Großes Jubiläums-Polizeifest 2010 - bei Polizeifeste.de

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Großes Jubiläums-Polizeifest 2010 - bei Polizeifeste.de

P D LIZEI EIN ARTNER P Kreisgruppe Diepholz Gewerkschaft der Polizei Großes Jubiläums-Polizeifest 2010 Stuhr-Heiligenrode • 25. September 2010


www.VDPolizei.de Gewerkschaft der Polizei Kreisgruppe Diepholz 25.09.2010, 20.00 Uhr „Meyerhof“ in Stuhr-Heiligenrode BÜRGER UND POLIZEI PARTNER 20 JAHRE Impressum Verantwortlich für den redaktionellen Teil: xxxx Walter Raem, Diepholz Fotos: Die Verfasser www.photocase.com Nachdruck des redaktionellen Teils nur nach ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers Sämtliche hier veröffentlichte Anzeigen, die im Kundenauftrag für die Drucklegung vom Verlag gestaltet wurden, sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung ist nur mit Zustimmung des Anzeigenkunden und des Verlages erlaubt. Verstöße hiergegen werden vom Verlag, auch im Auftrag des Anzeigenkunden, unnachsichtig verfolgt. Verlag, Anzeigenwerbung und Gestaltung: VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH Anzeigenverwaltung Forststraße 3 a • 40721 Hilden Telefon 02 11/71 04-0 • Telefax 02 11/71 04-174 AV@VDPolizei.de Geschäftsführer: Bodo Andrae, Joachim Kranz Anzeigenleiterin: Antje Kleuker Gestaltung und Layout: Jana Kolfhaus Satz und Druck: DTP Druckerei & Druck Wölfer, GmbH Haan & Co. KG, Düsseldorf © 2010 Großes Jubiläums- Polizeifest 2010 Grußworte Programm Artikel Danksagung 3 9 14 20 05/2010/41 VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH Anzeigenverwaltung


Grußwort Eine erfolgreiche Polizei ist Teil der Gesellschaft und zeichnet sich auch durch einen guten und freundlichen Dialog mit der Bevölkerung aus. Verehrte Gäste, liebe Kolleginnen und Kollegen und Veranstalter, das Polizeifest der Gewerkschaft der Polizei, Kreisgruppe Diepholz jährt sich heute Abend zum 20. Mal! Wie in jedem Jahr ist eine große Zahl externer Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Diepholz der Einladung gefolgt. Seien Sie alle hier im Meierhof in Heiligenrode herzlich willkommen! Ich bin sicher, dass alle dank der bewährten Organisation von unserem Pensionär Walter Raem, der auch in diesem Jahr ein buntes Programm organisiert hat, einen bunten und unterhaltsamen Abend mit netten Gesprächen erleben werden. Nutzen Sie alle den heutigen Abend, um in angenehmer Atmosphäre den Dialog zu suchen, neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende Bekanntschaften zu pflegen und zu vertiefen. Eine erfolgreiche Polizei ist Teil der Gesellschaft und zeichnet sich auch durch einen guten und freundlichen Dialog mit der Bevölkerung aus. Ich danke dem Kollegen Walter Raem und der GdP Kreisgruppe Diepholz für vielfältige Arbeit, die mit den jährlichen Vorbereitungen und der Durchführung zu den Bürger- und Polizeifesten verbunden war und ist! Allen Anwesenden wünsche ich einen geselligen Abend mit kurzweiligen Darbietungen sowie einigen schwungvollen Stunden auf dem Tanzparkett. Bernd Kittelmann Leiter der Polizeiinspektion Diepholz 3


