Advent - 22., Pfarre Stadlau

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Advent - 22., Pfarre Stadlau

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Informationen der römisch-katholischen Pfarre Stadlau Jahrgang 63/2009/4 1220 Wien Gemeindeaugasse 5, Tel. Tel.

282 22 44

STADLA ADLAUER UERPFARRBLA ARRBLATT


WORT ORT DES PFARRERS FARRERS

“Mutti, muss bei unserer

Kirche jetzt auch

das Kreuz wegkommmen?”

So fragte ein

Kind seine Mutter, als

es die Schlagzeile in der Zeitung zufälllig

sah. Ja, zuerst waren es die Gurken,

die gerade wachsen mussten (inzwischen

ist das passé), jetzt sind es die

Kreuze, die verschwinden müssen.

Dabei bin ich sicher, das ist nicht eine

Tollerei einiger Beamter in Brüssel,

sondern Frucht einer Entwicklung, die

immer mehr um sich greift: Religion ist

nur mehr Privatsache.

Zusammenhänge - wo führt die Gesellschaft

hin, wenn Religion ins stille

Kämmerlein verbannt wird - werden

noch nicht wahrgenommen. Immer

mehr Gesetze müssen erfunden werden,

weil die göttlichen 10 Gebote nicht

MARIAHILF ARIAHILF SPEZIAL PEZIAL

2

Grüß Gott!

Liebe Stadlauer Pfarrgemeinde!

Mit diesen Zeilen darf ich mich als

neuer Kaplan vorstellen.

Ich stamme aus Neukirchen am Walde

(OÖ) von einem bäuerlichen Betrieb,

geb. 1958, habe fünf jüngere Geschwister,

mittlerweile alle mit Familie.

Nach der Kochlehre habe ich noch drei

Jahre in diesem Beruf an Saisonorten

gearbeitet, bevor mich der Ruf Gottes

getroffen hat und ich mich auf den Weg

zum Priester gemacht habe.

Dieser Weg begann mit dem

Aufbaugymnasium in Horn, von dort

ging mein Weg zu den Salesianern:

Noviziat, Studium, Praktikum und das

Diakonatsjahr in Stadlau 1993/94, seit

dem ich ja für viele kein Unbekannter

mehr bin.

Damals durfte ich hier meine ersten

pastoralen Gehversuche (Predigten,

Taufen, Begräbnisse) machen. Zum

Abschied bekam ich dann u. a. von

einem Buben ein Häferl mit der

Aufschrift: “Hermann, der Krieger”

geschenkt, welches ich nun wieder hervorgeholt

habe.

Mittlerweile war ich 15 Jahre lang

mehr gelten, immer mehr Überwachung

wird notwendig, weil sich viele

Ideologien ohne tiefgehende Werthaltungen

entwickeln, und bei fehlenden

Werten ist dem unbändigen Machtanspruch

und der Gier Tür und Tor

geöffnet.

Um in unsere kleine Welt der Pfarrgemeinde

zu blicken, sehe ich eine

wertvolle Alternative zur Gesamtentwicklung:

- Christen, die um das Wohl anderer,

der Schwächeren bemüht sind,

- die Kirche, eine Oase im Dschungel

der Überforderung in Familie, Beruf

und Gesellschaft,

- die betende und feiernde Gemeinde,

die Sinn und Orientierung schenkt.

in Amstetten,

zunächst als

Kaplan, dann

sechs Jahre als

Pfarrer und

Direktor. Nicht

immer habe ich

dabei das prophetische

Häferl

von damals vor

Augen gehabt,

sodass ich jetzt

froh bin, wieder

leiser treten zu

dürfen.

Hier in Stadlau möchte ich aber auch an

meinen Primizspruch wieder anknüpfen:

“Haltet Christus in eurem Herzen

heilig. Seid stets bereit, jedem Rede

und Antwort zu stehen, der nach der

Hoffnung fragt, die euch erfüllt.”

