Anlagespiegel 2013 - WMD Brokerchannel

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MARKT | Anlagespiegel 2013

3. Auf reale Vermögenswerte setzen

Grundsätzlich sind bei Anlagen drei Dinge zu beachten:

die Qualität, die Verfügbarkeit (je knapper, desto

besser) und der Preis. Güter, die nur in begrenzter

Menge produziert werden können - wie Gold,

Grundstücke, Top-Immobilien in Weltklasse-Städten,

Wein oder Oldtimer - können in Inflationsphasen gut

abschneiden. Anleger müssen sich aber bewusst machen,

dass diese Anlageformen zu Übertreibungen

beim Preis - sogenannten Preisblasen - tendieren.

Solche Vermögenswerte werden als sichere Häfen

für Werterhalt gesehen, in die Menschen schon jetzt

aus Angst vor Inflation verstärkt flüchten. Gerade

deshalb ist die Wahrscheinlichkeit gering, sein Geld

damit tatsächlich zu erhalten und nicht allein schon

durch überhöhte Einstiegspreise Verluste zu machen.

Physische Vermögenswerte bieten aber grundsätzlich

einen guten Inflationsschutz, insbesondere wenn es

sich nicht um reine Luxusobjekte, sondern um Infrastrukturgüter

handelt, die Voraussetzung für eine

laufende Wirtschaft sind. Beispiele sind Flughäfen,

Ölquellen und Gewerbeimmobilien. Fonds mit Aktien

von Unternehmen, die solche Vermögenswerte schaffen,

fördern oder halten, ermöglichen Anlegern einen

weitaus flexibleren Zugang zu diesen Anlagefeldern

als Direktinvestitionen, die häufig nur schwer zu kaufen

und verkaufen sind.

Autor: Fidelity Investment Services GmbH

Quelle: © Andrey Machikhin - Fotolia.com

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