ZUM JAHRESENDE IMPRESSUM - Gemeinde Sirnach

sirnach.ch

ZUM JAHRESENDE IMPRESSUM - Gemeinde Sirnach

Nr. 12/08 (11.12.2008)

ZUM JAHRESENDE

Liebe Mitbürgerinnen, Liebe Mitbürger

Am 22. November 2008 fiel der erste Schnee, und eine Kaltwetterperiode

sorgte dafür, dass uns die weisse Pracht bis weit über den

ersten Advent hinaus erhalten blieb. Eine ideale Voraussetzung, die

stille Zeit des Advents und die Vorfreude auf Weihnachten in unser

Bewusstsein zu holen. Die Tage werden kürzer und das Dunkel der

Nacht wird immer mehr vom Licht flackernder Kerzen erhellt. In den

nasskalten Tagen vermittelt die behagliche Wärme unserer Wohnungen

ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe. Weihnachtsdekorationen

ersetzen den Alltagschmuck auf Möbeln, in Vitrinen und

Gestellen. Dies alles sind untrügliche Zeichen dafür, dass es Weihnachten

werden will.

Weihnachten findet aber längst nicht mehr nur in der privaten Atmosphäre

unserer Familien statt. Weihnachten wird als wirtschaftliches

Highlight zelebriert. Seit Wochen haben die Kaufhäuser

ihr Sortiment aufgerüstet. Weihnachtsschmuck, Backwaren,

Schokolade und Bastelutensilien gehören seit Anfang Oktober zum

Verkaufssortiment. Die grossen Städte Europas werben seit

Monaten für Ihre Weihnachtsmärkte und Billigflieger locken mit X-

Mas-Shopping-Angeboten in Übersee um Kundschaft. Dieser gigantische

Wettlauf im umsatzträchtigen Weihnachtsgeschäft

scheint es darauf angelegt zu haben, auch das letzte Geheimnis

des Festes der Liebe mit geeigneten Marketingmassnahmen zu vermarkten.

Dies scheint aber, trotz aller Bemühungen, nicht zu gelingen. Der

Mensch schafft es immer wieder, sich dem Weihnachtsrummel zu

entziehen, und sein ganz intimes Weihnachten zu erleben. Ein stimmungsvolles

Konzert, eine stille Begegnung, ein nächtlicher Bummel

durch das festlich beleuchtete Dorf mit seinen Adventfenstern

oder das Lesen eines Buches; dies alles können berührende Weih-

IMPRESSUM

Herausgeber: Politische Gemeinde Sirnach

Kirchplatz 5, 8370 Sirnach

Redaktion: Gemeindekanzlei, Eveline Mezger

Telefon, E-Mail: 071 969 34 54, info@sirnach.ch

Druck und Satz: FAIRDRUCK, Druckerei Sirnach AG

Nächste Ausgabe: 22.01.09 (14.01.09 Red.-schluss)

nachtsmomente sein. Dann bleibt die Zeit stehen und es kann Weihnachten

werden. Ich wünsche Ihnen möglichst viele derartige Augenblicke

in denen es für Sie Weihnachten werden kann.

Das bald zu Ende gehende Jahr gibt mir auch Anlass eine erste Bilanz

zu ziehen. Ich tue dies noch nicht in Form von Franken und

Rappen. Auch wenn diese Art Bilanz zwar durchaus ihre Berechtigung

hat, lassen Sie mich lieber die weichen Faktoren ansprechen.

Haben Sie auch so eine Art Wechselbad der Gefühle erlebt? Zu Beginn

des Jahres präsentierte sich vieles optimistisch. Der

Wirtschaftsmotor lief so gut wie schon lange nicht mehr. Die

Börsenkurse kannten fast nur den Weg nach oben. Überall

herrschte Zuversicht. Und heute, ein knappes Jahr später? Eine

grosse Ernüchterung, Augenreiben bei den Konjunkturforschern

und der Ruf nach mehr staatlicher Intervention. Wir erleben zurzeit

eine dramatische Umwälzung an den Finanzmärkten. Für mich sind

diese Entwicklungen auch eine Bestätigung dafür, dass die Bäume

eben doch nicht in den Himmel wachsen und dass stabile politische

Verhältnisse nötiger denn je sind. Es bleibt zu hoffen, dass sich

diese Entwicklungen gedämpft auf die reale und vor allem lokale

Wirtschaft auswirken werden.

Dieses getrübte Bild einer globalen Entwicklung soll uns aber nicht

den Blick auf ein erfolgreiches Jahr der Politischen Gemeinde Sirnach

verwehren. Die sichtbarsten Zeichen einer positiven Entwicklung

liegen im baulichen Bereich. Viele Automobilisten und Anwohner

sind froh über den Abschluss der Sanierungsarbeiten am

Autobahnzubringer Q20, der Grünau- und Unterdorfstrasse oder

der Eisenbahnüberführung Gloten. Die fertig gestellten Bauwerke

präsentieren sich alle gut und bewähren sich in der Nutzung. Im

Baugebiet Rüti konnte in diesem Jahr ein grosser Teil der Erschliessung

erstellt werden. Zu einem Höhepunkt zähle ich hier die

Flutung des verlegten Kraftwerkkanals und des geöffneten Bachtöbelibaches.

Unsere Gemeinde hat in diesem Jahr auch einen entscheidenden

Schritt im Planungsbereich erreicht. Mit der Erarbeitung der beiden

Richtpläne Siedlung & Landschaft sowie Energie, ist ein wichtiger

Grundstein gelegt worden für die künftige Entwicklung unserer Dörfer.

Ich danke an dieser Stelle allen Bürgerinnen und Bürgern

welche aktiv an diesem Prozess mitgearbeitet haben. Einen weiteren

Grundstein hat unser Souverän mit der Zustimmung zum

neuen Fw-Depot mit Werkhof gelegt. Ich werte das deutliche Abstimmungsresultat

als Vertrauen in die Behörde und unsere Mitarbeitenden.

Dieser deutliche Auftrag des Stimmbürgers ist uns

Verpflichtung das Projekt sorgfältig und zielstrebig umzusetzen.

1


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, im Namen des Gemeinderates

und den Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung wünsche ich Ihnen

von Herzen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Zum

Jahreswechsel wünsche ich Ihnen alles Gute, gute Gesundheit und

viele erfreuliche Erlebnisse.

Ich freue mich darauf Ihnen persönlich ein gutes neues Jahr zu

wünschen, am Neujahrsapéro vom Sonntag 4. Januar 2009.

Kurt Baumann, Gemeindeammann

AUS DEM GEMEINDERAT

Änderung Richtplan Siedlung und Landschaft

2. Öffentliche Bekanntmachung

Ausgangslage

Am 13. Mai 2008 hat der Gemeinderat den Richtplan Siedlung und

Landschaft sowie den Energierichtplan verabschiedet. Vom 13.

Juni – 2. Juli 2008 wurden die Richtpläne öffentlich bekannt gemacht.

Während der Bekanntmachungsfrist gingen 21 Einwendungen

und Stellungnahmen beim Gemeinderat ein. Diese betreffen

den Richtplan Siedlung und Landschaft. Zum Energierichtplan

wurden keine Einwendungen gemacht.

Der Gemeinderat hat die Einwendungen an der Sitzung vom 17.

November 2008 behandelt und einige wenige Anpassungen beschlossen.

Grössere Änderungen und solche die einen Einfluss auf

den gesamten Richtplan haben, müssen nochmals öffentlich bekannt

gemacht werden. Dies betrifft folgende vier Anpassungen:

1. Massnahme U, künftiges Baugebiet Rütibach, Sirnach

2. Massnahme G, künftiges Baugebiet Hofacker, Busswil

3. Massnahme 1.1.2, Gebiet für Landwirtschaft für besondere

Nutzungen

4. Massnahme Vernetzungskorridore

Diese Änderungen werden vom 5. – 24. Dezember 2008 öffentlich

bekannt gemacht. Während dieser Frist können Einwendungen

gegen die Änderungen eingereicht werden. Gegen Massnahmen,

welche sich gegenüber der ersten Bekanntmachung nicht

verändert haben, können keine Einwendungen mehr gemacht werden.

1. Massnahme U, künftiges Baugebiet Rütibach, Sirnach

Die Firma Eugster Holzbau aus Fischingen beabsichtigt, ihren Betrieb

nach Rütibach, Wiezikon zu verlegen. Bereits vor 10 Jahren

war eine Betriebsverlegung vorgesehen. Der Gemeinderat sowie

das kantonale Raumplanungsamt haben in den Jahren 1997/ 1998

einer Einzonung im Grundsatz zugestimmt. Danach geriet das Vorhaben

ins Stocken. Nun hat die Firma Eugster Holzbau beschlossen,

dass sie die Betriebsverlagerung umsetzen möchte. Aus diesem

Grund hat der heutige Grundeigentümer beantragt, dass das

Gebiet Rütibach im Richtplan als zukünftiges Baugebiet aufgeführt

wird.

Die Firma Eugster Holzbau ist mittlerweile stark im Bereich "Passiv-

Häuser" tätig. Damit im Betrieb rationeller produziert werden kann,

benötigt sie einen Neubau. Das bestehende Wohnhaus, welches

zurzeit leer steht, würde saniert und als Bürogebäude genutzt werden.

Der vorgesehene Standort beim Rütibach ist aus folgenden

Gründen ideal:

2

• Wiezikon liegt in unmittelbarer Nähe wichtiger Geschäftspartner

(Brühwiler Transporte und Brühwiler Sägerei);

• Das Grundstück ist gut erschlossen und der Anfahrtsweg zu

den Kunden führt heute schon am geplanten Standort vorbei;

• Der Betrieb kann mit dieser Möglichkeit in der Region ansässig

bleiben;

• Mit der Umzonung können die heutigen baufälligen Ökonomiegebäude

ersetzt werden. Das Wohnhaus, welches unter

Schutz steht, würde saniert und einer Nutzung zugeführt werden.

Der Gemeinderat hat dem Begehren grösstenteils zugestimmt und

den Richtplan so angepasst, dass im Gebiet Rütibach eine Fläche

von ca. 1.64 ha als künftiges Baugebiet definiert wird.

2. Massnahme G, künftiges Baugebiet Hofacker, Busswil

Gegen die Massnahme G, eine Teilfläche von ca. 1050 m 2 der Parzelle

Nr. 3065 nicht mehr als zukünftiges Baugebiet aufzuführen,

hat die Besitzerin eine Einwendung gemacht. Sie beantragt, dass

die Teilfläche weiterhin als künftiges Baugebiet definiert wird.

Der Gemeinderat hat dem Begehren entsprochen und belässt die

Teilfläche im Richtplan als künftiges Baugebiet. Eine perspektivische

Einzonung und Erschliessung soll als Gesamtprojekt mit dem

westlich angrenzenden künftigen Baugebiet erfolgen. Somit kann

eine gute Bodennutzung und eine Optimierung der Strassenführung

gewährleistet werden. Für die Realisierung im Rahmen eines

Gesamtprojektes wird die Teilfläche der Parzelle Nr. 3065 in

den Perimeter der Gestaltungsplanpflicht mit aufgenommen.