Grußwort Umso mehr freut es mich, dass Sie, liebe Gäste, hier mit ihrer Teilnahme uns den „Rücken stärken“ und wir Zuspruch und Verständnis für unseren oft nicht ganz einfachen Beruf erhalten. Zum diesjährigen Bürger- und Polizeifest der Gewerkschaft der Polizei heiße ich Sie im schönen Heiligenrode herzlich Willkommen. „Kontakte soll man pflegen“ – so ein recht geläufiger Ausdruck. Das naturgemäß der Kontakt mit der Polizei, wenn sie ihren gesetzlichen Auftrag nach kommt, durchaus zwiespältig gesehen werden kann, ist nicht von der Hand zu weisen. Leider haben wir mit einer ansteigenden Gewaltbereitschaft gegenüber den Kolleginnen und Kollegen zu kämpfen, nicht wenige müssen sich neben verbalen Anfeindungen auch körperlichen Übergriffen erwehren. Umso mehr freut es mich, dass Sie, liebe Gäste, hier mit ihrer Teilnahme uns den „Rücken stärken“ und wir Zuspruch und Verständnis für unseren oft nicht ganz einfachen Beruf erhalten. Es zeigt uns auch ganz deutlich, dass das Verhältnis zu „ihrer“ Landkreispolizei partnerschaftlich geprägt ist. Genießen Sie das attraktive Programm und nutzen Sie die Möglichkeit in zwangloser Atmosphäre mit „ihren“ Polizistinnen und Polizisten hier im Meyerhof Heiligenrode zu plaudern und zu feiern. Ich hoffe, dass auch die 20. Auflage unseres Bürger- und Polizeifestes zur Verfestigung des gegenseitigen Verständnisses und Ausbau der Kontakte im Sinne eines partnerschaftlichen Verhältnisses beiträgt. Jede Partnerschaft bedarf der Pflege – das gilt im Privatleben, wie auch im öffentlichen Leben. Ich wünsche allen Gästen einen unterhaltsamen und vergnüglichen Abend. Matthias Krause Vorsitzender 5


Grußwort Nachdem ich nun 20 Jahre als Organisator des Polizeifestes aufgetreten bin, möchte ich mich in dieser Funktion von Ihnen verabschieden. Liebe Gäste, verehrte Inserenten, nachdem ich nun 20 Jahre als Organisator des Polizeifestes aufgetreten bin, möchte ich mich in dieser Funktion von Ihnen verabschieden. 20 Jahre habe ich die Organisation mit viel Freude und Arrangement durchgeführt und viel Vertrauen bei Ihnen gewonnen. Leider wird im Anzeigenbereich mit dem Namen Polizei immer noch viel Missbrauch betrieben, dem die Gewerkschaft der Polizei energisch entgegen getreten ist. Viele Inserenten und Gäste haben auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu uns gehalten und somit zu der Gestaltung unserer Feste beigetragen. Bei den vielen Veranstaltungen stand immer im Vordergrund „Bürger und Polizei“ – Partner, für Gespräche außerhalb des Dienstes. Immer wieder sind die Feste in der örtliche Presse mit vielen positiven Aspekten kommentiert worden. Besondere Freude kam bei mir auf, wenn eine große Anzahl von Pensionären mit ihren Frauen teilnahmen und das Wiedersehen mit vielen Gesprächen verlief. Ob in den nächsten Jahren das Polizeifest in der bisherigen Form weitergeführt wird, entscheidet der Vorstand der GdP- Kreisgruppe Diepholz in einer seiner nächsten Sitzungen. Nochmals vielen Dank für Ihr Vertrauen und für dieses Jubiläums-Fest viel Spaß und Freude! Walter Raem Organisator 7


Programm Gewerkschaft der Polizei Kreisgruppe Diepholz Programm Wir laden ein zum MEYERHOF-IMBISS THE STINGRAYS OLDENBURGER SPITZENBAND 60ER – 70ER – 80ER UND MEHR SHANTY-CHOR BRINKUM MARITIMES AUS ERSTER HAND Wir wünschen allen Besuchern des heutigen Festabends frohe Stunden in beschwingter und heiterer Atmosphäre. 9


Programm THE STINGRAYS The Stingrays sind eine von Oldenburgs dienstältesten Bands und wurden 1965 gegründet. Von der Urbesetzung ist noch immer Leadgitarrist und Sänger Harry Houben dabei. Mit der Sängerin Anke Bleier ist der Band ein Glücksgriff gelungen. Sie ist ein richtiges Showtalent und hat eine bombastische Stimme. Komplettiert wird die Gruppe durch Walter Bleier (Oesterreich) - Bass & Gesang, Ralf Scheffel - Keyboards & Gesang, sowie Salvatore Cicalese (Italien) - Schlagzeug & Gesang. Alle sind sie gestandene Musiker, die den „Sound der Sechziger“ professionell und leidenschaftlich zu interpretieren wissen. Die Bandbreite der Band ist sprichwörtlich, denn neben englischen Titeln bieten die Musiker auch deutsche und italienische Standards. Komplettiert wird das Repertoire durch Country-, Rock- und Blueseinflüsse, die musikalisch hochwertig dargeboten werden. So sind THE STINGRAYS auch nach über 40 Jahren ein Highlight für jede Art von Veranstaltungen. Let the good times roll... 11


Programm SHANTY CHOR BRINKUM e. V. Der Shanty-Chor Brinkum wurde am 5. März 1985 gegründet. Unter seinem Chorleiter, Richard Hanning, wurde er weit über die Grenzen Brinkums, einem Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Stuhr am südlichen Stadtrand von Bremen gelegen, bekannt und beliebt. Seit seiner Gründung ist dieser reine Männer-Chor bei 760 unterschiedlichen Anlässen aufgetreten. Hierzu gehören Sendungen des Rundfunks und Fernsehens, die Teilnahme an traditionellen Feierlichkeiten und Festen der Hansestadt Bremen, sowie regionale Festlichkeiten, Schiffstaufen, Hafenfeste, Galas, Sportveranstaltungen, Benefiz-Konzerte, Gottesdienste und zahlreiche persönliche festliche Ereignisse. Ein Höhepunkt besonderer Art war eine Reise nach Kanada im Jahre 2002, bei der vier maritime Konzerte mit einem überwältigenden Erfolg dargeboten wurden. Außerdem hatten wir am 13. Februar 2009 das besondere Erlebnis, zur 465.Schaffermahlzeit am Bremer Rathaus für und mit unserem Bundespräsidenten Horst Köhler zu singen. Zum 466.Schaffermahl waren wir ebenfalls eingeladen und wurden von Ministerpräsident Wulff und Mercedes-Chef Zetsche begrüßt. Zwischenzeitig verfügt der Chor über ein Repertoire von mehr als 200 Lieder überwiegend maritimen Inhalts. Aber auch weltweit bekannte, beschwingte gesellige Lieder, traditionelle Spirituals und Gospels, geistliche Lieder und Weihnachtslieder, teils in deutscher (auch plattdeutscher), teils in englischer Sprache gehören dazu. Sie geben Zeugnis von einer freudigen und lebhaften Aktivität, sowie der verfügbaren Bandbreite und Vielseitigkeit dieses Chors. Es gehört zu der besonderen Eigenart dieses Shanty-Chors, dass so gut wie alle seine Lieder vierstimmig eingeübt und vorgetragen werden. Dass dabei grundlegende gesangstechnische und chorspezifische Regeln beachtet werden, versteht sich für die diesem Chor angehörenden Mitglieder von selbst. Das seit 1988 regelmäßig dargebotene Weihnachtskonzert unter dem Titel „Maritim 200x“ erfreut sich größter Beliebtheit weit über die Gemeinde Stuhr hinaus und gehört zu den jährlich wiederkehrenden kulturellen Höhepunkten der Region. Alle drei Jahre richtet der Shanty- Chor Brinkum mit großem Erfolg ein Open-Air-Festival aus. Anlässlich der Feier des 20-jährigen Jubiläums des Shanty-Chor Brinkum trafen am 21. August 2005 acht Shanty-Chöre aus dem Inund Ausland zu dem 5. Internationalen Open-Air-Festival auf dem Gelände der Gutsscheune Varrel zusammen. Mehr als 5.000 Besucher und Freunde maritimen Gesangs erfreuten sich an diesem Ereignis. Der Chor blickt schon mit großer Erwartung und Freude auf das nächste Open-Air-Festival im August 2011. Inzwischen zieren fünf Tonträger (CDs) die Mühen unserer gründlichen und konsequenten Chorarbeit. Dank intensiver Probenarbeit verbunden mit begleitender Stimmbildung hat der Chor einen beachtlichen Leistungsstand erreicht. Gute Vorsänger, gekonnte Moderation, Profi-Musikbegleitung, langjährige Erfahrung, sowie eine neue, moderne Beschallungsanlage versprechen gelungene Veranstaltungen. Das kann sich hören und sehen lassen! Unser Motto: „Mit Gesang geht alles besser!“ 13


