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Ein Gott, der viele Namen hat - Evangelisch-Freikirchliche ...

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<strong>Ein</strong> <strong>Gott</strong>,<br />

<strong>der</strong> <strong>viele</strong> <strong>Namen</strong> <strong>hat</strong><br />

Mai/Juni 2013


4<br />

Willkommen<br />

<strong>Ein</strong> <strong>Gott</strong>, <strong>der</strong> <strong>viele</strong> <strong>Namen</strong> <strong>hat</strong><br />

Projekt 1000 Plus<br />

Christsein am Montag<br />

Buchtipp<br />

Familie Rada-Rode<br />

Termine<br />

Jugendkreuzweg<br />

2 Jahre Cafe Global26<br />

Hochzeit Lydia & Ralf<br />

Werte-Seminar<br />

Jugendsegnung<br />

Micha Steppan<br />

<strong>Ein</strong>ladungen<br />

Kin<strong>der</strong>seite<br />

Geburtstage<br />

Umzug Margarethe Paul<br />

Impressum<br />

Die Abenteuerjungs<br />

3<br />

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7<br />

8<br />

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27


Willkommen<br />

Ihr Lieben,<br />

„<strong>Ein</strong> <strong>Gott</strong>, <strong>der</strong> <strong>viele</strong> <strong>Namen</strong><br />

<strong>hat</strong>“ – so wird unsere neue<br />

Predigtreihe heißen. <strong>Ein</strong>en<br />

einführenden Artikel dazu<br />

findet ihr auf den nächsten<br />

Seiten. <strong>Ein</strong> inspirierendes<br />

Thema! Als Christen glauben<br />

wir an Jesus Christus, als den<br />

einen und einzigen Weg zu <strong>Gott</strong>. Doch<br />

ist dieser Glaube deswegen nicht<br />

„Schmalspur“. <strong>Gott</strong> ist von einer solchen<br />

Vielfalt und Buntheit, dass es da immer<br />

noch an<strong>der</strong>e Seiten und neue Aspekte<br />

zu entdecken gibt.<br />

Was mir immer wie<strong>der</strong> die Vielfalt und<br />

Schönheit <strong>Gott</strong>es vor Augen malt, sind<br />

die Erlebnisberichte von Menschen.<br />

Auch in diesem „Mitten in Gera“ stellen<br />

sich wie<strong>der</strong> einige Menschen vor.<br />

Familie Rode ist nach Gera gezogen<br />

und möchte sich <strong>der</strong> G26 anschließen.<br />

Micha Steppan, <strong>der</strong> nach dem Anerkennungsjahr,<br />

das im August endet,<br />

als Jugendreferent bei uns bleibt, möc<br />

h t e n u n a u c h v e r b i n d l i c h z u r<br />

Gemeinde gehören.<br />

Viele Gäste haben mit uns den<br />

Geburtstag des Café Global gefeiert.<br />

<strong>Ein</strong>e großartige Veranstaltung, auf die<br />

wir zurückschauen. Dieses Fest machte<br />

noch einmal deutlich, wie<strong>viele</strong> Besucher<br />

unsere Angebote mittlerweile wahrnehmen.<br />

Sei es zum Mittagessen am<br />

Dienstag und Donnerstag, o<strong>der</strong> zum<br />

Spielraum, zur Jugend o<strong>der</strong> zum<br />

Seniorentreff. Es lebt. Und das ist<br />

herrlich!<br />

Lasst euch anstecken,<br />

von dieser Begeisterung<br />

für <strong>Gott</strong> und für<br />

seine Menschen.<br />

Herzliche Grüße<br />

Uwe Heimowski<br />

Willkommen<br />

3


<strong>Ein</strong> <strong>Gott</strong>, <strong>der</strong> <strong>viele</strong> <strong>Namen</strong> <strong>hat</strong><br />

4<strong>Ein</strong> <strong>Gott</strong>, <strong>der</strong> <strong>viele</strong> <strong>Namen</strong> <strong>hat</strong><br />

Das Christentum ist eine monotheistische<br />

Religion. Gemeinsam mit<br />

den Juden bekennen wir: „Der Herr,<br />

unser <strong>Gott</strong>, ist ein einziger <strong>Gott</strong>“ (5.<br />

Mose 6,4).<br />

Die Zugänge zu diesem einen <strong>Gott</strong> sind<br />

allerdings sehr verschieden. Je<strong>der</strong><br />

Mensch <strong>hat</strong> eine eigene Geschichte,<br />

je<strong>der</strong> Mensch <strong>hat</strong> eine Seele, in die –<br />

<strong>Gott</strong> sei Dank! - kein an<strong>der</strong>er Mensch<br />

von außen hineinschauen kann.<br />

Entsprechend gibt es bei sieben<br />

Milliarden Menschen auch sieben<br />

Milliarden Zugänge zu <strong>Gott</strong>.<br />

Da an<strong>der</strong>erseits alle Menschen in<br />

gewisser Hinsicht gleich sind, nämlich<br />

gleich in ihrer persönlichen Würde als<br />

vernunftbegabe und fragende Wesen,<br />

verbindet uns eine bestimmte Form von<br />

Religion, o<strong>der</strong> besser: religiöser<br />

Sehnsucht. Der englische Schriftsteller<br />

Julian Barnes <strong>hat</strong> es einmal so<br />

formuliert: „Ich glaube nicht an <strong>Gott</strong>,<br />

aber ich vermisse ihn.“ Die großen<br />

Lebensfragen ziehen sich seit Menschengedenken<br />

durch alle Völker und<br />

Kulturen: Woher komme ich Wohin<br />

gehe ich Wofür lebe ich<br />

Als Christen gehen wir davon aus, dass<br />

diese Fragen damit zu tun haben, dass<br />

je<strong>der</strong> einzelne Mensch ein Geschöpf<br />

<strong>Gott</strong>es ist. Unsere Sehnsucht, so<br />

glauben wir, ist eine Art „Heimweh“ nach<br />

<strong>Gott</strong>. Menschen können <strong>Gott</strong> nicht<br />

sehen, nicht hören, nicht riechen, nicht<br />

schmecken, nicht fühlen. Wir sind<br />

getrennt von <strong>Gott</strong>. Das ist die Tragik <strong>der</strong><br />

gefallenen Schöpfung.<br />

Als Christen glauben wir weiter, dass<br />

Jesus Christus die Frage nach <strong>Gott</strong><br />

beantwortet <strong>hat</strong>. In ihm erkennen wir<br />

<strong>Gott</strong>. Jesus <strong>hat</strong> gesagt: „Wer mich sieht,<br />

<strong>der</strong> sieht den Vater“ (Joh 14,9). Jesus zu<br />

kennen, ihn beim Wort zu nehmen, dem<br />

zu glauben, was er gesagt <strong>hat</strong>. Das ist<br />

christlicher Glaube. Ganz einfach,<br />

selbst ein Kind kann so glauben (Mt<br />

18,3).<br />

Doch erschöpft sich <strong>der</strong> christliche<br />

Glaube darin nicht. Jesus Christus ist<br />

<strong>der</strong> Mittelpunkt des Glaubens. Der<br />

Stein, <strong>der</strong> ins Wasser fällt – und dieser<br />

Stein zieht <strong>viele</strong> weite Kreise. In <strong>der</strong><br />

Bibel, dem Buch, in dem die jüdischchristliche<br />

Glaubensgeschichte aufgeschrieben<br />

wurde, finden wir eine<br />

Vielzahl von Bil<strong>der</strong>n und <strong>Namen</strong>, die<br />

<strong>Gott</strong> umschreiben. Da gibt es nicht ein<br />

einziges festgefügtes <strong>Gott</strong>esbild.<br />

Im Gegenteil, es gibt sogar das scharfe<br />

Verbot im Dekalog: „Ich bin <strong>der</strong> HERR,<br />

dein <strong>Gott</strong>, <strong>der</strong> ich dich aus Ägyptenland,<br />

aus <strong>der</strong> Knechtschaft, geführt habe. Du<br />

sollst keine an<strong>der</strong>en Götter haben<br />

neben mir. Du sollst dir kein Bildnis noch<br />

irgendein Gleichnis machen, we<strong>der</strong> von<br />

dem, was oben im Himmel, noch von<br />

dem, was unten auf Erden, noch von<br />

dem, was im Wasser unter <strong>der</strong> Erde ist:<br />

Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!“<br />

(2. Mose 20,1f).