3. Massnahme 1.1.2, Gebiet für Landwirtschaft für besondere

Nutzungen

Verschiedene Einwender haben eine Einwendung gegen die Massnahme

1.1.2, Gebiet für Landwirtschaft für besondere Nutzungen

eingereicht. Sie beantragen, dass im Bereich der Grundwasserschutzzone

auf eine Überlagerung mit dem Gebiet für Landwirtschaft

für besondere Nutzungen verzichtet wird.

Der Gemeinderat ist sich der hohen Priorität des Grundwasserschutzes

bewusst. Eine Nutzung für intensive Landwirtschaft ist

erst mit einer Umzonung im Zonenplan möglich, welche nur nach

tatsächlichem Bedarf und mit Überprüfung aller Sachverhalte erfolgen

kann. Der Gemeinderat hat entschieden, dass das Gebiet für

Landwirtschaft für besondere Nutzungen bereits auf Richtplanstufe

angepasst wird. Im Bereich der Schutzzone S1 + S2 wird auf eine

Überlagerung verzichtet. In der Schutzzone S3 wird das Gebiet belassen,

da industrielle und gewerbliche Nutzungen, von denen

keine Gefahr für das Grundwasser ausgeht, zulässig sind. Analoge

Nutzungsbeschränkungen werden im Baureglement und im Zonenplan

definiert, damit eine Gefährdung des Grundwassers ausgeschlossen

wird.

4. Massnahme Vernetzungskorridore

Die Darstellung der kantonalen Vernetzungskorridore als Ausgangslage

und die neuen Vernetzungskorridore auf Gemeindestufe

haben bei einigen Einwendern zu Missverständnissen geführt.

Die im Richtplantext des Vernetzungskorridores beschriebenen

Massnahmen und Festsetzungen stimmen mit den kantonalen

Vorgaben zum Thema Vernetzungskorridore überein. Aus

diesem Grund hat der Gemeinderat beschlossen, alle im Gemeindegebiet

Sirnach befindlichen kantonalen Vernetzungskorri-


dore im Richtplan Siedlung und Landschaft als "Ausgangslage"

aufzunehmen und das Richtplangeschäft Vernetzungskorridor als

"Festsetzung" zu löschen.

Auf den ursprünglich geplanten Vernetzungskorridor "1.6.2" zwischen

der Murg und dem Gebiet Möösli, inkl. der darin vorgesehen

Bachöffnung, wird verzichtet. Die ökologische Vernetzung erfolgt

zwischen dem Ziegeleiweiher Eschlikon und der Murg.

Diverse Schachtsanierungen 2008 –

Arbeitsvergabe

Im Dezember 2007 ist mit der Sanierung der schadhaften Kanalisationskontrollschächte

gemäss dem Generellen Entwässerungs

Projekt (GEP) begonnen worden. Die erste Sanierungsetappe im

Gebiet Rosenberg – Hofen – Kett ist abgeschlossen. Für einen

weiteren Sanierungsabschnitt wurde im Budget 2008 ein Betrag

von CHF 45'000.– eingestellt.

Die Sanierungen umfassen, je nach Schadenbild, Schachtabdeckungen,

Konusse, Schachtringe, Schachtleitern oder Durchlaufrinnen.

Der zweite Sanierungsabschnitt betrifft das Gebiet Sonnenberg

und beinhaltet etwa 25 bis 30 Schächte. Für diese Sanierungsetappe

hat der Gemeinderat die Tiefbauarbeiten an die Firma Cellere

AG, 9500 Wil vergeben.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom

24. November 2008

Sachverhalt

Am 24. November 2008 haben 163 Stimmberechtigte oder 3,87%

aller Stimmberechtigten der Einladung zur Gemeindeversammlung

Folge geleistet. Sie haben folgende Beschlüsse gefasst:

1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 29. Mai 2008

(Rechnungsgemeinde). Das Protokoll wird einstimmig genehmigt.

2. Einbürgerungen

Alle Einbürgerungen werden genehmigt.

Name massgebende JA NEIN Einbürgerung

Stimmen zugestimmt

Dragone Pasqualino

und Familie 153 141 12 JA

Zefi Dila und Familie 150 126 24 JA

Tasci Görkem 151 124 27 JA

Sabani Zelhidze 151 116 35 JA

Sulejmani Miradije 150 116 34 JA

Tairi Nadije 149 121 28 JA

Kazimi Nuraj 149 121 28 JA

Capozzi Adele 153 134 19 JA

Nesimi Fatmir 150 115 35 JA

Sakiri Mirsade 149 119 30 JA

3. Kreditantrag

Kredit über CHF 300'000.–; Anteil Sanierung Hallenbad

Grünau, Sirnach

Der Antrag wird einstimmig genehmigt.

4. Änderung Beitrags- und Gebührenreglement – Kehrichtgrundgebühr

Der Antrag wird einstimmig genehmigt.

5. Budget 2009 der Politischen Gemeinde Sirnach

Das Budget wird einstimmig genehmigt.

6. Bericht des Gemeinderates zu den Massnahmen "Verkehrsmessungen

für die Beurteilung von Strassenprojekten";

Antwort zum erheblich erklärten Antrag von Ruedi

Wendel vom 29. Mai 2008.

Ruedi Wendel zieht den erheblich erklärten Antrag zugunsten

des gemeinderätlichen Gegenantrages zurück. Der Gegenvorschlag

des Gemeinderates wird einstimmig angenommen.

7. Gegen die Versammlungsführung wird keine Einsprache

erhoben.

Erneuerung Lichtsteuerung für Bühne und Saal –

Arbeitsvergaben

Die bestehende Lichtsteuerung für die Bühnen- und die Saalbeleuchtung

ist in die Jahre gekommen. Immer öfters machen sich

alterungsbedingte Abnützungserscheinungen bemerkbar. Diese

führen zu Lichtausfällen, welche bis zu 15 Minuten dauern können.

Tritt dieses Problem während einer Veranstaltung auf – so

geschehen an der Ehren-Gala vom 23. November 2008 – ist die

Sicherheit in hohem Masse gefährdet. Ein Totalausfall der Steuerung

kann nicht mehr ausgeschlossen werden.

Für diese Licht-Steuerung sind keine Ersatzteile mehr erhältlich.

Aus diesem Grund sind auch keine weiteren Reparaturen mehr

möglich. Im Weiteren entsprechen die alten Kronleuchterhochzüge

im Saal nicht den aktuellen Sicherheitsvorschriften und eine

Erneuerung dieser Aufzüge drängt sich ebenfalls auf.

Aufgrund einer Richtofferte sind für den Ersatz der Lichtsteuerung

CHF 45'000.– in das Budget 2008 aufgenommen worden. Die

Kosten für die Sanierung der Kronleuchteraufzüge sind darin jedoch

nicht enthalten.

Aufgrund der heutigen Ausgangslage hat der Gemeinderat Arbeiten

für die Erneuerung der Bühnen- und Saallichtsteuerung sowie

die Sanierung der Kronleuchteraufzüge im Dreitannensaal die

Firma Eberhard Bühnen AG, 9642 Ebnat-Kappel vergeben. Der

Auftrag für die notwendige elektrische Installation geht an die EW

Sirnach AG.

Erschliessung Rüti – Arbeitsvergabe an

EW Sirnach AG

Die Erschliessung Rüti ist in vollem Gange. Aufgrund der zwischenzeitlichen

Projektänderung und der massiven Erhöhung der

Materialkosten liegen der Arbeitsvergabe revidierte Offerten für

die Sparten Elektrisch und Wasser vor.

Für die Beleuchtung des Gebietes Rüti schlägt die EW Sirnach AG

drei Varianten vor, wobei sich der Gemeinderat für eine gemischte

Beleuchtungsvariante ausgesprochen hat. Entlang dem Kanal

sollen Leuchten eingesetzt werden, welche die recht spezielle Si-

3


tuation unterstreichen. Im übrigen Gestaltungsplangebiet werden

Standardleuchten eingesetzt. Der Auftrag für die Werkleitungen

(Wasser, Elektro- und Beleuchtung) wird gemäss der nachgereichten

Offerte vom 26.09.08 an die EW Sirnach AG vergeben.

Erschliessung Rüti – Arbeitsvergabe Holzbrücken

über den Kanal

Die Holzbauarbeiten für die Fussgängerbrücke sowie den Fussgängersteg

über den Kanal wurden im November 2008 ausgeschrieben.

Die Ausschreibung enthält die Tragkonstruktionen sowie

die Holzbauarbeiten für die beiden Bauwerke. Die offerierten

Kosten für diese Bauprojekte liegen innerhalb des hierfür relevanten

Kostenvoranschlages in der Höhe von etwa CHF 39'500.–.

Der Gemeinderat hat den Auftrag für die beiden Holzbrücken an

die Firma Keller Holzbau AG in 8370 Sirnach vergeben.

Sanitätshilfsstelle Grünau, Sirnach – baulicher Unterhalt

Die Sanitätshilfsstelle Grünau in Sirnach wurde in den Jahren

1970/71 gebaut. Die Anlage wird im Abstand von 7 Jahren durch

den Bund respektive durch den Kanton auf ihren Zustand und die

Einsatzbereitschaft geprüft. Die Gemeinde erhält jährlich vom

Bund einen Beitrag von CHF 5'000.– für den Unterhalt der Anlage.

Darum legt dieser auch Wert darauf, dass die Anlagen gewartet

und unterhalten werden.

Die Gesamt-Anlage wird im Kontrollbericht als in gutem Zustand

bewertet. Der periodische Unterhalt ist in all den Jahren durch die

zuständigen Anlagewarte korrekt durchgeführt worden. Einzig

der Zustand der Sanitärinstallationen (Rohre) bei der Fäkalienpumpe

wurde beanstandet. Der Zahn der Zeit ist an diesen nicht

spurlos vorübergegangen. Die Leitungen haben zum Teil Rost angesetzt

und müssen ersetzt werden. Ebenso die verschiedenen

Armaturen.

Der Gemeinderat hat den Auftrag zur Erneuerung der Pumpenleitungen

in der Sanitätshilfsstelle Grünau, Sirnach, an die Firma

Kressbach GmbH, Guntershausen, vergeben.

Unterstützung für Initiativkomitee pro

A1-Anschluss Wil-West

Bevölkerung, Gemeinden, Gewerbe und Industrie der Region Wil-

Südthurgau-Fürstenland wollen, über die Kantonsgrenzen hinweg,

eine beschleunigte Realisierung des Autobahnanschlusses

Wil-West. Das Vorhaben wird seit mehreren Jahren intensiv diskutiert

und hat in der politischen Agenda einen festen Platz.

Sämtliche, den motorisierten Individualverkehr betreffende Planungen

wie zum Beispiel: Verkehrsrichtplan der Politischen Gemeinde

Sirnach, Agglomerationsprogramm der lnterkantonalen

Regionalplanungsgruppe Wil (IRPG) und Stadtentwicklungskonzept

WiI haben den Autobahnabschluss Wil-West prioritär aufgenommen.

Die benötigten Landflächen sind verfügbar und bereits

zu einem guten Teil im Besitz der öffentlichen Hand.

Die interkantonale Podiumsveranstaltung vom 10. März 2008 in

4

Gloten, Sirnach, zu diesem Thema, ergab eine, alle politischen

Parteien umfassende, breite Zustimmung zum Vorhaben. Im gleichen

Sinne äussern sich die Regierungen der beiden beteiligten

Kantone Thurgau und St. Gallen.

