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Berufliche Schulen Kehl

2010

Umwelterklärung


Impressum

Herausgeber:

Berufliche Schulen Kehl

Karlstraße 37

77694 Kehl

Tel.: 07851/99169-0

Fax: 07851/99169-80

Internet: www.berufliche-schulen-kehl.de

Ansprechpartner:

Für weitere Informationen und Fragen, für Anmerkungen und Kritik steht Ihnen unser Umweltmanagementbeauftragter

Günter Klasen jederzeit gerne zur Verfügung.

E-Mail: klasen@berufliche-schulen-kehl.de

Internet: www.schuleaufumweltkurs.de

Verantwortliche Redaktion:

Karl O. Roth, Roland Wurth, Stefanie Reissig, Rudolf Kaufmann, Günter Klasen

Inhaltsverzeichnis

Grußwort

1. Vorwort

2. Unsere Schule in Kürze

3. Bisherige Umweltaktivitäten

4. Das Umweltmanagementsystem

5. Die Umweltpolitik

6. Wichtige Umweltaspekte

7. Erreichte Ziele der Umwelterklärung 2006

Redaktionsteam der Berufl.Sch.Kehl

Grafik:

crossmediastudio, Offenburg

www.crossmedia-studio.de

Druck:

B&K Offsetdruck GmbH, Otterswier

8. Das Umweltprogramm

9. Erfasste Daten

10. Gültigkeitserklärung

Unsere Umwelterklärungen sind elektronisch auf unserer Homepage frei verfügbar. Gerne können interessierte

Personen, die keine elektronischen Medien zur Informationsbeschaffung nutzen, kostenlos eine

ausgedruckte Version der gewünschten Umwelterklärung erhalten.

Dank:

Die Beruflichen Schulen Kehl bedanken sich bei

• Herrn Egon Oschwald mit seinen Auszubildenden Mediengestalter von

Burda Medien für das kostenlose Broschürenlayout

den Mitgliedern des Umweltteams für die geleistete Arbeit

Kehl, April 2010

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Beruflichen Schulen Kehl

Azubis Mediengestalter, CROSSMEDIASTUDIO

Dem Konzept der Umwelterklärung 2010 der Beruflichen

Schulen Kehl, liegt das Thema "Pflanzenpracht

im heimischen Garten" zu Grunde. In den einzelnen

Kapiteln der Broschüre zeigen wir eine kleine Anzahl

an Blumen. Neben Sonnenblumen und Lilien sind

auch Dahlien, Klatschnohn, Veilchen, Tulpen, Lavendel,

Maiglöckchen, Margeriten, Kapuzinerkresse und

Geranien abgebildet.


1. Grußwort

Umweltbewusstsein,

Klimaschutz und

Nachhaltigkeit haben

bei den Beruflichen

Schulen Kehl schon

beinahe Tradition.

Seit über 15 Jahren

arbeiten Lehrer und

Schüler, Eltern und

Schulträger der

Beruflichen Schulen

aktiv und zugleich

erfolgreich am Thema

Umweltschutz. Von

der Errichtung einer

Fotovoltaikanlage

bereits vor Jahren bis

hin zum regelmäßigen und transparenten Controlling

der Verbrauchsdaten von Strom, Gas, Wasser oder

des Müllaufkommens ergreift die Schule viele

konkrete Maßnahmen. Die Schüler selbst tragen die

Verantwortung für den richtigen Umgang mit Heizung,

Licht oder Lüftung und lernen unsere Ressourcen

bewusst und sparsam zu nutzen. Das Dauerthema

Umwelt begleitet ganzjährig den Unterricht. Die

„Schule auf Umweltkurs“ sensibilisiert ihre Schüler für

alternative Energien, klärt über die Zusammenhänge

von Klima, Energie, Wirtschaft und Gesellschaft auf

und zeigt, wie unabdingbar nachhaltiges Verhalten

für unsere Zukunft ist. Am jährlich stattfindenden

Umweltaktionstag werden die von der Schule

unternommenen Aktivitäten sichtbar, ebenso an

der regelmäßig erneuerten Zertifizierung nach der

europäischen EMAS-Verordnung und natürlich in der

vorliegenden Umwelterklärung 2009/2010.

zum Umweltschutz. Vor allem gewinnt sie an Image,

erreicht dadurch mehr Menschen und wird zum

Multiplikator in Sachen Nachhaltigkeit.

Nachhaltiges Denken und Handeln sind für uns

Richtschnur bei all unseren Entscheidungen. Die

Beruflichen Schulen Kehl in Trägerschaft des

Ortenaukreises haben Vorbildcharakter für viele

unserer Einrichtungen.

Ich freue mich mit allen Verantwortlichen und

Kooperationspartnern über die Erfolge der Beruflichen

Schulen Kehl und danke der Schulleitung, den

Lehrerinnen und Lehrern sowie den Schülerinnen und

Schülern für ihren persönlichen Einsatz.

Ich wünsche der Schule und allen Beteiligten auch

für die kommenden Jahre weiterhin viele nachhaltige

Aktionen. Der Ortenaukreis wird sie dabei im Rahmen

seiner Möglichkeiten unterstützen.

Frank Scherer

Landrat des Ortenaukreises

Die außerordentliche Leistung der Schule auf diesem

Gebiet strahlt somit in viele Richtungen aus. Sie

vermittelt den Schülern für ihre Zukunft wichtige

Handlungsmaßstäbe und leistet durch eigenes

nachhaltiges Verhalten einen beispielhaften Beitrag

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1. Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser

unserer Umwelterklärung 2009,

Klimawandel – Klimakiller – Treibhausatmosphäre -

Kohlendioxid - einprägsame Worte in vielen Presseschlagzeilen

des Jahres 2009 auf der ganzen Welt.

Ist die Furcht vor den Folgen dieses Wandels berechtigt

Klimawandel gefährdet nicht nur Wälder, sondern bedroht

auch die Menschheit. Szenarien wie das totale

Abschmelzen vom Grönlandeis und der Alpengletscher,

das Ansteigen der Meeresspiegel um mehrere

Meter, das Entweichen von Methangas aus den aufgetauten

Permafrostböden können in wenigen Jahren

bereits Wirklichkeit werden. Die Furcht, dass der

Ausstoß von Kohlendioxid zu einer Erderwärmung um

mehr als zwei Grad Celsius führt, erfüllt die Menschheit

und lässt die Politiker im Kopenhagener Klimagipfel

um Lösungen ringen, der drohenden Klimakatastrophe

zu entgehen.

Was hat einen höheren Stellenwert Die Bewältigung

der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise oder der

Klimaschutz und die Verhinderung eines drohenden

Öko-Weltkollaps in den kommenden Jahrzehnten

Eine Frage von größter Tragweite für die Schicksale

vieler Menschen, die auf diesem wunderbaren Planeten

Erde leben und hier ihre Existenz haben. Wir wissen

aber auch alle, dass Ökonomie und Ökologie untrennbar

zusammenhängen und einander bedingen.

Und wir können nur hoffen, dass es Deutschland und

seiner Volkswirtschaft gelingen möge, im Wettbewerb

um zukunftsträchtige Technologien für die Erschließung

erneuerbarer Energien in den kommenden Jahrzehnten

ganz vorne zu stehen. Dies zum Wohle der

heimischen Wirtschaft und damit zur Sicherung von

Arbeitsplätzen in Deutschland, aber auch zum Wohle

für den Klimaschutz, der keine nationalen Grenzen

kennt.

Was können die Beruflichen Schulen Kehl (BSK) als

Beitrag leisten, um den Anstieg der Treibhausgase zu

vermindern und den Klimaschutz nachhaltig auf der

lokalen Ebene in der Ortenau zu verbessern

Anknüpfend an die Tradition der letzten Jahre ist es

ein Anliegen der BSK, getragen vom Umweltteam, weiterhin

die „Schule auf Umweltkurs“ zu halten. Dies

ganz im Sinne ihrer bildungspolitischen Aufgabe, die

in einem der Leitsätze fest verankert sind mit: Die

Schule arbeitet beständig an ihrem anerkannt hohen

Umweltstandard.

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Ein weiteres Ziel der BSK ist es, das bislang

entwickelte und praktizierte „Umweltmanagementsystem“,

wiederholt zertifiziert seit 2004 nach den

EMAS-Kriterien (Eco-Management und Audit-Scheme),

zu verbessern und auch zukünftig den hohen Anforderungen

des Umweltschutzes durch staatlich geprüfte

Gutachten gerecht zu werden.

Wesentliche Gebäudeteile der BSK wurden 2009 im

Bereich der Außenisolierung saniert. Diese konjunkturpolitische

Maßnahme der Bundesregierung, umgesetzt

durch den Ortenaukreis und die Schulleitung

der BSK, kann als nachhaltiger Beitrag zur Reduzierung

von Energie und Abbau von Kohlenstoffdioxid

angesehen werden.

Ein wichtiger Umweltschutz, der noch deutlich verbessert

wird, wenn es gelingt, die überalterte Heizungsanlage

in den BSK zu modernisieren. Dieses ebenfalls

wichtige umweltpolitsche Ziel der BSK sollte

nicht durch das Diktat der leeren Haushaltskassen

auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Weitere Verbesserungen hinsichtlich Klimaschutz werden

in den BSK jedes Jahr neu angegangen durch

die Aufgabe, bei Schülern und Lehrern das Bewusstsein

zu schaffen und zu erhalten für die Reduzierung

des Müllaufkommens, der umweltfreundlichen Inanspruchnahme

von Verkehrsmitteln und auch dem

sparsamen Umgang mit Energie bei Licht und Heizung.

Den Umweltschutz kontinuierlich verbessern,

dies in Übereinklang mit rechtlichen Regelungen beim

Arbeits- und Gesundheitsschutz ist im Umweltmanagementsystem

der BSK integriert und nachhaltig

angelegt.

Somit werden an den BSK in einer gewachsenen

Schulkultur Visionen für den Klimaschutz gestärkt

und gepflegt und die vorliegende Umwelterklärung

2008 soll nicht nur durch Wort, Bild und Zahlenmaterial

informieren sondern zeigen, dass die Beruflichen

Schulen Kehl unaufhaltsam auf ihrem Weg zu einer

kontinuierlichen Verbesserung der Umweltsituation

weitergehen und wertvolle Beiträge zum Klimaschutz

leisten.

Michael Eberhardt

Schulleiter BSK

Günter Klasen

Umweltmanagementbeauftragter

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2. Unsere Schule in Kürze

Die Beruflichen Schulen Kehl (BSK) entstanden am

1. August 2002 aus der Zusammenlegung der kaufmännischen

mit den gewerblichen-hauswirtschaftlichen

Schulen.

