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SCHULE WÜRENLOS

1/2013

gemeinsam unterwegs


Zu dieser Ausgabe

Liebe Leserin, lieber Leser

Kennen Sie auch die Ewigletzten bei einer Wande -

rung, einem Familienausflug Zusammen ist man aufgebrochen

mit einem Berggipfel als Ziel oder einer

schön gelegenen Feuerstelle. Es geht nie lange und die

ersten Stimmen erkundigen sich nach der verbleibenden

Dauer des Unternehmens. Je nach Antwort stellen

sich plötzlich allerlei Unannehmlichkeiten ein wie Durst,

schmerzende Füsse, Müdigkeit.

Ich habe einige Erfahrungen als Begleiterin von Schul -

ausflügen und weiss, dass die schwierigste Begleit -

position ganz zuhinterst ist. Vorne gibt die Lehrperson

das Tempo an und hinten verliert man den Anschluss.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten dies zu verhindern.

Was machen Sie in dieser Situation Sind Sie eher der

Typ fürs gute Beispiel und marschieren zuversichtlich

weiter Vertrauen Sie auf Ihre Autorität Verfügen Sie

über einen unerschöpflichen Vorrat an Witzen oder

span nenden Geschichten Haben Sie es mit Singen

auch schon probiert Das Ködern mit einer Glace

passt nicht immer.

In bester Erinnerung ist mir eine Wanderung des letzten

Jahr, als wir Hintersten uns in ein spannendes Ge -

spräch verwickelten, Zeit und Raum vergassen und

dabei immer weitergingen. Überrascht stiessen wir auf

die wartende Gruppe und mussten etwas bedauernd

das Thema fallen lassen, weil die Feuerstelle erreicht

war.

Durch Reden und Erzählen wurde aus der scheinbar

undankbaren hinteren Position eine interessante und

unter haltsame.

Als Gruppe miteinander unterwegs zu sein bietet auf

allen Positionen Vorteile. Lesen Sie mehr dazu in den

Beiträgen dieser Ausgabe.

Ich wünsche Ihnen dabei Vergnügen.

Monika Knittel, Redaktion Schulblatt Würenlos

Es gibt keine Ideallösung, die hintersten Wanderinnen

und Wanderer nach vorne zu bringen. Es handelt sich

eher um einen Strauss Möglichkeiten, die durchprobiert

werden wollen.

3


Inhalt

Zu dieser Ausgabe 3

Wir sind unterwegs – unterwegs in den Wald 5

Die Klasse 5b unterwegs durch die Mittelstufe 8

Die Gedanken der Lehrerin 11

Die 1. Sek. ist unterwegs 12

Lesenacht 14

Wie war die Lesenacht für die Klasse 5a 16

Lesenachtimpression 17

Pretty Ritty oder unterwegs auf der Suche

nach der grossen Liebe 18

Impressum

Das Würenloser Schulblatt erscheint halbjährlich und

wird an alle Haushaltungen verteilt.

Herausgeber:

Redaktion:

Zuschriften:

Lehrerschaft und Schüler,

Schulleitung und Schulpflege

Monika Knittel, Bea Graber,

Christian Rothenbühler,

Claudia Stadelmann,

Lukas Müller, Martin Brogle,

Lukas Baer

Monika Knittel, Schule Würenlos,

Schulstrasse 30, 5436 Würenlos

Klassen- und Fachlehrpersonen 2012/13 20

Daten 22

353 Kilometer in 11 Tagen 24

Das Mittelstufenensemble auf Reisen 27

Unterrichtsteams 28

Schulhauseinweihung Sommer 2013 29

Tag des Kindes 30

Musikschule 35

Waldimpressionen 42

Musikschule:

Druck:

Auflage:

Sylvia Riolo

Wohler Druck AG, Spreitenbach

2600 Exemplare

4


gemeinsam unterwegs

Wir sind unterwegs – unterwegs in den

Wald

Von unserem Zuhause in die Schule, in den Kinder -

garten, zurück, zum Essen, zur Freizeitbeschäftigung,

zu Freunden, immer in Richtung eines Zieles.

Unter – Wegs – der Weg ist unter uns und auf diesem

Weg begegnen wir Erlebnissen, Jahreszeiten und Mit -

menschen. Erwachsene und Kinder, Lehrpersonen und

Schüler kommen uns entgegen oder wir begegnen

uns auf halbem Weg, um miteinander weiterzugehen.

Sich auf den Weg machen, Bewegung in eine Sache

oder Beziehung bringen, um so weiter zu kommen.

Ungeachtet der Witterung machen sich alle zwei Wo -

chen Kindergärten auf den Weg in den Wald. Sie pflegen

mit viel Spass die Beziehungen untereinander, helfen

einander und geniessen den Weg, die Natur und

das Teilen…

Sich auf den Weg machen heisst auch, sich trauen,

sich zu bewegen, sich etwas zutrauen. Darauf zu vertrauen,

dass der Weg uns an ein Ziel bringt.

Rachel Lüthi

5


gemeinsam unterwegs

«Im Wald im schöne, grüene Wald, han ich es

Plätz li, wo mir gfallt. I ligge deet im weiche Moos

und luege, stune bloos.»

So ein Tag unter Bäumen birgt viele Abenteuer. Diese

beginnen bereits auf dem Weg Richtung Wald.

Da sich die Kinder unterwegs in einer Gruppe fortbewegen,

erleben sie ein Gemeinschaftsgefühl. Schon

die Verschiedenheit des Weges ist ein kleines

Abenteuer. Es fängt auf den Strassen und Wegen

durch das Dorf an. Beim vorsichtigen am Strassenrand-

Gehen begegnet man den Autos, den Passanten und

sieht die Baustellen. Sobald wir die Hauptstrassen verlassen

haben, können sich die Kinder frei fortbewegen.

Sie können ihr eigenes Tempo anschlagen und

müssen sich auch nicht mehr gegenseitig die Hand

geben. Beim Bergaufgehen ist die Anstrengung vielen

anzusehen. Dennoch ist nach der Ankunft im Wald die

Kraft wieder da und das Abenteuer kann weitergehen.

Der Weg bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten

zur Bewegung, zu Naturbeobachtungen und Sozial -

kontakten. Deswegen ist der Weg bereits ein wichtiges

Element des Waldtages.

Obwohl man am Ziel im Wald angekommen ist, befindet

man sich immer noch unterwegs. Klettern, bauen,

rennen, kriechen, sammeln, forschen und noch viel

mehr, gehören zum Waldalltag. Dass man dabei auch

schmutzig werden kann, ist normal und gehört zu diesem

Abenteuer.

mer gelebt werden, sie erleben Bewegungsfreiheit.

Die Hindernisse, welche eine graue Betonstrasse und

ein klassisches Schulzimmer bieten, werden in der

Natur überwunden. Das erfüllt die Kinder mit Stolz

und Freude. Die motorischen Fähigkeiten werden

durch die Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten und

der verschiedenartigen Bodengestaltungen gefördert.

Regelmässige Waldtage geben den Kindern die nötige

Sicherheit in der Natur und vermitteln ein Wohl -

befinden auf den besuchten Waldplätzen. Kinder lieben

und brauchen Rituale, sie fühlen sich durch

Wiederholungen sicher. Im Wald werden alle Sinne

angesprochen. Natürlich gehen wir auch in den Wald,

weil frische Luft und Bewegung die allgemeine

Gesundheit unterstützen.

Wichtige Regeln im Wald:

• Wir Menschen sind im Wald nur zu Besuch und

geben Acht auf Tiere und Pflanzen.

• Wir lassen Tiere und Pflanzen leben, wir stören

und erschrecken sie nicht mit lautem Schreien.

• Wir nehmen nichts vom Wald in den Mund und

lassen keinen Abfall liegen.

Warum wir den Wald als Spiel- und Unterrichtsraum

nützen, ist einfach erklärt. Die Kinder erleben die Na -

tur mit der Vielseitigkeit von Pflanzen und Tieren im

Wechsel der Jahreszeiten und Wetterbedingungen.

Die Natur und die Umwelt werden somit automatisch

wahrgenommen und geschätzt. Der Bewegungsdrang

jedes Kindes darf in diesem besonderen Klassen zim -

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gemeinsam unterwegs

• Holzstöcke sind keine Waffen.

• Wir bleiben in Sichtkontakt und im Blickfeld der

Lehrperson.

• Wir treffen uns alle wieder am vereinbarten Platz,

wenn das Signal ertönt.

Der bekannte Satz «Es gibt kein schlechtes Wetter,

son dern nur ungeeignete Kleidung» ist für die Kinder

an den Waldtagen sehr zutreffend und wichtig. Nichts

ist schlimmer als ein Unwohlsein, weil es Einem zu

heiss, zu kalt oder zu nass ist. Es ist empfehlenswert

verschiedene Kleiderschichten zu tragen. Die Kinder

haben so die Möglichkeit nach Bedarf etwas anzuziehen

oder auszuziehen. Wegen der Zecken ist es wichtig,

dass die Kinder auch im Sommer lange Hosen und

Kleider mit Ärmeln, sowie gutes und wettergerechtes

Schuhwerk tragen. Regenhosen und Regenjacke, im

Winter ein Skianzug, sind die richtige Ausrüstung um

den Tag im Wald zufrieden und mit Wohlbehagen zu

verbringen.

Jeder Waldtag ist für die Kinder ein besonderes Er -

lebnis. Wir hoffen, Ihnen dieses Abenteuer näher ge -

bracht zu haben.

Clelia Spiess

Kathrin Lippe

Gisela Bischof

Karin Sommer

7


gemeinsam unterwegs

Die Klasse 5b unterwegs durch die

Mittelstufe

Die Schüler der Klasse 5b haben Texte zum Thema

«unterwegs durch die Mittelstufe» geschrieben.

Seit der 3. Klasse haben sich die Kinder verändert, in

dem sie grösser und intelligenter wurden. Kinder sind

weggegangen oder neu dazugekommen. Frau Michel

erwartet immer mehr von uns und wird jedes Jahr ein

wenig strenger, aber trotzdem ist sie eine gute Lehrer -

in.

Matteo (11 Jahre)

Meine Klassenkameraden haben sich etwas verändert.