(1Petr 3,15)

Genau so möchte ich auch an dem

anknüpfen, was ich in Amstetten gerne

gemacht habe: bei den jungen

Menschen sein, die Feier der Liturgie,

Hier sehe ich auch den Grund, warum

unser Kardinal einige Initiativen setzte,

um die Christen wieder mehr auf ihren

wichtigen Auftrag - in dieser Welt zu

wirken - aufmerksam zu machen. Das

Wort “Missionar sein” im christlichen

Sinn, heißt zuerst einmal: Bring die

frohe Botschaft von Gottes Güte und

Liebe den Mitmenschen! Ohne Druck

und Überredung, sondern als wertvolles

Angebot. Das drückt sich schon in der

Feier der Weihnacht aus - Gott wird

Mensch - und will uns im Osterfest den

Zugang zum ewigen Glück ermöglichen.

So wünscht eine besinnliche Zeit

des Advents, auf ein gesegnetes

Weihnachtsfest hin

Euer Pfarrer

der Dienst im Beichtstuhl oder persönliche

Gespräche.

Am liebsten habe ich es, wenn ich mit

Pater Hermann angesprochen werde.

Ich danke für die gute Aufnahme, die

ich bereits erfahren durfte, ich freue

mich auf die neuen Aufgaben -in erster

Linie die Seelsorge in Maria Hilf- und

bitte einfach, dass wir auch füreinander

beten.

P. Hermann Sandberger


Im Gespräch. Marion Pfeffer Marion Pfeffer

ist verheiratet

STADLA ADLAUER UER PFARRBLA ARRBLATT: Du bist das

erste Mal im PGR, was war für dich der

Anreiz zu kandidieren?

MARION ARION PFEFFER FEFFER: Kinder faszinieren

mich durch ihre Offenheit, ihr spontanes

Verhalten und ihren grenzenlosen

Humor… was ist anziehender als ein

herzliches Kinderlachen? Als mein Sohn

Simon 3 Jahre alt wurde, übernahm ich

die Leitung von “Singen-Spielen-Beten”

für alle 3-6 jährigen Kinder. Ich wurde

Mitarbeiterin im Kinderliturgie-Team,

half mit bei Messgestaltungen, Bibelnachmittagen

und Kinderfesten. Begeistert

von diesen Tätigkeiten und den

sehr netten, kreativen Mitarbeitern

konnte ich mir gut vorstellen, für Kinderpastoral

im PGR zu kandidieren.

SP: Wie sehen deine Aufgaben für die

Kinderpastoral aus?

MP: Ich denke, Kinder sollen sich in der

Kirche wohl fühlen. Sie können hier

Lebensfreude und Halt durch ihren

Glauben erfahren. Daher habe ich mir

den Leitspruch von Don Bosco “Fröhlich

sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen

lassen” als Vorbild genommen. Meine

Hauptaufgaben sind neue Ideen mit Hilfe

meines Teams umsetzen, den Glauben

kindgerecht zu vermitteln und organisatorisch

tätig zu sein.

SP: Welche Angebote für Kinder gibt es

in der Pfarre?

MP: Jeden Sonntag, außer in den Ferien,

haben Familien die Möglichkeit um 9 h

eine Kindermesse zu besuchen. Diese

werden von engagierten Mitarbeitern

gemeinsam mit unserem Pfarrer P. Hans

Randa vorbereitet. Kinder wollen und

können nicht während der ganzen Messe

Kirchenchorleiterin Ingrid Koch (am Klavier) mit den SängerInnen

ruhig da sitzen und zuhören. Ihr

Bewegungsdrang ist in ihrem Alter zu

groß. Daher werden schwungvolle Lieder

gesungen und die Kinder dürfen aktiv am

Messgeschehen mitwirken. Es gibt Jungschar-

und Pfadfindergruppen, welche

mit viel Liebe und originellen Ideen

Stunden gestalten. Kinder können sich

einerseits austoben und andererseits lernen

sie soziales Verhalten und Nächstenliebe.

Weiters erhalten Kinder, die von

Tischmüttern/vätern in ihrem Glauben

über mehrere Monate begleitet werden,

das Sakrament der Erstkommunion.

SP:Du SP: bist auch Kinderchorleiterin,

kannst du uns dazu nähere Informationen

geben?

MP: Musik ist eines meiner

Lieblingshobbys. Ich spiele Violine und

singe gern. Daher die naheliegende Idee

einen Kinderchor zu gründen. Seit einem

Jahr hilft mir bei der Leitung Marion

Weber und wir haben sehr viel Spaß

dabei. Jeden 2. Sonntag um 10:30h trefffen

wir einander in der Pfarre im

Musikraum und lernen Lieder für diverse

Festmessen, Erstkommunion, Adventsingen

und andere besondere Anlässe. Es

sind zur Zeit ca. 17 begeisterte

SängerInnen im Alter von 6-10 Jahren.

SP: Hast du neben Musik noch weitere

Hobbys?

MP: Ja, laufen, Rad fahren, schwimmen,

Eis laufen - also viele Sportarten, die halten

fit und machen mir großen Spaß.

Gerade Kinder brauchen viel Bewegung

daher hat jede Don Bosco - Pfarre neben

einem Theatersaal auch einen Sportplatz.

SP: Apropos Theatersaal…dieses Jahr

ist in der Pfarre ein Theaterstück mit sehr

vielen Schauspielern

einstudiert

worden…

MP: Stimmt,

ich hatte dabei das

Vergnügen Regie

zu führen. Ohne die

vielen HelferInnen

wäre das Großprojekt“Schneewittchen

und die

7 Zwerge” jedoch

nicht durchführbar

gewesen. Es hat

mit Wolfgang

und hat zwei

Kinder:

Simon (9 J.) &

Stephanie (6 J.)

mich sehr gefreut, dass viele Leute von

sich aus ihre Hilfe angeboten haben.

SP: Du hast Familie mit 2 Kindern, viele

Hobbys und was machst du beruflich?

MP: Seit 13 Jahren leite ich in der

Apotheke zur Kaiserkrone die homöopathische

Abteilung. Erfreulicherweise

behandeln immer mehr Eltern ihre

Kinder mit alternativen Heilmitteln. Die

Schul- und Alternativmedizin haben

beide ihre Einsatzgebiete, wobei sie sich

hervorragend ergänzen.

SP: Was würdest du gerne in der Pfarre

ändern?

MP: Wenn ich könnte die Messbeginnzeiten

der Kindermessen. Für viele

Familien mit Kleinkindern ist 9 h zu früh.

Dieses Thema wird unter anderem derzeit

im PGR diskutiert.

SP: Bald ist Weihnachten. Gibt es spezielle

Kindermessen im Advent?

MP: Ja, auch in diesem Jahr hat sich das

Kinderliturgie-Team wieder etwas

Besonderes einfallen lassen. An jedem

Adventsonntag nach der Kindermesse

werden wir gemeinsam auf den

Sportplatz gehen. Was dort stattfindet

verrate ich jetzt nicht…. Am 24.

Dezember um 16 h gibt es ein

Krippenspiel von Kindern für Kinder

gespielt.

SP: Was gefällt dir in der Pfarre, was

soll so bleiben?

MP: Begeistert bin ich von der

Aufgeschlossenheit der Priester gegenüber

den Jugendlichen und Kindern. Viele

Menschen sind im Sinne Don Boscos

unermüdlich tätig. Seit langem gab es die

Nachfrage eines Kirchenchors. Jetzt gibt

es einen unter der Leitung von Ingrid

Koch - danke Ingrid! (Anmerkung: Jeden

Do, 19:15, Chorzimmer) Besonders freut

mich, dass immer mehr neue Familien

mit ihren Kindern am Pfarrleben teilnehmen.

Ich hoffe sie kommen weiterhin und

finden Gefallen an der Pfarre Stadlau.

Reinhard Podhradsky

3


Advent entsprach ursprünglich

dem griechischen Begriff epihaneia.

Dies bedeutet Ankunft oder

Anwesenheit, insbesondere die

Ankunft von Herrschern, aber

auch die Ankunft der Gottheit im

Tempel. Die Christen übernahmen

dieses Wort um das schrittweise

(4 Adventwochen) Hineinwachsen

in die Beziehung zu

Jesus Christus, dem Sohn Gottes,

zum Ausdruck zu bringen. Dies

geschah lange Zeit durch Enthaltsamkeit,

Gebet und gute Werke.

Der erste Adventsonntag stellt

den Beginn des christlichen

Jahreskreises dar, der von 2

Kreisen geprägt ist:

Advent - Weihnachten

Fastenzeit - Ostern.

