Cash Management mit demSAP Financial Supply Chain ... - SAP-Hefte

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Cash Management mit demSAP Financial Supply Chain ... - SAP-Hefte

Cash Management mit dem

SAP Financial Supply Chain Management

Robert Bieber, Stephan Kerber

Inhalt

Einleitung ....................................................................................................................................................... 3

Zielgruppe des Heftes .............................................................................................................................. 3

Zum Aufbau des Heftes ........................................................................................................................... 3

Danksagung .............................................................................................................................................. 3

1 Grundlagen .................................................................................................................................................... 5

1.1 Der Begriff »Cash Management« ............................................................................................................. 5

1.2 Das betriebswirtschaftliche Umfeld des Cash Managements .................................................................. 6

Transferzeiten des Geldes ........................................................................................................................ 6

Exposure-Risiken ...................................................................................................................................... 6

1.3 Aufgaben und Ziele des Cash Managements ........................................................................................... 7

1.4 Überblick über das SAP Financial Supply Chain Management ............................................................... 9

1.5 Abgrenzung von SAP Cash Management und SAP Liquidity Planner ..................................................... 11

1.6 Fazit .......................................................................................................................................................... 12

2 SAP Cash Management ............................................................................................................................ 13

2.1 Überblick über den Gesamtprozess »Cash Management« ...................................................................... 13

2.2 Der Tagesfi nanzstatus ............................................................................................................................... 15

Customizing des Tagesfi nanzstatus .......................................................................................................... 15

Anwendung des Tagesfi nanzstatus ........................................................................................................... 21

2.3 Die Liquiditätsvorschau ............................................................................................................................ 23

Customizing der Liquiditätsvorschau ....................................................................................................... 23

Finanzdispogruppe ................................................................................................................................... 23

Stammdaten, Zahlungsverhalten der Debitoren und Fortschreibung ..................................................... 25

Fortschreibung aus den logistischen Modulen ........................................................................................ 27

Anwendung der Liquiditätsvorschau ....................................................................................................... 28

2.4 Customizing von Avise und Merkposten ................................................................................................. 29

2.5 Anwendung von Avise und Merkposten ................................................................................................. 32

2.6 Reporting mit der Recherche ................................................................................................................... 34

2.7 Produktivstart und Datenaufbau ............................................................................................................. 40

2.8 Verteiltes Cash Management ................................................................................................................... 43

2.9 Fazit .......................................................................................................................................................... 47

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Inhalt

3 Integration von SAP Cash Management und SAP Liquidity Planner ..................................... 49

3.1 Nutzen und Praxis einer integrierten Liquiditätsplanung ....................................................................... 49

3.2 Überblick über die Integration ................................................................................................................. 52

3.3 Einrichten der Integration ........................................................................................................................ 54

Wahl der Ist-Konten für die Liquiditätsrechnung .................................................................................... 55

Wahl des Fortschreibedatums in der Liquiditätsrechnung ...................................................................... 56

Forecast aus offener Bankverrechnungs-Position .................................................................................... 57

Forecast aus offener Rechnung ................................................................................................................ 58

3.4 Fazit .......................................................................................................................................................... 60

4 Debitoren- und Kreditoreninfosystem ............................................................................................... 61

4.1 Anwendung .............................................................................................................................................. 61

4.2 Customizing ............................................................................................................................................. 64

4.3 Fazit .......................................................................................................................................................... 66

5 Reporting des Cash Managements mit SAP BW ........................................................................... 67

5.1 Überblick .................................................................................................................................................. 67

5.2 Beschreibung des SAP Business Contents ............................................................................................... 68

Objekte im SAP Business Content für Cash Management ...................................................................... 69

Extraktion aus dem Quellsystem ............................................................................................................. 70

Extraktion der Stammdaten ..................................................................................................................... 72

Extraktion der Bewegungsdaten .............................................................................................................. 73

Selektion der Gliederungen ..................................................................................................................... 73

Kontrolle des Ladevorgangs ..................................................................................................................... 74

Übertragungsregeln und Fortschreibungsregeln ...................................................................................... 74

Cash-Management-Berichte im SAP Business Content ........................................................................... 75

Der RemoteCube 0TRCM_RC1 ............................................................................................................... 76

Der MultiProvider 0TRCM_MC1 ............................................................................................................. 77

5.3 Anwendung des Reportings ..................................................................................................................... 77

Beispiel: Limit-Erfassung als Planungsanwendung .................................................................................. 77

Verbindung der InfoCubes für Limit und Ist ............................................................................................ 79

Defi nition des Berichts ............................................................................................................................. 80

5.4 Fazit .......................................................................................................................................................... 81

6 Ausblick .......................................................................................................................................................... 83

Fallbeispiel ..................................................................................................................................................... 87

Beispiel für einen Tagesfi nanzstatus ......................................................................................................... 87

Beispiel für eine Liquiditätsvorschau ....................................................................................................... 87

Literaturverzeichnis .................................................................................................................................... 89

Index ................................................................................................................................................................ 91

2 © Galileo Press 2006. Alle Rechte vorbehalten.


2 SAP Cash Management

Nachdem wir Ihnen in dem vorangegangen Kapitel das

nötige betriebswirtschaftliche Grundwissen vermittelt haben,

zeigen wir Ihnen in diesem Kapitel nun ausführlich

das SAP Cash Management. Zunächst erläutern wir, wie

das SAP Cash Management in andere SAP-Module integriert

ist und wie sich das auf seine Prozesse und Funktionsweisen

auswirkt. Dabei stehen der Tagesfi nanzstatus

und die Liquiditätsvorschau im Mittelpunkt. In weiteren

Abschnitten stellen wir dann das Customizing und die Anwendung

des Tagesfi nanzstatus, der Liquiditätsvorschau

und die Avisfunktionalität vor. Abschließend erläutern wir

Ihnen Funktionen, die bei Einführungsprojekten i. d. R. die

meisten Fragen aufwerfen: Reporting mit der Recherche,

Produktivstart und Datenaufbau, und verteiltes Cash Management.

2.1 Überblick über den Gesamtprozess

»Cash Management«

In Kapitel 1, Grundlagen, haben wir schon gezeigt, dass

das SAP Cash Management im Financial Supply Chain

TR-TM

TR-CM

FI

Markt-

information

Dispositionsentscheidung

Management ( FSCM ) der SAP eingebettet ist. Dadurch

entstehen einige integrative Beziehungen mit anderen

SAP-Modulen innerhalb des FSCM, aber auch mit anderen

SAP-Anwendungen. Diese Wechselwirkungen werden

wir in diesem Abschnitt näher betrachten, da sie

wichtig für das Gesamtverständnis der analytischen Funktionsweise

des SAP Cash Managements und seine Integration

mit dem SAP Liquidity Planner sind. Die Integration

von SAP Cash Management und SAP Liquidity Planner

beschreiben wir detailliert in Kapitel 3.

Die beiden Analysefunktionen des SAP Cash Managements

sind der Tagesfi nanzstatus und die Liquiditätsvorschau.

Wie Abbildung 2.1 verdeutlicht, beziehen beide

Funktionen ihre Informationen aus anderen SAP-Modulen:

In den Tagesfi nanzstatus fl ießen z. B. Daten aus dem

Rechnungswesen ( SAP FI ) ein. Es handelt sich hierbei

um valutengerechte Buchungen der Bank- und Bankunterkonten

sowie Daten aus der Avisfunktionalität ( siehe

Abschnitt 2.4 ). Des Weiteren werden die Daten aus dem

SAP Transaction Manager in den Tagesfi nanzstatus fortgeschrieben.

Es handelt sich hierbei um die Bestände oder

Handel

Tagesfinanzstatus Liquiditätsvorschau

Sachkonten

FI

TR-TM

Treasury

Debitoren/

Kreditoren

FI

Aufträge

MM/SD

Finanzwesen Logistik

TR-CM

MM

Abbildung 2.1 SAP Cash Management im SAP FSCM – Integration mit anderen SAP-Modulen

SD

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2 SAP Cash Management

die Liquiditätsströme, die aus den jeweiligen Geschäften,

wie z. B. einem Geldgeschäft, erzeugt wurden. Somit stehen

dem Cash Manager im Tagesfi nanzstatus alle im SAP-

System vorhandenen und relevanten Informationen für

eine kurzfristige Disposition zur Verfügung.

In die Liquiditätsvorschau werden die Daten aus den

Nebenbüchern des Rechnungswesens und aus den logistischen

Applikationen der Materialwirtschaft ( SAP MM )

sowie des Versands und des Vertriebs ( SAP SD ) fortgeschrieben.

Die Funktionsweise der Fortschreibung aus

diesen Vorsystemen wird in Abschnitt 2.3 genau erklärt.

Zum Verständnis trägt auch die prozessuale Beschreibung

in Abbildung 2.2 bei. Hier sehen wir, dass der

zukünftig zu erwartende Zahlungseingang und -ausgang

über die Liquiditätsvorschau in den Tagesfi nanzstatus

mündet. Im Folgenden beschreiben wir die einzelnen

Schritte des Zahlungseingangs und -ausgangs. Zunächst

aus der Sicht des Einkaufs:

1. Im Einkauf wird eine Bestellung mit z. B. einem Wert

von 100 € angelegt. Die Bestellung wird in der Liquiditätsvorschau

auf der Ebene »Bestellung« angezeigt.

Somit ist dem Cash Manager schon zu diesem Zeitpunkt

bekannt, dass aufgrund der zu diesem Zeitpunkt

vorhandenen Informationen ( Lieferdatum etc. )

in der Zukunft ein Zahlungsausgang stattfi nden wird.

2. Es erfolgt der Wareneingang mit der entsprechenden

Rechnungsstellung durch den Kreditor.

3. Nach der Rechnungsprüfung wird die Bestellung

geschlossen und die Rechnung in der Kreditorenbuchhaltung

erfasst. Die 100 €, die zunächst auf der

Ebene »Bestellung« ausgewiesen wurden, werden

nun auf einer kreditorischen Ebene unter Berücksichtigung

der Zahlungsbedingung, z. B. 14 Tage, ausgewiesen.

Der Zahlungsausgang ist nun konkreter, d. h.

zeitlich näher.

4. Nach Ablauf der 14 Tage wird von dem Unternehmen

ein Zahlungslauf gestartet, in dem auch diese 100 €

reguliert werden. Dieses hat nun Auswirkungen

sowohl auf die Liquiditätsvorschau als auch auf den

Tagesfi nanzstatus. Die 100 € werden in der Liquiditätsvorschau

nicht mehr angezeigt, da dieser Betrag

im Nebenbuch ausgeglichen bzw. reguliert wurde.

Stattdessen wird dieser nun im Tagesfi nanzstatus

angezeigt. Da die Rechnung über das Zahlungsprogramm

reguliert wurde, steht der Betrag auf einem

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so genannten Bankunterkonto, einem Bankausgangskonto.

Dieser Sachverhalt wird nun im Tagesfi nanzstatus

auf einer eigenen Ebene angezeigt. Für den

Cash Manager bedeutet dies, dass er mit dem morgigen

Geldabfl uss rechnen und ihn in seine kurzfristige

Disposition miteinbeziehen kann.

5. Am nächsten Tag wird der Kontoauszug ( elektronisch

oder manuell ) im SAP-System erfasst, und es erfolgt

nun eine Veränderung im Tagesfi nanzstatus. Die

100 € sind aus der Firma abgefl ossen, d. h., dass das

Bankunterkonto ausgeglichen wurde und auf dem

Bankkonto eine Minderung um 100 € stattgefunden

hat. Die Ebene des Bankunterkontos weist keinen

Betrag mehr auf, während die Ebene des Bankkontos

( entspricht dem Bestand ) einen Abfl uss von 100 €

oder eine Veränderung von –100 € ausweist. Die

Daten des Tagesfi nanzstatus beziehen sich nicht auf

das Buchungsdatum, sondern auf das Valutadatum,

so dass der Tagesfi nanzstatus bei tagesgerechter Verarbeitung

der Kontoauszüge dem Status des Kontos

bei der Bank entspricht.

Wir halten fest, dass der aus den operativen Aktivitäten

( hier: Einkauf ) zu erwartende und tatsächliche Cashfl ow

in der Liquiditätsvorschau und dem Tagesfi nanzstatus

gezeigt und korrekt abgebildet wird.

Der Beschaffungsprozess verhält sich analog zum Einkaufsprozess,

nur dass es sich hierbei um einen Zahlungseingang

handelt. Daher wird dieser Ablauf nur kurz skizziert:

1. Es wird ein Kundenauftrag erstellt. Der Wert dieser

Bestellung wird in der Liquiditätsvorschau auf der

Ebene »Bestellung« ausgewiesen.

