Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht ... - IIFS

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Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht ... - IIFS

Interdisziplinäres Zentrum für

Internationales Finanz- und Steuerwesen (IIFS)

- International Tax Institute -

Prof. Dr. Jürgen Lüdicke

UHH Interdisziplinäres Zentrum für Internationales Finanzund

Steuerwesen (IIFS) Sedanstraße 19 20146 Hamburg

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

Masterstudiengang 2012/2013

A. Stoffübersicht

I. Einführung und Grundlagen

II. Qualifikation ausländischer Gesellschaften („Typenvergleich“)

III. Internationale Personengesellschaften im deutschen internationalen Steuerrecht

IV. Anwendung der DBA bei Personengesellschaften

V. Einzelfragen der Gewinnabgrenzung bei internationalen Personengesellschaften

VI. Steuerplanung mit Personengesellschaften

B. Stoffgliederung im Einzelnen

I. Einführung und Grundlagen

1. Bedeutung und Erscheinungsformen

2. Mögliche Grundkonstellationen bei internationalen Personengesellschaften

1.

2.

D

A

A

D


1

1


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 2 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

3.

A1

4.

D

A2

A

D


1

1

5.

1


3. Besondere Problematik im internationalen Steuerrecht

„Qualifikationskonflikte“: Transparenz vs. Intransparenz

(Deutsches) Mitunternehmerkonzept vs. Einkunftsarten nach den DBA

Fehlende spezielle DBA-Regelungen zu Personengesellschaften

Innerstaatliche Regelungen zu DBA-Qualifikationskonflikten (§ 50d Abs. 9

Satz 1 Nr. 1 und Abs. 10 EStG, Entwurf eines § 50d Abs. 1 Satz 11 EStG i.d.F.

des JStG 2013)

Sonderproblem KGaA (§ 50d Abs. 11 EStG)

4. Exkurs: Grundzüge der Besteuerung von (gewerblichen) Personengesellschaften

nach deutschem Steuerrecht

Transparenzprinzip

Mitunternehmerkonzept (§ 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG)


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 3 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht










Arten der Mitunternehmerschaft

Gewerbliche Tätigkeit

„Abfärbetheorie“ (§ 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG)

„Geprägetheorie“ (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG)

Anteil am „Gesamtgewinn der Mitunternehmerschaft“








Handels- und Steuerbilanz der Gesellschaft

Gewinnanteil des Gesellschafters

Ergänzungsbilanzen

Sonderbilanzen

Sonderbetriebsvermögen

Sonderbetriebseinnahmen, Sonderbetriebsausgaben

Sondervergütungen

Übertragung von Wirtschaftsgütern zwischen Gesellschaftern

(Mitunternehmern) und Personengesellschaft

Verlustausgleichsbeschränkung bei beschränkter Haftung (§ 15a EStG)

Ausnahme vom Transparenzprinzip bei der Gewerbesteuer

Anwendung von § 8b KStG und § 3 Nr. 40, § 3c EStG für die Gewerbesteuer

der Personengesellschaft

5. Anwendung der inländischen steuerlichen Grundsätze auf ausländische

Personengesellschaften

II.

III.

Qualifikation ausländischer Gesellschaften („Typenvergleich“)

St. Rspr. und herrschende Praxis (vgl. allgemein BMF v. 16.4.2010 zu DBA und

Personengesellschaften Tz. 1.2; Betriebsstättenerlass v. 24.12.1999 Tz. 1.1.5.2; detailliert

BMF v. 19.3.2004, BStBl I 2004, 411, zu US-LLC, Tz. IV. – bestätigt durch BFH v.

20.8.2008, I R 34/08, BStBl II 2009, 263)

Internationale Personengesellschaften im deutschen internationalen Steuerrecht

1. Vermögensverwaltende Personengesellschaft

Anteilige Zuordnung der WG und Einkünfte (§ 39 AO)

Einheitliche und gesonderte Feststellung (§ 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a, Nr. 3

AO)

2. Beteiligung von Steuerinländern an inländischen Personengesellschaften

Allgemeine Grundsätze

Verlustausgleichsverbot bei passiven Verlusten (§ 2a Abs. 1 EStG)

Sonderfall: Organschaft zu inländischer Tochter-Kapitalgesellschaft mit

ausländischen Einkünften


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 4 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

