Akademischer Bericht 2010 - Institut für Klinische Chemie ...

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Institut für Klinische Chemie

Akademischer Bericht 2010

Leitung in der Berichtsperiode:

Prof. Dr. med. Arnold von Eckardstein

Rämistrasse 100

CH-8091 Zürich

+41 (0)44 255 22 60

E-Mail: arnold.voneckardstein@usz.ch


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

Zusammenfassung (Management Summary)

Das Ziel aller Anstrengungen ist es, durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Labordiagnostikern,

Klinikern, Wissenschaftlern und der Industrie das Institut für Klinische Chemie auf den Gebieten Diagnostik,

Forschung und Lehre zu hohem nationalen und internationalen Ansehen zu bringen.

Die Forschung des Institutes für Klinische Chemie (IKC) umfasst die klinisch-orientierte Grundlagenforschung

und klinische Anwendungsforschung auf den Gebieten kardiovaskuläre Krankheiten,

Lipid- und Lipoproteinstoffwechsel sowie die Entwicklung und Evaluation von labormedizinischen

Technologien, Methoden und Parametern für Diagnostik, Prognostik und Monitoring. Es werden zwei

Hauptziele verfolgt:

1. Verbessertes Verständnis des Stoffwechsels und der Funktion von Lipiden und Lipoproteinen, um

die Diagnostik, Behandlung und Prävention kardiovaskulärer und anderer mit Diabetes mellitus

assoziierter Erkrankungen zu verbessern.

2. Verbesserung von Diagnostik, Prognostik und Monitoring in der Labormedizin, besonders bei

kardiovaskulären und anderen mit Diabetes mellitus assoziierten Erkrankungen.

Viele Forschungsprojekte werden durch Drittmittel gefördert und als lokale, nationale oder internationale

Kooperationsprojekte durchgeführt. Im Berichtszeitraum publizierten die Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftler des IKC 27 Publikationen in internationalen Fachzeitschriften mit fast 200 Impact-

Punkten. Zudem warben sie für mehr als 500’000 CHF Drittmittel ein, unter anderem vom Schweizer

Nationalfonds und vom Zentrum für Integrative Humanphysiologie.

Die Lehre umfasst die Ausbildung von Studierenden der Medizin und Naturwissenschaften (UZH),

der Pharmazeutischen Wissenschaften (ETH Zürich) und von Medizinischen BioanalytikerInnen im

Fach „Klinische Chemie“ oder in den wissenschaftlichen Schwerpunkten des Institutes, sowie die Weiterbildung

und Fortbildung von KandidatInnen der FAMH (Foederatio Analyticorum Medicinalium

Helveticorum) durch Ausrichtung von zwei- bis dreitägigen Blockkursen. Die Präsenz der Klinischen

Chemie und der Laboratoriumsmedizin im reformierten Medizinstudium wurde durch weitere Vorlesungen

verstärkt.

Vier Studierende führten ihre Masterarbeiten im Institut durch, vier Doktoranden schlossen ihre Dissertationen

zum Dr. med. oder Dr. sc. ETH ab.

Als Dienstleistung bietet das Institut für Klinische Chemie eine qualitativ hochstehende Labordiagnostik

für die Patientenversorgung und klinische Forschung insbesondere für das UniversitätsSpital Zürich

(USZ) aber auch für externe Kunden an. Für mehr als 400 verschiedene Parameter wurden in 2010

mehr als 2.7 Millionen Analysenresultate mit einem Wert von über 31 Millionen Taxpunkten erarbeitet.

1 Allgemeine Einschätzung

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1.1 Wo stehen wir heute: Standortbestimmung

Das Institut für Klinische Chemie (IKC) des Universitätsspitals Zürich (USZ) ist ein selbständiges Institut

und erbringt Leistungen zugunsten des Spitals, der Universität, externer Kunden und Kooperierender.

Es hat drei Aufgabenbereiche:

– Forschung

– Lehre

– Dienstleistung zugunsten des USZ und Dritter

Seine Aufgaben umfassen die Entwicklung, Erprobung, Ein- und Durchführung klinisch-chemischer

und labormedizinischer Analysen zur Unterstützung von Prävention, Diagnose und Therapie von

Krankheiten, die Erforschung biochemischer Vorgänge im Körper von Gesunden und Kranken und

die Aus-, Weiter- und Fortbildung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses auf allen Stufen.

Das IKC hat sich als umsatzstärkstes klinisch-chemisches Spitalinstitut in der Schweiz etabliert und

kann auf folgende Erfolge in der Dienstleistung aufbauen:

– Erstes im UniversitätsSpital Zürich akkreditiertes diagnostisches Institut

– Ersteinführung neuer Analysemethoden und Diagnoseparameter und dadurch zeitweise einziger

Anbieter für etliche Spezialanalysen

– Entwicklung eigener Methoden insbesondere für die Bereiche Medikamenten- und

Nukleinsäureanalytik und einziger Anbieter in der Schweiz für das Monitoring bestimmter

Medikamente und die Bestimmung einiger Genotypen

– Seit 2000 wuchsen Analysenzahlen und Marktwert der Analytik um ca. 50% ohne Personalzuwachs.

Der Umsatz mit externen Einsendern (vor allem Spezialdiagnostik) hat sich in dieser Zeit auf über 4

Mio. CHF verdoppelt.

Anlässlich der Evaluation im Jahre 2006 wurde die ausserordentliche Qualität der Dienstleistung des

Institutes für Klinische Chemie von den Experten hervorgehoben:„The institute is based on a highly

motivated lab staff. The director is an internationally recognized expert in clinical chemistry. Drug monitoring

is unique. The organisation and management of the lab is outstanding and documented by its

accreditation.”

Vor dem Amtsantritt des jetzigen Institutsdirektors im Oktober 2001 gab es keinen eigentlichen wissenschaftlichen

Schwerpunkt im Institut für Klinische Chemie. Seit 2002 wurden die analytischen Labore

für Chromatographie und Massenspektrometrie sowie Molekulargenetik ausgebaut und ein Labor

für die biochemische, zell- und molekularbiologische Grundlagenforschung eingerichtet, neue Forschungsgruppen

initiiert, Wissenschaftler und Doktoranden rekrutiert, Drittmittel in der Höhe von ca.

4 Mio CHF (davon 80% kompetitiv) eingeworben und Forschungsergebnisse in Originalarbeiten publiziert.

Zehn Doktoranden haben ihre Promotionen erfolgreich abgeschlossen. Zwei Wissenschaftler

des Institutes habilitierten sich. Ausserdem wurde ein Netzwerk gut funktionierender Kooperationen

aufgebaut (z.B. Kliniken für Kardiologie, Diabetologie/ Endokrinologie oder Institute für Pharmazeutische

Wissenschaften und Mechanik der ETHZ, Competence Center for Systems Physiology and Metabolic

Diseases, Zentrum für Integrative Humanphysiologie). Die Evaluationsexperten der Universität

bewerteten die Anzahl und Qualität der Publikationen aus dem Institut für Klinische Chemie als „very

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satisfactory for the group size“ und die bibliometrische Analyse ergab einen überdurchschnittlichen

hohen Quotienten für die Anzahl tatsächlicher Zitationen / erwartete Anzahl Zitationen. Auch andere

Indices weisen die überdurchschnittlich gute Publikationstätigkeit der Institutsmitarbeiter aus. So gehört

der Institutsdirektor laut Essential Science Indicators zu den 1% der meistzitierten Wissenschaftler

weltweit auf den Gebieten „Clinical Medicine“, „Biochemistry and Biology“ und „All Fields“.

In der Lehre ist das Institut für Klinische Chemie traditionell sehr stark in der Weiterbildung und Fortbildung

von Laborleitern (Foederatio Analyticorum Medicinalium Helveticorum) engagiert, nicht nur

durch die praktische Lehre im Institut, sondern auch durch Ausrichtung von Kursen im Rahmen des

tronc commun. Ausserdem wurde das Fach Klinische Chemie in einem begrenzten Rahmen bei Medizinstudenten

und in einem grösseren Rahmen bei Studierenden der Pharmazeutischen Wissenschaften

unterrichtet.

Das Institut für Klinische Chemie setzt sich aktiv und erfolgreich für die verstärkte Berücksichtigung

seines Fachgebietes im reformierten Medizinstudium und um die Einbindung seiner wissenschaftlichen

Spezialkompetenzen in die Lehre bei Medizinern (Biochemie, Innere Medizin, Mantelstudium)

und Naturwissenschaftlern (Molekulare Medizin, Humanbiologie) ein. Der Einsatz für die Lehre hat

sich von 25 Stunden in 2001 auf mehr als 300 Stunden in 2010 erhöht. Die Experten der Evaluation stellten

in ihrem Bericht fest: „Overall it is clear that the Institut für Klinische Chemie under the leadership

of Professor von Eckardstein is strongly motivated to provide a very ambitious and broad teaching

program to a wider range of medical and biomedical students. The interdisciplinary area of clinical

chemistry is especially well suited to form important bridges between clinical and theoretical medicine

as well as natural sciences. The institute clearly has the mission and vision and should be supported to

develop this further.”

Insgesamt bescheinigten die internationalen Experten dem Institut für Klinische Chemie eine ausserordentlich

hohe Qualität in Dienstleistung, Forschung und Lehre.

1.2 Wo wollen wir hin: Ziele in den nächsten Jahren

Vordringliche Ziele für die Zukunft sind der fortgesetzte Aufbau eines international kompetitiven Forschungslabors,

die bessere Repräsentanz des Faches Klinische Chemie bzw. Laboratoriumsmedizin im

Medizinstudium und die Optimierung und Effizienzsteigerung der Labordiagnostik im USZ sowie die

interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Klinikern und Labordiagnostikern. Das IKC will seine führende

Rolle in der Laboratoriumsdiagnostik innerhalb des USZ und der Schweizer Spitäler sichern und ausbauen.

