Anlagespiegel 2013 - WMD Brokerchannel

wmd.brokerchannel.de

Anlagespiegel 2013 - WMD Brokerchannel

GESCHLOSSENE FONDS | Anlagespiegel 2013

Schiffsfonds: Mehr verloren als eingesetzt

Analysemitteilung von Scope Analysis

Immer mehr geschlossene Schiffsfonds geraten

in wirtschaftliche Schieflage. Bei vielen Beteiligungen

aus den Jahren vor 2006 können für

Anleger Verluste anfallen, die über die Kommanditeinlage

hinaus gehen. Zeichner geschlossener Fonds

können in der Regel nicht mehr als den Betrag ihrer

Kapitalanlage verlieren. Diese Regel gilt für etliche

Schiffsfonds, die bis zum Jahr 2006 aufgelegt wurden,

nicht. Im Rahmen von sogenannten Kombimodellen

wurden bei diesen Beteiligungen in den ersten

drei Jahren der Fondslaufzeit Abschreibungen geltend

gemacht. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde

dann zur Tonnagesteuer gewechselt. Zum Zeitpunkt

des Wechsels wurde ein sogenannter Differenzbetrag

ermittelt, der aus dem Unterschied zwischen

Buch- und Marktwert resultierte. In den Jahren der

boomenden Schifffahrt war diese Differenz zum Teil

erheblich. Bei Auflösung der Fondsgesellschaft ist

dieser Differenzvertrag von den Anlegern zu versteuern.

Aufgrund der sich verschlechternden Wirtschaftsdaten

konnten viele Schiffsbeteiligungen

keine Ausschüttungen an die Anleger leisten. Viele

Fonds müssen in die Insolvenz – und sind in der Folge

gezwungen, ihre Schiffe nun zu veräußern. Dabei

kommt es zu Forderungen der Finanzämter an

die Anleger, den vor Jahren ermittelten Differenzbetrag

nun zu versteuern. In der Konsequenz sind die

ausstehenden Forderungen teilweise deutlich größer

als die seinerzeit erzielten Steuervorteile. Nach

Schätzungen von Scope sind bis zu 1.500 Schiffsfonds

von dieser Thematik betroffen.

Autor: Scope Group

MCE Schiffskapital meldet: Auch 2012 sind alle

Schiffs-Portfoliofonds voll im Plan

Rund 60 Millionen Euro platziertes

Eigenkapital im Jahr 2012

Das Hamburger Emissionshaus MCE Schiffskapital

AG konnte seine Platzierungszahlen

2012 das dritte Jahr in Folge steigern und

meldet nun ein platziertes Eigenkapital von 59,5

Millionen Euro. Damit ist MCE erstmalig Marktführer

im Fondssegment der Schiffsbeteiligungen.

2012 wurden laut Branchenzahlen des Verbands

Geschlossene Fonds (VGF) 258 Millionen Euro Eigenkapital

in Schiffsfonds investiert, die MCE-Fonds

haben allein fast ein Viertel davon (23 Prozent)

eingeworben. „Dazu kommt: Rund 100 Millionen

des insgesamt im Segment Schiffsfonds platzierten

Eigenkapitals speisen sich aus Kapitalerhöhungen,

entsprechend steigt der Anteil unserer Fonds sogar

auf mehr als ein Drittel“, erläutert Nikolas H.

Dierkes, Vorstand der MCE Schiffskapital AG. Geschlossen

wurden 2012 – unter teilweiser Ausnutzung

der Erhöhungsreserven – die Fonds MCE 07

und MCE 08. Der Vorstand nennt auch die Gründe

für den großen Platzierungserfolg der MCE-Fonds:

„Vor allem die Performance der laufenden Fonds

spricht für sich: 2012 lagen unsere Auszahlungen

planmäßig bei 6 Prozent“, so Dierkes.

„Es gibt also nach wie vor hochattraktive Schiffsbeteiligungen,

die regelmäßig auszahlen. Und Experten

mit detaillierten Marktkenntnissen und langjähriger

Erfahrung gelingt es auch, genau diese für die

Anleger auszuwählen. Die Basis dafür bildet unser

umfangreiches Bewertungssystem.“ Stabilität und

Planungssicherheit bieten die Portfoliofonds von

MCE ihren Anlegern durch eine breite Streuung

auf bis zu 170 Schiffe verschiedener Größenklassen

und Baujahre, zumeist langfristig verchartert.

Einen weiteren Vorteil birgt die Tatsache, dass die

MCE-Fonds erst dann investieren, wenn sich die gewünschte

Beteiligung am Markt bewährt hat beziehungsweise

zukünftig eine positive Entwicklung zu

erwarten ist. Aktuell sind die Beteiligungsangebote

MCE 09 und MCE 10 zur Zeichnung offen.

Autor: MCE Schiffskapital AG

33

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine