Roter Faden Ausgabe 07 2012 - SPD-Ortsverein Sehnde

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Roter Faden Ausgabe 07 2012 - SPD-Ortsverein Sehnde

Roter Faden

für Mitglieder des Ortsvereins Sehnde

Nr. 24 · Juli 2012

Silke Lesemann im Dialog:

Wie wollen

wir leben

Abteilung Sehnde-Ost:

SPD besichtigt Standort

des geplanten

Windenergie -

testfeldes

SPD-Ortsverein Sehnde:

CDU soll das

Betreuungsgeld im

Bundestag ablehnen

Manfred Kotter berichtet:

Seniorenbeirat Sehnde

Erfolgreiche Reihe:

Literaturcafé der AsF

Anfrage von Silke Lesemann:

Ortsdurchfahrt der L 410

in Bolzum


SPD-Ortsverein Sehnde fordert von der CDU

Ablehnung des Betreuungsgeldes im Bundestag

Liebe Genossin, lieber Genosse,

zeitgleich im „Wilden Westen” die Euro-

Finanzkrise und im „Fernen Osten” die

Fußball-Europameisterschaft. Ein Gesicht,

eine Person ist Hauptdarstellerin

und Zuschauerin bei beiden „Veranstaltungen”

– Angela Merkel. Die deutsche

Bundeskanzlerin ist ein bekennender

Fan der Fußball-Nationalmannschaft.

Vormittags verhandelt sie noch über

die Euro-Rettung in Brüssel und am

Abend sitzt „Mutti” neben Michel Platini,

dem Uefa-Präsidenten, auf der Ehrentribüne

und schaut dem Spiel „ihrer

Jungs” gegen Griechenland in Danzig

zu.

„Brot und Spiele” der alten Römer in

einer Neuauflage.

Wir hoffen für den Euro und die EM auf

ein gutes Gelingen.

aktueller Nachsatz:

Das Endspiel der Europameisterschaft

findet ohne die deutsche Nationalmannschaft

statt. Im Halbfinalspiel

war gestern Abend Endstation für die

DFB-Elf. Italien setzte sich verdient mit

2 : 1 durch und trifft nun im Kampf um

den Titel auf Spanien.

Nr. 24, Stand: 29. Juni 2012

Verantwortlich für den Inhalt: Dietrich Puhl

Der „Rote Faden” ist das Mitteilungsblatt des Ortsvereins Sehnde.

Er berichtet über das politische Leben in Sehnde und wird den Genossen

in der Regel als PDF-Datei gesendet

Namentlich mit „dp“ gekennzeichnete Artikel entsprechen der Ansicht

des Herausgebers. Sie sind nicht Meinung der Partei und/oder des Ortsvereins beziehungsweise

der Ratsfraktion.

Entsprechend dem Grundsatz der Gleichberechtigung von Mann und Frau

gelten alle Personen- und Funk tionsbezeichnungen, ungeachtet der männ lichen

und weiblichen Sprachform, für beide Geschlechter.

Anfrage von Silke Lesemann

an die niedersächsische

Landesregierung:

Ortsdurchfahrt

der L 410

in Bolzum

SEHNDE, 15. Juni 2012

„Viele Landesstraßen in Niedersachsen

sind in Folge

einer lang anhaltenden

Unterfinanzierung des Landesstraßenbauplanfonds

in

einem schlechten Zustand.

Seit etlichen Jahren mahnt

auch der Ortsrat Bolzum eine

Sanierung der Landesstraße

410 durch Bolzum an.

Notdürftig geflickte Schlaglöcher,

eine rissige und unebene

Straßendecke, abbrechende

Fahrbahnkanten

zeigen den schwerwiegenden

Reparaturbedarf der

Straße auf. Neben den Fahrzeuglenkern

leiden auch

die Anwohner unter der

schlechten Straße. Die holperige

Piste verstärkt nämlich

den vom Schwerlastverkehr

ausgehenden Lärm. Silke Lesemann,

Bolzums Ortsbürgermeisterin

und Landtagsabgeordnete,

will nun von

der Landesregierung wissen,

wann mit einer Sanierung zu

rechnen ist. „Es reicht nicht

aus, nach dem Winter Flickschusterei

zu betreiben und

die gröbsten Schlaglöcher

notdürftig zu füllen. Hier

muss eine regelrechte Sanierung

stattfinden, sonst gerät

die Substanz dieser Straße

noch weiter in Gefahr. Der

Zustand der L 410 ist ein

ständiges Ärgernis und verschlechtert

sich von Jahr zu

Jahr.“

Die Antwort

der niedersächsischen

Landesregierung:

Land sieht

nur punktuelle ‚

Reparaturen vor

HANNOVER, 23. Juni 2012

Die niedersächsische

Lan desregierung antwortet

auf die erneute Anfrage nach

einer grundlegenden Sanierung

sehr unbestimmt: „Der

endgültige Zeitpunkt wird

im Rahmen der jährlich aufzustellenden

Bauprogramme

unter Berücksichtigung der

weiteren Schadensentwicklung

rechtzeitig festgelegt.”

Bis dahin sei vorgesehen,

Risse mit Reparaturen zu

schließen, obwohl derartige

punktuelle Reparaturen oft

nicht die nächste Frostperiode

überstehen.

Eine Grundsanierung würde

laut niedersächsischer Landesregierung

rund 500.000

Euro kosten.

Waldbad Sehnde – das Foto auf

der Titelseite stammt von unserer

Genossin Brigitte Thomas..

SPD-Landtagsabgeordnete

enttäuscht:

Landesverkehrsminister

Bode sieht

keine Probleme

HANNOVER, 23. Juni 2012

Auf eine Anfrage der sieben

SPD-Landtagsabgeordneten

aus der Region Hannover

sagte Landesverkehrsminister

Jörg Bode (FDP), er sehe

keine besonderen Verkehrsprobleme

für die Bürger in

Lehrte und Sehnde durch

den geplanten Containerumschlagplatz

„MegaHub”

[Hauptumschlagbasis] in

Lehrte..

Weiter heißt es in seiner Antwort,

die Anschlussstelle an

der Bundesautobahn A 2 sei

bereits „entsprechend leistungsfähig

für einen erhöhten

Schwerverkehr” ausgebaut

worden. Mit Verweis

auf die Lehrter Westtangente

stellt Bode fest, mit

„einer Zunahme der Schwerlastverkehrsbelastung

infolge

des Baus” der Anlage

sei nicht zu rechnen.

Die Planfeststellung für den

vierspurigen Ausbau der B 65

zwischen der A 7 und Ahlten

werde unabhängig vom Bau

der Umschlagbasis vorangetrieben.

Der Baubeginn sei

allerdings unklar.

Silke Lesemann, sie initiierte

die Anfrage, ist von Bodes

Antwort enttäuscht. Die

Städte Lehrte und Sehnde

sowie die Region Hannover

befürchten, die Anlage verursacht

wesentlich mehr

Schwerlastverkehr als bislang

vorhergesagt.

Quelle: HAZ, 25.06.2012

DÜSSELDORF, 21. Juni 2012

Der SPD-Bundestagsabgeordnete

Garrelt Duin ist

neuer Wirtschaftminister in

Nordrhein-Westfalen. Der

44-jährige Jurist steht dem

Ministerium für Wirtschaft,

Energie, Industrie, Mittelstand

und Handwerk vor.

Duin, bislang wirtschaftspolitischer

Sprecher der SPD-

Bundestagsfraktion in Berlin,

wurde heute Mittag in Düsseldorf

vereidigt.

Ortsvereinsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Silke Lesemann

SEHNDE, 15. Juni 2012

Der SPD-Ortsverein Sehnde

lehnt die Einführung des Betreuungsgeldes

für Eltern, die

ihre Kinder nicht in eine Kita

schicken, entschieden ab.

„Der Krippenausbau in

Sehnde ist bei klammen Kassen

eine große Herausforderung.

Statt die Kommunen

bei diesen Anstrengungen zu

unterstützen, gibt die Bundesregierung

Milliardenbeträge

dafür aus, Kinder nicht

gemeinsam aufwachsen und

lernen zu lassen. Das ergibt

überhaupt keinen Sinn“, erklärt

die SPD-Ortsvereinsvorsitzende

und Landtagsabgeordnete

Dr. Silke Lesemann.

Kinder, die keine frühkindliche

Bildung genossen hätten,

würden meistens eine

schlechtere Ausgangslage

beim Start in die schulische

und berufliche Ausbildung

haben, so Lesemann.