A

B

A & B

GmbH

A & B

GmbH & Co KG

Organschaft

A & B

International

GmbH

Deutschland

Ausland


BS

3. Beteiligung von Steuerinländern an ausländischen Personengesellschaften

Anwendung inländischer Gewinnermittlungsvorschriften

Währungsumrechnung

Einheitliche und gesonderte Gewinnfeststellung

Steueranrechnung / Steuerabzug für Quellensteuern aus Drittstaaten

D

Deutschland

Staat P

PersGes

Dividenden, Zinsen, Lizenzen

Quellensteuer

X

Drittstaat


Kürzung / Hinzurechnung des Gewinn-(Verlust-)anteils aus ausländischen

Personengesellschaften beim Gewerbeertrag (§ 8 Nr. 8, § 9 Nr. 2 GewStG)

4. Beteiligung von Steuerausländern an inländischen Personengesellschaften

Erzielung inländischer Einkünfte

Gewerbesteuer der Personengesellschaft für inländische Betriebsstätte

5. Beteiligung von Steuerausländern an ausländischen Personengesellschaften

Erzielung inländischer Einkünfte

Anwendung inländischer Gewinnermittlungsvorschriften

Einheitliche und gesonderte Gewinnfeststellung

Gewerbesteuer der Personengesellschaft für inländische Betriebsstätte


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 5 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

IV.

Anwendung der DBA bei Personengesellschaften

BMF v. 16.4.2010, BStBl I 2010, 354: „Anwendung der

Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf Personengesellschaften“ –

grundlegend, aber umstritten und z.T. gegen BFH-Rspr.

Exkurs: Anwendung des Art. 23A/23B MA durch den Ansässigkeitsstaat bei

Qualifikationskonflikten

Vgl. Tz. 32.1 bis 32.7 MK zu Art. 23A/23B MA

Beispiel: Veräußerung von Anteilen an ausländischen intransparent besteuerten

Personengesellschaften

Beispiel: Veräußerung von Sonderbetriebsvermögen bei ausländischen

Personengesellschaften

Beispiel: Bezug von Sondervergütungen von ausländischen Personengesellschaften

§ 50d Abs. 9 Satz 1 Nr. 1 EStG

1. Abkommensberechtigung von Personengesellschaften

A

B

PersGes

Staat A

DBA

Einkünfte

Staat B

Deutschland

DBA



Personengesellschaften als Person iSd. DBA (Art. 3 Abs. 1 Buchst. a und b

MA)

(Keine ) Ansässigkeit von Personengesellschaften (Art. 4 Abs. 1 MA)

2. Zurechnung von Einkünften und Vermögen

Grundsatz: keine Regelung in den DBA

Persönliche Zurechnung von Betriebsstätten

3. Geltendmachung von DBA-Begrenzungen im Quellenstaat – insbesondere bei

quellensteuerpflichtigen Einnahmen

4. Exkurs: Anwendung der MTRL auf ausländische körperschaftsteuerpflichtige

Personengesellschaften (§ 43b Abs. 2 Satz 1 EStG)

5. Unternehmensgewinne (Art. 7 MA) vs. übrige Einkunftsarten

Begriff der Unternehmensgewinne (Art. 3 Abs. 1 Buchst. c MA)

Vorrang der spezielleren Einkunftsarten (Art. 7 Abs. 7 MA)

„Rückverweisung“ (Art. 10 Abs. 4, Art. 11 Abs. 4, Art. 12 Abs. 3, Art. 21 Abs. 2

MA)

Outbound-Fall:


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 6 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

D

CH

Deutschland

Schweiz

DBA

CH-”KG”

X

Zinsen, Lizenzen

Y

Drittstaat




BFH v. 30.8.1995 I R 112/94, BStBl II 1996, 563: „tatsächliche Zugehörigkeit“

Inbound-Fall:

A

D-GmbH

Ausland

Deutschland

DBA

D-GmbH

& Co KG

X

Zinsen, Lizenzen

Y

Drittstaat




Sonderproblem: Nachholung der Besteuerung i.S.d. § 6 AStG bei früher weggezogenen

Personen – Entwurf eines § 50i EStG i.d.F. des JStG 2013 (Beschluss

Vermittlungsausschuss, BT-Drucks. 17/11844)

Sonderbetriebsvermögen

A

SBV I

bei

KG

B

DBA-Staat X

Deutschland

A & B

GmbH

A & B

GmbH & Co KG


BFH v. 26.2.1992 I R 85/91, BStBl II 1992, 937


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 7 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

X

Y

Schweiz

A GmbH

Deutschland

Z-Inc. =

SBV II

bei

A-KG

A - KG

Veräußerung ==== ====

Z-Inc.

