Für die Umwelt (PDF-Datei, 1.15 MB) - Holcim Schweiz

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Für die Umwelt (PDF-Datei, 1.15 MB) - Holcim Schweiz

Strength. Performance. Passion.

Für die Umwelt

Optimierte Baustoffe und Produktionsmethoden senken den CO 2 -Ausstoss

Holcim (Schweiz) AG


Fundamente für die Zukunft

Holcim baut auf Nachhaltigkeit

Zement, Kies und Beton produzieren und gleichzeitig Rücksicht auf die Umwelt

nehmen Für die Holcim (Schweiz) AG ist dieser scheinbare Spagat eine tägliche

Selbstverständlichkeit: Dank modernster Herstellungsmethoden und einem

ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein verursacht Holcim über den gesamten

Produktionsprozess möglichst wenig CO 2 – und ist stolz, als Vorreiterin bei der

nachhaltigen Entwicklung zu gelten.

Jeder Mensch erzeugt im Alltag Kohlendioxid (CO 2 ). Das

Klimagas entsteht unter anderem bei der Verbrennung

fossiler Brennstoffe. Der Verbrauch solcher Brennstoffe

hat sich in den letzten 30 Jahren global fast verdoppelt.

So hat die CO 2 -Konzentration in der Erdatmosphäre

ein historisches Hoch erreicht. Um diese Entwicklung

zu stoppen, ist jeder gefordert. Holcim übernimmt

Verantwortung – mit einer neuen Generation von Baustoffen

und mit nachhaltigen Produktionsmethoden.

350 kg CO 2

Ein Mensch atmet

pro Jahr etwa

350 kg CO 2 aus.

Zement begegnet uns überall Autofahren, Heizen oder

Zement herstellen: Alles verursacht CO 2 . Die Zementproduktion

erzeugt aufgrund der hohen erforderlichen

Temperaturen beim Brennen des Kalkgesteins grosse

Mengen an CO 2 . Doch ohne Zement gibt es keinen Beton.

Und Beton ist der wichtigste Baustoff der Welt, er

begegnet uns täglich: in den Strassen, in Fabrik- und

Bürogebäuden, in Wohnhäusern.

Holcim in der Vorreiterrolle Der Produktionsprozess

der Zementherstellung ist bezüglich Energiebedarf

und CO 2 nur begrenzt beeinflussbar. Trotzdem gibt es

Möglichkeiten, die CO 2 -Emissionen zu verringern. Die

Holcim Schweiz senkt den CO 2 -Ausstoss markant, indem

sie aktiv nach neuen Einsparmöglichkeiten forscht

sowie alternative Brenn- und Rohstoffe und energieeffiziente

Anlagen einsetzt.

Die Basis der Nachhaltigkeit:

Umweltverantwortung, soziales

Engagement, Wirtschaftlichkeit.

In jedem Bereich will Holcim

an der Spitze stehen.

Wirtschaftlichkeit

Kosteneffizienz

Umweltschutz

Einsparung

fossiler

Brennstoffe

CO 2 -

Reduktion,

Ressourcenschonung

Effiziente

Zementproduktion

Schonender Abbau,

Renaturierungen

Keine

Verbrennungsanlagen/

Deponien

Sauberer Lebensraum,

Lösung für Abfallprobleme

Soziale Verantwortung

Renaturierung Hard mit dem

Zementwerk Siggenthal AG

Seite 1: Sunnibergbrücke GR

2 Für die Umwelt


Zeit für ein ökologisches Umdenken

Holcim setzt auf neue Baustoff-Generation

Von wegen fehlende Innovationen in der Zementindustrie! Holcim hat eine neue,

umweltschonende Generation von Baustoffen auf der Basis von gebranntem

Schiefer entwickelt. Diese Baustoffe stehen für die Zukunft – sie schaffen Mehrwert

für unsere Kunden, für die Bauherren und für die Umwelt.

Unser neuer Zement auf der Basis von gebranntem

Schiefer ist eine grosse Innovation – ein umweltschonender

Qualitätszement mit einem bedeutenden Anteil

Schiefer. Dadurch sinken die CO 2 -Emissionen gegenüber

den am meisten verwendeten Portlandkalksteinzementen

um rund 10 %, für jede Tonne Zement sind das 70 kg

CO 2 weniger. Pro Jahr spart die Holcim Schweiz so viel

CO 2 , wie eine Stadt mit 20 000 Einwohnern verursacht.

Zudem werden die natürlichen Rohstoffe geschont.

Die Nutzung von gebranntem

Schiefer trägt auf innovative

Weise dazu bei, die CO 2 -Emissionen

zu reduzieren. So leisten unsere

neuen Baustoffe einen Beitrag

zur Erreichung der Klimaziele und

sind Teil eines ökologischen

Umdenkens.

Die CO 2 -Emissionen sinken

mit dem neuen Holcim

Qualitätszement

um 10 %.

Für die Umwelt 3


Weil wir schon heute an morgen denken

Holcim steigert die Energieeffizienz

Um die Energieeffizienz zu erhöhen und den CO 2 -Ausstoss zu reduzieren, setzt

Holcim auf drei Säulen: die Senkung des Klinkeranteils, alternative Brennstoffe und

energieeffiziente Anlagen.

3000 kg CO 2

1

Reduktion des Klinkeranteils

Den energieintensiven Klinker – das gebrannte Gestein – ersetzt Holcim

bereits seit längerem möglichst durch hydraulisch aktive Stoffe wie Hüttensand

und Flugasche. Dies sind Materialien aus der Industrie, die in der

Zementproduktion zum wertvollen mineralischen Bestandteil werden. Doch

das war erst der Anfang: Bei der neuen Generation von Baustoffen kann

Holcim Klinker durch gebrannten Schiefer ersetzen. Die Verwendung all

dieser Materialien erlaubt eine gesamthafte Senkung des Klinkerfaktors

(Anteil des gebrannten Gesteins im Zement) um über 30 %!

Eine Milchkuh gibt

neben CO 2 pro Jahr

auch ca. 120 kg des

Treibhausgases

Methan ab. Methan

heizt die Atmosphäre

25-mal stärker auf

als CO 2 . Die Gesamtbelastung

entspricht

3000 kg CO 2 .

2

3

Verwertung von alternativen Brennstoffen

Die zweite Säule bilden die alternativen Brennstoffe. Seit Jahrzehnten bietet

die Holcim Schweiz sichere und nachhaltige Verwertungslösungen für

Reststoffe wie Plastik, Klärschlamm, Lösungsmittel, Tiermehl, Altöl und Altreifen.

Damit leistet Holcim einen wichtigen Beitrag zur ökologisch und

ökonomisch sinnvollen, rückstandslosen Verwertung dieser Reststoffe und

schliesst Stoffkreisläufe. Holcim schont so gleichzeitig natürliche Ressourcen

und trägt zur Senkung der CO 2 -Emissionen bei. Über 35 % der Wärmeenergie

werden durch alternative Brennstoffe gedeckt.

Optimierte Anlagen

Sparpotenzial Nummer 3: die Energieeffizienz der Anlagen in den Zement-,

Kies- und Betonwerken. Die Holcim Schweiz hat in den letzten Jahren grosse

Investitionen in technologische Neuerungen getätigt. Beste Beispiele sind

die Klinkerkühler und brenntechnischen Verbesserungen in den Zementwerken

Siggenthal und Eclépens, die pro Jahr über 10 000 Tonnen Kohle sparen.

Drei Methoden zur Senkung des CO 2 -

Ausstosses – und jede wird von Holcim

konsequent angewandt. Das kommt

allen zugute.

ESGE Etablissement Scolaire

de Genolier et Environs VD

4 Für die Umwelt


Gebrannter Schiefer senkt CO 2 -Ausstoss

Holcim fördert Innovation

Zement wird mit Klinker hergestellt. Bei der Produktion – der Klinker wird bei

1450 °C gebrannt – werden hohe Mengen an CO 2 freigesetzt. Deshalb besteht die

effizienteste Art zur CO 2 -Reduktion darin, den Anteil von Klinker im Zement

durch Beifügen anderer Stoffe zu verringern. Holcim ist das einzige Unternehmen

in Mitteleuropa, das einen Zement auf der Basis von gebranntem Schiefer herstellen

kann.

Die Umstellung von üblichen Zementen auf Zemente

mit gebranntem Schiefer bewirkt eine deutlich günstigere

CO 2 -Bilanz. Schiefer ist ein ökologisch sinnvoller

und qualitativ hochwertiger Ersatz für Zementklinker.

Die CO 2 -Emissionen sinken um rund 10 %. Damit spart

die Holcim Schweiz jährlich so viel CO 2 , wie 20 000

Personenwagen ausstossen! Mit der Verwendung der

neuen Baustoffe von Holcim schont man also aktiv

die Umwelt.

Woher stammt der Schiefer Er wird im süddeutschen

Schwesterwerk Dotternhausen abgebaut, bei 790 °C

gebrannt und dann gemahlen. In dieser Form wird

er mehrheitlich per Bahn in die Schweizer Zementwerke

geliefert und dem Klinker beigemischt. So entstehen

die neuen umweltschonenden Zemente von Holcim.