Das belege auch eine aktuelle

Studie der Organisation für

wirtschaftliche Zusammenarbeit

in Europa (OECD), nach

der insbesondere Frauen aus

Zuwandererfamilien mit sozial

schwachem Hintergrund

das Betreuungsgeld annehmen

und ihre Kinder nicht in

vorschulische Einrichtungen

schicken. „Das Betreuungsgeld

wird so zur Integrationsbremse.

Das können wir

uns aber nicht leisten. Auch

mit Blick auf den Fachkräftemangel

müssen wir alle

Kinder mitnehmen und ihnen

beste Bildungschancen

von Anfang an bieten.“ Dazu

bringe das Betreuungsgeld

die Gefahr mit sich, insbesondere

Frauen von einer

Berufstätigkeit abzuhalten.

Silke Lesemann meint dazu

„Dies erhöht die Gefahr der

Armut im Alter. Neben der

Förderung der Kinder brauchen

wir doch Kitas, um vor

allem Frauen die Möglichkeit

zu geben, neben der Mutterschaft

auch berufstätig zu

sein. „Ich fordere die CDU-

MdB Frau Dr. Maria Flachsbarth

auf, im Bundestag

dem Betreuungsgeld nicht

zuzustimmen. Setzten Sie

sich bei der Bundesregierung

stattdessen dafür ein, dass

die Kommunen mehr Mittel

von der Regierung erhalten,

damit der Ausbau der Kindertagesstätten

umgesetzt

werden kann.“

Ein Ostfriese neuer Wirtschaftsminister in NRW

Er legte sein Bundestagsmandat

(Wahlkreis Emden-

Aurich) nieder. Erste Nachrückerin

auf der Landesliste

Niedersachsen der SPD ist

Gabriele Groneberg aus

Cloppenburg.

Duin betrachtet die Berufung

in das Kabinett von Ministerpräsidentin

Hannelore Kraft

als große Ehre. Gleichzeitig

sei es eine große Verantwortung,

das Wirtschaftsministerium

zu führen.

Garrel Duin

©Deutscher Bundestag

2 ROTER FADEN Juli 2012 ROTER FADEN Juli 2012 3


Termine

Juli und

August 2012

4. Juli, 18.00 Uhr, „Wie wollen

wir leben Gute Kinder betreuung

finden – Beruf und Familie

vereinbaren“, Apart-Hotel,

Sehnde

6. Juli, 16.00 Uhr, „Roter

Freitag“ im SPD-Bürgertreff

12. Juli, 18.00 Uhr, ordentliche

Sitzung der SPD-Ratsfraktion,

Rathaus Sehnde

13. Juli, 16.00 Uhr, Sprechstunde

im SPD-Bürgertreff mit

Ulrike Dohrs

19. Juli, Ratssitzung, Ratssaal,

Rathaus Sehnde;

20. Juli, 16.00 Uhr, Sprechstunde

im SPD-Bürgertreff mit

Andrea Gaedecke

18. September, Literaturcafé

der AsF, Restaurant

„Kretschmanns“, Sehnde

Die Energieversorgung

Sehnde

GmbH (EVS)

informiert

In der Zeit vom 30. Juni bis

zum 15. Juli sind in Sehnde

wieder die Ableser für die

EVS und die E.ON Avacon AG

unterwegs. Die EVS bittet

daher alle Kunden, den Ablesern

den Zugang zu den jeweiligen

Messeinrichtungen

zu ermöglichen. Die Ableser

selbst werden sich vor Ort als

Beauftragte vom Netzbetreiber

E.ON Avacon ausweisen.

Wird ein Kunde nicht angetroffen,

hinterlässt der

Ableser eine Terminankündigungskarte

mit seiner Rufnummer.

Eine anderweitige

Terminvereinbarung ist auch

telefonisch direkt mit dem

Ableser möglich. Gas- und

Stromzähler, für die nach

dem genannten Zeitraum

keine Ablesedaten vorliegen,

werden zur Abrechnung

geschätzt.