USA



BFH v. 13.2.2008 I R 63/06, BStBl II 2009, 414, m. Anm. Gosch, BFH-PR 2008, 328:

Änderung für die durch das Sonderbetriebsvermögen veranlassten Erträge und

Aufwendungen geplant (§ 50d Abs. 10 EStG i.d.F. des JStG 2013 – Beschluss

Vermittlungsausschuss, BT-Drucks. 17/11844)

Sondervergütungen

X

Sondervergütung

Deutschland

DBA

Staat A

Staat B

DBA

Deutschland

PersGes


BFH v. 27.2.1991 I R 15/89, BStBl II 1991, 444 (Outbound)

BFH v. 17.10.2007 I R 5/06, BStBl II 2009, 356 (Inbound)

DBA-Anwendungs-Bestimmung in § 50d Abs. 10 EStG (idF. des JStG 2009)

dazu BFH v. 8.9.2010 I R 74/09; v. 8.11.2010 I R 106/09; 7.12.2011 I R 5/11

Änderung geplant, auch für nachträgliche Einkünfte und für mittelbare Gesellschafter

(§ 50d Abs. 10 EStG i.d.F. des JStG 2013 – Beschluss Vermittlungsausschuss, BT-

Drucks. 17/11844)

Example 15: ... Partner A makes a loan to partnership P, which has been established in

State P where it carries on a business through a permanent establishment. P pays interest

to A. State R recognizes loans between partners and partnerships but State P does not.

Both States treat partnerships as transparent entities and apply Article 7 to the income of

P, but State R considers that Article 11 should apply to the payment made to partner A.


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 8 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht



Zuordnung von Aufwand für Sondervergütungen bei der Personengesellschaft

A

B

A & B

OHG

Zinsen

– Darlehen

für Zwecke der ausl.

BetrSt aufgenommen

Deutschland

Ausland





Sonderbetriebsausgaben – allgemeines

BS

Sonderbetriebsausgaben inländischer Gesellschafter

Sonderbetriebsausgaben (insbesondere Refinanzierungsaufwendungen)

ausländischer Gesellschafter

6. DBA-rechtliche Qualifizierung atypisch stiller Gesellschaften

7. Anwendung der DBA im Quellenstaat bei subjektiven Qualifikationskonflikten –

insbesondere Entlastung von Abzugsteuern

Problematik

Kein „Durchschlagen“ der Abkommensberechtigung auf die Zurechnung der

Einkünfte nach EStG/KStG

BMF-Schreiben (16.4.2010, Tz. 2.1.2) zur Anwendung der DBA auf

Personengesellschaften

Entwurf eines § 50d Abs. 1 Satz 11 EStG (i.d.F. des JStG 2013)

OECD-Bericht zur Besteuerung von Personengesellschaften (1999) –

Abkommensberechtigung beim Bezug von Einkünften über

Personengesellschaften

Example 6: P is a partnership established in State P. A and B are P’s partners who reside

in State R. State P treats P as a transparent entity while State R treats it as a taxable

entity. P derives royalty income from State P that is not attributable to a permanent

establishment in that State.


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 9 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

EXAMPLE 6 STATE R STATE P

B

A

P

ROYALTIES



Example 7: P is a partnership established in State P. A and B are P’s Partners who reside

in State R. P owns shares in X, a company that is a resident of State S. X pays a dividend

to P. State R and S treat P as a taxable entity while State P treats it as fiscally transparent.

EXAMPLE 7 STATE R STATE P STATE S

A

B

P

DIVIDENDS

COMPANY

X



Example 3: P is an entity established in State P. A and B are P’s partners who reside in

State R. States P and S both treat P as a transparent entity but State R treats it as taxable

entity. P derives business profits from State S that is not attributable to a permanent

establishment in State S.