Was ist hier verboten Fremde Götter<br />

anzubeten und ihnen zu dienen. Und<br />

noch ein zweites: es ist verboten, sich<br />

ein eigenes Bild von <strong>Gott</strong> zu machen.<br />

Bleiben wir bei dieser zweiten Bedeutung.<br />

Sie ist kleiner, alltäglicher –<br />

und damit „gefährlicher“ als die erste.<br />

Ich muss meine Religion gar nicht<br />

verleugnen o<strong>der</strong> fremden Göttern<br />

nachlaufen, und tappe doch in<br />

diese Falle. Wer eine Erfahrung<br />

mit <strong>Gott</strong> macht, neigt dazu,<br />

diese Erfahrung absolut zu<br />

setzen. Und das birgt dann die<br />

Gefahr in sich, dass ich meine<br />

Erfahrung mit <strong>Gott</strong> verwechsle.<br />

Ich mache mir ein Bild, lege <strong>Gott</strong><br />

fest – und bete dann dieses Bild<br />

an. <strong>Gott</strong> selber geht mir<br />

verloren. <strong>Gott</strong> ist größer, als meine<br />

Bil<strong>der</strong> von ihm je sein können.<br />

Als die großen religionskritischen Philosophen<br />

Feuerbach, Marx, Nietzsche<br />

und Freud den Menschen vorwarfen, in<br />

ihrer Religion nicht einen wirklichen<br />

<strong>Gott</strong>, son<strong>der</strong>n ihre eigenen Projektionen,<br />

ihre Wunschvorstellungen<br />

einer allmächtigen und ewigen <strong>Gott</strong>heit<br />

zu verehren, da waren sie gar nicht so<br />

weit weg, von dem, was die zehn<br />

Gebote auch schon befürchteten: dass<br />

Menschen den lebendigen <strong>Gott</strong> mit<br />

ihrem eigenen Bild von <strong>Gott</strong> verwechseln.<br />

Wie oft passiert mir das im Kleinen Und<br />

wie oft ist es in <strong>der</strong> Geschichte<br />

geschehen Da mussten verzerrte,<br />

dogmatische <strong>Gott</strong>esbil<strong>der</strong> herhalten,<br />

um Kriege und Unterdrückung zu<br />

rechtfertigen, um Hexen zu verbrennen<br />

und Fortschritt zu verhin<strong>der</strong>n. Was ist<br />

alles geschehen, im <strong>Namen</strong> <strong>Gott</strong>es!<br />

Feuerbach, Marx, Nietzsche und Freud<br />

haben allerdings in ihre Überlegungen<br />

den gleichen Denkfehler eingebaut: sie<br />

kamen zu dem Schluss, dass es einen<br />

<strong>Gott</strong> daher nicht geben könne, weil er<br />

menschengemacht sei. Das ist nicht<br />

logisch – denn <strong>der</strong> <strong>Gott</strong>, den sie<br />

ablehnen, ist ja wie<strong>der</strong>um ein Gebilde<br />

i h r e r e i g e n e n Vo r s t e l l u n g . D i e<br />

Möglichkeit, dass es einen wirklichen<br />

<strong>Gott</strong> gibt, ist ja eben nicht menschengemacht<br />

– und daher reichen unsere<br />

philosophischen Kniffe nicht aus, ihn zu<br />

wie<strong>der</strong>legen. Wie auch Kann die<br />

Schöpfkelle den Ozean wie<strong>der</strong>legen<br />

Kann das Kind die Existenz <strong>der</strong> Mutter<br />

leugnen<br />

<strong>Ein</strong> <strong>Gott</strong>, <strong>der</strong> <strong>viele</strong> <strong>Namen</strong> <strong>hat</strong><br />

5


Da an<strong>der</strong>erseits unsere menschlichen<br />

Möglichkeiten auch nicht ausreichen,<br />

<strong>Gott</strong> wirklich zu erkennen, sprechen wir<br />

von Offenbarung. Glaube <strong>hat</strong> sein<br />

Fundament nicht darin, dass wir<br />

Menschen <strong>Gott</strong> erkennen, son<strong>der</strong>n<br />

darin, dass er sich den Menschen<br />

mitteilt. Nicht meine Erkenntnis,<br />

son<strong>der</strong>n <strong>Gott</strong>es Reden ist die Grundlage<br />

meines Glaubens.<br />

ich sein werde“. Grammatikalisch ist die<br />

Zeitform nicht eindeutig, sie ist offen. An<br />

<strong>der</strong> Bedeutung dagegen gibt es keinen<br />

Zweifel. <strong>Gott</strong> sagt: „Ich bin ein ewiger<br />

<strong>Gott</strong>. <strong>Ein</strong> <strong>Gott</strong>, <strong>der</strong> war, <strong>der</strong> ist und <strong>der</strong><br />

sein wird. <strong>Ein</strong> treuer <strong>Gott</strong>. <strong>Ein</strong> <strong>Gott</strong>, <strong>der</strong><br />

sich nicht auf ein Bild o<strong>der</strong> einen <strong>Namen</strong><br />

festlegen legen lässt – und <strong>der</strong> doch<br />

immer <strong>der</strong> eine und <strong>der</strong> gleiche ist und<br />

bleibt.“<br />

6<strong>Ein</strong> <strong>Gott</strong>, <strong>der</strong> <strong>viele</strong> <strong>Namen</strong> <strong>hat</strong><br />

Und dieses Reden, diese Offenbarung<br />

ist quer durch die Bibel von einer<br />

unendlichen Vielfalt. <strong>Gott</strong> stellt sich<br />

immer wie<strong>der</strong> neu vor. <strong>Gott</strong> <strong>hat</strong> <strong>viele</strong><br />

<strong>Namen</strong>. Im „Glauben zu wachsen“<br />

heißt, diese Vielfalt zu entdecken, sich<br />

<strong>Gott</strong> neu zu öffnen, sich von ihm<br />

überraschen zu lassen. Die Ringe<br />

haben eine gemeinsame Mitte – und<br />

breiten sich aus über den ganzen See.<br />

Als Moses in <strong>der</strong> Wüste einen brennenden<br />

Dornenbusch sah, hörte er die<br />

Stimme <strong>Gott</strong>es. Er erschrak, doch <strong>Gott</strong><br />

sprach ihn an. Moses bekam eine<br />

Berufung. Und dann traute er sich, <strong>Gott</strong><br />

zu fragen: „Wer bist du eigentlich Was<br />

soll ich den Israeliten denn sagen Wer<br />

ist dieser <strong>Gott</strong>, <strong>der</strong> mich beauftragt“ Er<br />

erhielt eine großartige, vielsagende<br />

Antwort. Auf Hebräisch klingt es so:<br />

„ähjäh ašär ähjäh“ (2. Mose, 3,14) – das<br />

lässt sich übersetzen mit „ich bin, <strong>der</strong> ich<br />

bin“ o<strong>der</strong> auch mit „ich werde sein, <strong>der</strong><br />

Es gibt (nur) einen <strong>Gott</strong>. Das glauben<br />

und bekennen wir. Er ist Mensch<br />

geworden. Damit Menschen ihn<br />

kennenlernen. Damit sie mit ihm leben.<br />

Es ist <strong>der</strong> <strong>Gott</strong>, den Jesus den Vater<br />

nennt (Luk 15) – und <strong>der</strong> ebenfalls von<br />

sich sagt, dass er „tröstet, wie eine<br />

Mutter tröstet“ (Jes 66,13). Es ist <strong>der</strong><br />

<strong>Gott</strong>, <strong>der</strong> „Löwe von Juda“ genannt wird<br />

– und <strong>der</strong> zugleich das Lamm <strong>Gott</strong>es ist.<br />

Es ist <strong>der</strong> Friedefürst, Wun<strong>der</strong>rat,<br />

Gnadenvoll, <strong>der</strong> ewige Herrscher, <strong>der</strong><br />

Versorger, <strong>der</strong> Arzt, <strong>der</strong> Heiland. Es sind<br />

zu <strong>viele</strong> Bil<strong>der</strong> und <strong>Namen</strong> <strong>Gott</strong>es, um<br />