Das lnitiativkomitee hat 12 fundierte Argumente für eine beschleunigte

Realisierung des Autobahn-Anschlusses Wil-West erarbeitet.

Diese kann der Gemeinderat Sirnach vollumfänglich unterstützen.

Aus der Sicht der Gemeinde Sirnach ist insbesondere

festzustellen, dass der A1 Anschluss Wil-West eine wesentliche

verkehrsmässige Entlastungswirkung im westlichen und südlichen

Siedlungsgebiet der Stadt Wil und damit auch der Gemeinde

Sirnach ergibt.

Diese Entlastungswirkung verbessert nicht nur die Wohnqualität

in den Siedlungsgebieten, sondern dient auch der Industrie und

dem Gewerbe durch zeitlich und distanzmässig kürzere Wege für

ihre Verkehrsbewegungen. Der Nutzen von kürzeren Wegen

kommt auch den Verkehrsteilnehmern aus anderen Regionen zugute.

Die Entlastungswirkung entsteht insbesondere hinsichtlich

des Verkehrs durch das Wiler Stadtzentrum, welches vom Zielverkehr

in die westlichen Quartiere entlastet wird. An diesen Verbesserungen

partizipiert die ganze Region direkt und indirekt.

Umweltschutzgründe sprechen im gleichen Sinne für das Vorhaben:

Der zusätzliche Autobahnanschluss benötigt geringe Landflächen

und die Aus- und Einfahrten führen direkt vom bzw. zum

bestehenden Staatsstrassen-Netz. Ins Gewicht fällt der Nutzen für

die Umwelt in Form von distanzmässigen Einsparungen, weniger

Durchgangsverkehr in den westlichen Siedlungsgebieten der Agglomeration

Wil und den Gemeinden Sirnach und Münchwilen sowie

weniger Verkehrsstaus im Wiler Stadtzentrum.

Ebenso sprechen wirtschaftliche Erwägungen für den zusätzlichen

Autobahnanschluss: Eine der Trumpfkarten der Wirtschaftsregion

Wil ist deren gute verkehrsmässige Erreichbarkeit. Um diesen

positiven Faktor noch zu verstärken, ist die Optimierung des

Strassennetzes unabdingbar. Eine für den Ziel- und Quellverkehr

optimal erreichbare Autobahn dient in hohem Masse diesem Ziel.

Eine staufreie Erreichbarkeit vermindert die Kosten der Unternehmungen

durch Arbeitszeitgewinn und geringere Transportdistanzen.

Der Gemeinderat Sirnach stellt sich ausdrücklich hinter die

Bemühungen des Initiativkomitees "A1-Anschluss Wil-West".

Arbeitsvergabe Tiefbauarbeiten in Busswil

In Busswil, zwischen der Schulanlage (Sportplatz) und der Hauptstrasse,

ist mit dem Neubau der Firma Keramik Wil GmbH begonnen

worden. Aufgrund zahlreicher Sondagen ist in Zusammenarbeit

mit der Bauherrschaft ein Entwässerungskonzept erstellt

worden, deren Umsetzung zügig vorangetrieben wird. Gemäss

ZGB Art. 693 hat der Berechtigte (in diesem Fall die Politische

Gemeinde Sirnach) die Kosten für die Verlegung bestehender

Leitungen zu tragen.

Der Gemeinderat hat die Tiefbauarbeiten an die Firma Keramik

Wil GmbH und die Firma Bruggmann AG, Münchwilen, vergeben.


Feuerwehr und Gemeinderat sagen Danke

Gemeinderat, Feuerwehr und Bauamt haben der Urnenabstimmung

vom 30. November 2008 mit Spannung entgegen gefiebert.

Umso grösser war dann die Erlösung, als die Wahlbehörde am

Sonntagmittag das Resultat bekannt gegeben hat. Alle drei Vorlagen

im Zusammenhang mit dem Neubau eines Feuerwehrdepots

mit Werkhof wurden klar und eindeutig angenommen.

Bei einer mittleren Stimmbeteiligung von 41 Prozent haben die Umzonung

und der Tausch der Liegenschaften einen beachtlichen Ja-

Stimmen-Anteil von 74% erreicht. Das Kreditbegehren wurde mit einem

komfortablen Ja-Stimmen-Anteil von 70 Prozent gutgeheissen.

Dieses klare Verdikt zeigt, dass es den Verantwortlichen gelungen

ist, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern diese Vorlage verständlich

und glaubhaft näher zu bringen. Es ist aber auch Ausdruck

dafür, dass die Notwendigkeit für ein neues Feuerwehrdepot

und einen neuen Werkhof unbestritten ist.

Der Gemeinderat, das Feuerwehrkommando und das Bauamt Sirnach

danken allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für ihre

Stimme und das damit verbundene Vertrauen. Das gute Resultat im

Zusammenhang mit dem Projekt ist den Verantwortlichen Motivation

und Ansporn zugleich und die kritischen Stimmen sind Auftrag

und Mahnung, die Umsetzung der Abstimmungsbeschlüsse mit Augenmass

und einem gesunden Kosten-Nutzendenken anzugehen.

PERSONELLES

Herzlich willkommen!

Am 1. Dezember 2008 hat Sandra Thommen

die Leitung der Einwohnerkontrolle

übernommen. Sie hat bereits vorher schon

auf dem Einwohneramt der Gemeinde

Münchwilen gearbeitet und ist mit der Materie

bestens vertraut. Sandra Thommen löst

Antonia Fuchs-Schrakmann ab, welche

Mutterfreuden entgegensieht und nach dem

Mutterschaftsurlaub die Politische Gemeinde Sirnach verlässt.

Wir heissen Sandra Thommen ganz herzlich willkommen und

wünschen ihr viel Freude bei der Ausführung ihrer Tätigkeit. Antonia

Fuchs wünschen wir für die bevorstehende Geburt wie auch

für die Zukunft alles Gute und danken ihr ganz herzlich für ihren

Einsatz in den letzten 7 ½ Jahren.

Erfolgreiche Weiterbildung

Patrik Terzer, Amtsvormund der Gemeinde

Sirnach, hat nach 3-jährigem berufsbegleitendem

Studium die Prüfungen zum eidg.

Rechtstreuhänder HF und pat. Rechtsagenten

bestanden.

Wir gratulieren Patrik Terzer zu diesem Erfolg

und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute!

Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Sirnach

EINWOHNERAMT

Ausstellung von Reisedokumenten zwischen

Weihnachten und Neujahr

Bitte kontrollieren Sie, falls Sie über die Festtage verreisen möchten,

ob Ihr Pass oder die Identitätskarte noch gültig ist, damit bei

Bedarf noch rechtzeitig ein neuer Ausweis ausgestellt werden

kann.

Die kantonale Ausweisstelle bleibt nämlich vom Dienstag, 23.

Dezember 2008, ab 17.00 Uhr, bis und mit Montag, 5. Januar

08.00 Uhr geschlossen. Anträge für Ausweise müssen deshalb

bis spätestens Freitag, 12. Dezember 2008 auf der Einwohnerkontrolle,

Sirnach gestellt werden.

Benötigen Sie während der Festtage trotzdem ein gültiges Reisedokument,

wenden Sie sich bitte an die Notpassstelle im Airside-

Center des Flughafens Kloten, "Vor der Ausreise Terminal 2, Abflug,

mittlere Ebene." Telefon 044 655 57 00. Öffnungszeiten:

05.45 bis 21.30 Uhr.

SBB-Tageskarten Gemeinde

Damit Sie auch während den Festtagen auf die beliebten Tageskarten

Gemeinde nicht verzichten müssen, beachten Sie bitte folgendes:

Da unsere Büros vom Mittwoch, 24. Dezember 2008 bis Sonntag,

4. Januar 2009 geschlossen bleiben, bitten wir Sie, die Tageskarten

Gemeinde für diese Zeit im Voraus bis Dienstag, 23.

Dezember 2008 zu bestellen und abzuholen. Besten Dank für Ihr

Verständnis.

BAUAMT SIRNACH

Öffentliche Bekanntmachung

Gestützt auf das Bundesgesetz über die Raumplanung Artikel 4

auf das Planungs- und Baugesetz §34 wird der Entwurf

Kantonaler Richtplan

(Bekanntmachung 08/09)

öffentlich bekanntgemacht.

Bekanntmachungsort: Gemeindehaus Sirnach, Korridor 1. OG

Während den Büroöffnungszeiten

Bekanntmachungsfrist:28. November 2008 bis 28. Februar 2009

Der Richtplan kann auch im Internet eingesehen werden.

(www.raumplanung.tg.ch Bekanntmachung).

Jedermann ist eingeladen, sich innerhalb der Auflagefrist zum

vorliegenden Entwurf zu äussern. Eingaben sind zu richten an:

Amt für Raumplanung des Kantons Thurgau

Verwaltungsgebäude Promenade

8510 Frauenfeld

Sirnach, 14. November 2008 Der Gemeinderat

5


Erteilte Baubewilligungen

Seit dem 4. November 2008 wurden folgende grössere Baubewilligungen

erteilt:

6

Bauherrschaft EW Sirnach AG

Objekt Neubau Reservoir Rooset

Lage Rooset, Busswil

Bauherrschaft Stefan Händeler

Objekt Umbau Wohnhaus

Lage Wiesenstrasse 13, Sirnach

Bauherrschaft Peter + Petra Höhener

Objekt Sanierung Wohnhaus + Scheune

Lage Weingartenstrasse 1, Busswil

Bauherrschaft Christoph Senn

Objekt Anbau Wintergarten

Lage Obere Bahnhofstrasse 32, Sirnach

Bauherrschaft Karl + Claudia Koller

Objekt Neubau 2 Fertiggaragen

Lage Sonnhaldenstrasse 1, Sirnach

Bauherrschaft Fussballclub Sirnach

Objekt Anbau Vordach Clubhaus

Lage Fussballplatz Kett, Sirnach

Erste Hilfe bei Glatteis

Glatteis tritt oft plötzlich in grossen Flächen auf. Das Strassenpersonal

ist in solchen Situationen nicht in der Lage, überall rechtzeitig

zu sein. Die gefährlichen Stellen an denen Glatteis auftritt,

wenn daneben der Belag noch völlig ungefährlich ist, sind den

Anwohnern meist bekannt.

Für solche Fälle sind an vielen gefährlichen Stellen Salzdepots

aufgestellt. Diese meist mit einem orangen Deckel ausgerüsteten

Depots sind mit Salz und einer Handschaufel ausgerüstet.

Eine Bitte des Bauamtes an Bewohner der

Gemeinde:

Sollten Sie das plötzliche Auftreten von Glatteis beobachten,

nimmt das Bauamt (während den Bürozeiten) gerne Hinweise

entgegen. Sinnvoll wäre aber auch, falls Sie in der Nähe eines

Salzdepots sind, wenn Sie Selbsthilfe leisten würden. Oft können

schon ein bis zwei Schaufeln Salz die Situation bis zum Eintreffen

des Streufahrzeuges entschärfen.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Bauamt Sirnach

ENTSORGUNGSWESEN / UMWELT /

ENERGIE

Geänderte Kehrichtabfuhr zwischen Weihnachten

und Neujahr

Der Freitag, 26. Dezember 2008 und 2. Januar 2009 gelten als gesetzliche

Feiertage. Aus diesem Grund gilt folgender geänderter

Abfuhrplan:

Freitag, 26. Dez. 2008 ==> KEINE ABFUHR

Mittwoch, 31. Dez. 2008 ==> ABFUHR IM GANZEN GE-

MEINDEGEBIET

Freitag, 02. Januar 2009 ==> KEINE ABFUHR

Ab Freitag 09. Januar 2009 wird die Abfuhr wieder wie gewohnt

durchgeführt.

Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB)

Im Rahmen ihrer ordentlichen Delegiertenversammlung (DV) genehmigten

die Delegierten des Zweckverbands Abfallverwertung

Bazenheid (ZAB) das Budget für das Jahr 2009. Im Zentrum der

DV stand dabei die Beschlussfassung über den Investitionskredit

in der Höhe von 7.5 Millionen Franken für die zweite Bauetappe

der Deponie Burgauerfeld in Flawil. Im Vordergrund der Aktivitäten

im kommenden Jahr stehen zudem der Abschluss der technischen

Teilerneuerung der KVA Bazenheid inklusive Rückbau des

bestehenden Hochkamins, das erste Betriebsjahr der neuen Wirbelschichtlinie

für die thermische Verwertung von entwässertem

Klärschlamm sowie die Senkung der Gebühren ab dem 1. Januar

2009.

Der Voranschlag 2009 des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid

ist geprägt durch die Gebührensenkung auf den 1. Januar

2009, die Betriebsaufnahme der neuen Wirbelschichtlinie sowie

die geplanten Investitionen für die Etappe 2 der Deponie Burgauerfeld

in Flawil. Nach drei intensiven Baujahren in Bazenheid

stehen somit beim Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid

auch im Jahr 2009 weitere wichtige Herausforderungen und Projekte

an.

Jährliche Gebührensenkungen gesamthaft von rund 4.5 Millionen

Franken

Das Budget 2009 geht von einem Gesamtertrag von rund 28 Millionen

Franken aus. Aufgrund der Gebührensenkung werden sich

die Erträge aus den Sack- und Containergebühren um rund 2.1

Millionen Franken und die Einnahmen aus der Direktanlieferung

von Gewerbe- und Industrieabfällen um rund 1.4 Millionen Franken

reduzieren. Verbunden mit den bereits umgesetzten Senkungen

in den letzten zwei Jahren, insbesondere für die Entsorgung

von Klärschlamm, betragen die gesamten Gebührensenkungen

jährlich rund 4.5 Millionen Franken. Dies zu Gunsten der Haushaltungen,

des Gewerbes, der Industrie und der Gemeinden.

Neben der Restinvestition in den Abschluss der technischen Teilerneuerung

sind für das Jahr 2009 auch Investitionen in die Instandhaltung

der Rostofenlinie 1, in den Ersatz der Dampfleitung


zur Micarna, den Ersatz der Fahrzeugflotte für die Kehrichtabfuhr

sowie in die Etappe 2 der Deponie Burgauerfeld in Flawil vorgesehen.

Nachdem das Deponievolumen der Etappe 1 der Deponie Burgauerfeld

in Flawil mit einer Gesamtmenge von rund 240'000 m 3

noch bis ins Jahr 2010 reichen wird, will der ZAB nun die Etappe

2 in Angriff nehmen. Diese weitere Etappe mit einem Gesamtvolumen

von 300'000 m 3 dient dazu die Rückstände aus der thermischen

Verwertung von brennbaren Abfällen auch künftig sicher

und gesetzeskonform zu deponieren. Für die Etappe 2 soll derselbe

hohe Sicherheitsstandard wie bei der Etappe 1 beibehalten

werden.

Die Investitionskosten belaufen sich auf 7,5 Millionen Franken exklusive

MWST. Der Betrieb und die Abschreibung der Etappe 2

werden über die künftigen Entgelte für das Deponiegut finanziert.

9. Dezember 2008: Verkaufsbeginn der neuen Kehrichtsäcke

Neben der bereits seit längerem angekündigten Senkung der

Sackgebühren werden auf den 1. Januar 2009 auch die Gebühren

für die Container-Kunden der öffentlichen Abfuhr sowie für

die Direktanlieferer zur KVA gesenkt. Der Grundtarif für brennbare

Abfälle beträgt neu Fr. 190.– statt Fr. 250.– pro Tonne.

Ab dem 9. Dezember werden die neuen Säcke im Verkauf sein,

damit in der Übergangszeit bis Ende Jahr keine alten Säcke mehr

gekauft werden müssen. Die alten Säcke können jedoch weiterhin

verwendet und allfällige Lagerbestände in den Haushaltungen

aufgebraucht werden. Alte Bestände werden nicht zurückgenommen.

Neben der Neugestaltung mit dem Slogan "Energiesack" und einer

lachenden Steckdose auf hellgrauem Hintergrund gibt es eine

weitere Neuerung. Neu sind nicht nur Säcke mit Zugband (17 Liter,

35 Liter) sondern auch solche mit Schlaufen ( 60 Liter und 110

Liter) im Einsatz. Dadurch sollte bei den schwereren Säcken kein

Ausreissen der Schweissnähte mehr möglich sein.

Für allfällige Rückfragen stehen zur Verfügung:

Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid,

Telefon: 071 932 12 12

Entsorgung von Christbäumen

In weniger als drei Wochen gehört die Weihnachten 2008 bereits

wieder der Vergangenheit an und die Christbäume haben ihren

Zweck erfüllt. Der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid

(ZAB) hat sich wiederum bereit erklärt, diese Christbäume wie in

den vergangenen Jahren kostenlos zu entsorgen. Die Bäume

können im Januar an den ordentlichen Abfuhrtagen zusammen

mit dem Hauskehricht zur Entsorgung bereitgestellt werden.

Das Erfolgsrezept beim Lüften ist Durchzug

4 Liter Heizöl verpuffen in den Winter hinaus, wenn ein Kippfenster

während 24 Stunden bei Minustemperatur offen steht. Lüften mit

Kippfenstern ist unwirtschaftlich. Wer hingegen täglich zwei- bis

dreimal gründlich querlüftet (Durchzug) führt die warme, feuchte,

oft abgestandene Luft wirkungsvoll ab.

Während der Heizperiode ist es unerlässlich zwei- bis dreimal

täglich gut und richtig zu lüften. Dabei sollen mindestens zwei

Fenster voll geöffnet werden, damit Durchzug entsteht. Schon

nach fünf Minuten Querlüften ist die Raumluft wieder frisch, ohne

dass sich die Räume zu sehr ausgekühlt hätten und die warme,

feuchte Luft liess sich durch kältere, trockene Aussenluft ersetzen.

Wer häufig die Fenster öffnen muss, weil es zu warm ist, der sollte

die Heizung neu einstellen, bevor noch mehr Heizenergie verloren

geht. Lüften ist kein Mittel zur Temperaturregelung, sondern

notwendig für die Verbesserung der Luftqualität. Denn die

Raumluft wird durch Gerüche von Menschen, Haustieren und Einrichtungen

aber auch durch Schadstoffe wie Tabakrauch oder Lösungs-

und Reinigungsmittel belastet.

Das Lüften verhindert ausserdem zu grosse Feuchtigkeit in den

Wohnräumen. Weniger Luftaustausch bedeutet höhere Luftfeuchtigkeit

und dadurch erhöhte Gefahr von Schimmelpilz. Wer mit

Durchzug lüftet führt auch die überschüssige Feuchtigkeit ab, so

dass der Schimmelpilz keine Chance hat.

Haben Sie Fragen? Die Energieberatungsstelle gibt Ihnen gerne

Auskunft.

Regionale Energieberatungsstelle, c/o Nova Energie GmbH, Rüedimoosstrasse

4, 8356 Ettenhausen

Tel. 052 368 08 08, Fax 052 368 08 18, Mail: info.ettenhausen@novaenergie.ch

Website: www.energie.tg.ch / www.energieetikette.ch / www.topten.ch

Aktion Infrarotaufnahmen

Im Winter 2006/2007 hat die Politische Gemeinde Sirnach in Zusammenarbeit

mit der Regionalen Energieberatungsstelle (Nova

Energie GmbH) eine Aktion für Infrarotaufnahmen durchgeführt.

Die Umwelt- und Energiekommission hat beschlossen, den Liegenschaftenbesitzerinnen

und Liegenschaftenbesitzer eine weitere

Aktion anzubieten.

Ein Infrarot-Kamerawagen ist in der Zeit vom Januar 09 bis Februar

09 im Gemeindegebiet unterwegs. Damit bieten wir Ihnen die Möglichkeit,

Ihr Haus aus einer neuen Sicht zu sehen! Es werden mindestens

vier Aussenaufnahmen im Infrarotbereich gemacht, welche

Ihnen so die Schwachstellen am Gebäude aufzeigen.

Nutzen Sie die Vorteile der Infrarotthermografie

• Aufdecken von Wärmeverlusten und Wärmebrücken

• Aufzeigen von undichten Türen und Fenstern

• Erkennen von Durchfeuchtungen bzw. Leckagen

• Ursachenforschung für Schimmelbildung

• Dokumentation von mangelhaften Handwerksleistungen (z.B.

Isolierung)

Leistungspaket und Kosten

• Vier Aussenaufnahmen Ihres Hauses mit einer Infrarotkamera

• Erleuterungen zu den Infrarotbildern

• Tipps zur Behebung möglicher Schwachstellen

• Weiterführende Beratung in der Energiefachstelle (auf Anfrage)

• Spezialpauschalpreis pro Gebäude = Fr. 200.– (inkl.

MwSt)

7


Bestellung und Hinweise

Ihre Anmeldung stellen Sie bitte schriftlich an:

• Nova Energie GmbH

Herr Werner Huber

Rüedimoosstrasse 4

8356 Ettenhausen

Selbstverständlich können Sie sich auch telefonisch, per Fax oder

E-Mail anmelden

Telefon 052 368 08 08

Fax 052 368 08 18

E-Mail: office.ettenhausen@novaenergie.ch

Über Ihren Fototermin werden Sie 5 Tage im Voraus informiert. Am

Aufnahmetag sollte das Haus überall gleichmässig beheizt, die

Fenster geschlossen und die Rolläden geöffnet sein. Die Infobroschüre

mit Ihren Infrarotbildern erhalten Sie etwa vier Wochen

nach dem Fototermin.

SOZIALAMT SIRNACH

Der Schritt ins Heim

Abklärungen vor dem Eintritt ins Alters- und Pflegheim schützen

vor Überraschungen.

Die Entscheidung, den letzten Lebensabschnitt in einem Altersheim

oder in einem Pflegeheim zu verbringen, ist verbunden mit

Abschied nehmen, zurücklassen und der schmerzlichen Erkenntnis,

den Alltag nicht mehr ohne fremde Hilfe bewältigen zu können.

In vielen Fällen zeichnet sich ein Wechsel über längere Zeit ab.

Aber oft drängt sich der Eintritt nach einem Spitalaufenthalt auf. In

diesem Fall bleibt dem Senior, der Seniorin wenig Zeit, sich mit

der Tatsache zurecht zu finden, nicht mehr in die vertraute Umgebung

zurückkehren zu können. Eine Anschlusslösung muss

rasch gefunden werden, da der Aufenthalt im Spital auf die medizinisch

notwendige Hilfe begrenzt ist.