4. Dezember Hl. Barbara

Die hl. Barbara trat vom heidnischen

zum christlichen Glauben über. Der

Vater wollte, dass sie ihren christlichen

Glauben aufgab und sperrte sie

in einen Turm (der Turm ist auch ihr

Symbol), doch sie blieb standhaft und

musste schließlich für ihren christlichen

Glauben sterben. Am Barbaratag

werden Obstzweige - meist

Kirschzweige - im Haus aufgestellt.

Wenn diese nach altem Volksglauben

bis zum Heiligen Abend zu blühen

beginnen, wird das als Zeichen des

Glücks für das folgende Jahr gedeutet.

Die heilige Barbara ist eine der

14 Nothelferinnen und unter anderem

THEMA HEMA - ADVENT DVENT

Advent!

Advent (lat.: adventus “das Nahen,

die Ankunft”) bedeutet für uns

Christen die Zeit der Vorbereitung

auf das Hochfest der Geburt des

Herrn, Weihnachten.

ZU WEIHNACHTEN EIHNACHTEN ETWAS SINNVOLLES INNVOLLES

SCHENKEN!

SCHENKEN

Schutzpatronin der Bergleute, der

Geologen, der Architekten und der

Feuerwehrleute.

6. Dezember Hl.Nikolaus

Nikolaus lebte im 4. Jahrhundert in

Lykien (in der heutigen Türkei), er

war Bischof von Myra. Er starb um

das Jahr 350, vermutlich an einem

6. Dezember, und wurde in Myra

begraben. Sowohl in der katholischen

als auch in der orthodoxen Kirche

(besonders in Russland!) erfreut sich

Nikolaus größter Beliebtheit. Er

wurde seit dem Mittelalter als Patron

der Schüler und Studenten verehrt. In

diesen Kreisen entstand auch der

Brauch, sich als Bischof zu verkleiden

und am Nikolaustag Geschenke zu

verteilen. Der Krampus hat ursprünglich

mit dem Nikolaus nichts zu tun,

sondern wurde im alpenländischen

Brauchtum dem heiligen Bischof als

unheiliger Geselle zur Seite gestellt.

8. Dezember

Maria Empfängnis

“Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen

Jungfrau und Gottesmutter

Maria”. Dieser Feiertag wird oft mit

der Empfängnis Jesu verwechselt.

Gefeiert wird, dass Maria, die Mutter

Jesu, empfangen wurde. Die Legende

berichtet: Die Eltern Marias, Anna

und Joachim, konnten lange Zeit keine

Kinder bekommen. Joachim ging für

40 Tage in die Wüste, um zu fasten

“Ich wünsche mir zu

Weihnachten, dass ich

zur Schule gehen und

lernen darf.”

Getreu dem Motto “Bildung

überwindet Armut” erhalten

weltweit Kinder aus ärmsten

Verhältnissen, Waisen und

Straßenkinder in Don Bosco

Schulen eine Ausbildung.

Jugendliche erhalten die

Chance einer weiterführenden

Schul- bzw. hochwertigen

Berufsausbildung. Schenken

Sie mit Jugend Eine Welt

Kindern eine Ausbildung!

und zu beten, während Anna im

Gebet in Jerusalem blieb. Der

Engel Gottes erschien Joachim

und teilte ihm mit, dass seine

Anna ein Kind erwarten werde.

Freudig lief er nach Jerusalem

und traf Anna vor dem Tempel,

an der “Goldenen Pforte”. Beide

umarmten sich und dieser Moment wird

als “Mariä Empfängnis” bezeichnet.

Roratemesse

Roratemesse wird der Gottesdienst genannt,

der in der Adventzeit ursprünglich

zu Ehren Mariens gefeiert wurde.

Nach dem 2. Vatikanischen Konzil

wurde der Akzent stärker auf die Erwartung

des Herrn gelegt. Der Rorateruf

“Rorate caeli desuper” (Tauet/Tropfet

ihr Himmel herab) artikuliert die sehnsüchtige

Erwartung des Volkes Gottes

auf die zweite Ankunft des Herrn, und

bezeichnet gleichsam die Grundidee der

Adventszeit als eine Zeit der Vorbereitung

auf das Kommen des Herrn.