Boule-Termine

der AG 60 plus

SEHNDE, 6. Mai 2012

Es hat sich bei der SPD-AG

60 plus bereits ein fester

Stamm gebildet, der sich jeweils

am letzten Sonnabend

im Monat um 15.00 Uhr auf

dem Boule-Platz am Rathaus

trifft und vergnüglich

ein oder zwei Spielrunden

absolviert. Ob Sonnenschein

oder auch etwas widrigeres

Wetter, sie treffen sich

dort, wobei weniger das Gewinnen

wichtig ist, als das

entspannte Beisammensein.

Beim letzten Treffen gab

es noch einen Schluck Rotwein

zum Abschluss und den

nunmehr schon eingeübten

Ausklang im Eiscafé. – Der

bisherige Spielrhythmus soll

weiter beibehalten werden.

Und so sind die nächsten

Treffen jeweils am letzten

Sonnabend des Monats; also

am 26. Mai und danach am

30. Juni jeweils um 15.00 Uhr.

Interessierte Mitspieler sind

jederzeit willkommen! mk

Zeitreise neu

Die siebte Ausgabe der Zeitreise

ist erschienen und behandelt

dieses Mal die Geschichte

von Hohenfels.

Hohenfels ist ein Teil der Ortschaft

Wehmingen. Die facettenreiche

Siedlung blickt

auf eine über 110-jährige Geschichte

zurück und reizte

das Autorenteam zu einer

genaueren Beleuchtung der

Entwicklung.

Die neueste Ausgabe ist im

Bürgerbüro der Stadt Sehnde,

Nordstraße 21 innerhalb der

Öffnungszeiten erhältlich

oder als PDF-Download unter

www.sehnde.de.

Der Sehnder Seniorenbeirat berichtet aus seiner Arbeit

SEHNDE / WEHMIN-

GEN, im Mai 2012 Der

Se ni o renbeirat der Stadt

Sehn de tagte am 16. Mai

2012 im Weh minger Dorfgemeinschaftshaus.

Der Sprecher des Seniorenbeirats

Manfred Kotter begrüßte

das neue Mitglied

Karl Plachetka. Anschließend

verabschiedete er Mariely

Klöpper-Post, die auf eigenen

Wunsch aus dem Beirat

ausscheidet.

Pflegestützpunkt

Frau Angelika Nicolai, als

Pflegeberaterin für den Pflegestützpunkt

Burgdorf tätig,

erläutert umfassend die Arbeit

der Einrichtung, die für

acht Städte und Gemeinden

von Sehnde bis Langenhagen

zuständig ist. In den ersten

sechs Monaten seit dem

1. November 2011 wurden 170

Beratungen durchgeführt,

davon allerdings nur zwei für

Bürgerinnen und Bürger von

Sehnde. Der Arbeitsauftrag

wird sehr umfassend aufgefasst

und reicht von Beratungen

und Hilfen in allen die

Pflege betreffenden Fragen

bis zu Patientenverfügungen

und Vorsorgevollmachten. Es

besteht Kontakt auch zu den

örtlichen Pflegeheimen.

Der Sprecher Manfred Kotter

wies anschließend darauf

hin, dass der Seniorenbeirat

sich für eine Beratung vor Ort

SPD-Bürgertreff:

Immer freitags von 16.00 bis 18.00 Uhr

in Sehnde eingesetzt habe.

Dies habe aber keine Chance,

da die Pflegestützpunkte als

neue zusätzliche Einrichtungen

auf einem Bundesgesetz

beruhen, die zusätzlich

dafür entstehenden Kosten

aber den Großteil der Kosten

den Kommunen aufgebürdet

werden. Sehndes Bürgermeister

Carl Jürgen Lehrke

bestätigt dies, und sieht bis

auf Weiteres keine Möglichkeit

einer Vorortberatung in

allen Kommunen.

Generationentag 2012

Der Seniorenbeirat wird sich

am diesjährigen Generationentag

beteiligen. Er wird

seine bisherigen Arbeitsschwerpunkte

und wichtige

Ziele darstellen. Die Vorbereitungen

sind im Gange.

Ehrenamtliche Mitarbeiter

berufen

Es werden die Herren Dr. Michael

Kühn, Wolfgang Rotermund

und Christian Wedekind

zu hinzugewählten

Mitarbeitern des Seniorenbeirates

bestellt. Sprecher

Manfred Kotter begrüßt

die anwesenden Wolfgang

Rotermund und Christian

Wedekind.

