für und über Kinder im Westen und Osten Europas - Renovabis

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für und über Kinder im Westen und Osten Europas - Renovabis

Er stellte ein Kind

in ihre Mitte

Schulstunden-Sequenz für die 4. Grundschulklasse

bis zur 6. Klasse an weiterführenden Schulen

von Astrid Grave

In der Mitte stehen – Wer von uns möchte das nicht?

Angehört werden, beachtet werden – ja auch ein bisschen bewundert?

Manchmal aber möchten wir auch lieber nicht im Mittelpunkt stehen,

wenn die Gefahr besteht, ausgelacht, bloßgestellt oder verletzt zu werden.

Kinder erleben solche Situationen, positive wie negative, täglich im Klassenzimmer

und auf dem Pausenhof.

Die vorliegende Stundensequenz von Astrid Grave lädt ein, das spannende Thema „In der

Mitte stehen“ von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Hierbei handelt es sich um drei

Doppelstunden, die jedoch auch gesplittet als Einzelstunden gehalten werden können.

Erste Stunde: In der Mitte stehen –

Jesus und die Kinder

Zum Einstieg begegnen die Schüler Jesus, der die

Kinder liebte und sie in das Zentrum der Aufmerksamkeit

stellte. Gott liebt jeden Menschen so, wie er

ist. Auf dieser Basis entwickeln die Jungen und Mädchen,

welche Haltungen und Verhaltensweisen sie

sich für ein positives Miteinander in der Klasse wünschen.

Gemeinsam säen die Schüler als Zeichen für Jesus,

der uns liebt, ein Herz aus Kressesamen an.

Zweite Stunde: Wir brauchen Menschen,

die uns sehen: Kinder im Osten Europas

und in Deutschland

Die zweite Stunde thematisiert Situationen, in denen

sich Kinder einsam fühlen. In Auseinandersetzung

mit der Kinderrechtskonvention der Vereinten

Julius Schnorr von

Carolsfeld, „Jesus

segnet die Kinder“,

Farblithographie/

Holzschnitt,

1853–1860

Foto: akg-images

Nationen erarbeiten die Schüler grundlegende

Rechte, die Kindern zustehen. Dabei lernen sie anhand

einiger Porträts die Situation benachteiligter

Kinder in Osteuropa sowie das Engagement von

Renovabis kennen.

Dritte Stunde: Sie stellten sich in die

Mitte – Das Pfingstereignis

Die dritte Stunde schließlich wendet sich der Pfingstgeschichte

zu. Die Schüler erfahren, wie die zuerst

ängstlichen Jünger die Türen ihres Versteckes weit

aufreißen und sich mutig in die Mitte der Pilger in

Jerusalem stellen. Gott, so die Botschaft, möchte

auch uns Menschen von heute, Kinder wie Erwachsene,

aus dem Schneckenhaus in die Mitte des Lebens

führen.

Zum Abschluss der Stunde zeigt die Lehrkraft den

Schülern das grün aufgegangene Kresseherz.


Erste Doppelstunde

In der Mitte stehen –

Jesus und die Kinder

Stundenziel: Die Schüler entwickeln, wie sie

sich ein gelingendes Miteinander nach der

Botschaft Jesu vorstellen.

Benötigte Materialien

von der Renovabis-CD-ROM:

�M 1 Bildfolie, auf der eine Person

inmitten einer Menge bloßgestellt o. ä. wird.

�M 2 Bildfolie, auf der sich ein Kind, von Jesus in den

Mittelpunkt gestellt, geborgen fühlt.

�M 3 Anleitung zum Ansäen eines Kresse herzens

�M 4 Lied: „Es ist gut so, wie Du bist.“

1. Teilziel: Die Schüler geben wieder, unter

welchen Umständen sie nicht gerne im

Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.

Die Lehrkraft legt eine Bildfolie, Material �M 1 von

der Renovabis-Aktions-CD-ROM auf: Ein Kind wird in

einer Menge bloßgestellt.

Die Schüler beschreiben, was sie auf dem Bild sehen.

Dann versuchen sie, das

Geschehen zu deuten. Sie

erarbeiten im Gespräch,

dass die betroffene Person

sich unwohl fühlt. Die Kinder

sammeln, welche Verhaltensweisen

dazu beitragen,

dass sie ungern im Zentrum

der Aufmerksamkeit stehen

(z. B.: ausgelacht werden, bespöttelt

werden, gemeine Kommentare). Die

Lehrkraft benennt das (vorläufige) Stunden thema:

„Heute geht es darum, wann ihr gerne im Mittelpunkt

steht und welche Verhaltensweisen ihr euch dafür

untereinander wünscht.“

2. Teilziel: Die Schüler erfahren, dass Jesus

Kinder wohlwollend in das Zentrum der

Aufmerksamkeit gestellt hat.

Nun wird eine zweite Bildfolie �M 2 aufgelegt. Sie

zeigt Jesus, der ein Kind in die Mitte der Jünger stellt.

Die Schüler beschreiben, was sie auf diesem Bild se-

Aktiv in Pfarrei und Verband, Schule und Kindergarten 37

hen. Sie erarbeiten, dass dieses Kind sich im Gegensatz

zur ersten Folie wohlfühlt.