Hierzu sollen die vorhandenen Qualitäten des IKC erhalten, wenn nötig optimiert und neue Ziele verfolgt

werden:

Forschung

– Weiter internationale Profilierung auf den Gebieten der klinischen Forschung und

Grundlagenforschung im Bereich der Lipidstoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

– Etablierung als international konkurrenzfähiges Institut in Bezug auf Publikationen, Drittmittel und

Patente

– Sicherung und Optimierung des Status als attraktiver Partner für klinische Forscher und

Grundlagenwissenschaftler lokal, national und international

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Lehre

– Etablierung der Klinischen Chemie und Labormedizin im reformierten Medizinstudium und

Festigung der Zusammenarbeit mit der ETHZ im Pharmaziestudium

– Einbringung der wissenschaftlichen Spezialkompetenzen der IKC-Mitarbeiter in die Lehre der UZH

(Medizin, Biochemie, Humanbiologie)

– Sicherung und Optimierung der Schlüsselrolle in der Weiterbildung der FAMH

– Sicherung und Optimierung der Situation als attraktiver Aus- und Weiterbildungsplatz für

Wissenschaftler, Biomedizinische Analytiker und FAMH Kandidaten

Dienstleistung

– Sicherung und Optimierung des Angebotes aktueller und spezieller Labordiagnostik sowie der

Zuverlässigkeit und Schnelligkeit der Laboranalytik

– Sicherung und Optimierung der Fach-Kompetenz und deren Darstellung nach aussen

– Organisatorische und betriebswirtschaftliche Optimierung der Labordiagnostik im USZ insgesamt

1.3 Wie kommen wir dahin: Strategien, Massnahmen

Die Strategien und Massnahmen des IKC in der Verfolgung der obengenannten Ziele in der Dienstleistung

wurden 2003 in einem von der Spitalleitung des USZ genehmigten Strategiepapier fixiert und seitdem

in einer Mittelfristplanung und zwei Jahresplanungen verfeinert. In Bezug auf die USZ-Labormedizin

insgesamt hat die Spitaldirektion in 2010 eine Strategie verabschiedet, dessen Ziel die Synergiebildung

zwischen den labormedizinischen Disziplinen ist (ZL2010). Zur Erreichung dieses Ziels wurden die

labormedizinischen Fächer Klinische Chemie, Hämatologie und Immunologie zusammen mit der Pathologie

in einem Medizinbereich Diagnostik zusammengefasst. Das IKC und die Hämatologie haben

ihre inhaltlichen und strukturellen Doppelspurigkeiten anfangs 2010 abgebaut, indem die Gerinnungsdiagnostik

in der Hämatologie und die serologische Anämiediagnostik in der Klinischen Chemie zusammengefasst

wurden. Die Diagnostiklaboratorien der Klinik für Immunologie sollen im Laufe des

Jahres 2011 in D-OPS in die unmittelbare Nachbarschaft des IKC umziehen. In diesem Zusammenhang

sollen die Probenannahme für beide Disziplinen zusammengefasst und Geräte und technisches Personal

fachübergreifend für die Analytik eingesetzt werden. In Vorbereitung dieser Synergiebildungen

und Konsolidierungen wurde im IKC der Ersatz vieler Systeme in der Routineanalytik durch neue Generationen

kompakterer Systeme begonnen.

In der Forschung werden folgende Strategien verfolgt und Massnahmen ergriffen:

– Aufbau von zwei Grundlagen-Forschungsprojekten zum HDL-Stoffwechsel und zur

Sphingolipidsynthese, in denen internationale Pionierarbeit geleistet wurde: Charakterisierung des

transendothelialen Transportes von HDL bzw. Entdeckung neuer Enzyme und Metaboliten des

Sphingolipidstoffwechsels, welche pathogenetische Relevanz haben.

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– Auf- und Ausbau technologischer und methodischer Spezialkompetenzen, z.B. Massenspektrometrie

von Lipiden und Medikamenten oder phage-display library screening, um neue Biomarker zu

entdecken und/oder in klinischen Studien bezüglich ihrer Relevanz in Diagnostik, Prognostik und

Monitoring zu evaluieren, aber auch um die obigen Grundlagenforschungs-Projekte zu unterstützen.

– Zusammenarbeit mit Kliniken und epidemiologischen Studien zwecks Entdeckung und Evaluation

neuer diagnostisch oder prognostisch relevanter Biomarker.

– Initiierung oder Assoziierung verschiedener Forschungsverbünde zur Verstärkung der HDL- und

Sphingolipidforschung: Im Zentrum für Integrative Humanphysiologie (ZIHP) koordiniert das IKC

zwei Verbünde von Forschern aus Instituten und Kliniken der UZH. Zwischen 2006 und 2009

koordinierte das IKC ein Projekt des 6. Rahmenprogramms, an dem sieben Forschungsgruppen aus

fünf Ländern beteiligt waren (www.hdlomics.org). 2010 startete die europaweite COST-Aktion

HDLnet (BM0904: https://sites.google.com/site/costbm0904), in der das IKC neben dem

griechischen Koordinator (FORTH) die stellvertretende Leitung hat. Die

Sphingolipidstoffwechselforschung ist ebenfalls in eine internationale Gruppe von Forschern zur

hereditären sensorischen Neuropathie integriert. Schliesslich brachte das IKC beide Expertisen –

HDL und Sphingolipide – in einen Forschungsantrag im 7. Rahmenprogramm ein, der derzeit in der

zweiten Etappe evaluiert wird.

– Mitgliedschaft in Kompetenzzentren der UZH und ETHZ, nämlich ZIHP und CC-SPMD, um

Kooperationspartner zu finden, neue methodische Kompetenzen zu erwerben und Doktoranden in

der Life Science Graduate School Zurich zu rekrutieren und auszubilden.

– Kontinuierliche Einwerbung von Drittmitteln des Schweizer Nationalfonds, der Europäischen

Union, der Forschungskommission der UZH, des ZIHP, von Stiftungen (DGKL,

Gebert-Rüef-Stiftung, Schweizer Herzstiftung, Hartmann-Müller-Stiftung) sowie der Industrie.

– Publikationen der Ergebnisse in internationalen, peer-reviewed Journals und/oder Patentierung

potenziell kommerziell interessanter Erfindungen

– Enge Zusammenarbeit von Forschung und Dienstleistung: Engagement der Wissenschaftler in der

Dienstleistung und Lehre sowie von Akademikern mit Dienstleistungsschwerpunkt in Forschung

und Lehre. Dies wurde bislang durch die unmittelbare räumliche Nachbarschaft erleichtert, die aber

leider ab 2011 nicht mehr aufrechterhalten werden kann: Das Forschungslabor des IKC muss für die

Labordiagnostik der Immunologie weichen und im Frühjahr 2011 ins Wagi-Areal nach Schlieren

umziehen.

In der Lehre werden die folgenden Strategien verfolgt und Massnahmen ergriffen:

– Etablierung der Klinischen Chemie und Labormedizin als wichtiges Querschnittsfach im

reformierten Medizinstudium durch Repräsentanz in der Lehre für alle Themenblöcke des 3. und 4.

Studienjahres sowie im 6. Studienjahr

– Festigung der interdisziplinen Zusammenarbeit und Nachwuchswerbung durch Lehre von

Klinischer Chemie und Bioanalytik in themenverwandten Studiengängen (Pharmazeutische

Wissenschaften ETHZ, Medical and Industrial Pharmaceutical Sciences ETHZ, Medizintechnik FH

Bern) und durch Vermittlung von Spezialwissen (z.B. Biochemie für Mediziner und

Naturwissenschaftler, Mantelstudium Medizin, 6. Studienjahr Innere Medizin, Masterstudium in

Humanbiologie, Betreuung von Masterarbeiten in Humanbiologie und Pharmazeutischen

Wissenschaften).

– Mitherausgeberschaft und Autorenschaften für Lehrbücher

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– Sicherung und Optimierung der Aus- und Weiterbildung des labormedizinischen Nachwuchses

durch Anbieten von Aus- und Weiterbildungsplätzen für zukünftige Biomedizinische

AnalytikerInnen bwz. FAMH KandidatInnen sowie Ausrichtung von Kursen

– Beiträge zum Continuous Medical Education von Ärzten, Laborleitern und Biomedizinischen

Analytikern durch Ausrichtung von Kursen und Kolloquien.

2 Forschung

2.1 Überblickstext

Die Forschung des Institutes für Klinische Chemie (IKC) umfasst die klinisch-orientierte Grundlagenforschung

und klinische Anwendungsforschung auf den Gebieten Lipid- und Lipoproteinstoffwechsel

und kardiovaskuläre Krankheiten sowie die Entwicklung und Evaluation von labormedizinischen

Technologien, Methoden und Parametern für Diagnostik, Prognostik und Monitoring. Es werden zwei

Hauptziele mit den folgenden Projekten verfolgt:

1. Verbessertes Verständnis des Stoffwechsels und Funktion von Lipiden und Lipoproteinen, um

die Diagnostik, Behandlung und Prävention kardiovaskulärer und anderer mit Diabetes mellitus

assoziierter Erkrankungen zu verbessern.

– Wie passieren High Density Lipoproteine die endotheliale Barriere von Arterien

Diese Frage ist medizinisch bedeutsam, weil niedrige HDL-Cholesterin-Konzentrationen das

Herzinfarktrisiko erhöhen und weil HDL etliche Funktionen erfüllen, die vor Atherosklerose

schützen. Viele dieser Funktionen werden in der Arterienwand ausgeübt, ohne dass man weiss, wie

HDL dorthin gelangen. Biologisch ist dieses Projekt interessant, weil insgesamt nicht gut verstanden

ist, wie Plasmaproteine die endotheliale Barriere passieren. Wir fanden Evidenz für einen

spezifischen, von Rezeptoren und Transportern abhängigen transendothelialen Transport von HDL.

Das Projekt wird durch den Schweizer Nationalfonds und das Zentrum für Integrative

Humanphysiologie gefördert.

– Beeinflussen Lipoproteine die Funktion und das Überleben von pankreatrischen Beta-Zellen

Dieses Projekt ist medizinisch bedeutsam, weil Patienten mit Typ 2 Diabetes oder Prädiabetes als

Folge der Insulinresistenz häufig ein niedriges HDL-Cholesterin haben. Ausserdem ist ein niedriges

HDL Cholesterin ein Risikofaktor für die Entwicklung eines Diabetes mellitus, so dass sich die Frage

nach Kausalität und Mechanismus stellt. Unsere Daten weisen auf einen Apoptose hemmenden

Effekt der HDL auf Beta-Zellen. Ausserdem hemmen LDL die Proliferation und Insulinsekretion von

beta-Zellen. Das Projekt wird in Kooperation mit Prof Donath (bis 2010 Klinik für Diabetologie und

Endokrinologie, seit 2010 Unispital Basel) und Prof. Stoffel (ETHZ) durchgeführt und vom ZIHP

gefördert.