Die Suche nach einem geeigneten Alters- oder Pflegeheim richtet

sich einerseits nach den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen

und ihrer Angehörigen, andererseits nach freien Zimmern

oder der Länge der Wartelisten. Wahlmöglichkeiten stossen aber

oft auch an Grenzen der Finanzierbarkeit.

Unterschiedliche Kosten

Alters- und Pflegeheime sind in unterschiedlichen Rechtsformen

und Trägerschaften organisiert, öffentlich oder privat, gemeinnützig

oder unternehmerisch orientiert. Privatwirtschaftliche Unternehmen

sind in der Tarifgestaltung frei. Die Kosten in den unterschiedlichen

Institutionen sind nicht gleich. Das gibt einen gewissen

Wettbewerb, was gut ist, auch für die öffentlichen Einrichtungen.

Die Aufenthaltskosten setzen sich aus der Tagestaxe (auch Hoteltaxe

genannt), der Pflegetaxe sowie weiteren Zusatzkosten für

spezielle Leistungen, zusammen. Die Institution bestimmt die

Höhe der Hoteltaxe und die Tarife in den unterschiedlichen Pfle-

8

gestufen. Die Höhe der Pflegetaxe richtet sich nach dem Pflegeaufwand.

Dieser Aufwand wird in sogenannte BESA-Stufen eingeteilt;

die Krankenkasse leistet gemäss dieser Einstufung

Pflichtbeiträge.

Die Finanzierung des Aufenthalts

Die Pflichtleistungen der Krankenkasse und die Ergänzungsleistungen

sind limitiert. Bei der Wahl des Heimes ist die Finanzierbarkeit

genau abzuklären. Denn je nach Tarifgestaltung eines Heimes

reichen die laufenden Einkünfte sowie das vorhandene Vermögen

nicht für die Aufenthaltskosten. Das Defizit kann monatlich

weit über 1000 Franken betragen.

Das Alterskonzept des Gesundheitsamtes des Kantons Thurgau

hat zum Ziel, dass niemand bei Hilfsbedürftigkeit im Alter aus finanziellen

Gründen von den benötigen Hilfen ausgeschlossen

wird. Die Kosten sollen mit den eigenen Mitteln, den AHV-Renten,

den Beiträgen der Versicherer, den Ergänzungsleistungen zur

AHV und der Hilflosenentschädigung finanziert werden können.

Sozialhilfeabhängigkeit als Folge von Hilfs- und Pflegebedürftigkeit

soll nach Möglichkeit vermieden werden.

Falls der Aufenthalt mit den erwähnten Einkünften nicht finanziert

werden kann, klärt das Sozialamt den Anspruch auf ergänzende

Sozialhilfe ab und leistet die erforderliche finanzielle Hilfe. Rechtlich

sind die Angehörigen und das Gemeinwesen zur Unterstützung

verpflichtet. Die Unterstützung durch die Angehörigen geht

derjenigen durch das Gemeinwesen vor. Im Gegensatz zu den Ergänzungsleistungen

sind Sozialhilfeleistungen grundsätzlich

rückerstattungspflichtig und werden zurückgefordert. Bei der Notwendigkeit

von finanzieller Unterstützung durch Sozialhilfeleistungen

behält sich das Gemeinwesen vor, den Aufenthalt in ein gemeindeeigenes

Altersheim zu verlegen.

Das Alterszentrum Münchwilen – ein modernes Gemeinschaftswerk

Die Gemeinde Sirnach ist eine von 13 Vertragsgemeinden der Genossenschaft

"Regionales Alterszentrum Tannzapfenland" in

Münchwilen. Das Heim steht in erster Linie betagten Einwohnern

dieser Vertragsgemeinden offen. Die Kombination von geräumigem

Alters- und Pflegeheim ist modern und vorteilhaft. Die Bewohner

des Alterszentrums können ohne Hindernisse von einer

Stufe in die andere wechseln.

Das Alterszentrum in Münchwilen bietet betagten Menschen Alterswohnungen,

ein Alterswohnheim, Pflegeabteilungen und eine

geschützte Wohngruppe. Zudem können je nach Verfügbarkeit

Ferien- und Tagesplätze in allen Betreuungsstufen (ohne Wohnungen)

reserviert werden. Die Wohngruppe ist eine geräumige,

nach aussen abgeschlossene Abteilung für demente Patientinnen

und Patienten. Hier finden sie Freiraum und Sicherheit zugleich.

Die Fürsorgebehörde Sirnach hat das Alterszentrum Münchwilen

vor kurzem besichtigt und sich über die verschiedenen Wohn-,

Therapie- und Beschäftigungsmöglichkeiten informiert. Sie

konnte sich davon überzeugen, dass der Betrieb moderne Ansprüche

befriedigt und dass die Philosophie den Menschen und

seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt und ihm grösstmögliche

Autonomie zugesteht.


Gute Abklärung wichtig

Wer vor dem Übertritt die notwendigen Überlegungen anstellt und

die notwendigen Abklärungen trifft, vermeidet unliebsame Überraschungen.

So können im Alterszentrum Tannzapfenland die

Kosten für den Aufenthalt in der Regel mit den AHV- und BVG-

Renten, den Ergänzungsleistungen und der Hilflosenentschädigung

gedeckt werden. Heimbewohner, die mindestens 3 Jahre in

einer Vertragsgemeinde gewohnt haben, können zudem Beiträge

aus dem Solidaritätsfond erhalten. Bei Seniorinnen und Senioren,

die Sozialhilfe beziehen, spielen zudem die Kosten auch aus dem

Interesse der Gemeinschaft eine Rolle. Gerade hier ist das Pflegeheim

Tannzapfenland in der Regel die wirtschaftlichste und beste

Lösung, wobei ja auch die Qualität stimmt.

Die sozialen Dienste beraten die Bürgerinnen und Bürger gerne,

falls für Sie oder Ihre Angehörige der Eintritt in ein Alters- oder

Pflegeheim bevorsteht.

Monika Bosshart, Leiterin Soziale Dienste Sirnach

VOLKSSCHULGEMEINDE

Kandidatensuche für das Schulpräsidium

(Gesamterneuerungswahlen vom 8.02.2009)

Die Interpartei Sirnach hat eine "Findungskommission" zusammengestellt,

um geeignete Kandidaten und Kandidatinnen für das

Schulpräsidium zu finden. Die Kommission setzt sich aus Vertretern

aller Parteien, Vertretern aus der Schulbehörde und aus dem

Gemeinderat zusammen. Folgende Personen haben Einsitz in der

Kommission:

• Urs Genewein, FDP, Vorsitz und Vorsitz Interpartei, Wiezikon

• Michael Kressig, Grüne Partei, Sirnach

• Christoph Stutz, SVP, Sirnach

• Roland Zuberbühler, SP, Busswil

• Daniel Rohner, CVP, Sirnach

• Matthias Erne, Dorfverein, Wiezikon

• Cornelia Scheiwiller, Schulbehörde, Sirnach

• Kurt Baumann, Gemeindeammann, Sirnach

• Charlotte Steinacher, Schulpflegerin VSGS, Aktuariat,

Münchwilen

• Rony Dahinden, Schulpräsident, Sirnach

12 Kandidatinnen und Kandidaten haben sich für das Schulpräsidium

gemeldet. Auf Grund der Unterlagen wurden sieben Personen

zu einem "Hearing" eingeladen. Ein Kandidat hat dabei seine

Bewerbung wieder zurückgezogen. Die "Findungskommission"

hat sich intensiv mit den Kandidatinnen und Kandidaten befasst

und schlägt zwei Bewerber zur Wahl vor. Die Namen der Vorgeschlagenen

werden veröffentlicht, sobald der definitive Anmeldetermin,

12. Dezember 2008, abgelaufen ist.

Selbstverständlich können alle stimmberechtigten Personen, welche

ab 10.08.2009 in der Politischen Gemeinde Sirnach wohnen,

ganz unabhängig von der "Findungskommission", für das Schulpräsidium

kandidieren.

Am Samstag, 17. Januar 2009, 10.00 Uhr, findet im Dreitannensaal

eine öffentliche Vorstellung aller Kandidatinnen und

Kandidaten für das Schulpräsidium und für die Schulbehörde

statt.

"Rundschau" vom 12. November 2008

In der Rundschau des Schweizer Fernsehens vom 12.11.2008

wurde von einem Konflikt zwischen einem Elternpaar und der

Schule Sirnach berichtet. Zusammengefasst wurde folgende Aussage

gemacht:

"Eltern waren gezwungen, ihr Kind aus der Schule zu nehmen und

in eine Privatschule zu schicken, weil die Zusammenarbeit mit der

öffentlichen Schule unbefriedigend war."

Wir sind uns bewusst, dass bei Konflikten die Sichtweise sehr verschieden

sein kann. Trotzdem möchten wir hier einige Korrekturen

anbringen, da der sehr tendenziöse Bericht viele Halbwahrheiten

enthielt:

Im Bericht wurde der Anschein erweckt, dass die Schule und die

betroffene Lehrperson Gespräche verweigert hätten. Richtig ist,

dass in sehr vielen Gesprächen zwischen Eltern, Lehrperson,

Schulleitung und Schulpräsidium die Situation erörtert wurde und

diverse Lösungsansätze vorgeschlagen wurden. Das Verhalten

der sehr bewährten Lehrperson war gemäss unseren Regeln für

Konfliktbewältigung absolut korrekt.

Im Bericht wurde der Anschein erweckt, dass das betroffene Kind

in der Klasse ungerecht behandelt worden sei. Richtig ist, dass

das Disziplinarverfahren genau gleich angewendet wurde wie bei

anderen Kindern auch, welche ein Fehlverhalten zeigen.

Im Bericht wurde der Anschein erweckt, dass den Eltern infolge

schlechter Zusammenarbeit mit der Schule nur noch der Ausweg

über eine Privatschule blieb. Richtig ist, dass die Schule alles

daran setzte, um mit den Eltern eine gute Lösung zu finden. Es

wurden den Eltern drei verschiedene Alternativen innerhalb unserer

Schule – an verschiedenen Schul-Standorten mit verschiedenen

neuen Lehrpersonen – angeboten. Die Eltern waren beim

letzten gemeinsamen Gespräch einverstanden mit diesen Alternativen,

haben sich dann offenbar, zu unserem Bedauern, anders

entschieden.

Unsere Schule sucht nach einer guten Zusammenarbeit mit den

Eltern. Wo Menschen zusammen arbeiten, können aber auch

Konflikte entstehen, weil Ansichten eben sehr subjektiv sind. Es

ist uns ein Anliegen, dass wir die Sorgen der Eltern ernst nehmen.

Es ist aber auch ein Wunsch der Schule, dass die Eltern nicht sofort

die Partei der Schüler ergreifen, sondern auch offen sind für

die Argumente und Beobachtungen der Lehrpersonen.

Übertritt Sekundarschule

Die Schulbehörde hat das Reglement betreffend Übertritt in die

Sekundarschule und innerhalb der Sekundarschule leicht geändert.

Wie früher wird auch nach dem neuen Reglement nicht nur nach

den Schulnoten beurteilt, sondern auch das Arbeits-, Lern- und

Sozialverhalten berücksichtigt. Dazu wird das Formular F2 verwendet,

welches an das kantonale Zeugnis angepasst worden ist.

9


Für eine positive Beurteilung der Schüler sind somit 20 Punkte

beim Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten notwendig. Wenn diese

Punkte nicht erreicht werden, erfolgt eine Einstufung in eine tiefere

Stufe (Stammklasse G) oder in ein tieferes Niveau in den Niveaugruppen

Mathematik, Französisch, Englisch.

Die entsprechenden Reglemente wurden den Eltern der 6. Klassen

abgegeben. Weitere Interessierte können diese im Schulsekretariat

beziehen oder im Internet unter www.schule-sirnach.ch

herunterladen. Die Klassenlehrer der 6. Klassen und der Sekundarschule

geben an Elterngesprächen und Elternabenden gerne

weitere Erklärungen ab.

Internetauftritt der Volksschulgemeinde Sirnach

Der neue Internetauftritt der VSGS enthält neben den üblichen Informationen

neu auch eine Sammlung von Dokumenten für die

Eltern. Diese Plattform wird laufend erweitert. Das Internetportal

der Schule wird aber in Zukunft noch viel mehr enthalten, wie z.B.

Klassenauftritte und Übungsmaterial für die Schülerinnen und

Schüler aller Stufen. Unsere EDV-Spezialisten der Schule

(I-Scouts) arbeiten daran.

Daneben enthält die Internet-Plattform auch ein Extranet für alle

Lehrerinnen und Lehrer, in dem alle internen Reglemente, Formulare,

Protokolle, usw. schnell und aktuell abrufbar sind.

10

������������������������������������������

�������������������������������������������������������

������������������������������� �

� ����� � ����� � ������������� �

������� �� �� �� �� � � �

�������������������

���������������������

�������������������������������

����������������������

��������������������

���������������������

������������������������������������

� � � � � � �

� � � � � � �

� � � � � � �

�� �� �� �� �� � �

�� �� �� �� �� �� ��

�� �� �� �� �� �� ��

�� �� �� �� �� �� ��

������������������������������������ � � � � � � �

�������������������������������������� �� �� �� �� �� �� ��

������������ �� �� �� �� �� �� ��

��������������

�������������������������������������

�� �� �� �� �� �� ��

��������� �� �� �� �� �� �� ��

������������������� � � � � � � �

������� ���� ���� ���� � � ������������� �

��������� �������������������� � � �

� �������������������� � �

� ������������������������ � �

� �������������������� � �

����������������������������������������������������������������������������������


�����������������������������������������������������������������������

Wir freuen uns, wenn die Bevölkerung unserer Gemeinde die Homepage

der Schule rege besucht. Die Adressen lauten:

www.sirnach.ch oder www.schule-sirnach.ch

Weihnachtsferien 2008

Weihnachtsferien 2008:

Montag 22.12.2008 bis Sonntag 04.01.2009

Lehrerschaft, Schulleitung und Schulbehörde wünschen den Kindern

und Eltern besinnliche Adventstage, erholsame Ferientage

sowie viel Glück und Erfolg im kommenden Jahr 2009.

Für die Behörde und für die Schulleitung

Rony Dahinden, Präsident

Weihnachtsmarkt der VSG Sirnach

Freitag, 12. Dezember 2008, 16.30 – 20.00 Uhr, beim Oberen

Schulhaus, Sirnach (bei schlechter Witterung in der Turnhalle

Grünau)

Am Freitag, 12. Dezember 2008, findet der traditionelle Weihnachtsmarkt

der Primar- und Sekundarschule der VSG Sirnach

statt.

Über 150 Schüler basteln, werken und backen für diesen Verkauf.


Die Einnahmen gehen auch dieses Jahr zur Hälfte an die Hilfsorganisation

"sunechind", die das Kinderheim "Merim Bulagi" in Kirgistan

unterstützt. Elisabeth Dönni Minder und Thomas Minder,

die Initianten und treibenden Kräfte von "sunechind", werden am

Weihnachtsmarkt an einem Stand über ihre Arbeit informieren.

Das Heim erzielt seine Einkünfte teilweise durch Selbstsorge (Anbau

von Gemüse und ein paar Tiere, welche gehalten werden)

und durch Spenden von Privaten und Unternehmungen.

Die Mitarbeiter unterstützen die Kinder bei den Schularbeiten, erziehen

und pflegen sie.

Zurzeit schafft das Kinderheim zirka 20 Arbeitsplätze im Dorf. Fast

40 Kinder besuchen die Hauptschule und für die kleineren Kinder

gibt es ein so genanntes Vorbereitungsjahr. Einige der Kinder im

Heim sind äusserst begabt und haben in Schulwettbewerben der

Republik die vordersten Ränge belegt.

Das Hauptproblem des Kinderheims besteht im Moment darin,

genügend Lebensmittel und Kleider einkaufen zu können. Die

Winter in Kirgistan sind sehr lang und streng.

Ohne die Unterstützung von Privatpersonen oder wohltätigen Organisationen

ist an die Weiterführung des Kinderheims kaum zu

denken.

Unterstützen Sie mit einem Marktbesuch das Kinderheim "Merim

Bulagi". Sie sind herzlich eingeladen.

Lehrkräfte VSG Sirnach

Wir bieten auf den August 2009 wiederum eine

LEHRSTELLE ALS

FACHMANN / FACHFRAU BETRIEBSUNTER-

HALT

in unserer Schulgemeinde an.

Die Ausbildung richtet sich an Jugendliche, die die obligatorische

Schulzeit absolviert haben. Eine/e Fachmann/Fachfrau

für Betriebsunterhalt wartet Gebäude und technische Anlagen.

Sie üben vorwiegend praktische Tätigkeiten aus. Sie haben

Freude an der Arbeit im Freien (Pflege der Grünanlagen

und Plätze) sowie an Unterhalts- und Reinigungsarbeiten.

Handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, Zuverlässigkeit

und Diskretion sind wichtige Voraussetzungen für

diese Lehrstelle.

Wie sieht die Ausbildung aus?

• Dreijährige Lehrzeit

• Praktische Ausbildung in den verschiedenen Schulhäusern

• Einen Tag pro Woche fachlicher und allgemein bildender

Unterricht an der Berufschule Kreuzlingen

• Zusätzliche überbetriebliche Kurse für die Ausbildung

Bist Du interessiert? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung.

Für weitere Fragen steht Dir Andreas Rutz, Hauswart,

Tel. 079 419 43 72, gerne zur Verfügung.

Deine schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, aktuellen Zeugniskopien

und Foto sendest Du bitte an folgende Adresse:

Volksschulgemeinde Sirnach, Schulsekretariat, Postfach 94,

8370 Sirnach

Einladung zum Informationsabend

zum Thema Einschulung

"Vom Kindergartenkind zum Schulkind"

Mittwoch, 7. Januar 2009, 20.00 Uhr,

Aula Sekundarschulzentrum Grünau, Sirnach

Liebe Eltern

Wir, die Schulleitung Primarschule der VSG Sirnach,

die Kindergärtnerinnen,

die Unterstufenlehrerinnen,

der Heilpädagoge

freuen uns, Sie an diesem Abend begrüssen zu dürfen.

Themen:

• Vom Kindergartenkind zum Schulkind

• Ist unser Kind schulbereit?

• Regelklasse, Einschulungsklasse

• Die Heilpädagogik in der Schule

• Fragerunde

EW SIRNACH AG

Letzter Arbeitstag des "Hofinstallateurs"

Nach über 50-jähriger Betriebstreue bei der EW

Sirnach AG durfte Peter Glarner aus Bettwiesen

Ende Oktober 2008 seinen wohlverdienten

Ruhestand antreten.

Der letzte Arbeitstag

An seinem letzten Arbeitstag wurde er mit einem Zweispänner zu

Hause abgeholt. Die Fahrt führte ihn über die Strassen der verschneiten

Landschaft von Bettwiesen und Tobel-Tägerschen. Ein

letztes Mal besuchte er diverse langjährige Kunden, bei denen er

als "Hofinstallateur" gerne im Einsatz gestanden hatte. Die ganze

Mannschaft der EW Sirnach AG würdigte ihren langjährigen Kollegen

mit diversen Überraschungen. Es geschieht ja nicht alle

Tage, dass ein Mitarbeiter nach derart langer Dienstzeit verabschiedet

wird.

Beruflicher Werdegang

Ein Jahr nach seinem Eintritt in das damalige Elektrizitäts- und

Wasserwerk Sirnach trat er seine Ausbildung zum Elektromonteur

an. Nach seinem erfolgreichen Lehrabschluss durfte er an der

Seite seines Vaters, welcher damals Ortsmonteur in Bettwiesen

war, weitere Erfahrungen sammeln. Jahre später, nämlich nach

der Pensionierung seines Vaters, übernahm er als verantwortlicher

Ortsmonteur die Führung der Filiale und betreute die örtli-

11


chen Kunden bis zu seiner Pensionierung.

Nachfolger bereits in Bettwiesen tätig

Die EW Sirnach AG hat nun das Glück, mit Lukas

Stillhart in den eigenen Reihen einen zuverlässigen

Nachfolger gefunden zu haben.

Seit dem 1. November 2008 wird die Filiale Bettwiesen

bereits von ihm geführt, und einige Kunden

durften inzwischen auch schon seine

Dienste in Anspruch nehmen.

Der junge, aufstrebende Berufsmann bringt eine Grundausbildung

als Elektroinstallateur mit und hat sich fachlich stets weitergebildet.

Als diplomierter Sicherheitsberater ist er in der Lage, die

Kunden in allen Fragen rund um die Elektroinstallationen kompetent

zu beraten.

Lukas Stillhart freut sich auf seine neue Herausforderung in der Filiale

Bettwiesen. Wir sind überzeugt, dass er allen Kunden einen

fachkundigen Service bieten wird.

Dank

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der EW Sirnach AG danken

Peter Glarner für seine langjährige Betriebstreue und seinen beispielhaften

Einsatz und wünschen ihm viel Erfreuliches im Ruhestand.

Ferner danken sie der geschätzten Kundschaft für deren Treue

und Vertrauen, welches sie Peter Glarner während seiner gesamten,

aktiven Zeit entgegengebracht hat und hoffen, dass sie seinen

Nachfolger Lukas Stillhart ebenso schätzen wird.

Öffnungszeiten über Weihnachten/Neujahr

Büro und Betrieb der EW Sirnach AG bleiben über Weihnachten /

Neujahr von

Mittwoch, 24. Dezember 2008 bis und mit Freitag, 2. Januar

2009 geschlossen.

Im Notfall ist unser 24-Stunden-Servicedienst rund um die Uhr erreichbar.

Das Team der EW Sirnach AG wünscht allen Kunden eine frohe

und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und alles Gute zum

Jahreswechsel.

SPITEX SIRNACH

Spitex Sirnach – Ein herzliches Dankeschön

Mit der Adventszeit nahen auch schon die Feiertage und an vielen

Orten verbreiten in dieser Zeit Kerzen eine wunderbare Wärme. Es

ist die Zeit, wo man sich näher kommt und es ist nicht zuletzt die

Zeit um Danke zu sagen. Die Spitex Sirnach möchte sich bei der

Sirnacher Bevölkerung für das entgegengebrachte Vertrauen

ganz herzlich bedanken. Ein grosser Dank gebührt aber auch

dem Spitex-Team unter der Leitung von Caroline Maier, den freiwilligen

Rotkreuzfahrerinnen und Fahrern sowie den Helferinnen

und Helfern, welche für den Mahlzeitendienst im Einsatz stehen.

12

Herzlichen Dank! Der Vorstand der Spitex wünscht allen eine

schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und alles Gute für das

neue Jahr.

Lehrstelle Fachangestellte Gesundheit

Beginn Sommer 2009

Für das Jahr 2009 bietet die Spitex Sirnach eine Lehrstelle als

FaGe an.

Wenn Sie Freude haben am Umgang mit Menschen jeglichen

Alters die in verschiedenen Wohnsituationen leben, sind Sie

bei uns an der richtigen Adresse.

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Verschwiegenheit sind für

Sie keine Fremdwörter.

Erfahrungen im hauswirtschaftlichen Bereich sind erwünscht.

Auch die Fortbewegung bei Sonne, Regen, Wind und Schnee

ist Ihnen eine willkommene Abwechslung.

Wir bitten Sie, uns folgende Unterlagen zukommen zu lassen:

1. Motivationsschreiben zum Beruf und der Lehrstelle

2. Lückenloser Lebenslauf mit aktuellem Foto

3. Referenzangaben

4. Kopien der Schulzeugnisse und ev. auch Auswertungen

von Schnupperpraktika

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Frau Caroline Maier, Betriebsleitung der Spitex Sirnach

Tel. 071 966 12 47

Die schriftliche Bewerbung senden Sie bitte bis spätestens 5.

Januar 2009 an folgende Adresse:

Spitex Sirnach, Caroline Maier, Winterthurerstrasse 32, 8370

Sirnach

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

PRO SENECTUTE

Herzlichen Dank!

Herbstsammlung 2008 der Pro Senectute Thurgau

Liebe Spenderinnen und Spender von Busswil, Sirnach und Wiezikon.

Wiederum haben Sie mit Ihrer grosszügigen Unterstützung

zu einem erfreulichen Sammelerfolg beigetragen. Wie immer

kommen diese Spenden vollumfänglich bedürftigen Seniorinnen

und Senioren im Kanton Thurgau zugute.

Sammelergebnis von Busswil Fr. 2’103.00

Sammelergebnis von Sirnach Fr. 6’200.00

Sammelergebnis von Wiezikon Fr. 1’555.00

Für Ihr Wohlwollen danken wir Ihnen ganz herzlich und hoffen,

dass Sie uns auch im neuen Jahr wieder unterstützen werden. Ihnen

und Ihren Angehörigen wünschen wir frohe Festtage und alles

Gute für das neue Jahr 2009.

Pro Senectute Thurgau


VERANSTALTUNGEN

Gruppenausstellung

Angeliana Rahel Bäni, St. Margarethen – Blumensterne

und Rahel de Quervain, Wilchingen – Acrylbilder

Steht das genaue geometrische Arbeiten bei Angeliana Rahel

Bäni im Vordergrund und gewinnt seine Ausdruckskraft in der Zusammenstellung

und Anordnung zu Blumenarrangements, zeigen

die Acrylarbeiten von Rahel de Quervain vorallem Frauenporträts

mit ihren starken Gefühlen und Empfindungen.

Beide Künstlerinnen stellen zum ersten Mal aus.

Die Ausstellung im Café Huggi dauert noch bis zum 9. Januar

2009.

Öffnungszeiten:

Montag, Freitag 09.00 – 16.45 Uhr

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 09.00 – 20.00 Uhr

Samstag, Sonntag 11.15 – 16.45 Uhr

��������������������������������������

���������������������������������������

�����������������������������������

����������������������

������������������������������������

����������������������������


�������������������������������������

����������������������������


������ ��������������������������

� �� ������������������������

������ �


���������������������������

��������


�����������������������

���� � ������������

������������������������������������


����������������������������������

����������������������

Herzliche Einladung zum Tag der offenen

Tür

Weihnachtsfeier für Alleinstehende

im Alters- und Pflegeheim Grünau, Frauenfelderstr. 7, 8370 Sirnach

Donnerstag, 25. Dezember 08, 17.00 Uhr, in der Cafeteria

Wenn Sie am 25. Dezember abends nicht alleine sein wollen, laden

wir Sie herzlich ein diesen Abend mit uns in der Grünau zu

verbringen.

Programm

17.00 Uhr: Begrüssung und Apéro

musikalische Begleitung mit Fam. Meier

17.30 Uhr: Nachtessen

Anmeldung: bis spätestens 22. Dezember 2008,

Telefon 071 966 45 20

Wir freuen uns, mit Ihnen zusammen den Abend zu verbringen.

das Grünau – Team

Kosten: Menü Fr. 20.– pro Person, Getränke separat

TREMENDA FIESTA vom 27. Dezember 2008

Konzert mit CAÑAMBÚ aus Kuba

im Gemeindezentrum Dreitannen in Sirnach

Die sieben Musiker von

CAÑAMBÚ kommen alle aus

San Luis, einem Dorf ca. 50 km

von Santiago de Cuba entfernt.

Dieses Hinterland von Santiago

nennen die Kubaner Tierra Caliente

= heisse Erde. Dies nicht

nur wegen der fast ganzjährlich herrschenden Hitze, sondern

auch wegen der herzlich ausgelassenen Mentalität der Leute, die

ein heisses Ambiente verbreiten. Diese Tierra Caliente ist die

Wiege des Son Cubano, ein Rhythmus sowie ein Musikstil, der sogar

ein "gefrorenes Herz" zum Schmelzen bringt und dank dieser

menschlichen Kraft die ganze Welt erobert hat.

CAÑAMBÚ spielt einen authentischen, kreativen Son, d.h. diese

ursprünglichen Bauernmusiker spielen nicht nur, sondern sie leben

ihren Son, stets von Neuem, im Hier und Jetzt.

Untrennbar mit dem Son verbunden ist für die Soneros auch der

Tanz. Die Show der zwei professionellen Tänzer aus Santiago de

Cuba machen die Eleganz und Anmut des Son tradicional sichtbar.

Doch entscheidend für das Gelingen eines kubanischen

Festes ist die Verständigung des Publikums mit der Band. Die

TREMENDA FIESTA vom vergangenen Mai auf dem Bauerhof

Hanfgarten in Fischingen bei Dania und Daniel Dünner hat den

Musikern so gut gefallen (dem verehrten Publikum sowie den

Tänzern sei Dank!), dass sie unbedingt noch ein zweites Mal hier

spielen wollen. Wegen der fehlenden Winter-Infrastruktur findet

das nächste Konzert allerdings nicht in Fischingen sondern im

Gemeindezentrum Dreitannen in Sirnach statt. Lassen Sie sich die

Gelegenheit nicht entgehen, mitten im Winter Ihre Seele mit einer

TREMENDA FIESTA aufzuwärmen!

TREMENDA FIESTA präsentiert:

CAÑAMBÚ

Son Cubano

Samstag, 27. Dezember 2008, 20.30 Uhr, Gemeindezentrum

Dreitannen Sirnach TG

Türöffnung/Festwirtschaft mit Essen ab 19.00 Uhr

Eintritt Konzert: Vorverkauf Fr. 26.– / Abendkasse Fr. 30.–

Vorverkauf: Dania und Daniel Dünner, 071 977 17 47 oder Laila

Dünner, laila.duenner@gmx.ch

Tanzshow mit Yalenis und Yoanis direkt aus Santiago de Cuba

Grosse Tanzfläche, Holzparkett (Stöckelschuhe mit feinen Absätzen

kein Einlass!)

Mit freundlicher Unterstützung durch Kultur Südthurgau

13


Festliches Dreikönigskonzert für

Soli, Chor, Harfe, Orgel und Orchester

bei Kerzenlicht

am Dienstag, 6. Januar 2009, um 20.00 Uhr,

katholische Kirche St. Remigius, Sirnach

Wiederum einmalig in seiner Anlage präsentiert

sich das nächste Dreikönigskonzert: Musikalische

Leckerbissen der besonderen Art werden die Räume

der glanzvoll geschmückten Kirche erfüllen.

Die Besetzung des Orchesters mit Harfe, Streichern und Orgel ist

ganz auf die Klangmalerei der Französischen Romantik ausgerichtet.

Ein herausragendes Solistenquintett zusammen mit dem Konzertchor

der Kantorei Basserdorf steht wiederum unter der musikalischen

Leitung von Kantor Cornelius Bader.

Das zu Weltruhm gelangte Weihnachtsoratorium von Camille

Saint-Saëns bildet den klanglichen Höhepunkt des weihnächtlichen

Programms. Der Publikumsansturm ist jedes Mal gross! Wer

früh kommt, erhält sicher noch einen Sitzplatz.

Fremde Welten im Arttreff Sirnach

Manchmal beginnt eine Erfolgsgeschichte an

unscheinbaren Orten – und oft sind es Bilder

und Motive, die erst auf den zweiten Blick das

Besondere offenbaren. "Fremde Welten" heisst

die Ausstellung der Künstlerin Brigitte Fässler –

aufgewachsen in Sirnach. Es ist ein Glücksfall, dass die aussergewöhnlich

begabte und eigenwillige Fotografin im Arttreff in Sirnach

ihre Werke "Fremde Welten" ausstellen wird. Jedes Bild ist

eine Komposition für sich, erzählt Geschichten, setzt das Motiv ins

rechte Licht. Das "rechte Licht" ist oft ungewöhnlich inszeniert –

aber gerade darum wirken alle Bilder authentisch. Als Brigitte fünfzehn

Jahre alt war, begann sie mit einer alten Spiegelreflexkamera

zu fotografieren. "Ich wollte nie etwas abbilden, wie es ist, sondern

ein Bild neu gestalten", erzählt sie. "Menschen interessieren mich

und auch Geschichten denke ich mir gerne aus." Nach ihrer Ausbildung

zur Zeichnungs- und Werklehrerin arbeitete sie auf diesem

Beruf und entwickelte ihre künstlerische Seite immer weiter.

Zurzeit absolviert Brigitte Fässler ein Studium für Prozessarbeit

und Interaktionsleitung an der HGK, Basel. Zur Vernissage am 9.

Januar 2009, um 19.00 Uhr sind alle herzlich eingeladen.

Die Ausstellung dauert bis am 14. Februar 2009.

Öffnungszeiten:

Donnerstag: 14.00 bis 20.00 Uhr

Mittwoch und Freitag: 17.00 bis 23.00 Uhr

Samstag: 14.00 bis 18.30 Uhr

Buuremusig MG Sirnach

Sonntag, 11. Januar 2009, 14.30 Uhr

Neujahrskonzert

im Alters- und Pflegeheim Münchwilen

Die Buuremusig freut sich auf Ihren Besuch!

14

Gebetswoche für die Einheit der Christen 2009

Ökumenisches Gebet in Sirnach mit P. Brühwiler und A. Zedler

Donnerstag, 15. Januar 2009 in der Chilestube

der evang.-ref. Kirche

Donnerstag, 22. Januar 2009 im katholischen

Pfarreiheim

jeweils 19.00 bis 19.30 Uhr.

"Wir kommen als Christinnen und Christen aus getrennten Gemeinschaften

zusammen. Wir wissen um die Uneinigkeit. Welche

Schritte können wir tun, um zur vollen Gemeinschaft in Christus zu

kommen? Aus dem grossen Vertrauen, dass Gott zusammenfügen

kann, was Menschen getrennt haben, bitten wir Gott um seinen

Geist, damit wir einander näher kommen im Namen Jesu

Christi." A. Zedler

Abschluss der Allianz Gebetswoche

Sonntag, 18. Januar 2009, 09.30 Uhr in den Räumen der FEG

Zum Abschluss der Allianzgebetswoche feiern die Evangelischreformierte

Kirchgemeinde Sirnach und die Freie Evangelische

Gemeinde Sirnach und Umgebung einen gemeinsamen Gottesdienst

zum Thema "Segen empfangen und weitergeben".

Kindern und Jugendlichen wird ein separates Programm angeboten.

Prediger B. Oswald und Pfarrerin Y. Schönholzer

Pro Senectute Kurse Januar 2009

Im Januar 2009 starten wieder Computerkurse im Bereich Einstieg,

Aufbau und Internet/E-Mail.

Informieren Sie sich kostenlos:

Donnerstag, 22. Januar 2009, 09.00 – 12.00 Uhr

Sirnach, Hefel Informatik, Frauenfelderstr. 49

Auskunft und Anmeldung:

Pro Senectute Thurgau Tel. 071 626 10 83

Senioren-Mittagstisch

Donnerstag, 8. Januar 2009, 11.30 Uhr, im Rest. Sonne, Busswil

(Samstag Ruhetag)

Anmeldung bis 5. Januar 2009 unter 071 923 40 90.

Für Fahrdienst bitte bei Trudy Scherrer, 071 923 86 10 oder

ts@tbwil.ch anmelden.

Vorschau Füürbäse 2009

Auch an der Fasnachtseröffnung 2009 werden

die "Füürbäse" wieder zu sehen sein.

Hast Du Lust, auch einen "Füürbäse" zu

bauen und am 19. Februar 2009 anzuzünden? Dann reserviere Dir

eines der folgenden Daten für den "Bäsebau".

• Freitag, 23. Januar 2009, ab 17.00 Uhr

• Samstag, 24. Januar 2009, ab 09.00 – 20.00 Uhr

• Mittwoch, 28. Januar 2009, ab 17.00 Uhr

• Freitag, 6. Februar 2009, ab 17.00 Uhr


• Samstag, 7. Februar 2009, ab 09.00 – 20.00 Uhr

• Mittwoch, 11. Februar 2009, ab 17.00 Uhr

Das notwendige Material wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Wer weiss, wie eine Axt und ein Hammer in die Hand zu nehmen

sind, wird keine Probleme haben, in 2-3 Stunden sich seinen Besen

in der gewünschten Grösse zu bauen. Interessenten melden

sich bei Peter Kayser, Sirnach 071 960 05 05,

peter.kayser@sifa.ch oder informieren sich im Internet unter

www.sifa.ch.

FAHRPLANWECHSEL DER SBB

Änderungen für die Gemeinde Sirnach

Ab Sonntag, 14. Dezember 2008 verkehren auf dem Netz zusätzliche

Züge und einige Destinationen werden besser und schneller

erreicht. Auch die Gemeinde Sirnach profitiert von diesen Neuerungen.

Auf der Linie S35 Wil – Winterthur wird der Halbstundentakt

auch am Wochenende eingeführt und wird zudem täglich um

eine Stunde verlängert.

S35 ab Sirnach Richtung Winterthur / ab Gleis 2

05.15, 05.45, 06.15, 06.45, A) 06.54, 07.15, 0745, nachher halbstündlich

bis 20.15, 20.45, 21.45, 22.45, 23.45.

S35 ab Sirnach Richtung Wil / ab Gleis 1

05.42, 06.12, 06.42, 07.12 nachher halbstündlich bis 21.12, 21.42,

22.12, 23.12, 00.12.

A) = Montag-Freitag, Schnellzug bis Zürich HB

Die neuen Ostwind-Fahrpläne können auf dem Einwohneramt Sirnach

bezogen werden.

BÜRGERPROTEST FLUGLÄRM

HINTERTHURGAU

Das Flugzeug, die heilige Kuh

Die echte Kuh hat es heutzutage nicht leicht. Auch wenn sie zu

den Bio-Kühen gehört, rechnet man ihr gnadenlos vor, welche

Verbrechen sie klimatechnisch mit jedem Rülpser begeht.

Einer der grössten Verursacher von klimaschädlichem Kohlenmonoxid

CO2 aber wird gänzlich geschont: die Flugindustrie. Sie

wird von jeglichen Verpflichtungen ausgeklammert. Zum einen ist

das Kerosin für die Flugzeuge aus unerfindlichen Gründen von

der Benzinsteuer befreit. Zum anderen belastet kein Fortbewegungsmittel

das Klima so sehr wie ein Düsenjet. Die Fluglobby

und ihre Auftraggeber sind für 10 % des CO2 Ausstosses und für

über 14 % der gesamten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich.

Die Folgen trägt die Luft, tragen die Gletscher, trägt das Klima

und tragen unsere Nachkommen. Denn das klimaschädliche Kohlendioxid

wird erst nach rund 120 Jahren in der Atmosphäre abgebaut.

Ein paar Vergleiche zur Klimabelastung

Ein Überseeflug eines Passagiers verursacht so viele CO2-Emissionen

wie ein Durchschnitts-Schweizer in 4 Monaten. Auf dem

Flug Zürich-New York und zurück verbraucht ein Passagier etwa

so viel Treibstoff wie das Auto eines Durchschnitts-Schweizers in

einem ganzen Jahr.

Ein Teneriffa-Flug und zurück ist etwa so klimaschädlich wie ein

ganzes Jahr Auto fahren.

Was tun?

Politisch: Die Flugindustrie zur Verantwortung ziehen. Jeder

kleine Töfflifahrer zahlt mit jedem Liter Benzin auch Benzinsteuer.

Die grosse Flugindustrie muss gerechterweise auch zur Kasse gebeten

werden. Und ihre Umweltbelastungen drastisch verkleinern.

Persönlich: Bewusster reisen. Unnötige Billigstflüge meiden. Bei

kurzen Strecken wenn immer möglich öffentliche Verkehrsmittel

wählen. Die Züge sind in den letzen Jahren viel schneller geworden.

Hochgeschwindigkeitszüge kommen schnell, klimafreundlicher

und mitten in der gewünschten City an. Bei unumgänglichen

Langstreckenflügen vielleicht ein myclimate ticket lösen. Dabei

kompensiert man die schädlichen Auswirkungen des Fluges aufs

Klima mit einem Klimaschutzprojekt. Mehr darüber findet sich auf

www.myclimate.org.

Informieren Sie sich über unsere Aktivitäten auf unserer Website

www.fluglaerm-htg.ch.

Herzlichst, Ihre Kerngruppe Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau

IN EIGENER SACHE

Öffnungszeiten über Weihnachten/Neujahr

Gemeindeverwaltung

Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind ab Mittwoch, 24. Dezember

2008 bis und mit Sonntag, 4. Januar 2009 geschlossen.

In dringenden Fällen erreichen Sie die Gemeindeverwaltung am

24.12. bis Mittags, 29./30.12. ganztags und am 31.12. bis Mittags,

unter Tel. 071 969 34 55.

Todesfälle

Bei Todesfällen über die Feiertage wenden Sie sich bitte direkt an

Vreni Brühlmann, Bestattungsdienst, St. Margarethen, Telefon

071 966 55 06.

Kantonale Ämter

Das Grundbuch- und Betreibungsamt sowie das Zivilstandsamt

Bezirk Münchwilen bleiben ebenfalls von Mittwoch, 24. Dezember

2008 bis und mit Sonntag, 4. Januar 2009 geschlossen.

Ab Montag, 5. Januar 2009 sind die Schalter der Gemeindeverwaltung

und der kantonalen Ämter wieder wie gewohnt geöffnet.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und

einen guten Start ins 2009!

15


VERANSTALTUNGSKALENDER SIRNACH

16

Suchen Sie einen Parkplatz?

Die Politische Gemeinde vermietet an zentrumsnaher Lage

(Winterthurerstrasse 14) in Sirnach per sofort oder nach Vereinbarung

2 Auto-Abstellplätze

zu je Fr. 40.– pro Monat

Weitere Autoabstellplätze stehen auf dem Parkplatz an der

Wilerstrasse (zwischen Haus Nr. 27 und 31) ebenfalls zu je

Fr. 40.– pro Monat zur Verfügung.

Haben Sie Interesse? Gerne erteilen wir Ihnen weitere Auskünfte.

Auskunft: Politische Gemeinde Sirnach

Liegenschaftenverwaltung

Werner Ott, Tel. 071 969 34 28

oder E-Mail: ott@sirnach.ch

Wann Was Wer Wo

Dezember 2008

12.12., 16.30 Uhr Weihnachtsmarkt Volksschulgemeinde Sirnach Oberes Schulhaus, Sirnach

12.12., 20.00 Uhr Weihnachtskonzert Universal Brass Band Wil Kath. Kirche, Sirnach

13.12., ab 10.00h FARO – Oase FARO Schule Fischingerstr. 51, Sirnach

13.12., 14.00 Uhr Kerzenziehen im Advent Jugendkafi Underground Evang. Kirche, Sirnach

25.12., 17.00 Uhr Weihnachtsfeier für Alleinstehende Alters- und Pflegeheim Grünau Frauenfelderstr. 7, Sirnach

27.12., 20.30 Uhr Cañabu Tremenda Fiesta Dreitannen, Sirnach

Januar 2009

04.01. Neujahrsapéro Politische Gemeinde Sirnach Mehrzweckgebäude, Egg

06.01., 20.00 Uhr Festliches Dreikönigskonzert Cornelius Bader Kath. Kirche, Sirnach

07.01., 20.00 Uhr “Vom Kindergartenkind zum Schulkind” Volksschulgemeinde Sirnach Aula Grünau, Sirnach

08.01., 11.30 Uhr Senioren-Mittagstisch Pro Senectute Rest. Sonne, Busswil

09.01., 19.00 Uhr Vernissage: “Fremde Welten” Arttreff Arttreff, Sirnach

11.01., 14.30 Uhr Neujahrskonzert Buuremusig MG Sirnach Alters- und Pflegeheim,

Münchwilen

15.01., 19.00 Uhr Ökumenisches Gebet Evang. und Kath. Kirchgemeinde Chilestube ev. Kirche, Sirnach

15.01., 20.00 Uhr Herr Regierungsrat Dr. Kaspar Schläpfer

Referat: “Der Thurgau vor neuen Herausforderungen”

Männerverein Sirnach Saal Gasthof Löwen, Sirnach

17.01., 10.00 Uhr Vorstellung der Kandidatinnen und

Kandidaten für das Schulpräsidium Volksschulgemeinde Sirnach Dreitannen, Sirnach

22.01., 19.00 Uhr Ökumenisches Gebet Evang. und Kath. Kirchgemeinde Kath. Pfarreiheim, Sirnach

Öffentliche Veranstaltungen sind schriftlich mitzuteilen an:

Max Egli, Weingartenstr. 10, 8372 Wiezikon, Tel. 071 966 47 25 oder per E-Mail: vereinsobmann@sirnach.ch

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine