Montageanleitung - Solon

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Montageanleitung - Solon

Montageanleitung SOLON SOLitaire · DE

SOLON SOLitaire.

Montage- und Installationsanleitung.


2

Montagehinweise gelten für folgende Module

SOLON Blue 250/05 und SOLON Bue 250/05 Plus

SOLON Black 250/05 und SOLON Black 250/05 Plus


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Vor dem Start 4

Sicherheitshinweise 5

Vorschriften 7

Einbaubedingungen 8

Einbauempfehlungen 9

Montage

Explosionszeichnung 10

Bauteile 11

Vorbereitung: Kalkulation der Dimension des Modulfeldes 14

Montageschritt 1: Dachlatten (Hilfslatten) 15

Montageschritt 2: Montagebretter 17

Montageschritt 3: Modulmontage 19

Montageschritt 4: Montagebretter für weitere vertikale Modulreihe 21

Montageschritt 5: Montage einer weiteren Modulreihe 22

Montageschritt 6: Montage des Dichtgummis 23

Montageschritt 7: Montagebretter für letzte vertikale Modulreihe 24

Montageschritt 8: Prüfung der elektrischen Verschaltung 26

Montageschritt 9 bei 3 kWp-Kit: Eindeckrahmen - Vorderteile montieren 27

Montageschritt 10 bei 3 kWp-Kit: Seitenteile montieren 30

Montageschritt 11 bei 3 kWp-Kit: Obere Blecheindeckung montieren 32

Montageschritt 9 variable Verblechung: Eindeckrahmen – Vorderteile montieren 35

Montageschritt 10 variable Verblechung: Seitenteile montieren 38

Montageschritt 11 variable Verblechung: Obere Blecheindeckung montieren 40

Montageschritt 12: Abschließende Dichtmaßnahmen 43

Ergänzende Informationen

Wartung und Reinigung 45

Anhang

Technisches Datenblatt und Verarbeitungshinweise des Butylstreifens 46

Sicherheitsdatenblatt des Butylstreifens 46

3


4

Vor dem Start

Verwendete Symbole

Gefahr! Lebensgefahr durch Stromschlag

Achtung! Beschädigungsgefahr für Produkt oder Umwelt

Hinweis – Nützliche Information

Haftungsausschluss

Für sämtliche Schäden, die durch unsachgemäße Installation entstanden sind,

wird keine Garantie oder Haftung übernommen.

Benötigte Bauteile

Hinweis

Bitte lesen Sie diese Montage- und Installationsanleitung vor Beginn von

Installation, Betrieb und Wartung gut durch. Eine Nichtbeachtung der

Montage- und Installations anleitung kann zu Personen- und Sachschäden

führen! Bitte bewahren Sie diese Anleitung sicher auf.

Neben dem SOLON-Lieferteil müssen einige Bauteile bauseitig gestellt

werden. Eine Übersicht dieser Bauteile finden Sie im Abschnitt Montage.


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Sicherheitshinweise

Diese Installationsanleitung ist nur für Handwerksbetriebe gedacht.

Hier gelten die Vorschriften der zuständigen Berufsgenossenschaften

(BGV A1, BGV A2, BGV C22).

Wir weisen alle Ansprüche bei Selbstmontage von uns und bitten Sie,

einen Fachbetrieb zu beauftragen.

Allgemeine Gefahrenhinweise!

Lebensgefahr durch Stromschlag und Lichtbogen.

Besonderheiten von Photovoltaikanlagen beachten:

− Module stehen bei Licht immer unter Spannung.

− Die Module lassen sich erst am DC-Schalter absichern;

die Anlage läuft im Fehlerfall (Kurzschluss, Erdschluss) DC-seitig weiter.

− Beim Trennen von Kontakten unter Last können nicht verlöschende

Lichtbögen entstehen.

Keine (elektrisch leitenden) Teile in Stecker oder Buchsen der Module

einführen.

Solarmodule und Leitungen nicht mit nassen Steckverbindern montieren.

Werkzeuge und Arbeitsbedingungen sollten trocken sein.

Die Montagevorschriften des Wechselrichter-Herstellers beachten.

Keine beschädigten Module verwenden.

Kinder von Modulen, Wechselrichtern und anderen stromführenden

Komponenten der Anlage fernhalten.

Alle Arbeiten an den Leitungen mit äußerster Vorsicht vornehmen.

Die Sicherheitshinweise der Hersteller anderer Anlagenkomponenten

müssen befolgt werden.

Allgemeine Warnhinweise!

Kein vom Hersteller angebrachtes Teil oder Typenschild entfernen.

Module nicht zerlegen.

Module keinem künstlich konzentrierten Sonnenlicht aussetzen.

Module nicht mit Farbe, Klebemitteln oder spitzen Gegenständen

bearbeiten.

Module nicht mit lösemittelhaltigen Reinigern reinigen.

Prüfen Sie vor Anlagenmontage die statische Standsicherheit des

Gebäudes und der zu errichtenden Anlage.

Das Modul ist nur für den Einsatz unter gemäßigten klimatischen

Bedingungen vorgesehen (siehe auch Abschnitt Einbaubedingungen).

5


6

Warnhinweise zu Zwischenlagerung, Entnahme aus der

Verpackung und Transport!

Im Umgang mit den Modulen stets größte Sorgfalt walten lassen.

Die Module immer in der vorgesehenen Verpackung transportieren.

Die Module stets mit beiden Händen transportieren.

Schutzhandschuhe tragen.

Die Anschlussdose und die Anschlusskabel nicht als Griff verwenden.

Durchbiegung der Module vermeiden.

Module nicht belasten, betreten oder fallen lassen.

Module nicht mit spitzen Gegenständen bearbeiten.

Alle elektrischen Kontakte sauber und trocken halten.

Zwischenlagerung nur in trockenen Räumen.

Module nicht auf den seitlichen Abstandshaltern oder der

Dichtlippe aufsetzen.

Achtung

Das Indachsystem ist zu erden. Erdungskabel (Cu, mind. 16 mm 2 ,

UV-beständig) mittels Schraubverbindung elektrisch leitend an einen

geeigneten Platz am Eindeckrahmen und an der Potentialausgleichsschiene

des Gebäudes befestigen. Alle Blechteile müssen elektrisch leitend

miteinander verbunden sein.

Hinweis

Für evtl. Rückfragen wird empfohlen, die Seriennummer der Module zu notieren.


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Vorschriften

Bitte beachten Sie vor und während der Anlagenmontage, dass die örtlich

gültigen Normen, Baubestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften

eingehalten werden.

Neben den möglichen örtlichen Vorschriften

sind besonders folgende Regeln zu beachten

DIN VDE 0100 Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen

bis 1.000 Volt, alle relevanten Teile, insbesondere T712

VDE 0105 T100 Betrieb von elektrischen Anlagen

VDI 6012 Bl. 2 Dezentrale Energiesysteme im Gebäude

VDE 0298 T4 Gummiisolierte Leitungen

DIN 18382 Elektrische Kabel- und Leitungsanlage in Gebäuden

DIN 18334 Zimmer- und Holzbauarbeiten

DIN 18338 Dachdeckungs- und Dachdichtungsarbeiten

DIN 18339 Klempnerarbeiten

DIN 18351 Fassadenarbeiten

DIN 18451 Gerüstarbeiten

DIN 1055/

DIN EN 1991-1 Teil 1-4

VDE 0185 Blitzschutz

Lastannahmen für Tragwerke

DIN EN 61724 Überwachung des Betriebsverhaltens

photovoltaischer Systeme

DIN V VDE V 01261-1 Selbsttätige Freischaltstelle für PV-Anlagen

Deutsches Dachdeckerhandwerk-Regelwerk

Technische Anschlussbedingungen (TAB) für den Anschluss an

das Niederspannungsnetz der Energie versorgungsunternehmen

VDEW-Richtlinie „Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“

Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften

BGV A1 Allgemeine Vorschriften

BGV A2/A3 Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

BGV C22 Bauarbeiten (Persönliche Schutzausrüstungen gegen

Absturz)

BGV D36 Leitern und Tritte

Hinweis

Die aufgeführten Normen und Vorschriften stellen lediglich eine Auswahl dar

und erheben somit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. (Stand 03/2009)

7


8

Einbaubedingungen

Die Bemessung des Moduls SOLON Blue 250/05 (sowie Plus) bzw. SOLON

Black 250/05 (Sowie Plus) erfolgt auf der Grundlage der Bemessungsvorlage

des Eurocode 1 (DIN EN 1991-1-3/NA und DIN EN 1991-1-4/NA).

Das Modul SOLON Blue 250/05 (sowie Plus) bzw. SOLON Black 250/05 (sowie

Plus) erfüllt die Funktionen des Witterungsschutzes einer herkömmlichen

Dacheindeckung bei Schrägdächern, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

Dachneigung von 10° bis 60°. Im Bereich von 10° bis 22° muss

mit einer wasserdichten Unterspannbahn gearbeitet werden.

Das Dach muss dem Stand der Technik und den

aktuellen Normen und Vorschriften entsprechen, z. B.

− festsitzende, stabile Dachlatten

− wasserdichte Unterspannbahn

Die Bauausführung durch einen Fachbetrieb durchgeführt

wird und alle Punkte dieser Anleitung genau beachtet wurden

(vorschriftsmäßige Bauausführung).

Beim Einbau der Module müssen folgende Punkte beachtet werden:

Hilfslatten und Montagebretter dürfen nicht der direkten Feuchtigkeit

ausgesetzt werden. Im montierten Zustand muss das Holz trocken sein.

Andererseits ist die Festigkeit der Schraubverbindung nicht zu garantieren.

Ausreichende Hinterlüftung der Module, um Leistungsverluste durch

Wärmestau zu vermeiden. Dies kann durch den zusätzlichen Einsatz

von Lüfterziegeln verbessert werden.

Modul nicht in der Nähe von leicht entzündlichen Gasen und Dämpfen

(z. B. Gasbehälter, Tankstellen, Farbspritzanlagen) installieren.

Modul nicht neben offenen Flammen und

entflammbaren Materialien installieren.

Modul nicht konzentriertem Licht aussetzen.

Modul nicht starker Salz- (empfohlener Abstand zum Meer mind. 500 m)

und Schwefelbelastung (Vulkane) aussetzen, da ansonsten

Korrosionsgefahr besteht.

Modul nicht als Überkopfverglasung oder Fassadenelement montieren.

Gefahr!

Die Arbeiten an einer Photovoltaikanlage setzen Sachkenntnisse voraus und

dürfen nur durch entsprechend qualifiziertes und autorisiertes Fachpersonal

durchgeführt werden. Beachten Sie die Sicherheits- und Warnhinweise im

Abschnitt „Sicherheitshinweise und Vorschriften“ und halten Sie diese ein.

Achtung!

Das Dach muss den gültigen Normen und Vorschriften entsprechen. Dachlatten,

Balken und Unterspannbahn müssen in einwandfreiem Zustand sein.


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Einbauempfehlungen

Ausrichtung und Neigung

Achtung!

Beachten Sie bei der Einbauneigung die Einbaubedingungen

für diesen Modultyp.

Die Ausrichtung der Module soll in Europa optimal in Südrichtung erfolgen.

Die optimale Neigung der Module beträgt in Mitteleuropa etwa 30 °.

In Nordeuropa ist der optimale Neigungswinkel etwas steiler, in Südeuropa

etwas flacher. Ein Abweichen von der optimalen Ausrichtung und Neigung

verringert den Energieertrag der Anlage. Als Anhaltswert kann folgende

Grafik herangezogen werden.

Prozentualer Energieertrag in Abhängigkeit von der Dachausrichtung

Verschattungsfreiheit

Ein Modul gilt als verschattungsfrei, wenn es ganzjährig, vollflächig nicht

verschattet wird und ein ungehinderter Sonnenlichteinfall möglich ist. Auch

kleine partielle Verschattungen, wie z. B. durch Schornsteine, Antennen,

Gebäude, Bäume (Wachstum beachten) und Lichtmasten, führen zu einer

Ertragsminderung. Deswegen sollten die Module dort installiert werden,

wo die Verschattungseinflüsse im Tagesverlauf am geringsten sind oder ganz

ausgeschlossen werden können. Gegebenenfalls kann dafür eine Verschattungsanalyse

mit einem Simulationsprogramm oder einem Sonnenstandanalysator

durchgeführt werden.

Hinweis

Auch temporäre Verschattung durch Verschmutzung (Staub, Vogelkot, Laub)

kann zu einer Ertragsminderung führen. Hinweise zur Entfernung dieser

Verschmutzung werden im Kapitel „Wartung“ gegeben.

9


10

Explosionszeichnung

a) 3 kWp-Kit

10

11a

8

7

1

8

14a

b) variable Verblechung

10

14b

8

8

11b

19

20

3

13b

4

1

3

13a

12b

4

5

7

4c 9

5

12a

20 21

5

7

6

9

6

2

9


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Bauteile

Pos. Abbildung Bezeichnung

1 SOLON Blue 250/05

SOLON Black 250/05

2 SOLON-Sechskant-Holzbohrschraube mit Dichtscheibe;

DIN 7995; 5,5 x 43 mm

3 SOLON-Dichtgummi

SOLON-Eindeckrahmen

4 Vorderteil-Links mit Aluminiumschürze mit Butylstreifen

5 Vorderteil-Mitte mit Aluminiumschürze mit Butylstreifen

6 Vorderteil-Rechts mit Aluminiumschürze mit Butylstreifen

7 Dichtschraube

8 Seitenteil-Links

9 Seitenteil-Rechts

10 Hafter mit Dachpappstift (für Seitenteil)

11a Oberteil-Links (Kit)

11


12

Pos. Abbildung Bezeichnung

11b Oberteil-Links (variabel)

12a Oberteil-Rechts (Kit)

12b Oberteil-Rechts (variabel)

13a Oberteil-Mitte (Kit)

13b Oberteil-Mitte (variabel)

14 Kehldichtstreifen (Schneekeil)

15 Montagebrett

16 Hilfslatte (Dachlatte)

17 Schraube (Holzbohrschraube zur Befestigung der Dachlatten

und Montagebretter)

18 Dichtschraube (lang)

19 Unterlagsblech

20 Stoßabdeckung

21 Spezial-Dichtschraube (für Stoßabdeckung)


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Benötigtes Werkzeug zur Montage der Module

Akkuschrauber Zange Crimp- und

Zugzange

Winkelschleifer

mit Diamantscheibe

Hinweis

Hammer

Multimeter

Für das leichtere Einbringen der Dichtgummis empfiehlt sich die Verwendung

von neutralem Spülmittel mit Schwamm/Pinsel.

Hinweis

Handpresse

Die vorliegende Montage- und Installationsanleitung beschreibt die Montage von

links nach rechts. Es ist ebenso möglich, mit der Montage von rechts zu beginnen.

13


14

Vorbereitung: Kalkulation der

Dimension des Modulfeldes

Hinweis

Die Module inkl. der Bleche können nur im Bereich des Daches montiert

werden, der frei von Neigungsänderungen ist.

Dachsteine

Umlaufend um das zu montierende Modulfeld müssen jeweils

mindestens zwei Dachsteine verbleiben.

Module

Die Module haben eine Baugröße von 1,784 x 1,044 m (Höhe x Breite).

Zwischen den Modulen muss ein Spalt von 0,01 m eingehalten werden.

Bleche

Für die Seitenteile wird ein zusätzlicher Platzbedarf von 0,12 m

(2 x 0,06 m) benötigt.

Für die Vorder- und Oberteile

muss in der Modulfeldhöhe ein zusätzlicher Platzbedarf von insgesamt

ca. 0,40 m einkalkuliert werden.

Berechnung Modulfeldbreite

Anzahl der Module x 1,04 m

+ Anzahl der Module – 1 x 0,01 m =

+ 2 Seitenteile 0,12 m =

Das Modulfeld wird bei sechs Modulen vom rechten bis zum linken Ziegelrand

6,41 m breit sein (zuzüglich vier Dachziegel bzw. Dachsteine).

Hinweis

Zur errechneten Modulfeldbreite sind zusätzlich auf jeder Seite noch einmal

zwei Dachziegel (bzw. Dachsteine) notwendig.

Berechnung Modulfeldhöhe

Durch die Überlappung im unteren Bereich des Rahmens

verringert sich die einzelne Modulgröße um 6 cm auf 1,72 m.

Anzahl der Module x 1,72 m =

Das Modulfeld wird bei zwei übereinander angeordneten

Modulen 3,85 m hoch sein (zuzüglich vier Dachziegel / Dachsteine).

Hinweis

= Ergebnis

+ 0,40 m =

= Ergebnis

Zur errechneten Modulfeldhöhe sind zusätzlich oberhalb und unterhalb des

Feldes zwei Dachziegel (bzw. Dachsteine) notwendig.

Beispielrechnung: 6 Module nebeneinander

6 x 1,04 m = 6,24 m

+ 6 - 1 x 0,01 m = 0,05 m

+ 0,12 m = 0,12 m

= 6,41 m

Beispielrechnung: 2 Module übereinander

2 x 1,72 m = 3,45 m

+ 0,40 m = 0,40 m

= 3,85 m


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Montageschritt 1:

Dachlatten (Hilfslatten)

Hinweis

Die Dachlatten (Hilfslatten) müssen bauseitig gestellt werden.

Die Hilfslatten sichern das Modul am Dach.

Achtung!

Vorgeschrieben ist die Verwendung von imprägnierten Dachlatten mit einer

Mindeststärke von 26 mm.

Anzahl

Insgesamt benötigen Sie fünf Reihen von Kanthölzern/Dachlatten. Deren jeweilige

Länge berechnet sich aus der Anzahl der Module nebeneinander x 1,05 m.

Sollte Ihr Modulfeld breiter sein als die im Fachhandel erhältlichen Dachlatten,

kann die Gesamtlänge auch aus kürzeren Einzelteilen gebildet werden.

2 Module 5 Dachlattenreihen à 2,10 m 6 Module 5 Dachlattenreihen à 6,30 m

3 Module 5 Dachlattenreihen à 3,15 m 7 Module 5 Dachlattenreihen à 7,35 m

4 Module 5 Dachlattenreihen à 4,20 m 8 Module 5 Dachlattenreihen à 8,40 m

5 Module 5 Dachlattenreihen à 5,20 m

Achtung!

Entstehende Schnittkanten an Hilfslatten sind vor Schimmelpilzbefall usw.

durch geeignete Holzschutzmittel zu schützen.

Dach gemäß dem benötigten Platzbedarf abdecken.

Hinweis

Im ersten Arbeitsschritt werden zwei Hilfslatten im unteren Bereich montiert.

Diese dienen in der späteren Montage als Abrutschsicherung der Module. Die

Verwendung von geraden Dachlatten erleichtert die weitere Montage!

15


16

16

Erste, untere Hilfslatte (16) mittels bauseitig zu stellenden

Schrauben (17) auf Konterlattung bzw. Dachsparren

schrauben.

Dabei darauf achten, dass der Abstand (untere Kante) zur darunter liegenden

Dachlatte (obere Kante) 190 bis 210 mm beträgt.

Bei noch vorhandener Eindeckung mit den unteren Ziegelreihen sollte der

Abstand der Hilfslatte (untere Kante) zur obersten Kante der vorhandenen

Ziegel 170 mm betragen.

Der seitliche Abstand zur Dacheindeckung muss mindestens 100 mm betragen.

17

Achtung!

Die Höhe der gedoppelten Hilfslatten darf die Höhe der vorhandenen Dachlatten

um maximal 43 mm überragen.

Hinweis

17

Die montierte Hilfslatte (16) durch weitere kurze Hilfslatten

(16) gemäß Skizze mit Schrauben (17) aufdoppeln.

Die aufgedoppelte Hilfslatte darf nicht durchgehend sein, um eine ausreichende

Hinterlüftung der Module sicherzustellen.

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16

16

16


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Montageschritt 2: Montagebretter

Die Montagebretter dienen zur Befestigung der Module. Sie werden

vertikal auf die Dachlatten geschraubt.

Hinweis

Die Montagebretter sowie die Befestigungsschrauben müssen

bauseitig gestellt werden.

Achtung!

Vorgeschrieben ist die Verwendung von imprägnierten Montagebrettern

mit einer Stärke von 24 mm und einer Breite von 140 mm bis 180 mm.

Achtung!

Auf richtige Schraubenlänge achten. Zu kurze Schrauben gefährden

die Standsicherheit der Anlage. Zu lange Schrauben können die darunter

befindliche wasserdichte Unterspannbahn beschädigen.

Länge

Pro Modul werden Bretter in der Länge von 1,72 m benötigt. Zur jeweiligen Gesamtlänge

werden 2 cm addiert, um die Montage der oberen Verblechungsteile

(11a, b bis 13a,b) zu ermöglichen.

1 Modul 1,72 m

2 Module 3,47 m

3 Module 5,19 m

4 Module 6,92 m

5 Module 8,62 m

Länge der Montagebretter in Abhängigkeit der übereinander angeordneten Module

Achtung!

Entstehende Schnittkanten an den Montagebrettern sind vor Schimmelpilzbefall

usw. durch geeignete Holzschutzmittel zu schützen.

Anzahl

Pro vertikaler Modulreihe werden drei Montagebretter zuzüglich eines

weiteren, abschließenden Montagebretts pro Modulfeld benötigt. Die Anzahl

der Montagebretter berechnet sich aus: Anzahl vertikaler Modulreihen x 3 + 1.

Anzahl

vertikaler

Modulreihen

2 7

3 10

4 13

5 16

6 19

7 22

8 25

Anzahl der Montagebretter

Anzahl

Montagebretter

Anzahl

vertikaler

Modulreihen

9 28

10 31

11 34

12 37

13 40

14 43

15 46

Anzahl

Montagebretter

17


18

Hinweis

15

Linkes Montagebrett (15) auf Dachlatten mit Schrauben

(17) befestigen. Dabei darauf achten, dass der Abstand

von der linken Kante des Montagebretts bis zur Dacheindeckung

100 mm beträgt.

Anschließend zweites Montagebrett (15) mit Schrauben

(17) auf Dachlatten befestigen. Dabei darauf achten,

dass der Abstand von der Mitte des zweiten Montagebretts

bis zur linken Außenkante des ersten Montagebretts

350 mm beträgt.

Weitere zwei Montagebretter (15) je im Abstand

von 350 mm von Mitte Montagebrett (15) zu Mitte

Montagebrett (15) mit Schrauben (17) auf den Dachlatten

befestigen.

Sollte das Modulfeld in Höhe größer sein als die verwendeten Montagebretter

(15), diese ggf. vertikal durch Aneinandersetzen mehrerer

Montagebretter (15) verlängern.

Achtung!

Beim vertikalen Aneinandersetzen der Montagebretter (15) ist darauf zu achten,

− dass später keine Dichtschraube vom Modul auf dem Bretterstoß sitzt,

− dass sie mit mindestens zwei Dachlatten verschraubt sind.

17


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Montageschritt 3: Modulmontage

Achtung!

Krafteinwirkungen auf die Module, wie z. B. das Betreten oder Abstützen

auf den Modulen, sind während der gesamten Montage nicht gestattet!

1

Erstes Modul SOLON Blue 250/05 bzw. SOLON Black 250/05 (1) auf die

Montagebretter (15) setzen und bis auf die gedoppelten Hilfslatten (16)

vorsichtig abrutschen lassen.

Das Modul (1) seitlich parallel zur Ziegeldeckung ausrichten.

Hinweis

Das Montagebrett (15) muss mind. 10 mm und darf max. 20 mm

von der Modulkante hervorstehen.

Ausrichtung des Moduls (1) zur Dacheindeckung kontrollieren,

ggf. Ausrichtung korrigieren.

15

Das Modul (1) mittels beiliegender SOLON-Sechskant-

Holzbohrschrauben (2) mit Dichtscheiben auf den

Montagebrettern (15) befestigen.

2

1

19


20

1

1

15

Achtung!

Darauf achten, dass die Kabel unter den Montagebrettern (15) hindurchgeführt

werden. Die Module (1) dürfen nicht auf den Kabeln aufliegen.

Das zweite Modul (1) auf den Montagebrettern (15) über dem ersten Modul

positionieren. Module (1) gemäß Verschaltungsplan miteinander mittels vorkonfektioniertem

Steckersystem elektrisch verbinden.

1

15

Zweites Modul (1) seitlich an der Dacheindeckung

ausrichten und mittels beiliegender SOLON-Sechs-

kant-Holzbohrschrauben (2) mit Dichtscheiben auf

den Montagebrettern (15) befestigen.

Bei weiterer horizontaler Modulreihe die Montageschritte

entsprechend wiederholen.

1

2

15


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Montageschritt 4: Montagebretter

für weitere vertikale Modulreihe

Hinweis

15

Für die nächste Modulreihe drei weitere Montagebretter

(15) mit Schrauben (17) auf den Dachlatten befestigen.

Dabei darauf achten, dass der Abstand von der Mitte des

folgenden Montagebretts (15) zur Modulkante

350 mm beträgt.

Die nächsten zwei Montagebretter (15) mit Schraube (17)

auf die Dachlatten schrauben. Dabei darauf achten, dass

der Abstand von Mitte Montagebrett (15) bis Mitte

Montagebrett (15) 350 mm beträgt.

Montagebretter ggf. vertikal durch Aneinandersetzen verlängern.

Achtung!

Beim vertikalen Aneinandersetzen der Montagebretter (15) ist darauf zu achten,

− dass später keine Dichtschraube vom Modul auf dem Bretterstoß sitzt,

− dass sie mit mind. zwei Dachlatten verschraubt sind.

17

21


22

Montageschritt 5:

Montage einer weiteren Modulreihe

1

Unteres Modul (1) auf Montagebretter (15) rechts neben das bereits montierte

Modul setzen und aneinanderschieben. Die Distanz zwischen den

Modulen (1) von 10 mm wird durch die beiden seitlichen Abstands halter

vorgegeben.

Achtung!

Darauf achten, dass die Kabel unter den Montagebrettern (15) hindurchgeführt

werden. Die Module (1) dürfen nicht auf den Kabeln aufliegen.

Module (1) gemäß Verschaltungsplan miteinander mittels vorkonfektionierten

Steckersystems elektrisch verbinden.

Modul (1) mittels beiliegender SOLON-Sechskant-Holzbohrschrauben (2)

mit Dichtscheiben auf den Montagebrettern (15) befestigen.

Weitere Module (1) entsprechend der vorangegangenen Montageschritte

montieren.

15

2


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Montageschritt 6:

Montage des Dichtgummis

Hinweis

Um die Montage zu erleichtern, den Dichtgummi (3) jeweils sofort

nach Montage zweier vertikaler Modulreihen montieren.

Hinweis

Für eine leichtere Montage die Unterseite des Dichtgummis (3)

mit Gleitmittel (z. B. Spülmittel) benetzen.

3

1

1

SOLON-Dichtgummi (3) von oben nach unten bündig in den Spalt zwischen

den Modulen (1) eindrücken. SOLON-Dichtgummi (3) oben (am First) mittels

Dichtschraube (18) auf Montagebrett sichern.

Überstehendes Dichtgummi (3) auf Länge schneiden.

Hinweis

Die Befestigung des losen unteren Endes erfolgt im letzten Schritt

nach der Rahmenmontage.

3

18

23


24

Montageschritt 7: Montagebretter

für letzte vertikale Modulreihe

17

Letztes (linkes) Montagebrett (15) für letzte vertikale

Modulreihe mit Schrauben (17) auf den Dachlatten

befestigen. Dabei darauf achten, dass der Abstand von

der Mitte des Montagebretts (15) bis zur Modulkante

350 mm beträgt.

Letztes rechtes Montagebrett (15) mit Schrauben (17) auf

den Dachlatten befestigen. Dabei darauf achten, dass der

Abstand von der rechten Seite des Montagebretts (15) bis

zur Modulkante mind. 1.064 bis max. 1.074 mm beträgt.

Achtung!

Die beiden unteren Hilfslatten (16) dürfen nicht über der rechten Seite des

letzten Montagebretts (15) überstehen. Hilfslatten ggf. kürzen.

15


Montageanleitung SOLON SOLitaire

1

Unteres Modul (1) auf Montagebretter rechts neben die bereits montierten

Module (1) setzen und aneinanderschieben. Die Distanz zwischen den

Modulen (1) von 10 mm wird durch die beiden seitlichen Abstands halter

vorgegeben.

Achtung!

Darauf achten, dass die Kabel unter den Montagebrettern hindurchgeführt

werden. Die Module dürfen nicht auf den Kabeln aufliegen.

Module (1) gemäß Verschaltungsplan miteinander mittels vorkonfektionierten

Steckersystems elektrisch verbinden.

Modul (1) mittels beiliegender SOLON-Sechskant-Holzbohrschrauben (2)

mit Dichtscheiben auf den Montagebrettern (15) befestigen.

Dichtgummi (3) gemäß Montageschritt 6 montieren.

Weitere Module (1) entsprechend der vorangegangenen Montageschritte

montieren.

Gefahr!

Der Wechselrichter darf während der Gleichstromverkabelung noch nicht

mit dem Wechselstromnetz verbunden sein.

Module erst nach Abschluss der Prüfung der elektrischen Verschaltung

(Montageabschnitt 8) und abgeschlossener Montage der Eindeckrahmen

(Montageabschnitt 10) an den Wechselrichter anschließen.

Achtung!

Auf korrekte Polung und Verschaltung achten.

Gefahr!

Solarkabel parallel und eng aneinanderführen und Schleifenbildung

vermeiden, da ansonsten die Gefahr von indirektem Blitzschlag besteht.

Solar kabel locker miteinander verdrillen. Die Solarkabel müssen kompatibel

zum Modulstecker-System sein, siehe Vorgaben des Herstellers.

3

Strangleitung mittels entsprechender Solarsteckverbinder

an Module (1) anschließen, dabei auf sicheres Einrasten

der Steckverbindung achten. Ggf. freiliegende Solarkabel

durch Schutzrohre oder -schläuche verlegen, um sie vor

Beschädigungen zu schützen.

2

25


26

Montageschritt 8: Prüfung

der elektrischen Verschaltung

Gefahr!

Module erst nach Abschluss der Prüfung der elektrischen Verschaltung

an Wechselrichter anschließen.

Hinweis

Die Prüfung der elektrischen Verschaltung muss vor der Montage des

Eindeckrahmens erfolgen.

Hinweis

Leerlaufspannung jeder Reihenschaltung eines Stranges

messen. Weichen die gemessenen Werte stark von der

Vorgabe ab, liegt ein Verschaltungsfehler vor.

Die Leerlaufspannung entspricht etwa der Angabe der Leerlaufspannung im

Moduldatenblatt mal der Anzahl der in Reihe geschalteten Module des Stranges.

Im Zweifelsfall ziehen Sie zur Prüfung bitte die entsprechenden Zielwerte

aus den von SOLON mitgelieferten Flashreports der verbauten Module zur

Prüfung heran. Die Leerlaufspannung ist abhängig von der Modultemperatur,

ihr Wert sinkt mit steigender Modultemperatur. Geringe Abweichungen der

Messwerte vom berechneten Standardwert sind daher normal.

Hinweis

Kurzschlussstrom jeder Reihenschaltung eines Stranges

messen. Weichen die gemessenen Werte stark von der

Vorgabe ab, liegt ein Verschaltungsfehler vor.

Die Zielwerte des Kurzschlussstroms entsprechen etwa der Angabe des

Kurzschlussstroms im Moduldatenblatt. Im Zweifelsfall ziehen Sie zur Prüfung

bitte die entsprechenden Zielwerte aus den von SOLON mitgelieferten Flashreports

der verbauten Module zur Prüfung heran. Der Kurzschlussstrom ist

abhängig von der Einstrahlungsintensität auf das Modul. Sein Wert sinkt mit

abnehmender Einstrahlungsintensität. Geringe Abweichungen der Messwerte

vom berechneten Standardwert sind daher normal. Der Kurzschlussstrom

sollte bei klarem Himmel ca. 90 %, bei bedecktem Himmel ca. 10 % des im

Moduldatenblatt angegebenen Wertes betragen.

Gefahr!

Der Netzanschluss darf nur von einem dafür zugelassenen Fachbetrieb

ausgeführt werden. Die regionalen Bestimmungen sind in Absprache mit

dem zuständigen Netzbetreiber einzuhalten.


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Montageschritt 9 bei 3 kWp-Kit:

Eindeckrahmen – Vorderteile montieren

Die Vorderteile sind Bestandteil des SOLON-Eindeckrahmens. Sie werden

unterhalb des Modulfelds montiert. Es gibt ein Vorderteil-Links (4), ein

Vorderteil-Mitte (5) und ein Vorderteil-Rechts (6).

17

16

Zusätzliche Hilfslatte (16) bündig direkt unterhalb

der unteren, gedoppelten Hilfslatten (siehe Montageschritt

1) mit Schrauben (17) auf Konterlattung/

Dachsparren befestigen. Ein seitlicher Überstand dieser

Dachlatte gegenüber den darüber liegenden Dachlatten

ist erlaubt, jedoch nicht erforderlich.

17

27


28

7

Achtung!

Die Eckteile Vorderteil-Links (4) und Vorderteil-Rechts (6) müssen

seitlich bündig mit der Außenkante der Montagebretter abschließen.

7

4

Das Eckteil Vorderteil-Links (4) unter die Moduldichtlippe

bis an die obere Hilfslatte (16) schieben. Das Blech

seitlich am Modul ausrichten und mittels Dichtschrauben

(7) an der unteren Hilfslatte (16) befestigen.

5

4

7 16

Vorderteil-Mitte (5) seitlich in das bereits montierte

Blech bis an die obere Hilfslatte (16) schieben und mit

Dichtschrauben (7) an der unteren Dachlatte befestigen.

Weiteres Vorderteil-Mitte (5) entsprechend

dem ersten Vorderteil-Mitte montieren.

7

7

5

16


Montageanleitung SOLON SOLitaire

1

7

6

Abschließend Vorderteil-Rechts (6) bis an die obere

Hilfslatte (16) schieben, in das Modul (1) einhaken, seitlich

am Modul ausrichten und mittels Dichtschrauben (7)

an der unteren Dachlatte befestigen.

Aluminiumschürze an die Form der Dachziegel (bzw. Dachsteine) anpassen.

Den Liner bzw. die Schutzfolie des unter der Aluminiumschürze angebrachten

Butylstreifens entfernen und die Aluminiumschürze fest auf den Dachziegeln

anpressen.

Achtung!

Bitte beachten Sie die Verarbeitungshinweise des Butylstreifens (siehe Anhang).

7

29


30

Montageschritt 10 bei 3 kWp-Kit:

Seitenteile montieren

Die Seitenteile sind Bestandteil des SOLON-Eindeckrahmens. Es gibt

ein Seitenteil-Links (8) und ein Seitenteil-Rechts (9). Sie werden seitlich

vom Modulfeld montiert.

Hinweis

8

1

Bei der Montage der Seitenteile (8, 9) stets von unten nach oben arbeiten.

Achtung!

In den Seitenteilen ist innen über die gesamte Länge ein gewinkelter

Blechstreifen eingenietet. Dieser Blechstreifen muss zur Gewährleistung

der Dichtigkeit des Systems in die seitliche Kante der Module (1) einhaken.

Seitenteil-Links (8) unter leichtem Druck von oben auf Modul (1)

positio nieren und mit seitlichem Druck in das Modulprofil einhaken.

Achtung!

Bei der Montage der Seitenteile (8, 9) den Falz des jeweils darunter liegenden

Bleches oben etwas aufbiegen. Dadurch können die Seitenteile (8, 9) und das

Oberblech leichter montiert werden.

8


Montageanleitung SOLON SOLitaire

8

Achtung!

Bei Montage des Seitenteils darauf achten, dass das Seitenteil unten

bündig mit der Dichtlippe des Moduls abschließt.

Oberes Seitenteil-Links (8) gemäß dem unterem Seitenteil-Links montieren.

9

Achtung!

Aufgebogenen Falz des unteren Seitenteil-Links (8)

zurückbiegen.

10

Seitenteil-Links (8) mit Hafter (10) an jede zweite

Dachlatte nageln.

Abschließend die Seitenteile-Rechts (9) entsprechend den Seitenteilen-Links

(8) montieren.

8

8

9

9

31


32

Montageschritt 11 bei 3 kWp-Kit:

Obere Blecheindeckung montieren

Die Oberteile sind Bestandteil des SOLON-Eindeckrahmens. Sie werden

oberhalb des Modulfelds montiert. Es gibt ein Oberteil-Links (11a), ein

Oberteil-Rechts (12a) und ein Oberteil-Mitte (13a).

16

Zwei Hilfslatten (16) oberhalb der oberen Modulreihe

auf die Konterlattung/Dachsparren schrauben.

Die Latten müssen so positioniert werden, dass die Oberteile im oberen

Bereich aufliegen.


Montageanleitung SOLON SOLitaire

8

Hinweis

1

11a

An den Oberteilen sind innen Blechstreifen montiert, die bei der

Montage in die Aussparungen unterhalb der Module einhaken müssen.

Oberteil-Links (11a) mit leichtem Druck von oben auf das Seitenteil-Links (8)

aufschieben. Gleichzeitig das Oberteil-Links (11a) unter leichtem Druck nach

unten schieben, bis das Blech in das Modul (1) einhakt.

16

8

7

11a

Oberteil-Links (11a) mit vier bis fünf Dichtschrauben

(7) an der oberen Hilfslatte (16) befestigen.

Oberteil-Rechts (12a) gemäß Oberteil-Links montieren.

12a

33


34

11

1

13a

Oberteil-Mitte (13a) auf die beiden Oberteile-Links (11a)

und Oberteil-Rechts (12a) montieren.

Dazu zunächst auf die Überlappung je eine Silikonraupe

setzen. Dann Oberteil-Mitte (13a) unter leichtem Druck

nach unten schieben, bis das Blech in das Modul (1)

einhakt.

Abschließend Oberteil-Mitte (13a) mit vier bis fünf Dichtschrauben

an der oberen Hilfslatte (16) befestigen.

7

16

12


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Montageschritt 9 variable Verblechung:

Eindeckrahmen – Vorderteile montieren

Die Vorderteile sind Bestandteil des SOLON-Eindeckrahmens. Sie werden

unterhalb des Modulfelds montiert. Es gibt ein Vorderteil-Rechts und ein

Vorderteil-Links. Ab einer Anzahl von drei vertikalen Modulreihen werden

auch mittlere Vorderteile (5) montiert.

17

16

Zusätzliche Hilfslatte (16) bündig direkt unterhalb der

unteren, gedoppelten Hilfslatten (siehe Montageschritt 1)

mit Schrauben (17) auf Konterlattung/Dachsparren befestigen.

Ein seitlicher Überstand dieser Dachlatte gegenüber

den darüber liegenden Dachlatten ist erlaubt, jedoch nicht

erforderlich.

7

4

4

7

17

7

16

35


36

Achtung!

Die Eckteile Vorderteil-Links (4) und Vorderteil-Rechts (6) müssen seitlich

bündig mit der Außenkante der Montagebretter abschließen.

7

Das Eckteil Vorderteil-Links (4) unter die Moduldichtlippe

bis an die obere Hilfslatte (16) schieben. Das Blech

seitlich am Modul ausrichten und mittels Dichtschrauben

(7) an der unteren Hilfslatte (16) befestigen.

5

7 16

Ab mindestens drei vertikalen Modulreihen müssen

„Vorderteil-mitte“– Bleche (5) montiert werden.

Diese seitlich in das bereits montierte Blech bis an die

obere Hilfslatte (16) schieben und mit Dichtschrauben

(7) an der unteren Dachlatte befestigen.

Ggf. weitere Vorderteile-Mitte (5) entsprechend

dem ersten Vorderteil-Mitte montieren.

1

7

6

7

5


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Abschließend Vorderteil-Rechts (6) bis an die obere

Hilfslatte (16) schieben, in das Modul (1) einhaken, seitlich

am Modul ausrichten und mittels Dichtschrauben (7)

an der unteren Dachlatte befestigen.

Aluminiumschürze an die Form der Dachziegel (bzw. Dachsteine) anpassen.

Den Liner bzw. die Schutzfolie des unter der Aluminiumschürze angebrachten

Butylstreifens entfernen und die Aluminiumschürze fest auf den Dachziegeln

anpressen.

Achtung!

Bitte beachten Sie die Verarbeitungshinweise des Butylstreifens (siehe Anhang).

37


38

Montageschritt 10 variable Verblechung:

Seitenteile montieren

Die Seitenteile sind Bestandteil des SOLON-Eindeckrahmens. Es gibt ein

Seitenteil-Links (8) und ein Seitenteil-Rechts (9). Sie werden seitlich vom

Modulfeld montiert.

Hinweis

8

1

Bei der Montage der Seitenteile (8,9) stets von unten nach oben arbeiten.

Achtung!

In den Seitenteilen ist innen über die gesamte Länge ein gewinkelter

Blechstreifen eingenietet. Dieser Blechstreifen muss zur Gewährleistung

der Dichtigkeit des Systems in die seitliche Kante der Module (1) einhaken.

Seitenteil-Links (8) unter leichtem Druck von oben auf Modul (1) positionieren

und mit seitlichem Druck in das Modulprofil einhaken.

Achtung!

Bei der Montage der Seitenteile (8,9) den Falz des jeweils darunter liegenden

Bleches oben etwas aufbiegen. Dadurch können die Seitenteile (8,9) und das

Oberblech leichter montiert werden.

8


Montageanleitung SOLON SOLitaire

8

Achtung!

Bei Montage des Seitenteils darauf achten, dass das Seitenteil unten bündig

mit der Dichtlippe des Moduls abschließt.

Ggf. weitere Seitenteile-Links (8) gemäß dem unterem Seitenteil-Links montieren.

9

Achtung!

Aufgebogenen Falz des unteren Seitenteil-Links (8)

zurückbiegen.

10

Seitenteil-Links (8) mit Hafter (10) an jede zweite Dachlatte

nageln.

Abschließend die Seitenteile-Rechts (9) entsprechend den Seitenteilen-Links

(8) montieren.

8

8

9

9

39


40

Montageschritt 11 variable Verblechung:

Obere Blecheindeckung montieren

Die Oberteile sind Bestandteil des SOLON-Eindeckrahmens. Sie werden oberhalb

des Modulfelds montiert. Im Grundset sind ein Oberteil-Rechts (12b)

und ein Oberteil-Links (11b) enthalten. Die Anzahl vertikaler Modulreihen

kann durch das Oberteil des Erweiterungssets (Oberteil Mitte variabel (13b))

vergrößert werden.

Zwei Hilfslatten (16) oberhalb der oberen Modulreihe auf

die Konterlattung/Dachsparren schrauben.

Die Latten müssen so positioniert werden, dass das Unterlagsblech (19) am

Ende und an der Biegung aufliegt.

Unterlagsblech (19) jeweils zwischen zwei Modulen (1) auf

oberes Modulprofil stecken und mittels zweier Schrauben

(17 ) befestigen.


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Hinweis

An den Oberteilen sind innen zwei Blechstreifen montiert, die bei der

Montage in die Aussparungen unterhalb der Module einhaken müssen.

Oberteil-Links (11b) auf das Seitenteil-Links (8) unter leichtem Druck

nach unten schieben, bis das Blech in das Modul (1) einhakt.

Oberteil-Links (11b) mit zwei Dichtschrauben (7) an der

oberen Hilfslatte (16) befestigen.

Ab mindestens drei vertikalen Modulreihen ein Oberteil-Mitte (13b) unter

leichtem Druck nach unten an das Modul (1) schieben, dabei darauf achten,

dass das Oberteil-Mitte (13b) mittig am Modul ausgerichtet ist.

41


42

Hinweis

Oberteil-Mitte (13b) mittels zwei Dichtschrauben (7) an

der oberen Hilfslatte (16) befestigen.

Ggf. weitere Oberteile-Mitte (13b) gemäß dem ersten Oberteil-Mitte montieren.

Abschließend Oberteil-Rechts (12b) gemäß Oberteil-Links (11b) montieren.

Achtung!

Montagepositionen von Spezial-Dichtschraube und Dichtschraube nicht

vertauschen.

Je eine Stoßabdeckung (20) mit zwei Spezialdichtschrauben

(21) und eine Dichtschraube (7) auf ein

Unterlagsblech (19) schrauben.


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Montageschritt 12:

Abschließende Dichtmaßnahmen

11

14

8 9

14 14

Hinweis

Die Kehldichtstreifen (14) sind selbstklebend.

Kehldichtstreifen (14) passend auf Länge zuschneiden und auf die

Oberteile (11, 12, 13) kleben.

Kehldichtstreifen (14) auch an Seitenteile (8, 9) anbringen.

13

Unteres Ende des Solon-Dichtgummis (3) mittels

Dichtschraube (lang) (18) auf der Hilfslatte befestigen.

Dazu nicht eindrückbares unteres Stegprofil des SOLON-

Dichtgummis (3) zurückschneiden.

12

43


44

11

Die Dacheindeckung muss auf den Oberteilen (11,

12, 13) bis auf Höhe der ersten Bugkante der Oberteile

aufliegen. Ggf. die Dachziegel (bzw. Dachsteine)

entsprechend kürzen.

Fehlende seitliche Dachziegel (bzw. Dachsteine)

einsetzen. Dabei Dachziegel (bzw. Dachsteine)

ggf. auf das richtige Maß kürzen.

13


Montageanleitung SOLON SOLitaire

Wartung und Reinigung

Die Neigung der Module ist für eine Reinigung der SOLON-Module

von Staub und Schmutz durch Regen im Allgemeinen ausreichend. Auch

Schnee rutscht in der Regel selber von den SOLON- Modulen ab. Bei

starken Verschmutzungen kann eine Reinigung mit viel Wasser bei einer

Wassertemperatur von max. 40°C und einem schonenden Reinigungsgerät

(z. B. Schwamm) vorgenommen werden.

Hinweis

Auf Nachfrage empfehlen wir Ihnen gern ein handelsübliches Reinigungsmittel,

welches bei unseren internen Tests zur Vermeidung von Schlieren und

Fingerabdrücken besonders gut abgeschnitten hat.

Gefahr!

Beachten Sie bei Wartung und Reinigung die Sicherheits- und

Warnhinweise im Abschnitt „Sicherheitshinweise und Vorschriften“

und halten Sie diese ein. Wartung und Reinigung sollten nur von einem

Fachbetrieb durchgeführt werden.

Achtung!

Verwenden Sie zur Reinigung der SOLON-Module keine scheuernden

Reinigungs geräte (z.B. pad brushs) oder Gegenstände mit einem Härtegrad

< 5. Roller brushes des Typs „low-E“ dürfen nur mit einem Borstendurchmesser

< 0,15 mm verwendet werden. Bei der Verwendung von Hochdruckreinigern

ist ein Mindestabstand zur besprühten Fläche von 50 cm und eine

maximale Wassertemperatur von 40°C einzuhalten.

Achtung!

Verwenden Sie zur Reinigung der SOLON-Module keine scheuernden

Reinigungsmittel. Die verwendeten Reinigungsmittel dürfen max. 20 %

Glasreiniger enthalten, anderenfalls kann eine Beschädigung der Moduloberfläche

nicht ausgeschlossen werden.

Hinweis

Durch die Reinigung kann der Ertrag geringfügig verbessert werden.

Dies trifft insbesondere auf grobe Verschmutzungen wie durch Laub

oder Vogelkot zu, die zu Teilverschattungen führen können. Ertragsverluste

durch Schnee hingegen sind vernachlässigbar, da dies die ohnehin ertragsärmste

Jahreszeit betrifft. Darüber hinaus sollte die PV-Anlage in festen

Intervallen (z. B. alle drei Jahre) von einem Fachbetrieb gewartet werden.

Dabei sollten folgende Punkte überprüft werden:

– Festigkeit auf der Lattung

– Funktionstüchtigkeit der Sicherungselemente

– Messung der Strangspannungen und -ströme

– Fester Sitz der Dichtelemente

Achtung!

Die gesetzlichen Vorschriften zur Prüfung von PV-Anlagen ohne ENS (Sicherheitsschaltung

zur Netzüberwachung des Wechselrichters) sind einzuhalten.

45


Transportation

Transportation

Construction

Construction

Roof

Roof

/ Facade

Facade

Industry

Industry

Assembly

Assembly

Solar

Solar

Kleb- und Dichtstoffe für die industrielle Anwendung

TECHNISCHES DATENBLATT

Butyl 1185 grau

- Butyl-Dichtstoff in Profilform -

PRODUKTBESCHREIBUNG

Thermoplastischer Dichtstoff mit sehr guter Oberflächenklebrigkeit.

Für Abdichtungen oder Fixierungen, die keine mechanischen Kräfte übertragen müssen.

ANWENDUNGSBEREICH

Geeignet für Innen- und Außenanwendungen

Abdichtung von Überlappungsfugen

Fixieren von Folien und Leichtwerkstoffen

Temporäre Fixierhilfe

Korrosionsschutz zwischen metallischen Werkstoffen

Vibrations- und Schalldämmung

EIGENSCHAFTEN

Dauerplastisch und dauerklebrig

Alterungs- und witterungsbeständig

Gute Wasserbeständigkeit

Gute Wasserdampfdichtigkeit

Gute Haftung auf fast allen Substraten

Bei Raumtemperatur geruchsfrei

Langzeitbeständig

Lösemittelfrei

Schwundfrei

VERARBEITUNGSHINWEISE

Butyl 1185 in extrudierter Form wird von der Einzelrolle direkt mit der Abdeckung auf die

Dichtstelle aufgelegt und angedrückt. Das Band kann nun mit einer angefeuchteten

Schere/Messer abgelenkt werden. Die Abdeckung wird entfernt und das Gegensubstrat

aufgebracht und ebenfalls angedrückt (z.B. mit Hilfe einer Rolle).

LIEFERFORM

Als Profil mit silikonisierter Abdeckung in div. Dimensionen als Einzelrolle.

Auch in Würsten als Halbfabrikat zur Weiterverarbeitung mit Extrudern.

Butyl Sealants

- Seite 1 von 2 -


TECHNISCHE DATEN

Chemische Basis: Synthesekautschuk (Basis IIR / PIB)

Farbe: grau

Dichte (Pyknometer; 23°C): 1,35 g /ml (anlehnend DIN 53217)

Penetration (150g Kegel; 20°C; 5sec): 40 – 60 1 /10mm (anlehnend DIN 51580)

Schmelzindex (140°C; 5kg; 2mm Düse): 60 – 80 ml /10min (anlehnend DIN ISO 1133)

Erweichungspunkt (Ring & Kugel; Glycerin): > 160°C (anlehnend DIN 52011)

Schälwiderstand (180°-Peel; 200 mm /min; 23°C): > 1 N /mm (kohäsiv) (anlehnend DIN 53282)

Wasserdampfdichtigkeit in µ (Diffusionswiderstand): ca. 250.000 (anlehnend DIN 53122)

als sd-Wert (für 1mm Schichtstärke): ca. 250 m (anlehnend DIN 53122)

HAFTUNG

Sehr gut zu einer Vielzahl von Werkstoffen. Bei Kontakt mit Kunststoffen ist eine

Weichmacherwanderung möglich – Wir empfehlen Eigenversuche!

Oberflächen müssen trocken und weitestgehend staub-, fett- und ölfrei sein.

BESTÄNDIGKEITEN

Von -30°C bis 90°C temperatur- und formbeständig.

Butyl 1185 verhält sich thermoplastisch: Bei niedrigen Temperaturen

nimmt die Festigkeit zu, bei hohen Temperaturen wird die Masse weicher.

Gleichzeitig wird die Oberflächenklebrigkeit bei steigender Temperatur deutlich stärker.

Gute Alterungsbeständigkeit, besonders auch unter feucht-warmen Bedingungen.

Beständig gegen Wasser und Salzwasser im pH-Bereich von 5 – 9.

Nicht beständig gegen Öl, Fett, Benzin und andere Lösemittel.

REINIGUNG

Hauptmenge mechanisch entfernen („abtupfen“)

Rückstände können mit BOSTIK Solvent 280 oder Testbenzin entfernt werden.

LAGERUNG

Material in Umverpackung trocken und bei Raumtemperatur lagern.

Vor mechanischer Beschädigung schützen. Lagerzeit mindestens 24 Monate.

SICHERHEITSHINWEISE

Bei den Arbeiten mit Butyl 1185 gelten die üblichen Hygiene-Richtlinien

für den Umgang mit chemischen Produkten:

Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen

Berührungen mit den Augen und der Haut vermeiden

Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen

WEITERE HINWEISE ENTNEHMEN SIE BITTE UNSEREM SICHERHEITSDATENBLATT.

Bostik HL 06/2010

Mit unseren anwendungstechnischen Empfehlungen in Wort und Schrift wollen wir die Käufer/Verarbeiter aufgrund unserer Versuche und den Erfahrungen der Praxis nach

bestem Wissen beraten. Sie können jedoch nur allgemeine Hinweise ohne Eigenschaftszusicherung sein, da wir keinen Einfluss auf die Verarbeitungsbedingungen und die

Ausführung der Arbeiten haben. Beratung und Auskunftserteilung begründen kein Rechtsverständnis und keine Nebenverpflichtung aus dem Kaufvertrag. Bei industrieller

Produktion empfehlen wir auf jedem Fall ausreichende Praxisversuche. Für die einwandfreie, gleichbleibende Qualität unserer Erzeugnisse übernehmen wir die Gewähr.

GERMANY

Bostik GmbH

An der Bundesstraße 16

D-33829 Borgholzhausen

Tel.: +49 (0) 5425/801-0

Fax.: +49 (0) 5425/801-140

e-Mail: info.germany@bostik.com

AUSTRIA

Bostik GmbH

Papierfabrikstraße 1

A-4600 Wels

Tel.: +43 (0) 7242/53010

Fax.: +43 (0) 7242/53012

e-Mail: bostik@nextra.at

TECHNISCHES DATENBLATT Butyl 1185 grau - Seite 2 -

NETHERLANDS

Bostik B.V.

De Voerman 8

NL-5201 AH´s-Hertogenbosch

Tel.: +31(0) 73 - 6 244 244

Fax: +31(0) 73 - 6 244 344

e-Mail: infoNL@bostik.com

BELGIUM

Bostik Belux S.A.-N.V.

Meulestedekaai 86

B-9000 Gent

Tel: +32 (0) 9255-1700

Fax:+32 (0) 9255-1701

e-Mail: www.bostik.be

POLAND

Bostik Polska Sp.z o.o

ul. Sredzka 8

PL-63005 Kleszczewo / k.Poznania

Tel: +48-(0) 61-6638886

Fax:+48-(0) 61-6638887

e-Mail: biuro@bostikpolska.pl


53

SOLON Energy GmbH

Am Studio 16

12489 Berlin · Germany

Phone +49 30 81879-0

Fax +49 30 81879-9999

E-Mail components@solon.com

08/12

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