SAXPLUS – KATEGORIE I 3. PLATZ - SAXplus - Freistaat Sachsen

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SAXPLUS – KATEGORIE I 3. PLATZ - SAXplus - Freistaat Sachsen

Ergebnisse des

Wettbewerbes

Staatsministerium für Soziales

Gefördert durch die

Europäische Union.


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Familienfreundlichkeit in Sachsen

eine Chance für alle!

Sehr geehrte Damen und Herren,

für viele junge Frauen und Männer gehören Familie

und Beruf gleichermaßen zu einem erfüllten Leben,

niemand sollte aber für das eine auf das andere verzichten

müssen. Eine Gesellschaft, die solche Wünsche

aufnimmt und sich wandelt, dass sowohl das eine als

auch das andere möglich ist, ist fit für die Zukunft und

kann die demografische Herausforderung meistern.

Ebenso wie die Gesellschaft als Ganzes müssen sich die

Unternehmen darauf einstellen, dass sie leistungsfähige

Fachkräfte dauerhaft nur halten können, wenn sie

familienfreundliche Arbeitsbedingungen schaffen.

Deshalb ist es wichtig, die landes- und bundespolitischen

Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von

Beruf und Familie so zu gestalten, dass auch für

Unternehmen die Vorteile sichtbar werden.

Der diesjährige Wettbewerb SAXplus – Pro Familie Top

Unternehmen hat eindrucksvoll bewiesen, dass viele

sächsische Unternehmen das Potenzial einer familienfreundlichen

Unternehmenspolitik erkannt haben und

für sich nutzen. Sie wissen, dass familienfreundliche

Arbeitsbedingungen dazu beitragen, dass Mitarbeiter

motivierter arbeiten und sich langfristig für das

Unternehmen engagieren. Das wirkt auch auf das

Betriebsergebnis: Kosten, die durch Fluktuation,

Fehlzeiten und Krankenstand, Produktionsrückstände

ebenso wie für die Neubeschaffung und Ausbildung

von Personal entstehen, werden gesenkt.

Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern längst

mehr als nur eine attraktive berufliche Perspektive: Ob

flexible Arbeitszeiten, Freizeit- oder gesunde Speisenangebote

oder Gesundheitsprogramme, es gibt viele

Möglichkeiten. Die 22 Bewerber des zweiten Wettbewerbs

SAXplus haben deutlich gemacht, welche Bedeutung

sie einem familienfreundlichen Arbeitsklima

beimessen. Wenn diese Grundhaltung zur Unternehmensphilosophie

gehört, wird Familienfreundlichkeit

zum Wettbewerbsvorteil.

Thomas Jurk

Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit


Selbstverständlich

familienfreundlich!

Sehr geehrte Damen und Herren,

familienfreundliche Personalpolitik ist in der sächsischen

Unternehmenswelt längst kein Neuland mehr!

Damit nachahmenswerte Beispiele nicht im Verborgenen

blühen, werden die prämierten Unternehmen

durch eine Veröffentlichung in dieser Broschüre gewürdigt.

Ich bin überzeugt, dass die hier vorgestellten

Unternehmen zur Nachahmung anregen und für andere

sächsische Firmen zum Vorbild werden.

Unternehmen mit zukunftsorientierter Personalpolitik

haben längst erkannt, dass eine familienbewusste

Unternehmenspolitik ein wichtiger Wettbewerbsfaktor

ist. Investitionen in eine familienfreundliche Arbeitswelt

lohnen sich nicht nur emotional und sozial, sondern

auch betriebswirtschaftlich. Unternehmen, die

Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

ergreifen, steigern ihre Attraktivität als Arbeitgeber

und die Motivation ihrer Beschäftigten.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Top-

Thema in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Rückenwind

hat das Thema nicht nur durch ein gestärktes

Selbstverständnis junger Eltern bekommen, sondern

auch durch die betriebswirtschaftliche Erkenntnis, dass

familienfreundliche Personalpolitik die Effizienz steigert,

Krankenstand und Erziehungspausen reduziert,

die Mitarbeiterbindung stärkt und die Fachkräftegewinnung

erheblich erleichtert.

Gut ausgebildete Fachkräfte sind auch in Sachsen

zunehmend umworbene Mangelware und Betriebe

setzen viel daran, mit Familienfreundlichkeit zu überzeugen.

Viele Unternehmen sind bei der Suche nach

einem Betreuungsplatz für Kinder behilflich, überneh-

men sogar einen Teil der Betreuungskosten und haben

flexible Arbeitszeiten.

Berufliche Anforderungen, Kinderbetreuung und Pflege

von Angehörigen unter einen Hut zu bekommen, ist

nicht nur für die Betroffenen buchstäblich „lebensnotwendig“

sondern für Unternehmen unverzichtbar.

Denn der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen

hängt entscheidend von der Qualifikation, Leistungsbereitschaft

und Motivation der Beschäftigten ab.

Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, Produktivität

der Unternehmen und private Aufgaben ihrer

Beschäftigten in Einklang zu bringen. Familienfreundliche

Arbeitsbedingungen sind dabei ein wichtiges

Element. Ich freue mich, dass viele Unternehmen erkannt

haben, dass sie von familienfreundlichen Maßnahmen

profitieren.

Gerade der sächsische Mittelstand ist sich seiner Verantwortung

bewusst. Auf dem Weg zu einer familienfreundlichen

Wirtschaft halte ich es für besonders

wichtig, die öffentliche Wahrnehmung zu verbessern.

Gemeinsam mit Ihnen werde ich mich weiter dafür einsetzen.

Ich danke allen, die sich im Unternehmen mit

Kreativität familienfreundlich engagieren.

Christine Clauß

Staatsministerium für Soziales

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Inhaltsverzeichnis / Impressum

Grußwort des Sächsischen Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02

Grußwort der Sächsischen Staatsministerin für Soziales . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 03

SAXPLUS – Ein Plus für Sachsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .05

Kategorie I – 1. Platz – BI Business Intelligence GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08

Kategorie I – 1. Platz – ESRA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Kategorie I – 3. Platz – ibes Systemhaus GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Kategorie II – 1. Platz – Asklepios Orthopädische Klinik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Kategorie II – 2. Platz – Apogepha Arzneimittel GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Kategorie II – 3. Platz – IMM Holding GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Kategorie III – 1. Platz – BEHR Industry Reichenbach/Vogtland GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Konzepte ausgewählter Unternehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Vorstellung der Jurymitglieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Alle Bewerber auf einen Blick / Partner Bertelsmann Stiftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31


SAXPLUS – EIN PLUS FÜR SACHSEN

Familienfreundlichkeit lohnt sich – für die Mitarbeiter

ebenso wie für die Unternehmen. Nur hoch motivierte

und ausgeglichene Arbeitnehmer sind auch effizient

und leistungsfähig, im Wettbewerb um die

besten Köpfe werden familienfreundliche Maßnahmen

zum entscheidenden Faktor für die Arbeitgeberattraktivität.

Sachsens Unternehmen nutzen diese

Chancen und gestalten aktiv die bessere Vereinbarkeit

von Familie und Beruf. Bereits im ersten Wettbewerb

2007 zeigten die Preisträger herausragende Beispiele

familienfreundlicher Unternehmenspolitik und wurden

so Vorbild für andere. Diese Broschüre stellt die

besten Konzepte und Maßnahmen aus dem 2. Wettbewerb

SAXplus – Pro Familie Top Unternehmen 2009

vor und zeigt so beispielhaft: Familienfreundlichkeit

ist ein Plus für alle.

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Ein Plus an Leistungsvermögen

Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, gesundheitsfördernde

Maßnahmen von Ernährungsberatung bis Physiotherapie

oder auch gemeinsame sportliche Aktivitäten

– was der Gesunderhaltung der Mitarbeiter dient,

nützt auch dem Unternehmen. Geringere Ausfallzeiten,

niedrige Krankenstände und eine höhere Leistungsfähigkeit

beeinflussen die Produktivität des Unternehmens

in entscheidendem Maße und tragen so zum Unternehmenserfolg

bei. Diesen Angeboten hat sich der diesjährige

Wettbewerb besonders gewidmet. In Sachsen engagieren

sich große und kleine Unternehmen mit zahlreichen

gesundheitsfördernden Maßnahmen für ihre

Mitarbeiter und steigern damit ihre Leistungsfähigkeit.

Ein Plus im Wettbewerb

Hohe Mitarbeiterbindung und Identifikation, niedrige

Fluktuationsraten und der Erhalt von betrieblichem

Know-How – in einer wissensbasierten Gesellschaft

wird der Mitarbeiter im Unternehmen zum wichtigsten

Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit. Sachsens Unternehmen

schaffen im Rahmen einer familienfreundlichen

Unternehmenspolitik die Vorraussetzungen für

ihren Markterfolg. Flexible Strukturen und Arbeitszeitmodelle,

die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf

ermöglichen und gleichzeitig Karrierechancen erhalten,

sind nicht nur zum Nutzen der Beschäftigten sondern

auch zum Vorteil des Unternehmens.

Ein Plus an Motivation

Flexible Arbeitszeiten, Tagesmütter oder Kindergartenplätze

im Unternehmen oder unmittelbarer Arbeitsplatznähe,

Hilfestellungen im Pflegefall eines Familienangehörigen

oder auch nur der problemlose Wiedereinstieg

nach der Elternzeit – dies sind Möglichkeiten die

in der Wunschliste von Arbeitnehmern ganz oben stehen.

Durch die Entlastung von Alltagssorgen sind Mitarbeiter

engagierter und leistungsbereiter. Sachsens

Unternehmen bieten ihren Beschäftigten eine Vielzahl

von familienfreundlichen Maßnahmen und schaffen durch

die Entlastung der Familien Motivation für den Beruf.

Ein Plus an Kreativität

Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung – mit internen

und der Förderung von externen Qualifizierungsmaßnahmen,

dem Angebot von Betriebspraktika oder studienbegleitenden

Programmen entwickeln sächsische

Unternehmen gezielt das Potential ihrer derzeitigen

und zukünftigen Mitarbeiter. In Verbindung mit familienfreundlichen

Maßnahmen wie flexiblen Arbeitszeitmodellen

und Auszeiten wird Karriere im Einklang mit

familiären Anforderungen möglich. Das Ergebnis – hochqualifizierte

Mitarbeiter mit Freiraum für Kreativität.

Ein Imageplus

Der sich abzeichnende Fachkräftemangel verbunden

mit einem tiefgreifenden demografischen Wandel lässt

so genannte weiche Faktoren, neben Gehalt und Karrierechancen,

mehr und mehr zum Entscheidungskriterium

für oder gegen einen Arbeitgeber werden. Sächsische

Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern nicht nur

zahlreiche Angebote zur besseren Vereinbarkeit von

Familie und Beruf, sondern kommunizieren diese auch

intern wie extern. Eine Investition die sich auszahlt.

Fluktuation wird vermieden, Rekrutierungskosten werden

gesenkt und das Image des Unternehmens um

eine weitere positive Komponente erweitert.


ZAHLEN UND FAKTEN

An dem Wettbewerb SAXplus-Pro Familie Top Unternehmen

konnten sich kleine und mittlere Unternehmen

mit bis zu 499 Beschäftigten beteiligen, die ihren

Sitz im Freistaat Sachsen haben. Der Preis wurde in drei

Kategorien, für Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern,

bis zu 249 Mitarbeitern und bis zu 499 Mitarbeitern

vergeben.

Insgesamt bewarben sich 22 Unternehmen aus ganz

Sachsen mit ihren familienfreundlichen Konzepten und

Maßnahmen. Besonders stark vertreten waren dabei

die Landesdirektionsgebiete Chemnitz und Dresden.

In den Unternehmen, die sich am Wettbewerb beteiligten

arbeiten weit über 2000 Menschen, gut die Hälfte

davon sind Frauen, mehr als 10 % arbeiten in Teilzeit.

Der Großteil der Unternehmen bildet aus. Die meisten

Bewerber gehörten zur Kategorie der Unternehmen

mit bis zu 49 Beschäftigten.

Das Bewerberfeld spiegelte die ganze Branchenvielfalt

Sachsens wider – Automobilindustrie und Informationstechnologie,

produzierendes Gewerbe und

Dienstleistungen, Pharmazie und Kommunikation –

Familienfreundlichkeit ist ein Thema für alle.

Der Wettbewerb zeigte deutlich – Familienfreundlichkeit

ist kein Privileg der großen Unternehmen, im Gegenteil.

Gerade kleinere Firmen verschaffen sich über

Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie

und Beruf einen Vorsprung im Wettbewerb um die

besten Köpfe. Die positive Entwicklung vieler Unternehmen

in den letzten Jahren beweist, dass dieses

Konzept aufgeht.

Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter:

www.saxplus.sachsen.de

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SAXPLUSKATEGORIE I 1. PLATZ

BI BUSINESS INTELLIGENCE GmbH

Familienorientierung als Erfolgsmodell

Das 1998 gegründete Unternehmen arbeitet erfolgreich

in den Geschäftsfeldern IT-Dienstleistung im

Bereich Data Warehouse sowie Portallösungen und

Daten-Management.

Getragen von einer familien- und mitarbeiterorientierten

Unternehmensphilosophie realisiert die BI

Business Intelligence GmbH als kleines mittelständisches

Unternehmen ein Maßnahmenpaket, mit dem

unkonventionell und flexibel der Spagat zwischen

Familie und Beruf gemeistert wird. Flexible Arbeitszeitmodelle

und -orte, Freistellung bei familiären

Problemen, Notfallbetreuung, umfassende Beratungsangebote,

zentrale Ansprechpartner und familiengerechte

Weiterbildungen – bei Bedarf wird schnell

geholfen – mit der Unterstützung der Geschäftsleitung.

Für eine langfristige Mitarbeiterbindung, -entwicklung

und Gesundheitsförderung werden außerdem

Aktionslehrgänge, Zielvereinbarungsgespräche,

Stress-, Zeit- und Selbstmanagement-Schulungen angeboten.

Die Maßnahmen reichen dabei von Vertrauensarbeitszeit,

die Gewährung von Auszeiten oder die

Unterstützung bei der Suche von Kindergartenplätzen

bis hin zur Notfallkinderbetreuung im Büro. Für die

Mitarbeiter stehen, auch bei familiär bedingter Abwesenheit,

nicht nur zahlreiche Informationsmöglichkeiten

und soziale Anlässe wie Sommerfest, Weihnachtsfeier

oder Mitarbeiterfeste offen, sondern auch

Angebote zur Gesundheitsförderung wie gemeinsame

sportliche Aktivitäten wie z.B. Firmenläufe oder Teamwettkämpfe.

Kinder im Büro

Das Unternehmen setzt in einer stark wissensbasierten

Branche wie der Informationstechnologie auf geringe

Mitarbeiterfluktuation und Fachkräftebindung als

wesentliche Faktoren der Zukunftsfähigkeit. Zwischen

den Anforderungen der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens

und den familiären Besonderheiten der

Mitarbeiter wird deshalb Betriebsklima und Ausgewogenheit

von Berufs- und Privatleben besondere Beachtung

geschenkt.

Die Bewerbung beim Wettbewerb SAXplus wurde von

den Mitarbeitern initiiert. Die Maßnahmen zur Vereinbarkeit

von Familie und Beruf sind traditionell gewachsen

und tief verankert. Mit der Teilnahme zeigt

das Unternehmen mit seinen positiven Erfahrungen,

dass auch kleinere Unternehmen mit unkompliziertem


Engagement Mitarbeiter zuverlässig binden und dem

Fachkräftemangel begegnen können. Deutlich unterdurchschnittliche

Krankenstände, geringe Mitarbeiterfluktuation

und eine langfristige Mitarbeiter- und Know-

How-Bindung sind sichtbare Erfolge einer familienorientierten

Unternehmensphilosophie.

Bereits zum zweiten Mal unter den Favoriten nutzt das

Unternehmen diese Erfolge für eine aktive Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit, engagiert sich in Netzwerken wie

Erfolgsfaktor Familie, der Initiative des Bundesfamilienministeriums

und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages

und unterstützt zudem zahlreiche

weitere Initiativen, wie genialsozial, Girls´Day oder die

Woche der offenen Unternehmen Sachsen.

Familienfreundliche Maßnahmen

BI Business Intelligence

Interactive Decision Support Systems

BI Business Intelligence GmbH

Kontakt: August-Bebel-Str. 44 | 04275 Leipzig

Telefon: 0341 30383-30

Telefax: 0341 30383-52

Internet: www.bi-web.de

E-Mail: kontakt@bi-web.de

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SAXPLUSKATEGORIE I 1. PLATZ

ESRA GmbH

Ein Unternehmen mit Werten – von Anfang an

Als Unternehmen auf biblisch-christlichem Fundament

1990 gegründet, wuchs die Firma ESRA

Sicherheitstechnik GmbH schnell auf 12 Mitarbeiter

an. Viele Mitarbeiter, zuvor oft arbeitsuchende Familienväter

und -mütter, erhielten im Unternehmen eine

Umschulung bzw. Ausbildung und sind heute qualifizierte

Fachkräfte. Eine ständige Weiterbildung in dem

hoch innovativen Markt der Sicherheits- und Kommunikationstechnik

gehört dabei zur Unternehmenskultur.

Die Prinzipien und Wertvorstellungen des Unternehmens

orientieren sich dabei an der Bibel mit der Zielsetzung

nach bestem Wissen und Gewissen Kunden

und den eigenen Mitarbeitern zu dienen. Die Überlegung,

welches Umfeld Mitarbeiter benötigen, um sich

nach ihren Fähigkeiten entwickeln zu können, welche

Erleichterungen und Hilfen zur Vereinbarkeit von

Familie und Beruf möglich sind, spielen bei allen unter-

Gemeinsam feiern und genießen

ESRA-Wochenende 2007 in Seifen „Mit Kindern auf dem Weg”

nehmerischen Entscheidungen eine wichtige Rolle. Die

2002 unter dem Motto „Wir unterstützen das Leben“

gegründete Stiftung ESRA ist ein weiterer Ausdruck

dieses Programms.

Das jährlich durchgeführte „ESRA-Wochenende“ ist einerseits

Schulung, andererseits eine Zeit zum Erholen

und Genießen und gemeinsamer Aktivitäten für alle

Mitarbeiter und ihre Familien.

Zahlreiche familienfreundliche Maßnahmen erfüllen

die Unternehmensphilosophie mit Leben. Mitarbeiter

können ihre Arbeitszeit nach der Schicht ihres Partners

oder anderen privaten Terminen, so weit möglich, verändern.

Telearbeit und Teilzeitarbeitsplätze werden

ebenso angeboten wie ein problemloser Wiedereinstieg


nach der Elternzeit. Dabei ist auch in der Zeit der Abwesenheit

die Teilnahme an Schulungen möglich.

Mitarbeiter haben jederzeit die Möglichkeit über ihre

weitere Qualifizierung, Ideen, Bedürfnisse und auch

Sorgen mit der Geschäftsleitung zu sprechen. 2 – 4 mal

pro Jahr finden Mitarbeiterschulungen statt. Weiterbildung

ist für alle Mitarbeiter kostenfrei.

Umfangreiche Informationen zur gesunden Lebensführung

werden bereits in Schulungen vermittelt und

durch die Auslage bzw. Ausgabe von Informationsmaterial

aktiv unterstützt.

Die Kosten für Rückenschule, Nordic Walking Kurs oder

ähnliche gesundheitsfördernde Maßnahmen übernimmt

das Unternehmen bis zu einem Höchstbetrag

von 100 Euro im Jahr. Kostenloses Mineralwasser steht

im Pausenraum ständig zur Verfügung.

Dazu gewährt das Unternehmen einen Zuschuss zur

Kinderbetreuung, Kindergartenplätze werden für alle

Mitarbeiterkinder bezahlt, bei Geburten, Hochzeiten und

Silberhochzeiten wird ein Tag Sonderurlaub gewährt.

Das ESRA-Team vor der Göltzschtalbrücke

ESRA GmbH

Kontakt: Weinholdstraße 39/41

08468 Reichenbach

Telefon: 03765 7890-0

Fax: 03765 7890-12

Internet: www.esra.de

Email: info@esra.de

Das Unternehmen stellt Belegplätze in einem kooperierenden

Kindergarten zur Verfügung. Zahlreiche Mitarbeiterveranstaltungen

wie Betriebsfeste, Weihnachtsfeiern

oder Osterspaziergänge mit Überraschungseiersuchen

sind für die Familien offen. Alle Mitarbeiter mit

schulpflichtigen Kindern können ihren Jahresurlaub in

der Ferienzeit nehmen.

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SAXPLUSKATEGORIE I 3. PLATZ

ibes Systemhaus GmbH

Konstantes Engagement für Familienfreundlichkeit – Leistungs- und Familienzuwachs

Die ibes Systemhaus GmbH hat sich seit 1991 kontinuierlich

entwickelt und sich weit über Sachsen hinaus

einen hervorragenden Ruf erworben. Seit mehr als 17

Jahren ist ibes ein verlässlicher IT-Partner für viele

Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit zunehmendem Wachstum des Unternehmens wurden

auch zunehmend internationale Projekte realisiert.

Dabei verbindet das Unternehmen klassische IT-

Infrastruktur mit modernsten Softwaresystemen im

Geschäftslösungsbereich. Innovative IT-Technologien

werden mit Branchen-Know-how und den individuellen

Prozessen der Kunden verknüpft.

Das junge Team mit einem Altersdurchschnitt von 36

Jahren mit einem Frauenanteil von 35 Prozent,

genießt dank Jahresarbeitszeitkonten, Gleitzeit und

Telearbeit große Freiheit bei der Arbeitszeitgestaltung.

Zur Förderung der Work-Life-Balance werden

die Mitarbeiter aktiv in allen Lebensphasen unterstützt.

Dies beginnt bereits im Studium durch eine

enge Kooperation mit lokalen Bildungsträgern. Auch

berufsbegleitende Weiterbildung findet breite Unterstützung.

Zur Gesundheitsförderung setzt das Unternehmen

auf rückenfreundliche Arbeitsstühle und unterstützt

die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Dafür wurden auch

Fahrradständer angeschafft. Gemeinsam mit der AOK

wurde zudem die Aktion „vital @ ibes“ ins Leben gerufen,

bei der gesundheitsrelevante Bedingungen im

Unternehmen analysiert und konkrete Maßnahmen

abgeleitet werden. Das Unternehmen gibt im Rahmen

der quartalsweisen Arbeitsschutzunterweisungen auch

spezielle Informationen durch die Gesundheitshelfer.

Außerdem stehen allen Mitarbeitern kostenlos Getränke

zur Verfügung.

Der Wiedereinstieg nach einer Elternzeit wird erleichtert

und Projekte auf die familiäre Situation abgestimmt.

Die Geschäftsführer der ibes GmbH – Dipl.-Ing. Lothar Faßmann,

Prof. Dr. Reinhardt Nindel und Dr. Ing. Dietmar Schwendel


Jeder Mitarbeiter hat zudem die Möglichkeit ein

Dienstfahrzeug auch zur Privatnutzung zu erhalten.

Ältere Mitarbeiter mit „Oma-Opa-Pflichten“ können

auf entsprechende Altersteilzeitmodelle zurückgreifen.

Das so geschaffene mitarbeiterfreundliche Klima

bildet den Grundstein für nachhaltige und langfristige

Kundenzufriedenheit.

Der Kindergarten „Apfelbäumchen“ wird weiter unterstützt

und profitiert nun auch von Büromittelspenden

sowie der Betreuung bei der Teilnahme an der Aktion

„Schlaumäuse“ als Beitrag zur Vorschulbildung. Ibes

Mitarbeiter können zudem auf eine Bezuschussung der

laufenden Kosten für den Kindergarten bauen.

Das Unternehmen beteiligt sich am Stammtisch „Familienpolitik“

der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen.

Die ibes Systemhaus GmbH läst regelmäßig

die Kundenzufriedenheit messen. Das außerordentlich

gute Ergebnis von mittlerweile 84%„sehr gut“ führt

das Unternehmen auch auf die positive Wirkung seiner

familienfreundlichen Maßnahmen auf die Mitarbeiter

zurück. Das Ergebnis des Engagements für Familienfreundlichkeit

ist nicht nur am Umsatz, sondern auch

im Familienzuwachs der Mitarbeiter zu messen. Derzeit

Gruppenbild aller ibes-Mitarbeiter

ibes Systemhaus GmbH

Kontakt: Bergstraße 55 | 09113 Chemnitz

Telefon: 0371 37364-0

Fax: 0371 37364-44

Internet: www.ibes-sys.de

Email: info@ibes-sys.de

bereichern 9 Kinder im Vorschulalter, 4 Neugeborene

und zwei weitere Schwangerschaften das Leben der

ibes-Mitarbeiter. Das Unternehmen sieht im Wettbewerb

SAXplus eine hervorragende Plattform, um

den hohen Wert der gelebten Familienpolitik für den

langfristigen Erfolg des Unternehmens herauszustellen.

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SAXPLUSKATEGORIE II 1. PLATZ

Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald

Erfolgreich in Sachsen und in Deutschland

Die Klinik ist Sachsens Fachkrankenhaus für Orthopädie

und Rheumaorthopädie. In dem Akuthaus werden alle

orthopädischen und rheumaorthopädischen Erkrankungen

in landschaftlich einzigartiger Lage behandelt.

Dabei stehen Gesundheit, Erholung und Wohlbefinden

der Patienten im Mittelpunkt. Behandlungsschwerpunkt

bildet neben der Knie- und Hüftendoprothetik

die Rheumaorthopädie. Arthroskopische Operationen

an allen Gelenken zeugen mit ihren Erfolgen vom

hohen Standard der Klinik. Der über hundertjährigen

Arztgespräch

Tradition des Hauses – Firstclass-Medizin in einem erstklassigen

Ambiente – fühlt sich die Klinik auch in Zukunft

verpflichtet. Aus der Spezialisierung auf relativ

wenige medizinische Fachgebiete ergeben sich zahlreiche

Vorteile für die Patienten. Jeder Mitarbeiter, ganz

gleich ob Arzt, Angehöriger des Pflegepersonals oder

Ergo- und Physiotherapiemitarbeiter, ist dabei Spezialist

auf seinem Gebiet. In der hauseigenen Krankenpflegeschule

werden junge Menschen zu Krankenschwestern

und Krankenpflegern ausgebildet, was


Pflegedienst

direkt zu Professionalität und Qualität in der Pflege beiträgt.

Die Asklepios Klinik Hohwald gehört laut der aktuellen

Untersuchung im Rahmen des bundesweiten, branchenübergreifenden

Unternehmensvergleichs „Top

Job“ zu den 100 besten Arbeitgebern im deutschen

Mittelstand. Das Konzept überzeugte mit einem maßgeschneiderten

und dementsprechend erfolgreichen

Personalmanagement.

Dabei wurden insbesondere die Verdienste in Bereichen

„Führung und Vision“, „Motivation und Dynamik“,

„Mitarbeiterentwicklung und -perspektive“, „Kultur

und Kommunikation“, „Internes Unternehmertum“

sowie „Familienorientierung und Demografie“ gewürdigt.

Im letztgenannten Bereich schaffte das Unternehmen

sogar den Sprung unter die besten zehn Teilnehmer.

So ist in nicht schichtgebundenen Klinikbereichen sowohl

Gleitzeit als auch Teilzeit möglich. Verkürzte

Wochenarbeitszeiten erleichtern den Wiedereinstieg

im Anschluss an die Elternzeit. Kinderbetreuungskosten

im kooperierenden und durch die Klinik aktiv

unterstützten Kindergarten werden übernommen, die

Betreuung nach der offiziellen Schließzeit durch Einsatz

einer Tagesmutter ergänzt. Die Mitarbeiter werden

auch bei familiär bedingter Abwesenheit in alle Veranstaltungen

der Klinik einbezogen und über betriebliche

Belange informiert.

Umfangreiche Maßnahmen unterstützen das aktive

Gesundheitsmanagement der Mitarbeiter. Kostenlos

sind unter anderem die Nutzung der Sauna, der

Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald

Kontakt: Hohwaldstraße 40

01844 Neustadt in Sachsen

Telefon: 03596 567 200

Fax: 03596 567 204

kostenfreie Hotline: 0800 2755374

Internet: www.hohwaldklinik.de

Email: hohwald@asklepios.com

wöchentliche Yogakurs oder die Rückenschule in

Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft. Umfangreiche

Informationen zur gesunden Ernährung

ergänzen die gesunde Frischküche der Klinik und tragen

wie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und die

eigene Betriebssportgemeinschaft zur Gesunderhaltung

der Mitarbeiter bei.

Stefan Härtel, Geschäftsführer Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald,

Sachsens Fachkrankenhaus für Orthopädie und Rheumaorthopädie

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SAXPLUSKATEGORIE II 2. PLATZ

APOGEPHA Arzneimittel GmbH

Familienfreundlichkeit bringt Gewinn

1882 in Dresden gegründet, präsentiert sich die APO-

GEPHA Arzneimittel GmbH heute als leistungsstarkes,

unabhängiges Pharmaunternehmen im Therapiegebiet

Urologie und beschäftigt derzeit 169 Mitarbeiter,

davon 115 Frauen. Ausgehend vom Selbstverständnis

eines mittelständischen Familienunternehmens und

den Anforderungen an einen modernen und attraktiven

Arbeitgeber entwickelte das Unternehmen zielgerichtet

eine Vielzahl familienfreundlicher Maßnahmen,

Gruppenfoto der APOGEPHA Arzneimittel GmbH

die nachhaltig zur Erhöhung der Produktivität, der Mitarbeiterbindung

und der Motivation beitragen.

Zur Gesundheitsvorsorge dienen entsprechend ausgestattete

Arbeitsplätze, jährliche Reihenuntersuchungen,

Gesundheitsaktionstage sowie Betriebssport und

monatliche Physiotherapie.

Flexible Arbeitszeitmodelle mit erweitertem Arbeitszeitrahmen,

Arbeitszeitkonten und Job-Sharing- sowie


APOGEPHA-Mitarbeiter

Teilzeitangeboten ermöglichen den Mitarbeitern eine

individuelle Anpassung der Arbeitszeit an ihre familiär

bedingten Bedürfnisse. Arbeitsabstimmung im Team,

Urlaubsplanung und die Nutzung von Homeoffice und

Telearbeit nach Absprache sind auf die Vereinbarkeit

von Familie und Beruf zugeschnitten.

Die Information der aus familiären Gründen abwesenden

Mitarbeiter ist über die Mitarbeiterzeitschrift, die

regelmäßige Teilnahme an Belegschaftsveranstaltungen

sowie eine kontinuierliche Kontaktpflege abgesichert.

Eine aktive Pressearbeit, die Mitgliedschaft im

„Bündnis für Familie Dresden“ und die Beteiligung an

Preisausschreibungen und Auditierungen trägt dieses

Engagement auch nach außen.

Fortbildungs- und Selbststudienmöglichkeiten gehören

ebenso zu den Angeboten wie geldwerte Leistungen

von Kinderbetreuungszuschuss über Entgeltfortzahlung

bei Kindeserkrankung bis hin zu kostengünstigen

Darlehen für junge Familien oder die Möglichkeit

zur privaten Nutzung von Firmenfahrzeugen. Das Unternehmen

gewährt eine bezahlte Freistellung bei

kurzfristiger Pflege und im Krankheitsfall eines Angehörigen

und rechnet die Pflegezeit auf die Betriebsangehörigkeit

an.

Im Falle der Kinderbetreuung oder einer Pflegesituation

werden die Mitarbeiter durch Beratung und

APOGEPHA Arzneimittel GmbH

Kontakt: Kyffhäuserstraße 27 | 01309 Dresden

Telefon: 0351 33633

Fax: 0351 3363440

Internet: www.apogepha.de

Email: info@apogepha.de

Information und zahlreiche Maßnahmen wie Haushaltsdienstleistungen

aktiv unterstützt.

Dabei ist Familienfreundlichkeit in der Philosophie und

im Entwicklungsplan des Unternehmens fest verankert.

Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass sein Erfolg

ganz wesentlich davon abhängt, inwieweit es gelingt,

wirtschaftliche Ziele und Produktivität mit den Lebenswünschen

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in

Übereinstimmung zu bringen. Die Erfahrungen, die die

Apogepha Arzneimittel GmbH bisher bei der Umsetzung

des Konzeptes sammeln konnte, bestätigen dies.

Geschäftsführerin Henriette Starke

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SAXPLUSKATEGORIE II 3. PLATZ

IMM Gruppe

Flexibel und erfolgreich – mit den Mitarbeitern als Partner

Die IMM Gruppe versteht sich als international aufgestellter,

projekt- und partnerorientierter sächsischer

mittelständischer Elektronik-Dienstleister, dessen Consulting-Kompetenz

aus dem Beherrschen der kompletten

Wertschöpfungskette von der Idee über Entwicklung

und Fertigung bis Logistik und Vermarktung elektronischer

Baugruppen und Geräte in den Marktsegmenten

Technik, Gesundheit und Unterhaltung resultiert.

Derzeit beschäftigt die IMM Gruppe über 220 Mitarbeiter

in 6 Firmen an 6 Standorten in der Region Mittweida.

Mitarbeiter mit ihrem Nachwuchs beim Aktionstag „Familie ins Unternehmen“

Eine wichtige Rolle im Aufwärtstrend der Firmenentwicklung

spielte von Anfang an die Kooperation mit

Partnern. In der 2005 niedergeschriebenen Unternehmensphilosophie,

vereint mit dem Leitbild eines Orchesters,

demonstriert IMM Kreativität, Selbstbewusstsein

und Vorbildwirkung nach innen und außen. In erster

Linie partizipieren am Erfolg des Unternehmens die

IMM-Mitarbeiter durch die seit 2005 in einem Audit

„Beruf und Familie“ verankerten Grundsätze der Familienfreundlichkeit.


Folgende Leitsätze der familienfreundlichen Unternehmenspolitik

spiegeln sich im täglichen Wirken der IMM

Gruppe wieder:

• Verbesserung der Personalentwicklung,

Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit

durch familienbewusste Personalpolitik

• Ausbau der Informations- und Kommunikationspolitik

und stärkere Kommunikation der

Familienfreundlichkeit des Unternehmens

nach innen und außen

• Förderung der Balance zwischen Unternehmenszielen

und Mitarbeiterbelangen und

möglicher daraus entstehender Synergien

• Erweiterung bestehender personalpolitischer

Regelungen und formelle Verankerung eines

familienfreundlichen Geistes in der

Unternehmenskultur

• Imageverstärkung als attraktiver Arbeitgeber,

der die Belange der Beschäftigten in Sachen

Vereinbarkeit von Beruf und Familie stark

berücksichtigt

• Impulssetzung und Vorbildfunktion „Familienfreundliches

Unternehmen“ für die Region.

In einem umfassenden 9-Punkte-Programm werden

den Mitarbeitern zu den Handlungsfeldern Arbeitszeit,

Arbeitsorganisation, Arbeitsort, Informations- und

Kommunikationspolitik, Gesundheitsmanagement,

Führungskompetenz, Personalentwicklung, zusätzliche

Entgeltbestandteile und allgemeiner Mitarbeiterservice

viele Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

gemacht.

So informiert beispielsweise ein monatlicher Newsletter

der Gesundheitszentren proagil, auf Wunsch auch

Fitnesstrainer und Ernährungsberater über gesundheitsfördernde

Maßnahmen. Die Gesundheitszentren

stehen den Mitarbeitern mit ihrem umfangreichen

Angebot zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung und

werden durch regelmäßige Betriebssportveranstaltungen

(Volleyball, Basketball, Fußball, Bowling) sinnvoll

unterstützt. Regelmäßige Untersuchungen des Betriebsarztes

ergänzen die Konsultationsmöglichkeiten

IMM Holding GmbH

Kontakt: Goethestraße 22 | 09648 Mittweida

Telefon: 03727 6205-0

Fax: 03727 6205-220

Internet: www.imm-gruppe.de

hausinterner Kooperationspartner wie Heilpraktiker,

Arzt oder Diätassistenten. Wöchentlich wird eine

Massage am Arbeitsplatz angeboten. Gesunde Ernährungsangebote

im Bistro der Gesundheitszentren proagil

mit aufgeführten Energiewerten in den Speisekarten

ergänzen das Angebot.

Zu den familienfreundlichen Angeboten gehören u.a.

eine kostenfreie Erstberatung beim Firmenanwalt, ein

Mittagessenzuschuss und ein Freigetränk pro Tag oder

die Bevorzugung der Mitarbeiterkinder bei der Vergabe

von Ferienjobs. Mitarbeiter mit schulpflichtigen Kindern

wird bei der Urlaubsplanung Vorrang gewährt.

Einzelne Maßnahmen und Ziele werden in einem Re-

Audit durch eine Projektgruppe aller drei Jahre geprüft

und ergänzt. Für die Jahre 2008 bis 2011 hat sich die

IMM Gruppe 29 neue Ziele gesetzt, bei denen vor allem

die Informations- und Kommunikationspolitik sowie

die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen

Angehörigen stärker in den Focus genommen werden.

Die familienfreundlichen Maßnahmen steigern auch

das Image des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber

in der Region und haben Vorbildwirkung für andere

Unternehmen. Die IMM Gruppe engagiert sich

auch stark mit der Thematik in Netzwerken, wie z. B.

dem IHK-Stammtisch, Bundesverband Mittelständische

Wirtschaft in Mittelsachen sowie Lions-Club Mittweida.

19


20

SAXPLUSKATEGORIE III 1. PLATZ

BEHR Industry Reichenbach/Vogtland GmbH

Familienfreundlichkeit mit Konzept

Familienfest – ein Mitarbeiter zeigt seinem Sohn die Fertigung

Das Unternehmen der Behr Industry Gruppe in Reichenbach

im Vogtland fertigt Wärmeübertrager für

Kälte- und Klimatechnik, Kühlungen für Bau- und Landmaschinen,

montiert Kühl-und Klimasysteme für Schienenfahrzeuge

und wartet Klimasysteme. Derzeit werden

363 Mitarbeiter, darunter 79 Frauen beschäftigt.

Die langfristige Ausrichtung des gesamten Unternehmens

auf die nachhaltige Vereinbarkeit von Familie

und Beruf gehört zur Philosophie des Unternehmens

und spiegelt sich in einer Vielzahl von aufeinander

abgestimmten Maßnahmen wieder. Flexible Arbeitszeitmodelle

und Teilzeitarbeit ermöglichen trotz

Schichtbetrieb die bestmögliche Betreuung der Kinder.

Durch Einsatz moderner IT- und Kommunikationssysteme

ist es auch Führungskräften möglich vom Homeoffice

aus bei freier Zeiteinteilung zu arbeiten. Bei freiwilligen

Auszeiten von Mitarbeitern ist der Arbeitsplatz

sicher.

Aktiv arbeitet das Unternehmen im regionalen Netzwerk

„Kids Care“ welches sowohl Ganztagsbetreuung,

externe und mobile Kinderbetreuung oder individuelle

Betreuungsdienstleistungen auch in den Ferienzeiten

bietet. Regelmäßige Information zum betrieblichen

Geschehen ist ebenso gewährleistet wie die regelmäßige

Integration in firmeninterne Anlässe und die stufenweise

Wiedereingliederung nach familienbedingter

Abwesenheit.

Ein aktives Gesundheitsmanagement wird durch

unterschiedlichste Maßnahmen zur Prävention inklusive

Projekt „Junior – Senior” bei der Arbeit


Kinder in der Hüpfburg

einer Ernährungsberatung in Zusammenarbeit mit

dem Betriebsarzt und der AOK gefördert und durch die

im Unternehmen gebildeten Gesundheitsteams begleitet.

Durch so genannte „Bewegungsfachkräfte“ werden

zunächst alle Arbeitsplätze im Hinblick auf eine spezielle

Fehlbelastung der Mitarbeiter betrachtet. Anschließende

Kurzschulungen münden in konkreten

Angeboten zur Eigenhilfe. Bewegungs- und entspannungsbezogene

Kurse wie Rückenschule und Autogenes

Training gehören ebenso zu den Angeboten wie

Progressive Muskelentspannung, Yoga oder Tai Chi. Ein

Gesundheitscheck im Unternehmen mit Blutdruckmessung,

Sehtest und Rückencheck ermittelt den persönlichen

Status der Mitarbeiter und fließt bei Nutzung

ebenso wie die speziell für Schichtarbeiter konzipierte

Ernährungsberatung in ein extra geschaffenes Bonussystem

ein. Ausgehend von einem Guthaben von 50

Bonuspunkten haben die Beschäftigten hier die

BEHR Industry Reichenbach/Vogtland

GmbH

Kontakt: Gewerbering 2 | 08468 Reichenbach

Telefon: 03765 3878-0

Fax: 03765 3878-210

E-Mail: behrindustry@behrgroup.com

www.behrindustry.behrgroup.com

Möglichkeit durch gesundheitsrelevante Aktivitäten

wie die Teilnahme an Checks und Analysen, Impfungen,

Sportaktivitäten oder Vorsorgeuntersuchungen

weitere Bonuspunkte zu sammeln, die mit Prämien in

Form von Wertgutscheinen belohnt werden. Alle Maßnahmen

basieren auf einem eigens entwickelten

Konzept „Präventive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

der Mitarbeiter“ und werden aktiv in regionalen

und überregionalen Netzwerken kommuniziert

sowie von einer aktiven internen und externen Öffentlichkeitsarbeit

begleitet.

Die Geschäftsführer bei der Firmenfest-Eröffnung

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22

SAXPLUS – AUSGEWÄHLTE BEISPIELE

FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH

Eigene Kindertagesstätte als Modellprojekt

Das Unternehmen wurde 2004 gegründet und nahm

2006 seine aktive Geschäftstätigkeit auf. Zu den

Kunden des Ingenieurdienstleisters für Systemdatenrechercheanwendung

sowie Informationsmodule gehören

KFZ-Sachverständige in Deutschland und Europa

sowie Fahrzeughalter und die in deren Auftrag tätigen

KFZ-Werkstätten. Derzeit beschäftigt das Unternehmen

88 Mitarbeiter, darunter 19 Frauen.

Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen wie Gleitzeit,

Homeoffice und familiengerechten Teilzeitmodellen ist

insbesondere die in eigener Trägerschaft betriebene

Kindertagespflege mit zwei fest angestellten Tagesmüttern

ein Erfolgsmodell. Hier können bis zu 5 Kinder

Firmenausflug

in unmittelbarer Nähe des Unternehmens betreut werden,

eine Ersatzbetreuung wird ebenso angeboten wie

die Verkürzung der Arbeitszeit bei Pflegebedarf innerhalb

der Familien von Mitarbeitern. Derzeit in Elternzeit

befindliche Mitarbeiter werden regelmäßig über das

Intranet, E-Mail sowie bei gemeinsamen Betriebsausflügen

und Feierlichkeiten über das Geschehen im

Unternehmen informiert.

Mit der Gründung einer Betriebssportgemeinschaft,

Angeboten wie Physiotherapie und der Förderung von

Teilnahmen an sportlichen Ereignissen wie Firmenläufen,

Fußball-, Volleyball- und Tischtennisturnieren

wird die gesunde Lebensführung der Mitarbeiter aktiv


Kinderbetreuung

gefördert. Der Gesundheitsprävention dienen darüber

hinaus nach ergonomischen Maßgaben ausgestattete

Arbeitsplätze.

Eine Unterstützung neuer Mitarbeiter bei der Wohnungssuche

oder der Auswahl einer geeigneten Kinderbetreuung

ist ebenso selbstverständlich wie die

besondere Berücksichtigung familiärer Bedürfnisse bei

Urlaubsplanung, Besprechungs- und Übergabezeiten

sowie die Möglichkeit zur privaten Nutzung von Firmenfahrzeugen.

Weihnachtsfeier

fsd Fahrzeugsystemdaten GmbH

Kontakt: Wintergartenstr. 4 | 01307 Dresden

Telefon: 0351 652888-0

Fax: 0351 652888-22

Internet: www.fsd-web.de

E-Mail: sekretariat@fsd-web.de

Die Motivation der oft jungen Fachkräfte ist durch die

Sicherheit in der Familienplanung hoch, familienfreundliche

Zusatzangebote wie die eigene Kindertagesstätte

spielen bei der Entscheidung für diesen

Arbeitgeber eine zunehmende Rolle. Eine konstant

hohe Arbeitsproduktivität, der geringe Krankenstand

sowie die aktive Integration der Familien der Mitarbeiter

ermöglichen sowohl den Erfolg des Unternehmens

als auch die persönliche Karriereplanung der Mitarbeiter

unter Berücksichtigung ihrer familiären Erfordernisse.

Betriebssport Volleyball

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24

SAXPLUS – AUSGEWÄHLTE BEISPIELE

MEGWARE Computer GmbH

Motivation und Mitarbeiterbindung mit „Rundum-Sorglos-Paket“

Im Jahr 1990 gegründet, produzierte und vertrieb das

Chemnitzer Unternehmen anfangs Computer für Jedermann.

Zehn Jahre später spezialisierte sich das

Unternehmen auf Entwicklung und Vertrieb hochleistungsfähiger

Großrechnersysteme. Heute ist MEGWARE einer

der führenden Anbieter in Europa. Universitäten und

Institute sowie Entwicklungsabteilungen der Industrie

sind Kunden für hochleistungsfähige Computersysteme

von MEGWARE. 47 Mitarbeiter, davon 38% Frauen,

MEGWARE-Nachwuchs

erwirtschafteten im Jahr 2008 einen Umsatz von 7,1

Mio. Euro.

Familienfreundlichkeit, insbesondere die Vereinbarkeit

von Privat- und Berufsleben hat bei MEGWARE Tradition.

Aus dieser Firmenphilosophie heraus wurden

zahlreiche Maßnahmen in die Praxis umgesetzt. In der

Arbeitsorganisation setzt das Unternehmen auf Partnerschaft

als Schlüssel zum Erfolg. Offenheit, Verständnis

und Toleranz prägen das Verhältnis zu den

Mitarbeitern. Im Rahmen der Vertrauensarbeitszeit

plant jeder Mitarbeiter seine Arbeitsabläufe und -zeiten

in eigener Verantwortlichkeit. Auf diese Weise sind die

Erfüllung sowohl beruflicher Aufgaben als auch familiärer

Bedürfnisse und Notwendigkeiten möglich. Über

ein durchdachtes Kommunikations- und Managementprogramm

ist jeder Mitarbeiter stets über die Vorgänge

im Unternehmen informiert. Dies stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl

und die Identifikation innerhalb

und mit dem Unternehmen.

Die hohe fachliche Spezialisierung des Unternehmens

fordert hervorragend geschultes Personal, das von

MEGWARE selbst entsprechend ausgebildet wird.

Fachkräfte dauerhaft zu binden wird über die Firmenphilosophie,

die familienfreundliche Arbeitskultur

und das freundschaftliche Miteinander mit Fluktuationsraten

unter 1% erreicht. Diese Faktoren bewirken

eine starke emotionale Bindung der Mitarbeiter an

MEGWARE.

Dabei erwartet das Unternehmen von jedem Mitarbeiter

ein hohes Maß an Motivation und Engagement bei

der Erfüllung der täglichen Arbeitsaufgaben. Im


Firmenlauf

Gegenzug dazu beinhaltet ein „Rundum-Sorglos-

Paket“ eine Anzahl zusätzlicher Leistungen, die jedem

Mitarbeiter so weit wie möglich von Alltagssorgen entlasten

sollen. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten,

bezahlte Freistellung bei bedeutsamen persönlichen

Ereignissen, Kinderbetreuung, private Nutzung von Firmenfahrzeugen

oder günstige Mitarbeiterdarlehen

ebenso wie Zahlung von Altersvorsorgeleistungen,

kostenlose Getränkeversorgung, Essensgeld-Zuschuss

und die private Nutzung von Firmeneigentum.

Die Organisation aktiver Gesundheitsvorsorge erstreckt

sich nicht nur auf die bezahlte Freistellung für

Arztbesuche, Vorsorge- und Reha-Maßnahmen. Den

Mitarbeitern steht auch ein gut ausgestatteter Fitnessraum

kostenfrei zur Verfügung, über einen Caterer werden

Biokost und kalorienreduzierte Menüs angeboten.

Ein eigener Laufverein sorgt permanent für Bewegung

und wird durch weitere sportliche Freizeitangebote

sinnvoll ergänzt.

Deutschlandweite Beachtung findet der Partner-Kindergarten

„Sonnenblume“ mit seinem praktizierten

Betreuerschlüssel von 3:1. Damit wird die gesetzliche

MEGWARE Computer GmbH

Kontakt: Adelsbergstraße 2 | 09126 Chemnitz

Telefon: 0371 46129 -11

Fax: 0371 46129 -95

Internet: www.megware.com

Forderung, dass alle Jungen und Mädchen in ihren

individuellen Wesens- und Interessenlagen wahrzunehmen

sind, erfolgreich umgesetzt.

Familie und Beruf problemlos vereinbar

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26

SAXPLUS – AUSGEWÄHLTE BEISPIELE

Sandstein • Kommunikation • Neue Medien • Verlag

Stark in der Familie – stark im Beruf

Bei Sandstein basiert familienfreundliche Unternehmensführung

nicht auf einem theoretischen Konzept,

sondern auf einer Menge praktischer Unterstützung für

die Mitarbeiter. Dazu zählen flexible Arbeitszeitmodelle,

Kinderbetreuungszuschüsse und berufsbegleitende

Weiterbildungen. Mit dem Home-Office-System

kann jeder „Sandstein“ von außerhalb auf Projektdaten

zugreifen. „Das senkt den Stresspegel, wenn zum Beispiel

Arbeit liegen bleibt, weil einer meiner kleinen

Söhne krank ist“, sagt Projektleiter Dr. Wilfried Wolf.

Die „Sandsteine” im Garten

Im Unternehmen sind ein freundliches Arbeitsklima sowie

Transparenz und Mitbestimmung bei Entscheidungen

selbstverständlich.

Zahlreiche Bausteine sollen für die Gesundheit der

Kollegen sorgen, darunter kostenloses Wasser, ergonomische

Arbeitsplätze und gemeinsame Ausflüge in

die Natur. Viele Mitarbeiter finden bei Mittagsspaziergängen

im nahe gelegenen Waldpark oder an der

Elbe neue Ideen und Lösungen für knifflige Probleme.


Ein Kollege heiratet – die ganze Firma überrascht das Brautpaar

vor dem Standesamt

Dass die beiden Sandstein-Geschäftsführer Markus

Pieper und Lutz Stellmacher der Familienfreundlichkeit

einen hohen Stellenwert einräumen, liegt auch an ihren

eigenen Erfahrungen beim Ausbalancieren von Familie

und Job. Mit drei beziehungsweise vier Kindern

sind sie auch die Vorreiter in Sachen Firmen-Nachwuchs.

Auf insgesamt 42 Mitarbeiter kommen 37 Kinder,

zwei weitere sind unterwegs.

Überraschung im Arbeitsalltag: Ein toller Adventskalender

erfreute alle Kollegen

SANDSTEIN • KOMMUNIKATION • NEUE

MEDIEN • VERLAG

Kontakt: Goetheallee 6 | 01309 Dresden

Telefon: 0351 44 078 0

Fax: 0351 44 078 12

Internet: www.sandstein.de

E-Mail: info@sandstein.de

Familienfreundlichkeit stärkt die Mitarbeiterbindung.

Qualifiziertes Personal zu halten, ist gerade in Zeiten

des Fachkräftemangels besonders wichtig. Die Geschäftsleitung

schätzt auch die große Arbeitsmotivation

der Mitarbeiter, die auf neue Anforderungen flexibel

reagieren, bei Bedarf bereitwillig Überstunden machen

oder nach Feierabend vom Home-Office aus arbeiten.

Letztlich zahlt sich die Firmenphilosophie für

Kunden und für das Unternehmen aus. Der Altersdurchschnitt

im Unternehmen liegt bei 35 Jahren. Dahinter

verbirgt sich eine optimale Mischung aus bewährter

Erfahrung und neuen Ideen.

Digital vereinigt sind die Mitarbeiter im firmeneigenen

Intranet, das sozusagen als Online-Mitarbeitermagazin

funktioniert. Es berichtet tagaktuell über

Wissenswertes in und außerhalb der Firma, zeigt Anund

Abwesenheiten der Kollegen und ist bewährte

Wissensdatenbank für die gemeinsame Projektarbeit.

Den frischen Unternehmensgeist stellt Sandstein als

Mitglied im Lokalen Bündnis für Familie unter Beweis.

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28

DIE JUROREN

Martina de Maizière

Supervisorin, Coach und

Organisationsberaterin

„Ich bin immer wieder beeindruckt,

was Unternehmen, seien sie groß oder

klein, liegen sie in einer Großstadt

oder im dünn besiedelten ländlichen

Raum, tun, um ihren Mitarbeitenden gute, familienorientierte

und sie auch persönlich befriedigende Arbeitsbedingungen

zu bieten. Von kostenlosem Mineralwasser und Obst,

um Gesundheit und Arbeitsfähigkeit zu erhalten, über

Sportangebote bis zur Finanzierung von Kinderbetreuung

wurde uns in der Jury alles mögliche präsentiert. Noch findet

das Thema Pflege von Angehörigen kaum Resonanz,

weil es offenbar nicht zur alltäglichen Realität von Mitarbeitenden

zu gehören scheint, das hat mich erstaunt.“

• Dipl. Rechtspflegerin und Dipl. Sozialpädagogin

• Jahrgang 1955, verheiratet, 3 Kinder

• 1984 – 1991 Tätigkeit im Jugendamt Berlin-Wedding

• 1991 – 1999 in der Ehe-, Familien- u. Schwangerschafts-

konfliktberatung bei der Diakonie Schwerin u. Parchim

• 2003 – 2009 Stiftungsdirektorin, Diakonische Jugendhilfe

Sachsen

• seit 2009 Supervisorin, Coach und Organisationsberaterin

in eigener Praxis für Supervision, Coaching und

Organisationsberatung

Regina Mannel

Leiterin der Abteilung Jugend,

Familie, soziale Integration,

Sächsisches Staatsministerium

für Soziales

„Meine Motivation, mitzuarbeiten:

Ohne Familien ist kein Staat zu machen.

Ohne Familien haben Unternehmen keine Zukunft.

Ich möchte dazu beitragen, dass Familien und Unternehmen

voneinander lernen und miteinander Visionen

entwickeln können.”

• Jahrgang 1964, zwei erwachsene Kinder

• 1980 – 1983 Ausbildung zur Physiotherapeutin

• 1992 – 1996 Studium der Sozialwissenschaft

• 1999 – 2006 Landesgeschäftsführerin des DPWV

Sachsen

• seit Oktober 2006 Leiterin der Abteilung Jugend,

Familie, soziale Integration im Sächsischen Staatsministerium

für Soziales

Elisabeth Vogelheim

Diplom-Volkswirtin,

Volkswagen Autostadt GmbH

„Warum ich in der Jury mitarbeite:

Weil das Engagement von Unternehmen

für Familien gar nicht hoch

genug geschätzt werden kann.”

• Jahrgang 1952, verheiratet, zwei Kinder

• Studium der Volkswirtschaftslehre, Soziologie und

Sozialpolitik

• tätig in leitenden Positionen zu Personalfragen,

Arbeitspolitik und -bedingungen sowie betrieblicher

Chancengleichheit

• seit 2003 Leiterin der Frauenförderung bei Volkswagen

mit Schwerpunkt der Entwicklung und Umsetzung

betrieblicher Konzepte zur Chancengleichheit

• seit Dez. 2007 Leiterin des Personalmanagements

der Volkswagen Konzerngesellschaft Autostadt GmbH

Sofie Geisel

Projektleiterin Netzwerkbüro

Erfolgsfaktor Familie DIHK

Service GmbH

„Ich freue mich sehr darüber, dass

trotz Wirtschaftskrise soviele neue

Unternehmen teil genommen haben

und bin wie beim letzten Mal sehr beeindruckt, mit welchem

Engagement und mit welcher Phantasie sich

Unternehmen in Sachsen gemeinsam mit ihren Beschäftigten

darum kümmern, dass Beruf und Familie besser

unter einen Hut passen.”


• Studium der Politikwissenschaft, Romanistik, Geografie

und Volkswirtschaft an den Universitäten Tübingen

und Genf

• 1998 – 2000 Beraterin bei ILTIS, Schwerpunkte Personalentwicklung

und -beurteilung, Strategieumsetzung

• 2000 – 2003 Beraterin bei Roland Berger Strategy

Consultants, Bereich Public Services, Schwerpunkt

Sozial- und Arbeitsmarktpolitik

• 2003 – 2006 Beraterin bei IFOK, Bereiche Arbeitsmarktpolitik

und Regionalentwicklung

• seit 2006 Auditorin für das audit berufundfamilie®

der Gemeinnützigen Hertie Stiftung

• seit 2007 Projektleiterin des Netzwerkbüros für das

Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ beim

Deutschen Industrie- und Handelskammertag

Birgit Höppner-Böhme

Geschäftsführerin

Landesfrauenrat Sachsen e.V.

„Auf dem Weg zur Verwirklichung der

realen Gleichstellung und Chancengleichheit

von Frauen und Männern

ist die Chancengleichheit in der Wirtschaft

ein ganz entscheidender Schritt und damit auch

ein zentrales Thema meiner täglichen Arbeit. Eltern dabei

zu unterstützen, dass sie ihr berufliches Engagement mit

dem Familienleben in Einklang bringen können, ist notwendig,

um Frauen und Männern gleich gute Chancen

auf Erwerbsarbeit, berufliche Entwicklung, unabhängige

Existenz- und Alterssicherung zu ermöglichen. Familienfreundliche

Unternehmen tragen dieser Notwendigkeit

auf vielfältige Weise Rechnung und übernehmen damit

beispielgebend Verantwortung in Wirtschaft und Gesellschaft.”

• Jahrgang 1964, verheiratet, eine erwachsene Tochter

• Studium Rechtswissenschaften in Leipzig

• ab 2001 Geschäftsführerin des Dachverbandes Landesfrauenrat

Sachsen – Sächsisches Frauenforum e. V.

• seit 2007 Geschäftsführerin des fusionierten frauenpolitischen

Dachverbandes Landesfrauenrat Sachsen e. V.

Jutta Staudt

stellvertretende Landesvorsitzende

Deutscher Familienverband

Landesverband

Sachsen e. V.

„… Kinder sind eine Bereicherung und

bedeuten Glück und Zukunft. Der

Familienverband mit seinem Wirken für Familien findet in

allen Bereichen, Institutionen, Kommunen und Betrieben

statt. Man sollte sich als Unternehmer stets fragen, was

tue ich, um gute Startbedingungen für junge Menschen zu

finden, damit sie hier in Sachsen eine Familie gründen und

wir die Abwanderung eindämmen.”

• Jahrgang 1947, verheiratet, einen erwachsenen Sohn

• Erzieherin

• FS Lehrmeisterin für Krippenpädagogik

• 4 Jahre stellvertretende Landrätin

• seit 13 Jahren Beauftragte des Landrates, Integrationsund

Gleichstellungsbeauftragte des Vogtlandkreises

• 2003 bis 2007 Landesvorsitzende des Deutschen

Familienverbandes, seit dem stellvertretende Landesvorsitzende

Dr. Manfred Goedecke

Geschäftsführer Industrie /

Außenwirtschaft IHK

Südwestsachsen

„Nach dem neuesten Monitoring der

sächsischen Kammern zur familienorientierten

Personalpolitik in sächsischen

Unternehmen hat dieses Thema in den überwiegend

kleinen und mittleren Unternehmen des Freistaates

an Bedeutung gewonnen. Die Sensibilität für Familienbelange,

der Umfang und die Breite der angebotenen

Hilfen und Leistungen ist gerade in kleinen Firmen gegenüber

2007 signifikant gewachsen. Das spiegeln auch die

Inhalte der Bewerbungen und Preisträger des diesjährigen

sächsischen SAXplus-Wettbewerb wieder, leider nicht die

Teilnehmerzahl. Beeindruckend bei den Preisträgern ist

vor allem die zugrunde liegende Unternehmensphilo-

29


30

sophie, ihre konsequente Umsetzung, besonders in den

kleinen Betrieben sowie die kreative Vielfalt der Angebote

und Aktivitäten.“

• Jahrgang 1949, verheiratet, 2 Kinder

• Studium, Promotion und Habilitation Bergbau-Tiefbau,

TU Bergakademie Freiberg

• 1976 – 1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter, TU Bergakademie

Freiberg

• 1986 – 1990 Forschungsgruppenleiter Grubenrettungswesen

Institut für Bergbausicherheit Leipzig

• seit 1. September 1990 Geschäftsführer Industrie/

Außenwirtschaft IHK Südwestsachsen

Dr. Gunnar Grosse

Vorstandsvorsitzender KOMSA

KOMMUNIKATION SACHSEN AG

und Botschafter Sachsens im

Unternehmensprogramm des

Bundesfamilienministeriums

„Erfolgsfaktor Familie.

Unternehmen gewinnen.“

„Aus meinen Erfahrungen der Geschichte von KOMSA

weiß ich, dass unsere konsequente Mitarbeiterorientierung

ein wesentlicher Pfeiler unseres Unternehmenserfolges

ist. Ein solcher Wettbewerb bietet eine hervorragende

Möglichkeit für Unternehmen, sich tiefgründig mit

dem Thema Mitarbeiterorientierung und Familienfreundlichkeit

zu befassen, sich über Ideen auszutauschen und

Anregungen zu holen. Das möchte ich unterstützen – deshalb

mache ich als Juror mit.”

• Jahrgang 1939, verheiratet, 4 Kinder

• seit 1992 Komsa Kommunikation Sachsen AG, Hartmannsdorf,

Chemnitz, Sachsen

Mitgliedschaften (Auswahl)

• Schwedische Handelskammer (Präsident)

• Dresdner Gesprächskreis der Wirtschaft und Wissenschaft

e. V.

Auszeichnungen (Auswahl)

• Entrepreneur des Jahres 2002

• 1. Platz im Unternehmenswettbewerb familienfreundlichste

Unternehmen – „Erfolgsfaktor Familie

2005”, verliehen vom Bundesministerium für Familie,

Senioren, Frauen und Jugend

• Verleihung des Verdienstordens des Freistaates Sachsen

2007

Alexander zu Hohenlohe

Abteilungsleiter Wirtschaftsstrategie

im Sächsischen

Staatsministerium für

Wirtschaft und Arbeit

„Starke, wettbewerbsfähige Unternehmen

sind ein wichtiges Ziel der

sächsischen Wirtschaftspolitik. Unternehmen, die ihren

Mitarbeitern familienfreundliche Maßnahmen anbieten,

werden nicht nur ihrer sozialen Verantwortung gerecht,

sondern sie haben auch beste Voraussetzungen, Fachkräfte

zu gewinnen und sie im Unternehmen zu halten. Aus

demographischen Gründen wird dies für den sächsischen

Mittelstand in den kommenden Jahren noch wichtiger

werden. Mit unserem Wettbewerb SAXplus wollen wir dazu

beitragen, dass sich noch mehr Unternehmen damit

auseinander setzen und so ihre Wettbewerbsfähigkeit

stärken.“

• Jahrgang 1951, verheiratet, 2 Kinder

• Studium Verwaltungswissenschaften an der

Universität Konstanz

• 1979 Kommunalentwicklung Baden Württemberg

GmbH – Nahverkehrsforschung

• 1982 Regierungspräsidium Stuttgart – Baurecht

• 1983 Verwaltungsltr. Landesgartenschau Freiburg GmbH

• 1987 Umweltministerium Baden Württemberg –

Geschäftsführer Altlastenfonds

• ab 1990 Abteilungsleiter im Sächsisches Staatsministerium

für Umwelt und Landesentwicklung

• 2006 Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft

und Arbeit; Abteilungsleiter Industrie, Außenwirtschaft,

Ansiedlungen, Energie, Bergbau

• seit 10/2008 Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft

und Arbeit; Abteilungsleiter Wirtschaftsstrategie,

Mittelstand, Industrie, Energie


ALLE BEWERBER AUF EINEN BLICK

Accurada, Chemnitz

Actix GmbH, Dreden

APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden

Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald, Neustadt i. Sa.

Autoliv Sicherheitstechnik GmbH Döbeln, Döbeln

Beratende Ingenieure SHN GmbH, Chemnitz

Behr Industry Reichenbach/ Vogtl. GmbH, Reichenbach

BI Business Intelligence, Leipzig

ESRA GmbH, Reichenbach

Freitaler Strom + Gas GmbH, Freital

FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH, Dresden

STRATEGISCHER PARTNER

Bertelsmann Stiftung

Die Bertelsmann Stiftung unterstützt erstmalig den

Landeswettbewerb SAXplus 2008/2009 durch eine

strategische Partnerschaft mit dem Sächsischen Staatsministeriums

für Wirtschaft und Arbeit.

Angesichts des fortschreitenden demographischen

Wandels in Deutschland, wird das Thema Vereinbarkeit

von Beruf und Familie immer stärker von Bürgern und

Unternehmen wahrgenommen. Im Rahmen des seit

2003 bestehenden Projekts „Balance von Familie und

Arbeitswelt“ sensibilisiert die Bertelsmann Stiftung

daher die Öffentlichkeit für die Herausforderungen

einer verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Familie

und richtet den Fokus in einer 3. Projektphase auf einen

Transfer von Lösungsmöglichkeiten in die Praxis. Unter

dem Motto „Familie gewinnt“ schrieb sie bereits 2007

im Rahmen des Lokalen Bündnisses für Familie, gemeinsam

mit dem Kreis Gütersloh, einen Wettbewerb

zum Thema Familienfreundlichkeit in Unternehmen

aus. Eindeutiges Ergebnis: Eine familienbewusste Personalpolitik

rechnet sich auch im Sinne des Wortes für

GET AG (Energiewirtschaft), Leipzig

ibes Systemhaus GmbH, Chemnitz

imk automative GmbH, Chemnitz

IMM GmbH, Mittweida

MEGWARE Computer GmbH, Röhrdorf

planConnect GmbH, Dresden

Sandstein GmbH, Dresden

Schneider + Partner GmbH, Dresden

SQL GmbH Dresden, Dresden

Versicherungsforen Leipzig, Leipzig

Via Beratung – Ein Unternehmen der FLVG, Plauen

Unternehmen und wird gerade vom Mittelstand aktiv

umgesetzt!

„Unternehmen müssen begreifen, dass eine Verbesserung

der Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Zuge

des zunehmenden Fachkräftemangels immer mehr an

Bedeutung gewinnt.“, sagt Liz Mohn, stellvertretende

Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung. „Der

Unternehmenswettbewerb SAXplus bietet eine gute

Gelegenheit Firmen, die sich bereits aktiv für eine verbesserte

Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen,

zu unterstützen und gleichzeitig andere Unternehmen

zum Handeln zu animieren.“

Seit ihrer Gründung 1977 setzt sich die Bertelsmann

Stiftung aktiv für eine Förderung des gesellschaftlichen

Wandels ein. Sie versteht sich als operative, konzeptionell

arbeitende Einrichtung, die frühzeitig gesellschaftliche

Probleme aufgreift und der öffentlichen Diskussion

durch innovative Lösungsvorschläge neue Impulse

verleiht.

31


Herausgeber: Sächsisches Staatsministerium für

Wirtschaft und Arbeit | Referat 43

Wilhelm-Buck-Straße 2 | 01097 Dresden

Internet: www.smwa.sachsen.de

Diese Information wird von der Sächsischen Staatsregierung im Rahmen ihrer verfassungsmäßigen Verpflichtungen zur Information der Öffentlichkeit

herausgegeben. Sie darf weder von den Parteien noch von deren Kandidaten oder Helfern im Zeitraum von sechs Monaten vor einer Wahl

zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden. Kommerzieller Nachdruck nur mit Genehmigung gestattet.

Gestaltung/ Paarmann Promotion

Layout: Ehrensteinstraße 18 | 04105 Leipzig

Internet: www.paarmann-promotion.de

Druck: Mugler Druck-Service GmbH

Gewerbering 8 | 09337 Hohenstein/Ernstthal

Internet: www.muglerdruck.de

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