Jetzt erzählt die Lehrkraft den Kindern, wie Jesus

ein Kind in die Mitte seiner Jünger gestellt hat (Mk

9,33-37):

„Einmal hatten die Jünger

Jesu einen Streit. Sie sprachen

darüber, wer von ihnen

der Größte sei. Jeder

wollte der Klügste sein,

der Wichtigste und der

Beste.

Als Jesus von ihrem

Streit hörte, gefiel ihm

das gar nicht. Er sagte: „Macht euch nicht groß und

wichtig. Wer sich um die Anderen kümmert, ist für

mich der Größte.“

Und er stellte ein Kind in ihre Mitte und nahm es in

seinen Arm. Er sagte: „Wer sich zum Beispiel um ein

Kind kümmert, der ist der Größte für mich.“

Als Zeichen, dass Jesus alle Kinder

liebt, wie sie sind, wird ein Kresseherz

angesät: Anleitung �M 3 .

Zusammen wird das Lied: „Es ist gut

so, wie du bist“ gesungen �M 4 .

Kresse-Saatgut von Renovabis

können Sie unter

� 0241 / 479 86-200 bestellen.

3. Teilziel: Die Schüler entwickeln, wie sie sich

ihr Miteinander in der Klasse wünschen.

Auf der Basis dieser biblischen Erzählung wenden

sich die Schüler ihrem konkreten Miteinander zu.

Auch im Alltag der Klasse stehen Kinder immer wieder

im Mittelpunkt. Unter der Überschrift „Dann stehe

ich gerne in der Mitte – so wünsche ich mir den Umgang

in der Klasse“ sammeln die Jungen und Mädchen

Regeln für ihr Miteinander.

Die Ideen werden

in der Klasse vorgestellt.

Zwischen den Wortmeldungen

kann das Lied

als Auflockerung gesungen

werden.


38 Aktiv in Pfarrei und Verband, Schule und Kindergarten

Zweite Doppelstunde

Wir brauchen Menschen, die

uns sehen: Kinder im Osten

Europas und in Deutschland

Stundenziel: Die Schüler werden für ihre

eigenen Rechte und die Rechte benachteiligter

Kinder in Osteuropa sensibel.

Benötigte Materialien

von der Renovabis-CD-ROM:

�M 5 und �M 6 Bilder von einsamen Kindern

�M 7 bis �M 10 Bilder von umsorgten Kindern

�M �M 11

Textfolie mit Informationen zur Kinderrechtskonvention

der Vereinten Nationen

�M �M 12

Textfolie mit Liste von Kinderrechten

�M �M 13

Lied: „Bist du manchmal einsam?“

1. Teilziel: Die Schüler werden auf verschiedene

Situationen aufmerksam, in denen Kinder

Aufmerksamkeit bekommen oder vermissen.

Die Lehrkraft legt nacheinander

verschiedene Bild folien �M 5 bis

�M �M 10

auf. Die Schüler beschreiben

jeweils, was sie sehen. Sie versuchen,

die Bilder in zwei Gruppen

einzuteilen und ein Entscheidungskriterium

dafür zu finden.

Auf einigen Bildern

sind Kinder einsam,

sie erhalten keine

Unterstützung oder Gemeinschaft.

Auf den anderen

Bildern bekommen

sie Beachtung geschenkt.

2. Teilziel: Die Schüler entwickeln Kinderrechte,

die allen Kindern für ein gelingendes

Leben zustehen sollten.

Nun erläutert die Lehrkraft, dass es eine Reihe von

international festgelegten Rechten gibt, die Kindern

gewährt werden müssen (dazu Hintergrundinformationen

zur Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen)

�M 11 . Die Schüler sammeln miteinander,

um welche Rechte es sich handeln könnte.

Jetzt wird eine Folie mit Kinderrechten aufgelegt

�M �M 12/13

. Gemeinsam wird die Liste gelesen und

anhand von Beispielen besprochen. Es geht um das

Recht der Kinder in aller Welt auf Bildung,

Gesundheit, elterliche

Fürsorge, gewaltfreie

Erziehung,

Spiel und Freizeit, Betreuung

bei Behinderung,

freie Meinungsäußerung,Information

und Gehör sowie

das Recht auf Schutz

vor wirtschaftlicher

und sexueller Ausbeutung.

Als Überschrift für einen Hefteintrag notiert die Lehrkraft

auf die Tafel: Kinder haben Rechte!

Darunter schreiben die Schüler jeweils drei Kinderrechte,

die sie besonders wichtig finden.

Die Ergebnisse werden vorgestellt und diskutiert.

Zusammen wird das Lied gesungen: „Bist du manchmal

einsam?“ �M 14 .

3. Teilziel: Die Schüler lernen die schwierigen

Lebensumstände benachteiligter Kinder in

Osteuropa kennen.

Nun erfahren die Schüler, dass viele Kinder in Osteuropa

schwere Lebensbedingungen haben: Ihre Kinderrechte

sind eingeschränkt. Dazu liest ihnen die

Lehrkraft ausgewählte Porträts vor (Seiten 3, 5, 11,

17, 23, 25, 29, 33 und 45 in diesem Aktionsheft;

ebenso auf der CD-ROM zur Renovabis-Aktion).

Der Name des jeweiligen Kindes�M 15 bis�M 22

und seines Herkunftslandes wird an die Tafel/ins

Heft geschrieben. Dazu wird nach der Lektüre aufnotiert,

welche Rechte jeweils eingeschränkt sind.