Falschgeld Polizeiliche Beratungsstelle; www.polizei-beratung.de So schützen Sie sich vor „BLÜTEN“ Mit der Verbreitung moderner Farbkopiergeräte seit Anfang der neunziger Jahre hat sich auch das Erscheinungsbild der Falschgeldkriminalität entscheidend verändert. Während die Imitation von Banknoten früher ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz und ausgeklügelter Logistik des Druckhandwerks erforderte, macht die technische Entwicklung das Geldfälschen heute fast zum Kinderspiel. Euro, wobei die Banknoten aller (derzeit zwölf) Teilnehmerländer identisch sind. Falschgeld zu erkennen, ist häufig gar nicht so einfach. Damit der „Schein nicht trügt“, haben wir für Sie die entscheidenden „Testkriterien“ zusammengestellt: • Stichtiefdruck: Die Abkürzungen der Europäischen Zentralbank, die Wertzahl und die Abbildungen der Fenster bzw. Tore heben sich deutlich fühlbar von der Oberfläche ab. • Sicherheitsfaden: Die Banknoten verfügen über einen Sicherheitsfaden, der etwa in der Mitte der Noten in das Papier eingebettet und im Gegenlicht Ein Phänomen, das sich durch die flächendeckende Computerisierung weiter verstärkt. So sind Fälscher inzwischen in der Lage, mit verhältnismäßig kostengünstiger IT-Ausstattung (Computer, Scanner, Drucker) Fälschungen in verwechslungsfähiger Qualität zu produzieren. Mit der Verfügbarkeit hochleistungsfähiger Technik änderten sich auch die Täterstrukturen. So ermittelt die Polizei häufig jugendliche Täter, die mit ihrem Computer Falschgeld produzieren und die sich dabei der Tragweite ihres Handelns durchaus nicht immer bewusst sind. Die in Deutschland anfallenden qualitativ hochwertigen Farbkopie- und Druckfälschungen stammen zum Großteil aus dem Ausland. Die Euro-Banknotenfälschungen werden zumeist in Süd- und Osteuropa hergestellt und durch organisierte Tätergruppierungen verbreitet. Rückläufige Entwicklung, doch kein Grund zur Entwarnung Im Jahr 2005 wurden im deutschen Zahlungsverkehr zirka 74.000 falsche Euro- Banknoten registriert (2004: zirka 81.000 Stück). In Europa ist das Aufkommen falscher Euro-Banknoten ebenfalls leicht rückläufig. Der 50-Euro-Schein ist in Deutschland und auch in Europa die am häufigsten gefälschte Banknote. Der Rückgang des Euro-Falschnotenaufkommens gibt jedoch noch keinen Anlass zur Entwarnung. Die Tipps der Polizei: • Selbst gute Fälschungen lassen sich in der Mehrzahl aller Fälle durch den einfachen „Fühlen-Sehen-Kippen-Test“ zuverlässig von echten Banknoten unterscheiden. • Prägen Sie sich die gängigsten Banknoten und deren Sicherheitsmerkmale gut ein. • Überprüfen Sie immer mehrere Merkmale. • Nehmen Sie sich bei der Annahme von Banknoten stets genügend Zeit, um sie genau zu prüfen! So prüfen Sie die wichtigsten Sicherheitsmerkmale bei Euro-Banknoten Die Euro-Banknoten gibt es in sieben Stückelungen zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 sichtbar ist: Eine dunkle Linie verläuft über die gesamte Breite der Banknote. Bei genauer Betrachtung des Fadens im Gegenlicht erscheinen das Wort „EURO“ und die Wertzahl (wechselweise seitenrichtig und seitenverkehrt lesbar). • Wasserzeichen: Wird die Banknote im Gegenlicht betrachtet, so erscheinen das Architekturmotiv und die Wertzahl als Wasserzeichen im druckbildfreien Teil. • Durchsichtsregister: Beim Durchsichtsregister handelt es sich um ein Merkmal in der linken oberen Ecke auf der Vorderseite der Banknote. Unregelmäßige Zeichen, die auf die Vorderund die Rückseite gedruckt sind, bilden im Gegenlicht die vollständige Wertzahl. • UV-Eigenschaften: Im Papier der Noten befinden sich Fasern, die unter UV- Licht in den Farben Rot, Grün und 14


Polizeiliche Beratungsstelle; www.polizei-beratung.de Falschgeld Blau hell leuchten. Die Europaflagge fluoresziert in zwei Farben auf der Notenvorderseite. Alle weiteren fluoreszierenden Bildteile der Notenvorderseite sind von Stückelung zu Stückelung unterschiedlich und ergeben sich aus dem Design bzw. der Druckfarbenwahl. Auf der Rückseite fluoreszieren die Europakarte, die Brücke und der Notenwert gelb. • Mikroschrift: An einigen Stellen auf der Vorder- und Rückseite der Banknote sind winzige, nur mit Hilfe einer Lupe erkennbare Schriftzeichen aufgebracht. Selbst der kleinste Aufdruck auf einer echten Banknote sollte gestochen scharf und nicht verschwommen sein. Bei den 5- bis 20-Euro-Banknoten sollten Sie auf folgende Merkmale achten: • Spezialfolienstreifen: Im rechten Teil der Vorderseite befindet sich ein Spezialfolienstreifen. Bewegt man die Banknote, werden – je nach Betrachtungswinkel – das Euro-Symbol oder die Wertzahl in wechselnden Farben als Hologramm sichtbar. Im Gegenlicht ist bei genauer Betrachtung des Folienstreifens außerdem ein aus Perforationen in der Folie bestehendes Euro- Symbol zu erkennen. • Perlglanzstreifen: Auf der Rückseite der Banknote ist jeweils mittig, neben dem Sicherheitsfaden, ein Perlglanzstreifen (Iriodinstreifen) aufgebracht. Der Streifen glänzt beim Kippen der Banknote gegen eine gute Lichtquelle von hellgelb bis goldgelb und weist als Aussparungen das Euro-Symbol und die Wertzahl auf. Bei den 50- bis 500-Euro- Banknoten gilt: • Spezialfolienelement: Im rechten Teil der Vorderseite befindet sich ein Spezialfolienelement. Bewegt man die Banknote, so erscheinen, je nach Betrachtungswinkel, die Wertzahl oder das auf dem Schein abgebildete Architekturmotiv in wechselnden Farben als Hologramm. Im Gegenlicht ist bei genauer Betrachtung des Folienelements außerdem ein aus Perforationen in der Folie bestehendes Euro- Symbol zu erkennen. • Farbwechsel (optisch-variable Farbe): Die Banknote verfügt auf der Rückseite über ein optisch variables Farbelement. Die Wertzahl in der rechten unteren Ecke erscheint bei Normalansicht purpurrot und unter einem anderen Betrachtungswinkel olivgrün oder braun. So prüfen Sie die wichtigsten Sicherheitsmerkmale bei Euro-Münzen Die Euro-Münzen gibt es in acht Stückelungen zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent sowie zu 1 und 2 Euro. Die Münzen haben im Gegensatz zu den Euro-Banknoten eine einheitliche Vorderseite und eine länderspezifische Rückseite. Auf den deutschen 1- und 2-Euro-Münzen ist der Bundesadler abgebildet, die 10,- 20- und 50-Cent-Münzen zeigen das Brandenburger Tor und die 1-, 2- und 5-Cent- Münzen einen Eichenzweig. Echte Münzen werden ausschließlich im Prägeverfahren hergestellt. Deshalb treten die Vorder- und Rückseitenbilder gestochen scharf aus dem glatten Münzgrund hervor. Falsche Münzen werden meist im Guss- oder Prägeverfahren hergestellt. Die Münzbilder von Gussfälschungen wirken verschwommen und unsauber, die Oberfläche ist vielfach porös. Bei den geprägten Falschmünzen erscheinen das Münzbild und die Randprägung oft zu flach und uneben. Münzähnliche Sonderprägungen aus Edelmetallen mit Motiven zum Euro oder zur Euro-Einführung, die über Inserate, im Handel oder in manchen Geldinstituten angeboten werden, sind keine gesetzlichen Zahlungsmittel, sondern nur so genannte Medaillen von reinem Sammlerwert. So verhalten Sie sich, wenn Sie Falschgeld erhalten haben: Wer Falschgeld entgegennimmt und zu spät erkennt, hat leider gleich in mehrfacher Hinsicht den Schaden: Er muss die „Blüten“ abliefern und bekommt keine Entschädigung dafür (dann wären Geldfälscher ja „fein raus“). Wer erkanntes Falschgeld im Zahlungsverkehr weitergibt („abschiebt“), macht sich sogar strafbar. Dies gilt übrigens für alle Währungen der Welt. Darum sollten Sie sich an folgende Regeln halten: • Wenn Sie auf Falschgeld stoßen, so fragen Sie den Einreicher nach seiner Identität und der Herkunft des „Geldes“. • Geben Sie das Falschgeld keinesfalls zurück oder an andere Personen weiter. Sie könnten sich dadurch selbst strafbar machen! • Verständigen Sie schnellstmöglich die Polizei oder gehen Sie mit dem Falschgeld umgehend zur nächsten Polizeidienststelle und geben Sie sachdienliche Hinweise. Weitere Informationen erhalten Sie auf Ihrer Polizeidienststelle, bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen oder den Niederlassungen der Deutschen Bundesbank. Tipps zum Schutz vor Falschgeld und zu den Sicherheitsmerkmalen des Euro finden Sie auch im Internet auf den Seiten der Deutschen Bundesbank (www.bundesbank.de) sowie der Europäischen Zentralbank (www.ecb.int) Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, sich auf der Internetseite der Polizei (www.polizei-beratung.de) mit dem so genannten „Blütentrainer“ für den Euro fit zu machen. 15


Polizeiliche Beratungsstelle; www.polizei-beratung.de Stalking WAS IST STALKING Der Begriff „Stalking“ ist vom englischen Verb „to stalk“ abgeleitet, das in der Jägersprache „anpirschen/sich anschleichen“ bedeutet. Dahinter verbirgt sich das beabsichtigte und wiederholte Verfolgen und Belästigen eines Menschen, so dass dessen Sicherheit bedroht und er in seiner Lebensgestaltung schwer wiegend beeinträchtigt wird. Vor rund 20 Jahren etablierte sich der Begriff „Stalking“ in den USA, als das exzessive Verfolgen von Prominenten zunehmend bekannt wurde. Als Ende der 80er Jahre die Schauspielerin Rebecca Schaeffer und zwei weitere nicht-prominente Frauen von „ihrem“ Stalker ermordet wurden, wandelte sich das Bild von Stalking: Es wurde nicht mehr als kurioses Phänomen betrachtet, sondern als potenziell hochgefährliche Verhaltensweise. Stalker sind Personen, die einen anderen Menschen verfolgen, belästigen und terrorisieren. Dabei kann sich das Handeln der Stalker auf einen fremden Menschen, eine ihm oberflächlich bekannte Person oder einen ehemaligen Lebensgefährten/ Partner beziehen. in einem Kalender, damit Sie, falls erforderlich, Fakten und Beweismittel haben. • Persönliche Daten gehören nicht in den Hausmüll! Gehen Sie sorgsam mit Unterlagen um, auf denen sich Ihre persönlichen Daten befinden (z. B. Briefpost, Katalogsendungen, Werbebroschüren, Zeitschriften-Abonnements). • Lassen Sie sich bei Telefonterror und anderen Stalking-Handlungen, z. B. via PC (sog. Cyber-Stalking), über technische Schutzmöglichkeiten (geheime Rufnummern, Fangschaltung, Anrufbeantworter, Handy, Zweitanschlüsse, E-Mail-Adresse etc.) beraten. • Wenden Sie sich an eine Einrichtung, die Opfern hilft. • Teilen Sie Personen Ihres Vertrauens Ihre Sorgen und Ängste mit. Scheuen Sie sich nicht, bei Gesundheitsproblemen ärztliche und/oder psychotherapeutische Hilfseinrichtungen aufzusuchen. • Es hilft, Anzeige bei der Polizei zu erstatten! Von wenigen Ausnahmen abgesehen, hat sich gezeigt, dass vor allem schnelles und konsequentes Einschreiten der Polizei gegen den Stalker Wirkung zeigt und die Belästigungen nach einer Anzeige häufig aufhören. • Um sich vor Stalking zu schützen, können Sie beim Amtsgericht eine „Einstweilige Verfügung/Schutzanordnung“ nach dem Gewaltschutzgesetz beantragen. Tipps und Verhaltenshinweise Wie sollten Sie sich verhalten, wenn Sie Opfer eines Stalkers geworden sind • Machen Sie dem Stalker sofort und unmissverständlich klar, dass Sie keinerlei Kontakt mehr wünschen. Bleiben Sie konsequent! • Öffentlichkeit kann Sie schützen: Informieren Sie Ihr gesamtes Umfeld (z. B. Ihre Familie, Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn), wenn Sie Opfer eines Stalkers geworden sind. • Bei einer akuten Bedrohung (z. B. wenn der Stalker Sie verfolgt, in Ihre Wohnung eindringt, ein Angriff bevorsteht) alarmieren Sie die Polizei über den Notruf 110. • Verfolgt Sie ein Stalker im Auto, fahren Sie zur nächsten Polizeidienststelle. • Dokumentieren Sie alles, was der Stalker schickt, mitteilt oder unternimmt Hintergründe Hinter einem Stalker kann sich sowohl der Ex-Partner, ein Freund oder Kollege als auch der Nachbar oder ein völlig Unbekannter verbergen; eine Frau ebenso wie ein Mann. Oftmals hat das Opfer den Stalker zuvor verlassen oder abgewiesen. Der will nun Aufmerksamkeit erregen, sein Opfer hartnäckig zu einer (neuen) Beziehung drängen. Lehnt dieses das ab, kann das Verhalten des Stalkers in Hass und Psychoterror umschlagen: Er lauert seinem Opfer auf, beobachtet und verfolgt es. Er terrorisiert es durch Telefonanrufe, schickt ständig SMS, E-Mails, Briefe oder Geschenke (als sogenannte „Liebesbeweise“). Das Ziel des Stalkers: Macht und Kontrolle über sein Opfer zu erlangen. Manche wollen sich rächen, andere handeln aus Liebeswahn. Bei Stalking besteht dabei immer auch die Gefahr körperlicher und sexueller Angriffe. Nach einer Studie des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim werden fast zwölf Prozent aller Menschen in Deutschland im Laufe ihres Lebens mindestens einmal gestalkt. Mit einem Anteil von über 80 Prozent sind dabei Frauen als Opfer überrepräsentiert, während die Täter überwiegend männlich sind. Viele Opfer berichten, dass sie in starkem Ausmaß verfolgt und in ihrem Leben massiv beeinträchtigt wurden. Die physischen und psychischen Auswirkungen sind für Opfer häufig erheblich und führen nicht selten zu schweren Traumata. 17