Durch den Brauch, die Messe am frühen

Morgen zu feiern und besonders zu

gestalten - die Kirche allein durch

Kerzen zu erleuchten - bekam diese

Feier ein eigenes Flair, das viele

Menschen zum Besuch dieser

Gottesdienste anzieht. Wie bei uns ist es

auch in anderen Pfarren Brauch geworden,

danach gemeinsam zu frühstücken.

Herbergsuche

Ausgehend von der Textstelle im

Lukasevangelium 2, 7 “... weil in der

Herberge kein Platz für sie war”, hat

sich folgender Brauch entwickelt: Ein

Marienbild wird von Familie zu Familie

weitergegeben und dort eine gewisse

Zeit aufgestellt. Mit Gebeten, adventlichen

Geschichten und Liedern wird die

Wartezeit auf Weihnachten hin religiös

sinnvoll verbracht. Es geht dabei um

Durch den Kauf einer Krippe

unterstützen Sie Don Bosco

Projekte weltweit! Drei verschiedene

Krippen werden

angeboten. Die Krippen werden

am Adventmarkt der

Pfarre Stadlau ausgestellt.

Mehr Information gibt es auf::

www.jugendeinewelt.at


Begegnung und Besinnung auf das

Wesentliche in einer Zeit, in der alles in

Hektik unterzugehen droht.

25. Dezember Christtag

Der eigentliche Festtag als Geburtstag

des Herrn gefeiert, weist auf das eine

wesentliche Ereignis hin: Gott wird

Mensch, damit wir Menschen göttlich

werden. Das größere und bedeutsamste

Fest für uns Christen bleibt die

Auferstehung Jesu zu Ostern und damit

die Rettung aus dem vergänglichen und

diesseitigen Denken und Bestehen.

Dessen ungeachtet soll die Menschwerdung

Christi, die Tatsache, dass Gott

sich in menschlicher Gestalt unter die

Menschen begibt, als wichtiger Zugang

zum Heilsgeschehen in Gott erfahren

werden.

26. Dezember Stephanietag

Das Fest des ersten Märtyrers Stephanus

will die ganze Hingabefähigkeit Gottes

in dieser unmenschlichen Welt zeigen,

aus der letztlich nur Gott selbst herausführen

kann. Er ist Patron der Erzdiözese

Wien und des Stephansdoms,

sowie von Rom. Als Schutzheiliger wird

er unter anderen für die Pferde,

Pferdeknechte, Kutscher, Steinhauer,

Maurer und Zimmerleute verehrt.

6. Jänner Hl. Drei Könige

Beim Besuch der hl.. Drei Könige werden

mit geweihter Kreide über die Türen

die Jahreszahl und die Buchstaben

C + M + B geschrieben. Für viele ist

dies die Abkürzung der Heiligen Drei

Könige Caspar, Melchior und Balthasar,

REZEPTE EZEPTE

T HEMA

HEMA - A

- ADVENT DVENT

Margits Schoko-

Hafer-Kugerl

250 g Butter

8 EL Honig

6 EL Kakao

250 g Hafermark

8 EL Milch

Kokosraspel, Schokoraspel

Butter einige Zeit vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Alles mischen,

dann wieder kalt stellen. Kugerl formen und in Schokoraspel oder

Kokosraspel wälzen. Kühl stellen.

Omas Nusskugeln

140 g geriebene Nüsse

140 g Staubzucker

1 Rippe Kochschokolade gerieben

3 El Orangensaft (Orangenlikör)

Alle Zutaten mischen, Kugeln formen.

Je nach Geschmack in

Feinkristallzucker, Kakao oder

Schokostreusel wälzen. Kühl stellen.

Opas Konfektwürfel

2 Eier mit

10 dag Staubzucker

15 dag Kochschokolade

12 dag Kokosfett

12 dag gehackte Nüsse

10 dag Rosinen, klein gehackt

(3 El Rum)

10 dag Fredikekse

Oblaten

Eier mit Zucker schaumig rühren, Schokolade und Kokosfett in Mikrowelle

schmelzen und dazugeben, Fredikekse in Gefriersackerl geben und fein zerklopfen,

alles mischen. Auf Oblaten streichen (ca. 1cm dick), mit Oblaten

bedecken, mit Brett und Topf über Nacht beschweren. In Würfel schneiden.