Gemeinsam wird überlegt, wie den Kindern geholfen

werden kann, und erläutert, wie Renovabis sich vor

Ort einsetzt. Zum Abschluss der Stunde wird noch

einmal das Lied gesungen.


Dritte Doppelstunde

Sie stellten sich in die Mitte –

Das Pfingstereignis

Stundenziel: Die Schüler öffnen sich dafür,

dass Gott uns Menschen ermutigen möchte.

Benötigte Materialien

von der Renovabis-CD-ROM:

�M 23 bis�M 25 Szenenbeschreibung

�M 26 Folienbild: „Die Jünger verstecken sich voll Angst“

�M 28 Folienbild: „Die Jünger predigen inmitten der Leute“

�M 27 Textblatt zur Pfingstgeschichte (Teil I)

�M 29 Textblatt zur Pfingstgeschichte (Teil II)

�M 30 Arbeitsblatt zur Pfingstgeschichte

�M 31 Lösungsblatt zur Pfingstgeschichte

�M 32 Lied: „Du bist die Tür zu meinem Herzen, Jesus“.

1. Teilziel: Die Schüler beurteilen,

wie schwierig es sein kann, sich für wichtige

Anliegen einzusetzen.

Fünf Schüler bekommen Zettel, auf denen eine Spielszene

beschrieben ist. Sie stellen nach dieser Beschreibung

ein Standbild auf.

Die Szenenbeschreibung �M 23 bis�M 25 llautet:

„Ein Kind steht in der Ecke und hat die Hände vor das

Gesicht geschlagen. Drei andere Schüler zeigen mit

den Händen auf das Kind und lachen es aus. Ein viertes

Kind steht neben dem Geschehen und überlegt,

ob es dem Ersten helfen soll.“ �M 24 l

Die Schüler der Klasse beschreiben, was sie sehen,

und versuchen, das Geschehen zu deuten.

Gemeinsam werden Sätze gefunden, welche den Kindern

der Szene durch den Kopf gehen könnten (Wann

hören die endlich auf? Gleich weint er! usw.) Besonderes

Augenmerk gilt hierbei dem unschlüssigen Kind

neben dem Geschehen (Soll ich eingreifen? Was kann

ich tun? Werde ich als Nächstes ausgelacht?) �M 25

Eventuell spricht das vierte Kind den Satz von seinem

Textzettel: „Ich traue mich nicht, zu helfen.“

Die Mitschüler überlegen, weshalb das Kind Angst

haben könnte, sich für den ausgelachten Mitschüler

einzusetzen.

Die Lehrkraft erklärt: „Manchmal ist es schwierig,

sich in die Mitte zu stellen. Wenn es vielleicht darum

geht, sich für jemanden einzusetzen, oder etwas Unangenehmes

auszusprechen.“

Eventuell beschreiben Schüler nun Situationen, in de-

Aktiv in Pfarrei und Verband, Schule und Kindergarten 39

nen sie sich etwas, das ihnen wichtig gewesen wäre,

nicht getraut haben.

2. Teilziel: Die Schüler erfahren, dass die

Jünger, gestärkt durch den Heiligen Geist, die

Botschaft Jesu den Menschen verkündeten.

Nun wird ein Folienbild �M 26 aufgelegt,

auf welchem zu sehen ist, wie die

Jünger sich vor dem Pfingst ereignis

ängstlich verstecken. Die Schüler schildern,

was sie sehen, und versuchen,

das Bild zu deuten. Danach erst erläutert

die Lehrkraft den Beginn der

Pfingstgeschichte �M 27 .

Dann wird eine zweite Bildfolie aufgelegt, auf der

die Jünger inmitten der Leute predigen �M 28 . Die

Schüler beschreiben, was sie auf dem Bild sehen. Sie

benennen die Veränderung, die sich an den Jüngern

vollzogen hat: Anstatt sich voll Angst im Haus zu verstecken,

haben sie sich in die Mitte der Leute gestellt.

Die Schüler mutmaßen, wodurch diese Veränderung

eingetreten sein könnte.

Nachdem die Kinder sich geäußert

haben, erzählt ihnen die

Lehrkraft den weiteren Verlauf

der Pfingst geschichte�M 29 .

Auf einem Arbeitsblatt sichern

die Schüler ihre Kenntnisse

über das Pfingstereignis

�M 30 und �M 31

(Lösungsblatt).

3. Teilziel: Die Schüler entwickeln ansatzweise,

dass Gott auch sie ermutigen möchte.

Die Lehrkraft erklärt den Schülern, dass der Heilige

Geist den Jüngerinnen und Jüngern Mut und Zuversicht

ins Herz gegeben hat. Auch uns möchte Gott

ermutigen, aus unserem Schneckenhaus, in das wir

uns manchmal ängstlich zurückziehen, hinauszugehen.

Dann wird Leben für uns Menschen möglich.

Die Schüler singen gemeinsam das Lied: „Du bist die

Tür zu meinem Leben, Jesus“ �M 32 .

Als Zeichen dafür, dass Gott uns Leben und Zuversicht

schenken möchte, zeigt die Lehrkraft nun das

grün aufgegangene Kresseherz, das in der ersten

Stunde angesät wurde, her.

Zum Abschluss der Sequenz können alle drei Lieder

noch einmal gesungen werden.


Klein, aber oho!