Wir sind alle gewachsen und nicht mehr so scheu. Die

Mädchen reden mehr und die Jungs schiessen im Tur -

nen kräftiger mit den Bällen. In der Oberstufe werde

ich viele Sachen vermissen, wie zum Beispiel meine

Klassenkameraden, die Lesenacht und das Advents -

konzert. Trotzdem freue ich mich auf die Oberstufe.

Ruben (11 Jahre)

Wir kommen als Klasse sehr gut miteinander aus. In

den grossen Pausen spielen wir miteinander. Wenn wir

die Noten von Prüfungen und Vorträgen zurückbekommen,

zeigen wir sie einander. Wenn einer eine

schlechte Note hat, lachen ihn die anderen nicht aus

und sagen nichts Dummes. Bei guten Noten aber

bestaunen wir denjenigen.

Muriel (10 Jahre)

Nun sind wir auf dem Weg zur Oberstufe. Ich werde

meine Klassenkameraden und meine coole Lehrerin

Frau Michel vermissen. Wir waren eine sehr gute, lustige

und gescheite Klasse. In der Schule hat sich vieles

verändert. Die Baustelle des neuen Schulhauses liegt

gleich nebenan.

Marc (12 Jahre)

Die schönsten Momente waren, als wir mit der ganzen

Klasse ins Kino und ins Aquabasilea gegangen sind,

und die vielen Museumsbesuche, Schulreisen und alle

anderen Erlebnisse. Es gibt eigentlich sehr wenig, was

ich nicht vermissen werde. Die traurigen Dinge oder

Momente werde ich nicht vermissen, aber die gehören

einfach dazu. Der Lernstoff hat sich von Jahr zu Jahr

verändert und unsere Selbständigkeit auch.

Luanda (11 Jahre)

Das beste Erlebnis war in der vierten Klasse, als wir mit

selbstgebastelten Handpuppen ein Theater aufgeführt

haben und wir gleich danach in der Schule übernachtet

haben. Es war sehr witzig mit der ganzen Klasse

etwas zu unternehmen. Ich werde meine Klasse sehr

vermissen. Wenn ich dann in die Oberstufe komme,

hoffe ich, dass ich wieder in eine so tolle Klasse

komme und dass ich wieder so eine nette Lehrerin

bekomme.

Luana (10 Jahre)

In der Klasse haben sich die Mädchen verändert. Weil

fast alle Mädchen in der Unterstufe lange Haare hatten

und jetzt in der Mittelstufe haben fast alle kurze

Haare. Bei den Jungs haben sich die Haare nicht fest

verändert.

Sarah (11 Jahre)

In der Oberstufe erwarte ich mehr Unterricht und dass

es schwerer wird und dass wir dann immer noch in die

Bibliothek gehen. Ich nehme an, dass wir im Sport

andere Sachen machen werden. Sport fand ich am

besten, weil es für mich wie Freizeit ist.

Justin (11 Jahre)

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gemeinsam unterwegs

Aus der Mittelstufe werde ich das Lachen, das Zu -

sammensein, das Füreinander-da-sein sehr vermissen.

Ich habe mich auch verändert. Ich bin offener und

selbständiger geworden. Bei den Freundschaften ist

immer so ein Hin und Her, aber die meisten haben die

gleichen Freundschaften.

Melinda (11 Jahre)

Ich bin erst seit der 5. Klasse hier. Ich war früher in

einer deutschen Schule. Aber in der Schweiz ist es viel

besser mit den Freunden. Ich habe viel mehr Freunde.

Die Ausflüge waren so toll, wie das Schwimmen. Ich

hatte so viel Spass.

Nouri (10 Jahre)

Wenn man Fotos von der 3. Klasse ansieht, merkt

man, wie stark sich das Aussehen bei vielen in der

Klasse verändert hat. Die Freundschaften von der

Unter stufe sind eigentlich nicht kaputt gegangen,

aber es wurden neue Freundschaften geschlossen. Ich

finde es schade, dass ein paar Kinder in eine andere

Oberstufe kommen und dadurch vielleicht Freund -

schaften kaputt gehen. Ich bin froh, dass ich in dieser

Klasse bin, weil sich alle gut verstehen.

Melanie (11 Jahre)

braucht, damit sie die Kinder in die Real, Sek oder Bez

einteilen kann.

Joya (11 Jahre)

Vermissen werde ich vor allem die vielen Klassen -

kameraden, die dann nicht mehr im Schulzimmer sind.

Und ganz besonders werde ich Frau Michel vermissen.

Denn drei Jahre war sie immer für uns da und hat uns

alles mit Freude beigebracht. Der Abschied wird wohl

für alle aus der Klasse schwer sein.

Erio (11 Jahre)

Es hat sich sehr viel verändert von der dritten Klasse bis

zur fünften. Vor allem das Aussehen, die Handschrift

und sogar die Kinder selbst. Beim Charakter ist man

vielleicht wütender, trauriger oder hat von einer anderen

Emotion ein bisschen mehr als das letzte Jahr.

Lucas(11 Jahre)

Der schönste Moment war in der 4. Klasse, als wir eine

Wanderung in der Projektwoche gemacht haben. Ich

fand die Aussicht so toll und wenn man mit einer

Kollegin läuft, macht es mehr Spass.

Ilaria (11 Jahre)

In der 3. Klasse kam man in das neue Klassenzimmer

und zur neuen Lehrerin. An diese Dinge musste man

sich dann erst mal gewöhnen. In der 5. Klasse ist es

streng und es kommen viele Prüfungen auf einen zu,

weil die Lehrerin viele Noten für die Oberstufe

9


gemeinsam unterwegs

In der 5. Klasse war Zeichnen mein Lieblingsfach, weil

wir immer so tolle und schöne Bilder gemalt haben,

wir haben drei Bilder von Paul Klee gemalt. Das Turnen

finde ich auch sehr toll, wir haben viele neue Spiele

gespielt und viele Sachen gelernt.

Melanie (11 Jahre)

Das beste Erlebnis war in der vierten Klasse. Da haben

wir im TW Handpuppen aus Schrott gemacht und ha -

ben dazu ein Theater geschrieben, das wir den Eltern

vorführten. Bei dieser Arbeit hat mir das Kleidnähen

am besten gefallen.

Alina (11 Jahre)

Ich finde unsere Klasse sehr gut, weil wir miteinander

gut auskommen. Manche Mitschüler haben jetzt eine

Spange bekommen. An mir hat sich nicht viel verändert,

nur mein Charakter und mein Aussehen. Ich wer -

de immer selbstbewusster und anständiger.

Deborah (11 Jahre)

Jetzt arbeiten wir schneller, wir müssen mehr Sachen

erledigen, wir haben mehr Prüfungen als früher und

ich muss auch viel mehr in der Freizeit für die Schule

arbeiten als früher und kann deshalb nicht mehr so

viel abmachen.

Sven (12 Jahre)

Ich habe sehr viel erlebt in der Mittelstufe. Aber ich

erinnere mich noch gut an die tollen Lesenächte oder

als wir ins Kino gegangen sind. Es gab aber auch viele

traurige Momente, vor allem wenn Kinder aus unserer

Klasse wegzogen. In der Schule hat sich vieles verändert,

so wird jetzt auf einer grossen schönen Wiese ein

Schulhaus gebaut und versperrt uns die schöne Sicht

auf den Gipf.

Sarah (11 Jahre)

In der Mittelstufe wurde es jedes Jahr schwieriger,

aber dafür wurde es auch immer interessanter. Mir ist

aufgefallen, dass in der Mittelstufe viele neue Freunde

gefunden haben. Und mir ist aufgefallen, dass wir früher

in der grossen Pause viel mehr Spiele gemacht

haben. Heute laufen wir auf dem Pausenplatz herum

und reden ein wenig.

Aline (11 Jahre)

Natürlich waren sehr schöne Momente, wenn ich die

guten Noten zurückbekam. Ich werde sicher vermissen,

dass es eine Woche vor den Ferien keine Prüfung -

en und keine Hausaufgaben mehr gibt. Jetzt in der

5. Klasse sind die Schwierigkeit und das Tempo ge -

stiegen.

Joel (10 Jahre)

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gemeinsam unterwegs

Dazu die Gedanken der Lehrerin

Ich bin mit meinen Schülerinnen und Schülern nun seit

30 Monaten unterwegs. Es ist Herausforderung und

Bereicherung zugleich, die Kinder in ihrer Entwicklung

und ihrem Lernen zu begleiten und zu unterstützen.

Es war und ist eine Reise mit vielen Etappen und

Zwischenhalten: Holperige Teilstücke, beschwerliche

Bergstrecken, aber doch mehrheitlich vergnügliche

Fahrten in vollem Schuss durch schöne Landschaften

bei gutem Wetter. Wir haben viel gelernt und gearbeitet,

wir haben zu sammen gelacht und waren gemeinsam

traurig. Wir haben uns gegenseitig unterstützt,

wenn es mal nicht so rund lief. Wir haben viele tolle

Ausflüge unternommen und Anlässe organisiert. Auch

wenn die Klasse 5b aus 23 ganz unterschiedlichen

Menschen besteht, sind wir doch eine Gemeinschaft.

Wir haben uns nicht nur äusserlich verändert, sondern

wir sind alle auch innerlich gereift und haben uns entwickelt.

Auch wenn mich die administrative Arbeit (neben dem

eigentlichen Unterrichten) manchmal an die Grenze

der erträglichen Belastung bringt, freue ich mich doch

jeden Tag von Herzen, wenn die Kinder ins Klassen -

zimmer eintreten. Die Zufriedenheit und das Lachen

der Kinder rückt alles andere in den Hintergrund und

ich bin nach wie vor glücklich und dankbar, dass ich

diesen schönen Beruf ausüben darf.

Am 5. Juli 2013 endet unsere gemeinsame Reise durch

die Mittelstufe und mir wird der Abschied von diesen

22 jungen Menschen unendlich schwerfallen.

Bea Michel

Es bleiben mir neben den grossen Anlässen auch viele

kleine Momente in Erinnerung: Ein unerwarteter Aha-

Moment in der Mathematik-Stunde, 22 friedlich schlafende

Kinder morgens um 4 Uhr in der Lesenacht, ein

herzhaftes Gähnen zum Stundenbeginn um 7.30 Uhr,

der stolze und erleichterte Gesichtsausdruck nach dem

Vorspielen am Adventskonzert, ein Seufzer bei einer

misslungenen Rechtschreibe-Prüfung, ein versöhnli cher

Händedruck nach einer Streiterei in der Pause und so

vieles mehr.

11


gemeinsam unterwegs

Die 1. Sek. ist unterwegs

Die Schülerinnen und Schüler der 1. Sekundar -

schule erlebten am 8. / 9. November 2012 ungewöhnliche

Schultage. Am Donnerstag durften sie

am Zukunftstag teilnehmen. Den ganzen Tag

konnten sie ihren Vater, ihre Mutter oder ihre

Bekannten beim Berufsalltag begleiten. Drei

Berichte führen uns durch diesen Tag:

Mein Zukunftstag

Als ich um neun Uhr in der Ikea bei der Begrüssung

fast eingeschlafen bin, konnten wir endlich ans Früh -

stück gehen. Nachdem alle fertig waren, gingen wir

auch schon wieder los zur Präsentation über die Ikea.

Sie war interessant. Da sie sehr lange dauerte, gab es

Kekse mit Wasser. Danach konnten wir noch ein biss -

chen unter uns reden. Etwas später gab es eine

Führung durch die Markthalle. Es war etwas langweilig,

weil ich schon viel kannte. Mir wäre eine Führung

durch die Hintergrundkulisse der Ikea lieber gewesen.

Man konnte Bonbons gewinnen. Ich hatte 10 von 10

Antworten richtig. Dann gab es Mittagessen. Es war

sehr lecker. Die Stunde mit meinem Götti ging viel zu

schnell vorbei. Mit einer Lehrtochter von meinem

Götti, nämlich Carmen, konnte ich noch arbeiten.

Dann war es so weit, dass eine Hälfte von uns in die

Fundgrube Sachen zusammenbauen ging. Kurz

danach gingen wir an den Abschlussapéro. Ich habe

viel Neues gelernt, z.B. dass die Ikea weltweit 154’000

Arbeiter und neun Ikeas in der Schweiz hat oder dass

Ikea von einem Schweden erfunden worden war. Das

war mein Zukunftstag.

Cedric

Mein Zukunftstag

Losgegangen ist es um 4:30 Uhr in der Gärtnerei

Füglister. Ich hatte grosse Mühe aufzustehen, aber ich

schaffte es trotzdem, pünktlich zu sein. Als ich angekommen

war, arbeitete der Geschäftsführer Urs Füglis -

ter schon. Ich konnte gerade noch helfen, die vollen

Kisten aufzuladen, bevor es nach Zürich (Wangen) an

die Blumenbörse ging. Die Blumenbörse ist so un -

glaublich gross, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen!

Mein Chef und ich waren die Ersten vor Ort. Wir

mussten eine riesige Liste mit Blumen kaufen, sehr

viele Rosen, Tulpen und auch sehr viele andere Blu -

men. Wir kamen um 7:30 wieder in der Gärtnerei an.

Mein Chef gab mir den Auftrag, alle Tische im Ge -

wächshaus zu waschen und zu putzen. Nach etwa

1 ½ Stunden war ich fertig. Danach durfte ich einer

Mitarbeiterin helfen, die Tulpenzwiebeln für den Früh -

ling einzupflanzen. Um 12:00 ging ich in die Mittags -

pause.

Nach dem leckeren Mittagessen ging es um 13:30

wieder weiter. Am Nachmittag durfte ich die Primeli

ins Gewächshaus versetzen. Danach pflanzten wir

nochmals Tulpenzwiebeln. Später musste ich noch

zwei Bestellungen aufgeben und dann war Feier -

abend. Nun freute ich mich schon auf die Lesenacht.

Dieser Job wäre sicher eine Alternative für mich. Es

war eine tolle Erfahrung.

Patrik

Zukunftstag

Was arbeitet mein Vater

Er ist Informatiker in der ZKB. Er arbeitet im Betrieb

und ist dafür verantwortlich, dass die Applikationen

(z.B. die Onlinebank) gut laufen. Wenn Fehler auftreten

oder Kunden wegen Fehler reklamieren, muss in

den Programmen oder Daten nach der Ursache des

12


gemeinsam unterwegs

Fehlers gesucht und entsprechend behoben werden.

Die ZKB gibt es seit dem 15. Februar 1870. Der Name

ZKB ist eine Abkürzung für Zürcher Kantonalbank.

Programm

• 20 Minuten Begrüssung

• 90 Minuten Rundgang (Poststrasse und das hoch

sichere Rechencenter haben wir besucht)

• 90 Minuten erste Programmiererfahrung: wir

haben eine eigene Webseite und ein Programm

gemacht. Ein Teil war vorbereitet. Wir mussten das

Programm so anpassen, dass andere Texte und

Bilder/Farben nach dem Start des Programms ausgegeben

wurden. Man hätte anstatt der Webseite

eine Katze am Bildschirm steuern können, dass sie

z.B.10 Schritte läuft und dann miaut.

• Mittagessen

• 30 Minuten Information über die Informatiklehre

• Dann blieb noch Zeit, um meinem Vater zuzuschauen.

Begrüssung

Die Begrüssung machte der Informatikleiter. Er erzählte,

dass die ZKB rund 4000 Mitarbeiter hat und ca.

700 davon in der Informatik arbeiten.

Rundgang

Der Rundgang im hochsicheren Rechenzentrum war

sehr interessant, denn man musste auch durch eine

Schleuse gehen. Zuerst musste man aber einen Code

eingeben, dann die Türe öffnen und in die Schleuse

hineingehen, bis zu einem grauen Punkt. Wenn die

hintere Tür zu ist und auf dem grauen Punkt ein

Gewicht ist, öffnet sich die vordere Tür. Man muss

aber alleine hineingehen. Im Rechenzentrum selber

stehen sehr viele Geräte (Rechner, Disks, Modems,

Netzwerkgeräte) und überall sind Kabel. Man hat uns

gesagt, wenn ein bestimmtes Gerät nicht mehr funktioniert,

dann können z.B. 1000 Mitarbeiter nicht mehr

arbeiten oder ganze Filialen die Kunden nicht mehr

bedienen. Aber das gibt es fast nie.

Poststrasse

Es gibt eine Poststrasse. Dort werden auch Briefe verschickt.

Ein Drucker (sie haben ganz viele) druckt in

einer Stunde 4200 Blätter. An einem Tag brauchen sie

ca.5,5 l von einer Farbe. Die Farben sind wie bei uns in

der Schule rot, blau, gelb und schwarz. Sie haben Be -

hälter mit je 5,5l Farbe, das kostet etwa 1000 Fr. aber

nur ein Behälter. Das ist ziemlich teuer.

Information über die Informatiklehre

- Die Lehre dauert 4 Jahre.

- Was spricht für eine Lehre bei der ZKB

• Langjährige Erfahrung im Bereich der Ausbildung

• Gross, aber überblickbar.

• Fundierte Ausbildung und beste Voraussetzungen

für einen erfolgreichen Abschluss.

Anforderungen

• Einwandfreies Arbeiten

• Absolute Ehrlichkeit

• Sinn für Teamarbeit

Voraussetzungen

• Gute Schulleistung: 4.5 in der Sek. in Zürich

• Eignungstest bestehen

• Offene Lehrstelle (nicht eine Woche vor dem Anfang

der Lehrstelle suchen, denn sie nehmen pro Jahr 12

Lehrlinge)

• Persönlichkeit, Teamfähigkeit

Natalie

13


gemeinsam unterwegs

Am gleichen Abend erlebte die 1. Sek. zusammen

mit vier Mittelstufenklassen eine abwechslungsreiche

und spannende Lesenacht. Von den ausführlich

geschriebenen Texten haben die

Schülerinnen und Schüler der S1 je einen Kern -

satz ausgewählt. Eine Schülerin und ein Schüler

führen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, danach mit

ihren vollständigen Berichten durch die erlebte

Nacht. Viel Vergnügen!

Margret Haefeli und Stefan Gilli

• Endlich konnte ich wieder einmal «in Ruhe» ein

paar Stunden lesen und alles andere vergessen!

• Spannend, als die Detektive ermittelten, denn um

mich herum war es dunkel und ein wenig unheimlich.

• Ich konnte am nächsten Tag fast nicht einschlafen!

• Die Gipfeli am nächsten Morgen waren einfach

köstlich!

• Wegen Herrn d’Aujourd‘hui hab ich mich fast tot

gelacht.

• Es war mässig; ich fands nicht so toll.

• Herr d`Aujourd`hui war einfach spitze!

• Ich fand das Ganze super, aber habe einfach nicht

gut schlafen können.

• Alle haben abends noch vom Zukunftstag erzählt,

deshalb war es ziemlich laut, aber das hat mich

nicht gestört.

• Es war immer ziemlich laut, aber man konnte am

Schluss doch gut lesen, weil die Lehrer für Ruhe

sorgten. Kurz darauf schlief ich ein.

• Die Lesenacht hat mir sehr gut gefallen. Es war

eine neue Erfahrung.

• Die Nachtwanderung war cool und mir gefiel es

sehr!!!

• Es machte mir sehr Spass und alle waren gut

drauf!!!

• Ich fand die Lesenacht toll. Herr d`Aujourd‘hui fand

ich mega lustig.

• Einfach Spitze! Ich fand es sehr lustig und es gefiel

mir sehr!!!

• Bevor wir in unsere Schlafsäcke krochen, assen wir

vor der Bibliothek eine Buchstabensuppe.

• Danach durften wir noch ein bisschen mit dem

Licht an der Decke lesen.

• Im Ganzen war die Lesenacht gut.

• Die Lesenacht hat mir sehr gut gefallen und alle

waren sehr aufgestellt. Die Suppe hatte mir nicht

wirklich geschmeckt. Nicht alle haben gelesen,

doch ich fand es toll.

• Ich hatte noch nie eine Lesenacht erlebt. Deshalb

war es eine Überraschung, es gefiel mir sehr.

14


gemeinsam unterwegs

So erlebte ich die Lesenacht

Ich hatte noch nie eine Lesenacht erlebt. Daher war

dies etwas Neues für mich.

Um 18.45 Uhr mussten wir im Schulzimmer sein. Dort

richteten wir unseren Schlafplatz ein und durften

danach zu den verschiedenen Posten gehen. Lehrer -

innen oder Eltern lasen uns Geschichten oder einen

Krimi vor. Dann gingen wir auf eine Nachtwanderung.

Anschliessend zeigte uns Herr d’Aujourdhui, wie man

aus einfachem Kribelkrabel ein Monster oder eine

andere Figur machen kann. Er zeigte uns auch eine

Geschichte, die demnächst als Kinderbuch erscheinen

wird. Nach dieser Vorstellung durften wir eine feine

Buchstabensuppe essen und gingen darauf in unser

Schulzimmer und begannen zu lesen. Bis um 23 Uhr

lasen wir mit normalem Licht, danach konnten wir mit

unserer Taschenlampe so lange lesen wie wir mochten.

Ich las bis um 4 Uhr. Da alle schliefen, löschte ich

meine Lampe und schlief auch ein.

Um sieben Uhr gingen wir frühstücken. Es war sehr

fein! Dann konnten wir noch lesen bis um 10 Uhr und

danach nach Hause gehen.

Die Lesenacht gefiel mir sehr und es war toll, dass wir

so lange lesen konnten, wie wir wollten. Ich hoffe,

dass wir noch einmal eine Lesenacht machen werden.

Natalie

Um 18.45 Uhr trafen wir uns im Schulzimmer für die

Lesenacht. Zuerst begrüsste ich die Lehrer und die

Knaben und danach begannen wir mit den Vor lese -

posten. Die Geschichte in der Bibliothek gefiel mir am

besten.

Nach jedem Posten bekamen wir feinen Lebkuchen.

Danach machten wir uns bereit für die Nacht wande -

rung. Sie führte uns hinten rum um die Badi. Im

Gemeindekeller erwartete uns später der Schriftsteller

und Comiczeichner Nicolas d’Aujourdhui. Er zeichnete

tolle Figuren und Sachen auf eine Leinwand. Es hat

mir sehr gut gefallen. Dann erhielten wir eine Buch -

staben suppe. Sie hat mir nicht so gut gefallen, da sie

für mich zu wenig Bouillon drin hatte.

Nach dem Essen gingen wir in unser Schulzimmer,

machten uns bereit für die Nacht und begannen zu

lesen. Ich schlief aber schon sehr schnell ein. Um 3 Uhr

morgens fing ein Handy an zu klingeln. Ich meinte, es

wäre so in meinem Traum, aber da kam Frau Haefeli

und sagte Patrik, er solle sein Handy ausschalten. Das

war meine Lesenacht und für mich eine gute

Erfahrung.

Dennis

15


gemeinsam unterwegs

Wie war die Lesenacht für die Klasse 5a

Um halb 7 trafen wir uns alle im Schulzimmer. Dann

um 9 Uhr gingen wir immer in 4er Gruppen mit einer

andern Klasse auf die Nachtwanderung. Ich war mit

Steve, Lukas und Sebastian in der Gruppe. Etwa alle

50 Meter gab es ein Licht und dem mussten wir folgen.

Auf jedem Licht stand ein Spruch oder ein Ge -

dicht, das wir lesen mussten.

Mia Bandi

Später gingen wir zu einem Künstler, er hiess Nicolas

d’Aujourd’hui. Wir haben mit ihm einen Comic ge -

zeichnet, dort ging es um eine Spinne, ein Zahmäleon

und eine Fliege.

Fabienne Willi

Wir assen nachher noch gemeinsam Suppe. Lecker!

Nach dem Suppenessen gingen wir unser Pyjama an -

ziehen und Zähne putzen. Als alle im Bett lagen, hatte

Frau Bigler das Licht ausgeschaltet und wir lasen. Um

23.15 Uhr habe ich die Taschenlampe ausgemacht.

Samira Andres

Am anderen Morgen wachte ich etwa um 6.40 Uhr

auf. Später assen wir Zmorgen. Ich ass ein Gipfeli und

ein Stück Zopf. Um 9.55 Uhr gingen wir wieder nach

Hause.

Lukas Diebold

Dann kam ein Comiczeichner. Er hat aus Kritzeleien

echte Bilder gemacht. Einmal hat er sogar einen Pudel

daraus gemacht. Am Schluss gab er mir ein Auto -

gramm und eine Zeichnung.

Lars Bucher

Als nächstes gingen wir in verschiedene Klassen -

zimmer und dort erzählten ein paar Personen (Lehrer -

innen oder Mütter) eine Geschichte.

Jrina Haderer

Wir gingen Buchstabensuppe essen, die war sehr le -

cker. Danach gingen wir das Pyjama anziehen. Ab

22.00 Uhr konnten wir noch lesen, ich hatte Beast

Quest gelesen, dort kam ein Junge vor, der gegen

Monster kämpfen musste und am Schluss gewinnt er

immer.

David Blöchlinger

16


gemeinsam unterwegs

Lesenacht-Impression

Im Dunkeln vor dem Gemeindekeller stehen Schüler -

innen und Schüler der 4.-6.Klasse. Sie schubsen und

necken einander, verstecken sich und gähnen. Es ist

20.40 Uhr an diesem Donnerstagabend und der

Höhe punkt der Lesenacht steht bevor.

Nicolas D’Aujourd’hui, Zeichner und Erfinder von

Kinder büchern, Spielen, Cartoons und Comics steht

unten im Saal.

Es ist nicht ganz mucksmäuschenstill als er sich an die

Schülerschar wendet, zu ungewohnt sind Ort und

Zeitpunkt. Er begrüsst die Kinder mit ihren Lehrer -

innen und Lehrern und beginnt auf der Projektions -

fläche zu kritzeln, scheinbar ziellos Linien zu ziehen.

Nach wenigen Augenblicken stoppt er und fragt die

Kinder: «Was ist das Was seht ihr» Nach den An -

regungen der Kinder lässt der Zeichner mit wenigen

Strichen Tatzen aus den Chribelstrichen wachsen.

Nach weiteren Strichen erscheint ein zahnbewehrtes

Riesenmaul. «Wuoh!» rufen die Kinder anerkennend.

«Ja, genau, das ist ein Wuoh.» Der Zeichner vollendet

mit wenigen Strichen und ein muskelbepackter Riese

blickt von der Wand.

Er hat die Kinder in seinen Bann geschlagen.

Er nimmt ein neues leeres Blatt, setzt Kritzellinien ohne

hinzuschauen. Die Assoziationen der Kinder folgen so -

fort, jedes sieht etwas, deutet die Linien. Die Vor -

schläge ergänzen sich und aus einer Figur wächst eine

ganze fantastische Geschichte, vorwärtsgetrieben

durch die Zusammenarbeit von Zeichner und Kindern.

Strichen ergänzt wird daraus ein Hirsch, durch Um -

gruppieren ein «Poschtiwägeli». Die Kinder sind be -

geistert.

Nicolas D’Aujourd’hui versteht es uns Zuschauern die

Augen zu öffnen. Er unterstützt unser Sehen mit kleinen

Hilfen, ein paar Linien, einem Knopf. Daraus werden

Figuren und Geschichten. Jedes auch noch so

unscheinbare Ding trägt eine Geschichte in sich.

Wir verlassen den Gemeindekeller und sehen überall

fantastische Figuren und stellen uns Geschichten dazu

vor.

Nicht alle Kinder lesen gerne, aber alle lieben Ge -

schichten. Nicolas D’Aujourd’hui hat mit seinem Apell

an die Fantasie und Vorstellungskraft den Weg zum

Lesen über Bilder angeregt. In den der Vorstellung folgenden

Stunden haben die Schülerinnen und Schüler

sich im Rahmen der Lesenacht in ihre Bücher vertieft,

haben dort spannende und fantastische Abenteuer

erlebt. Sie haben ihre Fantasie angeregt und sich innere

Bilder geschaffen.

Monika Knittel, Fachlehrerin

Nun erzählt er von kleinen Dingen, welche am

Strassenrand liegen. Zum Beispiel einem Stückchen

Draht, einem Kronkorken, einem zerknüllten Papier.

Auf der Projektionsfläche arrangiert und mit ein paar

17


Reportagen und Berichte

Pretty Ritty oder unterwegs auf der

Suche nach der grossen Liebe

Die vierte Klasse beschäftigt sich am Ende von Super -

bus 2, unserem Englischlehrmittel, mit einer Geschich -

te in welcher sich alles um die Liebe dreht.

Wie manchmal auch im richtigen Leben ist es auch für

Pretty Ritty schwierig, den Mann fürs Leben zu finden.

Obwohl die liebenswerte Ratte aus einer grossen An -

zahl von Bewerbern auswählen kann oder vielleicht

auch gerade deshalb, gerät sie an den Falschen.

Wen wundert’s! Sie hätte halt nicht den Kater nehmen

sollen, bloss weil er die schönste Stimme von allen hat.

Da wären ja auch noch ein netter Hund, ein etwas linkischer

Esel und ein stolzer Hahn auf der Bewerberliste

gestanden, aber eben, die können halt nicht so schön

singen.

Dann kommt es, wie es kommen muss: Sie rennt um

ihr Leben und man kann bloss hoffen, dass sie schnell

genug ist.

Pretty Ritty

Narrator:

Doggo:

Pretty Ritty:

Doggo:

Pretty Ritty:

Narrator:

Donko:

Pretty Ritty’s at the door. Doggo

comes. He’s in love.

Pretty Ritty, marry me.

Well, well. Let me see. Can you sing a

song for me

Yes. Listen. Woof! Woof! Woof!

Woof!

Oh no, I don’t like your voice!

Poor Doggo. Off he goes.

Pretty Ritty’s at the door.

Donko comes. He’s in love.

Pretty Ritty, marry me.

Pretty Ritty:

Donko:

Pretty Ritty:

Narrator:

Cocko:

Pretty Ritty:

Cocko:

Pretty Ritty:

Narrator:

Catto:

Pretty Ritty:

Catto:

Pretty Ritty:

Well, well. Let me see. Can you sing a

song for me

Yes. Listen. Hee-haw! Hee-haw!

Hee-haw! Hee-haw!

Oh no, I don’t like your voice!

Poor Donko. Off he goes.

Pretty Ritty’s at the door.

Cocko comes. He’s in love.

Pretty Ritty, marry me.

Well, well. Let me see. Can you sing

a song for me

Yes. Listen. Cock-a-doodle-doo!

Cock-a-doodle-doo!

Oh no, I don’t like your voice!

Poor Cocko. Off he goes.

Pretty Ritty’s at the door. Catto comes.

He’s not in love.

Pretty Ritty, marry me.

Well, well. Let me see. Can you sing

a song for me

Yes. Listen. Miaow! Miaow! Miaow!

Miaow!

I like your voice. Yes. I’ll marry you.

Im Hintergrund hört man den Hochzeitsmarsch….

Narrator:

Catto:

Narrator:

Pretty Ritty:

But Catto’s hungry. Mmmm!

He’s a cat.

Ritty’s there. She’s a rat.

Mmmm!

Off he jumps! And off she runs!

I like your voice, but you are bad.

HEEEEEEEELP!!!

Anna Januth und Prisca Hess

Fachlehrerinnen Englisch

18


Reportagen und Berichte

19


Klassen- und Fachlehrpersonen - 2012/2013

Kindergarten

Buech 1

Buech 2

Gatterächer 1

Gatterächer 2

Gatterächer 3

Feld 1

Feld 2

Pfarrhaus

Frau Clelia Spiess & Frau Anneliese Campigotto

Frau Amanda Brack & Frau Daniela Edelmann

Frau Sandra Martin & Frau Jasmin Ruta & Frau Rachel Lühti

Frau Daniela Schori & Frau Susanne Wirth

Frau Stephanie Näf & Frau Rachel Lüthi

Frau Gisela Bischof & Frau Kathrin Lippe

Frau Karin Sommer & Frau Daniela Edelmann

Frau Angela Bloch & Frau Sarah Stommel

Unterstufe

EK 1 Frau Maja Dinkel & Frau Tina Franz Altes Schulhaus Zi 6

EK 2 Frau Cristina Zanetti & Frau Rita Bodmer Altes Schulhaus Zi 7

1a Frau Stefanie Baumgartner & Frau Esther Traub Altes Schulhaus Zi 1

1b Frau Bea Keller & Frau Petra Berger Altes Schulhaus Zi 4

1c Frau Lydia Rutz Pfarrhaus Pf 6

2a Frau Nadine Herzog & Frau Karin Grimm Altes Schulhaus Zi 2

2b Frau Hilda Klaus & Frau Sandra Lück Altes Schulhaus Zi 3

2c Frau Andrea Ruosch Schulhaus Ländli 1 Zi 11b

Mittelstufe

3a Frau Berti Huwyler & Frau Michaela Erne Schulhaus Ländli 1 Zi 11d

3b Herr Michael Spörri Schulhaus Ländli 1 Zi 11c

4a Frau Daniela Krähenbühl Schulhaus Ländli 1 Zi 8

4b Frau Romy Sonderegger Schulhaus Ländli 1 Zi 9

3c/4c Frau Julia Kapell Schulhaus Ländli 1 Zi 10d

5a Frau Tamara Bigler Schulhaus Ländli 1 Zi 10a

5b Herr Bea Michel Schulhaus Ländli 1 Zi 10b

5c Frau Melanie Reichel Schulhaus Ländli 1 Zi 10c

Realschule

1/2 Frau Katja Steiner & Frau Franziska Tanner Pavillon EG

3/4 Herr Werner Bissegger & Frau Caroline Yildirim Pavillon 1. St.

20


Klassen- und Fachlehrpersonen - 2012/2013

Sekundarschule

1 Herr Stefan Gilli Schulhaus Ländli 2 Zi 18

2a Frau Esther Kühni / Frau Stefanie Arn Schulhaus Ländli 2 Zi 17

2b Frau Anina Gianutt / Frau Stefanie Arn Schulhaus Ländli 2 Zi 14

3a Herr Günter Neumann Schulhaus Ländli 2 Zi 16

3b Frau Claudia Hofstetter Schulhaus Ländli 2 Zi 15

4a Herr Christian Rothenbühler Schulhaus Ländli 2 Zi 21

4b Herr Patrick Tanner Schulhaus Ländli 2 Zi 23

Fachlehrpersonen

Jeannine Abt

Sabina Battiato

Mathilde Brunssen

Anja Brügger

Barbara Bucher Senn

Michaela Erne

Margrit Fahrländer

Andrea Fischer

Daniela Frühauf

Bea Graber

Margret Haefeli

Kathrin Hegnauer

Prisca Hess

Anna Januth

Zita Käppeli

Monika Knittel

Dean Leech

Esther Marnelakis

Eliane Moesch

Marie Therese Moser

Matyas Peter

Christina Rietmann

Christine Stamm

Regula Studer

Englisch/Musik/Zeichnen Oberstufe

Sport Unterstufe

Heilpädagogin

Chor Unterstufe

Musikgrundschule

Zeichnen Mittelstufe / Textiles Werken Oberstufe

Deutsch als Zweitsprache

Heilpädagogin

Textiles Werken/Hauswirtschaft/italienisch

Textiles Werken

Englisch/Deutsch Oberstufe

Deutsch als Zweitsprache

Englisch Mittelstufe/Oberstufe

Englisch Mittelstufe/Oberstufe

Hauswirtschaft

Französisch Oberstufe

Sport Oberstufe

Logopädin

Französisch Oberstufe

Deutsch als Zweitsprache

Werken Oberstufe/Lehrperson Realschule

Musikgrundschule

Textiles Werken

Werken Mittelstufe

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Daten

Schulpflege

Kirchhofer Rainer, Präsidium

Kempfhofstr. 5, 5436 Würenlos

Tel. P 056 424 23 66

E-Mail:

rainer.kirchhofer@schulewuerenlos.ch

• Koordination

• Konfliktmanagement

Hausherr Roland, Vizepräsidium

Ländliweg 4c, 5436 Würenlos,

Tel. P 056 424 24 22

E-Mail:

roland.hausherr@schulewuerenlos.ch

• Finanzen

• Prävention/Intervention

Geissmann Markus

Bachstrasse 63, 5436 Würenlos,

Tel. P 056 430 93 16

E-Mail:

markus.geissmann@schulewuerenlos.ch

• Qualitätsmanagement

• Raumplanung

Brand-Sozzi Manuela

Claridenstrasse 6, 5436 Würenlos

Tel. P 056 424 06 04

E-Mail:

manuela.brand@schulewuerenlos.ch

• Musikschule

Brogle Martin

Lärchenweg 3, 5436 Würenlos

Tel. P 056 424 02 87

E-Mail:

martin.brogle@schulewuerenlos.ch

• Personelles

• Information/Öffentlichkeitsarbeit

Schulleitung

Schulleiter Mittelstufe, Oberstufe:

Lukas Müller

Schulhaus Ländli 2, Schulstrasse 30,

5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 76

Fax 056 436 87 79

E-Mail:

lukas.mueller@wuerenlos.ch

Schulleiterin KIGA, Unterstufe:

Claudia Stadelmann

Schulhaus Ländli 2, Schulstrasse 30,

5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 73

Fax 056 436 87 79

E-Mail:

claudia.stadelmann@wuerenlos.ch

Schulsekretariat

Sekretariat Schule: Lukas Baer

Sekretariat Musikschule:

Anette Rykart

Schulhaus Ländli 2, Schulstrasse 30,

5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 70,

Fax 056 436 87 79

E-Mail: lukas.baer@wuerenlos.ch,

musikschule@wuerenlos.ch

Öffnungszeiten Schulsekretariat:

Montag - Freitag:

08.30 Uhr - 11.30 Uhr

Öffnungszeiten Musikschulsekretariat:

Montag; Dienstag + Donnerstag:

08.30 Uhr - 11.30 Uhr

Schulwarte

Peter Müller

Schulhaus Ländli 2, Schulstrasse 30,

5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 53

Natel 079 675 33 04

Guido Nussbaumer

Schulhaus Ländli 2, Schulstrasse 30,

5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 53

Natel 079 675 33 03

Christoph Kuhn, Schulwart MZH

Schulhaus Ländli 2, Schulstrasse 30,

5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 54

Natel 079 584 89 60

Wichtige zusätzliche Adressen

Jugend- und Familienberatung

Christoph Hammer

Schulstrasse 26, 5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 81

E-Mail: christoph.hammer@wuerenlos.ch

Jugendarbeiter

Christoph Stalder

Schulstrasse 26, 5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 82 / M 078 803 55 51

E-Mail: jugendarbeit@wuerenlos.ch

Büro Öffnungszeiten:

Di 9–18 Uhr / Mi 9–14 Uhr

Do 13–19 Uhr / Fr. 14–19 Uhr

Schularzt

Dr. med. Hari Zvizdic

Juchstrasse 15, 5436 Würenlos

Tel. 056 436 81 81

Schulsozialarbeit

Kyra Braga

Tel. 056 436 87 83

kyra.braga@wuerenlos.ch

22


Daten

Eltern Mit Wirkung

Sabine Wehner

info@emwwuerenlos.ch

KinderOase Würenlos (Krippe)

Dorfstrasse 16, 5436 Würenlos

Tel. 056 424 07 01

KinderOase Würenlos (Hort)

Rössliweg 2, 5436 Würenlos

Tel. 056 424 08 68

Schulpsychologischer Dienst des

Bezirks Baden

Badstrasse 15, 5400 Baden

Tel. 062 835 40 20

Kinder -und Jugendpsychiatrischer

Dienst

Bahnhofstrasse 31, Postfach 605,

5401 Baden

Tel. 056 200 88 18

Beratungszentrum Bezirk Baden

Mellingerstrasse 30, 5400 Baden

Tel. 056 200 55 77

Berufsberatung Baden

Schmiedestrasse 13, Gebäude 1485,

5400 Baden

Tel. 062 832 65 10

Spielgruppe Würenlos

Doris Kloter, Tägerhardweg 12

5436 Würenlos, Tel. 056 424 02 50

Kindergarten Feld I

056 424 01 85

Kindergarten Feld II

056 424 05 53

Kindergarten Buech I

056 424 28 40

Kindergarten Buech II

056 424 16 66

Kindergarten Gatterächer I

056 424 16 17

Kindergarten Gatterächer II

056 430 91 25

Kindergarten Gatterächer III

056 599 24 39

Kindergarten Pfarrhaus

056 599 26 34

Ferienplan

Schuljahr 2012/13

Frühlingsferien:

Sa. 13.04.13 – So. 28.04.13

Sommerferien:

Sa. 06.07.13 – So. 11.08.13

Schulfreie Tage:

Ostern; Fr. 29.03. – Mo. 01.04.13

1. Mai Mi. Nachmittag

Auffahrt; Do. 09.05. – Fr. 10.05.13

Pfingsten; Mo. 20.05.13

Fronleichnam; Do. 30.05.13

Schuljahr 2013/14

Beginn Schuljahr 2013/14:

Mo. 12.08.13

Herbstferien:

Sa. 28.09.13 – So. 13.10.13

Weihnachtsferien:

Sa. 21.12.13 – So. 05.01.14

Sportferien:

Sa. 01.02.14 – So. 16.02.14

Frühlingsferien:

Sa. 05.04.14 – Mo. 21.04.14

Sommerferien:

Sa. 05.07.14 – So. 10.08.14

Schulfreie Tage:

Ostern; Frühlingsferien

1. Mai Do. Nachmittag

Auffahrt; Do. 29.05. – Fr. 30.05.14

Pfingsten; Mo.09.06.14

Fronleichnam; Do. 19.06.14

Schulhäuser, Telefonnummern

Altes Schulhaus 056 436 87 71

Schulhaus Ländli 1 056 436 87 72

Lehrerzimmer Ländli 2 056 436 87 74

Pfarrhaus 056 599 26 35

Logopädie/Legasthenie 056 436 87 75

23


Reportagen und Berichte

353 Kilometer in 11 Tagen

Das Trekking von Schaffhausen nach Genf der

Sekundar klasse von Christian Rothenbühler

Im Lauf der 2., 3., und 4. Sekundarklasse konnte die

ganze Wegstrecke des Mittellandes in 9 Etappen mit

der ganzen Klasse zurückgelegt werden.

Hier einige Kommentare der beteiligten Schülerinnen

und Schüler.

Als Herr Rothenbühler in der 2. Sekundarklasse zu uns

kam und erzählte, dass wir bis nach Genf laufen würden,

da war ich schon ein bisschen geschockt.

Die 2-Täger waren richtig schlimm, denn am nächsten

Tag lief man mit Muskelkater und Blasen an den

Füssen weiter; man bekam so einen richtigen Anschiss

auf die ganze Sache. Wenn man aber am Schluss

jedoch das Diplom in der Hand hielt, war man schon

sehr stolz auf sich.

Elisa

Das frühe Aufstehen am Morgen, dann den ganzen

Tag laufen, am Abend halb tot zu Hause ankommen

und das Übernachten war meistens sehr kalt – die

ersten Trekkings waren sehr anstrengend. Die letzten

waren dann besser, man war schon abgehärtet.

Sonja

Man geht bis an seine Grenzen und erfährt wozu man

überhaupt fähig ist.

Alex

Man hatte oft Schmerzen und wurde müde, trotzdem

war es eine lehrreiche Erfahrung, die man im Leben

nicht vergessen wird. Ich wollte oft aufgeben und das

Trekking abbrechen, doch wenn man 100 km gelaufen

ist, dann zieht man das einfach durch. Ehrgeiz und

Durchhaltevermögen stärken sich auf einem Trekking.

Davide

Die Eltern dachten, wir sollten nicht so jammern, bis

sie selber einmal mitkamen und sie die Erfahrung

machen konnten. Auf einmal sagten sie nichts mehr.

Es war eine gute Erfahrung, bis an die Grenzen zu

stossen, aber noch einmal machen würde ich es nicht

mehr.

Selina

Jetzt weiss ich wenigstens, wie man sich auf einem

Trekking perfekt kleiden muss und ich weiss auch, was

man an Lunch mitnehmen sollte – aber es ist sehr

anstrengend. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es

jeder schaffen würde.

Marcia

Die ersten Trekkings waren mit unglaublich starkem

Muskelkater verbunden, der aber immer schwächer

ausfiel, je mehr Trekkings wir machten. Das war allerdings

noch längst nicht das Schlimmste, denn die

2-tägigen Trekkings waren bei mir von schlechter

Laune und Fussschmerzen geprägt. Es war wahrscheinlich

das Schlimmste, was ich in meinem ganzen

Leben gemacht habe. Jedoch war ich sehr stolz, dass

ich es dennoch durchgezogen habe.

Jana

Die Märsche in der Kälte, dem Wind und der Sonne

waren hart und schwer und auch die Nacht-Trekkings

waren nicht für jedermann. Mit der Zeit sah ich auch,

dass es die Klasse zusammenbrachte und uns beim

Durchhalten im Beruf helfen würde.

Katja

24


Reportagen und Berichte

Nach den ersten 80 km machte es sogar richtig Spass

mit der Klasse solche Strecken zu überwinden und den

stetigen Fortschritt auf der Karte wachsen zu sehen.

Auch die Aussichtspunkte waren wirklich sehenswert.

Martin

25


Reportagen und Berichte

26


Reportagen und Berichte

Unterwegs

Das Mittelstufenensemble der Würenloser Musik -

schule 2012 auf Reisen

Die Sonne strahlt, der zugewiesene Platz auf dem

Badener Marktplatz steht frei zur Verfügung. Die Kin -

der und Jugendlichen nehmen in der Ensemble -

formation gewappnet mit Sonnenhut, Instrument und

Notenständern ihren Raum ein. Die Blicke der Musi -

kantinnen und Musikanten fallen auf Marktstände

reich an Blumen, Gemüsen, Früchten. Fische werden

angeboten. Menschen strömen durch die «Weite Gas -

se». Samstag, 10 Uhr im Juni. Was die Erde als Frucht

hervorgebracht und die Sonne reif gemacht, wird jetzt

dargebracht. Und unsere Klangfrüchte Die Musik -

stücke wurden in wöchentlichen Zusammenspiel pro -

ben wiederholt geübt. Die Samen aus dem individuellen

Umgang mit dem eigenen Instrument in den je -

weiligen Treffen zusammengetragen. Und jetzt. – Er -

innerungen an den vorgängigen Auftritt im Alters -

wohnheim in Nussbaumen, an die Instrumen ten vor -

stellung in Würenlos und an jenes Sonntags konzert im

Singsaal lassen uns in aller Spannung Boden spüren.

Zuversicht und Spielfreude lebt auf. Als Gruppe tragen

alle einander gegenseitig. Die Er fahrenen spielen aus

dem Rückraum und schützen die Jüngeren vorn. Es

wird still in der Weiten Gasse, die dank der Stände und

der stehenbleibenden Menschen gar nicht mehr so

weit erscheint. Das Ensemble spielt konzentriert,

Lieder erklingen und verlieren sich in den Strassen

Badens. Annähernd eine Stunde dauert das Ver -

gnügen. Dann geht es weiter zum Bahnhof. In der

Zugsunterführung schreiten die Musikantinnen und

Musikanten diesmal ohne Notenständer inmitten

Reisender und Passanten, um ihnen die Klänge gleichsam

auf ihren Wegen nachzureichen.

Und dann ist’s vorüber. Der Auftritt am Bahnhof, das

gemeinsame Musizieren in dieser Gruppe. Die Wege

trennen sich. Schuljahresende. Die Musik klingt als Er -

innerung auch an diese Gemeinschaft still nach. Eine

neue Gruppe wird entstehen, getragen mitunter von

Erinnerungen an solch klein grosse Unternehmungen

unterwegs.

Claudio Canonica

27


Schulleitung

Unterrichtsteams – eine Antwort auf die

schulischen Herausforderungen

Die täglichen Erfahrungen der Lehrpersonen zeigen

deutlich, dass heute bei den Kindern und Jugend -

lichen sehr grosse Unterschiede in den Lernvoraus -

setzungen bestehen. Diese Unterschiede in den

Sprachkompetenzen, in den Lernstilen, im Sozial- und

Arbeitsverhalten, bei der Unterstützung durch die

Familie, in der sozialen und kulturellen Herkunft und

vielem mehr beeinflussen und erschweren das Unter -

richten.

Lehrpersonen sind gefordert mit dieser Heterogenität

produktiv umzugehen und ihren Unterricht an die

unter schiedlichen Voraussetzungen der Schülerinnen

und Schüler anzupassen. Die Praxis in vielen Schulen

zeigt, dass die Lehrpersonen dies nicht alleine, sondern

in verstärkter Zusammenarbeit und Arbeits -

teilung besser bewältigen können.

Aus diesem Grund arbeiten Lehrpersonen in Unter -

richtsteams zusammen, unterstützen sich gegenseitig

in der Alltagsbewältigung und entwickeln ihren Unter -

richt weiter.

Motive für die Arbeit in Unterrichtsteams

• Für die Lehrerinnen und Lehrer an der Schule

Würenlos steht für die Arbeit in Teams der

Unterricht im Zentrum.

• Die Erfahrungen von Fach- und Klassenlehrpersonen

werden gesammelt und ausgetauscht.

• Die Lehrpersonen entwickeln ihren Unterricht

weiter, so dass einerseits die Schülerinnen und

Schüler und andererseits auch die Lehrpersonen

davon profitieren.

• In regelmässigem Austausch werden pädagogische

und didaktische Fragen diskutiert und ein gemeinsames

Verständnis entwickelt.

• Die Arbeit in Unterrichtsteams schafft Synergien,

nutzt Ressourcen und gibt Wissen weiter und

entlastet schlussendlich so jede einzelne Lehr -

person.

Wie sieht die Zusammenarbeit in

Unterrichtsteams konkret aus

Drei bis sechs Lehrpersonen, welche die gleichen

Schüler oder in der gleichen Stufe unterrichten, das

gleiche Fach erteilen oder ein gemeinsames Projekt

verfolgen, treffen sich regelmässig über das ganze

Schuljahr verteilt an vorgegebenen Sitzungsdaten.

Jedes Unterrichtsteam hat sich zu Beginn des Schul -

jahres eine oder mehrere Fragestellungen gegeben,

welche sie nun gemeinsam oder arbeitsteilig be -

arbeiten.

Anlässlich einer Weiterbildung stellen die einzelnen

Unterrichtsteams ihren Kolleginnen und Kollegen die

Resultate ihrer Arbeit vor, erläutern Erkenntnisse und

stellen Materialien/Dokumente allen andern Lehr -

perso nen zur Verfügung.

Claudia Stadelmann und Lukas Müller, Schulleitung

28


Schulleitung

Jugendfest – Einweihung Schulhaus Feld

– Tag der offenen Tür

Die Schule Würenlos steht vor grossen Veränderungen

und Herausforderungen. Nicht nur die Projekte rund

um die Vorlagen zur «Stärkung der Volksschule» bringen

Neuerungen, Umstellungen und viel Arbeit mit

sich. Auch die sich stetig verändernde Planung, be -

dingt durch die steigenden Schülerzahlen, ist eine der

Hauptaufgaben der Schule. Mehr Schülerinnen und

Schüler bedeuten grössere Klassen, mehr Abteilung -

en, mehr Personal, einen grösseren logistischen und

administrativen Aufwand. Und der Raumbedarf muss

stets angepasst werden.

Sehr gut ersichtlich wird dies mit dem Neubau, dem

Oberstufenschulhaus Feld. Die Rohbauarbeiten konnten

im Januar abgeschlossen werden. Mit grossem

Effort ging es an den Innenausbau und die Vorberei -

tungen zu den Arbeiten an Fassade, Einrichtung und

Umgebung. Am 24. Januar 2013 fanden die Grund -

stein legung und die Aufrichtefeier statt.

Wenn sich die Klassen in den teils neuen Räumen eingelebt

haben und sich der Schulbetrieb nach den

Sommerferien wieder eingependelt hat, ist es sicherlich

an der Zeit, dies auch richtig zu feiern:

Am Freitag, 20. September werden wir dies mit

einem Jugendfest tun. Am Samstag, 21. Septem -

ber wird am Morgen von 9–11 Uhr ein Besuchs -

morgen und Unterricht stattfinden. Alle Räumlich -

keiten der Schule werden zu besichtigen sein und die

Klassen werden den Besuchern verschiedene Lern -

formen vorstellen, einen Einblick in den Fachunterricht

bieten und mit zahlreichen Überraschungen aufwarten.

Bitte reservieren Sie sich dieses Datum bereits jetzt!

Claudia Stadelmann und Lukas Müller, Schulleitung

In den bestehenden Schulhäusern wurde ebenfalls seit

Herbst gearbeitet. Wann und wo immer möglich wurden

Arbeiten, welche den Schulbetrieb nicht tangierten,

in Angriff genommen. Lagerraum wurde erstellt,

Materialräume eingerichtet, Teppiche verlegt.

Der grosse Umzug folgt in den Sommerferien. In der

letzten Ferienwoche werden die Lehrpersonen hoffentlich

die neu bezogenen Räume fertig einrichten

und das Material ihrer Klassen bereitstellen können.

29


«Tag des Kindes 2012»

Ateliers

Herstellen der Produkte

30


«Tag des Kindes 2012»

Guetzle

Special-Event

31


«Tag des Kindes 2012»

Produkte

32


«Tag des Kindes 2012»

Markt

33


«Tag des Kindes 2012»

Feuerwehr

Special-Event

Zumba

Special-Event

34


Musikschule

Rückblick

Winterkonzert

Am Sonntag, 9. Dezember 2012, um 17.00 Uhr, fand

unser erstes Musikschulkonzert dieses Schuljahres in

der Reformierten Kirche statt.

Um 17.00 Uhr war die heimelig mit Kerzenlicht dekorierte

Kirche bis auf den letzten Platz besetzt. Unter

dem Motto «Wasser ist ein Segen» eröffnete das

Mittelstufenensemble das stimmungsvolle Konzert.

Danach waren Einzelvorträge und kleine Gruppen zu

hören, welche bekannte Melodien aus Musical, Oper

und leichter Klassik auf Querflöten, Akkordeon, Oboe,

Cello und Klavier spielten. Eine Gruppe Gitarren -

schüler innen und -schüler trugen vier der Jahreszeit

entsprechende Lieder vor. Auch unser Oberstufenkammer-Ensemble

präsentierte sich mit schönen

Melo dien, gespielt auf Sopran-, Alt-, und Tenorblock -

flöten. Unsere Gesangsschülerinnen und -schüler trugen

zwei Lieder vor und rundeten das stimmungsvolle

Konzert mit dem Weihnachtslied «Last Christmas» ab

und stimmten das begeisterte Publikum auf die bevorstehende

Weihnachtszeit ein. Speziell zu erwähnen ist

das durchwegs gute Niveau der Vorträge – das Zu -

hören war ein Genuss.

Im Anschluss an das Konzert durften sich die Mit -

wirkenden und die Gäste mit Punsch und Weihnachts -

gebäck, organisiert durch die Musikschulkommission,

für den Heimweg stärken.

35


Musikschule

Vorschau

Kirchenkonzert

Am Sonntag, 17. März 2013, um 17.00 Uhr, findet

unser traditionelles Frühjahrskonzert in der Refor -

mierten Kirche statt.

Instrumentenvorstellung

Am Freitagmorgen, 17. Mai 2013 findet unsere

Instrumentenvorstellung statt. Diesmal laden wir alle

1. – 3. Klässler ein, während einer Lektion mit ihren

Klassenlehrpersonen unser Musikschulangebot im

Singsaal kennen zu lernen. Im Anschluss an die Vor -

träge haben die Schülerinnen und Schüler Gelegen -

heit, die Instrumente auszuprobieren und sich von den

Lehrpersonen beraten zu lassen.

Sommerkonzert

Am Samstag, 22. Juni 2013, um 19.00 Uhr, führen wir

wieder ein Sommerkonzert in der Mehrzweckhalle

durch. Wir freuen uns, Sie an diesem abwechslungsreichen

Konzert begrüssen zu dürfen.

Musikschulinfos

Anmeldungen

Die Anmeldefrist für das Schuljahr 2013/14 läuft bis

zum 1. Juni 2013. Wir bitten Sie, die Anmeldungen

frist gerecht einzureichen, damit wir die Einteilungen

vor den Sommerferien vornehmen können.

Bitte beachten Sie, dass die Anmeldungen jeweils für

ein Jahr erfolgen. Siehe Reglement von 2006. Wir

haben in letzter Zeit immer wieder Anfragen für unter-

36


Musikschule

jährigen Abbruch des Instrumentalunterrichtes. Dies

ist nur in Ausnahmefällen möglich (Wegzug, Krank -

heit) und bedarf eines schriftlichen Gesuchs.

Schulfreie Tage

Auf dem Terminplan der Schule Würenlos sind jeweils

drei sogenannte WIK-Tage (Weiterbildungstage) aufgeführt.

Diese finden in der Regel am ersten Montag

nach den Herbst- und Frühlingsferien sowie am Freitag

nach Fronleichnam statt. An diesen Tagen findet der

Musikunterricht statt. Ebenfalls gibt es Tage wie

Schulschlusstag, letzter Tag vor den Weihnachtsferien

usw. Wir sind bemüht, an diesen Tagen den Musik -

unterricht durchzuführen.

Stundenplaneinteilungen

Damit unsere Musiklehrkräfte ihre Stundenplanein -

teilungen auf Beginn des neuen Schuljahres machen

37


Musikschule

können, bitten wir die Eltern unserer Musikschüler -

innen und Schüler, uns die Stundenpläne sofort nach

Erhalt abzugeben. Auf den Stundenplänen müssen

auch Zusatzlektionen und Freizeitaktivitäten eingetragen

sein. Da der Instrumentalunterricht, mit Ausnah -

me der Poolstunden, nicht im regulären Schulunter -

richt integriert ist, müssen wir viele Schülerinnen und

Schüler in ihrer Freizeit unterrichten.

Musikalische Früherziehung

Auch im nächsten Schuljahr werden wir wieder

«Musikalische Früherziehung» für Kinder von 5–6

Jahren anbieten. Der Unterricht wird in Gruppen von

max. 10 Kindern, durch Frau Barbara Bucher Senn,

erteilt. Das Angebot steht den Kindern ab Eintritt in

den Kindergarten offen.

Die jeweilige Ausschreibung und die Anmelde -

formulare werden durch die Kindergärtnerinnen abgegeben.

Ensembles

Bitte ermuntern Sie Ihre Kinder, sich auch für eines

unserer Ensembles anzumelden. Im Angebot stehen 3

Ensembles: das Mittelstufenensemble sowie das Ober -

stufenensemble und das Kammermusikensemble für

Oberstufenschülerinnen und -schüler. Die Angebote

für die Oberstufe werden vom Kanton subventioniert

und sind kostenlos.

Unsere Ensembles bekommen auch immer wieder die

Gelegenheit, an speziellen Anlässen aufzutreten, was

zu unvergesslichen musikalischen und gesellschaftlichen

Erlebnissen führt und die Ensemblemitglieder

zusammenschweisst.

Sylvia Riolo

Kommen und Gehen

Roger Thommen

Sologesangslehrer

Meine ersten musikalischen Geh -

versuche machte ich an der Schule

Würenlos. Im Alter von zwölf

Jahren bekam ich, durch Empfeh -

lung meines damaligen Chor -

leiters Leo Moser, meine erste

Rolle am Opernhaus Zürich, wo -

rauf ich weitere schöne Partien singen durfte.

Nach Abschluss der Kantonsschule Wettingen, machte

ich mein Studium an der Pädagogischen Fachhoch -

schule in Aarau. Meine gesangliche Ausbildung be -

gann ich mit sechzehn Jahren bei Maria Baldauf,

Zürich. Jazz- und Popgesang bei Andres Scherrer,

Bern. Die letzten beiden Jahre war ich Mitglied des

Ensembles «Ewigi Liebi» in Bern und Zürich.

Nun freue ich mich, meine musikalischen Erfahrungen

jungen Sängerinnen und Sängern weitergeben zu

können und auch beruflich wieder nach Würenlos

zurück zu kommen.

Jubiläen

Karin Altermatt feiert ihr 30-jähriges Jubiläum

Im Frühling 1982, während ihrem Studium, hat Karin

Altermatt bei uns als Querflötenlehrerin angefangen

zu unterrichten. Mit viel Liebe zu den Kindern und

ihrem Beruf hat Karin einer grossen Anzahl Schüler -

38


Musikschule

innen und einigen Schülern in all den Jahren das

Flöten spiel beigebracht. Karin wirkt mit viel Engage -

ment bei allen Anlässen der Musikschule mit. Sie tritt

mit ihren Schülerinnen auf, begleitet sie an Wett -

bewerbe oder spielt, als engagierte Musikerin, auch

selber auf der Querflöte. Liebe Karin, wir gratulieren

dir zu deinem Jubiläum und danken dir ganz herzlich

für deinen grossen Einsatz für unsere Musik schule.

Auch Stephan Wiedmer ist seit 30 Jahren bei uns

Am 25. April 1983 hat Stephan Wiedmer als junger

Pianist an unserer Musikschule angefangen Klavier zu

unterrichten. Mit seiner ruhigen und einfühlsamen Art

lehrt er Kindern jeden Alters die Kunst des Klavier -

spielens. Er versteht es, für jedes Kind die passende

Literatur zu wählen. Stephan Wiedmer engagiert sich

auch an den Anlässen der Musikschule. Ein besonderer

Genuss sind seine eigenen Projekte mit seinen

Klavierschülerinnen und -schüler. Die Vertonung von

Stummfilmen und die Liveaufführungen sind unvergessliche

Erlebnisse für die Kinder und Zuhörerinnen

und Zuhörer. Mit seinen talentiertesten Schülerinnen

und Schülern nimmt er regelmässig an regionalen und

schweizerischen Musikschulwettbewerben teil. Lieber

Stephan, wir gratulieren dir zu deinem Jubiläum und

danken dir für dein grosses Engagement.

Eva Debrunner feiert ihr 25-jähriges Jubiläum

Am 30. April 1988 hat Eva Debrunner als Block -

flötenlehrerin an unserer Musikschule angefangen zu

unterrichten. Mit ihrer liebevollen Art versteht sie es,

den Kindern dieses vielfältige Instrument beizubringen.

Seit vielen Jahren leitet Eva Debrunner zusammen

mit Claudio Canonica das Mittelstufenensemble, mit

welchem sie viele interessante Auftrittsmöglichkeiten

wahrnehmen. Auch in allen Musikschullagern war Eva

mit grossem Engagement dabei. Liebe Eva, wir gratulieren

dir zu deinem Jubiläum, danken dir für deine

Arbeit und freuen uns auf viele weitere musikalische

Höhepunkte.

Rivert Petersen darf sein 20-jähriges Jubiläum

feiern

Ebenfalls als Blockflötenlehrer hat Rivert Petersen am

15. Februar 1993 seine Tätigkeit bei uns aufgenommen.

Mit viel Einfühlungsvermögen fördert er seine

Schülerinnen und Schüler individuell nach ihren

Möglichkeiten. Seine Konzerte sind immer sehr

abwechslungsreich und die Vielfalt aller Arten von

Blockflöten kommt speziell zum Tragen. Rivert Peter -

sen begleitet auch immer wieder talentierte Schüler -

innen und Schüler an Musikschulwettbewerbe, an

welchen sie dank seiner guten Vorbereitung sehr

erfolgreich sind. Lieber Rivert, wir gratulieren dir zu

deinem Jubiläum und danken dir für dein Engagement

für unsere Musikschule und unsere Schülerinnen

und Schüler.

Seit 10 Jahren sind Beatrice Märki und Simone

Rüedi als Lehrpersonen für Keyboard und Klavier an

unserer Musikschule tätig.

Wir gratulieren euch ganz herzlich zum Jubiläum und

danken euch für euren Einsatz und eure Arbeit zum

Wohle der Schülerinnen und Schüler und für unsere

Musikschule.

Sylvia Riolo

39


Musikschule

Adressen der Musiklehrer und Musiklehrerinnen

Altermatt Karin Weinbergstrasse 17, 5430 Wettingen 056 430 18 50 Querflöte

Bosshard Thomas Brüel 31, 5420 Ehrendingen 056 222 89 32 Trompete, Posaune

Bucher Senn Barbara Oberwiesenweg 26, 5436 Würenlos 056 424 21 38 Musikgrundschule

Canonica Claudio Bifangstrasse 18, 5432 Neuenhof 056 406 08 12 Violine, MS-Ensemble

Debrunner Eva Obere Halde 25, 5400 Baden 056 222 03 17 Blockflöte, MS-Ensemble

Fernandes Antonio Blumenstr. 4b, 5430 Wettingen 056 427 27 73 Gitarre

Heusser Erwin Buechmatt 2, 5436 Würenlos 056 424 33 20 Gesang

Irmann Magdalena Weststrasse 138, 8408 Winterthur 077 462 23 28 Akkordeon

Kaczmarski Bogumil Engeloostr. 18, 5621 Zufikon 056 631 04 57 Gitarre

Kulova Nadezda Zentralstrasse 101, 5430 Wettingen 056 426 85 44 Cello

Lang Norbert Zelglistrasse 32, 5436 Würenlos 056 424 00 22 Keyboard

Linder Kathrin Bergstrasse 33, 5723 Teufenthal 062 723 92 17 Klavier

Luginbühl Walter Landstrasse 88, 5430 Wettingen 056 426 92 19 Oboe

Märki Beatrice Bergstrasse 2, 5708 Birrwil 079 358 08 02 Keyboard/Klavier

Moustopoulos Guy Geelig 12, 5412 Gebenstorf 056 223 13 07 Schlagzeug

Petersen Rivert Zinggenstr. 325, 5054 Kirchleerau 062 726 21 41 Blockflöte

OS-Kammermusik-Ensemble

Rietmann Christina Bollstrasse 35, 5442 Fislisbach 056 493 33 09 Musikgrundschule

Rikli Gertrud Rümlangstrasse 55a, 8052 Zürich 044 301 46 84 Blockflöte

Riolo Sylvia Flühstrasse 2a, 5436 Würenlos 056 424 14 67 Querflöte, OS-Ensemble

Rüedi Simone Ländistrasse 4, 5200 Brugg 056 442 25 77 Klavier

Thommen Roger Mellingerstrasse 65, 5400 Baden 076 575 54 03 Gesang

Wehrli Jürg Hirschgartnerweg 20, 8057 Zürich 043 539 02 33 Klarinette, Saxofon

Wey Eva Hinteruttenberg 57, 8934 Knonau 078 825 57 64 Violine

Wiedmer Stephan Steinackerstrasse 17, 8953 Dietikon 044 740 18 69 Klavier

Schulsekretariat Musikschule

Rykart Brogle Anette Mo-/Di-/Do-Morgen, 8.30 –11.30 Uhr 056 436 87 70 musikschule@wuerenlos.ch

Musikschulleitung

Riolo Sylvia Flühstr. 2a, 5436 Würenlos 056 424 14 67 sylvia.riolo@bluewin.ch

Musikschulkommission

Manuela Brand-Sozzi Claridenstrasse 6, 5436 Würenlos 056 424 06 04

Egloff Markus Zelglistrasse 35, 5436 Würenlos 056 424 18 10

Galli Barbara Florastr. 49, 5436 Würenlos 056 424 14 89

Häfelfinger Peter Florastr. 51, 5436 Würenlos 056 424 09 47

Spühler Michael Birkenweg 12, 5436 Würenlos 056 424 09 46

40


Musikschule

Schulgeldtarife Schuljahr 2012/13

Tarife Instrumental- und Gesangsunterricht

(Kosten pro Semester in CHF)

Unter- und Mittelstufe

sowie Schulentlassene bis 20 Jahre

Einzelunterricht Gruppenunterricht

(nur für Blockflöte)

25 Minuten 520.–

35 Minuten 730.– 2 SchülerInnen 365.–

50 Minuten 1040.– 2 SchülerInnen 520.–

50 Minuten 3 SchülerInnen 350.–

Sologesang

25 Minuten 520.–

Mittelstufenensemble

50 Minuten 95.–

Oberstufe

Einzelunterricht

25 Minuten 300.–

35 Minuten 600.–

50 Minuten 1040.–

Sologesang (für alle Stufen)

25 Minuten 520.–

Oberstufenensemble gratis

50 Minuten (ab 20 SchülerInnen 100 Minuten)

Oberstufen-Kammermusikensemble gratis

50 Minuten (ab 20 SchülerInnen 100 Minuten)

Familienrabatt

Bei 2 Kindern (welche den Unterricht an der

Musikschule besuchen) 10%

Ab 3 Kindern (welche den Unterricht an der

Musikschule besuchen) 15%

Schulgeldreduktion

Eltern können ein Gesuch um Reduktion des

Elternbeitrages (zusammen mit der Anmeldung)

an die Musikschule richten. Der Gemeinderat

entscheidet, ob und in welcher Höhe eine Reduktion

gewährt wird (Anmeldeformulare sind auf dem

Schulsekretariat erhältlich).

Die zusätzlichen Subventionen werden auf das

Grundangebot von 25 Minuten Einzelunterricht

gewährt.

Steuerbares Einkommen Rabatt

bis Fr. 30'000.-- 90%

bis Fr. 40'000.-- 60%

bis Fr. 50'000.-- 30%

ab Fr. 50'001.-- 0%

Ab einem steuerbaren Einkommen von Fr. 50'001.–

besteht kein Anspruch auf Reduktion.

41


Waldimpressionen

42


43

Redaktionsschluss für die

Herbstausgabe mit dem

Themenbereich «Eroberungen»

ist die letzte Schulwoche vor

den Sommerferien 2013


Schule Würenlos

Schulstrasse 30

5436 Würenlos

056 436 87 70

schulblatt@wuerenlos.ch

www.schulewuerenlos.ch

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