Polizeiliche Beratungsstelle; www.polizei-beratung.de Telefonterror BEI ANRUF ANGST! So schützen Sie sich vor Telefonterror Für viele Frauen ist sie schreckliche Realität: die sexuelle Belästigung am Telefon durch einen bekannten oder anonymen Anrufer. Zwar gibt es für dieses Delikt keine isolierbare kriminalpolizeiliche Statistik; doch gibt die Zahl der zur Anzeige gebrachten Beleidigungen auf sexueller Grundlage, unter die wohl die meisten dieser Anrufe zu fassen sind, eine Ahnung vom Ausmaß des Problems. So wurden hier für das Jahr 2005 insgesamt 18.738 Fälle registriert – eine Steigerung um 1.258 Fälle gegenüber 2004. Die Aufklärungsquote lag bei 74,7 Prozent. Telefonterror ist eine Methode, mit der männliche Täter Frauen einschüchtern und verängstigen, um das eigene Machtbedürfnis zu befriedigen. Manche Täter geben außerdem vor, die jeweilige Frau zu kennen: So beschreiben sie das Aussehen ihrer Opfer, nennen Details aus ihrem Privatleben oder schildern deren berufliche und familiäre Situation. Telefonterror trifft die Frauen in ihrer Intimsphäre, d. h. im Schutzraum Wohnung. Per Telefon verfügt der Täter über die Frauen, wann und wie er will. Auf diese Weise kann das Telefon zu einem Objekt der Angst werden. Telefon-Täter terrorisieren Frauen und Mädchen jeder Altersgruppe. Die Anrufe können zu jeder Tageszeit passieren, manche kommen regelmäßig zu einem bestimmten Zeitpunkt, viele ereignen sich jedoch völlig „unvorhersehbar“, mal zur Tages-, mal zur Nachtzeit. Telefonbelästiger sind Männer, die ihr Selbstwertgefühl dadurch steigern, dass sie Mädchen und Frauen anonym und über Distanz terrorisieren. Ihre Strategie ist die Einschüchterung, sie wollen sich in der Unterdrückerrolle erleben. Ziel ist, dass die Frauen Angst haben, sich bedroht, kontrolliert und ohnmächtig fühlen. Die Täter finden ihre Befriedigung, sobald sie eine entsprechende Reaktion bei Frauen spüren. Die Täter können „ganz normale“ Männer sein, die ihre Verachtung gegenüber Frauen auf diese Art und Weise zum Ausdruck bringen. In Frage kommen aber auch Männer mit einem gestörten Sexualleben und einem pathologischen Verhältnis zu Frauen. Im Zeitalter einer immer leichter kontrollierbaren Telefon-Kommunikation und der verstärkten Nutzung von ISDN gelingt es jedoch immer weniger Tätern, bei ihren Anrufen anonym zu bleiben. Die Tipps der Polizei: Wenn Sie mit telefonischen Belästigungen rechnen, können Sie bei der Deutschen Telekom eine Geheimnummer beantragen. Außerdem besteht die Möglichkeit, bei der Eintragung im Telefonbuch auf den Vornamen zu verzichten. Gerade das könnte mögliche Täter jedoch animieren; denn manche Täter wählen ihre Opfer gezielt nach diesem Kriterium aus, weil sie hinter Eintragungen ohne Vornamen grundsätzlich Frauen vermuten. Die nächstliegende Reaktion bei einem Anruf ist, den Hörer sofort aufzulegen! Diese Maßnahme kann den Täter veranlassen, den Versuch zu beenden, er kann es aber auch ein weiteres oder mehrere Male probieren. Der Einsatz einer Trillerpfeife kann höchst wirksam, aber auch rechtlich bedenklich sein („Notwehrüberschreitung“). Eine Fangschaltung zu beantragen ist teuer. Doch ist eine Kostenerstattung gegebenenfalls durch den Weißen Ring oder den Täter nach dessen Verurteilung möglich. Auf Wunsch stellt die Deutsche Telekom unter der Rufnummer 0800/3301000 bundesweit die Verbindung zu den örtlichen Telekom-Niederlassungen her, die über die technischen Präventionsmöglichkeiten informieren. Als durchweg probates Mittel gegen Dauerstörer hat sich die Zwischenschaltung Erscheinungsformen Schreckanrufer Sie versuchen, durch Horrormeldungen (z. B. „Ihr Mann ist schwer verunglückt“) Verunsicherung und Angst auszulösen und die Frauen zu sexuellen Handlungen zu veranlassen. Verbalerotiker Sie sprechen sexuelle Themen an und versuchen, durch das Wecken von Gehorsam, Vertrauen und Kooperation Frauen zu sexuellen Handlungen zu bewegen. Sie lassen Beschimpfungen los, klagen oder drohen mit Selbstmord oder anderen Bestrafungsaktionen. Kontrollanrufer Als verlassene (Ehe-)Partner setzt dieser Tätertyp alles daran, Einblick in aktuelle Lebensgewohnheiten seiner früheren Partnerin zu gewinnen. So möchte er etwa durch Kontrollanrufe herausfinden, ob die Frau zu Hause ist. Dies kann auch mit obszönen Beleidigungen verbunden sein. Anonyme Anrufe, die sexuelle Bedrängungen und Beschimpfungen zum Inhalt haben oder als besorgte Nachfrage von Ärzten oder Amtspersonen getarnt sind, kennt jede Frau – entweder aus eigener Erfahrung oder von einer Frau aus dem Bekanntenkreis, die schon einmal damit konfrontiert wurde. eines Anrufbeantworters mit Mithörschaltung erwiesen. Zum einen fehlt dem Täter das Erfolgserlebnis, die Frau durch seinen Anruf zu erschrecken. Zum anderen muss ihm bewusst sein, dass seine Stimme konserviert und somit identifizierbar ist. Eine weitere Möglichkeit, telefonischen Störungen sicher aus dem Wege zu gehen, bietet die Deutsche Telekom mit dem Einsatz von Endgeräten (sowohl Telefone als auch Anrufbeantworter) mit entsprechender Anrufselektorfunktion (sog. VIP- bzw. Message-Funktion). Diese erlaubt eine dreistellige, individuell wählbare Codierung, die jederzeit verändert werden kann. Ebenfalls besonders wirksam an dieser Strategie ist die Rollenumkehr: Indem die betroffene Frau ihre anfängliche Opferrolle gegen einen aktiven Part eintauscht, kann sie den Täter nachhaltig verunsichern und so zur Aufgabe seines Handelns bewegen. 19


Danksagung VIELEN www.VDPolizei.de DANK! Liebe Inserenten! Mit der Beteiligung in der Festschrift anlässlich unseres Jubiläums- Polizeifestes haben Sie uns sehr geholfen. Wir danken Ihnen dafür sehr herzlich! Liebe Leser! Alle Inserate dieser Festschrift verdienen Ihre Aufmerksamkeit. Bitte berücksichtigen Sie diese Unternehmen bevorzugt bei Ihrer nächsten Disposition. Ihre Gewerkschaft der Polizei Kreisgruppe Diepholz 20

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