Havlicek, Hiller, Niemannsgnuss

für Lateinkundige sind es die

Anfangsbuchstaben des Gebetes

“Christus mansionem benedicat”

(Christus segne dieses Haus).

Jedes Jahr ziehen die Sternsinger

zwischen 2. und 5. Jänner von Tür zu

Tür, bringen die weihnachtliche

Frohbotschaft und bitten um

Spenden. Jährlich werden dadurch

rund 500 Hilfsprojekte in Afrika,

Asien und Lateinamerika unterstützt.

Damit werden über eine Million

Menschen direkt erreicht. Dabei

arbeitet die Dreikönigsaktion eng mit

zuverlässigen PartnerInnen vor Ort

zusammen. Finanziert werden

Projekte in den Bereichen Bildung,

Soziales, Pastoral, Menschenrechte,

Minderheiten- und Umweltschutz.

Bitte nehmen Sie die Sternsinger

freundlich auf, Ihre Spende ermöglicht

menschenwürdiges Leben.

Reinhard Podhradsky, P. Hans Randa

5


Anleitung

Adventkalender:

Seite auf eine

Pinwand hängen und

jeden Tag mit der

Pinnadel ein Feld weiter

rücken. Aufgabe erfüllen

an/mit Freunden,

Geschwistern, Eltern, Oma und

Opa, Nachbarn....

6

Hallo Kinder!

An den vier Adventsonntagen werden wir hören, dass wir uns

auf die Ankunft Jesu vorbereiten sollen. Wir sollen ihm den Weg bereiten, uns

selbst bereit machen. Deshalb enthält dieser Adventkalender auch kleine Aufgaben. Überrrascht

eure Freunde, eure Familie, aber auch einmal jemanden, der vielleicht nicht so oft

etwas bekommt. So wird die Welt um euch und uns ein bisschen heller und Jesus kann

wirklich zu uns und in unsere Herzen kommen. Frohes Fest!

Euer Esel

Anmerkung: Dieser

Adventkalender funktioniert

übrigens auch bei Erwachsenen!


WUSSTEN USSTEN SIE IE SCHON, SCHON

DASS... DASS...

...es auch als älterer

Jugendlicher, als Erwachsener

sinnvoll ist, sich

firmen zu lassen? Das

Sakrament der Firmung ist

die zeichenhafte Zusage,

dass Gott mit seinem guten

Geist einem Menschen das

Leben erleichtern und gestalten

helfen will. Dieses

Bewusstsein soll auch später

genauso wirksam sein, wie

für die 14 und 15 jährigen

Teenis. Jeder kann diesen

Geist empfangen, wenn er

sich für das Leben aus dem

Glauben entscheiden will.

Anmeldungen in den Pfarren

möglich, hier in Stadlau wird

jedes Jahr eine Gruppe darauf

vorbereitet.

...die Erkenntnis, vor einiger

Zeit aus der Kirche aus-

SPIELZEUGMARKT PIELZEUGMARKT

Der Spielzeugmarkt gehört

seit rund 20 Jahren schon

zum festen Bestand pfarrlicher

Aktivitäten. Diesen

Markt haben in hunderten

Stunden Gertraud und

Harald Pfeffer jährlich aufbereitet,

betreut und wieder

weggeräumt, was übrig

war. Nur wenige wissen,

mit wie viel Kraft und

Aufwand trotz schwerer

Krankheit gerade unsere

Gerti die Spiele gepflegt,

vervollständigt und die

Stofftiere gereinigt hat, von

Fröhliche Helferleins beim Verkauf

getreten zu sein und das

eigentlich schon zu bereuen,

der erste Schritt ist, den Weg

wieder zurück in die

Glaubensgemeinschaft zu

finden? Es fehlt dann nur

mehr der richtige Anstoß,

sich einem Priester anzuvertrauen,

um das Comeback

vorzubereiten. Was gewinne

ich dabei? - Ich bin kein

Außenseiter mehr, wenn ich

trotzdem in die Kirche gehe,

ich gehöre einfach dazu.

Sakramentenempfang

(Kommunion, Beichte) ist

wieder möglich, selbstverständlich

auch das kirchliche

Begräbnis. Wesentlich ist die

innere Einstellung, ich

möchte wieder in der

Gemeinschaft der Christen

am Aufbau einer besseren

Welt (Reich Gottes) mitwirken.

P. Hans Randa

den Transportwegen unseres

Harald ganz zu schweigen.

Der Erlös wurde stets

salesianischen Projekten

zur Verfügung gestellt. Und

das ist nicht wenig.

Dafür zuerst einmal ein

herzliches “Vergelt´s Gott”.

Aber! Sollte dies heuer das

letzte Mal sein?

Oder gibt es jemanden, der

sich diesem Anliegen

erneut annehmen würde zur

Freude vieler Kinder,

besonders der ärmeren?

P. Hans Randa

LIEBE IEBE LESER! ESER

Die Redakteure des Stadlauer

Pfarrblattes wünschen

Ihnen gesegnete

PUNSCH UNSCH FÜR EINEN

GUTEN ZWECK! WECK

Punschstand der Gruft

Bei der U-Bahnstation Neubaugasse

(Lift) wird seit vielen

Jahren ein wundervoller,

nach altem Rezept hergestellter

Punsch von Mitarbeitern

der Gruft ausgeschenkt (bis

31.12., 9-21h). www.gruft.at

Warmer Punsch gegen

soziale Kälte

Das Flüchtlings- und Integrationsprojekt

Ute Bock wird

ausschließlich durch private

Sponsoren, Spenden- und

Preisgelder finanziert. Ein

Besuch am Punschstand

unterstützt dieses Projekts

und sichert auch in Zukunft

VOR OR DEN VORHANG... ORHANG...

...gehören die vielen MitarbeiterInnen,

die den Herbstflohmarkt

zu einem großartigenGemeinschaftserlebnis

mit erstaunlichem

Ertrag machten.

...gehört die Mitarbeitergemeinschaft,

die in Maria

Hilf das Erntedankfest und

andere Feiern perfekt organisiert

hat.

...gehören die vielen neuen

GruppenleiterInnen, die bei

Jungschar, Pfadfindern und

AUS US DEM PFARRLEBEN FARRLEBEN

Weihnachten und ein

friedliches neues Jahr.

Wir hoffen, Sie haben

Freude beim Lesen unserer

Pfarrzeitschrift und dürfen

Sie auch heuer wieder um

eine Spende zur Unterstützung

des Druckkostenbeitrages

mittels beigelegtem

Zahlschein bitten.

Im Voraus schon ein

herzliches “Vergelt´s Gott”!

Ihr Reinhard Podhradsky &

das Stadlauer Pfarrblattteam

die positive Arbeit des

Vereins. Es gibt warmen

Punsch, alkoholfreie Getränke,Ute-Bock-Geschenksartikel,

T-Shirts,und vieles

mehr! Mariahilferstraße 72,

(bis 5.1.2010, 12-20h)

www.fraubock.at

Punschstand Pfarre

Aspern

Der Punschstand der Pfarre

Aspern beim “Löwen” ist ein

beliebter Treffpunkt geworden

- in gemütlicher Atmosphäre

heißen Punsch trinken

und ein wenig plaudern. Der

Reingewinn kommt wieder

dem Straßenkinderheim

“ACPERN” in Kiew zugute.

(bis 23.12., 17-21h)

Ministranten ihren Einsatz

leisten.

...gehören die FirmbegleiterInnen,

Tischmütter/väter

und OrganisatorInnen, die

eine gute Vorbereitung vieler

Kinder und Jugendlicher

ermöglichen.

...gehört diesmal Herr Prof.

Norbert Ludwig, der wegen

der Erkrankung einer

Organistin, diese oft

ersetzt, und mit Freude

spielt.

