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis stattfindet sowie dass unsere Positionen

über den „Szenesumpf“ hinaus wahrgenommen werden. So ist Pressearbeit oder das schließen von Bündnissen (so

weit die Positionen nicht zu weit auseinander liegen) für uns obligatorisch.

Aktuelle Projekte: Rundum um den ersten Mai 08 veranstalteten wir eine Reihe zum Thema "Arbeit im Kapitalismus", die mit

einer Agit Prop Aktion auf der DGB­Demo in Göttingen und der Beteiligung an den Aktivitäten in Hamburg abschloss. ** Beim

diesjährigen Antifacamp in Mühlheim beteiligten wir uns an der Abschlussdiskussion zum Thema "kommunistische Kritik und

Praxis" ** organisiert sind wir im linksradikalen bundesweiten Bündnis ...ums Ganze!, welches neben einen im Dezember

2007 stattgefundenen Kongress (ugkongress.blogsport.de) maßgeblich an der linksradikalen Mobilisierung rundum den "Anti­Islam­Kongress"

mitgwirkt hat. ** In Göttingen gab es dazu eine Veranstaltungsreihe mit Gruppe Gegenstrom und eine

Busorga nach Köln. Auf lokaler Ebene kamen dann noch Interventionen in klassischer Antifa­Arbeit dazu (Moonlight)

Zugang: geschlossene Gruppe, lockeres Vorstellungsgespräch (Plausch bei einem Kaffee oder Bier)

Web: www.redical.org || Kontakt: redicalm@yahoo.com


Anti Atom Plenum

bunt – antikapitalistisch – herrschaftskritisch

Wir arbeiten außerparlamentarisch am sofortigen Atomausstieg. Das heißt wir machen Vorträge,

Pressearbeit, Partys, aber auch Demos und andere Aktionen.

Unsere Themen sind z.B. die immer wieder anstehenden Atomtransporte, das absaufende

Endlager Asse bei Wolfenbüttel und der Stromkonzern E.on. Ein Dauerthema bleibt auch die

Antirepressionsarbeit.

Offenes Plenum: Dienstags 20:30 im Juzi (Bürgerstraße 41), 2. Stock im Café

Web: aapgoe.so36.net || Kontakt: aapgoe@gmx.de

Aktionsfront unersaettlicher TagediebInnen (aut)

sozialemanzipatorisch, praxisorientiert

SZG heißt jetzt aut. Im Frühjahr 2007 löste sich das Soziale Zentrum Göttingen auf, Beratungsarbeit und

Räume wurden aufgegeben. In der Erklärung hieß es: "Mit Sicherheit werden wir uns aber zur

Neubestimmung nicht ins "stille Kämmerlein" oder an den Schreibtisch zurückziehen. Die Entwicklung einer

sozialemanzipatorischen linken Politik ist keine Theoriearbeit, sondern kann nur als Praxisprojekt ernst

genommen werden." Neben direkten Interventionen in soziale Kämpfe werden von der Gruppe regelmäßig

auch Veranstaltungen durchgeführt (u.a. Brot&Rosen, Zeitstörung).

Zugang: Per Mail melden oder nach Veranstaltung ansprechen.

www.soziales­zentrum­goettingen.de | Kontakt: soziales­zentrum­goettingen@web.de

Alte Schwestern Netzwerk

Das alte Schwestern­Netzwerk organisiert "ehemalige" aus der Linken Szene Göttingens. Dabei geht

es zum einen darum den Kontakt aufrecht zu erhalten, zum anderen darum, bestehende Infrastruktur

mit Geld zu versorgen. Für Kampagnen und praktische Politik findet sich meist ausreichend Geld,

aber nicht für unsere Infrastruktur. In der letzten Zeit häufen sich die finanziellen Alarmmeldungen.

Dabei fehlt es diesen Einrichtungen weder an NutzerInnen noch wird in ihnen Geld verprasst.

Vielmehr bestehen sie seit jeher nur mit viel unentgeltlicher Unterstützung. Daher versucht das

Netzwerk regelmäßige Beiträge von Alten Schwestern zu bündeln und gezielt finanzschwache

Infrasktruktur zu unterstützen.

Aktuelles Projekt: Roter Buchladen.

Web: www.alte­schwestern­goettingen.de || Kontakt: j.albohn@gmx.de

Rote Hilfe Göttingen

solidarisch, strömungsübergreifend

Wir unterstützen linke Aktivist*innen, die aufgrund ihres politischen

Engagements von Repression betroffen sind (z.B. durch Strafverfahren).