Die Gewerbeschule kann auf eine lange, gewachsene

Struktur zurückschauen und feierte im Jahre

1998 ihr 100 jähriges Jubiläum.

In den Beruflichen Schulen Kehl werden zur Zeit

ca. 2000 Schüler von 116 Lehrkräften unterrichtet.

Träger ist das Landratsamt Ortenaukreis, dessen

Mitarbeiter(5 Sekretärinnen und 3 Hausmeister) zu

einem reibungslosen Schulbetrieb wertvolle Dienste

leisten.

Inmitten des Euro-Distrikts kooperieren die BSK eng

mit den französischen Partnern auf verschiedenen

Ebenen.

Unsere derzeitigen Partner sind französische

Berufsschulen in Straßburg, Schiltigheim, Châlonsen-Champagne

und Reims. Mit diesen führen wir

gemeinsame deutsch-französische Projekte, Exkursionen,

Betriebsbesichtigungen, Schülerpraktika

sowie Lehreraustausch durch. Zudem entwickeln wir

mit diesen Partnern Ausbildungsgänge im Bereich

der deutsch-französischen Berufsschule. An den

Beruflichen Schulen Kehl können die Schüler europaweit

anerkannte Zertifikate erwerben, darunter

das EUREGIO-Zertifikat (Mobilitätszertifikat) und das

KMK-Zertifikat (Sprachzertifikat).

Zu den Beruflichen Schulen Kehl gehören mehrere

größere Gebäudekomplexe (G-, H-, K-, L-, N-Gebäude),

ein Gebäudeteil Werkstätten, eine Sporthalle

und ein Wohnheim.

Schulisches Angebot der

Beruflichen Schulen Kehl:

Vollzeitschulen:

Dreijähriges Wirtschaftsgymnasium

Einjähriges Berufskolleg BK1 mit Übungsfirma

Zweijährige Berufsfachschulen mit den Profilen Metalltechnik,

Hauswirtschaft und Ernährung, Gesundheit

und Pflege,

Ernährung und Gastronomie, Wirtschaft, Büro und

Handel

· Einjährige Berufsfachschulen

(Nahrung, Fahrzeugtechnik, Feinwerktechnik, Installationstechnik)

· Berufsvorbereitungsjahr

(Metall, Kraftfahrzeugtechnik, Ernährung und Hauswirtschaft,

Textiltechnik und Bekleidung)

· Berufseinstiegsjahr (Pflege, Gastronomie)

Berufe:

Kaufmännische Berufe:

· Logistikassistent

· Fachkraft für Lagerlogistik

· Fachlagerist

· Fachkraft für Kurier-, Express- und Paketdienste

· Verkäufer(-in) Einzelhandel

· Kaufmann(-frau) für Spedition und

Logistikdienstleistungen

· Kaufmann(-frau) im Einzelhandel

· Deutsch-Französischer Kaufmann(-frau) im Einzelhandel

· Industriekaufmann(-frau)

· Bürokaufmann(-frau)

Nahrungsberufe:

• Fleischer(-in)

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· Bäcker(-in)

· Konditor(-in)

· Fachverkäufer(-in) im Lebensmittelhandwerk

(Bäckerei, Fleischerei, Konditorei)

Hotel- und Gaststättenberufe:

· Koch/Köchin (Grundstufe)

· Hotelfachfrau(-mann) (Grundstufe)

· Restaurantfachfrau(-mann) (Grundstufe)

Umwelttag 2009: Auszubildende einer Bäckereifachverkäuferinnenklasse

stellen Bioprodukte vor

· Fachfrau(-mann) für Systemgastronomie

Technische Berufe:

· Industriemechaniker(-in)

· Feinwerkmechaniker(-in)

· Verfahrensmechaniker(-in)

· Teilezurichter(-in) (gestufte Ausbildung)

· Kraftfahrzeugmechatroniker(-in)

· Autofachwerker(-in)

1 Umwelttag 2010: Schülerinnen der 2BFP2 sind gespannt auf die Bewertung von Jurymitglied G. Klasen

Beratungsteam:

Die pädagogische und erzieherische Arbeit der

Lehrer und Lehrerinnen wird durch einvielfältiges

Beratungsteam unterstützt.

Im Einzelnen sind dies:

· Drogenbeauftragter

· Verkehrsberater

· Vertrauenslehrer

· Jugendberufshelferin

· Beratungslehrer

· Sozialpädagogischer Dienst für BEJ/BVJ - Klassen

2

1+2 Umwelttag 2010: Schülerinnen präsentieren ihre

Umweltprojekte

Mike Wellhäuser mit Schülern der zweijährigen Berufsfachschule Metall

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3. Bisherige

Umweltaktivitäten

Vom Energiesparen zur Nachhaltigkeit

1994 begann an unserer Schule die systematische

Beschäftigung mit den Fragen der Umwelt.

Beschränkte sich das Thema Umweltschutz an

unserer Schule bis vor 12 Jahren weitgehend noch

auf die im Lehrplan ohnehin vorgegebenen Inhalte,

so begann man sich nun für die umweltrelevanten

Vorgänge im eigenen Haus zu interessieren. Die Initiative

ging von einer kleinen Lehrergruppe aus, die

sich in einer Arbeitsgruppe organisierte und sich

in Zusammenarbeit mit den Hausmeistern und der

Schulleitung um Fragen des Heizbetriebs und des

Stromverbrauchs kümmerten.

Motiviert von der Idee, noch mehr zu tun, bewarb

sich die Schule 1998 mit Erfolg bei der Aktion „Klimafreundliche

und energiesparende Schule“ des

Baden-Württembergischen Ministeriums für Umwelt

und Verkehr und fand dabei breite Unterstützung

bei der Lehrerschaft, den Schülerinnen und Schülern

und den Hausmeistern. Mit dem Engagement

kamen auch große messbare Erfolge. Gleichzeitig

mit der Diskussion um nachhaltige Entwicklung im

Sinne der Agenda 21 wurde der Klimaschutz an

unserer Schule ein etabliertes Thema.

Ein mutiger Schritt war es im Jahr 2001, als man

sich, wieder mit großer Mehrheit, dazu entschied,

die Umweltaktivitäten an der Schule mit einem Öko-

Audit dauerhaft zu konsolidieren. Mutig deshalb,

weil unsere großen „Vorbilder“ vor Ort, die Stadt

Kehl und unser dualer Partner, die Ausbildungsfirma

„BAG“ der Badischen Stahlwerke Kehl, bereits zertifiziert

waren und uns der enorme Aufwand von der

ersten Umweltprüfung bis zur Validierung durch den

Umweltgutachter dadurch bekannt war.

Erleichtert wurde uns der Weg zum Öko-Audit nach

der EMAS-Verordnung durch die Teilnahme an der

Aktion „Schule auf Umweltkurs“ des Umweltministeriums,

das uns ein professionelles Beraterteam

der Firma QUMsult aus Freiburg zur Seite stellte.

Dennoch musste sehr viel Zeit investiert werden,

um zum Ziel zu kommen.

Die Eintragung in das EMAS-Register erfolgte am

20. Februar 2004 bei der Industrie- und Handelskammer

Südlicher Oberrhein. Seither unterziehen

wir uns jährlich der Umweltprüfung durch einen

staatlich zugelassenen Umweltgutachter.

Umwelterklärungen 2004, 2005, 2007 und 2008.

Mit unserer Umwelterklärung 2003 nahmen wir

erfolgreich am DURA (Deutscher Umwelt Reporting

Award) 2004/2005 teil. Die Wirtschaftsprüferkammer

Berlin zeichnete unsere Umwelterklärung 2003

am 16.03.2005 aus als „.....besten Umweltbericht

kleiner und mittelständischer Unternehmen im

Wettbewerb um die beste Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung

deutscher Unternehmen im

Jahr 2004...“.

Diesen großen Erfolg verdanken wir allen Beteiligten

an der Schule, die großes Engagement eingebracht

haben und einbringen – an deren Spitze die Mitglieder

im Umweltteam. Zahlreiche Anfragen zu unseren

Umwelterklärungen 2003 und 2006 und lobende

Anerkennung bekamen wir neben den inhaltlichen

Informationen vor allem wegen der exzellenten

grafischen Gestaltung. Diese entstanden durch

die Zusammenarbeit mit Herrn Egon Oschwald und

seinen Auszubildenden Mediengestalter von BURDA

Druck, die die Grafik als Lernortkooperationsprojekt

sehr ideenreich ausgeführt haben. An dieser Stelle

sei ihnen nochmals herzlich für die Zusammenarbeit

gedankt, auch für die Hilfe und erneute Unterstützung

bei der Umwelterklärung 2009.

Aktivitäten in Stichworten

Seit 1996

··

Jährliche Projekte der Fotovoltaik-AG „Solarleuchte

mit Dämmerungsschalter“.

1998/99

· Kooperationsprojekt mit der Ausbildungsfirma der

Badischen Stahlwerke BAG „Fotovoltaik-Springbrunnen-Anlage“.

Dieses Projekt wurde zu folgenden Anlässen publiziert:

· Erfolgreiche Teilnahme am

FOCUS-Schülerwettbewerb 98/99 „Schule macht

Zukunft“.

· Präsentation am Aktionstag April 1999.

· AmBundes-Umwelt-Wettbewerb 1999/2000 des

Bundesforschungsministeriums: Auszeichnung mit

Sonderpreis von 500 DM teilgenommen.

· Teilnahme am Wettbewerb

„Energy Globe Award 2002“ des oberösterreichischen

Energiesparverbandes Linz

Seither erschienen über unsere Aktivitäten nach der

Umwelterklärung 2003 und 2006 die vereinfachten

Januar 1998

· Fotovoltaikanlage mit 1,1 kWp errichtet.

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August 1998

· Lehrerkollegium besucht Rheinkraftwerk

Bad Säckingen.

September 1998

· „Klimafreundliche und energiesparende Schule“

Projektjahre: 1999, 2000, 2001

Beginn: Sommer 1998

Projektteam: ca. 30 Personen

(Hausmeister, Schulleiter, SchülerInnen, LehrerInnen)

Bedingungen: Schulträger überlässt die eingesparten

Energiegelder zu 100 % der Schule

Wie wurden die Einsparungen ermittelt

Zugrunde gelegt wurde der Durchschnitt der Jahre

1995, 1996 und 1997 (gradtagsbereinigt) und mit

dem jeweiligen Projektjahr verglichen.

Welche Einsparungen wurden erzielt

Während der 3 Projektjahre stetig rückläufiger Verbrauch

bei Wasser, Strom und Gas.

Kohlendioxid wurde um ca. 150 Tonnen pro Jahr

reduziert.

In drei Jahren konnten Energiekosten von ca.

120.000,- DM eingespart werden.

Rückgang des Gasverbrauchs (nur gewerblicher und

hauswirtschaftlicher Bereich) von 1.811.862 kWh

1998 auf 1.308.318 kWh 2000.

Oktober 1998

· In Lernortkooperation mit der Heizungsinnung und

dem Schulträger Thermische Solaranlage mit

18 m² Röhrenkollektoren an der Kreissporthalle

gebaut.

Dezember 1998

· Pädagogischer Tag mit Arbeitsgruppen zum Thema

Energie.

Oktober 1999

· Lernortkooperationsprojekt „Solarbrunnen“ mit

BAG Kehl.

April 1999

· Aktionstag „Energie“, an dem sich alle

SchülerInnen und LehrerInnen beteiligten.

1999

· Mit Schülern Demonstrationsanlage

Brennstoffzelle gebaut.

April 2000

· Energiespargruppe bringt in den Klassenräumen

Plakate zum umweltfreundlichen Verhalten an,

Thermometer und Aufkleber an die Lichtschalter.

Juli 2000

· Teilnahme an der SunFun-Solarmesse in Freiburg.

September 2000

· Teilnahme am Seminar „Vom Sand zur Solarzelle“

Frauenhofer-Institut, Freiburg.

Mai 2000

· Lernortkooperations-Projekt mit BAG

„Auszubildende bauen eine Fotovoltaik-Anlage und

setzen sie den Badischen Stahlwerken aufs Dach“.

· Teilnahme am BundesUmweltWettbewerb.

· Teilnahme am Wettbewerb „Energy Globe Award

2002“ des oberösterreichischen Energiesparverbandes

Linz.

2000/2001

· Lernortkooperation mit dem Schulträger

Landratsamt Ortenaukreis: „Planung und Projektierung

einer modernen Beleuchtung mit Lightgate-

Technik von Firma Trilux (Dimm- und Anwesenheitssensor)

zur Einsparung von Energiekosten“ für

einen Klassenraum und eine Schulküche.

2001

· Schülervideos zum Energiesparen produziert.

Oktober 2001

· Startveranstaltung für „Schule auf Umweltkurs“

und gleichzeitig Schulfest mit Einweihung der mit

einge sparten Energiegeldern finanzierten Zeltüberdachung

im Pausenhof. Schule auf Umweltkurs –

der Weg zum Öko-Audit

· Projektjahre: Schuljahre 01/02 und 02/03.

· Projektteam aus ca. 30 Personen (Hausmeister,

Schulleiter, SchülerInnen, LehrerInnen, Ausbildungsvertreter).

· Wichtiger Grund sich für die Zertifizierung zu

entscheiden: Konsolidierung des bisher Erreichten

im Sinne einer nachhaltigen Bildung an der Schule.

April 2003

· Umweltpreis 2002 des Ortenaukreises erhalten für

die Aktivitäten zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung

in der Gruppe „Schulen“.

April 2003

· Umweltpreis 2002 des Ortenaukreises erhalten

für die Schülerprojekte:

- Beleuchtungstechnik

- Fotovoltaikanlage

- Fotovoltaik-Springbrunnenanlage.

April 2003

· Fotovoltaikanlage mit 10 KWp durch

Betreibergesellschaft errichtet.

November 2003

· Schuleigene Solaranlage um 1,1 kWp erweitert.

November 2003

· Berufliche Schulen Kehl veranstalten am

12. 11.2003 für die Umweltakademie Baden-

Württemberg ein Seminar „Energieeinsparung an

Schulen – Heizung und Strom“.

Dezember 2003

· Zertifizierung mit dem Öko-Audit nach EMAS II.

Juli 2004

· Die Bautechniker Michael Bachmayer und Jürgen

Hermann der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule

aus Freiburg präsentieren ihre Abschlussarbeit

mit dem Thema „Wärmedämmung der Beruflichen

Schulen Kehl“ mit Thermografischen Schwachpunktanalysen,

Erarbeitung von Vorschlägen mit Kostenrechnung.

April 2005

· Umweltaktionstag am 20.04.2005 Schüler

präsentieren 14 Umweltprojekte. Die von einer Jury

Ausgewählten erhalten Geldpreise der Sparkasse

Hanauerland.

Januar 2005

· Umwelterklärung 2004 erscheint.

Überprüfung durch den Gutachter Herrn Dr. Sulzer

am 19.01.2005.

März 2005

· Verleihung des DURA (Deutscher Umwelt Reporting

Award). Die Wirtschaftsprüferkammer Berlin

zeichnete unsere Umwelterklärung 2003 am

16.03.2005 aus als „...besten Umweltbericht

kleiner und mittelständischer Unternehmen im

Wettbewerb um die beste Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung

deutscher Unternehmen im

Jahr 2004...“. Mitglieder des Umweltteams holen

den Preis in Berlin ab.

Januar 2006

· Umwelterklärung 2005 erscheint. Überprüfung durch

den Gutachter Herrn Dr. Sulzer am 19.01.2006.

Januar 2006

· Gesamtlehrerkonferenz am 25.01.2006

Thema: Wie halten wir EMAS im täglichen Schulbetrieb

am Leben.

März 2006

· Teilnahme an den Umwelttagen in Kehl vom

24. bis 26. März 2006 mit eigenem Stand.

April 2006

· Umweltaktionstag am 30.03.2006. Schüler

präsentieren 13 Umweltprojekte. Die von einer Jury

Ausgewählten erhalten Geldpreise der Sparkasse

Hanauerland.

Oktober 2006

· Die Energiespar-AG stellt zum Thema alternative

Energie Windrad, Solarkocher und Brennstoffzelle

im „UFO“ der Stadt Kehl im Rheinvorland aus.

Februar 2007

· Die zweite umfassende Umwelterklärung 2006

erscheint und wird durch den Gutachter Herrn Dr.

Sulzer am 15.02.2007 für gültig erklärt.

März 2007

· Umweltaktionstag 29.03.2007 mit 9

Schülerprojekten

· Vereinfachte Umwelterklärung 2007 erscheint

März 2008

Durchführung des Stand-by-Projekt der Ortenauer

Energieagentur mit zwei Schulklassen

April 2008

Umweltaktionstag am 17.04.2008 mit

11 Schülerprojekten

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Juni 2008

Teilnahme am EMAS – Award 2008

Juli 2008

Informationsveranstaltung zum Flüsssiggasauto

Teilnehmer: Umweltteam und interessierte Kollegen/innen

November 2008

Teilnahme der Schülerumweltgruppe am deutsch

– französischen Jugend-Klimakongress/Rencontre

avec la terre vom 06.11. -08.11.2008 in Haslach.

Umwelttag 2010:Schülerinnen erklären die Vorzüge von

Naturkosmetika

Februar 2009

Gemeinsame Veranstaltung der Multivisionsshow

Klima und Energie zu globalen Umweltthemen mit

der Tulla – Realschule Kehl mit über 150 teilnehmenden

Schülern der BSK Kehl

März 2009

Vereinfachte Umwelterklärung 2008

April 2009

Umweltaktionstag am 07.04.2009 mit

7 Schülerprojekten

Umwelttag 2010: Präsentation der Tauschbörse

Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeit wird über eine intensive Pressearbeit

und die stets aktuelle

Homepage www.schuleaufumweltkurs.de

informiert.

Umwelttag 2009: Schüler stellt die Abfallbehandlung in einem Transportunternehmen vor

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4. Das

Umweltmanagementsystem

Um ein wirkungsvolles Umweltmanagementsystem

zu ermöglich, müssen Aufgaben, Verantwortlichkeiten

und Befugnisse festgelegt, dokumentiert und

kommuniziert werden. Denn so wird sichergestellt,

dass jeder einzelne im System Schule weiß, welche

Verhaltensweisen von ihm erwartet werden und an

wen er sich mit einem bestimmten Anliegen wenden

kann.

Grundsätzliches Ziel der umweltbezogenen Organisationsstruktur

ist es, die formulierten Umweltleitlinien

und das statuierte Umweltprogramm für die

folgenden Jahre angemessen zu realisieren.

Das Umweltmanagementsystem wurde eingerichtet

nach den Anforderungen der

EMAS = „Verordnung (EG) Nr. 761/2001 des

Europäischen Parlaments und des Rates in der

Fassung vom 03. Februar 2006 über die freiwillige

Beteiligung von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem

für das Umweltmanagement und die

Umweltbetriebsprüfung“.

Umweltteam und Umweltmanagementbeauftragter

Eine zentrale Funktion bei der Umsetzung und

Aufrechterhaltung des Umweltmanagementsystems

kommt dem Umweltteam zu.

Umweltteam

Das Umweltteam wählt einen Umweltmanagementbeauftragten

aus seiner Mitte und unterstützt ihn

bei seinen Aktivitäten, bereitet umweltrelevante

Entscheidungen vor, diskutiert Probleme, entwickelt

Konzeptionen und plant Vorhaben.

Die Mitglieder des Umweltteams stammen aus verschiedenen

Abteilungen der Schule und fungieren

als zentrale Ansprechpartner für Lehrer, Mitarbeiter

und Schüler in umweltbezogenen Aspekten.

Das Umweltteam besteht aus folgenden Mitgliedern

(Anzahl = Mindestangabe):

Schulleitung

5 LehrerInnen

5 Auditoren

3 SchülerInnen

1 Hausmeister

1 Ausbildungsvertreter

1 Elternvertreter

1 Vertreter des Schulträgers

Umweltmanagementbeauftragter

Der Umweltmanagementbeauftragte ist der Sprecher

des Umweltteams. Er ist verantwortlich für

die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des

Umweltmanagementsystems und fungiert als Ansprechpartner

für alle Fragen des Umweltaudits und

Koordinator des gesamten Prozesses.

Seine wesentlichen Aufgaben sind:

· Kontrolle der Einhaltung der Umweltziele und der

Umsetzung des Umweltprogramms

· Überwachung der Einhaltung relevanter Rechtsund

Verwaltungsvorschriften

· Moderation und Leitung der Sitzungen des

Umweltteams, Aufstellung der Tagesordnung und

Protokollierung der Sitzungen

· Lenkung der Dokumentation

· Organisation der Audits

· Aufbewahrung und Pflege der

Umweltaufzeichnungen

Zusammensetzung des Umweltteams

(Stand: März 2010)

Schulleitung:

Michael Eberhardt, Norbert Hense

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Umwelttag 2010: So wird die Atomkraft genutzt

Lehrer:

Klaus Arbogast, Roman Bals, Rudolf Kaufmann,

Wolfgang Köbele, Hans-Peter König, Karl O. Roth, Dr.

Stefan Ritter, Axel Schön, Hubert Schneider, Josef

Wörner, Roland Wurth, Meik Wellhäuser, Klaus-Martin

Weber

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Auditoren:

Albert Guhl, Josef Hugenschmidt, Günter Klasen,

Kurt Stephan, Anke Weinmann,

Stefanie Reißig

Schüler:

Endem Bas (SMW-Vertreter) sowie die Schüler der

2BFM1 2009/2010

Hausmeister:

Andreas Bernhardt

Ausbildungsvertreter:

Erich End, Bernd Wiegele

Elternvertreter:

Richard Brüning

Schulträger:

Klaus Wenkert (Gebäudemanagement)

Aufgaben der Mitglieder des

Umweltteams

Schulleitung

Die Schulleitung vertritt die Beruflichen Schulen

Kehl in Fragen des Umweltschutzes nach außen.

Seine weiteren Aufgaben im System sind:

• die Freigabe des Umwelt-Handbuchs und der

entsprechenden Dokumente

• die Freigabe von Politik, Zielen und Maß nahmen

• die Bereitstellung der für das System notwendigen

Mittel innerhalb des zur Verfügung stehenden

Budgets

• die jährliche Bewertung des Umweltmanagementsystems

Mitglieder des Umweltteams

Lehrer

Die Aufgabe der LehrerInnen ist es, im Rahmen ihrer

Aufsichtspflichten ein Auge auf die Einhaltung der

Regeln des Umweltmanagementsystems zu haben.

Sie sind Ansprechpartner für die Schüler und geben

Beobachtungen und Verbesserungsvorschläge an

das Umweltteam weiter.

Auditoren

Die internen Auditoren prüfen einmal im Jahr, ob das

Umweltmanagementsystem wirksam und sinnvoll

ist, das heißt: sie überprüfen, ob das System der

Norm entspricht und ob sich alle daran halten. Sie

sind auf Veranlassung des Umweltbeauftragten für

Planung und Durchführung der Audits verantwortlich

und erstellen über das Ergebnis den Auditbericht.

Die internen Auditoren sollten möglichst nicht in die

zu überprüfenden Abläufe involviert sein. Sie sollten

eine Schulung zum Thema Internes Audit gemacht

haben und mindestens ein internes Audit begleitet

haben.

Schüler

Das Schülerumweltteam (derzeit die Klasse 2BFM1)

stellt das Bindeglied zwischen dem Umweltteam

und den Schülern dar und ist mitverantwortlich für

die Einhaltung der im Handbuch angeführten schülerrelevanten

Vorgaben.

Klassensprecher

Die Klassensprecher haben vor allem die Aufgabe,

ihren Klassen das Umweltmanagementsystem zu

erklären und dafür Sorge tragen, dass die Schüler

das System verstehen und einhalten.

Hausmeister

Die Hausmeister sind zuständig für die Haustechnik

und dokumentieren nach den Vorgaben der Umweltaufzeichnungen

die Zählerstände. Sie sind verantwortlich

für den Umgang mit Abfällen.

Verwaltungsmitarbeiter

Die Verwaltungsmitarbeiter gewährleisten in Zusammenarbeit

mit dem Schulträger die umweltgerechte

Beschaffung von z. B. Büromaterialien oder Fotokopierpapier.

Gesetzlich vorgeschriebene

Beauftragte

Die gesetzlich vorgeschriebenen Beauftragten

unserer Schule sind dafür verantwortlich, die ihnen

übertragenen Pflichten angemessen zu erfüllen.

An unserer Schule sind das:

· Sicherheitsbeauftragter

· Brandschutzbeauftragter

· Ersthelfer

Prozesslandkarte

Alle relevanten Vorgänge innerhalb der Beruflichen

Schulen Kehl sind in die folgende Prozessstruktur

eingebunden:

Alle Prozesse innerhalb der Gesamtorganisation

sind nicht isoliert zu sehen, sondern miteinander

vielfältig vernetzt. Die Wechselwirkungen und gegenseitige

Beeinflussung der Prozesse sind in der

Matrix Prozesswechselwirkungen Wo ist die aufgezeigt.

Eine detaillierte Beschreibung der Prozesse,

ihrer Abfolge, Wechselwirkungen, Durchführung und

Lenkung findet sich in den entsprechenden Prozessbeschreibungen.

Alle Prozesse werden stetig überwacht, wenn möglich

und sinnvoll, gemessen und

Gebäude und

Außenanlagen

Parkplätze

Verkehrswege

Verkehrsmittel

Abfälle

umweltrelevante Stoffe

Umgang mit Energie

Verkehr

Umweltschutzregelungen

Beschaffung

Operative

Prozesse

Umweltschutz und

Umweltverhalten im

Unterricht

SchülerInnen

sensibilisieren

Umweltschutzidee

fächerübergreifend

arbeiten

Überwachung,

Prüfung

Unterstützungsprozesse

Berufliche Schulen Kehl

Umweltmanagementsystem

Verhalten und

Umweltauswirkungen

analysiert, um eine ständige Verbesserung zu ermöglichen.

Die Schulleitung stellt sicher, dass alle

dafür notwendigen Ressourcen und Informationen

zur Verfügung stehen.

Dokumentation

Alle Hauptprozesse werden in Prozessbeschreibungen

behandelt. Unterprozesse werden nur dann

beschrieben, wenn mehrere Schulakteure bei diesen

Prozessen mitwirken und eine Regelung im Sinne

einer Standardisierung angemessen scheint. Für

die Tiefe und den Umfang der Dokumentation ist

auch der Ausbildungsstand der beteiligten Akteure

entscheidend.

Intern Extern Umwelterklärung

Kommunikation

Umweltorganisation

Leitungsprozesse

Managementsystem

Einstellung zu umweltfreundlichen

Maßnahmen

und Verhalten fördern

Schule

sonstiges

Umfeld

-Schulleitung

-Umweltmanagementvertreter

-Umweltteam

-interne Auditoren

-LehrerInnen

-Hausmeister

-Verwaltungsmitarbeiter-

Innen

-SchülerInnen

-gesetzl. vorgeschriebene

Beauftragte

-Ablauforganisation

-Managementbewertung

-Sensibilisierung und

Schulung

-Ablage Aufzeichnung

-Verbesserung

-Schulung, Umwelt- und

Sicherheitsunterweisung

-Notfallvorsorge und

-maßnahmen

23


5. Die Umweltpolitik

Grundsätze

Die Schule verpflichtet sich weiterhin,

· kontinuierliche Verbesserungen der schulischen

Umweltsituation anzustreben

· Umweltbelastungen zu verringern bzw. zu vermeiden

· Umweltgesetze und -vorschriften einzuhalten

· die Vorgaben zum Arbeits- und Gesundheitsschutz

zu beachten.

Ziele

Wir wollen,

· ein Umweltmanagementsystem mit allen am

Schulleben Beteiligten pflegen und unsere Arbeit

regelmäßig an unserem umweltpolitischen Leitbild

messen

· den Ökologiegedanken als durchgängiges

Unterrichtsprinzip umsetzen und damit die Erziehung

vor Ort praktizieren

· zum verantwortungsbewussten Umgang mit

Stoffen, Materialien, Abfall und mit Energie erziehen.

Das bedeutet: im schulischen Alltag Abfälle

vermeiden, Emissionen verringern, Energie und

Wasser einsparen und Lehr- und Lernmaterialien

sparsam einsetzen

· SchülerInnen und LehrerInnen regelmäßig durch

Aushänge, Arbeitsgemeinschaften und Exkursionen

Kenntnisse vermitteln über Fragen der Energieversorgung,

der Müllproblematik und insbesondere

über den Einsatz von alternativen Energien

· den Arbeits- und Gesundheitsschutz durch fach- und

sachgerechte Erfassung, Lagerung und Behandlung

der Chemikalien und Gefahrstoffe durch eine

Arbeitsgruppe überwachen und verbessern lassen

· die Außenanlagen umweltschonend gestalten

umweltverträgliche Verkehrsanbindungen schaffen

· die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs fördern

· außerschulische Partner in unsere Aktivitäten

einbeziehen und damit auch Breitenwirkung erzielen.

Vorliegende Fassung wurde vom Projektteam am

17.12.2002 und von der Gesamtlehrerkonferenz am

20.12.2002 verabschiedet. Die Veröffentlichung erfolgt

durch Intranet, Aushänge und interne Schulungen.

Am 05. Oktober 2006 wurde Umweltschutz als ein

wichtiges Element des gesamten Leitbildes der Beruflichen

Schulen Kehl von der Gesamtlehrerkonferenz

mit folgender Formulierung verabschiedet:

"Die Schule arbeitet beständig an ihrem anerkannt

hohen Umweltstandard.'

Bei dem Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen zu

erhalten und dabei wirtschaftlichen Wohlstand zu ermöglichen,

kommen der Bildung und Erziehung eine

Schlüsselrolle zu. Engagement beim Energiesparen

und Beschäftigung mit alternativer Energie sollen informieren,

Verhalten beeinflussen und an der Schule

zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Umweltsituation

führen."

Umwelttag 2010: Naturkosmetik zieht auch männliche Besucher an

26 27


6. Wichtige Umweltaspekte

Grundsätze

Um die Umweltaspekte unseres Standorts zu erfassen,

bilanzieren wir in jährlichen Umweltprüfungen,

welche Stoffe verbraucht bzw. freigesetzt werden.

Diese Bilanzierung gibt einerseits Aufschluss über

vorhandene Schwachstellen und Verbesserungspotentiale

und bieten ein langfristiges Controlling umweltrelevanter

Verbrauchsdaten.

Schwerpunkte bei der Bilanzierung waren:

· Verbrauch von Strom,

· Gas und Wasser,

· Einsatz von Chemikalien und anderen

Gefahrenstoffen,

· Außenanlagen ,

· Müllaufkommen und

· Verkehr

Direkte Umweltaspekte

Gas-, Strom- und Wasserverbrauch wird von unserem

Schulträger Landratsamt Ortenaukreis erfasst.

Dort werden die Daten aufgearbeitet, in Tabellen

und Diagrammen dargestellt und in einem jährlichen

Energiebericht veröffentlicht. Dabei sind die Wärmeverbrauchsdaten

nach VDI 2067 witterungsbereinigt

ermittelt und die Emissionen mit mittleren Emissionsfaktoren

nach AMEV dargestellt.

Müllaufkommen

Seit rund fünfzehn Jahren werden an den Beruflichen

Schulen Kehl konkrete Maßnahmen zur Müllreduzierung

und fachgerechten Trennung des Abfalls durchgeführt.

In den Klassenzimmern und der Pausenhalle

wurden gelbe, grüne und graue Abfalleimer aufgestellt,

beschriftet und Plakate aufgehängt. Dieser Bereich

soll durch weitere Maßnahmen und Kontrollen

verbessert werden.

Chemikalien

Es wurde ein Gefahrenkataster angelegt, das ständig

fortgeführt wird.

Umgang mit Abfällen

Dazu gibt es in einer Prozessbeschreibung der Ablauforganisation

mit dem Titel „Umweltschutzregeln“

Vorgaben, nach denen grundsätzlich gilt: Vermeiden,

Verwerten, Entsorgen.

Indirekte Umweltaspekte

Wie bereits in den Umwelterklärungen 2003 und

2006 dargestellt, haben wir uns intensiv mit den Umweltaspekten

beschäftigt, die direkt mit unserem Umfeld,

nämlich Schulgebäude und Unterrichtsbetrieb

zusammenhängen. Dabei haben wir viele Verbesserungen

erreicht, die wir auch regelmäßig publiziert haben.

Bei der Erstellung der Ablauforganisation wurde

nun für verschiedene Bereiche Prozesse erstellt, die

konkrete Vorgaben und Regeln enthalten. Wesentliche

indirekte Umweltaspekte der Schule sind

· die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler,

· Kommunikation,

· Beschaffung und

· Verkehr.

Sensibilisierung der Schülerinnen

und Schüler

Dies ist uns sehr wichtig, da die Schüler im Hinblick

auf eine nachhaltige Entwicklung in ihrem Umfeld,

den Elternhäusern, den Betrieben und im Freundeskreis

als Multiplikatoren wirken können. Dazu gibt es

konkrete Regelungen zum umweltgerechten Verhalten

von Schülern und Lehrern und zum Unterricht.

Kommunikation

Dabei unterscheiden wir Interne Kommunikation, die

z. B. von der Gesamtlehrerkonferenz oder vom Umweltteam

ausgeht:

· Persönlich

· Intranet

· Jahresbericht

· Pinnwände

· Info-Center

· Internet / Homepage

· Verbesserungsformular

und Kommunikation mit der Öffentlichkeit:

· Umwelterklärung

· Tag der offenen Tür

· Homepage der Schule

· bei besonderen Aktivitäten werden Festveranstaltungen

organisiert

· Pressemitteilungen

· Mitteilung der Aktivitäten an Behörden

Beschaffung

Die in der Dienstanweisung des Schulträgers geltende

Dienstanweisung für Beschaffung sieht unter anderem

folgende Kriterien vor:

24 25


· Regionalität (geringe Transportwege)

· Langlebigkeit

· Geringer Energieverbrauch

· Recyclingmaterial

· Mehrfachnutzung

· Umweltkennzeichen

· Konformitätszeichen

Ein Großteil der Verbrauchsgüter wie Photokopierpapier

wird vom Schulträger zentral

eingekauft und der Schule in Rechnung gestellt.

Verkehr

Eine aktuelle Verkehrsumfrage mit Schülern aus Kaufmännischen

Abteilung ergab detaillierte Erkenntnisse

zu den von diesen Schülern benutzten Verkehrsmitteln.

Durch regelmäßige Informationen, Bildung von

Fahrgemeinschafen und Aktionen der SMV in Zusammenarbeit

mit Umweltteam soll der Individualverkehr

eingeschränkt werden.

Vor allem durch die Arbeit unseres Verkehrssicherheitsbeauftragten

soll die Verkehrssicherheit erhöht

werden.

Umwelttag 2009: Anleitung zur praktischen Mülltrennung

Günter Klasen, Günter Claus und Norbert Hense, Mitglieder der

Jury des Umwelttages 2010, bewerten ein Umweltprojekt

Umweltmanagementbeauftragter Günter Klasen und Hartmut

Stephan vom Sponsor Sparkasse Kehl geben die Sieger bekannt

Umwelttag 2009: Vergleich der Kosten und Umweltfreundlichkeit von Heizungsanlagen

28

29


7. Erreichte Ziele der

Umwelterklärung 2006

Im Umweltprogramm 2006 wurden als Ergebnis unserer

jährlichen Umweltprüfung konkrete Ziele und

Tätigkeiten festgehalten. Damit soll an unserer Schule

ein verbesserter Schutz der Umwelt gewährleistet

werden. Im Folgenden wird anhand des Umweltprogramms

die Zielerreichung bewertet.

Jeder kann zum Umweltschutz beitragen

Ausbau und Verbesserung des Umweltmanagementsystems

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Ökobilanz verbessern

• Alle Informationen über Ressourcenverbrauch

und Umweltbelastungen

(insbesondere Strom-, Gas- und

Wasserverbrauch, sowie Abfallaufkommen)

sammeln.

• kontinuierlich

• Umweltbeauftragter

Verbesserung der Information

und Kenntnisse

• Über die Arbeit des Umweltteams,

des Ressourcenverbrauchs und über

Umweltbelastungen berichten (Aushänge,

Tafeln).

• Wird durchgeführt.

Projektergebnisse werden frei zugänglich

ausgestellt.

Die Homepage www.schuleaufumwleltkurs.de

bleibt eine wichtige Informationsplattform,

neben Aushängen

und Presseartikeln.

• kontinuierlich

• Umweltteam

Umweltbildung

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Eigenverantwortung von

Schüler/innen und Lehrer/innen

im Umgang

mit Ressourcen stärken

• Einweisung in die bestehenden Verhaltensregeln

zum richtigen Umgang

mit Heizung, Licht und Lüftung, Organisation

von Verantwortlichkeiten

(z.B. Energietafeldienst, Raumpaten

etc.) systematisch erproben und

verbessern.

• Wird vom Klassenlehrer zum Schuljahresanfang

und nach Bedarf

durchgeführt

zu Beginn

des

Schuljahres

Klassenlehrer/innen

Schüler/innen

Fachlehrer/innen

30

31


Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Eigenverantwortung von

Schüler/innen und Lehrer/innen

im Umgang

mit Ressourcen stärken

Energie-/Umweltthemen

transparent und anschaulich

machen

• Ideenwettbewerbe organisieren, um

den Wasser- und Energieverbrauch

sowie das Abfallaufkommen zu

reduzieren.

• Erfolgt in der Regel im Zuge des

jährlichen Umweltaktionstages.Verbesserungsvorschläge

werden in der

Regel von Mitgliedern des Umweltteams

eingereicht.

• Suche von Sponsoren für besondere

Aktionen, Aufgaben, Anstrengungen.

• Sparkasse Hanauerland spendet

Geldpreise für den Umwelttag.Die

Einnahmen aus der schuleigenen

Photovoltaikanlage stehen dafür zur

Verfügung.

• Energietage an der Schule durchführen

(z.B. Projekt- und Aktionstage).

• Wird jährlich unter dem neuen Namen

Umweltaktionstag durchgeführt!

Schulklassen aus allen Abteilungen

präsentieren in ihren Klassenräumen

Projekte rund um die Themen Energie,

Umwelt, Klimaschutz. Interessierte

Schulklassen besuchen mit

ihren LehrerInnen nach festgelegten

Ablaufplänen die Präsentationen.

Dabei ist festzustellen, dass die

präsentierenden SchülerInnen sehr

engagiert agieren und die Zuhörer

sich sehr interessiert zeigen. Eine

Jury aus SMV, Umweltteam, Schulleitung,

Ausbilder, Eltern ermittelt die

drei besten Präsentationen, die zum

Ende der Veranstaltung in der Aula

vor allen SchülerInnen und LehrerInnen

prämiert werden. Jede teilnehmende

Klasse erhält einen Preis und

jedeSchülerIn eine Urkunde.

• Durchführung von Besichtigungen

(z.B. Müllsortieranlagen, Mülldeponien,

Kraftwerken).

• Wird durchgeführt!.

• Einbeziehung von außerschulischen

Personen bei der Behandlung umweltrelevanter

Themen (z.B. Abfallberater

des Landratsamtes).

• Wird durchgeführt!

kontinuierlich

einmal

pro Schuljahr

unterrichtsbezogen

Umweltbeauftragter,

Umweltteam,

Schulleitung

Umweltteam,

Schulleitung,

Gesamtlehrerkonferenz

LehrerInnen

SchülerInnen

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Beschäftigung mit alternativen

Energien und

allgemeinen Energiesparmaßnahmen

Verkehr

• Die Energiespar–AG baut einen

solarbetriebenen Springbrunnen im

Pausenhof.

• Wurde in Betrieb genommen und

wird von der Energiespar-AG der

zweijährigen Berufsfachschule Metall

betreut und gewartet.

Ende

2007

Abteilung Technik

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Mitfahrerquote erhöhen

Sichere Fahrradabstellplätze

Eigene Schulkantine

einrichten

Verkehrssicherheit

erhöhen

Verkehrsaufkommen

verringern durch

verbesserte Übernachtungsmöglichkeiten

im

Schülerwohnheim

• Jährliche Schülerbefragung.

• Abstimmung mit der TGO.

• Wird kontinuierlich durchgeführt

• Fahrgemeinschaften anregen, erproben

und verbessern.

• 2007 wurde eine Mitfahrerbörse im

Intranet eingerichtet.

• Sie wird aber wenig genutzt

• Abschließbare Stellplätze für SchülerInnen

schaffen.

• Wurden eingerichtet.

• Nach Finanzierungsmöglichkeiten/

Sponsoren suchen

• Noch nicht realisiert

• Maßnahmen gegen Falschparken

ergreifen

• Belehrung erfolgt nach Bedarf

• Verkehrserziehungswoche und Aktionen

zur Verkehrssicherhei durchführen,

erproben und verbessern

• Anfang jeden Jahres wird mit Erfolg

eine von der Polizei durchgeführte

Verkehrserziehungswoche mit Ausstellung

und Lehrfilmen organisiert.

• Renovierung des Schülerwohnheims.

• Nach der Renovierung sind alle Zimmer

in der Regel belegt.

ÖPNV-Anschluss verbessern

kontinuierlich

zu Beginn

jedes

Schuljahres

Bis 2008

Bis 2010

bis 2007

SMV

Schulleitung

Umweltteam

KlassenlehrerInnen

KlassensprecherInnen

SMV

Schulleitung

Schulleitung,

Schulträger

kontinuierlich

Verkehrssicherheitsbeauftragter

Klassenlehrer/in

Schulleitung,

Schulträger

34 35


Abfall

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Gebäude, Heizung

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Professionelle Beratung

im Bereich Hochbau

und Haustechnik

Gasverbrauch reduzieren

Wasser und Abwasser

• Kontrollen durchführen.

• Übervolle Mülleimer durch Schüler

leeren.

• Ziel konnte nicht beziehungsweise

nur zeitweise erreicht werden.

• Teilnahme am kommunalen Energiemanagement

durch die Ortenauer

Energieagentur.

• Teilnahme hat stattgefunden

• Erneuerung der Kesselanlage im K –

Gebäude (geschätzt: 20%).

• Erneuerung der Heizungsregelung im

G – Gebäude mit moderner Pumpentechnologie

(geschätzt: 20 %).

• Die dringend notwendige Sanierung

aller Heizungsanlagen konnte noch

nicht realisiert werden.

• Erneuerung der Fenster der G- und

H-Gebäude (geschätzt: 20 %).

• Voraussichtlich im Herbst 2009

werden Im G – Gebäude die Fenster

erneuert. Die Fassade der Südseite

wird zusätzlich wärme gedämmt.

Mülltrennung verbessern

kontinuierlich

2007 SMV,

Umweltteam

mittel- bis

langfristig

SMV

Umweltteam

Gebäudemanagement

LRA Ortenaukr.

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Trinkwasserverbrauch

um

2 % auf Basis von

2006 vermindern

• Umbaumöglichkeiten (z.B. Spülkästen

anstelle Druckspüler) in allen

Gebäuden überprüfen und evtl.

veranlassen.

• Wurde nicht realisiert

• Wasserhähne und Spülkästen regelmäßig

kontrollieren.

• Die Durchflussmenge wird regelmäßig

verringert. Die SchülerInnen erhöhen

aber unerlaubterweise wieder

die Stärke

Ende

2009

Umweltteam

Energiespar –AG

Gebäudemanagement

LRA Ortenaukr.

Hausmeister

Außenanlagen, Boden, Grünflächen

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Fassadenbegrünung

(ca. 200 m² Fläche)

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Beibehaltung des aktuellen

Papierverbrauchs

Umwelt- und gesundheitsorientierter

Einkauf

• Information über geeignete Bepflanzung

und Eignung der Fassade

beschaffen.

• Wurde realisiert

• An der Fassade des Werkstattgebäudes

Kiesschicht austauschen und

Fassadenbegrünung erweitern.

• Schulhof und Fassaden begrünen.

• Nicht realisiert

Einsatz von Chemikalien und anderer Gefahrenstoffe

Verwendung von Lernmaterial, Nutung von Büromaterial,

Verbrauch von Schülerbedarf

• Beidseitiges Kopieren, Duplex-Taste

nutzen (Aufhängen von Plakaten).

• Fehlkopien und einseitig benutztes

Papier als Notizzettel benutzen.

Bis 2009

kontinuierlich

Umweltteam

Landratsamt

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Ökologisch bedenkliche

Chemikalien reduzieren

Strom

• Kleinmengen verbrauchen oder

entsorgen.

• Auf Verwendung im Unterricht verzichten.

• Wurde realisiert

kontinuierlich

Betroffene Lehrkräfte

Fachschaft Chemie

Schulleitung

Umweltteam

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Lichtverhältnisse in

Anlehnung an Arbeitsstättenverordnung

(Erkenntnis

aus Beleuchtungsuntersuchung)

verbessern

• Deckenleuchten reinigen und Leuchten

mit Lampen in den Klassenräumen

voll bestücken.

• Bei anstehender Renovierung einzelner

Klassenräume wurden die

Lichtverhältnisse verbessert.

2007 UMB

Schulleitung

Hausmeister

32

33


8. Das Umweltprogramm

Im vorliegenden Umweltprogramm sind als Ergebnis

unserer jährlichen Umweltprüfung konkrete Ziele und

Tätigkeiten festgehalten. Damit soll an unserer Schule

ein verbesserter Schutz der Umwelt gewährleistet

werden. Es sind Maßnahmen abgeleitet und Fristen

festgelegt, in denen die Maßnahmen umgesetzt werden

sollen.

Ausbau und Verbesserung des Umweltmanagementsystems

Ziele

Maßnahmen

Zeitraum

Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Ökobilanz verbessern

• Alle Informationen über Ressourcenverbrauch

und Umweltbelastungen

(insbesondere Strom-, Gas- und

Wasserverbrauch, sowie Abfallaufkommen)

sammeln.

• kontinuierlich

• Umweltbeauftragter

Verbesserung der Information

und Kenntnisse

• Über die Arbeit des Umweltteams,

des Ressourcenverbrauchs und über

Umweltbelastungen berichten (Aushänge,

Tafeln).

• kontinuierlich

• Umweltteam

Umwelttag 2010: Schüler der einjährigen Berufsfachschule Metall stellen den solarbetriebenen Sterlingmotor vor

35 37


Umweltbildung

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Eigenverantwortung

von Schüler/innen und

Lehrer/innen im Umgang

mit Ressourcen

stärken

• Einweisung in die bestehenden Verhaltensregeln

zum richtigen Umgang mit

Heizung, Licht und Lüftung, Organisation

von Verantwortlichkeiten (z.B.

Energietafeldienst, Raumpaten etc.)

systematisch erproben und verbessern.

• Ideenwettbewerbe organisieren, um

den Wasser- und Energieverbrauch

sowie das Abfallaufkommen zu reduzieren.

• Suche von Sponsoren für besondere

Aktionen, Aufgaben, Anstrengungen.

zu Beginn

des

Schuljahres

kontinuierlich

Klassenlehrer/innen

Schüler/innen

Fachlehrer/innen

Umweltbeauftragter,

Umweltteam,

Schulleitung

Verkehr

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Mitfahrerquote

Eigene Schulkantine

einrichten

• Jährliche Schülerbefragung.

• Abstimmung mit der TGO

• Fahrgemeinschaften anregen, erproben

und verbessern

• Als Sponsor wurde die Firma K&U

Backwaren gefunden.

ÖPNV-Anschluss verbessern

kontinuierlich

zu Beginn

jedes

Schuljahres

Bis Ende

2010

SMV

Schulleitung

KlassenlehrerInnen

KlassensprecherInnen

Schulleitung

Schulträger

Fa. K&U

Energie-/Umweltthemen

transparent und

anschaulich machen

• Umweltaktionstag an der Schule

durchführen

• Durchführung von Besichtigungen

(z.B. Müllsortieranlagen, Mülldeponien,

Kraftwerken).

einmal

pro Jahr

unterrichtsbezogen

Umweltteam, Schulleitung,

Gesamtlehrerko

nferenz,LehrerInnen,

SchülerInnen

Lehrerinnen,

Schülerinnen

Verkehrssicherheit

erhöhen

Abfall

• Maßnahmen gegen Falschparken

ergreifen.

• Verkehrserziehungswoche und Aktionen

zur Verkehrssicherheit durchführen,

erproben und verbessern.

kontinuierlich

Verkehrssicherheitsbeauftragter

• Einbeziehung von außerschulischen

Personen bei der Behandlung umweltrelevanter

Themen (z.B. Abfallberater

des Landratsamtes).

• Einrichtung einer schuleigenen Videothek

im Intranet zu umweltrelevanten

Themen

Juli

2010,

kontinuierlich

Umweltteam

LehrerInnen

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

• Kontrollen durchführen.

• Neuer Halter für den Gelben Sack

(Erprobungsphase)

Mülltrennung verbessern

kontinuierlich

Juli 2010

Umweltteam, SMV, Klassenlehrer,

Umweltteam

Beschäftigung mit

alternativen Energien

und allgemeinen Energiesparmaßnahmen

• Jedes Jahr ein größeres Projekt mit

einer Schulklasse realisieren.

1. Bau eines solarbetriebenen Sterlingmotors.

Ende

2009

Abteilung Technik

Bei den Kontrollen in den Klassenzimmern und bedingt

durch die Neuvergabe der Reinigung ergab sich

eine unbefriedigende Situation, d.h. Müll wurde nicht

mehr ordentlich getrennt bzw. die Mülleimer wurden

gerade im Sommer nicht mehr häufig genug geleert.

Als Konsequenz soll zunächst im Lehrerzimmer G 110

und bei positivem Ergebnis danach in den Klassenzimmern

des N-Gebäudes versucht werden mit einem

großen Ständer für den „Gelben Sack“ die Trennungsquote

zu erhöhen, da der „Gelbe Sack“ den Schülern

bekannt ist und sich deutlich von den anderen

Müllbehältnissen unterscheidet. Außerdem bedeutet

es für die Reinigungsfachkraft weniger Aufwand den

„Gelben Sack“ komplett in den grünen Punkt-Container

zu werfen, ohne den Müll vorher umzuleeren.

38 39


Gebäude, Heizung

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Gasverbrauch reduzieren

• Erneuerung der gesamten Heizungsanlagen

im K - u. L. - Gebäude sowie

in der Kreissporthalle (geschätzt:

20%)

• Installation eines Blockheizkraftwerkes

in der Kreissporthalle

• Erneuerung der Heizungsregelung im

G - Gebäude mit moderner Pumpentechnologie

(geschätzt: 20%).

• Installation eines Energiespargerätes

- ESA Therm zur Optimierung der

Heizungsregelung im K - Gebäude

• Erneuerung der Fenster der G - und

H - Gebäude und der Pausenhalle

(geschätzt: 20%).

mittel- bis

langfristig

Beginn

Herbst

2009

Ende

2010

Gebäudemanagement

LRA Ortenaukreis

Schulleitung

UMB

Gebäudemanagement

LRA Ortenaukreis

Schulleitung, UMB

Einsatz von Chemikalien und anderer Gefahrenstoffe

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Ökologisch bedenkliche

Chemikalien reduzieren

Wasser und Abwasser

• Kleinmengen verbrauchen oder entsorgen.

• Auf Verwendung im Unterricht verzichten.

kontinuierlich

Betroffene Lehrkräfte

Fachschaft Chemie

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Trinkwasserverbrauch

um

2 % auf Basis von

2006 vermindern

• Umbaumöglichkeiten (z.B. Spülkästen

anstelle Druckspüler) in allen Gebäuden

überprüfen und evtl. veranlassen.

• Wasserhähne und Spülkästen regelmäßig

kontrollieren.

Ende

2009

Umweltteam

Energiespar –AG

Gebäudemanagement

LRA Ortenaukr.

Hausmeister

• Information/Belehrung der LehrerInnen

zu Beginn der Heizperiode

jährlich

Umweltmanagementbeauftragter

Strom

Verwendung von Lernmaterial, Nutzung von Büromaterial,

Verbrauch von Schülerbedarf

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Beibehaltung des aktuellen

Papierverbrauchs

Umwelt- und gesundheitsorientierter

Einkauf

• Beidseitiges Kopieren, Duplex-Taste

nutzen (Aufhängen von Plakaten).

• Fehlkopien und einseitig benutztes

Papier als Notizzettel benutzen.

kontinuierlich

Schulleitung

Umweltteam

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Lichtverhältnisse in

Anlehnung an Arbeitsstättenverordnung

(Erkenntnis

aus Beleuchtungsuntersuchung)

verbessern.

Stromverbrauch nicht

ansteigen lassen

• Deckenleuchten reinigen und Leuchten

mit Lampen in den Klassenräumen

voll bestücken.