Ein Angebot für den Kindergarten von Annette Littger

Vier Projekttage für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren

… Jesus stellte ein Kind in ihre Mitte (vgl. Mk 9,36): Kinder sind die Mitte,

aus der unsere Zukunft entwächst – deshalb lohnt es sich, die Kinder heute

„in die Mitte zu stellen“, damit sie für morgen gerüstet sind. Nicht alle Kinder

haben die Möglichkeit, ein gutes „Rüstzeug“ für die Zukunft mitzubekommen,

was sich nachteilig auf die Gesellschaft auswirken kann. Kinder zu

stärken, zu fördern und die Kraft, die in ihnen steckt, hier und heute in die

Mitte zu stellen, zeigt, zu was sie heranwachsen wollen und könn(t)en.

Mit dem Angebot auf den folgenden Seiten will Renovabis Anregungen für

ErzieherInnen geben, wie Kinder im Kindergartenalter gefördert werden

können, um ihre Gaben und Kräfte zu entdecken.

Anhand der Pfingstgeschichte (Apostelgeschichte 2,1–

13) erfahren die Kinder, mit wieviel Kraft der Geist Gottes

etwas bewegen kann, und dürfen auf Entdeckungsreise

gehen, was sie mit ihren Kräften bewegen können.

Erster Tag: Keine Kraft mehr – was nun?

Zweiter Tag: Die Kraft des Feuers

Dritter Tag: Die Kraft des Windes

Vierter Tag: Die Kraft der Kinder von heute als

Hoffnungszeichen

Ziele

Die Kinder können die bildliche Kraft des Heiligen

Geistes in Feuer und Wind erfahren, in dem sie mit

den Elementarkräften experimentieren.

Die Kinder entdecken ihre eigenen Kräfte, die in

ihnen stecken. Das Selbstwertgefühl und -bewusstsein

der eigenen Ressourcen wird so gestärkt.

Illustration: Petra Lefin

aus „Jesus segnet die Kinder

© Don Bosco Verlag, München


Erster Tag: Keine Kraft mehr – was nun?

Zu Beginn der Projekttage lernen die Kinder einen Teil

der Pfingstgeschichte kennen. (Apostelgeschichte

2,1–13)

Gestaltete Mitte: über einem gelb – orange – roten

Tuch liegt ein schwarzes Tuch, das das bunte Tuch

vollkommen bedeckt. Auf dem schwarzen Tuch sitzen

eng aneinander biblische Erzählfiguren (Puppen), die

Freunde Jesu: Sie sind verzweifelt, gebeugt, mutlos,

kraftlos.

Erzählung zum Bodenbild Teil 1:

Hier sitzen die Freunde von Jesus. Seit dem Tod von

Jesus sind bald schon sieben Wochen vergangen. Sie

sitzen zusammen, weil sie nicht alleine sein wollen.

Hört einmal zu, was die Freunde Jesu denken.

Eine Figur „sprechen“ lassen: Ich habe Angst, dass

ich auch wie Jesus verhaftet werde.

Eine weitere Figur: Ich bin so traurig, weil Jesus

nicht mehr bei uns ist.

Eine andere Figur: Was sollen wir denn jetzt machen?

Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll!

Die nächste Figur: Ich habe keine Freude und keinen

Mut mehr…

Zweiter Tag: Die Kraft des Feuers

Benötigte Materialien:

ein Teller, eine Serviette oder ein leerer Teebeutel, Feuerzeug

� Das Bodenbild vom ersten Tag wird noch einmal

betrachtet und die Kinder erzählen, was ihnen

dazu einfällt.

� Auf das feuerfarbene Tuch in der Mitte wird eine

Kerze gestellt und angezündet. Mit den Kindern

zusammen überlegen, was Feuer alles kann.

� Ein kleines Experiment soll die Kraft des Feuers

zeigen

Fliegender Teebeutel

Entweder die Serviette in Einzelschichten zerlegen

und lose zu einer Rolle wickeln oder einen leeren Teebeutel

als Rolle auffalten. Die Serviettenrolle/den

Teebeutel auf den Teller stellen und mit dem Feuer-

Aktiv in Pfarrei und Verband, Schule und Kindergarten 41

� Die Kinder dürfen sich wie die Jünger auf den

Boden neben das Bodenbild setzen. Sie sollen

sich vorstellen, wie die Jünger wohl da gesessen

sind, als sie so verzweifelt waren.

� Nun können die Kinder gemeinsam überlegen,

was ihnen / den Jüngern in einer solchen Situation

helfen würde, wieder Freude, Mut und Kraft

zu bekommen.

Erzählung zum Bodenbild Teil 2:

Bei den Jüngern ist etwas ganz Unvorstellbares passiert.

Als sie so da saßen, schickte Gott ihnen Kraft,

Mut, Freude, Begeisterung … Der Geist Gottes, der

Heilige Geist, begeisterte die Freunde. So etwas haben

die Freunde noch nie erlebt. Wie Feuer und Wind

kam der Heilige Geist. Er nahm den Freunden die

Angst und schenkte ihnen Mut, Kraft, Freude… Der

Geist Gottes hatte die Kraft wie Feuer und wie Wind.

Mögt ihr einmal ausprobieren, welche Kraft so ein

Wind haben kann, welche Kraft der Geist Gottes hat?

Die Kinder dürfen, so fest sie können, das schwarze

Tuch über den Boden wegblasen, das bunte Tuch in

Feuerfarben kommt zum Vorschein.

