Bildung im Gesundheitswesen 2011. - Schaffler Verlag

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Bildung im Gesundheitswesen 2011. - Schaffler Verlag

Bildung

2012

im Gesundheitswesen

Wegweiser für Aus- und Weiterbildung

P.b.b. GZ 02Z033434 M | Verlagspostamt: A-8010 Graz, Wickenburggasse 32 | www.schaffler-verlag.com | ISSN 0472-5530

52. JG (2011) 11 | € 11,–

schaffler

verlag


Wundmanagement:

Kompetente Therapie braucht aktuelles Wissen

Der Bedarf an hochqualifizierten Wundmanagern steigt. Das neue Ausbildungsangebot der

Sunmed-Akademie ist eine kompetente Antwort auf diese Entwicklung.

Rund fünf Prozent aller Österreicher leiden unter Aus diesem Grund hat sich der Medizinprodukteexchronischen

Wundheilungsstörungen. Die Wundhei- perte Sunmed zur Gründung der Sunmed-Akademie

lung zählt zu den komplexesten, biologischen Pro- entschlossen.

zessen des menschlichen Organismus.

Die Fort- und Weiterbildung umfasst 168 Stunden

Chronische Wunden schränken die Betroffenen in Theorie sowie 100 Stunden Praktikum. Die theoreihrer

Lebensqualität stark ein. Schmerzen, nässende tische Ausbildung findet in vier Blöcken zu je einer

Wunden und oft starke Geruchsentwicklung beein- Woche im Abstand von vier bis fünf Wochen statt.

trächtigen die Mobilität massiv. Richtige und zeitgerechte

Versorgung kann Qualität und Dauer der Be- Zwischen den Theorieblöcken haben die Teilnehmer

handlungen optimieren. die Möglichkeit, die erforderlichen Praktikumsvorgaben

zu erfüllen. Mit einer schriftlichen und münd-

Durch integratives Wundmanagement wird die lichen Prüfung vor der Prüfungskommission der

medizinische Versorgung individuell auf die Be- Akademie wird die Ausbildung abgeschlossen.

troffenen abgestimmt. Dazu bedarf es hochqualifizierter

Wundmanager – ein Berufsfeld, in dem die Nachfrage

ständig steigt.

Sunmed-Akademie

Sunmed Medizintechnische Produkte GmbH

Jochen-Rindt-Straße 25, 1230 Wien

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Foto: C. Häusler

Editorial ::

Auf kleiner Flamme

Es gibt ein paar Dauerbrenner in der österreichischen Innenpolitik. Einer davon ist die

Spitalsreform. Ein anderer die Bildungsreform. Beide glosen vor sich hin, zuweilen lodern

sie auf und glimmen dann weiter. Während man sich bei der bundesweiten Spitalsreform

derzeit fragt, ob überhaupt noch ein Funke glüht, sind in Sachen Bildung ein paar Flämmchen

aufgeflackert. Etwa in Form der Hochschulmilliarde, die Wissenschaftsminister Karlheinz

Töchterle der Finanzministerin aus dem Säckl gerissen hat. Aber, weil bekanntlich

nichts auf dieser Welt gratis ist, am allerwenigsten das Geld, knüpft die Ministerin ihre

Freigebigkeit an eine Bedingung: „Nur wer die Ziele erreicht, bekommt Kohle“, heißt das

im bekannt kernigen Fekterisch. Blöd nur, dass die Hochschulen – von der Milliarde sollen

auch Fachhochschulen profitieren, die Zuwendungen werden also für jedes einzelne Bildungsinstitut

nicht gerade üppig – die Kohle brauchen, um den Regelbetrieb aufrecht erhalten

zu können und ihre Budgets zu sanieren. Der Präsident der Universitätenkonferenz

Heinrich Schmidinger hält beispielsweise den ministerlicherseits gewünschten Ausbau

des Lehrveranstaltungsangebots schlicht für illusorisch. Die Medizinischen Universitäten

sind in einer besonders prekären Lage. Das Lehrpersonal betreibt nicht nur wie auch in

anderen Hochschulen Forschung, es muss zusätzlich noch Patienten betreuen. Personalkürzungen

wurden bereits angekündigt. Wird am Personal gespart, wirkt sich das gleich in

drei Bereichen aus: in der Qualität der Forschung, der Patientenbetreuung und der Lehre.

Der Turnus, auch so ein Dauerbrenner. Schon klar: Als Auszubildender muss man auch

selbst darauf schauen, dass man sein Wissen erweitert, und aktiv einfordern, sinnvoll eingesetzt

zu werden, Fertigkeiten zu üben. Aber mittlerweile jammern schon Generationen

von Turnusärzten, dass sie hauptsächlich Schreibarbeiten erledigen und zum Infusionenanlegen

und Blutdruckmessen herumgeschickt werden, noch dazu just dann, wenn Morgenbesprechungen

stattfinden, an denen sie eigentlich teilnehmen sollten, um ihr Wissen

zu erweitern. Ärztliche Direktoren beklagen ebenso wie Pflegedienstleiter Abgrenzungsprobleme

in den Tätigkeitsprofilen. Dabei gibt es ganz klare gesetzliche Vorgaben, wer

was wie zu tun hat, was mitverantwortlich heißt und was eine Anordnung ist. Aber da

scheint noch dieselbe Rechtsunsicherheit zu herrschen, die bereits 2004 in der ÖKZ beschrieben

wurde. Und so ziehen immer mehr Jungmediziner nach Deutschland, um dort

ihre Ausbildung zu absolvieren. Die Ärztekammer fördert das und verschweigt geflissentlich,

dass es auch jenseits der Grenze nicht viel besser zu sein scheint: Beim Symposium

„Perspektiven junger Ärzte in der Patientenversorgung“ in Berlin wurde unlängst deutlich,

dass Arbeitsüberlastung, fehlende Anleitung und starre Hierarchie-Strukturen viele junge

Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung abschrecken und dazu führen, dass sie sich einen

anderen Job suchen.

Aber inzwischen hat die Ärztekammer ja eine Umfrage unter heimischen Jungdoktoren gestartet,

wie sie sich so fühlen. Bis die Ergebnisse da sind, dauert es bloß drei Jahre. Dann

schlägt der Turnus als Dauerbrenner schon die Spitalsreform.

Elisabeth Tschachler

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und uns wichtig: PR-Beiträge von Unternehmen und anderen Organisationen

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52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 3


Inhalt

Was war und wird

06 Befund von gestern.

Morgenbesprechung mit

Karin Gutierrez-Lobos.

Blick von außen. Strapazierte

Budgets. Verschuldete Ärzte

gefährden Patienten.

Was Mangel bewirkt

08 Schluss nach dem Nachtdienst:

Seit Jahren ärgern sich

Turnusärzte über Mängel in der

Ausbildung. Verbesserungsinitiativen

werden im Keim

erstickt.

Was Vielfalt heißt

10 Mikrokosmos: Im Krankenhaus

arbeiten mindestens

60 Berufsgruppen.

Was Umdenken bringt

12 Kein stures Auswendiglernen:

Pflegeausbildung mit Seele

Was Zusammenarbeit bringt

14 Einen Beitrag leisten: Berlin –

Moskau – Wien gehen gemeinsame

Wege in der Health-Care-

Management-Ausbildung.

Was E-Health bringt

16 E-Health-Serie Teil 41:

Wie sicher sind Gesundheitsdaten?

TOP-Arbeitgeber

im Gesundheitswesen

18 Sanlas Holding: Gesundheit,

Individualität, Menschlichkeit

18 KABEG: Bildungszentrum für hohe

Qualität nach ISO zertifiziert

19 KAGes: Bildungs-Know-how

20 SALK: Karriere in der Pflege

4 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Wer immer tut,

was er schon kann, bleibt immer das,

HEnry FOrd was er schon ist.

Wer Bildung anbietet

17 LLL-Academy:

Mit Expertenwissen zum Erfolg

21 ÖRRG Österreichische

Reinraumgesellschaft:

Richtlinien-Arbeit – Praxis –

Schulungen – Internationalität

29 SANICADEMIA:

Der Europäische Weg

49 Universität Wien –

Postgraduate Center:

Weiterbildung im Bereich

Gesundheit & Soziales

54 FH OÖ: Die innovative Seite

der Gesundheit

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55 FH Technikum Wien:

Zukunftsorientierte Ausbildung

an der Schnittstelle von

Mensch und Technik

56 FH Wiener Neustadt:

Von Ergotherapie bis zur

Biomedizinischen Analytik –

Gesundheitsstudien im Überblick

57 IMC FH Krems: Im Spitzenfeld der

heimischen Hochschulen

58 Medizinische Universität Graz:

Jetzt Know-how für die

Zukunft sichern

59 ZHAW Zürcher Hochschule für

Angewandte Wissenschaften,

Departement Gesundheit:

Die Zukunft der Gesundheitsberufe

das Angebot auf einen Blick

22 Management/Wirtschaft

30 Soziales

33 Pflege

41 Psychologie

43 Medizinisch-technische

Ausbildungen

46 Technik (Biotechnologie,

Informationstechnik, EDV)

48 Gesundheitsberufe/

Zusatzausbildungen

25 Abkürzungsverzeichnis

rubriken

60 A. di Positas

61 Menschen im Gesundheitswesen,

Karrierewelt4Medizin

62 Schlusspunkt

Verleger: Schaffler Verlag GmbH, DVR 1031911, Adresse: A-8010 Graz, Wickenburggasse 32, Tel.: +43(0)316/820565-0, Fax: +43(0)316/820565-

IMPr ESSUM

20, office@schaffler-verlag.com, www.schaffler-verlag.com. Verlagsleitung und CRM: Dr. Andrea Nicolaus, nicolaus@schaffler-verlag.com.

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::

Was war und wird

Befund von gestern

Nicht weniger als ein „völliges Versagen der Aufsichts- und Kontrollfunktion

auf allen Ebenen“ ortete Eike E. Dittel in der ÖKZ vom September

1991. Grund für den Unmut des Leiters des Österreichischen

Instituts für ärztliche Aus-, Fort- und Weiterbildung waren die Resultate

einer ÖBIG-Studie. Ziel der Untersuchung „Ärztliche Versorgung 1990-

2010“: der intramurale Ärzte-Sollstand für 1990. Ergebnis: 1989 waren

in den österreichischen Krankenanstalten 4661 Fachärzte beschäftigt

gewesen, aber es fehlten mehr als noch einmal so viel, nämlich 4691.

Das ÖBIG hatte diese Zahl aus den „gesetzlichen zeitlichen Mindestvorhalteverpflichtungen

bzw. Verfügbarkeiten“ abgeleitet.

Dabei gingen die errechneten Soll-Dienstposten von einer 60-Stunden-

Woche aus und sahen nur zwei Tage Krankenstand für jeden vor. „Ausbildungsaufgaben,

Lehrfunktion etc. sind in der Studie überhaupt nicht

berücksichtigt“, stellte Dittel fest und

richtete an die Ärztekammern „die Aufforderung,

sich mit dem reichen Datenmaterial

intensiv auseinanderzusetzen“

und an die Anstaltsträger, „umgehend

ihre Dienst- und Personaleinsatzpläne

zumindest auf die gesetzlich geforderten

Minimalerfordernisse abzustimmen“.

Österreich lag damals, was die Ärztedichte

anlangte, im Vergleich mit 19 anderen

OECD-Staaten auf Rang 12. 2009

lag die Facharztdichte in Österreich über

dem OECD-Schnitt. ET

GRILL-FAKTOR Quartal 02/2011

Stellenangebot-Bewerber-Ratio/ÄrztInnen/Österreich:

Anästhesiologie und Intensivmedizin > 1

Augenheilkunde und Optometrie < 1

Chirurgie < 1

Frauenheilkunde und Geburtshilfe < 1

Innere Medizin > 1

Kinder- und Jugendheilkunde < 1

Neurologie > 1

Orthopädie und orthopädische Chirurgie < 1

Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin > 1

Radiologie < 1

Urologie < 1

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6 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Blick von außen

Andrea Schenker-Wicki von der Uni Zürich war entsetzt:

100.000 der insgesamt rund 350.000 österreichischen Studenten

würden „weniger als einen Tag pro Woche auf der

Uni verbringen“ und seien „wenig prüfungsaktiv“. Ein für die

Betriebswirtschaftslehre-Professorin unhaltbarer Zustand,

der zeige, wie sehr Österreichs Hochschulbildung im Argen

liege. Ende August präsentierte Wissenschaftsminister

Karlheinz Töchterle den von ihm beauftragten Bericht „Zur

Entwicklung und Dynamisierung der österreichischen Hochschullandschaft“,

für den neben Schenker-Wicki der Präsident

der Hochschule Ruhr-West Eberhard Menzel einen

Blick von außen auf Österreichs tertiäre Bildung geworfen

hatte. Ihr Fazit im 60-Seiten-Papier: Die Hochschulen brauchen

Lenkung („Governance“) sowohl was die Kapazitäten

als auch was die Forschung betrifft. Das bedeutet, den Zugang

durch Studiengebühren und/oder Aufnahmeprüfungen

zu beschränken; und in der Forschung die Anzahl der

Programme zu reduzieren, die FWF-Mittel zu erhöhen und

ein Exzellenzcluster-Programm umzusetzen.

Was die Finanzierung anlangt, empfehlen die Experten

eine transparente Studienplatzfinanzierung sowie einen

Stakeholder-Ansatz. Im Klartext: Alle, die von den

Hochschulen profitieren, sollen sich an ihrer Finanzierung

beteiligen: der Bund genauso wie die Länder, die

Wirtschaft ebenso wie Heimatländer ausländischer Studierender

und eben auch die einheimischen Studenten.

Überdies empfehlen Schenker-Wicki und Menzel einen

quantitativen Ausbau der Fachhochschulen. Derzeit

sind rund elf Prozent der Studenten an einer FH inskribiert,

40 Prozent sollen es werden. Inwieweit die Vorschläge

aus dem Expertenpapier in den Hochschulplan

einfließen, wird sich Ende des Jahres zeigen. ET

Verschuldete Ärzte

gefährden Patienten

Im Ratespiel „Woher nehmen wir das Geld für die Hochschulen?“

taucht immer wieder das Schlagwort „Studiendarlehen“ auf. Zuletzt

plädierte Hans Pechar dafür, der Leiter des Arbeitsbereichs

Hochschulen in der Wissensgesellschaft der Alpen-Adria-Universität

Klagenfurt. Bei einer Diskussionsveranstaltung im Wiener

Managementclub Anfang Oktober sagte Pechar, solche Studiendarlehen

seien wegen der potenziell höheren Einkommen von

Hochschulabsolventen durchaus gerechtfertigt.

Dass dergleichen Darlehen bzw. ihre Rückzahlung auch für Bezieher

höherer Einkommen eine ziemlich arge Bürde sein können,

zeigt eine vor Kurzem im US-amerikanischen Ärzteblatt JAMA

veröffentlichte Studie.* In den Vereinigten Staaten sind Studiendarlehen

gang und gäbe. So sind Jungmediziner zu Beginn ihrer

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Strapazierte Budgets

Größere Sichtbarkeit und gesellschaftliche Akzeptanz

durch Höherqualifizierung des Lehrpersonals,

Ausbau des Fächerspektrums, Forschung und noch

mehr Praxisnähe in der Ausbildung, das sind nur einige

der Anregungen, die sich in dem von Wissenschaftsminister

Karlheinz Töchterle in Auftrag gegebenen

Bericht „Zur Entwicklung und Dynamisierung

der österreichischen Hochschullandschaft“ auf die

Fachhochschulen beziehen.

Doch was sich davon umsetzen lässt, ist fraglich,

denn auch die Budgets der heimischen FH sind

strapaziert. Seit ihrem Bestehen erfolgt ihre Finanzierung

pro Studienplatz, ein System, das laut dem

Präsidenten der Fachhochschulkonferenz Helmut

Holzinger nicht nur Vorteile hat. Denn wenn es nur

eine bestimmte Anzahl von Studienplätzen gibt,

müssen Bewerber weggeschickt werden. Derzeit

zwei von drei, wie Holzinger in einem Interview

mit dem Standard sagte. Allerdings übersteigt

nicht nur die Nachfrage unter Studienwilligen das

Angebot, auch die Wirtschaft braucht mehr hochqualifizierte

Arbeitskräfte. „Insgesamt ist das

volkswirtschaftlich nicht sehr befriedigend“, sagte

Holzinger. Im Fachhochschulsektor sind die Budgetmittel

auf dem Stand des Jahres 2009 eingefroren,

was die Situation nicht besser macht. Die

Finanzierung der Studienplätze beruht auf einer

Normkostenberechnung aus dem Jahr 1993. Erst

2009 wurde das erste Mal valorisiert – in einem

Ausmaß von 14 Prozent. Damit wurde laut Holzinger

nicht einmal die Inflation im Zeitraum von

1993 bis 2009 abgegolten. ET

ärztlichen Tätigkeit durchschnittlich mit 160.000

US-Dollar verschuldet. Laut einer Umfrage, die

2008 unter 16.000 jungen Spitalsärzten durchgeführt

wurde, fühlt sich jeder zweite emotional

erschöpft. Die höchsten Burnout-Raten von 61

Prozent waren jedoch unter jenen Doktoren zu

finden, die Kredite von mehr als 200.000 Dollar

zurückzuzahlen hatten. Sie schnitten auch

bei einem freiwilligen Multiple-Choice-Test zur

Selbsteinschätzung bedeutend schlechter ab

als ihre Kollegen, auf deren Schultern weniger

Schulden lasteten. Colin West von der Mayo-

Klinik, der die Daten ausgewertet hat, warnt

davor, dass erschöpfte und unsichere Ärzte die

Patientensicherheit gefährden. ET

* Colin P West et al: Quality of Life, Burnout,

Educational Debt, and Medical Knowledge Among

Internal Medicine Residents.

JAMA 2011; 306: 952-960.

Der Wissenschaftsminister will es den Universitäten

überlassen, ob sie Studiengebühren

einheben oder nicht. Was wird die MUW tun?

Wir werden uns die künftigen Entwicklungen

hinsichtlich gesetzlicher Regelungen und

budgetärer Zuteilung genau ansehen. Derzeit

beabsichtigt die MUW jedenfalls nicht,

Studiengebühren einzuheben.

Obwohl die Frauen bei den Bewerbungen

in der Mehrzahl waren, schnitten sie auch

heuer bei dem Aufnahmetest für das Medizinstudium

in Wien schlechter ab als die

Männer. Liegt das am Test oder an den Bewerberinnen?

Was war und wird ::

Morgenbesprechung

mit Karin Gutierrez-Lobos

Vizerektorin für Lehre, Gender & Diversity

an der Medizinischen Universität Wien

Vizerektorin Karin Gutierrez-Lobos:

„Die MUW beabsichtigt nicht,

Studiengebühren einzuheben.“ Foto: MUW

Wir haben dazu gerade eine Studie abgeschlossen.

Es liegt wohl eher am Test als an

den Bewerberinnen. Wir wissen außerdem, dass sich die Leistungen der Studentinnen

im Verlauf des Studiums kontinuierlich verbessern, deutlich mehr

Frauen als Männer schließen das Studium ab. Der Test hat den Nachteil, dass

er nicht getrennt nach Geschlecht ausgewertet wird, Männer und Frauen

weisen in unterschiedlichen Bereichen unterschiedliche Leistungen auf. Es

ist ja auch sonst üblich, Rohwerte zu erheben und sie dann nach Alter, Geschlecht

usw. adaptiert zu normieren. Damit werden diese Werte dann besser

vergleichbar. Gutes Beispiel dafür ist der Intelligenzquotient. Man kann

ihn an Kindern und älteren Menschen erheben und dann durch Transformierung

vergleichbar machen. Wir werden diesbezüglich Änderungsvorschläge

machen, um zu einer gerechten Vorgangsweise zu kommen.

Ohne Budgetaufstockung muss die MUW die Ärztestellen des AKH um fünf

Prozent kürzen. Das wird nicht nur der Patientenversorgung, sondern auch

der Lehre schaden. Ist der auf die MUW entfallende Anteil der angekündigten

Hochschulmilliarde genug, um das zu verhindern?

300 Millionen Euro sollen den Unis zwischen 2013 bis 2015 pro Jahr zur Verfügung

stehen. Das reicht gerade mal, um den Status quo, also den laufenden

Betrieb aufrecht zu erhalten, nicht aber, um neue Maßnahmen in Angriff

zu nehmen. Mir ist wichtig, künftig die Lehre, und zwar die forschungsgeleitete

Lehre, besser zu verankern und dafür auch Anreize zu schaffen. Denn

für die Qualität der Ausbildung ist die enge Verbindung zwischen Lehre und

Forschung entscheidend. Es gibt mittlerweile gerade zur Didaktik in der Medizin

viele Forschungsergebnisse, hinter die wir nicht mehr zurück können

und anhand derer das Studium kontinuierlich weiter zu entwickeln ist. Das

benötigt selbstverständlich Ressourcen, aber auch das eindeutige Bekenntnis,

dass Lehre und Forschung in gleicher Weise anerkannt werden.

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 7


::

Was Mangel bewirkt

Schluss nach dem Nachtdienst

Es war eine der Turbulenzen,

mit denen keine Spitalsleitung

große Freude haben

kann: Im Juli dieses Jahres kündigte

der Betriebsrat der Salzburger Landeskliniken

SALK an, die Arbeitszeit-

Betriebsvereinbarung für Turnusärzte

zu kündigen. Keine Kleinigkeit

für ein Krankenhaus, das ohnehin

zunehmend Mühe hat, ausreichend

Jungmediziner zu rekrutieren. Laut

SALK-Personalchefin Waltraud Weissengruber

kommen auf eine freie

Turnusstelle heute zwei Drittel weniger

Bewerbungen als vor drei Jahren.

1 Bereits Ende 2010 hatten sich

die 105 Turnusärzte der Salzburger

Landeskliniken in einer Umfrage zu

80 Prozent für ein „Heimgehen nach

dem Dienst“ ausgesprochen. Nunmehr

wurde der Geschäftsleitung die

Rute ins Fenster gestellt. Die Medien

bekamen Stoff, um das Sommerloch

zu füllen, die Suche nach Lösungen

wurde eingeläutet.

Seit August ist nun ein Kompromiss

mit der Geschäftsführung gefunden.

Man will bei Turnusärzten auf ein

48-Stunden-Modell umsteigen, das bedeutet maximal 48 Stunden

pro Woche anstatt 72; maximal 25 Stunden Dienst am Stück,

also kein Weiterarbeiten mehr nach dem Nachtdienst. Schlagend

werden soll das neue Modell Mitte 2012, bis dahin will man von

Abteilung zu Abteilung prüfen, wie das „Nachhausegehen” der

Turnusärzte kompensiert werden kann.

Organisatorische Kreativität

Nach mehr organisatorischer Kreativität in puncto Ärzteausbildung

(nicht nur in Salzburg) verlangt auch der Entwurf der Gesetzesnovelle

zum Ärztegesetz 2011. Soll doch damit der Praxis ein Riegel

vorgeschoben werden, auszubildende Ärzte an mehreren Abteilungen

parallel einzusetzen. Ungeachtet des postwendenden Unisono-

Aufschreis der Landesregierungen (in Anbetracht der sich abzeichnenden

Mehrkosten) kann aus ärztlicher Sicht an der Sinnhaftigkeit

einer solchen Neuregelung kein Zweifel bestehen. „Zwischen völlig

verschiedenen Abteilungen hin- und herzuspringen bedeutet

Stress“, sagt die derzeit in Afrika tätige Salzburger Unfallchirurgin

Susanne Jaros. „Man kann aufgrund verschiedenen Patientenaufkommens,

Visitenzeiten und anderer Faktoren seine Zeit nicht exakt

planen und riskiert, zwischen den einzelnen Abteilungen aufgerieben

zu werden. Eine Krankenschwester läuft ja auch nicht zwischen

den Stationen hin und her, um einmal da und einmal dort Medikamente

auszuteilen.“ Jaros’ Turnus am UKH Graz liegt schon etliche

Auszubildende Ärzte sind Österreichs Sorgenkinder unter den

Medizinern. In Salzburg probten die Turnusärzte erst unlängst

den Aufstand. Anderswo sind österreichische Jungmediziner

höchst willkommen. Aber auch nicht unbedingt zufriedener.

Erika Pichler

Salzburg plant, bei Turnusärzten auf ein 48-Stunden-Modell

umzusteigen. Foto: © fotodesign-jegg.de - Fotolia.com

8 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Jahre zurück und kam ohne Paralleleinsätze

aus. In anderen Punkten jedoch

erlebte sie schon damals, was

Österreichs auszubildenden Ärzten

bis heute schwer zu schaffen macht.

„Es gibt Abteilungen, in denen man

sich als Turnusarzt völlig überflüssig

fühlt und unter den Schwestern angeordnet

ist. Man ist nicht integriert,

macht ausbildungsfremde Arbeiten

und wird als Systemerhalter missbraucht,

zum Beispiel für Blutabnahmen

und Infusionen anhängen.

Andere Abteilungen versuchen, Turnusärzte

stärker einzubinden, bieten

Fortbildungen an oder haben einen

Ausbildungsreferenten installiert.“

Immer wieder habe es den berühmten

Wurf ins kalte Wasser gegeben:

„Man wurde zu Nachtdiensten eingeteilt,

in denen man den Oberarzt tunlichst nicht aufwecken sollte,

war dadurch anfangs völlig überfordert und musste auf kooperative

Schwestern hoffen.“

Exodus ins Ausland

Die in diesen Worten anklingende Misere ist sattsam bekannt:

Überlastung der Turnusärzte durch nichtärztliche Tätigkeiten;

Überforderung durch sogenannte Legionärsdienste und überlange

Arbeitszeiten; mangelnde Ausbildung in medizinischen Belangen

und im Patientenkontakt. Dazu kommen oft lange Wartezeiten auf

den Turnusplatz, mangelnde Berufsperspektiven, schlechte Bezahlung

und unattraktive Rahmenbedingungen, etwa fehlende Kinderbetreuungsplätze.

Seit Jahren führen die beschriebenen Zustände

zu einem sukzessiven Exodus von Jungmedizinern nach Deutschland,

England oder Skandinavien.

Die Österreichische Ärztekammer ÖÄK startete im August eine

österreichweite Erhebung zur Turnusausbildung. Ärztekammerpräsident

Walter Dorner erhofft sich davon, „erstmals einen detaillierten

Einblick in den Alltag der Jungmediziner in einzelnen Abteilungen

zu gewinnen. Das ermöglicht auch einen Vergleich zwischen

mehreren Krankenhäusern.“ Allerdings erst in drei Jahren, denn so

lange dauern Erhebung und Auswertung. Das Ziel der ÖÄK, durch

die Evaluierung (und wohl anschließend zu setzende Maßnahmen)

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


ein hohes Ausbildungsniveau zu sichern, steht freilich in gewissem

Widerspruch dazu, dass sie gleichzeitig Österreichs Jungmediziner

zur Ausbildung nach Deutschland weitervermittelt. Auf der Basis

von Freundschaftsverträgen präsentieren sich alle neuen deutschen

Bundesländer sowie zwei dänische Grenzgebiete auf Jobmessen

in Innsbruck, Graz und Wien und akquirieren dort ärztliches

Personal. Seit 2010 besteht auch mit Nordrhein-Westfalen als

erstem westdeutschen Partner ein Kooperationsvertrag. Das größte

deutsche Bundesland sucht händeringend nach Ärzten speziell

für den ländlichen Raum. Die Österreichische Ärztezeitung berichtete

denn auch im März dieses Jahres von weit über 300 österrei-

chischen Ärzten allein in Nordrhein-Westfalen und von mehr als

2000, die insgesamt dem Lockruf der Bundesrepublik gefolgt seien.

Zwar kämpft Deutschland, was die Ärzteversorgung

anlangt, mit ähnlichen

Strukturproblemen wie Österreich.

Und so mancher Jungmediziner, der

hoffnungsfroh in eine deutsche Großstadt

zog, ist inzwischen frustriert und

früher als geplant wieder zurückgekommen

und erzählt von mindestens

gleich schlechten Arbeitsbedingungen:

Zwölf-Stunden-Dienste nach dem

Nachtdienst und schlechte Ausbildung

für relativ wenig Geld. Immerhin aber

bringt das seit Ende 2010 geltende Ius

migrandi österreichischen Medizinabsolventen

die Berufsberechtigung für

Deutschland ein (wie sinnvoll diese

Regelung ist, steht auf einem anderen

Blatt). Zudem ist man in jenen Regionen,

die aktiv um österreichische

Mediziner werben, bemüht, Inseln der

Seligen zu schaffen: Nordrhein-Westfalen etwa wirbt nicht nur mit

bester Verkehrsanbindung zu Österreich, mit urbanen Zentren wie

Köln und Düsseldorf inklusive deren Kultur- und Freizeitangebot

(sogar ein ganzjähriger Skibetrieb wird in die Waagschale geworfen),

sondern auch mit einem Coaching-System, das jedem Ausbildungsarzt

eine Ansprechperson für alle beruflichen Belange zur

Verfügung stellt.