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– Welche Komponenten in HDL sind für dessen protektive Funktionen verantwortlich

Diese Frage ist bedeutsam, weil die vielen potentiell anti-atherogenen Funktionen von HDL durch

unterschiedliche Protein- und Lipidkomponenten ausgeübt werden und im Zuge von Krankheiten

wie Diabetes mellitus oder KHK gestört sein können. Das IKC arbeitet zusammen mit

Wissenschaftlern der Klinik für Kardiologie an der Charakterisierung endothelialer HDL-Funktionen

und Dysfunktionen und charakterisiert im Rahmen einer europaweiten Kooperation (HDLomics im

6. Rahmenprogramm, COST Aktion HDLnet) das HDL-Lipidom von Patienten und Mausmodellen.

– Die Rolle von Sphingolipiden bei der Pathogenese von Gefässerkrankungen und Neuropathien

insbesondere bei Diabetikern

Im Zuge der Charakterisierung der Serin-Palmitoyltransferase (SPT), die bei bestimmten Formen der

hereditären Neuropathie defekt ist, entdeckten Wissenschaftler des IKC eine neue Untereinheit und

neue enzymtische Funktionen dieses Schlüsselenzyms der Sphingolipidsynthese. Eine neu entdeckte

Klasse von Sphingolipiden, sog. Deoxysphingolipide, wurde von Wissenschaftlern des IKC als

pathogenetisches Agens bei der Entstehung der hereditären sensorischen Neuropathie HSAN Typ I

identifiziert. Die Funktionen und Regulation sowie die biologische und medizinische Bedeutung der

neuen SPT-Untereinheit und Sphingolipidklassen wird nun auf ihre Rolle bei

Lipidstoffwechselstörungen insbesondere in Bezug auf Diabetes und koronare Herzkrankheit

untersucht. Dieses Forschungsprojekt wird unter anderem durch Grants der Forschungskommission

UZH, der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin, und der

Gebert-Ruef-Stiftung unterstützt.

2. Verbesserung von Diagnostik, Prognostik und Monitoring in der Labormedizin, besonders bei

kardiovaskulären und anderen mit Diabetes mellitus assoziierten Erkrankungen

– Lipidomics. Die strukturell sehr vielfältigen Lipide sind derzeit wenig labormedizinisch

diagnostisch genutzt. Im IKC werden massenspektrometrische Methoden aufgebaut, um

diagnostisch und prognostisch potentiell relevante Lipide im Blutplasma zu identifizieren und zu

quantifizieren. Der Fokus liegt auf HDL-Lipiden und Sphingolipiden. Die Projekte wurden durch die

EU (6th framework programme) und private Stiftungen unterstützt und sind Teil des Competence

Center of Systems Physiology and Metabolic Diseases (CC-SPMD) und des ZIHP.

– Drug Monitoring. Traditionell hat das IKC eine führende Rolle in Europa in Bezug auf die Analytik

von Medikamenten, indem es ein sehr grosses Methodenspektrum hierfür bereithält. Dieses

Spektrum wird kontinuierlich erweitert durch Einführung insbesondere massenspektrometrischer

Methoden. Diese Kompetenz wird nicht nur klinisch genutzt sondern auch von vielen klinischen

und tierexperimentellen Wissenschaftlern. Das Projekt umfasst auch Zusammenarbeiten mit der

Industrie zwecks Evaluation von Methoden zur Automatisierung der aufwändigen Prä- und

Postanalytik.

– Proteinmarker: In Studien und in Kooperation mit verschiedenen Zürcher (Kardiologie), Schweizer

(SAPALDIA) und internationalen Arbeitsgruppen werden bekannte Proteinmarker in Bezug auf ihre

diagnostische und prognostische Bedeutung insbesondere bei kardiovaskulären, respiratorischen

und renalen Erkrankungen evaluiert. Ausserdem wurden durch Differential Antibody Phage

Display und Massenspektrometrie in Sekretomen gesunder und atherosklerotischer Gefässproben

nach neuen Biomarkern der Atherosklerose gesucht. Einige der über 300 idenfizierten Proteine sind

interessante Kandidaten und werden in klinischen Studien evaluiert. Diese Projekte werden zum Teil

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im Rahmen des ZIHP und CC-SPMD durchgeführt und durch Grants der Industrie, der

Forschungskommission, der Schweizer Herzstiftung sowie privater Stiftungen unterstützt.

Die Wissenschaftler des Instituts für Klinische Chemie sind lokal mit Forschungsnetzwerken der Universität

Zürich und ETH Zürich vernetzt, so mit dem Zentrum für Klinische Forschung, dem Zentrum

für Integrative Humanphysiologie (ZIHP) und dem Competence Center of Systems Physiology

of Metabolic Diseases (CC-SPMD). Ausserdem gibt es enge individuelle Forschungskooperationen in

Form gemeinsamer drittmittelgeförderter Projekte, so mit der Klinik für Kardiologie (SNF, ZIHP) und

der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie (ZIHP). Auf nationaler Ebene kooperieren Wissenschaftler

des IKC mit Schweizer Kohortenstudien, z.B. SAPALDIA oder HIV-Kohorte. Auf internationaler

Ebene gibt es neben vielen bilateralen Kooperationen mit Wissenschaftlern z.B. aus Deutschland,

Österreich, Belgien, United Kingdom, USA oder Australien ein initial (2006-2009) von der Europäischen

Kommission im 6. Rahmenprogramm gefördertes und vom IKC koordiniertes Projekt mit dem

Titel ”Functional genomics of inborn errors and therapeutic interventions in high density lipoprotein

metabolism (HDLomics), an dem ausser dem IKC Wissenschaftler aus den Niederlanden, Dänemark,

Schweden und Griechenland zusammenarbeiten (www.hdlomics.org). Diese Zusammenarbeit in der

HDL-Forschung wurde im Rahmen der COST-Aktion HDLnet europaweit ausgedehnt (BM0904: https://sites.google.com/site/costbm0904)

Schliesslich unterstützt das IKC durch Service oder Kooperation viele klinische und Grundlagenforscher

verschiedenster Disziplinen mit einem breiten Spektrum analytischer Tests und Methoden.

Der Forschungserfolg des IKC weist sich für 2010 durch die erfolgreiche Einwerbung von kompetitiven

Drittmitteln von mehr als 500’000 CHF unter anderem von der Gebert-Ruef-Stiftung und dem ZIHP,

die Publikation von 27 Original- oder Übersichtsarbeiten in internationalen Fachzeitschriften mit ca,

200 Impact Punkten aus. Weitere Arbeiten sind im Druck oder in der Begutachtung.

2.2 Wissenschaftliche Vorträge vor externem Publikum

Hof, Danielle, wissenschaftliche Mitarbeiterin

Use of phage display for biomarker discovery

5th Santorini Conference on Functional Genomics Towards Personalized Health Care, Santorini, Greece,

30.09.-02.10.2010

Hornemann Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Deoxy-Sphingoidbases in Diabetes Mellitus (and the Diabetic Sensory Neuropathy)

ICBL, Bilbao, 10.09.2010

Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

What is wrong with SPT in HSAN I

9th conference of ISSFAL, Maastricht, 29.05.-02.06.2010

Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

What is wrong with SPT in HSAN I

9th Day of Clinica Research, Zürich, 08.04.2010

9 Universität Zürich


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Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Deoxy-Sphingolipids in HS(A)N1

CMT Workshop, San Diego, 11.2010

Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Gemeinsamkeiten zwischen einer seltenen Erbkrankheit und Diabetes

Day of Rare Diseases, Zürich, 28.02.2010

Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Deoxy-Sphingolipids in HS(A)N1

DGKL, Mannheim, 29.09.-02.10.2010

Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Die Anreicherung von atypischen Sphingolipid Metaboliten ist die Ursache für die erbliche sensorische

Neuropathie - HSAN1

DGNS Meeting, Leipzig, 18.-19.06.2010

Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

What is wrong with SPT in HSAN I

Gordon Research Conference ”Sphingolipids”, Ventura Beach, 07.-12.02.2010

Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

What is wrong with SPT in HSAN I

HSAN1 Symposium, Boston, 18.-19.02.10

Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

What is wrong with SPT in HSAN I

Novartis,Basel, 04.2010

Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Serine Palmitoyltransferase

University of San Francisco, San Francisco, 11.2010

Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

What is wrong with SPT in HSAN I

Universitätskrankenhaus Göttingen, Göttingen, 08.2010

Hornemann, Thorsten, wissenschaftlicher Mitarbeiter

What is wrong with SPT in HSAN I

Institute of Neurology, London, 04.2010

Ohnsorg, Pascale, Doktorandin

Analysis of apolipoprotein A-I and high density lipoprotein interaction with aortic endothelial cells.