sie alle aufzuzählen.<br />

Auf jeden Fall sind es genügend, um<br />

den lebendigen <strong>Gott</strong> persönlich<br />

kennenzulernen, und ihn ein ganzes<br />

Leben lang immer wie<strong>der</strong> neu zu<br />

entdecken und zu erleben.<br />

Uwe Heimowski


Projekt 1000 Plus<br />

Liebe Gemeinde in Gera,<br />

haben Sie <strong>viele</strong>n Dank für Ihre<br />

Unterstützung bei <strong>der</strong> Babyflaschen-<br />

Aktion in Ihrer Gemeinde. Wir sind sehr,<br />

sehr dankbar, dass Sie gemeinsam den<br />

sehr großzügigen Betrag von 612,63<br />

Euro für die Hilfe für ungewollt<br />

Schwangere und ihre Babys gespendet<br />

haben! <strong>Ein</strong> herzliches „Vergelt’s <strong>Gott</strong>“<br />

dafür!<br />

Es ist mir ein großes Anliegen, Sie an<br />

dem Glück von Frauen, die sich nach<br />

einer Beratung bei uns für ihr Baby<br />

entschieden haben, teilhaben zu<br />

lassen.<br />

So schrieb uns kürzlich eine junge<br />

Mutter:<br />

„Auch wenn es nicht immer einfach ist:<br />

Ich bin <strong>der</strong> glücklichste Mensch auf <strong>der</strong><br />

Welt und erlebe gerade die schönste<br />

Zeit in meinem Leben. Meine Tochter ist<br />

ein Geschenk, besser gesagt, ein<br />

Segen <strong>Gott</strong>es. Ich danke Ihnen für alles!<br />

Bitte machen Sie Ihre Arbeit noch lange,<br />

damit sich <strong>viele</strong> Mütter und ihre Kin<strong>der</strong><br />

aufeinan<strong>der</strong> freuen dürfen.“<br />

Der Dank dieser Frau und <strong>der</strong> <strong>viele</strong>n<br />

an<strong>der</strong>en Frauen, denen wir täglich<br />

helfen dürfen, gilt Ihnen allen, die Sie als<br />

unsichtbare Schutzengel unsere Arbeit<br />

tragen. Denn ohne Ihre Hilfe könnten wir<br />

k e i n e r e i n z i g e n v e r z w e i f e l t e n<br />

Schwangeren helfen!<br />

Mit den besten Segenswünschen für die<br />

ganze Gemeinde grüßt ganz herzlich<br />

aus Heidelberg<br />

Kristijan Aufiero<br />

Projekt 1000plus<br />

Pro Femina e.V.<br />

Bergstr. 114<br />

69121 Heidelberg<br />

HILFE statt Abtreibung<br />

Pro Femina e.V. Heidelberg<br />

www.1000plus.de<br />

Projekt 1000 Plus<br />

7


Christsein am Montag<br />

8Christsein am Montag<br />

Als Christ im Bundestag. Montags. Und<br />

Dienstags. Und Mittwochs...<br />

Mein Christsein, mein Glaube ist das<br />

Wichtigste in meinem Leben. Es ist <strong>der</strong><br />

Dreh- und Angelpunkt meines Lebens.<br />

Die Leidenschaft <strong>Gott</strong>es, <strong>der</strong> aus Liebe<br />

alles für die Menschen gegeben <strong>hat</strong>, ist<br />

<strong>der</strong> Motor meines Tuns. Mit meinem<br />

Buch „Lieben, was das Zeug hält“ habe<br />

ich ein Plädoyer für einen Lebensstil <strong>der</strong><br />

radikalen Nachfolge geschrieben.<br />

Meine Eltern leiteten ein christliches<br />

Altenheim. Mitten unter diesen alten -<br />

und teilweise sehr gebrechlichen -<br />

Menschen bin ich aufgewachsen. Da<br />

habe ich <strong>viele</strong> fromme Worthülsen<br />

hören müssen – und zugleich so viel<br />

Neid und Streit erlebt, dass mir schon<br />

manchmal meine Zweifel kamen. Mein<br />

Vater hingegen war ein lebendiges<br />

Vorbild für einen Glauben und ein<br />

Leben, das in tätiger Liebe wirksam ist.<br />

Was er Sonntags predigte, <strong>hat</strong> er<br />

Montags gelebt. Das <strong>hat</strong> mich entscheidend<br />

geprägt.<br />

Und so lag es wohl nicht fern, dass ich<br />

einen ähnlichen Weg einschlug. Nach<br />

meinem Studium <strong>der</strong> Sozialpädagogik<br />

erlebte ich während meiner Tätigkeit in<br />

einem Begegnungscafé <strong>der</strong> Heilsarmee<br />

in Freiburg eine Berufung: ich wurde<br />

Heilsarmeeoffizier. In diesem Dienst<br />

sind Glaube und tätige Liebe eng<br />

miteinan<strong>der</strong> verzahnt.<br />

Nach zwölf Jahren gemeinsamen<br />

Dienst mit meiner Frau in <strong>der</strong> Heilsarmee<br />

Chemnitz, in denen eine kleine<br />

Gemeinde aufblühte, eine zweite<br />

Gemeinde entstand und wir einige<br />

Vereine für Kin<strong>der</strong> und Jugendliche<br />

gründen konnten, wollte ich mich noch<br />

stärker für das Gemeinwesen meiner<br />

Stadt engagieren.<br />

Deshalb trat ich vor vier Jahren einer<br />

politischen Partei bei. An<strong>der</strong>thalb Jahre<br />

später, im September 2009, wurde ich<br />

als Direktkandidat in den Deutschen<br />

Bundestag gewählt. Für mich ist das wie<br />

eine Weiterführung meiner Berufung,<br />

und ohne meinen Glauben kaum<br />

denkbar. Die Wahl selber ist ein<br />

Wun<strong>der</strong>: von <strong>der</strong> Nominierung bis zum<br />

Wahlabend reihte sich eine „Unmöglichkeit“<br />

an die nächste: Neuling in <strong>der</strong><br />

Politik, Chemnitz vom politischen<br />

Gegner dominiert, kaum eine finanzielle<br />

Ausstattung für den Wahlkampf, usw...<br />

Und die Tätigkeit als Abgeordneter ist,<br />

wie gesagt, die unmittelbare Fortsetzung<br />

meines bisherigen Engagements.<br />

Daher auch meine Tätigkeit<br />

in den Ausschüssen für „Arbeit und<br />

Soziales“ sowie „Menschenrechte und<br />

Humanitäre Hilfe“. Ich habe einen Beruf,<br />

<strong>der</strong> zu einhun<strong>der</strong>t Prozent aus <strong>Ein</strong>satz<br />

für <strong>Gott</strong> und die Menschen besteht. Wer<br />

kann das schon von sich sagen


Warum ich diesen Text so einleite Weil<br />

ich manchmal brutal darunter leide, was<br />

Christen über Politiker denken. Da<br />

müsse man sich verbiegen, das eigene<br />

Gewissen ignorieren, faule Kompromisse<br />

machen, sich korrumpieren<br />

lassen. Ehrliches Christsein, so <strong>der</strong><br />

Tenor etlicher Briefe und Emails und<br />

Kommentare, die ich bekomme, sei in<br />

<strong>der</strong> Politik nicht möglich. Da werde<br />

getrickst und getäuscht, gelogen und<br />

betrogen. Für <strong>Gott</strong> sei da kein Raum.<br />

Ich erlebe es völlig an<strong>der</strong>s. Viele <strong>der</strong><br />

Abgeordneten sind Christen. Sehr <strong>viele</strong><br />

Abgeordnete sind fleißig und orientieren<br />

ihr Handeln an festen Werten und<br />

Überzeugungen. Sie haben großen<br />

Respekt für den Glauben und die<br />

Gewissensentscheidungen <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en.<br />