2. Nach Fertigstellung der Bestellung wird diese mit

einer Faktura an den Kunden gesendet. Die Bestellung

wird geschlossen. Dadurch wird der Wert aus

der Ebene »Bestellung« in eine debitorenabhängige

Ebene innerhalb der Liquiditätsvorschau geschoben

und dort angezeigt. Diese Darstellung zeigt dem Cash

Manager den Zahlungseingang an, der aufgrund der

Zahlungsbedingung oder des durchschnittlichen Zahlungsverhaltens

zu erwarten ist. Dieses ist wichtig für

eine mittelfristige Disposition von liquiden Mitteln.

3. Der Kunde zahlt nun den auf der Rechnung ausgewiesenen

Betrag. Das hat folgende Auswirkungen:


Einkauf/

Rechnungswesen

Bestellung

Rechnung

Der Tagesfi nanzstatus weist eine Erhöhung um den

Betrag oder einen Mittelzufl uss aus. Dieses wird auf

dem Bankkonto dargestellt. Der Betrag wird gegen

den offenen Posten des Debitors gebucht und ausgeglichen.

Dadurch wird kein Betrag mehr in der Liquiditätsvorschau

angezeigt.

Zu beachten ist hierbei, dass der schon aus den logistischen

SAP-Anwendungen erzeugte Zahlungsabfl uss oder

-zufl uss in der Liquiditätsvorschau angezeigt wird. Dieses

ist die »logistische« Integration in das SAP Cash Management.

Die offenen Posten, debitorische wie kreditorische

( Nebenbücher des Rechnungswesens ), werden ebenfalls

in der Liquiditätsvorschau angezeigt. Der aktuelle Bankenstatus

sowie die Bewegungen auf den Bankunterkonten

erscheinen valutengerecht im Tagesfi nanzstatus. Auch

hier ist die Datenbasis das Rechnungswesen.

2.2 Der Tagesfi nanzstatus

Cash Management

Liquiditätsvorschau

Rechnung

Zahlung Zahlung

Tagesfinanzstatus

Abbildung 2.2 Prozesssicht des Cash Managements

Verkauf/

Rechnungswesen

Kundenauftrag

Der Tagesfi nanzstatus dient dem Cash Manager als Überwachungsinstrument,

mit dem er sich stets eine Übersicht

über die aktuelle Liquiditätssituation auf den Bankkonten

und den Bankunterkonten verschaffen kann ( siehe Pfaff/

Skiera/Weiss 2003, S. 318 ). Das Werkzeug Tagesfi nanzstatus

hilft dem Cash Manager also, das Unternehmen

mit Informationen für kurzfristige Dispositionsentscheidungen

zu versorgen.

Der Tagesfi nanzstatus ergibt sich aus der valutengerechten

Erfassung aller Zahlungen innerhalb eines kurzen

Betrachtungszeitraums. Dabei wird der Tagesfi nanzstatus

aus drei Datenquellen gespeist:

� Salden oder Buchungen der cashrelevanten Bankund

Bankunterkonten

� manuellen Einzelposten ( Avise, siehe auch Abschnitt

2.4 )

Cashfl ows aus den Geschäftsvorfällen des Transaction

Managers

Den Aufbau der Anzeige des Tagesfi nanzstatus, wie wir

im weiteren Verlauf zeigen, legen Sie durch so genannte

Gliederungen fest. Im Folgenden erläutern wir das Customizing

und die Anwendung des Tagesfi nanzstatus.

Customizing des Tagesfi nanzstatus

Das Customizing des Tagesfi nanzstatus wird innerhalb

des Customizings des Cash Managements durchgeführt.

Gehen Sie über die Transaktion /nspro in den SAP-Einführungsleitfaden:

Financial Supply Chain Management

· Cash and Liquidity Management · Cash Management

( siehe Abbildung 2.3 ).

Zunächst müssen Sie Grundeinstellungen für das Cash

Management vornehmen. Dazu verzweigen Sie in Grundeinstellungen.

Die Grundeinstellungen gelten sowohl

für den Tagesfi nanzstatus als auch für die Liquiditätsvorschau.

Sie haben zwei Systemeinstellungen vorzunehmen

( siehe Abbildung 2.4 ).

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2.2 Der Tagesfi nanzstatus


2 SAP Cash Management

Abbildung 2.3 Customizing-Pfad des Cash Managements

Abbildung 2.4 Grundeinstellungen

In dem Punkt Vorschlag Valutadatum defi nieren legen

Sie fest, ob bei der Erfassung von Belegpositionen das

Tagesdatum als Vorschlagswert für das Valutadatum

gesetzt werden soll. Diese Festlegung treffen Sie für die

Buchungskreise, in denen Sie die Finanzdisposition einsetzen.

1. Durch einen Doppelklick auf das Symbol vor

Vorschlag Valutadatum defi nieren ( siehe Abbildung

2.4 ) gelangen Sie in die Customizingtabelle ( siehe

Abbildung 2.5 ).

2. Dort wählen Sie den entsprechenden Buchungskreis

aus und setzen ein Flag in das Feld ValDatum vorschl.

( siehe Abbildung 2.5 ).

3. Abschließend sichern Sie den Eintrag.

Abbildung 2.5 Valutadatum vorschlagen

Der Vorteil dieser Systemeinstellung liegt darin, dass die

Fehlerquote bei der manuellen Bearbeitung von Bankbuchungen

reduziert wird. Nichtsdestotrotz müssen die

Sachbearbeiter bei abweichendem Valutadatum das korrekte

Datum manuell eingeben, da insbesondere für den

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Tagesfi nanzstatus der valutengerechte Ausweis der Bankwerte

von Bedeutung ist.

Die zweite Einstellung ist mehr technischer Natur. In

diesem Schritt ordnen Sie so genannte Herkunftssymbole

dem Tagesfi nanzstatus oder der Liquiditätsvorschau zu.

Sie entscheiden hier, welche Datenfl üsse in der jeweiligen

Finanzdisposition angezeigt werden. Wir empfehlen

Ihnen, die Einstellungen der SAP-Standardauslieferung zu

verwenden.

1. Durch einen Doppelklick auf das Symbol vor

Herkunftsymbole defi nieren ( siehe Abbildung 2.4 )

gelangen Sie in die Customizingtabelle ( siehe Abbildung

2.6 ).

2. Dort wählen Sie das entsprechende Herkunftssymbol

aus ( siehe Abbildung 2.6 ), das im Tagesfi nanzstatus

angezeigt werden soll, und setzen ein Flag in das Feld

TFStatus.

3. Abschließend sichern Sie den Eintrag.

Abbildung 2.6 Herkunftssymbole der Finanzdisposition

In der Regel lassen Sie sich nur die Werte der Bankbuchhaltung

im Tagesfi nanzstatus anzeigen, während die

Daten aus der Materialwirtschaft, dem Vertrieb und der

Personenkontenbuchhaltung in der Liquiditätsvorschau

angezeigt werden.

Somit unterteilt das Herkunftssymbol die Dispositionsebenen

entsprechend den Quellen, die sie mit Daten

versorgen ( siehe Abbildung 2.6 ). Die Dispositionsebene

s elbst spiegelt typische Finanzbewegungen wider, z. B.:

� FI-Buchung auf ein Bankkonto

� FI-Buchung auf ein Bankverrechnungskonto

� bestätigte/unbestätigte Avise

Dadurch wird die Anzeige innerhalb des Tagesfi nanzstatus

und der kurzfristigen Finanzdisposition transparenter:

Die Dispositionsebene erklärt die Herkunft der Daten

und ermöglicht insofern eine bessere Einschätzung für

den Disponenten oder Cash Manager in Bezug auf die

Qualität der Daten.