Roche, Basel, 26.01.2010

10 Universität Zürich


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Rentsch, Katharina, Wissenschaftliche Abteilungsleiterin

Development and validation of a library-assisted toxicological screening system using online extraction

48th Annual Meeting of the International Association of Forensic Toxicologists (TIAFT), Bonn D, 30.08.2010

Rentsch, Katharina, Wissenschaftliche Abteilungsleiterin

New approaches on Immunosuppression monitorin: the role of biomarkers

Annual Congress, Schweizerische Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (SGAI), St. Gallen,

16.04.2010

Rentsch, Katharina, Wissenschaftliche Abteilungsleiterin

Therapeutisches Drug Monitoring

Integrative Laboratoriumsdiagnostik in der Hämato-Onkologie, Zürich, 01.07.2010

Rentsch, Katharina, Wissenschaftliche Abteilungsleiterin

Online extraction in the Clinical Laboratory

LC/MS userforum, Thermo Scientific, Basel, 21.10.2010

Rentsch, Katharina, Wissenschaftliche Abteilungsleiterin

Individualisierte Arzneimitteltherapie in der Hämatologie

Weiter- und Fortbildung Hämatologie, Zürich, 18.11.2010

Rohrer, Lucia, Oberassistentin

Interaktionen zwischen HDL und Endothel

24. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arterioskleroseforschung, Blaubeuren, D, 19.03.2010

Saleh, Lanja, Oberassistentin

Protein Biomarker im Liquor zu früher Diagnose bei Alzheimer-Demenz

Veranstaltung Zentrallabor, Aarau, 25.11.2011

Sibler, Rahel, Doktorandin

Low and high-density lipoproteins modulate function, apoptosis and proliferation of primary human

and murine pancreatic beta-cells

78th European Atherosclerosis Society Congress, Hamburg, 20.-23.06.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Thoraxschmerzen: Was bringen neue Biomarker

15. Zürcher HerzKreislauftag, Zürich, 09.12.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

HDL and triglycerides as targets in type 2 diabetes mellitus

46th Annual Meeting of the European Association for the Study of Diabetes (EASD), Stockholm, 20.-

24.09.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

The endothelium as a target and barrier of HDL’s anti-atherogincity

4th Annual Meeting of the Finnish Atherosclerosis Society, Helsinki, 12.03.2010

11 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Emerging therapies: medical needs and possible targets for tomorrow’s standard of care

68th EAS Congress, Hamburg, 20.-23.06.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

HDL in the intersection of diabetes mellitus and atherosclerosis

6th IAS Symposium on HDL, Whistler, Canada, 18.-20.05.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Interaction of HDL with endothelial cells and pancreatic beta cells

7ème Congrès Annuel de la Nouvelle Societé Française d’Athérosclerose, Biarritz, 10.-12.6.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Evidenzbasierte Labormedizin und Prävention

Assmann Stiftung, Düsseldorf , 14.12.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Translational Research on HDL

Heart UK, Edinburgh, 08.07.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Biomarker in der präventiven Kardiolgie - Bedeutung für die Praxis

Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Nürnberg, 08.10.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Lipds and Diabetes

Institutsseminar Department of Laboratory Medicine and Pathology, Universitiy Hospital Geneva, 12.01.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Rule in and rule out of myocardial infarction with sensitive troponin assays

Jahrestagung der Schweizer Gesellschaft für Klinische Chemie, Bulle, 15.-17.09.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Role of the endothelium as a target and barrier of HDL‘s anti-atherogenicity.

Meeting of the LeDuc Foundation, Zürich, 01.11.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Cardiovascular Biomarkers

Monthly Symposium of Regenerative Medicine, Zurich, 28.10.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Evidenzbasierte Labormedizin

Reise durch die Labormedizin, Bern, 02.07.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Where is the need of innovation in CVD Lipids and Lipoproteins.

12 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

RTD Dir F conference ” How can medicul innovations reduce the cardiovascular disease burden Brussels,

04.-05.11.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

HDL – causal risk factor or innocent bystander in atherosclerosis Biomarkers in Cardiovascular Disease.

Satellite Meeting to the 68th EAS Congress on Cardiovascular Biomarkers, Lübeck, 18.-20.6.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

Was ist neu in der Labordiagnostik

Symposium Akutes Koronarsyndrom, Zürich, 15.04.2010

von Eckardstein, Arnold, Institutsdirektor

The lipidome of HDL

Symposium of the International Task Force for Prevention of Coronary Heart Disease on the HDL controversy,

Zurich, 03.10.2010

2.3 Forschungsdatenbank

Professur/Forschungsbereich: von Eckardstein, Arnold

Projektleiter/in: Hornemann, Thorsten

Projekttitel: The Role of Serine palmitoyltransferase in Hereditary sensory neuropathy1 (HSN1)

Finanzquelle: Forschungskredit der Universität Zürich; Foundation; Stiftung Pathobiochemische Forschung

der DGKL, Gebhart-Rüef-Stiftung

01.01.2007-31.12.2013

http://www.research-projects.uzh.ch/p10364.htm

Professur/Forschungsbereich: von Eckardstein, Arnold

Projektleiter/in: Hornemann, Thorsten; Eckardstein, Arnold

Projekttitel: Sphingolipid metabolism

Finanzquelle: Forschungskredit der Universität Zürich; EU; Foundation; Private Sector (e.g. Industry);

Deutsche Gesellschaft für Klinische CHemie und Laboratoriumsmedizin, Genzyme

01.05.2002-31.12.2010

http://www.research-projects.uzh.ch/p10249.htm

Professur/Forschungsbereich: von Eckardstein, Arnold

Projektleiter/in: Hornemann, Thorsten; von Eckardstein, Arnold

Projekttitel: Role of atypical Sphingolipids in Diabetes and Coronary Heart Disease

Finanzquelle: Forschungskredit der Universität Zürich; EU; Foundation; Gebhardt-Rüef Stiftung, Stiftung

Pathobiochemische Forschung der DGKL, ZIHP

01.01.2008-31.12.2014

http://www.research-projects.uzh.ch/p10363.htm

Professur/Forschungsbereich: von Eckardstein, Arnold

Projektleiter/in: Rentsch, Katharina

13 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

Projekttitel: Development of new analytical methods for the quantification of different drugs and drugs

of abuse (translational research projects)

Finanzquelle: Others

01.01.2002-31.12.2012

http://www.research-projects.uzh.ch/p15400.htm

Professur/Forschungsbereich: von Eckardstein, Arnold

Projektleiter/in: Rentsch, Katharina

Projekttitel: Development and validation of an LC-MSn toxicological screening method

Finanzquelle: Others

01.10.2008-31.12.2012

http://www.research-projects.uzh.ch/p15399.htm

Professur/Forschungsbereich: von Eckardstein, Arnold

Projektleiter/in: von Eckardstein, Arnold

Projekttitel: Biomarkers of Cardiovascular Disease and Risk

Finanzquelle: Universität Zürich (position pursuing an academic career); Forschungskredit der Universität

Zürich; SNF (Personen- und Projektförderung); EU; Foundation; Private Sector (e.g. Industry);

co-investigator in SNF projects to SAPALDIA and clinics of cardiology; grant from Glaxo Smith Kline

(UK), Center of Integrative Human Physiology, Schweizer Herzstiftung

01.01.2004-31.12.2014

http://www.research-projects.uzh.ch/p7486.htm

Professur/Forschungsbereich: von Eckardstein, Arnold

Projektleiter/in: von Eckardstein, Arnold; Rentsch, Katharina; Rohrer, Lucia

Projekttitel: Clinical evaluation of structural and functional properties of HDL

Finanzquelle: Universität Zürich (position pursuing an academic career); EU; Foundation; No projectspecific

funding; FP6 until the end of 2009 (HDLomics), HDLnet (COST BM0904 since 2010), ZIHP

01.01.2004-31.12.2014

http://www.research-projects.uzh.ch/p3273.htm

Professur/Forschungsbereich: von Eckardstein, Arnold

Projektleiter/in: von Eckardstein, Arnold; Rohrer, Lucia

Projekttitel: Effects of HDL on beta-cell survival and function

Finanzquelle: Universität Zürich (position pursuing an academic career); Nachwuchsförderungskredit

der Universität Zürich; Foundation; Novartis Foundation, Center of Integrated Human Physiology,

Niels Yde Foundation,

01.11.2004-31.12.2014

http://www.research-projects.uzh.ch/p6030.htm

Professur/Forschungsbereich: von Eckardstein, Arnold

Projektleiter/in: von Eckardstein, Arnold; Rohrer, Lucia

Projekttitel: Transendothelial transport of High density lipoproteins (HDL)

Finanzquelle: SNF (Personen- und Projektförderung); Others; Swiss National Research Foundation,

ZIHP,

14 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

01.07.2002-31.12.2014

http://www.research-projects.uzh.ch/p2733.htm

3 Lehre

3.1 Innovative Lehrveranstaltungskonzepte

Das Fach Klinische Chemie soll in stärkerem Masse im reformierten Medizinstudium verankert werden.

Die allgemeinen Grundlagen der Labordiagnostik sollen im selbständigen Unterricht und die

spezifischen Anwendungen der Labordiagnostik zur Diagnose, Prävention und Verlaufskontrolle von

Krankheiten im interdisziplinären Unterricht mit Klinikern dargestellt werden. Dieses Konzept fand

Eingang in die Planung mehrerer Themenblöcke des 3. und 4. SJ des reformierten Medizinstudiums.

Seit dem Wintersemester 2005/06 wird dieses Ziel in den Themenblöcken des 3. und 4. SJ sowie in

den Repetitorien des 6. SJ realisiert. Ausserdem wird seit 2005 ein praktischer Kurs durchgeführt, bei

dem die Studierenden klinisch-chemische Diagnostik kennenlernen, die vom Patientenselbstmonitoring

über das patientennahe Testen bis zum professionellen Labor reichen. Punktuell bringen die Mitarbeiter

ausserdem ihre wissenschaftlichen Spezialkompetenzen in die vorklinischen Abschnitte oder

das Mantelstudium „Biomedizinische Wissenschaften“ des Medizinstudiums sowie die Studiengänge

Humanbiologie oder Biochemie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ein. Schliesslich

wird die Klinische Chemie im Rahmen des Pharmaziestudiums an der ETH gelehrt. Ausserdem führten

drei Studierende der Pharmazeutischen Wissenschaften ihre Masterarbeiten im Institut für Klinische

Chemie durch.

Lehrveranstaltungen:

– Vorlesung „Lipoproteine“ – Stoffwechsel / Ernährung, 2. Studienjahr (HS 10)

– Vorlesungen Klinische Chemie in neun Themenblöcken der 3. und 4. Studienjahre im reformierten

Medizinstudium (FS 10, HS 10)

– Kurs Klinische Chemie im Rahmen des klinischen Kurses Labormedizin (HS 10)

– POL-Tutorat Molekulare Zellbiologie

– Vorlesung „Lipidstoffwechselstörungen“ im Rahmen des „Repetitorium Endokrinologie und

Stoffwechsel“ (HS 10)

– Vorlesungen „Labormedizin“ (2. Studienjahr, FS 10) und „Lipidstoffwechsel und Atherosklerose”, im

Rahmen des Mantelstudiums Biomed.Wissenschaften (3. Studienjahr, HS 10)

– Modul „Erkrankungen der Vegetativen Systeme“ im Rahmen des Humanbiologie-Studiengangs

(Durchführung eines dreiwöchigen Praktikums im HS 10)

– Seminare ”Atherosklerose” und ”Fettstoffwechsel” in der Reihe ”Molekulare Medizin” für

Biochemiker (FS 10)

– Vorlesungen „Klinische Chemie I und II “ für Pharmazeuten (ETHZ) (FS 10, HS 10)

– Vorlesungen ”Bioanalytics” im Masterstudiengang Medicinal and Industrial Pharmaceutical Sciences

(ETHZ) (FS 10)

– Vorlesung ”Drogenscreening” im Rahmen der Vorlesung Strategische Übungen für Analytische

Chemiker (ETHZ) (HS 10)

15 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

Neben diesen spezifischen Lehraufgaben organisiert und koordiniert Prof. von Eckardstein den Biomedical

Track des Mantelstudiums im 2., 3. und 4. Jahr des Bachelor Medizinstudiums (Bologna-Reform)

und das Modul „Erkrankungen der Vegetativen Systeme“ des Masterstudiengangs Humanbiologie.

3.2 Qualitätssicherung in der Lehre

Das Institut für Klinische Chemie hat kein eigenes formales Qualitätssicherungssystem für die Lehre.

Entsprechend gibt es formale Evaluationsergebnisse nur für Veranstaltungen, die zentral von Trägerorganisationen

durchgeführt werden, nämlich der Medizinischen Fakultät für das reformierte Medizinstudium

(erstmals angewandt im WS 2005/06) und dem Department für Chemie und Angewandte

Biowissenschaften der ETH Zürich für die Kurse Klinische Chemie im Studium der Pharmazeutischen

Wissenschaften. Im ersten Fall wurden die Vorlesungen und Praktika im Durchschnitt mit befriedigend

bis gut bewertet. Im zweiten Fall waren die Bewertungen im Durchschnitt gut. Die Resonanzen

der Studierenden auf den Kurs im Masterstudiengang Humanbiologie waren sehr gut.

4 Weiterbildungs- und Fortbildungsangebote

Das Institut für Klinische Chemie engagiert sich traditionellerweise in der schweizweiten Weiterbildung

von KandidatInnen der FAMH (Foederatio Analyticorum Medicinalium Helveticorum) durch

Ausrichtung von mehreren zwei- bis dreitägigen Blockkursen. Diese Kurse werden vor allem durch externe

Titularprofessoren des IKC durchgeführt. Angesichts des rasanten Fortschritts in der Laboratoriumsdiagnostik

und der Verpflichtung von Trägern von FMH- und FAMH-Titeln zur zertifizierten Fortbildung

werden interdisziplinäre Fortbildungsanstaltungen für Ärzte und Laborleiter durchgeführt. Im

Rahmen des Continuous Medical Education in Labormedizin veröffentlichen Mitarbeiter des IKC fünf

Mal pro Jahr Artikel und Selbstprüfungsfragen in der Zeitschrift „Praxis“, dem Organ der Schweizer

Allgemeinmediziner. Schliesslich wurden Fortbildungs- und Weiterbildungsveranstaltungen in Klinischer

Chemie für Biomedizinische AnalytikerInnen durchgeführt.

– Klinisch-chemisches Kolloquium (FS 2010, HS 2010)

– Seminar für Doktoranden und Assistenten (Präsentation aktueller Forschungsarbeiten) (FS 2010, HS

2010)

– Weiterbildungskurs FAMH ”Präanalytische Phase”, 14./15.01.2010

– Weiterbildungskurs FAMH „Konfliktmanagement“, 25.-27.01.2010

– Weiterbildungskurs Labmed “Kohlenhydrate“, 17./18.2.2010

– Interdisziplinäres Weiter- und Fortbildungssymposium ”Integrative Laboratoriumsdiagnostik in der

Hämato-Onkologie”, 01.07.2010

– Weiterbildungskurs FAMH ”Führung/Betriebsorganisation/Personalführung”, 25./27.10.2010

5 Nachwuchsförderung

16 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

5.1 Standortbestimmung

Das Institut für Klinische Chemie will ein Ort der beruflichen und wissenschaftlichen Weiterqualifikation

sein. Es verfügt über drei Assistenzstellen für die Weiterbildung zum Laborleiter mit dem FAMH

Titel ”Klinische Chemie”. Qualifizierte Mitarbeiter werden zur Habilitation motiviert und zur Erreichung

dieses Ziels unterstützt. Es bietet MedizinerInnen und NaturwissenschaftlerInnen der UZH sowie

PharmazeutInnen und NaturwissenschaftlerInnen der ETHZ die Möglichkeit zur Durchführung

von Masteroder Promotionsarbeiten. In 2010 liefen im IKC 16 Dissertationsprojekte, von denen vier in

2010 erfolgreich abgeschlossen wurden, sowie zwei Masterarbeiten. Bei der Rekrutierung und Betreuung

von PhD-Doktoranden arbeitet das IKC mit den Kompetenzzentren und der Life Science Graduate

School Zurich der UZH und ETHZ zusammen. Derzeit sind alle PhD-Doktorierenden des IKC Mitglieder

der Graduiertenprogramme des ZIHP oder CC-SPMD. Die Betreuung naturwissenschaftllicher

Doktoranden wurde in 2008 durch die Verleihung des Promotionsrechtes der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen

Fakultät an Prof. von Eckardstein erleichtert.

5.2 Durch Drittmittel geförderte Nachwuchskräfte am Institut

Bode, Heiko, Doktorand

HSN1

Gebert Rüf Stiftung, 01.03.2010-28.02.2013

Cooksley-Decasper, Seraina, Doktorandin

Identification of novel protein biomarkers for atherosclerotic cardiovascular disease

ZIHP, Olga Mayenfisch Stiftung, 01.07.2010-30.04.2011

Hof, Danielle, Postdoktorandin

Identification of novel protein biomarkers for atherosclerosis

GlaxoSmithKline, Forschungskommission, Schweizer Herzstiftung, ungebundene Drittmittel, 01.05.2007-

31.05.2012

Karuna, Ratnaningrum Dewi, Doktorandin

Development of analytical methods for lipids as biomarkers for cardiovascular disease

FP6 European Commission, ungebundene Drittmittel, 14.03.2007-30.09.2010

Müller, Daniel, Doktorand

Development of a fully automated toxicological screening system

FP6 European Commission, ungebundene Drittmittel, 01.10.2008-31.12.2011

Ohnsorg, Pascale, Doktorandin

The molecular bases of apolipoprotein A-I transcytosis across vascular endothelial cells

SNF, 01.04.2007-30.06.2011

Othman, Alaa, Doktorand

HSN1

Gebert Rüf Stiftung, 01.04.2010-31.03.2013

17 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

Penno, Anke, Doktorandin

Serine palmitoyltransferase in hereditary sensory neuropathy type I

Forschungskommission, FP6 European Commission, DGKL Grant, 01.04.2007-31.10.2010

Perisa, Damir, Doktorand

Itinerary of transendothelial transport of apolipoprotein A-I and HDL

ZIHP, SNF, 15.04.2009-14.04.2012

Robert, Jérôme, Doktorand

Transport of Apolipoprotein A-I and HDL into an artificial arterial wall model

ZIHP, 01.05.2009-31.12.2011

Sibler, Rahel, Doktorandin

Preservation of function and survival of beta-cells by HDL

ZIHP, 01.04.2009-31.12.2011

Steiner, Carine, Doktorandin

Bile acids as diagnostic markers of dysregulated glucose and lipid metabolism

FP6 European Commission, ungebundene Drittmittel, 01.04.2007-31.08.2011

Sutter, Iryna, Doktorandin

Paraoxonase-1: A detoxifying enzyme linking pathophysiological mechanisms from heart to retina

ZIHP, 15.03.2010-31.12.2011

5.3 Durch Drittmittel geförderte Nachwuchskräfte im Ausland

5.4 Durch Forschungskredit der Universität Zürich geförderte Nachwuchskräfte

Ernst, Daniela, Doktorandin

SPTLC3 function

01.01.2010-31.12.2010

6 Gleichstellung der Geschlechter

Im Jahre 2010 waren im IKC 75 Frauen und 16 Männer beschäftigt, wobei alle fünf Leitenden BMA-Stellen

und ausser der Institutsdirektorenstelle alle akademischen Kaderstellen (drei OberassistentInnen,

eine Wissenschaftliche Abteilungsleiterin) durch Frauen besetzt waren und die Stellvertretung des Institutsdirektors

von einer Frau wahrgenommen wird. Auch das Institutsmanagement geschieht durch

eine Frau. In der Institutsleitung sind sechs Frauen (wissenschaftliche Abteilungsleiterin, drei Oberassistentinnen,

eine Leitende BMA und Klinikmanagerin) sowie ein Mann (Institutsdirektor) vertreten.

Im IKC haben Frauen und Männer gleiche Chancen für eine Karriere in Wissenschaft und/oder Dienstleistung.

18 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

7 Dienstleistungen

7.1 Dienstleistungen innerhalb der Universität

Zusätzlich zur Lehre in der Medizinischen Fakultät engagieren sich mehrere Mitarbeiter des Institutes

für Klinische Chemie in der Lehre für die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, nämlich

durch Seminare in der Biochemie sowie durch Ausrichtung eines Kurses im Modul „Erkrankungen

der Vegetativen Systeme“ des Masterstudiengangs Humanbiologie. Desweiteren führte ein Medizinstudent

in 2010 seine Masterarbeit im IKC durch. Schliesslich arbeiteten in 2010 ein Medizindoktorand,

sowie acht PhD-Doktorandinnen, die an der MNF der Universität Zürich eingeschrieben sind, an ihren

Dissertationen.

Prof. von Eckardstein wurde in den Vorstand des Zentrums für Integrative Humanphysiologie gewählt.

Mehrere Mitarbeiter des Institut für Klinische Chemie engagieren sich in der Selbstverwaltung des USZ,

zum Beispiel durch Mitarbeit im Vorstand der Klinik- und Institutsdirektoren, im fit-Projekt „Finanzielle

Steuerung“, im Universitären Zentrum für Laboratoriumsmedizin und Pathologie (UZL), in der

Subkommission Labormaterial, in der Weiterbildungskommission und Ausbildung Biomedizinischer

AnalytikerInnen.

7.2 Dienstleistungen zugunsten anderer Forschungs- und Bildungsinstitutionen

Frau Prof. K. Rentsch und Prof. A. von Eckardstein haben Lehraufträge an der ETH Zürich für den

Unterricht des Faches „Klinische Chemiefür Studierende der Pharmazeutischen Wissenschaften, welcher

28 Stunden Unterricht im Jahr umfasst, sowie auch für Doktoranden des Competence Centers for

Systems Physiology and Metabolic Diseases (1 Tag). Frau Prof. K. Rentsch hat ebenfalls an der ETH Zürich

einen Lehrauftrag für das Fach ”Bioanalytik” für Studierende des Masterstudiengangs Medicinal

and Industrial Pharmaceutical Sciences, der 24 Stunden umfasst.

Ausserdem arbeiten Studierende der Pharmazeutischen Wissenschaften der ETH Zürich regelmässig

im Institut an ihren Semester- und Masterarbeiten. In 2010 schlossen drei Studierende der ETH ihre

Masterarbeit im Institut für Klinische Chemie ab. Ausserdem wurden im 2010 im IKC fünf Dissertationsarbeiten

durchgeführt, welche durch Professoren der ETH Zürich supervidiert werden.

Das Institut für Klinische Chemie ist Ausbildungsstelle des USZ für zukünftige Biomedizinische Analytikerinnen.

In 2010 verbrachten neun zukünftige BMA’s vier- bis fünfmonatige Praktika im IKC. Mitarbeitende

des IKC erteilen zudem theoretischen Unterricht für die BMA-Ausbildung, und Prof. von

Eckardstein ist Mitglied des Fachrates BMA-Ausbildung im Careum.

7.3 Dienstleistungen zugunsten der Öffentlichkeit

Der Verein für Medizinische Qualitätskontrolle hat seinen Sitz in den Räumlichkeiten des Institutes. Er

ist eines von zwei Schweizer Zentren zur Organisation von externen Ringversuchen im ganzen Gebiet

der Laboratoriumsmedizin.

Mehrere Mitarbeiter des Institutes für Klinische Chemie engagieren sich in den Vorständen und Arbeitsgruppen

nationaler und internationaler Fachgesellschaften, z.B. Schweizerische Gesellschaft für

Klinische Chemie (SGKC), Schweizer Union für Labormedizin, Arbeitsgruppe Lipide und Arterioskerose

(AGLA) der Schweizer Gesellschaft für Kardiologie, European Lipoprotein Club, International

Atherosclerosis Society, International Task Force for Prevention of Coronary Heart Disease, Gesellschaft

für Toxikologische und Forensische Chemie (GTFCh), International Association for Therapeutic Drug

Monitoring and Clinical Toxicology (IATDMCT), oder arbeiten als Gutachter und Berater für Behörden

19 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

und andere öffentlichen Institutionen (z.B. QUALAB, FAMH, SAS, Eidgenössische Akkreditierungskommission).

Mehrere Wissenschaftler des Institutes für Klinische Chemie sind regelmässig Gutachter für Forschungsförderer

(z.B. Schweizer Nationalfonds, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Österreichischer Fonds zur

Förderung der Wissenschaft) und für wissenschaftliche Fachzeitschriften.

7.4 Klinische Dienstleistungen

Im Rahmen des Dienstleistungsauftrages wurden in 2010 für die Kliniken und Institute des USZ sowie

für externe Einsender mehr als 2.7 Millionen Analysenresultate für mehr als 400 Parameter im Wert von

mehr als 31 Millionen Taxpunkten abgegeben. Der Marktwert sank in der zweiten Jahreshälfte als Folge

der Revision der Eidgenössischen Analysenliste in 2009 um 7%. Das IKC führt zahlreiche Analysen für

auswärtige Einsender des IKC (ca. 4 Mio CHF) und für ambulante Patienten des USZ durch, welche

dem UniversitätsSpital Einnahmen von mehr als 16 Mio CHF einbrachten. Weitere Details können dem

Jahresbericht des IKC für das USZ entnommen werden.

8 Aussenbeziehungen

8.1 Erasmus

Studierendenmobilität

Dozierendenmobilität

8.2 Regelmässige Zusammenarbeit

Boston University, Boston, MA, USA, Nordamerika

Untersuchung von ApoA-I Varianten bezüglich ihres Transportes durch Endothelzellen

Harvard Medical School, Boston, MA, USA, Nordamerika

Funktionelle Charakterisierung von ABCA1 und SPT

Vlaams Instituut voor Biotechnologie, Gent, Belgien, Europa

Zusammenarbeit zur Erforschung des Einflusses der Serine-Palmitoyltransferase bei erblichen Neuropathien

Wake Forest University, Winston-Salem, NC, USA, Nordamerika

Herstellung und Charakterisierung von Mäusen mit einem konditionalen knock-out von ABCA1 in

Endothelzellen

20 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

Partnerinstitution SM IN SM OUT DM Forschung

8.3 Fachkooperationen

Partnerinstitution SM IN SM OUT DM Forschung

Hoffmann La Roche Preclinical Pharma Research, Basel,

Ja

Schweiz, Europa

Roche Diagnostics GmbH, Mannheim, Deutschland,

Ja

Europa

SM=Studierendenmobilität, DM=Dozierendenmobilität

8.4 Memorandum of Understanding

8.5 Netzwerke

Koordinator: Foundation for Research and Technology-Hellas, Heraklion, Crete, Griechenland, Europa

Partnerinstitutionen: Academic Medical Center, Amsterdam, Niederlande, Europa, Hospital Univ. Ramón

y Cajal, Madrid, Spanien, Europa, INSERM U 106, Hopital de la Salpetriere, Paris , Frankreich, Europa,

Institute di Ricerche Farmacologiche Mario Negri, Milano, Italien, Europa, Københavns Universitet,

Kopenhagen, Dänemark, Europa, Leiden University Medical Center, Leiden, Niederlande, Europa,

Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck, Österreich, Europa, National Centre of Scientific Research

”Demokritos (NCSR), Athens, Griechenland, Europa, The University of Linköping, Linköping,

Schweden, Europa, Universitat de Barcelona, Barcelona, Spanien, Europa, University of Belgrad, Belgrade,

Serbien und Montenegro, Europa, University of Cambridge, Cambridge, Grossbritannien, Europa,

University of Helsinki, Helsinki, Finnland, Europa, University of Oulu, Oulun Yliopisto, Finnland,

Europa, Università degli studi di Parma, Parma, Italien, Europa, Universität Genf, Genève, Schweiz,

Europa, Universität zu Lübeck, Lübeck, Deutschland, Europa, Universität Zürich, Zürich, Schweiz, Europa,

Université Lille 1, Lille, Frankreich, Europa, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Münster,

Deutschland, Europa

Studierendenmobilität IN: Ja

Sutdierendenmobilität OUT: Ja

Dozierendenmobilität: Ja

8.6 Forschungsaufenthalte von Institutsangehörigen an anderen Forschungsinstitutionen

8.7 Forschungsaufenthalte von Angehörigen anderer Forschungsinstitute am Institut

Rotthier, Annelies, Gaststudentin

VIB (Genetik Antwerpen), Belgien

Forschungszusammenarbeit

01.11.2009-01.02.2010

21 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

8.8 Gastvorträge von Angehörigen anderer Forschungsinstitutionen am Institut

Brinkmann, Thomas, PD Dr.

Beckmann Coulter Eurocentre, Nyon, Schweiz

Prostate Cancer Biomarkers

Camici, Giovanni, Dr.

University of Zurich, Institute of Physiology, Schweiz

Current knowledge and future perspectives for studying vascular aging

Dittrich, Petra, Prof. Dr.

ETH Zürich, Labaratorium für organische Chemie, Schweiz

Microfluidics for Single Cell and Liposome Analysis

Grimm, Felix, Dr.

University of Zurich, Institute of Parasitology, Schweiz

Parasites: Diagnostic options and problems

Hall, Jonathan, Prof. Dr.

ETH Zurich, Institute of Pharmaceutical Science, Schweiz

Oligonucleotides as tools, targets and therapeutics in biomedical research

Hausmann, Martin, PD Dr.

University Hospital Zurich, Division of Gastroenterology and Hepatology, Schweiz

Der Zelltod bei intestinalen Epithelzellen

Konrad, Daniel, Dr.

University Children’s Hospital, Division of Diabetology and Endocrinology, Schweiz

Howădoes adipose tissue inflammation link to insulin resistance

Kristiansen, Glen, Prof. Dr.

University Hospital Zurich, Institute for Clinical Pathology, Schweiz

A novel bio-marker of primary liver carcinomas

Lapaire, Olav, Dr.

Frauenklinik Basel, Schweiz

Role of laboratory in the diagnostics and prognostics of (Pre-)-eclampsia

Macagno, Annalisa, Dr.

CT Atlantc AG, Schlieren, Schweiz

Study of the natural immune response for the design of new therapies and vaccines: the case of HCMV

Maurer, Konrad, Dr.

University Hospital Zurich, Institute for Anesthesiology, Schweiz

Methods of transalational pain research

22 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

Mori, Lucia, Dr.

University Hospital Basel, Department Biomedicine, Experimental Immunology, Schweiz

How T cells get grip on lipid antigens

Münz, Christian, Prof. Dr.

Institute of Experimental Immunology, University of Zurich, Schweiz

Immunocompetence of Mice with Human Immune System Components

Plückthun, Andreas, Prof. Dr.

University of Zurich, Instiute of Biochemistry, Schweiz

Specific Molecular Recognition: The Key to Diagnostics and Therapy

Quednow, Boris, Prof. Dr.

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Schweiz

Brain serotonin funtction in MDMA (”ecstasy”) users

Rajendran, Lawrence, Prof. Dr.

University of Zurich, Division of Psychiatry Research, Schweiz

Understanding the complexity of Alzheimer’s disease

Sonda, Sabrina, Dr.

University Hospital Zurich, Division of Visceral and Transplant Surgery, Schweiz

”Glucosylceramide synthase: a key enzyme in the biology of the minimized eukaryote Giardia lamblia.”

Stendel, Claudia, Dr.

ETH Zurich, Institute of Cell Biology, Schweiz

Rare forms of inherited neuropathies provide insights into mechanisms of myelination and demyelination

in the peripheral nervous system

Tonolla, Mauro, PD Dr.

Cantonal institute of microbiology, Microbial ecology group, Microbiology unit, BioVeg Dept. UNIGE,

Schweiz

Identification and typing of microorganisms by MALDI-TOF MS

Verrey, Francois, Prof. Dr.

University of Zurich, Institute of Physiology, Schweiz

Amino acid transport across cellular barriers

Vuilleumier, Nicolas, Prof. Dr.

Universitätsspital Genf (HUG), Departement Pathologie, Schweiz

IgG against apolipoprotein A-1: an emergent marker of cardiovascular complications in humans

Weller, Michael, Prof. Dr.

University Hospital Zurich, Department of Neurology, Schweiz

Novel treatment approaches to glioblastoma

23 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

Zinkernagel, Annelies, Oberärztin

UniversitätsSpital Zürich,Klinik für Infektionskrankheiten Spitalhygiene, Schweiz

Hostăpathogen interactions

8.9 Doppeldoktorate

9 Wissens- und Technologietransfer

9.1 Patentanmeldungen

University of Zurich

Hornemann Thorsten

Prevention and treatment of diseases caused by elevated levels of deoxysphingolipids (EP 10 154 475.7)

24.02.2010

University of Zurich

Hornemann Thorsten

Method for assaying diseases characterised by dyslipidemia (EP 10151197)

19.01.2010

1. VIB VZW, 2. Universiteit Antwerpen, 3. University of Zurich, 4. Medical University of Graz

Rotthier Annelies, Auer-Grumbach Michaela, Hornemann Thorsten, Timmerman Vincent

MUTATIONS IN SPTLC2 GENE ASSOCIATED WITH SENSORY NEUROPATHY (GB 1015581.0)

17.09.2010

9.2 Neue Lizenzverträge oder Abtretungsvereinbarungen

9.3 Firmengründungen

10 Akademische Selbstverwaltung

Mehrere Mitarbeiter des Institutes für Klinische Chemie engagieren sich in der Selbstverwaltung von

Fakultät und Universitätsspital.

– Prof. von Eckardstein ist Mitglied der Fachgruppe „Querschnittsfächer” und der Kommission Lehre

der Medizinischen Fakultät, Direktoriumsmitglied und Ko-Direktor des Zentrums für Klinische

Forschung, Vorstandsmitglied der Klinik- und Institutsdirektorenkonferenz, Kodirektor des

Universitären Zentrums für Laboratoriumsmedizin und Pathologie (UZL) Prof. von Eckardstein ist

Mitglied im Vorstand des Competence Center of Systems Physiology of Metabolic Diseases von Life

Science Zurich sowie des Zentrums für Integrative Humanphysiologie.

– Frau Prof. Rentsch ist Mitglied der Subkommission Labormaterial

– Mehrere Laborantinnen und Cheflaborantinnen des IKC engagieren sich in Kommissionen und

Gremien des USZ für die Laboratorien, die Ausbildung und die Beschaffung, nämlich in der

Weiterbildungskommission und Ausbildung Biomedizinischer AnalytikerInnen.

24 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

11 Publikationen

11.1 Monografien

11.2 Herausgeberschaft wissenschaftlicher Werke

von Eckardstein, A (ed.) (2010): Evidence and efficacy: lipid modifying therapy. Suffolk, UK, Cedilla

11.3 Dissertationen

Bertea-Codilà, M (2010): Studies on the role of deoxysphingolipids in drug induced peripheral neuropathies

Referent/in: von Eckardstein, A; Hornemann, T

University of Zurich, Faculty of Medicine

Karuna, R D (2010): Searching for novel cardiometabolic biomarkers : method development for differential

approaches and analysis of lipids involved in lipoprotein metabolism

http://dx.doi.org/10.3929/ethz-a-006234763

Referent/in: Zenobi, R; Rentsch, K; von Eckardstein, A; Altmann, K H

ETH Zurich, Dep. für Chemie und Angewandte Biowissenschaften,

Nevzati, E (2010): Einfluss von Etoposid, Paclitaxel und Fludarabin auf die Aktivität der Serin-Palmitoyltransferase

in HEK-293-Zellen

Referent/in: von Eckardstein, A; Hornemann, T

University of Zurich, Faculty of Medicine

Penno, A K (2010): Serine palmitoyltransferase in hereditary sensory neuropathy type I

http://dx.doi.org/10.3929/ethz-a-006199690

Referent/in: Suter, U; von Eckardstein, A; Sauer, U; Hornemann, T

ETH Zurich, Dep. für Biologie,

11.4 Habilitationen

11.5 Lehrbücher, Schulbücher

25 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

11.6 Originalarbeiten (referiert)

Bertea, M; Rütti, M F; Othman, A; Marti-Jaun, J; Hersberger, M; von Eckardstein, A; Hornemann, T

(2010). Deoxysphingoid bases as plasma markers in Diabetes mellitus. In: Lipids in Health and Disease

9, 84

http://dx.doi.org/10.1186/1476-511X-9-84

Bischoff-Ferrari, H A; Dawson-Hughes, B; Platz, A; Orav, E J; Stähelin, H B; Willett, W C; Can, U; Egli,

A; Mueller, N J; Looser, S; Bretscher, B; Minder, E; Vergopoulos, A; Theiler, R (2010). Effect of highdosage

cholecalciferol and extended physiotherapy on complications after hip fracture: a randomized

controlled trial. In: Archives of Internal Medicine 170(9), 813-820

http://dx.doi.org/10.1001/archinternmed.2010.67

Flatz, L; Rieger, T; Merkler, D; Bergthaler, A; Regen, T; Schedensack, M; Bestmann, L; Verschoor, A;

Kreutzfeldt, M; Brück, W; Hanisch, U K; Günther, S; Pinschewer, D D (2010). T cell-dependence of

Lassa fever pathogenesis. In: PLoS Pathogens 6(3), e1000836

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P-glycoprotein, but exhibits no effect on intestinal and hepatic CYP3A4 in humans. In: European

Journal of Pharmaceutical Sciences 41(5), 729-735

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Hersberger, M; Thun, G A; Imboden, M; Brandstätter, A; Waechter, V; Summerer, M; Schmid-Grendelmeier,

P; Bircher, A; Rohrer, L; Berger, W; Russi, E W; Rochat, T; Kronenberg, F; Probst-Hensch, N (2010).

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Lubomirov, R; di Iulio, J; Fayet, A; Colombo, S; Martinez, R; Marzolini, C; Furrer, H; Vernazza, P; Calmy,

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Telenti, A (2010). ADME pharmacogenetics: investigation of the pharmacokinetics of the antiretroviral

agent lopinavir coformulated with ritonavir. In: Pharmacogenetics and Genomics 20(4), 217-230

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Meienberg, J; Rohrbach, M; Neuenschwander, S; Spanaus, K; Giunta, C; Alonso, S; Arnold, E; Henggeler,

C; Regenass, S; Patrignani, A; Azzarello-Burri, S; Steiner, B; Nygren, A; Carrel, T; Steinmann, B;

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26 Universität Zürich


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Mueller, N J; Fux, C A; Ledergerber, B; Elzi, L; Schmid, P; Dang, T; Magenta, L; Calmy, A; Vergopoulos,

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therapy-naive and successfully treated Swiss HIV patients. In: AIDS 24(8), 1127-1134

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Rühli, F (2010). Preservation of cell structures in a medieval infant brain: A paleohistological, paleogenetic,

radiological and physico-chemical study. In: NeuroImage 50(3), 893-901

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Penno, A; Reilly, M M; Houlden, H; Laurá, M; Rentsch, K; Niederkofler, V; Stoeckli, E T; Nicholson, G;

Eichler, F; Brown, R H; von Eckardstein, A; Hornemann, T (2010). Hereditary sensory neuropathy type

1 is caused by the accumulation of two neurotoxic sphingolipids. In: Journal of Biological Chemistry

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Pohl, D; Savarino, E; Hersberger, M; Behlis, Z; Stutz, B; Goetze, O; Eckardstein, A V; Fried, M; Tutuian,

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Rotthier, A; et al, ; Penno, A; Hornemann, T (2010). Mutations in the SPTLC2 subunit of serine palmitoyltransferase

cause hereditary sensory and autonomic neuropathy type I. In: American Journal of

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Rozenberg, I; Sluka, S H M; Rohrer , L; Hofmann, J; Becher, B; Akhmedov, A; Soliz, J; Mocharla, P; Borén,

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atherosclerotic lesion formation by increasing vascular permeability for low-density lipoproteins. In:

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Sorrentino, S A; Besler, C; Rohrer, L; Meyer, M; Heinrich, K; Bahlmann, F H; Mueller, M; Horváth, T;

Doerries, C; Heinemann, M; Flemmer, S; Markowski, A; Manes, C; Bahr, M J; Haller, H; von Eckardstein,

A; Drexler, H; Landmesser, U (2010). Endothelial-vasoprotective effects of high-density lipoprotein are

27 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

impaired in patients with type 2 diabetes mellitus but are improved after extended-release niacin therapy..

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Stein, S; Lohmann, C; Schäfer, N; Hofmann, J; Rohrer, L; Besler, C; Rothgiesser, K M; Becher, B; Hottiger,

M O; Borén, J; McBurney, M W; Landmesser, U; Lüscher, T F; Matter, C M (2010). SIRT1 decreases Lox-

1-mediated foam cell formation in atherogenesis. In: European Heart Journal 31(18), 2301-2309

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Steiner, C; von Eckardstein, A; Rentsch, K M (2010). Quantification of the 15 major human bile acids and

their precursor 7alpha-hydroxy-4-cholesten-3-one in serum by liquid chromatography-tandem mass

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Stolzmann, P; Leschka, S; Scheffel, H; Rentsch, K; Baumüller, S; Desbiolles, L; Schmidt, B; Marincek, B;

Alkadhi, H (2010). Characterization of urinary stones with dual-energy CT: improved differentiation

using a tin filter. In: Investigative Radiology 45(1), 1-6

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Wyss, C A; Neidhart, M; Altwegg, L; Spanaus, K S; Yonekawa, K; Wischnewsky, M B; Corti, R; Kucher,

N; Roffi, M; Eberli, F R; Amann-Vesti, B; Gay, S; von Eckardstein, A; Lüscher, T F; Maier, W (2010).

