Akademischer Bericht 2010 - Institut für Klinische Chemie ...

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Akademischer Bericht 2010 - Institut für Klinische Chemie ...

Institut für Klinische Chemie Akademischer Bericht 2010

1.1 Wo stehen wir heute: Standortbestimmung

Das Institut für Klinische Chemie (IKC) des Universitätsspitals Zürich (USZ) ist ein selbständiges Institut

und erbringt Leistungen zugunsten des Spitals, der Universität, externer Kunden und Kooperierender.

Es hat drei Aufgabenbereiche:

– Forschung

– Lehre

– Dienstleistung zugunsten des USZ und Dritter

Seine Aufgaben umfassen die Entwicklung, Erprobung, Ein- und Durchführung klinisch-chemischer

und labormedizinischer Analysen zur Unterstützung von Prävention, Diagnose und Therapie von

Krankheiten, die Erforschung biochemischer Vorgänge im Körper von Gesunden und Kranken und

die Aus-, Weiter- und Fortbildung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses auf allen Stufen.

Das IKC hat sich als umsatzstärkstes klinisch-chemisches Spitalinstitut in der Schweiz etabliert und

kann auf folgende Erfolge in der Dienstleistung aufbauen:

– Erstes im UniversitätsSpital Zürich akkreditiertes diagnostisches Institut

– Ersteinführung neuer Analysemethoden und Diagnoseparameter und dadurch zeitweise einziger

Anbieter für etliche Spezialanalysen

– Entwicklung eigener Methoden insbesondere für die Bereiche Medikamenten- und

Nukleinsäureanalytik und einziger Anbieter in der Schweiz für das Monitoring bestimmter

Medikamente und die Bestimmung einiger Genotypen

– Seit 2000 wuchsen Analysenzahlen und Marktwert der Analytik um ca. 50% ohne Personalzuwachs.

Der Umsatz mit externen Einsendern (vor allem Spezialdiagnostik) hat sich in dieser Zeit auf über 4

Mio. CHF verdoppelt.

Anlässlich der Evaluation im Jahre 2006 wurde die ausserordentliche Qualität der Dienstleistung des

Institutes für Klinische Chemie von den Experten hervorgehoben:„The institute is based on a highly

motivated lab staff. The director is an internationally recognized expert in clinical chemistry. Drug monitoring

is unique. The organisation and management of the lab is outstanding and documented by its

accreditation.”

Vor dem Amtsantritt des jetzigen Institutsdirektors im Oktober 2001 gab es keinen eigentlichen wissenschaftlichen

Schwerpunkt im Institut für Klinische Chemie. Seit 2002 wurden die analytischen Labore

für Chromatographie und Massenspektrometrie sowie Molekulargenetik ausgebaut und ein Labor

für die biochemische, zell- und molekularbiologische Grundlagenforschung eingerichtet, neue Forschungsgruppen

initiiert, Wissenschaftler und Doktoranden rekrutiert, Drittmittel in der Höhe von ca.

4 Mio CHF (davon 80% kompetitiv) eingeworben und Forschungsergebnisse in Originalarbeiten publiziert.

Zehn Doktoranden haben ihre Promotionen erfolgreich abgeschlossen. Zwei Wissenschaftler

des Institutes habilitierten sich. Ausserdem wurde ein Netzwerk gut funktionierender Kooperationen

aufgebaut (z.B. Kliniken für Kardiologie, Diabetologie/ Endokrinologie oder Institute für Pharmazeutische

Wissenschaften und Mechanik der ETHZ, Competence Center for Systems Physiology and Metabolic

Diseases, Zentrum für Integrative Humanphysiologie). Die Evaluationsexperten der Universität

bewerteten die Anzahl und Qualität der Publikationen aus dem Institut für Klinische Chemie als „very

3 Universität Zürich

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