Wir bieten dabei sowohl materielle als auch politische Unterstützung (z.B:

durch Pressemitteilungen oder Prozeßbeobachtungen). Ferner begleiten

wir Demonstrationen durch Ermittlungsausschüße, die Demos beobachten

und Fest­ oder Ingewahrsamgenommenen rechtliche Hilfe bieten.

Unser offenes Treffen findet jeden Dienstag um 18:15 statt. Wenn du von Repression betroffen bist

oder einfach Lust hast, mitzumachen, schau einfach mal vorbei!

Web: rotehilfegoettingen.wordpress.com || Kontakt: goettingen@rote­hilfe.de


Gruppe Gegenstrom Göttingen

antifaschistisch, antinational, emanzipatorisch, cool, toll, schön und lässig

Wir verstehen uns als antifaschistische Gruppe, wobei für uns dieses Label weit mehr als „nur“ gegen

Nazis bedeutet. Unsere Themen und Aktionen sind vielfältig und wer unbedingt ein paar Schubladen

braucht, kann uns u.a. unter antinational, antikapitalistisch und linksradikal einsortieren. Der

schwarz­rote Faden unserer Politik ist die Kritik an den Abscheulichkeiten der kapitalistisch­bürgerlichen

Gesellschaft, die uns tagtäglich umgeben. Wir haben keinen Bock auf die ­Ismen dieser Gesellschaft,

durch die sich die Menschen die Welt und ihre Ungleichheiten erklären und sich den besten

Platz in der Hackordnung sichern wollen. Deshalb kämpfen wir gemeinsam dagegen an.

Zu den Schwerpunkten unserer Arbeit gehören u.a. der alljährliche Nazigroßaufmarsch in Dresden

und der damit verbundenen Kritik am national­kollektiven bürgerlichen Gedenken und Opfermythos.

Ein weiteres Thema mit dem wir uns kontinuierlich beschäftigen sind Studentenverbindungen, die wir

nicht nur eklig finden sondern wegen ihres elitären und sexistischen Weltbildes auch für bekämpfenswert

halten – bis auch das letzte Haus enteignet und der letzte Bierpapst in Freiheit ist. Natürlich

setzen wir uns auch mit Nazis und ihren Strukturen (in der Region) auseinander. Hier sei schonmal

auf unsere Veranstaltungsreihe „Know Your Enemy“ hingewiesen, die im November/Dezember stattfinden

wird.

Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit aktuellen sozialen Konflikten in Scheissland und der Welt,

machen Veranstaltungen und beteiligen uns an Protesten und Kampagnen. Zudem sind wir im bundesweiten

antikapitalistischen Bündnis „...ums Ganze“ organisiert und versuchen dort gemeinsam

der nationalen Identitätsbildung in den Rücken zu fallen sowie die Forderung nach einer freien Gesellschaft

wieder auf die (linke) Tagesordnung zu setzen.

Mit alledem werden wir solange weitermachen ­ bis die Scheisse endlich ein Ende hat. Zugang: Bei

Interesse eine mail schreiben oder uns auf Veranstaltungen ansprechen!

Web: gegenstrom.blogsport.de || Kontakt: gruppe­gegenstrom@gmx.net

Antifaschistische Linke International (A.L.I)

antifaschistisch, internationalistisch

Wir verstehen uns als Teil einer weltweiten Linken, die sich den Zumutungen und existentiellen Bedrohungen

durch den Kapitalismus in konkreten Kämpfen entgegenstellt. Unsere Perspektive, die soziale

Revolution, ist für uns nur im internationalen Maßstab denkbar. Wir sind uns dabei den

Widersprüchlichkeiten innerhalb der verschiedenen gesellschaftlichen Situationen und dem unterschiedlichen

Diskussionsstand der revolutionären Linken bewusst. Wenn Menschen sich gegen ausbeuterische

oder unterdrückende Lebensverhältnisse wehren, ist dieser Protest nicht gleich

fortschrittlich. Damit soziale Bewegungen einen emanzipatorischen Charakter entwickeln können,

braucht es Kräfte, die solche Positionen hinein tragen und damit gesellschaftlich überhaupt wahrnehmbar

machen. Wir suchen diese Auseinandersetzung in Bündnissen und auf der Straße, um die

vorhandenen gesellschaftlichen Widersprüche zu zu spitzen.

Bezugspunkt und Subjekt von Befreiung sind für uns alle Menschen, die wie wir innerhalb der ihnen

gegebenen gesellschaftlichen Bedingungen den Kampf gegen den Kapitalismus, das Patriarchat, nationalistischen

Chauvinismus, Rassismus und Antisemitismus entwickeln wollen; für eine Gesellschaft

in der die Herrschaft des Menschen über den Menschen überwunden ist.

Unsere Politik vermittelt sich und hat ihre Basis durch unsere Praxis auf der Straße, unsere Jugendund

Regionalarbeit, die Beteiligung an Bündnissen, den Aufbau von Strukturen, die Präsenz an der

Uni und im öffentlichen Raum, sowie durch Öffentlichkeitsarbeit.

Organisiert Euch mit uns! Todo para tod@s! Alles für alle!

Antifa­Ophase: Dienstag, 27. Oktober 2009, 18 Uhr Rosa­Luxemburg­Haus (Goßlerstraße 16a)!

Web: ali.antifa.de || Kontakt: ali@inventati.org


Antirassismusplenum

links, autonom, antirassistisch

Themen: Antirassismus, Unterstützung lokaler, bundesweiter, internationaler Widerstandskämpfe

von Flüchtlingen, MigrantInnen sowie Vernetzung. Theorie und Praxis antirassistischer Arbeit:

praktische Intervention und Aktion sowie inhaltliche Auseinandersetzung mit aktuellen Themen.

Zugang: geschlossen, auf Anfrage

Web: www.papiere­fuer­alle.org

Gutscheingruppe

antirassistisch

Arbeit gegen die schikanöse und diskriminierende Gutscheinpraxis für Flüchtlinge. Konkretes Ziel:

Einführung der Bargeldausgabe in Göttingen und an allen anderen Orten. Bis dato: Organisierung

des Göttinger Gutscheintauschs.

Außerdem: Wir wünschen uns die kontinuierliche Beteiligung möglichst vieler solidarischer Menschen

am Gutscheinumtausch!

Web: http://bargeldstattgutscheine.de.tf

Medizinische Flüchtlingshilfe

antirassistisch, emanzipatorisch, aktionsorientiert

Medizinische Unterstützung von Leuten ohne Papiere, politische Aktionen gegen Illegalisierung

und Entrechtung von Migrant_innen.

Web: www.gesundheitsversorgung­fuer­alle.de || Kontakt: mfh.goe@gmx.de

Tel: 0551/55766 (Do, 16:00­17:30 Uhr)

LibaSoli

antirassistisch, emanzipatorisch

Themen: Libasoli unterstützt die Kämpfe libanesischer Bürgerkriegsflüchtlinge für ein Bleiberecht

und Papiere für alle. Die Arbeit reicht von konkreter Unterstützung für einzelne Flüchtlinge bis zur

Mobilisierung gegen Abschiebungen und Kampagnen für ein bedingungsloses Bleiberecht für alle.

Die Gruppe ist geschlossen, Mitmachen auf Anfrage (per Mail).

Web: www.papiere­fuer­alle.org || Kontakt: goe%initiative.bleiberecht@gmx.net


femko

queer*feministisch

Ursprünglich ein Vernetzungszusammenhang, jetzt feministische Gruppe, die feministische Praxis

in Göttingen voranbringen möchte.

Web: femko.blogsport.de || Kontakt: femKo@web.de

radical homos

homophil, polemisch, radikal

Wir sind eine Gruppe homosexuell identifizierter Menschen, die durch Aktionismus gegen heterosexistische

Strukturen und heterosexuell gesetzte Normalität vorgeht. Provokation benutzen wir

zur Herstellung von Öffentlichkeit. Wir fordern mehr Aufmerksamkeit für Lesbischwule in der dieser

Gesellschaft, die Homos ignoriert oder diskriminiert. Wir sind für ein homosexuelles Selbstverständnis

ohne Rechtfertigung. Für Selbstbestimmung ohne Rücksicht auf heterosexistische

Normen. Vorsichtiges Anklopfen an die Türen der Hetengesellschaft entspricht nicht unseren Vorstellungen

von Emanzipation. Rechtliche Grundlagen zur Lebensführung, die heterosexuellen

Wunschvorstellungen entsprechen sind für uns belanglos und scheiße. Wir wollen keine Zugeständnisse

von einer Gesellschaft, welche uns keine adäquate Zugeständnisse machen kann!

web: radicalhomos.blogsport.de

LesBiSchwule Kulturtage

Alljährlich bereichern die KULTurTAGE Göttingen im Oktober mit einer umfangreichen Sammlung

an Veranstaltungen und Parties. Das Programm für den Oktober 2008 gibt es auf der Homepage.

