Psychose und Sucht - AWO Psychiatriezentrum
Psychose und Sucht - AWO Psychiatriezentrum
Psychose und Sucht - AWO Psychiatriezentrum
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Therapieziele:<br />
<br />
Aufklärung der Patienten über die<br />
negative Wechselwirkung von <strong>Sucht</strong><br />
<strong>und</strong> dem Verlauf der <strong>Psychose</strong><br />
<strong>AWO</strong> <strong>Psychiatriezentrum</strong><br />
Königslutter<br />
Vor dem Kaiserdom10<br />
38154 Königslutter<br />
Telefon 05353/90-0<br />
<br />
Vermittlung von Fertigkeiten zur Rückfallverhütung<br />
<strong>und</strong> Rückfallbewältigung<br />
bezüglich der <strong>Psychose</strong> <strong>und</strong> der<br />
<strong>Sucht</strong><br />
Möchten Sie mit uns Kontakt aufnehmen<br />
Rufen Sie uns einfach an, wir<br />
beraten Sie gern:<br />
Behandlungsangebot:<br />
<br />
Psychoedukation (Lernprogramm, um<br />
mit der Krankheit umzugehen)<br />
Herr G. Koch<br />
(Stationsarzt)<br />
Klinik für Sozialpsychiatrie <strong>und</strong><br />
Psychotherapie<br />
Tel.: 05353 / 90 - 1392<br />
<br />
Spezielle Pharmakotherapie<br />
(Auswahl der Medikamente zugeschnitten<br />
auf die <strong>Sucht</strong>problematik)<br />
<br />
Training für Stressbewältigung <strong>und</strong><br />
Verbesserung der zwischenmenschlichen<br />
Fertigkeiten<br />
<br />
<br />
<br />
Aktivierung von inneren Kraftquellen<br />
<strong>und</strong> Selbstheilungskräften durch Freizeitgestaltung,<br />
Sport <strong>und</strong> Kreativitätsangebote<br />
Angehörigeninformation<br />
Nachsorge<br />
<strong>AWO</strong> <strong>Psychiatriezentrum</strong><br />
Kliniken für Psychiatrie <strong>und</strong><br />
Psychotherapie<br />
Vor dem Kaiserdom 10<br />
Tel.: 05353 / 90 - 0<br />
Fax: 05353 / 90 - 1085<br />
<strong>Psychose</strong><br />
<strong>und</strong> <strong>Sucht</strong>
<strong>AWO</strong> <strong>Psychiatriezentrum</strong><br />
Königslutter<br />
Vor dem Kaiserdom10<br />
38154 Königslutter<br />
Telefon 05353/90-0<br />
Patienten mit der Doppeldiagnose<br />
„<strong>Psychose</strong> <strong>und</strong> <strong>Sucht</strong>“ sind längst<br />
keine Ausnahme mehr, sondern im<br />
klinischen Alltag eher die Regel.<br />
Man weiß inzwischen, dass das<br />
Zusammentreffen mit <strong>Sucht</strong> gravierende<br />
Folgen für den Verlauf der <strong>Psychose</strong><br />
hat.<br />
Zunehmend problematisch ist die<br />
Gruppe der jungen Cannabiskonsumenten,<br />
bei denen ein zwei- bis<br />
vierfaches höheres Risiko besteht, an<br />
einer <strong>Psychose</strong> zu erkranken.<br />
Wenn diese beiden Diagnosen zusammentreffen,<br />
bedeutet dies eine besondere<br />
Anforderung an die Therapie.<br />
Häufig fühlen sich Patienten mit dieser<br />
Doppeldiagnose in den herkömmlichen<br />
Therapiestationen unverstanden <strong>und</strong><br />
überfordert.<br />
Kennen Sie das auch ...<br />
dass Sie oder Ihr Angehöriger nicht die<br />
richtige Anlaufstelle für Ihr Problem<br />
finden<br />
Das <strong>AWO</strong>-<strong>Psychiatriezentrum</strong> bietet<br />
jetzt ein zweiteiliges spezielles Therapiekonzept<br />
an, das Strategien kombiniert,<br />
die sich bei <strong>Sucht</strong>patienten <strong>und</strong><br />
Patienten mit <strong>Psychose</strong> bewährt haben.<br />
A<br />
Das Basisprogramm<br />
B<br />
Das GOAL-Programm<br />
A Das Basisprogramm<br />
Auf einer beschützenden Station<br />
möchten wir betroffene Patienten bereits<br />
in der Akutphase der Erkrankung für die<br />
Problematik der „Doppeldiagnose“ sensibilisieren<br />
<strong>und</strong> ihnen erste Hilfestellung<br />
durch Basisinformationen <strong>und</strong> einfache<br />
Stabilisierungstechniken anbieten.<br />
B Das GOAL-Programm<br />
GOAL heißt: „Ges<strong>und</strong> ohne Abhängigkeit<br />
leben“. Dieses weiterführende <strong>und</strong><br />
in verschiedene Bausteine gegliederte<br />
Therapiekonzept wurde ursprünglich an<br />
der Universität Homburg/Saar entwickelt.<br />
In Zusammenarbeit mit der Universität<br />
Göttingen ermöglichen wir entsprechend<br />
motivierten Patienten mit<br />
einer „Doppeldiagnose“ eine fortführende<br />
Behandlung auf einer offenen Station<br />
der Klinik.