Kontaktadresse - St. Michael Weingarten

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Pfarrbrief St. Michael

Weingarten

Nr. 104 32. Jahrgang Dezember 2009


Pfarrbrief Nr. 104 Seite 2

Auf ein Wort

Wo bleibt das Kind?

Ja, liebe Leserin, lieber Leser,

diese Frage stellten im vergangenen

Jahr der eine Leser oder

die andere Leserin des Weihnachtspfarrbriefes.

Man vermisste

das Kind. Irgendwie war es dem

Fotografen unserer Krippe abhanden

gekommen. Wahrscheinlich

hatte er so viel zu schauen

und zu arrangieren, um die Weihnachtsszene

richtig, formatfüllend

und stimmungsvoll in den Kasten

zu bekommen, und dabei ist halt

das Kind auf der Strecke geblieben.

Immerhin, irgendwie hat es

den Leuten doch gefehlt. Weihnachten,

so ganz ohne Kind, das

ist dann doch ein bisschen dünn.

Ja, da haben Sie Recht.

Und mir kommt dabei noch etwas

in den Sinn: Leben, so ganz ohne

Religion, das ist auch ein bisschen

dünn. Nur Freizeit und

Stimmungsmache, damit ist

Weihnachten nicht zu kriegen.

Ein bisschen Menschwerdung

gehört schon dazu, also die Tatsache,

dass wir selbst ein bisschen

mehr Mensch werden.

Es gibt da ein wunderschönes

Wort des großen Theologen Hans

Urs von Balthasar: „Wenn der

Mensch eintaucht in Gott, dann

taucht er neben dem Menschen

auf.“ Ein wunderbares Wort.

„In deine Lieb versenken will ich

mich ganz hinab. Mein Herz will

ich dir schenken und alles, was

ich hab.“ Solche Dinge werden

wir an Weihnachten wieder singen

und dabei ganz zärtliche Gefühle

für das Krippenkind bekommen.

Und das ist gut so. Das

ist das eigentlich Faszinierende

an diesem Fest, dass wir Menschen

mit dem großen Gott fast

Mitleid bekommen, dass wir ganz

großzügige Gedanken bekommen

Gott gegenüber. Es klingt

paradox, aber es ist gar nicht so

daneben. Ein Gott, der sich nicht

zu schade dafür ist, in Bethlehem,

im größten Rummel auf die Welt

zu kommen. Ein solcher Gott hält

es auch aus, wenn wir Mitleid mit

ihm haben. Er hält es deswegen

aus, weil es dasselbe Gefühl ist,

wie wir es mit einem Bettler, einem

Notleidenden, haben. Und

solche Gefühle hätschelt Gott im

Menschen gerne. Schließlich geht

es ihm bei allem, was er tut, um

den Menschen. Und das ist die

Sache wert.

So gesehen ist Weihnachten die

große Schule der Menschlichkeit.

Überlegen Sie einmal: Nichts von

dem Rummel, nichts von der abweisenden

Haltung den Herberg-


Seite 3

suchenden gegenüber hat sich

wirklich in uns festgesetzt. Nein,

tief in uns drin strahlen die Sterne,

singen die Engel, lächelt Maria,

staunt der Josef mit den Hirten,

und vor allem, mitten aus

dieser bitterarmen Szene, schaut

uns ein Kind an. Und dieses Kind

öffnet mit seinen Augen uns das

Herz und gibt dadurch unseren

Augen das wahre Sehen zurück.

Wir werden in den Zustand zurückversetzt,

die Welt mit Kinderaugen

zu sehen, das heißt, sehr

direkt und sehr beziehungsreich.

So wie das Kind im Märchen von

des Kaisers Kleidern sieht, was

alles nicht da ist, so sehen wir,

mit den Augen des Krippenkindes,

tausend Dinge, die da sind

und über die andere hinweg stolpern

in der Angst, irgend etwas

zu verpassen. Diese Angst hat in

Pfarrbrief Nr. 104

Kinderherzen keinen Platz. Statt-

dessen strecken sich Kinderhände

aus nach anderen Kinderhänden,

um sie zu ergreifen für einen

Reigentanz. Kinder tanzen noch

durchs Leben und singen noch ihr

Lied. Etwas Wunderbares ist das.

Und darum freuen Sie sich auf

Weihnachten! Und wenn Sie wieder

einmal das Kind vermissen,

dann stellen Sie sich einfach einen

Spiegel in die Krippe und –

lachen Sie sich an!

Gesegneten Advent!

Und Frohe Weihnacht!


Pfarrbrief Nr. 104 Seite 4

Der PGR informiert

1. PGR-Wahl 2010

Am 13./14. März 2010 finden in der

gesamten Erzdiözese Freiburg die

Neuwahlen des Pfarrgemeinderates

(PGR) statt. Wir wählen, wie

auch in den letzten Jahren, einen

eigenen PGR mit 12 Mitgliedern für

die nächsten fünf Jahre für unsere

Pfarrei. Wir wünschen und benötigen

ein breit gestreutes Engagement

und Wirken in unserer Gemeinde

und freuen uns auf Ihre

Mitarbeit. Der PGR trifft sich etwa

zehnmal im Jahr, um die wichtigsten

Anliegen der Pfarrgemeinde zu

koordinieren. In den Ausschüssen

werden verschiedene Themenfelder

unter der Mitwirkung von vielen

anderen aktiven Gemeindemitgliedern

konkretisiert.

Sprechen Sie den PGR-Vorsitzenden

an, wenn Sie Interesse an einer

Mitarbeit im PGR haben oder

wenn Sie jemanden vorschlagen

wollen. Zusätzlich wird in der Kirche

eine Box aufgestellt, in die Sie

Zettel mit dem Namen einer geeigneten

Person einwerfen können.

Wir werden dann auf diese Gemeindemitglieder

zugehen. Wir hoffen

auf Ihre Mithilfe, um bis zum

29. Januar 2010 zahlreiche Kandidaten

und Kandidatinnen zu nominieren.

Diese können Sie am 28.

Februar um 14 Uhr kennen lernen,

wenn sie sich im Gemeindezentrum

im Rahmen der Pfarrversammlung

der Gemeinde vorstellen.

Wir bedanken uns bei allen, die sich

in irgendeiner Weise in der Pfarr-

gemeinde engagieren und wünschen

den Kandidaten und Kandidatinnen

viel Erfolg bei der Wahl.

Ein herzliches Dankeschön bereits

jetzt an die beiden aktiven PGR-

Mitglieder Schwester Anna-Xaver

und Konrad Breindl, die aus Altersgründen

nicht wieder kandidieren.

Und ein letzter Wunsch an Sie alle,

liebe Mitglieder unserer Gemeinde:

Nutzen Sie bitte die Gelegenheit,

Ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen

und gehen Sie zur Wahl.

2. Weiterentwicklung der Seelsorgeeinheit

(SE) Weingarten-

Walzbachtal

Am 16. Juli 2007 feierten wir das

„Richtfest der Seelsorgeeinheit

Weingarten-Walzbachtal“, die auf

Wunsch des Erzbistums Freiburg

gegründet wurde. Unzählige konstruktive

Gespräche zwischen den

beiden Pfarreien waren der Gründung

vorausgegangen. Offiziell waren

beide Pfarreien bereits seit

dem Jahr 2005 liiert. Einmal jährlich

wurde in einem Teilort ein gemeinsamer

Gottesdienst gefeiert

und ein Gründungsstein zur Erinnerung

weitergereicht. Es gab einen

informellen Austausch zwischen

den verschieden Gremien der Pfarreien

und zu Beginn auch das gemeinsame

Projekt der Kommunionvorbereitung.

Doch aufgrund der immer stärker

nachlassenden Anzahl an Priestern

in der Diözese bleibt ein weiterer

Konzentrationsprozess nicht aus.


Seite 5

Daher drängt Freiburg auf eine Reduktion

um ca. ein Drittel der bestehenden

Seelsorgeeinheiten in

unserem Dekanat.

Was bedeutet dies für uns? In einem

ersten Anhörungsentwurf hat

Freiburg unsere junge SE wieder

aufgelöst und Weingarten der SE

Michaelsberg und Walzbachtal der

SE Wöschbach (Dekanat Pforzheim)

zugeordnet. Mit Empörung

wurde dieser Entwurf zur Kenntnis

genommen und innerhalb unserer

SE diskutiert, auch unter Einbeziehung

der umliegenden Seelsorgeeinheiten.

Innerhalb unserer SE

war der Wunsch groß, gemeinsam

die Fusion mit einer anderen SE

aufzunehmen. Dies wäre aus räumlichen

Gründen die SE Michaelsberg,

die sich aber nur eine Erweiterung

in Richtung Bruchsal wünscht.

Nicht nur historisch gesehen, sondern

aktuell auch durch die Schulbindung

und die Sozialstation ist für

Weingarten eine höhere Affinität zu

Stutensee gegeben. Dies gilt für

die Stadt Stutensee ebenso, die

ursprünglich zu Karlsruhe hin fusionieren

sollte. Allerdings will Walzbachtal

diesen Schritt nicht mitgehen.

Umgekehrt können wir uns

nicht vorstellen, mit Bretten Stadt

und Land zu fusionieren.

Daher wird wohl in naher Zukunft

eine Auflösung der SE erfolgen. Bis

zum 2. Februar sollen die Kommentare

zum Anhörungsentwurf an

den Dekan eingegangen sein, damit

dieser einen Vorschlag seines

Dekanats nach Freiburg berichten

kann. Auf Basis dieses Vorschla-

Pfarrbrief Nr. 104

ges wird das Erzbistum Freiburg

noch in dieser Wahlperiode eine

Neuordnung beschließen, die bis

zum Jahr 2015 umgesetzt werden

soll. Dann sollen nur noch ein gemeinsamer

PGR die neue, größere

SE vertreten und lokale Teams die

Arbeit vor Ort leisten. Formal wird

auch die Eigenständigkeit der Pfarreien

aufgelöst werden. Dies alles

bietet in unserer örtlichen Gemeinde

eine große Chance der aktiven

Mitgestaltung durch unser eigenes

Engagement.

3. Kirchenrenovation

Schön, hell und freundlich strahlt

nun der frisch restaurierte Turm

mit seinem Hahn. Die Turmsanierung

wurde beendet und erfreulicherweise

auch deutlich innerhalb

des geplanten Budgets. Wir sagen

allen herzlichen Dank für die konkrete

Mitarbeit beim Planen, beim

Renovieren, beim Beaufsichtigen

der Handwerker, für Ihre großzügigen

Spenden, ohne die wir dieses

finanzielle Projekt nicht hätten

stemmen können, und für Ihre Anteilnahme.

Im Moment werden die Kosten für

die nachfolgende Außensanierung

ermittelt und etwas zeitversetzt für

die Innenrenovation. Parallel dazu

erfolgt auch die Planung eines bereits

früher genehmigten Sakristeianbaus,

so dass wir im Frühjahr

2010 alle drei Projekte kostenmäßig

erfasst haben, um dann die finanzierbare

und gewünschte Realisierung

der einzelnen Maßnahmen

festlegen zu können.


Pfarrbrief Nr. 104 Seite 6

Gespräch auf der

Kirchturmspitze

Von Martina Tomaïdes, Pfarrvikarin,

und Heinigerd Rebel

in ökumenischer Zusammenarbeit

Am 11. Juli 2009 wurde im Zuge der Renovierung des

katholischen Kirchturms die Einweihung der Kirchturmspitze

gefeiert. Dabei wurden der Pfarrbrief der Katholischen

Gemeinde (Pfarrbrief), der Gemeindebrief der

Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), der Gemeindebrief

der Evangelischen Gemeinde (Gemeindebrief

), die Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) und

die Turmberg-Rundschau (TBR) in die Kugel der Kirchturmspitze

gelegt. Sie dienen als Zeitzeugen für die gute

ökumenische Zusammenarbeit in Weingarten.

Für alle, die sich von der einen oder anderen Bemerkung

angegriffen fühlen, möchten wir hinzufügen: „Humor ist,

wenn man trotzdem lacht“.

Die Sonne strahlt über Weingarten. Wir schreiben den 11. Juli 2009. Oben auf der

Kirchturmspitze sind Stimmen zu hören…

Gemeindebrief: Sind wir jetzt endlich oben?

Pfarrbrief: Ja, du kannst die Augen wieder aufmachen. Wir sind oben.

BNN: Was bist du denn für ein ängstliches Blättchen? Dich hab ich ja zuvor noch nie

gesehen.

Gemeindebrief: Ja, hast du noch nie was von mir gehört? Ich bin der Gemeindebrief

von der Evangelischen Kirchengemeinde. Und außerdem bin ich überhaupt nicht

ängstlich!

TBR: Also wirklich, dass du, die BNN, das nicht weißt. Du veröffentlichst doch genau-

so wie ich unbesehen wöchentlich die Gottesdienstordnungen der Gemeinden.

Von dort kommen doch die Anzeigen von der Kirchengemeinde und auch ein

geistliches Vorwort.

BNN: Ich hab auch gar nicht behauptet, dass ich die Kirchengemeinden nicht kenne.

Nur diese Gemeindeblättchen waren mir jetzt nicht mehr so präsent. Und wer

bist du da drüben?


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Pfarrbrief Nr. 104

EMK: Ich komme von der Evangelisch-methodistischen Gemeinde.

BNN: Jetzt mal ehrlich, werdet Ihr überhaupt gelesen? Bei mir steht ja immer alles

ganz aktuell drin. Aber wenn ich mir euch so anschaue, da könnt Ihr ja nicht mit-

halten.

TBR: Nun nimm mal den Mund nicht so voll. Ich bin auch immer ganz aktuell. Und ich

ernähre mich inhaltlich von dem, was fremde Redakteure schreiben, du sogar

von dem, was Nachrichtenagenturen vorkauen.

BNN: Nun ja, ich werde schließlich jeden Tag neu gedruckt, du nur jede Woche und

die anderen nur viermal im Jahr. Da ist doch klar, dass ich die neueste Bericht-

erstattung abgebe.

Pfarrbrief: Die neueste vielleicht schon, aber nicht immer der Sache entsprechend aus-

balanciert.

BNN: Ja, wie meinst du das denn? Willst du Ärger machen? Pass bloß auf! Kommt nur

vier Mal im Jahr raus und stimmt dann solche Töne an! Das ist doch wirklich un-

glaublich! Und überhaupt, was steht denn bei euch überhaupt drin - hm?

Pfarrbrief: Schau, da wird, nicht nur in den BNN, mit viel Getöse über die neuerliche Ver-

stimmung zwischen unseren kirchlichen Obrigkeiten (den katholischen Bischöfen

und der EKD) wegen eines nicht offiziellen Berichtes geschrieben, der eben nur

einen Eindruck wiedergibt. Aber haben die Medien auch die erfreulichen Annähe-

rungen wahrgenommen, etwa im „Ökumenischen Arbeitskreis evangelischer und

katholischer Theologen“ beim Verständnis des geistlichen Amtes, dort, wo der

ökumenische Stachel am tiefsten sitzt? Zwar sind das nur kleine Schritte, doch

sind sie für die Betroffenen von echter Bedeutung.

EMK: Wir hoffen zu schreiben, worauf es in der Gemeinde wirklich ankommt: über das

Kirchenjahr, über Gemeindeveranstaltungen, über das, was war und sein wird.

Und vor allem bringen wir gesellschaftliche Themen mit dem Glauben in Verbin-

dung. Mit anderen Worten: Unsere Briefe berichten von unseren Gemeinden

und für unsere Gemeinden.

Pfarrbrief: Das sollte man hervorheben! Wir sind unseren Kirchen verpflichtet und ver-

suchen die Werteskala und die Ansicht unserer Kirchen, dabei ist das ganze

Gottesvolk gemeint, ins Bewusstsein zu rufen, und wir versuchen, unsere Erfah-

rungen vor Ort einzuordnen und auch das Gespräch nach oben zu transportie-

ren. Und wir scheuen auch nicht, innerkirchlich Brisantes anzusprechen, was ja

nicht immer überall auf Gegenliebe stößt.

Gemeindebrief: Wobei man ja ehrlich sein muss. Ganz entspricht das auch nicht der

Realität. Denn manchmal ist es ja auch so, dass wir fast nur mit Gemeinde-

informationen gefüllt sind.


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Pfarrbrief und EMK: Da hast du auch wieder recht!

TBR: Aber für so etwas habt ihr ja mich, gell? Kirchliche Informationen sind bei mir

bestens aufgehoben. Und ich werde schließlich auch gelesen. Und wie viele

Leute lesen denn Euch schon?

Gemeindebrief: Das wirst du mir jetzt vielleicht nicht glauben, aber deutschlandweit

wird der Gemeindebrief von 67% der Menschen, die ihn erhalten, auch gelesen.

BNN: Das sind dann doch eh nur die, die sowieso in der Gemeinde zu sehen sind.

Gemeindebrief: Nein, tut mir leid, aber da bist du falsch informiert. Von denen, die nicht

kirchenverbunden sind, lesen immerhin noch 42 % den Gemeindebrief – zumin-

dest gelegentlich. Na, da guckst du! So!

BNN: Ich sehe natürlich den Unterschied. Die Tageszeitung und auch die Turmberg-

Rundschau sind abonnierte Nachrichten, während den Gemeindeblättern ihre

Leserschaft unklar bleibt. Und was will die nun lesen?

Gemeindebrief: Die meisten interessieren sich für das, was in der betreffenden Kirchen-

gemeinde so geschieht.

Pfarrbrief: Diese nach der Statistik doch positive Resonanz erscheint mir unglaublich.

Stimmt das wirklich? Meinst du nicht auch, dass viele nicht nur die Themen raus-

suchen, die sie lesen wollen? Und außerdem finden einige, da sei vieles viel zu

kompliziert, was unsere Redakteure da schreiben und der Brief wandert schnell

in den Papierkorb.

EMK: Dann muss man eben mehr drauf achten, moderner und vor allem nicht ganz so

kompliziert zu schreiben.

Pfarrbrief: Leider ist das aber nicht immer so einfach. Manche Themen sind halt kom-

plexer als man denkt und es bedarf schon manchmal einer denkerischen An-

strengung, wenn man nicht Halbwahrheiten zum Opfer fallen will.

EMK: Dann müssen wir den Schreibern der Artikel sagen, dass sie sich mehr anstren-

gen sollen.

Pfarrbrief: Das ist wahr, jedoch nicht völlig. Ich habe da eine differenzierte Meinung.

Manches ist und bleibt kompliziert. Aber es geht auch um persönliche Voreinge-

nommenheit, die persönlichen Vorlieben und den Horizont. Wenn jemand sagt,

das ist mir zu kompliziert, was du da schreibst, lieber Memorans vom Pfarrbrief,

dann aber die subtilen Feinheiten der Auslegung der Fußballregel beim letzten

Länderspiel erklärt, dann geht es doch eher darum, was den Einzelnen persön-

lich am meisten berührt.

Gemeindebrief: Ich denke, die Vielfalt macht es. Diejenigen, die sich beschweren, sind

herzlich eingeladen, auch etwas zu schreiben. Artikel sind den Redaktionen im-

mer willkommen.


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Pfarrbrief Nr. 104

BNN: Aber was unterscheidet euch dann eigentlich von mir? Ich bringe doch auch Viel-

falt mit und gesellschaftliche Themen habe ich auch.

EMK: Wir sind eben parteiisch. Wir berichten von unserer Kirchengemeinde für unsere

Kirchenglieder und eben nicht für ein neutrales buntgemischtes Publikum, das

sich wohl auch aus der Tageszeitung herausfischt, was es am liebsten lesen

möchte.

Gemeindebrief: Und uns muss man auch nicht abonnieren. Doch um eines, nämlich die

Rückmeldung in Deinen Leserbriefen, beneide ich dich. Da beteiligen sich die

Leute an den aktuellen Themen.

Pfarrbrief: Das ist leider bei uns aus den verschieden Gründen augenblicklich nicht

möglich.

TBR: Habe ich das nun richtig verstanden? Gemeindebriefe haben einen ganz ande-

ren Charakter als die Tageszeitung oder ein Informationsorgan wie ich, obwohl

wir ja durchaus Überschneidungen haben.

BNN: Ja, ich glaube, das könnte man so sagen. Ich muss zugeben, hier oben sieht

man die Dinge im Zusammenhang besser. Da war es ja echt sinnvoll und not-

wendig, dass wir hier auf der Kirchturmspitze zusammengekommen sind. Und

außerdem haben wir eine wunderschöne Aussicht über unser Weingarten - und

frische Luft.


Pfarrbrief Nr. 104 Seite 10

Ende unserer Partnerschaft mit Phara

Schon im Weihnachtspfarrbrief des

zurückliegenden Jahres ahnte der

aufmerksame Leser nichts Gutes

für unsere Partnerschaft mit San

Miguel de Phara. Leider haben

sich die Befürchtungen bestätigt.

Seit Padre Pedros Umzug in das

vier Stunden entfernte Crucero bot

sich ihm nur noch ein bis zweimal

im Monat die Gelegenheit zum Besuch

in Phara. Wir baten ihn noch

einmal darum, sich um den Aufbau

einer Kontaktgruppe zu bemühen,

die nach seiner vielleicht endgültigen

Versetzung die Partnerschaft

mit uns weitertragen könnte. Leider

waren diese Versuche nicht

von Erfolg gekrönt. Nicht zuletzt

wegen der schwierigen Bischofssituation

im Süden Perus, die offen-

sichtlich viel Streit und Unfrieden

bringt, fühlten sich auch die letzten

engagierten Gemeindemitglieder

entmutigt. Die näheren Umstände

bleiben für uns im Dunkeln, und

auch Padre Pedros Briefe bringen

nur wenig Klarheit über die vielschichtigen

Vorgänge in diesen

andinen Gegenden, wo sich eine

reiche und straff organisierte geistliche

Gemeinschaft erneut auf einen

Eroberungsfeldzug begibt.

Und damit hat man ja in Peru bereits

einschlägige Erfahrungen gemacht.

Wenigstens in dieser Hinsicht

sprachen Padre Pedros Briefe

eine sehr deutliche Sprache und

waren für uns ein weiteres Zeichen,

wie tief der Stachel der spanischen

Eroberung im Fleisch der

Andenbewohner sitzt. Aber das

nur am Rande.

Eine Partnerdiözese - und dazu

aus dem Ausland - kann bei einer

solchen Eroberung nur als lästiger

Konkurrent empfunden werden.

Deswegen ist es nur logisch, dass

die Partnerschaft von Seiten dieser

geistlichen Gemeinschaft und deren

Bischöfe kritisch beäugt, wenn

nicht gar torpediert wird. Ein Dialog

mit Freiburg, wo man sich dieses

Problems bewusst ist, wurde bisher

glatt verweigert. All das hat

nun zu unserer Entscheidung geführt,

die Partnerschaft offiziell zu

beenden.

So traurig das alles ist, so schauen

wir trotz allem dankbar zurück auf


Seite 11

ein Stück gemeinsamen Weges,

das keiner der Beteiligten missen

möchte. Und natürlich kann auch

der von Spendengeldern unserer

Gemeinde finanzierte Radiosender

weiterhin in der unwegsamen Andenlandschaft

seinen wichtigen

Dienst versehen. Auch das ist etwas

Bleibendes. Es war ein Stück

Weg, auf dem wir Glauben und

Leben geteilt und uns gegenseitig

bereichert haben trotz der großen

Entfernung, der Unterschiede im

Leben, im Denken und in der Kultur.

Und so etwas ist nie umsonst!

Zehn Jahre, in denen wir Hochzeiten

und Tiefpunkte hatten, Funkstille

und regen Kontakt, Abenteuer

und Routine, Geben und Nehmen,

Langeweile und Aufregung,

Freude und Ärger, gemeinsame

Geschichte eben, die aber nun leider

doch nicht die Kraft für eine

IMPRESSUM

Pfarrbrief Nr. 104

Zukunft hat. Es kostet Kraft, sich

das einzugestehen.

Wie geht es weiter? Wir werden

auch in Zukunft versuchen, den

Kontakt zu Padre Pedro aufrecht

zu erhalten. Die Partnerschaftskerze

wird weiterhin an jedem ersten

Sonntag im Monat im Gottesdienst

brennen. Das Anliegen der

Diözese und die Menschen in Peru

sollen bei uns präsent bleiben.

Die Entwicklung unserer Seelsorgeeinheit

wird Einfluss darauf

haben, ob wir uns noch einmal auf

einen neuen Partnerschaftsweg

begeben werden.

Gott segne die Menschen in San

Miguel de Phara, Gott segne

Padre Pedro. Gott segne die Partnerschaft

zwischen der Erzdiözese

Freiburg und Peru.

Markus Lichter

St. Michael Weingarten

Herausgeber: Katholische Pfarrgemeinde, 76356 Weingarten, Kirchstraße 1, Tel. 2229

Redaktionsteam: Stefan Birk, Hubert Daul, Jürgen Olf, Heinigerd Rebel,

An diesem Pfarrbrief arbeiteten mit: A. Kaufmann, M. Lichter, C. Rommel,

Th. Schaller, I. Schrimpf, N. Strieder, M.Tomaïdes

Fotos: H. Daul

Druck: Gemeindebriefdruckerei 29393 Groß Oesingen

Umschlag-Rückseite: Von Sr. Carita angefertigte Kerze zum Schwesternjubiläum


Pfarrbrief Nr. 104 Seite 12

Bilder zum 100-jährigen Schwesternjubiläum


Seite 13

Pfarrbrief Nr. 102


Pfarrbrief Nr. 104 Seite 14

Pst, weißt Du es schon? Sie ist

fort.

Ab und zu einmal liegt in der Sakristei

ein Taschentuch auf dem

Boden herum. Irgendjemand wird

es im Gedränge verloren haben.

Also hebt man es auf und wirft es

in den Abfall. So erging es mir

jüngst, als ich plötzlich ein Flüstern

hörte, ganz nah an meinem

Ohr. Zu sehen war niemand.

Doch eine Stimme war da, ganz

deutlich flüsterte sie mir etwas ins

Ohr. „SIE fliegt fort. Und SIE fliegt

weit, weit fort. Behalte das Taschentuch,

denn Du wirst traurig

sein.“ Jetzt erst sah ich das Blatt

Papier, das leise zu Boden sank.

Ich hob es auf, es war ein Notenblatt

mit lauter Kirchenliedern.

Und ich erkannte es. Es war ein

Liedblatt für das Haus Edelberg.

Immer, wenn dort ein Gottesdienst

ist, stellt SIE so ein Blatt

zusammen, SIE, die jetzt weit fort

fliegen wird.

SIE, das musste Sr. Stella-Maris

sein. Ja, sie war das geheimnisvolle

Objekt der Trauer. Und jetzt

wurde mir der Zusammenhang

erst klar. Das Notenblatt wusste,

Sakristeigeflüster

dass es überflüssig war ohne diese

Schwester. Und es wusste

auch, dass die alten Menschen

im Haus Edelberg sich verwaist

vorkommen werden, wenn ihre

Schwester Stella-Maris nicht mehr

da ist. Und darum war das Blatt

so aufgeregt. Eilig versuchte ich,

es zu trösten. „Hab keine Angst.

Sie kommt wieder zurück. Im

Februar, vielleicht auch im März

ist sie wieder da. Ihre Mutter ist

krank, weißt Du? Darum muss sie

uns für eine Weile verlassen.“ „Ihre

Mutter ist krank?“ fragte das

Blatt ganz erschrocken. „Ach, so

ist das. Ja, da muss sie schon

hin. Ja, da will ich ganz tapfer

sein und ganz brav warten, bis

sie wiederkommt. Und der liebe

Gott soll sie behüten!“ Sprach’s,

und plötzlich war alles still.

Ganz vorsichtig hob ich das Liedblatt

auf und legte es sacht auf

den Tisch. Es war ganz zerknittert

und ein bisschen nass war es

auch.


Seite 15

Sternsingeraktion 2010

Am 6. Januar 2010 sind die Sternsinger

der Pfarrgemeinde St. Michael wieder

unterwegs. Mit dem Kreidezeichen

„20*C+M+B+10“ bringen sie als die Heiligen

Drei Könige den Segen „Christus

segne dieses Haus“ zu den Menschen und

sammeln für Not leidende Kinder in aller

Welt.

Mit dem Leitwort „Kinder finden neue Wege“

wollen die Mädchen und Jungen deutlich

machen, dass sich gerade Kinder in

den so genannten Entwicklungsländern

immer wieder neu auf den Weg machen

müssen, um sich weiterzuentwickeln, für

ihre Zukunft zu sorgen und damit ihr Leben

selbst in die Hand zu nehmen. In vie-

Pfarrbrief Nr. 104

len Teilen der Welt stehen den Mädchen

und Jungen auch dank der Hilfe der Sternsinger

neue Wege bei schulischer und beruflicher

Ausbildung offen. Auch im Senegal,

dem Beispielland der 52. Aktion Dreikönigssingen,

müssen sie dazu jedoch oft

weite Wege vom Land in die Städte in

Kauf nehmen. Im Unterschied zu ihren

Eltern haben die Kinder allerdings die

Möglichkeit, überhaupt eine Schule zu besuchen,

sorgen die Projektpartner der

Sternsinger dafür, dass auch Mädchen

und Jungen im westlichen Afrika

neue Medien wie Computer und neue

Kommunikationsformen wie Internet

und E-Mail nutzen können. Weitere

Projekte zum Schutz der Umwelt oder

zum schonenden Umgang mit den

natürlichen Ressourcen wie Wasser

und Brennholz sind ausschlaggebend

dafür, dass die Kinder als Träger einer

gesellschaftlichen Entwicklung neue

Wege finden.

Wer den Besuch der Sternsinger

wünscht, kann sich in den Listen eintragen,

die in der Kirche ab dem

18. Dezember ausliegen, oder sich

bis 3. Januar 2010 bei Antje Kaufmann

(Rufnummer 1583) melden.

Die Sternsinger wünschen Ihnen Gottes

Segen zum neuen Jahr und

schreiben nach altem Brauch den

Segensspruch an die Tür. Unsere

Mädchen und Jungen freuen sich auf einen

Besuch bei Ihnen und danken Ihnen

schon jetzt herzlich für die freundliche

Aufnahme.

A.Kaufmann


Pfarrbrief Nr. 104 Seite 16

Vorankündigungen für 2010

1. Ökumenischer Kirchentag

Unter dem Motto „Damit ihr Hoffnung habt“

lädt der 2. Ökumenische Kirchentag

(2.ÖKT) im kommenden Jahr nach München

ein. Vom 12. bis 16. Mai 2010 wollen

wir katholische und evangelische Christen

aus Weingarten gemeinsam nach München

fahren, um dort mit Menschen aus

Deutschland und der ganzen Welt über

ihre Rolle als Christen in der Welt und der

Gesellschaft zu diskutieren, gemeinsam

zu feiern und für ökumenische Gemeinschaft

unter allen christlichen Konfessionen

einzutreten. Weit über 100000 Dauerteilnehmende

werden zu dieser ökumenischen

Großveranstaltung erwartet. Der 2.

ÖKT ist keine exklusiv kirchliche Veranstaltung,

sondern ein offenes Forum, auf

dem auch aktuelle Fragen von Politik, Gesellschaft

und Welt zur Sprache kommen.

Bei den rund 3000 Veranstaltungen wird

es sowohl Workshops und Podiumsdiskussionen

zu sozialen, ethischen und politischen

Themen geben, als auch Bibelarbeiten,

Gottesdienste und stille Meditationen.

Diese Vielfalt macht den besonderen

Reiz der ökumenischen Großveranstaltung

aus. Veranstaltet wird der 2. ÖKT von den

beiden großen christlichen Laienorganisa-

tionen in Deutschland,

dem Deutschen Evangelischen

Kirchentag

und dem Zentralkomitee

der deutschen Katholiken.

Die Anmeldung erfolgt

ab Januar über das

katholische Pfarrbüro

persönlich oder per Email:

pfarrbuero@st-michael-weingarten.

Für weitere Informationen ist Norbert

Strieder, Vorsitzender des PGR, Ihr Ansprechpartner.

Weitere Informationen erhalten

Sie auch unter: www.oekt.de.

2. 2. Ökumenebrief

Ökumenebrief

An Ostern 2010 wird der erste Ökumenebrief

in alle kirchlichen Haushalte in Weingarten

ausgetragen werden. Er wird neben

dem evangelischen Gemeindebrief

und unserem Pfarrbrief vor allem ein gemeinsames

Sprachmedium der beiden

christlichen Kirchen vor Ort sein. Nachdem

der KGR und der PGR das gemeinsame

Vorhaben begrüßt haben, ist nun

seit einiger Zeit ein engagiertes Team dabei,

sich über Inhalt, Gestaltung und Ausführung

Gedanken zu machen. Das Thema

für die erste Auflage sowie erste Artikel

stehen fest. Freuen wir uns darauf und

lassen wir uns überraschen. Wir wünschen

diesem Projekt ein gutes Gelingen.

Dieser Weihnachtspfarrbrief wird ebenfalls

an alle katholischen Haushalte verteilt,

jedoch wird der Pfingstpfarrbrief wieder in

einer kleineren Auflage zum Selbstmitnehmen

in der Kirche ausliegen.


Seite 17

3. 3. Bibelwoche Bibelwoche 2010

2010

Thema der Bibelwoche in der Fastenzeit

werden die Jakob-Erzählungen sein. In

bewährter Weise und ermuntert durch die

positive Resonanz im letzten Jahr wurde

die gleiche Konzeption wiedergewählt. Die

drei Abende werden von Pfarrer Lacher

(Esau und Jakob), Pfarrvikarin M. Tomaïdes

(Jakobs Traum) und Pfarrer Olf (Jakobs

Kampf am Jabbok) in Zusammenarbeit

mit einem kleinen Team vorbereitet. Die

Veranstaltungen finden am Dienstag

(09.03), Mittwoch (10.03) und Freitagabend

(12.03) jeweils um 20 Uhr im katholischen

Gemeindezentrum in der Schillerstraße

statt.

4. 4. Exerzitien Exerzitien im im Alltag

Alltag

"Exerzitien (geistliche Übungen) im Alltag"

sind ein Angebot für alle, die ihr Christsein

neu entdecken und ihren Glauben in ihrem

Alltag vertiefen wollen.

„Auf den Spuren Gottes in unserem Alltag“

Pfarrbrief Nr. 104

wollen wir uns bewegen und diese Spuren

in unserem Leben (wieder)entdecken. Unser

Thema wird uns über die Dauer von

fünf Wochen begleiten und unter verschiedenen

Blickwinkel betrachtet und

somit „geistlich geübt“ werden. Im Gebet

wollen wir auf Gott hinhören, ob er uns

neue Wege in unserem Leben zeigt. Wir

wollen uns Zeit für ein tägliches Gebet am

Morgen nehmen und am Abend mit Aufmerksamkeit

den Tag an uns vorüberziehen

lassen. Für diese Gebetszeiten gibt es

schriftliche Hilfen. Einmal in der Woche

treffen sich alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen

zum Erfahrungsaustausch und zur

Einführung in die jeweilige neue Woche. Am

Donnerstag, den 11. Februar 2010 findet

ein Infoabend statt. Anschließend haben Sie

Zeit, sich zu entscheiden, ob Sie diesen

Weg in der Fastenzeit mitgehen wollen. Die

Treffen finden jeweils um 19.30 Uhr statt

und zwar am 25. Februar und am 4., 11.,

18. und 25. März.

Konzert- Vorankündigung

Schon heute wollen wir Sie um Ihre

Aufmerksamkeit bitten.

Der Kirchenchor St. Michael Weingarten

hat sich vorgenommen, in die Reihe seiner

bisherigen Konzerte, ein weiteres

hinzuzufügen. So werden Sie im nächsten

Jahr in der Fastenzeit am Sonntag,

21. März 2010 das Passions-Oratorium

„Das Sühnopfer des Neuen Bundes“ von

Carl Loewe hören können. Wir versprechen

Ihnen bestimmt nicht zu viel, wenn

wir Ihnen in Aussicht stellen, dass es

sich lohnen wird, sich diesen Termin vorzumerken.


Pfarrbrief Nr. 104 Seite 18

Wir laden herzlich ein ...

zur Teilnahme an unseren

Gottesdiensten in der

Weihnachtszeit

DONNERSTAG 24. DEZEMBER

HEILIGER ABEND

16.00 Krippenfeier

22.00 Christmette (mit Choralschola)

FREITAG 25. DEZEMBER

WEIHNACHTEN

10.00 Hochamt (mit Kirchenchor)

19.00 Feierliche Weihnachtsvesper

SAMSTAG 26. DEZEMBER

2. WEIHNACHTSTAG

10.00 Hauptgottesdienst

DONNERSTAG 31. DEZEMBER

SILVESTER

18.00 Jahresschlussgottesdienst

FREITAG 1. JANUAR

NEUJAHR

10.00 Hochamt

19.00 Feierliche Marienvesper

MITTWOCH 6. JANUAR

FEST DER ERSCHEINUNG

DES HERRN (EPIPHANIE)

10.00 Hochamt mit Aussendung

der Sternsinger


Seite 19

Freud und Leid

in unserer Pfarrgemeinde in der Zeit

vom 10. Mai – 20. November 2009

Pfarrbrief Nr. 104

Durch das Sakrament der Taufe wurden

in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen:

Klara Weckenmann, Stettiner Str. 6

Flavio Ferrando, Bahnhofstr. 62

Erik Weiler, Kanalstr. 61

Lena Weiler, Kanalstr. 61

Mara Sophie Windbiel, Bahnhofstr. 14

Ludwig Theodor Scherf, Am alten Friedhof 6

Frederick Sebastian Maier, Bahnhofstr. 77/1

Das Sakrament der Ehe spendeten sich:

Uwe Friedmann und Stefanie Seiser

Konstantin Scherf und Iuliana Marcu

Sebastian Meier und Mona Träger

Simon Mammel und Agnes Dreja

Das Diamantane Ehejubiläum feierten:

Emil und Ruth Gretz, Friedrich-Wilhelm-Str. 50

Wilhelm u. Hedwig Berta Kreuzinger , Burgstr. 89

Das Goldene Ehejubiläum feierten:

Helmut und Helga Seidel, Schillerstr. 30

Aus unserer Mitte wurden vom Herrn abberufen:

Gottfried Morbitzer, Neue Bahnhofstr. 23, 71 J.

Nicole Schneider geb. Desvaux, Eulenweg 7, 62 J.

Manfred Felleisen, Bahnhofstr. 113, 85 J.

Wolfgang Hartwig, Ruländerweg 15, 64 J.

Hedwig Biel geb. Brenk, früher: Burgstr.76, 93 J.

Ekaterina Urban, Uhlandplatz 2, 74 J.

Lieselotte Biel geb. Schmitt, früher: Kirchstr. 8, 82 J.

Uwe Michael Fischer, Wilzerstr. 16, 44 J.

Luzia Mathilde Spohrer geb. Sebold, Wilzerstr. 43, 87 J.

Helene Reichert, Ringstr. 33, 84 J.

Frieda Holler geb. Gerstmann, früher: Durlacher Str., 92 J.

Gertrud Sebold geb. Schäfer, Silcherstr. 20, 86 J.

Kurt Werner Reichle, Bussardweg 20, 73 J.


Pfarrbrief Nr. 104 Seite 20

Elisabeth Windbiel geb. Abendschön, Am Graben 5, 81 J.

Hans Joachim Ochs, Ruländerweg 22, 68 J.

Johann Buschbacher, Mühlberger Str. 2, 79 J.

Theresia Rüssel geb. Katzlirsch, Goethestr. 5, 76 J.

Josef Mann, Rosenstr. 22, 79 J.

Hermann Link, Bahnhofstr. 126, 84 J.

Margaretha Harbrecht geb. Layer, Auf der Setz 4, 93 J.

Hildegard Kanzler, 71 Jahre

Hermann Hill, Jöhlinger Str. 114, 89 J.

Elsa Willnuss geb. Jakob, Elsterweg 19, 80 J.

**********************************************************************************************

Neues aus der Nachbarschaft

Wir laden herzlich ein zu folgenden Veranstaltungen:

Die Bedeutung der kirchlichen Rituale in schwerer Krankheit

und am Ende des biologischen Lebens

Mittwoch, 20. Januar 2010 um 20 Uhr

Referent: Pfarrer Karlheinz Speckert

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

unter Berücksichtigung der neuen gesetzlichen Regelungen

Mittwoch, 3. März 2010 um 20 Uhr

Podium: Dr. Joachim Nees, Arzt f. Allg.Med. u. Palliativmedizin,

Notar i.R. Jürgen Strube, Pfarrer i.R. Wolfgang Werner

Moderation: Dr. Elisabeth Daikeler

Beide Veranstaltungen finden im katholischen Gemeindehaus (Martinussaal)

in Jöhlingen statt.

Kontaktperson: Claudia Rommel, Tel.-Nr. 07203/922577 (kath. Pfarramt

Jöhlingen) oder Tel.-Nr. 07203/7255 (priv.)


Seite 21

Informationen - Adressen

Pfarramt

Kirchstr. 1, Tel.: 2229, Fax: 4985

Pfarrer: Jürgen Olf;

Sprechzeiten: nach den Gottesdiensten

und nach Vereinbarung

Pfarrbüro: Anna-Maria Beha

Sprechzeiten: Dienstag, Mittwoch und

Freitag: jeweils 08.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag: 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Montag und Donnerstag: geschlossen

e-mail: pfarrbuero@st-michael-weingarten.de

Konto Nr.: 30208005 (BLZ 66061724);

Volksbank Weingarten-Walzbachtal

Pfarrgemeinderat:

Vorsitzender: Norbert Strieder,

Ricarda-Huch-Str. 12, Tel. 55247

Förderverein zur Erhaltung der

Pfarrkirche St. Michael e.V. :

Vorsitzende: Ursula Seiderer,

Im Herrschaftsbruch 33, Tel.: 2260

Mesner/Hausmeister: Konrad Spohrer,

Jöhlinger Str. 96, Tel. 1347

Oberministranten-Team:

Johannes Grimm, Tel. 4735; Felix Laub,

Tel. 1587; Ruben Spohrer, Tel. 1347

www.ministranten-weingarten.de

e-mail: Minis-Weingarten@web.de

Schwesternhaus/Sozialstation:

Schillerstraße 4, Tel. 2236

kath. Gemeindezentrum (GZ):

Schillerstraße 4, Tel. 2909

Charisma

Kontaktadresse: Franz Nikolaus,

Elsterweg 3, Tel. 8901

Peru-Kreis

Kontaktadresse: Markus Lichter,

Wilzerstraße 18, Tel. 3409

Pfarrbrief Nr. 104

Kindergärten

St. Elisabeth: Schillerstraße 4,

Leiterin: Birgit Campanella, Tel. 3376

St. Franziskus: Kanalstraße 65,

Leiterin: Irene Fuchsen, Tel. 5377

St. Michael: Wiesenstraße 43,

Leiterin: Bettina Schlimm, Tel. 2644

Jugend (KJG)

Kontaktadressen:

A. Wagner, Gartenstr.27, Tel. 609650

P. Sebold, Pfr.-Nikolaus-Str 34, Tel.6093 7

L. Hamsen, Bahnhofstr.1 5A, Tel. 6096 9

www.kjg-weingarten.de

e-mail:leiter@kjg-weingarten.de

Religiöse Kinderstunde

Jeden Sonntag parallel zum Gottes-

dienst in der Kirche für Kinder von

3 bis 8 Jahren im GZ, Schilllerstr.4

Kontaktadresse: Ursula Steiner,

Tel. 07203-922969

Altenwerk

Altennachmittage, jeden 2. Mittwoch

im Monat, 14.30 Uhr

Jeweils am 1. und 3. Mittwoch im Monat

Seniorengymnastik im GZ

Jeweils am 4. Mittwoch im Monat:

9.00 Uhr Altengottesdienst

Kontaktadresse: Heinz Thome,

Burgstraße 45, Tel. 8572

Bibelkreis

Kontaktadresse: Sieglinde Hugle

Schillerstraße 10, Tel. 706663


Pfarrbrief Nr. 104 Seite 22

Wohnviertel-

Besuchsdienst

Kontaktadresse: Martina Lopp,

Burgstraße 13, Tel. 3635

Kolpingfamilie

www.kolping.de/kf/kolpingsfamilie_weingarten

e-mail: kolping-weingarten@web.de

Kontaktadresse: Harald Wagner,

Gartenstraße 27, Tel. 5015

Frauengemeinschaft

Jeden Dienstag um 19.00 Uhr

Gymnastik im GZ.

Jeden letzten Mittwoch im Monat

um 14.30 Uhr Frauenkreis im GZ

Kontaktadresse: Sonja Weiß,

Eulenweg 2, Tel. 706523

Elisabethenverein e.V.

Kontaktadresse: Konrad Breindl,

Tulpenstraße 4, Tel. 8803

Bücherei

KöB = Katholische öffentliche Bücherei

Ausleihe im GZ, Schillerstr.4:

Sonntag: 11.00 bis 11.45 Uhr

Dienstag: 15.30 bis 17.00 Uhr

Donnerstag: 18.00 bis 19.30 Uhr

Die Bücherei macht Weihnachtsferien

letzter Öffnungstag vor Weihnachten:

Dienstag 22.12.2009

erster Öffnungstag nach Weihnachten:

Sonntag 10.01.2010

Kontaktadresse: Barbara Leifeld,

Kantstraße 4, Tel. 8177

Selbsthilfegruppe

für Frauen nach einer Krebserkrankung

Zwei Mal im Monat jeweils um

19.30 Uhr im GZ, Schillerstr.4

Kontaktadresse: Sieglinde Keller,

Tel. 8081

Kirchenchor

Chorproben jeden Mittwoch um

19.45 Uhr im GZ, Schillerstr. 4

Kontaktadresse: Gertrud Zülch,

Silvanerweg 10, Tel. 2565

Ausschüsse des PGR

Stiftungsrat

Kontaktadresse: Pfr. Jürgen Olf

Kirchstraße 1, Tel. 2229

Liturgie-Ausschuss

Kontaktadresse: Renate Grimm,

Im Brügel 11, Tel. 4735

Ausschuss für Ökumene

Kontaktadresse: M. Hollweck-Flinspach,

Durlacher Str. 1, Tel. 5327

Ausschuss für Katechese

Kontaktadresse: Heidrun Strieder,

Ricarda-Huch-Str. 12, Tel. 55247

Informationsausschuss

Kontaktadresse: Hubert Daul,

Bahnhofstraße 127, Tel. 2776

Ausschuss Caritas u. Soziales

Im Auftrag des PGR:

Ansprechpartner: Sr. Anna-Xaver,

Tel. 2236


Seite 23

Pfarrbrief Nr. 104

Die Adveniatkollekte findet am ersten Weihnachtstag statt. Allen, die helfen,

sagt ADVENIAT im Namen ganz Lateinamerikas: „Muchas gracias“.

Wenn Sie Ihre Spende bargeldlos überweisen wollen,

verwenden Sie bitte eines der folgenden Konten:

Kath. Pfarrgemeinde Weingarten

Nr. 30208005 (BLZ 660 617 24)

Volksbank Weingarten-Walzbachtal

WWeeiihhnnaacchhtteenn 22000099

oder

direkt

bei

ADVENIAT ADVENIAT ADVENIAT ADVENIAT

Bank im Bistum Essen

Kto-Nr. 345 BLZ: 360 602 95

Das Pfarramt ist gern bereit, auf Wunsch eine Spendenquittung auszustellen.


Pfarrbrief Nr. 104 Seite 24

Ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest

wünscht Ihnen

Ihre Pfarrbrief-Redaktion

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