Sie werden damit in die laufende

Arbeit und Information

eingebunden und künftig

grundsätzlich zu allen Sitzungen

und Besprechungen

Sprechstunde mit SPD-Ratsmitgliedern

zu aktuellen Fragen

und Themen.

Mit der Gelegenheit zum Büchertausch

und zur -ausleihe.

eingeladen. Sie sind berechtigt,

an den Beratungen teilzunehmen

und Vorschläge

und Anträge einzubringen.

Der Seniorenbeirat ist fernerhin

bemüht, weitere Seniorinnen

und Senioren an

seiner Arbeit zu beteiligen.

Ein ausgewogenes Verhältnis

von Frauen und Männern

wird dabei weiterhin

angestrebt.

Seniorenfahrdienst

Seniorenbeiratsmitglied Jürgen

Knorn berichtet über

den gegenwärtigen Stand

der Aktion. Gegenwärtig betreuen

zehn Fahrer/-innen

regelmäßig etwa 30 Bürgerinnen

und sechs Bürger,

die für Einkaufsfahrten und

Arztbesuche in Sehnde der

Hilfe bedürfen.

Nutzungskonzept

Bonhoefferhaus

Gefordert war, das Haus als

öffentliche Einrichtung zu erhalten,

was durch den Ankauf

seitens der Stadt Sehnde gesichert

ist. Eine weitere Forderung

des Seniorenbeirats

ist die Nutzung zumindest

des Kaminzimmers durch Senioren

und Vereine offen zu

halten. Dies ist mit dem beschlossenen

Nutzungskonzept

eingeschränkt möglich.

Aktivparks

Der Rat der Stadt hat hierzu

entschieden, dass ein Konzept

für die Einrichtung von

Aktivparks erstellt werden

soll und der Seniorenbeirat

hieran beteiligt wird. Bürgermeister

Carl Jürgen Lehrke

weist darauf hin, dass aus

personellen Gründen die Planung

einige Zeit in Anspruch

nehmen kann.

Ansiedlung von Fachärzten

in Sehnde

Dazu teilt die Stadt Sehnde

mit, dass momentan keine

Möglichkeit gesehen wird,

Fachärzte, auch nicht stundenweise,

nach Sehnde zu

holen. Bürgermeister Lehrke

bekräftigt, dass hierfür gegenwärtig

keine Chance gesehen

werde. Seitens des

Seniorenbeirates wird die

Absicht geäußert, das Anliegen

weiter zu verfolgen.

Treffen mit den

Sozialverbänden

Unter dem Motto „Soziales

Sehnde“ führte der Seniorenbeirat

ein Treffen mit

den Sehnder Sozialverbänden

durch. Das Treffen soll

im nächsten Jahr wiederholt

werden.

Im Rahmen des Treffens „Soziales

Sehnde“ informierte

der Seniorenbeirat über ein

Projekt „SfS – Sicherheitsberater

für Senioren“ der Polizeiinspektion

Burgdorf. Die

zuständige Beamtin ist interessiert

und bereit, in weiteren

Gremien das Projekt

näher zu erläutern. Im Präventionsrat

und im Bündnis

für Familie der Stadt Sehnde

wird dies voraussichtlich

demnächst geschehen.

Bahnübergang Bolzum

Zum (End-)Ausbau des Bahnübergangs

zwischen Sehnde

und Bolzum ist der Seniorenbeirat

über die Antwort

auf eine Anfrage der Sehnder

Landtagsabgeordneten

Silke Lesemann informiert

worden, worin auf die Zuständigkeit

der Bahn- und

Bundesbehörden verwiesen

wird. Inzwischen gibt es die

Information, dass die Maßnahme

noch in diesem Jahr

abgeschlossen werden soll.

Demografischer Wandel

Der Seniorenbeirat befasste

sich mit den möglichen Folgen

und Aktionen zur besseren

Bewältigung des demografischen

Wandels. Vom 4.

bis 15. Juni 2012 fand eine

Ausstellung zum demografischen

Wandel in Sehnde

im Ratssaal statt.

Bahnhof Sehnde

Der Seniorenbeirat hatte im

November 2011 dem Ortsrat

Sehnde vorgeschlagen, eine

gemeinsame Begehung

des Bahnhofes Sehnde vorzunehmen,

um Mängel

festzustellen und Verbesserungen

vorschlagen zu

können. Nunmehr hat die

SPD-Ortsrats-Fraktion eine

solche Aktion durchgeführt,

an der Manfred Kotter und

die Beiratsmitglieder Angela

Schrader, Jürgen Knorn und

Karl Plachetka teilgenommen

haben. Im Anschluss

ist der Ortsbürgermeisterin

der Wunsch übermittelt

worden, dass der Ortsrat in

seiner Gesamtheit durch Beschluss

den sich ergebenden

Forderungen noch mehr Gewicht

verleihen möge. Jürgen

Knorn wünscht, dass

nach der Sitzung über die

Bahnhofsbegehung im Seniorenbeirat

noch einmal

gesprochen wird.

Fußweg

Bolzum–Wehmingen

Der Seniorenbeirat untertützt

den Wunsch, den Fußweg

zwischen Bolzum und

Wehmingen so herzustellen,

dass er auch von Behinderten

problemlos passiert

werden kann.

„Spätlese” wünscht

Treffen

Frau Nolles aus Wehmingen

bittet den Seniorenbeirat, in

einem Treffen der Seniorengruppe

„Spätlese“ in Wehmingen

über den Seniorenbeirat

und seine Arbeit zu

sprechen.

mk

Die AG 60 plus

dankt der Stadt

Sehnde

Seit Mitte Mai hat die

Stadt Sehnde dankenswerterweise

ein neues

Kontaktangebot auf ihrer

Internetseite für die

Übermittlung von Beschwerden

und Anregungen.

Zwar gab es unter

www.sehnde.de schon

bisher ein sogenanntes

Kontaktformular, das

allerdings sehr mühevoll

ausgefüllt werden

musste.

Jetzt ist das Verfahren

wesentlich vereinfacht

worden, weil man nun

in einer Liste die Art der

Beschwerde oder Anregung

anklicken kann

und dann weitergeführt

wird. Das erleichtert es

den Bürgerinnen und

Bürgern, ihre Anliegen

vorzubringen. Mit dieser

zentralen Beschwerdeannahme

im Internet ist

eine wichtige Forderung

erfüllt. Dies lässt hoffen,

dass dann auch die Abarbeitung

eingehender Beschwerden

schneller und

reibungsloser vonstatten

geht.

Im Herbst, wenn wir wieder

zu einer Veranstaltung

einladen (unsere

„Meckerstunde”) werden

wir dann sicher von der

Resonanz berichten können.

Auf jeden Fall sollte

das verbesserte Angebot

der Stadt Sehnde auch

genutzt werden. Wie wir

außerdem erfahren haben,

bemüht man sich

bei der Stadt auch, die

– an sich garantierte –

telefonische Erreichbarkeit

zu sichern. Wenn in

diesem Bereich Probleme

entstehen, ist man dort

aber auf konkrete Hinweise

angewiesen. mk

4 ROTER FADEN Juli 2012 ROTER FADEN Juli 2012 5


SPD besichtigt Standort des geplanten Windenergie testfeldes

und die Sohrwiesen

Auf einer nördlich von Dolgen gelegenen Fläche planen die Stadt Sehnde und die Region ein Testfeld für Windräder.

Der Naturschutzbund hatte erhebliche Bedenken gegen den Standort des Testfeldes vorgetragen und deshalb wollten

die Mitglieder der SPD-Abteilung Sehnde-Ost (Dolgen, Evern, Haimar, Rethmar) vor Ort mit Vertretern des NABU ins

Gespräch kommen.

Ortsbürgermeisterin Regine Höft, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Andrea Gaedecke, Angela Sarti, Hiltrud Schwetje, Birgit Luck (von links

nach rechts)

Foto: Reiner Luck

Mit dem von Dieter Wendt (3. v. rechts) zur Verfügung gestellten Fernglas macht die Vogelbeobachtung natürlich besonders viel Spaß!

Foto: Roswita Horn

Damit eine intensive

Diskussion stattfinden

konnte,

war die Gruppe

der Teilnehmer begrenzt, die

sich am Samstag, d. 5. Mai

2012 in Dolgen mit Herrn Dieter

Wendt vom NABU traf.

Zuerst ging es zum Standort

des geplanten Testfeldes,

und Herr Wendt erläuterte,

dass der Bereich zwischen

Dolgen und Hämelerwald

ein bedeutender Flugkorridor

für arktische Gänsearten

wie Bläss- und Saatgänse sowie

für Kraniche ist. In den

Zugzeiten im Frühling und

Herbst ziehen Tausende Vögel

je nach Wetterlage in unterschiedlichen

Höhen durch.

Schon die bestehenden Anlagen

wie die 15 Windenergieanlagen

südwestlich von

Lehrte-Ramhorst, das Kraftwerk

Mehrum und die fünf

um Dolgen verlaufenden

Hochspannungsleitungen

führen dazu, dass besonders

bei Schlechtwetterperioden

immer wieder Vögel verletzt

oder getötet werden. Neue

Hindernisse wie das geplante

Testfeld mit bis zu 200 m hohen

Windrädern und die 100

m hohen, mit Halteseilen

abgespannten Gittermasten

für die Windstärkemessungen

würde die Gefahr für

Zugvögel drastisch erhöhen.

Danach ging es weiter zu

den Sohrwiesen am Westrand

des Hämelerwaldes.

Dort haben die Partner Region

Hannover, Stadt Lehrte,

Stadt Sehnde sowie der Na-

turschutzbund inzwischen

50 ha Fläche aufgekauft, die

zu einem bedeutsamen Lebensraum

für bestandsgefährdete

Tierarten wie den

Neuntöter, den Kiebitz und

den Wachtelkönig gestaltet

wurde. Auch die Weißstörche

aus Immensen und Arp ke

sind oft Nahrungsgäste in

den feuchten Wiesen. Am

Westrand des Gebietes wurden

Feuchtgebiete angelegt,

die als Brut- und Rastplätze

für gefährdete Watvogelarten

dienen. Inzwischen sind

im Projektgebiet Sohrwiesen

etwa 150 Vogelarten nachgewiesen,

davon etwa 90

Arten Brutvögel und 60 Arten

Gastvögel. Etwa 30 %

der Gesamtartenzahl sind in

den Roten Listen enthalten.

Dadurch erhielten die Sohrwiesen

das Prädikat „Europäisches

Fauna Flora Habitat

Gebiet“ (FFH-Gebiet) und haben

somit einen besonderen

Schutzstatus.

Die SPD-Mitglieder waren

sehr beeindruckt von den

detaillierten Erklärungen

des NABU-Vertreters Dieter

Wendt. Durch die mitgebrachten

Ferngläser – ein

besonderes Exemplar stellte

Herr Wendt zur Verfügung

– wurden die Vögel beobachtet.

Leider zeigten sich

wegen der kühlen Witterung

die kleinen Kiebitzküken immer

nur kurzfristig, um dann

schnell wieder unter die wärmenden

Federn der Kiebitzmutter

zu schlüpfen

rh.

Am 22. Mai 2012 hat die Arbeitsgemeinschaft

sozialdemokratischer

Frauen in

den Räumen des Restaurants

Kretschmanns zum

22. Mal ihr Literaturcafé

veranstaltet.

45 Teilnehmerinnen sind der

Einladung gefolgt und haben

einen unterhaltsamen

Abend erlebt.

Zu Beginn hat Angela Sarti

das Buch „Orangen und Engel

– Italienische Skizzen“

von Ingo Schulze vorgestellt.

Der Ich-Erzähler erzählt Erlebnisse,

die Einblicke in die

italienische Lebensphilosophie

gewähren und die Zuhörerinnen

zum Schmunzeln

und Nachdenken brachten.

Angela Sarti, die italienische

Wurzeln hat, bestätigte immer

wieder, dass ganz typische

Charakterzüge, die sie

Literaturcafé der AsF

von ihrem Vater und ihrer

italienischen Familie kennt,

geschildert werden. Um das

italienische Lebensgefühl

noch besser erlebbar zu machen,

hatte Frau Sarti selbst

gebackene Cantuccini zur

Verkostung mitgebracht.

Hiltrud Schwetje hat aus

dem Roman „Liebe ganz

oder gar nicht“ von Peter

Kihlgård vorgelesen. Eine eindrucksvolle

und berührende

Geschichte über ein Ehepaar,

das sehr unter seiner Kinderlosigkeit

gelitten hat und

sich trotzdem so sehr liebt,

dass einer ohne den anderen

nicht leben kann und sich

für einen gemeinsamen Tod

entscheidet.

Das nächste Literaturcafé

wird nach der Sommerpause

am 18.09.2012 um

19.30 Uhr stattfinden. Unter

dem Motto „Lesen mit

Lesemann“ wird an diesem

Abend unsere Landtagsabgeordnete

Dr. Silke Lesemann

Bücher vorstellen und daraus

vorlesen.

Erneut

SPD-Börse

für Fußballbilder

SEHNDE, 23. Mai 2012 Die

Fußballeuropameisterschaft

geht langsam zu Ende – und

in den Alben klaffen noch

Lücken. Der SPD-Regionsabgeordnete

und Ratsherr

Wolfgang Toboldt bietet daher

für Sonnabend, 30. Juni,

im SPD-Bürgertreff, Straße

des Großen Freien27 A, eine

Tauschbörse an.

Sammler können dort von

10 bis 12 Uhr ihre Bilder tauschen

oder sie für zehn Cent

pro Stück verkaufen.

AsF lädt

zum sommerlichen

Stammtisch ein

SEHNDE, 20. Mai 2012 Die

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer

Frauen unter

Leitung von Andrea Gaedecke

und Birgit Luck lädt

für Mittwoch, 27. Juni, wieder

zu einem Frauenstammtisch

ein. Dieses Mal soll es

dabei sommerlich zugehen

und deshalb wird der Treffpunkt

die Eisdiele Cortina am

Marktplatz sein.

Damit auch für die Gespräche

am lauen Sommerabend

genügend Plätze und Tische

reserviert sind, bitten

die Veranstalter um telefonische

Anmeldung an Birgit

Luck unter der Telefonnummer

05138/50 31 69 oder

Andrea Gaedecke unter der

Telefonnummer 05138/70 91

00 oder per E-Mail an birgit.

luck@ds-luck.de

Stadtbücherei

in der KGS macht

Sommerpause.

Die städtische Bücherei in

der Ko operativen Gesamtschule

Sehnde (KGS) bleibt

vom 9. Juli bis einschließlich

14. September geschlossen.

Die letzte Möglichkeit für

Bücherfreunde sich vor der

Sommerpause mit Lektüre

einzudecken, besteht am

Donnerstag, 5. Juli. Die Bücherei

steht Besuchern dann

wieder ab Montag, 17. September,

zur Verfügung.

6 ROTER FADEN Juli 2012 ROTER FADEN Juli 2012 7


Lesemann

im

Dialog:

„Wie wollen wir leben

Gute Kinderbetreuung finden – Beruf und Familie vereinbaren“

Zeit ist knapp. Das gilt vor allem für Mütter

und Väter, die Zeit für Beruf und Kinder haben

wollen. Doch die Realität macht ihnen

einen Strich durch die Rechnung, so dass sie

den Alltag oft nur unter Strapazen bewältigen.

Damit Eltern beides besser organisieren

können, muss sich nicht nur die Arbeitswelt

verändern. Gute und bedarfsdeckende

Betreuungsangebote für Kinder sind nötig,

um Familie und Beruf unter einen Hut zu

bringen. Wie kann das gelingen Wo liegen

die Herausforderungen Was muss das

Land Niedersachsen leisten, um die Kommunen

zu unterstützen

Apart-Hotel

Peiner Straße 7, 31319 Sehnde

Mittwoch, 4. Juli 2012

18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

18.00

Begrüßung und Impuls

Dr. Silke Lesemann, MdL

18.20 Uhr

Gesprächsrunde auf dem Podium

Dr. med. Rainer Brase

Klinikum Wahrendorff

Dr. Stephan Jacob

Berufstätiger Vater von drei Töchtern

Irene Stratmann

Koordinierungsstelle Frau und Beruf der

Region Hannover

Ute Vesper

AWO Fachbereichsleiterin Kita

AWO Frauenberatungsstelle

19.00 Uhr Diskussion

19.45 Uhr

Schlusswort

Dr. Silke Lesemann, MdL

www. silke-lesemann.de

Für uns.

Für Niedersachsen.

8 ROTER FADEN Juli 2012

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