• Schaltzeituhren und abschaltbare

Steckerleisten für geeignete Geräte

anschaffen

2007

2012

UMB

Schulleitung

Hausmeister

Schulleitung

Umweltteam

Außenanlagen, Boden, Grünflächen

Ziele Maßnahmen Zeitraum Verantwortlichkeit/

Zuständigkeit

Fassadenbegrünung

(ca. 200 m² Fläche)

• An der Fassade des Werkstattgebäudes

Kiesschicht austauschen und

Fassadenbegrünung erweitern.

• Schulhof und Fassaden begrünen.

Bis 2009

Umweltteam

Landratsamt

40 41


9. Zusammenfassung der

umweltrelevanten Angaben und Zahlen

Aus den erhobenen Daten ergaben sich keinerlei Hinweise

auf die Überschreitung von gesetzlich vorgegebenen

Grenzwerten. Die absoluten Verbrauchsdaten

wurden auf die Anzahl der beschäftigten Lehrer, Sekretärinnen

und Hausmeister des betreffenden Erfassungsjahres

in Relation gesetzt.

Energieverbrauch

Gas

An unserer Schule gibt es insgesamt vier gasbetriebene

Heizungsanlagen, von denen die im Gebäudeteil

G mit zwei Kesseln (je 800 KW) die größte Anlage

ist. Fremdnutzung (Volkshochschule, Vereine) wurde

nicht herausgerechnet! Die Vergütung des Energieverbrauchs

der Fremdnutzer geschieht pauschal.

Witterungsbedingt stieg der Gasverbrauch 2008 wieder

an. Da die längst fällige Modernisierung der Heizungsanlagen

in absehbarer Zeit nicht erfolgen wird,

wurde im Dezember 2009 ein technisches Projekt zur

Senkung des Gasverbrauches gestartet. Dazu wurde

ein zusätzliches Steuerungsgerät in die Heizungsanlage

der Kaufmännischen Abteilung eingebaut. Durch

gleichmäßigere Brennerlaufzeiten soll dadurch der

Gasverbrauch bis zu 10 Prozent gesenkt werden können.

Der Verbrauch für das Jahr 2009 konnte nicht

dargestellt werden, da aufgrund des neuen Abrechnungsmodus

des Gaslieferanten (Badenova) die Daten

noch nicht vorliegen.

Strom

Da in den Werkstätten energieintensive Anlagen (z.B.

Backöfen, Schweißwerkstatt, usw.) betrieben werden,

ist unsere Schule über eine eigene Mittelspannungsanlage

versorgt. Als Stromkunde sind wir „Sonderabnehmer“

und haben eine andere Tarifgestaltung als

private Haushalte. Die Verträge werden von unserem

Schulträger ausgehandelt. Die schuleigene Fotovoltaikanlage,

die mit eingesparten Energiegeldern errichtet

wurde, erwirtschaftete seit 2002 einen jährlichen

Ertrag von ca. 1000 €. Diese Mittel sollen für Kosten

der Zertifizierung und Umweltprojekte eingesetzt werden.

Fremdnutzung (Volkshochschule, Vereine) wurde

nicht herausgerechnet! Die Vergütung des Energieverbrauchs

der Fremdnutzer geschieht pauschal.

In den Jahren 2007/2008 lässt sich eine signifikante

Einsparung beim Stromverbrauch feststellen. Eine

mögliche Erklärung ist der Austausch älterer

Elektrogeräte in der Schulküche, Computer und Bildschirme

durch moderne, im Energieverbrauch sparsamere

Geräte.

Die stetige Zunahme der schuleigenen Elektrogeräte

wie Computer und Beamer und deren längeren Nutzungszeiten,

bedingt u.a. durch die Einführung des

elektronischen Klassenbuches im Jahre 2009 führt

natürlich zu einem höherem Stromverbrauch, der die

Einsparungen teilweise wieder aufzehrt.

Materialeffizienz

Die Beruflichen Schulen Kehl sind kein produzierender

Betrieb.

Die Einsatzmengen an Verarbeitungsmaterialien (Nahrungsmittel,

Betriebs- und Hilfsstoffe) sind als unwesentlich

anzusehe.

Wasser

Trinkwasser wird für die sanitäre Nutzung, Reinigung

und die Herstellung von Lebensmitteln im Lebensmittelbereich

verbraucht.

Normales Abwasser wird im Rahmen der Grenzwerte

des Abwasserzweckverbandes direkt in die Kanalisation

eingeleitet.

Abwässer aus dem KFZ-Bereich und dem Lebensmittelbereich

werden über

Öl-/Fettabscheider eingeleitet.

Hinweis zur Kreissporthalle:

Die Kreissporthalle gehört zum Standort Berufliche

Schulen Kehl. Die Nutzungszeiten durch die örtlichen

Vereine werden vom zuständigen Hausmeister Herrn

Basmangin aufgeschrieben und an den Schulträger

(Landratsamt Ortenaukreis) gemeldet. Der Schulträger

verrechnet die Fremdnutzung mit der Stadt

Kehl.9.4 Müllaufkommen

Müllaufkommen

Die Erfassung des Müllaufkommens wurde 2009 geändert.

Leichtverpackungen und Papier wird seitdem

getrennt erfasst.

Seit 2008 wurden auf Initiative eines Kollegen weitere

Papiersammelstationen eingerichtet. Die Recyclingserlöse

kommen der örtlichen freiwilligen Feuerwehr

42 43


zu Gute. Die Volumenmengen bei Bauabfällen(1,4

t/m3) und Gartenabfällen(0,6 t/m3) wurden in Gewichtsmengen

umgerechnet.

Biologische Vielfalt

Im Berichtsjahr hat kein zusätzlicher Flächenverbrauch

stattgefunden.

Mit der für die Beruflichen Schulen Kehl zuständigen

Gartenbaubeauftragten Frau Holzförster vom Landratsamt

ist abgesprochen, dass bei Neuanpflanzungen

bzw. dem Austausch von Pflanzen darauf geachtet

wird, dass ausschließlich heimische Pflanzenarten

ausgewählt werden. Die Fassadenbegrünung an den

Werkstattgebäuden wird fortgeführt.

Geplant ist der Austausch der gesamten Kiesschicht

an gleicher Stelle.

Insgesamt handelt es sich um eine Schule mit viel

Grünflächen. Gerade um die Gebäude K und L gibt es

lange und hohe Hecken und einige Obstbäume, die

Vögeln viel Lebensraum bieten.

Die Kompostierung von Küchenabfällen und Pflanzenresten

aus dem Schulgarten durch Klassen der

Hauswirtschaft hat sich bewährt und wird fortgeführt.

Im Jahr wurde 2005 eine Kräuterschnecke mit ca. 4

m Durchmesser gebaut. Die

darin angebauten Küchenkräuter wurden auch 2009

für den Biologieunterricht und den küchenpraktischen

Unterricht genutzt.

Emissionen

Die Angaben zu den Umweltauswirkungen bezüglich

der Emissionen wurden der Stromkennzeichnung des

E-Werkes Mittelbaden (Stromversorger) entnommen

und auf die Jahre 2007 bis 2009 angewandt.

Chemikalien

Im Verlauf der Jahre 2002 bis 2005 wurden ca. 400

Chemikalien und Gefahrstoffe in das Umweltkataster

„SARA“ eingegeben. Mit Hilfe des Programms

„SARA“ konnten die erforderlichen Betriebsanweisungen

erstellt werden. Es wurden auch Stoffe im

Vorbereitungsraum K5, der Physiksammlung G 23,

des Kfz-Lagers W und des Lagers im Keller des N-

Gebäudes erfasst. Diese Erfassung wurde 2009 weiterhin

aktualisiert.

Nach der ersten Entsorgungsaktion durch die Firma

H&B Umweltservice GmbH in 79395 Neuenburg ist

eine zweite Aktion, die auch die Chemikaliensammlung

der kaufmännischen Abteilung einschloss, im

Januar 2005 durchgeführt worden. Dadurch wurden

22 ökologisch bedenkliche Stoffe entsorgt.

2006 wurden in einer dritte Entsorgungsaktion vor

allem Blei-, Cadmium- und Chromverbindungen alter

Lagerbestände beseitigt.

Die Chemiefachräume H 008 und H 009 wurden

Ende 2007 bis Juni 2008 renoviert

und mit neuen Chemikalien- und Sicherheitsschränken

ausgerüstet

Nicht mehr benötigte Chemikalien der Abteilungen

Körperpflege und Hauswirtschaft wurden im September

2008 durch eine Fachfirma entsorgt.

Im September 2009 wurde der Chemiesaal der Kaufmännischen

Abteilung zu einem normalen Klassenzimmer

umgewidmet. Die nicht mehr benötigten Chemikalien

wurden wie gesetzlich vorgeschrieben von

der Fa. Remondis fachlich entsorgt

Verkehrsumfrage 2009

1. Beteiligung

An der Verkehrsumfrage beteiligten sich aus der

Abteilung Wirtschaft 46 Teilzeitschüler im ersten

Lehrjahr zum Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel

und 65 Vollzeitschüler der 11. Klassenstufe

des Beruflichen Gymnasiums

2. Entfernung Wohnort - Schule

Die Mehrheit der Befragten kommt aus Kehl und

der näheren Umgebung. Die Teilzeitschüler müssen

zum Teil größere Entfernungen überwinden,

da der gesamte Ortenaukreis zum Einzugsgebiet

der Schule gehört.

3. Verkehrsmittel

• Öffentliche Verkehrsmittel:

Ein Drittel der Befragten benutzt öffentliche

Verkehrsmittel wie Bus und Bahn. Kaum ein

Befragter gab an, dass er aufgrund günstigerer

Fahrpreise die öffentlichen Verkehrsmittel

nutzen würde. Darüber hinaus scheinen unzureichende

Verkehrsanbindungen und deren

Folgen (hohe Wartezeiten, häufiges Umsteigen,

überfüllte Verkehrsmittel) der Anlass dafür, dass

die Befragten, sofern möglich, mit eigenen Verkehrsmitteln

zur Schule kommen.

• Autofahrer und Fahrgemeinschaften:

Der Anteil der Schüler, die mit dem Auto zur

Schule kommen, beträgt bei Teilzeitschülern

45% und bei Vollzeitschülern 24%. Gleichzeitig

ist die Fahrzeit bei Teilzeitschülern wesentlich

kürzer (im Durchschnitt 29 Minuten) als bei Vollzeitschülern

(im Durchscnitt 53 Minuten). Ein

Hauptgrund dafür ist vermutlich die Tatsache,

dass der Wunsch, mit einem Auto die Fahrzeit

zu verkürzen, nur bei Teilzeitschülern durch

deren Ausbildungsvergütung realisiert werden

kann.

Circa 60% der Autofahrer fahren allein zur

Schule. Fahrgemeinschaften existieren, werden

jedoch nur selten realisiert. Alle Selbstfahrer

behaupten, dass sie Raum für Mitfahrer hätten.

Ausagenbezüglich deren Bereitschaften, liegen

nicht vor.

• Fahrradfahrer:

Der Anteil der Fahrradfahrer hat sich im Vergleich

zur letzten Verkehrsumfrage erhöht.

Während Teilzeitschüler nur sehr selten mit

dem Fahrrad ur Schule kommen (5%), nutzen

Vollzeitschüler mehrheitlich dieses Verkehrsmittel

(34%). Hauptgrund dafür ist die Entfernung

Wohnort - Schule.

4. Fahrzeit bei unterschiedlichen Verkehrsmitteln

Aufgrund der größeren Entfernung Wohnort -

Schule benötigen Teilzeitschüler eine längere

Fahrzeit als Vollzeitschüler

Tabellen im Überblick

Energieverbrauch

Gesamtverbrauch Energie

Quelle der Verbrauchsdaten: Landratsamt Ortenaukreis

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Gas in MWh 2.312 2.248 2.091 1.913 2.004 2.111 1.805

Strom in MWh 378 399 391 403 391 370 379

Gesamt in

MWh

Energieverbrauch je Mitarbeiter

5. Verbesserungsvorschläge

Ohne jeden Befragten einzeln zu zitieren, seien

zusammenfassend folgende Verbesserungsvorschläge

formuliert:

• Bessere Abstimmung zwischen den verschiedenen

Verkehrsanbindungen im gesamten Einzugsgebiet

sowie die angemessenere Berücksichtigung

bestimmter Stoßzeiten im Schulalltag

• Höhere Kapazität der Busse in den Stoßzeiten

• Einführung von Expressbussen zwischen Schule

und Hauptbahnhof

• Realisation einer Verkehrsumfrage durch öffentliche

Verkehrsträger bezüglich der Akzeptanz

einer Fahrpreiserhöhung bei gleichzeitiger Beseitigung

der genannten Kritikpunkte

• Verbesserung der Parkplatzsituation an der

Schule

• Förderung der Bildung und Nutzung von Fahrgemeinschaften

durch Etablierung einer Kommuniktationsplattform

(Suche - Biete) sowie

der Gewährung von Spritgeld-Zuschüssen für

dauerhafte Fahrgemienschaften.

2690 2647 2492 2314 2395 2481 2.184

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Anzahl 124 120 114 124

MWh 18,661 19,9583 21,763 17,612

44 45


Gasverbrauch

Gas Gesamtverbrauch (tatsächlicher Verbrauch)

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008

MWh 2.312 2.248 2.091 1.913 2.004 2.111

Verbrauch je Mitarbeiter

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008

Anzahl 124 120 114

MWh 15,430 16,702 18,519

Verbrauch an Erneuerbaren Energie

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

% 27% 27% 27%

MWh 105,6 99,8 102,2

Verbrauch je Mitarbeiter

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Anzahl 120 114 124

MWh 0,880 0,875 0,824

Die Angaben zum Verbrauch an Erneuerbaren Energien wurden der Stromkennzeichnung (Energiemix) des E-Werkes Mittelbaden,

neuester Stand 2008, entnommen.

2003

2004

2005

2006

2007

2008

0 500 1000 1500 2000 2500

Gasverbrauch in MWh

Stromverbrauch

Stromverbrauch aller Gebäude in MWh

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Restmüll in t 17,06 19,8 16,09 13,27 12,6 18,59 16,80

DSD-Leichtverpackungen

- - - 0,83

in t

Papier in t 9,9 8,4 9,3 6,9 6,0 4,88 4,57

Bau- und Mischabfälle

20 m 3 - 60 m 3 60,2 t 59,5 t 116,9 t 78,4 t

Garten- und

Kompostabfälle

- 7 m 3 19 m 3 10,2 t 11,2 t 8,4 t 8,1 t

Gesamt 90,57 t 89,3 t 148,77 t 108,7 t

Strom Gesamtverbrauch im Hoch- und Niedertarif

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

MWh 378,3 398,5 391,2 403,1 391,2 369,8 378,6

Stromverbrauch je Mitarbeiter

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Anzahl 120 114 124

MWh 3,260 3,244 3,053

Müllaufkommen

405

400

395

390

385

380

375

370

365

360

355

350

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

46 47


Müllaufkommen je Mitarbeiter

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Anzahl 124 120 114 124

Gewicht 0,730 t 0,744 t 1,305 t 0,876 t

Wasserverbrauch

Emissionstabelle

250000

200000

150000

100000

Wasserverbrauch aller Gebäude (Gesamtverbrauch)

50000

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

m 3 2.828 3.084 3.222 3.010 2.361 2.269 2.082

0

Kohlendioxid CO2 in kg

Wasserverbrauch aller Gebäude (Gesamtverbrauch)

Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

Anzahl 120 114 124

m 3 19,675 19,903 16,790

3500

3000

2500

2000

1500

1000

500

0

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

gesamter Wasserverbrauch aller Gebäude in m³

2009

Biologische Vielfalt 01.12.2009

Menge in m²

Liegenschaften

Versiegelte Flächen 14.610

Grünflächen 11.190

Gesamtfläche 25.800

Außenanlagen, versiegelt

Parkplätze 2.220

Wege 3.190

Schulhof 900

Gesamt 6.310

pro Mitarbeiter (124) 51

Emissionstabelle

Jahr 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

CO2

in kg

217.050 220.557 232.339 228.118 235.051 97.823 92.470 94.662

SO2

in kg

NOX

in kg

CO

in kg

175,72 178,56 188,10 184,68 190,29 79,198 74,849 76,638

152,64 155,10 163,39 160,42 165,30 68,795 65,087 66,569

40,21 40,86 43,04 42,25 43,54 18,121 17,129 17,536

Mittlere Emissionsfaktoren:

Energieart Einheit Kohlendioxid

CO2

Schwefeldioxid

SO2

Stickstoff

NOX

Kohlenmonoxid

CO

Strom (Mix) g/kWh 250 0,202 0,176 0,046

Verbrauch/Aufkommen je Mitarbeiter

2007 2008 2009

Mitarbeiter 120 114 124

Hinweise: Versiegelte Flächen beinhalten Parkplätze, Wege und

die Flächen der Schulhöfe. Zu überbauten Flächen gehören Schulgebäude,

Sporthalle und sonstige überbaute Flächen.

Überbaute Flächen

Schulgebäude 5.500

Sporthalle 2.300

Sonstige 500

Gesamt 8.300

Pro Mitarbeiter 67

Gas/Strom in MWh 18,661 19,9583 21,763

Material - - -

Wasser/m³ 19,675 19,903 16,790

Müll/t 0,744 t 1,305 t 0,876 t

Fläche/m² - - -

48 49


Verkehrsumfrage

Verkehrsmittel

Entfernung Wohnort - Schule

Teilzeitschüler

Vollzeitschüler

Teilzeitschüler

Vollzeitschüler

Bahn, Bus 35 %

Bahn, Bus 33 %

0-5 km 10 Schüler 22 %

5-10 km 6 Schüler 13 %

0-5 km 28 Schüler 43 %

5-10 km 19 Schüler 29 %

Auto

Selbstfahrer 26 %

Mitfahrer 19 %

Auto

Selbstfahrer 9 %

Mitfahrer 15 %

10-15 km 8 Schüler 17 %

15-20 km 5 Schüler 11 %

10-15 km 10 Schüler 15 %

15-20 km 3 Schüler 5 %

Motorrad,

Roller oder

Mofa

Selbstfahrer 4 %

Mitfahrer 0%

Motorrad,

Roller, Mofa

Selbstfahrer 2 %

Mitfahrer 0 %

20-25 km 8 Schüler 17 %

20-25 km 3 Schüler 5 %

Fahrrad 5%

Fahrrad 34 %

25-30 km 0 Schüler 0 %

25-30 km 1 Schüler 2 %

Gehe zu Fuß 11 %

Gehe zu Fuß 23 %

30-35 km 4 Schüler 9 %

30-35 km 0 Schüler 0 %

35-40 km 5 Schüler 11 %

35-40 km 1 Schüler 2 %

über 40 km 0 Schüler 0 %

über 40 km 0 Schüler 0 %

Gesamt 46 Schüler 100 %

Gesamt 65 Schüler 100 %

100

80

89

100

80

60

60

60

56

40

35

50

40

40

20

0

Bus, Bahn

Auto,

Moped

16

Fuss,

Fahrrad

30

20

20

10

0

Bus,

Bahn

10

Auto,

Moped

18

Fuss,

Fahrrad

Fahrzeit Teilzeitschüler in min.

50 51


10. Gültigkeitserklärung

ERKLÄRUNG DES UMWELTGUTACHTERS ZU DEN BEGUTACHTUNGS- UND VALIDIE-

RUNGSSTÄTIGKEIT

Der Unterzeichnete,

Dr. Georg Sulzer

EMAS - Umweltgutachter mit der Registrierungsnummer

DE-V-0041 ,

akkreditiert oder zugelassen für den Bereich:

85.32 berufsbildende, weiterführende Schulen (NACE-Code),

bestätigt, begutachtet zu haben, ob der/die Standort(e) bzw. die gesamte Organisation, wie in der Umwelterklärung

2009 der Beruflichen Schulen Kehl, Karlstr. 37, 77694 Kehl mit der Registrierungsnummer

D -126 - 0061

angegeben, alle Anforderungen der Verordnung (EG) NR. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des

Rates vom 25. November 2009 über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem

für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS) erfüllt/erfüllen.

Mit der Unterzeichnung dieser Erklärung wird bestätigt, dass die Begutachtung und Validierung in voller Übereinstimmung

mit den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 dürchgeführt wurden, —

das Ergebnis der Begutachtung und Validierung bestätigt, dass keine Belege für die Nichteinhaltung der

geltenden Umweltvorschriften vorliegen, —

die Daten und Angaben der Umwelterklärung/der aktualisierten Umwelterkärung(*) ( Standorts(*) Standorts(*)

)

Diese Erklärung kann nicht mit einer EMAS-Registrierung gleichgesetzte werden. Die EMAS-Regiestrierung

kann nur durch eine zustädige Stelle gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 erfolgen. Diese Erklärung

darf nicht als Grundlage für Unterrichtung der Öffentlichkeit verwendet werden.

Kehl, den 25.06.2010

Dr. Georg Sulzer

Umweltgutachter

Hangleite 2

D-84169 Altfrauenhofen

(Zulassungsnummer DE-V-0041)

52 53


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