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Erfahrungsbericht 2012 - Erasmus

Erfahrungsbericht 2012 - Erasmus

Erfahrungsbericht 2012 -

Erfahrungsbericht Erasmusaufenthalt in Coimbra, Portugal September 2011 bis Juli 2012 Nina Costa Carvalho Warum Coimbra Ich habe mich im Februar 2011 für einen Erasmusaufenthalt in Coimbra an einer der ältesten Universität Europas entschlossen. Von Coimbra habe ich zum ersten Mal in einer Präsentation im Fach Kultur Portugals gehört. Schon damals hat mich die Geschichte und die Studententradition der Stadt sehr beeindruckt und fasziniert. Meine Erwartungen wurden in keinster Weise enttäuscht. Meiner Meinung nach ist Coimbra die perfekte Stadt für einen Auslandsaufenthalt für Studenten. Diese kleine, mit Heidelberg vergleichbare, Studentenstadt am Fluss Mondego hat viel zu bieten vor allem im Bereich Kultur, Bildung, Studentenleben und studentischer Tradition. Durch die Größe der Stadt (106000 Einwohner) kennt man sich schnell aus und kommt man ohne Probleme zu Fuß überall hin (Auto, Fahrrad und Buspass sind überflüßig!). Der Unicampus in der „Alta“, wo sich die ältesten Universitätsfakultäten befinden, ist sehr beeindruckend. Zwar ist es jedes Mal ein anstrengender Weg dorthin aber es lohnt sich. Die Jurafakultät und Bibioteca Joanina sind besonders schön und beeindruckend. Die traditionelle Uniform der Studenten mit langem, schwarzen Umhang lässt sehr stark an Harry Potter erinnern und ist zu Vorlesungszeiten, zu der die gesamte Stadt voll mit portugiesischen und internationalen Studenten ist, überall zu sehen. Besonders im Mai, wenn das traditionelle Studentenfestival „Queima das Fitas“ stattfindet, sieht man überall schwarze Umhänge. Erste Anlaufstellen ESN Um erstmal Fuß zu fassen fand ich das ESN (Erasmus Student Network) in Coimbra super. Anlaufstelle war 2011/2012 die Alexbar, wobei sich das immer ändert. Dort kann man sowohl tagsüber als auch abends um Rat fragen (z.B.: für Wohnungssuche) und Leute kennenlernen. ESN organisiert Erasmuspartys, Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten in der Region und Reisen. Aber Achtung für den Anfang ist es gut eine erste Anlaufstelle zu haben, aber leider stellt ESN keinen Kontakt zu den Portugiesen her. Ich fand es ganz wichtig nicht nur die „Erasmuswelt“ Coimbras und die Erasmusstudenten kennenzulernen sondern auch viele Portugiesen. Nur so konnte ich auch mein Portugiesisch sehr verbessern und die Kultur des Landes und vor allem auch die Studententradition besser kennenlernen. DRI Das Auslandsamt (DRI) in Coimbra ist sehr gut organisiert und man bekommt immer Auskunft und Hilfe. Wenn auch die Öffnungszeiten sehr eingeschränkt sind. Mein Erasmuskoordinator an der Universität Coimbra war leider sehr beschäftigt und nur einmal die Woche zu erreichen. Deswegen konnte er mir nicht immer bei dringenden Fragen bezüglich der Kurse weiterhelfen. In der Hinsicht haben mir dann meine Kommilitonen und Mitbewohner geholfen.

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