Peiner Wirtschaftsspiegel Wirtschaftsspiegel

paz.extra.de

Peiner Wirtschaftsspiegel Wirtschaftsspiegel

Peiner Wirtschaftsspiegel

Aus dem Inhalt

Seite 8

Interview

Ernährungswirtschaft

steht vor großen

Herausforderungen

Seite 12

Wachstum

Rausch produziert

Edel-Schokolade am

laufenden Band

Wirtschaftsmagazin für den Landkreis Peine

Ausgabe 03 01 ; ; 2004 2010

Seite 26

Tourismus

Bierwagen

NDR-Fernsehteam

trat im Peiner Land

Christian

in die Pedalen Foto:

Wirtschaftsspiegel


Inhalt Impressum

Impressum Impressum

Inhalt Inhalt

Seite 3

Editorial

Seite 4

Aktuelles aus

der Wirtschaft

Seite 6

Wachstumsmarkt

Die

Ernährungsbranche

bleibt eine tragende

Säule der deutschen

Wirtschaft

Seite 10

Direktvermarktung

Bei Experimenten

rund um die Wurst

hat Harald Lüddeke

die Nase vorn

Peiner Wirtschaftsspiegel – Wirtschaftsmagazin für den Landkreis Peine

Seite 14

Bio-Backwaren

Das Geschäft mit

gesundem,

schmackhaftem

Gebäck brummt

Seite 16

Internethandel

Pepper-King schickt

feuriges Gemisch

namens Sauce

um die Welt

Seite 18

Restaurantbetrieb

Balladins-Hotel

serviert Leckereien

aus dem Hause

Eugen Block

Seite 20

Teamerweiterung

Daniel Göbeke

führt Unternehmen

sicher durch den

Förderdschungel

Seite 21

Förderprogramme

Finanzielle

Unterstützung soll

Investitionen

erleichtern

Seite 22

Innovationen

Im „blauen Meer“

mit unkonventionellen

Produktideen

zum Erfolg

Seite 23

Beratung

„Innovationen können

in Unternehmen zu

jeder Zeit an jedem Ort

entstehen“

Seite 24

Ausbildung

Lars Calmbach lernt

auf dem Ilseder

Hüttengelände das

Veranstaltungsgeschäft

Seite 25

Veranstaltungen

wito gmbh bietet

Informatives rund

um den

Unternehmenserfolg

Seite 28

Industrie-Verein

Mitglieder besuchten

Steuerberater,

Rechtsanwälte und

die PAZ

Seite 30

Bankentipp

Unternehmenschefs

sollten strukturierten

Notfallplan vorhalten

Seite 32

Kult(ur)stätte

„Tolle Lacation“

Ilseder Gebläsehalle

bekam großes Lob

aus München

Seite 34

Reiterferien

Mareike Höper bietet

Spaß und Abenteuer pur

auf dem Plockhorster

Ponyhof

Impressum

Herausgeber

Wirtschafts- und

Tourismusfördergesellschaft

Landkreis Peine mbH

in Kooperation mit der

Peiner Allgemeinen Zeitung

GmbH & Co. KG

Redaktion

Melanie Stallmann

text-markt.de, Peine

Jörg Lünsmann (verantwortlich)

Thomas Kröger

Geschäftsführer

Claas Schmedtje

Anzeigenverkaufsleitung

Carsten Winkler

Verantwortlich für Anzeigen

Claas Schmedtje

Herstellung Satz

Peiner Allgemeine Zeitung

Druck

Göttinger Tageblatt

GmbH & Co KG,

Dransfelder Straße 1,

37079 Göttingen

Auflage

5 000 Exemplare

Anschrift

Werderstraße 49, 31224 Peine

Telefon 0 51 71 / 406-120

wirtschaftsspiegel@paz-online.de


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Liebe Leserinnen

und Leser,

��Greenpeace hat bei vielen Menschen

die höchste Glaubwürdigkeit, Lebensmittelkonzerne

und Schlachtunternehmen

dagegen stehen nach der Politik am

schlechtesten dar. Zu diesem Ergebnis

kommt eine Studie der Universität

Göttingen. Wundert Sie das?

Trotz aller „Geiz ist geil“-Tendenzen

insbesondere bei typischen Konsumartikeln

wie Fernsehern, Handys und

Musikanlagen: Viele Verbraucher sehnen

sich nach Produkten, die eine gewisse

Natürlichkeit besitzen. Das zeigt sich

insbesondere bei Lebensmitteln. Qualität

und lokale sowie regionale Bezüge

erleben einen Bedeutungsschub, der

Bio-Markt boomt und zumindest

diejenigen, die es sich leisten können,

sind bereit, für Produkte mit den

genannten Eigenschaften mehr Geld

auszugeben.

Und was hat das alles mit dem Landkreis

Peine zu tun? Mehr als man

gemeinhin denkt. Denn Niedersachsen

ist trotz seiner industriellen Schwerpunkte

weiterhin ein Agrarland mit

einer hoch entwickelten Lebensmittelindustrie

– was auch unser Landkreis

beweist.

Tiefe und aus meiner Sicht hochinteressante

Einblicke in die lokale „Szene“

bekommen Sie in diesem Wirtschaftsspiegel.

Bei Einblicken müssen wir es

leider bewenden lassen, weil der Platz,

der uns zur Verfügung steht, limitiert ist –

und beispielsweise noch von Härke zu

schwärmen, wären ja nun wirklich auch

Eulen nach Peine tragen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der

Lektüre. Vielleicht bereichert ein im

Landkreis hergestelltes Produkt demnächst

ihren Speise- und „Genussplan“.

Ihr Gunter Eckhardt

Geschäftsführer

der wito gmbh

Editorial

3


4

Aktuelles

Aktuelles aus der Wirtschaft

���Imagegewinn durch

regionale Produkte

Regionale Spezialitäten können

offensichtlich zu Erfolgsbausteinen

im Tourismusmarketing

von Städten und ländlichen

Regionen werden, denn:

Umfragen zufolge wünschten

sich drei Viertel der deutschen

Verbraucher mehr Lebensmittel

aus ihrer Umgebung, wie

Werner Detmering von der

Marketinggesellschaft der

niedersächsischen Land- und

Ernährungswissenschaft jüngst

auf dem Forum „Stadtmarketing“

der Industrie- und

Handelskammer Hannover

berichtete.

���Lebensmittel sind für

immer mehr Verbraucher

„eigentlich zu billig"

Die deutsche Ernährungswirtschaft

wird von den Verbrauchern

offensichtlich sehr unterschiedlich

wahrgenommen:

Während rund ein Drittel der

Konsumenten Produktivitätsaspekte

und die damit verbundenen

Preiseffekte für gut

befindet und Vertrauen in die

Lebensmittelwirtschaft hat,

stehen den produktionstechnischen

Errungenschaften der

Ernährungswirtschaft rund

Prozent äußerst negativ gegenüber.

Zu diesem Ergebnis

gelangt eine aktuelle Studie

des Lehrstuhls Marketing für

Lebensmittel und Agrarprodukte

der Georg-August-

Universität in Göttingen.

Nach Aussage des leitenden

Professors Achim Spiller zeige

die Studie einen klaren Trend

auf: „Immer mehr Verbraucher

verspüren eine Sehnsucht nach

Natürlichkeit als Ergebnis der

zunehmenden Entfremdung

von der Lebensmittelproduktion“,

erklärte er.

Enorme Ertragssteigerungen

Die von der Industrie viel

gepriesene Effizienz und

Technologisierung werde vom

Konsumenten als „negative

Vor allem Gastronomen und

Lebensmitteleinzelhändler

griffen diesen Trend bereits

auf und versuchten, sich mit

eigenen Regionalprogrammen

oder -marken von Mitbewerbern

abzusetzen. „Mit messbarem

Erfolg“, betonte er.

Ländliche Regionen und Städte

konkurrierten in einer Vielzahl

von Märkten untereinander:

um Touristen, Einwohner,

Investoren sowie Fördermittel,

Steuern und vieles mehr.

Eigene Produkte könnten dabei

erheblich zur Imagesteigerung

der Region oder Kommune beitragen,

wie er an verschiedenen

Beispielen, wie auch dem

Nienburger Spargel, deutlich

machte.

Veränderung von Naturprozessen“

angesehen. Auch die

mit der Effizienzsteigerung

verbundenen Preissenkungen

würden nicht mehr als legitimes

Ziel der Agrarproduktion

gelten. Vielmehr seien immer

mehr Verbraucher der Meinung,

dass Lebensmittel

„eigentlich zu billig“ seien,

betonte der Agrarökonom, der

in diesem Zusammenhang

auch auf die fundamentalen

���Kennzeichnung bei

Produkten für Diabetiker

soll entfallen

Nach einem Beschluss des

Bundesrates wird es in den

Regalen des Lebensmittelhandels

schon bald keine speziell

gekennzeichneten Produkte

für Diabetiker mehr geben.

Das heißt: Hinweise, wie „für

Diabetiker geeignet“ oder

„zur besonderen Ernährung bei

Diabetes Mellitus im Rahmen

eines Diätplans geeignet“,

werden von den Produkten

verschwinden. Grund für die

Änderungen seien neue wissenschaftliche

Erkenntnisse, die

nach Aussagen des Bundes-

Entwicklungen in der Landwirtschaft

verwies: Konnte ein

Landwirt in Deutschland in

den Fünfzigerjahren noch zehn

Menschen ernähren, habe

dieser Faktor in 2008 bereits

bei 148 Menschen gelegen.

Der Hektarertrag für Weizen

und Kartoffeln habe sich in

dieser Zeit verdoppelt. Die

mittlere Milchleistung einer

Kuh sei im gleichen Zeitraum

von 2480 Kilogramm im Jahr

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

instituts für Risikobewertung

die bisherige Kennzeichnung

überflüssig machen, denn:

War es früher allgemeine

Auffassung, dass Glucose,

Saccharose und Maltose für

Zuckerkranke nicht geeignet

sind, gelten für Diabetiker heute

die gleichen Empfehlungen, die

auch allgemein im Rahmen

einer ausgewogenen Ernährung

Anwendung finden. Dadurch

würden die speziellen Kennzeichnungen

überflüssig.

Für die Umsetzung der neuen

Verordnung gilt eine Übergangsfrist

von zwei Jahren,

maximal dürfen die Produkte

bis zum Erreichen des MHD

geführt werden.

1950 auf 6827 Kilogramm

gestiegen. Hinzu komme, dass

im 21. Jahrhundert die Versorgung

mit Lebensmitteln so weit

entwickelt sei, dass nur noch

zwei Prozent der deutschen

Bevölkerung in der Landwirtschaft

arbeiten müsste, führte

er weiter aus. Und gleichzeitig

müsse die nicht landwirtschaftliche

Bevölkerung nur noch

14 Prozent ihres Einkommens

für die Ernährung aufwenden.

Laut aktueller Studie konnten Landwirte den Hektarertrag für Weizen seit den 50er-Jahren verdoppeln. Foto: Claas


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Baustoff Brandes feierte

111. Geburtstag mit zünftigem Fest

��Einen gehörigen Grund zum

Feiern gab es jüngst beim

Peiner Bauzentrum Brandes,

denn: 111 Jahre ist es her, dass

sich der Dachdeckermeister

Heinrich Brandes zum Schritt

in die Selbstständigkeit entschloss

und an der Hopfenstraße

in Peine seinen kleinen

Betrieb zur Fertigung von

Zementdachplatten eröffnete.

Mittlerweile hat sich daraus

ein stattlicher Baustoffhandel

entwickelt, der sich mit insgesamt

sechs Standorten längst

deutschlandweit

einen Namen gemacht hat.

„Anlass genug für ein zünftiges

Fest“, waren sich die geschäftsführenden

Gesellschafter

Ulrike Brandes-Peitmann und

Hans-Heinrich Brandes sowie

Das Bauzentrum Brandes ist mittlerweile an sechs Standorten deutschlandweit

vertreten.

Geschäftsführer Ruffin

Chmielus einig. Und so wurde

in dem Familienunternehmen

gemäß der „dreifachen Eins“

im Geburtstag gleich drei Tage

lang gefeiert.

600 geladene Gäste kamen

allein zum traditionellen bayerischen

Abend im Festzelt auf

dem heutigen Firmengelände

an der Dieselstraße im Gewer-

Aktuelles

begebiet, bevor es mit einem

Tag der offenen Tür und zahlreichen

Aktionen sowie einem

musikalischen Frühschoppen

weiterging.

„Ein kleines Dankeschön an

unsere zahlreichen Kunden,

Lieferanten und Partner, die

uns bereits seit Jahrzehnten

die Treue halten“, hieß es in

der Unternehmensführung.

Ruffin Chmielus, Ulrike Brandes-Peitmann und Hans-Heinrich Brandes (von links)

starteten im Stederdorfer Gewerbegebiet eine große Geburtstagsfeier.

5


6

Titelgeschichte

Die Ernährungswirtschaft bleibt

bedeutende Wachstumsbranche

Die Vermarktung schmackhafter Produkte direkt vor Ort gewinnt auch bei den

Unternehmern der Lebensmittelwirtschaft im Peiner Land – hier Henning Peyers –

zunehmend an Bedeutung.

��Ob frische Brötchen, Brote

oder Gebäck, Milchprodukte,

Süßwaren oder auch schmackhafte

Fleisch- und Wurstwaren

sowie erntefrisches Obst und

Gemüse – wohl kaum eine

Branche in Deutschland ist

von einer derartigen Vielfalt

geprägt wie die Ernährungswirtschaft.

Rund 100 Millionen

Menschen werden von ihr

tagtäglich mit ungezählten

Produkten versorgt und gerade

während der Wirtschafts- und

Finanzkrise, die sie vergleichsweise

glimpflich überstand,

hat sie einen bedeutenden Beitrag

zu Wohlstand, Wachstum

und Beschäftigung geleistet.

Und hat eine tragende Rolle

in der gesamten Säule des

Systems gestellt, denn:

Gegessen und getrunken wird

bekanntlich immer.

Aber dennoch: Auch oder

gerade diesem vorwiegend

mittelständisch geprägten

Zweig, in dem weit mehr

als 500 000 Menschen

beschäftigt sind, scheinen

Probleme nicht erspart zu

bleiben.

Denn vor allem der ruinöse

Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel

macht ihm schwer

zu schaffen. Immerhin führten

die Preissenkungsrunden

letztlich zum stärksten

Umsatzrückgang, den die

Branche seit Bestehen der

Bundesrepublik zu verzeichnen

hatte. Während die

Verbraucher davon profitieren,

wird die Ertragsdecke in vielen

Unternehmen immer dünner,

sodass Investitionen und damit

auch Innovationen entfallen.

Das heißt: Alternativen müssen

her.

Wachstumsmotor Export

Zum entscheidenden Wachstumsmotor

könnte sich daher

das Exportgeschäft entwickeln,

denn schlechte Preise und

Erträge im eigenen Land machen

es für die Unternehmen

unabdingbar, den Ausbau des

internationalen Geschäfts voranzutreiben.

„Die Erschließung

ausländischer Absatzmärkte

gilt neben der Optimierung des

Kostenmanagements und entsprechender

Gestaltung der

Abgabepreise an den Handel

als strategisches Muss für die

Ernährungsindustrie“, heißt es

zum Beispiel bei der Bundesvereinigung

der Deutschen

Ernährungsindustrie. Wobei die

Exportquote von 26 Prozent –

vor zehn Jahren lag sie bei

lediglich 17 Prozent – schon

jetzt den Weg in die Internationalisierung

belege. Gleichzeitig

mache dieser Wert deutlich,

dass Lebensmittel „Made in

Germany“ von den Kunden

hoch geschätzt werden und

der Vertrieb erhebliche Wachstumspotenziale

biete.

Regionale Vermarktung

Daher sollten die Unternehmer

die große Chance, die ihnen

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

der Export bietet, unbedingt

nutzen, um weiterhin auf der

Erfolgsspur zu bleiben.

Gleichzeitig aber stehen sie vor

der großen Herausforderung,

den Absatzmarkt vor der eigenen

Tür nicht aus den Augen

zu verlieren, denn: Umfragen

zufolge wünschen sich immer

mehr Verbraucher Lebensmittel

aus ihrer nächsten Umgebung

und würden dafür sogar

gern etwas tiefer in die Tasche

greifen. Daher kommt dem

Thema Regionalvermarktung –

zum Beispiel in Form von Hofläden

– eine immer größere

Bedeutung zu.

„Regionalität ist kein kurzfristiger

Trend, sondern eine langfristige

Nachfrageorientierung,

die sich lokal und regional, so

auch in der Region Peine,

wiederfindet“, weiß auch Dr.

Christian Schmidt, Geschäftsführer

der Marketinggesellschaft

der niedersächsischen

Land- und Ernährungswirtschaft.

Daher sollten zusätzliche

Maßnahmen zur Förderung

der Regionalvermarktung

auch im Sinne des Verbrauchers

dringend auf- und

ausgebaut werden. „Zumal

der Bedarf definitiv vorhanden

ist.“

© Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V .


8

Interview

„Das Ernährungsgewerbe muss

Märkte eigenständig mitgestalten“

Dr. Christian Schmidt ist Geschäftsführer

der Marketinggesellschaft

der niedersächsischen Land- und

Ernährungswirtschaft.

Wie ist das turbulente Wirtschaftsjahr

2009 für die

niedersächsische Ernährungswirtschaft

verlaufen?

Wahrscheinlich normaler, als es

die Prognosen vermuten ließen.

Zwar schlägt die Finanzkrise

noch immer auf die Realwirtschaft

durch und birgt erhebliche

Unsicherheiten, doch die

Binnennachfrage wächst und

der Export hat sich stabilisiert.

Auch in schlechten Zeiten wird

bekanntlich gegessen und

getrunken. Und so war es den

vielen mittelständischen, familiengeführten

Unternehmen

möglich, auch ohne „Abwrackprämie“

und Sonderbeihilfen

des Staates die wirtschaftliche

Stabilität im ländlichen Raum

zu sichern.

Die Grenzen des Wachstums

im Inland werden immer

offensichtlicher. Unter welchen

Bedingungen kann der Export

für die Unternehmen des

Ernährungsgewerbes ein

attraktiver Weg sein?

��Nach dem Kraftfahrzeuggewerbe ist die Agrar- und

Ernährungswirtschaft zweitwichtigster Wirtschaftszweig

in Niedersachsen, der in nahezu allen Regionen unseres

Bundeslandes – so auch in Peine – eine tragende Säule

darstellt. Im Interview mit Melanie Stallmann sprach

Dr. Christian Schmidt, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft

der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft,

über Sorgen und Probleme, aber auch die

großen Chancen des Gewerbes.

Niedersächsische Agrarprodukte

und Lebensmittel werden zu

rund 28 Prozent außerhalb

Deutschlands vermarktet.

Insgesamt verbleiben jedoch

94 Prozent aller Waren in der

EU-27, was dann in der Regel

als innergemeinschaftlicher

Handel und nicht mehr als

Export bezeichnet wird. Der

Export in sogenannte Drittländer,

wozu unter anderem

die sogenannten BRIC-Staaten

Brasilien, Russland, Indien und

China zählen, beträgt insofern

nur rund sechs Prozent des

niedersächsischen Gesamtvolumens.

Den Unternehmen,

die außerhalb Deutschlands

vermarkten, kommt in der

Regel zugute, dass sie auch

im Lebensmittelbereich das

Image „Made in Germany“

nutzen und sogar befördern

können. Neben hochwertigen

Lebensmitteln spielt dabei

sicher auch die gute deutsche

Geschäftspraxis eine wesentliche

Rolle.

Und mit welchen Strategien

können Sie im Heimatmarkt

punkten?

Die Grenzen des quantitativen

Wachstums sind im Lebensmittelbereich

eher erreicht als

die des qualitativen Wachstums

– insofern ist im lukrativen

Heimatmarkt eine kaufkraftabschöpfende

Strategie ratsam.

Es gilt, am Maßstab eines quantitativen

Exportweltmeisters das

Leistungsprofil der hiesigen

Land- und Ernährungswirtschaft

noch stärker an unseren

anspruchvollsten Heimat-

Konsumenten auszurichten.

Die meisten der weltweit wichtigen

Trends im Lebensmittelmarketing,

wie Gesundheit,

Nachhaltigkeit, Tierschutz,

Regionalität, Innovationen,

Fairness und so weiter werden

vor Ort gemacht, thematisiert,

erforscht und entwickelt. Es gilt

also, die Genussweltmeisterschaft

und die dafür notwendige

Kompetenz nicht aus den

Augen zu verlieren. Nicht

verschwiegen werden darf in

diesem Zusammenhang, dass

der deutsche Konsument nach

wie vor beim Preisbewusstsein

absolut Spitze ist – sich die

Wertschätzung von Lebensmitteln

also vorrangig eben

doch weitestgehend an der

Preisfrage orientiert.

Können Sie ein wichtiges

Thema außerhalb des Preises

benennen?

Ja, zum Beispiel das Thema

Regionalvermarktung, das eine

hohe authentische Qualität bei

gleichzeitig guter Preiswürdigkeit

ermöglicht. Regionalität ist

kein kurzfristiger Trend, sondern

eine langfristige, weltweite

Nachfrageorientierung, die sich

lokal und regional, so auch in

der Region Peine, wiederfindet.

Allen Prognosen zufolge

werden Regionalsortimente im

Lebensmittelhandel stetig

zunehmen – wenn auch auf

einem geringen Niveau.

In wieweit kann die ErnährungswirtschaftNiedersachsens

zusätzliche Vorteile für

sich erarbeiten, wenn sie sich

dem Thema Nachhaltigkeit

widmet?

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Zunächst muss die Begrifflichkeit

der Nachhaltigkeit weiterentwickelt

werden, um nicht zu

einer Worthülse zu verkümmern.

Mittlerweile werden wir

von Nachhaltigkeitsberichten

überflutet, nachhaltige Managementsysteme

sind weitestgehend

eingeführt und das „alte“

Denkmuster des Nachhaltigkeitsdreiecks

Ökonomie,

Ökologie und Soziales wird

zwar bereits an Schulen gelehrt,

aber von der modernen

Forschung hinterfragt. Meines

Erachtens wird es darauf

ankommen, zu einer gelebten

Nachhaltigkeit zu gelangen,

die in den meisten Fällen einen

tatsächlichen und für den

Konsumenten wahrnehmbaren

Kurswechsel in der Unternehmenspolitik

nach sich ziehen

wird. Nachhaltiges Verhalten

wird also nicht auf dem Papier,

sondern in konkretem Handeln,

wie beispielsweise weniger

Zusatzstoffe, andere Verpackungen

und so weiter

gemessen und bewertet

werden.

Wie sehen aus Ihrer Sicht

künftige Wachstumskonzepte

des Ernährungsgewerbes aus?

Als bedeutender Agrar- und

Lebensmittelstandort muss das

niedersächsische Ernährungsgewerbe

das Bewusstsein für

künftige Wachstumskonzepte

eigenständig entwickeln und

Märkte mitgestalten. Hier

können und dürfen wir nicht

auf andere Bundesländer oder

aber den Bund warten. Letztlich

geht es bei dieser Frage um die

Lizenz für das künftige operative

Geschäft, also die Existenzberechtigung

überhaupt.

Aus heutiger Sicht werden wir

nur dann im Wettbewerb eine

führende Rolle einnehmen

können, wenn wir den maßgeblichen

Herausforderungen in

den Bereichen Gesundheit,

Nachhaltigkeit, Tier- und Naturschutz,

Fairness, Regionalität

und anderen spezifischen Teilqualitäten

des Lebensmittel-


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

sektors gerecht werden und

gleichzeitig preislich wettbewerbsfähig

bleiben. Dass

Leistung und Preiswürdigkeit

auf den geeigneten Wegen

kommuniziert werden müssen,

ist eine Grundvoraussetzung für

künftige Wachstumskonzepte.

Welche Probleme dominieren

das Ernährungsgewerbe?

Festgemacht an der Berichterstattung

sehe ich die Hauptprobleme

in der aktuellen Verunsicherung

aller Beteiligten –

vom Konsumenten bis hin zum

Landwirt. Für den Konsumenten

ist der Supermarkt zur moralischen

Anstalt geworden: Kaufe

ich gerecht? Von glücklichen

Tieren? Massentierhaltung?

Wiederverwertbare Verpackungen?

Hungern oder frieren

Menschen, weil ich veredelte

Produkte esse? Gentechnikverändert,

Chlorgebleicht,

kohlendioxineutral produziert?

Sind Ampelkennzeichnung und

Smileys für Sauberkeit lebenswichtig?

Noch schlimmer

betroffen und verunsichert sind

Landwirte, Verarbeiter und

Vermarkter von Lebensmitteln:

Presseschelte, Bürgerinitiativen,

die oftmals von professionellen

Interessengruppen gesteuert

werden, persönliche Drohun-

©PeineMarketing 09 | 08 Peine


gen sowie eine gefühlte politische

Ohnmacht, führen zu

einer latenten Verunsicherung

auf der Anbieterseite. Da niemand

weiß, gegen wen sich der

Protest am morgigen Tag richtet,

werden Entscheidungen für

Innovationen und Investitionen

oft in die ferne Zukunft verwiesen

oder gar unterlassen. Das

Ernährungsgewerbe hat also ein

gewaltiges Defizit bei der

Erarbeitung und Wahrung

seiner Interessen und der

Kommunikation.

Und wie kann die Branche

diesen Herausforderungen

begegnen?

Gefühlt ist nahezu allen Akteuren

klar, dass gesetzliche Standards,

die alles erlauben, was

nicht verboten ist, nicht ausreichen

werden, um den

Lebensmittelbereich mit einem

positiven Image auszustatten.

Es ist und bleibt erforderlich,

dass sich die Akteure über die

Schlüsselfaktoren verständigen,

die künftiges Produzieren,

Vermarkten und Konsumieren

legitimieren. In einem zweiten

Schritt ist es empfehlenswert,

dass sich die Unternehmer zu

ihrer Produktions- und Handlungsweise

bekennen, weil nur

die persönliche Garantieerklä-

rung des Erzeugers der beste

Garant dafür ist, der Verunsicherung

des Kunden einen

Gegenpol zu bieten. In einem

dritten Schritt ist die Zusammenarbeit

aller Akteure aus

stattlichen Einrichtungen,

Wissenschaft, Verbänden und

nicht zuletzt der politische

Gestaltungswille zu aktivieren,

um langfristig Vertrauen zu

gewinnen und so eine tragfähige

Standortstrategie zu

begründen. Niedersachsen hat

– anders als andere Standorte –

die Kraft, die Bewusstseinsbildung

für die Legitimation

zukünftigen Handelns aus

eigener Kraft voranzutreiben.

Es gibt keinen Grund, auf die

Hilfe Dritter zu warten.

Thema Spezialitäten:

Was tun Sie konkret, um

diesen Bereich zu verbessern?

Wie geht es weiter in

Niedersachsen?

Es war seit vielen Jahren überfällig,

dass wir unsere Spezialitätenkompetenz

in Niedersachsen

endlich mit konkreten,

hochwertigen Produkten

belegen. Fakt ist, dass wir in

diesem Bereich in der Fremdwahrnehmung

nicht die

Kompetenzführer sind und

noch nachlegen müssen,

attraktiver Wirtschaftsstandort

mit Flair! Eine

auch was unsere eigene Wertschätzung

der heimischen,

eher bodenständigen Produkte

angeht.

An unserem Spezialitätenwettbewerb

des Jahres 2010 „kulinarische

Botschafter Niedersachsens“

haben sich Unternehmen

mit mehr als 185 Produkten

beteiligt. Das war eine überwältigende

Resonanz, die wir

nun über verschiedene Wege,

wie zum Beispiel die niedersächsische

Genussbox, nutzen,

um das Spezialitätenmarketing

in Niedersachsen zu fördern.

Der Wettbewerb wird übrigens

2011 fortgeführt.

Überfällig ist auch eine niedersächsischeSpezialitätendatenbank

– hier werden wir noch

vor Jahresende 2010 mit einem

professionellen, internetbasierten

Angebot auf die Wirtschaft,

den Verbraucher, die Fachöffentlichkeit

und die Presse

zugehen.

sehr gute Anbindung an das regionale und überregionale Verkehrsnetz, drei großzügig konzipierte

Industrie- und Gewerbegebiete mit einem breit gefächerten Angebot an voll erschlossenen Gewerbeflächen,

eingebettet in ein attraktives Umfeld mit großem Wohn- und Freizeitwert sowie gutem Betreuungs- und

Bildungsangebot für die nachwachsende Generation – gute Gründe, die bei Ihrer Standortwahl für Peine

sprechen!

Lassen Sie sich von unserem Angebot überzeugen!

Ihre Ansprechpartnerin ist

Annette Szagun

Zur Person:

Dr. Christian Schmidt –

Jahrgang 1962 – hat Agrarökonomie

und Betriebswirtschaft

in Göttingen,

Zürich und Kiel studiert.

Er ist verheiratet und hat

einen Sohn.

Stadt Peine | Wirtschaftsförderung

Kantstraße 5 | 31224 Peine | Telefon: 05171/49-315 | Fax: 49-958

Internet: www.peine.de | eMail: annette.szagun@stadt-peine.de

Interview

www.peine.de

9


10

Titelgeschichte

Bei Experimenten rund um die

Wurst hat Lüddeke die Nase vorn

Sabine und Harald Lüddeke bieten Wurstspezialitäten,

die für Furore sorgen.

Lehmkuhlenweg 57

31224 Peine

Telefon (0 51 71) 505 80-0

Telefax (0 51 71) 505 80-29

E-Mail info@cosawa-sanierung.de

Web www.cosawa-sanierung.de

Man nehme handwerkliches Geschick als Grundsubstanz,

versetze diese mit hochwertigen Zutaten inklusive einer

gehörigen Portion Einfallsreichtum und Geschmack, streue

eine Prise Humor samt Mut hinzu – und heraus kommen

schmackhafte Qualitätsprodukte, die wahre Gaumenfreuden

versprechen. – So oder ähnlich könnte wohl die

Beschreibung lauten, wollte man Harald Lüddekes

Experimentierfreude in Sachen Wurstwaren als Rezeptur

verfassen.

��Der gelernte Hausschlachter

aus Groß Lafferde hat sich nicht

nur der Herstellung und dem

Verkauf klassischer Fleisch- und

Wurstwaren verschrieben, sondern

entwickelt immer wieder

neue Produktideen,

die ankommen und für

Furore sorgen.

Denn auch wenn die Kombination

von Herzhaftem und

Süßem schon lange nicht mehr

als schmerzhafter Angriff auf

den Geschmackssinn gewertet

wird, sondern selbst Genießerherzen

im Sturm eroberte – als

ungewöhnlich gilt die Paarung

von Wurst – oder genauer

Salami- und Schokolade durchaus

noch immer.

Bestes Beispiel: Die kleinen und

mit Vollmilchflocken verfeinerten

Mettwurstpralinchen

namens „süße Mette“, die der

Unternehmer als „kleine Schwestern“

der sogenannten „Schokolinski“

auf die Speiseteller der

Verbraucher brachte. Mit klitzekleinen

Würfeln feinster Zartbitterschokolade

versehen, gilt

die Salami als Lüddekes erstes

Meisterstück, mit dem sich der

Unternehmer, der das Handwerk

von der Pike auf gelernt

hat, vor knapp drei Jahren auf

neues Terrain vorwagte.

Schokoladennote folgt

„Wobei die Schokoladennote

erst im Abgang ihre volle Wirkung

zeigt“, erklärt Lüddeke mit

einem verschmitzten Lächeln,

während er seinem Gegenüber

die Scheiben zur Kostprobe

anbietet. Das heißt: „Langsam

kauen und das Produkt genussvoll

auf der Zunge zergehen

lassen.“ Und tatsächlich: Dem

klassischen Salamigeschmack

folgt blitzschnell die schokoladige

Note, die den Verzehr zum

Erlebnis werden lässt.

Die Idee zu der außergewöhnlichen

Kreation entstamme

seiner eigenen Fantasie. Denn

Stillstand bedeute bekanntlich

Rückschritt und der könne auch

oder gerade in der Lebensmittelherstellung

fatale Folgen

Erstellung kompletter Sanierungskonzepte

Asbestsanierung

Entkernung von Gebäuden

Abbrucharbeiten

Industriedemontagen

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Schimmelpilzsanierung

Brandschadensanierung


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

haben: „Die Ansprüche der

Kunden steigen ständig und so

ist auch auf dem heimischen

Speiseplan Abwechslung

gefragt“, begründet er.

Daher widmet er sich in seiner

heimischen Schlachterei neben

dem eigentlichen Kerngeschäft

vor allem der Ideenfindung,

testet immer wieder neue Gewürzmischungen

und Zutaten

zur Verfeinerung seiner Produkte

und erweiterte das Waren-

sortiment in den vergangenen

Jahren auf mehr als 40 verschiedene

Wurstsorten. Und ein

Ende scheint noch lange nicht

in Sicht. Viel zu groß sei seine

Begeisterung für das Außergewöhnliche,

wie auch Ehefrau

Sabine und Freunde wissen.

Schließlich gehören sie zu den

„Testessern“, deren Urteil nicht

selten darüber entscheidet, ob

die Leckereien überhaupt „in

Serie“ gehen oder besser nicht

in den Verkauf gelangen sollten.

Neben mehr als 40 Wurstsorten umfasst das Sortiment in dem Hofladen auch viele

andere Leckereien aus eigener und externer Produktion.

Eigene Bratwurst zur WM

Bei Entwicklungen wie der

scharf gewürzten Bratwurst

namens Sambesi, die zur

Fußball WM entstand, der

fett- und kalorienreduzierten

Kartoffel-Bratwurst zur Grillsaison

sowie den unterschiedlich

gewürzten Mettwurstsorten

inklusive „Schokolinski“ und

Pralinchen fielen die Urteile

jedoch ausnahmslos positiv

aus. Und auch die Verbraucher

Titelgeschichte

zeigten sich begeistert. Denn

sowohl in dem heimischen

Hofladen als auch auf den

Wochenmärkten und Messen,

auf denen der Fleischer mit

seinem Angebot samt Grillstand

vertreten ist, herrscht Hochbetrieb.

Und das allein sei Anlass

genug, „Forschung und Entwicklung“

in Sachen Wurst-

und Fleischwaren weiter voranzutreiben

und immer wieder

neue Wege „rund um die

Wurst“ zu gehen.

In der hauseigenen Schlachterei werden ausschließlich Schweine aus eigener Zucht

verarbeitet.

11


12

Titelgeschichte

Weiter auf Erfolgskurs:

Rausch produziert Edel-Schokolade

1982 startete Jürgen Rausch seinen

Expansionskurs in Peine.

AusDrucksstark!

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Für die Verbraucher scheint die Vorweihnachtszeit derzeit

noch in weiter Ferne zu liegen, doch in der Rausch-

Schokoladenfabrik im Stederdorfer Gewerbegebiet lässt

sie die Maschinen bereits seit Wochen auf Hochtouren

laufen. Unaufhörlich wandern die kleinen und großen

Weihnachtsmänner samt Schokoladensticks und vielen

anderen süßen Leckereien über die Förderbänder, um

pünktlich zum Fest für wahren Genuss zu sorgen.

��Es ist unumstritten: Das

Geschäft mit der Schokolade

brummt. Denn trotz Wirtschafts-

und Finanzkrise haben

sich die Verbraucher den Spaß

an den süßen Leckereien offensichtlich

nicht nehmen lassen.

Und so gelangen die Produkte

aus der Fuhsestadt in unterschiedlichen

Variationen,

Formen und Farben gleich

millionenfach in den Handel.

Rund 550 Mitarbeiter sind dafür

derzeit im Vier-Schicht-Betrieb

im Einsatz. „Der ganzjährig

beschäftigte Mitarbeiterstamm

umfasst neben rund 80 Mitarbeitern

am Berliner Gen-

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darmenmarkt etwa 320 Kräfte

in Peine“, erklärt Firmenchef

Jürgen Rausch.

Verschiedene Standorte

Eine enorme Entwicklung, von

der er wohl selbst kaum zu

träumen gewagt hatte, als er

sich 1982 für den Neubau der

Produktion samt Schoko-

Museum, Café und Ladengeschäft

in Peine entschied.

„Die vorhandene Produktion in

Berlin-Tempelhof platzte bereits

aus allen Nähten und ich war

gezwungen, nach einem neuen

Standort Ausschau zu halten.“

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Die Beantwortung der Frage,

warum seine Wahl ausgerechnet

auf die Fuhsestadt fiel,

kommt dem 62-jährigen Sympathieträger

blitzschnell über

die Lippen: „Im direkten Vergleich

von insgesamt zehn

verschiedenen Standorten

zwischen Braunschweig und

Hannover waren der optimale

Zuschnitt des Geländes sowie

die direkte Anbindung an die

A2 die ausschlaggebenden

Punkte.“

Darüber hinaus sei er grundsätzlich

ein Anhänger schneller

Entscheidungen und das

Zusammenspiel mit der

hiesigen Wirtschaftsförderung

habe „einfach gepasst“.

Wobei er als jahrzehntelanges

Mitglied des Lions Clubs auch

die soziale Komponente nicht

außer Acht gelassen habe.

„Die einstige Stahlstadt befand

sich gerade in einer sehr

schwierigen Situation und

Umbruchphase und hatte mit

einer hohen Arbeitslosenquote

Im unternehmenseigenen Museum können Besucher den riesigen Schoko-Vulkan

bewundern.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

am laufenden Band

zu kämpfen“, erinnert sich

Rausch zurück. „Hier konnte

ich als Unternehmer

etwas bewirken.“

Ideenschmiede Krankenbett

Und er hat vor Ort bereits eine

Menge bewirkt, denn insbesondere

mit dem Start der

Plantagenschokolade ging es

mit dem 1918 in Berlin gegründeten

Familienunternehmen

noch einmal steil bergauf.

Wobei ausschlaggebend ein

eher unangenehmer Vorfall

gewesen sei: Ein Bandscheibenvorfall

hatte Rausch sechs

Wochen lang buchstäblich ans

Krankenbett gefesselt. „Doch

währenddessen hatte ich viel

Zeit zum Nachdenken und für

die detaillierte Auswertung

von Kundenumfragen und

-meinungen“, erinnert er sich

zurück. Denn immer wieder

hätten Passagiere der Lufthansa,

in der zu damaliger Zeit eine

zu 100 Prozent aus Edelkakao

hergestellte Rausch-Schokolade

verteilt wurde, begeistert nach

deren Herkunft gefragt.

„Gründe genug, das Sortiment

zu erweitern und nach geeigneten

Lieferanten des Edelkakaos

zu suchen“, dachte sich Rausch.

Und so ging er nach seiner

Genesung mit einem Team aus

Wissenschaftlern und Kakaoingenieuren

auf Weltreise,

besuchte zahlreiche Plantagen

in 29 Ländern und entschied

sich entsprechend verschiedener

Rezepturen schließlich

für Spitzenzutaten aus Nationen

wie Madagaskar, Ecuador,

Papua Neuguinea und Peru.

Und sein Einsatz zeigte Erfolg,

denn mittlerweile umfasst

das Angebot der köstlichen

Plantagenschokolade vier

Vollmilch- und vier Bittersorten.

– Die zart schmelzenden

Leckereien aus Peine kamen

und kommen an und die

Genießer – auch weit über die

nationalen Grenzen hinaus –

werden immer mehr.

Neue Gaumenfreuden

Und auch der jährliche Umsatz

zeigt einen kontinuierlichen

Aufwärtstrend. Lag er 2005

noch bei rund 52 Millionen

Euro jährlich, konnte er mittlerweile

fast verdoppelt werden.

Doch einen Grund, die Hände

beruhigt in den Schoß zu

legen, ist der Erfolg für den

Unternehmer noch lange

nicht. Im Gegenteil. Schließlich

habe er zusätzliches Land

in Peine nicht ohne Grund

erworben. „Ich möchte

Produktion, Verwaltung und

Logistikzentrum Schritt für

Schritt zu einer Einheit zusammenführen

und auch entsprechend

der Kundenwünsche das

Sortiment erweitern“, verrät er

seine ehrgeizigen Pläne. Mit

welchen Produkten genau? –

„Das bleibt derzeit noch mein

großes Geheimnis“, sagt er

schmunzelnd. Doch die

Gaumen begeistern würden

garantiert auch die neuen

Kreationen.

Mit Plantagenschokolade aus Edelkakao hat das Unternehmen mit Hauptsitz

in Berlin längst den Genießer-Markt erobert.

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Titelgeschichte

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13


14

Titeilgeschichte

Laviva Backforum hat Absatz

in 2010 schon mehr als verdoppelt

Gemeinsam mit Petra Hoff (rechts im Bild), Carolin Brockmanns und einem ständig wachsenden Mitarbeiterteam führte Manfred

Filbrich das Backforum auf die Erfolgsspur.

��Die Zeiten, in denen Bio-

Backwaren noch das Negativ-

Image der „Geschmacklosigkeit“

anhaftete, sind längst

vorbei. Denn spätestens nach

Kostproben aus der vielfältigen

Produktpalette des

Laviva Backforums in Peine

dürfte auch dem letzten

Kritiker klar geworden sein:

Gesunde Ernährung kann

auch schmackhaft sein.

Durch die riesige Produktionshalle,

die völlig unscheinbar

und fast versteckt auf dem

Firmengelände der Spedition

Bente an der Woltorfer Straße

angesiedelt ist, wabert ein zarter

Kräuterduft, während das

heiße Gebäck aus dem riesigen

Backofen über die Förderbänder

wandert. „Kräuter der

Provence“, erläutert Geschäftsführer

Manfred Filbrich mit

Blick auf den großen Edelstahl-

Streuer, der die wohlriechende

Mischung nur wenige Meter

weiter gleichmäßig auf den

hauchdünnen Teig-Rohlingen

verteilt. „Wir haben von Anfang

an größten Wert auf hohe

Qualität gelegt und daher auch

höchste Ansprüche an unsere

Zulieferer – auch wenn sich

diese in einigen Fällen in einem

höheren Preissegment bewegen“,

verdeutlicht er mit Blick

auf das Feingehackte.

Während wesentliche Rohstoffe

zur Teigherstellung von Produzenten

aus der Region angeliefert

werden, kommen die

jeweiligen Belagszutaten für

das Brotgebäck daher aus aller

Herren Länder, in denen nach

Biorichtlinien produziert und

angebaut wird: Orangen aus

Sizilien, Bergkäse aus dem

österreichischen Voralberg,

Kräutermischungen aus Frankreich

sowie Parmesan und

Mandeln aus Italien.

Gebäck höchster Güte

Das Konzept, Bio-Gebäck

höchster Güte erfolgreich an

den Markt zu bringen, ging auf,

denn die mittlerweile zwei

Produktlinien – Naturgebäck

und Kornkekse – kommen an:

Lagen die Steigerungsraten

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

des Backforums in den vergangenen

Jahren bei jeweils rund

30 Prozent, konnte die Absatzmenge

von 130 Tonnen in

2010 bereits weit mehr als verdoppelt

werden. „Eine enorme

Leistung“, freut sich der

Geschäftsführer, während er

gemeinsam mit Assistentin

Petra Hoff und Produktionsleiterin

Carolin Brockmanns aus

dem Besprechungsraum in die

Produktionshallen schaut.

Vor fünf Jahren haben die

beiden nach mehrmonatigen

Entwicklungs- und Vorbereitungsarbeiten

begonnen, das

Unternehmen, das zu 100

Prozent Werner Michael

Bahlsen gehört, am Standort

Peine auf- und auszubauen und

auch die Produktpalette kontinuierlich

weiterzuentwickeln.

Mit Erfolg, denn mittlerweile

durchlaufen die riesige „Backstube“

acht verschiedene Sorten

Naturgebäck und Kornkekse

in drei unterschiedlichen

Geschmacksrichtungen, um

„just in time“ zu den Abnehmern

wie Rewe, Kaisers, Tengelmann,

Edeka oder auch in

Bio-Läden und Reformhäuser

zu gelangen.

16 Festangestellte, zwei

Auszubildende und zwei

Bäckermeister Norbert Wendt überprüft das Gebäck auf einwandfreie Qualität.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Mitarbeiter in Kooperation mit

der Behindertenwerkstatt

Berkhöpen-Burgdorf sind dafür

mittlerweile im Zwei-Schicht-

Betrieb an der Woltorfer Straße

im Einsatz. Das Ergebnis kann

sich sehen lassen: Knapp fünf

Millionen Euro erwirtschaftete

das Unternehmen im vergangenen

Jahr mit den Produkten,

die in den Geschäften zum

Preis von 1,99 Euro und

2,49 Euro zu haben sind.

Spezielles

Herstellungsverfahren

Die Schmackhaftigkeit der

Kekse und Gebäcke aus Peine

führen Filbrich und Hoff allerdings

nicht allein auf die Verwendung

hochwertiger

Zutaten, sondern vor allem

auf das spezielle Herstellungsverfahren

zurück. So muss der

Teigansatz unter Verwendung

von Bierhefe zunächst

24 Stunden fermentieren,

bevor er dann über den Vor-

und Hauptteig bis zum fertigen

Produkt weiterverarbeitet

wird. „Dabei handelt es sich um

ein traditionelles Backverfahren

aus dem Mittelalter, als die

Menschen ihre Brote noch aus

einem Sauerteig mit Bierhefe

aus der Brauerei herstellten“,

erklärt die Assistentin.

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Der Vorteil: Die Aroma-

Bildung erfolgt auf ganz natürlichem

Weg und macht die

Verarbeitung künstlicher

Zusatzstoffe überflüssig.

„Der Geschmack kommt

von ganz allein“, ergänzt

Produktionsleiterin Carolin

Brockmanns.

Der je nach Produkt aufgestreute

süße oder herzhafte

Belag setze dem Ganzen nur

noch die individuelle und

„geschmackvolle Krone“

auf und mache das Gebäck

zum einzigartigen Genuss.

„Zumal es sich ohne schlechtes

Gewissen vernaschen lässt“,

wie Hoff schmunzelnd

einwirft. Denn ein entscheidender

Mehrwert der Laviva-

Produkte sei das ausgewogene

Verhältnis von Eiweiß, Kohlehydraten

und einem Fettgehalt,

der bei allen Sorten unter

14 Gramm je 100 Gramm liegt,

und daher nach dem Verzehr

weder quälende Völlegefühle

noch drastische Gewichtszunahmen

verursacht.

All das mache deutlich, dass

gesunde Ernährung auch

Genuss bereiten kann.

„Und genau das werden wir

mit unseren Produkten auch

weiterhin unter Beweis

stellen“, ist Filbrich überzeugt.

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Weit mehr als 260 Tonnen Brot- und Mürbegebäck brachte die Laviva-

Produktion allein in diesem Jahr hervor.

Titelgeschichte

Neu im

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15


16

Titelgeschichte

„Echt scharf“: Pepper-King schickt

feuriges Gemisch um die Welt

Vor fünf Jahren machte Michael Mattick sein Hobby zum Beruf und eröffnete seinen

Internethandel Pepper-King.

��Vor fünf Jahren hat Michael

Mattick seine Vorliebe für

scharfe Gewürze und Speisen

zum Beruf gemacht, denn angefangen

hatte alles mit der Liebe

zum Chili und der Leidenschaft,

aus selbst angebauten Schoten

richtig scharfe Saucen zu kreieren.

Nicht selten ging es dafür

in der heimischen Küche in




„Achtung, ab jetzt wird´s scharf“, müsste eigentlich schon

als Warnhinweis an der Eingangstür zu Pepper-King im

Broistedter Gewerbegebiet zu lesen sein, denn: All das,

was sich dort in Flaschen, Gläsern, Dosen und Tüten in

den meterhohen Regalen bis unter die Decke türmt,

könnte Verbrauchern schon bei einer kleinen Dosis zu viel

schlichtweg den Atem verschlagen.

Lengede hoch her: Gemeinsam

mit Ehefrau Lalitha, wurde das

Gemüse, das manchem Verbraucher

schon beim Anblick

die Tränen in die Augen treibt,

geputzt, geschnippelt und

püriert, bevor es mit verschiedenen

Zutaten und Gewürzen

wie zum Beispiel Kreuzkümmel,

Koriander, Ingwer und Zimt

in die richtige Geschmacksrichtung

gebracht wurde.

Frei nach dem Motto „Hauptsache

scharf“ köchelte das

Gemisch dann stundenlang vor

sich hin, um schließlich als

würzige Beigabe zu Fleisch oder

Gemüse serviert werden zu

können.

Container von 1m 3 bis 40m 3

Die scharfen Saucen aus dem

Hause Mattick begeisterten –

und zwar nicht nur das Ehepaar

selbst, sondern auch Familie,

Freunde und Bekannte. Und

so entwickelte sich das Hobby

mehr und mehr zur Geschäftsidee,

die der ehemalige Bauunternehmer

2005 mit dem Start

seines Internethandels unter

dem Namen „Pepper-King“

Wirklichkeit werden ließ.

1500 Gläser zum Start

„In der ersten Zeit haben wir all

unsere Saucen mit unterschiedlichen

Schärfegraden noch selber

gekocht, doch irgendwann

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Die „feurigen Früchtchen“ werden in den

USA und Costa Rica zu Hot-Saucen verarbeitet.

wurde es einfach zu viel“, erklärt

der Unternehmer. Der Kundenkreis

wurde größer und größer

und für die erforderlichen

Mengen reichten sowohl der

heimische Chili-Anbau als auch

die räumlichen Lagerkapazitäten

einfach nicht mehr aus. Schließlich

hatten die Matticks allein in

den ersten Jahren mehr als 1500

Gläser Saucen gekocht.

Daher folgten der Umzug in das

neue Geschäftsgebäude an der

Lise-Meitner-Straße im Broistedter

Gewerbegebiet, zahlreiche

Auslands- und Messebesuche,

bei denen sich das „scharfe

Ehepaar“ auf die Suche nach

geeigneten Zulieferern und

Geschäftspartnern machte und

ein Netzwerk auf- und ausbaute,

das sich mittlerweile über zahlreiche

Länder erstreckt: So

werden die weit mehr als

40 Unterschiedlichen Sorten

BBQ- und Hot-Saucen mittlerweile

nach Originalrezepten

in Amerika und Costa Rica

produziert, während Habaneros

Chilis aus Holland nach Lengede

Titelgeschichte

gelangen, Chilisamen und

-pflanzen nach wie vor

aus eigenem Anbau in

den Handel kommen,

und das schärfste Chilipulver der

Welt – so genanntes Bhut Jolokia

– aus Nordindien angeliefert

wird. Hinzu kommen jede Menge

anderer feuriger Spezialitäten,

wie scharfe Knabbereien und

Weingummis sowie scharfer

Senf, Marmeladen, Sambals und

jede Menge Saucen aus anderen

Produktionen.

Scharf, aber geschmackvoll

Die schärfste aller Saucen aber

entstammt der Mattick-Herstellung:

Um nur einen Tropfen

dieser Mixtur zu neutralisieren,

sind 400 000 Tropfen Wasser

nötig.

Nicht umsonst sind auf all den

Flaschen Warnhinweise angebracht,

denn eine größere Portion

im Mund oder auch ein Spritzer

in den Augen könne durchaus

Schmerzen verursachen.

„Mit dem Aufdruck wollen wir

einfach daran erinnern, dass der

Inhalt sehr scharf und daher Vorsicht

geboten ist“, betont Mattick

auch mit Blick auf die kleinen

Fläschchen mit Chiliextrakten,

deren Schärfegrad, der in einer

speziellen Einheit namens

Scoville gemessen wird, bis weit

in den Millionenbereich ragt.

Pur genießbar sei diese Mixtur

natürlich längst nicht mehr. „Ein

Tropfen genügt und die Speisen

haben eine angenehme Schärfe,

die den eigentlichen Geschmack

des Essens nicht überdeckt“,

erklärt er. Und genau das sei

auch das Geheimnis und Erfolgsrezept

der Pepper-King-Saucen:

„Trotz aller Schärfe liefern wir

vollen Geschmack.“

Die schmackhaften Saucen sind in verschiedenen Schärfegraden zu haben.

17

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9.20 Ölsburg, Schlemmerhütte

9.35 Gadenstedt, Deutsches Haus

9.50 Groß Lafferde, Wasserturm

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14.30 Edemissen, Gasth. Redecke/

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14.45 Eddesse, Fleischerei Kobbe

15.00 Abbensen, Bäckerei Grete

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18

Titelgeschichte

Balladins-Hotel serviert bekannte

Leckereien aus dem Hause Block

Gemeinsam mit Restaurantleiterin

Ute Wennerscheid präsentiert Florian

Stühmer die kulinarischen Köstlichkeiten.

��„Warum in die Ferne

schweifen, sieh das Gute liegt

so nahe“, lautet ein altes

Sprichwort, das im Peiner

Balladins Superior Hotel gleich

in doppelter Hinsicht Gültigkeit

hat: Nicht nur, dass sich die

gesamte Kette im vergangenen

Jahr deutschlandweit von

ihrem Cruise Café und den

entsprechend exotischen

Speisen aus aller Herren

Länder verabschiedete, um

das Angebot auf nationale

und vor allem regionale Köstlichkeiten

auszurichten – mit

der Umstellung wechselte

das Unternehmen auch seine

komplette Produktpalette und

greift nun auf frische Komponenten

des bekannten

Blockhouse-Gründers Eugen

Block zurück.

„Wir wollten weg von den

herkömmlichen Convenient-

Produkten und unser Speisenangebot

viel lieber individuell

und entsprechend der regiona-

������������������

���������������������

len Wünsche und Bedürfnisse

gestalten“, erklärt Regionaldirektor

Florian Stühmer.

Und das Konzept ging auf,

denn mittlerweile habe sich

längst herumgesprochen, dass

beim Appetit auf die beliebten

Fleisch- und Fischgerichte nicht

mehr die Fahrt in benachbarte

Städte erforderlich ist, sondern

die vielfältigen Blockhouse-

Spezialitäten jetzt auch direkt

vor Ort im Restaurant´n Bar

red´n blue am Ammerweg

serviert werden. „Und zwar

inklusive der Salatdressings,

Dips und Beilagengerichte,

wie Folienkartoffeln mit Sour-

Cream.“

Detaillierte Gästebefragung

Grund für die Neuausrichtung

vorweggegangen war eine

Gästebefragung im Restaurantbereich

der zehn deutschen

Partnerhotels, bei der sich

deutlich herausgestellt habe,

dass die Vorlieben der Gäste

doch von Region zu Region

verschieden sind. „Eine große

Herausforderung, für die wir

mit dem neuen Zulieferer aber

bestens aufgestellt sind“, ist

Stühmer überzeugt.

■ Ein attraktiver Standort mit sicheren Arbeitsplätzen mit Anschluss an Europa

■ Hohe Verfügbarkeit und Effizienzsteigerung mit qualifizierten Mitarbeitern

■ Aktiver Umweltschutz durch den Bau und den Einsatz neuester Technologien

■ Interessante Ausbildungsplatzangebote in verschiedensten Berufsfeldern

Neben herzhaften Speisen zaubert der

Küchenchef auch Süßspeisen für jeden

Geschmack.

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Stichwort Block Menü

Im Jahre 1973 wurde Block

Menü als zentrale Produktionsküche

für das noch

sehr junge Block House-

Unternehmen gegründet.

Damals – in einer Zeit

großer „Köche-Knappheit“ –

galt sie mit den Produkten in

immer gleich bleibender

Qualität und Schmackhaftigkeit

als unentbehrliche Hilfe

für den Restaurantbetrieb.

Und das ist bis heute so

geblieben, denn: Mit dem

Wachstum der Block-House-

Restaurants und im Besonderen

mit der Eröffnung des

Hamburger Spitzenhotels

Grand Elysée 1985, in dem

die Komponenten seitdem

erfolgreich eingesetzt

werden, wuchsen auch das

Know-how und der bunte

Strauß an Rezepten bei der

Block Menü. Und so hat sich

Zumal zeitgleich auch der in

der Region bekannte und

beliebte Koch Marco Letizia

als neuer Küchenchef nach

Peine zurückkehrte und in

Zusammenarbeit mit seinem

Team eine neue Menü- und

Speisekarte entwickelte, die

das, was einst mit den Salatsaucen

begann, heute zu

einem hochmodernen

Unternehmen entwickelt.

Die Vorteile für die

Abnehmer liegen klar auf

der Hand: Die klassische

Zubereitung hochwertiger

und frischer Küchenkomponenten

garantiert eine

gleich bleibend hohe Qualität,

während optimierte

Portionsgrößen den

Betrieben eine wirtschaftliche

Kalkulation ermöglichen.

Hinzu kommt eine Vielzahl

an Tipps und Ideen für die

klassische und kreative

Küche sowie saisonale

Anregungen, die den

Restaurant- und Küchenchefs

die Entwicklung der

individuellen Speisekarte

erleichtern sollen.

neben den bekannten Block-

Menüs saisonale Leckereien

wie Pfifferlinge, Wild oder

Spargel in den Mittelpunkt

rückt. Aber auch Eintopf-,

Schnitzel- und Dessert-Fans

kommen in Peine voll auf ihre

Kosten. Hinzu kommen typi-

Jederzeit frisch zubereitet versprechen selbst herzhafte Kleinigkeiten großen

Genuss.

sche Weihnachtsgerichte wie

Gänsekeule mit Rotkohl und

Klößen und ständig wechselnde

Aktionsmenüs, die den Besuch

des neu gestalteten Restaurantbetriebs

zum Genuss werden

lassen. „Wir haben ein kunterbuntes

Angebot kreiert, das

garantiert für jeden Geschmack

das richtige Gericht bereithält“,

ist Stühmer überzeugt.

Große und kleine Leckerbissen

Wer die großen und kleinen Leckerbissen,

die jederzeit frisch

zubereitet werden, testen

möchte, hat dazu täglich –

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hinaus gibt es von 12 bis 14 Uhr

Mittagstisch à la carte, zahlreiche

Menüvorschläge für

besondere Anlässe sowie

Businesslunch, Brunch und

Langschläferfrühstück, wenn

die eigene Küche einfach mal

kalt bleiben soll.

Darüber hinaus gestaltet das

Hotel-Team Tagungen, Familienfeiern,

Geschäftsessen

sowie Betriebs- und Weihnachtsfeiern.

„Ziel ist es, unseren

Gästen neben einem behaglichen

Wohlfühlambiente vor

allem ein breit gefächertes

Produkt- und Dienstleistungsangebot

zu präsentieren, das

keinerlei Wünsche offen lässt“,

betont der Manager.

19


20

wito gmbh

Auf Augenhöhe: Daniel Göbeke

verstärkt das wito-Beratungsteam

Unterstützt seit Neuestem das wito-

Team: Daniel Göbeke.

��Seit September dieses

Jahres ist Daniel Göbeke im

Bereich Unternehmensberatung

für das Förderprogramm

des Landkreises Peine (siehe

Kasten) zuständig, das sich

speziell an kleine und mittlere

Unternehmen (KMU) richtet

und in dessen Töpfen noch

mehr als zwei Millionen Euro

sind.

Reicher Erfahrungsschatz

Und der 33-Jährige kennt sich

im Umgang mit Zahlen bestens

aus: Nachdem er sein Studium

der Wirtschaftswissenschaften

abgeschlossen hatte, arbeitete

er mitten in der Wirtschafts-

und Finanzkrise zunächst

zwei Jahre lang für die Finanzierungsberatung

der NBank –

eine Zeit, die ihn eine Menge

wertvoller Erfahrungen sammeln

ließ, wie er selbst betont.

Denn ob in wirtschaftlich

guten oder schlechten Zeiten:

„Immer gilt es, den unterschiedlichenUnternehmens-

Wie er seinen persönlichen

Beratungsstil bezeichnen

würde? „Als Begegnung auf

Augenhöhe“, sagt Daniel

Göbeke.

situationen Rechnung zu

tragen, den Firmenlenkern zur

Seite zu stehen und alternative

Finanzierungsmöglichkeiten zu

prüfen“, erklärt Göbeke.

Gute Marktkenntnis

Wer ein Unternehmen erfolgreich

unterstützen will, muss

sich in dessen Markt und

Branche auskennen. Der

33-Jährige, der in seiner

Freizeit leidenschaftlicher

Fußball-Fan ist, hat während

seiner Zeit bei der NBank zahlreiche

Unternehmen kennen-

gelernt und intensiv Einblick in

verschiedene Förderbereiche

bekommen.

Das wirke sich auch auf seine

Arbeit bei der wito gmbh

positiv aus. „Es gibt Hunderte

Förderangebote, die sich an

den Unternehmer richten –

und in vielen Fällen gibt es

genau eines, das zu ihm passt.“

Ob bei Vergrößerung des

Unternehmens oder der

Erweiterung des Produktangebots:

Daniel Göbekes

Angebot an Peiner Unternehmer

lautet: einen Termin zu

verabreden, um gemeinsam

über die Ziele zu sprechen.

20 Unternehmen profitierten

Im Rahmen des kommunalen

Förderprogramms sind in den

vergangenen drei Jahren rund

1,5 Millionen Euro an mehr

als 20 Peiner Unternehmen

geflossen.

Sie alle haben sich an die wito

gmbh gewandt und in einem

persönlichen Gespräch klären

lassen, ob und inwieweit die

geplanten Investitionen förderfähig

sind.

„Für Unternehmen kann es

sich nachhaltig auszahlen, sich

„Schließlich sind wir von der

wito gmbh Dienstleister, die

die Arbeit des Unternehmers

kennen und verstehen.“ Darüber

hinaus sei es bedeuten-

näher mit diesem und anderen

Förderprogrammen zu

beschäftigen“, betont Göbeke,

zu dessen Aufgabenbereich

bei der wito gmbh neben der

Beratung etablierter Unterneh-

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

des Ziel, partnerschaftlich

mit ihnen zusammenzuarbeiten,

damit sie sich

bestmöglich aufstellen

könnten.

mer auch die von Gründern

zählen wird – immer auf

Augenhöhe, versteht sich.

Kontakt: Daniel Göbeke,

(0 51 72) 9 49 26 22.

Im Starterhof auf dem Ilseder Hüttengelände ist das wito-Team

für kleine und mittelständische Unternehmen im Einsatz.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

��Auf Basis der Förderrichtlinie

für den Landkreis Peine

können Investitionen von

Unternehmen mit Sitz oder

Betriebsstätte im Landkreis

Peine mit Mitteln der Europäischen

Union (EU) und

der Kommunen unterstützt

werden. Gleiches gilt für

Firmen, die beabsichtigen,

sich im Landkreis niederzulassen.

Ziel des regionalen Förderprogramms

ist es in erster Linie,

Vorhaben zu unterstützen, die

zu Mehrbeschäftigung von

Vollarbeitskräften führen.

Wenn die Personalkosten die

Sachinvestitionen deutlich

überschreiten, besteht alternativ

die Möglichkeit, bis zu zwei

Jahre einen Lohnkostenzuschuss

zu beantragen.

Voraussetzung dabei ist allerdings,

dass Personen eingestellt

werden, die mindestens über

einen Fachhochschulabschluss

oder gleichwertige Qualifikationen

verfügen.

Verschiedene Fördersätze

Arbeitsplätze schaffende Investitionen

beziehungsweise Lohnkosten

von hoch qualifizierten

Arbeitnehmern (Vollzeit, in

Verbindung mit Investitionen)

im Landkreis Peine können

gefördert werden:

�� ���������������������������

bis maximal 15 Prozent der

zuwendungsfähigen Kosten

�� ���������������������������

bis maximal 7,5 Prozent

der zuwendungsfähigen

Kosten

�� ���������������������������

bis maximal 200 000 Euro

der zuwendungsfähigen

Kosten

Als förderfähig gelten die

Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten

ohne gültige

Mehrwertsteuer für Baumaßnahmen,

Maschinen und

EU-Förderungen

Förderprogramm

für den Landkreis

Anlagen, Ausstattung und

Einrichtung, Nichtinvestives,

Immaterielles sowie Eigenleistungen

zu Marktpreisen. Im

Falle der Lohnkostenzuschüsse

bilden die Bruttolohnkosten die

Berechnungsgrundlage.

Ausschlussverfahren

Von der Förderung ausgeschlossen

sind Unternehmen

der primären Produktion von

Agrarerzeugnissen, aus dem

Baugewerbe, der Energiewirtschaft,

Handel, Lager- und

Transportgewerbe sowie

Gesundheitswesen inklusive

Gesundheitsfürsorge.

Nicht anerkannt werden Investitionen

in Grunderwerb und

die Anschaffung von Fahrzeugen

mit Zulassungen für den

Straßenverkehr.

Investitionen, die Zuschüsse

unter 10 000 Euro Fördersumme

nach sich ziehen

würden, sind nicht förderfähig.

Zu beachten ist, dass …

�� �Anschaffungen mindestens

5 Jahre im Betrieb und gefördertes

Personal mindestens

5 Jahre angestellt bleiben

müssen

�� �Unterlagen 10 Jahre aufzubewahren

sind

�� �die wito gmbh die Zuschüsse

zurückfordern wird, wenn

die vertraglich vereinbarten

Personaleffekte nicht erreicht

werden

Die Förderung ist formgebunden

und vor Investitionsbeginn

bei der wito gmbh zu beantragen.

Die entsprechenden

Antragsformulare, Förderrichtlinie

sowie weitere Unterlagen

stehen auf der Internetseite

der wito gmbh bereit:

www.wito-gmbh.de/

Richtlinie-

Formulare.1760.0.html

21

Angebot nur für gewerbliche Kunden

bis zum 31.12.2010.

Wilhelm-Rausch-Str. 11 · 31228 Peine · Tel.: 0 51 71 - 76 49 0

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22

Innovationen

��Wenn jemand vom „Blue

Ocean“ spricht, dann muss er

damit nicht zwangsläufig in

seinen Urlaubserinnerungen

schwelgen. Ein erstrebenswertes

Ziel ist dieser „blaue Ozean“

aber allemal, denn innovative

Unternehmen finden dort beste

Voraussetzungen für ihren

Erfolg – nämlich wenig Wettbewerb.

Wie Unternehmer

dorthin gelangen, warum sie

innovativ sein müssen und wie

sie es im Bedarfsfall werden

können, verriet Professor Reinhard

Doleschal bei der Auftaktveranstaltung

des neu gegründeten

Innovationsclubs.

Austausch innovativer Ideen

Mehr als 50 Vertreter verschiedener

Unternehmen und Institutionen

waren der Einladung

von Innovationscoach Stefan

Lange (siehe Seite 23) ins Glashaus

von Derneburg gefolgt.

Seit Januar 2009 arbeiten die

Landkreise Peine und Hildesheim

sowie die Stadt Salzgitter

bei der Beratung und Begleitung

von Unternehmen zusammen

– und zwar unter der

Leitung Langes, der sein Angebot

jüngst mit der Eröffnung des

Innovationsclubs erweiterte.

„Der Club soll den Austausch

innovativer Unternehmen fördern

und Gelegenheit bieten,

Kooperationspartner zu finden“,

erklärt der Diplom-Ingenieur.

Verschiedene Voraussetzungen

Um innovativ sein zu können,

müssten Unternehmen verschiedene

Voraussetzungen

erfüllen, betonte Gastredner

Reinhard Doleschal bei der

Auftaktveranstaltung. Und so

erklärte der Leiter des Instituts

für Kompetenzforschung an der

Hochschule Ostwestfalen-

Lippe, wie Unternehmer die

Innovationskultur in ihren

Betrieben weiterentwickeln

können und unterstrich gleichzeitig

den Einfluss von Innovationsnetzwerken:

„Das

Zusammenspiel aus Kunden,

Wissenschaft, Wettbewerb und

Konsumenten ist sehr wichtig

für den Erfolg.“

„Innovation ist Tagesgeschäft“

Wie unkonventionelle Ideen in

der Praxis zum Erfolg führen

können, zeigte Franz Keller,

Geschäftsführer der zur Uvex-

Gruppe gehörenden Profas

GmbH & Co KG. Er stellte ein

neues Produkt aus dem Segment

der Sicherheitshandschuhe

vor, mit dem sich das

mittelständische Unternehmen

aus Lüneburg nicht nur zum

Weltmarktführer mauserte, sondern

auch TOP-100-Gewinner

in der Kategorie Innovationsmarketing

wurde.

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

„Blue Ocean“: Auf Erfolgskurs mit

unkonventionellen Produktideen

HI-REG-Geschäftsführer Matthias Ullrich, Prof. Reinhard Doleschal, Innovationscoach Stefan Lange, Holles Bürgermeister Klaus Huchthausen und PROFAS-Geschäftsführer

Franz Keller (von links) freuten sich über den gelungenen Start des Innovationsclubs.

„Innovation ist Tagesgeschäft

und gehört bei jedem leitenden

Mitarbeiter zu den Zielvorgaben“,

betonte Keller mit Blick

auf den blaugrün leuchtenden

helix-Handschuh. „Diese Farbe

hielt unser Vertrieb für unverkäuflich.“

Bedenken, die durch

den rasanten Absatz und der

Ankunft im „Blue Ocean“ ausgehebelt

wurden.

Finanzierungsmöglichkeiten

Beim nächsten Treffen des

Innovationsclubs (der genaue

Termin wird noch bekannt

gegeben) soll die Finanzierung

von Innovationen im Mittelpunkt

stehen.

Unternehmer, die sich für die

Aufnahme in den Club und

die Unterstützung durch den

Innovationscoach interessieren,

erhalten bei Lange unter der

Rufnummer (05172) 9 49 26 24

weitere Informationen.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

„Innovationen können zu jeder

Zeit an jedem Ort entstehen“

��Die Fähigkeit, Innovationen

praktisch umzusetzen und

schließlich an den Markt zu

bringen, kann gerade bei

kleinen und mittleren Unternehmen

(KMU) über den

Erfolg und entsprechende

Zukunftsaussichten entscheiden.

Daher hat die wito gmbh

im vergangenen Jahr gemeinsam

mit den Wirtschaftsförderungen

in Hildesheim

und Salzgitter das Projekt

Innovationscoach ins Leben

gerufen.

Seitdem ist der Diplom-Ingenieur

Stefan Lange im Namen

der wito consulting gmbh tatkräftig

– vor allem beratend –

im Einsatz, um regionale Unternehmen

bei der Entwicklung

und Realisierung innovativer

Produkt- und Dienstleistungsideen

zu unterstützen, denn:

„Ziel der Unternehmen sollte

sein, die Nase in einem immer

härter werdenden Wettbewerb

stets vorn zu haben“, betont er.

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„Und Innovationen können zu

jeder Zeit und an jedem Ort

entstehen.“

Verschiedene Fragestellungen

Die Herausforderungen, vor die

sich Unternehmen tagtäglich

gestellt sehen, vor allem ihre

Ideen, bei denen sie Umsetzungsbegleitung

und -hilfe

benötigen, stehen uneingeschränkt

im Mittelpunkt des

Projekts: „Welches Unternehmen

hat Innovationsbedarf?“,

„Wo können welche Projekte

stattfinden?“, „Welche Unternehmens-Partner

würden in

den entsprechenden Segmenten

vielleicht zusammenpassen?“,

lauten daher die

verschiedenen Fragestellungen,

mit denen sich Lange beschäftigt.

Darüber hinaus knüpft er

Kontakte zu Hochschulen und

anderen Forschungseinrichtungen,

um Chancen der

Stefan Lange unterstützt regionale Unternehmen bei der Ideenfindung.

Zusammenarbeit auszuloten

und Innovationspartnerschaften

zwischen Wirtschaft und

Wissenschaft zu schließen.

Außerdem umfasst das Dienstleistungsangebot

neben dem

Innovationscoaching auch

Patent- und Schutzrechtsberatungen

sowie Marktrecherchen.

Unternehmensberatung

Kostenlose Beratung

Die Innovationsberatung ist für

Unternehmen je Projekt bis zu

zehn Tage kostenlos.

Weitere Informationen gibt es

bei Stefan Lange unter der Rufnummer

(0 51 72) 9 49 26 24

oder unter der E-Mail-Adresse

s.lange@innovationscoach.eu.

23


24

Ausbildung

Neu bei der wito: Lars Calmbach

lernt das Veranstaltungsgeschäft

Lars Calmbach absolviert bei der wito gmbh seine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann.

WIR

MACHEN

DRUCK

FÜR SIE !

��Das Vermarktungsteam

der Gebläsehalle hat Verstärkung

bekommen: Lars

Calmbach, der bei der wito

gmbh in den kommenden drei

Jahren seine Ausbildung zum

Veranstaltungskaufmann

absolvieren wird. Seit August

unterstützt er Krishna Freytag

und Mohan Janssen bereits

bei der Akquise, Planung und

Umsetzung verschiedener

Events.

Der 22-jährige Nordhesse hat

mit seiner Ausbildung im

Veranstaltungsgeschäft im

Peiner Land allerdings kein

völliges Neuland betreten,

sondern bereits im Vorfeld

Erfahrungen in dem Segment

gesammelt.

So war er nach dem Abitur als

Assistent in einer Eventagentur

beschäftigt, in der er nicht nur

mit einer Vielzahl an Künstlern

und Veranstaltern zusammentraf,

sondern auch gemeinsam

mit den Verantwortlichen das

Weltcup-Skispringen in

IN PEINE �� INDUSTRIEGEBIET OST

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Willingen in Szene setzte.

Bei der wito gmbh will Calmbach

das Veranstaltungsgeschäft

von der Pike auf lernen

und Projekte schließlich eigenständig

betreuen. Und er freue

sich riesig auf die Aufgabe, die

neben Ideenreichtum vor allem

Teamfähigkeit und Organisationstalent

von ihm verlangt.

„Ich kann viel dabei lernen, die

Gebläsehalle bei der Weiterentwicklung

zu begleiten“,

sagt er. „Und Spaß macht es

außerdem.“

Ausbildung in 2011

Auch im kommenden Jahr will

die wito gmbh zwei weitere

Azubis einstellen. Die Ausbildungen

zum Bürokaufmann/

zur Bürokauffrau sowie zum

Kaufmann/zur Kauffrau für

Touristik und Freizeit starten

am 1. August 2011. Nähere Informationen

über die Ausbildungsberufe

bei der wito gmbh

erhalten Interessenten unter der

Rufnummer: (05172) 9492614.

SCHLAEGER

IHR STARKER PARTNER

FÜR DEN ZEITUNGSDRUCK


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

��Einzelberatungen für

Unternehmer und Gründer

In Zusammenarbeit mit den

Wirtschaftsförderern richtet die

wito gmbh bis zum Ende des

Jahres fünf Unternehmersprechtage

in mehreren Peiner

Gemeinden aus.

Dabei können sich Unternehmer

mit allen betriebswirtschaftlichen

Fragestellungen – egal, ob zu

Finanzierung und Fördermitteln,

Innovationen und Marketing,

Businessplan und Bankgesprächen

– an wito-Unternehmensberater

Matthias Adamski

wenden.

Beratungstermine:

� Dienstag, 26. Oktober

(14 – 17 Uhr), in den Räumen

der wito gmbh in Ilsede.

Weitere Informationen und

Anmeldungen:

Wolfram Gnädig,

(0 51 72) 41 11 25 oder

wirtschaftsfoerderung@ilsede.de

� Donnerstag, 28. Oktober

(13 – 17 Uhr), im Rathaus

Hohenhameln.

Anmeldungen:

(0 51 28) 4 01 29 oder

langenhan@hohenhameln.de.

� Donnerstag, 11. November

(14 – 17 Uhr), im Rathaus

Lahstedt.

Weitere Informationen und

Anmeldungen:

(0 51 72) 9 49 26 23 oder

m.adamski@wito-gmbh.de.

Mit familienfreundlicher

Personalführung punkten

„Wie kann ich dem Fachkräftemangel

gegensteuern?“, werden

sich zahlreiche Unternehmenschefs

fragen. Antworten darauf

finden sie, indem sie die Förderung

des Familienlebens fest in

der Unternehmenskultur verankern.

Infoveranstaltung des Projekts

„FFZ - Fachkräfte. Familie.

Zukunft“ am Montag, 15. November,

ab 18 Uhr im KiDZ

der Stadtwerke Peine an der

Woltorfer Straße 64.

Veranstaltungen

Informatives

für Unternehmer

25

Vortrag: Die Besonderheiten

von Fernabsatzverträgen

Vorbei ist die Zeit, als sich Vertragspartner

an einem Tisch gegenübersaßen,

um gegenseitige

Abmachungen schriftlich zu

fixieren. Heutzutage werden

zunehmend Fernabsatzverträge

geschlossen – etwa durch den

Handel im Internet.

Doch Achtung! Es gibt eine Reihe

von Gründen, warum ein Unternehmer

über deren Besonderheiten

Bescheid wissen muss.

Der wichtigste: Verstößt er gegen

seine Informationspflichten, kann

der Verbraucher Schadensersatzansprüche

geltend machen.

Was darüber hinaus zu beachten

ist und wie sich Fallstricken aus

dem Weg gehen lässt, verdeutlicht

Rechtsanwalt Božo

Komljenovi von der Peiner

Anwaltskanzlei Beil und Kollegen

in seinem Vortrag.

Die Infoveranstaltung startet am

Mittwoch, 24. November, ab

19 Uhr im KiDZ der Stadtwerke

Peine an der Woltorfer Straße 64.

Gleichzeitig eröffnet die wito

gmbh damit ihre Vortragsserie

über die rechtlichen Aspekte

des Internets. Der Besuch ist

kostenlos.

Anmeldungen: wito gmbh,

(0 51 72) 94 92 600 oder

m.adamski@wito-gmbh.de.

Weitere Informationen zu den

einzelnen Veranstaltungen gibt

es auf den Internetseiten

www.wito-gmbh.de oder

unter der Rufnummer (0 51 72)

9 49 26 00.

Im KiDZ der Stadtwerke startet die neue

Vortragsreihe.


26

Tourismus

NDR-Nordtour: Fernsehteam

trat einen Tag lang in die Pedalen

Fahrradfahren steht im Peiner Land nach wie vor hoch im Kurs.

��Dass das Peiner Land

offensichtlich tolle Radstrecken

zu bieten hat, ist

auch dem Fernsehen nicht

verborgen geblieben. Um

seinen Zuschauern die Route

Auf den Spuren der Industriegeschichte

vorzustellen,

schwang sich ein Fernsehteam

des NDR auf den Fahrradsattel

und trat einen ganzen

Tag lang kräftig in die

Pedalen, um Stationen wie

das Peiner Stahlwerk, das

Ilseder Hüttengelände und

den Lengeder Seilbahnberg

für das Reisemagazin

„Nordtour“ per Kamera

einzufangen.

Werbung für das Peiner Land

Seinen Anfang hatte der TV-

Dreh mit einem Anruf des NDR

bei der wito gmbh genommen –

und mit der Bitte der Redaktion,

dass man dem Kamerateam

doch den Weg zu den schönsten

Plätzen entlang der

Radroute weisen möge. Ein

Auf historischen Pfaden unterwegs

Geführte Stadtrundgänge mit

viel Charme und Herz sowie

lebhaften Anekdoten erwarten

die Gäste bei den geführten

Stadtrundgängen:

Bei den kleinen und großen

„Entdeckungsreisen“ durch

den alten Stadtkern können

sie Spuren der Geschichte

verfolgen und hören, wie aus

dem mittelalterlichen „Paane“

eine blühende Kreisstadt

wurde. Entlang der roman-

tischen Plätze und historischen

Bauwerke wird erzählt von

Ackerbürgern, Handwerkern

und Fabrikanten, und natürlich

macht die „Eulenstadt“ ihrem

Namen mit zahlreichen

Darstellungen des Peiner

Wahrzeichens alle Ehre.

Zu den Höhepunkten der

Führungen gehören außerdem

die restaurierte Jakobikirche

und der neu gestaltete Burgpark.

Wunsch, den wito-Mitarbeiterin

Inga Heine nur allzu gern

erfüllte. „Für den Landkreis

bedeutet die TV-Ausstrahlung

eine tolle Werbung“, zeigte sich

die Tourismusreferentin, die

die Themenroute gemeinsam

mit ihrem Team erarbeitet hat,

begeistert.

„Nördliche Wasserroute“

Zwar nicht ins Fernsehen, dafür

aber zu anderen Ehren hat es

die Tour Nördliche Wasserroute

Leistung:

zweistündige Stadtführung

Preis:

49,00 Euro

pro Gruppe bis 20 Personen

39,00 Euro für Kinder- und

Schülergruppen bis 4. Klasse

(Gruppenpreis: mindestens

5 Personen)

Buchung und weitere Infos:

wito gmbh,

Tel. (0 51 72) 9 49 26 10

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

gebracht. Damit sich Radfahrer

optimal zurechtfinden, hat die

wito gmbh die Strecke komplett

ausschildern lassen – und einen

informativen Reisebegleiter

mit 15 interessanten Tipps

erstellt, den sich Fahrradfahrer

im Peiner Tourismusportal

www.tourismus-peine.de

ausdrucken können. Und nicht

nur das: Auf der Webseite

befinden sich außerdem Daten

für das Fahrrad-Navi sowie

eine interaktive Karte mit allen

Sehenswürdigkeiten auf der

65 Kilometer langen Strecke

nördlich des Mittellandkanals.

Radfahren steht hoch im Kurs

Die TV-Ausstrahlung und die

große Nachfrage nach dem

Flyer belegen: Radfahren steht

im Peiner Land nach wie vor

hoch im Kurs.

Um das Angebot entsprechend

zu erweitern, hat die wito gmbh

eine Radfahrpauschale für

Gäste aus nah und fern zusammengestellt

– mit Fahrradverleih,

Kartenmaterial,

Übernachtung auf dem

Bauernhof inklusive Frühstück

mit regionalen Produkten.

Darüber hinaus arbeiten die

Touristiker derzeit weitere

Themenstrecken aus, um das

Peiner Land als Ausflugsziel für

Radtouristen noch beliebter zu

machen.


Klinikum Peine gGmbH

Neues Konzept für die Betreuung

der Patientinnen in der Klinik

für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Die Frauenklinik im Klinikum Peine bietet ein umfassendes Spektrum an Möglichkeiten für die Behandlung

gynäkologischer Erkrankungen einschließlich der Blase und des Harnwegssystems, Erkrankungen der Brust,

für die umfassende Behandlung von gutartigen und bösartigen Tumoren sowie die gesamte Geburtshilfe.

Die Sicherheit der Patientinnen und die Nutzung der aktuellsten medizinischen Standards sind die Voraussetzungen,

um den größtmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen. Die ständige Fortbildung der Mitarbeiter, eine

akribische Diagnostik und modernste Technik sind die Garanten für ein hohes medizinisches Leistungsniveau.

Fachliches Können und persönliche Betreuung, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der

Patientinnen sind die Grundpfeiler der Behandlung in der Frauenklinik Peine. Up to date bleiben ist die

wichtigste Voraussetzung, um diagnostische und therapeutische Verfahren immer weiter zu entwickeln

Chefarzt Dr. med. Axel Hulsch

1331 Patientinnen (in 2008)

573 geburtshilfliche Patientinnen

758 gynäkologische Patientinnen

542 Operationen

5865 Pflegetage

4,3 Tage durchschnittlicher Klinikaufenthalt

Anmeldung zur Chefarztsprechstunde

Tel.: (05171) 93-16 41

Anmeldung zur Kreißsaalsprechstunde

Tel.: (05171) 93-16 41

(Überweisung erforderlich)

Anmeldung zur Entbindung

Tel.: (05171) 93-16 48

Geburtsvorbereitungskurse

Tel.: (05171) 93-16 48

Elternschule

Tel.: (05171) 93-18 11

Geschwisterschule

Tel.: (05171) 93-16 41

Babymassage

Tel.: (05171) 5 77 45

Informationsabend für Schwangere mit Klinikbesichtigung

jeden 3. Montag im Monat um 19.00 Uhr

Gynäkologie und Brustchirurgie

Modernste Diagnostik sowie operative und medikamentöse Therapie

aller Unterleibs- und Brusterkrankungen.

Bei bösartigen Erkrankungen Durchführung sämtlicher Operationen,

bei Bedarf stationäre Chemotherapie.

Brustoperationen bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen.

Bauchspiegelungen bei einer Vielzahl von Erkrankungen (z.B. bei Myomen

Verwachsungen, Zysten, Entfernung der Eierstöcke und Sterilisation).

Gebärmutterentfernung meistens vaginal. Bei Besonderheiten

Kombination der Bauchspiegelung mit der vaginalen Operation

oder Bauchschnitt.

Bei Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden Nutzung aller modernen

und risikoarmen Operationen wie z.B. TVT, TOT oder Seratom.

Alle Voruntersuchungen können ambulant durchgeführt werden,

die stationäre Aufnahme ist erst am OP - Tag erforderlich.

Frühzeitige Entlassung und kurze Liegezeiten sind gewährleistet.

Chefarztbehandlung ambulant und stationär möglich.

Stillzimmer

Ambulante Operationen

Gebärmutterspiegelung

Ausschabung der Gebärmutter

bei Fehlgeburt, Polypen,

Blutungsstörungen und

Veränderungen

Entbindungswanne

Hüftultraschall

Ein Schlafsack

als Geschenk an

jeden Säugling, der

im Klinikum

geboren wird.

Neue Schwerpunkte in der Geburtshilfe

Ganzheitliche interdisziplinäre Betreuung der

Schwangeren von der Aufnahme in die Klinik über die

Geburt bis zur Entlassung.

spezialisierte Fotografen fertigen professionelle Fotos

und Wandbilder der Kinder an.

Chefarztbehandlung ambulant und stationär möglich.

Stillberatung nach einheitlich festgelegten und neu

erstellten Stillrichtlinien, die den modernsten Erkennt-

nissen entsprechen.

Familienzimmer - Die Mitaufnahme einer Begleit-

person ist jederzeit möglich.

Familiäre Geburtshilfe.

Individuelle Betreuung der werdenden Mütter mit

Einbeziehung der Männer.

Ambulante Vorstellung und Planung vor der Geburt

in der Kreißsaalsprech- stunde auf Überweisung

des betreuenden Frauenarztes.

Info-Abend und Kreißsaalführung jeden 3. Montag

im Monat um 19.00 Uhr.

Wassergeburten / Entbindungsbadewanne.

Medikamentöse Geburtseinleitung auf Wunsch

möglich .

Ambulante Entbindungen.

Sanfter Kaiserschnitt nach Misgav - Ladach.

Aufnahme am OP -Tag und Entlassung fünf Tage

nach OP (oder eher) möglich.

Anwesenheit der Väter beim Kaiserschnitt im

OP - Saal möglich.

Peridural - / Spinalanästhesie zur normalen Geburt

und zum Kaiserschnitt.

Auf Wunsch Fotos der Kinder kostenlos in den

Zeitungen und im Internet.

Tägliche Untersuchung der Kinder durch die

Kinderärzte.

Hörtest (OAE) und Ultraschall der Säuglingshüften

bei allen Kindern.

Elternschule und Geschwisterschule.

Entnahme von Gewebeproben

Diagnostische Bauchspiegelung

Sterilisation per Bauchspiegelung

Andere kleine Operationen

Chefarzt Dr. med.

A. Hulsch

Frühstücksbüfett

Klinikum Peine gGmbH Virchowstraße 8h 31226 Peine Tel.: (0 51 71) 93-0 www.klinikum-peine.de www.born-in-peine.de


28

Industrie-Verein

Mitglieder besuchten

Steuerberater und die PAZ

Bernhard Michels lud seine Mitglieder

in 2010 zu zwei Firmenpräsentationen

ein.

��Die Veranstaltungsreihe

Peiner Firmen stellen sich vor“

hat sich längst als feste Größe

im jährlichen Aktionskalender

des Industrie-Vereins Peine

und Umgebung etabliert. Und

so stand in 2010 der beliebte

Blick hinter die Kulissen regionaler

Unternehmen gleich

zweimal auf dem Plan: Nach

einem Besuch der Wirtschaftsprüfungs-

und Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Paul, Hartmann

& Coll sowie der Rechtsanwalts-

und Notariatskanzlei

Bremer, Lüdecke Sörgel & Coll

führte es die Vereinsmitglieder

in die Redaktion der Peiner

Allgemeinen Zeitung und in

die Druckerei der Hannoverschen

Allgemeinen Zeitung.

Renommierte Kanzlei

Mehr als 100 Gäste hatten sich

im Garten der Wirtschafts-

und Steuerberatungskanzlei

versammelt, als Rechtsanwalt

Johann-Heinrich Bremer seine

Kanzlei vorstellte und auch der

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Franz Hartmann Einblick

in die Historie des einstigen

„Ein-Mann-Betriebs“ in

Peine gab.

Im Laufe der vergangenen

Jahrzehnte hat sich das Unternehmen

zu einer renommierten

Kanzlei entwickelt, die

heute Mandanten aus den

Wirtschaftsbereichen Industrie,

Handel, Handwerk und Dienstleistungen

(Ärzte, Rechtsanwälte,

und so weiter) sowie der

öffentlichen Hand vertritt, und

mehr als 30 Mitarbeiter beschäftigt.

Darüber hinaus gehören

der Führungsriege neben

Hartmann mittlerweile die

Steuerberater Carolin Tabel,

Marco Haisch, Horst Jockisch

sowie der Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater Thomas

Drews an, der im Anschluss

über Fallstricke für Unternehmer

im Steuerrecht referierte.

Ruhe bewahren

Den packendsten Stoff des

Abends aber lieferte Rechtsanwalt

Thomas Sörgel, der

über Hausdurchsuchungen

der Steuerfahndung berichtete.

„Sie können jeden treffen –

ganz gleich, ob der Verdäch-

Der Industrie-Verein beim Besuch der PAZ.

tigte tatsächlich schuldig ist

oder nicht“, betonte er. Denn

schon die Annahme, dass bei

der Durchsuchung, bei der die

Fahnder ausnahmslos alle Privatbereiche

genauestens unter

die Lupe nehmen, das Gesuchte

gefunden werden könnte,

reiche für das entsprechende

Verfahren aus.

Dennoch sollten sich die

Betroffenen nicht völlig aus

der Ruhe bringen lassen und

in jedem Fall einige wichtige

Verhaltensregeln beachten:

„Wenn die Steuerfahndung

mit einem gerichtlichen Durchsuchungsbeschluss

vor der

Haustür steht, gilt es, Ruhe

zu bewahren, nichts freiwillig

herauszugeben, den Mund zu

halten und in jedem Fall eine

vertraute Person wie einen

Anwalt hinzuzuziehen“, sagte

Sörgel. Außerdem sollte das

Schweigerecht konsequent

ausgeführt werden, denn:

Jede Äußerung könne später

zum Nachteil des Betroffenen

ausgelegt werden.

Die PAZ als Gastgeber

Bei der 13. Firmenpräsentation

rückte die Peiner Allgemeine

Zeitung in den Fokus der

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Vereinsmitglieder: Mehr als

50 waren dabei, als Vorsitzender

Bernhard Michels gemeinsam

mit PAZ-Geschäftsführer

Claas Schmedtje die Begrüßung

übernahm und die neue

PAZ-Redaktionsspitze mit

Thomas Kröger und Jörg

Lünsmann vorstellte.

Im Anschluss daran erfuhren

die Besucher aktuellste Neuigkeiten

aus dem Peiner Land

und durften an den Bildschirmen

einen ersten Blick auf die

Zeitungsseiten der Ausgabe

vom nächsten Morgen werfen,

während sie die Redakteure

Matthias Press und Jan

Tiemann in die Geheimnisse

der Zeitungsproduktion

einweihten. Hautnah durften

die Vereinsmitglieder dabei

miterleben, wie aus Texten

und Fotos via Computer

blitzschnell eine Zeitung

entsteht, bevor der Weg des

Industrie-Vereins weiter ins

Madsack-Druckhaus nach

Hannover führte, in dem die

Hannoversche Allgemeine

Zeitung entsteht. „Ein erlebnisreicher

Kurzausflug, der voller

Wissenswertem über die

Medienproduktion steckte“,

urteilten die Vereinsmitglieder

zufrieden.


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30

Bankentipp

Wenn der Chef plötzlich ausfällt:

Ein Notfallplan kann helfen

Rainer Hartmann, Leiter

des Unternehmensbereiches Firmen.

Dieter Reim

Steuerberater

Birgit Loke

Steuerberaterin

��„Die Gefahr ist real“, sagt

Rainer Hartmann, Leiter des

Unternehmensbereiches

Firmen bei der Kreissparkasse

Peine. Denn: „Ein hoher

Prozentsatz der deutschen

Unternehmen hat in der Regel

keine Vorsorge für den Fall

getroffen, dass der Firmenlenker

durch einen Unfall

oder eine plötzliche Krankheit

ausfällt beziehungsweise

sogar verstirbt.“

Oft halte der Chef aber alle

wichtigen Fäden in der Hand:

Er trifft die Entscheidungen,

hält die Kontakte zu den

Kunden und weiß zumeist

als Einziger im Detail, welche

Aufträge bis wann zu erledigen

sind.

Unser Team betreut alle steuerlichen Bereiche

für kleine und mittelständische Unternehmen

aller Branchen und Gesellschaftsformen:

� Erstellung von Jahresabschlüssen

und Steuererklärungen

� Lohnabrechnung und Finanzbuchführung

� Betriebswirtschaftliche Beratung

� Unterstützung beim Banken-Rating

� Beratung bei Unternehmensgründung

und Rechtsformwahl

� Unternehmensübertragung und -veräußerung

� Erbschaftssteuer und Erbauseinandersetzung

Der Chef ist krank: Das, was im ersten Moment wie

ein alltäglicher Vorgang im Arbeitsleben erscheinen mag,

kann für Betriebe verheerende Folgen haben. Denn in

Deutschland sind viele Unternehmen auf derartige Vorfälle

nur ungenügend oder gar nicht vorbereitet.

Das heißt im schlimmsten Fall,

dass der Betrieb in große

Gefahr geraten kann.

Wobei durch die mögliche

Existenzbedrohung des

Unternehmens nicht nur die

Arbeitsplätze der Mitarbeiter

gefährdet sind. Betroffen sind

meist auch die Familienangehörigen

des Firmeninhabers.

„Und dafür reicht in vielen

Fällen bereits ein 14-tägiger

Ausfall aus“, weiß der

Experte.

Sicher mit dem Notfallordner

„Um die Folgen für diese Fälle

zu minimieren und einen

reibungslosen Fortgang des

Betriebs zu gewährleisten,

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Peiner Wirtschaftsspiegel ;

ist der sofortige Einsatz von

Notfallmaßnahmen zu empfehlen“,

lautet der Rat. Daher

sollte sich jeder Unternehmer

schon frühzeitig seinen ganz

persönlichen Notfallordner

anlegen, der die Möglichkeit

bietet, die nötigen Problemfelder

abzudecken und zu

strukturieren und so die

betriebliche Zukunft zu

sichern. „Daher reicht ein

dürftig beschriebenes DIN-

A4-Blatt in keinem Fall aus“,

warnt Hartmann.

Vielmehr sollte die Sammlung

alle wichtigen Unterlagen,

Adressen und Anweisungen

beinhalten, die einen Vertreter

in die Lage versetzen, die

Geschäfte quasi von heute

auf morgen zu übernehmen.

Und dazu zählen Verträge,

Vollmachten, Verantwortlichkeiten,

Telefonnummern

und Schlüssellisten genauso

wie Angaben zu Adressen,

Ansprechpartnern und EDV-

Passwörtern.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Ebenso wenig fehlen sollten

ein Handlungsplan sowie die

Beschreibung, wo sich die

notwendigen Informationen

befinden.

Professionelle Hilfe spart Zeit

Der Zeitbedarf für einen durchdachten

und auf sämtliche

Eventualitäten abgestimmten

Notfallplan liegt nach Expertenaussagen

bei rund vier bis

acht Wochen.

Wobei trotzdem die Gefahr

bestehe, dass wichtige Problemfelder

übersehen würden.

„Allerdings fällt das meistens

erst dann auf, wenn der Notfall

tatsächlich eingetreten ist“,

weiß Hartmann.

Empfehlenswert sei aber in

jedem Fall, den Plan mindestens

jährlich zu überprüfen

beziehungsweise bei Veränderungen

sofort auf den neuesten

Stand zu bringen. Daher sei es

umso wichtiger, dass er von

Anfang an eine entsprechende

Struktur besitzt.

Mit der Ausgabe eines Notfallordners

inklusive detaillierter

Gliederung gibt die Kreissparkasse

Peine ihren Firmen- und

Gewerbekunden eine Lösung

an die Hand, mit der sie

garantiert keinen bedeutenden

Punkt vergessen.

© Gilles Lougassi — Fotolia.com

Woltorfer Straße 64

31224 Peine

Fon 05171 46-0

www.stadtwerke-peine.de

Der Notfallordner sollte alle wichtigen Unterlagen, Adressen und Anweisungen beinhalten, die einen Vertreter in die Lage

versetzen, die Geschäfte heute auf morgen zu übernehmen. Foto: Thorben-Wengert/pixelio.de

Je nach Bedarf und Möglichkeit

des Firmenlenkers kann der

Notfallordner selbstständig

oder auch in Zusammenarbeit

mit den Spezialisten

der Kreissparkasse entwickelt

werden.

„Auch wenn die Themen

Krankheit und Tod keine sind,

mit denen man sich gern

beschäftigt und die man am

liebsten weit von sich schieben

möchte, hilft es gerade dem

Firmeninhaber, wenn er für

den Fall der Fälle vorgesorgt

hat und seine Angehörigen

so bei der Fortführung des

eigenen Unternehmens im

Voraus für den Notfall unterstützt“,

versichert Hartmann

abschließend.

strom erdgas wärme wasser baden parken

Ganz unabhängig davon, ob es um Strom, Gas, Wasser

oder Wärme geht — als regionales Unternehmen legen wir

Wert auf Kundennähe. Deshalb engagieren wir uns persönlich

und kompetent für Ihr Wohlbefinden. Und das bekommen

Sie bei uns gleich von nebenan.

Mit Energie dabei.

STADTWERKEPEINE

Nähe hat Zukunft.

Bankentipp

31


32

Kult(ur)stätte

Lob aus München: „Gebläsehalle

ist eine besondere Location“

Die jüngste Citroën-Automobilpräsentation gilt als bisher größte und repräsentativste Veranstaltung in der Ilseder Gebläsehalle.

��Neuer Glanz in alter

Hütte: Dieser Leitspruch hatte

einmal mehr seine Gültigkeit,

als Citroën Deutschland seine

brandneuen Fahrzeugmodelle

in der Ilseder Gebläsehalle

vorstellte und erneut eine

Vielzahl externer Besucher

auf das historische Gelände

lockte.

„Die Halle ist eine ganz besondere

Location, die sowohl bei

den Verantwortlichen als auch

bei den Gästen sehr gut angekommen

ist“, schwärmte

Claudia Schrunner, Geschäftsführerin

der Münchner Fullservice-Agentur

Movea, die für

die Präsentation verantwortlich

zeichnete.

Mehrere Wochen lang hatten

Mohan Janssen, Krishna Freytag

und Lars Calmbach von

der wito gmbh eng mit dem

Movea-Team zusammengearbeitet,

um eine zweitägige

Veranstaltung erster Güte

auf die Beine zu stellen.

Schließlich war neben einem

VIP-Abend mit 300 Gästen

eine Tagung mit rund 500

Autohändlern aus ganz

Deutschland geplant.

Im Anschluss zeigten sich die

Münchener begeistert: „Wir

hatten bei der Organisation

dieser recht komplexen Veranstaltung

einen sehr starken

und zuverlässigen Partner an

unserer Seite, der maßgeblich

dazu beigetragen hat, dass

sowohl das Event als auch die

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Tagung ein großer Erfolg

geworden sind.“

200 zusätzliche

Übernachtungen

Die Zusammenarbeit mit

Movea und Citroën ist für

Janssen Beleg dafür, dass die

Halle „in der hohen Spielklasse

angekommen ist“.

Auch wenn die Automobilpräsentation

die bisher größte

und repräsentativste Veranstaltung

gewesen sei.

Dennoch oder gerade

deswegen mussten bei den

Planungen verschiedene

Zahnräder perfekt ineinander

greifen, denn neben einem

Top-Caterer aus München

waren aus dem Landkreis

Peine insgesamt zehn Unternehmen

involviert.

Der Organisationsablauf

reichte dabei vom Empfang

der Gäste über die Garderobe,

sämtliche Dekorationen

und die Bestuhlung bis hin

zur Beleuchtungs- und

Tontechnik.

Dass Peiner Dienstleister

enorm von der Entwicklung

der Gebläsehalle zum

beliebten Veranstaltungsort

Die Gebläsehalle auf dem Ilseder Hüttengelände hat sich längst auch weit über die Kreisgrenzen hinaus einen Namen gemacht.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

für die verschiedensten Events

profitieren, bestätigt der

Geschäftsführer der Peiner

Sicherheitsfirma Securus.

„Mit der Nachfrage nach der

Halle ist auch unser Umsatz

gestiegen“, sagt Ingo Yazidi.

Aber auch die Hotelbranche

kommt zum Zuge, denn:

Allein die jüngste Citroën-

Veranstaltung sorgte für 200

zusätzliche Übernachtungen

im Peiner Land.

30 feste Buchungen

Und so soll der Positivtrend

auch in Zukunft noch weiter

ausgebaut werden, denn für

das wito-Team ist „nach der

Veranstaltung vor der Veranstaltung“:

So gibt es für die

kommenden Monate bereits

30 fest vergebene Termine

und Buchungen.

Darunter unter anderem die

Fachmesse EnergieTage am

30. und 31. Oktober (siehe

Kasten nebenstehend) mit

vielen Produkten und Dienstleistungen

rund um die

Themen Energiesparen und

Energieeffizienz, sowie der

Neujahrsempfang der IHK

Braunschweig am 11. Januar

2011 mit mehr als tausend

Gästen aus Politik, Wirtschaft

und Gesellschaft.

Fachmesse „EnergieTage“

macht Zwischenstopp in Ilsede

��Klimaschutz ist eine

der zentralen Herausforderungen

unserer Zeit und

gerade in Zeiten von

Öl-Katastrophen und kontinuierlich

steigenden

Energiepreisen rücken

natürliche Ressourcen wie

Wind- und Solarenergie

zunehmend in den Mittelpunkt

des Interesses.

Marktstraße 6 · 31246 Groß Lafferde · Telefon: 0 51 74-460

„Geld sparen und dabei die

Umwelt schonen“ lautet

daher das Motto der Veranstaltungsreihe

„EnergieTage“,

die am Samstag und Sonntag,

30. und 31. Oktober, einen

Zwischenstopp in der Ilseder

Gebläsehalle einlegt.

An beiden Tagen der Fachmesse,

für die der Bundesumweltminister

Dr. Norbert

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen übernahm die Schirmherrschaft für

die Veranstaltungsreihe „EnergieTage“, die auch ins Peiner Land kommt.

��Fleisch

aus

eigener Schlachtung

��Lafferder

Wurstspezialitäten

aus eigener Herstellung

��Präsentkörbe

��Eier

��Kartoffeln

Schokomettwurst

„Schokolinski“

Mettwurstpraline

„Süße Mette“

Kult(ur)stätte

Röttgen die Schirmherrschaft

übernahm, präsentieren

zahlreiche Aussteller verschiedene

Produkte und

Dienstleistungen rund um

die Themen Energieeffizienz

und Energiesparen in Haus,

Büro und Mobilität. „Die

Unterstützung des Bundesumweltministers

freut uns

sehr und ist eine Bestätigung

des innovativen Veranstaltungskonzeptes

und der

fachlichen Qualität der

EnergieTage“, ist Veranstalter

Andreas Bosk von Bosk

Consult GmbH überzeugt.

Zumal es mit der Ausstellung

allein längst nicht getan ist,

denn die Besucher erwarten

zudem kostenlose Fachvorträge

zu aktuellen Energie-

Themen sowie ein vielseitiges

Rahmenprogramm mit

Kinderbetreuung und verschiedenen

Aktionen für

Jung und Alt.

Weitere Informationen gibt

es unter

www.energietage.info

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34

Freizeittipp

Ferien auf dem Ponyhof: Mareike

Höper bietet Spaß und Abenteuer

Vor fast 15 Jahren gründete Mareike Höper (links) ihr Unternehmen „Ponyhof“.

��Das Glück der Erde liegt

einem alten Sprichwort zufolge

bekanntlich auf dem Rücken

der Pferde. Daher scheint es

nicht verwunderlich, dass

Mareike Höpers Idee, auf dem

väterlichen Grund und Boden

in Plockhorst einen Ponyhof für

den Reit- und Ferienbetrieb für

Kinder zu eröffnen, schon von

Beginn an von Erfolg gekrönt

war.

Fast 15 Jahre ist es her, dass

sich die heute 37-Jährige zum

Schritt in die Selbstständigkeit

entschloss. Das Sprachen-

sowie ein Aufbaustudium für

Tourismuswissenschaften waren

absolviert, die Abschlussarbeit

zum Thema Ponyhöfe geschrieben

und die „Weltenbummelei“

samt arbeitsreichen Aufenthalten

in München und Moskau

sollte endlich ein Ende haben.

„Und da sich auf dem Grundstück

bereits ein mehr oder

weniger viel genutztes Gästehaus

und seit meiner Kindheit

schon einige Ponys befanden,

habe ich einfach den Sprung ins

eiskalte Wasser gewagt“, erzählt

Höper lachend.

Ganzjähriger Betrieb

Voller Tatendrang krempelte die

Hobbyreiterin die Ärmel hoch,

entwickelte ein Konzept für die

Nachmittagsbetreuung von

Kindern auf ihrem Ponyhof,

widmete sich selbst noch einmal

dem Reitunterricht und dem

Erwerb von Trainerlizenzen und

schritt zur Tat.

„Doch mir war ganz schnell klar,

dass für den ganzjährigen

Betrieb einfach eine Reithalle

erforderlich war, um die Kleinen

im Reitunterricht nicht bei Wind

und Wetter über die Felder und

Wiesen auf Tour schicken zu

müssen.“ Gesagt, getan: Während

ihr Vater als Ingenieur und

Architekt die Baupläne für die

Halle samt Einstellboxen für die

Vierbeiner entwickelte, führte

Höper voller Entschlossenheit

die Finanzierungsgespräche mit

der Bank, bevor schon bald

darauf der Grundstein gelegt

werden konnte.

Fortan ging es auf dem Plockhorster

Gelände hoch her;

denn schon während der Bauphase

des 15 mal 30 Meter

großen Gebäudes startete die

Unternehmerin ihr Projekt

„Kinderbetreuung“ inklusive

Reitunterricht.

Strahlende Kinderaugen

Bei den Ferien- und Gruppenfreizeiten steht bei den Kleinen der Spaß am Reitsport stets im Vordergrund.

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Mittlerweile hat die Mutter eines

sieben Monate jungen Babys

nicht nur ihr Angebot „rund ums

Reiten“ erheblich erweitert,

sondern bietet neben dem Reitunterricht,

bei dem sie Kinder

und Jugendliche im Alter von

zwei bis 18 Jahren betreut, Reitferien,

Gruppenfreizeiten,

Schnupperwochenenden und

zahlreiche Aktionen für Kindergärten

an. Darüber hinaus stellt

sie für Familienspaziergänge und

Kindergeburtstage Leihponys

zur Verfügung, bietet neben

40 eigenen Reit- und Aufzuchtspferden

zusätzlichen Einstellpferden

Platz und widmet sich

voller Elan immer wieder neuen

Reparatur- und Bauarbeiten,

denn: „Von Langeweile ist bei

uns keine Spur und wo gehobelt

wird, fallen bekanntlich Späne“,

erklärt sie lachend mit Blick über

den rund 3000 Quadratmeter

großen Hof samt 12 Hektar

Wiesen. „Und sollte eines Tages

tatsächlich keine Baustelle mehr

vorhanden sein, suche ich mir

einfach eine neue.“ Denn das

Unternehmen „Ponyhof“ bereite

ihr nach wie vor einen Riesenspaß.

Schließlich sei es das

Schönste, jeden Tag aufs Neue

in strahlende Kinderaugen zu

sehen.

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