Die neuen Baustoffe bringen aber nicht nur Vorteile

für die Umwelt – der Einsatz der innovativen Nano-T®

Technology sorgt für eine noch höhere Produktqualität

und grössere Dauerhaftigkeit der Gebäude.

Eine Win-win-Situation:

Die neuen Baustoffe auf der Basis

von gebranntem Schiefer sind

gut für die Umwelt und bieten

den Kunden dank der innovativen

Nano-T® Technology eine noch

bessere Qualität.

Für die Umwelt 5


6000 kg CO 2 Doppelt genutzter Schiefer

Holcim denkt umfassend

Ölschiefer ist ein Rohstoff, der nicht einfach überall zu finden ist. Nahe der kleinen

Gemeinde Dotternhausen in Süddeutschland kann Holcim das reiche Ölschiefer-

Vorkommen doppelt nutzen: Beim Brennen der vor Jahrmillionen entstandenen

Sedimentgesteine wird sowohl das Material für Bindemittel produziert als auch

Strom erzeugt.

Ein durchschnittliches

Auto verursacht

bei 20 000

gefahrenen Kilometern

etwa 6000 kg

CO 2 pro Jahr.

Schiefer sind geschichtete Sedimentgesteine, die

Bitumen oder schwer flüchtige Öle enthalten. Wie Erdöl

entstanden auch die Öle des Schiefers aus Lebewesen,

die nach ihrem Tod zum Meeresgrund absanken und

dort wegen des fehlenden Sauerstoffs nicht verwesen

konnten. Der Schiefer stammt aus der erdgeschichtlichen

Epoche des Lias, als ein flaches, warmes Meer das heutige

Dotternhausen bedeckte. Er ist rund 185 Millionen

Jahre alt.

Abgebaut wird dieser spezielle Ölschiefer seit 1939.

Die Lagerstätte reicht für mindestens weitere 35 Jahre.

Die etwa acht Meter mächtigen Schiefervorkommen

liegen in unmittelbarer Nähe des Holcim Zementwerks.

Oft finden sich in Schiefern gut erhaltene Fossilien, so

auch in Dotternhausen. Deshalb beschäftigt Holcim

einen professionellen Paläontologen, der den Abbau

wissenschaftlich begleitet und die Fossilienfunde sicherstellt.

Im werkseigenen Museum sind die schönsten

Exemplare für jedermann zu bestaunen.

Holcim denkt ganzheitlich:

Der gesamte Schiefer ist nutzbar.

Das Verbrennen der ölhaltigen

Bestandteile des Schiefers erzeugt

elektrischen Strom. Der gebrannte

Schiefer wird gemahlen und dient

als Rohstoff für Zement.

Schiefer in Dotternhausen

6 Für die Umwelt


Überall und jeden Tag

Holcim reduziert CO 2

Mit den neuen umweltschonenden Baustoffen geht

Aktuelle Forschungen zeigen: Wenn die Schweiz langfristig prosperieren will,

muss sie die Treibhausgas-Emissionen markant senken. Holcim leistet einen

grossen Beitrag. Die neue Generation von Baustoffen ist ein wichtiger Schritt.

Holcim hat bereits viel getan: Wir haben die CO 2 -

Emissionen aus dem Verbrennungsprozess von 1990 bis

2010 halbiert. Zusammen mit der Schweizer Zementindustrie

tragen wir über ein Drittel zum gesamten

Schweizer Reduktionsziel gemäss Kyoto-Protokoll bei!

Holcim jetzt noch einen bedeutenden Schritt weiter.

Rund 125 000 Tonnen CO 2 können damit pro Jahr

eingespart werden. Zum Vergleich: Dieselbe Menge

CO 2 produzieren etwa:

180 000

Flüge Zürich – New York

Oder 30 000 Flüge um die Welt.

1

Kleinstadt

In ihr leben 20 000 Einwohner.

40 000 000

Steaks

Das entspricht dem jährlichen Rindfleischkonsum

von 800 000 Schweizern.

125 000

Tonnen CO 2

Diese Menge sparen die

neuen Baustoffe von

Holcim jährlich ein.

So viel CO 2 produzieren etwa:

20 000

durchschnittliche Autos

Jedes hat eine Fahrleistung von

20 000 km pro Jahr.

40 000

Milchkühe

Das sind 6 % aller Milchkühe in der Schweiz.

37 000

geheizte Wohnungen

Dabei hat jede Wohnung 80 m² Fläche.

Für die Umwelt 7


Holcim (Schweiz) AG

Hagenholzstrasse 83

8050 Zürich

Schweiz

Telefon +41 58 850 68 68

Telefax +41 58 850 68 69

info-ch@holcim.com

www.holcim.ch

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