Web: www.kulturtage­goettingen.de || Kontakt: info@kulturtage­goettingen.de

Schwule Coming Out Gruppe

Jeden Dienstag, um 20:00 Uhr, Rote Straße 19, 3. Etage (Klingel bei verdi, im 3. Stock).

Web: www.comingout­goettingen.de || co­goettingen@gmx.de

FrauenLesben-Kneipe im Kabale

Jeden Di ab 20:30 im Kabale (Geismarlandstr. 19) ­ Kerle müssen draußen bleiben

Lesbentelefon Goettingen

Das Lesbentelefon Göttingen e.V. ist ein feministisches autonomes Projekt. Mit unserer Arbeit

wollen wir u.a. lesbische Mädchen und Frauen in ihrer Identitätsfindung unterstützen, lesbisches

Selbstbewusstsein stärken, die Akzeptanz lesbischer Lebensweisen in der Gesellschaft fördern.

Web: www.lesbentelefone.de/staedte/goettingen.html || Tel: 0551 ­ 45 510 (Di, 18­20h)


Die Falken Göttingen

herrschaftskritisch * selbstorganisierend * gegengehend

Unser Anspruch ist, emanzipatorische Politik in Theorie und Praxis zu machen. Wir arbeiten projekt­

und arbeitsgruppenorientiert, geschlechtsbewusst, generationsübergreifend, mit Methoden,

nach Lust und Laune ­ und nicht zu viel. Und wir gehören zu den Fraktionen der Linken, die oft lachen.

Aktuelle Projekte von uns sind: ... * Café Maquis im JuZi * Jugendgruppe * Aufbau einer Kindergruppe

* Zeltlager (Kinder sowie Jugendliche) * Jugendfreizeiten * Aufbau eines

Direct­Action­Materiallagers * Bildungsseminare * emanzipatorische Theorie * Qualifizierung

'Selbstorganisationshelfer_in' * emanzipatorische Transformationen diverser linker Zusammenhänge

* Falkenschrebergarten für den Sommer2009 * …

Zur Kontaktaufnahme am Besten 'ne Butterfahrt mit uns machen, im Café Maquis (Do, 16­19, Juzi)

vorbeikommen oder eine von uns persönlich fragen. Oder gleich an uns alle schreiben: falkengoe@ilpostino.jpberlin.de.

Egal auf welchem Weg: ¡you are welcome! :­)

Kontakt: falken­goe@ilpostino.jpberlin.de

ver.di Jugend Göttingen

kapitalismuskritisch, unkompliziert­pragmatisch, erlebnisorientiert

Wir sind eine Gruppe von ca. 6­12 StudentInnen, Azubis und BerufsanfängerInnen, die sich seit

einem Jahr regelmäßig im Gewerkschaftshaus trifft, um politische Themen zu diskutieren und in

vielfältigen Aktionen umzusetzen. Dabei versuchen wir über den „universitären Tellerrand“ hinaus

zu sehen und Auszubildende und ArbeitnehmerInnen mit linken Inhalten und fortschrittliche

Forderungen anzusprechen. Dennoch wollen wir künftig auch verstärkt an der Uni aktiv werden

und die dortigen Arbeits­ und Studienbedingungen kritisch begleiten. Dafür kooperieren wir gerne

mit anderen hochschulpolitischen Gruppen; unsere Rückbindung zu dem außeruniversitären

Umfeld ist uns dabei weiterhin wichtig. Thematisch beschäftigen wir uns mit Antifaschismus, linker

Stadtkultur, der Mobilisierung von Auszubildenden, gewerkschaftlicher Bildungsarbeit, der

Unterstützung von Arbeitskampfmaßnahmen und Themen von abhängig Beschäftigten. Dabei

sind wir eine sehr offene, lockere und unkomplizierte Gruppe, in welcher politisches Engagement

und ein nettes Beisammensein keine Gegensätze darstellen. Eine Gewerkschaftsmitgliedschaft ist

hierfür jedoch kein Muss.

Treffen: Regelmäßig jeden zweiten Montag im Monat; aktionsabhängig

Homepage: http://verdijugendgoettingen.blogsport.de/

Email: Gewerkschaftsjugend@gmx.de

DGB-Jugend Südniedersachsen-Harz

emanzipatorisch­ partizipativ –solidarisch

Die DGB­Jugend, das sind ca. 30 Leute in Göttingen, die in unterschiedlichen Bereichen

Bildungsarbeit mit Jugendlichen machen. Wenn du dir also vorstellen kannst mit Jugendlichen

Seminare gegen Rassismus, Sexismus und für Mitbestimmung und Teilhabe durchzuführen, dann

bist du bei uns richtig.

Web: http://www.gewerkschaftsjugend­niedersachsen.de/


Basisdemokratisches Bündnis (BB)

+++ Analyse +++ Kritik +++ Aktion! +++

Das Basisdemokratische Bündnis (BB) als Vernetzungsplattform der Basisgruppen

steht auf Uniebene für emanzipatorische und basisdemokratische Politik.

Mit unserer zwei­ bis dreimal im Semester erscheinenden Publikation «Zusammenhang»

tragen wir unsere Positionen, Politikansätze und Diskussionen an die

Studierendenschaft. Gleichzeitig kandidieren wir jedes Jahr als Hochschulgruppe

für das Studierendenparlament. Unsere Texte und ältere Ausgaben des Zusammenhangs

kannst du auf unserer homepage nachschlagen.

Du willst bei uns mitmachen Super :­) Schließ' dich einfach einer der zahlreichen Basisgruppen an!

Web: www.bb­goettingen.de || Kontakt: info@bb­goettingen.de

Grüne Hochschulgruppe (GHG)

Unabhängige Grüne Hochschulgruppe

unabhängig, ökologisch

Web: www.ghg­goettingen.de || Kontakt: info@ghg­goettingen.de

Schwarz-Rot-Kollabs (SRK)

Web: www.schwarzrotkollabs.de

unabhängig, linkspopulistisch, punkrock

die unabhängige linkspopulistische Hochschulgruppe Göttingen: „Wir wollen gegen

Studiengebühren, Naziaufmärsche und Rassismus kämpfen, aber auch Themen wie Bier,

weicheres Klopapier auf Uniklos, Fußball, Film­ und Saufnächte sollen nicht zu kurz kommen.“

Treffen im Oeconimicum 0.143 (FSR­SoWi Raum), Platz der Göttinger Sieben 3 immer Dienstags

von 18 ­ 20 Uhr

Kontakt: LGBT_Hochschulgruppe@gmx.de


Infoladen im JuzI

Im Infoladen im Juzi sind neue und archivierte Zeitschriften, Broschüren,

Bücher, Videos, DVDs und Presseartikel zu (fast) allen brennenden

Fragen der Zeit zu finden. Thematisch gut sortierte Literatur kann

hier gelesen, kopiert und begrenzt auch ausgeliehen werden. Auch

manches Filmevent kann durch die Video/DVD­Sammlung "Filmriss"

bereichert werden.

Öffnungszeiten: Di 19:30­21:00h || Mi 14­15h || Do 16­18h || und immer

wieder mal zwischendurch

Juzi || Bürgerstraße 41 || 1. Etage

vegane Soliküche im Juzi

In der Soliküche kochen wir jeden Dienstag für ca. 50 Menschen, die um 19.30 Uhr ins JuzI zum Essen kommen.

Das Essen wird gegen Spende ausgegeben. Mit dem eingenommenen Geld unterstützen wir andere politische

Projekte. Treffen dienstags um 17.30 Uhr im JuzI. Plenum jeweils am letzten Sonntag im Monat, 19.00 Uhr im JuzI­

Cafe.

Kontakt: solikueche@riseup.net

Göttinger Drucksache (GöDru)

Unabhängige linke Szenezeitschrift. Erscheint Freitags. Die Artikel der Zeitung werden von den

Leser_innen geschrieben. Wer eigene Artikel beisteuern möchte, kann sie im Keller der Roten

Buchladen in den Briefkasten der GöDru einwerfen. Bitte alle Artikel sowohl als Ausdruck als auch

auf Diskette oder CD­ROM abliefern (nur .RTF­Format). Termine können so eingeworfen werden.

Die GöDru wird jeden Freitag in Kneipen, an der Uni usw. ausgelegt.

Monsters of Göttingen

Monsters of Goettingen (MOG) ist ein kollektiver Zusammenschluß diverser AutorInnen und

berichtet online über aktuelle politische und kulturelle Events in Göttingen.

Web: http://monsters.blogsport.de || Kontakt: monstersofgoe@gmx.de

Göttinger Stadtinfo (Goest)

Umfangreiche lokale Nachrichten, Berichte, Termine und Infos gibt es beim Online­Magazin Goest.

Web: www.goest.de || Kontakt: redaktion@goest.de

Göttinger Stadtradio

Der lokale Radiosender Göttingens. Eigene Beiträge können in das Programm aufgenommen werden.

Frequenz: 107,1Mhz || Web: www.goettinger­stadtradio.de


Kabale ­ das ist ein Café in der Geismarlandstraße. Das ist auch eine Kneipe, manchmal eine Bar,

ein Raum für Veranstaltungen, ein Kinocafé und nicht zuletzt auch ein Raum für Ausstellungen.

Kabale ­ das heißt auch seit 10 Jahren Kollektiv. Das heißt auch 10 Jahre Entwicklung und Verwandlung.

Viele Gesichter beleben den Laden, viele Gesichter hat der Laden. Unzählige Veranstaltungen,

einige davon legendär ­ Casino­Abend, Motto­Parties, Roter Salon, gutes Frühstück am Sonntag ­

und nicht zuletzt: Dienstags abends LADIES ONLY: Die einzige Frauenbar der Stadt.

Heterogenität wird bei uns GROSS geschrieben, und das bei Drinks, Snacks und Cocktails zu moderaten

Preisen.

Geismarlandstr. 19 || www.cafe­kabale.de || Kontakt: info@cafe­kabale.de

Der als linkes Kneipenkollektiv

selbstverwaltete

T­Keller besteht seit nunmehr 45 Jahren. Das bedeutet leider nicht, dass wir dem Kapitalismus die

Tür weisen können, aber schon, dass wir unsere Kneipe zu einem Raum machen, in dem Sexismus,

Rassismus und der ganze andere Scheiß nichts zu suchen hat. Diesen Anspruch können

aber nicht die Leute, die den Laden schmeißen, alleine verwirklichen; er lebt von eurem aktiven

Handeln und Mitwirken.

Der Kneipenalltag (jeden Tag ab 20 Uhr) bietet ein imposantes Getränkeangebot (no cocktails, no

coffee, no cops), nettes Rumhängen, inklusive Kickern, Billard und Dart für lau. Regelmäßig finden

bei uns Lesungen, politische Veranstaltungen, Parties und Konzerte statt. Wie bei den Getränken

versuchen wir auch hierbei die Eintrittspreise für alle erschwinglich zu halten.

Wenn ihr selbst Interesse daran habt eine Veranstaltung oder Party im T­Keller zu organisieren,

könnt ihr mittwochs zwischen 18.30 und 19.30 bei unserem Kollektivtreffen vorbeikommen.

Geismarlandstr. 19 || theaterkeller.cpunk.de || Kontakt: theaterkeller­goettingen@gmx.de

Kollektiv betriebene Caféte in der Bunsenstraße.

Mathe Caféte

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8­18 Uhr

Mathe­Institut / Bunsenstr. 3­5

Kollektiv betriebene Caféte im Theologicum

Theo-Caféte

im Theologicum, am Zentralcampus


Roter Buchladen

Ein linkes Projekt, unabhängig und von einem engagierten Kollektiv betrieben. Auch in unserem

Sortiment unterscheiden wir uns von anderen Buchhandlungen: Klein, aber fein. Wir setzen auf ein

gut sortiertes und ausgewähltes Programm: Linke Theorie und deren Diskussion, Globalisierung

und Antiglobalisierungsbewegung, soziale Bewegungen, Nationalsozialismus und dessen Rezeption,

marxistische Theorie, Kritische Theorie, Antirassismus und Migration, Anarchismus, um nur einiges

zu nennen. Natürlich fehlt Belletristik aus unterschiedlichen Ländern ebenso wenig wie Krimis

und eine große Auswahl an kritischen Zeitungen und Zeitschriften, die Ihr bei uns kaufen, aber auch

bei einem Kaffee oder Tee lesen könnt.

Außerdem sind die Bücher und CDs der Büchergilde Gutenberg bei uns vorrätig. Bei uns sind Flugblätter,

Plakate und Informationsmaterial zu Veranstaltungen und Aktionen zu finden. Wir machen

auf Anfrage Büchertische oder stellen welche für Euch zusammen. Und wir veranstalten Lesungen

und stellen unsere Räume auch Anderen für Veranstaltungen zur Verfügung.

Natürlich können wir auch jedes lieferbare Buch, oft bis zum nächsten Tag, besorgen.

Nikolaikirchhof 7 || www.roter­buchladen.de || Kontakt: info@roter­buchladen.de

Weltladen Café

Weltladen mit Produkten aus fairem Handel, sowie Café

Wir sind ein gemeinnütziger, von Parteien und Kirchen unabhängiger Verein, der einen Beitrag zur

entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit in Göttingen leisten will. 1975 wurde deshalb der

Weltladen (damals als "Dritte­Welt­Laden") gegründet, in dem wir Produkte aus fairem Handel sowie

Bücher und Zeitschriften zu entwicklungspolitischen Themen verkaufen. Wir wollen den Menschen

die Verantwortung bewusst machen, mit der sie an bestehenden wirtschaftlichen und

sozialen Ungerechtigkeiten teilhaben.

Nikolaistr. 10 || www.weltladen­goettingen.de || Kontakt: post@weltladen­goettingen.de

Umsonstladen im Juzi

Ladendiebstahl erwünscht! Im Umsonstladen Göttingen kannst du Gebrauchsgegenstände mitnehmen,

ohne zu bezahlen. Hier gibt es Kleidung und Bücher für Kinder und Erwachsene, Tonträger, Spiele,

Geschirr und vieles mehr. Für sperrige Sachen gibt es einen Aushang. Der Laden lebt davon, dass Leute

Dinge mitbringen, für die sie keine Verwendung mehr haben. Allerdings sollten sie andere noch gebrauchen

können ­ daher keine kaputten Sachen. Unerwünscht sind auch faschistische, rassistische, sexistische,

militaristische oder sonst wie blöde Bücher (ist schon vorgekommen). Der Umsonstladen ist kein

Tauschladen, du musst also nichts mitbringen, wenn du was haben willst!

Damit das Projekt besser funktioniert, braucht es Menschen, die ab und zu dort vorbeischauen, um Sachen

zu sortieren, um zu putzen und Öffentlichkeitsarbeit und dergleichen mehr zu machen. Alle, die

sich vorstellen können, in solch einer Gruppe mitzuwirken, sind daher eingeladen am Dienstag, 28.10.,

um 18 Uhr in den Umsonstladen zu kommen.

Öffnungszeichen: Di, 19.30­21.00h || Mi, 14.00­18.00h || Do, 16.00­20.00h

Ort: Juzi, 1. Stock (Bürgerstr. 41) || Kontakt: umsonstladen@180­grad.net


Juzi

Bürgerstraße 41 || Web: www.juzi.de || Kontakt: juzi@juzi.de

T-Keller (Kneipe)

Geismarlandstr. 19 || theaterkeller.cpunk.de || theaterkeller­goettingen@gmx.de

Cafe Kabale (Cafe Kneipe)

Geismarlandstr. 19 || Web: www.cafe­kabale.de || info@cafe­kabale.de

Lumiere (Programmkino)

Geismarlandstr. 19 || Web: www.lumiere.de

Salamanca (Kneipe)

Gartenstr. 21b

Cafe Kreuzberg (Cafe Kneipe)

Kreuzbergring 3 || Web: www.cafe­kreuzberg.de

Roter Buchladen

Nikolaikirchhof 7 || Web: www.roter­buchladen.de

Bunter Raum (Freiraum)

Humboldtallee 19a, Keller, 1. Tür links

Weltladen Café

Nikolaistraße 10 || Web: www.weltladen­goettingen.de

Autonomicum Freiraum Café

Blauer Turm, Ergeschoss || squat.an@gmx.net

Wagenplatz


die wichtigsten Mailinglists

[schöner Leben]­Mailingliste ­ Offene Mailingliste. Fast alle Termine & Ankündigungen

von Gruppen laufen über diese Liste.

http://listijpberlin.de/mailman/listinfo/schoener­leben

[Bildungsklau]­Mailingliste ­ Offene Mailingliste zu Sozial­ & Bildungsabbau. Infos,

Termine & Ankündigungen zu Aktionen und Proteste:

http://mailer.stud.uni­goettingen.de/mailman/listinfo/bildungsklau

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