So sehen die Kinder: Der Geist Gottes hat die Traurigkeit

und Mutlosigkeit vertrieben wie ein starker Wind.

zeug anzünden. Die Serviette / der Teebeutel fliegt

wie eine Rakete ein Stück in die Luft und auf den Teller

fallen die Ascheflocken zurück.

Der obere Teil des Teebeutels wird gerade abgeschnitten

und der Inhalt des Beutels ausgeleert. Beim Auseinanderfalten

entsteht eine längliche feine Röhre,

die aufrecht auf eine feuerfeste Unterlage gestellt

wird, so geht es auch mit der Serviettenrolle.

In geschlossenen Räumen ist dafür zu sorgen, dass

kein zu starker Durchzug herrscht. Das Gebilde wird

an der oberen Kante angezündet. Bitte auf einem großen

Tisch experimentieren und auf einen ausreichenden

Sicherheits abstand für die Kinder achten.


42 Aktiv in Pfarrei und Verband, Schule und Kindergarten

Beobachtung

Die Röhre brennt von oben herunter. Erreicht die

Flamme den unteren Teil, beginnt der Ascherest der

Röhre ca. 1 bis 1,5 Meter nach oben zu steigen.

Erklärung

Die Moleküle erwärmter Luft werden beweglicher und

bekommen einen größeren Abstand zueinander. Deshalb

nimmt warme Luft einen größeren Raum ein als

kalte Luft. Durch das Verbrennen der Röhre verliert

diese an Gewicht und die Luft erhitzt sich im Innern.

Die gestaute Wärme ist leichter als die sie umgebende

Luft, steigt nach oben und hebt deshalb die Asche

wie einen Heißluftballon in die Höhe.

Dritter Tag: Die Kraft des Windes

� Mit den Kindern überlegen, was das Feuer alles

gemacht hat. (in Asche verwandelt, hochgehoben,

verbrannt, eine große Flamme)

� Die Redewendung „Ich brenne für etwas“ oder

„ich bin entflammt für…“ mit den Kindern besprechen.

� In der Gruppe sammeln, wofür die Kinder „brennen“.

Ergebnisse auf kleine Feuerflammen

schreiben und um das Bodenbild zu den Jüngern

legen.

Benötigte Materialien:

je Korkenschiffchen: ein längs halbierter Korken – beide Hälften,

ein Schaschlikstäbchen, ein Papier ca. 6 x 10 Zentimeter

� Das Bodenbild mit den Kindern betrachten. Nicht

nur wie Feuer hat der Geist Gottes gewirkt, sondern

auch wie ein Wind

� Eine oder mehrere Babybadewannen mit Wasser

füllen. Jedes Kind bekommt ein Korkenschiffchen

und muss es mit Wind = Puste von einem Ende

der Wanne bis zum anderen Ende der Wanne blasen.

� Gemeinsam besprechen, wie viel Windkraft die

Kinder für die Schiffchen brauchten. War es leicht

oder anstrengend? ...

� Mit den Kindern überlegen, was ihnen Kraft gibt

oder wo sie Kraft haben. Ergebnisse auf die Segel

der Schiffchen schreiben und um das Bodenbild

legen.


� Bodenbild betrachten und mit den Kindern noch

einmal überlegen, was ihnen Kraft gibt und wofür

sie brennen.

� Mit den Kindern überlegen, wo sie mit ihrer

Kraft Gutes tun können – heute oder wenn sie

groß sind: Mit der Kraft von Gott können wir viel

bewegen und in jedem von uns ist die Kraft des

Heiligen Geistes.

� Als Zeichen der Kraft und der Hoffnung, die in

den Kindern steckt, wird in Handabdrücken der

Kinder Kresse gesät, die nach einigen Tagen

grün und kräftig wächst.

� Etwa mandarinengroße Salzteigklumpen an die

Kinder verteilen. Die Kinder dürfen eine Kugel

formen und sie vorsichtig flach zu einem Fladen

drücken. Wenn der Fladen die Größe der Kinderhand

erreicht hat, dann die Hand fest in den Teig

drücken, so dass ein Handabdruck entsteht.

� Auf einer Folie die Kinderhand mit einem wasserfesten

Stift umfahren und ausschneiden.

Die Folienhand in den Salzteighandabdruck legen.

(So können die Kinder ihre Handabdrücke

schon vor dem Austrocknen des Salzteiges mit

Kresse-Samen füllen.)

� Watte auf die Folie in den Salzteig-Handabdruck

legen, etwas mit Wasser befeuchten und Samen

verteilen.

� „Samen-Hände“ an einen sonnigen Ort stellen.

� Zusammen überlegen, was Kinder mit ihren

Händen alles bewirken / helfen / bewegen können.

Auf einem Plakat sammeln. Auf das Plakat

dürfen die Kinder im Kreis farbig ihre Hände

drucken.

Lied

Viele kleine Menschen,

die an vielen kleinen Orten

viele kleine Dinge tun,

können das Gesicht der Welt verändern.

Dom Helder Camara

Aktiv in Pfarrei und Verband, Schule und Kindergarten 43

Vierter Tag: Die Kraft der Kinder von heute als Hoffnungszeichen

Benötigte Materialien für 25 Handabdrücke:

Salzteig (Schüssel, Mehl, Salz, Wasser, Öl), Folie, wasserfester

Stift, Schere, Watte, Wasser, Kresse-Samen, Kleiderschutz, abwaschbare

Unterlage. Rezept: 20 Tassen Mehl, 10 Tassen Salz,

10 Tassen Wasser, 10 Teelöffel Öl

oder

1. Viele kleine Leute, viele kleine Schritte;

Du und ich gemeinsam, gehen Hand in Hand.