Ich musste mein Christsein<br />

bisher nie verstecken. Im Gegenteil, ich<br />

werde häufig darauf angesprochen.<br />

Hier müssen einige „beson<strong>der</strong>s<br />

Fromme“ dringend umdenken!<br />

Nein, <strong>der</strong> Bundestag ist kein Haifischbecken.<br />

Er ist ein Lebens- und<br />

Gestaltungsraum, in dem ich mich als<br />

Christ und ehemaliger Heilsarmeeoffizier<br />

fühle wie ein Fisch im Wasser.<br />

Wie lebt man nun den Glauben in einem<br />

Alltag wie dem meinen In dem <strong>viele</strong><br />

Wochen sechs, manche sieben Tage<br />

und <strong>viele</strong> Tage 16 Stunden Arbeit mit<br />

sich bringen Zu allererst muss ich<br />

sagen, dass ich mich <strong>Gott</strong> noch nie<br />

dauerhaft so nahe gefühlt habe. Ob es<br />

an <strong>der</strong> permanenten Überfor<strong>der</strong>ung<br />

liegt Es sind so <strong>viele</strong> Begegnungen,<br />

Entscheidungen und Aufgaben täglich –<br />

da ist das Gebet um <strong>Gott</strong>es Beistand<br />

mein ständiger Begleiter. Und wie oft ich<br />

<strong>Gott</strong>es minutengenaue Führung erlebe<br />

– das kann ich schon gar nicht mehr<br />

zählen.<br />

Meine Kollegen haben den gleichen<br />

Alltag zu bewältigen, da habe ich schon<br />

öfter mal angeboten: „Ich bete für Sie“.<br />

Und da <strong>hat</strong> mich noch keiner komisch<br />

angesehen – auch nicht ein Thomas de<br />

Maiziere am Tag seiner Ernennung zum<br />

Minister. Ganz im Gegenteil, er war sehr<br />

dankbar.<br />

Christsein am Montag<br />

9


Christsein am Montag<br />

Für stille Momente ist im politischen<br />

Betrieb wenig Zeit. Da ich ein<br />

Nachtmensch bin, lese ich meine Bibel<br />

oft spät abends – wenn nicht gerade<br />

noch 50 Emails zu beantworten sind.<br />

<strong>Ein</strong> fester Termin in meinen Berlin<br />

Wochen ist das Gebetsfrühstück am<br />

F r e i t a g . A b g e o r d n e t e a u s v e r -<br />

schiedenen Parteien treffen sich zu<br />

einer kurzen Andacht über den<br />

Losungstext, einer Austauschrunde und<br />

zum Gebet. <strong>Ein</strong>e echte geistliche Oase.<br />

Ohnehin bedeutet mir das Gebet viel.<br />

Ich bin dankbar für vielfältige Formen<br />

von Fürbitte. Neben meinem Rundbrief<br />

versende ich einen regelmäßigen<br />

Gebetsbrief. Mit den drei Gebets-<br />

Wohnungen, die sich im Berliner<br />

Regierungsviertel gebildet haben, stehe<br />

ich in Verbindung. Da das Networking<br />

zu meinen Stärken gehört, bin ich<br />

dankbar, dass ich mit <strong>viele</strong>n an<strong>der</strong>en<br />

Christen in Berlin im Austausch stehen<br />

kann.<br />

Am Wochenende besuche ich, wann<br />

immer ich kann, den <strong>Gott</strong>esdienst<br />

meiner Heilsarmeegemeinde in<br />

Chemnitz, <strong>der</strong> zum Glück am Abend<br />

stattfindet. Häufig werde ich als<br />

Prediger o<strong>der</strong> Referent zu christlichen<br />

Veranstaltungen eingeladen. So kann<br />

ich mich nicht nur als Christ in die Politik<br />

einbringen, son<strong>der</strong>n auch als Politiker<br />

christliche Gemeinden prägen.<br />

<strong>Ein</strong> beson<strong>der</strong>es Privileg meiner Position<br />

ist, dass ich christlichen Initiativen in<br />

Berlin Gehör verschaffen kann.<br />

Nehmen wir etwa die Micha-Initiative<br />

<strong>der</strong> Deutschen <strong>Evangelisch</strong>en Allianz,<br />

die sich dafür einsetzt, die Milleniumsentwicklungsziele<br />

gegenüber <strong>der</strong> Politik<br />

einzufor<strong>der</strong>n (die Bundesrepublik<br />

Deutschland etwa <strong>hat</strong> sich verpflichtet<br />

bis 2015 insgesamt 0,7% <strong>der</strong> Mittel des<br />

Bundeshaushaltes für Entwicklungszusammenarbeit<br />

zur Verfügung zu<br />

stellen, wovon wir noch deutlich entfernt<br />

s i n d ) . I c h h a b e i h r e Ve r t r e t e r<br />

empfangen o<strong>der</strong> auch zu offiziellen<br />

Anlässen eingeladen.<br />

O<strong>der</strong> nehmen wir die Mitarbeit im<br />

Stephanus-Kreis meiner Fraktion, <strong>der</strong><br />

sich für verfolgte Christen weltweit<br />

engagiert. Da kann man schon eine<br />

Menge bewegen.<br />

Und wenn ich dann erfahre, dass ein<br />

inhaftierter kubanischer Baptist, <strong>der</strong><br />

Jahrelang zu Unrecht im Gefängnis<br />

saß, entlassen wurde, nachdem ich<br />

eine politische Patenschaft für ihn<br />

übernommen habe. Dann ist das für<br />

mich gelebter Glaube in Reinkultur (was<br />

übrigens auch gilt, wenn die Bem<br />

ü h u n g e n f ü r e i n e n t i b e t i s c h -<br />

bhuddistischen Dissidenten erfolgreich<br />

sind).<br />

Wie verhalte ich mich als Christ bei<br />

inhaltlichen Beschlüssen meiner Partei,<br />

die ich nicht mittragen kann Nun, das<br />

sind gar nicht so <strong>viele</strong>. Und übrigens<br />

sind es auch oft Fragen, die von<br />

Christen unterschiedlich beantwortet<br />

werden. Nehmen wir nur mal die<br />

Strategie für Afghanistan. Da gibt es<br />

keine einfach christliche Position. Bei<br />

wirklichen Gewissensfragen haben die<br />

10


Abgeordneten Freiheit, etwa bei <strong>der</strong><br />

Frage nach dem Atomausstieg, o<strong>der</strong> bei<br />

Menschenrechtsthemen wie <strong>der</strong><br />

Präimplantationsdiagnostik (PID).<br />

Davon mache ich auch Gebrauch und<br />

stimme mitunter gegen meine Fraktion.<br />

Bei <strong>viele</strong>n an<strong>der</strong>en Themen braucht es<br />

natürlich auch eine gewisse Loyalität<br />

und die Bereitschaft zu Kompromissen.<br />

Aber in welchem Beruf ist das an<strong>der</strong>s<br />

Erstaunlich ist aber auch in diesem<br />

Bereich, was Christen manchmal von<br />

Abgeordneten erwarten. Da schrieb mir<br />

doch jemand vor <strong>der</strong> Wahl des<br />

Bundespräsidenten: „Folgen Sie nicht<br />

dem Fraktionszwang, son<strong>der</strong>n Ihrem<br />

Gewissen. Wählen Sie Joachim<br />

Gauck!“ Schön, dass da einer mein<br />

Gewissen kennt... Da braucht es schon<br />

mitunter eine große Portion Barmherzigkeit.<br />

Und ein gutes Team, das<br />

einem den Rücken stärkt.<br />

Der Glaube ist in meinem Leben seit ich<br />

im Bundestag bin - und ich hoffe, das<br />

wurde deutlich - präsenter denn je. Ich<br />

würde mir sehr wünschen, dass <strong>viele</strong><br />

Christen das erkennen, und entwe<strong>der</strong><br />

selber politische Verantwortung<br />

übernehmen, o<strong>der</strong> aber zumindest den<br />

Christen in <strong>der</strong> Politik (und allen<br />

an<strong>der</strong>en natürlich auch) mit Wohlwollen<br />

begegnen und sie im Gebet begleiten.<br />

Für mich persönlich gilt: alles was ich<br />

tue, ist Ausdruck meiner Haltung „vor<br />

<strong>Gott</strong> und den Menschen“. Egal wo.<br />

Auszug aus dem Buch "Mission:<br />

Verantwortung. Von <strong>der</strong> Heilsarmee in<br />

den Bundestag" Frank Heinrich und<br />

U w e H e i m o w s k i i m G e s p r ä c h .<br />

Erscheint Ende Mai im Neufeld Verlag,<br />

12,90 €, auch als E-book erhältlich.<br />

Christsein am Montag<br />

11


Buchtipp<br />

Jürgen Mette war schon immer ein<br />

mutiger Mann. Seine Art zu predigen ist<br />

eindeutig, direkt und humorvoll. Und<br />

genauso schreibt er jetzt dieses Buch:<br />

gerade heraus, klar auf den Punkt und<br />

zugleich mit <strong>viele</strong>n Schmunzlern. Wer<br />

sonst hätte einem Buch über Parkinson<br />

den Titel „Alles außer Mikado“ geben<br />

können Jürgen Mette beschreibt sehr<br />

offen, wie die Diagnose Parkinson sein<br />

Leben verän<strong>der</strong>t. Der „Herr P.“, wie er<br />

seine Krankheit nennt, ist plötzlich <strong>der</strong><br />

Herr in seinem Körper, die Zeiten <strong>der</strong><br />

Selbstbestimmtheit sind vorbei. Sehr<br />

t i e f g e h e n d b e s c h r e i b t e r d i e<br />

Auswirkungen auf seine Psyche, und<br />

auch auf seinen Glauben. Er spricht<br />

über Zweifel und über das, was ihn trägt:<br />

alte Liedtexte, die Hiobgeschichte,<br />

an<strong>der</strong>e Parkinsonkranke. Die wesentliche<br />

Erkenntnis für ihn ist: das Leben<br />

wird Tag für Tag gelebt, <strong>der</strong> Glaube<br />

schenkt die Kraft für einen weiteren Tag.<br />

Schwäche: Wenn es überhaupt eine<br />

Schwäche gibt, dann hätten die<br />

Gedanken zu Hiob etwas knapper sein<br />

dürfen.<br />

Fazit: <strong>Ein</strong> mutiges und mutmachendes<br />

Buch, absolut lesenswert<br />

Uwe Heimowski<br />

Inhalt: Jürgen Mette beschreibt seine<br />

Krankheit: Parkinson. Und zugleich<br />

reflektiert er sein Leben, seine Werte<br />

und den Umgang mit Leid anhand <strong>der</strong><br />

Hiobsgeschichte..<br />

Buchtipp<br />

Stärke: Sehr flott geschrieben,<br />

humorvoll und doch voller Tiefgang.<br />

Spart keinen Zweifel aus und ist doch<br />

von einem tiefen Glauben getragen.<br />

Jürgen Mette<br />

Alles außer Mikado. Leben trotz<br />

Parkinson<br />

192 S., gebunden, EUR 14,99, Gerth<br />

Medien, Asslar<br />

Genre: Biographische Reflexionen<br />

12


Familie Rada-Rode<br />

Endlich zuhause ankommen!<br />

Das wünschen wir uns von Herzen –<br />

sowohl an einem Wohnort als auch in<br />

einer Gemeinde. Deshalb freuen wir<br />

uns riesig, die G26 gefunden zu haben.<br />

Wir haben uns unter Euch sofort wohl<br />

und willkommen gefühlt – das schöne<br />

Gebäude, die Musik, die Authentizität,<br />

die freundlichen Begegnungen, die<br />

Kin<strong>der</strong>betreuung.<br />

„Wir“ – das sind übrigens Matthias (37),<br />

Juliane (33), Valentin (5), Friedemann<br />

(3) und Johann (1). (Ihr habt uns<br />

vielleicht schon mal im <strong>Gott</strong>esdienst<br />

gesehen, meistens vorne rechts –<br />

unsere Kin<strong>der</strong> setzen sich so gerne<br />

ganz in die Nähe <strong>der</strong> Musik.<br />

Vor zwei Jahren sind wir aus dem<br />

Rheinland nach Thüringen gezogen<br />

- und nach anfänglichen<br />

Kulturschocks ;-) haben wir uns<br />

nun ganz gut ans Braten, Maibaumsetzen<br />

und Klöße essen<br />

gewöhnt, ge´<br />

Kurzum, die letzten Jahre waren<br />

für uns mit viel Verän<strong>der</strong>ung<br />

verbunden – wachsende Familie,<br />

Umzüge, neue Menschen, neue<br />

Arbeitsplätze, neue Gemeinden.<br />

Das war manchmal eine ziemliche<br />

Herausfor<strong>der</strong>ung! Dabei haben<br />

wir uns aber immer wie<strong>der</strong> so<br />

bewahrt, geschützt und von <strong>Gott</strong><br />

gesegnet gefühlt. Wirklich wun<strong>der</strong>bar!<br />

Und dieses Zeugnis<br />

möchten wir gerne mit Euch teilen,<br />

hier ein „geistliches zu Hause“ zu<br />

f i n d e n u n d a l s G e m e i n d e -<br />

mitglie<strong>der</strong> zur G26 zu gehören.<br />

Wir sind gespannt, was wir<br />

gemeinsam mit <strong>Gott</strong> und Euch hier<br />

in Gera erleben werden.<br />

Eure Rada-Rodes<br />

Familie Rada-Rode<br />

13


Termine<br />

Termine Mai 2013<br />

02.05. 14:30 Frauenkreis<br />

03.05. 19:00 Folge 32 – <strong>der</strong> junge <strong>Gott</strong>esdienst<br />

05.05. 10:00 <strong>Gott</strong>esdienst mit Abendmahl<br />

07.05. 16:00 Feierabendgebet<br />

19:00 Buchlesung „Todleben“ mit Uwe von Seltmann<br />

12.05. 10:00 <strong>Gott</strong>esdienst zur Jugendsegnung mit Baukollekte<br />

16.05. 14.30 Seniorentreff<br />

19.05. 10:00 <strong>Gott</strong>esdienst zu Pfingsten, Thema: „Gesetz und Geist“<br />

Angebot Krankengebet<br />

21.05. 16:00 Feierabendgebet<br />

23.05. 14:30 Seniorentreff<br />

26.05. 10:00 <strong>Gott</strong>esdienst<br />

27.05. 19:00 Frauenstammtisch<br />

Öffnungszeiten Cafe Global 26<br />

Di & Do 12:00 –14:00 Mittagessen<br />

Fr 17:00 – 22:00 geöffnet<br />

18:30 Jugendthema<br />

Sa 15:00 – 19:00 Spielraum<br />

Regelmäßige Veranstaltungen<br />

So 10:00 <strong>Gott</strong>esdienst auch für Kin<strong>der</strong>, in zwei Gruppen:<br />

Krümelgruppe 0-4jährige und Kin<strong>der</strong>arche 5-11jährige<br />

Mo 06:30 Gebetsfrühstück<br />

Mi 16:00 Mc Turtle – das megastarke Kin<strong>der</strong>programm aus Chemnitz<br />

Fr 18:30 Jugendtreff<br />

Sa 14:00 – 18:00 Abenteuer Jungs (14tägig )<br />

Termine<br />

Sofern nicht an<strong>der</strong>s vermerkt, finden alle Veranstaltungen im Gemeindehaus<br />

Gagarinstr. 26 statt. Herzliche <strong>Ein</strong>ladung!<br />

14


Termine Juni 2013<br />

02.06. 10:00 <strong>Gott</strong>esdienst mit Abendmahl<br />

04.06. 16:00 Feierabendgebet<br />

06.06. 14.30 Frauenkreis<br />

09.06. 10:00 <strong>Gott</strong>esdienst mit Abendmahl und Baukollekte,<br />

Angebot Krankengebet<br />

13.06. 14:30 Seniorentreff<br />

14.-16.06. Gemeindefreizeit in Siegwinden<br />

kein GD in <strong>der</strong> G26<br />

18.06. 16:00 Feierabendgebet<br />

23.06. 10:00 <strong>Gott</strong>esdienst<br />

24.06. 19:00 Frauenstammtisch<br />

27.06. 14.30 Seniorentreff<br />

30.06. 10:00 <strong>Gott</strong>esdienst<br />

Vorschau<br />

05.07. Folge-<strong>Gott</strong>esdienst<br />

07.07. <strong>Gott</strong>esdienst mit Gemeindeaufnahme, anschl. Sommerfest<br />

Hauskreise<br />

Gera, Fr.-Engels-Str. 23: 2x/Monat dienstags<br />

Info: Franz Beutel 0365/438674<br />

G26, Hauskreis Junge Erwachsene: mittwochs<br />

Info: Kay Nekwinda Tel. 0365/43191539<br />

Termine<br />

15


Jugendkreuzweg<br />

L e i d e n u n d H o f f e n i n G e r a :<br />

Ökumenischer Kreuzweg erinnert an<br />

Rassismus<br />

OTZ 23.02.2013<br />

Mit einem ökumenischen Kreuzweg<br />

durch Gera vor <strong>der</strong> Karwoche und zum<br />

Abschluss <strong>der</strong> Woche gegen Rassismus<br />

erinnern Jugendliche an den<br />

Leidensweg Christi und an Schicksale<br />

jüdischer Mitbürger in <strong>der</strong> Stadt<br />

während <strong>der</strong> Nazi-Zeit.<br />

Gera. <strong>Ein</strong> Kreuz führte den Zug junger<br />

Menschen an, <strong>der</strong> gestern Abend von<br />

<strong>der</strong> katholischen Kirche St. Elisabeth<br />

durch Geras Innenstadt zum evangelischen<br />

Gemeindehaus in <strong>der</strong> Talstraße<br />

zog. Der ökumenische Jugendkreuzweg<br />

wollte an sieben Stationen in<br />

<strong>der</strong> Stadt vor <strong>der</strong> Karwoche an den<br />

Leidensweg Jesu erinnern. Und er<br />

machte an Stolpersteinen, den goldfarbenen<br />

Gedenksteinen zwischen den<br />

Pflastersteinen in <strong>der</strong> Stadt Halt, um<br />

zum Abschluss <strong>der</strong> Wochen gegen<br />

Rassismus in Gera an die Schicksale<br />

jüdischer Mitbürger und Wi<strong>der</strong>standskämpfer<br />

in <strong>der</strong> Stadt während <strong>der</strong> Nazi-<br />

Zeit zu erinnern.<br />

Das Kreuz an <strong>der</strong> Spitze des knapp 50-<br />

köpfigen Zuges junger und auch älterer<br />

Gläubiger verschiedener Kirchen in<br />

Gera war ein alter Bischofsstab. Um ihn<br />

wand sich Stacheldraht: eine Dornenkrone,<br />

<strong>der</strong>en Material von <strong>der</strong> einstigen<br />

innerdeutschen Grenze stammt. "Die<br />

Älteren unter uns mussten das<br />

ertragen", erklärte <strong>der</strong> Dekanatsjugendreferent<br />

Lutz Kinmayer den<br />

jungen Teilnehmern aus Gera und aus<br />

Ronneburg.<br />

Unter dem Titel "ÜberWunden" stand<br />

<strong>der</strong> Kreuzweg, <strong>der</strong> eine Brücke schlug<br />

vom Leidensweg Jesu vor mehr als<br />

2000 Jahren über die Leiden <strong>der</strong><br />

Menschen unter den Nazis bis zur<br />

politischen Wende vor mehr als 20<br />

Jahren.<br />

Jugendkreuzweg<br />

16


Verharren, erleben, zum Nachdenken<br />

anregen und neue Hoffnung bringen<br />

sollte <strong>der</strong> kleine Zug durch die Stadt.<br />

Von <strong>der</strong> Verhaftung Jesu erzählten<br />

Raphael und Agnes aus <strong>der</strong> Jugendgruppe<br />

<strong>der</strong> freikirchlichen Gemeinde in<br />

<strong>der</strong> Gagarinstraße in <strong>der</strong> Nicolaistraße.<br />

An den verblassten Stolpersteinen im<br />

Boden erinnerten sie an Leo Karlsruhe,<br />

<strong>der</strong> im Konzentrationslager umkam, und<br />

seine Lebensgefährtin Anna Orlamün<strong>der</strong>.<br />

Von "negativer Gruppendynamik",<br />

vom Wegschauen, sprach<br />

<strong>der</strong> Vergleich, den die Jugendlichen<br />

zogen. In Unschuld wollte sich keiner<br />

die Hände waschen, als Agnes eine<br />

Schüssel mit Wasser herumreichte.<br />

Verrat, Ausgrenzung, Ignoranz bestimmten<br />

den Leidensweg Christi und<br />

den von Rudolf Diener und den <strong>der</strong><br />

jüdischen Familien Brüg und Biermann<br />

beispielsweise. An den Erinnerungssteinen<br />

für den jüdischen Kaufhaus-<br />

Besitzer Biermann am Elsterforum<br />

erzählten Jugendliche aus Lusan<br />

davon, wie Jesus seiner Klei<strong>der</strong> beraubt<br />

wurde und wie <strong>der</strong> Händler seiner<br />

Lebensgrundlage beraubt wurde. Bis<br />

z u m D e n k m a l f ü r d i e j ü d i s c h e<br />

Synagoge führte <strong>der</strong> Kreuzweg gestern<br />

Abend, dem Symbol <strong>der</strong> Mahnung und<br />

des Hoffens.<br />

Jugendkreuzweg<br />

17


2 Jahre Cafe Global26<br />

2 Jahre Cafe Global26<br />

18<br />

Vor mehr als 6 Jahren haben wir als<br />

Gemeinde mit verschiedenen Projekten<br />

begonnen, die über das traditionelle<br />

Gemeindeleben hinaus in unsere Stadt<br />

hinein wirkten und wirken. Unsere<br />

Gemeinde konnte Menschen beschäftigen<br />

und Bildungs- und Freizeitangebote<br />

schaffen. Im Laufe <strong>der</strong> Zeit<br />

haben wir den Begriff „Haus <strong>der</strong><br />

Begegnung“ geprägt. <strong>Ein</strong> entscheiden<strong>der</strong><br />

Schritt auf diesem Weg war <strong>der</strong><br />

Anbau und die Erneuerung unseres<br />

Gemeindehauses. Seit dem haben wir<br />

weit mehr und bessere Möglichkeiten<br />

dafür. Wir konnten vor 2 Jahren im<br />

Untergeschoss unser Cafe Global26<br />

eröffnen.<br />

Das war Anlass für ein kleines Fest am<br />

07.April. Im <strong>Gott</strong>esdienst haben wir<br />

Rückschau gehalten, mit einer extra<br />

zusammen gestellten großartigen Band<br />

gesungen und dem Clown Gerrit<br />

zugeschaut.<br />

Uwe Heimowski sprach in seiner<br />

Predigt vom Vorbild Jesus. Er sagte, wir<br />

sollen das was wir von an<strong>der</strong>en<br />

erwarten, auch selber tun. Jesus<br />

tröstete, half und heilte.<br />

Mehr über diesen GeburtsTAG erfahrt<br />

ihr aus folgendem Artikel, den die OTZ<br />

veröffentlichte:<br />

P r e i s v e r l e i h u n g i n d e r G 2 6 -<br />

<strong>Evangelisch</strong>-<strong>Freikirchliche</strong>n Gemeinde<br />

Gera: Mirko Raatz erhält G26-Globus<br />

Mirko Raatz muss nicht lange überlegen,<br />

um die Frage zu beantworten,<br />

warum er sich in Gera engagiert: „Weil<br />

es in <strong>der</strong> eigenen Stadt, vor <strong>der</strong> eigenen<br />

Haustür viel mehr Not gibt, als man<br />

denkt. Wenn meine Tochter mich fragt,<br />

wo die armen Kin<strong>der</strong> leben, dann muss<br />

ich lei<strong>der</strong> sagen, nicht nur in Indien,<br />

son<strong>der</strong>n auch bei uns in Gera.“ Als<br />

erfolgreicher Unternehmer <strong>hat</strong> er sich<br />

nach <strong>der</strong> Wende mit seiner Firma<br />

RaatzconnectMedia einen gewissen<br />

Wohlstand erarbeiten können. Das<br />

hin<strong>der</strong>t ihn nicht daran, an an<strong>der</strong>e zu<br />

denken. „Im Gegenteil, unsere Kin<strong>der</strong><br />

müssen doch lernen, dass das alles<br />

nicht selbstverständlich ist.“<br />

Seit Jahren unterstützt Raatz die<br />

Kin<strong>der</strong>vereinigung Gera. Im vergangenen<br />

Jahr engagierte er sich auch<br />

stark für die G26. Unkompliziert und<br />

kostenlos stellte er Hüpfburgen bei den<br />

Sommerfesten <strong>der</strong> Gemeinde und bei<br />

<strong>der</strong> Gemeinschaftsunterkunft für<br />

Asylbewerber zur Verfügung. Dazu<br />

unterstützte seine Firma die Öffentlichkeitsarbeit<br />

durch Sachleistungen.


Die G26 wird regelmäßig von einer<br />

Gruppe Suchtmittel abhängiger<br />

Jugendlicher besucht. Zur Fußball-EM<br />

2012 planten wir daher ein alkoholfreies<br />

Public-Viewing im Café Global 26. Mirko<br />

Raatz vermittelte den Kontakt zu Hans<br />

Friedrich von <strong>der</strong> Firma Medimax, <strong>der</strong><br />

uns unkompliziert einen Großbild-<br />

Fernseher spendete.<br />

Mirko Raatz selber bleibt dabei gerne<br />

bescheiden im Hintergrund. Ihm geht es<br />

um die Sache bzw. um die Menschen.<br />

Umso mehr <strong>hat</strong> er nach <strong>Ein</strong>schätzung<br />

<strong>der</strong> Gemeinde den Preis verdient, den<br />

er aus den Händen von Pastor Uwe<br />

Heimowski entgegen nahm.<br />

Vor 2 Jahren wurde das Cafe Global26<br />

<strong>der</strong> <strong>Evangelisch</strong>-<strong>Freikirchliche</strong>n Gemeinde<br />

Gera eröffnet. Es ist ein<br />

beliebter Treffpunkt für verschiedene<br />

Veranstaltungen geworden. Hier treffen<br />

sich Christen und Nichtchristen, Alte<br />

und Junge. Dienstags und donnerstags<br />

wird ein Mittagessen für je<strong>der</strong>mann<br />

gekocht und angeboten, freitags trifft<br />

sich die Jugend. Der Seniorenkreis und<br />

ein Spiele Nachmittag zählen ebenfalls<br />

zu den regelmäßigen Angeboten. Dazu<br />

gibt es <strong>viele</strong> weitere Veranstaltungen<br />

und Treffen. Regelmäßig wird das Café<br />

auch vom Freundeskreis für Flüchtlinge<br />

Gera genutzt. Im Café werden fair<br />

gehandelte Produkte wie Kaffee,<br />

Limonade und Eis angeboten.<br />

Mit <strong>der</strong> Preisverleihung sollen Unterstützer<br />

geehrt und ermutigt werden, die<br />

nicht zur Gemeinde gehören, aber das<br />

Anliegen, für das Gemeinwohl tätig zu<br />

sein, teilen und unterstützen. Im Jahr<br />

2012 war <strong>der</strong> Köcheclub Gera, <strong>der</strong> das<br />

Weihnachtsessen im Café zubereitet<br />

<strong>hat</strong>te, <strong>der</strong> erste Preisträger des G26-<br />

Globus geworden.<br />

Die Preisverleihung fand am Sonntag,<br />

7. April, im Rahmen einer<br />

Geburtstagsfeier des Café Global 26<br />

statt, die als Familienfest mit <strong>Gott</strong>esdienst,<br />

einer Menge Thüringer<br />

Roster und einer Clownshow gefeiert<br />

wurde.<br />

2 Jahre Cafe Global26<br />

18<br />

19


Hochzeit<br />

Liebe Gemeinde,<br />

wir laden Euch ganz herzlich zu unserer<br />

Trauung ein!<br />

WANN am 11. Mai 2013, 14:00 Uhr.<br />

WO in <strong>der</strong> Salvatorkirche in Gera<br />

Wer wir eigentlich sind<br />

Lydia (geb. Rückert) und Ralf Riedl.<br />

Erstere werden <strong>viele</strong> „Gemeinde-<br />

Urgesteine“ kennen. Sie ist in <strong>der</strong> G26<br />

aufgewachsen und verwandt mit allen<br />

Rückerts aus <strong>der</strong> Gemeinde. Lydia war<br />

im Kin<strong>der</strong>gottesdienst, im Teenkreis und<br />

in <strong>der</strong> Jugend unserer Gemeinde. Und<br />

natürlich würde sie sich freuen, wenn<br />

alle ihre lieben Bekannten und Freunde<br />

aus <strong>der</strong> Gemeinde zur Trauung<br />

kommen würden!<br />

Ralf war noch nicht in <strong>der</strong> G26 bevor er<br />

Lydia getroffen <strong>hat</strong>. Er ist interessiert an<br />

Politik und natürlich an Fußball. <strong>Ein</strong> Teil<br />

s e i n e r Vo r f a h r e n<br />

kommt aus Gera.<br />

Schon seit Generationen<br />

haben seine<br />

Vo r f a h r e n i n d e r<br />

Salvatorkirche geheiratet<br />

und wir werden<br />

uns in diesem Jahr<br />

dieser Tradition anschließen.<br />

Wir beide haben uns in Gera einfach so<br />

auf <strong>der</strong> Straße kennengelernt, uns<br />

ineinan<strong>der</strong> verliebt und sind dann<br />

zusammen nach Marburg gezogen.<br />

Dort studieren wir inzwischen seit über<br />

drei Jahren, Lydia Klinische Linguistik<br />

und Ralf Politik, Jura und Geschichte.<br />

Also kommen wir in letzter Zeit sehr<br />

unregelmäßig in die G26. Deswegen<br />

kann es durchaus sein, dass uns <strong>der</strong>/die<br />

ein o<strong>der</strong> an<strong>der</strong>e noch nicht kennt. Das<br />

ist natürlich sehr schade, wir sind<br />

nämlich echt nett. Wer uns gern<br />

kennenlernen möchte, ist deshalb<br />

ebenfalls ganz herzlich zur Trauung<br />

eingeladen!<br />

Wir freuen uns auf Euch!<br />

Bis zum 11. Mai!<br />

Eure Lydia & Ralf<br />

Hochzeit<br />

20<br />

19


Werte-Seminar<br />

Dieses Jahr macht die Jugend bei dem<br />

Projekt „Werte.Zusammen.Leben“ mit.<br />

Es ist ein Programm <strong>der</strong> Stiftung<br />

Demokratische Jugend. Es wird durch<br />

das Thüringer Ministerium für Soziales,<br />

Familie und Gesundheit im Rahmen des<br />

Thüringer Landesprogramms für<br />

Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit<br />

und durch die Europäische Jugendbildungsstätte<br />

Weimar unterstützt.<br />

Parallel zu uns machen noch 9 an<strong>der</strong>e<br />

Jugendgruppen in ganz Thüringen mit.<br />

Das Ziel des Projekts ist, dass sich die<br />

Gruppen mit den Werten ihrer Region<br />

auseinan<strong>der</strong>setzen und ihre Ergebnisse<br />

kreativ <strong>der</strong> Öffentlichkeit präsentieren.<br />

Um uns auf dieses Jahr einzustimmen,<br />

waren wir (Johanna, Anna-Sophia,<br />

Florian, Melissa, Agnes und ich) vom<br />

22.-24.März in Weimar auf dem Auftakt-<br />

Seminar.<br />

Auf <strong>viele</strong> Arten wurde uns dort das<br />

Thema „Werte“ nahe gebracht und ich<br />

w a r e r s t a u n t , w i e k r e a t i v d i e<br />

Jugendlichen in <strong>der</strong> doch recht kurzen<br />

Zeit wurden.<br />

Der Höhepunkt für mich war ein<br />

Programmteil, in dem die ca. 80<br />

Jugendlichen sich für eine fiktive Stadt<br />

einsetzten, verschiedene Vereine<br />

gründeten und diese in einer Messe uns<br />

Projektleitern präsentierten. Diese<br />

Vereine <strong>hat</strong>ten verschiedene Werte als<br />

Grundlage, die für die Jugendlichen<br />

beson<strong>der</strong>s wichtig sind. So verschieden<br />

diese <strong>Ein</strong>stufungen waren, so waren es<br />

auch die kreativen Darbietungen und<br />

Präsentationen.<br />

Ich bin sehr gespannt, was dieses Jahr<br />

auf uns (...und euch) wohl noch alles zu<br />

kommen wird und freue mich, eine<br />

motivierte Truppe zu haben, die den<br />

Werten Geras diese Jahr etwas auf<br />

den Zahn fühlen will.<br />

Micha Steppan<br />

Werteseminar<br />

21


Jugendsegnung<br />

Micha Steppan<br />

Wenn an<strong>der</strong>e 13- und 14-Jährige in den<br />

Konfirmandenunterricht gehen, gibt es<br />

in unserer Gemeinde das Angebot des<br />

Biblischen Unterrichts, <strong>der</strong> dann mit <strong>der</strong><br />

Jugendsegnung abgeschlossen wird.<br />

In diesem Jahr beendet Florian<br />

Heimowski den 2jährigen Kurs und wird<br />

am Sonntag, den 12.05. im <strong>Gott</strong>esdienst<br />

für seinen weiteren Lebensweg<br />

gesegnet.<br />

Teenytage<br />

Im Landesverband Thüringen wird <strong>der</strong><br />

„Unterricht“ in einer ganz beson<strong>der</strong>en<br />

Form durchgeführt. Die Kin<strong>der</strong> aus allen<br />

G e m e i n d e n t r e f f e n s i c h a n 8<br />

W o c h e n e n d e n , a n d e n e n s i e<br />

v e r s c h i e d e n e G l a u b e n s - u n d<br />

Lebensthemen behan-deln. Dort sind<br />

sie jeweils ca. 50 Kin<strong>der</strong>, das ist cooler<br />

als allein o<strong>der</strong> zu zweit. Freizeitangebote<br />

und Gemeinschaft sind auch<br />

fest eingeplant und lassen den<br />

G e d a n k e n a n „ U n t e r r i c h t “ f a s t<br />

vergessen.<br />

Immer im Herbst beginnt <strong>der</strong> neue Kurs<br />

mit den Teenytagen. Der nächste<br />

Termin dafür ist 18.-21.10.2013.<br />

Herzliche <strong>Ein</strong>ladung an alle, die im<br />

August 2013 mit <strong>der</strong> 7. Klasse<br />

beginnen, sich die Teenytage als Start<br />

für den nächsten Kurs vorzumerken und<br />

sich in unserer Gemeinde für den Kurs<br />

anzumelden. Mehr Infos erhaltet ihr<br />

gern im Gemeindebüro o<strong>der</strong> bei Micha<br />

Steppan.<br />

Hallo liebe Gemeinde.<br />

Letztes Jahr im September habe ich<br />

mich hier einmal vorgestellt, als ich<br />

meine Anerkennungsjahrstelle in <strong>der</strong><br />

G26 anfing. Jetzt, nach gut einem<br />

halben Jahr, muss ich sagen, dass ich<br />

mich hier wirklich wohl fühle und<br />

deshalb noch eine Weile bleibe. Um das<br />

verbindlich zu zeigen, will ich jetzt auch<br />

Mitglied werden. Auch, wenn es mir<br />

nicht ganz leicht fällt, die Freie<br />

evangelische Gemeinde Kaufbeuren, in<br />

<strong>der</strong> ich als 16-Jähriger getauft wurde<br />

nun auch „auf dem Papier“ zu<br />

verlassen, freue ich mich, dass ich hier<br />

e i n e n e u e „ G e m e i n d e - F a m i l i e “<br />

gefunden habe.<br />

Micha Steppan<br />

22


<strong>Ein</strong>ladungen<br />

Auf zum Sommerfest <strong>der</strong> G26<br />

Gemeindefreieit<br />

Am Ende eines Schuljahres, bevor <strong>viele</strong><br />

in die Ferien gehen, feiern wir jedes Jahr<br />

unser Sommerfest.<br />

In diesem Jahr ist es am 07. Juli.<br />

Wir freuen uns, dass wir im <strong>Gott</strong>esdienst<br />

neue Gemeindemitglie<strong>der</strong> aufnehmen<br />

und sie segnen können. Anschließend<br />

an den <strong>Gott</strong>esdienst wollen wir im<br />

Grundstück zusammen feiern. Wir<br />

planen eine kulinarische Reise durch<br />

verschiedene Län<strong>der</strong>, auf die man<br />

schon gespannt sein darf. Außerdem<br />

wird es verschiedene Spielangebote<br />

geben, die für Spaß und Gute Laune<br />

sorgen. Musikalischer Gast ist Cat<br />

Henschelmann mit seiner Geige.<br />

Finanzielle Unterstützung erhalten wir<br />

vom Stadtjugendring Gera aus Mitteln<br />

des Landesaktionsplans „Toleranz<br />

för<strong>der</strong>n- Kompetenzen stärken“ .<br />

Haltet euch diesen Termin bitte frei und<br />

bringt gern eure Freunde mit. Lasst uns<br />

mit allem was wir tun und planen<br />

unserem <strong>Gott</strong> danken, dass wir in<br />

Frieden und Freiheit leben und<br />

Gemeinde bauen können.<br />

W e r s i c h n o c h n i c h t z u r<br />

G e m e i n d e f r e i z e i t v o m 1 4 . 0 6 . -<br />

16.06.2013 angemeldet <strong>hat</strong>, kann das<br />

noch nachholen. Bitte meldet euch im<br />

Gemeindebüro. Wir würden uns freuen,<br />

wenn sich noch einige entschließen, mit<br />

nach Siegwinden zu fahren. Als<br />

Referenten für die thematischen<br />

Impulse haben wir Udo Hermann,<br />

Pastor in <strong>der</strong> EFG Erfurt, eingeladen. Es<br />

geht um die biblische Person Nehemia<br />

und um die Fragen, was seine<br />

Erlebnisse mit uns heute zu tun haben.<br />

Die Zeit für Gemeinschaft soll auch<br />

nicht zu kurz kommen, dazu bietet das<br />

Freizeithaus in idyllischer Lage reichlich<br />

Gelegenheit.<br />

Lesung mit Uwe von Seltmann<br />

Die Lesung mit Uwe von Seltmann zum<br />

Buch „Todleben: <strong>Ein</strong>e deutsch-polnische<br />

Suche nach <strong>der</strong> Vergangenheit“,<br />

wurde auf den 07. Mai 2013 19 Uhr<br />

verschoben.<br />

Das Cafe Global ist zu Gesprächen und<br />

Diskussionen geöffnet von 18 – 22 Uhr.<br />

Herzlich Willkommen.<br />

Die Veranstaltung wird im Rahmen von<br />

„Toleranz för<strong>der</strong>n-Kompetenz stärken“<br />

geför<strong>der</strong>t durch das Bundesministerium<br />

für Familie, Senioren, Frauen und<br />

Jugend.<br />

<strong>Ein</strong>ladungen<br />

23


Kin<strong>der</strong>seite<br />

Kin<strong>der</strong>seite<br />

Zaubertinte<br />

Hast du schon mal einen Brief bekommen auf dem man nichts gesehen <strong>hat</strong><br />

O<strong>der</strong> selbst mit Zaubertinte geschrieben Wenn du deine eigene Zaubertinte<br />

herstellen möchtest, brauchst du entwe<strong>der</strong> Zitronensaft, Honig, Essig o<strong>der</strong><br />

Zwiebelsaft. Damit kannst du dann auf ein normales weißes Papier schreiben.<br />

Sobald das Blatt getrocknet ist, wird die Zaubertinte unsichtbar. Um sie dann<br />

wie<strong>der</strong> sehen zu können, muss man das Blatt vorsichtig an einer Lampe o<strong>der</strong> mit<br />

einem Bügeleisen erwärmen. Dadurch wird die Schrift braun und du kannst sie<br />

lesen.<br />

24


Geburtstage<br />

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag<br />

Mai<br />

02.05. Sören Kruse<br />

03.05. Cornelia Rückert<br />

04.05. Lydia Rückert<br />

05.05. Julia Rückert<br />

06.05. Timna Lübcke<br />

13.05. Sabine Granse<br />

16.05. Lena Martius<br />

18.05. Dorothea Ismer<br />

23.05. Hans Kremerskothen<br />

24.05. Christian Boden<br />

30.05. Ina Pflieger<br />

30.05. Martin Pflieger<br />

Juni<br />

01.06. Kerstin Rückert<br />

02.06. Berthold Oettler<br />

02.06. Karola Förster<br />

06.06. Margarethe Paul<br />

13.06. Elke Enge<br />

14.06. Christine Heimowski<br />

19.06. Andreas Fredrich<br />

21.06. Birgit Fredrich<br />

25.06. Maria Michas<br />

26.06. Talitha Heimowski<br />

27.06. Maria Klöckner<br />

28.06. Torsten Stiebert<br />

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen.<br />

Galater 6, Vers 18<br />

Umzug<br />

Seit 65 Jahren gehört Margarethe Paul zu<br />

u n s e r e r G e m e i n d e . N u n i s t s i e a u s<br />

gesundheitlichen Gründen nach Sömmerda<br />

umgezogen. Dort lebt sie in <strong>der</strong> Nähe ihres<br />

Sohnes in einem Seniorenpark und wird dort<br />

altersgerecht versorgt. Sie ist unser ältestes<br />

Gemeindemitglied und wird sich nun <strong>der</strong> EFG<br />

Sömmerda anschließen. Ihre Anschrift lautet:<br />

Seniorenpark „Am Mühl-graben“, Thälmannstr.<br />

57-58, 99610 Sömmerda.<br />

Wir wünschen ihr ein gutes <strong>Ein</strong>leben in <strong>der</strong><br />

neuen Umgebung und jeden Tag die Erfahrung,<br />

dass unser Herr sie trägt und segnet.<br />

Geburtstage & Umzug Margarethe Paul<br />

25


Impressum<br />

Gemeindebriefredaktion<br />

Renate Schwerdtfeger, Uwe Heimowski<br />

<strong>Evangelisch</strong>-<strong>Freikirchliche</strong> Gemeinde<br />

Gagarinstraße 26, 07545 Gera,Thüringen<br />

Pastor<br />

Uwe Heimowski<br />

Tel.: 0173 - 186 28 49 (ruft gern zurück)<br />

Gemeindebüro<br />

Tel.: 0365 - 55 13 909<br />

Fax: 0365 - 55 13 911<br />

Mail: efg-gera@t-online.de<br />

Web: www.g-26.de<br />

Bürozeiten<br />

Mo, Mi, Do:<br />

Di, Fr:<br />

09.00 - 15.00 Uhr<br />

09.00 - 12.00 Uhr<br />

Bankverbindung:<br />

<strong>Evangelisch</strong> - <strong>Freikirchliche</strong> Gemeinde Gera<br />

Konto: 559 199 05<br />

BLZ: 860 100 90<br />

Bank: Postbank Leipzig<br />

Unsere Gemeinde finanziert sich ausschließlich aus Spenden<br />

und Mitgliedsbeiträgen. Gern können Sie unsere Arbeit mit<br />

einer Spende unterstützen.<br />

Impressum<br />

So einfach kann man Gutes tun:<br />

bei online Bestellungen diesen Link<br />

benutzen, shop anklicken, normal<br />

bestellen - und es geht jeweils eine<br />

Spende an die Gemeinde (ohne Mehrkosten).<br />

Man kann den Link auch direkt auf www.g-26.de<br />

anklicken.<br />

Http://www.bildungsspen<strong>der</strong>.de/html/start.phpkt=507545001<br />

26


Das ist meine Welt<br />

die Abenteuerjungs<br />

27


Ich kann wie<strong>der</strong> glauben, dass ich trotz Parkinson vielleicht die<br />

beste Zeit meines Lebens noch vor mir habe.<br />

- Nicht eine erfolgreiche, aber eine folgenreiche Zeit.<br />

- Nicht eine furchtlose, aber eine tapfere Zeit.<br />

- Nicht eine gesunde, aber doch eine geheilte Zeit.<br />

- Nicht eine zweifelsfreie, aber dennoch keine verzweifelte Zeit.<br />

- Nicht eine überzeugte, aber doch eine zeugnishafte Zeit.<br />

- Nicht eine Zeit <strong>der</strong> Empörung, son<strong>der</strong>n des Erbarmens.<br />

Jürgen Mette in „Alles außer Mikado“<br />

Leben trotz Parkinson (Gerth Medien)

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