EXAMPLE 3 STATE R STATE P STATE S

A

B

P

BUSINESS

PROFITS

(NO P.E.)



Example 9: P is a partnership established in State P. A and B are P’s partners who reside

in State R. P owns shares in X, a company that is a resident of State S. X pays a dividend

to P. State P and State S treat P as a taxable entity while State R treats it as fiscally

transparent.


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 10 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

EXAMPLE 9 STATE R STATE P STATE S

A

B

P

DIVIDENDS

COMPANY

X



Spezielle Abkommensbestimmungen

US: intransparent

D: transparent

US: transparent

D: intransparent

USA

Quelleneinkünfte

Deutschland



Beispiel zu Art. 1 Abs. 7 DBA USA

8. Anwendung der DBA im Ansässigkeitsstaat bei subjektiven Qualifikationskonflikten

Problematik

Bedeutung der Abkommensberechtigung einer im Ausland intransparent

besteuerten Personengesellschaft

Example 18: In Year 1, P, which is established and has a permanent establishment in

State P, earns profits of 1 million. In year 2, P distributes to A, a resident of State R, his

share in the profits earned in year 1 (300,000). Under State P’s domestic law, P is a

company, and the profits would be taxed in year 1 at 40% (400,000). In year 2, a further

withholding tax (30,000) on the distribution to A would be imposed (by treating it as a

dividend). Under State R’s domestic law, P is fiscally transparent, and State R would tax A

in year 1 on A’s share on P’s profits (500,000). State R would treat the distribution in


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 11 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

year 2 as having no tax effect.


BFH v. 25.5.2011 I R 95/10, IStR 2011, 688 (ungarische „KG“)

Im Ausland transparent besteuerte (Kapital-)Gesellschaft

BFH v. 20.8.2008, I R 34/08, BStBl II 2009, 263 („Florida LLC“)

9. Personengesellschaft als Arbeitgeber i.S. des Art. 15 Abs. 2 Buchst. b OECD-MA

Personengesellschaft als Arbeitgeber

STATE T

STATE A

a)

oder b)

X

Y

einzige

Betriebsstätte

ArbN

kurzfristige Entsendung


Tz. 6.1 und 6.2 MK zu Art. 15 OECD-MA

Bemerkung Deutschlands zum MK in Tz. 13.1

V. Einzelfragen der Gewinnabgrenzung bei internationalen Personengesellschaften

1. Überführung von Wirtschaftsgütern

zwischen Betriebsstätten der Personengesellschaft

zwischen Betriebsvermögen der Personengesellschaft und

Sonderbetriebsvermögen des Gesellschafters

2. Dotationskapital und Gesellschafterforderungen

Verhältnis der DBA-Gewinnabgrenzung zu den innerstaatlichen

Bilanzierungsregeln bei Personengesellschaften

Kapitalkonten der Gesellschafter

Währungsgewinne und -verluste inländischer Gesellschafter ausländischer

Personengesellschaften

3. Doppelstöckige Personengesellschaften

Allgemeine Problematik


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 12 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

A

DBA-Staat A

A & B

OHG

B

Deutschland

X

X

„OHG“

DBA-Staat X

DBA-Drittstaaten



Lizenzvergabe

BS

Z

Zuordnung von Betriebsstätten, Aufwand, Sondervergütungen

KG

US

PersGes

B

Zinsen

finanzierter

Erwerb

Deutschland

DBA-Staat USA

Drittstaaten



BS

BFH v. 16.10.2002 I R 17/01, BStBl II 2003, 631 = IStR 2003, 172 m. Anm. KB

4. Gewinnzuordnung nach den DBA bei internationalen Freiberuflersozietäten

VI.

Steuerplanung mit Personengesellschaften

1. Inländische Personengesellschafts-Holding

„Double dip“ bei Refinanzierungskosten

Verlust des internationalen Schachtelprivilegs

2. Ausländische Personengesellschaften

Nutzung ausländischer Verluste im Inland

Nutzung von DBA-Freistellungen

„Umwandlung“ von Einkünften


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 13 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

U 1

U 2 U 3

X

PersGes

Auslands-

Hold.-GmbH

„Holding“-

PersGes

Zwischen-Holding

AuslG 1

Organschaft

steuerfreie Betriebsstätteneinkünfte

(Unternehmensgewinne)

steuerfreie oder niedrig

besteuerte Dividenden

keine/niedrige

Besteuerung

Deutschland

DBA

(ohne

Aktivitätsklausel)

DBA-Staat 1

(ggf. DBA)

div. Staaten

BS


niedrige Besteuerung

PersGes


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 14 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

C. Schrifttum (Auswahl)

Beiser, Reinhold Mitunternehmerschaften und DBA, ÖStZ 2011, S. 453-459,

479-485

Engel, Benjamin / Hilbert, Lukas

Besteuerung des Gewinnanteils des inländischen

Gesellschafters einer ausländischen Personengesellschaft, FR

2012, S. 394-402

Frotscher, Gerrit Internationales Steuerrecht, 3. Aufl., München 2009

Goebel, Sören / Boller, Tino /

Ungemach, Markus

Grotherr (Hrsg.)

Haase, Florian

Jacobs, Otto H.

Gündisch, Stephan

Hey, Johanna / Bauersfeld, Heide

Korn, Christian

Krabbe, Helmut

Lang, Michael

Die Zuordnung von Beteiligungen zum Betriebsvermögen im

nationalen und internationalen Kontext, IStR 2008, 643

Handbuch der internationalen Steuerplanung, 3. Aufl., Herne

2011 (insb. Teil 9, S. 1735 ff.)

Internationales und Europäisches Steuerrecht, 3. Aufl.,

Heidelberg 2011

Internationale Unternehmensbesteuerung – Deutsche

Investitionen im Ausland, Ausländische Investitionen im Inland,

7. Aufl., München 2011

Analoge Abkommensanwendung zur Überwindung von

Qualifikationskonflikten, IStR 2005, S: 829-835

Die Besteuerung der Personen(handels)gesellschaften in den

Mitgliedstaaten der Europäischen Union, der Schweiz und den

USA, IStR 2005, S: 649-657

Grenzen des Einflusses innerstaatlichen Rechts auf die

Anwendung von Doppelbesteuerungsabkommen – Erläutert

am Beispiel von § 50d Abs. 10 EStG, IStR 2009, S. 641-645

Personengesellschaften und Unternehmensgewinne nach den

DBA, IStR 2002, S. 145-150

The Application of the OECD Model Tax Convention to

Partnerships – A Critical Analysis of the Report Prepared by

the OECD Committee on Fiscal Affairs, Wien 2000

Die abkommensrechtliche Behandlung von ausländischen

Personengesellschaften mit Steuersubjektivität im Ausland, FS

Lutz Fischer, Berlin 1999, S. 713-730

Steuerlich transparente Rechtsträger und

Abkommensberechtigung, IStR 2011, S. 1-6

Lang, Michael / Reich, Markus /

Schmidt, Christian

Personengesellschaften im Verhältnis Deutschland-Österreich-

Schweiz, IStR 2007, S. 1-7


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 15 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

Lüdicke, Jürgen

Neue Entwicklungen der Besteuerung von

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht, StbJb

1997/1998, S. 449-492

Die Besteuerung von international tätigen

Personengesellschaften – geänderte Auffassungen der

Finanzverwaltung im Betriebsstättenerlass und anderen BMF-

Schreiben, Hefte zur Internationalen Besteuerung der

Universität Hamburg, Heft 134, 2001

Beschränkte Steuerpflicht bei Beteiligung an einer

vermögensverwaltenden GmbH & Co KG, Anm. zu FG

Hamburg v. 12.6.2003, IStR 2004, S. 205/208

Beteiligung an ausländischen intransparent besteuerten

Personengesellschaften, IStR 2011, S. 91-98

Personengesellschaften im Internationalen Steuerrecht, in:

Dötsch/Herlinghaus/Hüttemann/Lüdicke/Schön, Die

Personengesellschaft im Steuerrecht, Köln 2011, S. 95-138

Qualifikationskonflikte bei Personengesellschaften /

Sondervergütungen bei Personengesellschaften, in:

Brunsbach/Endres/Lüdicke/Schnitger, Deutsche

Abkommenspolitik – Trends und Entwicklungen 2011/2012,

IFSt-Schrift Nr. 480, 2012, S. 53-62

Martini, Ruben Der Typenvergleich bei beschränkter Steuerpflicht, IStR 2012,

S. 441-449

Meretzki, Ayk

Greift § 50d Abs. 9 EStG bei nur zum Teil steuerfreien

Einkünften Auch Sondervergütung und Gewinnanteil bilden

eine Einkünfteeinheit, IStR 2008, 23

Weshalb der neue § 50d Abs. 10 EStG sein Ziel verfehlt und

neue Probleme schafft, IStR 2009, S. 217-225

Mössner, Jörg Manfred, u.a.

Müller, Marion / Wangler, Clemens

Müller, Michael

Steuerrecht international tätiger Unternehmen, 4. Aufl., Köln

2012

Qualifikationskonflikte bei der Beteiligung inländischer

Investoren an ausländischen Personengesellschaften, IStR

2003, S. 145-153

Double-Dip-Modelle bei deutschen Personengesellschaften,

IStR 2005, S. 181-187

Piltz, Detlev J. Debatin/Wassermeyer MA Art. 7 Rz. 66-150

Personengesellschaften: Grenzüberschreitende

Sondervergütungen in: Lüdicke (Hrsg.), Praxisfragen bei

grenzüberschreitender Tätigkeit, Köln 2003

Prinz, Ulrich

Besteuerungsgrundsätze für hybride internationale

Mitunternehmerschaften, FR 2012, S. 381-384


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 16 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

Prokisch, Rainer

Salzmann, Stephan

Vogel/Lehner, DBA, 5. Aufl. 2008, Art. 1 Rz. 25 ff.

Zinsen einer inländischen Personengesellschaft an ihre

ausländischen Gesellschafter im Abkommensrecht, IStR 2008,

399

Schaumburg, Harald Internationales Steuerrecht: Außensteuerrecht –

Doppelbesteuerungsrecht, 3. Aufl., Köln 2011

Schmalz, Andrea

Schmidt, Christian

Die Veräußerung von Beteiligungen an

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht unter

Berücksichtigung des Partnership-Reports der OECD, IStR

2003, S. 290-298

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht nach

dem OECD-Bericht „The Application of the OECD Model Tax

Convention to Partnerships“ und den Änderungen im OECD-

MA und im OECD-Kommentar im Jahre 2000, IStR 2001,

S. 489-502

Zinsen einer inländischen Personengesellschaft an ihre

ausländischen Gesellschafter im Abkommensrecht, IStR 2008,

290

Innerstaatliches Trennungsprinzip und abkommensrechtliche

Verteilungsnormen am Beispiel einer US-Limited Liability

Company (LLC), Ubg 2009, S. 112-114

Anwendung der Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf

Personengesellschaften – Eine Analyse des BMF-Schreibens

vom 16.4.2010, IStR 2010, S. 413-432

Sondervergütungen auf Abkommensebene – Was nun,

Finanzverwaltung und Gesetzgeber, DStR 2010, S. 2436-

2441

Strunk, Günther / Kaminski, Bert

Aktuelle Entwicklungen bei der Besteuerung von

ausländischen Betriebsstätten und Personengesellschaften in

Abkommensfällen, IStR 2003, S. 181-187

Wassermeyer, Franz Debatin/Wassermeyer MA Art. 1 Rz. 27-33

Qualifikationskonflikt bei doppelstöckigen

Mitunternehmerschaften, IStR 2006, S. 273-274

Die Anwendung der Doppelbesteuerungsabkommen auf

Personengesellschaften, IStR 2007, S. 413-417

Zur Anwendung der Doppelbesteuerungsabkommen auf

Personengesellschaften, Der Konzern 2008, S. 338-343

Die abkommensrechtliche Behandlung von Einkünften einer in

einem Vertragsstaat ansässigen Personengesellschaft, IStR

2011, S. 85-90


Prof. Dr. Jürgen Lüdicke Masterstudiengang 2012/2013 - 17 -

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht

Wassermeyer, Franz / Richter, Stefan /

Schnittker, Helder

Wassermeyer, Franz / Andresen, Ulf /

Ditz, Xaver

Weggenmann, Hans Robert

Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht, Köln

2010

Betriebsstätten Handbuch, Köln 2006 (insb. Kapitel 7,

Besonderheiten bei Personengesellschaften)

Personengesellschaften im Lichte der

Doppelbesteuerungsabkommen, Bonn 2005

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