Akademischer Bericht 2010 - Institut für Klinische Chemie ...

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Akademischer Bericht 2010 - Institut für Klinische Chemie ...

Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

Zusammenfassung (Management Summary)

Das Ziel aller Anstrengungen ist es, durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Labordiagnostikern,

Klinikern, Wissenschaftlern und der Industrie das Institut für Klinische Chemie auf den Gebieten Diagnostik,

Forschung und Lehre zu hohem nationalen und internationalen Ansehen zu bringen.

Die Forschung des Institutes für Klinische Chemie (IKC) umfasst die klinisch-orientierte Grundlagenforschung

und klinische Anwendungsforschung auf den Gebieten kardiovaskuläre Krankheiten,

Lipid- und Lipoproteinstoffwechsel sowie die Entwicklung und Evaluation von labormedizinischen

Technologien, Methoden und Parametern für Diagnostik, Prognostik und Monitoring. Es werden zwei

Hauptziele verfolgt:

1. Verbessertes Verständnis des Stoffwechsels und der Funktion von Lipiden und Lipoproteinen, um

die Diagnostik, Behandlung und Prävention kardiovaskulärer und anderer mit Diabetes mellitus

assoziierter Erkrankungen zu verbessern.

2. Verbesserung von Diagnostik, Prognostik und Monitoring in der Labormedizin, besonders bei

kardiovaskulären und anderen mit Diabetes mellitus assoziierten Erkrankungen.

Viele Forschungsprojekte werden durch Drittmittel gefördert und als lokale, nationale oder internationale

Kooperationsprojekte durchgeführt. Im Berichtszeitraum publizierten die Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftler des IKC 27 Publikationen in internationalen Fachzeitschriften mit fast 200 Impact-

Punkten. Zudem warben sie für mehr als 500’000 CHF Drittmittel ein, unter anderem vom Schweizer

Nationalfonds und vom Zentrum für Integrative Humanphysiologie.

Die Lehre umfasst die Ausbildung von Studierenden der Medizin und Naturwissenschaften (UZH),

der Pharmazeutischen Wissenschaften (ETH Zürich) und von Medizinischen BioanalytikerInnen im

Fach „Klinische Chemie“ oder in den wissenschaftlichen Schwerpunkten des Institutes, sowie die Weiterbildung

und Fortbildung von KandidatInnen der FAMH (Foederatio Analyticorum Medicinalium

Helveticorum) durch Ausrichtung von zwei- bis dreitägigen Blockkursen. Die Präsenz der Klinischen

Chemie und der Laboratoriumsmedizin im reformierten Medizinstudium wurde durch weitere Vorlesungen

verstärkt.

Vier Studierende führten ihre Masterarbeiten im Institut durch, vier Doktoranden schlossen ihre Dissertationen

zum Dr. med. oder Dr. sc. ETH ab.

Als Dienstleistung bietet das Institut für Klinische Chemie eine qualitativ hochstehende Labordiagnostik

für die Patientenversorgung und klinische Forschung insbesondere für das UniversitätsSpital Zürich

(USZ) aber auch für externe Kunden an. Für mehr als 400 verschiedene Parameter wurden in 2010

mehr als 2.7 Millionen Analysenresultate mit einem Wert von über 31 Millionen Taxpunkten erarbeitet.

1 Allgemeine Einschätzung

2 Universität Zürich

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