DER BIEBRICHER, Ausgabe 258, Mai 2013

biebricher

Stadtteilmagazin für Wiesbaden-Biebrich, Erscheinungsweise monatlich

Nr. 258 / Mai 2013 / kostenlos

77. Internationales

Pfingstturnier

50 Jahre Fotostudio

Wagenpfeil

Superstar Bruce Springsteen

besucht Pfingstturnier


2 DER BIEBRICHER / SEPTEMBER 2008


Liebe Leserinnen und Leser,

Pfingsten ist wieder vorbei und

damit ist Biebrich bis zum nächsten

Jahr nun vorerst nicht mehr

im Fokus der Reitsport- und Prominentenwelt.

Ein, wie ich fand,

sehr schönes aber auch ereignisreiches

Pfingstturnier liegt hinter

uns. Ohne Zweifel wurde wieder

großer Sport in der traumhaft

schönen Kulisse unseres Schlossparks

geboten. Dem Wiesbadener

Reit- und Fahr-Club (WRFC)

um seine Präsidentin Kristina Dyckerhoff

dürfte die 77. Auflage

des Traditionsturniers jedoch in

mehrfacher Hinsicht besonders in

Erinnerung bleiben.

So mussten gleich zwei Krisen

gemeistert werden: Der überraschende

Tod eines Olympiapferdes

mitten im Parcours und die

witterungsbedingte Absage von

bedeutsamen Dressurprüfungen

am letzten Turniertag. Aus Gesprächen

mit Kollegen anderer

Medien – vorwiegend von der

Reitsportpresse, die das ganze

Jahr über mit dem Reitsport-

„Zirkus“ durch Europa und die

übrige Welt reisen – konnte ich

allerdings entnehmen, dass die

WRFC-Verantwortlichen überaus

professionell mit diesen Krisen

umgegangen sind. Wenn man

bedenkt, dass im Gegensatz zu

anderen Turnieren dieses Ranges,

hier zum weitaus größten Teil

„nur“ Ehrenamtliche „die Fäden

in Händen halten“, dann ist dies

ein außerordentlich großes Kompliment

an den WRFC.

Und zum Glück gab es nicht nur

Hiobsbotschaften aus dem Biebricher

Schlosspark zu berichten:

Mit dem seit Jahrzehnten weltweit

populären US-amerikanischen

Rockmusiker Bruce Springsteen

fiel auch über Deutschland

hinausgehender Promiglanz auf

das Traditionsturnier. Und wenn

man auch noch bedenkt, dass

seine talentierte Tochter Jessica

Springsteen im Springparcours

aufgrund ihrer konstant guten

Platzierungen bei den meisten

Siegerehrungen unter den „Top

Ten“ vertreten war, wird Familie

Springsteen Biebrich sicherlich in

guter Erinnerung behalten. Wiederholung

im nächsten Jahr nicht

ausgeschlossen

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Frank Hennig

IMPRESSUM

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Redaktionsschluss d. Ausgabe 18.5.2013

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Dieser Ausgabe

liegen Beilagen der

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Kirche“ und von

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bei!

Wir bitten

um freundliche

Beachtung!

DER BIEBRICHER / MAI 2013 3


Neuer „Stolperstein“ erinnert an Jakob Fink

Vor Ali der Tür fuhr des Hauses zum Am Frauenstein“ „König an, der der Löwen“

INFO

„Zwerg Nase“ veranstaltet

am 23. September ab 11

Schlosspark Zwerg Nase, 83 Herzenswärme, befindet sich Opeldienst der Unterstützung Schierstein erkrankter

Mitglieder

und DRK erfüllten Herzenswunsch

seit dem 30. April ein neuer

Das Wiesbadener Kinderhaus

Uhr im Zwerg Nase-Haus,

„Stolperstein“, der an den damaligen

Bewohner des Hauses, haltung

diente gung für und Alis auf Geräte die gewährleistet

Eindern

sehr wichtig ist“, so Stahl. Aller

Einsatz und alles Engagement

„Zwerg Nase“ freute sich kürzlich

Ludwig-Erhard-Straße 100,

werden, falls

der

ein

rituellen

Akku versagen

riesig über die Unterstützung des

sein diesjähriges Sommerfest.

Alle Interessierten sind

sollte.

haben sich gelohnt: Für Ali wurde

den Juden Jakob Fink, erinnert. Vorschriften im Todesfall

achtete. Nach dem

Vereins „Herzenswärme“, des „Es ist schön, dass dank gemeinschaftlichen

Engagements unvergesslichen Erlebnis.

der Wochenendausflug zu einem

Gespendet hat ihn die Familie

Opeldienstes Schierstein und des

dazu herzlich einladen.

des Biebricher Ortsvorstehers Tod seiner Frau im Jahr

Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Dinge in Erfüllung gehen können, „Zwerg Nase“ ist ein Haus

Kuno Hahn. Zur Steinsetzung 1941 wurde Fink zunächst

in ein Juden-

Ohne deren Mithilfe hätte ein Herzenswunsch

für den siebenjähri-

passen und die im ‚Normalfall‘ das für Eltern Entlastung bietet. Es jederzeit umgehend verfügbare,

die in keinen Versorgungsvertrag zum Leben für behinderte Kinder,

kamen neben ihr auch Vertreter

der

gen Ali,

Ortsverwaltung,

ein dauerbeatmetes

des Aktiven

nicht realisiert Museums werden Spiegelgasse, können. straße freute sich eingewiesen Erhard Stahl von digen und qualifizierten Rundum-

vermissen zu lassen. Somit haben

Kind,

haus

nicht

in

bezahlt

der Adelheid-

werden können“, schließt eine Lücke in der notwen-

kompetente ärztliche Betreuung

des Ali Ortsbeirats wünschte sich sowie nichts Schülerinnecher,

wie und einen Schüler Besuch im der Musical Walenstadt

des Biebricher deportiert, Ortsbeirates wo ist. nisch kranker Kinder. Das drei-

Notfall alles für ihre Kinder getan

sehnli-

und „Zwerg 1942 Nase“, nach der Theresi-

auch Mitglied versorgung behinderter und chro-

die Eltern die Sicherheit, dass im

dorfschule, „König der Löwen“ die aktuell in Hamburg. an einem er „Wir zu danken Tode kam. allen, die dieses außergewöhnliche

stöckige Haus befindet sich in direkter

werden kann. Das heißt, sie können

Projekt Mit der über Bahn das wäre Judentum die Beförderung

eines so arbeiteten. schwer behinderten

in

Wiesbaden

Kindes mit allen für eine Dauerbeatmung

Naumann-Götting erforderlichen Geräten vom

Inge

Projekt ermögstöckige

„Wir licht haben. Solche die Familie Unterstützung

nicht wünschen gekannt“, wir uns erklärte

gibt Hahn den Kindern bei neue Stein-

Lebensqua-

viel öfter. Das

Nachbarschaft zur Klinik für

Kinder und Jugendliche der Dr.-

Horst-Schmidt-Kliniken. Die Besonderheit

des Hauses: Es bietet

mit gutem Gewissen ihre be-

hinderten Kinder dem erfahrenen

Pflegepersonal anvertrauen und

für sich und die gesunden Geschwister

Freiraum gewinnen – un-

Aktiven nicht möglich. Museum Dem Spiegelgasse Verein setzung. lität und trägt Aber wesentlich seine zur Steigerung

des Allgemeinbefindens

ein wohnliches Umfeld (statt Klinikambiente),

„Herzenswärme“ gelang es, Oliver

Bei der Stolperstein-Verlegung

ohne

für

die

Jakob

medizinische

Fink

belastet

(v.l.): Tobias

um das

Hahn,

Wohlergehen

Kuno

gab den Anwesenden einen Familie und er betrachtete

es als ihre Verant-

(fhg)

ihrer

Teuner vom Opeldienst Schierstein bei, was bei den behinderten Kin-

Hahn, Inge Naumann-Götting,

Absicherung durch

Dagmar

eine

Hahn und

Sorgenkinder.

Schüler der Waldorf-

Einblick in das Leben Jakob

an der Rheingaustraße und das

Schule.

Finks. Er wurde 1863 in Unterfranken

wortung, die Verbre-

DRK für dieses geboren Wunscherfüllungs-

und zog der chen der Nazizeit

Liebe projekt wegen am 21. nach und 22. Biebrich, Juli zu wo gewinnen:

Fanny Teuner Katz heiratete stellte für und ein Wo-

mit Regierung zu verurteilen, die dem Faschismus näher“, warnte Insgesamt 509 Gedenksteine

anzuerkennen, die damalige von Minderheiten bringt uns persteine in Wiesbaden verlegt.

er

ihr chenende das Manufakturen- ein großes Auto und zur Arbeit des Aktiven Museums er.

erinnern damit an Menschen,

Schuhgeschäft

Verfügung, in das

der

der

Schwiegereltern

in Biebrich führte. Fink das die Steinlegung organisiert, Neue Stolpersteine werden haben und dem Terror der Nati-

elektrische

Spiegelgasse zu unterstützten,

die einmal in der Stadt gelebt

Rollstuhl, viel Zubehör wie Geräte

zum Absaugen der Atemwege

war Mitglied im „Centralverein und damit auch vor Wiederholungen

solcher Taten zu war-

und im Herbst, gesetzt. Das len. In Biebrich kam am 30. Ap-

zweimal jährlich, im Frühjahr onalsozialisten zum Opfer fie-

und für die künstliche Ernährung

der Juden in Deutschland“, dessen

Mitglieder die staatsbürgernen.

„Was im Dritten Reich ge-

Tiefbauamt der Stadt verlegt sie ril ein weiterer Stein für

sowie das Pflegepersonal für Ali

von „Zwerg Nase“ passte. Das

liche Gleichstellung und die schehen ist, war der Höhepunkt kostenlos, die Herstellungskosten

für einen Stein belaufen sich Cheruskerweg 3 hinzu. Interes-

Henriette und Heinrich Leoni im

DRK stellte ein Fahrzeug für den

deutsche

Liegendtransport

Gesinnung

zur

der

Verfügung

Juden der Minderheitendiskriminierung“,

sagte Hahn. Es habe sie auf 120 Euro, die von den Spensenten

für eine Steinspende

in und Deutschland ein DRK-Mitarbeiter fördern wollten. fuhr

Außerdem ebenso ehrenamtlich gehörte in er seiner dem Freizeit

mit nach Männerkrankenver-

Hamburg, wie das flamme auch heute immer wie-

Am 30. April und am 2. Mai dieseum

Spiegelgasse, Telefon

„Israelischen

vorher schon gegeben und sie dern übernommen werden. können sich an das Aktive Muein

„Zwerg für Biebrich, Nase“-Pflegepersonal.

Schierstein und der auf. „Jede Diskriminierung ses Jahres wurden 36 neue Stol-

(0611) 305221, wenden. (sst)

Schließlich fand sich auch ein

Hotel in Hamburg, das rollstuhlgerecht

gebaut ist und die Gruppe

In Wiesbaden sind seit 2005 bisher über 500 Stolpersteine verlegt worden. Sie werden von dem Kölner Künstler Gunter Demnig angefertigt,

aufnahm.

der die Idee

Selbst

entwickelte,

das Musicalvor

den Häusern von Verfolgten des Naziregimes Pflastersteine zur Erinnerung in den Bürgersteig einzulassen.

Theater

Diese

musste

„Stolpersteine“

auf den

tragen,

Besuch

auf einer Messingplatte eingraviert, den Namen, das Geburtsdatum, das Datum der Deportation sowie den

vorbereitet

Todestag

werden:

und -ort

So

der

musste

Verfolgten.

beispielsweise

Wer den Text der „Stolpersteine“ im Bürgersteig lesen will, muss sich bücken und somit symbolisch vor

dem Opfer

eine

verbeugen.

Notstromversor-

Ali zum Beginn seines aufregenden Wochenendausflugs zum Musical „König der Löwen“ in Hamburg.

SUSANNE STAUß

PRIVAT

46 Der DER Biebricher BIEBRICHER / August / MAI 2007 2013


Schüler-Tischtennismeisterschaften

kommen nach

Wiesbaden

Der Tischtennisclub (TTC)

Rot-Weiß Biebrich und der

1. Sportclub (SC) Klarenthal

werden im kommenden Jahr

gemeinsam die Deutschen

Tischtennismeisterschaften

der Schüler austragen. Nach

einer Besichtigung des Austragungsorts

Ende März durch

Vertreter des Hessischen Tischtennisverbands

haben die beiden

Vereine nun den Zuschlag

erhalten. „Das ist eine tolle

Nachricht für alle Tischtennisbegeisterten

aus der Region.

Wir werden alles dafür geben,

dass das ein großartiges

Turnier wird“, versichert Marc

Köhler, Präsident des TTC Rot-

Weiß Biebrich.

Am 15. und 16. März 2014

werden die Wettkämpfe in

der frisch sanierten Großsporthalle

in Wiesbaden-Klarenthal

ausgetragen. Bereits

im vergangenen Jahr wurde

in einem ersten Schritt eine

umfassende Modernisierung

durchgeführt. In diesem Sommer

bekommt die Spielstätte

zudem einen neuen Hallenboden

sowie sanierte Umkleidekabinen.

An dem Turnier werden die

jeweils 48 besten Nachwuchsspieler

und -spielerinnen aus

ganz Deutschland teilnehmen.

Rechnet man ihre Betreuer

und die Offiziellen hinzu, summiert

sich die Teilnehmerzahl

auf rund 220 Personen, für

die Unterkünfte und Verpflegung

sichergestellt werden

müssen. Ein Mammutprojekt,

für das sich Köhler allerdings

gut gerüstet fühlt: „Wir haben

seitens der Wiesbadener

Sportförderung bereits Unterstützung

signalisiert bekommen.“

Seine Zuversicht stützt der

Biebricher Tischtennis-Präsident

auch auf die Erfahrung

mit der Organisation von nationalen

und internationalen

Turnieren. Außerdem seien

aufgrund der Qualifikation

von zahlreichen Nachwuchsspielern

und -mannschaften

für Verbands- und Bundesturniere

in den letzten zehn

Jahren Abläufe und Rahmenbedingungen

von großen Veranstaltungen

bei beiden Vereinen

bekannt, ergänzt Arthur

Budnicki, sportlicher Leiter des

1. SC Klarenthal.

„Um alle Aufgaben zu bewältigen,

brauchen wir aber

externe Unterstützung von

Sponsoren und der Stadt

Wiesbaden“, sind Köhler und

Budnicki einer Meinung. Sie

hoffen, dass dieser Ruf schon

zeitnah erhört wird.

(red)

Höfefest, 9. Juni 2013

von 12 bis 17.30 Uhr der

„Singende

Briefträger“

im Anschluss

Livemusik

der Gruppe

„Onde Blue“

FRANK HENNIG

Marc Köhler (Mitte) Präsident des TTC Rot-Weiß Biebrich,

zusammen mit Horst Haese (links) und Michael David von der

Wiesbadener Sportförderung (WISPO).

DER BIEBRICHER / MAI 2013 5


Viele Erfolge in der Vergangenheit – Ungewissheit für die Zukunft

Die Geschichte der evangelischen

Lukasgemeinde ist eng mit der

Geschichte der Biebricher Siedlung

Gräselberg verbunden. Den

Gräselberg, so wie man ihn heute

kennt, gibt es erst seit 1960, als

die Stadt mit dem Bau von rund

1 200 Wohnungen begann. Die

Gräselberger verfügen daher

– verglichen mit anderen

Wiesbadener Stadtteilen

– über eine noch

recht junge Geschichte.

Vorwiegend Flüchtlinge

und Vertriebene aus

den früheren deutschen

Ostgebieten zogen in den ersten

Jahren auf den Gräselberg.

Alle mussten sich damals neu

zusammenfinden – es gab keine

Vorstrukturen. Später kamen viele

Gastarbeiterfamilien hinzu, die

das Leben auf dem Gräselberg als

Chance verstanden. Heute leben

fast 7 000 Menschen der unterschiedlichsten

Nationalitäten und

Altersklassen auf dem Gräselberg

friedlich zusammen. Während die

Siedlung somit bereits vor zwei

Jahren ihr 50-jähriges Bestehen

beging, feiert in diesem Jahr die

Lukasgemeinde „ihr halbes Jahrhundert“.

Ein

halbes Jahrhundert

Lukasgemeinde

Im Juni 1961 feierten die Gräselberger

mit Pfarrer Adolf Hübner

von der Hauptkirche unter einem

großen selbst gezimmerten Holzkreuz

ihren ersten Gottesdienst.

Der alte Siedlungsbereich am

Gräselberg wurde damals von

der Biebricher Hauptkirchengemeinde

betreut, die frühere

Schillsiedlung gehörte zur

Markuskirche an der

Waldstraße. Als im November

1961 die Pfarrvikarstelle

der Hauptkirchengemeinde

mit

Pfarrvikar Erich Kreyscher

besetzt wurde, war dieser zugleich

auch für den Gräselberg

zuständig. Kreyscher erkannte,

dass die vielen Neubiebricher

auf dem Gräselberg ein großes

Bedürfnis nach Gemeinschaft

Vorläufer des heutigen Kirchbaus war eine im Frühjahr 1962

errichtete Baracke, in der sich ein reges evangelisches Gemeindeleben

auf dem Gräselberg entfaltete.

verspürten. Und so wurde im

Frühjahr 1962 auf Initiative von

Propst Dr. Ernst zu Nieden am

Klagenfurter Ring eine Baracke

als Kirchsaal errichtet, wo sich in

der Folge ein reges Gemeindeleben

entwickelte. Noch im selben

Jahr wurde mit dem Bau des

ersten Bauabschnitts für das Gemeindezentrum

(Gemeindehaus

und Kindergarten) begonnen.

PRIVAT

Zum 1. Mai 1963 wurde offiziell

die Lukasgemeinde errichtet und

Pfarrer Kreyscher wurde ihr erster

Pfarrer.

Dann ging es Schlag auf Schlag

weiter: Dezember 1963 – Einweihung

von Gemeindehaus und

Kita, März 1964 – Fertigstellung

des Pfarrhauses, Dezember 1967

– Inbetriebnahme und Weihe der

Gebetsglocke. Am 24. Oktober

1971 konnte schließlich die Einweihung

der Lukaskirche gefeiert

werden. Das Kirchengebäude

wurde in der Form eines Zeltbaus

errichtet, was zur damaligen Zeit

als sehr modern galt, und es gibt

keine festinstallierten Sitzreihen,

sondern eine variable Einzelbestuhlung.

Was es jedoch nicht

gab, war ein Kirchturm. Und so

läuteten die Gräselberger über 30

Jahre ihre Glocke in einer vor der

Kirche errichteten Holzkonstruktion,

die den Spitznamen „Kartoffelkiste“

trug. Erst im Jahre 2003,

als die Außenanlage neu gestaltet

wurde, bekam die Lukasgemeinde

einen kleinen „echten“

Kirchturm und die Glocke somit

eine neue Heimat. In den Jahren

2009 und 2010 bekam der Kindergarten

schließlich noch einen

Anbau für die Krippengruppe.

Seit Mitte der 1990er-Jahre teilt

sich das Pfarrer-Ehepaar Christiane

und Gerhard Müller die Pfarrstelle

an der Lukasgemeinde.

Gerhard Müller ist zudem stellvertretender

Stadtdekan.

Die Gemeinde ist zu recht stolz

auf ihr ausgeprägtes bürgerschaftliches

Engagement in den

vergangenen 50 Jahren: So gab

es beispielsweise bis zur Gründung

der Zentralstation Biebrich

im Jahre 1977 in der Lukasgemeinde

eine eigene Schwesternstation,

die neben der Krankenbetreuung

eine wichtige

Der erst im Jahr 2003 errichtete

Glockenturm.

Funktion für Neuankommende

auf dem Gräselberg spielte, von

1974 bis Ende der 1990er-Jahre

gab es die Aktion „Essen auf

Rädern“ und über 20 Jahre gab

es täglich eine ehrenamtliche

Hausaufgabenhilfe. Von 1964

bis 1995 gab es an der Lukasgemeinde

einen Kirchenchor. Im

September 1999 gründete sich

der über die Gemeindegrenzen

hinaus sehr erfolgreiche Gospelchor

„Gospical“, der heute viele

kirchliche Anlässe in der Lukasgemeinde

begleitet. Er steht unter

der Leitung von Matthias Müller,

Sohn des Pfarrer-Ehepaars.

Bei den ersten 50 Jahren der

Lukasgemeinde-Geschichte wird

man von einer erfolgreichen und

ereignisreichen Zeit sprechen

können – doch die Zukunft ist

ungewiss. „Durch die sich verändernde

Zusammensetzung der

Wohnbevölkerung leben immer

weniger Menschen mit christlichem

Glauben auf dem Gräselberg.

Es gibt hier zwar viele Kinder,

aber kaum noch christliche.

Diese Entwicklung wird früher

oder später Konsequenzen für

die christlichen Gemeinden nach

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6 DER BIEBRICHER / MAI 2013


frank hennig

Seit Mitte der 1990er-Jahre wird die Lukasgemeinde vom Pfarrer-

Ehepaar Christiane und Gerhard Müller geführt.

sich ziehen“, erklärt Pfarrer Gerhard

Müller. „Unsere Gemeinde

wird kleiner. Gleichwohl ist sie bis

heute eine der wenigen ‚lebendigen

Einrichtungen‘ auf dem Gräselberg,

deren haupt- wie ehrenamtliche

Mitarbeiter vor Ort mit

den Menschen leben“, ergänzt

seine Frau, Pfarrerin Christiane

Müller. Die Zahl der an der Lukasgemeinde

begangenen Beerdigungen

ist deutlich größer, wie

die Zahl der gefeierten Taufen.

Viele Gemeindemitglieder sind

in den vergangenen Jahren vom

Gräselberg weggezogen und die

Neuzuzüge haben meist keinen

christlichen Glauben. Heute verfügt

die Lukasgemeinde über

rund 1 400 Gemeindemitglieder

– zu ihrer besten Zeit waren es

Unter den Begriffen „Gemeinde

im Tal“ (unterhalb der Autobahn)

und „Gemeinde auf dem Berg“

(oberhalb der Autobahn) sind die

bisher sechs evangelischen Gemeinde

Biebrichs gerade dabei,

sich neu zu formieren, um auch

künftig lebendige kirchliche Orte

zu erhalten und diese auf Dauer

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Das „Aushängeschild“

der Lukasgemeinde:

der

Gospelchor

„Gospical“.

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Service

gut doppelt so viele. „Seit Bestehen

der Moschee-Gemeinde

versuchen wir, durch regelmäßige

Kontakte und gemeinsame

Veranstaltungen unseren Beitrag

zu Verständigung und Integration

zu leisten“, betont Christiane

Müller. Ebenso wie es die Biebricher

Katholiken zum Jahresbeginn

vorgemacht haben, wird es

aber auch bei den Biebrichern

evangelischen Glaubens in naher

Zukunft Veränderungen geben.

Aber in diesem Jahr wird erst

einmal gefeiert: Mit vielen Veranstaltungen

wird an das 50-jährige

Bestehen der Gräselberger Lukasgemeinde

erinnert. Auf den Festgottesdienst

am Pfingstsonntag

und den Gemeindeabend am 23.

Mai folgt beispielsweise im Juni,

jeweils sonntags um 10 Uhr eine

Predigtreihe zu Texten des Evangelisten

Lukas und mittwochs

um 19 Uhr eine Vortragsreihe

unter dem Titel „Auf den Spuren

des Evangelisten Lukas“. Das Gemeindefest

wird am 25. August

nach dem Familiengottesdienst

begangen. Am 30. August findet

ab 19 Uhr die „Lukas-Night“ unter

anderem mit „Gospical“ und

einem gemeinsamen Singen am

Lagerfeuer im Innenhof statt.

(fhg)

DER BIEBRICHER / MAI 2013 7


Feierlicher Saisonstart der

Rudergesellschaft Wiesbaden-

Biebrich im Jubiläumsjahr

Zum 125-jährigen Jubiläum der

Rudergesellschaft Wiesbaden-

Biebrich (RWB) hatte

sich der Biebricher

Traditionsverein

zum Saisonstart

am 1. Mai etwas

ganz Besonderes

einfallen lassen:

Beim schon traditionellen

Bootskorso mit

den verschiedenen Bootsklassen

des Vereins errang ein

Boot die besondere Aufmerksamkeit

der Zuschauer am Ufer.

In Zweierreihen sitzend, wie in

einer Galeere und mit Strohhüten

ausgestattet, ruderten

Am Nachmittag hatten die Gäste

noch Gelegenheit für Mitfahrten

in einem historischen

Kavaliers-Einer. Als besonderen

„Kavalier“ konnte der Verein

hierzu Rainer Borkowsky, Olympia-Silbermedaillengewinner

von 1956, gewinnen. Außerdem

bestand die Möglichkeit,

die Ausstellung zum 125-jährigen

Vereinsjubiläum und die

Historie des Vereins im Bootshaus

anzuschauen. Für das leibliche

Wohl war an diesem 1.

Mai bestens gesorgt und unter

den Klängen des Swing-Quintetts

„The Tenor Badness“, die

beim feierlichen Saisonstart für

den passenden musikalischen

Rahmen sorgten, ließen es sich

die Festgäste bei der RWB gutgehen.

Bootskorso,

Prominentenrudern

und

Bootstaufen

14 RWB-Sportler in einem langen

Kirchboot mit Steuermann

mit. Dieses sogenannte

Kirchboot war eine

Leihgabe des Rudervereins

Speyer

und in einem solchen

Boot sollen

früher die Schärenbewohner

in Skandinavien

sonntags

zum Gottesdienst gerudert

worden sein.

Ein weiterer spektakulärer Höhepunkt

an diesem Tag war die

von Sportstadtrat Wolfgang

Gores organisierte Fahrt mit

Der von Dr. Andreas Hasse (Mitte) gestiftete Doppeldreier wird von

Sportstadtrat Wolfgang Gores (rechts) auf den Namen „Dr. Hasi“

getauft, der RWB-Vorsitzende Frank Schwarz freut sich mit.

hans-dieter herrmann

Volle Fahrt voraus! – Ruderspektakel mit Biebricher und

Wiesbadener Prominenz.

Biebricher und Wiesbadener

Prominenten in diesem Kirchboot,

zwar nicht zur Kirche,

aber Richtung Biebrich und

zurück. Dabei mussten alle im

gleichen Takt rudern, damit das

Boot in Fahrt kam. Das war für

die Promis ungewohnt, aber es

klappte dann doch ganz gut

und dafür, dass sie diesen Spaß

mitgemacht haben, gab es

reichlich Applaus vom Ufer aus.

Großes Interesse gab es aber

auch bei der feierlichen Bootstaufe

direkt vor dem Vereinshaus.

Vier Boote standen für die

Taufe bereit: ein Ausbildungs-

Achter der Elly-Heuss-Schule,

ein Doppelzweier und ein Doppeldreier

der RWB für den Breitensport

und ein Trainings-Einer

der RWB, der auch den Kooperations-Schulen

zur Verfügung

steht. Der Verein kooperiert

mit drei Wiesbadener Schulen:

der Elly-Heuss-, Humboldt- und

Gutenbergschule. Anschließend

begaben sich die frisch getauften

Boote zu ihrer Jungfernfahrt

auf den Rhein.

(hdh)

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8 DER BIEBRICHER / MAI 2013


FRANK HENNIG

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Biebrich war kürzlich entlang der Autobahn zeitweise zu Bieberich

umgetauft worden. Zahlreiche Zusatzschilder an der regulären

Autobahnbeschilderung entlang der Autobahn 66 wiesen aufgrund

diverser Baustellenumleitungen im Biebricher Ortskern auf

die beste Zufahrtsmöglichkeit zum „Biebericher“ Industriegebiet

hin. Mittlerweile wurden die fehlerhaften Zusatzbeschilderungen

wieder entfernt und werden vermutlich in den kommenden Tagen

durch Schilder mit der richtigen Schreibweise ersetzt. Danke

an unseren Leser Bernd Walter für den Hinweis.

(fhg)

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Einladung zum Siedlerfest

Die Siedlergemeinschaft Rosenfeld

und Selbsthilfe feiert am 1.

und 2. Juni wieder ihr traditionelles

Siedlerfest in der Zaberner

Straße, rund um das dortige

Gemeinschaftshaus. Das Fest

beginnt am Samstag um 14

Uhr. Neben selbst gebackenen

Kuchen wird es Allerlei am Grillstand,

frisch gezapftes Bier und

natürlich einen gut gefüllten

Weinstand geben. Ab 18 Uhr

gibt es zudem frisch zubereitete

Cocktails. Eine Tombola mit

interessanten Gewinnen rundet

das Angebot am Samstag ab.

Der sonntägliche Frühschoppen

beginnt um 11 Uhr.

(red)

DER BIEBRICHER / MAI 2013 9


Endlich wieder Sekttag bei Henkell

Ein Jahr mussten die Freunde

des perlenden Schaumweins

aus der Biebricher Sektkellerei

wegen dortiger Bauarbeiten

ohne ihren geliebten

Sekttag auskommen.

Doch am

diesjährigen Samstag

vor Muttertag öffnete

Sektkellerei Henkell

& Co. wieder ihre Türen

und das Publikum strömte

nach Henkellsfeld zum diesjährigen

Sekttag. Die Temperaturen

in diesem Jahr waren ideal:

Es war weder zu kalt, noch zu

Publikumszuspruch

wieder groß

Viele Besucher nutzen ihren

Besuch auf Henkellsfeld an der

Biebricher Allee zuerst für einen

Besuch im Inneren und gingen

direkt in den beeindruckenden

Marmorsaal, die Empfangshalle

des vor gut 100 Jahren erbauten

Gebäudes. Von dort aus

ging es zur Besichtigung über

die große und lange Treppe in

die sieben Stockwerke tiefer

gelegenen denkmalgeschützten

Kellereigewölbe

auf dem

Gelände einer früheren

Kiesgrube. Vom

Sektkeller arbeitete

man sich wieder nach

oben und konnte sogar die

Sektabfüllung live verfolgen.

Einige Beschäftigte des Unternehmens

arbeiteten aus Anlass

des Sekttages weiter, um den

frank hennig

frank hennig

Blick auf die Sektabfüllung.

Gipfeltreffen der benachbarten Landeshauptstädte (v.r.):

Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling war eigens über den

Rhein gekommen, um den Henkell-Sekttag gemeinsam mit seinem

künftigen Wiesbadener Amtskollegen Sven Gerich zu erleben.

Anschließend suchte man sich

in geselliger Runde ein nettes

Plätzchen auf einer der vielen

Bänke ihm Ehrenhof und die

fleißigen Helfer, die für den

Sektausschank zuständig waren,

wurden ohne Unterbrechung

in Anspruch genommen.

Auch „für den kleinen Hunger

zwischendurch“ waren wieder

zahlreiche pikante und süße

Leckereien vorbereitet. Es war

zudem wieder eine mit attraktiven

Spielgeräten ausgestattete

Kinderecke vorbereitet und die

Erwachsenen konnten ihr Glück

im kleinen „Casino“ der Spielbank

Wiesbaden bei Roulette

und Blackjack „just for fun“ herausfordern.

Für abwechslungsreiche und

anspruchsvolle musikalische

Unterhaltung im Ehrenhof sorgten

der Pianist und Sänger Alexander

von Wangenheim zusammen

mit der Sängerin Caroline

Mhlanga, zusammen bilden sie

das Duo „Blanc de Noir“, und

die Schweizer Sängerin Edita

Abdieski, die 2010 die deutsche

Version der Musik-Casting-

Show „X Factor“ gewann.

Am Abend fiel es vielen Liebhabern

des prickelnden Geschmacks

schwer, die Sektkellerei

wieder zu verlassen. Aber

ein Trost blieb: Auch im nächsten

Jahr wird es wieder einen

Sekttag geben und wie unter

Insidern mittlerweile bekannt,

wird er wieder einen Tag vor

Muttertag stattfinden.

(fhg)

warm und bei den vereinzelt

spürbaren Tropfen konnte man

auch nicht wirklich von Regenwetter

sprechen. So stand dem

Genuss der prickelnden Köstlichkeiten

im Ehrenhof der weltbekannten

Sektkellerei nichts

im Wege.

Besuchern Einblicke in ihre Tätigkeit

zu ermöglichen.

Das Duo „Blanc de Noir“ unterhielt und begeisterte die Besucher

beim Sekttag der Sektkellerei Henkell & Co.

Übrigens: Das Traditionshaus empfängt auch zu anderen Terminen Gruppen ab fünf Personen. Bei einer Führung nach Voranmeldung kann

man hautnah erleben, wie Sekt hergestellt und abgefüllt wird. Natürlich findet auch eine klassische Sektprobe unter fachlicher Kommentierung

statt. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Vera Fray unter der Telefonnummer (0611) 63209.

10 DER BIEBRICHER / MAI 2013


Naspa fördert ehrenamtliches Engagement ihrer

Mitarbeiter mit 25 000 Euro

Wie in den beiden letzten Jahren

fördert die Nassauische

Sparkasse (Naspa) das ehrenamtliche

Engagement ihrer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

auch in diesem Jahr mit insgesamt

25 000 Euro. Bei der

Mitarbeiteraktion 50 x

500 konnten die Beschäftigten

auch in

diesem Jahr jeweils

500 Euro für ihren

Verein bekommen.

Mit der Aktion werden

50 Vereine und Einrichtungen

unterstützt, in denen Naspa-Mitarbeiter

ehrenamtlich

engagiert sind.

Sportgemeinschaft

Biebrich 1904

erhält

500 Euro

Auch die Sportgemeinschaft Gemeinwohlorientierung. Sie

Biebrich 1904 erhält 500 Euro. setzen sich ein von Mensch zu les Engagement im Ehrenamt.“

Volker Retzel, Sachbearbeiter

Mensch – mit Herz und Ver-

im Bereich Controlling der stand. Ich bin stolz auf die ver-

Rund 100 Mitarbeiter hatten

Naspa und 1. Vorsitzender der schiedenen Talente, die wir in sich um die jeweils 500 Euro

Sportgemeinschaft, hatte sich unserem Unternehmen haben, beworben. Eine Jury hat zehn

Anz_Finanzplanung_A5_quer:Layout 1 21.11.2008 12:05 Uhr Seite 1

darum beworben, um ein be-

und danke allen für ihr wertvol-

Projekte ausgewählt, die beson-

sonderes Projekt zu fördern: ein

Zeltlager zum Thema Gewaltprävention

für Jugendliche.

Der Naspa-Vorstandsvorsitzende

Stephan Ziegler sagte im

Rahmen einer Feierstunde:

„Der Naspa wie den

Sparkassen insgesamt

liegt das Wohl

der Gesellschaft am

Herzen. Wir engagieren

uns für Sport und

Kultur, für Wirtschaftsförderung

und soziale Einrichtungen

in unserer Region.

Bei alledem sind unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

eines der besten Beispiele für

Dieter Bonin (links) und Volker Retzel von der Sportgemeinschaft

Biebrich 1904 freuten sich über die erneute finanzielle Unterstützung

der Naspa.

ders beeindruckt haben, weitere

40 Gewinner wurden im Losverfahren

ermittelt. Die Naspa

setzt die Aktion im nächsten

Jahr fort.

(red)

PRIVAT

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DER BIEBRICHER / MAI 2013 11


Johanniter suchen neue Mitglieder

– Die Gesundheitsseiten –

Um die vielen vorhandenen und

noch hinzukommenden Aufgaben

der Johanniter-Unfall-Hilfe

auch in Zukunft zu erfüllen,

sucht die Hilfsorganisation wieder

fördernde Mitglieder. Die

Mitgliedsbeiträge werden für

Aufgaben, wie beispielsweise

der Kinder- und Jugendarbeit,

der Ausbildung von Schülern

und Erwachsenen in Erste-Hilfe-

Seminaren sowie dem Bevölkerungsschutz

eingesetzt.

Studenten werden diesbezüglich

ab Mitte Mai im Stadtgebiet

von Wiesbaden unterwegs sein,

um über die Arbeit der Johanniter

zu informieren und neue

Mitglieder zu gewinnen.

Die jungen Leute können

sich korrekt mit

ihrem Dienstausweis legitimieren.

Um sogenannten

Trittbrettfahrern keine

Chance zu geben, nimmt das

Team kein Geld entgegen. Mit

im Gepäck haben die Studenten

dafür Informationsmaterial

zu den Angeboten der Johanniter.

Weitere Informationen zu dieser

Werbeaktion oder den Angeboten

der Johanniter sind unter

der Telefonnummer (0611)

50400821 erhältlich.

Seriöse

Werbeaktion

(red)

Studenten sind dieser Tage im Stadtgebiet von Wiesbaden unterwegs,

um über die Johanniter-Unfall-Hilfe zu informieren und

neue Mitglieder zu gewinnen.

PRIVAT

Der VdK informiert

Der Sozialverband VdK lädt am 4. Juni um 17 Uhr zu einer Informationsveranstaltung

mit Dr. Cornelia Göhre unter dem Titel

„Osteoporose rechtzeitig erkennen und behandeln“ ein. Am 2.

Juli folgt um 17 Uhr eine Informationsveranstaltung mit Rudolf-

Lothar Glas, Außenstellenleiter des Weißen Rings, unter dem Titel

„Kriminalität gegen Senioren und Schwerbehinderte“. Beide

Veranstaltungen finden im Biebricher Bürgersaal in der Galatea-

Anlage statt. Der Eintritt ist frei.

(red)

Sommerfest im Katharinenstift

Am 8. Juni findet in der Zeit

von 11.30 Uhr bis 17 Uhr das

traditionelle Sommerfest im Katharinenstift

des Evangelischen

Vereins für Innere Mission in

Nassau (EVIM), Rathausstraße

62-64, statt. Gemeinsam mit

dem EVIM Alzheimer Tageszentrum,

der EVIM Behindertenhilfe

und dem Therapiezentrum „auromed“

wird unter dem Motto

„Bunt wie ein Regenbogen –

Vielfalt, die belebt!“ ein buntes

Programm mit Musik und

Tanzvorführungen,Aktionen

und Information geboten.

Eröffnet wird das Fest um 11.30

Uhr mit einem Gottesdienst

unter Mitwirkung des Katharinenstift-Chors.

Unterstützt

wird das weitere Programm

vom Alleinunterhalter Georg

Ganswindt, dem Tanzclub

Blau-Orange, den Ukulelen-

Freunden Wiesbaden/Mainz

und dem Chor „Chorage“, der

das Fest mit einem dreiviertelstündigen

Konzert ab 16.15 Uhr

beschließen wird.

Während des gesamten Festes

wird für das leibliche Wohl bestens

gesorgt sein.

(fhg)

Zahnärztlicher Notdienst

Telefon 0 18 05 / 60 70 11

Ärztlicher Notdienst

Telefon 46 10 10

Sa, So, Feiertage 0-24 Uhr Asklepios-Paulinen-Klinik

Kinderärztlicher Notdienst

Telefon 46 10 20

Sa, So, Feiertage 0-24 Uhr · Dr. Horst-Schmidt-Klinik (HSK)

Diltheystraße 3 · 65203 Wiesbaden

12 DER BIEBRICHER / MAI 2013


DER BIEBRICHER / MAI 2013 13


Auch Babysitter sind Arbeitnehmer

Endlich einmal wieder ins Kino

oder Essen gehen – Eltern brauchen

und genießen solche Auszeiten

ganz besonders. Noch

entspannter sind diese Stunden,

wenn ein lieber und

zuverlässiger Babysitter

das Kind betreut.

Was Eltern dann

noch wissen sollten:

Sobald sie einen Babysitter

einsetzen,

sind sie Arbeitgeber. Sie

müssen den Babysitter deshalb

auch zur gesetzlichen Unfallversicherung

anmelden. Das

gilt selbst dann, wenn der Babysitter

nur ab und zu abends

auf die Kinder aufpasst und

dafür ein paar Euro bekommt.

Eltern, die diese Anmeldung

versäumen, müssen mit einem

Bußgeld von bis zu 2 500 Euro

rechnen, falls dem Babysitter

ein Unfall passiert. Darauf weist

die Unfallkasse Hessen hin.

Verdient der Babysitter weniger

als 400 Euro pro Monat („geringfügige

Beschäftigung“),

muss er bei der Minijobzentrale

angemeldet werden (www.

minijob-zentrale.de). Für Babysitter,

die dank zum Beispiel

weiterer Jobs mehr als 400

Euro verdienen, ist die regional

zuständige Unfallkasse die

richtige Adresse; Arbeitgeber in

Hessen wenden sich an die Unfallkasse

Hessen (www.ukh.de).

Versichert sind alle Unfälle, die

während der Tätigkeit oder auf

den direkt mit ihr verbundenen

Wegen passieren.

Gesetzliche

Unfallversicherung

Ein schöner Abend sollte nicht

jäh mit einem Unfall enden.

Deshalb, so die Unfallkasse,

sollten Babysitter mindestens

zehn Minuten vor der vereinbarten

Zeit bei der Familie

sein, um sich alles

zeigen oder sich auf

den aktuellen Stand

bringen zu lassen.

Die Eltern sollten auf

jeden Fall ein paar Euros

für den Notfall und

eine Telefonnummer hinterlassen,

unter der sie erreichbar

sind. Der Babysitter muss auch

wissen, wo der Medikamentenschrank

und die Pflaster sind.

Ist das Kind krank oder zahnt,

müssen Babysitter und Eltern

genau absprechen, welche Medikamente

der Babysitter gibt

und wann er lieber die Eltern

anruft, damit sie nach Hause

zurückkehren.

(red)

Tierärztlicher

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14 DER BIEBRICHER / MAI 2013


Großer Sport, aber auch große Herausforderungen für Veranstalter

77. Internationales Pfingstturnier

Die Wetterprognosen verhießen

nichts Gutes für das diesjährige

Internationale Pfingstturnier

im Biebricher Schlosspark. Doch

sowohl die aus der ganzen Welt

angereiste Reitsport-Elite wie

auch die geschätzt rund 55 000

Zuschauerinnen und Zuschauer

konnten sich beim weitaus größten

Teil des Turniers über gute

bis zumindest zufriedenstellende

Wetterverhältnisse

freuen. „Es war wieder

klasse! Wir hatten so

viele Jahre Glück mit

dem Wetter und auch in

diesem Jahr war vom ersten

Tag an schlechtes Wetter

angekündigt, aber dann blieb

es doch drei Tage schön. Wir

dürfen uns nicht beschweren“, so

das erste Resümee von Kristina

Dyckerhoff, Präsidentin des turnierveranstaltenden

Wiesbadener

Reit- und Fahr-Clubs (WRFC).

So viele Asse des Springsports

konnte der WRFC noch nie in

Wiesbaden begrüßen, wie beim

diesjährigen Turnier – ein wahres

Spiegelbild des internationalen

Top-Niveaus. Lediglich die

Dressur-Prüfungen sind bei der

Promi-Dichte weiter ausbaubar.

„Ein sportliches Event wie

das Wiesbadener Pfingstturnier

ist ein Aushängeschild für jede

Stadt. Und wenn es dann noch

so toller Sport ist wie heute, ist es

ein doppeltes Aushängeschild“,

77.

Internationales

Pfingstturnier

war Wiesbadens

Oberbürgermeister

Dr. Helmut Müller

am Finaltag begeistert.

Er versprach:

„Ich war vor meiner

Amtszeit immer als

Gast beim Pfingstturnier

und ich werde

auch nach meiner

Amtszeit kommen.“

Garant

des Erfolgs

war wieder

die für das

Turnier im

Biebricher

Schlosspark typische

Mischung mit

Spring- und Dressursport,

mit Vielseitigkeit

und Voltigieren

sowie dem Einstieg mit der Wiesbadener

Pferdenacht.

Dennoch stand der WRFC während

des Turniers vor Herausforderungen

wie nie: Am Samstagmittag

musste bei Sportlern

und Zuschauern der Schock des

plötzlichen Todes von King Artus

überwunden werden. Das 17-jährige

Pferd des deutschen Olympiasiegers

Dirk Schrade war kurz

hinter dem Ziel der Geländeprüfung

als Zweitplatzierter zusammengebrochen

und verstarb unmittelbar

vor der Haupttribühne

im Parcours, vermutlich wegen

Der diesjährige Sieger im Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden: der Ire Cameron

Hanley mit Antello Z.

eines innerlichen Gefäßabrisses.

Der vor Ort anwesende Tierarzt

des internationalen Reitverbandes

FEI, Gerit Matthesen, erklärte:

„Das kann bei jedem Pferd

und in jeder Situation passieren

– sogar auf der Weide.“ Körperliche

Anstrengung sei jedoch kein

Merkmal für diese bis heute nicht

erforschte und immer wieder

auftretende plötzliche Todesursache

bei Pferden. In Absprache

mit den Reitern entschied sich

der WRFC für eine kleine Siegerehrung

der übrigen Reiter als

Anerkennung für deren sportliche

Leistung, verzichtete aber

auf die sonst übliche Siegesfeier.

Nicht leicht gefallen dürfte es

dem Team um WRFC-Präsidentin

Dyckerhoff auch gefallen sein,

sämtliche Dressur-Prüfungen am

Finaltag abzusagen. Nach dem

Dauerregen in der vorangegangenen

Nacht gab es jedoch im

Interesse der Sicherheit von Reitern

und Tieren keine Alternative.

Für diese Entscheidung gab es

sogar Anerkennung seitens der

Sportler: „Das war eine gute und

richtige Entscheidung“, bestätigte

die mehrfache Olympiasiegerin

und Weltmeisterin Isabell Werth.

Fortsetzung auf Seite 16

frank hennig

JULIA RAU/WRFC

KARL-HEINZ FRIELER

Exklusiv im BIEBRICHER: WRFC-Vorstand mit Rock-Legende. Von links: Dr. Hanns-Dietrich Rahn, Jochen

Kettner, Patti Scialfa, Bruce Springsteen, Jessica Springsteen und Kristina Dyckerhoff.

Fester Bestandteil des

Pfingstturniers sind auch die

Voltigier-Prüfungen vor der

Schlosskulisse. Siegerin in der

Damenwertung wurde Simone

Jäiser aus der Schweiz.

DER BIEBRICHER / MAI 2013 15


Ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre das

Turnier für den WRFC nicht zu bewältigen. Traditionell wurde

zwei Ehrenamtlichen stellvertretend für alle Helfer im Schloss

beim Reiterempfang von WRFC-Präsidentin Kristina Dyckerhoff

(rechts) und ihrem Vize Dr. Hanns-Dietrich Rahn (links) gedankt:

Christiane Hoerdemann (2.v.l.) und Jürgen Schmidt.

Fortsetzung von Seite 15

Nicht viele Veranstalter hätten

den Mut für eine solche Entscheidung.

Die Springprüfungen fanden

ohne Einschränkungen statt.

Parcoursbauer Frank Rothenberger

erklärte sogar, dass der

Springparcour aufgrund seiner

speziellen Entwässerungseinrichtung,

die bei der Sanierung vor

einigen Jahren installiert wurde,

in einem Idealzustand sei.

Dafür konnte sich der WRFC in

diesem Jahr über einen internationalen

Star am Rande des

Parcours und den wohl populärsten

Besucher freuen, den

es bisher bei einem Pfingstturnier

gab: Die US-amerikanische

Rock-Legende Bruce Springsteen

verfolgte zusammen mit seiner

Frau Patti Scialfa alle Springprüfungen

von Freitag bis Montag

im VIP-Bereich. Grund für seinen

„rein privaten Besuch“ war seine

Tochter und Springreiterin Jessica

Springsteen. Die 22-Jährige

entwickelte sich während des

Pfingstturniers zum Publikumsliebling,

was neben ihrer höchst

sympathischen und natürlichen

Art auch an ihren konstant guten

Platzierungen bei den meisten

Springprüfungen lag.

frank hennig frank hennig

Aufgrund der „Wasserspiele“ bei der Grand Prix Kür fand die Siegerehrung

kurz vor Mitternacht ausnahmsweise in der Zuschauertribühne

statt (v.l.): Jan Rock von der Sektkellerei Henkell als

Prüfungssponsor, Isabelle Kettner, Isabell Werth, Kristina Dyckerhoff

und Jochen Kettner.

Die wichtigsten sportlichen Ergebnisse

beim 77. Internationalen

Pfingstturnier: Der irische

Springreiter Cameron Hanley hat

zum ersten Mal den Preis der

Landeshauptstadt Wiesbaden

(zugleich Wertungsprüfung zur

DKB-Riders Tour) gewonnen. Mit

seinem Pferd Antello Z blieb er

am Pfingstmontag im entscheidenden

Umlauf in 50,75 Sekunden

fehlerfrei. Die amerikanische

Springreiterin Laura Kraut auf

Cedric gewann die dritte Station

der höchstdotierten Springsportserie

der Welt, der Global Champions

Tour, und kassierte alleine

für diesen Sieg ein Preisgeld von

94 000 Euro. Isabell Werth wurde

einmal mehr vor der Kulisse

zu der auch der Ritt durch das

Schlossparkgelände gehört, ihren

Sieg vom Vorjahr wiederholt.

frank hennig

JULIA RAU/WRFC

Immer wieder ein Höhepunkt gleich zu Beginn des Turniers:

Die Pferdenacht mit ihrem klassischen Jagdbild.

Ingrid Klimke mit Escada auf dem Weg zum Sieg in der Vielseitigkeitsprüfung.

Nur selten kommt das Publikum so nahe an

das internationale Reitsportgeschehen heran, wie im Biebricher

Schlosspark.

16 DER BIEBRICHER / MAI 2013

des Biebricher Schlosses ihrer

Favoritenrolle im Dressurviereck

gerecht. Im strömenden Regen

gewann die 43-Jährige am Sonntagabend

mit ihrem Pferd Der

Stern bereits zum fünften Mal

die Grand Prix Kür in Wiesbaden,

schon am Tag zuvor war sie mit

ihrem Pferd Don Johnson siegreich

im Grand Prix. Die zweifache

Mannschafts-Olympiasiegerin

Ingrid Klimke hat mit ihrer neunjährigen

Stute Escada bei der Drei-

Sterne-Vielseitigkeitsprüfung,

Mit einem „Kaleidoskop der Reiterei“

war auch die diesjährige

Pferdenacht zur Turniereröffnung

wieder ein absoluter Höhepunkt

des Pfingstwochenendes. 240

Pferde und über 1 000 zweibeinige

Mitwirkende sorgten für eine

drei Stunden dauernde Show

der Extraklasse rund ums Pferd.

Insbesondere der vom Campus

Klarenthal alleine mit 500 Beteiligten

in den Springparcour

gebrachte Programmbeitrag unter

dem Motto „Mary Poppins“

begeisterte die rund 15 000 Zuschauer.

Das letzte Schaubild mit

500 Fackelträgern verabschiedete

die Pferde, Reiter und Zuschauer

schließlich in die Nacht – beeindruckend!

(fhg)


Die Äppelallee kommt nicht zur Ruhe

Als sich das Flipchart mit den

neuen Plänen für den XXXL-

Markt verselbstständigte und

SPD-Mitglieder des Ortsbeirates

beinahe unter sich begrub,

entspannte sich die erregte

Stimmung der April-Ortsbeiratssitzung

für einen

kurzen Augenblick. Zuvor

hatten sich bereits

zahlreiche Anwohner

rund um die Äppelallee

bitter über die dortige

Verkehrsdichte und die weiter

wachsende Beeinträchtigung

durch das größer werdende Möbelhaus

beschwert.

Der Ortsbeirat wies in diesem

Zusammenhang auf die vielen

kleinen Maßnahmen hin, die

er in den vergangenen Jahren

zur Verbesserung der Situation

durchgesetzt hat – beispielsweise

die Befestigung der Gullys zur

Geräuschreduzierung, die Einrichtung

von Spielstraßen in den

Siedlungen sowie die Einrichtung

von Standstreifen, damit

LKW nicht direkt an den Vorgärten

vorbeifahren. Über die

Pläne des Möbelhauses bestimme

jedoch die Stadtverordnetenversammlung,

der Ortsbeirat

könne lediglich eine Empfehlung

aussprechen.

Neues

aus dem

Ortsbeirat

Wesentliches ändern werde

sich durch die neuen Pläne gegenüber

der bisherigen Planung

nicht, zeigten Stadtplaner

Achatz von Jagow und Robert

Röpert, Geschäftsführer der

XXXLutz Immobilien GmbH,

auf. XXXL will das derzeit noch

stehende dreigeschossige Möbelhaus

jetzt aber nicht mehr

umbauen, sondern abreißen

und durch einen viergeschossigen

Neubau ersetzen. Dies,

so Röpert gegenüber diesem

Magazin, diene einem attraktiveren

Erscheinungsbild des

Gesamtkomplexes, auch

müssten die Fluchtwege

nicht mehr wie bisher

durch unterirdische

Tunnel geführt werden,

sondern wiesen direkt

ins Freie, weil das neue Gebäude

nicht mehr direkt an das

Äppelallee-Center grenze.

Im Zuge der Neuplanung entsteht

eine etwas geringere Verkaufsfläche,

aber 79 zusätzliche

Parkplätze. Die Zufahrt in

die Tiefgarage des Hauses soll

hauptsächlich über die Friedrich-Bergius-Straße

erfolgen,

eine weitere Zufahrt ist an der

Äppelallee vorgesehen. Dies, so

erklärte von Jagow, solle die Äppelallee

entlasten, weil der Verkehr

somit flüssiger werde. Insgesamt

überzeugten die Pläne

und Versprechungen weder die

anwesenden Bürger noch den

Ortsbeirat. In seiner Empfehlung

an die Stadtverordneten wird

dieser daher an seinen Bedenken

gegenüber der wachsenden

Verkehrsüberlastung festhalten

und um eine Verbesserung der

Verkehrssituation bitten. Röpert

beantwortete dem Ortsbeirat

auch weitere Fragen: Das sogenannte

zentrenrelevante Sortiment

seines neuen Möbelhauses

werde wesentlich geringer

ausfallen, als dies zulässig sei,

erklärte er. Und: Die Eröffnung

des Hauses sei für den Frühsommer

2014 geplant.

Die April-Ortsbeiratssitzung

befasste sich auch weiterhin

schwerpunktmäßig mit unbefriedigenden

Verkehrssituationen.

Fahrradfahrer sollen künftig

mit größeren Schildern auf

das Fahrverbot im Schlosspark

hingewiesen werden. Der Verkehrsausschuss

will sich mit der

Problematik der Kleinpflaster-

Beschädigung im Zusammenhang

mit Halteverbots-Parkern

während der Flohmärkte am

Schlosspark befassen. Der Ortsbeirat

stimmte außerdem dem

Antrag der SPD zu, eine Höchstgeschwindigkeit

von 30 Stundenkilometern

für das Teilstück

der Rheingaustraße zwischen

Wilhelm-Kalle-Straße und Straße

am Parkfeld zu empfehlen.

Auf Anregung der CDU wird der

Magistrat darüber hinaus aufgefordert

werden, die Entsorgungsbehälter

auf den Rheinwiesen

auch am Wochenende

zu leeren. Die Grünen setzten

sich unter anderem für die Reinigung

der Rollschuhbahn in

der Diltheystraße ein und für

die Aufforderung an den Magistrat,

sich künftig mit dem

Ortsbeirat im Vorfeld über größere

geplante Veranstaltungen

auszutauschen. Damit sollen

Terminüberschneidungen wie

zum bevorstehenden Pfingstfest

verhindert werden, wenn

das Reitturnier und eine große

Konzertveranstaltung auf den

Rheinwiesen am 19. Mai gleichzeitig

stattfinden.

(sst)

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DER BIEBRICHER / MAI 2013 17


„Ich kann was!“ – Kompetenzen fördern und Kinder stärken

Die „Ich kann was!“ Initiative

der Telekom richtet sich an Einrichtungen

der außerschulischen

Kinder- und Jugendarbeit, die

mit ihren Angeboten dicht an

den Alltags- und Erlebniswelten

der Kinder und Jugendlichen

arbeiten. Jedes Kind kann

etwas, jedes Kind hat

Wünsche und Träume.

Doch nicht alle Kinder

haben die Möglichkeit

zu zeigen, was in ihnen

steckt. Denn viel zu

oft entscheidet die soziale

Herkunft darüber, ob Kinder

und Jugendliche ihre Fähigkeiten

und Talente entfalten können.

Ziel der Initiative ist es, Einrichtungen

und Projekte in ihrer

Kompetenz fördernden Arbeit zu

unterstützen und damit zu mehr

Chancengerechtigkeit für junge

Menschen beizutragen.

So wurde das Kinder- und Jugendzentrum

Biebrich im vergangenen

Jahr unter 600 Bewerbungen

aus ganz Deutschland mit

ausgesucht, um das nun entstandene

Fotoprojekt umzusetzen.

Die Ergebnisse sind seit dem 2.

Mai in einem Schaufenster der

Nassauischen Sparkasse (Naspa),

Rathausstraße 56, zu betrachten.

15 Jugendliche des Kinder- und

Jugendzentrums Biebrich haben

sich an dem Projekt beteiligt,

um ihre Haltungen, Sichtweisen

Fotoausstellung

bei der

Naspa

und Wünsche der Öffentlichkeit

zu präsentieren. Mit dem

Hinweis „Ich kann was …“ wird

die Stadtteilöffentlichkeit aufgefordert,

genauer hinzuschauen,

um Jugendliche wahrzunehmen.

Oft dominiert im öffentlichen

Bewusstsein das laute

und mitunter rüpelhafte

Verhalten der jugendlichen

Mädchen

und Jungen. Aber

Jugendliche sind viel

mehr als die negativen

Zuschreibungen. Mit ihren

Portraits werben die Macherinnen

und Macher aber auch die

Jugendlichen für eine positive

Wahrnehmung ihrer Selbst, ihrer

Lebenswelten und ihrer Potenziale,

die genauso zu Biebrich

gehören wie Erwachsene und

Senioren.

Benannt werden Lebensträume,

die Sehnsucht so akzeptiert zu

werden, wie man ist, nämlich

einzigartig oder auch die Haltung

„Schule ist wichtig“. Spannend

war vor allem der Entstehungsprozess

dieser Ausstellung. Von

der Auseinandersetzung mit den

eigenen Wünschen und Haltungen

bis zum fotografiert werden,

ein ständiges Hin und Her und

„Will ich wirklich“ und „Wer

kann mich dann alles sehen“

und „Was werden meine Freunde

sagen“ waren die begleitenden

Stadträtin Gaby Wolf (rechst) ließ sich das Projekt von Esther

beschreiben.

Zwei der insgesamt 15 Motive von Biebricher Jugendlichen mit

Nader (links) und Esther, die noch bis in den Juni im Schaufenster

der Naspa in der Rathausstraße zu sehen sind.

PRIVAT FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

Fragen und Diskussionen. Jetzt,

wo Plakate und Postkarten gedruckt

sind, überwiegt das stolze

und mutige Gefühl der beteiligten

Kinder und Jugendlichen.

Noch bis in den Juni hinein werden

die Motive im Schaufenster

der Naspa in der Rathausstraße

zu sehen sein. Nähere Informationen

zum Projekt gibt Gabi Reiter

vom Kinder- und Jugendzentrum

Biebrich unter der Telefonnummer

(0611) 319175. Details gibt

es auch im Internet auf www.

initiative-ich-kann-was.de. (fhg)

Zahlreiche Kinder begleiteten

die Motivpräsentation im

Bankschaufenster. Seitens der

Naspa war Gülsen Coskun

(rechts) dabei, die zur Zeit Auszubildende

in der Biebricher

Naspa-Filiale ist.

18 DER BIEBRICHER / MAI 2013


Konzerte, Ausstellungen

und Vieles mehr beim

Biebricher Höfefest

PRIVAT

Ein kleines Jubiläum steht an.

Im Jahr 2013 wird das Biebricher

Höfefest bereits zum

10. Mal stattfinden. „Ohne

das Engagement und die Leidenschaft

der teilnehmenden

Hofbesitzer und durch das Interesse

der vielen Gäste,

die mittlerweile auch

aus der ganzen Stadt

und dem Umland nach

Biebrich kommen,

wäre dies nicht möglich

gewesen“, betont Michael

O. Fechner von der Initiative

Biebricher Höfefest.

Eröffnet wird das Biebricher

Höfefest auch in diesem Jahr

wieder mit einem Salsa-Konzert

am 7. Juni in Biebrichs

schönstem Hof, dem Karpfenhof,

neben dem Schloss

Biebrich. Erneut tritt die Band

„Sonoc de las Tunas“ aus

Kuba auf. Dies ist die einzige

Veranstaltung, für die Eintritt

erhoben wird. Der Besuch der

teilnehmenden Höfe am darauffolgenden

Samstag und

Sonntag ist kostenfrei.

Den Besucherinnen und Besuchern

werden neben einem

abwechslungsreichen kulturellen

Programm in den einzelnen

Höfen auch Getränke

und Speisen angeboten. Die

teilnehmenden Höfe werden

In 20

Biebricher

Höfen vom

7. bis 9.6.

mit einer großen orangefarbenen

Fahne gekennzeichnet und

schon von weitem zu erkennen

sein.

In diesem Jahr werden zwei

Pferdegespanne mit Planwagen

samstags und sonntags

die Gäste auf

Wunsch kostenfrei zu

den einzelnen Höfen

fahren. Wer zusteigen

möchte, signalisiert dies

einfach durch ein Handzeichen.

Die Initiative Biebricher Höfefest

bedankt sich beim Kulturamt

der Landeshauptstadt

Wiesbaden, dem Ortsbeirat

Biebrich und der Naspa Stiftung

„Initiative und Leistung“

für die finanzielle Unterstützung

sowie beim Hessischen

Immobilienmanagement für

die Bereitstellung des Karpfenhofes.

Ein umfangreiches Programmheft

liegt in den teilnehmenden

Höfen, in Lokalen und

Geschäften in Biebrich sowie

in verschiedenen öffentlichen

Einrichtungen aus. Alle Programmpunkte

und Informationen

über die teilnehmenden

Höfe sind zudem im Internet

und www.hoefefest.de zu finden.

(red/fhg)

Originell

&

Original

13.06.1913 – 13.06.2013

100 Jahre Gasthaustradition in Biebrich -

Die Biebricher Weinstubb feiert!

Rebblütenspecial!

07. bis 09.06. Biebricher Höfefest

wir präsentieren unsere Sommersektkarte!

13.06.2013, ab 17 Uhr wird gefeiert!

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Jazz, 20iger Jahre, Filmmusik, Evergreens u.v.m.

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und Souliges im jazzigen Gewand.

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Markus Libera (Kontrabass)

Ralf von Horstig (Schlagzeug)

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täglich ab 17 Uhr

von Mai bis September: Sonntag Ruhetag!

Zahlreiche Hausgemeinschaften und Hofeigentümer werden

auch beim diesjährigen Höfefest wieder interessante und bisher

unbekannte Perspektiven auf Biebrich bieten.

Inh.: Michael Koshold

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Telefon 0611 / 696 693 50

Telefax 0611 / 710 777 25

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DER BIEBRICHER / MAI 2013 19


Deutsch-griechische Jugendbegegnung „Unsere Zukunft ist mobil!“

Anfang April waren 23 Schülerinnen

und Schüler der

Biebricher Wilhelm-Heinrichvon-Riehl-Schule

und der

Kostheimer Wilhelm-Leuchner-

Schule eine Woche zu Gast

im griechischen Florina. Die

Begegnung fand im Rahmen

der Initiative „Kommune goes

international“ (KGI) statt, deren

Ziel es ist, internationale Jugendarbeit

allen Jugendlichen

zugänglich zu machen. Zielgruppe

sind Jugendliche, die

nicht das Gymnasium besuchen

sowie Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Wiesbadens

Sozialdezernent Axel Imholz

ließ es sich nicht nehmen, am

Nachbereitungstreffen der Jugendlichen

in der Riehlschule

teilzunehmen

und ihnen bei dieser

Gelegenheit persönlich

das Zertifikat

„Nachweis International“

des Bundesministeriums

für Familie,

Senioren, Frauen und Jugend,

das die Reise mit Fördermitteln

maßgeblich unterstützt hatte,

zu überreichen. Bei der Reise

handelte es sich um das erste

Mal, dass die Schulsozialarbeit

der Stadt Wiesbaden eine internationale

Jugendbegegnung

Sozialdezernent Axel Imholz bei der Überreichung der Zertifikate

an die ins griechische Florina gereisten Jugendlichen.

www.cafe-van-riggelen.de

Riehlschüler

reisen nach

Florina

Entspannen Sie sich

in gemütlicher

Atmosphäre!

Bei Kaffee & Kuchen,

einem Eis oder

vielleicht doch bei

einem leckeren

Frühstück oder

einem herzhaften

Mittagsimbiss.

frank hennig

durchgeführt hat. Die insgesamt

23 Jugendlichen stammen

aus den Jahrgangsstufen 8

und 9 und wurden während

der Begegnung

von drei Schulsozialarbeiterinnen

und einem

Schulsozialarbeiter begleitet

und betreut.

Florina ist eine Gemeinde und

Stadt in der nordgriechischen

Verwaltungsregion Westmakedonien

und liegt rund 150

Kilometer westlich von Thessaloniki

entfernt. Dieses Reiseziel

wurde auf Anregung des griechischen

Lehrers Ioannis Antoniadis

ausgewählt, da zahlreiche

mittlerweile in Biebrich

lebende Griechen aus dieser

Region stammen. So war es für

die Jugendlichen auch wenig

überraschend, in Florina vielen

Deutsch sprechenden Menschen

zu begegnen und nicht

wenige davon waren Wiesbaden

und Biebrich sogar bekannt.

Auch Antoniadis stammt

aus Florina und so waren er und

seine Frau Zoi-Ephtalia – die die

Reisegruppe beide begleiteten

– mit ihrer Ortskunde und ihren

vielen Kontakten eine wertvolle

Hilfe. Auf Danksagungen

entgegnete Ioannis Antoniadis,

dass es für ihn und seine Frau

eine Selbstverständlichkeit sei,

Öffnungszeiten: von Di. bis Sa. 9 Uhr bis 18 Uhr

Sonn- und an Feiertagen 10 Uhr bis 18 Uhr

solche Projekte zu unterstützen

und zu begleiten.

Die Jugendlichen erhielten

nach ihrer Ankunft in Florina jeweils

einen griechischen Paten,

mit dem sie während und auch

nach den offiziellen Programmpunkten

viel Zeit verbrachten.

Das Programm bestand aus

gemeinsamen Sport- und Freizeitaktivitäten,

Besichtigungen

kleiner Betriebe und kultureller

Einrichtungen der Stadt sowie

einem Tagesausflug an die Prespaseen.

Zusätzlich hatten die

Jugendlichen die Möglichkeit

gemeinsam mit ihren Paten am

griechischen Schulunterricht

teilzunehmen. Trotz Kommunikationsbarrieren

haben die

Jugendlichen schnell Möglichkeiten

gefunden, sich zu verständigen.

Bereits nach kurzer

Zeit fand ein reger Austausch

statt und die Jugendlichen trafen

sich zum großen Teil auch in

der programmfreien Zeit. Dass

die Jugendlichen miteinander

Freundschaften geschlossen

haben, machte sich vor allem

am Abreisetag bemerkbar, als

die meisten griechischen Jugendlichen

am Sonntagmorgen

zum Hotel kamen, um ihre Paten

zu verabschieden.

Sozialdezernent Imholz lobte

das Projekt und erklärte, dass

es der Stadt Wiesbaden besonders

wichtig sei, den Austausch

mit anderen Nationalitäten

schon auf der Ebene von Kindern

und Jugendlichen zu fördern

und zu unterstützen.

Alle Jugendlichen und ihre Betreuer

äußerten sich beim Nachbereitungstreffen

durchweg

begeistert von der außergewöhnlichen

Gastfreundschaft,

die sie in Florina erfahren hätten.

Daher steht es außer Frage,

dass sie sich Anfang Dezember,

wenn der Gegenbesuch aus

Florina nach Biebrich kommt,

mit einer ebenso großen Gastfreundschaft

revanchieren wollen.

(fhg)

20 DER BIEBRICHER / MAI 2013


Schüler helfen Schülern –

Hilfe für die Region Florina

in Westmakedonien

Zahlreiche Familien in Griechenland

sind aufgrund der

dortigen Wirtschaftskrise unverschuldet

in Not geraten.

In der Folge können insbesondere

die Grundschulkinder

der betroffenen Familien

nicht einmal mehr mit den

notwendigsten Schulsachen

ausgestattet werden. Sie

brauchen dringend gebrauchte

Schulranzen, Mäppchen,

Stifte jeder Art, Wasserfarben,

Malblöcke, Pinsel, Hefte

und viele andere Dinge für

den schulischen Alltag.

Unter der Federführung des

griechischen Lehrers Ioannis

Antoniadis, seiner Frau Zoi-

Ephtalia und unter Mithilfe

von griechischen Schülerinnen

und Schülern hat die

Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-

Schule nun Räumlichkeiten

für eine Spendenaktion bereitgestellt.

Antoniadis und

seine Mitstreiter haben bereits

die übrigen Wiesbadener

Schulen kontaktiert und

um Mithilfe bei der Spendensammlung

gebeten. Konkret

soll die Aktion Kindern in der

Region Florina in Westmakedonien

zugutekommen.

Florina deshalb, weil viele in

Biebrich lebende Griechen

aus dieser Region stammen.

Noch bis zum 21. Juni können

auch aus der Biebricher

Bevölkerung immer montags

von 16.15 bis 17 Uhr Schulmaterialien

aller Art in der

Riehl-Schule, Rudolf-Dyckerhoff-Straße

10, abgegeben

werden. Außerhalb dieser

Zeit können sich Spendenwillige

an die Schulhausmeisterin

oder das Sekretariat wenden.

Für weitere Informationen

steht Ioannis Antoniadis jeweils

montags und dienstags

von 19 bis 20 Uhr unter der

Telefonnummer (06127) 6571

zur Verfügung.

(red)

hans-dieter herrmann

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Fußballvereins

Biebrich 1902 ehrte der 02-Vorsitzende Horst Klee (Mitte) unter

anderem Eberhard Klein (rechts) mit einer Ehrenurkunde und

einen Präsentkorb für 70-jährige Mitgliedschaft. Lukas Steindorf

(links) erhielt die bronzene Ehrennadel für 15-jährige Mitgliedschaft.

(hdh)

DER BIEBRICHER / MAI 2013 21


Sport, Spiel und Spaß beim

Tag der offenen Tür des

Turnvereins Biebrich

Die Übungsleiter des Turnvereins

Biebrich (TVB) hatten am Nachmittag

des 20. April beim Tag

der offenen Tür wahrlich

alle Hände voll zu tun,

so groß war der Ansturm

von Kindern und

Jugendlichen bei den

Mitmachangeboten in

Großer

Andrang

bei Mitmachangeboten

der TVB-Halle. Ob am Reck

oder Barren, auf dem Schwebebalken,

beim Kinderturnen, Judo,

Ballett oder erste Versuche auf

der Kegelbahn, es machte allen

sichtlich viel Spaß. Denn nur wer

ausprobiert, merkt auch, was

ihm tatsächlich Spaß machen

könnte. Um dies herauszufinden,

präsentierten die Abteilungen

des TVB Auszüge aus ihrem

Trainingsalltag. Allen voran die

Ballettgruppe von Trainerin Katharina

Pawelec, die zur Zeit vier

Gruppen mit insgesamt 60 Kindern

unterrichtet. Großes Interesse

galt aber auch den Vorführungen

der Judo-Abteilung und

den Turnern, die allesamt mit viel

Applaus bedacht wurden.

Es ist die sportliche und

menschliche Vielfalt, die

den 167 Jahre alten Biebricher

Turnverein auszeichnet,

der möglichst

viele Leute mit seinem breitgefächerten

Angebot erreichen

möchte. Hierzu zählen unter anderem

Tischtennis, Badminton,

Judo, Turnen und Leichtathletik

sowie auch Aerobic, Yoga und

Gymnastikeinheiten für Frauen

mit Migrationshintergrund. Neu

im Programm sind Übungsstunden

„Eltern und Kind“ und „Bewegungsspaß

mit Musik International

für Erwachsene“.

Ballettvorführung beim Turnverein Biebrich mit Trainerin Katharina Pawelec.

Es ist gar nicht so leicht über den Schwebebalken zu balancieren;

Christian Mattisseck gibt Hilfestellung.

Vorstandsmitglied und Übungsleiter

Christian Mattisseck, der

an diesem Nachmittag die Gesamtleitung

hatte, erklärte, dass

insbesondere bei Kindern und Jugendlichen

eine große Nachfrage

bestehe, der Verein aber wegen

fehlender Übungsleiter zur Zeit

diesen zusätzlichen Bedarf nicht

abdecken kann. „Es ist uns wichtig,

ein qualitatives Sportangebot

zu gewährleisten. Das funktioniert

aber nur mit geeigneten

Übungsleiterinnen und -leitern,

die wir noch suchen“, erklärt

Mattisseck.

Neben seinem vielseitigen Angebot

ist Biebrichs zweitältester

und immer noch

größter Sportverein

auch auf

die Erfolge seiner

Leistungssportler

stolz. Neben den

Ballettgruppen

gehören dazu

auch die Turner

und Leichtathleten,

die im vergangenen

Jahr bei

Hessischen und

Deutschen Meisterschaften

einige

Vizetitel gewannen.

hans-dieter herrmann

Doch trotz aller Höchstleistungen

stehen beim TVB der soziale Aspekt

und der Spaß an der Sache

im Vordergrund. Das zeigte sich

besonders bei dieser Veranstaltung,

bei der alle Aktiven und

Funktionsträgern des Vereins mit

ihren Auftritten und ihrem Engagement

für einen gelungenen

Ablauf und für Sympathie sorgten.

Zweifellos ein Höhepunkt

in der Kategorie „Spiel“ war bei

den jüngsten Gästen der Auftritt

der Puppenbühne „Traumkiste“

mit Brigitte Klein und Wolfgang

Strahl-Weder. Die Puppenbühne

ist die Nachfolgerin der seit 1950

in Wiesbaden ansässigen Handpuppenbühne

Krock, besteht seit

1988 und wurde von Wolfgang

Strahl-Weder gegründet.

Insgesamt war es ein informativer,

geselliger und bunter Nachmittag

beim Turnverein Biebrich

mit viel Sport, Spiel und Spaß,

den die Singgemeinschaft, bestehend

aus dem Männergesangverein

1841 Rheingold und dem

Kalle‘scher Gesangverein, musikalisch

abrundete.

(hdh)

hans-dieter herrmann

Handwerkerbüro in Wiesbaden-Biebrich

August-Wolff-Straße 21

Telefon 0611 / 710 24 66

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22 DER BIEBRICHER / MAI 2013


50 Jahre Fotostudio Wagenpfeil

Mit einem gemütlichen Hoffest feierte das

Biebricher Fotostudio Wagenpfeil in der Rathausstraße

34 sein 50-jähriges Bestehen. Inhaber

Stefan Wagenpfeil konnte dazu zahlreiche

Gäste begrüßen, darunter langjährige

Kunden, Geschäftspartner und Freunde der

Familie. Auch Kammerpräsident Klaus Repp

von der Handwerkskammer Wiesbaden war

eigens zu der Feier am Maifeiertag gekommen,

um Wagenpfeil die Urkunde zum 50-jährigen

Geschäftsjubiläum zu überreichen. Zugleich

lobte Repp den familiengeführten Betrieb

und die Leistungen Wagenpfeils im Kammerbezirk.

Er erinnerte beispielhaft an den Fotowettbewerb

zur Imagekampagne „Das Handwerk

– die Wirtschaftsmacht von nebenan“

bei dem der Biebricher Fotografenmeister vor

zwei Jahren den ersten Preis gewonnen hatte.

frank hennig

Auch Gustav Gerich, Vorsitzender der Biebricher

Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe

(BIG), dankte Stefan Wagenpfeil, der

auch im Vorstand der BIG engagiert ist. Mit

einem besonderen Dank wandte sich Gerich

anlässlich der Jubiläumsfeier an die Seniorchefin

Lena Wagenpfeil, die die gesamte Firmen-

Stefan Wagenpfeil (links) mit der Handwerkskammer-Urkunde, die ihm Kammerpräsident

Klaus Repp zum 50-jährigen Geschäftsjubiläum überreichte.

fRANK HENNIG

Der BIG-Vorsitzende Gustav Gerich dankte speziell der Seniorchefin

Lena Wagenpfeil.

geschichte miterlebt

hat und auch heute

noch im Fotostudio

tätig ist.

Auf den Tag genau

vor einem halben

Jahrhundert hatte

Otto-Werner Wagenpfeil

das bereits

zuvor bestehende

Fotogeschäft Mitzscherling

in der

Rathausstraße 34

übernommen. Fünf

Jahre später wurde

es dann auch in Fotostudio

Wagenpfeil

umbenannt. Mitte

der 1970er-Jahre erfolgte

ein Umbau mit gleichzeitiger Vergrößerung

des Ladengeschäfts, 1981 wurde das Fotostudio

umgebaut und ebenfalls vergrößert.

Am 1. Januar 1999 übergab Otto-Werner

Wagenpfeil den Betrieb an seinen Sohn und

Fotografenmeister Stefan Wagenpfeil. 2008

stellte dieser den gesamten Betrieb auf digitale

Fotografie um. Durch den dadurch möglichen

Wegfall des Labors konnte die Verkaufsfläche

erneut erweitert werden.

Seit 2001 ist das Fotostudio Wagenpfeil

auch als Ausbildungsbetrieb tätig. Bisheriger

Höhepunkt dieses Engagements für den Fotografennachwuchs

war Auszubildende Jacqueline

Konrath, die 2011 Bundessiegerin im

Leistungswettbewerb der Handwerksjugend

wurde. Neben Stefan Wagenpfeil und seiner

Mutter Lena sind heute zwei Auszubildende

im Fotostudio tätig.

(fhg)

bringt´s.

DER BIEBRICHER / MAI 2013 23


Die Weinsaison am Rheinufer hat wieder begonnen

Es war nach langer Kälteperiode

endlich wieder die Zeit der Frühjahrsgenüsse,

als zum Beispiel am

Markt die ersten Spargelangebote

auftauchten, als die Forsythiensträucher

ihr glühendes Blütengelb

zeigten und an klimatisch

begünstigten Stellen gar der erste

Flieder zu blühen begann. Zeitgleich

wurde auch das Biebricher

Rheinufer wieder zum Genießer-

Treffpunkt. Am letzten Donnerstag

im April ging der Biebricher

Weinprobierstand für dieses Jahr

in Betrieb. Bis zum 14. Oktober

werden wieder sieben Weingüter

aus der Region jeweils von Donnerstag

bis Montag am Stand vor

dem großen Strom ihre Weine

ausschenken (an den Werktagen

ab 17 Uhr, an Sonn- und Feiertagen

schon ab 14 Uhr).

Der Start in die Saison aber war

ganz die Sache derjenigen, deren

Beim Ausschank: der BIG-Vorsitzende Gustav Gerich.

Initiative und Engagement das

Zustandekommen des Weinstandes

am Biebricher Rheinufer erst

möglich gemacht haben und die

offiziell auch Betreiber des Standes

sind: die Mitglieder der Biebricher

Interessengemeinschaft

Handel und Gewerbe, kurz BIG.

Sie übernahmen beim ersten

Ausschankwochenende den Ausschank

der Weine. Dabei handelte

es sich um einen Querschnitt

aus dem Angebot aller beteiligten

Winzer. Und trotz großen

Andrangs am ersten Tag musste

kein Genießer lange auf sein Glas

Wein warten. Auch höchst aktiv

am Stand der BIG-Vorsitzende

Gustav Gerich, Inhaber der Druckerei

Gerich, die auch dieses

Stadtteilmagazin herausgibt.

Spätestens kurz vor Sonnenuntergang

war es für niemanden

mehr eine Frage, warum es am

RICHARD WACHTER

Der Regenschirm wurde anlässlich des „Antrinkens“ am Biebricher

Weinprobierstand bei traumhaftem Wetter zum Sonnenschirm.

Rhein so schön ist. Da platzierten

sich die Sänger der Singgemeinschaft

Biebrich vor dem Weinstand

und boten unter Leitung

ihres Dirigenten Ernst A. Vogt zur

Unterhaltung der „Antrinken“-

Gäste ein Ständchen von Weinund

anderen fröhlichen Liedern

dar. Schon zuvor waren übrigens

ganz ungeplant zwei Straßenmusikanten

(Konstantin mit dem

Kontrabass und Florian mit dem

Saxofon) vorbeigekommen und

hatten für musikalische Kurzweil

gesorgt. Der Weinstand wurde so

gleich bei der Premiere in diesem

Jahr wieder zu einem geselligen

Treffpunkt. Dabei unter anderem

auch Biebrichs Ortsvorsteher

Kuno Hahn und dessen Kollegen

beziehungsweise Kolleginnen

vom Ortsbeirat.

In den kommenden Wochen und

Monaten lassen sich am Biebricher

Rheinufer nach und nach

Weine von sieben unterschiedlichen

Weingütern aus Wiesbaden

und dem Rheingau probieren:

Stefan Keßler (Martinsthal), Peter

und Christine Keßler (Oestrich-

Winkel), Frosch (Kostheim), Ernst

Rußler (Rauenthal), Meilinger

(Schierstein), Manfred Bickelmaier

(Oestrich-Winkel) sowie Kaspar

Herke (Oestrich-Winkel).

In vier Monaten werden dann aus

den jetzigen Frühjahrsgenüssen

wieder Herbstgenüsse und es

lohnt sich sicherlich schon heute,

den Termin fürs „Austrinken“

am letzten Weinstand-Tag zu

notieren: Am 14. Oktober wird

das „Austrinken für einen guten

Zweck“ – wie in allen Jahren zuvor

– wieder vom Stadtmagazin

DER BIEBRICHER organisiert.

(rwr)

RICHARD WACHTER

24 DER BIEBRICHER / MAI 2013


Vom Feuerlöschboot in die

Fluten des Rheins

Feuerwehreinsatzfahrzeuge

am frühen Sonntagmorgen an

der Schiffsanlegestelle am

Biebricher Rheinufer, Einsatzboote

mit Blaulicht

auf dem Rhein! „Was

ist hier los“, fragten

sich sicher einige Spaziergänger

und Jogger.

Aber wo sind die dazugehörenden

Feuerwehrleute Die, so

konnte man dann sehr schnell

herausfinden, steckten in Neoprenanzügen

und waren Feuerwehr-

und Rettungstaucher,

unterstützt von der DLRG und

dem Technischen Hilfswerk

(THW). 31 Rettungstaucher,

darunter auch sieben Rettungstaucherinnen,

hatten sich am

28. April am Biebricher Rheinufer

eingefunden, um an dem

schon traditionellen Anschwimmen

im Rhein teilzunehmen.

Nach dem Aufwärmen mit einem

Heißgetränk ging es an

Bord des Feuerlöschbootes

„Branddirektor F. A. Schneider“,

das seit 1987 für Einsätze

auf dem Wasser für die Berufsfeuerwehren

Wiesbaden und

Mainz zur Verfügung steht. In

der Mitte des Stromes angekommen,

gab Wiesbadens Feu-

Feuerwehr

schwimmt für

„Bärenherz“

erwehrdezernent Detlev Bendel

den Startschuss zum Stromschwimmen.

Nacheinander

sprangen die Taucher vom

Bug des Feuerlöschbootes

ins „kalte Nass“.

Mit dabei waren auch

in diesem Jahr wieder

die InfraServ-Taucher mit

ihrem in einem grünen Chemikalienschutzanzug

steckenden

Maskottchen „Kermit“. Wiesbadens

Feuerwehrchef Harald

Müller, der diesen „Einsatz“

leitete, zeigte sich zufrieden

über das große Teilnehmerfeld

der Feuerwehren und Rettungsdienste

aus Wiesbaden, Mainz

und Umgebung sowie der Industrie.

Das Stromschwimmen endete

an der Schiersteiner Hafenspitze.

Während dieser Veranstaltung

der Berufsfeuerwehr

Wiesbaden nutzte der Kreisfeuerwehrverband

Wiesbaden die

Gelegenheit, Spenden für einen

wohltätigen Zweck zu sammeln.

Der Erlös dieser Aktion

geht traditionell an die Stiftung

„Bärenherz“ und das von ihr

betriebene Hospiz für schwerstkranke

Kinder.

(hdh)

Hinein in die Fluten des

Rheins beim schon traditionellen

Anschwimmen

der Rettungstaucher

von Bord des

Feuerlöschbootes.

hans-dieter herrmann

Zeltflohmarkt der Gibber

Kerbegesellschaft

Der Zeltflohmarkt auf den

Gibber Festwiesen öffnet in

diesem Jahr am 23. Juni ab 7

Uhr seine Tore. Der Aufbau ist

bereits ab 6 Uhr möglich. Der

Meter Verkaufsfläche kostet

sechs Euro und ist nur vor Ort

bezahlbar. Es ist keine Voranmeldung

nötig. Für Speis

und Trank ist gesorgt. (red)

Griechenland, Westpeloponnes, Kyllini

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DER BIEBRICHER / MAI 2013 25


Große Jubiläumsfeier im Mütterzentrum

SUSANNE STAUß

Mit einem bunten, fröhlichen Nachmittag feierte

das Mütterzentrum Wiesbaden (MüZe),

das sich seit seiner Gründung in Biebrich

befindet, am 27. April sein 25-jähriges Jubiläum.

Zahlreiche große und kleine Gratulanten

scharten sich in den vor einem Jahr neu

bezogenen Räumen des MüZe in der Adolf-

Todt-Straße.

Die Vorstandsmitglieder Simone Loy, Maria

Charitonidou-Papachristos, Evi Fixis-Michailidou

und Birgit Oesterling bedankten sich bei

allen Institutionen und Sponsoren, darunter

das Land Hessen und das Amt für Soziales,

die ihre Arbeit während der vergangenen

Jahre unterstützten. In den anschließenden

Grußworten mit Scheckübergaben hoben

alle Gratulanten die Bedeutung des Vereins

für Wiesbaden und seine Familien hervor

und dankten den Müttern für ihr großes Engagement.

Ob Sozialdezernent Axel Imholz,

Ortsvorsteher Kuno Hahn, Wiesbadens künftiger

Oberbürgermeister Sven Gerich, SPD-

Bundestagskandidat Simon Rottloff, Detlev

Esser von der Biebricher Ortsverwaltung oder

Günter Noerpel von der Arbeitsgemeinschaft

Biebricher Vereine und Verbände: Alle hatten

an diesem verregneten Samstag den Weg ins

MüZe gefunden.

Seit einem Jahr bietet das MüZe in Kooperation

mit der Goetheschule auch einen Hort für

Die vier MüZe-Vorstandsmitglieder Evi Fixis-Michailidou, Maria Charitonidou-Papachristos,

Simone Loy und Birgit Oesterling (vorne, v.l.) mit zwei ihrer Schützlinge, dahinter:

Dagmar Burgmeier, Kuno Hahn, Detlev Esser, Rose-Lore Scholz, Sven Gerich, Axel Imholz,

Simon Rottloff und Günter Noerpel.

Grundschulkinder. Für dessen Genehmigung

war Wiesbadens Schuldezernentin Rose-Lore

Scholz verantwortlich. Sie hob in ihrer Gratulationsrede

vor allem die Arbeit ihrer Mitarbeiterin

Dagmar Burgmeier hervor, die das

Team des MüZe bei der Gründung des Hortes

intensiv beraten und unterstützt hatte. Glückwünsche

und Geschenke überbrachten auch

Erika Falkenbach von der Oranier-Kita sowie

eine Vertreterin des MüZe aus Taunusstein.

darunter zum Beispiel ein Abend in der Spielbank

Wiesbaden mit Menü im Wert von 130

Euro sowie mehrere Magnum-Flaschen, die

die Sektkellerei Henkell gespendet hatte.

(sst)

SUSANNE STAUß

SUSANNE STAUß

Klara und Paula basteln unbeirrt von

allem Trubel an ihren Ketten.

Auf Ansprachen und Geschenke folgte ein

lebhafter Austausch zwischen Jung und Alt

bei einem tollen Buffet und mit vielen, insbesondere

für die kleinen Gäste organisierten,

Unterhaltungsmöglichkeiten: vom Dosenwerfen

über das Basteln von Ketten aus Süßigkeiten

bis zum Malen eines Jubiläumsplakates,

auf dem sich alle Gäste verewigen durften.

Den Höhepunkt des Nachmittags bildete eine

große Tombola mit hochwertigen Preisen,

Der kleine Nikita arbeitet am Jubiläumsplakat.

Das Mütterzentrum Wiesbaden wurde am 22. April 1988 gegründet. Heute ist es ein offener Treff für Mütter und Väter, Tagesmütter und

alle Menschen mit Kindern, die Abwechslung vom häuslichen Alltag suchen und gerne mit Gleichgesinnten in Kontakt treten wollen. Auf

dem Programm stehen unter anderem Erlebnis- und Spielkreise für Kinder, Basteln, gemeinsame Frühstücke, Nähkurse oder auch Bauch-

Beine-Po-Gymnastik. Mehr Informationen im Internet unter www.muetterzentrum-wiesbaden.de und auf Facebook.

26 DER BIEBRICHER / MAI 2013


Kolpings Speisekammer

dankt vielen Spendern

Der Hilferuf der Kolpingfamilie

Wiesbaden-Biebrich hat zur

Rettung der „Speisekammer“

geführt. „Dank vieler Spender

ist der Fortbestand zumindest

für die kommenden eineinhalb

Jahre gesichert“, berichtet die

Kolping-Vorsitzende Anne-

Katrin Schulz. Die Mitarbeiter

haben zudem erfolgreich einen

Antrag an den Ortsbeirat

Biebrich für neue Regale

gestellt. Aus diesem Grund

konnten sie die „Speisekammer“,

die Lebensmittelausgabe

für Bedürftige, gleich auf

Vordermann bringen.

Die Brüder Fuidl haben gestrichen

und einen neuen

Boden (von einem anonymen

Spender) gelegt. Die neuen

Lebensmittel-Hygiene-Regale

sehen schmuck aus, der Raum

erstrahlt in neuem Glanz. In

vier Stunden harter Arbeit

wurde der Raum mit acht Helfern

wieder eingerichtet.

Vorsitzende Anne-Katrin

Schulz dankt allen Spendern.

Die Helfer seien nun mit neuem

Schwung dabei, auch die

Abholer seien sehr dankbar,

dass es weiter geht. Schulz:

„Wir versorgen nach wie vor

etwa 100 bis 150 Menschen

jede Woche.“

Falls jemand noch eine Spendenquittung

für seine Speisekammer-Unterstützung

benötigt,

kann er sich an Schulz

unter der Telefonnummer

(0611) 810838 wenden.

(red)

Ambulante Krankenpflege

Pflegedienst für Menschen mit Demenz

Am Schlosspark 115

65203 Wiesbaden

Tel.: 0611 3 607 609

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privat

Frisch gestrichene Wände und neue Regale: Die „Speisekammer“

der Kolpingfamilie Biebrich in der alten Sakristei von St.

Marien.

Kinderspielfest beim

Wiesbadener Kanu-Verein

Dieses Jahr findet das große Kinderspielfest

des Wiesbadener

Kanu-Vereins (WKV) für Kinder

und Jugendliche am 29. Juni ab

14 Uhr statt. Veranstaltungsort

für das bereits zum 32. Mal veranstaltete

WKV-Spielfest ist das

große Außengelände vor dem

vereinseigenen Bootshaus am

Rhein, Uferstraße 2, neben den

Biebricher Rheinwiesen. Angeboten

werden viele tolle Spiele,

darunter auch die immer beliebten

Wasserspiele. Wer möchte,

kann auch an den Schnupperfahrten

mit dem Zehner-Canadier

teilnehmen, die während des

ganzen Spielfests durchgeführt

werden. Der Eintritt ist frei, für

Speisen und Getränke ist gesorgt.

Das Spielfest geht ab 17 Uhr

nahtlos in das WKV-Sommerfest

mit großer Wiesenparty über.

(red)

DER BIEBRICHER / MAI 2013 27


Erster Europäischer Frühschoppen mit Riesling und

Weißwurst

„Europa erschmecken“ war

das Thema beim Ersten Europäischen

Frühschoppen am

Pfingstsamstag in der Biebricher

Weinstubb. Eingeladen hatte

die Technisch-Literarische Gesellschaft

(TELI) zusammen mit

der Europa-Union Deutschland

und der neuen Hochschule Geisenheim.

Zu der zunächst etwas

außergewöhnlich und unpassend

anmuteten Einladung zu

Riesling und Weißwurst, wo

doch eher ein Weißbier erwartet

wird, erklärte Peter H. Niederelz

von der Europa-Union,

dass gerade diese ungewöhnliche

Zusammenstellung eine völkerverständigende

Alternative

ganz im europäischen Sinne sei.

Und da war man auch schon

mittendrin im Thema und der

Diskussion zu Europa. Viele

Gäste waren der Einladung

gefolgt, darunter auch der Generalkonsul

von Kroatien Josip

Spoliaric, der designierte Wiesbadener

Oberbürgermeister

Sven Gerich, die SPD-Landtagsabgeordneten

Dr. Michael Reuter

und Ernst-Ewald Roth sowie

die Rheingauer Weinprinzessin

Michaela Gerhard. Niederelz

betonte: „Europa ist auf dem

richtigen Weg und es gilt dabei

viele Menschen zu gewinnen,

sich für Europa zu begeistern.“

Aber warum ein Europa-Frühschoppen

in Biebrich Dazu

erklärte er, dass der Sinn darin

Wein und Weißwurst in europäischer Runde mit dem kroatischen Generalkonsul Josip Spoliaric (rechts)

und weiteren prominenten Gästen in der Biebricher Weinstubb.

liegt, neben nationalen und europäischen

Aktivitäten der Europa-Union

Deutschland auch

auf der lokalen und regionalen

Ebene Veranstaltungen zu Gesprächen

über Europa in loser

Folge anzubieten und dazu

zählt auch dieser Erste Europäische

Frühschoppen. Zu Wein

und Weißwurst war zu hören,

dass diese Idee vor acht Jahren

bei einem Treffen der „Hessen-

Vinothek“ beim Presseclub in

München entstanden ist und

dort der Grundstein für diese

zunächst sehr ungewöhnliche

Kombination in der traditionellen

„Weißwurstregion“ gelegt

wurde. Aber es hat funktioniert

und bleibende Eindrücke hinterlassen,

erklärte Niederelz.

Die Einstimmung der Gäste

in der Weinstubb auf den Genuss

von Weißwurst und Wein

hatte Prof. Dr. Klaus Schaller,

langjähriger Direktor der Weinbauforschungsanstalt

Geisenheim,

übernommen. Amüsant

und wissenschaftlich fundiert

zeigte er die Herkunft und Zusammensetzung

der Weißwurst

auf, um dabei festzustellen,

dass diese überall zu finden sei

und somit nicht nur ein Unikat

in München ist. Im Gegenteil,

die Weißwurst hat europäische

Dimensionen und wurde schon

im 14. Jahrhundert in Frankreich

beschrieben, weiß Schaller.

Muss also dazu unbedingt

Bier sein Nein, erklärt er, da

die Weißwurst sehr fein aufgebaut

ist, wird sie mit Weißbier

eigentlich „total erschlagen“.

Also doch Wein Dazu sagt der

Weinfachmann Schaller: „Der

Riesling mit seinen Aromen zusammen

mit dieser feinen Brühwurst

ist eine wahre Gaumenfreude.“

Davon konnten sich

die Gäste beim anschließenden

Genuss der Weißwurst und den

dazu kredenzten Weinen selbst

überzeugen, ganz im Sinne von

Europa in Biebrich.

(hdh)

hans-dieter herrmann

28 DER BIEBRICHER / MAI 2013


Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!

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CDU säubert

Mosbachtal

Auch in diesem Jahr traf sich

der Vorstand der CDU Gibb/

Gräselberg unter der Leitung

des Vorsitzenden Hans-Josef

Ramberger wieder zu einer

freiwilligen Säuberungsaktion

im Naturerholungsgebiet Mosbachtal.

Unter der anerkennenden Zustimmung

zahlreicher Spaziergänger,

Jogger, Fahrradfahrer

und anliegender Gartenbesitzer

sammelten die Vorstandsmitglieder

der CDU säckeweise alles

auf, was rücksichtslose Zeitgenossen

an Müll von Papier bis

zu Flaschen, Dosen, Plastik- und

Fahrradteilen sowie gefüllten

Hundekotbeuteln mangels geeigneter

Entsorgungsmöglichkeiten

weggeworfen hatten.

Fee Maxeiner qualifiziert sich für die U23-

Kanuslalomnationalmannschaft

Fee Maxeiner vom Wiesbadener

Kanu-Verein (WKV) hat sich im

Kajak I der Damen für das U23-

Nationalteam qualifiziert.

Die für den KSV Bad Kreuznach

startende Wiesbadenerin setzte

sich in vier Qualifikationsrennen,

davon je zwei in Markkleeberg

und zwei in Augsburg in

einem Wimpernschlagfinale gegen

ihre Konkurrentinnen durch

und bildet zusammen mit ihrer

Mannschaftskameradin Ricarda

Funk und Lisa Fritsche aus Halle

das Deutsche Team für die U23-

Welt- und Europameisterschaft

in Liptowsky Mikulas (Slowakei)

und Bourg St. Maurice (Frankreich)

die Ende Juli und Anfang

August 2013 ausgetragen werden.

Maxeiner hat sich damit ihren

sportlichen Traum erfüllt und

fährt als erste Dame in der Vereinsgeschichte

des WKV international

für Deutschland.

Für ihren Bruder Tim lief es leider

nicht so gut. Trotz einiger

Spitzenläufe fehlte die Konstanz

und somit musste er sich

mit Rang sieben im Feld der

stärksten 34 deutschen Herren

zufriedengeben.

Im Nachwuchsbereich erpaddelte

sich Thorsten Graubner im

Kajak I bei den Junioren einen

respektablen zwölften Gesamtrang.

(red)

PRIVAT

„Leider hat der Magistrat trotz

mehrmaliger Aufforderung

durch den Biebricher Ortsbeirat

noch immer keine Abfallkörbe

entlang des Grundwegs aufgestellt“,

klagt Ramberger. Es

nütze nichts, so das Mitglied

im Biebricher Ortsbeirat, Beutelspender

für Hundekot an

den Zugängen zum Naturerholungsgebiet

aufzustellen, wenn

keine geeigneten Entsorgungsmöglichkeiten

vorhanden sind.

So würden die vorschriftsmäßig

genutzten Beutel mit Hundekot

in der Botanik oder in den

benachbarten Gärten landen,

wie auch die Gartenbesitzer

klagen.

(red)

Fee Maxeiner startet in diesem

Jahr erstmals im Deutschen

Team für die U23-Weltund

Europameisterschaften.

DER BIEBRICHER / MAI 2013 29


Kulturtage Waldstraße mit „Blick hinter die Fassaden“

Neben Bewährtem wird es bei den diesjährigen

Kulturtagen auf der Waldstraße vom 19.

Juni bis zum 7. Juli auch wieder etwas Neues

geben, von dem die Initiatoren hoffen, dass es

bei den Waldsträßern und darüber hinaus auf

Interesse und Neugier stößt. Mit dem Carnevalverein

Narrenlust Waldstraße als Triebfeder

lädt die Kulturinitiative Waldstraße nicht nur

zu attraktiven Open Air-Veranstaltungen ein,

sondern gibt mit entsprechenden Kooperationspartnern

Interessierten die Möglichkeit,

bei Firmen und Unternehmen einmal hinter

die Kulissen zu blicken.

Dazu zählt beispielsweise die Confiserie

Schedlbauer in der Hubertusstraße 6, die am

19. Juni um 15 Uhr einen sicherlich nicht alltäglichen

Einblick in die Produktion edler Süßigkeiten

gibt (Kostenbeitrag sieben Euro).

Auch die Kaffeerösterei HEPA in der Kleinen

Schwalbacher Straße lässt sich für die Kulturinitiative

Waldstraße am 3. Juli um 14 Uhr

über die Schulter blicken und zeigt, welch edle

Produkte aus Kaffeebohnen gewonnen werden

können, die sich qualitativ weit entfernt

von den gängig verkauften Massenprodukten

der Lebensmittelmärkte bewegen (Kostenbeitrag

13 Euro). Für die einen ist es Kult, für die

anderen eher eine Geschmacklosigkeit – die

Rede ist von Tattoos. Mit der Kulturinitiative

gibt es am 4. Juli um 18 Uhr die Chance, einmal

einem Tattoo-Künstler vom Tattoo-Studio

„Kon-Tiki“, Waldstraße 69, über die Schulter

zu blicken und mit ihm über seine Kunst zu

diskutieren. Wenig Kontroversen dürfte es am

2. Juli um 18 Uhr dagegen beim Blick hinter

die Ladentür des neuen Geschäftes „Schach

Matt“, Dostojewskistraße 27, geben, in dem

Kunstgewerbliches, zum Beispiel Keramik und

Flechtarbeiten, aber auch Holzschnitzereien

und Massivmöbel, zu betrachten sind.

Offiziell beginnen werden die Kulturtage wieder

mit einem kleinen Empfang, den die Wiesbadener

Volksbank am 21. Juni um 19 Uhr

ausrichtet und in dessen Mittelpunkt erneut

kleine Künstler der Diesterwegschule „ihre

Ausstellung“ eröffnen, die für die Dauer der

Kulturtage bei der Volksbank während der

Geschäftszeiten zu sehen sein wird.

Ein „absolutes Ass“ der heimischen Comedians

ist „de Begge Peder“, der nach längerer

Abstinenz sein neues Programm „Bäst of

Begge Peder“ am 26. Juni um 19.30 Uhr im

Germaniaheim, Teutonenstraße 2, präsentieren

wird (Eintritt 15 Euro im Vorverkauf bei

der Naspa Waldstraße oder bestellen per Mail

bei narrenlust-karten@web.de).

Mit den beiden Geistlichen der Waldsträßer

Kirchengemeinden wird es am 28. Juni um 17

Uhr eine ökumenische Andacht auf dem Jahnplatz

geben, dem sich ab 18 Uhr ein Griechischer

Abend mit entsprechendem Essen und

Folklore anschließen wird.

Höhepunkt und Abschluss der Kulturtage ist

am 6. und 7. Juli das allseits beliebte Waldstraßenfest

auf dem Schulhof der Diesterwegschule,

das am Samstag den Waldsträßer

Nachmittag bietet, der von den örtlichen Vereinen

gestaltet wird, die Big Band Hofheim

bietet dazu klassischen Swing. Der Abend

wird geprägt sein von der „Deep River Band“,

die bereits im vergangenen Jahr mit Rock

und Pop begeisterte und vom Fleck weg für

einen weiteren Auftritt verpflichtet wurde.

Der abschließende Sonntag bietet den Countryfrühschoppen,

der von dem weit über die

Deutschen Musikgrenzen hinaus bekannten

amerikanischen Countrysänger Helt Oncale

musikalisch gestaltet wird und der einen in

der Szene namhaften „Überraschungsgast“

dabei haben wird.

Einzelheiten zu den Veranstaltungen sind dem

demnächst rund um die Waldstraße ausgelegten

Programmheft sowie im Internet unter

www.kulturtage-waldstrasse.de zu entnehmen.

(red)

Wechsel bei Narren der Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral

Bei der Jahreshauptversammlung

des Elferrates der Kolpingfamilie

Wiesbaden-Zentral gab

es personelle Veränderungen:

Herbert Glöckner, der seit zwölf

Jahren das närrische Ruder in

der Hand hatte, ging in den verdienten

Ruhestand. Auf Antrag

des Sitzungspräsidenten Stefan

Fink wurde Glöckner zum Ehrenvorsitzenden

des Kolping-

Elferrates ernannt. Für sein Engagement

und seinen Einsatz

wurden ihm herzlich gedankt.

Für Glöckner wurde der Biebricher

Elektromeister Klaus Bittmann

zum neuen Kolping-Elferrats-Vorsitzenden

gewählt. Er

ist bereits langjähriges Mitglied

der Kolpingfamilie und Kassierer

des Schwimmclubs Wiesbaden

1911. Bittmann wird in den

nächsten Jahren die Abteilung

Fastnacht von Kolping-Zentral

repräsentieren. Ansonsten setzt

man auf bewährte Kräfte mit

Stefan Fink als Sitzungspräsidenten

und Rainer Giehl als Koordinator

der zahlreichen Veranstaltungen.

Die Kampagne 2013/2014 wird

mit dem Slogan „Kolping – eine

Geschichte mit Zukunft“ ganz

unter dem Thema des Kolpingjahres

2013 stehen.

(red)

Klaus Bittmann ist neuer Vorsitzender

des Elferrates der Kolpingfamilie

Wiesbaden-Zentral.

PRIVAT

30 DER BIEBRICHER / MAI 2013


Dacho: Rückblick auf die

vergangene und Ausblick

auf die neue Kampagne

Auf der Frühjahrsversammlung

der Dachorganisation Wiesbadener

Karneval (Dacho) am 3.

Mai tauschten sich der Dacho-

Vorstand und die

Vertreter der 39

Mitgliedsvereine

noch einmal über

die letzte Fastnachtskampagne

aus. Dacho-Vorsitzender

Werner

Mühling mahnte

bei der Versammlung

in der

Christian-Bücher-

Halle erneut die

Notwendigkeit

einer intensivieren

Jugendarbeit an.

um 11.11 Uhr eine Abendveranstaltung

auf dem Schlossplatz

vor dem Wiesbadener Rathaus

plane. Außerdem kündigte

Tanzen: Schönstes Hobby zu zweit!

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Lob für Wiesbadens

Fastnachter

gab es von den Sicherheitsbehörden:

Thomas Fink von der

Polizei und Susanne Gast vom

Ordnungsamt dankten allen

Vereinen für die umsichtige

Planung und Durchführung des

Fastnachtsonntagsumzuges

durch die Wiesbadener Innenstadt.

Bei seinem Ausblick auf die Fastnachtskampagne

2013/2014

teilte Mühling mit, dass man in

Absprache mit der Stadt für den

diesjährigen 11.11. – der diesmal

auf einen Montag fällt –

statt eines Kampagnenstarts

Mühling an, dass die Funktion

des „Stadtmarschalls“ künftig

gemeinsam mit dem Dacho-

Vorstand von den Mitgliedsvereinen

regelmäßig neu gewählt

werden soll. Bisher wurde dieser

Ehrentitel unbefristet verliehen.

Der langjährigen Kassiererin der

Dacho, Karin Knoop, wurde anlässlich

der Frühjahrsversammlung

für ihr 15-jähriges Engagement

im Vorstand gedankt. Ihr

wurde die Dacho-Ehrennadel in

Silber verliehen.

(fhg)

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PRIVAT

Zur großen Freude der Schülerinnen und Schüler der

Ludwig-Beck-Schule kamen im April Michael Wiemann und

Robert Müller vom Fußballverein SV Wehen-Wiesbaden in

die Grundschule auf dem Gräselberg, um die zwei vierten

Klassen für eine Stunde zu trainieren. Fallrückzieher,

Flugkopfball, Volley und Dribbeln wurden an mehreren

Stationen mit viel Energie und Enthusiasmus geübt (Foto).

Nach einer Stärkung mit vom Verein gespendeten Äpfeln

und Bananen durften alle Schülerinnen und Schüler der

Ludwig-Beck-Schule die beiden Spieler interviewen und

sich Autogramme holen. Zur großen Freude der Ludwig-

Beck-Kinder gab es zum Abschied noch Freikarten für das

nächste Heimspiel.

(red)

DER BIEBRICHER / MAI 2013 31


Erfolgreiche Reise des Partnerschaftsvereins nach Glarus

Mit herzlichen Worten begrüßte

Christian Marti, Gemeindepräsident

von Biebrichs Partnergemeinde

Glarus, anlässlich

eines „Apéros“

(Begrüßungsempfangs)

am ersten Maiwochenende

eine gut 20-köpfige

Reisegruppe aus Biebrich

im Schützenhaus von Glarus.

Erstmals hatte der im vergangenen

Jahr neu gegründete Partnerschaftsverein

(PSV) Wiesbaden-

Biebrich – Glarus eine Reise in die

beeindruckende Berglandschaft

Die Landsgemeinde ist das

höchste Organ des gleichnamigen

Kantons Glarus und

eine Art Vollversammlung

aller Bürgerinnen und Bürger,

bei der in urdemokratischer

Form unter anderem über

wichtige Gesetze und Regelungen

durch das Volk selbst

entschieden wird. In diesem

Jahr fand die Glarner Landsgemeinde

zum 626. Mal statt.

Besuch der

Glarner Landsgemeinde

ARCHIV frank hennig

der schweizerischen Partnergemeinde

organisiert. Neben einigen

bereits langjährigen Begleitern

der Städtepartnerschaft

waren dem Reiseruf auch

erfreulich viele Interessierte

gefolgt, die bisher

noch keinen Kontakt zur

Hauptstadt des gleichnamigen

Kantons und zu seinen Einwohnern

hatten.

Unter der sachkundigen Führung

von Helmut Fritz, der seitens des

Partnerschaftsvereins die Reiseorganisation

übernommen hatte,

wurde den Teilnehmern der Reise

ein vielfältiges Programm geboten:

Es gab unter anderem Wanderungen

von Elm bis nach Schwanden

und nach Glarus sowie eine Fahrt

mit dem Schrägaufzug in das autofreie

Bergdorf Braunwald. Weiterhin

wurde eine beeindruckende

Großbaustelle für ein Pumpspeicherkraftwerk

mitten in den Bergen

besucht.

An einem Abend gab es ein gemeinsames,

landestypisches Essen

mit allen Reiseteilnehmern und

dem Glarner Freundeskreis auf der

Schwammhöhe in gleichnamigem

Restaurant oberhalb des Klöntalsees.

Besonders herzlich begrüßt

wurde die Gruppe dort vom

früheren Gemeindepräsidenten

Matthias Jenny. Für die Biebricher

Besucher hatten sich die Glarner

dabei etwas Besonderes einfallen

lassen: Das Alphornquartett „Tödifirn“

ließ seine Alphörner vor der

malerischen Kulisse des Bergsees

erklingen. Auch das Käsefondue

fand allgemein großen Zuspruch.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der erstmals vom Partnerschaftsverein

Biebrich-Glarus organisierten Reise ins schweizerische

Glarus.

Während des Essens informierte

Jenny die erstmals nach Glarus

gekommenen Gäste über das seit

über 600 Jahren immer am ersten

Maisonntag im Herzen von

Glarus stattfindende Ritual der

Landsgemeinde. Das Miterleben

und Beobachten dieser urdemokratischen

Versammlung aller

Kantonsbewohner war der Hauptgrund

für die Partnerschaftsreise.

So fand sich die Reisegruppe am

Sonntagsmorgen pünktlich zum

Einmarsch in den sogenannten

Ring in Glarus ein. „Alleine dieses

Prozedere muss man einmal

miterlebt haben“, berichtet Helga

Tomaschky-Fritz. Begleitet vom

Schweizer Militär zogen die Glarner

Amtsträger und hochrangige

Ehrengäste, darunter Bundesrat

Johann Schneider-Ammann und

die Genfer Kantonsregierung,

in das abgetrennte und nur für

Wahlberechtigte zugängige Oval

auf den Zaunplatz von Glarus

ein. Während die Einführung und

Begrüßung noch in Hochdeutsch

erfolgte, wurden die späteren

Verhandlungen und Beratungen

in Schwyzerdütsch abgehalten.

Tomaschky-Fritz: „Auch wenn

nur schwer für uns sprachlich

verständlich, war dennoch diese

unter freiem Himmel abgehaltene

Art der Volksversammlung

ein spannendes und einmaliges

Erlebnis. Dank der am Vorabend

von Matthias Jenny erhaltenen

Informationen konnten einzelne

Anträge und die dazu erfolgenden

Abstimmungen dennoch gut

mitverfolgt werden.“

Mit vielen neuen und interessanten

Eindrücken kehrten die Teilnehmer

der Partnerschaftsreise

am Montag nach der Landsgemeinde

nach Biebrich zurück.

Und sicherlich wird der Kreis der

Freunde der Städtepartnerschaft

zwischen Biebrich und Glarus nun

noch größer geworden sein.

PRIVAT

Der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins,

Frank Hennig, der

die Reise diesmal nicht persönlich

begleiten konnte, dankt dem

Ehepaar Fritz für die Organisation

der Reise. „Insbesondere gilt mein

ausdrücklicher Dank aber auch

unseren Glarner Freunden vor Ort,

die trotz der kurzfristigen Reiseplanung

den Biebricher Besuchern

wieder perfekte Gastgeber waren

und jede erdenkliche Unterstützung

haben zukommen lassen“,

so Hennig.

(red/fhg)

32 DER BIEBRICHER / MAI 2013


Amöneburger

Vereine

In der Mitgliederversammlung

der Interessengemeinschaft

Amöneburger Ortsvereinigungen

gab es eine Veränderung:

Die erste Sprecherin Renate

Freund legte aus persönlichen

Gründen nach 27 Jahren ihr

Amt nieder.

Nach ihrem sehr positiven

Geschäftsbericht über das

zurückliegende Jahr, in dem

sowohl die Vereinigungen,

als auch die Interessengemeinschaft

sehr erfolgreiche

Veranstaltungen im Stadtteil

durchführten, erklärte Freund,

dass sie nicht zur Wiederwahl

zur Verfügung stehe. Vor der

Neuwahl würdigte Hans Jürgen

Otter die umfangreiche

und erfolgreiche Arbeit der

ersten Sprecherin. Von ihr

ins Leben gerufen wurde vor

mehr als 25 Jahren der jährliche

Neujahrsempfang, der

zu einem gesellschaftlichen

Höhepunkt in Amöneburg

wurde. Auch der ökumenische

Gottesdienst, der in Zusammenarbeit

mit den beiden

Kirchengemeinden, der Kindertagesstätte

und der Interessengemeinschaft

veranstaltet

wird, findet eine starke

Resonanz. Mit anhaltendem

Beifall bedankten sich die Vereinsvertreter

und der Ortsbeirat

bei Renate Freund.

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Zur neuen ersten Sprecherin

wurde einstimmig Birgit

Christmann von der Kindertagesstätte

Amöneburg gewählt.

Zweiter Sprecher bleibt

Rolf Riehl.

Für die Paddler-Gilde Amöneburg,

den Skatclub 67

Amöneburg und die Hinrich-

Wichern-Schule wurden Anträge

aus der Dres. Edith und

Klaus Dyckerhoff-Stiftung befürwortet.

Abschließend wurden

die Termine für das neue

Geschäftsjahr abgestimmt.

(red)

1

Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 12,9–5,8/6,9–4,2/9,1–4,8 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 213–126 g/km; Effizienzklasse:

E–A+. 2 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 9,9–6,1/5,5–4,0/7,1–4,8 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 167–124 g/km;

Effizienzklasse: D–A. 3 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 12,9–9,3/7,1–5,4/9,2–6,8 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 214–159

g/km; Effizienzklasse: E–C. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein

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DER BIEBRICHER / MAI 2013 33


100 Jahre Gasthaustradition in Biebrich

Am 13. Juni 1913 erhielten Johann

Eichmann und seine

Frau Frieda von der

Stadt Biebrich eine

Ausschankgenehmigung

für ihr neues

Lokal „Frankfurter

Biebricher

Weinstubb

feiert

Hof“. Der Name leitete

sich von der Örtlichkeit

ab: Damals befand sich die Gaststätte

an der Frankfurter Straße,

wie die heutige Breslauer Straße

vor der Eingemeindung Biebrichs

nach Wiesbaden hieß. Michael

Koshold führt das Lokal heute als

„Biebricher Weinstubb“ fort und

wird unter dem Motto „100 Jahre

Gasthaustradition in Biebrich“

am 13. Juni mit einem Fest an

die damalige Gründung

erinnern. Ab 17 Uhr wird

es 100 Milliliter Wein

zum Preis von 100 Cent

geben. Für musikalische

Umrahmung sorgt Alleinunterhalter

Friedel Anschau.

Weitere Aktivitäten und Aktionen

aus Anlass des Jubiläums

sind bis in den Juli hinein geplant.

Bereits am 4. Juni werden Michael

Koshold sowie Paul und Renate

Eichmann, die Eigentümer

des Hauses Breslauer Straße Ecke

Renate und Paul Eichmann haben den „Frankfurter Hof“ 52 Jahre

betrieben.

ARCHIV FRANK HENNIG

Heppenheimer Straße sind und

die das Lokal über Jahrzehnte

selbst betrieben haben, bei der

Industrie- und Handelkammer

geehrt.

Das Haus, wie auch die Gaststätte,

hat schon Vieles in den

letzten 100 Jahren erlebt: Nach

der Gründung 1913 erhielten die

Eichmanns 1929 die Erlaubnis für

einen Saalbetrieb im benachbarten

Anbau, in dem in der Folge

oft und gerne gefeiert wurde.

Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg

übergab Johann Eichmann den

Betrieb 1938 an seinen Sohn Paul

Eichmann und dessen Frau Maria.

Unmittelbar nach Kriegsende beschlagnahmten

US-Truppen das

Lokal und nutzten es zwei Jahre

als Clubheim für amerikanische

Soldaten. 1947 erhielten Paul

und Maria Eichmann ihr Lokal

zurück und öffneten den bei den

Biebrichern beliebten Treffpunkt

wieder unter dem vertrauten

Namen „Frankfurter Hof“. 1956

verstarb Paul Eichmann und das

Lokal wurde vorübergehend

verpachtet, bevor es sein Sohn

Paul Eichmann jun. unter eigener

Führung wieder öffnete und zusammen

mit seiner Frau Renate

52 Jahre bis Ende 2008 betrieb.

2011 pachtete Michael Koshold

Heutiger Gastgeber ist Michael

Koshold von der „Biebricher

Weinstubb“.

den traditionsreichen „Frankfurter

Hof“ von den Eichmanns und

betreibt dort nun seine „Biebricher

Weinstubb“. Der „Frankfurter

Hof“ war unter anderem für

seine gut bürgerliche Küche bekannt

und Michael Koshold hat

an diese Tradition bei der Zusammenstellung

seiner Speisekarte

angeknüpft. Nicht ohne Grund ist

die „Biebricher Weinstubb“ seit

März dieses Jahres Mitgliedsbetrieb

der Restaurantkooperation

„Hessen à la carte“ in der Kategorie

„gut bürgerlich“.

(fhg)

ARCHIV FRANK HENNIG

Kammerkonzert mit Luxemburger Komponisten im Biebricher Schloss

Anlässlich des Luxemburger Nationalfeiertags

findet am 16. Juni um 12.30 Uhr im

Schloss Biebrich ein besonderes Kammerkonzert

Luxemburger Komponisten statt,

zu dem der Luxemburger-Freundeskreis

Rhein-Main einlädt.

Die Solisten der renommierten „Luxembourg

Sinfonietta“, Cornelia Gudea (Violine),

Borbála Janitsek (Violoncello) und

Sarah Briganti (Klavier), spielen Werke der

Luxemburger Komponisten Alfred Kowalsky

(1879-1943), Jules Krüger (1899-1976),

René Mertzig (1911-1986), René Hemmer

(*1919), Victor Fenigstein (*1924), Marcel

Wengler (*1946) und Pierre Even (*1946).

Der Eintritt ist frei.

(red)

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34 DER BIEBRICHER / MAI 2013


RICHARD WACHTER

Pfarrer Dr. Martin Sauer

25 Jahre bei Heilig-Geist

Ein Sonntag Ende April, die

Heilig-Geist-Kirche oben auf

der Biebricher Höhe am Kupferberg

ist voller als sonst, die

Stimmung ist festlich, in der

Predigt entfaltet sich aus dem

Bild des Weinstocks und der

Reben das Verständnis von

Gemeinde und am Ende intoniert

Organist Sergei Knobloch

den Casablanca-Klassiker „As

time goes by“. Es galt, ein besonderes

Jubiläum zu feiern.

Pfarrer Dr. Martin Sauer ist

genau 25 Jahre lang als Pfarrer

der evangelischen Heilig-

Geist-Gemeinde tätig.

Bei einem Empfang nach dem

Gottesdienst zu seinen Ehren

schlugen ihm viel herzliche

Verbundenheit und Dankbarkeit

entgegen. Neben seinen

seelsorgerischen Aufgaben

hat Pfarrer Sauer in den 25 zurückliegenden

Jahren wichtige

Bauprojekte aktiv betrieben

und verantwortet. Die Stichworte

dazu nannte der zweite

Kirchenvorstandsvorsitzende

Robert Belz: Fahrstuhleinbau,

Photovoltaikanlage, Kindergartenum-

und -ausbau,

Dachsanierung, Heizungserneuerung.

Eine besondere

persönlich-menschliche Note

erhielt der Jubiläumsempfang

durch die Teilnahme von Regina

und Stefan Gilles: Sie waren

das erste Hochzeitspaar,

das Pfarrer Martin Sauer nach

seinem Amtsantritt in Heilig-

Geist vor 25 Jahre getraut hat.

So fielen in diesem Fall Pfarrerjubiläum

und Silberhochzeit

zusammen.

Der Reigen der Gratulanten

war lang: die Kirchenvorstandsmitglieder,

die Mitarbeiter

der Gemeinde, die Leiterin

und Betreuerinnen der Kindertagesstätte.

Von der benachbarten

Markusgemeinde an

der Waldstraße überbrachte

Wolfgang Stasche Grüße,

nachbarschaftliche Verbundenheit

bekundete als Vertreter

der katholischen Gemeinde

St. Kilian Andreas Günther.

Ortsvorsteher Kuno Hahn

meinte, das Jubiläum gebe

Anlass, dem ganzen Stadtteil

Biebrich zu gratulieren,

dafür nämlich, dass er eine

so aktive Gemeinde hat. Die

Biebrich-Verbundenheit zeigte

sich ebenso in der Gratulation

durch Günter Noerpel von der

Arbeitsgemeinschaft der Biebricher

Vereine und Verbände.

Pfarrer Sauer dankte schließlich

seinerseits für die langjährige

Zusammenarbeit und gab

das Signal zum Feiern, indem

er das Sektglas zum fröhlichen

Prosit erhob.

(rwr)

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Jubilar Pfarrer Dr. Martin Sauer (rechts) mit Gruß und

Sektpräsent für Regina und Stefan Gilles, das erste Hochzeitspaar,

das er vor 25 Jahren getraut hat.

DER BIEBRICHER / MAI 2013 35


Axel Russ Hairdesign unterstützt Wildwasserkanuten

Auch dieses Jahr stand für die drei Biebricher

Wildwasserkanuten vom Verein Wassersport

Wiesbaden 1921, Alicia Lamertz,

Tobias Kroener und Yannick Kroener, Ende

April die Sportlerehrung der Wiesbadener

Sportförderung (WISPO) wieder auf dem

Trainingsplan. Auf Grund ihrer nationalen

Erfolge, Hessen- und Süddeutsche Meister

sowie Deutscher Vizemeister, im vergangenen

Jahr wurden sie erneut, wie zwei weitere

Vereinskameraden, in die sogenannte

Einzelförderung der WISPO aufgenommen.

privat

Tobias (links) und Yannick Kroener zusammen mit Axel Russ und Alicia Lamertz.

Die drei Biebricher Schüler trainieren mindestens

fünfmal pro Woche, um sich auf

die Deutschen Meisterschaften in wenigen

Wochen vorzubereiten. Seit vielen Jahren

werden sie von Trainern, Familie und Freunden

unterstützt. Auch „Axel Russ Hairdesign“

aus der Biebricher Rathausstraße

hat sich dazu entschlossen, die Leistungen

der jungen Sportler zu würdigen. „Ich verfolge

die Leistungen von Alicia, Yannick

und Tobias schon seit längerem. Da ich

als Vizeweltmeister in meinem Beruf wettkampferfahren

bin, weiß ich auch, welche

Anstrengungen hinter solchen Leistungen

stehen“, sagt Axel Russ. „Als Biebricher Geschäftsmann

habe ich mich daher dazu entschlossen,

die jungen Sportler zu unterstützen.“

Die drei Sportler freuen sich schon,

wenn sie ihrem Sponsor im Sommer eine

Lehrstunde im Kanu geben dürfen. (red)

Der Einladung zur diesjährigen

Jahreshauptversammlung der

Kleingärtnergemeinschaft Rosenfeld

am 12. April waren viele Gartenfreunde

gefolgt. Nicht zuletzt,

weil in diesem Jahr wieder Neuwahlen

des Gesamtvorstandes

anstanden. Vorsitzender Erwin

Schulte konnte auch einige neue

Gartenbesitzer im Kreise der Gartenfreunde

begrüßen.

privat

Ehrungen bei Kleingärtnergemeinschaft Rosenfeld

Mit einem Streifzug durch diverse

Termine des letzten Jahres gab

Schulte einen kleinen Einblick

in die vielfältigen Vereinsaktivitäten.

Er informierte auch über

die im letzten Jahr eingereichten

Anträge auf Unterstützung durch

öffentliche Fördermittel zur Anschaffung

eines neuen und dringend

benötigten Spielgerätes

und darüber, dass diese Anträge

im letzten Jahr sämtlich mangels

Mitteln abgelehnt wurden. Dennoch

konnte er überraschend die

erfreuliche Mitteilung machen,

dass nun doch die Unterstützung

durch Fördermittel genehmigt

wurde und der Anschaffung des

neuen Spielgerätes nichts mehr

im Wege steht.

Nach der Entlastung des Vorstandes

nahm Klaus Beuermann,

Vorsitzender des Stadt- und

Kreisverbandes Wiesbaden der

Kleingärtner, einige Ehrungen vor.

Geehrt wurden die Gartenfreunde

Frank Kutschera für 25 Jahre,

Hans Schmidt, Erich Echterdiek,

Gisela Hanisch, Otto Jahnke, Helmut

Berghäuser, Waltraut Rickoll,

Dieter Wiegand, Willi Haas und

Rainer Göbel für 40 Jahre sowie

Helmut Hinter für 50-jährige Mitgliedschaft.

Bei den Neuwahlen des Gesamtvorstandes

wurden alle Vorstandsmitglieder

in ihren Ämtern

bestätigt: 1. Vorsitzender Erwin

Schulte, 2. Vorsitzender Dieter

Wiegand, 1. Kassierer Andreas

Moderhack, 2. Kassierer Thomas

Stemmler und Schriftführerin

Marion Maurer. Kassenprüfer ist

Manfred Swihotha. Zudem wurden

die neuen Obleute aus den

Kolonien Futterwiese und Am Hohen

Stein bekanntgegeben: Walter

Kilb und Wolfgang Gänßler.

Ehrungen bei der Kleingärtnergemeinschaft Rosenfeld (v.l.): Andreas Moderhack, Erwin Schulte, Erich

Echterdiek, Dieter Wiegand, Otto Jahnke, Waltraut Rickoll, Frank Kutschera, Willi Haas, Hans Schmidt,

Helmut Hinter, Gisela Hanisch und Klaus Beuermann.

Abschließend bedankte sich der

alte und neue Vorsitzende Erwin

Schulte bei seinen Vorstandskollegen,

den Obleuten, Beisitzern,

Platzwarten, aktiven und engagierten

Gartenfreunden und

–freundinnen und allen, die den

Verein mit ihrem Einsatz und Engagement

bei der Erfüllung seiner

Aufgaben im letzten Jahr unterstützt

haben.

(red)

36 DER BIEBRICHER / MAI 2013


Doppelkonzert in der Heilig-

Geist-Kirche

Ein besonders breites Spektrum

von Chormusik prägte ein Konzert,

das Ende April in der Heilig-

Geist-Kirche am Kupferberg auf

der Biebricher Höhe stattfand.

Liedbeiträge aus dem 16. Jahrhundert

waren ebenso zu hören

wie Volksliedweisen und aus unserer

Zeit stammende Melodien

nach einem Billy Joel-Stück („So

it goes“), Sinatra-Nummern und

gemäßigter Rock von „Rammstein“

(Ankündigung: „Ausflippen

werden wir nicht.“).

Es war ein frühlingshaftes Doppelkonzert:

In der Kirche traten

zunächst das Vokalensemble „ad

libitum“ aus Erbenheim und dann

der Chor „L’espérance“ aus Hattersheim

auf. Viele der Zuhörer

waren in Feierlaune: Das Gemeinschaftskonzert

schloss das Jubiläum

der Heilig-Geist-Gemeinde

ab, mit dem an diesem Tag das

25-jährige Wirken des Pfarrers

Dr. Martin Sauer gefeiert wurde.

Die beiden Chöre präsentierten

sich in einigen Stücken auch gemeinsam,

so nach der Pause mit

einem Lied von Hannes Wader.

Auch dann wieder die Brücke

über Jahrhunderte, mit einem

Stück, das zur Unterhaltungsmusik

im 16. Jahrhundert zählte.

Und später wieder der Auftritt

aller Mitwirkenden mit „Du bist

für mich wie ein neuer Tag“. Ein

Chorbeitrag erklang sogar in Japanisch.

Das Lied mit dem Text

„Das Grau muss weg – schenk

mir die Sonne“ traf an diesem

noch wenig frühlingshaften

Abend genau die Stimmung der

Zuhörer, die sich am Ende mit

langanhaltendem Beifall bei den

Musizierenden bedankten. Die

Leitung des Chors „ad libitum“

hatte Herbert Runge, den Chor

„L’espérance“ leitete Carsten

Koch.

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Volle Bühne in der in Heilig-Geist-Kirche: die Chöre „ad libitum“

und „L’espérance“ beim gemeinsamen Auftritt.

Kulturfest im Parkfeld

Die Kulturinitiative Parkfeld

veranstaltet am 22. Juni in

Zusammenarbeit mit dem

Kulturamt Wiesbaden ab 15

Uhr bereits zum 25. Mal ihr

„Open-Air“-Kulturfest im

Wendehammer des Paracelsusweges

im Biebricher Parkfeld.

In diesem Jahr hat die

Kulturinitiative Brasilien zum

Thema ihres Kulturfestes gemacht.

Folgende Musikgruppen sind

eingeladen: WMK Summer

Samba Trommelgruppe, Renato

Pantera und die Viva

Brasil Samba Dance Show

mit der Band Nossa Levada.

Ebenso gibt es eine große

Kuchentheke und ab 17 Uhr

Gerichte aus der brasilianischen

Küche. Der Eintritt ist

wie immer frei.

(red)

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DER BIEBRICHER / MAI 2013 37


Terminübersicht

1. und 2. Juni 2013

Siedlerfest der Siedlergemeinschaft

Rosenfeld und Selbsthilfe,

rund um das Gemeinschaftshaus

in der Zaberner Straße

(Samstag ab 14 Uhr, Sonntag

ab 11 Uhr)

7. – 9. Juni 2013

10. Biebricher Höfefest mit

Konzerten, Ausstellungen

und Kleinkunst in zahlreichen

Biebricher Höfen

8. Juni 2013

18 Uhr, Kirchenkonzert zu „100

Jahre Chor der Oranier-Gedächtnis-Gemeinde“,

Oranier-

Gedächtnis-Kirche

22. Juni 2013

14.30 Uhr, Sommerfest im Garten

des Toni-Sender-Hauses

(Pflegeheim und Kindertagesstätte),

Rudolf-Dyckerhoff-Straße

30

22. Juni 2013

15 Uhr, „Open Air“-Kulturfest

Parkfeld unter dem Motto „Brasilien“,

Wendehammer des Paracelsuswegs

23. Juni 2013

7 – 14 Uhr, Flohmarkt der Gibber

Kerbegesellschaft auf dem

Gibber Kerbeplatz

25. Juni 2013

18.30 Uhr, öffentliche Sitzung

des Ortsbeirats Biebrich, Rathaus

Biebrich, Rathausstraße 63

(Bürgerfragestunde zu Beginn)

Kirchenchorjubiläum in der

Oranier-Gedächtnis-Kirche

Am 8. Juni um 18 Uhr findet

in der Oranier-Gedächtnis-

Kirche am Biebricher Rheinufer

ein Chorkonzert anlässlich

des 100-jährigen Bestehens

des dortigen Kirchenchores

statt. Es erklingen Werke von

Mozart, Mendelssohn Bartholdy

und die Cäcilienmesse von

Charles Gounod. Ausführende

sind der Kirchenchor der

Oranier-Gedächtnis- und der

Albert-Schweitzer-Gemeinde

sowie der Kirchenchor der Dreifaltigkeitsgemeinde

aus Hagen

sowie weitere Solisten. Die Gesamtleitung

hat Thomas Schermuly.

Der Eintritt beträgt zehn

Euro, ermäßigt sieben Euro für

Schüler, Studenten und Schwerbehinderte.

Einen Tag später, am Sonntag

den 9. Juni, findet um 10 Uhr

ein Festgottesdienst unter Mitwirkung

der Chöre statt. Im

Anschluss an den Gottesdienst

wird der Historiker Dr. Rolf Faber

einen Festvortrag in der

Kirche über die 100-jährige

Kirchenchorhistorie halten. Ein

Sektumtrunk schließt sich den

Grußworten an. Alle Interessenten

sind zu diesem Jubiläum

herzlich eingeladen.

(red)

9. Juni 2013

10 Uhr, Festgottesdienst zu

„100 Jahre Chor der Oranier-

Gedächtnis-Gemeinde“, Oranier-Gedächtnis-Kirche

26. Juni 2013

19.30 Uhr, Kulturtage Waldstraße:

„Comedyabend mit „Begge

Peder“, Germaniaheim, Teutonenstraße

2

privat

12. Juni 2013

15 Uhr, Tagescafé der Kolpingfamilie

Biebrich im Kolpingzimmer

des Kettelerhauses der St.

Marien-Gemeinde, Breslauer

Straße 1

16. Juni 2013

12.30 Uhr, Kammerkonzert des

Luxemburger-Freundeskreises

Rhein-Main zum Luxemburger

Nationalfeiertag, Schloss Biebrich

28. Juni 2013

17 Uhr, Kulturtage Waldstraße:

Ökumenische Andacht und ab

18 Uhr Griechischer Abend,

Jahnplatz (Waldstraße)

29. Juni 2013

10 – 15 Uhr, Sportabzeichentag

der Stadt Wiesbaden, Dyckerhoff-Sportfeld

29. Juni 2013

14 Uhr, großes Kinderspielfest

und ab 17 Uhr Sommerfest

beim Wiesbadener Kanu-Verein,

Bootshausgelände, Uferstraße

2

Alle Angaben ohne Gewähr!

Dies ist nur eine Veranstaltungsauswahl – weitere Termine sind den

Artikeln in dieser BIEBRICHER-Ausgabe zu entnehmen.

Der Kirchenchor der Oranier-Gedächtnis- und der Albert-Schweitzer-Gemeinde

lädt zum Jubiläumswochenende ein.

Ist Ihr Veranstaltungstermin hier nicht aufgeführt Haben Sie uns

den Termin vielleicht gar nicht mitgeteilt Veranstaltungshinweise

senden Sie bitte, ebenso wie Pressemitteilungen, direkt an die Redaktionsadresse:

Redaktion DER BIEBRICHER

Breslauer Straße 14 b · 65203 Wiesbaden

Telefon: (0611) 69 24 20 · Telefax: (0611) 69 24 11

E-Mail: der-biebricher@gmx.de

DER

BIEBRICHER – Termine 2013

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Redaktionsschluss Anzeigenschluss Erscheinungstag

Juni 15. 06. 2013 17. 06. 2013 28. 06. 2013

Juli 13. 07. 2013 15. 07. 2013 26. 07. 2013

August 10. 08. 2013 12. 08. 2013 23. 08. 2013

September 07. 09. 2013 09. 09. 2013 20. 09. 2013

Oktober 12. 10. 2013 14. 10. 2013 25. 10. 2013

November 09. 11. 2013 11. 11. 2013 22. 11. 2013

Dezember 04. 12. 2013 05. 12. 2013 17. 12. 2013

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