P. Hans Randa

7


KLEINE LEINE PFARRCHRONIK FARRCHRONIK

T ERMINE

TAUFEN AUFEN

ERMINE + A

Leon LASTUVKA

Luca EITLER

Maria STAHL (88)

Ernst ROTTER (91)

Friedrich EITEL (81)

Elisabeth MARX (93)

Wolfgang RÖSCH (62)

Genoveva BRAUN (84)

+ ANKÜNDIGUNGEN

NKÜNDIGUNGEN

Gabriel GANGER

Valerie HOFBAUER

Alexander KARRER

Pia KONZET

Felix KRAMETZ

Selia PIOTROWICZ

Laurenz PÖHN

Dominik RIPA

Laura ROSENBICHLER

Laura WENDL

Luis ZANAT

Carolina ZEILHOFER

WIR IR BETEN FÜR UNSERE VERSTORBENEN ERSTORBENEN

TRAUUNGEN RAUUNGEN

PK - Pfarrkirche PH - Pfarrhaus MH - Filialkirche Maria, Hilfe der Christen

13.12. 16h Adventsingen PK

anschließend Punsch&Kekse

16.1. Pfarrball MH

Sitzplatzreservierung ab 7.1.2010

Öffnungszeiten der Pfarrkanzlei

Mo bis Fr 9 - 12h & zusätzl. Do 17 - 18h

Ferien: Montag bis Freitag von 9 - 11h

Weitere Informationen im Monatsprogramm,

auf Ankündigungstafeln, auf der Homepage

www.pfarrestadlau.at oder in der

Pfarrkanzlei Tel. 282 22 44

Sebastian TÜRKCAN (1)

Gottfried SCHRÖDER (62)

Wolfgang REICHHOLD (50)

Ingeborg ZWIESELBAUER (81)

Renate GAUNERSDORFER (59)

WEIHNACHTSFESTKREIS EIHNACHTSFESTKREIS

PK MH Kloster

Do, 24.12. Krippenfeier + Friedenslicht 16h 16h

Christmette 22h 23h 22h

Fr, 25.12. Christtag Festmesse 10h 9h 8h

Sa, 26.12. Hl. Stephanus 10h 9h 8h

So, 27.12. Fest der hl. Familie 10h 9h 8h

Do, 31.12. Silvester 8h

Jahresschlussandacht 17h

Jahresschlussmesse (Vorabendmesse) 18h

Fr, 1.1. Neujahr 18:30h 9h 8h

So, 3.1. 2. Sonntag nach Weihnachten 10h 9h 8h

Mi, 6.1. Erscheinung des Herrn 10h 9h 8h

STADLA STADLAUER

UER PFARRBLA

PFARRBLATT

Kommunikationsorgan der

Pfarrgemeinde Stadlau

Medieninhaber, Herausgeber:

Pfarramt Stadlau

Gemeindeaugasse 5

1220 Wien

pfarre.stadlau@donbosco.at

Redaktion: P. Hans Randa SDB

(Tel.282 22 44)

Layout: Moni Schleger

Fotos: Fankhauser, Hamberger,

Jagenbrein, Pfarrarchiv, Jugend

eine Welt, Mediendatenbank der

Erzdiözese Wien (Rupprecht, kathbild.at),

www.pfarrbriefservice.de

(Friedbert Simon, Bistum Aachen -

Walter Nett, Bernhard Riedl),

Presseamt des Erzbistums Köln

(Robert Boecker)

Druck:

Rudolf und Fritz Radinger

Rutesheimer Straße 17

A-3270 Scheibbs

23.01. Kinderfasching MH

24.01. 9:30h DB-Festmesse PK

S PIELZEUGMARKT

Sa, 5. 12., 9 - 17 Uhr PH

So, 6. 12., 9 - 12 Uhr PH

Für den Spielzeugflohmarkt werden

laufend Mitarbeiter gebraucht!

Eva Hammerl - Karl Hammerl

Die Sternsinger sind

vom 2. bis 5. 1. 2010

in Stadlau unterwegs.

Bitte empfangen Sie

sie freundlich!

ADVENTMARKT MH

5.12. 18.30 - 20 UHR

6.12. 10 - 11:30 UHR

8.12. 10 - 11:30 UHR

Außerdem wird, wie bereits auf

Seite 7 berichtet, ab dem Frühjahr

2010 ein neues Spielzeugmarkt-

Team gesucht, das auch die

Organisation übernimmt.

P.b.b. Erscheinungsort GZ02Z033026M Wien VPA 1220 Wien

Pfarramtliche Mitteilung

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