Nachholbedarf der Krankenhäuser

Heinrich Magometschnigg, SALK:

Permanenter Pflegemangel und Direktiven

von oben. Foto: SALK/Wild

Wäre es nicht sinnvoll für eine Interessenvertretung, sich für ähnliche

Maßnahmen auch in Österreich einzusetzen, anstatt Studien

durchzuführen und Medizinabsolventen zur Ausbildung in die

weite Welt zu entsenden? Walter Dorner will die ärztliche Versorgung

dem Kräftespiel des freien (Arbeits-)Marktes innerhalb der

EU überlassen und spielt den Schwarzen Peter den Kliniken zu:

„Kriterien sind etwa Ausbildungszeit, Ausbildungstätigkeit und -inhalte,

Arbeitszeit und Bezahlung. Hier haben die österreichischen

Krankenhäuser international offensichtlich Nachholbedarf, sonst

würden sie nicht vereinzelt über Schwierigkeiten bei der Rekrutierung

von Turnusärzten klagen. Und noch eines: Turnusärzte sind im

Konzept vieler österreichischer Krankenhäuser Systemerhalter, Lü-

ckenbüßer und billige Arbeitskräfte. Dieser Zugang ist grundfalsch.

Das von der Österreichischen Ärztekammer erarbeitete Turnusärzte-Tätigkeitsprofil

ist unserer Ansicht nach überall umzusetzen.“ 2

Was Mangel bewirkt ::

Auch für Heinrich Magometschnigg, den ärztlichen Direktor des

Salzburger Landeskrankenhauses, ist die Umsetzung des ÖÄK-

Tätigkeitsprofils das Gebot der Stunde. „Dabei müssten die sogenannten

mitverantwortlichen Tätigkeiten, zum Beispiel Medikamente

herrichten, Infusionen anhängen oder EKG schreiben, in

der Anordnungsverantwortung beim Arzt bleiben, in der Durchführungsverantwortung

aber an die Pflege delegiert werden.“

An den SALK läuft in dieser Frage ein Pilotprojekt. An der Universitätsklinik

für Pneumologie werden Turnusärzte durch neue Verantwortungsbereiche

für Pflegemitarbeiter entlastet. Was aus Magometschniggs

Sicht eine praktikable Lösung wäre, stößt jedoch auf

Hürden. „Die Einführung einer Nurse, die die wesentlichen Teile

des Tätigkeitsprofils umsetzt, kommt

bei beiden Berufsgruppen hervorragend

an. Die hausweite Ausrollung wird derzeit

verhindert durch den permanenten

Pflegemangel und durch Direktiven von

,oben‘: Es würde sich um rein ärztliche

Tätigkeiten handeln, die nicht von

der Pflege erbracht werden müssten.“

Weitere notwendige Schritte wären für

Magometschnigg die Implementierung

von Stationssekretärinnen und/oder

Dokumentationsassistentinnen, das

Heimgehen nach dem Nachtdienst, der

Verzicht auf Legionärsdienste und eine

EDV-basierte Administration der turnusärztlichen

Dienste. Ein Konzept zur

Neustrukturierung der Turnusärzteaus-

bildung, das der ärztliche Direktor schon

im April 2011 fertigstellte, ist noch nicht

angenommen, „da noch Berechnungen

zu den Kosten notwendig sind und die

Finanzierung erst noch sichergestellt werden muss. Teile davon

sind aber bereits in Umsetzung.“

Eine bundesweite Lösung des Problems liegt noch in weiter Ferne.

Von der Arbeitsgruppe, die Gesundheitsminister Stöger zur

Ärzteausbildung eingesetzt hat, würde sich Kammerpräsident

Dorner vor allem „einen vertieften und verlängerten Turnus zur Allgemeinmedizin

mit einem obligatorischen, öffentlich finanzierten

Lehrpraxisjahr“ wünschen. „Darüber hinaus sollten die Jungmedizinerinnen

und Jungmediziner unmittelbar nach dem Studium je

nach persönlicher Wahl direkt in die allgemeinmedizinische oder

fachärztliche Ausbildung gehen können.“ Der Endbericht der Arbeitsgruppe

sollte eigentlich schon in diesem Herbst vorliegen.

„Ende des Jahres“ hieß es nun auf ÖKZ-Anfrage. Die Zeit, an der

es den Jungärzten fehlt, scheint in den Gremien, die über deren

Ausbildung entscheiden, reichlich vorhanden zu sein. ::

Foto: Privat

1 Die Jagd nach Ärzten und Pflegern. Salzburger Nachrichten

21. Februar 2011

2 Turnusärzte-Tätigkeitsprofil für die Ausbildung zum Arzt

für Allgemeinmedizin der Österreichischen Ärztekammer

unter: www2.aerztekammer.at/service/TA_TP_

31082000.pdf

dr. Erika Pichler

ist freie Journalistin in Salzburg.

e.pichler@aon.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 9


::

Was Vielfalt heißt

Mikrokosmos Spital

Die Frage, wie viele verschiedene Berufsgruppen es in

einem Spital gibt, ist eine Frage der Definition“, erklärt

Andreas Hasiweder, Leiter der Personalabteilung im Krankenhaus

der Barmherzigen Schwestern in Linz. Zum Beispiel beim

Fachpflegepersonal: „Es gibt eine Spezialisierung in die bekannten

Sparten: Kinder- und Jugendlichenpflege, Erwachsenenpflege

oder psychiatrische Pflege. Aber genauso spezielle Einsatzorte wie

Intensiv-, Anästhesie- oder OP-Bereich erfordern Zusatzausbildungen.

Spezifische Patientengruppen bedingen eine Spezialisierung,

wie onkologische Pflege, Diabetespflege, Wundmanagement oder

Überleitungspflege“, so Hasiweder. „Aber nicht nur die Arbeit am

Patienten bietet vielfältige berufliche Möglichkeiten. So sichert

in unserem Krankenhaus eine akademische Pflegewissenschaftlerin

die Umsetzung des neuesten Standes der Wissenschaft in

den Krankenhausalltag.“ Die Spezialisierung in der Medizin ist in

der Untergliederung nach den Sonderfächern sichtbar. Neben den

allgemein bekannten Fächern wie Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie,

Orthopädie etc. gibt es Nischenfächer wie Nuklearmedizin

oder Radioonkologie.

Physiker, Musiker und Baumeister

Im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz arbeiten fast

2.000 Personen, die, je nach Definition, aus etwa 60 Berufsgruppen

kommen. „Neben den Kernbereichen Medizin, Pflege, den gehobenen

medizinisch-technischen Diensten (Ergo-, Physiotherapie, Logopädie,

Radiologietechnologie, biomedizinische Analyse ...) gibt

es viele assistierende Berufe, die eine optimale und reibungsfreie

Versorgung der Patientinnen und Patienten erst möglich machen“,

sagt Hasiweder. Der medizinisch-technische Fachdienst, der Sanitätshilfsdienst,

die Mitarbeitenden

im Patiententransport und Materialtransport

oder die Sekretärinnen und

Administrationsassistentinnen leisten

dazu wertvolle Unterstützung.

Es gibt aber auch Berufsgruppen

in einem Krankenhaus, an die man

vielleicht nicht sofort denken würde.

Physiker im Bereich der Radioonkologie,

eine Musiktherapeutin, die

Patientinnen durch den gezielten Einsatz

von Musik in ihrer Genesung unterstützt,

einen Baumeister, um ein

In einem Krankenhaus arbeitet nicht nur ärztliches und pflegendes

Personal. Vom Koch bis zur Gärtnerin, von der Physikerin

bis zum Buchhalter sind täglich mindestens 60 Berufsgruppen

im Einsatz.

Christian F. Freisleben-Teutscher

Zukunftsbranche Gesundheitsberufe

10 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

effizientes Baumanagement sicherzustellen, eine Gärtnerin, „die

zu einem ansprechenden Ambiente beiträgt“, eine Juristin, die den

Krankenhausvorstand und die Mitarbeitenden in rechtlichen Angelegenheiten

berät, Techniker aller Fachrichtungen, wie Tischler,

Installateure, Elektriker, Medizintechniker halten Geräte und Gebäudetechnik

instand. Berufe aus der Finanzverwaltung und Personalverrechnung

sind in einem Krankenhaus ebenso zu finden,

wie IT-Techniker. Gastronomische Berufe tragen in verschiedenster

Ausprägung zum leiblichen Wohl der Patienten, des Personals und

der Besucher bei. Stolz ist Hasiweder, dass das Krankenhaus der

Barmherzigen Schwestern in Linz über eine eigene Betriebs- und

Organisationspsychologie verfügt, die eine zukunftsweisende betriebliche

Gesundheitsförderung sicherstellt und Anlaufstelle für

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in schwierigen beruflichen Situationen

ist.

Die Kommunikation zum Patienten hat aufgrund des onkologischen

Schwerpunkts des Krankenhauses einen besonders hohen

Stellenwert. Es gibt daher eine eigene Stabstelle für Kommunikationspsychologie

im Haus, die mit einem sehr erfahrenen und

angesehenen Psychologen besetzt ist. Eine professionelle und

wertschätzende Kommunikation wird daher über nahezu alle Berufsgruppen

vom Patiententransport, über die Rezeption bis hin zu

den medizinischen und pflegerischen Kernbereichen gelebt.

Ärztliches und Pflegepersonal entlasten

Christina Grünauer-Leisenberger, Personalleiterin für den steirischen

Krankenhausträger KAGes, berichtet von einem Projekt, in

dem es darum geht, Personen mit Erfahrungen aus dem Gastge-

Gesundheit ist eine Zukunftsbranche – in vielen Feldern des Gesundheits- und Sozialbereichs

werden Arbeitskräfte gesucht bzw. in Arbeitsstiftungen extra ausgebildet oder z. B.

für den Pflegebereich umgeschult. Um Jugendliche möglichst früh auf die vielfältigen Jobmöglichkeiten

im Gesundheitsbereich hinzuweisen, hat die Vinzenz Gruppe unter dem Titel

„Gesundheit. Ausbildung. Zukunft“ eine Mappe mit Unterrichtsmaterialien erstellt, die

im Rahmen der Berufsorientierung eingesetzt werden kann. Geliefert wird ein Überblick

zum heimischen Gesundheitswesen, zudem werden Berufsgruppen mit und ohne Matura

vorgestellt. Die Mappe ist für Lehrer kostenlos erhältlich im Krankenhaus der Barmherzigen

Schwestern Linz und kann bestellt werden bei veronika.wiesinger@bhs.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


werbe als „Hotelassistenten“ in Bereichen einzusetzen, in denen

Patienten mit Zusatzversicherung betreut werden. Diese übernehmen

Tätigkeiten, „die dann Pflege und Medizin dabei unterstützen,

sich auf ihre Hauptaufgaben bei der pflegerischen Diagnose,

Behandlung und Nachbetreuung zu konzentrieren“. Momentan

wieder auf Eis gelegt wurde das auch in der KAGes gestartete Pilotprojekt

der medizinischen Dokumentarii, die Pflegekräfte und

Mediziner bei administrativen Bereichen unterstützt hätten. In

Deutschland ist dies seit Längerem eine eigene Berufsgruppe – in

Österreich scheint die Zeit dafür noch nicht reif zu sein.

Hasiweder unterstreicht, dass „Krankenhäuser in unserer Größenordnung

einer Kleinstadt gleichen und dabei hochgradige Expertenorganisationen

sind. Der hohe Spezialisierungsgrad führt

einerseits zu Medizin und Pflege auf höchstem Niveau, erfordert

aber andererseits ein professionelles Schnittstellen- und Prozessmanagement,

das u. a. in der Zentrenbildung, wie Brustgesundheitszentrum,

Prostatazentrum, Colorektalzentrum usw. seinen

Niederschlag findet.

Wie einfach es ist, für die so verschiedenen Bereiche Personal

zu finden, hängt von mehreren Faktoren ab. So z. B. von der Konkurrenzsituation

am regionalen Arbeitsmarkt, von der Anzahl der

Abgänger von Universitäten, Fachhochschulen, Akademien und

Krankenpflegeschulen. Für Grünauer-Leisenberger ist ein wichtiges

Feld für aktives Personalmanagement „die rechtzeitige

Vorausplanung. So gibt es bei uns sowohl im ärztlichen als auch

pflegerischen Bereich Förderprogramme für die Entwicklung von

Führungskräften innerhalb des Unternehmens.“ Weiters müssten

Ärzte für bestimmte Fächer oder Leitungsaufgaben rechtzeitig

im eigenen Unternehmen ausgebildet oder gesucht werden, für

bestimmte Fächer „ist es dabei nicht nur nötig, über die Bundesländergrenzen

hinauszusehen, sondern auch im gesamten europäischen

Raum zu suchen“. Und das, so Grünauer-Leisenberger,

brauche Zeit und deshalb eben gute Vorausplanung. Im Fachärztebereich

wurde gemeinsam mit der Technischen Universität Graz

dafür ein Instrument zur Monitorisierung des Fachärztebedarfs an

den einzelnen Standorten gestartet.

Es gibt Fächer wie etwa die Nuklearmedizin oder Radioonkologie,

wo es nur sehr wenige entsprechend ausgebildete Mediziner gibt

– aber auch in der Unfallchirurgie, Psychiatrie oder Pädiatrie kann

die Personalsuche schwierig sein. „Durch den Universitätsstandort

in Graz gibt es bei der KAGes keine Probleme, Turnusärzte zu

finden“, so Grünauer-Leisenberger. In anderen Bundesländern

sind Spitäler dazu übergegangen, aktiv nach diesen zu suchen,

sie mit verbesserten Rahmenbedingungen und Bildungsangeboten

zu motivieren (siehe auch Seite 8). „Turnusärzte werden

zentral registriert und kommen während ihrer Ausbildung in mehreren

Häusern zum Einsatz – auch in solchen, die eher dezentral

liegen und für die es sonst vermutlich nicht so leicht wäre, Mediziner

für die Ausbildung zu finden. Die ständige Verbesserung

der Ausbildungsqualität ist uns trotzdem ein wichtiges Anliegen“,

so Grünauer-Leisenberger. Als bedeutende Aufgabe sieht sie im

Bereich der Ärzteschaft, die Rahmenbedingungen des Berufes

zunehmend attraktiver zu gestalten. Besonders wesentlich ist es

dabei, auf die Bedürfnisse von Frauen einzugehen, „rund 70 Prozent

der Absolventen des Studiums Humanmedizin sind weiblich

– Teilzeitarbeit und verbesserte Rahmenbedingungen zur Ver-

Was Vielfalt heißt ::

einbarkeit von Beruf und Familie sind ein wichtiges Thema, um

Mitarbeiterinnen dauerhaft im Unternehmen halten zu können.“

Als Dienstgeber attraktiv

In Bezug auf den Pflegebereich sagt Grünauer-Leisenberger: „Wir

haben das Glück, dass das Land Steiermark Rechtsträger der Schulen

für Gesundheits- und Krankenpflege ist und wir einige Möglichkeiten

haben, darauf Einfluss zu nehmen, wie viel Pflegepersonal

aktuell ausgebildet wird und wie viele schon jetzt mit Zusatzqualifikationen

beginnen, damit sie rechtzeitig die wichtigen Aufgaben

der Diplomierten Krankenpflege übernehmen können.

Hasiweder: „Um engagierte und professionelle Mitarbeiter gewinnen

zu können, genügt es nicht, aktive Mitarbeiterwerbung zu betreiben.

Vielmehr geht es darum, tatsächlich ein attraktiver Dienstgeber

zu sein, d. h. Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und

Beruf oder Gesundheitsförderung ernst zu nehmen, fundierte Ausund

Weiterbildungsangebote z. B. in Kooperation mit Universitäten

anzubieten, interessante Entwicklungsperspektiven

anzubieten und dann – unter Nutzung

neuer Medien wie z. B. facebook – ein

Bild in den Arbeitsmarkt zu transportieren,

das der Realität im Haus entspricht.“ ::

Ins. O?KZ GW_DUK 10.11:: 18.10.2011 9:57 Uhr Seite 1

Foto: Günter Touschek/www.klangmenschen.at

Mag. Christian F. Freisleben-

Teutscher ist freier Journalist in Linz.

redaktion@cfreisleben.net

OP-Management

Beginn: 21. November 2011

Abschluss: Master of Science (MSc) oder Master of Business Administration (MBA)

Information: michael.ogertschnig@donau-uni.ac.at, Tel. +43 (0)2732 893-2818

www.donau-uni.ac.at/opm

Krankenhausleitung

(Medizinische Führungskräfte)

Beginn: 1. März 2012

Abschluss: Zeugnis und Zertifikat

Information: andrea.gruber@donau-uni.ac.at, Tel. +43 (0)2732 893-2640

www.donau-uni.ac.at/krankenhausleitung

Logopädie

Beginn: 23. April 2012

Abschluss: Master of Science (MSc)

Information: martina.tuechler@donau-uni.ac.at, Tel. +43 (0)2732 893-2744

www.donau-uni.ac.at/logopaedie

Donau-Universität Krems

Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems, Austria

www.donau-uni.ac.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 11

D

N

O

K R E

A

U

M S

UNIVERSITAT


::

Was Umdenken bringt

„Kein stures Auswendiglernen“

Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

befindet sich im Wandel, war sie doch lange Zeit einseitig

medizinisch orientiert, mit dem Schwerpunkt auf

der Förderung der Fach- und Methodenkompetenz. Erst langsam

beginnen Ausbildung und Praxis den

Kernbereich des pflegetherapeutischen

Handelns neu zu definieren.

Die berufliche Handlungskompetenz

beschränkt sich jedoch nicht nur

auf Fach- und Methodenkompetenz,

sondern erfordert ebenso personelle

und soziale Kompetenz. Erst die

Verknüpfung dieser Kompetenzen ermöglicht

eine professionelle Pflege.

Durch diese Veränderungen muss

die Ausbildung neuen Aufgaben, wie

Bedarfsermittlung, evidenzbasierte

Interventionsentscheidungen, Evaluierung,

Qualitätsmanagement und

Vernetzung, gerecht werden. Um dies

zu erreichen, bedarf es einer Neuorientierung

in der Pflegeausbildung.

Pädagogische Methoden, welche

das selbstständige Lernen, kritisches

und logisches Denken, Selbstbewusstsein, verbale Kommunikation,

Problemlösungsfähigkeiten sowie Teamarbeit fördern, müssen

in die Pflegeausbildung integriert werden.

Berühren und Berührtwerden

Im Schulschwerpunkt „Energie- und Beziehungsarbeit“ der Schule

für Gesundheits- und Krankenpflege am LKH Stolzalpe erleben die

Lernenden die etwas andere Art der Pflegeausbildung. Berühren

und berührt werden stehen dabei im Mittelpunkt. Unsere Lernenden

haben die Chance, Konzepte wie Therapeutic Touch, Basale

Stimulation, Kinästhetics, Aromapflege, Körperwahrnehmung und

Körperarbeit, Selfcare, Stimm- und Sprachtraining mit ausgebildeten

Schauspielerinnen und Schauspielern sowie Grundlagen des

Neuro-Linguistischen Programmierens

kennenzulernen. Zudem können

sie eigene Schwerpunkte setzen, wie

Teilnahme an Kongressen, Studienreisen

und sportliche Aktivitäten

wie Skifahren, Bergwanderungen,

Thermenbesuche oder Selbstverteidigungstraining.

Erst langsam beginnen Ausbildung und Praxis den Kernbereich

des pflegetherapeutischen Handelns neu zu definieren.

Personelle und soziale Kompetenz sind gefragt und damit neue

Lehr- und Lernmethoden.

Christine Zischmeier-Lux und nadja Bischof

Schwerpunkte setzen

Die Schule für allgemeine Gesundheits- und

Krankenpflege am LKH Stolzalpe besteht seit

1992 und bildet zurzeit ca. 140 Schülerinnen

und Schüler im gehobenen Dienst in der

Gesundheits- und Krankenpflege und in der

Pflegehilfe aus. Jede der sieben Gesundheits-

und Krankenpflegeschulen des Landes Steiermark

hat einen eigenen Schulschwerpunkt.

Unser Schwerpunkt bezieht sich auf „Energie-

und Beziehungsarbeit in der Pflege“. Für

uns ist Pflege eine Kunst, und je mehr Wissenschaft

und Forschung einfließen, umso

stärker ist der intuitiv-menschliche Bereich

gefordert mitzuwachsen.

Das Unterrichtskonzept unserer Schule orientiert sich an neuesten

pädagogischen und didaktischen Erkenntnissen und fördert

das selbstgesteuerte und eigenverantwortliche Lernen in Theorie

und Praxis. Seit April 2008 werden die gesamten Themen der

Gesundheits- und Krankenpflege

unter Einbeziehung angrenzender

Unterrichtsfächer mit dem Unterrichtskonzept

Problem Based Learning

vermittelt. Die praktischen

Fähigkeiten werden im Lernbereich

Training und Transfer trainiert. Unsere

Lernenden fühlen sich durch

diese Konzepte befähigt, ihr erworbenes

Wissen in verschiedenen

Aufgabenstellungen in der Praxis

anzuwenden. Die Lernenden sind

sich der Eigenverantwortung für

ihren Lernerfolg bewusst. Eine Lernende

kommentiert dazu: „Eigenverantwortung

und Selbstständigkeit

werden gefördert, kein stures

Auswendiglernen.“ Die Entwicklung

kommunikativer Kompetenzen

kann vor allem beim Feedbackgeben

bzw. Feedbackannehmen sowie in der Rolle des Gesprächsleiters

beobachtet werden. Probleme bereitete den Lernenden

vor allem die Organisation des Selbststudiums und die Eingrenzung

von Schwerpunkten. Diese Erfahrungen fließen bei der Einführung

des Konzeptes Problem Based Learning zu Beginn der

Ausbildung mit ein.

Selbstreflexion fördern

„Es ist die wichtigste Kunst

des Lehrers, die Freude am

Schaffen und Erkennen zu

erwecken“. Albert Einstein, Mein Weltbild

12 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Neben der „etwas anderen Art“ der theoretischen Pflegeausbildung

steht auch die pflegepraktische Ausbildung im Umfang von

mindestens 2480 Stunden im Zentrum. Die Ausbildung findet

Großteils in der Pflegepraxis statt und diese hat den Auftrag, Lernende

in den entsprechenden Tätigkeitsbereichen zu begleiten

und anzuleiten (§14 (2) Gesundheits-

und Krankenpflegegesetz).

Hierbei ist die gute Kooperation und

Kommunikation zwischen der Gesundheits-

und Krankenpflegeschule

und den Praktikumsstellen von

Vorteil. Um im ständigen Austausch

zu bleiben, finden an unserer Schule

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


egelmäßig Praxisanleitertage statt. Die Schülerbetreuerinnen und

-betreuer der verschiedenen Praktikumsstellen werden eingeladen,

sich über Neuerungen und Innovationen in der Pflegeausbildung

zu informieren.

Um die Selbstreflexion zu fördern, werden unsere Schülerinnen

und Schüler motiviert, ein Entwicklungsportfolio bzw. Lerntagebuch

zu verfassen. Dabei sollen sie ihre Kompetenzentwicklung

reflektieren und sich für ihren weiteren Ausbildungsweg mit neuen

Zielen motivieren. Die Aufgabe der Lehrerin für Gesundheits- und

Krankenpflege ist dabei, Lernprozesse anzuregen und zu begleiten.

Fallstudienkonzepte und Praxisreflektionen unterstützen den

Lernprozess und laden zur individuellen Vertiefung und Lösungsfindung

pflegerelevanter Themen und Problemsituationen ein.

Unsere Pflegeausbildung ist zukunftsorientiert und soll unsere Absolventinnen

und Absolventen auf ein lebenslanges Lernen vorbereiten.

Die Schülerinnen und Schüler des kommenden Jahrganges

Oktober 2011/2014 haben die Möglichkeit, im Rahmen der Diplompflegeausbildung

auch kostenfrei die Berufsreifeprüfung abzulegen.

An der Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Graz startet

zudem ab Herbst 2011 für interessierte Maturantinnen und Maturanten

eine duale Ausbildung in Kooperation mit der MedUni Graz.

Hierbei besteht die Möglichkeit, mit dem Diplom in der Gesundheits-

und Krankenpflege und dem Bakkalaureat in Pflegewissenschaft

abzuschließen. Ab Herbst 2012 ist diese duale Ausbildung

an allen Gesundheits- und Krankenpflegeschulen des Landes Steiermark

(ebenfalls in Kooperation mit der MedUni Graz) geplant.

Interdisziplinäre Vernetzung

Die Umsetzung einer zukunftsorientierten Ausbildung erfordert

neue Strukturen in der Pflegeausbildung. Wünschenswert ist eine

Ausbildung, die modular aufgebaut ist und eine interdisziplinäre

Vernetzung der Unterrichtsfächer berücksichtigt. Zur Entwicklung

von Selbstkompetenz und sozialer Kompetenz ist ein Kleingruppenunterricht

empfehlenswert.

Um Lernenden eine innovative und kompetenzfördernde Ausbildung

zu bieten, die auf gegenseitige Empathie, Akzeptanz und

Wertschätzung aufbaut, bedarf es eines Teams, das eben diese

Einstellung und Haltung mitbringt. Der Biologe und Hirnforscher

Gerhard Roth konstatierte, dass der Lernerfolg nicht nur vom Grad

des Vorwissens, der Aufmerksamkeit und des Interesses abhängt,

sondern auch vom Kontext, in dem Lernen stattfindet.

Was Umdenken bringt ::

Pflege ist ein schöner, aber kein einfacher Beruf. Er ist einerseits

sehr vielseitig und umfassend und andererseits verlangt er nach

Spezialisten in ihrem Tun. Doch vor allem steht der Mensch im

Mittelpunkt. Pflegende und Patienten (Klienten) müssen befähigt

werden, für ihr Tun Verantwortung zu tragen und Bereitschaft zur

Mitarbeit zu zeigen. Doch beiden muss es „gut gehen“. Pflegende

stehen mit ihrer Umwelt in ständigem Austausch, auch auf energetischer

Ebene (Pflegemodell Martha Rogers), und sie müssen Fähigkeiten

erlernen, um selbst gesund zu bleiben. An unserer Schule

versuchen wir auch diesen Anforderungen gerecht zu werden,

denn berufliche Handlungskompetenzen in der Pflege können nur

dort erworben werden, wo sie auch gelebt

werden. ::

Literatur bei den Verfasserinnen

Um den europäischen Pflegebereich kennenzulernen und um einmal

über den Tellerrand schauen zu können, koordiniert unsere

dir

Schule bereits zum fünften Mal ein Leonardo-da-Vinci-EU-Mobilitätsprojekt.

Dieses Projekt bietet Lernenden die Möglichkeit, ein

Praktikum in anderen europäischen Ländern zu absolvieren. Die

Ziele des Leonardo-da-Vinci-Projektes beziehen sich unter anderem

auf mehr Mobilität in der beruflichen Bildung, bessere Transparenz

und Anerkennung von Qualifikationen und Kompetenzen

sowie auch auf die Förderung moderner Fremdsprachen. In den

vergangenen Projekten konnten unsere Schülerinnen und Schüler

ein fünf- bis sechswöchiges Praktikum in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen

in Deutschland, Italien, Irland, England, Spanien

und Litauen absolvieren.

in . drin . Maga Ins. O?KZ PFM_DUK 08.11:: 04.08.2011 11:45 Uhr Seite 1

.

Christine Zischmeier-Lux,

Leiterin Schule für Gesundheits- und

Krankenpflege am LKH Stolzalpe

sagkst@stmk.gv.at

dGKS nadja Bischof, MSc,

Pflegepädagogin Schule für

Gesundheits- und Krankenpflege

am LKH Stolzalpe

nadja.bischof@stmk.gv.at

Foto: Privat Foto: Privat

Wundmanagement

Zielgruppe: Gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege

Studienziel: Sie erwerben Kompetenzen für eine prozess-,

ergebnis- und ressourcenorientierte Wundpflege.

Beginn: 23. April 2012

Abschluss: Akademische/r Wundmanager/in (3-stufig)

Dauer: 6 Tage/1 Semester/2 Semester

Gebühr: EUR 890,-/EUR 2.210,-/EUR 3.350,-

Information und Anmeldung:

Mag. Beatrix Aigner, E-Mail: beatrix.aigner@donau-uni.ac.at

Tel: +43 (0)2732 893-2644, Fax: +43 (0)2732 893-4602

www.donau-uni.ac.at/pflegewissenschaft

Donau-Universität Krems

Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems

www.donau-uni.ac.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 13


::

Was Zusammenarbeit bringt

Einen Beitrag leisten

Einen Beitrag zur Professionalisierung

des Managements

in den Unternehmen der

Gesundheitswirtschaft zu leisten,

das ist für den Rektor der Moskauer

Peoples Friendship University of

Russia PFUR Vladimir M. Filippov

ein besonderes Anliegen. Nur auf

dieser Basis kann die gesundheitliche Versorgung der russischen

Bevölkerung weiter verbessert werden. Deshalb hat sich die PFUR

Moskau dazu entschlossen, den Studiengang Health Care Management

mit dem akademischen Abschluss „Master of Business

Administration (MBA)“ anzubieten. Auf der Grundlage der Städtepartnerschaft

Moskau-Berlin wurde seitens der Gesundheitsverwaltung

der Stadt Berlin in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsverwaltung

der Stadt Moskau ein Seminar-Programm entwickelt,

das der Fortbildung von Krankenhaus-Managern aus Moskau und

Rjasan dienen sollte.

Verbindung von Theorie und Praxis

Entsprechend den Vorgaben des Bildungsministeriums der Russischen

Föderation umfasst das Curriculum des MBA-Studiengangs

Health Care Management an der PFUR Moskau insgesamt 1.500

Stunden. Davon entfallen 750 Stunden (einschließlich 100 Stunden

für Fremdsprachen-Unterricht) auf Vorlesungen, Seminare und

Workshops. Die übrigen 750 Stunden dienen der Vor- und Nachbereitung

des Unterrichts, der Vorbereitung auf Prüfungen und dem

Abfassen der Master-Thesis (für das Letztere sind 200 Stunden

vorgesehen). Der Studiengang wird berufsbegleitend realisiert.

Um an den Vorlesungen, Seminaren und Workshops teilnehmen zu

können, kommen die Teilnehmer innerhalb von zwei Jahren zu acht

Präsenzphasen an die PFUR. Die Teilnehmer müssen ihre berufliche

Tätigkeit nicht unterbrechen.

Der Studiengang zeichnet sich durch eine enge Verbindung zwischen

der Hochschule und der Praxis der Gesundheitswirtschaft

aus. Die Teilnehmer blicken auf eine mindestens zweijährige Praxis

zurück, um zugelassen werden zu können. Ein Teil der Dozenten

hat praktische Erfahrungen in der Gesundheitswirtschaft. Sie er-

Lebenslanges Lernen

der Export des MBA-Studiengangs Health Care Management

von der Hochschule für Wirtschaft und recht Berlin an die

Peoples Friendship University of russia in Moskau.

Heinz naegler

Der Antrag auf Finanzierung des Projektes durch die Europäische

Union wurde begründet mit dem Beitrag des Projektes

zur

:: Verstetigung des lebenslangen Lernens,

:: weiteren Reformierung und Modernisierung der Hochschulbildung

in der Russischen Föderation,

:: freiwilligen weiteren Anpassung an die Entwicklung in der

EU im Bereich der Hochschulbildung und

:: engeren Verzahnung von Hochschule und Wirtschaft.

14 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

gänzen ihren Unterreicht mit Fallstudien, die sie aus ihrer Praxis

entwickelt haben, und ermöglichen damit den Teilnehmern die

intensive Auseinandersetzung mit berufsfeldbezogenen Sachverhalten.

Die Aufgabe des Beirats ist es, darauf zu achten, dass

den Teilnehmern an dem Studiengang Fähigkeiten und Kenntnisse

vermittelt werden, die den Anforderungen der Management-Praxis

entsprechen. Mittels Hausarbeiten und der Master-Thesis sollen

nach Möglichkeit Themen bearbeitet werden, die aus der aktuellen

Arbeitssituation der Teilnehmer abgeleitet werden. Auf diese Weise

soll die Transformation des in den Lehrveranstaltungen vermittelten

Wissens in unternehmerisches Handeln unterstützt werden.

Warum dieses Projekt?

Beiden Hochschulen ist die Internationalisierung als durchgängiges

Leitprinzip in Lehre und Forschung ein Anliegen. So kooperiert

die PFUR Moskau in mehr als 160 und die Hochschule für Wirtschaft

und Recht HWR Berlin in mehr als 130 aktiven Partnerschaften in

Forschung und Lehre mit Hochschulen aus der ganzen Welt. Mitglieder

aller Fachbereiche beteiligen sich an internationalen Netzwerken

und pflegen einen intensiven internationalen Austausch. 1

Der MBA-Studiengang Health Care Management ist diesem Internationalisierungs-Leitprinzip

der beiden Hochschulen verpflichtet.

Er ermöglicht den Austausch der an ihm zugelassenen Teilnehmer

zwischen Berlin, Moskau und Wien auf besondere Weise:

:: Die von der PFUR Moskau und der Medizinischen Universität

Wien (MUW) angebotenen MBA-Studiengänge Health Care Management

basieren auf dem von der HWR Berlin entwickelten

und von der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur

(ZEvA) akkreditierten MBA-Studiengang Health Care Management.

:: Der Studiengang ist entsprechend dem European Credit Transfer

and Accumulation System (ECTS) modularisiert. Für jedes

erfolgreich absolvierte Modul erhalten die Teilnehmer eine spezifische

Zahl von Credit Points. Die Teilnehmer können somit einen

Teil der für den erfolgreichen Abschluss

des Studiums notwendige Zahl von Credit

Points auch in jeweils einer der anderen

Hochschulen erwerben. ::

1 Homepages der PFUR Moskau und der HWR Berlin,

entnommen am 27. Juli 2011

Professor dr. Heinz naegler, Berlin

heinz.naegler@arcormail.de

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bei der dritten Ausschreibung des

Ideenwettbewerbs des Gesundheits-

Clusters (GC) wurden wieder

Neuheiten sowie sowie Verbesserungen

aus der Gesundheitstechnologie

gesucht. Die erstplatzierten Ideen:

Vorhersagesystem für Stent-

Graft-Komplikationen, Stuhl mit

Aufstehhilfe, Multifunktions-OP,

selbstlernendes generisches

Datenerfassungssystem.

„Mit dem GC-GENIUS haben wir eine Plattform

geschaffen, die Ideen aufgreift, auszeichnet

und weiterverfolgt, um nachhaltige

Kooperationen zu generieren“, weiß Eva-

Maria Gillesberger, Leiterin des Gesundheits-

Clusters. Insgesamt 30 Innovationen – 83 Prozent

aus Österreich und 17 Prozent aus Europa

– wurden heuer eingereicht und im Rahmen

der GC-Jahrestagung am 6. Oktober 2011 prämiert

und gefeiert.

Mehrwert generiert

Zu den bestehenden Kategorien Unternehmen,

Gesundheitseinrichtungen und Forschungsinstitutionen,

wurden erstmalig alle

oberösterreichischen Ideen hinsichtlich ihres

Potenzials eingestuft und mit dem Oberösterreichischen

Medizintechnik-Preis des Landes

OÖ prämiert. Dabei durften sich alle Erstplatzierten

über exklusive Sachpreise sowie

GC-GENIUS Skulpturen, erstellt in den Werkstätten

des Diakoniewerks Gallneukirchen,

freuen.

Gewinner des „Oberösterreichischen

Medizintechnik-Preises“

Von Dr. Julian Mattes (MATTES Medical

Imaging GmbH) stammt die Entwicklung

eines Computerprogrammes zur Vorhersage

von Stent-Graft-Komplikationen. Nach der

Behandlung von Aortenaneurysmen mittels

Stent-Graft, können im Laufe der Jahre Abnützungen

entstehen. Das neue System soll

diese Abnormitäten frühzeitig erkennen, um

bereits früh und schonend präventiv eingreifen

zu können.

Gewinner der Kategorie

Unternehmen

Für ältere, invalide oder übergewichtige Mitmenschen

stellen tagtägliche Bewegungsabläufe,

wie Aufstehen und Niedersetzen, eine

erhebliche Belastung dar. Hierfür entwickelte

Martin Bliem, BA (camarg OG) den „Chelino“.

Der erste Stuhl mit Aufstehhilfe, der Personen

diese Kraftanstrengung erspart – und

das völlig ohne Stromverbrauch.

Gewinner der Kategorie

Gesundheitseinrichtungen

Die Idee von Gerald Strasser (A.ö. LKH Kirchdorf,

gespag) ist die Entwicklung und Umsetzung

eines zeitgemäßen und komfortablen

Multifunktions-Operationssaales, unter besonderer

Beachtung von Betriebssicherheit

und Kosteneffizienz. Durch beispielsweise

bessere Positionierung von OP-Ausstattung

oder portablen Zweitmonitoren, unabhängig

von Patientenlagerung und Operationsmethodik,

kann eine wesentliche Optimierung für

den Anwender erzielt werden.

gesundheitswirtschaft.at ::

D i E G E w i n n E r D E s G C - G E n i U s 2 0 1 1 s T E H E n f E s T

Innovationen in der Gesundheitswirtschaft prämiert

52. Jg. (2011), 10 | www.schaffler-verlag.com

Die Gewinner des GC-GENIUS 2011 und deren Gratulanten v.l.n.r.: Martin Bliem, BA (Camarg OG),

Gerald Strasser (LKH-Kirchdorf), Dominic Girardi, MSc (RISC Software GmbH),

Dr. Julian Mattes (MATTES Medical Imaging GmbH), Isabel Karlhuber (LifeTool gemeinnützige GmbH),

Wirtschaftslandesrat KommR Viktor Sigl, Dr. Eva-Maria Gillesberger (Gesundheits-Cluster),

Mag. Michael Farthofer (AKAtech Produktions- und Handels GmbH). Foto: Land OÖ/Kauder

Gewinner der Kategorie

Forschung & Entwicklung

Das Selbstlernende Datenerfassungssystem

für medizinische Daten von Dominic Girardi,

MSc (RISC Software GmbH) kann Daten beliebiger

Strukturen speichern und den Datenbestand

selbstständig nach Auffälligkeiten,

Korrelationen und wiederkehrenden Strukturen

durchsuchen. Es soll ein generisches,

selbstlernendes „Expertensystem“ entwickelt

werden, welches sich aus dem Datenbestand

selbst Regeln extrahiert und diese überwacht.

Anerkennungspreis für

Produkterweiterung

Die IntegraMouse Plus wurde von Isabel

Karlhuber (LifeTool gemeinnützige GmbH)

eingereicht und ist eine intelligente, kabellose

Computermaus, die ausschließlich mit

dem Mund durch Saug- und Blasbewegungen

bedient werden kann. In Punkto Innovation

bietet sie eine intelligente Sensorlösung,

Implementierung einer energieeffizienten

Wireless-Technologie und eine biokompatible

Spritzguss-Lösung für den Einsatz in Reha-

Einrichtungen und Kliniken. ::

Dr. Eva-Maria Gillesberger, Leiterin Gesundheits-Cluster

Clusterland OÖ GmbH, A-4020 Linz, Hafenstraße 47-51

Tel.: +43 (0)732 / 79810 – 5156

gesundheits-cluster@clusterland.at

www.gesundheits-cluster.at

Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 15


::

Was E-Health bringt

health-Serie: Teil 41

Ende September gab „AnonAustria“, der

Österreichableger der weltweit tätigen

Gruppe von Computerhackern „Anonymous“,

bekannt, ohne große Mühe über

600.000 Datensätze von Versicherten der

Tiroler Gebietskrankenkasse gefunden zu

haben. Die Betonung lag auf „gefunden“,

denn die Hacker beteuerten, in diesem

Fall wäre Hacken gar nicht notwendig

gewesen. Eine Veröffentlichung sei nicht

geplant. Kurz davor war Anonymous an

die Daten des Gebühreninformationssystems

GiS des ORF gelangt. Die Tiroler Gebietskrankenkasse

betonte sofort, dass

die doppelte Firewall nicht durchdrungen

wurde und suchte zu Redaktionsschluss

dieser Ausgabe noch immer nach dem Datenleck.

Wenn Daten weitergeben werden

– also an Spitäler, niedergelassene Ärzte,

Rettungsorganisationen oder andere Vertragspartner

–, erfolge dies ausschließlich

über gesicherte Leitungen, heißt es aus

Ein Datenleck jagt

das nächste und die

Reihe von gehackten

Systemen sowie „verlorenen“ Daten

will nicht abreißen. Seit Anonymous

und LulSec ist Datensicherheit wieder in

aller Munde. Die Medien berichten täglich,

denn das Thema emotionalisiert

und betrifft jeden.

Ganz besonders berührt das Thema Datenschutz

natürlich den Umgang mit unseren

sensiblen Daten, wie Bank-, Sozialversicherungsdaten

und medizinische

Befunde. Das Gefährdungspotenzial

durch zentrale Datenspeicher steigt und

die Sicherheitsvorkehrungen werden

zugunsten Kosten und Performance ge-

Wie sicher sind

Gesundheitsdaten?

die diskussionen rund um das hochsensible Thema datensicherheit

bei E-Health bekommen nach einem Leck bei der Tiroler

Gebietskrankenkasse neuen Zündstoff.

Christian F. Freisleben-Teutscher

der TGKK. Zudem seien die Daten, um die

es in diesem Fall geht, ohnehin „nur“ die

Namen, Adressen und Geburtsdaten der

Versicherten, aber keinerlei Informationen

über Diagnosen oder Behandlungen.

Kritiker wie etwa Hans Zeger von der Arge

Daten sehen genau diese ständige Datenweitergabe

als ausdrückliche Einladung,

darauf zuzugreifen.

Ungelöste Fragen des Zugriffs

„Der aktuelle Vorfall bestätigt einmal mehr

unsere Bedenken bezüglich der Datensi-

opfert. Für den Bürger bleibt die Frage,

wie und wo seine Daten eigentlich noch

sicher sind. Aus meiner Sicht kann es

dafür nur eine Antwort geben: Medizinische

Daten müssen innerhalb des

Arzt-Patienten-Gesprächs vertraulich

behandelt werden. Selbst im Hippokratischen

Eid nimmt die Schweigepflicht

einen zentralen Stellenwert ein.

In Zeiten moderner Kommunikationsmittel

wird diese Schweigepflicht des

Arztes immer schwieriger zu administrieren

und vielen Ärzten ist nicht mehr

klar, wo und wie die dokumentierten

Informationen gespeichert und verteilt

werden. Ich vertraue meine medizinischen

Daten meinem Arzt an und nicht

cherung im Gesundheitsbereich“, kommentierte

dazu der Präsident der Tiroler

Ärztekammer Arthur Wechselberger. Ihn

stört auch, dass es bei der Elektronischen

Gesundheitsakte zuletzt hauptsächlich um

technische Standards und Funktionen und

viel zu wenig um die Fragen von Datenschutz

gegangen sei. So gäbe es nach wie

vor viele ungelöste Fragen, wer unter welchen

Bedingungen und mit wessen Kontrolle

auf welche Daten zugreifen wird dürfen.

Die Betreiber des Pilotprojekts E-Medikation,

diesmal in Person des Direktors der

Expertenkommentar

Datenschutz und e-Health

16 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

einer anonymen Behörde. In Zeiten von

Facebook und Google+ gibt es keine

einfachen Antworten auf diese Fragen,

die nicht nur die Technik, sondern auch

die Gesellschaft betreffen. Beim Thema

Datenschutz muss dem Arzt-Patienten-

Verhältnis allerdings die zentrale Rolle

eingeräumt werden. Die Steuerung der

Datenzugriffe kann nur zwischen diesen

Partnern geregelt werden. Bei allen Sicherheitsmaßnahmen,

Kontrollen und

Filtern dürfen die Interessen sowie das

Vertrauen der Menschen nicht auf der

Strecke bleiben. ::

Mag. Benedikt Aichinger

www.x-tention.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com

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Pharmazeutischen Gehaltskasse, Wolfgang

Nowatschek, beeilten sich zu betonen,

dass die gesammelten Daten bei der Speicherung

und beim Transport verschlüsselt

würden. Und dass es sich bei dem Vorfall

in Tirol um ungesicherte Daten gehandelt

haben müsse. Ebenso nach kalmierenden

Worten suchten Vertreter des Peering

Point, so schlimm sei das gar nicht ...

Zweifel an der Sicherheit

Schon im Mai dieses Jahres war es, nachdem

angeblich verschlüsselte und höchst

penibel gesicherte Daten von Sony gehackt

worden waren, vonseiten der Wiener

Ärztekammer zu massiven Protesten

an der ELGA gekommen. Auch der im

Bundeskanzleramt angesiedelte Österreichische

Datenschutzrat wies vor dem

Sommer darauf hin, dass im geplanten

ELGA-Gesetz die Datensicherheit zu wenig

detailliert behandelt und nicht in all ihren

Konsequenzen durchdacht würde.

Laut einer im September präsentierten

Umfrage der Ärztekammer für Niederösterreich

fühlten sich von den befragten Ärzten

übrigens nur 42 Prozent ausreichend über

die elektronische Gesundheitsakte informiert.

70 Prozent der Befragten äußerten

starke Zweifel an der gebetsmühlenartig

Der Gesundheitsbereich durchlebt gerade

eine spannende Phase: In den nächsten

Monaten werden die Komponenten der

elektronischen Gesundheitsakte stufenweise

eingeführt, die E-Medikation ist bereits

teilweise in Probebetrieb. Das stellt

Kommunen, Spitäler, Pflegeeinrichtungen,

Ärzte und Lieferanten von Softwarelösungen

vor neue Herausforderungen:

Insellösungen müssen zu vernetzten Sys-

temen zusammengeschlossen werden,

es gilt eine gemeinsame Nomenklatur zu

schaffen. Und: Mitarbeiter müssen geschult

werden.

Unterstützung erhalten Unternehmen und Behörden bei diesen

notwendigen Schulungsmaßnahmen von der Life Long Learning

Academy Technikum Wien. Die LLL-Academy hat Österreichs führende

eHealth-Experten als Trainer engagiert und bietet zahlreiche

eHealth-Weiterbildungen an. Darüber hinaus organisiert die

wiederholten Zusicherung von Gesundheitsministerium

und Hauptverband über

die Datensicherheit. Ein Drittel der Ärzte in

Niederösterreich würde seinen Patienten

bei der E-Medikation ein Opting-out empfehlen,

so weitere Umfragewerte.

Auch der Gesundheitssprecher der ÖVP,

Erwin Rasinger, meinte zuletzt, dass Hackerangriffe

beispielsweise auf den Zentralserver,

über den das Projekt der E-Medikation

läuft, nicht ausgeschlossen werden

könnten. Datenlecks seien ebenso stets

möglich. Auch die bestehende Ablehnung

der Wiener Ärztekammer zur E-Medikation

wird mit Befürchtungen vor unzureichenden

Sicherheitsmaßnahmen für die hochsensiblen

Daten argumentiert. „Wichtig

wäre, Medikations- und Gesundheitsdaten

in der Obhut der behandelnden Ärzte

zu belassen“, so Johannes Steinhart, Vizepräsident

der Wiener Ärztekammer.

„Die größte Missbrauchsgefahr geht im

Fall von ELGA nicht von Hackern, sondern

von autorisierten Personen aus“, meint

dazu der Arzt Christian Husek, Sprecher

der „Initiative Elga“, die sich dagegen

ausspricht, große „Datendepots“ zu

schaffen, und die Zahl jener Personen,

die auf Daten zugreifen dürfen, möglichst

gering sehen möchte. Es gäbe ausreichend

funktionierende Systeme auf

regionaler Ebene über die schon länger

gesichert Daten ausgetauscht werden, so

Husek. ::

Foto: Günter Touschek/www.klangmenschen.at

Was E-Health bringt ::

Mag. Christian F.

Freisleben-

Teutscher ist

freier Journalist

in Linz.

redaktion@

cfreisleben.net

Mit Expertenwissen zum Erfolg

Auszug aus dem Seminarprogramm 2012:

Lehrgänge

HL7 Zertifizierung (E-Learning, 12 Wochen)

Seminare

IHE Basics für ELGA

Seminarreihe ELGA Implementierungsleitfäden „Inside“

IHE Advanced für ELGA

CDA und HL7 Standards

ELGA und Informationssicherheit

LLL-Academy Workshops und konzipiert Experten-Vorträge sowie

maßgeschneiderte Schulungen zu allen relevanten eHealth-

Themenbereichen. ::

nähere Infos unter

www.lllacademy.at

Termin

16.1. – 20.4.2012

Termin

5.3.2012

14.3. – 30.5.2012

31.5. – 1.6.2012

16.10.2012

15.11.2012

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 17

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TOP-Arbeitgeber im Gesundheitswesen

Gesundheit, Individualität, Menschlichkeit

Unter diesen Aspekten präsentiert sich

die SANLAS Holding GmbH mit Sitz in

Graz. In unseren Krankenanstalten und

Betreuungs- bzw. Pflegeeinrichtungen

werden jedes Jahr über 7.000 Patienten

medizinisch und pflegerisch versorgt. Die

Schwerpunkte liegen neben der neurologischen,

orthopädischen und psychiatri-

schen Rehabilitation auch im Bereich der

psychiatrischen Pflege und Betreuung

sowie in der Chirurgie. Wir sind ein expandierendes

Unternehmen und bieten in

unseren Einrichtungen neben modernsten

Standards optimale Voraussetzungen für

Ihre berufliche Karriere. Ab Herbst 2011

stehen unseren Patienten und Bewohnern

zwei weitere Standorte zur Verfügung:

In Krems/Hollenburg errichten wir eine

Privatklinik zur Rehabilitation von psychischen

Erkrankungen und in Weinitzen bei

Graz eine weitere Einrichtung im Bereich

psychiatrischer Pflege. Bewerben Sie sich

und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft

gemeinsam mit uns! ::

SAnLAS Holding GmbH | Parkstraße 11 | 8010 Graz | Tel.: +43(0)3133/2274-9110 | Fax: +43(0)3133/2274-9101 |

karriere@sanlas.at | www.sanlas.at

KABEG-Bildungszentrum für hohe Qualität

nach ISO zertifiziert

Die Mitarbeiter sind das Herzstück der Landeskrankenanstalten-

Betriebsgesellschaft (KABEG). Nur durch sie kann die optimale Versorgung

und Betreuung der Patienten gewährleistet werden.

Damit sich die Arbeit mit und an den Patienten immer am aktuellsten

Stand der Forschung orientiert, werden den rund 7.700 Mitarbeitern

des KABEG-Verbundes sowie den Mitarbeitern der übrigen

Krankenanstalten Kärntens sowie den Altenwohn- und Pflegeheimen

laufend Fort- und Weiterbildungen angeboten.

Für die hohe Qualität wurde das Bildungszentrum nun nach ISO

9001:2008 zertifiziert. „Diese Zertifizierung ist eine Bestätigung

der enormen Qualität unserer Einrichtung“, freut sich Oberschwester

Dr. Christine Leber-Anderwald vom Bildungszentrum über die

Auszeichnung. Sie sieht mit der Zertifizierung auch einen der

Hauptaspekte des Bildungszentrums bestätigt: Der Mitarbeiter

wird als Partner in der Erhaltung der Gesundheit gesehen. „Gut

ausgebildetes Personal steht für Qualität im Unternehmen. Das

Bildungszentrum der KABEG fungiert in der Umsetzung dieser

Betreuungsqualität als Unterstützer“, sagt Dr. Leber-Anderwald.

Aktuell werden zum Beispiel Ausbildungen im Bereich der Intensivpflege

und der Pflege im Operationsbereich sowie der Weiterbil-

18 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

dungslehrgang für Führungsaufgaben (Basisausbildung) „Basales

und mittleres Pflegemanagement“ angeboten. Fortbildungen gibt

es unter anderem zu „Onkologischer Pflege“, „Umgang mit belastenden

Erfahrungen in der Arbeit“ sowie „Krisenintervention und

Notfallpsychologie für das Pflegepersonal“.

Jährlich nehmen ungefähr 5.000 Teilnehmer die internen und externen

Schulungen in Anspruch. ::

www.kabeg.at/2094.html

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com

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TOP-Arbeitgeber im Gesundheitswesen ::

Bildungs-Know-how der KAGes

Mit der Akademie der Stmk. Krankenanstalten

(a-sk) bietet die SteiermärkischeKrankenanstaltengesellschaft

m.b.H. (KAGes) ihren Beschäftigten

und externen Kunden ein breitgefächertes

und maßgeschneidertes Bildungsangebot.

Das Bildungsprogramm ist einerseits in

Form eines gedruckten Bildungskalenders

im Intranet (für interne Mitarbeiter) und im

Internet (für externe Kunden) www.a-sk.at

einzusehen und zu buchen.

Die Fortbildungsangebote der KAGes

sind spezifisch an die Anforderungen der

Gesundheitsberufe angepasst. Es werden Impulsveranstaltungen,

wie z.B. zu den Themen Kommunikation, ganzheitliche Gesundheitsförderung,

Methoden und Techniken, oder fachliche

Workshops und Fortbildungen für einzelne Berufsgruppen angeboten.

Speziell für Teams werden Fortbildungen auch maßgeschneidert

konzipiert wie z.B. der „Workshop Kundenservice für

patientennahe Bereiche“.

Lernwege

Besonders hervorzuheben sind die Lernwege zu den Themen Kommunikation,

Projektmanagement und Qualitätsmanagement. Sie

zeichnen sich durch eine Fortbildungsreihe mit Pflicht- und Wahlfächern

in mehreren Modulen aus. Zum Beispiel wird im Lernweg

„Projektmanagement“ sowohl Wissen vermittelt als auch speziell

Hohe Spitalsqualität erfordert ein topqualifiziertes und

motiviertes Personal. Im Bereich des Gesundheitswesens

kommt daher der Qualifizierung und Weiterbildung des

Personals ein besonders hoher Stellenwert zu.

die Projektbegleitung und der Erfahrungsaustausch

für Projektfragen groß geschrieben. Darüber

hinaus ist es auch möglich, nur einzelnen

Themen wie z.B. „Projektmarketing und Evaluation

von Projekten“ oder „Team und Konfliktmanagement

in der Projektarbeit“ zu buchen.

Einzigartig in Österreich

Für die Pflege stellt die KAGes, bis dato in Österreich

erstmalig und einzigartig, das Angebot bereit, die

Sonderausbildungen Pflege im Operationsbereich,

Anästhesiepflege, Intensivpflege, Kinderintensivpflege

und Pflege bei Nierenersatztherapie als Universitätslehrgänge

zu absolvieren (www.sonderausbildung.at).

Weiters wurde die Möglichkeit geschaffen, nach Anerkennung der

bisherigen Sonderausbildungsabschlüsse als fachlich relevante

Vorbildung und mit positiver Absolvierung des Moduls Pflegewissenschaft

und Pflegeforschung, die akademische Qualifikation in

Form eines Upgrades zu erlangen. Die angebotenen Universitätslehrgänge

stellen somit eine deutliche Aufwertung des Pflegeberufes

dar und tragen zur weiteren Professionalisierung des Berufsstandes

bei.

Auch externe Interessenten sind willkommen

KAGes-Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing Dr. Werner Leodolter betont,

dass sich das Aus- und Weiterbildungsprogramm der KAGes

an den vielfältigen Bildungsbedürfnissen im Spitalsbetrieb orientiert

und die KAGes auch als Anbieter für externe Gesundheitseinrichtungen

ein attraktiver Partner zu günstigen Konditionen ist.

Der Großteil der Fortbildungen wird im Seminarzentrum der

KAGes (www.seminarzentrum.at) abgehalten, das internen wie externen

Kunden zur Verfügung steht. Das

Seminarzentrum zeichnet sich besonders

durch die professionelle Seminarbetreuung

und die verkehrsgünstige Lage aus.

Die unweit gelegene Steirische Weinstraße

bietet sich für Erholung nach intensiven

Seminartagen an. ::

Für Anfragen steht Ihnen gerne

Frau Mag. Sigrid Fanninger

unter der Telefonnummer

+43(0)316/340-5619 zur Verfügung.

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 19

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TOP-Arbeitgeber im Gesundheitswesen

Salzburger Landesklinken sind größter Arbeitgeber des Landes

Karriere in der Pflege

Mit über 5.000 Mitarbeitern sind die

Salzburger Landeskliniken (Landeskrankenhaus,Christian-Doppler-Klinik

und Landesklinik St. Veit) der größte Arbeitgeber

des Landes. Das Pflegepersonal ist dabei

mit 1474 Mitarbeitern (1340 LKH, 449 CDK und

85 STV) die größte Berufsgruppe. Neben einer

hohen Arbeitsplatzsicherheit werden den Mitarbeitern

auch ein Vielzahl an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

geboten.

Attraktive Angebote für Pflegekräfte

Besonderes Augenmerk wurde in den vergangenen

Jahren auf die Recrutierung von Pflegepersonal

gelegt. So konnten zusätzlich 60

Grundausbildungsplätze für diplomierte Pflegende

geschaffen werden. Darüber hinaus

starteten neue Sonderausbildungen für Psychiatrische

Pflege und für Kinder- und Jugendlichenpflege.

Zusätzlich wird an einem Modell

für eine 4-jährige berufsbegleitende Diplomausbildung

gearbeitet, um Berufsumsteigern

und Wiedereinsteigern die Qualifizierung zur

Pflegekraft zu ermöglichen.

Upgrade für Pflegehelfer

Für Pflegehelfer wurde ein besonders attraktives Ausbildungspaket

geschnürt, das die Aufschulung von Pflegehelfern auf diplomiertes

Gesundheits- und Krankenpflegpersonal ermöglicht. Seit

Herbst dieses Jahres erhalten Pflegehelfer, die an der verkürzten

Ausbildung teilnehmen, zusätzlich zum Taschengeld ein monatliches

Stipendium von 700 Euro. Können die Pflegehelfer zwei Jahre

Berufserfahrung nachweisen, besteht die Möglichkeit in das zweite

Ausbildungsjahr der Diplomausbildung einzusteigen. Sie erhalten

ihr Diplom dann bereits nach zwei Jahren.

Akademisch geprüft

Der Anreiz einen Pflegeberuf zu ergreifen, wurde auch für Maturanten

erhöht. Denn in Kooperation mit der Fachhochschule

Salzburg bietet die SALK 40 Studienplätze für Gesundheits- und

Krankenpflege pro Jahr an. Die Absolventen sind qualifiziert, am

Patientenbett zu arbeiten.

Fort- und Weiterbildung

Um die hohe Motivation zu erhalten, bietet die hauseigene Fort-

und Weiterbildungsakademie der Salzburger Landesklinken z.B.

Um einem Engpass bei den Pflegekräften vorzubeugen,

haben die Salzburger Landesklinken (SALK) in den vergangen

Jahren zahlreiche Maßnahmen getroffen. neben

zusätzlichen Ausbildungsangeboten, konnte auch die Zahl

der Ausbildungsplätze erhöht werden. Für die bestehenden

Pflegekräfte wurden zahlreiche Angebote zum Erhalt

der Arbeitsplatzzufriedenheit geschaffen.

Seminare zur Burn-out-Prophylaxe oder Arbeitsbewältigungscoaching,

maßgeschneiderte Organisationsentwicklungsseminare

für einzelne Abteilungen, Supervision oder auch Gesundheitsförderungsprogramme

an.

Familienfreundliches Unternehmen

Mit der Zertifizierung des Gesundheitsministeriums wurden die

Salzburger Landeskliniken als familienfreundliches Unternehmen

ausgezeichnet. Ausschlaggebend dafür waren Maßnahmen, die

nicht selbstverständlich sind: den Eltern stehen z.B. Betriebskindergärten

zur Verfügung, die auch in den Ferien immer geöffnet

haben. Bei den Arbeitszeiten, der -einsatzplanung oder den -abläufen

wird spezifisch auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingegangen,

um Familie und Beruf optimal vereinbaren zu können. ::

www.salk.at

20 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com

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TOP-Arbeitgeber im Gesundheitswesen ::

Richtlinien-Arbeit – Praxis-

Schulungen – Internationalität

Seit 2008 gibt es die Österreichische reinraumgesellschaft

(ÖrrG), seit 2010 ist sie die

Vertretung Österreichs im internationalen

reigen der dachgesellschaft ICCCS (International

Confederation of Contamination Control

Societies).

der gemeinnützige Verein mit derzeit 80 Mitgliedern

hat sich drei strategische Schwerpunkte

ausgesucht:

Richtlinien-Arbeit

Seit 2009 erarbeitet die ÖRRG Empfehlungen und Richtlinien zum

Thema Reinraum. Diese sind auf www.oerrg.at allgemein zugänglich,

um all jene Personen zu unterstützen, die sich in ihrem beruflichen

Kontext oft in nicht klar geregelten Bereichen bewegen.

So wurde letztes Jahr eine Empfehlung „Computer im OP“ veröffentlicht,

da die Verwendung eines Computers in einem Operationsraum

heutzutage Standard ist. Dann wurde in Zusammenarbeit

mit Apothekerverband und Apothekerkammer eine Richtlinie zu

Tisch-Lamina-Airflows in Apotheken erstellt.

Ihre Hinweise zur Verbesserung von Empfehlungen und Richtlinien

der ÖRRG und über Ihre Erfahrungen bei deren Anwendung sind

äußerst willkommen unter office@oerrg.at.

Schulungen mit Praxisbezug

Vom richtigen Verhalten der Mitarbeiter im Reinraum hängt alles

ab, auch wenn die Technik schon perfekt ist. Daher legt die ÖRRG

großen Wert auf Qualität und Praxisbezug bei Reinraumschulungen

und koordiniert dies mit den entsprechenden Anstrengungen

des VDI, der ICEB (International Cleanroom Education Board der

ICCCS) und der in diesem Bereich tätigen Mitglieder. Gemeinsam

mit dem Gesundheits-Cluster Oberösterreich gab es bereits das 3.

Reinraum- und Hygieneforum am 5. 4. 2011 in Linz. Demonstrationen

durch unsere Mitglieder zu praxisrelevanten Themen machten

den Besuchern die Bedeutung von praktischen Demonstrationen

und Übungseinheiten („learning by doing“) deutlich.

Nun wurde das erste ÖRRG-Tagesseminar „OP-Schulung im Schulungs-OP“

entwickelt. Es besteht aus den drei Hauptbereichen

Hygiene, Lüftung und OP-spezifische Themen. Beim Schwerpunkt

Hygiene geht es um klassische Infektionswege, richtige Händerei-

nigung, Kleidung und Schutzausrüstung. Die aktuellen Informationen

werden ergänzt durch eine Reihe praktischer Übungen.

Auf die Frage „Wozu Reinraumtechnik im OP?“ gibt die Auseinandersetzung

mit verschiedenen Sterilluftversorgungssystemen,

dem Überströmprinzip, Fehlfunktion und Fehlanwendungen aus

der Praxis Antwort. Im Workshop zum Thema Lüftung geht es um

die messtechnische Ermittlung der effektiven Schutzzone, um

Rauchversuche und den Einfluss der Einrichtung auf die Strömung.

Die OP-spezifischen Themen beinhalten die OP-Vorbereitung genauso

wie Infektionsmöglichkeiten. Der Praxisworkshop, in dem

OP-Situationen im Schulungs-OP nachgestellt werden, rundet das

Programm ab.

Die Teilnehmerzahl ist mit 15 Personen pro Termin beschränkt, damit

wirklich jeder Teilnehmer praktisch arbeiten kann. Die Seminare

werden sowohl zu bestimmten Terminen offen angeboten (www.

oerrg.at) als auch für Teams buchbar.

Internationalität

Die internationalen Kontakte der ÖRRG sichern den frühzeitigen

Zugang zu reinraumrelevanten Informationen. Dazu gehören Normen

genauso wie die Mitarbeit in Arbeitsgruppen der Schwesterorganisationen

in der Schweiz und in Deutschland. Und das kommt

dann wieder den Mitgliedern der ÖRRG zugute. ::

Angelika reichl

Sekretärin ÖrrG

office@oerrg.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 21

P R O M O T I O N


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Management/Wirtschaft

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Alten- und Pflegeheim,

Management von

Ärztliche Niederlassung

Betriebswirtschaft im

Gesundheitswesen

CaremanagerIn Akad.

FH Oberösterreich

www.fh-ooe.at, +43(0)732/2008-4102

Epidemiology

Evaluation

Führungskräfte,

medizinische

(SIEHE AUCH SEITE 58)

Führungskräfte,

medizinische (Abteilungs-

und Krankenhausleitung)

Führungskräfte/Heimleitungen

in der Altenarbeit

Gesundheits- und

Sozialmanagement

Gesundheits- und

Sozialmanagement

Gesundheits- und

Sozialmanagement

Gesundheitslogistik

Gesundheitsmanagement

Gesundheitsmanagement

Gesundheitsmanagement

MSc/MBA

Abschlusszeugnis

BSc

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2818

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2641

Case Management Diplom PGA Akademie, Linz

www.pga.at,

+43(0)732/787810-10

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften,

Medizinische Informatik und Technik, www.umit.at, +43(0)50/8648-3880

Der Diplomlehrgang zum/zur Case ManagerIn bietet eine fundierte theoretische und praxisorientierte

Weiterbildung zur professionellen Anwendung von Case Management. Zielgruppe: Fachkräfte aus der

Pflege, der Medizin, der Sozialarbeit, dem Versicherungswesen und der Beschäftigungsförderung.

Dauer: Basismodul (116 UE): Februar bis Oktober 2012; Aufbaumodul (90 UE): November 2012 bis März

2013. Der Lehrgang orientiert sich an den aktuellen Richtlinien der Österreichischen Gesellschaft für Care

und Case Management (ÖGCC).

MSE

Akad.Exp.,

MSc

Abschlusszeugnis

Zertifikat

Akad.

MBA

Harzburg-

Diplom

BA

BA

MA

BA

MA

Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften

www.uni-bielefeld.de, +49(0)521/106-4455

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/802-2916

Medizinische Universität Graz, Postgraduate School

postgraduate.school@medunigraz.at,

www.meduni-graz.at/ps, +43(0)316/380-4008

Paracelsus Medizinische Privatuniversität

www.pmu.ac.at, +43(0)664/2216734

Altenbetreuungsschule des Landes OÖ in Kooperation mit der Universität Salzburg

www.altenbetreuungsschule.at

Body & Health Academy

www.bodytrainer.at, +43(0)7289/71999

AFW Wirtschaftsakademie Bad Harzburg GmbH

www.afwbadharzburg.de, +49(0)5322/9020-0

bfi Oberösterreich in Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule

www.bfi-ooe.at, +43(0)810/004005

APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft, University of Applied Sciences

www.apollon-hochschule.de, +49(0)421/378266-150

FH Kärnten

www.fh-kaernten.at, +43(0)5/90500-4101

IMC FH Krems

www.fh-krems.ac.at

22 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement

www.dhfpg.de, +49(0)681/6855-150

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Gesundheitsmanagement

im Tourismus

Gesundheitsmanagement

und Gesundheitsförderung

Gesundheitsmanagement

und Public Health

Gesundheitsökonomie

Neu ab 2012:

Präventions- und

Gesundheitsmanagement

Gesundheitstechnologie-

Management

Gesundheitstourismus

Gesundheitswirtschaft,

Praxiswissen

Gesundheitstourismus,

Wellness- und Veranstaltungsmanagement

Gesundheitswissenschaften

berufsbegleitend

Gesundheitswissenschaften,

angewandte

Health Administration

Health Care and

Hospital Management,

international

BA/MA

BA

Beginn jederzeit! Auch ohne Abitur!

Akad., MSc,

MBA

MBA

Mag.

Zertifikat

MHA

MBA

FH Joanneum, Bad Gleichenberg

www.fh-joanneum.at, +43(0)316/5453-6700

Fachhochschulstudiengänge Burgenland Ges.m.b.H.

Fachhochschul-Studienzentrum Pinkafeld

office.gmf@fh-burgenland.at

www.fh-burgenland.at, +43(0)3357/45370-0

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at

+43(0)2732/893-2640

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2741

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften,

Medizinische Informatik und Technik

lehre@umit.at, www.umit.at, +43(0)50/8648-3880

Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften

www.uni-bielefeld.de, +49(0)521/106-4455

Management/Wirtschaft ::

Inhalte: Gesundheitsförderung, -management, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Gesundheitswissenschaften,

Betriebstechnik, Soziales. Berufsfelder: Gesundheitsmanagement, Unternehmensberatung

im Bereich des Gesundheitswesens, Managementpositionen im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens

sowie der Gesundheitstouristik, Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Projektmanagement

und ReferentInnen für Gesundheitsförderung. Organisation: Vollzeit, 6 Semester. Studiengebühren: keine

BA/MA

BA

BA

BA

Zertifikat

APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft,

University of Applied Sciences

info@apollon-hochschule.de,

www.apollon-hochschule.de, +49(0)421/378266-150

Die Fernstudiengänge der APOLLON Hochschule ermöglichen Studierenden, ihre

Berufserfahrungen berufsbegleitend und flexibel um einen Bachelor-Abschluss in

Gesundheitsökonomie, -tourismus, -logistik oder Präventions- und Gesundheitsmanagement

zu erweitern. Auch im Fernstudienangebot: Weiterführende, genau auf die

Branche zugeschnittene Master-Studiengänge und zahlreiche kompakte Hochschulzertifikatskurse

zu aktuellen Themen!

Zielgruppe: Qualifizierte und motivierte StudienanfängerInnen mit und ohne Berufserfahrung, die eine

fundierte Ausbildung mit sehr guten Zukunftsperspektiven anstreben. Organisation: 4 Semester mit 11

Blockwochen. Kosten: € 2.600/Semester. Studienorte: Wien, Linz (in Kooperation mit der PGA-Akademie),

Hall in Tirol.

Nations HealthCareer und Frankfurt School of Finance and Management

www.nations-healthcareer.com, +49(0)3302/2021220

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Jobs für Österreich

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 23


::

Management/Wirtschaft

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Health Care Management

Health Care Management

Health Care Management

Gesundheitsmanagement

Sozialmanagement

Health Care Management,

international

Non-Profit-, Sozial- und

Gesundheitsmanagement

Vollzeit

Health Care Management,

Professional MBA

Health Communication

MBA

MBA

BSc

Medizinische Universität Wien

in Kooperation mit der Universität Wien

und der PremiQaMed Management GmbH

hcm-office@meduniwien.ac.at, www.meduniwien.ac.at/hcm-wien, +43(0)1/40160-40110

Zentrales Ziel des MBAs ist die Stärkung der Managementkompetenz der Teilnehmer, die maßgeschneiderte

Qualifikationen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Gesundheitsökonomie, Recht, Informationstechnologie

und Marketing erwerben und in einer professionell heterogen zusammengesetzten Gruppe

lernen, Probleme fachübergreifend zu lösen. Besonderer Wert wird auf eine praxisbezogene Vermittlung

der Lehrinhalte gelegt. Organisation: Studiendauer 2 Jahre, berufsbegleitend, 11 Präsenzphasen von 8

Tagen. Studienbeginn: März 2012. Kosten: € 15.000, zahlbar in Raten

BA/MA

MA

BA

MBA

Salzburg Management GmbH, University of Salzburg Business School

www.smbs.at

SRH FernHochschule Riedlingen

Kontakt: Irene Störkle

info@fh-riedlingen.srh.de, www.fh-riedlingen.de, +49(0)7371/9315-26

Die SRH FernHochschule Riedlingen bietet im Bereich Health Care Management berufsbegleitende

Fernstudiengänge mit Bachelor- und Masterabschluss an. Dieses gesundheitswirtschaftliche Angebot

richtet sich an Interessenten, die in ihrer beruflichen Entwicklung Führungsverantwortung für Einrichtungen

des Gesundheitswesens wie Krankenkassen, Kliniken, Pflegeeinrichtungen oder Ärztenetzwerke

übernehmen möchten. Die Hochschule ist für die Höchstdauer von zehn Jahren vom deutschen

Wissenschaftsrat akkreditiert.

Health Care Management MBA

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at

+43(0)2732/893-2640

MCI Management Center Innsbruck

office@mci.edu, www.mci.edu

+43(0)512/2070-0

Das betriebswirtschaftliche Studium vermittelt das Wissen und die Werkzeuge für eine

Tätigkeit in jenen Organisationen, die sich wesentlichen gesellschaftlichen Anliegen

widmen. Betriebswirtschaftliche Fächer werden mit großem Praxisbezug vermittelt und

mit hohen Anforderungen an Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung verknüpft. Vor-

allem der Master im Bereich Health Care setzt auf einen internationalen Fokus. Organisation:

MA 4 Sem., in Englisch; BA 6 Sem., in Deutsch. Kosten: € 363/Semester.

WU Executive Academy,

Wirtschaftsuniversität Wien

Kontakt: Else Nordberg

pmba_hcm@wu.ac.at

www.executiveacademy.at/pmba

+43(0)1/31336-6512

Seit über 20 Jahren ist dieser Master die erste Adresse für die Ausbildung von aktiven und zukünftigen

Führungskräften im Gesundheitsbereich. Sie kombiniert betriebswirtschaftliches Know-how, soziale Kompetenz,

rechtliche Kenntnisse und fundiertes Wissen über die Funktionsweisen nationaler und internationaler

Gesundheitssysteme. Die Teilnehmer erwerben alle Schlüsselqualifikationen für ein leistungsstarkes

und effizientes Management in der Spitalsleitung, der Personalführung und im Bereich Public Health.

Dauer: 24 Monate. Start: September 2012. Kosten: € 15.000

24 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften

www.uni-bielefeld.de, +49(0)521/106-4348

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Health Economics

Health Insurance

Management

Health Management

Health Technology

Assessment, Evidencebased

Healthcare &

Decision Science

Insurance Medicine –

Versicherungsmedizin

(SIEHE AUCH SEITE 37)

MA

Abkürzungen im Verzeichnis

Akad. ................. Akademische/r

BA.................... Bachelor of Arts

Bakk. . . . . . . . . . . . . . . . . . Bakkalaureus / Bakkalaurea

BSc. .................. Bachelor of Science

BScN ................. Bachelor of Science in Nursing

DI, Dipl.Ing. ............ Diplomingenieur / Diplomingenieurin

Dr. med. dent. .......... Doktor der Zahnmedizin

Dr. med. univ. .......... Doktor der Humanmedizin

Dr. scient. med. ........ Doktor der medizinischen Wissenschaft

DrPH ................. Doctor of Public Health

EMPH................. European Master of Public Health

GCP .................. Good Clinical Practice

GLP .................. Good Laboratory Practice

GMP . . . . . . . . . . . . . . . . . . Good Manufacturing Practice

MA ................... Master of Arts

Mag., Mag. a . . . . . . . . . . . . Magister, Magistra

MAS .................. Master of Advanced Studies

MBA .................. Master of Business Administration

MDSc ................. Master of Dental Science

MHA .................. Master of Health Administration

MHPE................. Master of Health Professional Education

MPH .................. Master of Public Health

MSc. .................. Master of Science

MSc.-RT............... Master of Science in Radiologietechnologie

MScN ................. Master of Science in Nursing

MWHM ................ Master of Workplace Health Management

Ph.D. ................. Philisophical Doctor

PMPH................. Professional Master of Public Health

PMSc.................. Professional Master of Science

PLL.M ................ Professional Master of Law

QB ................... Qualitätsbeauftragter

QM ................... Qualitätsmanager

ULG .................. Universitätslehrgang

BA

MA

MSc

MA

Management/Wirtschaft ::

APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft, University of Applied Sciences

www.apollon-hochschule.de, +49(0)421/378266-150

SRH FernHochschule Riedlingen

info@fh-riedlingen.srh.de, www.fh-riedlingen.de, +49(0)7371/9315-26

APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft, University of Applied Sciences

www.apollon-hochschule.de, +49(0)421/378266-150

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften,

Medizinische Informatik und Technik

lehre@umit.at, www.umit.at, +43(0)50/8648-3880

This Master Program is the first international Master Program of this kind and part of the Continuing Education

Program in Health Technology Assessment & Decision Sciences (HTADS) at the Institute of Public

Health, Medical Decision Making and HTA at UMIT. This program was designed to provide high quality

education and comprehensive training on key issues within three important disciplines for those pursuing

careers in the health sector. It covers the three primary areas that inform medical and policy decisions in

healthcare. Tuition Fee: € 2.400 per Semester. Place: Hall in Tirol

asim Academy of Swiss Insurance Medicine der Universität Basel,

in Kooperation mit der Universität Tübingen und der Medizinischen Universität

ybollag@uhbs.ch, www.asim.unibas.ch, +41(0)61/265-5568

FÜR ALLE, DIE PERSÖNLICH UND BERUFLICH WACHSEN WOLLEN

WEITERBILDUNG

AN DER UNIVERSITÄT GRAZ

Führungsaufgaben in Einrichtungen des

Gesundheits- und Sozialwesens

ULG, mittleres Management, Start: 16. Jänner 2012, € 3.080,-

MLG, gehobenes Management, Start: Februar 2014, € 6.175,-

Master Upgrade, Start: 21. September 2012, € 1.600,-

Lehrer und Lehrerinnen der

Gesundheits- und Krankenpflege

Masterlehrgang, Start: Herbst 2013, € 8.690,-

Master Upgrade, Start: 9. März 2012, € 1.600,-

Klinische Embryologie

Masterlehrgang, Start: 3. März 2012, € 15.950,-

Case- und Care-Management mit integriertem

Mittleren Pflegemanagement

Universitätskurs, Start: 16. Jänner 2012, € 4.180,-

Sachverständige der Gesundheits- und

Krankenpflege

Universitätskurs, Start: 7. Februar 2012, € 2.855,-

Prävention und betriebliche

Gesundheitsförderung

Universitätskurs, Start: 16. März 2012, € 3.490,-

Nähere Informationen unter: www.uniforlife.at, 0316-380/1013

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 25


::

Management/Wirtschaft

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Krankenhausbetriebswirtschaft

und Health Care

Management

berufsbegleitend

Krankenhausleitung

(Med. Führungskräfte)

Krankenhausmanagement

Krisen- und Katastrophenmanagement

Management for Health

Professionals –

Schwerpunkt Krankenhausmanagement

Management im

Gesundheitswesen

berufsbegleitend

Management sozialer

Organisationen

Management von

Gesundheits- und

Sozialeinrichtungen

Management von Gesundheitsunternehmen

Dipl. KH-BW,

Akad. HCM

Akad.Exp.,

MSc, MBA

Akad.

Zeugnis/MBA

MA

ÖIK – Österreichisches Institut für Krankenhausbetriebsführung

klaus.watzinger@scheibbs.lknoe.at, www.oeik.at

+43(0)7482/404-1011

Ausgezeichnete, praxisbezogene Managementausbildung für aktive und künftige Führungskräfte in Gesundheitsorganisationen

aller Berufsgruppen. Ein anschließendes MBA-Upgrade ist möglich. 5 Semester

geblockt zu je 2 Wochen, € 1.800/Semester. Weitere Angebote: Betriebswirtschaftliches Basisseminar:

3 Blöcke zu je 1 Woche, € 1.720 / Krankenhaus-Controlling: 4 Blöcke zu je 1 Woche, € 2.800 / Personalmanagement:

6 Tage geblockt, € 1.000 / Warenwirtschaft: 3 Tage geblockt, € 500.

Zeugnis &

Zertifikat

MSc

MA

MA

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at/krankenhausleitung

+43(0)2732/893-2640

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2640

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik

und Technik, lehre@umit.at, www.umit.at, +43(0)50/8648-3839

FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH

ManagementHealthProfessionals@fhgooe.ac.at

www.fh-gesundheitsberufe.at

+43(0)50/344 280-00

Diese Master-Ausbildung vermittelt auf praxisnahe Weise alle Kompetenzen für leitende Positionen im

Gesundheits- und Sozialbereich. Studierende erwerben Leadership-, Management-, Wissenschafts-, Sozial-

und Selbstkompetenz sowie problemlösungsorientierte und kritische Fachkompetenzen für Führungsaufgaben

im mittleren und höheren Management von Institutionen des Gesundheits- und Sozialbereichs.

Fachhochschulstudiengänge Burgenland Ges.m.b.H.

Fachhochschul-Studienzentrum Pinkafeld

office.gmf@fh-burgenland.at

www.fh-burgenland.at, +43(0)3357/45370-0

Inhalte: Gesundheitswissenschaften und Gesundheitsförderung, Strategisches Management, Managementtechniken,

Gesundheitsökonomie. Berufsfelder: Stationäre und ambulante Einrichtungen des Gesundheits-

und Sozialwesens, Trägerorganisationen im Gesundheitswesen, gesundheitstouristische Betriebe,

öffentliche Verwaltung, Gesundheitsbetriebe, Pharmaindustrie, Medizintechnik, Lehre, Aufgaben

im Arbeitnehmerschutz. Organisation: berufsbegleitend, 4 Semester. Studiengebühren: keine

IBG – Institut für Bildung im Gesundheitsdienst GmbH

www.ibg-bildung.at, +43(0)7249/42888-0

Technische Universität Kaiserslautern,

Distance and Independent Studies Center (DISC)

Kontakt: Martin Pielach

m.pielach@zfuw.uni-kl.de, www.zfuw.de, +49(0)631/205-4930

Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte in Gesundheits- u. Sozialeinrichtungen sowie Personen, die eine

leitende Position in diesem Bereich anstreben. Zugangsvoraussetzung: abgeschlossenes Hochschulstudium

(Universität oder FH) und Nachweis einer einjährigen Berufstätigkeit nach dem Erststudium. Organisation:

4 Semester berufsbegleitend. Kosten: z.Zt. € 1.150/Semester, Sozialbeitrag in Höhe von € 90/

Semester, einmalige Masterprüfungsgebühr z.Zt. € 500.

IMC FH Krems

www.fh-krems.ac.at

26 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Medical Practice

Management

Medizinrecht

Organisationsberatung/

Organisationsentwicklung

Patientensicherheit und

Qualität im Gesundheitssystem

(SIEHE AUCH SEITE 49)

Patientensicherheit durch

Risiko- und Qualitätsmanagement

BA

P.LLM

(Medical Law)

OP-Management MSc, MBA Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at/opm

+43(0)2732/893-2818

MSc

MSc

Schloss Hofen – Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung

in Kooperation mit der FH Vorarlberg, www.schlosshofen.at, +43(0)5574/4930-133

Universität Wien – Postgraduate Center

ulg.patientensicherheit@univie.ac.at

www.postgraduatecenter.at, +43(0)1/4277-22205

Das Masterprogramm befähigt die AbsolventInnen zur Übernahme von Leitungspositionen in allen Bereichen

des Gesundheitswesens, bei denen Führungsverantwortung, Patientensicherheit und Qualitätssicherung

von Belang sind. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der direkten Verbindung zwischen Theorie

und Praxis für innovative Ansätze zur Verbesserung der Sicherheit im Gesundheitswesen. Zielgruppe: alle

im Gesundheitswesen tätigen Personen (MedizinerInnen, Pflegepersonal, Fachkräfte aus dem psychosozialen

Bereich, etc.). Dauer: 4 Semester (1x pro Monat Do-Sa). Kosten: € 13.800

Akad.Exp.,

MSc

Genügend genügt?

Praxiskurse im Schulungsreinraum

WISSENSVERMITTLUNG

ERFOLGSKONTROLLE

FÜLLEN DER WISSENSLÜCKEN

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2640

Management/Wirtschaft ::

SRH FernHochschule Riedlingen

info@fh-riedlingen.srh.de, www.fh-riedlingen.de, +49(0)7371/9315-26

MedAk – Medizinische Fortbildungsakademie OÖ

office@medak.at, www.medak.at, +43(0)732/778371-315

Praxis

Theorie

Schulungserfolg

Zertifikat

Komplettierung

Erfolgskontrolle

Hämosan LSS GmbH, 8262 Ilz, Neudorf 13 Tel. +43 3385/8117 www.haemosan.com

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 27


::

Management/Wirtschaft

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Pharmamanagement

Prävention & Gesundheitsmanagement

Prozess- und Changemanagement

im Gesundheitswesen

Prozessmanagement

Gesundheit

(SIEHE AUCH SEITE 54)

Public Health ULG

(SIEHE AUCH SEITE 58)

Public Health

Public Health

Public Health

Public Health

Public Health and Health

Systems Management

(Postgraduate Studium)

Qualitäts- und Prozessmanagement

im Gesundheitswesen

Qualitätsmanagement

Fernlehre

Qualitätsmanagement,

pharmazeutisches

Rettungsdienstmanagement

Akad., MSc,

MBA

MA

Zertifikat

BA

MPH

Zertifikat

MPH

MSc, Dr.PH,

EMPH

MPH

MPH

MSc

QB/QM

Abschlusszeugnis

Akad.Exp.,

MSc, MBA

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2743

Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement

www.dhfpg.de, +49(0)681/6855-150

Paracelsus Medizinische Privatuniversität

www.pmu.ac.at/pcm, +43(0)662/442002-1214

FH Oberösterreich, Campus Steyr

info@fh-ooe.at, www.fh-ooe.at/pmg

+43(0)7242/44808-0

Medizinische Universität Graz

http://public-health.meduni-graz.at

+43(0)316/380-7772

Kontakt: Mag. Maria Sendlhofer

Ziel des modernen Universitätslehrgangs ist eine multidisziplinäre Ausbildung mit den Schwerpunkten Management

in der Gesundheitsförderung und Management in der Krankenversorgung. Mit dem Abschluss

qualifizieren Sie sich für eine Führungsposition in einem sich rasch wandelnden Gesundheitssystem, in

dem Public Health eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Organisation: 4 Semester berufsbegleitend,

2-wöchentlich jeweils Freitag und Samstag. Starttermin: Herbst 2012. Kosten: € 12.000

APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft, University of Applied Sciences

www.apollon-hochschule.de, +49(0)421/378266-150

Schloss Hofen – Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung

www.schlosshofen.at

Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften

www.uni-bielefeld.de, +49(0)521/106-4455

Universität Wien – Postgraduate Center

www.mph-vienna.at, +43-(0)676/7359759

Johannes-Kepler-Universität und Akademie für Gesundheit und Bildung

der Kreuzschwestern GmbH

www.ph-cr.jku.at, +43(0)732/2468-9383 und +43(0)7242/350 836

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH

www.fhg-tirol.ac.at, +43(0)50/8648-4777

CQa Corporate Quality Akademie

Kontakt: Fr. Pospiech

b.pospiech@cqa.de, www.cqa.de, +49(0)2961/908951

Die berufliche Weiterbildung zum QM gemäß europaweiter competence specification 9000 der EOQ gliedert

sich in die Module Qualitätsbeauftragter (QB) und Total Quality Management (TQM). Alle CQa-Angebote,

sowohl der Komplettlehrgang Qualitätsmanager im Gesundheitswesen und in sozialen Einrichtungen als

auch die Module QB und TQM, sind von der Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen. CQa-Absolventen

können die QM-Prüfung beim personalzertifizierer DGQ beantragen. Kosten: € 2.900

Universität Wien – Postgraduate Center

www.postgraduatecenter.at, +43(0)1/4277-55074

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2743

28 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Risikomanagement,

Klinisches

Technik im Gesundheitswesen,

Management für

Therapy Management

Versorgungsmanagement

Workplace Health

Management

Seminare, Lehrgänge,

Ausbildungen

Akad.

Akad.Exp.,

MSc, MBA

BA

Zertifikat

MWHM

Teilnahmebestätigung

bzw. Zertifikat

TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH

Kontakt: Fr. Mag. Sylvia Frantar

fsy@tuv.at, www.tuv-akademie.at

+43(0)1/6175250-8188

Management/Wirtschaft ::

SANICADEMIA Internationale Fortbildungsakademie für Gesundheitsberufe

www.sanicademia.eu, +43(0)4242-22400

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2743

SRH FernHochschule Riedlingen

www.fh-riedlingen.de, +49(0)7371/9315-26

APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft, University of Applied Sciences

www.apollon-hochschule.de, +49(0)421/378266-150

Universität Bielefeld, School of Public Health

www.uni-bielefeld.de, +49(0)521/106-4455

Die TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH bietet in den Bereichen Medizintechnik und Gesundheitswesen ein

breit gefächertes Programm wie z.B.:

• Lehrgang zum/r zertifizierten Medizinprodukteberater/in

• Ausbildung zum/r zertifizierten Quality & Regulatory Affairs Manager/in für Medizinprodukte

• TÜV Medizinprodukte-Tag

• Der/Die Technische Sicherheitsbeauftragte in Einrichtungen des Gesundheitswesens

• Ausbildungen zum/r zertifizierten Qualitätsmanager/in, -beauftragten & -auditor/in im

Gesundheitswesen

• Lizenziertes KTQ ® -Training für Krankenhausmitarbeiter/innen (in Kooperation mit Condia Consulting)

• Ausbildung zum/r zertifizierten Risikomanager/in im Gesundheitswesen

Der Europäische Weg

Das Angebot an neuen und bedarfsgerechten internationalen Aus-

und Weiterbildungsprogrammen im Gesundheitswesen ist derzeit

noch sehr spärlich. Diese Lücke schließt die SANICADEMIA: die

Internationale Fortbildungsakademie für Gesundheitsberufe EWIV

bietet an die aktuellen Veränderungen in Europa angepasst maßgeschneiderte

Bildungsprogramme für das Gesundheitswesen.