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http://dx.doi.org/10.1093/eurheartj/ehq084

Zimmermann-Baer, U; Nötzli, U; Rentsch, K; Bucher, H U (2010). Finnegan neonatal abstinence scoring

system: normal values for first 3 days and weeks 5-6 in non-addicted infants. In: Addiction 105(3), 524-

528

http://dx.doi.org/10.1111/j.1360-0443.2009.02802.x

11.7 Originalarbeiten (nicht referiert)

Rentsch, K; Buhl, D; Eap, C B; Fathi, M; Jöchle, W; Magnin, J L; Thormann, W (2010). Monographs on

drugs which are frequently analysed in therapeutic drug monitoring. In: LaboratoriumsMedizin 34(3),

129-139

28 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

11.8 Weitere Beiträge (referiert)

Müller, D M; Rentsch, K M (2010). Therapeutic drug monitoring by LC-MS-MS with special focus on

anti-infective drugs. In: Analytical and Bioanalytical Chemistry 398(6), 2573-2594

http://dx.doi.org/10.1007/s00216-010-3986-z

Rentsch, K M (2010). Laboratory diagnostics in acute poisoning: critical overview. In: Clinical Chemistry

and Laboratory Medicine 48(10), 1381-1387

http://dx.doi.org/10.1515/CCLM.2010.295

von Eckardstein, A (2010). Implications of torcetrapib failure for the future of HDL therapy: is HDLcholesterol

the right target. In: Expert Review of Cardiovascular Therapy 8(3), 345-358

http://dx.doi.org/10.1586/erc.10.6

11.9 Weitere Beiträge (nicht referiert)

Eckardstein, A (2010). CME-Labor 15/Auflösung Sensitive Labortests. In: Praxis 99(5), 325-327

http://dx.doi.org/10.1024/1661-8157/a000060

Fisher, R; Freeman, D; Groen, A; Heeren, J; Kalopissis, A; Kronenberg, F; Lindstedt, K; Mulders, M;

Parini, P; Hansen, A T; von Eckardstein, A (2010). European Lipoprotein Club: Report of the 32nd ELC

Annual Conference, Tutzing, 7-10 September 2009. In: Atherosclerosis 210(2), 680-686

http://dx.doi.org/10.1016/j.atherosclerosis.2009.12.038

Hof, D (2010). CME-Labor 17. Labordiagnostik bei systemischen Autoimmunerkrankungen . In: Praxis

99(14), 831

http://dx.doi.org/10.1024/1661-8157/a000193

Rentsch, K (2010). CME-Labor 18. Therapeutisches Drug-Monitoring. In: Praxis 99(19), 1131-1132

http://dx.doi.org/10.1024/1661-8157/a000272

Vergopoulos, A (2010). CME-Labor 19. Hepatitis C in der Schwangerschaft. In: Praxis 99(23), 1395-1396

http://dx.doi.org/10.1024/1661-8157/a000341

von Eckardstein, A (2010). Mulling over the odds of CETP inhibition. In: European Heart Journal 31(4),

390-393

http://dx.doi.org/10.1093/eurheartj/ehp394

Wampfler, A (2010). CME-Labor 16: Makrozytäre Anämie. In: Praxis 99(9), 531-532

http://dx.doi.org/10.1024/1661-8157/a000119

11.10 Beiträge in Tages- und Wochenzeitungen

29 Universität Zürich


Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

12 Besondere Aufgaben und Probleme

– Herr Prof. von Eckardstein ist Kassier der Schweizer Gesellschaft für Klinische Chemie (SGKC),

Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Lipide und Arteriosklerose (AGLA) der Schweizer

Gesellschaft für Kardiologie, Chairman des European Lipoprotein Clubs, Scientific Advisor der

European Atherosclerosis Society, Vizepräsident der International Task Force for the Prevention of

Coronary Heart Disease sowie Mitglied der Editorial Boards der folgenden Fachzeitschriften:

Arteriosclerosis, Thrombosis and Vascular Biology, Atherosclerosis (Review Editor), Clinical

Chemistry and Laboratory Medicine, European Heart Journal und Journal of Lipid Research

– Frau Prof. Rentsch ist Präsidentin der Schweizer Gesellschaft für Klinische Chemie (SGKC) sowie

Vorsitzende der SGKC-Arbeitsgruppe ”Medikamente”, sie ist Mitglied der Eidgenössischen

Akkreditierungskommission, der Annerkennungskommission „Klinischer Toxikologe GTFCh“ der

Gesellschaft für Toxikologie und Forensische Chemie (GFTFCh) und der GTFCh-Arbeitsgruppe

Klinische Toxikologie”. Zudem ist sie Mitglied der Arbeitsgruppe ”Klinische Toxikologie” der

IATDMCT und des Organisationskomitees sowie des wissenschaftlichen Komitees des

IATMCT-Kongresses 2011.

– Frau Dr. Rohrer gehört der BSO-Feedbackgruppe des AWELs des Kantons Zürich an.

30 Universität Zürich


31 Universität Zürich

13 Drittmittel

13.1 SNF-Projektförderung (CHF)

Kreditnr. Bezeichnung Inhaber/in Projektleiter/in Finanzquelle Beginn Ende Personalaufwand

im Berichtsjahr

Sachaufwand im

Berichtsjahr

44210103 The role of ATP-binding cassette transporter A1 in apolipoprotein

Prof. Dr. Arnold von Prof. Dr. Arnold von Schweizerischer Nationalfonds

01.04.2007 31.03.2010 13’238.10 13’770.15

A-I transcytosis across vascular endothelail

cells

Eckardstein Eckardstein

44210104 Transendothelial Transport of Apolipoprotein A-I and Prof. Dr. Arnold von Dr. Lucia Rohrer Schweizerischer Nationalfonds

01.04.2010 31.03.2013 76’504.65 9’174.40

High Density Lipoproteins

Eckardstein

Total 89’742.75 22’944.55

13.2 EU-Rahmenprogramm (CHF)

Kreditnr. Bezeichnung Inhaber/in Projektleiter/in Finanzquelle Beginn Ende Personalaufwand

im Berichtsjahr

Sachaufwand im

Berichtsjahr

34210120 Functional genomics of inborm errors and therapeutic

Prof. Dr. Arnold von Prof. Dr. Arnold von Unterkonto von 01.01.2007 31.12.2009 0.00 0.00

interventions in high density lipoprotein Eckardstein Eckardstein 74210101

(HDL)metabolism

74210101 Functional genomics of inborm errors and therapeutic

Prof. Dr. Arnold von Prof. Dr. Arnold von Commission of 01.01.2007 31.12.2009 0.00 1’350.00

interventions in high density lipoprotein Eckardstein Eckardstein the European

(HDL)metabolism

Communities

Total 0.00 1’350.00

13.3 NCCR (CHF)

13.4 Forschungskredit UZH, kompetitiver Teil (CHF)

Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010


32 Universität Zürich

Kreditnr. Bezeichnung Inhaber/in Projektleiter/in Finanzquelle Beginn Ende Personalaufwand

im Berichtsjahr

Sachaufwand im

Berichtsjahr

54210102 Functional Characterisation of SPTLC3 Daniela Ernst Dr. Thorsten Hornemann

Forschung und 01.01.2010 31.01.2011 48’858.90 9’016.80

Nachwuchsförde-

rung der Universität

Zürich

Total 48’858.90 9’016.80

13.5 Übrige Drittmittel mit Peer-Review (CHF)

Kreditnr. Bezeichnung Inhaber/in Projektleiter/in Finanzquelle Beginn Ende Personalaufwand

im Berichtsjahr

Sachaufwand im

Berichtsjahr

34210123 The Role of Serine-Palmitoyltransferase and Sphingolipid

Dr. Thorsten Horne-

Dr. Thorsten Horne-

Hartmann Müller 01.01.2008 31.07.2010 0.00 0.00

Metabolism in Peripheral Neuropathies

mann

mann

Stiftung

34210125 The role of Deoxysphinganine in peripheral neurophatiemanmanbiochemie

Dr. Thorsten Horne-

Dr. Thorsten Horne-

Stiftung für Patho-

01.03.2008 31.07.2012 55’533.29 27’413.88

und mole-

kulare Diagnostik

34210134 HSN1-pathomechanism and potential therapy Dr. Thorsten Hornemanmann

Dr. Thorsten Horne-

Gebert Rüf Stiftung 01.03.2010 31.03.2013 61’342.20 2’323.97

Total 116’875.49 29’737.85

13.6 Drittmittel ohne Peer-Review (CHF)

Anzahl Projekte/Konten Personalaufwand total Sachaufwand total

15 308’899.56 77’249.74

Bemerkungen

Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010


33 Universität Zürich

Organigramm

Sekretariat

S

Institut für Klinische Chemie der Universität Zürich

Support

Leistungen

M. Attinger

S = Verwaltungssekretär/in

MV = Mitarbeiter Materialverwaltung

CL = Cheflaborant/in

L = Laborant/in

OA = Oberassistent/in

wM = wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

KM = Klinikmanager/in

wA = Wissenschaftl. Abteilungsleiterin

P = Praktikantin

Direktion

Prof. A. von Eckardstein

Allg. Analytik und

Probenannahme

Dr. K. Spanaus / Dr.

L. Saleh

I

Spezialanalysen und

Molekulare Diagnostik

a.i. Prof. Dr. von

Eckardstein

Medikamente und

Toxikologie

Prof. Dr. K. Rentsch

Forschung und

Lehre

Dr. L. Rohrer

140% KM 50% OA 80% OA 100% wA 100% OA

MV

280%

CL 100%

L 340%

CL

L

Medizinische Dienstleistung

wM 100%

200%

2580%

wM 100%

CL

L

Forschung und Lehre

wM

CL

L

70%

100%

900%

Universitäre Stellen (ausser Direktion (UniZH) alle USZ)

Drittmittelstellen u.a.

100%

1040%

wM

wM

100%

100%

700%

L 320%

P

P

300%

100%

Stand 31.12.2010

Organigramm Stellenprozente

Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

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