Viele kleine Leute, viele kleine Schritte;

Auf der großen Reise ins gelobte Land.

Refrain: Eine Hand voll Sonnenschein; wer mag mit

uns sein? Öffnet Eure Herzen weit: Gott lädt alle ein.

2. Viele kleine Leute, viele kleine Schritte;

gehen immer weiter, gleich, was auch geschieht.

Viele kleine Leute, viele kleine Schritte

sagen heute Danke in Gebet und Lied.

Refrain

3. Viele kleine Leute, viele kleine Schritte;

Und in unsrer Mitte: Gottes Wunder sehn.

Viele kleine Leute, viele kleine Schritte;

Kommt, wir werden Freunde, die gemeinsam gehn!

Refrain

Spielanregung

Zu den Strophen trippeln oder gehen wir rhythmisch

auf der Stelle. Beim Refrain können wir folgende Bewegungen

machen:

– Eine Handvoll Sonnenschein: Eine Hand (oder auch

beide) geöffnet nach vorn strecken (Handinnenfläche

oben)

– Wer mag mit uns sein: Mit der anderen Hand (oder

beiden) herwinken

– Öffnet Eure Herzen weit: Mit den Fäusten 2 mal an die

Brust schlagen, danach Hände und Arme weit öffnen

– Gott lädt alle ein: 3 mal in die Hände klatschen

Kresse-Saatgut

von

Renovabis

können

Sie unter

� 0241 /

479 86-200

bestellen.

www.kinderlieder-und-mehr.de

Verlag © Editin SEEBÄR-Musik Stephen Janetzko


44 Service

Literaturhinweise

Antonia Barber, Paul Hess

Die schönste aller Blumen. Vergessene

Märchen aus Europas Osten

Vom Verlag empfohlenes Alter:

5–7 Jahre

gebunden, 46 Seiten

Urachhaus-Verlag, 2002

ISBN-10: 3825174093 /

ISBN-13: 978-3825174095

Sieben wenig bekannte Märchen aus

Russland, Slowakei, Polen, Slowenien,

Kroatien, Serbien und Rumänien

erzählen von armen Königen, klugen

Bauern und dummen Drachen. Die

kunstvollen Illustrationen unterstreichen den typischen

Humor der osteuropäischen Region.

Jana Gust

Der Feuervogel:

Russische Volksmärchen

Taschenbuch, 88 Seiten

Books on Demand, 2010

ISBN-10: 3839193184 /

ISBN-13: 978-3839193181

Weblinks für und über Kinder im Westen und Osten Europas

Downloads für Lehrer und Kinder von der Vertretung der Europäischen Kommission:

www.ec.europa.eu/deutschland/service/youth_downloads_de.htm

Broschüre „Europa kinderleicht“:

www.ec.europa.eu/deutschland/pdf/das_spiel_de.pdf

Der Straßenkinderreport – zur Lage der Kinder in der Welt

(Hg.: Kompetenzzentrum Patio13 Straßenkinderpädagogik

an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg)

Bericht über Roma- und Sinti-Kinder:

www.strassenkinderreport.de/index.php?goto=304&user_name=

Bericht über die Situation in Bulgarien:

www.strassenkinderreport.de/index.php?goto=453&user_name=

Bericht über die Situation in Polen:

www.strassenkinderreport.de/index.php?goto=336&user_name=

Bericht über die Situation in Rumänien:

www.strassenkinderreport.de/index.php?goto=451&user_name=

BR-online – Kinder-Wissenslexikon. „Europa – Eine Prinzessin

und ein Kontinent“ mit Hörbeispielen von Kindern

www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2004/00528/

Sammlung

Russische Märchen – die

bekanntesten Geschichten:

Die schönsten Geschichten

Vom Verlag empfohlenes

Alter: 6–8 Jahre

gebunden, 96 Seiten

Otus Verlag, 2010

ISBN-10: 3905851652 /

ISBN-13: 978-3905851656

Norbert Raabe

Märchen und Sagen:

auf Deutsch und

Russisch mit vielen bunten

Kinderbildern

Vom Verlag empfohlenes

Alter: 4–5 Jahre

gebunden, 151 Seiten

Niemeyer, Hameln, 2008

ISBN-10: 3827192579 /

ISBN-13: 978-3827192578

Helles-Köpfchen.de – Wissensportal, Suchmaschine & Community,

Länderinformationen:

www.helles-koepfchen.de/artikel/632.html

Die besten Kinderseiten zum Thema „Osteuropa“:

www.helles-koepfchen.de/?suche=osteuropa&abschicken=1

Infoportal Östliches Europa der Landeszentrale für politische

Bildung Baden-Württemberg: www.osteuropa.lpb-bw.de/

Europäisches Informations-Zentrum Niedersachsen:

Europa-Onlinespiele:

www.eiz-niedersachsen.de/europa-spiele.html

Europa für Kinder: Entdecke Europa!:

www.eiz-niedersachsen.de/eu-kinder.html

Buntes EUropa: Interessantes über EUropa entdecken:

www.eiz-niedersachsen.de/bunteseuropa.html

Von Paprikás, Pirogi und Marillenknedl:

www.eiz-niedersachsen.de/704.html

Mitgliedsländer der Europäischen Union:

www.eiz-niedersachsen.de/750.html


Michail Oscharow

Sibirische Märchen, Mythen

und Legenden

gebunden, 264 Seiten

Edition Liaunigg, 2011

ISBN-10: 3902712090 /

ISBN-13: 978-3902712097

Fünf sibirische Völker erzählen

ihre Märchen, Mythen und Legenden,

erzählen, wie aus ihrer

Sicht die Erde, wie Sonne und

Mond entstanden sind, erzählen, wie der Specht zu seinem

roten Kopf gekommen ist oder warum das Hermelin eine

schwarze Schwanzspitze hat. Sie erzählen, wie der schlaue

Itschekotschko den Teufel überlistet hat und sie erzählen von

Räubern, Riesenschlangen und Mammuts. Und natürlich auch

von falschen und echten Schamanen, den Zauberern, Wahrsagern

und Heilern der sibirischen Tundra und Taiga.

Karel Jaromír Erben,

Bozena Nemcova, Lucie Müllerová,

Alfred von Waldau

Tschechische Märchen

Vom Verlag empfohlenes

Alter: 6–8 Jahre

gebunden, 115 Seiten

Vitalis-Verlag, 2009)

ISBN-10: 3899190629 /

ISBN-13: 978-3899190625

Fortsetzung auf Seite 46

Landesportal Sachsen-Anhalt präsentiert eine Tour

durch Osteuropa:

www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=18276

kindernetz.de – Internet-Angebot der SWR Hörfunk- und

Fernseh- Kinderprogramme:

Europa Entdecken: Pizza, Plattensee und Pippi Langstrumpf –

Entdecke Gemeinsamkeiten und Unterschiede der

Länder Europas!:

www.kindernetz.de/infonetz/thema/europa/index.html

youthREPORTER – Geschichten aus 1000 und einem Europa:

www.youthreporter.eu/suchen/?submitted-form=suchen_

form&suchwort=osteuropa&suchen=Suchen

JuBoMiO – Junge Botschafter für Mittel- und Osteuropa:

Startseite: www.jubomio.de

Kinderecke des Internet-Portals der Europäischen Union:

www.europa.eu/kids-corner/countries/flash/index_de.htm

Kinderporträt

Balasz spielt gerne

Fußball und isst

am liebsten

Aranygaluska

Service 45

„Ich heiße Balasz, bin 11 Jahre alt

und lebe in Gilvánfa, in Ungarn. Wir

sind aber keine Ungarn, sondern

Roma; das ist eine eigene Volksgruppe.

Ich wohne bei meinen Eltern

und habe sieben Geschwister.

Unser Haus hat drei Zimmer, eine

Küche und eine Speisekammer. Wasser

und Strom sind im Haus. Ich schlafe mit einem

meiner Brüder in einem Bett. Meine Eltern sind arbeitslos.

Ich gehe in die vierte Klasse. Meine Lieblingsfächer sind Kunst

und Sport, weil ich darin gut bin: Ich mag laufen und Liegestütze

– ich kann 20. Ich ärgere mich, wenn die Größeren uns foppen

und ich schlechte Noten bekomme. Später möchte ich Elektriker

werden. Mein Vater hat erzählt, dass man damit gut verdienen

kann. Als Erwachsener möchte ich ein Auto haben, einen Opel.

An Schultagen stehe ich um sechs Uhr auf, ich wasche mich,

frühstücke und fahre mit dem Bus zur Schule. Ich bin dort bis

halb vier, dann gehe ich

in die Nachmittagsbetreuung

,Tanoda‘. Dort

spiele ich Tischfußball

und Gitarre, manchmal

lerne ich. Am Abend bade

ich und gehe gegen

23 Uhr ins Bett. Am

Kirche und Gesellschaft in Ungarn

Ein Interview mit Dr. Asztrik Várszegi, Erzabt

der Benediktinerabtei Pannonhalma zur gesellschaftlichen

und geistigen Situation Ungarns

können Sie unter www.owep.de im

Volltext lesen, Suchbegriff: „Várszegi“.

liebsten spiele ich Fußball. Ich höre allerlei Musik, am besten gefällt

mir aber Roma-Volksmusik. Mein Lieblingsgericht sind Aranygaluska

– Ofen nudeln.“

So hilft Renovabis

Balasz besucht das Spiel- und Lernhaus „Tanoda“ in Gilvánfa.

Regelmäßig kommen etwa 40 Kinder und Jugendliche in die

Einrichtung. Sie alle sind Roma. Viele Eltern sind arbeitslos, die

Kinder wachsen in großer Armut auf. In der „Tanoda“ werden die

Kinder und Jugendlichen durch Lernhilfen und Freizeitaktivitäten

unterstützt. Als katholische Einrichtung bietet das Haus

regelmäßig Gottesdienste an. Roma, „Zigeuner“, werden in Ungarn

ausgegrenzt. Viele Kinder gehen gar nicht zur Schule oder

sind in Schulen, die nur von „Zigeunern“ besucht werden. Die

Chancen auf eine Ausbildungsstelle oder einen Arbeitsplatz

sind gering. Oft leben die „Zigeuner“ in Ghettos. Seit vielen Jahren

setzen sich katholische Priester, Pfarrcaritas-Stiftungen und

Ordensgemeinschaften für eine Verbesserung der Sozialsituation

und mehr Chancengleichheit ein. Zur Qualifizierung der pädagogischen

Arbeit von sieben „Tanodas“ und zur Intensivierung

einer gemeinsamen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobby arbeit

wurde das „Kirchliche sozialpädagogische Netzwerk der Zigeunerpastoral“

gegründet, das Renovabis 2011/12 mit 250.000

Euro unterstützt.

Weitere Kinderporträts auf den Seiten 3, 5, 11,

17, 23, 25, 29 und 33; ebenso auf der CD-ROM

zur Pfingstaktion.


46 Service

Rolf Zuckowski

Europa Kinderland/Europa kraina

dzieci: Lieder, die wie Brücken sind/

Piosenki, które sa jak mosty

Broschiert, 48 Seiten

Sikorski, 2007

Polnisch, Deutsch

ISBN-10: 3940982040 /

ISBN-13: 978-3940982049

und Audio-CD:

Europa Kinderland: Lieder, die wie Brücken sind

Sikorski, 2007

ISBN-10: 3935196938 / ISBN-13: 978-3935196932

Wolfgang Hering

CD: Bewegungshits von

Moskau bis Marokko

Eine musikalische Länderreise

zum Mitsingen und Mitmachen

– in Deutsch und

Originalsprachen gesungen

Ökotopia, 2006

ISBN-10: 3936286825 /

ISBN-13: 978-3936286823

Für Kindergarten, Tagesstätte, Hort und Grundschule. Zur

Vorbereitung von internationalen Begegnungen und präventiver

Arbeit für ein friedliches Zusammenleben der Kulturen.

Mit Hilfe der Playback-CD können weitere Strophen in den

Originalsprachen aus dem gleichnamigen Buch angestimmt

werden. Rund 30 Lieder aus 13 Ländern sind auf dieser randvollen

CD mit ungewöhnlichen Rhythmen und spannenden

Melodien zu finden. Zum Auftakt heißt es: Viele Sprachen

kennt die Welt, und das Obst aus aller Welt lädt zum Tanzspiel

ein. Auf der musikalischen Länderreise tritt die spanische

Puppe Bonita auf, es tanzen die Spatzen aus Polen und wir

halten den Takt zu indischen Klängen. Auch Ungarn, die

Ukraine und die Slowakei sind Stationen dieser ungewöhnlichen

musikalischen Spritztour. Alle Lieder werden auf

Deutsch gesungen; einige bewährte Spiellieder sind zusätzlich

in die jeweilige Landessprache übertragen.

Peter Härtling, Eva Muggenthaler

Ben liebt Anna: Roman für Kinder

Vom Verlag empfohlenes Alter: 8–10 Jahre

Broschiert, 96 Seiten

Beltz, 2011

ISBN-10: 3407740999 /

ISBN-13: 978-3407740991

Bernadette

Varenka

Vom Verlag empfohlenes Alter:

4–5 Jahre

gebunden, 32 Seiten

Nord-Süd-Verlag, 2008

ISBN-10: 3314016727 /

ISBN-13: 978-3314016721

Angela Weinhold

Mein erstes Russisch-

Bildwörterbuch

Vom Verlag empfohlenes Alter:

4–6 Jahre

gebunden, 47 Seiten

Gondolino, 2008

Deutsch, Russisch

ISBN-10: 3811231960 /

ISBN-13: 978-3811231962

Kindern im Vor- und Grundschulalter

fällt das Erlernen einer Fremdsprache

besonders leicht. Mit diesen Bild wörter büchern können

schon Kinder ab drei Jahren die wichtigsten Wörter aus

ihrer unmittelbaren Umgebung kennen lernen. Die bildliche

Darstellung und eine klare Zuordnung von Text und Bild helfen

ihnen dabei, sich die Begriffe schnell einzuprägen und

richtig anzuwenden.

Ansgar Drücker

Traveleast: Mittel- und

Osteuropa - Ein Praxisleitfaden

für Kinder- und Jugendreisen

und Internationale

Jugendbegegnungen

ISBN 3921381452 /

ISBN-13: 9783921381458

64 Seiten

Zu bestellen unter:

www.naturfreundejugendrlp.de

Renovabis-Kinderaktionsheft

„Entdeck’ mit mir…“ –

Mischka wieder auf Ost-Reisen

Die zum vierten Mal überarbeitet

neu aufgelegten „Ideen und

Materialien für Kinder, Gruppenleiter,

Eltern und Lehrer“ von Renovabis

bieten Anregungen, damit

Kids in ihren Familien, der

Pfarrei, in ihrer Schulklasse, ihrem

Verein oder Verband die Lebenssituation

ihrer Altersgenossen

im Osten“ besser kennenlernen.

Das Kinderaktionsheft

ist für Grundschüler und Schüler

in den unteren Jahrgängen der Sekundarstufe I konzipiert.

Das Heft enthält auch Elemente für einen Projekttag und

Gottesdienstbausteine. Ein Renovabis-MEMO��� (Memory)

mit zusätzlichen Kärtchen gehört zum umfangreichen

Kreativangebot des Heftes.

Best.-Nr. 1 805 12-R12, 2,75 Euro

Vertrieb: MVG Medienproduktion, Aachen,

Fon 0241/479 86 200,

E-Mail: renovabis@eine-welt-mvg.de

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