Die SANICADEMIA, ein Kooperationsprojekt der Länder Kärnten,

Friaul-Julisch Venetien, des Veneto und Sloweniens, ist Vorreiter

für grenzüberschreitenden Aus- und Weiterbildungen: zahlreiche

Fachseminare, Workshops und Kongresse sowie zwei Master-

Lehrgänge (Qualitäts- und Risikomanagement) beerücksichtigen

aktuelle zentrale Themen des Gesundheitswesens. Der Lehrgang

„Internationaler Master für Qualitätsmanagement in den Europäischen

Gesundheitssystemen“ befähigt AbsolventInnen, Qualitätsmanagement

in Gesundheitsinstitutionen aller europäischen

Länder einzuführen. Auch der Master „Klinisches Risikomanagement“

berücksichtigt die europäische Komponente: Krisen-, Katastrophen-

und Risikomanagement in Gesundheitsbetrieben sind

die Kernbereiche eines immer aktuellen Themas. Die Expertise

internationaler Fachleute ist insbesondere im Zusammenhang mit

Risiken im Gesundheitswesen von besonderer Bedeutung.

Beide Master-Ausbildungen richten sich an alle im Gesundheitswesen

Tätigen. Und die bisherigen Kurse zeigen, dass Multidisziplinarität

und grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch in der

Medizin, Pflege und Administration gute Gründe sind, warum die

TeilnehmerInnen die Lehrgänge wieder besuchen würden. ::

www.sanicademia.eu

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 29

P R O M O T I O N


::

Soziales

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Altenarbeit

Altenarbeit/Behindertenarbeit

mit integrierter

Pflegehilfeausbildung

Behindertenarbeit

Behindertenarbeit

mit Pflegehilfe

Behindertenarbeit,

Behindertenbegleitung

Behindertenbegleitung

Behindertenbegleitung

mit pädagogischem

Schwerpunkt

Demenzstudien –

medizinisches und soziales

Management von Personen

mit Demenz

Ehe-, Familien- und

Lebensberatung

Familienarbeit

Leadership und Soziales

Management in Non-

Profit-Organisationen

Lebens- und

Sozialberatung

Fach- od. Diplom-

Sozialbetreuer/in

Fach- od. Diplom-

Sozialbetreuer/in

Fach- od. Diplom-

Sozialbetreuer/in

Fach- od. Diplom-

Sozialbetreuer/in

Fach- od. Diplom-

Sozialbetreuer/in

Fach- od. Diplom-

Sozialbetreuer/in

Fach- od. Diplom-

Sozialbetreuer/in

Zertifikat, Akad.

Exp., MSc

Diplom

Fach- od. Diplom-

Sozialbetreuer/in

MBA

Diplom

Diakoniewerk Gallneukirchen, Schule für Sozialbetreuungsberufe

www.diakoniewerk.at, +43(0)7235/63251-265

Caritas St. Pölten, Bildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe

www.bigs.ac.at, +43(0)2742/353550

Caritas Ausbildungszentrum Linz, www.caritas.at, +43(0)732/732466

Caritas Salzburg, Schule für Sozialbetreuungsberufe

www.sob-caritas.at, +43(0)662/908668

Diakoniewerk Gallneukirchen, Schule für Sozialbetreuungsberufe

www.diakoniewerk.at, +43(0)7235/63251-265

Caritas Bildungszentrum Tirol

www.caritas-bildungszentrum.at, +43(0)512/582856

Caritas Wien, Schule für Sozialbetreuungsberufe-Behindertenarbeit (SOB)

www.lhb.caritas-wien.at, +43(0)1/2142580

Caritas Ausbildungszentrum Graz

http://abz-wielandgasse.caritas-steiermark.at/, +43(0)316/824151

Caritas Ausbildungszentrum Linz, www.caritas.at, +43(0)732/2666-4329

Diakonie-Zentrum Salzburg, www.diakoniewerk.at, +43(0)662/6385-922

Caritas Kärnten, Schule für Sozialbetreuungsberufe

www.caritas-kaernten..at, +43(0)463/511404-0

Caritas Salzburg, Schule für Sozialbetreuungsberufe

www.sob-caritas.at, +43(0)662/908668

Caritas Bildungszentrum Tirol

www.caritas-bildungszentrum.at, +43(0)512/582856

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2811

Caritas Kärnten, Private Lehranstalt für Ehe- und Familienberatung

www.caritas-kaernten..at, +43(0)463/511404-19

Caritas Ausbildungszentrum Graz

http://abz-wielandgasse.caritas-steiermark.at/, +43(0)316/824151

Caritas Ausbildungszentrum Linz, www.caritas.at, +43(0)732/732466

Caritas Ausbildungszentrum Wien Seegasse, www.caritas.at, +43(0)1/3172106

Caritas Salzburg, Schule für Sozialbetreuungsberufe

www.sob-caritas.at, +43(0)662/908668

Caritas Bildungszentrum Tirol

www.caritas-bildungszentrum.at, +43(0)512/582856

ARGE Bildungsmanagement Wien

www.bildungsmanagement.at

Pro Mente Akademie Wien

www.promenteakademie.at, +43(0)1/5131530-0

30 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Social Management

berufsbegleitend

Social Work

berufsbegleitend

Sozial Managen

berufsbegleitend

Sozialberufe

dreijährige Fachschule,

ab 14 Jahren

Sozialdienste

(zweijährig)

Soziale Arbeit

MSc

MSc

Diplom

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2741

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2643

Akademie für Sozialmanagement ASOM

www.sozialmanagement.at, +43(0)1/8039869

Caritas Salzburg, Fachschule für Sozialberufe

www.ac-caritas.at, +43(0)662/625977

Soziale Arbeit BA/MA

FH Kärnten

www.fh-kaernten.at/soz

+43(0)5/90500-4201

Soziale Arbeit, Sozialpolitik

& -management

Bachelor und/

oder Master

Caritas St. Pölten, Bildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe

www.bigs.ac.at, +43(0)2742/353550

Caritas Ausbildungszentrum Wien Seegasse

http://seegasse.caritas-wien.at, +43(0)1/3172106

Caritas Schulzentrum Graz, HLW Sozialmanagement Graz

http://hlw-sozialmanagement.caritas-steiermark.at/, +43(0)316/8015-430

Caritas Wien, Fachschule für Sozialberufe Wr. Neustadt

www.fsbwr-neustadt.ac.at, +43(0)2622/23847

Caritas Kärnten, Fachschule für Sozialberufe I

www.fachschulesozialberufe1.ksn.at, +43(0)463/56729

Caritas St. Pölten, Bildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe

www.bigs.ac.at, +43(0)2742/353550

Caritas Wien, Fachschule für Sozialberufe Wr. Neustadt

www.caritas.at, +43(0)2622/23847

Caritas Kärnten, Fachschule für Sozialberufe I

www.fachschulesozialberufe1.ksn.at, +43(0)463/56729

Caritas Steiermark, Lehranstalt für Sozialberufe Rottenmann

http://la-rottenmann.caritas-steiermark.at/, +43(0)3614/2312

FH Campus Wien, www.fh-campuswien.ac.at, +43(0)1/6066877-3100

FH Joanneum, www.fh-joanneum.at, +43(0)316/5453-8700

FH Oberösterreich, www.fh-ooe.at, +43(0)732/2008-2200

FH Salzburg, www.fh-salzburg.ac.at, +43(0)50/2211-1151

FH St. Pölten, www.fhstp.ac.at

FH Vorarlberg, www.fhv.at, +43(0)5572/792-5300

Soziales ::

Bachelor: bietet sichere Grundlagen für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit, das Curriculum ist

gut überschaubar, verständlich nach Lebensaltern aufgebaut; Besonderheiten: 4 Wahlfächer im 5. und 6.

Semester, Auslandssemester sind möglich, Kreativität und hoher Praxisbezug. Master: mit Profil „Entwickeln

& Gestalten“, einzigartig im deutschsprachigen Raum; zielt auf handlungsorientierte Kompetenzen

und neue Lösungen in dynamischen Wachstumsfeldern des Sozialen; Verbindung von Theorie & Praxis

durch integrierte Projektarbeit.

MA

MCI Management Center Innsbruck

www.mci.edu, +43(0)512/2070-3400

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 31


::

Soziales

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Sozialmanagement

Sozialmanagement

fünfjährig, ab 14 Jahren

Sozialmanagement

Sozialmanagement,

ISMOS

Sozialpädagogik

Sozialraumorientierte und

klinische Soziale Arbeit

Sozialwirtschaft und

Soziale Arbeit

MBA

Matura

Diplom

MBA

Akad.

MA

MA

Paris Lodron-Universität Salzburg

www.uni-salzburg.at, +43(0)6245-70719

Caritas Ausbildungszentrum Wien Seegasse

http://seegasse.caritas-wien.at, +43(0)1/3172106

Caritas Schulzentrum Graz, HLW Sozialmanagement Graz

http://hlw-sozialmanagement.caritas-steiermark.at/, +43(0)316/8015-430

Caritas Kärnten, Fachschule für Sozialberufe I

www.fachschulesozialberufe1.ksn.at, +43(0)463/56729

Caritas Salzburg, HLA für wirtschaftliche Berufe

www.ac-caritas.at, +43(0)662/625977

Schloss Hofen – Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung

www.schlosshofen.at, +43(0)5574/4930-0

Wirtschaftsuniversität Wien

www.executiveacademy.at, +43(0)1/31336-5820

FH Oberösterreich

www.fh-ooe.at, +43(0)732/2008-2310

FH Campus Wien

www.fh-campuswien.ac.at, +43(0)1/6066877-0

32 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Wo Wissen wächst

Gesundheit studieren an der

Fachhochschule Salzburg:








Biomedizinische Analytik

Ergotherapie

Hebammen

Orthoptik

Physiotherapie

Radiologietechnologie

Gesundheits- & Krankenpflege

www.fh-salzburg.ac.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Advanced Nursing

Practice

(SIEHE AUCH SEITE 57)

Advanced Nursing

Practice

Advanced Practice

Midwifery

Akutgeriatrie und

Remobilisation

Altenarbeit

Aromapflege

berufsbegleitend

Breast Care Nurse

(SIEHE AUCH SEITE 58)

Case- und

Care-Management mit

integriertem mittleren

Pflegemanagement

BSc

Zeugnis gem.

§ 64 GuKG

Akad.

Zertifikat

IMC FH Krems, Studienberatung

information@fh-krems.ac.at, www.fh-krems.ac.at

+43(0)2732/802-140, 512 oder 515

Akademie für Gesundheitsberufe des ÖGKV, LV Steiermark

www.oegkv.at, +43(0)316/577151

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

bcn@medunigraz.at, www.medunigraz.at/bcn

+43(0)316/385-72083, Kontakt: Frau Mag. Sandra Klein

Universität Graz

www.uniforlife.at, +43(0)316/380-1013

Pflege ::

Praxisorientierte akademische Ausbildung auf höchstem Qualitätsniveau. Organisationsform: berufsbegleitend,

5 Semester. Studienbeitrag: € 380 inkl. ÖH Beitrag pro Semester.

MSc

MSc

Abschlusszeugnis

gem.

§ 64 GuKG

Fach-Sozialbetreuer/in

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2645

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH

www.fhg-tirol.ac.at, +43(0)50/8648-4751

Akademie für Gesundheitsberufe des ÖGKV, LV Steiermark

www.oegkv.at, +43(0)316/577151

Caritas Ausbildungszentrum Graz, www.caritas.at, +43(0)316/824151-0

Caritas Ausbildungszentrum Linz oder Schulzentrum Josee

www.caritas.at, +43(0)732/732466

Caritas Ausbildungszentrum Wien Seegasse, www.caritas.at, +43(0)1/3172106

Caritas Kärnten, Schule für Sozialbetreuungsberufe

www.caritas.at, +43(0)463/511404-0

Caritas Salzburg, Schule für Sozialbetreuungsberufe

www.sob-caritas.at, +43(0)662/908668-10

Diakoniewerk Graz, Schule für Sozialbetreuungsberufe

www.diakoniewerk.at, +43(0)316/281371

Diakoniewerk Wels, Schule für Sozialbetreuungsberufe

www.diakoniewerk.at, +43(0)7235/63251-265

Diakonie-Zentrum Salzburg, www.diakoniewerk.at, +43(0)662/6385-922

Caritas Wien, Fachschule für Sozialberufe Wr. Neustadt

www.caritas.at, +43(0)2622/23847

Caritas Steiermark, Lehranstalt für Sozialberufe Rottenmann

www.caritas.at, +43(0)3614/2312

Caritas Bildungszentrum Tirol, www.caritas-bildungszentrum.at, +43(0)512/582856

Mit diesem universitären Lehrgang wird nicht nur ein neues Tätigkeitsfeld für interessierte DGKS/DGKP

erschlossen, sondern darüber hinaus ein wichtiger Schritt hinsichtlich der Anpassung an internationale

Standards in der Versorgung von BrustkrebspatientInnen geleistet. Organisation: 4 Semester (60 ECTS),

berufsbegleitend, Lehrveranstaltungen geblockt. Kosten: € 1.125/Semester

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 33


::

Pflege

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Case & Care Management

Demenz, Pflege bei,

Weiterbildung

Diabetesberatung

Endoskopie

Führungsaufgaben für

mittleres Management in

der Pflege

Gerontologische Pflege

für Pflegehelfer/innen

Gesundheits- und

Krankenpflege

Altenarbeit mit Pflegehilfe

Führungsaufgaben für mittleres

Management in der

Pflege, Sonderausbildung

Praxisanleitung,

Weiterbildung

Gesundheits- und

Krankenpflege

(SIEHE AUCH SEITE 57)

Gesundheits- und

Krankenpflege

Zeugnis

Zeugnis gem.

§ 64 GuKG

Zeugnis gem.

§64 GuKG

Zeugnis

bfi Burgenland – Gesundheitsakademie

www.bfi-burgenland.at, +43(0)3353/36860-0

IBG – Institut für Bildung im Gesundheitsdienst GmbH

www.ibg-bildung.at, +43(0)7249/42888

bfi Salzburg BildungsGmbH

www.bfi-sbg.at

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2207

Akademie für Gesundheitsberufe des ÖGKV, LV Steiermark

www.oegkv.at, +43(0)316/577151

Campus Rudolfinerhaus

campus.weiterbildung@rudolfinerhaus.at

www.rudolfinerhaus.at/de/campus.thml, +43(0)1/36036-6520

Start: 15. Oktober 2012. Zielgruppe: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, die Führungsaufgaben

wahrnehmen (werden). Organisation: berufsbegleitend, 7 Module in 13 Wochen über einen

Zeitraum von 15 Monaten.

Diplom

Fach-Sozialbetreuer/in

staatl. anerkanntes

Zeugnis

staatl. anerkanntes

Zeugnis

BSc

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2207

MED Ausbildungszentrum, AKh Linz GmbH

office.medaz@akh.linz.at, www.medaz.at

+43(0)732/7806-3106, 3290

Gesund sein & werden! Das MED Ausbildungszentrum bietet Aus- und Weiterbildungen

an, die nur in Zusammenarbeit mit einem zentralen Lehrkrankenhaus wie dem AKh Linz

angeboten werden können. Die Absolventen/Absolventinnen arbeiten vorbeugend,

diagnostisch, therapeutisch und rehabilitativ. Vielen Berufsgruppen steht der Weg in

die Selbstständigkeit offen.

IMC FH Krems, Studienberatung

information@fh-krems.ac.at, www.fh-krems.ac.at

+43(0)2732/802-140, 512 oder 515

Praxisorientierte akademische Ausbildung auf höchstem Qualitätsniveau. Organisationsform: Vollzeit,

6 Semester. Studienbeitrag: € 380 inkl. ÖH Beitrag pro Semester.

Vorbehaltlich der Genehmigung des FHR.

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2231

bfi Oberösterreich, www.bfi-ooe.at

Campus Rudolfinerhaus, www.rudolfinerhaus.at, +43(0)1/36036-6510

FH Campus Wien

pflege@fh-campuswien.ac.at, www.fh-campuswien.ac.at, +43(0)1/6066877-4000

FH Salzburg, www.fh-salzburg.ac.at, +43(0)50/2211-1401

ProPraxis Graz GmbH

www.propraxis.at, +43(0)316/474747

34 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Diakonissen-Krankenhaus Linz

www.diakoniewerk.at, +43(0)732/7675-575

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Gesundheits- und

Krankenpflege,

Aufschulungslehrgang

Gesundheits- und

Krankenpflege

(verkürzte Ausbildung)

Gesundheits- und Krankenpflege,

psychiatrische

Sonderausbildung

Gesundheits- und

Krankenpflege,

Sachverständiger

Gesundheits- und

Pflegeberatung

berufsbegleitend

Gesundheits- und

Pflegemanagement

Gesundheits- und

Pflegepädagogik

Gesundheits- und

Pflegewissenschaft

Gesundheitspädagogik/

Health Education

berufsbegleitend

Gesundheitspflege,

komplementäre

Hebamme, akademische,

für perinatales

Management

Hebamme

Diplom

Diplom

Diplom

Zertifikat

Zertifikat,

Akad., MSc

BA/MA

Pflege ::

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am LKH Leoben in Kooperation mit der

Lehranstalt für Sozialberufe der Caritas in Rottenmann

www.caritas.at, +43(0)3614/2312

bfi Steiermark

www.bfi-stmk.at

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2207

Universität Graz

www.uniforlife.at, +43(0)316/380-1013

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at

+43(0)2732/893-2742

FH Kärnten

www.fh-kaernten.at

+43(0)5/90500-4101

Das Studium bietet die Möglichkeit, Führungs-, Management- und Teamkompetenzen im Gesundheits-

und Pflegemanagement zu erwerben. Die AbsolventInnen werden besonders für Tätigkeiten in Non-Profit-

Organisationen im Gesundheitswesen, der öffentlichen Verwaltung oder der Beratung qualifiziert. Eine

Weiterqualifizierung eröffnet der Master „Gesundheitsmanagement“. Kosten: € 363,36/Semester. Organisation:

Vollzeit (BA) oder berufsbegleitend (BA, MA). Dauer: 6 bzw. 4 Semester.

Akad., MSc

MSc

MSc

Zertifikat,

Akad., MSc

Akad.

BSc

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at/pflegewissenschaft, +43(0)2732/893-2642

Medizinische Universität Graz

www.medunigraz.at, +43(0)316/385-72064

Donau-Universität Krems

larissa.flitsch@donau-uni.ac.at

www.donau-uni.ac.at/pflegewissenschaft

+43(0)2732/893-2742

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH

www.fhg-tirol.ac.at, +43(0)50/8648-4751

FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH

Hebamme@fhgooe.ac.at

www.fh-gesundheitsberufe.at

+43(0)50/344 240-00

SIOP_Banner_180x30_RZ_hygiene.indd 1 19.10.11 18:49

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 35


::

Pflege

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Hebammen

(SIEHE AUCH SEITE 57)

Hebammen

Heimhilfe

Heimleiter/in

mit E-Qalin-Qualifikation

Hygienebeauftragte/r

Intensivpflege

Sonderausbildung

Kinder- und

Jugendlichenpflege

Kontinenz- und

Stomaberatung

Krankenhaushygiene

LehrerInnen der Gesundheits-

und Krankenpflege

(Masterupgrade)

BSc

BSc

Zertifikat

Zeugnis gem.

§ 64 GuKG

Zeugnis

Zeugnis

Zertifikat,

Akad.Exp.,

MSc

Akad.gepr.

MSc

IMC FH Krems, Studienberatung

information@fh-krems.ac.at, www.fh-krems.ac.at

+43(0)2732/802-140, 512 oder 515

Praxisorientierte akademische Ausbildung auf höchstem Qualitätsniveau. Organisationsform: Vollzeit,

6 Semester. Studienbeitrag: € 380 inkl. ÖH Beitrag pro Semester.

Hebammen BSc/MSc ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Gesundheit

kommunikation.gesundheits@zhaw.ch, www.gesundheit.zhaw.ch, +41(0)58/934 64 72

FH Campus Wien, hebammen@fh-campuswien.ac.at, www.fh-campuswien.ac.at,

+43(0)1/6066877-4400

FH Joanneum, www.fh-joanneum.at, +43(0)316/5453-6600

FH Kärnten, www.fh-kaernten.at, +43(0)5/90500-4101

FH Salzburg, www.fh-salzburg.ac.at, +43(0)50/2211-1401

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH

www.fhg-tirol.ac.at, +43(0)50/8648-4751

Schulungszentrum Dr. Kienbacher

www.schulungszentrum.or.at, +43(0)1/9822800-0

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2208

bfi Salzburg BildungsGmbH, www.bfi-sbg.at, +43(0)662/883081-511

Caritas Ausbildungszentrum Wien Seegasse, www.caritas.at, +43(0)1/3172106

Caritas Wien, Fachschule für Sozialberufe Wr. Neustadt

www.caritas.at, +43(0)2622/23847

IBG – Institut für Bildung im Gesundheitsdienst GmbH

www.ibg-bildung.at, +43(0)7249/42888

Akademie für Gesundheitsberufe des ÖGKV, LV Steiermark

www.oegkv.at, +43(0)316/577151

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2207

Bildungszentrum der Salzburger Landeskliniken

www.salk.at, +43(0)662/4482-4618

MED Ausbildungszentrum, AKH Linz GmbH, www.medaz.at, +43(0)732/7806-3109

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2207

Bildungszentrum der Salzburger Landeskliniken

www.salk.at, +43(0)662/4482-3142

Donau-Universität Krems

beatrix.aigner@donau-uni.ac.at, www.donau-uni.ac.at

+43(0)2732/893-2644

36 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Akademie für Gesundheitsberufe des ÖGKV, LV Steiermark

www.oegkv.at, +43(0)316/577151

Universität Graz, in Kooperation mit dem Land Steiermark, FA 8A

www.uniforlife.at, +43(0)316/380-2545

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Lehrendes Personal im

gehobenen GuKP- und

MTD-Dienst

LehrerInnen in Gesundheits-

und Pflegeberufen

berufsbegleitend

LehrerInnen der Gesundheits-

und Krankenpflege

und Lehrhebammen

Neurologische Pflege

Nierenersatztherapie,

Pflege bei

Sonderausbildung

Operationsbereich,

Pflege im

Sonderausbildung

Operationsdienst

Sonderausbildung

Akad.

MHPE

Akad.Exp.

Zertifikat

Zeugnis

Zeugnis

Zeugnis

Johannes-Kepler-Universität in Kooperation mit der gespag

www.gespag.at, +43(0)50/554-6221621

Paris Lodron-Universität Salzburg

www.uni-salzburg.at, +43(0)662/8044-2422

NEU für Österreich, Deutschland und die Schweiz!

MASTER VERSICHERUNGSMEDIZIN

MAS 60 ECTS, 6-semestriges, berufsbegleitendes Nachdiplomstudium

Ziel Kompetenzerwerb und Professionalisierung in medizinischen und

interdisziplinären Fragestellungen mit Relevanz für Versicherungen,

Gutachterpraxis und Gesundheitsbehörden in Österreich, Deutschland

und der Schweiz

Zielgruppe Mediziner/innen, Jurist/innen, weitere Berufsgruppen im Gesundheitswesen,

Fachexperten/innen von Versicherungswirtschaft, Behörden

oder Organisationen

Inhalte Gesundheitssysteme, Public Health und Epidemiologie, Gesundheits-,

Medizin- und Versicherungsrecht, Gesundheitsökonomie und Versicherungsmathematik,

medizinische Begutachtungen und Risikobeurteilungen,

Ethik, Arbeitsmedizin, Prävention, Rehabilitation und Reintegration,

interdisziplinäre Kommunikation und Methodik, Praxistransfer

Durchgeführt von asim, Akademie für Versicherungsmedizin und Swiss TPH, Universität Basel

In Kooperation mit Medizinische Universität, Wien

Institut für Arbeits- und Sozialmedizin, Eberhard-Karls-Universität, Tübingen

Zeit Frühjahr 2013 bis Dezember 2015/2016, 14 einwöchige Blockkurse

Präsenzzeit auf zwei bis vier Jahre verteilbar

Informationen www.asim.unibas.ch

Universität Wien – Postgraduate Center

+43(0)1/40400-7335

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2811

Kontakt asim, Academy of Swiss Insurance Medicine, Petersgraben 4, 4031 Basel,

Tel: 0041 61 265 55 68 (Master Versicherungsmedizin)

Pflege ::

MED Ausbildungszentrum, AKH Linz GmbH, www.medaz.at, +43(0)732/7806-3109

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2207

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at/, +43(0)50/8648-2207

Bildungszentrum der Salzburger Landeskliniken

www.salk.at, +43(0)662/4482-4694

MED Ausbildungszentrum, AKH Linz GmbH

www.medaz.at, +43(0)732/7806-3109

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 37


::

Pflege

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Palliative Care,

Pflegelehrgang

Pflege für diplomierte

Pflegende

Pflege Grundstudium

Pflege Kombistudium

Pflege und Betreuung leiten

berufsbegleitend

Pflege, 2in1-Modell

Pflegehilfe

Pflegemanagement

Pflegemanagement der

mittleren Führungsebene

staatl. Anerkennung,

Zusatz

Palliativpflege

BSc/MSc

BSc/MSc

BSc

Zeugnis

BSc + Diplom

Zeugnis

Akad.

Salzburger Akademie für Palliative Care in Kooperation mit der

Österreichischen Palliativgesellschaft

www.palliative.at, +43(0)662/820907-223

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Gesundheit

kommunikation.gesundheits@zhaw.ch, www.gesundheit.zhaw.ch, +41(0)58/934 64 72

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik

und Technik, www.umit.at, +43(0)50/8648-3817

Akademie für Sozialmanagement ASOM

www.sozialmanagement.at, +43(0)1/8039869

Paracelsus Medizinische Privatuniversität, www.pmu.ac.at, +43(0)662/4420020

Schulungszentrum Dr. Kienbacher, www.schulungszentrum.or.at, +43(0)1/9822800-0

bfi Oberösterreich, www.bfi-ooe.at

bfi Steiermark, www.bfi-stmk.at

Pflegemanagement Donau-Universität Krems

Pflegemanagement Teil I

(Führungsaufgaben in

Einrichtungen des Gesundheits-

und Sozialwesens)

Pflegemanagement,

mittleres

(SIEHE AUCH SEITE 58)

Pflegemanagement,

basales und mittleres

Pflegemanagement,

basales und mittleres

Akad.Exp.,

MSc

MSc

Akad.Exp.

Zeugnis

Akad.

ProPraxis Graz GmbH, www.propraxis.at, +43(0)316/474747

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2231

MED Ausbildungszentrum, AKH Linz GmbH, www.medaz.at, +43(0)732/7806-3290

www.donau-uni.ac.at

+43(0)2732/893-2745

IBG – Institut für Bildung im Gesundheitsdienst GmbH

www.ibg-bildung.at, +43(0)7249/42888

Akademie für Gesundheitsberufe des ÖGKV, LV Steiermark

www.oegkv.at, +43(0)316/577151

Universität Graz, in Kooperation mit dem Land Steiermark, FA 8A

www.uniforlife.at, +43(0)316/380-1013

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

postgraduate.school@medunigraz.at

www.medunigraz.at/mpm, +43/(0)316/577151

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2207

Paracelsus Medizinische Privatuniversität

www.pmu.ac.at, +43(0)662/4420020

gesundheitswirtschaft.at die informationsplattform.

Produkte und Firmen – Veranstaltungen – Aktuelles – Bildungsangebot – Stellenmarkt – Berater – Wirtschaftsarchiv – VIPs im Gesundheitswesen

38 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Pflegewissenschaft BSc

Medizinische Universität Graz, www.meduni-graz.at, +43(0)316/385-72064

Pflegewissenschaft

berufsbegleitend

Pflegewissenschaft,

Online-Studium

Praxisanleitung

Public Health im

Pflegewesen

(SIEHE AUCH SEITE 58)

Stationsleitung

BSc/MSc

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften

Medizinische Informatik und Technik

lehre@umit.at, www.umit.at, +43(0)50/8648-3817

Das Studium wendet sich an bereits diplomierte Pflegepersonen. Im Rahmen des Studiums kann man

unter den Schwerpunkten evidenzbasierte Pflegepraxis, Pflegepädagogik und Pflegemanagement auswählen.

Organisation: 6 Semester (BSc), 4 Semester (MSc), berufsbegleitend. Kosten: € 2.400/Semester

(BSc) bzw. € 2.600/Semester (MSc). Studienorte: Wien, Linz, Hall in Tirol

BSc

Zeugnis

Praxislehre in der Pflege Donau-Universität Krems

Zertifikat,

Akad.Exp.,

MSc

Abschlusszeugnis

Zeugnis

Paracelsus Medizinische Privatuniversität

www.pmu.ac.at/onlinestudium, +43(0)662/442002-1278

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2207

www.donau-uni.ac.at

+43(0)2732/893-2642

fh gesundheit

wir bilden die zukunft

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

www.meduni-graz.at, +43(0)316/380-4396

IBG – Institut für Bildung im Gesundheitsdienst GmbH

www.ibg-bildung.at, +43(0)7249/42888

Die fh gesundheit bietet im Gesundheitsbereich Weiterbildungs­

und Spezialisierungs möglichkeiten mit international

anerkannten akademischen Abschlüssen.

P Master-Lehrgänge

■ Master of Science in

Advanced Practice Midwifery

■ Master of Science in

Biomedical Sciences

■ Master of Science in

Ergotherapie

■ Master of Science in

Osteopathie

www.fhg-tirol.ac.at

ab 2012

Pflege ::

P Akademische Lehrgänge

■ Akademische/r AnalytikerIn

für medizinisch-diagnostische

Laboratorien

■ Akademische Atempädagogik

■ Akademische Weiterbildung

in Ergotherapie

■ Akademische Hebamme für

perinatales Management

■ Akademische/r Qualitäts- und

Prozess managerIn im Gesundheits-

und Sozialbereich

fhg-lehrg�nge_�kz 180x121.indd 1 30.09.11 10:07

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 39


::

Pflege

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Wundmanagement

(SIEHE AUCH SEITE 2)

Wundmanagement

Wound Care Management

Wundmanagement

Wundmanagement

Wundmanagement

Sonderausbildungen

Anästhesiepflege

Intensivpflege

Kinderintensivpflege

Nierenersatztherapie,

Pflege bei

Operationsbereich,

Pflege im

Verschiedene Aus- und

Weiterbildungen

Universitätslehrgänge,

Fort-, Weiter- und Sonderausbildungen

im Gesundheits-

und Sozialwesen

Zertifikat nach

§64 GuKG

Zeugnis gem.

§ 64 GuKG

Zertifikat,

MBA

Zeugnis

Akad.Exp.

Diplom,

Zeugnis

BFI Salzburg BildungsGmbH

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

www.bfi-sbg.at, +43(0)662/883081-511

Als staatlich anerkannte Schule für Gesundheits- und Krankenpflege bieten wir: Ausbildungen zum dipl.

Gesundheits- und Krankenpfleger (3-jährige Vollzeitausbildung), zum Pflegehelfer (4 Semester berufsbegleitend),

zur Heimhilfe und zur Ordinationshilfe (je 2 Semester berufsbegleitend) sowie Weiterbildungen

in der geriatrischen Pflege, der Pflege bei Demenz, der Pflegeberatung und Praktikumsanleiter-Seminare

an. Abschluss: Weiterbildungszeugnis gem. § 64 des GuK.

je nach

Bildungsmaßnahme

Sunmed-Akademie

akademie@sunmed.at,

www.akademie.sunmed.at, +43(0)1/6992299-0

Die Fort- und Weiterbildung umfasst 168 Stunden Theorie sowie 100 Stunden Praktikum. Die theoretische

Ausbildung findet in 4 Blöcken zu je 1 Woche im Abstand von 4 bis 5 Wochen statt. Zwischen den Theorieblöcken

haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die erforderlichen Praktikumsvorgaben zu erfüllen. Kosten:

€ 3.600 inkl. MwSt.

Akad.

(3-stufig)

Zielgruppe: Gehobene Gesundheits- und Krankenpflege. Ziel: Kompetenzentwicklung für eine prozess-,

ergebnis- und ressourcenorientierte Wundpflege. Dauer: 6 Tage/1 Semester/2 Semester

Zertifikat,

Akad.Exp., MSc

Donau-Universität Krems, Fachbereich Pflegewissenschaften

beatrix.aigner@donau-uni.ac.at

www.donau-uni.ac.at/pflegewissenschaft, +43(0)2732/893-2644

Paracelsus Medizinische Privatuniversität

www.pmu.ac.at, +43(0)662/4420020

Akademie für Gesundheitsberufe des ÖGKV, LV Steiermark

www.oegkv.at, +43(0)316/577151

Akademie für Zertifiziertes Wundmanagement – Kammerlander WFI

www.wfi.ch, +43(0)732/9010-1010

Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH

www.azw.ac.at, +43(0)50/8648-2207

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

sonderausbildung@medunigraz.at

www.medunigraz.at/saba, +43(0)316/340-5788

www.medunigraz.at/sabi, +43(0)316/340-5788

www.medunigraz.at/sabk, +43(0)316/340-5788

www.medunigraz.at/sabn, +43(0)316/340-5788

www.medunigraz.at/psabo, +43(0)316/340-5789

Akademie für Gesundheitsberufe des ÖGKV, LV Steiermark

office.stmk@oegkv.at, www.oegkv.at

+43(0)316/577151, Fax-DW 14

Die innovativen Bildungsprogramme für diplomierte Pflegepersonen, PflegehelferInnen und

allgemein Interessierte werden berufsbegleitend angeboten. Das langjährige Know-how und die kontinuierliche

Weiterentwicklung sichern das Bildungsniveau auf einem hohen Standard. Das Angebot der

Weiterbildungen nach § 64 GuKG umfasst folgende Gebiete: Universitätslehrgang Mittleres Pflegemanagement,

Akutgeriatrie & Remobilisation, Krankenhaushygiene, Aromapflege, Endoskopie, Kontinenzförderung.

Das aktuelle Bildungsangebot finden Sie auf www.oegkv.at!

40 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Curriculum

• Klinische und Gesundheitspsychologie

• Sexualpsychologie und

psychologische Sexualbehandlung

• Traumabehandlung

• Neurofeedback

Empirisch-statistische

Forschungsmethodik

Existenzanalyse

Familientherapie

Frühförderung und Familienbegleitung,

interdisziplinär

Gerontopsychologie

Musiktherapie

(SIEHE AUCH SEITE 57)

Psychodynamisch-psychoanalytische

Therapie

berufsbegleitend

Psychologie

Psychologie und Gesundheitspsychologie,

klinische

Psychoonkologie

Psychosomatische Medizin

Psychosoziale Beratung

Psychosoziale Beratung /

Lebens- u. Sozialberatung

Psychosoziale Medizin

Psychotherapeutische

Medizin

Psychotherapeutisches

Propädeutikum

Zeugnis/

Diplom

MSc

ÖÄK-Diplom

Akad.

Zeugnis

BSc

ÖÄK-Diplom

BSc

Abschlusszeugnis

Zeugnis

ÖÄK-Diplom

MSc

Diplom

ÖÄK-Diplom

Abschlusszeugnis

Österreichische Akademie für Psychologie | ÖAP

www.psychologieakademie.at

+43(0)1/4072672-0

Psychologie, Psychotherapie ::

Wissen aus erster Hand! Aus-, Fort- und Weiterbildung für PsychologInnen von

der Akademie des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen.

Sigmund Freud PrivatUniversität Wien

www.sfu.ac.at, +43(0)1/7984098

Schloss Hofen – Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung

www.schlosshofen.at, +43(0)5574/4930-133

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

office@shfi.at, www.medunigraz.at/iff, +43(0)316/392805

Österreichische Akademie für Psychologie | ÖAP

www.psychologieakademie.at, +43(0)1/4072672-0

IMC FH Krems, Studienberatung

information@fh-krems.ac.at, www.fh-krems.ac.at

+43(0)2732/802-140, 512 oder 515

Praxisorientierte akademische Ausbildung auf höchstem Qualitätsniveau. Organisationsform: berufsbegleitend,

6 Semester. Studienbeitrag: € 380 Euro inkl. ÖH Beitrag pro Semester.

Schloss Hofen – Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung

www.schlosshofen.at, +43(0)5574/4930-133

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik

und Technik, lehre@umit.at, www.umit.at, +43(0)50/8648-3888

Universität Wien – Postgraduate Center

info@postgraduatecenter.at, www.postgraduatecenter.at, +43(0)1/4277-10800

Österreichische Akademie für Psychologie | ÖAP

www.psychologieakademie.at, +43(0)1/4072672-0

Schloss Hofen – Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung

in Kooperation mit der FHS St. Gallen, www.schlosshofen.at, +43(0)5574/4930-133

ARGE Bildungsmanagement Wien

www.bildungsmanagement.ac.at, +43(0)1/2632312-0

Akademie für psychotherapeutische Medizin

www.psy-med.info, +43(0)1/5054454

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

propaed@uni-graz.at, http://www.propaedeutikum-graz.at/, +41(0)316/380-5760

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 41


::

Psychologie, Psychotherapie

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Psychotherapeutisches

Propädeutikum

Psychotherapie

Psychotherapie, Kinder

und Jugendliche

Psychotherapiewissenschaft

Sozialpsychiatrie

Sozialpsychiatrie (ULG)

Suchtberatung und

Prävention

Supervision und Coaching

Systemisches Coaching

Verhaltenstherapie

Allgemeinmedizin

MSc

MA

Bakk., Mag.,

Dr.

Akad.

MMH

Zertifikat,

Akad., MSc

Akad.Exp.,

MSc

Zertifikat

ÖÄK-Diplom

Karl-Franzens-Universität Graz, www.uni-graz.at, +43(0)316/380-5760

Paris Lodron-Universität Salzburg, www.uni-salzburg.at, +43(0)662/8044-2422

Pro Mente Akademie Wien, www.promenteakademie.at, +43(0)1/5131530-116

Universität Wien – Postgraduate Center, +43(0)1/4277-18251

ARGE Bildungsmanagement Wien

www.bildungsmanagement.ac.at, +43(0)1/2632312-0

ARGE Bildungsmanagement Wien

www.bildungsmanagement.ac.at, +43(0)1/2632312-0

Sigmund Freud PrivatUniversität Wien

www.sfu.ac.at, +43(0)1/7984098

Universität Klagenfurt in Kooperation mit pro mente austria und Bildungsinstitut

pro mente OÖ, www.bildungsinstitut.at, +43(0)732/608899-28

Pro Mente Akademie Wien in Kooperation mit der Universität Klagenfurt

www.promenteakademie.at, +43(0)732/608899-28

FH St. Pölten University of Applied Science

www.fhstp.ac.at/fhstp/content/weiterbildung, +43(0)2742/313228-407

Universität Wien – Postgraduate Center

www.univie.ac.at/lammgasse/suco/, +43(0)1/4277-18251

PGA Akademie, Linz

www.pga.at, +43(0)732/787810-10

Schloss Hofen – Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung

www.schlosshofen.at, +43(0)5574/4930-133

Gesunde Betriebswirtschaft

42 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Ohne Studieneingangsphase will das neue Bachelor-Studium

Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen der Tiroler Universität

UMIT in Hall in Tirol auskommen.

Ziel dieses Studiums ist es, die Grundlagen der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre

sowie ausgewählte Fächer der besonderen

Betriebswirtschaftslehre auf theoriegeleiteter, wissenschaftlich

fundierter Basis zu vermitteln. Studienwillige werden nach einem

Bewerbungsgespräch, in dem die Motivation für das Fachgebiet

hinterfragt wird, zum Studium aufgenommen. „ Wir wollen unsere

Studierenden während der sechssemestrigen universitären Ausbildung

persönlich und zielgerichtet betreuen und ihnen optimale

Studienbedingungen bieten“, verspricht Studiengangsleiter Herwig

Ostermann. Die Studienplanung sei so gestaltet, dass bereits im

Rahmen des Studiums die Möglichkeit besteht, betriebswirtschaftliche

Praxis zu sammeln. Studiengebühren:

€ 1.900 Euro pro Semester. ET

www.umit.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com

P R O M O T I O N


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Biomedizinische Analytik

Diätologie

Ergotherapie

Logopädie

Physiotherapie

Radiologietechnologie

Biomedizinische Analytik

Ergotherapie

Gesundheits- und

Krankenpflege*

Logopädie

Radiologie-Technologie

MedTech – Functional

Imaging, Conventional

and Ion Radiotherapy

(SIEHE AUCH SEITE 56)

BSc

BSc/MSc

FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH

office@fhgooe.ac.at

www.fh-gesundheitsberufe.at

+43(0)50/344 200-00

Medizinisch-technische Ausbildungen ::

Die FH Gesundheitsberufe OÖ bietet an den Standorten Linz, Steyr und Wels 7 Bachelor-Studiengänge für

gehobene medizinisch-technische Berufe und für den Hebammenberuf sowie einen Master-Studiengang

„Management for Health Professionals – Schwerpunkt Krankenhausmanagement“ und einen Master-Lehrgang

„Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe“ an. Jahrelange Ausbildungserfahrung der Lehrteams,

das Know-how der Spitäler, Vortragende aus der Praxis und Praktika in Gesundheitseinrichtungen gewährleisten

eine fachlich fundierte, praxisorientierte Ausbildung und die intensive Zusammenarbeit von Forschung

und Lehre.

Radiologietechnologie MSc

FH Campus Wien

radtech.master@fh-campuswien.ac.at

www.fh-campuswien.ac.at/radtech_ml, +43(0)1/6066877-4850

Lehrgangsleiter: Mag. Gerold Unterhumer

Ergotherapie

Physiotherapie

(SIEHE AUCH SEITE 57)

Ergotherapie

Physiotherapie

Im berufsbegleitenden Masterlehrgang für RadiologietechnologInnen erwerben und vertiefen Sie Fachwissen

in Praxisfeldern der Radiologietechnologie in Kombination mit wählbaren Schwerpunkten in Schnittbildverfahren,

Multimodalität, Strahlenschutz, Medizintechnik und IT in der Medizin. Neben wissenschaftlichen

erwerben Sie auch Querschnittskompetenzen im Gesundheits-, Personal- und Projektmanagement.

Der Masterlehrgang kooperiert insbesondere mit WissenschafterInnen der Medizinischen Universität Wien.

FH Wiener Neustadt für Wirtschaft,

Technik, Gesundheit, Sicherheit und Sport

office@fhwn.ac.at, www.fhwn.ac.at, +43(0)2622/89084-0

Bei den 6-semestrigen Bachelorstudiengängen stehen neben den medizinisch-diagnostischen und therapeutischen

Schwerpunkten weitere Themen der praxisnahen Ausbildung im Curriculum: Betriebswirtschaft,

allgemeines und medizinisches Englisch, Persönlichkeitsentwicklung.

In the Master degree programme “MedTech” meets technology medicine. Functional imaging and radiotherapy

especially are considered as one of the most innovative branches with enormous growth rates.

Engineers who can act as interface between disciplines are very rare. This study programme offers you

the ability to serve as one of these highly demanded engineers negotiating the borderlines of common

knowledge fields.

BSc

IMC FH Krems, Studienberatung

information@fh-krems.ac.at, www.fh-krems.ac.at

+43(0)2732/802-140, 512 oder 515

Praxisorientierte akademische Ausbildung auf höchstem Qualitätsniveau. Organisationsform: Vollzeit,

6 Semester. Studienbeitrag: € 380 inkl. ÖH Beitrag pro Semester.

MSc

Diplom

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Departement Gesundheit

master.gesundheit@zhaw.ch, www.gesundheit.zhaw.ch

+41(0)58/934-6490, Kontaktperson: Daniela Senn

Der Europäische Master of Science in Ergotherapie ist ein Kooperations-Studiengang von fünf renommierten

Hochschulen. Das Institut für Ergotherapie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

ZHAW in Winterthur, Schweiz, ist ein Partner dieses Studienprogramms. Der Abschluss qualifiziert

für anspruchsvolle Aufgaben in klinischer Arbeit, Leitung, Lehre und Forschung.

bfi Burgenland – Gesundheitsakademie

www.bfi-burgenland.at, +43(0)3353/36860-0

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 43

*


::

Medizinisch-technische Ausbildungen

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Ergotherapie

Physiotherapie

Logopädie

Ergotherapie

Logopädie

Neurorehabilitation

Neurorehabilitationsforschung

Physiotherapie

Spinal Disorders – Erkrankungen

der Wirbelsäule

Biomedizinische Analytik

Diätologie

Ergotherapie

Logopädie, Phoniatrie,

Audiologie

Orthoptik

Physiotherapie

Biomedizinische Analytik

Diätologie

Ergotherapie

Logopädie

Physiotherapie

Radiologietechnologie

Biomedizinische Analytik

Diätologie

Ergotherapie

Logopädie

Physiotherapie

Radiologietechnologie

Diplom

MSc

MSc

Zertifikat,

Akad.Exp., MSc

MSc

MSc

MSD

BSc/MSc

BSc

BSc/MSc

BSc

BSc

BSc/MSc

BSc

BSc

diploma Private staatlich anerkannte Fachhochschule

www.diploma.de, +49(0)7541/50120

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at

+43(0)2732/893-0

FH Campus Wien

www.fh-campuswien.ac.at, +43(0)1/6066877-0

FH Joanneum

www.fh-joanneum.at, +43(0)316/5453-0

FH Kärnten

www.fh-kaernten.at, +43(0)5/90500-4101

Neue Dimensionen

im Gesundheitsbereich

Besuchen Sie uns auf der MEDICA! Halle 15, Stand G20

44 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

tieto.at/healthcare

Let’s care together

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Biomedizinische Analytik

Ergotherapie

Orthoptik

Physiotherapie

Radiologietechnologie

Diätetik, klinische, und

ernährungsmedizinisches

Management

Diätologie

Physiotherapie

Biomedizinische Analytik

Diätologie

Ergotherapie

Logopädie

Physiotherapie

Radiologietechnologie

Diätologie, klinische

Physiotherapie,

kardiorespitorische

berufsbegleitend

Physiotherapie

Sportphysiotherapie

Physiotherapie

BSc

MSc

BSc

BSc

BSc

MSc

MSc

Diplom/MSc

MSphT

BSc/MSc

FH Salzburg

www.fh-salzburg.ac.at, +43(0)50/2211-1401

FH St. Pölten

www.fhstp.ac.at

Fernstudium -

Gesundheit + Soziales

Die DIPLOMA Hochschule bietet im Fernstudium bundesweit Bachelor-Studiengänge

im Bereich Gesundheit und Soziales an. Das

DIPLOMA Konzept für das berufsbegleitende Fernstudium stellt

eine optimale Kombination zwischen Präsenz- und Fernstudium

dar, indem anhand von Studienheften und dem Online Campus

zu Hause studiert werden kann und samstags Präsenzveranstaltungen

an den bundesweiten Studienzentren freiwillig besucht

werden können. www.diploma.de

Medizinisch-technische Ausbildungen ::

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH

www.fhg-tirol.ac.at, +43(0)50/86480

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School, Info: Ursula Schwarzl

postgraduate.school@medunigranz.at, www.meduni-graz.at/ps, +43(0)664/3007161

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik

und Technik, lehre@umit.at, www.umit.at

Universität Wien – Postgraduate Center

info@postgraduatecenter.at, www.postgraduatecenter.at, +43(0)1/4277-10800

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Gesundheit

kommunikation.gesundheits@zhaw.ch, www.gesundheit.zhaw.ch

d i p l o m a . d e

Private staatlich anerkannte Fachhochschule

Fernstudium (berufsbegleitend)

Bachelor

Frühpädagogik

Medizinalfachberufe

(Physio- / Ergotherapie,

Alten- / Krankenpflege

Logopädie, u.a.)

DIPLOMA - FH Nordhessen

Am Hegeberg 2

D-37242 Bad Sooden-Allendorf

Tel.: 0049 56 52 / 58 77 70

info@diploma.de

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 45


::

Technik (Biotechnologie, Informationstechnik, EdV)

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

ELGA-CDA-Implementierungsleitfäden

HL7-Zertifizierung

e-Learning, in Englisch

IHE Basic und Advanced

(SIEHE AUCH SEITE 17)

Bioengineering

Bioinformatik

Biomedical Engineering

Biomedical Engineering

Sciences

Biomedical Engineering

Biomedizinische Informatik

Medizintechnik

Prozessmanagement

Gesundheit

(SIEHE AUCH SEITE 54)

Biomedizinische

Informatik

Biotechnische Verfahren

Biotechnologie

Biotechnologie, medizinische

u. pharmazeutische

Biotechnologie, molekulare

Bioverfahrenstechnik

Clinical Biomedical

Engineering

Computational Life Science

eHealth

eHealth

Gesundheits- und

Rehabilitationstechnik

Health Care Engineering

Zertifikat

BSc

MSc

BSc

MSc

BSc/MSc

BSc, MSc,

PhD

BSc/MSc

BSc/MSc

BA/MA

BSc/MSc

MSc

MSc

MSc

MSc

MA

MSc

BSc

LLL Academy Technikum Wien

LLLacademy@technikum-wien.at, www.lllacademy.at,

+43(0)1/3334077-621

Die Life Long Learning Academy Technikum Wien ist seit 2005 einer der größten Anbieter für berufsorientierte

Aus- und Weiterbildung im technischen Bereich. Die LLL-Academy hat in den letzten Jahren eine Vorreiterrolle

im Bereich E-Health übernommen: Sie ist das einzige Ausbildungsinstitut in Österreich, welches

das Thema Interoperabilität sowie Standardisierung mittels IHE-, HL7-, Dicom- und CDA-Seminaren abdeckt.

Die Ausbildungspalette umfasst auch Schulungen zu ELGA und Informationssicherheit. Weitere Seminare

aus den Bereichen Projekt- und Qualitätsmanagement, Recht und Persönlichkeitstraining runden

das Angebot ab. Die Life Long Learning Academy entwickelt auch maßgeschneiderte Fortbildungsmodule

für Industrie und KMUs. Die LLL Academy ist eine 100%-Tochter der Fachhochschule Technikum Wien.

FH Campus Wien

www.fh-campuswien.ac.at, +43(0)1/6066877-3600

FH Technikum Wien

www.technikum-wien.at, +43(0)1/3334077-563

Technische Universität Graz, www.tugraz.at/studium, +43(0)316/873-6149

FH Oberösterreich, Campus Linz

info@fh-ooe.at, www.fh-ooe.at/mmt

+43(0)7242/44808-0

Von Modellen für eine virtuelle Chirurgie über die Entwicklung von High-Tech-Instrumenten

bis zur Prozess- und Qualitätssicherung im Gesundheitssektor reicht das Ausbildungsspektrum

an der FH Oberösterreich in den Studienrichtungen „Biomedizinische Informatik, „Medizintechnik“ und

„Prozessmanagement Gesundheit“. Organisation: Vollzeit/berufsbegleitend (s. Studiengang). Kosten:

z.Z. keine Studiengebühren. Abschluss: BA oder BSc bzw. MSc (Medizintechnik & Biomed. Informatik)

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik

und Technik, www.umit.at, +43(0)50/8648-3817

FH Wiener Neustadt für Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Sport, Campus Tulln

www.fhwn.ac.at, +43(0)2272/82224-105

MCI Management Center Innsbruck, www.mci.edu, +43(0)512/2070-3800

IMC FH Krems

www.fh-krems.ac.at

FH Campus Wien, www.fh-campuswien.ac.at, +43(0)1/6066877-3500

FH Campus Wien, www.fh-campuswien.ac.at, +43(0)1/6066877-3600

Medizinische Universität Innsbruck

+43(0)512/9003-70022

Donau-Universität Krems, www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2635

FH Joanneum, www.fh-joanneum.at, +43(0)316/5453-6500

Fachhochschule Flensburg, www.fh-flensburg.de/eHealth, +49(0)461/805-1473

FH Technikum Wien

www.technikum-wien.at, +43(0)1/3334077-561

FH Joanneum, www.fh-joanneum.at, +43(0)316/5453-6500

46 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Health Care IT

Informatik,

biomedizinische

Informatik,

medizinische

Informationstechnologien

im Gesundheitswesen

Mechatronik

Medizinprodukteberater/in

Medizintechnik

Medizintechnik

NanoBiosciences &

NanoMedicine

Pharmaceutical Business

Management

Physik, medizinische

und Technik

Qualitätsmanagement,

biotechnologisches

Regulatory Affairs

Tissue Engineering and

Regenerative Medicine

(vorbehaltlich der Genehmigung

durch den FHR)

Dipl. Ing.

Dipl.Ing.

Dipl.Ing.

Akad., MSc,

MBA

BSc/PhD

Zertifikat

Zertifikat

BSc

MSc

MBA

Zertifikat

MSc

MA

MSc

Technik (Biotechnologie, Informationstechnik, EdV) ::

FH Kärnten, www.fh-kaernten.at, +43(0)5/90500-3201

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik

und Technik, www.umit.at, +43(0)50/8648-3817

Medizinische Universität Wien

www.meduniwien.ac.at, +43(0)1/40160-0

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2820

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und

Technik, in Kooperation mit der Leopold Franzens Universität Innsbruck, www.umit.at

Donau-Universität Krems, www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2743

Donau-Universität Krems, www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2607

FH Kärnten, www.fh-kaernten.at, +43(0)5/90500-3201

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2635

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2818

Technische Universität Kaiserslautern, Distance and International Studies Center (DISC)

www.zfuw.de, +49(0)631/205-4933

FH Campus Wien

www.fh-campuswien.ac.at, +43(0)1/6066877-3600

IMC FH Krems, www.fh-krems.ac.at

FH Technikum Wien

www.technikum-wien.at

Noch eine MedUni?

Der oberösterreichische Ärztekammerpräsident

Peter Niedermoser wird nicht

müde, für eine weitere Medizinische

Universität zu trommeln. Ende September

forderte er Wissenschaftsminister

Karlheinz Töchterle auf, „rasch diesbezüglich

in Verhandlungen zu treten“. In

Linz soll die Uni beheimatet sein, es gibt

eine Machbarkeitsstudie und Umsetzungspläne

und Niedermoser ist nicht

der einzige Proponent: Auf der Website

www.meduni-linzooe.at tummeln sich

die Förderer der MedUni Linz, die sich im

Vorjahr in einem Verein organisiert haben.

Vorsitzender ist der Herzspezialist

Peter Brücke, Stellvertreter der Anwalt

und Ehrenpräsident der Industriellenvereinigung

Christian Beurle. Sie sehen eine

„zwingende Notwendigkeit“ für eine vierte

öffentliche MedUni, unter anderem,

weil es eines verstärkten Angebotes an

medizinischen Leistungen bedarf, „damit

6.000 aktuelle Stellenanzeigen

die Generation 60+ die zweite Lebenshälfte

möglichst aktiv und agil bestreiten

kann“. Außerdem würde mit der Errichtung

der MedUni Linz der Abwanderung

von oberösterreichischen Medizinabsolventen

entgegengewirkt werden. Von den

derzeit 1.500 studierenden Oberösterreichern

in Innsbruck, Graz und Wien kehren

viele nicht mehr in ihr Heimatland zurück.

Die Rektoren der anderen öffentlichen Medizinischen

Universitäten sind von der Idee

naturgemäß wenig begeistert. Die Stücke

des ohnehin schon mageren Budgetkuchens

würden dadurch noch schmaler. ET

careesma.at

Jobs für Österreich

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 47


::

Gesundheitsberufe/Zusatzausbildungen

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Academic Musculoskeletal

Medical Device Expert

Advanced Cardiac Surgery

Alexandertechnik

Practitioner

Applied Medical Science

englisch

Arbeits- und

Wirtschaftsmedizin

AtempädagogIn

AugenoptikerIn

Ayurveda-

Wohlfühlpraktiker

Babymassage,

Kursleiterin

Burnout- und

Stressprävention

Clinical Research

Clinical Trial Specialist

Dermoscopy and preventive

Dermatooncology

(in Englisch)

DesinfektionsgehilfInnen

Embryologie, klinische

Ernährungsberatung

Akad.Exp.

Zertifikat

Diplom

Dr. scient. med.

MSc

Akad.

Akad.

Zertifikat

Abschlusszeugnis

Akad.Exp.

Zeugnis

MSc

Medizinische Universität Innsbruck

www.i-med.ac.at/ulg, +43(0)512/9003-70022

Donau-Universität Krems, www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2815

PGA Akademie, Linz

www.pga.at, +43(0)732/787810-10

Medizinische Universität Wien

www.meduniwien.ac.at, +43(0)1/40160-21019

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2741

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH

www.fhg-tirol.ac.at, +43(0)50/8648-4715

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH

www.fhg-tirol.ac.at, +43(0)50/8648-4718

Europäische Akademie für Ayurveda

in Klosterneuburg bei Wien

www.ayurveda-akademie.at, +43(0)1/5237656

In drei Jahren zum Ayurveda-Wohlfühlpraktiker – anerkannte Berufsausbildung in

Österreich. Fundiertes Training in ayurvedischer Ernährung, Massage, Schulmedizin und Praxismanagement.

Modul 1: Ernährung und Prävention, Start im November 2011, Gebühr: € 3.375/24 Tage. Modul 2:

Massage und Wellnesstherapie, Start im Oktober 2012, Gebühr € 3.645/27 Tage. Diese Module sind auch

separat buchbar. Ärzte-Fortbildung in Ayurveda-Medizin mit Aufbaustudium zum Master of Science.

PGA Akademie, Linz

www.pga.at, +43(0)732/787810-10

bfi Steiermark, Bildungszentrum Graz Mitte, www.bfi-stmk.at, +43(0)5/7270-2113

bfi Salzburg BildungsGmbH, www.bfi-sbg.at

Donau-Universität Krems, www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-3114

Johannes-Kepler-Universität und Akademie für Gesundheit und Bildung der

Kreuzschwestern GesmbH, www.jku.at, +43(0)7242/350836-6567

Medizinische Universität Wien, www.meduniwien.ac.at, +43(0)1/40400-2198

Vienna School of Clinical Research, www.vscr.at, +43(0)1/7134051-0

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

www.medunigraz.at/cts, +43(0)316/385-13201

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

iscd@medunigraz.at, www.medunigraz.at/ps, +43(0)316/385-2466

MED Ausbildungszentrum, AKh Linz GmbH, www.medaz.at, +43(0)732/7806-3106

Universität Graz, office@uniforlife.at, www.uniforlife.at, +43(0)316/380-1013

APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft

www.apollon-hochschule.de, +49(0)421/378266-0

48 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement

www.dhfpg.de, +49(0)681-6855 150

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Ernährungsmedizin,

angewandte

Ernährungsmedizin,

klinische

Ernährungswissenschaften

berufsbegleitend

Esthetic Face Surgery

Fitnessökonomie

Fitnesstraining

Forensik, interdisziplinär

Frühförderung,

interdisziplinär und mobil,

und Familienbegleitung

MSc. Nutr.

Med.

MSc

MSc

MSc

BA

Zeugnis

Akad.Exp.

Gesundheitsberufe/Zusatzausbildungen ::

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School, in Kooperation mit der

FH JOANNEUM, www.medunigraz.at/nutr, +43(0)316/5453-6740

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-3114

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften

Medizinische Informatik und Technik

lehre@umit.at, www.umit.at, +43(0)50/8648-3880

Der Studiengang hat das Ziel, wissenschaftlich qualifi zierte Fachkräfte für professionelle und leitende

Tätigkeiten in den Praxisbereichen von Sporternährung, Prävention und Gesundheitsförderung auszubilden.

Organisation: 6 Semester, berufsbegleitend, modularer Aufbau, 120 ECTS-Punkte. Kosten: € 2.200/

Semester. Studienort: Hall in Tirol

Workshops 2011/12

am Department für Evidenzbasierte Medizin

und Klinische Epidemiologie

Das Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie der

Donau-Universität Krems bietet Ihnen für 2011/2012 folgende Workshops an:

1. Qualitätssicherung in Prävention und Gesundheitsförderung 08.-09.11.2011

2. Bias-Spotting 28.-29.11.2011

3. Starter Workshop 17.-18.01.2012

4. Medizinische Statistik 28.-29.02.2012

5. Systematische Literaturrecherche 24.-25.04.2012

6. Steuerung von Evaluationen 15.-16.05.2012

7. GRADE 05.-06.06.2012

8. Systematische Reviews (Summer School) 02.-06.07.2012

Anmeldeschluss: 2 Wochen vor Beginn

Abschluss: Zertifikat

Dauer: jeweils 2 bzw. 5 Tage, 9:15-17:00 Uhr

Informationen und Anmeldung: +43 (0)2732 893-2911 893-2911

ebm.office@donau-uni.ac.at

www.donau-uni.ac.at/ebm

Donau-Universität Krems

Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems, Austria

www.donau-uni.ac.at

Qualitas

86 breit x 121 hoch mm, 4c

Donau-Universität Krems, www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2815

Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement

www.dhfpg.de, +49(0)681/6855-150

Akademie für Gesundheitsberufe der gespag

gesundheitsberufe.gespag.at, +43(0)50554/62-21632

Universität Wien – Postgraduate Center

www.postgraduatecenter.at, +43(0)1/3197217

10 % Ermäßigung mit

Schaffl er Verlag Vorteilskarte

Weiterbildung an der

Universität Wien im Bereich

Gesundheit & Soziales

Die Universität Wien ist eine der größten AnbieterInnen von interdisziplinären

Postgraduate Programmen und bietet Ihnen die Möglichkeit,

Ihre Karriere durch hoch qualitative Zusatzkompetenzen

zu fördern. Universitätslehrgänge aus dem Bereich „Gesundheit

und Soziales“ bieten ein breites Spektrum an professionellen

Berufsspezialisierungen im physischen und psychischen Gesundheitsbereich.

Alle Programme zeichnen sich durch Interdisziplinarität

aus und zielen darauf ab, sowohl soziale Kompetenzen als auch

die Team- und Führungsfähigkeit der TeilnehmerInnen zu stärken.

Folgende Lehrgänge starten 2012:

:: Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen

:: Pharmazeutisches Qualitätsmanagement (MSc)

:: Psychotherapeutisches Propädeutikum

:: Psychomotorik (MA)

:: Supervision und Coaching

Das gesamte Weiterbildungsangebot

fi nden Sie auf

www.postgraduatecenter.at.

Universität Wien – Postgraduate Center, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien

Service Hotline: +43 1 4277 10800, info@postgraduatecenter.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 49


::

Gesundheitsberufe/Zusatzausbildungen

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Gastrosophische

Wissenschaften

Gender Medicine

Genetik, medizinische

Geriatrie

Geriatrie

Gerontologie,

interdisziplinär

Gesundheitsdienst, öffentlicher

(Physikatskurs)

Gesundheitsförderung

Gesundheitspädagogik

Gesundheitswissenschaften,

komplementäre

Health and Fitness

Heilmasseur

Hochschuldidaktik für

Gesundheitsberufe

Hospizausbildung

Hospizorientierte Lebens-,

Sterbe- und Trauerbegleitung

und Palliative Care

Humanmedizin

MA

MSc

Akadem.

geprüft

MSc

ÖÄK-Diplom

Akad.

MAS

Diplom

Akad.

MSc.,

EU-Diplom

MAS

staatl. kommissionelleAbschlussprüfung

Zeugnis

Dr. med.univ.

(Diplomstudium)

Paris Lodron-Universität Salzburg

www.uni-salzburg.at, +43(0)662/8044-2422

Medizinische Universität Wien, www.meduniwien.ac.at, +43(0)1/40160-11405

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

postgraduate.school@medunigraz.at, www.medunigraz.at/mg, +43(0)316/380-4114

Donau-Universität Krems, www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2815

Schloss Hofen – Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung

www.schlosshofen.at, +43(0)5574/4930-133

Karl-Franzens-Universität Graz

www.gewi.kfunigraz.ac.at/ulig, +43(0)316/380-2603

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

www.meduni-graz.at, +43(0)316/380-4080

Schlossberginstitut GmbH

Schule für neue Gesundheitsberufe

service@schlossberginstitut.at

www.schlossberginstitut.at, +43(0)650/6888910

Begleitetes Fernstudium mit integrierter Präsenzphase. Dauer: 14 Monate. Kosten: € 192/Monat.

Beginn: 3x jährlich.

MHPE

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH

www.fhg-tirol.ac.at, +43(0)50/8648-4732

Interuniversitäres Kolleg Graz

www.inter-uni.net, +43(0)316/423813

Paris Lodron-Universität Salzburg, www.uni-salzburg.at, +43(0)662/8044-2422

Schulungszentrum Dr. Kienbacher

www.schulungszentrum.or.at, +43(0)1/9822800-0

FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH

Hochschuldidaktik@fhgooe.ac.at

www.fh-gesundheitsberufe.at

+43(0)50/344 290-00

Diese Master-Ausbildung vermittelt auf praxisnahe Weise Kompetenzen für leitende Positionen im Gesundheits-

und Sozialbereich. Studierende entwickeln hochschuldidaktische, wissenschaftliche, Management-

sowie Selbst- und Sozialkompetenz, für die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Gesundheitsberufe.

Caritas Eisenstadt, www.caritas.at, +43(0)676/83730890

Caritas Bildungszentrum Tirol

www.caritas-bildungszentrum.at, +43(0)512/582856

50 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Medizinische Universität Graz, www.meduni-graz.at, +43(0)316/380-4040

Medizinische Universität Innsbruck, www.i-med.ac.at, +43(0)512/9003-70041

Medizinische Universität Wien, www.meduniwien.ac.at, +43(0)1/40160-0

Paracelsus Medizinische Privatuniversität, www.pmu.ac.at, +43(0)662/442002-1203

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Hypnose, medizinische &

zahnmedizinische

Implantologie

Implantologie, orale

Integrative Outdooraktivitäten

Krankenhaushygiene

LaborgehilfInnen

Linguistik, klinische

Masseur, medizinischer

Mediation im Gesundheits-

& Sozialbereich

Health & Social Care

Mediation

(berechtigt zur Eintragung

in die Mediatorenliste)

Medical Education

Medical Writing

Medizin, molekulare

Medizindidaktik

Medizinische Grundlagen

Aufbaumodul

Medizinische Wissenschaft

Midwifery

Akad. gepr.

Master of Oral

Medicine in

Implantology

MDSc

Akad.Exp.,

MSc

Akad.

Zeugnis

MSc

Zeugnis

MME

MSc

PhD

Zertifikat

Akad., MSc,

MBA

Gesundheitsberufe/Zusatzausbildungen ::

Medizinische Universität Wien

www.meduniwien.ac.at, +43(0)676/9242924

IMC International Medical College Münster/MIB GmbH

www.med-college.de, imc@med-college.de

+49(0)251/21086-39 oder -47

Universitärer, postgradualer Studiengang. Berufsbegleitend. Praktische Ausbildung in anatomisch-chirurgischen

und klinischen Blockpraktika. Durchführung operativer Eingriffe unter Anleitung im klinischen

Praktikum. Reduzierte Anwesenheit durch Online-Lehre. Studiendauer: 15 Monate, 60 ECTS-Punkte, akkreditiert

nach den Bologna-Kriterien. Kosten: € 20.000 deutschsprachiger Studiengang, € 25.000 internationaler

englischsprachiger Studiengang (inkl. Unterkunft und Transfer in Deutschland). Kontakt: Dr.

Ute Wegmann. Beginn: Juli 2012 (deutsch und international in Englisch)

Mediator/in

Medizinische Universität Wien in Kooperation mit der Akademie für Orale Implatologie

www.meduniwien.ac.at/zahnklinik/, +43(0)1/4028668

Universität Wien – Postgraduate Center

www.postgraduatecenter.at, +43(0)664/4144279

IMC FH Krems, www.fh-krems.ac.at, +43(0)800/808010 oder +43(0)2732/802

MED Ausbildungszentrum, AKH Linz GmbH, www.medaz.at, +43(0)732/7806-3106

Paris Lodron-Universität Salzburg, www.uni-salzburg.at, +43(0)662/8044-2422

bfi Burgenland – Gesundheitsakademie, www.bfi-burgenland.at, +43(0)3353/36860-0

Schulungszentrum Dr. Kienbacher, www.schulungszentrum.or.at, +43(0)1/9822800-0

MedAk – Medizinische Fortbildungsakademie OÖ

Dinghoferstraße 4, 4010 Linz, Kontakt: Katharina Süß

suess@medak, www.medak.at, +43(0)732/778371-317

Das strukturierte mehrdimensionale und vor allem nicht-konfrontative Vorgehen der Mediation hilft, Sichtweisen

zu klären und Schlüsselprobleme und Interessen zu definieren, um so gemeinsam Lösungen zu

entwickeln. Der Fokus auf den Gesundheits- und Sozialbereich garantiert eine homogene Teilnehmergruppe.

Zielgruppe: ÄrztInnen, MitarbeiterInnen in Pflege und Verwaltung, JuristInnen, u.a. Organisation: Kombination

von Präsenz- und Selbstlernphasen. Dauer: 3 Semester. Kosten: € 2.990.

Donau-Universität Krems, www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2353

Medizinische Universität Innsbruck, www.i-med.ac.at/ulg, +43(0)512/9003-70022

Paracelsus Medizinische Privatuniversität, www.pmu.ac.at, +43(0)662/442002-1221

Paracelsus Medizinische Privatuniversität, www.pmu.ac.at, +43(0)662/442002-1207

Schlossberginstitut GmbH

Schule für neue Gesundheitsberufe

www.schlossberginstitut.at

+43(0)650/6888910

Paracelsus Medizinische Privatuniversität, www.pmu.ac.at, +43(0)662/442002-1221

Medizinische Universität Innsbruck, www.i-med.ac.at, +43(0)512/9003-70041

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2818

Alle Top-Jobs im Gesundheitsbereich careesma.at

Jobs für Österreich

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 51


::

Gesundheitsberufe/Zusatzausbildungen

Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Neuroorthopädie –

Disability Management

OperationsgehilfInnen

OP-Schulung im

Schulungs-OP

(SIEHE AUCH SEITE 21)

Optometry, clinical

Ordinationsgehilfe

Osteopathie

Osteopathie

Pädagogik in

Gesundheitsberufen

Palliative Care

Palliative Care und

Organisationsethik

Palliative Care, Ärztelehrgang

& interdisziplinär

Parodontologie

Patient Blood Management

Patientensicherheit

Pharmareferent

Physik, medizinische

ProsekturgehilfInnen

Prothetik

Prüfarzt/-ärztin, klinische/r

Psychomotorik

Psycho-Neuro-Immunology,

Clinical

Qi Gong-LehrerIn,

für Kinder

Akad.Exp./

MSc

Zeugnis

Teilnahmebestätigung

MSc

Zeugnis

BSc

BSc/MSc

MHPE

MA

MAS

ÖÄK-Diplom

MSc (Periodontology)

Zeugnis

Zertifikat

MSc

Zeugnis

MDSc

Abschlusszeugnis

MA

MSc

Diplom

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2815

MED Ausbildungszentrum, AKH Linz GmbH, www.medaz.at, +43(0)732/7806-3106

Österreichische Reinraumgesellschaft ÖRRG

office@oerrg.at, www.oerrg.at

Donau-Universität Krems, www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2641

MedAk – Medizinische Fortbildungsakademie OÖ, www.medak.at, +43(0)732/778371-270

MED Ausbildungszentrum, AKH Linz GmbH, www.medaz.at, +43(0)732/7806-3106

Schulungszentrum Dr. Kienbacher, www.schulungszentrum.or.at, +43(0)1/9822800-0

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH

www.fhg-tirol.ac.at, +43(0)50/8648-4759

The International Academy of Osteopathy I.A.O, www.osteopathie.eu, +49(0)221/1308628

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH

www.fhg-tirol.ac.at, +43(0)50/8648-4732

Paracelsus Medizinische Privatuniversität, www.pmu.ac.at, +43(0)662/442002-1201

Universität Klagenfurt, IFF Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung

www.iff.ac.at/pallorg, +43(0)1/5224000-109

Salzburger Akademie für Palliative Care

www.palliative.at, +43(0)662/820907-223

Medizinische Universität Wien

www.meduniwien.ac.at, +43(0)1/4277-67202

Medizinische Universität Graz, www.meduni-graz.at/pbm, +43(0)316/385-13068

SANICADEMIA Internationale Fortbildungsakademie für Gesundheitsberufe

info@sanicademia.eu, www.sanicademia.eu, +43(0)4242/208-3674

Donau-Universität Krems, www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2820

Medizinische Universität Wien in Kooperation mit der Universität Wien

www.meduniwien.ac.at, +43(0)1/4277-51108

Technische Universität Kaiserslautern, Distance and International Studies Center

(DISC), www.zfuw.de, +49(0)631/205-4933

MED Ausbildungszentrum, AKH Linz GmbH, www.medaz.at, +43(0)732/7806-3106

Medizinische Universität Wien in Kooperation mit der Medizinischen Universität Graz

www.meduniwien.ac.at/zahnklinik/masterproth, +43(0)1/4277-67071

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

www.meduni-graz.at, +43(0)316/385-81172

Universität Wien – Postgraduate Center, www.postgraduatecenter.at, +43(0)1/4277-48851

Universität Graz

office@uniforlife.at, www.uniforlife.at, +43(0)316/380-1013

PGA Akademie, Linz

www.pga.at, +43(0)732/787810-10

52 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


Bezeichnung Abschluss Veranstalter/Information

Schmerzmanagement

Schmerzmanagement,

interdisziplinäres

Schmerzmedizin, interdisziplinäre

(ISMED)

Sports Physiotherapy

StationssekretärIn

Stroke Medicine, European

Master, berufsbegleitend

Studien, klinische

TCM Traditionelle

chinesische Medizin,

Grundlagen und Praxis

Teams leiten

Toxikologie

Tropenkurs,

allgemeiner (ATK)

VitalCoach 50 plus

Yoga-LehrerIn, für Kinder

Zahnheilkunde,

restaurativ-prothetische

Zahnmedizin

Akad.

MSc

MSc

MA

Zeugnis

Zertifikat

MSc

Zertifikat

Diplom

Gesundheitsberufe/Zusatzausbildungen ::

FH Kärnten, www.fh-kaernten.at, +43(0)5/90500-4101

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at

+43(0)2732/893-2815

Medizinische Universität Wien in Kooperation mit der Universität Wien

www.meduniwien.ac.at, +43(0)1/40400-2524

Paris Lodron-Universität Salzburg, www.uni-salzburg.at, +43(0)662/8044-2422

MedAk – Medizinische Fortbildungsakademie OÖ

www.medak.at, +43(0)732/778371-270

Donau-Universität Krems

www.donau-uni.ac.at, +43(0)2732/893-2814

Paracelsus Medizinische Privatuniversität, www.pmu.ac.at, +43(0)662/4420020

TCM Ernährungslehre Diplom Schlossberginstitut GmbH –

Schule für neue Gesundheitsberufe

service@schlossberginstitut.at, www.schlossberginstitut.at

+43(0)650/6888910

Vielfältige Themen in der

praxisbezogenen Gesundheitsförderung

Berufsbegleitender Lehrgang in Wien und Graz im Modulsystem. Dauer: zwischen 3 und 5 Semestern.

Beginn: 2x jährlich.

Akad. gepr.

Zeugnis

MSc

Dr. med. dent.

(Diplomstudium)

Medizinische Universität Wien

www.meduniwien.ac.at, +43(0)1/40400-5784

Akademie für Sozialmanagement ASOM

www.sozialmanagement.at, +43(0)1/8039869

Medizinische Universität Wien, www.meduniwien.ac.at, +43(0)1/4277-65137

Schweizerisches Tropen- und Public Health-Institut

www.swisstph.ch, +41(0)61/284-8360

PGA Akademie, Linz

www.pga.at, +43(0)732/787810-10

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik

und Technik, lehre@umit.at, www.umit.at, +43(0)50/8648-3817

Medizinische Universität Graz, www.meduni-graz.at, +43(0)316/380-4040

Medizinische Universität Innsbruck, www.i-med.ac.at, +43(0)512/9003-70041

Medizinische Universität Wien, www.meduniwien.ac.at, +43(0)1/40160-0

Fonds Gesundes Österreich –

ein Geschäftsbereich der Gesundheit Österreich GmbH

fgoe@goeg.at, www.fgoe.org, +43(0)1/8950400

Das Fortbildungsprogramm des Bildungsnetzwerkes beinhaltet in seinem Konzept offene Seminare zu

vielfältigen Themen in der praxisbezogenen Gesundheitsförderung. Die Inhalte reichen von den Grundlagen

der Gesundheitsförderung über spezifische settingorientierte Themen, Strategie- und Zielentwicklung,

Konfliktmanagement, soziale Kompetenz, Teamentwicklung/-führung, Projektmanagement bis zu

Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Die derzeitigen 1- bis 2-tägigen Seminare sind unter https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org

abrufbar, das neue Programm erscheint im Jänner 2012.

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 53


::

FH Oberösterreich

Die innovative Seite

der Gesundheit

Von Modellen für eine virtuelle Chirurgie

über die Entwicklung von High-Tech-

Instrumenten bis zur Prozess- und

Qualitätssicherung im Gesundheitssektor reicht

das Ausbildungsspektrum an der FH Oberösterreich.

Tag der offenen Tür: 23. März 2012

Bachelor-Studium Medizin- und Bioinformatik/

Master-Studium Biomedizinische Informatik,

FH OÖ Campus Hagenberg

Informationstechnologien sind heute in Gesundheitswesen

und -forschung unentbehrlich. Sie

helfen z.B. Krankheitsursachen zu finden und

Medikamente schneller zu entwickeln. Medizin-

und BioinformatikerInnen sind dabei die entscheidende

Schnittstelle zwischen Mensch und

Technik. Sie unterstützen BiologInnen, MedizinerInnen,

PharmazeutInnen etc. durch die Entwicklung

und Integration computergestützter

Analyse- und Diagnostikverfahren, Datenbanken uvam. Unser Bachelor-

und Master-Studium vermittelt Ihnen das dazu notwendige

Know-how: fundiertes Informatikwissen und Kenntnisse in Medizin

und Molekularbiologie. Organisation: Vollzeit (Bachelor)/Vollzeit

(Master). Infos: www.fh-ooe.at/mbi und www.fh-ooe.at/bmi

Bachelor-/Master-Studium Medizintechnik, FH OÖ Campus Linz

Medizinische Technologien spielen eine immer größere Rolle in

Diagnose, Therapie und Rehabilitation. Der medizintechnische

Fortschritt ist somit einer der Motoren des medizinischen Fortschritts.

Der ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Bachelor/

Master-Studiengang „Medizintechnik“ bereitet auf die Herausforderungen

in Forschung und Entwicklung, Produktmanagement,

technischem Vertrieb sowie Qualitätssicherung und Zulassung

in einer globalen Wachstumsbranche vor. Organisation: Vollzeit

(Bachelor) / Vollzeit und berufsbegleitend (Master). Infos: www.

fh-ooe.at/mt und www.fh-ooe.at/mmt

Bachelor-Studium Prozessmanagement

Gesundheit, FH OÖ Campus Steyr

Der Gesundheitssektor ist im Umbruch: Wettbewerb,

steigende Kosten und Qualitätsansprüche

verlangen nach langfristigem, wirtschaftlichem

und qualitativem Handeln. Das Bachelor-Studium

„Prozessmanagement Gesundheit“ (PMG)

54 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Mit einem Studium an der FH Oberösterreich werden Sie

als Führungskraft die Zukunft des österreichischen Gesundheitswesens

durch Innovationen aktiv mitgestalten.

ist genau auf diese Anforderungen des Gesundheitssektors ausgerichtet

und bereitet Sie auf Ihre Aufgaben als künftige Führungskraft

vor. Mit dem Know-how des Prozessmanagements werden Sie in

Einrichtungen des Gesundheitswesens Qualitäts- und Prozessabläufe

standardisieren, weiterentwickeln und so zur Sicherung einer

bestmöglichen medizinischen Versorgung beitragen. Organisation:

Vollzeit und berufsbegleitend (Bachelor). Infos: www.fh-ooe.at/pmg

Master-Studium Services of General Interest, FH OÖ Campus Linz

Die Managementaufgaben im öffentlichen Sektor, in der Sozialwirtschaft

und im Gesundheitsbereich werden immer komplexer.

Das Masterstudium „Services of General Interest“ mit den Spezialisierungen

„Gesundheitsmanagement“, „Public Management“

und „Sozialmanagement“ vermittelt das erforderliche systemübergreifende

Wissen über Gesundheitsmanagement und nationale

sowie internationale Gesundheitspolitik und eröffnet so vielfältige

Karriereperspektiven. Organisation: berufsbegleitend

(Master). Infos: www.fh-ooe.at/sgi

Die FH OÖ ist mit rund 4.700 Studierenden

und 50 Studiengängen die größte FH in Österreich.

Es werden z.Z. keine Studiengebühren

eingehoben. ::

www.fh-ooe.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com

P R O M O T I O N


Vier Studiengänge befassen sich mit

diesem Zukunftsfeld: Biomedical Engineering,

Biomedical Engineering

Sciences, Gesundheits- und Rehabilitationstechnik

und Tissue Engineering and Regenerative

Medicine vermitteln den Studierenden

unterschiedliches Know-how und Fachwissen,

wobei medizinische Ansprüche mit technischen

Lösungen auf höchstem Niveau zusammengeführt

werden.

In den Life Science Technologies-Studiengängen

erhalten Studierende neben dem erforderlichen

medizinischen Wissen eine fundierte technische

Ausbildung. Auch das Training entsprechender

Soft Skills gehört zum Ausbildungsplan. Durch

den hohen Praxisbezug sind die AbsolventInnen

in der Lage, direkt nach Abschluss ihres Studiums

in den Job einzusteigen. Und der Bedarf an

kompetenten Fachkräften steigt. Die Bevölkerungsstruktur

verändert sich und die Nachfrage

nach Life Science Technologies-SpezialistInnen

steigt überproportional an.

Biomedical Engineering

Der Bachelor-Studiengang ist das Basisstudium

an der Schnittstelle von Mensch und Technik.

Das Biomedizinische Ingenieurwesen verbindet

die Design- und Problemlösungskompetenzen des Ingenieurwesens

mit der Medizin und Biologie, um PatientInnen zu helfen

und die individuelle Lebensqualität zu verbessern. Bereits den

Bachelor-AbsolventInnen eröffnen sich nach dem Studium vielfältige

Berufsmöglichkeiten. Kontakt: +43(0)1/3334077-462,

anna.strondl@technikum-wien.at

Biomedical Engineering Sciences

Der in Englisch abgehaltene Master-Studiengang widmet sich der

Vertiefung ganz spezieller Bereiche. Hochinteressante und wichtige

Betätigungsfelder erschließen sich für alle Studierenden, ganz

gleich ob sie sich mit dem Schwerpunkt biomedizinische Informatik

oder Medizintechnik auseinandergesetzt haben. Kontakt:

+43(0)1/3334077-563, marion.mittelmaier@technikum-wien.at

Gesundheits- und Rehabilitationstechnik

Im Mittelpunkt dieses Master-Studiums stehen Rehabilitationstechnik

und Gesundheitstelematik sowie der Einsatz und Vertrieb

von Techniken zur Anwendung im Gesundheits- und Rehabilitationsbereich.

Der Studiengang wird teilweise in Englisch abgehal-

Fachhochschule Technikum Wien ::

Zukunftsorientierte Ausbildung an der

Schnittstelle von Mensch und Technik

Stets am Puls der Zeit trägt die FH Technikum Wien den

technischen Herausforderungen von heute und auch von

morgen rechnung. deshalb bildet Österreichs größte

rein technische Fachhochschule SpezialistInnen für den

national und international stark wachsenden Bereich der

Life Science Technologies aus.

Life Science Technologies helfen

PatientInnen ihre individuelle Lebensqualität

zu verbessern. Foto: L.Beck

ten, was den beruflichen Einstieg in ein multinationales Umfeld

erleichtert. Kontakt: +43(0)1/3334077-561, iris.nagy@technikumwien.at

Tissue Engineering and Regenerative Medicine

Der englischsprachige Master-Studiengang Tissue Engineering

and Regenerative Medicine beschäftigt sich mit Methoden, Gewebe

wie Haut, Muskeln oder Knochen im Labor herzustellen und

im menschlichen Körper zu ersetzen. Das Studium kann optional

auch als Double Degree Program in Kooperation mit der schwedischen

Linköping University studiert werden. In diesem Fall werden

nach erfolgreichem Abschluss zwei akademische Titel verliehen.

Kontakt: +43(0)1/3334077-482, rita.leitner@technikum-wien.at ::

www.technikum-wien.at

Kostenlose Studienberatung unter 0800/500 300

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 55

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::

Fachhochschule Wiener neustadt

Von Ergotherapie bis zur Biomedizinischen Analytik –

Gesundheits-Studien an der FH Wiener Neustadt im Überblick

die FH Wiener neustadt wurde 1994 gegründet und ist eine international vernetzte sowie regional

verankerte Hochschule mit einem umfangreichen, zukunftsorientierten und renommierten

Bildungs- und Forschungsangebot. Gegenwärtig absolvieren rund 3.000 Studierende aus über

50 nationen ein Bachelor- oder Masterstudium.

Die Bachelor-Studiengänge

Studierende der Radiologie-Technologie bei einer Übung.

Biomedizinische Analytik: Von der DNA-Analyse bis zur Lebensmitteluntersuchung

– die Analyse von Untersuchungsmaterialien

für Diagnostik, Therapiekontrolle und Forschung in Human- und

Veterinärmedizin stehen hier im Mittelpunkt des Studiums. Es warten

spannende Aufgaben wie wissenschaftliche Studien und Forschungsprojekte

auf die Studierenden, gleichzeitig wird fundiertes

Wissen über Organisation, rechtliche und wirtschaftliche Zusammenhänge

im Gesundheitswesen vermittelt. Kontakt: Elisabeth

Fleck, elisabeth.fleck@fhwn.ac.at, +43-(0)2622-89084-521

Ergotherapie: Therapie, Prophylaxe und Rehabilitation mit dem Ziel

der Alltagsbewältigung sind die Aufgaben dieser Spezialisten. Der

Kontakt zum Patienten ist besonders intensiv, da gemeinsam Maßnahmen

wie z.B. Selbsthilfetraining oder Wohnungsadaptierung

zur Förderung und Erhaltung der Handlungsfähigkeit umgesetzt

werden. Auch Präventivmaßnahmen wie z. B. Arbeitsplatz-Anpassungen

werden von Ergotherapeuten umgesetzt. Kontakt: Michaela

Herrklotz, michaela.herrklotz@fhwn.ac.at, +43-(0)2622-89084-523

Logopädie: Die Diagnostik und Therapie bei Sprach-, Sprech-,

Stimm-, Schluck- und Hörstörungen sowie die

Planung präventiver Maßnahmen stehen im

Mittelpunkt dieses Studiums. Die Kernaufgaben

der Logopäden beinhalten Tätigkeiten in der

Prävention, Beratung, Untersuchung, Diagnose,

Therapie und wissenschaftlichen Erforschung

von menschlichen Kommunikationsstörungen.

Kontakt: Erika Wiesinger, erika.wiesinger@

fhwn.ac.at, +43-(0)2622-89084-557

56 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Gesundheits- und Krankenpflege: Ziel der Ausbildung, die in Kooperation

mit dem Wiener Privatspital Rudolfinerhaus durchgeführt

wird, ist die Förderung jener Kompetenzen, die zukünftigen

Pflegepersonen eine verantwortungsvolle und wissenschaftlich

fundierte Pflege von Menschen in Gesundheit und Krankheit innerhalb

und außerhalb des Krankenhauses ermöglichen. Der Abschluss

bietet die besten Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung

und Karriere im Gesundheitswesen. Kontakt: Marion Böck,

campus.ausbildung@rudolfinerhaus.at, +43-(0)1-36036-6510

Radiologie-Technologie: Es ist ein Beruf am Puls der Medizintechnik,

der quasi eine Reise durch das Innere der Medizin ermöglicht.

Im Fokus der akademischen Ausbildung steht die Verbindung von

Medizin und Technik als komplexe Wissensgebiete, ohne dabei zu

vergessen, dass immer der Mensch im Mittelpunkt steht. Für die

Absolventen ergibt sich auch ein spannendes Betätigungsfeld in

der Forschung und Industrie. Kontakt: Waltraud Siedler, waltraud.

siedler@fhwn.ac.at, +43-(0)2622-89084-522

Studiendauer: 6 Semester

Organisation: Vollzeitstudium

Studienabschluss: B.Sc. (Bachelor of Science in Health Studies)

Kosten: € 363,36/Semester (für den Studiengang

„Gesundheits- und Krankenpflege“ übernimmt

das Rudolfinerhaus die Studiengebühren)

Master-Studium

MedTech – Functional Imaging, Conventional and Ion Radiotherapy:

Where technology meets medicine. Master degree programme

taught exclusively in English. For engineers and alumni with medical

background. Functional imaging and radiotherapy especially

are considered as one of the most innovative branches with enormous

growth rates. Engineers who can act as interface between

disciplines are very rare. This study programme offers you the ability

to serve as one of these highly demanded engineers negotiating

the borderlines of common knowledge fields. Kontakt: Birgit

Prudic, medtech@fhwn.ac.at, +43-(0)2622-89084-208

Weitere Infos unter www.fhwn.ac.at

Tag der offenen Tür: 17. März 2012

Fachhochschule Wiener neustadt

Johannes-Gutenberg-Straße 3

A-2700 Wiener neustadt

Tel.: +43(0)2622/89084-0

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com

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Im Spitzenfeld der

Das Besondere ist die Verknüpfung von

wissenschaftlicher Theorie und praktischer

Erfahrung in enger Kooperation mit

der Gesundheitswirtschaft. Viele Lehrende kommen

aus der Praxis und vermitteln den Studierenden aktuelle,

berufsbezogene und wirtschaftsnahe Kenntnisse

und Fähigkeiten. Auftragsstudien stellen

einen weiteren festen Bestandteil der Zusammenarbeit

mit Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen

oder Non-Profit-Organisationen dar. Pflichtpraktika,

Projekte und Kooperationen mit Partnern aus der

Gesundheitswirtschaft ermöglichen den Studierenden,

wertvolle eigene Erfahrungen zu sammeln.

Vollzeit oder berufsbegleitend

studieren

Der Studienbeginn ist immer im September. Die gesundheitswissenschaftlichen

Studiengänge werden

in der Vollzeitvariante als auch berufsbegleitend

angeboten. Die berufsbegleitend Studierenden finden

optimierte Studienzeiten (Freitag nachmittags

und Samstag ganztags) vor und somit lassen sich

Berufstätigkeit und Studium optimal vereinbaren.

Die hohe Serviceorientierung der IMC FH Krems und

das geführte Studium erleichtern den berufstätig

Studierenden den Studienalltag. ::

IMC Fachhochschule Krems ::

Beste Fachhochschule

Niederösterreichs, Platz zwei

im Österreich-Vergleich

heimischen Hochschulen

Gesundheitswissenschaftliche Studiengänge der IMC FH Krems

Studiengang/Lehrgang

Advanced Nursing Practice

(Zusatzmodul Pädagogik möglich)

Krankenhaushygiene

Ergotherapie

Gesundheits- und Krankenpflege*

Hebammen

Musiktherapie

Physiotherapie

Organisationsform

Berufsbegleitend

Berufsbegleitend

Vollzeit

Vollzeit

Vollzeit

Berufsbegleitend

Vollzeit

In der jüngsten Studie des schwedischen Beratungsunternehmens

Universum erhielt die Kremser Fachhochschule

Bestnoten für Studienangebot, Ausbildungsqualität

und Karrierechancen. Sie liegt damit im Spitzenfeld

der heimischen und europäischen Universitäten und

Fachhochschulen.

Garantieren qualitätsorientierte Ausbildung mit besten Karrieremöglichkeiten: Die StudiengangsleiterInnen

der IMC Fachhochschule Krems. Vlnr. Prof. (FH) Reinhard Beikircher, MAS (Physiotherapie),

Astrid Schaubeder, MA (Ergotherapie), Prof. (FH) Mag. Marianne Kriegl (Advanced Nursing Practice),

Priz. Doz. Dr. Gerhard Tucek (Musiktherapie), nicht am Bild: Prof. (FH) Margaritha Kindl, BSc. (Hebammen)

Sprache

Deutsch

Deutsch

Deutsch

Deutsch

Deutsch

Deutsch

Abschluss

BSc

Akad. gepr.

Hygienefachkraft

BSc

BSc

BSc

BSc

BSc

Dauer/Studienplätze

Fünf Semester/40

Drei Semester/30

Sechs Semester/30

Sechs Semester/54

Sechs Semester/16

Sechs Semester/20

(alle 2 Jahre)

Sechs Semester/40

*Vorbehaltlich der Genehmigung durch den FH-Rat. Die individuellen Anmeldefristen finden Sie in unserer Website. Stand: Oktober 2011

Alle gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge der IMC FH Krems werden vom Land Niederösterreich gefördert.

Openhouse:

Samstag, 26. Nov. 2011,

9:00 bis 15:00 Uhr

Alle Informationen

rund um das Studieren:

www.fh-krems.ac.at/

openhouse

Unsere Social Media

Community:

www.facebook.com/

imcfhkrems

IMC Fachhochschule Krems, Studienberatung (Frau Petra Frings,

Frau Sonja Hörker, Herr Wolfgang Kaltenbrunner), Tel.: +43(0)800/808010

oder +43(0)2732/802 , information@fh-krems.ac.at, www.fh-krems.ac.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 57

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::

Medizinische Universität Graz

Jetzt Know-how

für die Zukunft sichern

Akademische Pflegefortbildung, Spezialfortbildung für PhysiotherapeutInnen: die Med Uni Graz

Postgraduate School zeigt sich beim Weiterbildungsangebot sehr innovativ.

Dieser Master wendet sich an

alle Kollegen aus dem Bereich

der kardiorespiratorischen

Physiotherapie, die auf

der Suche nach fundiertem

Fachwissen und den neuesten

wissenschaftlichen Erkenntnissen

sind und zusätzlich von

Kontakt und Erfahrungsaustausch

mit Gleichgesinnten

profitieren möchten.

PT Anna Mitterhuber, MSc,

Absolventin des ULG Kardiorespiratorische

Physiotherapie

Pflege-Spezialisierung ist jetzt akademisch

Eine Kooperation zwischen der Medizinischen Universität Graz und

der Steiermärkischen Krankenanstalten GesmbH (KAGes) macht’s

möglich: Die ersten AbsolventInnen der neuen Universitätslehrgänge

im Bereich der Sonderausbildung in der Pflege haben ihre

nunmehr akademische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Damit

nimmt die Med Uni Graz wieder einmal eine Vorreiterrolle in

Österreich ein. Außerdem wurden durch eine Kooperation mit dem

Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV)

weitere wertvolle Synergien im Bereich der Pflegefortbildung geschaffen,

die den TeilnehmerInnen in den neuen Lehrgängen „Sonderausbildung

in der Krankenhaushygiene“ und „Weiterbildung

Mittleres Pflegemanagement“ zugute kommen.

Start im März 2012:

Master-Lehrgang für PhysiotherapeutInnen

Bereits zum 2. Mal startet im März 2012 der im deutschsprachigen

Raum einzigartige Master-Lehrgang im Spezialgebiet der kardiorespiratorischen

Physiotherapie. Dieser Lehrgang vermittelt

umfangreiches Wissen im Bereich der Atemphysiologie und Kardiologie

für PhysiotherapeutInnen. Besonderes Augenmerk gilt

dem wissenschaftlich orientierten, evidenzbasierten Zugang zur

Kardiorespiratorischen Physiotherapie. Darüber hinaus erwerben

die Teilnehmer und -innen methodisches Wissen zur Durchführung

fachspezifischer Forschungsprojekte. Anmeldungen werden noch

bis zum 15. Dezember 2011 unter ulgcrpt@medunigraz.at entgegengenommen.

58 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Weiterbildung am Puls der Zeit

Das Weiterbildungsangebot der Med Uni Graz Postgraduate

School wird laufend erweitert und reicht von Vorträgen bis hin zu

Universitätslehrgängen mit Master-Abschluss. Der Fokus liegt auf

den Trends im Gesundheitsbereich von morgen. So wurde von einem

interdisziplinären Team der neue Universitätslehrgang Patient

Blood Management (PBM) entwickelt. PBM ist ein neues multidisziplinäres

Behandlungskonzept, das durch veränderte Patientenbetreuung

und den optimierten Einsatz von Blut und Blutkomponenten

ein nachhaltig verbessertes Behandlungsergebnis bei

gleichzeitiger Kostenreduktion garantiert. Anmeldungen werden

ab sofort unter pbm@medunigraz.at angenommen.

Folgende Lehrgänge starten ab März 2012:

:: Medizinische Genetik *NEU*

:: Patient Blood Management *NEU*

:: Master in kardiorespiratorischer Physiotherapie (MSc)

:: Klinische/r Prüfarzt/ärztin

:: Clinical Trial Specialist

:: Sonderausbildung Krankenhaushygiene *NEU*

sowie weitere Sonderausbildungen im Pflegebereich

Jetzt anmelden!

Das gesamte Weiterbildungsangebot finden Sie unter:

www.medunigraz.at/ps ::

Medizinische Universität Graz – Postgraduate School

Tel: +43(0)316/380-4008 bzw.

postgraduate.school@medunigraz.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com

P R O M O T I O N


Fünf Jahre nach seiner Gründung ist das

Departement Gesundheit der Zürcher

Hochschule für Angewandte Wissenschaften

ZHAW in Winterthur zu einer respektierten

und anerkannten Institution herangewachsen:

Gut 250 Mitarbeitende sind in den Instituten

für Ergotherapie, Hebammen, Pflege und Physiotherapie

tätig. Von den vielfältigen Aus- und

Weiterbildungen des Departements profitieren

sowohl bestehende als auch zukünftige Fachpersonen

des Gesundheitswesens; 1250 Studierende

und Weiterbildungskursteilnehmende

sind es zurzeit. Winterthur ist ein wichtiger

Standort für Industrie und Bildung und gehört zur

„Greater Zurich Area“, dem Wirtschaftszentrum

der Schweiz. Die ZHAW Zürcher Hochschule für

Angewandte Wissenschaften ist eine der grössten

und leistungsstärksten Mehrsparten-Fachhochschulen

in der Schweiz mit starker regionaler

Verankerung sowie nationaler und internationaler Ausstrahlung.

Vielfältige Kompetenzen unter einem Dach

Das Departement Gesundheit ist die einzige Ausbildungsstätte der

Schweiz, die die vier Gesundheitsberufe Ergotherapie, Hebamme,

Pflege und Physiotherapie unter einem Dach vereint. Die vier entsprechenden

Institute sind für die Angebote in Lehre, Forschung,

Weiterbildung und Dienstleistungen zuständig. Sie setzen sich

in regem Austausch miteinander für die Professionalisierung der

Gesundheitsberufe und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung

ein. Mit seinen Forschungs- und Entwicklungsteams sorgt

das Departement zudem für einen direkten Transfer innovativer

Methoden und nachhaltiger Entwicklungen in die Praxis der vier

Berufsfelder.

Praxisnah und wissenschaftlich fundiert

Das Departement Gesundheit der ZHAW setzt sich ein für eine

Berufspraxis, die auf wissenschaftliche Forschungsergebnisse

abgestützt ist. Dabei folgt das umfassende Bildungsangebot dem

Grundsatz des lebenslangen Lernens. Die praxisnahen Bachelorstudiengänge

bereiten die Studentinnen und Studenten auf eine

konkrete berufliche Tätigkeit im Gesundheitswesen vor. Ein Teil

der Bachelorausbildung wird in interprofessionellen Modulen

durchgeführt. In den angebotenen Masterstudiengängen kann die

Ausbildung wissenschaftlich fundiert weiter ausgebaut werden.

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ::

Die Zukunft der Gesundheitsberufe

Als eines der grössten Zentren der Schweiz für die

Aus- und Weiterbildung in den Gesundheitsberufen

trägt das departement Gesundheit der ZHAW Zürcher

Hochschule für Angewandte Wissenschaften in

Winterthur massgeblich zur Professionalisierung

der Gesundheitsberufe bei.

Praktikerinnen und Praktiker profitieren von den Spezialisierungsmöglichkeiten

des Weiterbildungsangebots.

International vernetzt

Das Departement setzt sich für eine Internationalisierung von Lehre

und Forschung ein. So fördert es einerseits aktiv die Mobilität von

Studierenden und Dozierenden durch Angebote mit Partnerschulen

im Ausland. Andererseits integriert es internationale Elemente

in die Studiengänge. Durch die Beteiligung am internationalen Forschungsdiskurs

und die Mitarbeit in internationalen Forschungsprojekten

ist das Departement international gut vernetzt. ::

ZHAW Zürcher Hochschule für

Angewandte Wissenschaften

departement Gesundheit

Technikumstrasse 71, Postfach

CH-8401 Winterthur

Tel.: +41(0)58/934 64 72

kommunikation.gesundheit@zhaw.ch

www.gesundheit.zhaw.ch

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 59

P R O M O T I O N


::

A. di Positas

Health in all Policies

schlägt Health Policy

Einer einzigen ÖKZ entnehme ich: „Die Kaiserschnittrate

ist mit 30 Prozent in Österreich besonders hoch.“ Auf einer

anderen Wiese der Medienlandschaft erfahre ich: Der

Gesundheitsminister freut sich über die hohe Qualität des österreichischen

Gesundheitswesens.

Und lese die ÖKZ weiter:

„Der OECD-Bericht aus 2009 stellt Österreichs Kinder- und Jugendgesundheit

ein schlechtes Zeugnis aus. Die vom Minister 2011

präsentierte Kindergesundheitsstrategie ist in weiten Teilen eine

zahnlose Bestandsaufnahme.“ Der Gesundheitsminister freut sich

über die hohe Qualität des österreichischen Gesundheitswesens.

„Die derzeitigen Finanzierungsströme in der Eltern-Kind-Vorsorge

steuern die Leistungsinanspruchnahme in eine Richtung, die den

Ergebnissen bezüglich der gegenwärtigen Gesundheitsbedrohungen

diametral entgegen läuft.“ Der Gesundheitsminister freut sich

über die hohe Qualität des österreichischen Gesundheitswesens.

„Rückzahlungsforderungen an einzelne Ärzte von dreißig- bis siebzigtausend

Euro sind in der OÖGKK keine Seltenheit.“ Der Gesundheitsminister

freut sich über die hohe Qualität des österreichischen

Gesundheitswesens.

„Der sehr zähe Fortschritt bei der E-Medikation, einem Schlüsselprojekt,

gehört hoffentlich bald der Vergangenheit an.“ Der

Gesundheitsminister freut sich über die hohe Qualität des österreichischen

Gesundheitswesens.

„Österreichs Krankenhäuser brauchen besseres Fehlermanagement.“

Der Gesundheitsminister freut sich über die hohe Qualität

des österreichischen Gesundheitswesens.

Für diese Themenauswahl ist kein anderes Ministerium als jenes

des Alois Stöger „verantwortlich“. Der geniale PR-Schachzug des

Gesundheitsministers, statt seine Hausaufgaben zu erledigen bei

jeder Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass die Gesundheit der

Österreicher nur durch „Health in all Policies“, sprich durch die

Mitwirkung aller Ministerien, gewährleistet werden kann, verliert

dadurch seinen logischen Glanz. Auch die allgegenwärtige Freude

des Ministers über seine vermeintlichen Erfolge.

Der Landwirtschaftsminister könnte auch darauf verweisen, dass

die österreichische Finanz- und Sozialpolitik, natürlich auch die

Umwelt- und Energiepolitik, ganz zu schweigen von der Gesundheitspolitik

(Veterinärwesen, Tierschutz, Lebensmittelaufsicht, …)

das Gedeihen der österreichischen Agrarier bestimmt – und er für

nix was dafür kann …

Also was läuft hier falsch? Zuerst wird das Leben der Österreicher

in einzelne Bereiche zerstückelt und auf die Ministerien verteilt.

60 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

Dann erklärt jedes einzelne der Ministerien, dass es keine Verantwortung

für seine Österreicher-Schnitten übernehmen kann,

wenn nicht die Ministerkollegen mittun. Entweder war die Idee

mehrerer Ministerien in einem Staat eine historische Fehlentwicklung

oder es steht das falsche Etikett auf den Österreicher-

Stücken in ministerieller Verwaltung!? Gedankenexperiment: Ist

der Gesundheitsminister verantwortlich für die Gesundheit der

Österreicher (also auch für meine)? Wofür ist er verantwortlich?

Die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass …? Dafür zu sorgen,

dass …? Was? Ich wieder gesund werde, ich gesund bleibe? Oder

dass ich alles bekomme, was ich brauche? Und wie wird das definiert?

Ist er gar für die Priorisierung der staatlichen Aktivitäten

im Rahmen immer begrenzter Mittel und deren Durchführung zur

Unterstützung meiner Gesundheit verantwortlich? Warum zeigt

er sich dafür nicht verantwortlich, sondern verweist mit „Health

in all Policies“ auf die Verantwortung seiner Kollegen im Ministerrat?

Auch die verzweifelte Überrepräsentanz der Prävention in

Sonntagsreden ist der Versuch einer Rückdelegation der Verantwortung

an die Österreicher, die gar nie auf die Idee gekommen

sind, einen Gesundheitsminister für ihren Bluthochdruck verantwortlich

zu machen.

Das ist nicht einmal mehr Etikettenschwindel, das ist Etikettenlegasthenie.

Was steht denn wirklich auf den Österreicher-Stücken

des Gesundheitsministers drauf? „Verantwortlich für …“? Sind Minister

einer Reflexion ihres eigenen Handelns völlig ohnmächtig? …

Entweder ein Minister zeigt sich verantwortlich und definiert und

tut das, was er darf, soll und muss, oder er verweist wiederkehrend

auf seine Unzuständigkeit, die Komplexität des Systems, die

Bedeutung des breiten Konsenses, redet sich auf EU, WHO, den

Hauptverband und die Länder aus und repetiert „Health in all Policies“.

Für Zweiteres brauch ich persönlich ihn nicht. Ich plädiere

also dafür, dass er ein Achtmillionstel weniger Monatsgehalt

bezieht. Das wären mit den eingesparten Gehaltsabgaben ca.

dreieinhalb Cent im Jahr mehr für mich. Die vielen Menschen, die

der Herr Minister in seinem Ministerium, in Beratungsfirmen und

in den ausgegliederten Verwaltungs-GmbHs mit seiner Verantwortungsverweigerung

beschäftigt, noch gar nicht eingerechnet.

Dafür bekäme ich dann schon locker zwei bis drei Liter Diesel an

meiner Tankstelle.

Irgendwie sind ja österreichische Gesundheitsminister wie österreichische

Teamtrainer: Sie werden wirklich anständig bezahlt,

erzählen im ersten Jahr, was sie alles tun werden, erkennen im

zweiten Jahr, dass sie davon 99 Prozent nicht derheben, machen

im dritten Jahr PR auf Regimentskosten und werden im vierten Jahr

ausgetauscht. Constantini war wenigstens unterhaltsam und ist

schon weg. Stöger ist derzeit im dritten Jahr.

Mit enttäuschtem Handkuss

Ihr A. di Positas

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


1 120 Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge in

den medizinisch-technischen Diensten erhielten an der Tiroler

Fachhochschule Gesundheit Mitte Oktober den Titel „Bachelor

of Science in Health Studies“ verliehen. Eine Premiere

feiern die 28 Absolventen des FH-Master-Studiengangs Qualitäts-

und Prozessmanagement im Gesundheitswesen. Sie

dürfen ab sofort den Titel „Master of Science in Health Studies“

führen.

2 Dr. Wolfgang Wladika, bisher Oberarzt und interimistischer

Leiter der Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des

Kindes- und Jugendalters am Klinikum am Wörthersee, wurde

zum neuen Primarius bestellt. Das Primariat der Abteilung

Gynäkologie und Geburtshilfe wurde mit 3 Dr. Manfred

Mörtl neu besetzt.

4 Primarius Dr. Heinz Lackner, Leiter der Radiologie im Krankenhaus

der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan, hat ein Postgraduate-Studium

zum Master of Science mit Schwerpunkt

„Management in Einrichtungen des Gesundheitswesens“ an

der Donau-Universität Krems abgeschlossen.

5 In der letzten ÖKZ ist uns leider ein Lapsus passiert: Wir haben

Fotos verwechselt. Hier der richtige Universitätsprofessor

Dr. Rainald Seitelberger, neuer Primarius der Universitätsklinik

für Herzchirurgie der Salzburger Landeskliniken. ET

Fotos: 1: fh gesundheit | 2+3: KABEG | 4: Barmherzige Brüder | 5: SALK

2

4

1

3

5

Menschen im Gesundheitswesen ::

Wir sind Ihre kompetenten Partner für

medizinische Fach- und Führungskräfte

Ihre unabhängige, medizinische Fach-Jobbörse präsentiert für Sie

in jeder Ausgabe ausgewählte Stellenangebote!

Ärzte:

1.Oberärztin-/arzt (stv.Leiter)

an der Abteilung für Unfallchirurgie

9900 Lienz / Österreich .......................Code GNEB28

Oberärztin-/arzt

für medizinische u. chemische Labordiagnostik

2700 Wr.Neustadt / Österreich .................Code GCAQ27

Dipl. Krankenschwestern/-pfleger:

Gesundheits- und Krankenschwester/-pfleger

für Akutpsychiatrie

5620 Schwarzach im Pongau / Österreich .........Code YHZE72

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson

Vollzeit

4020 Linz / Österreich ........................Code QYDP25

Diplomierte Gesundheits-und Krankenschwester/pfleger

für Psychatrie

9900 Lienz / Österreich .......................Code RDWV13

Therapeuten:

Diplomierte/r PhysiotherapeutIn

für vielseitiges Einsatzgebiet

5620 Schwarzach im Pongau / Österreich ........Code URBT78

Weitere Stellen finden Sie online! Hinweis: Bitte geben Sie den

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Das Statement des Monats: „Die ausführliche

Aufnahmeuntersuchung stellt die Basis

für einen individuellen Therapieplan dar.

Eine maßgeschneiderte Rehabilitation beinhaltet

klassische und computergestützte

Behandlungen, um das bestmögliche Ergebnis

für unsere Patienten zu erzielen.“

Prim. Dr. Hermann Moser, MSc

Ärztlicher Leiter

Neurologisches Therapiezentrum Gmundnerberg

www.karrierewelt4medizin.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 61


::

Schlusspunkt

In einem Land vor unserer Zeit

Neulich war ich im Naturhistorischen

Museum. Dinosaurier-

Ausstellung. Anschließend

habe ich unsere auf dem Platz davor im

Sauriermaßstab überdimensionierte,

bekanntlich recht kriegerische Bildungskaiserin

eines flüchtigen Blickes gewürdigt

und mich gefragt, wie oft sie sich,

angesichts der Zustände des Bildungswesens

in diesem Land, wohl schon in

ihrem Grab umgedreht hat; mutet die herrschende Winterstarre in

dieser Frage doch regelrecht eiszeitlich an. Dabei ist es weder in Österreich

noch zwischen Pisa und Bologna verboten oder hochgradig

kompliziert, Bildung nachhaltig und dynamisch zu gestalten.

Vorbilder gäbe es jedenfalls reichlich. Man muss dazu nicht mal in

die Ferne schweifen. Man könnte sich z.B. Inspiration in einzelnen

Bereichen des österreichischen Gesundheitswesens holen. Ohne

diesen, nicht weniger prominenten Schauplatz suboptimaler, „typisch

österreichischer Lösungen“ beschönigen zu wollen, gibt es

doch, wie überall, auch fortschrittliche Modelle. Zum Beispiel die

jüngst verabschiedete MTD-Fortbildungsrichtlinie, in der, in Anlehnung

an europäische Standards, die im MTD-Gesetz verankerte Verpflichtung

zur kontinuierlichen Fort- und Weiterbildung die längst

fällige Veredelung erfährt. Alle MTD-Berufsangehörigen* können

damit ein gemeinsam von MTD-Austria und dem jeweiligen Berufsverband

ausgestelltes Zertifikat erwerben, in dem das persönliche

Bildungsengagement dokumentiert und zugleich die hohe Qualität

der Fortbildung von kompetenter Stelle bescheinigt wird. Nach

der erfolgreichen Akademisierung der MTD durch Verlagerung der

Ausbildung an Fachhochschulen ist dies für die gehobenen MTD

ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn

andere Rechnungen vorerst offen bleiben: z.B. die Forderung nach

bundesfinanzierten Master-Studiengängen. Nach wie vor müssen

sich MTD-Studentinnen und -studenten ein Masterstudium selbst

finanzieren. Warum eigentlich? Dass die in diesen Disziplinen so

wichtige Forschung damit zum teuren Privatvergnügen verkommt,

ist nur eine weitere Facette österreichischen Bildungsversagens.

Schutz vor Wildwuchs

Sprechen wir lieber von Qualität! Und von Patientensicherheit.

Also – zur Abwechslung mal – von dem, was die Kundin, der Klient,

die Patientin, ach ja und: der Wähler will. MTD-Austria hat

dazu im Juni dieses Jahres eine Gallup-Umfrage in Auftrag gegeben,

um zu diesen Fragen ein schlüssiges Bild aus dem Bevölkerungsdurchschnitt

abzuleiten. In unserer Pressekonferenz

am 30. Juni und in zahlreichen Presseaussendungen haben wir

ausführlich berichtet. Der Tenor: Patienten wünschen sich sehr

wohl top-qualifizierte Gesundheitsdiensteanbieter, individuelle

Betreuung und kompetente Beratung, transparente gesetzliche

Regelungen und vor allem (!) – wozu sonst sollten diese auch

gut sein – verlässlichen Schutz vor einem immer unübersichtlicheren

und längst ausufernden Wildwuchs an Scheinexperten.

Klingt logisch, ist aber nicht so. Dabei sind die damit verbunde-

Patientensicherheit im Bereich der Gesundheitsdiensteanbieter?

Fehlanzeige. die Patienten wissen bei all den

Scheinexperten, die sich im Gesundheitswesen tummeln,

oft nicht einmal, wer sie da betreut. Einen zuständigen Bundesminister

dürfte so etwas eigentlich nicht kalt lassen.

Gabriele Jaksch

62 Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ

nen Gefahren für die Patienten und den „Gesundheitsstandort“

Österreich offensichtlich. Einen zuständigen Bundesminister

dürfte so etwas eigentlich nicht kalt lassen. Er weiß, dass er auf

die Berufsgruppen der gehobenen MTD in Sachen Optimierung

von Patientensicherheit und Versorgungsqualität immer zählen

kann. Und wohl auch auf alle anderen gesetzlich geregelten Gesundheitsberufe.

Jene Gesundheitsberufe eben, die sich bereits

im Zuge der Grundausbildung höchste Standards auferlegen und

die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung auf höchstem Niveau

institutionalisiert haben; und zwar nicht aus ökonomischem Kalkül,

sondern aufgrund eines entsprechenden Berufsethos.

Keinerlei Kontrolle

Allerdings lassen sich Berufsethos oder Verantwortung so schlecht

verrechnen. Zumindest fehlen sie in den Leistungskatalogen der

Krankenkassen. Zwar könnte man argumentieren, dies sei gerade

bei „solchen“ Berufen mehr als selbstverständlich. Ist es auch. Aber

anders als z.B. Ärzte haben MTD sowieso nach wie vor keinen einheitlichen

Zugang zu Kassenverträgen und konkurrieren folglich am

Markt mit zahllosen, oft leicht verwechselbaren Berufen, die nicht

annähernd diese hohen Qualitätsstandards bieten (können) und in

vielen Fällen gar nicht anbieten dürften. Der Kunde bemerkt die mit

einem vermeintlichen Preisvorteil verbundene Gefahr freilich erst zu

spät. Wird sie schlagend, kommt es am Ende deutlich teurer.

Nun ist es ja nicht so, dass es keine Schutzregelungen gäbe. Aber

was nützen die, wenn es keine konsequente Kontrolle gibt? Hier

schwächelt die Exekutive. Maria Theresia hätte vermutlich nicht

lange gefackelt. Aber es ist auch demokratischen Strukturen nicht

völlig unmöglich, zeitnah und – möchte man zumindest meinen –

volksnah zu re(a)gieren; auch wenn dies, angesichts der aktuellen

Trägheit unserer Politik, irgendwie futuristisch anmutet.

Dinosaurier sind übrigens ausgestorben. Sie konnten sich den veränderten

Umweltbedingungen nicht schnell genug anpassen. Für

sie war dann Schluss. Punkt. ::

Foto: MTD-Austria, Eva Feik

1 Zu den gehobenen medizinisch-technischen Diensten

gehören die Berufsgruppen der Biomedizinischen Analytiker,

Diätologen, Ergotherapeuten, Logopäden, Orthoptisten,

Physiotherapeuten und Radiologietechnologen.

Mag. Gabriele Jaksch,

Präsidentin MTd-Austria

g.jaksch@mtd-austria.at

52. Jg. (2011), 11 | www.schaffler-verlag.com


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