Index

A

Ad-hoc-Paket 79

Application Link Enabling (ALE) 43

Archivklasse 30

Ausgabesteuerung 21

Auswertungssicht 64

Auswertungstyp 64, 65

Avis 29, 32, 33

B

Bankverrechnungskonto 55

BasisCube 79

Beschaffungsprozess 14

Bewegungsdaten 73

Buchungskreis 40

Business Intelligence 67

C

Cash- und Liquiditätsmanagement 10

Cash Cycle 7

Cash Cycle Exposure 6, 7

Cash Management 5, 7

Analytische Funktionen 5

Verteiltes 43

Cash-Management-Bericht 75

D

Data Source 68, 71

Datenaufbau 40

Datenübertragung testen 46

Debitoren-Einzelpostenliste 62, 63

Debitoren- und Kreditoreninfosystem

61, 62

Anwendung 61

Customizing 64

Debitoreninfosystem 61, 62

Direkte Kapitalflussrechnung 12

Disposition 22

Dispositionsdatum 25

Dispositionsebene 16, 18, 25, 30

Dispositive Kontenbezeichnung 19

DSO-Analyse 61

E

Eingeschränkte Kennzahlen 80

Einzelerfassung 32

Einzelposten-Drilldown 60

Einzelpostentabelle 52, 59

Enterprise Services Architecture 84

Exposure-Risiken

Cash Cycle Exposure 6, 7

Währungs-Exposure 6

Zins-Exposure 6,7

F

Fälligkeits-Analyse 61, 62

Fälligkeitsstruktur nach Finanzdispogruppe

64

Feldauswahlleiste 30

Feldstatusgruppe 17

Financial Supply Chain Management 7,

13

Finanzdispogruppe 23, 24

Finanzdisposition 17

Forecast 49, 51

Forecast-Momentaufnahme 59

Forecast-Summentabelle 59

Fortschreibedatum 56

Fortschreibung 18, 27

Fortschreibungsregel 74, 75

Fremdwährungsgeschäfte 68

G

Gliederung 73, 74, 79

Globalisierung 6

Grundeinstellungen 15

I

InfoCube 69

InfoObject 68

InfoPackage 73

InfoProvider 68, 76, 77

InfoSource 68, 71

Innenfinanzierungskraft 7

Innenfinanzierungspotential 7

Integrierte Liquiditätsplanung 49, 83

Intermediate Document (IDoc) 43

Ist-Konten-Begriff 55

Ist-Konto 55

K

Kennzahl 35, 69, 80

Kontengruppen 17

Kontoauszugsverarbeitung 83

Kreditoreninfosystem 61

L

Limit-Erfassung 77

Liquiditäts-Ist-Analyse 12

Liquiditätsmanagement 6

Liquiditätsplanung 85

Liquiditätsplanung, Stufen einer

Rollierende Liquiditätsplanung 49, 50

Strategische Unternehmensplanung 49

Tagesfinanzstatus 49, 50

Liquiditätsvorschau 11, 23, 28, 61

Liquiditätszyklus 8

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Index

M

Merkmal 35, 69, 79

Merkposten 29, 32

Momentaufnahme 53

Momentaufnahmen-Modell 84

MS Excel 34, 43

MultiCube 80

MultiProvider 77, 79

mySAP ERP 2007 84

N

Nettozahlung 26

Nummernkreis 30

O

Online-Fortschreibung 53

Online Analytical Processing (OLAP) 67

Online Transaction Processing (OLTP) 67

P

Personenkonten 23

Planungspaket 79

Produktivstart 40

Pull-Methode 46

Push-Methode 46

Q

Quellsystem 70

Query 68

R

92 © Galileo Press 2006. Alle Rechte vorbehalten.

Recherche 34

Rechnungsbezug 27

RemoteCube 76

Rentabilität 8

Risikobetrachtung 43

S

Sachkonto 55

SAP-Liquiditätsrechnung 11

SAP-Liquiditätsvorschau 49

SAP Business Content (BCT) 68

SAP Business Information Warehouse

(BW) 67, 77

SAP BW-BPS 43, 77

SAP BW/SEM 11, 12

SAP Cash Management 5, 10, 11, 12, 13

Analytische Funktionen 10

Operative Funktionen 10

SAP Financial Supply Chain

Management 9

SAP FSCM 9

SAP Liquidity Planner 11, 12, 52

SAP Transaction Manager 13

Sicherheit 7

Skonto 26

Skontotage 27

Stammdaten 17, 72

Standardauswertungen 62

Strukturierung 19

Struktur pflegen 20

Summen-Drilldown 60

T

Tagesfinanzstatus 11, 15, 20, 21, 33

Anwendung 21

Customizing 15

Tage vereinbart / Tage realisiert 61

Technische Positionen 54

Transferzeit

Zahlungsausgang 6

Zahlungseingang 6

Treasury 5, 43, 68, 71

Treasury-Workstation 43

U

Überfällige Posten 61

Übertragungsregel 74, 75

V

Valutadatum 16, 17

Verfallsfeld 30

Verteilungsmodell 44

Vorschlagslauf 83

W

Währungs-Exposure 6

Währungsanalyse 61

Z

Zahllauf 83

Zahlprogramm 83

Zahlungsausgang 24

Zahlungsverhalten 24, 25, 26, 61

Zins-Exposure 6, 7

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